■ft: Dkgkn t« h; M zu suchen, toi" ohne richlciliche Ei- vornehmen dats.- crkennen, ßnd in tu tvliea" werten «4 big zur Wiedchr- imiam, einst SRiaijr: r Llüthe ter Im ftrtfr. — MozjM 8u«a otrhanoM |L (WW J vüL'Veechra hat |ife; Trugen besetzte! na gestern linnM] eem ßinmar^ivy en. General taw ros Sanboro PnivM , gl, welcher nach H ibm ton Er. MM x Tour tos 16. AM tiomMDitdjW- git vcrüehcn kein D ,Ü btt diesig« Raddu« Leute», die [M . inb schreibt iN si« “flCft aus Po», Dn^ Havre jutir lauttt sehr tranig eballtn. - gilU Öen erhalt eine N> oben. 6(n t(ut|(tenVH| U"d QDt&l r.:Ä i4i| •Kid 1u»d 6(„ ' *tW«ibenben s j ' einfliiJ ‘ 6t*; dir nuj 8ui,J J™9 uta« «<*□■ Reibung »on ^°°d M Eillchgi 6. Srptbr.. ges§ :-e Lo'k str^. ^ '«den. »^^'g Jo ’^taillo" M JÄT*«* soitei- giumntfj ^b( "TO n,fl& i«k Roft“ «“''S Inj > anb? eiafftN''^ irA'.i“ uni lie^'unb nfirt Preis vierteljährlich 36 kr. mit Brtngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 49 kr. Gießener Anzeiger Erscheint wöchentlich dreimal : Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Expedition: Canzleibeeg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nr. 113. Samstag den 24. Leptcmbcr 1870 ®ssr Einladung Mm Abonnement. °^rr Mit dan 1. October 1870 beginnt ein neues ^jähriges Abonnement auf den Gießener Anzeiger Dersebe erscheint Sonntags, Dienstags, Mittwochs, Donnerstags, Freitags und Samstags, und kostet in Gießen rerteljahrlich 1 ft. 12 kr. frei ilsts Haus geliefert. — Für auswärtige Abonnenten, welche nur bei er »Host oder den Landpostboten abonniren können, betragt der 1|4iäbxiöe ^ibonnementsvrcis 1 ft. 33 k. incl. Postaufschlags. 2KM Die auswärtigen Abonnenten machen wir daraus aufmerksam, daß nur dann vollzählige Summern des Blattes geliefert werden können, wenn sie schon jetzt bei de. "Loft ihr Abonnewnt erneuern. DenAbonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blattauch im IV. Ouartal 1870 zusenden und den Abonnementbetrag wie seither durch Quittung erheben lass«. Die Expedition des Gießener Anzeigers. Brodpreise vom 2a. bis 31. September 1870, nach eigener Erklärung der Bäcker: jftfunb gemischtes Brod 19 kr. 2 Pfund gemischtes Brod 9y2 kr. 4 Pfund Roggenbrod 16 kr. 2 Pfund Roggenbrod 8 fr. Mmtlieh e BekriKniWsch-rrngen. Bekanntmachu n g. Notehende Einladung bringe ich zur Kenntniß der Mitglieder des Jnvaliden-Vercins. Gieße ben 23. September 1870. Dr. G o l d m a n n. Generalversammlung des Vereins zur perstützung von Invaliden und von Hinterbliebenen gefallener hessischer Soldaten vom Feldzug des Jahres 1866. D Mitglieder und Freunde des vorgenannten Vereins werden hiermit zur Theilnahme an der Mittwoch ben 28. d. M., Vormittags 12 Uhr, in dem »M Saale des hiesigen Rathhauses stattfindenden ordentlichen Generalversammlung für das Jahr 1870 ergebmst eingeladen. 2ci Gegenstand der Tagesordnung bilden: 1) Die Entgegennahme des Rechenschafts-Berichts des Vorstandes über die Geschäftsführung im Jahr 1869. 2) Die Vorlage der von dem Verwaltungsrath geprüften und abgeschlossenen Vereinsrechnung für das Jahr 1869. 3) Die Beschlußfassung über Anträge, welche von Seiten einzelner Mitglieder (§. 11 der Statuten) an die Generalversammlung gerichtet werden. Darmstadt, den 16. September 1870. Der Vorstand des Vereins. Der Vorsitzende: Der Schriftführer: Hahn, Hofgerichtsrath. Bopp, Bankdirector. Berichtigung, die Rinderpest betreffend. Zn dem Abdruck unserer Bekanntmachung vom Gestri en in Nr. 112 des Anzeigeblatts ist irrig Gleiberg statt Kleeberg als Uebergangs- und Desinfections- M Personen, deren Beschäftigung eine Berührung mit Vich mit sich bringt, bezeichnet. Es wird dieser Fehler hiermit berichtigt. Men, den 22. Septbr. 1870. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr G o l d m a n n. Bekanntmachung, die gesetzlichen Forderungen an Studirende aus dem Sommer-Semester 1870 betreffend. Die in diesem Sommer entstandenen gesetzlichen Forderungen an Studirende müssen bis zum 29. September d. I. mittelst sp e ci- fic irten Rechnungen zur Anzeige gebracht und längstens bis zum 12. November d. I. geltend gemacht werden, widrigenfalls dieselben den ihnen durch Art. 136 der Statuten zugewiesenen Vorzug verlieren. Gießen, den 19. August 1870. Großherzogliches Universitäts-Gericht. Haberkorn. (3724) Gefundene GeHenstände: «in alter Sack mit einem Camisol, Brod und etwas Speck, ein kleiner Hohlschlüssel, ein Kinderstrümpfchen mit gestricktem Schühchen und ein Kinderschuhchen. Die Eigenthümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder r r ,u Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. ,pai Ließen, den 23. September 1870. Großherzogliche Polizei - Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. ‘ ” Besondere Bekanntmachungen. Edictalladung. q7Qü) Nachdem Großherzogliches Hof- 'i^t oer Provinz Oberhessen über den hXutenb überschuldeten, ganz geringen Nachlaß des Johannes Dörr IV. von Annerod den förmlichen Concursprozeß erkannt hat, werden alle Diejenigen, welche Forderungen ober sonstige Ansprüche an diesen Nachlaß zu bilden haben, hiermit aufgefordert, dieselben im Termin Freitag den 28. October L I., Morgens 9 Uhr, bei Meldung stillschweigend eintretenden Ausschlusses von der Masse anzumelden und mit etwaigen Vorzugsrechten zu begründen. Gießen, den 24. Arzgust 1870. Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher. Bekanntmachung. 4136) Vom 1. October d. I. il ab werden bei der Main- Weser-Bahn Abon «einen ts-Fahr- .JSSlSEL- Karten mit Monatlicher Gültlnkoit Wv qo un& Zwetschen besteht,! rsteigert wrden. Carl Wenzel Jun 6- Für Auswärtige' Die äaprtcn u. B«ri>r» i*** von 1) circa Georg Schäfer, Uhrenhandlung. (1647) Aepfel - Verkauf. 4026) Mein Lager in allen Sorten pufer&of an der trief wolle, einfarbig, ger.n- gÄÄ Centner Salz. BermiethuRgeL Georg Busch, frisch zu haben bei am Kreuz. Deutsch- Magen- I 3740) Eifl möblirtes Zimmer mit Cabi- 4151) Montag den 26. September l. I-, Berlin, Teltowcrstr. 35c. Erbsen, Linsen, Pfund Maas 44 22 6 12 5 21 50 5 5 50 40 7 1 25 29 30 22 Reiß, geschälte Gerste, Kaffee, Nudeln, gedörrte Zwetschen, Pfeffer, Milch, Brust- und Lungenleiden. Nach dem Ausspruche der medicini- schen Autoritäten heilt die Steppenmilch — genannt Kumys — rascher und sicherer, als alle anderen bisher in land angewandten Mittel: ■ und Darmkatarrh, Tuberkulose^ Bronchialkatarrh, Anämie (Blutlosigkeit) in allen ihren Formen und Folgezuständen, Scorbut, ChlorosiS, ! Hysterie, Hypochondrie und Kor- perschwäche. 4064) Auf dem von Harnier'schen Gute Häuserhof, an der Staats-Straße Fried- ‘ ' * , Vz Stunde von Bad Salzhausen, werden circa 500 Mltr. Aepfel, bestes Tafel- und Wirthschafts-Obst ver- Verffeigsrungen. Versteigerung von Birnen. 4140) Die Birnen an der Straße von Gießen gegen Rodheim sollen Montag den 26 d. Mts. meistbietend versteigert werden. Anfang Morgens 9 Uhr bei Abtheilungs- Nummer 16 jenseits der Braubach ichen Gießen, den 22. September 1870. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Verh. des Kreisbaumeisters: Schäcker, Kreisbauaufseher. 30 Rücktouren auSgegeben. Als Fahrpreis wird der Betrag für 60 einfache Touren der bezüglichen Bahnstrecke nach dem Tarrte für Personenzüge mit einer Ermäßigung von 40 Procent berechnet. . Die für die Ausgabe und Benutzung dieser Karten geltenden Bestimmungen sind bet unseren Stations - Vorstehern zu erfragen und an den Billet - Schaltern ausgehangt. Cassel, am 18. September 1870. Königliche Direktion der Main-Weser-Bahn. 4141) Dienstag den 27. d. Mts., Morgens 9 Uhr, soll tu dem Zollamtshofe dahier das daselbst stehende Abtrittshäuschen, sowte eine Parthie altes Bauholz und Latten, gegen sofortige Bezahlung meistbietend versteigert " Gießen, den 22. September 1870. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Verh. des Kreisbaumeisters: Schäcker, Kreisbauaufseher. 4085) Gut gekochter Birn- Honig wird verkauft, pr. Topf k st., Marktstraße (Wettergassc) Nr. 25. Portland-Cement, frische Sendung, empfiehlt (3987) I- G. D. Bapst. käuflich abgegeben. Kaufliebhaber wollen sich gefälligst hierher oder an Herrn Verwalter Schmidt zu Häuserhof wenden Echzell bei Friedberg, im Septbr. 1870. von Harnier'scheVerwaltung. 3998) Auf meine bekannten Sorten Aepfel nehme ich jetzt schon Bestellungen an, und bitte ich, solche an meinen Schwiegersohn A. Dillmann, im Geschäfte von Herrn G- C. Windecker, abgeben zu wollen, woselbst auch Proben einzusehen sind. __Klug Wittwe, 4095) Flößholz in allen Dimensionen empfiehlt , -, S. Katzenstein (Holzhandlung.) 4094) Trockenes geschnittenes Eichenholz empfiehlt . S- Katzenstein (Holzhandlung.) 