Lrets vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 fr. Oießemt Anzeiger Erscheint täglich, mit Aufnahme MontagS. Expedition: Canzleiber Lit. B. Nr. 1. Unznge- unds Amtsblatt für dm Kreis Kießen. Nr. 1«tt 6,00 Dienstag den 22. November ~ IS7<>. ' i, ...--- . — ■, --------------------- Amtlicher T h e i i. Gefundene G e g < • » ft ä » de : dicker Zlsch!N°" ®ÖlniWC5 3BOf,tr' Cin sportemonn,'ic mit 26 fr" cin ,d>roQr'ler s°w°bt°r Handschuh, eine Brille mit Futteral, ein seidenes Tüchelchen und ein kurzer Die Eigeuthümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widriaenfalls diese (Aeaenftünde mtf sn^rnnn»» ™ o-, < später ,vi (fünften der Armenkasse werden versteigert werden. 8 i e auf -8erlangen an die Finder zurückgegeben oder diesen, den 21. Norember 1870. Grobherzogliche Polizei-Verwaltung der Prooinzialhauptstadl (S>ie6en ------------------------------------- ------- Nover. Politischer T h e i l. Don den Garantie-Mächten, welche Rußland zur Rechenschaft ziehen könnten, haben sich Frankreich und Oesterreich dieses Rechts begeben, indem sie selbst, um Rußland in eine Alliance gegen Preußen hineinzuziehen, schon früher entsprechende Anerbietungen gemacht haben und England, Oie dritte Garantie-Macht, würde unter den gegenwärtigen Verhältnissen wohl schwerlich die Kriegsfrage stellen wollen, selbst wenn Rußland nicht einen Köder hingcworfen hätte, welchen die englische Politik gewiß- nicht an sich vorüber gehen lassen wird. „Der Kaiser ist bereit — so heißt es in Oer russischen Depesche — mit den übrigen Mächten, welche den Vertrag unterzeichneten, in Verhandlungen ein- zutreten u. s. w.", eine Erklärung, welche die Bereitschaft Rußlands, m einen Kongreß einzutreten, in sich schließt. In oiesem Gedanken würden sich also Ruß- land und England begegnen, wenn auch die Hintergedanken ganz verschieden Wären und englischerseitS viel mehr auf die Herstellung Oes Friedens zwischen Deutschland und Frankreich, als auf Sanction Oes einseitigen Rücktrittes Rußland von einem europäischen Vertrage gerichtet wäre. Es ist sehr wahrscheinlich, daß Oesterreich und Italien aus demselben Grunde wie England und unter denselben Hoffnungen auf die CongreßiOee eingehen werben. Wir können uns aber allerdings nicht denken, daß ein Congreß ad hoc, wie ihn Rußland vorschlägt, sich in einen allgemeinen europäischen Congreß verwandeln könnte, dessen Spitze sich voraussichtlich gegen Deutschland teh. ren würde. Die russische Depesche vom 31. v. M. übt eine so scharfe Kritik an der Wirksamkeit des europäischen Vertragsrechts, daß sie wohl den europäischen Mächten den Gefallen thun kann, deren Sanction zu einem einseitigen Abgehen von einem garantirten Vertrage anzunehmen, aber sicherlich wiid Deutschland sich um die Früchte seines Sieges nicht durch europäische Garantieverträge bringen lassen. 21. November. Die Welt hat so vorwiegend ihre Aufmerksamkeit dem großen Nationalkriege Deutschlands gegen Frankreich zugewendet, sie scheint so sehr von dem Be- wußtsein durchdrungen zu sein, daß die Frage, welche hier zur Entscheidung kommt, eine ganz neue politische Constellation ergeben muß, daß alle anderen europäischen Ereignisse sich gewissermaßen nur in dem Schatten dieses Riesen- kämpfe^ vollziehen und die Zuversicht des Gelingens aus dieser Position schöpfen. So ist die Einverleibung Roms in das Königreich Italien gewagt und vollzogen worden und so wirb plötzlich, obwohl nicht unvermuthct, die orientalische Frage von Rußland auf das Tapet gebracht, obwohl Rußland selbst sich dagegen verwahrt, daß man sein Vorgehen mit jenem schicksalvollen Namen benenen. Wir sagen: nicht unvermutbet, ba wohl Niemand erwartet hat, baß Rußland, wenn Oie Chancen ihm günstig wären, jemals Oie Gelegenheit ungenützt vorübergehen lassen werde, um sich der Fesseln, welche ihm der Vertrag von 1856 auferlegt hatte, zu entledigen; zumal schon früher bald Oesterreich, bald Frank- reich, zwei von den Garantie-Mächten, sich wiederholt erboten haben, ihm jene Fesseln grade an der Stelle zu erleichtern, an welcher Rußland selbst sie sich jetzt abgestreift hat; die Fcsseln, welche ihm durch 0:. Neutralisation des Schwarzen Meens auferlegt worden waren. Rußland hat Die Anerbietungen des Hrn. v. Beust im Jahre 1867 wie die späteren Lockungen Frankreichs unbeachtet gelassen; es konnte warten und es hat sein Ziel glücklich abgewartet. Jene Anerbietungen entsprangen auS einer Kriegspolitik, deren Gefahren für Rußland sehr groß werden konnten, ohne daß der Gewinn sicher war; während Rußl nd bei seinem jetzigen Vorgehen wenig wagt und lediglich in seinem eigenen Interesse handelt. Allerdings ist es ein summarisches Verfahren, dessen Rußland sich bedient hat, indem es der hohen Pforte anzcigt, nicht weiter an einen Vertrag gebunden sein zu wollen, durch welchen es sich genirt fühlt und die hohe Pforte wird nicht säumen, sich darauf zu berufen, daß die Türkei durch den Vertrag von 1856 in Vas europäische System ausgenommen worden sei. Aber was ist Denn das europäische System? Hat nicht Rußland in der ihrem wesentlichen Inhalte nach bekannt gewordenen Circulardepescbe vom 31. October