ir(W n eine « das Ntfrtm iS«. » i»«. Mi«, ‘lu«brud ^Zeitig deidill f°nbtrn haben, ^ubtoiq 'n W, Berlin nach Herzogin ort drs endngn htkanzl« nalilälen llewkntr. ;ares 8M' i/arseillasse" wenn die :ak Partei nicht be- t äußerster I sich von ißer red"- »lioni und da« Leben einbegriffen H höhere» welche die ereiten und llemeni fo- a befände» i4 auf * n Ml * theileo »06 I**Ä üililirt'1”1* , bi« ln” .6111 * •,«««. * ■ Merlans" ' Häupter Preis vierteljährlich 36 fr. mit Bringerlohn. Durch die Dost bezogen vierteljährlich 49 fr. Gicßmer Anzeiger. Erscheint wöchentlich dreimal : Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Expedition: Canzleibcrg Lrt. B Nr. 1. Anzeige- und AmtsMtt für dm Kreis Hi-ßni. 1O Samstag den 22. Januar Brodpreife vom 22. bis 28. Januar 1870, 4 Pfund gemischtes Brod 16V2 kr 2 Pfund Roggenbrod 14 kr. 2 Pfund Roggenbro^r^^^ " Amt l i eh e Bekanntmachungen. betreffend die Protestanfnnhrne stattfindet. 9C,t6®üÄU,15 vertriebenen Geldbußen fallen dem Fiskus desjenigen Staates zu, von dessen Behörden tie .mgen Wechsel- s. 19. Jede von einer nach §• lv zuständigen 1 » ^trafenb ?, ,P c kmi Inhaber des Ädechse s, welche anderen Bun- schetdunq kann auch auf blepuigen Inhaber des — , n m „öthigen- desstaaten anaehoren, ausgedehnt werden. Du t □ i^truitcß falls durch Requisition der zuständigen Behörden und Beamten ee °d)tCi 11. Ist die in den §§- 6 bis 10 vorgeschriebene Versteuerung eines Wechsels, eines WechselduplicateS oder einer Wechselabschrist unterlassen, so ist der nächste, und, so lange die Versteuerung Nicht bewirkt ist, auch jeder fernere inländische Inhaber verpflichtet, den Wechsel ä" versteuern , ehe er auf der Vorder- oder Rückseite unterzeichnet, veräußert, verpfändet, un ZahUn g präseutirt, Zahlungen darauf empfängt oder leistet, eine Quittung darauf seht, MapLels Zahlung Protest erheben läßt oder den Wechsel aus ^u Händen gib Auf die von den /Vordermännern verwirkten Strafen hat die Entrichtung der Abaabe durch einen späteren Inhaber keinen Einfluß- & 12. Der Verwahrer eines zum Accepte versandten unversteuerten Wechseleremplars wird, wenn er dasselbe gegen Vorlegung eines nicht versteuerten Exemplars (oder einer nicht versteuerten Copie) desselben Wechsels ausliesert, für die Stempelabgabe verhaftet und verfallt, wenn dieselbe nicht entrichtet wird, in die im 15 bestimmte Strafe. §. 13. Die Verpflichtung zur Entrichtung der Stempelabgabe wirb erfüllt. 1) durch Ausstellung des Wechsels auf einem nut dem erforderlichen Bundes- stempel versehenen Blanket, oder «n 2 ) durch Verweiidiing der erforderlichen Bundesstempelmarke aus dem Wechs , ’ wenn hierbei die von dem Bundesrathe erlassenen imd bekannt gemachten Vorschriften über die Art und Weise der Verwendung beobachtet worden sind- k 14. Stempelmarken, welche nicht in der vorgeschrlcbcnen Weife verwendet worden sind, werden als nicht verwendet angesehen. & 15. Die Nichterfüllung der Verpflichtung zur Eutrichtung der Dtcmpel- abgabe wird mit einer Geldbuße bestraft, welche dem sunfzigsacheu Betrage der «... .» ..f;»™ •» Kd-. -.Ich-, bei nach den 4—12 ihm obliegenden Verpflichtung zur Errichtung der Stempelabgabe nicht rechtzeitig genügt hat, ingleichen von inländischen Mattern und Unterhändlern, welche wissentlich unversteuerte Wech el rrhaudelt haben Die Verwanbluua einer Geldbuße, zu deren Zahlung bei Vcrpsucylcrc uu vermögend ist in eiue^Freiheitsstrafe findet nicht statt. Auch darf zur Bcltre.