3707) Das von Herrn Oberlieutenant Winter bewohnte Logis, bestehend aus 4 Zimmern, 1 Mansarde, 2 Kammern, Küche, Heller ?c-, ist zu vermiethen und den 20. October zu beziehen. Ehr. Löb er, Fabrikant 4155) Süßer Aepfelwein bei H. Sch mall, Lindenplatz. Pr. Flasche 15 Sgr., nebst Gebrauchsanweisung und Attesten von den berühmtesten Aerzten. In Kisten, » 4—12 Flaschen, zu be- 4154) Mittwoch den 28. September l. I., des Vormittags von 9 Uhr an, soll das der hiesigen Gemeinde zugehörige Obst, bestehend in Aepfeln, Birnen und Zwetschen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Der Anfang ist auf dem Rasen. Reiskirchen, am 23. September 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. Jünger. tenrod, Georg Graulich in Babenhausen, Carl Lehr in Gladenbach, Wilh. Schäferin Großfelda, B. Kahn in Gaudernbach und H. Hammerschlag Söhne in Trais a. d Lumda. ist zu vermiethen und sogleich beziehbar- Das Nähere bei der Exped- d. Bltts- ... Lich, H. Klippftein in Langsdorf, Louis Schneider in Hungen, Wilh. Jost in Nidda, I. L. Stotz in Laubach, Au g. Böning in Freienseen, Gg- Kißner in Grünberg- Andr. Breiter in Schotten, Carl Schäfer iit Oberseiber- 3523) Cieöi g‘s Stepvknmilch (Kumys) = heilt = 4131) Ein Laden mit Wohnung gleicher Erde ist zu vermie- then und sogleich zu beziehen bei Wilh. Nagel. Stri—— - , .... gelt und in den neuesten Mustern, aufs Beste affortirt, empfehle ich zu den billigsten Preisen. I- H- Fuhr- zeln vergeben. t . Schriftliche Offerten sind bis zu dem obigen Termin in den vor dem Duecto- rial - Büreau aufgehängten „Soumtfstons- kasten" einzulegen und die Lieferungsbedm- gungen bei unterzeichneter Dtrectton etnzu- sehen. Von der Kernseife sind Muster etn- ^Marienschloß, den 13. September 1870. Großherzogliche Landeszuchthaus-Directton. S c r i b a. 2) 3) 4) 5) 6) 7) 8) 9) 10) H) 12) 13) 14) 15) 16) 17) 18) 19) Die 4109) Montag den 26. September d. I., von Morgens halb 10 Uhr an, soll das hiesige Gemeindeobst, bestehend in einer großen Quantität Zwetschen, versteigert werden. Die Zusammenkunft ist int Ort. Grüningen, den 20. September 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Grüningen. L e i d i ch. Obstversteigerung. 4129) Dienstag den 27. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, soll das Obst dahier, bestehend in lepfeln, Birnen, Zwetschen und Nüssen, m den Bäumen versteigert werden. Winnerod, den 20. September U70. Brenne mann. Ohm Essig, Maas Leinöl, „ Rüböl, Centn. Kernseife, 1. Qualität, „ Schmierseife, 4152) Fertige Steppröcke, Zupfelzeug- röcke, Lüstre- und Druckjäckchen, Hausschürzen, Kinderkleidchen u. Blousen. Blaue Hemden und Arbeitskittel. Ferner gute Baumwoll-Druckkittel und Zupfelzeuge, sowie Flanell, Strickwolle und alle Sorten Baumwolle, nebst Wolle-Watten zu Steppröcken, bringe ich in empfehlende Erinnerung. Georg Vogt, Seltersweg. 4105) Meine freundliche Mansarden- Wohnung und ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen und alsbald beziehbare _______Karl Kaspar. Obstversteigcrung. 4142) Donnerstag den 29. September L I-, von Morgens 9 Uhr an, soll das hiesige Gemeinde-Obst, bestehend in Aepfeln und Zwetschen, unter den dabei bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden. Die Zusammenkunft ist im Ort auf dem ^Annerod, am 22. September 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Groß. FsilgebvLeKsd. Muminatilms-Lümxchen zum (4042) ParsümeriehanUung. Ohm Petroleum, Bohnen, . -Wf <1.1 ,«0. neuester Construction, für Hand- 5 AVVfeiMUhLt», oder Kraftbetrieb, von 70 f[. an bei 2 g H Moritz Weil jun., Frankfurt a. M., 5TS SS (3g51) Seilerstratze Nr. 2 (Breitegasse)"___ MusilMrkc und Spieldosen 2 bis 24 Stücke spielend, mit und ohne Glocken und Trommel, Castagnetten, > - __—— n n Vrtfi HM ÖVM rt öh I r Aepfeln. Birnen und Zwetschen bestehto 4138) R-genröcke, Flanellhemden, Unterjacken, öffentlich meistbietend o-rst-ig-rt mrden. »nterbosen, Leibbinden und Socken kN rercyer ^us Die Zusammenkunit! t bei der W-tkmuhle. -nreryv,e«, barl Wentel. L-uch-lb-im, den 22. September 1870. wähl bei _____________^"Njel. Großherzogliche Bürgermcsteret ---- Heuchelheim. I 4137) Wer sich ein heiteres Stündchen am Clavier verschaffe will, dem ^empfehlen wir hiermit die dret aus- faereichneten großen Walzer von Jo-, ijhannes Schondorf: Burschentanze —, M- Hübner-TramS r Jugendtraume l(Preiscomposition) — Julius Lam^ kmers: Frühlingsreigen, und wir sind «überzeugt, Jeder wird uns beiftim- timen. — Zu beziehen durch Nobert »Apitzsch in Leipzig und durch alle «Buch- und Musikalienhandlungen. — IPreiS pro Opus (4 Bogen stark) Mur 12 Vr Sgr. Portland - Cement, frische Sendung aus der Fabrik von Chr. Lot Hary in Mainz, empfiehlt 14074) Dan. Wtrth's 1 j Nachfolger. von der Anglo - Swiss Condensed Milk Comp. in Cham 5 Condcnstrte Much 'wti. A r „ a ^r. Büchse 42 fr., empfiehlt__Fischbach, Seltersweg. billigst S- Katz en st ein (Holzhandlung.) 4123) Süßer Aepfelwein, sowie Rau» scher, pr. Schoppen 3 fr., im Promenadehaus. 4088) Für die bevorstehende Saison ist mein Garn-Com- missionslaaer der Gailischcn Wollenspinnerei dahier voll- ständia affortirt. Außerdem habe ich wieder verschiedene zurückzesetzte Garne und eine Partie Reste zu sehr billigen Preisen, zum Verkaufe Dan. Wirth s Nachfolger. 