sehr nachdrücklich betont, baß em solches System gar nicht mehr besteht, da ein Vertragsbruch die Gewohnheit der europäischen Politik geworden ist und man billiger Weise der rus- fischen Politik nicht zumuthen kann, ganz allein als Märtyrer Der Vertragstreue zu leiden. wir können uns einen Darauf bezüglichen Congreß wohl gefallen lassen; aber unsern Frieden mit Frankreich werden wir allein machen, wie wir Den Kriea gesicht haben, und gerade, weil das europäische System eine so fragwürdige Gestalt angenommen bat, kann der Friede nur unter Bedingungen zuge- laflcn werden, welche dessen Erhaltung nicht unter europäische, sondern lediglich unter unsere eigene Garantie stellen. In dem Schlosse St. Cloud, wo der Kaiser Napoleon vor seinem Abgänge nach dem Kriegsschauplätze residirte, haben die deutschen Truppen eine Anzahl Depeschen und Depeschenabschriften gefunden, welche die „Corresp. de Berlin" veröffentlicht. Sämmtliche Depeschen sind aus der Zeit vom 29. Juni bis 28. Juli 0. I. Ihre Reihe eröffnet eine Anfrage vom 29. Juni, welche Der Marineministcr an Den Seeprasecten in Cherbourg richtet, betreffend BckleidungSgegenstänDc für einen nördlichen Feldzug. Der Präfect erwiderte des andern Tages über die hierzu vorräthigen Effecten. Es ist dies einer von den mancherlei aufgefunOencn Belegen, Daß t-e französische Regierung den Krieg schon vorher plante, ehe Die Geleaen- hett mit Dem Prinzen von Hvhenzollern gefunden war. Der Prinz wird in diesen Depeschen zum ersten Male am 4. Juli erwähnt in einem Bericht welchen cin französischer Agent, unterzeichnet Vandcneffe in Berlin, au eine Vertrauensperson Lctellier in Paris sendet. Der Agent meldet die Speisung von Soldaten bei einem Festmahl zur Erinnerung Der Schlacht von ©aDoma und Den Toast, welchen General von Troschke gehalten, berichtet ferner über das Programm Oer katholischen Partei und führt an, daß der zum König von Spanien vorgeschlagene Prinz Hvhenzollern 1831 geboren, Bruder Carls von Rumänien, Neffe der Marquise Pepoli, Enkel der Kaiserin Josephine sei. 6 war der Tag, an welchem Grammont seine beleidigende Rede hlelt. Persigny telegraphirt an den Kaiser: „Empfangen Sie meine heißesten Glückwünsche. Ganz Frankreich wird Ihnen folgen. Der Enthusiasmus ist ein- müthig." An demselben Tage telegraphirt Ollivicr an Den Kaiser: „Die Gram- montsche Erklärung wurde von der Kammer mit Aufregung und unermeßlichem Beifall aufgenommen. Die Linke s löst, ausgenommen eine sehr kleine Zahl, hat erklärt, daß sie Oie Regierung unterstützen würde. Die Bewegung, im ersten Au- genblick, hat selbst das Ziel überschritten. Man hätte sagen können, das wäre eine Kriegserklärung. Ich habe eine Aeußerung von Cremieux benutzt, um Die Situation wieder zurecht zu stellen. Ich habe nicht acceptirt, daß man uns Dar- ttüe als auf den Krieg bedacht; wir wollen nur Den Frieden mit Ehre. Auch im Publikum ist die Aufregung groß, aber diese Aufregung ist nobel, patriotisch. Das Volk hat ein Herz." Von demselben Tage liegt eine telegraphische Depesche des spanischen Gesandten Olozaga an Den spanischen Kriegsminister vor. Man muß annehmen, entweder, daß Olozaga von Den Depeschen an seine Regierung nach St. Cloud Abschriften gab, ober daß der französische Hof sich Abschriften von der Correspon- denz der bei ihm accrcoitirten Gesandten verschaffte. Olozaga telegraphirte an seine Regierung: „Fern davon, Die Wirkungen des ersten Eindrucks zu übertret» ben, können die Erklärungen der (französischen) Regierung und die Haltung des gesetzgebenden Körpers als sichere Anzeichen betrachtet werden eines Krieges gegen Preußen, wenn ein preußischer Prinz König von Spanien würde." Am 7. Juli telegraphirt Grammont an Benedetti in Wildbad, er möge sofort nach Ems reisen, er werde ihm Instructionen schicken. Er soll Ems nicht verlassen, ohne ihn benachrichtigt zu haben. Es folgen Berichte Der Agenten in Deutschland darüber, wie das Publikum und ote Presse dte Sache aufnimmt. Vom 15. Juli beginnt eine Reihe von Depeschen, worin die Pichecten die Kriegsbegeisterung des französischen Volkes schildern. Aus Perpignan berichtet der Präfect an Den Minister Des Innern: '4 kleine 3 560 Th Misch' zu beso 9 gliedern antragn 8 ung der Freiheit, sation. - K tiw heute d unirten selbe 8. mgcschi ?5,5 rtz! 1 01 »Orb, ß>njic[" '16' Nov. Die von verschievenen Blättern geblochte Nachricht, Marschall Bazaine habe Kassel »erlassen, ist unrichtig. Derselbe scheint vielm-hr bauernden Ausenthalt hier nehmen zu wollen, da er eine der Villen am Kart' f»9 de, füibe laben Bas mag. Für wen vle,e AUsvpserung ,v vicur wuu», jv ' T Der Gegenwart und der Zukunft? Für Eure Anführer, zur Befriedigung ihres Stolzes, zur Befestigung ihrer militärischen Monarchie, zur Steigerung des Hoch- muths Eurer spröden Junker, zur Zurücksetzung der Ankunft der Glerchhert, die ' Euch fehlt, zur Fortsetzung der Frechheit und der Bedrückung, dre der adelige Officier im Dorfe eben so wie in der Caserne auf den gemeinen Soldaten auS° übt, zur Verwandlung Deutschlands in ein voll einem preußischen Feldherrn be- fehligtes Lager, zur Einsetzung bei Euch des SäbelSregimS, welches