- buug von Geldbußen ohne Zustimmung des Verurthntte», insofern dieser cm Inländer ist, kein Grundstück snbhastirt werde». trotfenen K 16 Der Acceptaut eines gezogenen und der Aussteller eines Noeteue r Wcchfils können daraus, daß der Wechsel zur 3dt bet ^t&ruua, beziehungsweise bei Aushändigung, mangelhaft gewesen sei, kemm Einwand gegen die gesetzlichen Folgen der Nichtverstcucrung desselben entnehmen. 8 s ii. Wcchselstempcl-Hiutcrzichungen (§■ 15) verjähren in fünf Jahren, von dem Tage der Ausstellung des Wechsels an gerechnet. D>e Derjährung : wird durch jede auf Verfolgung der Hinterziehung gegen den Angeschuldigten gerichtete amtliche Handlung unterbrochen. . her fi 18 In Betreff der Feststellung, Untersuchung und Entscheidung der Vorschriften zur Anwendung, nach welchen sich das Ver ah«« wegen L g h aeaeu die Zollaesetze — in den von der gemeinschaftlichen Zollgrei z\ . 9 fchwssenc» Bezirken aber das Verfahren wegen Vergehen gegen d,e Dtempel- bcsselbeu z» bewirken. UmInuf im B-indesgebiet bestimmtes Exemplar eine^ in mehreren Exemplaren ausgefertigten Wechsels zur Einholung des -lecepte St h SÄ»! von der Verpflichtung zur Versteuerung befreit, weim'oie Rückseite des acceptirteil Exemplars vor der Rückgabe berge alt durchkreuzt wird, daß dadurch die iveitcre Beniitzuug desselben zum Judosfiren aus- wird oder nicht. , , f K 6 Die Entrichtung der Stempelabgabe muß erfolgen, ehe em inländisches Wechsel von dem Aussteller, ein ausländischer Wechsel von dem ersten inländischen Inhaber (§. 5) ans den Händen gegeben wird. s 7 Dem Aussteller eines inländischen Wechsels imb dem ersten !" »»dische Inhaber ci.ws ausländischen Wechsels ist gestattet, den n«t einem mlandM-' ^uVossamcnt noch nicht versehenen Wechsel vor Entrichtung der Stempelabgabe ttbialich lün. Zweck' ber Annahme zu versenden und zur An.iahine zu^praseu- tireu Der Acceptant eines unversteuerten Wechsels ist verpflichtet, vor d Rückgabe oder jeber anderweiten Aushäubiguug bes Wechsels b.e Versteuert..,g Wechsclstempelsteucr im Norddeutschen Bunde. Vom 10. Ium 1869. ilbelin, von Gottes Gnaden König von Preußen ic. ach erfolgter Zustimmung b-s Bundesrathes unb b-s Reichstages, was folgt: Der Beweis des Vorhandenseins eines versteuerten Wechseldupicates oder des Einwandes, daß die auf ein unversteuertes Exemplar gesetzte Wechsele:kla- rung auf einem versteuerten Duplicate abgegeben sei, oder datz bei ^'Zahlung eines unversteuerten Duplicates auch ein versteuertes Exemplar aueQdufertt f et liegt demjenigen ob, welcher wegen unterlassener Versteuerung eines Wechsel- eremplars in Anspruch genommen wird. T < 1 10. Die Bestimmungen im §. 9 finden gleichmäßig auf Wechselab- schriften Anwendung, welche mit einem Original-Indossamente, oder Mit einer anderen urschriftlichen Wechselerklaruug versehen sind. J^e solche Abjchrfft wird hinsichtlich der Besteuerung einem Duplicate desselben Wechsels gleichge- aeschloffen wird. m § 8. Wird bcrselbe Wechsel in mehreren, im Kontexte a s Pnma, >Se- k.mba, Tertia u. s. w. bezeichneten Exemplaren ausgesertigt, so ist unter b s dasjenige zu versteuern, welches zum Umlaufe bestimmt ist. 9. Außerdem unterliegt der Versteuerung jedes ^«nplar, auf weches eine Wechselerklärung — mit Ausnahme des Acceptes und bir Nothadiiss > 2 fct ift bie X Suf einem »ach Vorschrift dieses Gesetzes versteuerte» Exem- vlarc sich' befindet. Die Versteuerung muß erfolgen, ehe das betrcff.mbc Exemplar von dem Aiisstellcr der die Stempelpflichtigkeit b^ründ"iden I,?! oder, wenn letztere im Auslande abgegeben ist, von dem ersten »ilänb.schcn J» wä r isä* ä len «Mil» «->-«> •»? ÄftlS werben, so ist bir Versteuerung besselbc» zu bewirken, ehe bic Zahlung verorbnen im Namen bes Norbbeutschen Bunbes, w « 1 Gezoacne und eigene Wechsel unterliegen im Gebiete des Nord- . h.nHrttn Rundes mit Ausschluß der Hohcnzollernschen Laube, eine, nach Vor- Sbie$ 3;N in «Uenbel:, ,ur Bunbeskasse fließenden Abgabe. Non der Stempelabgabe befreit bleiben. . f, l)'bie vom Auslände auf das Ausland gezogenen, nur rm Auslände zahl- 21 die°v°>?