4021) Dienstag den 27. Sept. d. I-, Vormittags 10 Uhr, wird für 1871 im Soumissionswege verge- geben die Lieferung von: u .x 52 Centner Weißmehl, Waizengrutze, Cxoto täglich frisch, bei August Plank, Wolkengasse- I 4093) Tuff- und Kaminftcine sind wieder eingetroffen und empfiehlt solche 40 „ Salz. unter pos. 1 und 2, unter 3 bis 10, unter 11 und 12, unter 13 und 14 aufgeführten Gegenstände werden zusammen, die unter pos. 15, 16, 17, 18 und 19 aber em- 4148) Gute Hontgbirncn sind zu haben bei Peter Planf, Wolkengaffe. Ocsen und Herde zu Holz- und Steinkohlenbrnnd, Feuerungs-Requisiten und alle Arten Kochgeschirre empfiehlt (4121) ___________ I- G. D- Bap st. ^4132) Täglich frischen Aepfelmoft, sowie auch Wallnüffe, bei H. Wagner, auf dem Gleiberg. 3627) Alien Malaga, Portwein, Tokayer, sowie gute, unverfälschte Rothweine, empfehlen I. A. Busch Söhne. 3798) Für Militärs empfehlen wir wollene Jacken im Preise von 1 si 6 kr, 1 ft. 12 fr., 1 fl. 18 kr. rc- rc., ferner Leibbinden in verschiedenen Sorten. ___________I. A. Busch Söhne- Billige Kaffee- und Thee- Kannen in achtem Porzellan, in großer Auswahl, (4010) empfiehlt Karl Fuhr. 3473) Ein Familienlogis, bestehend aus 3 Zimmern, Küche rc- und sonsttgen Bequemlichkeiten , ist zu vermiethen bet Georg Mohl, Retchensand. 4078) Das von Herrn Schmidtborn bewohnte Logis, bestehend aus 5 Zimmern, 1 Cabinet, 2 Kammern, Küche, Keller, Holzstall, Mitgebrauch der Walchkuche, ist zu vermiethen.vr. Felsing. ________________4150) Ein Logis von 4 Zimmern, 2 Ca- <073) (Mute trockene Hefe ist täglich bineten und allen dazu nöthigen Räumen 4073) Vure jroaene^n^ ist durch den Wegzug des letzten Miethers nach Frankfurt anderweit zu vermiethen und 4144) Oefen, Herde, Kohlenkasten, Fcnergcriithc -c. 3507) Gothaer Cervelatwurst empfehlen I- A- Bufch Sohne. sogleich zu beziehen. Chr. Reiber, am Kreuz. 4097) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen in Lit. A- Nr. 179 vor dem Wallthor-___ 4143) In meinem Hinterhause in der Schloßgasse ist ein Familienlogis im unteren Stock zu vermiethen. Martin Lenz. 4149) Eine Stube mit Cabinet, möblirt oder unmöblirt, ist zu vermiethen bei Peter Plank, Wolkengasse. 4145) Zwei Stuben, mit ober ohne Möbel, sind zu vermiethen. Brandgasse Nr. 219 __________________ 4153) Eine Wohnung von zwei Stuben nebst Zugehör, sowie eine möblirte Stube, ist zu vermiethen und bis den 15. October beziehbar bei Georg Vogt, Seltersweg. H. Hochffätter in Gießen von 2 dts za e>iucre Ipicicuv, um """ ~------ " ' sind in größter Auswahl und zu Original- Himmelsstimmen, Mandolinen zu en-xros-Pretsen, empfiehlt preisen zu beziehen durch die Herren H ch- Dietz in Licl ziehen durch Das General -Depöt von ........... Licbig's Strppcnnuld) (Kumys) I net in einer freunhWn s Obstkelter, in sehr gutem Zustande, steht billig zu verkaufen. Bei wem? sagt die Cxped. d. Bl. 4061) Vorzügliche Sorten Aepfel, zum Kochen und Trocknen geeignet, werden pr. Korb voll zu 20 fr. abgegeben bei Th- Rautenstrauch, an der Schoor. Zahnschmerzen Zahnmundwasftr für Zimmer sicher vertrieben, welches SM®?®* - wää Bif'U jii 'omP' in Chu kertzweg. tiöcfctt, rt Aus- n;el. «tn:Som, dahier M- Müikzksetzu ,m Berkaufe )(gcr. N-rihR-z K'M. Hand- Z ■ Mei 2$ ' Eaßagnrtten, lanblung. «insteink sind empsichlt solche lHolzhandlung.) lln, sowie Rau« im enadehaus. kauf. •nitr'iien ®ute - Straße Frird- runbt von Bad M Mtt. Aepfel, tbafts-Obst vrr- ib gefälligst hierin Schmidt zu r. Btptbr. 1870. * titrwaltung. Mgtll 4 iimmeTH,_2 Ca- nöbifltn Räumen >- letzten Mthers ;u irr mieten und her, am Kreuz. tc wimmer sind A. Rr. 179 vor lintcrfioufe in btr ilienlogis im unte- Drarün^enz^ it Cabinet, möblirt rcrmietben bei nf, Vollende. h, m-»d»ck- 5Äo*j „gtjdWW- V*/ ;u,rP:f Rimmer t|i iu •äSSbüi Sisäsäi 7-- K-i^s —5>r^’ S Gießen. Der Vorstand. springet noch bis zum 1. October. sucht Gießei, den 22. Septbr. 1870. 3944) Auch für das 4. Quartal d. I. erscheint wie bisher zwei Mal von Bremen erpedirt: Lloyd nach einen Dampfer am 1. October a. M Die Expedition Für das Material - Comite: G. Landmann, Pfarrer. 12. 15. New-Uork, Baltimore, New Orleans. Georg Völckner. Kupferschmied. in einer Morgen- imb Abeitdausgabe die für dm norddeutschen Bund, National I M. Schulhof, am Nathhaus. 