“ * Wan JUbeit b,r mit Bürg, “faiion brt "'N feien, lonaltr 3U, Uin (t Tüt-rn, Neffen ett. e. °on bem W Mia, 6f” SBöifnn ld?t” Fort. I,ln,ö(ftn bit N"d btt ®f. ln> hj bit' 9fDtr, nicht ™ fd. -1 r Rtich-t«g Mt Srf.igr W bringen, «Kant 'btt flHt Sttb 'WD(D sschem fternalionale Gossen. Dit.- tibrt, inbtm ll|d) für btn 9lbtin btbtu. »btn Tariftn btn tintreten Dürlttmbng de Beschlüsse T beteiligten Surft Hohen, gereicht bat. )ch nicht* bt. btt Miniftctt ft« beschlossen, it Serbinbung chtn Wetschetz ir Bahn liegt ift, wat bitt dflunben von I?), in Wer. te Regierung ab Theiinahmt tzastss, welcher richau erfährt, litt @rcnjfjni> ®fdin i'iiüd« worftn. A bet Strhif. schon auf btt it Dtichlag bt> /. Ctr. (Zollgewicht) -> 8'/- R°ckeMm°be^Fr"nkmrt «■ M. (709) Holzverkauf in der Königlichen Obrrförsterei Krofdorf. 731) Freitag den 4. März er., um 9 Uhr Vormittags, werden zu Krofvorf in der Sckeere aus dem Königlichen Forste Sa zboden nachstehend bezeichnete Hölzer öffentlich meistbietend versteigert. r,. . A r District 77a und 78 (Hohenschied) Holz- Nr. 1 bis 268, District 65 (Hirschsprung) Holz-Nr. 1 bis 258, . 1C . 3 Eichen-Stämme mit 45 Cubttsutz, 14 Nadelholz-Stämme mit 552 „ 53/4 Klafter Buchen-Felgenholz, sowie ca. 165 „ Eicken-, Buchen- und Nadelholz, Scheit, Knüppel, Klotze und Reiser. Krofdorf, den 21. Februar 1870. । Der Königliche Oberförster . v. Meibom. Mühle gehörigen nachverzelchneten Wielen öffentlich meistbietend versteigert werden: filur Nr. D-Rlftr. VI115/18 XIX/233 1761 Wiese im Eckhards- Hausen, VI112/23 XIX/25o 401 Wiese daselbst. Alten-Buseck, den 19. Februar 1870. Ludwig Frey, Heinrich Geißler. Holzversteiqerimq. 725) Montag den 28. Februar l. I-, Vormittags 9 Uhr, , sollen in dem Marienstiftswalde, District Sandacker, am Wege von Lick nach Non- nenroth, am Heuweg anfangend: 581/4 Stecken Kiefern-Prugelholz, 41 „ „ Stockholz, 1825 Wellen „ Reisholz, 43 Kiefern-Stämme von 6 bis 10 Zoll Durchmesser und 30 bis 60 Futz Lange, 537 Kiefern-Stangen von 2 bis 5 Zou Durchmesser und 25 bis 4d Fuß Lange, versteigert werden. Lich, den 20. Februar 1870^ Holzversteigerunt). 673) Mittwoch den 23. Februar d. I. sollen im hiesigen Gemeindewalde, Dutric- , ten Bruch und Kirchberg, nachverzeichnete Holzsortimente öffentlich versteigert werden. K L Prügelholz Stockholz Rer^holz : ^Stecken Stecken Wollen 22 V4 18'/r 1775 1 3 Nadel-Stämme von 6 Zoll Durchmesser und 50 bis 55 Fuß Länge, 46 Cubikfuß enthaltend, 15 Eichen-Stangen »on 3 bi5 4 Zoll 1 Durchmesser und Id Fuß Lange, 20 Cubikfuß enthaltend, 1835 Nadel - Stangen von 1 bis 5 .Zoll Durchmesser u. 15 bis 50 Fuß Lange, 2150 Cubikfuß enthaltend Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Uhr am Bruch, bei dem Weaweiser am Vlcmal- weg von Hausen nach Annerod. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Marttm l. I. gestattet. Hausen, am 14. Februar 1870. Grobherzogliche Bürgermeisterei Haufen. Dern. Holzversteiqenmq. 729) Donnerstag den 10. und Freitag den 11. März d. I-, von Vormittag ’/210 Uhr ab, sollen in der Freiherrlich von Rabenauischen Oberförsterei Rabenau, Distrikten Dletzen- kohl, Steinberg und Eibschenkain: 22538 Cubikfuß Nadel-Stammholz, | 1000 „ Nadel-Stangenholz, 719) Da es dermalen unmöglich ist, aus dem hiesigen Holzhof mehr Brennholz abzugeben, als die bereits zugesagten Quam titaten, so muß weiterer Verkauf vorerst eingestellt werden. Sollten später weitere Abgaben aus hie- ftgem Holzhof erfolgen können, so wird desfallsige Bekanntmachung veröffentlicht Laubach, am 18. Februar 1870. Die Verwaltung deS HolzhofeS. 