Napoleon der Erste bei uns eingeführt hatte. Das haben wir ausgestanden; Gott behüte Euch davor! Wenn, trotz unserer Friedensanbietungen, trotz unseres sichtbaren guten Willen-, trotz unseres von nun an unläugbaren Rechtes, Ihr uns mit hartnäckiger Wuth noch verfolgt, so werdet Ihr, auf welcher Seite sich der Sieg auch wende, bei Euch zu Hause den Rückstoß des Leides finden, das Ihr uns ge- Ördonnanzoffiziere Bazaine's, zwei Lieutenants, zwei CapitänS, ein Oberst und ein General, ebenfalls während der Dauer seiner Anwesenheit hier verbleiben, ist Mainz, 18. Nov. Seit gestern Abend werden die Thore schon um 6 Uhr geschlossen. Der bürgerliche Verkehr ist dadurch indessen in keiner Weise gestört, indem jedem bürgerlichen Passanten ohne Unterschied der Zeit von den Wachen geöffnet wird. Die strenge und ungewohnte Maßregel ist begründet in Der Haltung der französischen Gefangenen, bei denen die Auflehnung gegen Ort)- °ung und DiSkiplin al« Grund,üze erscheinen. Wer vorgestern Abend die Ge- qenb der Zelt- und Barackenlager durchschritt, konnte massenhaftes Schreien, Toben und Schimpfen hören. Die» dauerte auch einen Th-il der Nacht fort. Neben der offen genug zur Schau getragenen Leichtfertig ->t und U-b-rh-dung $m 15. Juli t-l-gr-phir. die Kaiserin an ihr- Mutter, di. Gräfin Mon.ijo thun«a«für Belgien^gescheh«»u in Madrid- „Louis wttd in einigen Tagen mi.snnemVtt.r,urArmeer-.em ' a* wünschte, baß Sie ihm Ihren Segen vor der Abreise schickten. Aenzstigen Sie sich nicht. Ich bin vollständig ruhig. Er muß seine Pflicht thun und seinem 11,01,1 Berlin,^18. No». Di- .Börsen-Zeitung" meldet die bevorstehende Grün, düng einer "allgemeinen Eisenbahnbau.Gesellschaft/- welcher Dr. Sroui -rg alle von^ demselben für die Ausführung von Eisenbahnbauten ,m Laufe der letzten Jahr- im großartigsten Maßstab- gegründeten Etablissement« (di- Dortmunder Hütte, die EpnSdors'sche Maschinenfabrik, da« Salzgitterer Eisenwerk, stätter Hütte ic.) überläßt, sowie gleichzeitig die Bau-Entrepris- für K»« ««- chi-den- Eisenbahnen. Die definitive Constituirung der SeftWf1 M b-ut- erfolgen, da« Grundeapital beträgt 17 Millionen, davon 10 Millionen Stamm. •&RWU* •: «r fltöfeerTwuabl französischer Offiziere internirt ist, hat sich »°r Kurzem ein dl«. ciplinelle« Einschreiten der dasigen Militärbehörde gegen wendig gemach. Bei einem Cone.rt, welchem viele der Offiz,-r- b-.wohni-t, &SSÄÄ.1Ä Rhein", al« GratiSzugabe spielen lassen. Darauf verlangte einer der fra"8°fW" O fi i.re durch lauten Zuruf die „Marseillaise", der Direktor anttvort-.e ,-b^ mit Bemerken, daß di- Concertvorträge beendigt seien. Der Offizier fpra g schast-n, doppelt soviel- Offiziere und ca. 3000'Mann mehr verloren, a Wid-rsetzlichkeii-n in Mass- reizt. Die Krankenbahren waren vorgestern zwischen bayerische Corps zusammen. Bedenkt man, daß diese Verluste alle J Pmretb in sieter Bewegung, und dem Schreiber begegne- Spichern Hoden und Metz vatiren, so sieht man, welch furchtbare« Feuer dis den Lag I * jn Militärspital schleppender, von Gicht und GOrPi^^7G^%fct6c.Or mach, bekann., daß der am " b-ima-such.-r Soldaten. Unter den Kabplen herrschen neben d.esen, t bekann. daß der am 14 November von Rheumatismus h-img-sucht-r Soldaten. Unter den Kabplen harschen. ^ben diesen, 7 - ?• “Ä”S.5”. -SM vom Feinde uversallen und genommen worden lst. Er bring für die J ,6 b L fbaft?r o^stände werden. Der Bau der Baracken bi-s-s hiermit zur Aufklärung über di- Ursachen de« Au«ble,ben« der b-.r-ff-n «=M ^tz„ordentlich beschleunigt/aber die Gefangenen werden nach Vollen. Correspondenz zur öffentlichen Kenntniß. b„ni p„f,(ben immer noch eine Last bleiben. Sind sie setz, schon Ursache, daß Gambetta hat ein neue« Stichwort gegeben, da« lnallen durch di- fortwährende Verstärkung der Besatzung mehr und mehr mit Blättern und Corr-spond-nz-n wiederholt: die deutschen S° °°t-nsind de« K d,« St d d » f » Arroganz, welch- der größte Theil unse- g-« müde, si- wollen nach Hause. Nun .st auch von Tours au« e n 'N schiech Einquartt-rung o-i-g-^w gefpi(iten Börse zu .m- tem Deutsch abgefaßter Aufruf an die Deutschen erschienen, worin neben der iS rer 1 9 un|ere Freunde zu zeigen für gut finden, h-rigen maßlosen U-berhebung der Gaukler, welche sich tm S-piemb-r zu H-rr-n pomten »iff , 1 * pssentlichen Verkehr«. Die Unkerbringung Frankreich« gemacht haben, °ie albernsten, bi«h-r schon so -ft w.-d°r olt-n G und «ne Jo^ft ut‘" n entspringenden Belästigungen And-- aufgeführ. werden, um di- dumm-n Deutschen zur F-.gh-.t zu b-k-hr°n, w. sol der Kr.