410 Ein kleines freundliches Fami- licnto^ ist sofort zu vermiethen. Näheres bei Gebr. Wenzel. r^UW^werden, nachdem die Blockade der deut- *^MS^».schen Küsten nunmehr aufgehört hat, witdcr von mir bei reellster und billigster Bedienung .,T_____, und stvar am 1. October anfangend, mit dem Norddeutschen Lloyd-Postdampfschiff „Hansa". Stcudpuukt vertretend, verbindet sie damit ein reichhaltiges Feuilleton in Oricinalarbeiten der tüchtigsten literarischen Kräfte und eine Börsenhalle, welche in volkswirthschaftlichen Rundschauen und in Berichten über alle Vor- komnnisse auf dem Geld-, Effekten- und Warenmarkt ein umfassendes Bild aller Handels-, Verkehrs- und industriellen Interessen bietet. Alle wichtigen politischen Nachrichten und Börsencourse werden täglich zweimal durch telegraphische Depeschen mitgetheilt. Berlin, im August 1870. Expedition der National-Zeitung. Inserate in dieser über alle Welt- 4157) Der Unterricht in der Großh. Realschule und der damit verbundenen Vor- soule beginnt Montag den 3. Oktober, um 8 Uhr Vormittags. Anmeldungen zur Alfnahme in die Vorschule können Donnerstag den 29. d. M., Vormittags, im Schullokal gemacht werden. Großherzogliche Direction der Realschule. Dr. Stein. Auswanderer nach Amerika Unterrichts-Anzeige für Damen. 4041) Unterzeichnete beehrt sich, hiermit anzuzeigen, daß sie wieder einen vier- wöKtlichen Lehrcursus im Ameffen, Zuschneiden und Anfertigen von Damen- Kleidern erofßtt, und werden Damen, die sich daran zu betheiligen wünschen, ersucht, sich in ihre Wohnung am Lindenplatz anzumelden. Rosa Rothenberger g - Frage — ohne — Antwort? Sollte es nicht seine Bedeutung haben, daß gerade Sie der weißen Traube drs Leben schenkten, während es nur in Ihrer Hand gelegen, sie umkommen zu lassen. — 1 Das Material-Comiw des Hülfsvereins bittet hiemit die verehrlichen Frauen und Jungfrauen, die bisher in der Aula gearbeitet ha,en, sich in der nächsten Woche Montags, Mittwochs und Freitags Mittags um 2 Ust wegen einiger sehr nöthigen Arbeiten einfinden zu wollen. Zugleich machen wir bekamt, daß wir 150 Pfund Garn zu Socken angekauft haben und daß die, welche geneigt siid, an dem Stricken derselben mitzuhelfen, gebeten werden, Packete zu 5 Pfund bei dem Unterzeichneten in Empfang zu nehmen. Mgememe -liiimOrie - Ausstellung für das Gesammtgebiet des Hauswesens ' Cassel. 3954) Die Ausstellung ist bis 1. October verlängert. Alle Einrichtungen Coucerte rc. verbleiben unverändert wie bisher. Der Eisenbahnverkehr nach cllen Richtungen ist vollständig frei. Die durch die Gnade Sr. Majestät des Kmigs der Ausstellung zur Verfügung gestellte Mitrailleuse wurde in der Schlacht bei Wörth erobert. Die Wasser auf Wilhelm s Höhr 4161) 200 fl. sind bei der hiesigen Kirchenkasse alsbald zu verleihen. Gießen. Kirchenrechner Wittich. Nicht zu übersehen. 4119) Das in der Stadt verbreitete Gerücht, als hätte ich von hiesigem Bahnhofe Heu und Spülicht erhalten, erkläre ich hiermit für eine grobe Verlaumdung und habe den Verbreiter dieses Gerüchtes so lange für einen ehrlosen Menschen, brs er mir durch Thatsachen die Wahrheit bezeugt. Schmall theile verbreiteten Zeitung kosten 2Sgr., Reclamen _ . _ 5 Sgr. per Petitzeile. In ihren täglichen Leitartikeln und Öriginal-Correspondenzen von dieseits und jenseits des Oceaus einen entschieden lieberalen und nationalen 4133) Ein Laden nebst Logis und zuge- Nr*100 ^cUcr 3U vermiethen in Lit. A. Unter den gegenwärtigen Zeitverhältnissen ersucht der Vorsta. P der Schützengesellschaft die Inhaber der Schützen-Actien von Erhebun ; ver Couponszinsen für dieses Jahr abzusehen, weil baare Mitte l dwnalen nicht vorhanden sind. Gießen, 23. September 1870. Der Vorstand der Schützengesellschaft. Mr Auswanderer. 4158) Der Norddeutsche V w v r y Wegen Auskünften und Passagen wende man sich gefälligst an Chr. Wallenfels, junior Dampf-Schlciserci und Fcileiihnnerci von Gebrüder Albert!,, WO) li( W*» uon 6.‘rn 5$. Schmidt hier betriebene t ., Dampf-Schl eiferet Mich übernommen haben und empfehlen uns in Grob- und Fei»-Schleiferei, sowie 'Ä™ k-t'billNrB-rechnunv ff°^Bes°rderung und solide Arbeit ,u. *ß- Aufträge werden auch Lange Gasse Nr. 5 prompt besorgt. M Für Auswanderer. M 4139) Am 1. October beginnt die Post-Dampf- Schifffahrt wieder *ad) New-York. Baltimore und Neiv-Orleans — Da der Andrang von P^lsagleren voraussichtlich für die ersten A'veditionen sehr stark sein wird, so ersuche ich Reflectanten, sich zeitig bei mir zum Abfluß von Ueberfahrts-Verträgen zu melden. v b Die Haupt-Agentur von E. W. Dietz, am Markt. Vermischte Anzeigen. 4135) Ein braves Mädchen, welches kochen fann, wird zu sofortigem Eintritt gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 4103) Ein gebildetes Frauenzimmer, gesetzten Alters, bestens empfohlen, sucht eine Stelle zur selbstständigen Führung eines Haushalts, oder als Gesellschafterin bei einem älteren Herrn oder einer Dame. Nähere Auskunft bei der Exped. d. Bltts. 