42 Durchmesser und bis 47 Fuß Länge Tage del District Dietzenkohl Wit den 250 Fichten-Baustämme bis zu 10 Zoll Dorfe London), am .rw"ten Tage der Dl ix ck,.p. Q’Anno re;htAorrfmirt 7N der Nabe des Dai betreffend. 723) Vorbemerktes Grundstück, welches einen Flächenraum von 1607 lHKlstrn. um- K und sich zur Anlegung eines Slem- brUt6Äa'be°na28. Februar 1870, Morgens 9 Uhr, auf hiesigem Rathhause an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen, den 19. Februar 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 701) Heute treffen frische Schellfische und Cabliauen ein. I. A. Busch Söhne. 437) Frische Saamen- und Leinkuchen, Kornkleie, Waizen-Schaalen und Futtermehl stets vorräthig bei I. M. Schul Hof, am Rathhaus. Wiclstia für Gicht- und Rheumatismus- Leidende. W ' ®ie 6 Schmi't'sche Waldwoll-Waarm-Fabrik in Remda empsiehlt den ShSSsSSä- -ZUWSHEI'....... wo auch die Zeugnisse und Empfehlungen von 'deu'Herren Aerzten eingesehen werd-- können; es sind d-es d.^Herren m-di-inischen Faeultät in Jena, Dr. W Heuschkel, Amtsphysikus in Koltcnnordhnm. Or. Jacoby, practischer Arzt m Magdeburg. nr Naulv. practischer Arzt m Tost. Dr. Bujakowsky. practischer Arzt m Rosenberg. .— „ Reisholz, Eichen-Scheidholz, „ Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz, Nadel-Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz, Erlen - Prügelholz, „ Stockholz, 125 ' Wellen „ Reisholz, 13/4 Stecken Aspen-Prugelholz, 241 Eichen-Stämme mit QR7Q K" steigerung kommt. Kesselbach, den 20. Februar 1870. Die Freiherrlich von Raben Oberförsterei. 722) Montag den 28. Februar 1870, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Dlstric- ten Hochwart, Mühlkopf, Wann, Brauhof, Oberwald, Annaberg und Hemgesboden, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: „ r 191V» Stecken Buchen-Scheidholz, „ Prügelholz, „ Stockholz, VermiethuAgeu 685) Der mittlere Stock eines Hauses, mit Mansarden-Wohnungen, ist zu vermle- then. Näheres btt der Exped. d. Bltts. 706) Ein möblirtes Zimmer ist üer^ miethen Wallkhorstraße Lit. A. Nr. 140. 736) Ein schön möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Christian 3inBer, ö Wallthorstraße. 1652 Fichten-Wellen, 1910 Eichen-Wellen, 94 Stecken Eichen - und Erlen-Reiser. Die Zusammenkunft ist im Ort, der Anfang im Hahnberg. I Münster, den 19. Februar.^870. . Großherzogliche Bürgermeisterei Munster. Heß- ___________ 112 Nadel „ ,, , ä. „ Die Zusammenkunft ist auf der Grün beraer Straße an der Happelswiese. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1- Aug 1870 gestattet- Die Grotzh. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen- . Gießen, den 19- Februar 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen- Vogt- 657) Ein Familienlogis, sowie auch ein einzelnes Zimmer, sind zu vermiethen bei 3 ° Karl Plank, Wettergasse. ~~7) Ein größeres Familienlogis ist zu vermiethen bei M- Weitzbacker. 661) Garnlager in den vertchledensten Sorten: Ringel, naturell, welpen, acyt- farbkaen und melirten, deutschen und englischen baumwollenen Strickgarnen ini Zollgewicht, sowie beste Qualität von Einschlaggarnen zu den billigsten Pret scn empfehlen s5„nt. 720) 30 Ctr. sehr gutes Heu sind zu verkaufen Neustädter Thor Lit- D- Nr-112. 