-gSg-sanz neu unv ° man noch nicht« g-noe: „Also den Krieg habt Ihr in der G-z-nwart, und den Kr-eg könnt Ihr rer^sind Sache d « pr-ußifch.n ar Vergütung an die Bür> schon für die Zukunft vorauSsehen. Heute die Belagerung "" bew-Men un« da°°n, 'splendideren'-Maß der von Frlnkreich zu leistenden Entschädigung furchtbaren Pari«; der Winter vor der Thur,dre R.nd-rp-st, welche Eu'-L-b.n- 8« na^ Vi*"n oer vreu&if*en B-rpfl-g-seala erfolgen werde._____ mittel vertilgt, in Eurem Rucken die französischen^Provinzen, dl« sich h , a od Di- von verschiedenen Blättern gebrachte di- unermeßlichen Bedrängnisse eine« Lager« mitten in einem feindlichen und ver. heerten Lande und unter bi« zum A-ußerst-n aufgebrachten Menschen: morgen ähnlich- Bedrängnisse, ohne daß Jemand da« End- so vieler Uedel »orsehen ver> 9iam,n3l®?8iI17meUet am 18. Juli ver Präfect du Nord, daß die belgische Arme- vor Verlangen brenne, sich mit den Preußen zu messen, die sie »««W- R-is-nde au« Hannover sagen, baß eine Erhebung dort bevorstehr. — Au« »er schiedenen Marinestation-n geht die Anzeige ein, daß man um Loots-n m der Osisee in Verleaenheit ist. — Von mehreren Seiten laufen Gerüchte ein über die Schwierigkeit der preußischen Landwehr, sa in Metz hat man am 28. pull 8^ Jört, daß die Saarbrücker Landwehr nur mit Bedauern tn den Krieg geht und französische Oecupation^ waschtt,m Präfekten de« Niederrhein« am 23. Juli, die bekannt- Proklamation des Kais-r« möglichst 'n Deutschland v a Schw-iz verbreiten zu lassen, sie am Ober- und Unt-rrh-in, Meur he- und Mos l> departement in den deutschen Gemeinden in beiden Spracher' an^)^^n ö '1^,^ t)aran ,u ö(auben, daß zwischen dem vayen,cyen uommanuamni vvi 2)ie Kaiserin 9 pb w,„j»n m2^ ^"ti^^an ^eine^Der- Bitsch (Andere sagen^zwischen dem Grafen Bismarck-Bohlen) und dem franzö- SS" SSSVLSSSSL'L ÄXÄ LLr aus St. Cloud an feinen Minister des Auswärtigen, am 26. 3uh rj^ben ie ' n tge . ®a.cttc te France" zufolge wurde durch einen Be» d-m-ntirt den Bertrago-Enttvurf (L-nebetti), den °>-»Ti-neS "»offentttch h t »e- Pr'äfecten de« Departements Creus- den Gemeinden die Beschaffung Der französische Gesandte Malaret I-l-graphirt au« 5 ““ni am 28. 3 ( » V 300 000 Fr für die Ausrüstung von 6500 Bewaffneten aus-rl-gt, widrigen- «-*■» »»'■"■yigags ÄStt S SÄWdL»... X... »< — - ä u! M,.>. ~ ... befindet, um die römische Frage losen za wollen "lck Krieg od r v . - M ^ttaarden welche am 16 November eine RecognoScirung aus Mont- ÄÄwÄW5 STÄKä« — »«»■■«- »** •“ >■ •" Telegramme durch Berlin erhalten. Die französisch- Regierung solle ihm tag ich macht norden Regierung in Tour- hat an Garibaldi AuSstellun- T-l-gramme nach P-sth schicken, -r wurde fr**^** „ Ä der unte? seinen Befehlen stehenden Truppen gerichtet, di- öffentliche Meinung zu g-winn-n d,e unter oem Einfluß preußischer Te.egram g^n z , Depesche au« Tour« vom 15. d., welch- meldet, und der von Preußen bezahlten (!?) wiener Presse stände. , '(cnrnA GcueralS Wittich in der Stärke von 70,000 Mann und em Nach den Verlustlisten 1-100 inel. resul.iren sich d.e Verluste der preuß.- d°^^rp-^des^Gmeral« Wittig n^d^r ^^gMann) auf O-lean- mar- schiren und eine Schlacht wahrscheinlich ist. In Gien herrscht große^Besturzung. Briefe au« Tour« geben ein Bild der Entmuthigung und lebhafter sorgen. jchen Armee wie iingi; G^rde-ArmeecorpS 284 Offiziere, 22 Fähnriche, 8528 Mann todt U. verwundet IteS 2teS 3tes ,/ h 201 52 385 ft tf tt 19 4 27 n n H 1434 9801 n u # tt tt tt tt ft n tt tt tt 4leS 5teS 6teS u ii 252 288 24 tt n ff 28 19 3 u II II 5873 7361 549 u II H n ii n n u ii ii tt it 7teS 8teS 9tes if ft 306 211 139 ff II ff 19 21 12 II U H 5065 3498 3547 ff II If u tl ft tt rf 1! n n ti 10teS 210 ff 8 ff 5050 II ff tf ii Utes ft 200 ff 16 ff 3610 ff If ii zu besorgen. Offizielle militärische Nachricht. ein v und ihre Bersteigerungesi Bekanntmachung. - Iwä ng aus Mont« befangenen ge- aldi Aussteller u^tn gerichtet, welche meldet, Mann und ein Orleans rnar- 6? Bestürzung, e sorgen. Be- Loo Der aber und eine nach Italien begeben und Dem Herzog von Aosta Die Krone Königswahl erregt überall Enthusiasmus. Aufforderu n g. 4699) Nachdem der Nachlaß des am 19. v. Mts. dahier verstorbenen Lieutenants im Großherzoglichen H. Infanterie- Regiment, Heinrich Hartmann, unter der Nechtswohlthat des Inventars ange'-- trcten worden, sind Forderungen und An^ 4770) Der auf den 29. und 30 November d. I. der Stadt Gießen bewilligte Vieh- u. Krämermarkt wird an diesen Tagen abgehalten. Gießen, den 7. November 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. sprüche an diesen Nachlaß so gewiß binnen 4 Wochen dahier anzumelden, als sonst dieselben bei Regulirung der Verlassenschaft nicht berücksichtigt werden. Gießen, den 2. November 1870. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. M u y l, Becker, 21100 Stück Stoß- und Mittelschwvl len und 2120 Stück Weichenfchwellen, von Eichenh olz, soll im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Die Offerten sind versiegelt und frankirt mit der Aufschrift: „Submission uuf Lieferung von Schwellen für die Main-Weser-Bahn" bis zum 12. December d. I., Vormittags 10 Uhr, an die unterzeichnete Direction einzusenden. Die Eröffnung der Offerten erfolgt in dein Geschäftslocale derselben zu der gedachten Zeit in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten. Die Lieferungs-Bedingungen liegen bei unserer Central-Materialien-Eontrole Hierselbst, sowie bei iniferev Betriebs-Jnspeetion zu Frankfurt a. M. und dem Balmhofs- Vorstand zu Gießen, zur Einsicht aus, kön- antragen soll. Die Florenz, 17. ung Der Hauptstadt Freiheiten an Das f be. ,r>u L 4 habe allen "Wanten vor , ^in franzö. alle Feino, ify Verhältnis l^ntig ju hx. ($• 3.) irch einen