§lande auf das Auslaub gezogenen, nur im Auslanbe unb zwar ' nl,f Sicht ober spätestens innerhalb zehn Tagen nach bcm Tage bcr M stellung zahlbaren Wechsel, sofern sie vom Aussteller b.rect m bas Aus- lanb Stempelabgabe wirb in folgenben, im Dreißlgthalerfuße miter Einiheilung bes Thalers in breißig Groschen berechneten unb »ach bcr Summe, aus welch?der Wechsel lautet, abgestlif.cn Steuersätze» erhoben, nm»^^. ' von einer Summe von 50 Nthlrn. oder we.nger . - - Sgr, über 50 „ b.s 100 Rthlr- • • ■ 1 h » " " " 100 „ „ 200 „ . . . 3 „ " " " ", 200 : 300 ... 4-/2 „ unb so" fort" von jedem ferneren 100 Rthlr. der Summe H/2 Sgr- mehr, der- acllalt daß jedes a.igefangene Huudert für voll gercchiwt wird. 8 ' 3 Die zum Zweck der Berechnung der Abgabe vorzunehmendc Umrechnung der n einer anderen als der Thalcrwährung (8- 2 ausgedruckten Summen erfolgt, soweit der Bundesrath nicht für gew.tze Wahr.nigen allgemein^züm Grunde'zu legeude Mittelwege fcstsetzt uud bekannt macht, »ach b„ Mlli, r„6 »..»MdE P„so,wi, welche an dem Umlaufe des Wechsels im Bundesgeb.ete Thcü g°- ÄS ««b°d'r srnudc Rechuunng den Weck)se erwirb. veräußert verpfändet oder als Sicherheit anu.mmt, zur Zahlung präseutirt, ttSlnna darauf empfängt oder leistet, oder Mangels Zah >,ng Protest erhebe» läßr, ohne Unterschied, ob der Name oder die Firma auf de» Wechsel gcsctz 2) Auch von den auf, Wechsel oder Anweisungen und diesen gleichgestellte 8- 27 Jedem Bundesstaate wird von der jährlichen Einnahme für die 7 Gulden . Nthlr. — Gr. 10 Thaler Gold 2 Mark. 100 Pfund % 2 n <1 3) 1 den ii n = 375 = 269 4 11 1 675 80 85 11 172 85 1 1 1 75 n if tf ft tf tf ri n n ff u t> 300 150 1 100 1 1 1 100 1000 1000 8 ii h n ff u ii ii ii ii n n ft ii Thaler R. M. . Mark. . . . Pesos fviertes de 20 reales de Vellon . . . Milreis . . . 12* drück!ich zu bemerken, mit welchem Stempel die protestirte Urkunde versehen, oder daß sie mit einem Bundesstempel nicht versehen ist. § 22. Das Bundespräsidium ist ermächtigt, wegen der Anfertigung und des Debits der Bundesstempelmarken und gestempelten Vlankets, sowie wegen der Bedingungen, unter welchen für verdorbene Stempelmarken und Blankets tungen und sonstigen auf die Leistungen aus dem Wechsel bezüglichen Vermerken dürfen landesgesetzliche Stempelabgaben nicht weiter erhoben werden. §• 26. Subjektive Befreiungen von der Bundesstempelabgabe finden nicht statt. Für die Aufhebung der in den einzelnen Staaten des Bundes bestehenden subjektiven Befreiungen von der Wechselstempelsteuer, welche auf lästigen Privatrechtstiteln beruhen, wird, insoweit dieselben nach den Landesgesetzen nicht ohne Entschädigung aufgehoben werden können, aus der Bundeskasse Entschädigung geleistet. Sind in den der Befreiung zum Grunde liegenden Verträgen, Specialprivilegien und sonstigen Nechtstiteln Bestimmungen über die Art und Höhe der Entschädigung enthalten, so behält es dabei sein "Bewenden. Erstattung zulässig ist, die erforderlichen Anordnungen zu erlassen. §• 23. Wer nnächte Bundesstempelmarken anfertigt