728) Montag den 28. d- M-, von Vormittags 10 Uhr an, soll in dem Freiherrlich von Nordeck zi^ Rabenauischen Walddistrict Niederseilbach bei Trais an der Lumda nachoerzelchnetes Holz öffentlich versteigert werden als: 18'/4 Stecken Eichen-Sche'dholz, 7 ,, „ Prügelholz, 49 V4 „ „ Stockholz, 1750 Wellen , Re.sholz. Die Zusammenkunft ist tm District Holz-Nummer 1- Rabenau, den 19. Februar 1870. Der Rentmeister: 733) Bestellungen auf Holz O-Sttcken zu 8 st- 12 kr.) bittet man im „Gasthaus rum Schwanen" abzugeben. 8 Heinrich Fey, von Roßberg 702) Blumenkohl bei I. A. Busch Söhne. ~ 739) In der Löwengasse Lit. C- Nr.117 sind ein Fügblock, eine Hobelbank, ein Kleiderschrank und ein Haufen Dünger zu verkaufen. ______________ 662) ”Täglich frisch gebrannten Kaffee bei I- A- Busch Sohn e. 686) Eine Partie Korn- und Walzen st roh, sowie auch Kartoffeln, habe ick iu verkaufen. ’ * H. Becker, Neue Anlage. 734) Meinen Garten am Wismarer Weg - beabsichtige ick zu verkaufen. - Frau Schwan, Sandgasse. 684) Ein am unteren Riegelpfad gelegenes, 27 Ruthen haltendes offenes Grabstück, mit Aepfel- und Zwetschenbaurnen bepflanzt, ist zu verpachten. Zu erfragen im Bott'schen Hause. Versteigerungen. 318) Dienstag den 8. März d. I-, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus die der Ehefrau des Elias Meyer dahier gehörige Flur Nr. QÄlftr. - 1 Vs6i 18 Hofratthe auf dem Seltersunter den bei der^Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, meistbietend versteiaert werden. Gießen, den 22. Januar 1870. Großherzogliches Ortsgencht ®ie6en- Semmler, Ortsgerichtsmann. Den Verkauf der Hacdtlehmzrube 629) Nachdem mit den gerichtsbekannten ^^^^°^ünsterer"^Gemeindewalde, Gläubigern^des »enstanirte^. Fars^wa s m^em^Mnnsterer G Konrad Komp . °°n Sl g7“ g'@rt von Lich nach Laubach, folgen- Arrangement abgeschlossen worden M, w versteigert werden: den etwaige we tere G aub-ger des Vorge- des °<^j,^ag den 1. März: nannten hiermit ausgefordert, «m Xecmtn Eichen-Stämme von 10 btä 17 3oK Dienstag den 22. Marz 1870, Vormittags 9 Uhr, I , ihre Forderungen dahier anzuzeigen, be- D^ckm7sser'un'd'45 FußLänge Ld^sie^mit^r^A^rüchE E t°nd^ meistentheils zu Sparren 0== Masse auzgeschlossen w°rden^°llem zg Sä.ume, 35b Cubiksuß ent- ^Großberz'ogliches Landgericht Grünbergl g Stämme, 32 Cubiksuß ent- Erdmanm haltend. „ 2) Mittwoch den 2. Marz : 30 Stecken Eichen- und Erlen-Pru- 677) Der untere Stock eines Hauses, bestehend aus 1 großen und 2 kleinen mobUrten Stuben, nebst Küche, Keller und. son- sligcn Räumlichkeiten, m welchem setther Wirthschaft betrieben wurde, ist von Apnl ad auf 5 Jahre zu verpachten; auch kann auf Verlangen ein bei der Hofraithe gelegener Grabgarten dazu gegeben werden. Näheres bei Heinrich Pfeffer, in Staufenberg. Nß Der günstigen Lage wegen kann, neben Fortführung der Wirthsckaft, auch noch eine Specereiwaaren-Handlung nut Ott- folg darin betriebe^ werden. Vermischte Anzeigen. 636) Unbrauchbare Pferde zum Futter für die wilden Thiere werden angekauft tn der Menagerie im Oswaldffchen Garten. 735) Ein großes und ein kleines Fami- lienlagis sind zu vermiethen und bis zum 1. April zu beziehen. | Georg Sck armann, im Sckützenhof. 1) Ein Familienlogis ist zu vermiethen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. 