Bt. Beschaffung widrigen- Veld im △ Tours, 18. Nov. Die Regierung hat verordnet, Daß jede Dem Feinde abgenommene Kanone Eigenthum Des betreffenden Bataillions verbleibe. — Nach Dem heutigen „Moniteur" ist Charles Lullier, welcher in einem Gate in Tourt laut auf Die Vergeblichkeit des Widerstands hinwies, den Frankreich jetzt gegen die feindlichen Armeen leiste, in Haft genommen worden. △ Bordeaux, 18. Nov. Die „Liberty" bedauert in einem längeren Artikel, daß gerade Bayern französischerseits besiegt werden mußte, Denn Bayern habe gar kein Interesse, „unser" Feind zu sein und wenn endlich das Glück uns ständig treu bleiben, wenn unser bei Orleans beginnender Triumphzug uns bis nach Paris bringen, wenn endlich das racheschnaubende Frankreich dahin gelangt sein sollte, den verhaßten Eindringling zu verjagen und zu vernichten, dann werden die deutschen Südstaaten mit ihren Freiheiten, ihrer Landesehre und ihrer Zukunft, die Allerersten fein, die sich unserer Siege erfreuen und Die Früchte Derselben genießen werden. selbe Blatt meldet telegraphisch: „Infanterie und Cavallerie wird nach Schumla eingeschifft." Darauf auf den Tisch und begann Die französische Nationalmelodie mit aller Kraft der Stimme zu singen. In Folge dessen kam das noch zahlreich anwesende Publicum in heftige Erregung, dem unberufenen Sänger aber wurde durch den da» Platzcommando führenden preußischen Offizier dadurch alsbald Einhalt gethan, Daß Derselbe allen französischen Offizieren in energischer Weise befahl, das Local zu verlassen. Der größte Theil kam dem Befehl nach; nur fünf Offiziere glaubten das nicht nöthig zu haben, sonDern blieben noch längere Zeit ruhig an ihrem Tische sitzen. Am andern Morgen sind dieselben unter strenger Escorte zur Be» strafung an das Kriegsgericht in der Festung Erfurt abgeliefert worden. München, 16. Nov. Auf morgen ist wieder eine Sitzung der theologischen Facultät der Universität anberaumt, in welcher Die Erklärungen Der Professoren bezüglich des von Dem Erzbischof vorgelegten Reverses zu erfolgen haben, und wird schon heute mit Bestimmtheit versichert, Daß namentlich Dr. v. Döllinger ein verneinendes Votum abgeben werde. München, 17. Nov. Unter Den Veränderungen im bayerischen Militärdienste, welche uns die letzten Tage gebracht haben, finden wir auch Die DiensteS- enthebung „aus Gesundheitsrücksichten" des Generals Pappenheim als Commandeur Der 2. Division. Erst durch das darauf bezügliche Kriegsministerial- Rescript erfuhr man in Bayern wieder etwas von Der Tätigkeit dieses Mannes, Der 1866 bei Der berühmten Cavallerie - Retirade von Hünfeld commandirte und trotzdem zum Divisionär avancirte. Der hohe Herr war eben ein Hof- und Friedensgeneral, dessen Enthebung von feinem Posten sich wie ein Bruch mit dem alten bekannten Beförderungssystem auSnimmt. Auch der Commandant der Ulanenbrigade, Frhr. v. Mulzer, wurde pensionirt. Von ihm erzählt eine Correspondenz, , daß er den Befehl gehabt habe, eine französische retirirenDe Abteilung auszusuchen. 1 Als er sie erreicht, hätte er seinen Adjutanten zurückgesandt und beim Obercom- manDanten anfragen lassen, was nun mit dem Feinde anzufangen sei. Noch war i wieder gänzlich befriedigt; Dr. Finckhuijzen ist wieder hierher zurückgekehrt der Anfall ist so rasch bekämpft worden, daß Der König für nächste Woche kleine Jagdpartie veranstaltet hat. — Der Prinz Heinrich der Niederlande hat 560 Thaler an Die Damengesellschaft in Minden übersandt, um dem 2. west- phälischen Jnfanterie-Regiment, dessen Chef er ist, wollene Winter-Unterkleiber Telegraphische Depeschen. A Brüssel, 18. Nov. Der aus Tours eingetroffene „Moniteur" vom 17. November enthält ein Regicrungsdecret vom 14. November, lautend: Bis zum 15. December d. I kann kein Protest erhoben, keine Execution vollzogen werden auf Grundlage von Handelsdokumenten, die vor Dem 15. August l»70 unterschrieben worden sind. Alle HandelS-Documente, die nach Dem 15. August 1870 unterschrieben worden, bleibe« Den Decretbestimmungen vom 5. November unterworfen. — Mittelst eine« andern Decrete« verordnet Garnbetta als Kriegs- Minister: „Es seien 18 neue Jnfanterie^Negimenter,', 1 viertes Zuaven-Regiment, 6 neue Bataillone Chasseurs ä pied. und andere Truppenkörper zu bilden." A Brüssel, 19. Nov. Die „Jndep." meldet: Aller Wahrscheinlichkeit nach wird Da« Fortbestehen Der RegierungSabtheilung in Tours unD Die Aufrechterhaltung ihrer Verbindung mit Den nordöstlichen Departement nach der Niederlage Der Loire-Armee bei Dreux schwierig sein. A Brüssel, 19. Nov. Das „Journal Des DebatS" enthält einen Artikel Besondere Bekanntmachungen. Markt-Anzeige. 