oder ächte verfälscht, imgleichen wer wissentlich von falschen oder gefälschten Stempelmarken Gebrauch macht oder sich einer dieser Handlungen in Bezug auf gestempelte Blankets (§• 13- Nr. 1) schuldig macht, hat die in den Landesgesetzen bestimmte Strafe der Fälschung des ^tempelpapiers und, in Ermangelung besonderer Strafvor- zu bewirken, in befielt Gebiete die Vollstrcckungsmaaßregel zur Ausführung kommen soll. Die Behörden und Beamten der Bundesstaaten sollen sich gegenseitig thätig und ohne Verzug den verlangten Beistand in allen gesetzlichen Maaß- regeln leisten, welche zur Eutdcckung oder Bestrafung der Wcchselstempel-Hinter- ziehungen dienlich sind. §. 20. Die in den einzelnen Staaten des Bundes mit der Beaufsichtigung des Stempelwesens beauftragten Behörden und Beamten haben die ihnen obliegenden Verpflichtungen mit gleichen Befugnissen, wie sie ihnen hinsichtlich der nach den Landesgesetzen zu entrichtenden Stempelabgaben zustehen, auch hinsichtlich der Bundes-Stempelabgabe wahrzunchmen. §•21. Außer den Steuerbehörden haben alle diejenigen Staats- oder Communalbehörden und Beamten, denen eine richterliche oder Polizeigewalt anvertraut ist, sowie die Notare und andere Beamte, welche Wechselproteste ausfertigen, die Verpflichtung, die Besteuerung der bei ihnen vorkommenden Währung..... Bremer Louisd'or Thaler . Hamburger Mark Banko . Pfund Sterling .... Franks oder Lire . . . Oesterreichische Währung . desgleichen . . . Russische Währung . . . desgleichen .... Nordamerikanische Währung desgleichen . . . Dänische Währung . . . Schwedische Währung . . Finnische Währung . . . Spanische Währung . . 1) Hamburg und Altona, 2) Magdeburg, Sudenburg, Buckau und Neustadt, 3) Elberfeld und Barmen, 4) Aachen und Burtscheid, 5) Frankfurt a. M. und Vockenheim, Portugiesische Währung . . It. Zu §. Wilhelm. Gr. v. Bismarck-Schönhausen. I. Zu §. 3. des Gesetzes. Behufs der Umrechnung der in einer anderen als der Thalerwährung ausgedrückten Summen zum Zwecke der Berechnung der Wechselstempelabgabe sind für die nachstehend bezeichneten Währungen die dabei bemerkten Mittel- werthe bis auf Weiteres festgesetzt und allgemein im ganzen Bundesgebiete bei der Berechnung des Wechselftempels zum Grunde zu legen: Süddeutsche u. Niederländische Wird die Breite der Rückseite durch die aufgeklebten Marken nicht ausgefullt, so ist der zur Seite oder zu beiden Seiten der letzteren bleibende leere Raum in der Höhe der Marke dergestalt zu durchkreuzen, daß zu einem Indossamente oder sonstigen Vermerke neben der Markt kein Raum bleibt. 2) In jeder einzelnen der anfgeklebten Marken müssen mindestens die Anfangsbuchstaben des Wohnortes und des Namens, beziehungsweise der Firma desjenigen, der die Marke verwendet, und das Datum der Verwendung (in Ziffern) mittelst deutlicher Schriftzeichen (Buchstaben und Ziffern) ohne jede Rasur, Durchstreichung oder Ueberschrift nieder- geschrieben sein (z. B.; H., 7/1. 70., statt: Hamburg, 7. Januar 1870, E. F. M. statt: Ernst Friedrich Moldenhauer, oder N. V. B. statt Norddeutsche Vereiusbank). Es ist jedoch auch zulässig, den Kassationsvermerk ganz oder einzelne Theile desselben (z. B. die Bezeichnung der Firma) durch schwarzen oder farbigen Stempelabdruck herzustellen. Enthält der Kassationsvermerk mehr als nach dem Vorstehenden erforderlich ist (;. B. den ausgeschriebenen Namen statt der Anfangsbuchstaben, das Datum in Buchstaben statt in Ziffern u. s. w.), so ist derselbe dennoch gültig, wenn nur die vorgeschriebenen Stücke (Anfangsbuchstaben des Wohnortes und Namens, beziehungsweise der Firma und Datum) auf der Marke sich befinden. Bei Ausstellung des Wechsels auf einem gestempelten Blanket kann der an dem vollen gesetzlichen Betrage der Steuer etwa noch fehlende Theil durch vorschriftsmäßig zu verwendende Stempelmarken ergänzt werden. Stempelmarken, welche nicht in der vorgeschriebenen Weise verwendet wor- sind, werden als nicht verwendet angesehen (§. 