582) Ein Logis, bestehend aus 4 anein- anderstoßenden und 2 auch 3 Mansaitt»en- Fimmern und den sonst nothlgm Raumen, ist oom 20- April an, ober auch früher, iU -’=rmiel6enj,ei!oui8 $ufd) ^.twe. Cui Zahngchmerz Trau fidas vide ! verschwindet nur durch Feytona! In Gießen zu haben bei (732) Carl Frech. schau wem; wird ■ Epileptische Krämpfe (Fallsucht) WU heilt brieflich der Specialarrt für Epilepsie D o ct. «. KIlHwIh H q in Berlin, Mittelstraß- 6. - Bereits über Hundert geheilt. l2»l)L^SS 8 678) Die Unterzeichnete, früher Köchin im ilinßer'schen Garten, empfiehlt sich den aeehrten Familien in vorkommcnden Fällen als Kochsrau. Bestellungen beliebe man im Zinß-r'lch-n Garten, oder bei 6m. Wirth Friedr. Führer, iu machen» 21 nun Harot. JU ma-pe. auf bem Nahrungsberg. g Mas K Urhlin, Maaren-, Agenturen-, Commission« -, ConsignationS-, SpedittonS- und Incaffo- Geschäft, Frankfurt am Main', berechnen für Jncasso und Wechsel -Domicile Ve °/o Provision. Wohnungs - Veränderung. 715) Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich seit dem tt Januarir. dem früher H. Spi°s'sch-n Hause aus dem Neuenweg wohne. r undWirer. Neuer Turnverein. 698) Dienstag den 22. d- Mts», Abends Uhr: , Generalversammlung im Caf6 Mosler. Um recht zahlreiche Betheiligung bittet der Vorstand. große Menagerie. 730) Der weltberühmte Thierbändiger Kleeberg, durch seine Unerschrockenheit in g^anz Europa „König der Wüste" genannt, wird die Ehre haben, dahier täglich mit seinen Naubthieren zwei Vorstellungen zu geben, welche ke'"TH'erbandiger im Stande ist nachzumachen.. Erste Vorstellung - ' **' Zweite Vorstellung mit § Tüchtige Agenten werden für eine solide deutsche Foucr-Ver- stchcrungS-Actien-GeseUfchast unter sehr günstigen Bedingungen gesucht. Franco- Offerten M. G. Nr. 14 nimmt die Expcd. d. Bltts. entgegen. mit Fütterung sammtlicher Naubthiere Nachmittags 4 Uhr. 5tiÜ,Tnt^n:mÄ 9 ft' MMtLrs 6 kr. Das U-brig- besagen die Austrag- und Anschlagzettel. 325) 8 ü r b i c Natertcindische Feuer - Verstcherungs - Attien- Geselllchnst )u Elberfeld vermittelt der Unterzeichnete Versicherungen gegen Feuers- und Explosionsgefahr zu billigen und festen Prämien. F Hoffmann.. Firma: Earl Hoffmann. anlächeln, daß Sie geneigt sind, Ihre helfende Hand aufzuihun. S°vt-n Sie sich aber doch ander« besinnen, dann fre.ltch wäre ich gezwungen, ^b-rWelt zu offenbaren, wie und in welcher G-s-llschast '» St. tn tief« JRod)> habe, und ich schwöre Ihnen, daß du Wahrhett auch zu den Ohren Ihrer vornehmen und reichen Verwandten gelangen soll/ , ... Der Wucherer zwang sich, seine Wuth hinter einem verzerrten Grinsen zu verbergen. Mit rilternder Stimme erwicderte er: „Wenn Sie — schweigen wollen, — Mamsell, —- dann, dann w> ch sehen, wa« ich für die Frau mit ihren Kindern thun kann/ Und b-uch er sch lüate er biniu • Ich hatte mir schon vorgenommen, der 2BiUn>t ernt Unter stützung auzubieten. Ich bin kein so hartherziger Mann, wie Sie vielleicht denken, Mamsell." Clara lächelte. , ... Wie weich Ihr Herz ist, H«r Wiesel, da« seh- ich an diesen Cham, vagnr'rflaschen. Nun, ich bin vorläufig mit Ihrem Versprechen zufrieden. Hatten Sst -« nicht, dann halte icd da« meine. Ich habe Bit Ehre, Ihnen und den verehrten Damen eine gute Nacht zu wünschen." _ a .,nb Sie verbeugte sich erst vor Wiesel und dann vor Madame Dunst und Fräulein Florini, di- inzwischen in’« Zimmer getreten waren und da« Zwiegespräch zwischen ihrem alten Courmacher und Clara erstaunt angehort hatten. Al« Clara da« Zimmer verlassen hatte, erhob Wi.stl sich rasch vom Sopd Der Teufel steht mit dieser Dirne im Bunde!’ schrie er. Und ich bin mnrfitlD« acacn sie Wenn ich da« panvre Volk, da« sich meine Verwandte nenn" nicht unterstütze, so wird mich die Mamsell in ganz Hamburg h-rumtra- «" S”«1’ .!.««- »-«■'. --- ihre Nichte schon viele reiche Geschenke empfangen hatte. Beide Damen ergossen ihre Gefühle in ^obfUn S^bun3e„ ub r die Frechheit der HauSmamscll, die eS gewagt, die fröhliche Unterhaltung so "IL".;:.,"'XÄ.-.« D.°«. »...- «-.»„x Zimmer kündigen. Es ki-bt noch kroße Kastbe.se kenug, d,e eint Kmst - n, »if meine Nichte sein ihut, mit Vergnigen die sebeensten Kewacher -inreiM n, w° wir edrbö„, alte Hstreu, wie Sie, Herr Wiesel, sein thun, empfangen kannen^ob^-hg.st-ertr Wiesel vr'drießlich. »Damtt, daß Sie eine andere Wohnung wählen, bringe ich die freche Pers z Schweigen. E« ist eine schlimme Gesch ch.e und ich weiß * * “«J berauswiekeln soll, wenn ich mich nicht entschließe, eine große Summe z Pt • « wir igu Fremd," tröstete Madame Dunst, „»/8ub= meiner Nichte wird Si- sir All-«^entschädigen." (S-rlsthung folgt.) Geschäfts - Anzeige. 714) Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich Seltersweg vis- ä-vis der neuen Anlage eine S ch ir mf a b r r k "nchtet habe. Abnehmer zu erwerben suchen. Achtungsvoll Franz Schneider. 84) Ein Mädchen vom Lande wird zu alsbaldigem Eintritt in Dienst gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts.__ 738) Eine Weißzeugnäherin wünscht noch einige Tage in der Woche beseht zu haben. Näheres bei Frau Simon auf der Ben- ner'schen Schanze.______ Wohnungs - Veränderung. 680) Von jetzt an wohne ich bei Herrn Lackirer Mannberger auf dem Neuenweg, welches ich meinen verehrten Kunden und Gönnern hiermit ergebens! anzeige. Georg Mootz, Schuhmacher. Um dem Wunsche mehrerer auswärtige» Lehrer nachzukommen, die Menagerie noch einige Tage zur Schau gestellt sein. K l e e b e r g's Die Geheimnisse einer jungen Mamsell. (Fortsetzung) . Da das Entreezimmer der Sängerin nur klein und schmal war, so konnte man den Ruf in dem Gemache, wo die Orgie stattfand, deutlich vernehmen. i)7r Hausknecht sprang auf. Er hatte gehört, daß man ihn drinnen vernomim-w { fommtn heran«; sie haben die Angst g-frl-gt. Nu d ü-t' ich mir bei Seite. Aber ich bleibe da unten auf dem Gang. Wenn Ihnen wa« Unangenehme« passieen sollte, dann rufen Sie nur man. Ich st-h- S'X** »*•«»-i».- *'«-"• "@^D,r@»eu«ne4,encn'.(«nlt sich (In Dvsi-nd Sch.ilt. voa chi, bsi-b dann aber im Dunkeln lauschend stehen. . Gleich darauf wurde die Thür der Sängerin von innen aufgeschloffen. Madame Dunst und Fräulein Florini, Lichter in den Händen, raten heran«. Neide waren unter der Schminke blaß geworden und zitterten merklich. Hinter ihnen stand Herr Wiesel, eine nicht minder erschrockene Miene zetgend. Der erste Blick der beiden Frauenzimmer fiel auf Clara, die ihnen rasch wirklich - F-n-r im Hllt-l?" fragten Tante und Nicht-stammelnd ' B-rnhig-n Sie sich, meine Damen," versetzte Clara rasch. ,E« ist gar fein F-u-r im Hause gewesen. Ich habe mir di- Fr-ih-it^g-n°mm-ri mir -in-n Scherz mit Ihnen zu erlauben, bloß um den würdigen H-rrn Wiesel in Ihrer