4146) Unserem lieben Fritz Sch l ein dreifach donnerndes Hoch zu seinem heute stattfindenden 19. Wiegenfeste, daß die ganze Löwengasse wackelt. 3872) Ein ordentlicher Junge, der das Barbiergeschäft erlernen will, kann bei mir in die Leh'e treten. Carl Gerlipp, Heilgehülfe. Frankfurter Presse. (Früher Frankfurter Tageblatt und Handels-Courier.) Die beifällige Aufnahme, die unser Blatt namentlich in süddeutschen Haritz els kreisen gefunden, hat uns bewogen, dasselbe durch Beifügung eines belletrist isch en Beiblattes zu erweitern und zugleich eine Aenderung im Titel zu treffen, da der frühere der räumlichen Ausdehnung des Blattes und seiner Bedeutens als größerer politischer und Handels-Zeitung nicht mehr zu entsprechen schien. Des fortdauernde Wohlwollen des Publikums wird uns zu immer größeren Anstrengungen anspornen, um allen billigen Ansprüchen zu entsprechen. Die „Frankfurter Presse" bringt selbstständige Leitartikel; publicistische Ar- beten hervorragender süddeutscher Gelehrten; regelmäßige Originalcorreiponden- zei aus Berlin, Wien, München, Stuttgart und gelegentliche aus allen bedeutenderen sind. Städten; ausführliche Börbengerichte, Handelbnotizen aller Art; das vollständig Frankfurter Evuröblatt; reichhaltige Produetenberichte; Verlvofungs Tabellen Außerdem im belletristischen Beiblatte Erzählungen, Skizzen, Miscellen rc. Die „Frankfurter Presse" wird wie bisher die deutsche Rationaleini gun g unter Preußens Aegide verfechten. Die „Frankfurter Presse" erscheint wöchentlich dreizehn Mal in größtem Foso-Format Preis: in Frankfurt I fl 45 fr-, mit Postaufschlag in Preußen 2 fl. 3 kr, in Aüddeutschland 2 fl 12 kr. vierteljährlich wird ein braver Junge, der das Schuhmacher. Geschäft zu erlernen wünscht, von P. Herbert. 4134) Ein kräftiger Mann wird gegen hohen Lohn zur Pflege eines Kranken gesucht. Von wem? sagt die Exped d. Bl. 4081) 3—4 tüchtige Dachdeckcrgefellen werden gegen hohen Lohn und dauernde Arbeit gesucht von Dachdeckermeister W eber, in Haiger. 4098) Ein Familienlogis im Vorderhause, Mitte )ecember beziehbar, sowie ein Familienlogis im Nebenhause, Anfangs October beziybar, zu vermiethen bei Flick & Kröll. 3962) Ds von Herrn Expediteur Rettig bewohn LogiS ist durch dessen Wegzug andernit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Georg Möhl, Reichenfand. 4028) Z Lit. A. Nr. 168 ist ein Fa- milienlogicvon 5 Pieren zu vermiethen. Auch könnt 2 möblirte Zimmer abgegeben werden. ______________________________ | Cigarremnacher können sofort Beschäftigung erhalten bei Fabrikant Löber. 4069) Einen kräftigen Arbeitsburschen SüdDeutschland und ganz , Oesterreich bei allen Poft- Dnftalten 3 Thlr. 3843) ine kleine möblirte Stube ist zu vermiethe Wallthorstraße Lit. A. Nr. 227. 3949) rine Stube mit Cabinet, mit oder ohne M el, ist zu vermiethen bei y Julius Wallach. 4117)äne freundliche Familienwohnung ist weg Wegzugs der Frau Verwalter ßain derweit zu vermiethen. E- Kreiling Wittwe, am Kreuz. 3852) Mehrere Familienwohnungen sind in der früheren Katz enstei n'fchen Besitzung zu vermiethen und können alsbald bezogen werden. Hieraus Reflectirende wollen sich in meine Wohnung, Neuenweg Nr. 139, bemühen.___________B. Katzenstein. 4130) In dem H ast'schen Hause in der Schloßgasse sind zu vermiethen: eine Familienwohnung im dritten Stock, und ein großer gewölbter Keller. _________ Dornseiff. 3219) Der obere Stock meines Hauses, sowie ein großes möblirtes Zimmer, sind zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei Heinrich Vogt, Neuenweg. 3948) Zroei ineinandergehende gut möblirte Zimmer, mit freundlicher Aussicht, sind an einen oder zwei Herren zu vermiethen. Auch kann auf Wunsch Kost gegeben werden. Näheres zu erfragen bei Herrn G. Malkomesius, Neustadt. 4049) Im Caf6 Kuhlmann find möblirte Zimmer an ledige Herren zu vermiethen und slgleich zu beziehen. 4159) Nachdem ich vorgestern von Ars sur moselle, dem gegenwärtigen Smd- nkt der hessischen Division, zurückgekehrt bin und auch dort mit bestem Erfolg reine ufgabe erledigt habe, sage ich im Auftrag von Herrn Oberst Kraus und fielen -undert Einzelnen allen Gebern von Liebesgaben besten Dank- Gleichzeitig beae/ke ich, daß ich über die Verwerthung der eingegangenen Gelder rc. jederzeit bereitwlltzst Auskunft ertheile. Dr. W- Simon. Zur schönen Aussicht. Sonntag den 25. September, von Nachmittags 4 Uhr an: Streichmusik. Katholische Kemeinde. Getauft. Den 15. September. Dem Kaminfeger, Carl Zwesch dahier, ein Sohn, Wilhelm Maximilian, geboren den 30. August. Beerdigte. Den 18. September. Alphons L'imet aus Vallen^ay, in Frankreich, Soldat in 84. Linien - Infanterie-Regiment, alt 26 I., gestorben den 17. September. Den 20. September. Louis Jean Maria Maaec, aus Plouckonveille, in Frankreich, Soldat in dem 58. Linien-Jn- santerie-Regiment, alt 25 I., gestorben den 19. September. Den 21. September. Simon Mühlbacher aus Burghausen, in Baiern, Soldat in dem 1. baier. Infanterie-Regiment, alt 31 I., gestorben den 20. Sept. Denselben. Dem Bürger und Pri- vatscribenten, Carl Wigandt, ein Sohn, Friedrich, alt 5 M. 19 T., gestorben den 20. September. Der Ertrag ist für die Verwundeten. J"rifd)bacäer zu Ließen. Sonntag den 25. Septbr. Carl Plank in der Wolkengasse. Daniel Rühl am Rathhaus. Christian Jughard in der Wallthorstraße. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Kemeinde zu Kietzen. Gottesdienst. Am 25. September. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel. Getaufte. Den 18. September. Dem Bürger und Schuhmachermeister, Wilhelm Euler, ein Sohn, Ludwig Moritz Emil Martin, geboren den 26. August. Denselben. Dem Bürger zu Beuern und Taglöhncr dahier, Philipp Nürnberger, ein Sohn, Wilhelm Marlin, geboren den 26. August. Denselben. Dem Bürger und Ta e- pezierer, Heinrich Bepler, ein Sohn, Frcnz Christian Theodor, geboren den 23. Juli Beerdigte. Den 16. September. Georg Andras Röber, Bürger, Schuhmachermeister mb Kaufmann dahier, alt 54 I. 6 M. 4 T., gestorben den 15. September. Den 17. September. Ludwst Dir- lamm, Musketier im II. Großherzig lichen Jnfanterie-Regimente aus Wallenrod Kreis Lauterbach, alt 27 I., gestorben ier 16. September. Den 20. September. KatharireElisabeth Karoline Vogt, geborne Sack, Zhe- frdu des Bürgers, Metzgermeistere und Ortsgerichtsmanns, Konrad Vogt, alt 49 I. 10 M. 26 T., gestorben dm 19. September. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Loche besorgt Pfarrer Landmann. Btirsennachrichten. 22. September 1870. Preuss. 41/2% ObL 19 Frankf. 31/2% Obi. 80 Nass. 41/2o/o Obi. 90i/2 Kurh. 4O/o Obi. 82i/2 Hess. 40/0 Obi. b. Roths. — „ 31/2% do. do. — Bayer. 5% Obi. 96 n 41/2% ijährige 89-/4 •n 40/o ‘/fahrige 9O3/e Würtemb. 41/2% Obi. 843/8 Baden 41/2% Obi. c. E.L. 89 Oestr. 5°/o b. R. — „ 5°/q National — „ 50/0 Metall. Obi. — „ 5% M. steuerf. — Amer. 6u/q 1882r Bda. 93% » 60/p 1885r 92% Actien. Frankf. Bank 127V2 Oester. Bank — „ Creditact. 243% Darmst. Bankact. 321 Prioritäten. 5O/o östr. F. St. E. B. 324 Lndwigsh.-Bexbach 158 Maxbahn 100 Bayer. Ostbahn 123% Hess. Ludwigsbahn 128 30/0 östr. Stsb.-Prior. 55 3% östr. s. Lombard. 45% 3% Livorneser 30^4 50/g Toscaner 491/* Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse — 5% Elisabeth-Prior. 75Vs do. II. Emiss. 741/1 Anlelienelooee. Kurh. 40 Thlr. Loose 60% Nassau fl. 25 b. Roth. 39 Gr. Hess. fl. 50 b. R. — Gr. Hess. fl. 25 b. R. — 40/g bayr. Präm. Anl. 105 40/g badische Loose 1033/4 Badische fl. 35 Loose 57 1858r Prioritätsloose 153 1860r Loose 74% 1864r Ä 1091/2 Weeh*el. Amsterd. k. S. 100 Augsb. k. 8. 99% Berlin k. S. 104% Bremen k. 8. 97 Cöln k. S. 1041/r Hamburg k. 8. 88 Leipzig k. 8. 104% London k. 8. 1191/1« Lyon k. S. — Paris k. 8. 94% Wien k. 8. 95% Disconto 40/g G. Geldsorten. Pr. Gass. Sch. 1 44%-105 Div. Cass.-A. — Pr. Friedrdor. 9 57-59 Pistolen . . 9 42-44 „ doppelte 9 42G.u.fehL Holl. fl. 10 8t. 9 55 Ducaten . . 5 32-34 20 Frankenst. 9 25-27 Engi. Souver. 11 49-53 Russ. Imper. 9 42-44 Doll, in Gold 2 25-27 KeuilLetVN Die Vergeltung. Schon nähert sich Paris, dem Näuberneste, Das deutsche Heer in raschem Siegerschritt; Eugenie fort! der Cäsar im Arreste, Da Frankreichs Grund ihm unterm Fuß entglitt! Auch wanket Metz, die uunehmbare Veste, Und Straßburg wankt, das laug so nutzlos stritt; Drum hin der Wahn, der Rheiuesufer linkes Sei, je besiegt, gewärtig seines Winkes. Es ist ein altes Sprüchwort: Wen verderben Die Gottheit will, bethöret sie zuvor; Es war nicht unbekannt des Onkels Erben, Doch lieh er ihm, trotz Cäsar, nicht das Ohr. Zwar könnt' er froh nicht auf dem Throne sterben, Da er, ihn zu erlangen, fälschlich schwor; Doch säumt oft Gott mit der gerechten Strafe Und rüttelt Manchen spät aus tiefem Schlafe. So lenkte der Tyrann auch die Geschicke Des sränkschen Reiches viele Jahre lang, Ja ganz Europa wandt' auf ihn die Blicke Und lauschte seinem Machtspruch erust und bang. Ob zu Neujahr er Andern freundlich nicke, Ob er die Stirne runzle: drob erklang Die Kunde rasch bis zu den fernsten Landen, War Grund zu Hoffnung doch, zu Furcht vorhanden. Allein wie schnell hat sich das Blatt gewendet, Seit er mit Deutschland freveln Krieg begann! Er träumte wohl, das Spiel sei rasch beendet, Indem er schlau auf Preußens Schwächung sann. Doch, wie wenn Gott uns höhres Licht