14 des Gesetzes.) HL Zu §. 2 4. Nr. 1 des Gesetzes. Die nachstehend je unter einer Nummer aufgeführten Plätze werden insofern als Ein Platz betrachtet, daß die an dem einen ausgestellten und an dem anderen zahlbaren Anweisungen in Bezug auf die Wechselstempelübgabe als Platzanweisungen zu betrachten sind: Befreit von der Stempelabgabe sind: 1) die statt der Baarzahlung dienenden, auf Sicht zahlbaren Platzanweisungen und Checks (d. i. Anweisungen auf das Guthaben des Ausstellers bei dem die Zahlungen desselben besorgenden Bankhause oder Geldinstitute), wenn sie ohne Accept bleiben; andernfalls muß die Versteuerung erfolgen, ehe der Acceptant die Platzanweisung oder den Check aus den Händen gibt. In welchen Fällen auch Anweisungen, die an einem Nachbarorte des Ausstellungsortes zahlbar sind, den Platzanweisungen gleichgeachtet werden sollen, bestimmt der Bundesrath nach Maaßgabe der örtlichen Verhältnisse; Accreditive, durch welche lediglich einer bestimmten Person ein nur im Maximalbetrage begrenzter oder unbeschränkter, nach Belieben zu benutzender Credit zur Verfügung gestellt wird; 3) Banknoten und andere auf den Inhaber lautende, auf Sicht zahlbare Anweisungen, welche der Aussteller auf sich selbst ausstellt. §. 25. Die in den Staaten des Norddeutschen Bundes bestehenden Stempelabgaben vcn Wechseln, Anweisungen und diesen gleichgestellten Papieren Frks. oder Lire . — Gulden . . . — Gulden (effectiv) — Rubel Silber . — Rub. Silb. (eff.) — Dollar . . . — Dollar (effectiv) — Thaler N. M. . = §• 29. Dies Gesetz tritt mit dem 1. Januar 1870 in Kraft. rp . c ,1f - . . _ -y ' ' u • u »--- -..... In Betreff aller vor diesem Tage ausgestellten inländischen oder von dem oder Auslieferung die Zahlung geleistet werden soll, ohne Unterschied, ersten inländischen Inhaber aus den Händen gegebenen ausländischen Wechsel ob dieselben in Form von Briefen oder tu anderer Form ausgestellt werden. kommen noch die bisherigen landesgesetzlichen Vorschriften zur Anwendung. Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem Vundes-Jnsieael. Gegeben Berlin, den 10. Juni 1869. — — Bekanntmachung zur Ausführung des Gesetzes, m die Wechsclstrmpelsteuer im Norddeutschen Bunde. Bom 13. December 1869. hnm Auf Grund der Bestimmung m den 88. 3 13, Nr. 2 24 Nr. 1 und 26 des Gesetzes, betreffend die Wechselstempelsteuer im Norddeutschen Bund-, vom 10. Juni d. I. (Bundesgesetzbl. S. 193.) hat der Bundesrath die nachstehenden Beschlüsse gefaßt: einmal verwendetes Blanket, oder ein von einer Urkunde abgetrenntes Bundes- ......v, ...... VV4, lv vvu MUVVIVU L stempelzcichen zu einer stempelflichtigen Urkunde verwendet, hat, außer der Strafe nehmern am Umlaufe des Wechsels oder von seinen Committenten zu fordern der Steuerhinterziehung, eine Geldbuße von zehn bis zweihundert Thalern oder hat, wird in keinem Falle aus der Bundeskasse Entschädigung gewährt. verhultmtzmatzige Freiheitsstrafe verwirkt. Wer wiffentlich eine schon einmal $. 