di- Frauenzimmer durch und folgte dem Wucherer, der sich bei ihrem Erscheinen schnell in da« Wohnzimmer seiner Freun. ^""'Sttftnd'ibn'"hi'nter dem Tisch-, auf dem Champagnerflaschen und mehrere noch yalbvolle Gläser standen, auf bem Sopha sitzen. $ „Herr Wiesel," sagte si- mit lauter, kräftiger Stimme, e« freut mi« über Mabeu, daß ich mich setzt persönlich davon überzeugt habe, wie unrecht man Ihnen in uüserm Hütei .Hut, wenn man Sie für einen geizigen, allen Lebenäsreuden abgeneigten Mann hält. Sie iraktiren hier die Damen um Mitternacht mit Champagner. E« ist schon und lode»Swerth v°n 3»n-n^ b 6 Sie die Kunst und die Künstlerinnen so ehren. Aber ich meine, ver , bet in diesem Falle so spendable ist, sollte e« auch in einem anderen Falle seim Und da. werden Si! auch. Si- w-rd-n mir di- Bitte nicht abschlag- , • für Ihre arme Schwägerin und deren Enkel zu thun, die au« Amerika g men sind, Sie um Hülfe anzuflehen und ihr Leben bi« letzt nur durch mei Mitlifid gefristet buben. O, ich sehe e. an der Freundlichkeit, m.t der Sie mich 707) Dienstag den 2 2. Februar: 5. Moimemenls-Conckrt, ausaeführt vom Musik-Corps des Großh Hess II. Inf.-Reg., untei persönlicher Leitung seines Dirigenten, Herrn D. Zkersert. Programm. Erste Abtheilung: 1) Eoncert-Polonaise von Jos. Lanner. 3) OZ°Üb!"de^NE",'Dmtt'für',w-i Trompeten (neu), °°n Th ad-wald, ^nntnfie ü6er Motive aus Verdi's „Nebucadnezar" von 9teifert. WÄau« Oper: „Die Italienerin in Algier" von Rossini. 6) Melodieen-Kranz, Potpourri von Parlow. Zweite Abtheilung: 8) ^Am'schönen RN"g°-denk'"ich Dfln^ Walzer (neu) von K«l-r-B«la. 9) Arie aus der Oper: „Ernam" von Verdi. « SÄ" WWi N *® £'?>»'- . «.»n IS . Di- verehr/en Abonn-nt-n w-rd-n freundlichst ersucht, ihre Karten mitzubringen. L,e vereyrren ^b-t-n, nicht ju rauchen.)^ 741) Meine Ernennung zum Hofgerichts- Advocatcn erlaube ich mir hiermit unter dem Anfügen zur Kenntnitz zu bringen, datz mein Bureau sich im Gail'schen Hause in ■ der Neustadt befindet. Gießen, im Februar 1870- __Dr. Eniil Dittmar. 567) Ein zuverlässiger Junge von braven Eltern kann bei gutem Gehalt gleich eintreten bei G- Schme hl, Specereihändler u- Wirth am Brand. 740) Ein braves Mädchen von gesetztem Alter, das kochen und die häuslichen Arbeiten versteht, kann gegen guten Lohn auf den 1. oder 25. März eine Stelle erhalten- Wo? sagt die Exped- d. Blattes. 738) Ein sauberes Frauenzimmer sucht eine Stelle als Amme. Näheres bei Frau Schwan, Sandgasse. 648) Einen zweiten Zapfjungen, sucht bis 1- April C. Pietsch (Lahnstem). Eine Reisestelle in einer Cigarrenfabrik ist offen. Offerten nehmen die Herren Gebr. Wenzel hier in Empfang.____ 19. Februar. Der „N. Fr. Pr." telegrophirt man aus Paris, 46. Febr.: „Die Art und Weise der Berührung der sürdeutschen Verhältnisse in der preußischen Thronrede hat hier eine sehr gereizte Stimmung hervorgerufen. Die Mahnung des „Constitutionnel" an die nord- schlcswigsche Frage erfolgte auf direkte Inspiration des Ministers Daru. Eine ernstliche Trübung der Beziehungen zwischen Paris und Berlin wird in'S Auge gefaßt, wenn es sich bestätigt, daß bezüglich Nordschleswigs eine Initiative von hier in nächster Aussicht stehe. Das vfficielle Journal veröffentlicht den Bericht OllivierS, in welchem die Aufhebung de« Dekretes vom Jahre 1851 vorgeschlagen wird, jenes Dekretes, durch welches der Regierung