gesendet, Erhob das deutsche Volk sich wie Ein Mann, Die Zwietracht alter Tage war verschwunden, Die neue Zauberformel schnell gefunden. Zwar brach Er auf mit allen seinen Mächten Und trieb zum Krieg das Kind von Frankreich gar, Ja, wie entstiegen des Cocytuü Nächten, Zog wider Deutschland der Kabylen Schar, Als ob Barbaren da noch Hülse brächten, Wo morsch der Thron und baar der Stützen war. Umsonst ist Macht und Arglist aufgeboteu: So schrecklich schließt das Schicksal des Despoten. Dr. Jochem. Aus blutiger Icit. Historische Novelle von Hermann Hirschfeld. (Schluß.) Sie winkte den Marschall ihres Hauses an sich heran und sprach leise mit ihm. Wenige Minuten später öffneten sich die Flügelthüren eines Sei- tengcmaches und der Troubadour des Königs erschien im Festsaal. Cathcrina richtete forschend ihren Blick auf ihre Schwiegertochter. Nicht wahr? sagte sie mit schneidender Stimme, ich bereite Ew. Daje- stät eine Freude? Mein Sohn bedarf seiner Dienste wenig; seit er für das Heil seiner Seele sorgt, ist der weltliche Liederklang verstummt und er wird es mir danken, wenn ich das Metall seiner Stimme nicht verrosten ließ. Nicht wahr, Ew. Majestät haben sie lange nicht vernommen und gewisse Erinnerungen — Nicht weiter, Königin, unterbrach sie Marguerite, seitdem ich Ihrem Sohne am Altar die Treue gelobte, sah ich Raoul nicht anders, als in Gegenwart von tausend Zeugen, von spähenden Blicken bewacht. Ich weiß, Sie Haffen mich. Zücken Sie offen das Schwert auf meine Brust, ich biete sie Ihnen dar, aber tödten Sie mich nicht durch zahllose Dolchstiche. Catharina winkte den Sänger zu sich, der jede Bewegung der beiden Königinnen beobachtet hatte, und als er, vor die Sessel tretend, in die schwellenden Saiten griff, entstand tiefe Stille in den so geräuschvollen Sälen. Seltsam, bemerkte halblaut die Königin-Mutter, wozu doch das Schicksal einen Menschen erheben kann. Aus einem einfachen Edelfräulein, aus einer Guise die Königin von Frankreich — aus einem rebellischen Offizier, Troubadour des Königs. Raoul erbleichte — von Neuem begann er sein Lied, aber schaurig klang es durch die hohen Säle, der Freude geweiht. Wie das mene tekel des Belsazar klang es aus seinem Liede — die Rache feierte er — die Rache schändlich Geopferter an ihren Verderbern. Die Königin-Mutter erhob sich. Genug! rief sie fast drohend, was soll ein solches Lied an diesem Orte? Der Lust, der Fröhlichkeit wollen wir uns weihen, das Jenseits kommt früh genug. Auf, füllt die Gläser — man credenze uns den Nachttrunk! Im Nu war der Saal von Lakaien und Pagen erfüllt, die aus silbernen Platten funkelnden Wein den Gästen darreichten. Ein lautes Treiben erfüllte jetzt die Räume und nur Wenige achteten, daß jetzt ein Manu in reich mit Gold gestickter schwarzer Kleidung den Saal betrat. Ihm folgten zwei Pagen in gleicher Tracht, die auf einer Platte von Ebenholz zwei von Gold und Edelsteinen funkelnde Pokale trugen. Raoul stand dicht neben dem Sitz der Königin an einen Pfeiler gelehnt, seine Hand fuhr durch die Saiten der Harfe, aber sein Auge haftete starr auf jeder Bewegung des Fremden. Dieser verneigte sich tief, sein Auge blitzte unter den buschigen Brauen hervor. Auf seinen Wink knieten die Pagen nieder, ein jeder reichte der vor ihm sitzenden Frau den Pokal. Marguerite zauderte, ihn anzunehmen — ein Zittern überflog ihre ganze Gestalt — die Königin-Mutter bemerkte es. Fürchten Sie sich? fragte Catharina mit höhnischem Tone — trauen Sie mir Böses zu, daß Sie zaudern, meine Gabe an Ihre Lippen zu führen? Nun, wir wollen die Becher tauschen, wenn es Ihnen Freude macht. Marguerite verneinte durch eine Neigung des Hauptes und erhob den Becher, um zu trinken. Die Königin - Mutter hielt ihr den ihren entgegen. Stoßen wir an! sagte sie mit seltsam klingender Stimme, — auf Vergebung hier und im Jenseits. Dumpf klangen die Becher gegen einander, zu gleicher Zeit berührten die Lippen der beiden Frauen den Rand derselben, athemlos und starr waren vier Augen auf sie gerichtet und dazwischen schallte fröhliches Lachen und Gläserklang. Plötzlich schrie Marguerite auf, ein furchtbarer Schmerz durchwühlte ihr Inneres, ein entsetzlicher Krampf durchzuckte ihre Glieder, das Antlitz von großen Schweißtropfen bedeckt, sank sie in ihren Seffel zurück. Ich wußte es wohl! rief sie. Ich bin vergiftet! Vergieb meinen Feinden, Gott des Erbarmens, und nimm gnädig meine Seele auf. Das Auge der Königin Catharina funkelte mit dem Ausdruck des Triumphes, doch schnell senkte es sich, denn mit dem Zeichen des höchsten Entsetzens drängte sich die Versammlung um den Seffel der jungen Königin. Aber nun