2’ —.... .... "... .,lc |ut vlc v-r"-"d-t° Stemp-lm-rk° oder ein verwendetes Blanket, von welchen, d,e darauf in seinem Gebiete debitirteu Wechsclstempelmarken und qcstempclten Blankets gesetzte wchr,ft wieder entfernt ist, veräußert wird, insofern er nicht als Ur, bis zum Schluffe des Jahres 1871 der Betrag von 36 Procent, bis zum Heber des int vorhergehenden Satze vorgesehenen Vergehens oder als Theil- Schluffe des Jahres 1873 der Betrag von 24 Procent, bis zum Schluffe des nehmer an demselben anziischen ist, nut Geldbuße von Einem bis zwanzig Thalern Jahres 1875 der Betrag von 12 Procent und von da ab dauernd der Betrag oder verhallniYniaßiger Gcfangnitzstrafe belegt. von 2 Procent aus der Bundeskassc gewahrt. H . '. Die Vorichristeu dieses Gesetzes kommen gleichmäßig zur Anweu- §• 18. Die zur Ausführung dieses Gesetzes nöthigen Bestimmungen Werbung auf bte an Ordre lautenden Zahlungsversprechen (Bdlets ä Ordre) und den vom Bundesrathe getroffen bie von Kaufleuten ober auf Kaufleute ausgestellten Anweisungen (Assignationen) " ~~ - . _ . jeder Art auf Geldauszahlnngen, Accreditive und Zahlungsaufträge, gegen deren Anderenfalls wird bis zum Erlöschen der Befreiung dem Berechtigten der r, - c. f • a f u „ ■ Stempelbetrag, welchen er nach Vorschrift dieses Gesetzes entrichtet hat, auf schriften über diesen Gegenstand, die Strafe der Fälschung öffentlicher Urkunden Grund periodischer Nachweisung aus der Bundeskasse erstattet. Die Ausstellung verwirkt. , und Prüfung der periodischen Nachweisungen erfolgt nach den von dem Bundes- Wer wisientlich eine schon einmal verwendete ^tempelmarke, oder ein schon rathe hierüber zu erlassenen näheren Anordnungen. einmal verwendetes Blanket, ober ein von einer Urkunde abgetrenntes Bundes- Für Stempelbeträge, deren Erstattung der Berechtigte von andereu Theil- Wechsel und Anweisungen von Amtswegen zu prüfen und die zu ihrer Kennt- uiß kommenden Zuwiderhandlungen gegen dieses Gesetz bei der nach §. 18 zu- (§. 24) werden aufgehoben. " ’ ständigen Behörde zur Anzeige zu bringen. Notare, Gerichtspersonen und andere Auch von den auf Wechsel ober Anweisungen imb biesen gleichgestellte Deanite, welche Wechielproteste ausfertigen, finb verbunden, sowohl in dem Pro- Papiere gesetzten Indossamenten, Giro's und anderen Wechselerkläruuqen Quit- teste, als in dem über die Protestation etwa aufzunehmenden Protocolle aus- tungen und sonstigen auf die Leistungen aus dem Wechsel be^üalicben Vermerken , _ _ 13. Nr. 2. des Gesetzes. In Bezug auf die Art und Weise der Verwendung der Vundesstempel- marken zu Wechseln und den dem Wechselstempel unterworfenen Anweisungen u. s. w. (§. 24 des Gesetzes) sind nachfolgende Vorschriften zu beobachten: 1) Die den erforderlichen Steuerbetrag darstellenden Marken sind auf der Rückseite der Urkunde, und zwar, wenn die Rückseite noch unbeschrieben ist, am oberen Rande derselben, anderenfalls unmittelbar unter dem letzten Vermerke (Indossament u. s. w.), der sich auf der Rückseite befindet dergestalt aufznkleben, daß oberhalb der Marke kein zur Niederschreibung eines Vermerkes (Indossamentes, Blanko-Indossamentes u. s. w.) hinreichender Raum übrig bleibt. Der inländische Inhaber, welcher die Marke aufklebt, hat sein Jn- dofiameut oder seinen sonstigen Vermerk unterhalb derselben uiederzuschreibeu. Ellb % Cat! eti e u s gs :O sch» V 26: Magens bescvwe zweites bi Heiser! bei mir, । spcct hin. Prei' Dose 21 Ha in Dar den woli Dep s ♦ 311 kauf von in rothem austragt, Zeichnung, sicht und i pünktlichst! 