die Befugniß ertheilt wurde, Staatsbürger, welche wegen Theilnahme an geheimen Gesellschaften verurtheilt waren, nach Cayenne oder Algier deportiren zu können. Der Kaiser hat den Entwurf gutgeheißen. Die „Times" hat Grund zu glauben, daß in der jüngsten Zeit häufige Mitthrilungen zwischen den Tuilerieen und dem Vatikan ausgetauscht wurden, welche den Ansprüchen des Papstes nichts weniger als günstig seien. Außer der gewöhnlichen Vermittlung durch den Nuntius in Paris und den französischen Botschafter in Rom hat die französische Negierung gegenwärtig auch noch andere Wege, um über ihre Ansichten und die Erfordernisse ihrer Stel- lung Winke in Rom zu geben. Die päpstliche Re- gierung, so vernimmt die „Times", „ist deutlich in Kenntlich gesetzt worden, daß Frankreich bei aller Ehrfurcht, welche dasselbe gegen die geistliche Autori- tat des heiligen Stuhles empfinde, als konstitutioneller Staat keine Sympathie für das engherzig absolutistische System hegen könne, in welchem die weltliche Macht des Papstes zur Ausübung komme. Dem Papste wird stark zugesprochen, daß er auf seine eigenen Pläne von 1847 zurückgreifen möge, in welchem eine Umgestaltung der Verwaltnng im bürgerlichen Sinne, die Einrichtung von Gemeindcwesen, volksthümliche Vertretung in einer Consulta oder Kammer, eine freie Presse und die Einführung einer Bürgerwehr verheißen würde. Ferner wurde Sr. Heiligkeit angedeutet, daß die kaiserliche Regierung hinter solchen Ratschlägen nicht im Mindesten die Absicht verberge, die Aufrechthaltung der französi- schcn Besatzung in Rom von der Befolgung dieser Winke abhängig zu machen, da die Rückberufung jener Truppen ein fester Beschluß der kaiserlichen Regierung sei; und es verstehe sich dabei von selbst, daß ein solcher Beschluß die Sachlage nicht unmittelbar ändert, indem die französische Flagge die Unverletzlichkeit des päpstlichen Gebietes von Toulon oder Paris aus eben so vollkommen sicher stelle, als von irgend einem Punkte der päpstlichen Küste oder Gränze aus." Der „Agenee Havas" wird aus Rom vom 14. d. berichtet: Telegraphische Nachrichten aus Konstantinopel vom Gestrigen melden, daß die türkische Negierung geneigt sri, die Lossagung der großen Mehrheit der armenischen Gemeinde von der Autorität des Patriarchen Hossonn, welchen sie gegenüber der Eingriffe des römischen Hofes in die mehrhundertjährigen Privilegien der orientalischen Katholiken für zu schwach hält, anzuerkcnnen. Der Heilige Stuhl ist in Besorgniß. Ein Schisma sei zu befürchten. 20. Februar. Die „Augsb. Abdztg." rnthä'lt folgende augenscheinlich quasi-officirlle Einsendung über die Bezie- hungcn zwischen dem König von Baiern und den königl. Prinzen: „Die „W.serztg." wird von Zeit zu Zeit mit ungeheukrlichen Sensationsnachrichten von gehcimnißvollen Vorgängen an unserem Hose be- dient, die offenbar von einem hallucinirenten Corre- spondcnten herrührcn. AllcrneuestenS bringt dieselbe die Mittheilung, daß uns Baiern, die wir uns freilich davon auch nicht einmal etwas träumen ließen, vor Kurzem nicht; Geringeres als eine Palastrevo- lution gedroht habe, wodurch unser derzeitiger König abgcsrtzt und Prinz Luitpold an seine Stelle erhoben werden sollte. Nur ter rechtzeitigen Neue des Prinzen Otto, der in das schwarze Eomplott verwickelt war, aber den Anschlag ter Königin - Mutter vorher noch verrieth, hatten wir