4927) Der diesjährige sogenannte Katharrnenmarkt wird Montag den 28. und Dienstag den 29. November 1870 abgehalten und findet am zweiten Tage ein Viehmark statt. — Da dieser Markt seit drei Monaten der erste ist, so steht eine zahlreiche Betheiligung zu erwarten und laden wir Käufer und Verkäufer hierzu ein. Butzbach, den 18. November 1870 Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. K ü ch e l. Madrid, 17. Nov. Die Cortes ernannten eine Commission von 25 Mit- glteDern, welche sich Die Antwort nicht gekommen, als auf Der Flanke Der Bayern eine SchwaDron preußischer Ulanen heransaus'te. „Den Feind sehen, Attake blasen, auf ihn ein- hauen, ihn nieDerreifen und gefangen nehmen, war das Werk eines Augenblicks. Die bayerischen Ulanen sahen zu; sie konnten nichts Dafür." (F. 3.) Gravenhagt, 15. Nov. Als vor einigen Tagen die Zeitungen Die rufung Des f. Leibarztes Dr. Finckhuijzen nach Dem k. Lustschloß auf Dem anzeigten, war Die Unruhe groß, Die sich noch verstärkte, als man erfuhr, König habe einen schweren Anfall von Blutspuken gehabt. Heute ist man t ungeachtet der Feindseligkeiten, summarische Wahlen stattfinden sollten, um für jede- r J?^rtement einen Deputaten zu wählen. Wo allgemeine Abstimmung nicht rnög- 1 uch W' soll eine Anzahl Delegirte Die Wahl vornehmen. Die Deputaten wür- , den sich Dann in irgend einer Piovinzstadt versammeln; diejenigen von Paris batten, sich per Ballon Dort hin zu verfügen. Wie es scheint wird der Plan Renan s in feinen Hauptzügen von der Pariser Presse gebilligt. Das „Paris- Journal" schlägt vor z. B.: aus Den Generalrathskörpern Der verschiedenen Provinzen, Generalstaaten (<5lats göneraux) zu bilden. Jede dieser Körperschaften würde von 10 seiner Mitglieder, von den fünf Ältesten und den fünf Jüngsten, im Ganzen 900 repräsentirt sein. Ein anderes Zournal schlägt ein Plebiscit mit Ja oder Nein über einen nach Den deutschen Bedingungen abzuschließenden Frieden vor. Wenn die Antwort verneinend wäre, wüßte man wenigstens, daß die Provinzen unwiderruflich beschlossen haben, Den Kr"g bis auf’« Aeußerste zu führen. Bejahenden Falls würde eine Constituante- Versammlung gewählt werden, um auf Grund dieses Votums Den Frieden Definitiv abzuschließen. Aus Dem Gesagten dürfe hervorgehen, Daß Die Dinge Den Anschein haben, einen geregelten Verlauf nehmen zu wollen. E« ist möglich- daß Die Pariser Garnison dieser Tage einen neuen Ausfall machen wird. Da dessen Nichterfolg ^mlich gewiß ist, so ist vorauszusehen, daß die unterbrochenen Verhandlungen wieder angeknüpft werden. A Brüssel, 20. Nov. Changarnier hat hier die Erklärung abgegeben, daß Marschall Bazaine keineswegs einen Verrath begangen habe und seine Capitulation em Act der Nothwendigkeit war; aber er sei zum Oberkommando einer so starken Armee unfähig gewesen. A Brüssel, 20. Nov. Aus Havre wird unterm 18. D. officiell gemeldet, daß auf den Nachmittag eine Sitzung des Municipalrath« anberaumt fei, um über eine Verminderung de« mobilen Contigent« zu berathen. Man sehnt sich dort in den Kreisen nach dem Frieden. Metz., 19. Nov. Die Cernirung von Montmedy durch Detachement unter Oberst v. Pannewitz am 16. d. Mts. erfolgt, wobei siegreiche, kleine Gefechte des 1. und 2. Bataillons 74. Regiments bei Chauvency und Thonelle gegen die Besatzung von Montmedy. 47 unverwundete^Gefangene. gez. v. Zastrow. Nov. Das Wahlprogramm Rattazzi’s fordert Die Uebertrag- nach Rom, nationale Integrität unD Verleihung Der vollen römische Volk, sowie Vermeidung administrativer Decentrali- fation. — Der Herzog von Aosta ist von Neapel hier eingetroffen. Konstantinopel, 17. Nov. Man telegraphirt der „Presse" von hier: „Vor einem schwarz verhängten Altar und in geistliche Trauergewänder gehüllt verhängte heute Der päpstliche Legat über * vier Bischöfe und sechs Geistliche D^r armenisch- unirten Kirche die Exkommunikation und erklärte sie als Schismatiker." — Das- Versailles, 19. Nov. HJm Gefecht bei Dreux am 17. betrug der diesseitige Verlust 3 Mann todt, 35 verwundet. Am 18. siegreiches Gefecht der 22. Division bei Chateauneuf. Diesseitiger Verlust 1 Offizier und circa 100 Mann, der des Feindes über 300 Todte und Verwundete und 200 Gefangene. gez. v. Podbielski. Versailles, 21. Nov. Der Feind versuchte a'm 20. Nov. .f «int »ifftn, B-idr Treffen ge. W zur An. 1 ^evitsrn )« schon um 6 in feiner Weise :r Zeit von Den ch begrünDet in mg gegen Orv- Aveno die ®e- asttS Scheeien, ter Nacht fort. Urbrchbuug Merle Lage der 1 fein, »eiche zu ^gestern zwischen chreiber begegne- , von W unb chen neben diesen, Pocken, wahrend ^en Militär* JU der Saratfen ' eden ruch Lollen- . icn Ursache, daß ,hr und wehr nut töütt Theil * Ittn «ei' >«'7 in für 8“1 Die UMdn»M M- "»» Ä .„na al W ttl SntHiW”9 7’m jm1* SÄ 1* 1T ei« C6tt|1 “il I ' A :pril* f ,{j’»te «' Of»«1 gtae»®' । 00^ . ..(AtU ti#1 mit 6 Compagnien und 4 Geschützen la Fere zu entsetzen, wurde aber am rechten Oiseufer durch ein Bataillon des Regiments Nr. 5 mit bedeutendem Verluste zurückgewiesen. Desgleichen der bald darauf Konstantinopel, 17. Nov. Ein Telegramm Der „Presse" meldet: „Das gesammte Cabinet soll gewillt sein, Rußlands Forderungen um jeden Preis zurückzuweisen; Die Flotte im Mittelmeer wird bedeutend verstärkt." A Wien, 19. Nov. Der heftig angegriffene Reichskanzler Graf Beust das Ministerium wollen nach dem Schluffe Der Abstimmung über Die Adresse Demission einreichen. Heute ist Nachtsitzung. von Ernst Renan, in welchem derselbe ausführt, daß eine Frist von 8 Tagen genügen würde, um Die Wahl einer Nationalversammlung zu ermöglichen, welche über Die Geschicke De« Lande« entscheiden soll. Er findet es als nothwenvig, daß erfolgte Ausfall aus der Festung. 