199) 2 7 Fuß Iqh _ *** 264) allen B Fror t i 13. Le 249) I wie Lager >ch auch , nüber Lethen. l.Qnf«nan 261) a K-ineb 290) s Sinnnet* zu t lffped. b JJWih Bimmel“ iu vermin Jh. $ej nlt,tifutb Geünz "fühlte), «folgen, 'bcn gibt. 'M- des tenben । nur im oeiui|jeni NBare ätzenden ^Pieren gestellte «. Quit- ^rmerken 'chtstE Renten Privdt- M ohne hädigWg ", Spe- ind Höhe igten der bat, auf »tstelluiig Aundes- •ii Theil- i foibent für die Blaiikets bis zum lufie des :r Bcttag igm wer» oon bem Wechsel ung- i Bunde, len nicht :ren blei- izen, daß arft kein die An- iiiizöiveise ahim der iuchstaben t nieder- W. statt: ddeutfche oder ein- fchwarzea mten er- ingsbuch* ist der- ingsbl'^ und fann der fr Thell l>crdeN' itet wor- bfli >"s«' . an dem bg-t-00 3051 In Folge sehr großer Panikkäufe voran- I »alte ich einen Ausverkauf. Es bietet sich hierdurch meinen ' zr. .<_____-11. A A f 4' A ff n A t I P iin'h durch in Gießen, Kirchenplatz. -r» Freiwillige städtische Feuerwehr. 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Jahrganges enthält! -& G ff. | fr. der Stadt Venedig im Betrage von nahe 1 8 Hill i o ti e u Promenadehaus. Sonntag den 23. Januar: Tanz - Musik, N Z 246) Einen Lehrling sucht Karl Schwan, Schuhmacher. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Dr. Seel. 1 2 3 4 der Pfarr- und Filial-Orte. 262) Die Schäferei-Besitzer in der Gemeinde Dorf-Gill beabsichtigen, Mitte Februar einen guten Schäfer anzustellen. Reflektanten wollen sich bei dem Salzmeister Michael Sames melden. Allendorf a. d. L. Alten-Buseck . . Beuern.... Großen-Buseck . Oppenrod . . Groß^Linden. . Klein-Linden . Hausen.... Lang-Göns . . Leihgestern . . Reiskirchen . . Burkhardsfelden Rödgen . . . Annerod - . Steinbach. . . Albach . . . Watzenborn . . Garbenteich Herzoglich Braunschweigisches Staats - Prämien - Asiirhen. Thlr. 20. — Loose 4 Ziehungen im Jahre mit Treffern von Thlr. 80,000, 40,000, 30,000, 21,000 etc. Nächste Ziehung 1. Februar mit Haupttreffer von Thlr. 80,000 werden als billige Kapitalanlage empfohlen und sind bei allen Wechslern zu haben. E (-9 ff I fr. frischbäcker zu gießen. Sonntag den 23. Januar Emil Noll in der Löwengasse. Louis Keil in den Neucnbäuen. Heinrich Noll in der Neustadt. Gcsanqverein „Harmonie." 292) Sonntag den 30. Januar, Abends halb 8 Uhr: Kirchliche Anzeige» Evangelische Hemeinde zu Hießen. Gottesdienst. Am 23. Januar. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Missionspredigcr Strobel aus Frankfurt. Getaufte. Den 16. Janitar. Dem Ortsbürger zu Krofdorf und Aufseher in der Gail'- ichen Wollspinnerei dahier, Konrad Leib, ein Sohn, Wilhelm Konrad Martin, geboren den 26. November. Denselben. Dem Ortsbürger in Beuern und Fabrikarbeiter dahier, Johannes Wiß- ner HL, ein Sohn, Johann Heinrich Hermann, geboren den 30. December. Denselben. Dein Bürger und Droschkenbesitzer, Johannes Pitzer, ein Sohn, Justus Karl Emil Heinrich, geboren den 31. Decemder. Denselben. Dem Bürger und Schreinermeister, Christian Werner, ein Sohn, Karl Emil Martin Johann, geboren den 24. December. Denselben. Dem Bürger in Römhild in Sachsen-Meiningen und Musikus dahier, Friedrich Rüger, eine Tochter, Luise Franziska, geboren den 19. November. Den 17. Januar. Dem Bürger und Buchbinder, Karl Orth, eine Tochter, Ka- coliue Friederike, geboren den 14. December. Beerdigte. Den 7. Januar. Karoline Schneider, des Bürgers und Schreiners, Johann Heinrich Schneider, eheliche Tochter, alt 3 M- 20 T., gestorben den 5. Januar. Den 16. Januar. Ludwig Zeitz aus Ober-Lais, Musketier im Grobherzoglichen H. Jnfanterie-Regimente dahier, alt 22 I. 4 