96 m ein dil' -er gelben :rtrt ' L ‘ r^t( b[(( N1'! tto^k I all»»’! , | Dfft 1 4931) Die Lieferung der für das Jahr - - -, 1871 für die Main -Weser - Bahn erforder- Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. lichen »--mischt- An-,einen 4885) Ein Mädchen, welches im Wagen-Verkauf- 4912) Ein Küferbursche wird 3um so- V V V * | ~ — vl * ----- ' „ im Hause der Herren Flick & Kroll. BsrmtethrrngEN. 4933) Ein rnöblirtes Zimmer mit Ca- ÖX binet (mit 1 oder 2 Sitten) ist zu vermie- ' then. Seltersweg Vit. C. Nr. 1. B Redaction, Druck und Verlag der Brühl schm Uni».-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gictz.n. zum Zweck der Nechnungsablage, der Wahl und des Wiederbeginns des Turnens. Der So r ft an b. 4940) Unterzeichneter ist beauftragt, em kleineres Wohnhaus in guter Lage der Stadt unter günstigen Bedingungen zn verkaufen. A. Bey fuß. 4938) Ein Familienlogis ist zu vermie- rhen bei Christian Vogt, Kirchenplatz. 4928) Die zweite Sendung Berliner Damen-Pelz-Garnituren sind soeben angekommen und empfehle solche zur geneigten Ansicht. H. Rübs am en. iten auch gegen Erstattung der Kosten von uns bezogen werden. Cassel, den 10. November 1870. Königliche Direktion der Main Weser-Bahn Neuer Turnverein. 4907) Dienstag den 22. b- MtS., Abends 8 Uhr, 4939) Ein Kinberpelz würbe den 19- November auf dem Wege von der Brandgasse bis zum Brand verloren. Der redliche Finder wird ersucht, solchen im Hause des Metzgers Jug Hardt, im zwecken Mein Tuch- und Bukskin Lager zu billigen und f e st e n P r e i s e n und bestens a s s 0 r- t i r t bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung. Ludwig Lang, Marktstraße Lit. D. Nr. 25, vis-ä-vis rem Herrn Kaufmann (4554) Emil Pistor. 4610) Frische Sendungen in SardineS in PiclcS, Sardine® a l’lmile, Anchovis, Mixed-Piclcs, Caviar, Champignons, Trüffeln, Gothaer Cervelatwurst, Neuen Holland. Vollhäringen, Genucs-SardcUen, Bückingen zum Rohessen, Königs-Reisstärke empfehlen I- A. Busch Sohne. Wir halten lei Vorkommen sowohl für größere wie kleinere Auftrage unser ([eutidl-ßiuTdii für jiulctdtc I f,eften®™PufnF übergebenen Annoncen werben sofort direct an die betr^- S tuna§~(trpebüioncn befinbert imd nur zu den Origmalprciscn der Zeitungstzx. Portionen berechnet. Äostcnvoranschlage «r°t>s unb umgehend, fliin: l^röüere umfangreiche Aufträge nach Vereinbarung z v «3 I siigen Beengungen ! Beleg" gratis und Ueberfenbung derselben nebst Rech- 4915) Der unterzeichnete Vorstand des Hülfsverems erlaubt sich, Alle, welche sich für die Zwecke des Hülfsverems intereffiren, insbesondere Diejenigen, welche Beiträge geleistet haben, zn einer Generalversammlung auf Montag den 21. November, Abends 8 Uhr, in den ^eib'schen Saal einzuladen, in welcher über die seitherige Wirksamkeit des Vereins Rechenschaft abgelegt, und Über die Mittel und Wege zur Fortsührung seiner Thatigkeit Berathuug gepflogen werden soll. Gießen, den 18. November 1870. Der Vorstand des Gießener Zweigvereins für Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Felde. »I-. Goldmann, Vorsitzender. Völcker, Stellvertreter des Vorsitzenden. Georg Noll, Rechner. l»r. © liefen, Schriftführer. I 4936) Ein rnöblirtes Zimmer mit Ca- binet ist zu vermiethen bei Louis Petri II., Neuenweg. Bekau utmachung. Nach 8- 15 der Telegraphenorbnung für bie Corresponbenz auf bcnßinieu Jje« Telearavhen-Vereins rc. von 1868 hat ber Ausgeber einer Depesche bas Recht, bleibe m recommanbiren In biesem Falle wirb bie Depesche von ollen Stationen welche der der telegraphischen Beförberung, beziehungsweise Ausnahme Mitwirken, vollstanbig toV- lationirt und die Bestimmungsstation sendet dem Aufgeber telegraphi'ch, unmittelbar nach der Bestellung an den Adressaten oder nach ber Abgabe an die ^'tn^fmb^ungo- anstatt, eine Rückmeldung mit genauer Angabe ber Zeck, welcher bie Depesche dem Adressaten, beziehungsweise der Weiterbeforderungsanstalt zugestellt worden ist- Die Einführung der recommonbiiten Depeschen hatte den Zweck, dem correspon- birenben Publikum ein Mittel zu bieten, die Wahrscheinlichkeit einer cor re c^eu Ueber- initteluna feiner Depeschen an den Adressaten, so weit dies bei der Neckur der telegraphischen Betriebsmittel überhaupt zu erreichen ist, zu vermehren. Erfahrungsmaßig werden recommandirte Depeschen jedoch nur in sehr geringer Zahl aufgegeben, muth- maßlich weil die Taxe für bie Necommanbation gleich berjemgen für bie eigentliche von 2 bis 16 Stücken worunter solche mit Necessaires, Cigarrenstanber, Schweizerhäuschen, Photographie-Albums, Schreibzeuge, Hanbschuhkasten, ^echefchwe. | rer, Globus, Cigarrenetuis, Tabaks- und Zundholzbosen, Puppen, ^rb^ti d)- I eben, Flaschen, Portemonnaies, Papierrnester, Stocke, Stuhle — alles mit I Riusik; ferner Thürschloßmusiken. Stets bas Neueste empfiehlt , K. Keller in Bern (Schwetz.) Nur wer direct bezieht, erhält Hellerffche Werke, llcrluofuiiij. je nach de Betrage ein oder mehrere Prannenicheine. Ebenso findet aus, viel- feitiaen Wunsch eine Spieldosenverloosung statt, das ?oos zu 1 Thaler, | itoölr Loose 10 Thaler, Ziehung Anfangs April. K Prospeete werden mit bcn Preiscouranten Jedermann franco zugesandt. von 1 bis 120 Stücke spielend, worunter Prachtweike mit Glockenspiel, Trommel- und Glockenspiel, mit Himmelsstimmen, mit Mandoline, mit Expression, u. s. w. Ferner: 4780) Auf bevorstehende Wiutersaison empfehle mein ganz neu a ffortirteS Lager in wollenen Kragen, Seelenwär ment, Caputzcn, Palatins und Shawls rc., Kinder- klcidchcn, -Röckchen, -Jäckchen und Gamaschen, sowie aroße Auswahl Winter-Handschuhe in allen Größen. 3 I. H. Fuhr. ö ö V l f l f w t ♦ 4632) Ein ganz neuer, noch nicht ge- Frtsche Egmonter Schellfische treffen, braud)ter NoUwagen, massiv gearbeitet, so lange keine stürmische Witterung, wieder -.-t lDeflen Todesfall zu verkaufen. Näheres wöchentlich dreimal ein. Für Cabliauen,c..v»»- <\or von &. 6* 1 r n (L Zungen und Turbots erbitten wir uns Aufträge mehrere Tage vor Gebrauch. — Heute frische Schellfische. I. A. Busch Söhne. ®ePe’lUmnun dem correfponbirenben Publikum ein ferneres Hülssmittel zu bieten, sich eine comct™Uebermittelnnfl feiner Depesche, -Io weit es thunl.ch und nothig sitz - ru sichern soll vom 1. Juli c. an versuchsweise im internen Verkehr das Recht ter Reeowmanbwung, wie solches durch §. 15 ber Telegraphenordnung gewahrt sit und auch noch fernerhin in Geltung bleiben wird, dahin erweitert werben, daß der Aufgeber ein7r Depesche welche nach einem Orte innerhalb beS Nordbeutschen Telegraphengebl-t-r aeriditet ist die Vortheile der Recommandation auf einzelne eheste seiner Depesche beschränken kann, ohne verpflichtet zu sein, gleich das Doppelte ber Gesammttaxe zu beiaf,leou diesem 8weck hat ber Aufgeber biejenigen Worte, Zahlen, einzeln stehenden Buchstaben ober Buchstaben-Gruppen (cir. §. 14, 6 ^r, Teiearm>henorbnung), bereu correcte Uebermittelung er vorzugswesie für nothwendrg halt, bamrt die Depesehe ihren omecf erfüllen könne zu unterstreichen. Jedes unterstrichene Wort rc. wird bei ber Ermittelung ber Wortzahl, abweichend non den allgemeinen Beswnmungen b-z k 14 7 der Telegraphenordnung, doppelt gezahlt, basur ledoch> von allen be.d Beförderung re,p Aufnahme ber Depesche betherügteu Stationen eollatiorurt werbm. Gelanat trotzdem ein solches unterstrichenes Woit re. entstellt m die Hanoe des Adressaten so daß die Depesche nachweislich ihren Zweck nicht hat erfüllen fonnen, fo TDerben bem Ausgeber auf desfallsige rechtzeitige Reclarnation die für die Depesche unterstrichener Worte tc bei unreeom- rnanbimn Tcpr(«cn werden^ sorlanbre Gebühren nubt 3-«^ Im Auftrage: D e l b r ü ck. 4686) In der Näbe des Bahnhofs, Lit. E' Nr. 11, sind zwei freundliche Zimmer sogleich zu vermiethen.______________ 4850) Ein rnöblirtes Zimmer ist zu ver- miethen bei C- R ahn. Geschäfts-Empfehlung, 4930) Den Bewohnern der Stadt und des Kreises Gießen hiermit zur Kenutniß, daß wir nunmehr unser Spinnerei- und Appretur - Geschäft auf dem Georgen - Hammer bei Lautern (Kreis Grunberg) dem Betriebe übergeben haben. — Wir bringen dies mit dem Ansugen zur öffentlichen Kennt- niß, daß wir Parthieen Wolle sowohl zum Spinnen, wie zum Kämmen, au- nehmen und prompt besorgen. , Die Wolle beliebe man bei Herrn H. Heerz zur Walkmühle bei Lautern abzugeben, an welcher Stelle man auch das Garn in Empfang nehmen kann. Georgen-Hammer, am 8. November 1870. , Gebr. Schlorb, aus schotten. « nung franco. „ , Jaeger'sche Buch Papier - und Landkarten-Handlung Frankfurt a M., Domplatz Nr. 8.__________ ___ — 4929) Ein anständiges Frauenzimmer, Stock, gegen eine Belohnung abzugeben. mit allen häuslichen Arbeiten ver- ' Afwn tvin Mesches im Mei- traut ist, sucht für hier ober auswärts eine 488o) Em Mädchen - ^cheo irn ^ciei Franko - Offerten bittet man bei bermacben und Weiß^eugnen crpahren st, > abgeben zu wollen, wünscht noch einige Tage in der Woche be- " setzt zu haben. Auch wird von demselben Wasche zum Waschen und Bügeln angenom- c. men und bestens besorgt. Zu eifragen bei!fortigen Eintritt gesucht. Wo? sagt die der Exped. d. Bltts. fExped. d. Blatts. 4934) Patent-Schlittschuhe in den neuesten Sorten, Schirm- und Feuergc- räth-Geftelle, Ofenschirme, HauShal- tungS-Waagen, Dampfkocher, Zuckerkasten rc. empfiehlt Emil Pistor. 4535, Ein Stück Rüben zum Füttern steht billig zu verkaufen. Bei wem? sagt bie Expeb. b Bltts. _______ Auf Weihnachten empfehle in reichhaltigster Auswahl: Terncaur- und Castorwollc; Häkel-, Näh- und Stick- Seide und Perlen in den neuesten Farben; alle Sorten Stramine, sowie die neuen Leder- und Java-Stramine in Gold Silber zc.; ferner eine Parthie angefangener Stickereien in Schuhen, Eckbrettern, Haussegen rc., in den neuesten Mustern, I. H. Fuhr. <47793 4935) Revolver von 14 fl. an, Pistolen, Lefailcheux-Patronen, Cramer'- sches ^aadpulvcr, Patentschrot rc. env psiehlt ____________Emil Pistor. 4884) Ein Reisepclz ist billig zu verkaufen. Bei wem? sagt Ausg. b. Bltts. 4932) Ein rnöblirtes Zimmer mit Ca- binet ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei Wittwe Scharmann, Schützenhof. 4902) Ein rnöblirtes Zimmer mit Ca- binet ist für eine ober auch zwei Personen zu vermiethen. 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