T., gestorben den 15. Januar. Denselben. Konradine Pauline Phi- lippine Susanne Ferber, des hiesigen Bürgers und Metzgermeisters, Konrad Ferber, eheliche Tochter, alt 23 I. 2 M-, gestorben den 15. Januar. Den 19. Januar. Philipp Martin Wilhelm Mootz, des hiesigen Bürgers und Schuhmachermeisters, Georg Mootz, ehelicher Sohn, alt 2 M- 24 T-, gestorben den 18. Januar. ausgeführt von Mitgliedern der hiesigen Regiments - Musik. Anfang 5 Uhr. Theodor Sony. Verzeichnis der im Jahre 1869 in den Pfarreien des Decanats Groß-Linden erhobenen Collecten. NKional-Vikh-Versichermtgs-Gesellschstt in Cassel versichert Pferde, Niudvieh, Schweine und Schafe gegen alle Verluste mol. Seuchen und Unglücksfälle. Voll Zahlungen der Schäden. Sofortige Regulirung. Wechsel im Vlehstandc gestattet ohne Anzeige. Für größere Landwirthe separate Abtheilung. Versicherung ganzer Gemeinden, sowie Rückversicherung bestehender Ortsvereine unter erleichterten Bedingungen. Statuten, Antragsformulare gratis. Auskünfte werden gern ertheilt von allen Spezial-Agenten, sowie von der General-Agentur in Darmstadt: I. Gg. Schröder. * Wurde durch den Bürgermeister eingesandt. " Unbekannt. Großen-Buseck, den 18. Januar 1870. 212) D i e Kunstfärberei, Wollen - und Seidenwafcherei von Frau Marie Pietsch, wohnhaft bei Hm. Friedr. Graf, Nihrungsberg, empfiehlt sich im Waschen und Färben von wollenen und seidenen Kleiderstoffen, Bändern in Seide und Summt, Shawls und Halstüchern. Handschuhe werden nach der neuesten Methode qewasch n und in allen Farben gefärbt, Federn gewaschen, gekräuselt und in allen Farben gefärbt. Herr en kleidet werden gewaschen und von Flecken gereinigt. Aufträge nimmt Herr Theodor Brummer am K'euz entgegen. 284) Verloren ein goldener Armring. Der Finder erhält Belohnung Lit- E- Wr. 4. GemüthlichkeN. 283) Um etwaigen Jrrthümern vorzu- bcugcn, bringen wir hiermit zur Kenntniß, dass unser diesjähriger Ball schon Samstag den 29. d Mts. stattfindeu wird. Der V o r st a n d. Lehrer - Coufereuz in der zweiten Schule zu Lollar Mittwoch den 26. Januar, Mittags 12 Uhr. genehmigt durch Konijgi. m llecret 1SG9. Original - Staats - Prämien- ZS Loose bind überall zu kaufen 8 und zu spielen erlaubt. Die Haupt-Gewinne betragen 16mal I-'rcs. 100,000,8m 50,000, 'Z 16mal 25,000, 9000, 1500, | 1OOO , 48mal 500 , 48mal 400, Ä 48mal 850, 48mal »50, 31)0,0l)0rnal g 1OO, 50, 30 Francs. Die Verlockung garantirtfy und vollzieht du- Staats-$ Item eräug selbst Beginn der Ziehung am 31* $ Januar <1. J. IVnr THtaler kostet ein vom Staute gitran- // tirtes Original-StaatH-LooM p (nicht von den verbotenen Promessen), m und werden diese Original / Staat» -Loowe gegen Trani-“Y kirte Einsendung dc- Eie träges;*) oder gejgen Postvorschuss, ® selbst nach e- cemher schon wieder den allergrössten Haupt - Gewinn in Giessen ausbezahlt habe. MN Anr Bestellung meiner BK xi’irk liehen (( r i ginnl> Staats - JLoose bedarf es MV der Bequemlichkeit halber keines ■M Briefes, sondern man kann den Auftrag einfach auf eine Post- ßiiffleinzahlunggskarte bemerken. \ iÄR Dieses ist gleichzeitig bedeuten«! M3 billiger albPostvorschuss. - Meine Geschäfts-Devise ist: „Gottes Segen bei Cohn!" J Laz. Sams. Cohn in Hamburg, Haupt - Comptoir, Bank- und Wechselgeschäft. (280) Eine Cabinetsintrigue. (Fortsetzung.) Historischer Roman von G- Hiltl. — Aus dem Sprechzimmer eines alten Sachwalters. Hl. Ein wahrer Roman. — Die Pariser Polizei. Von Dr. Albert Wittstock in Paris. — Ein süddeutscher Staatsminister. Mit Fürst Hohenloher Porträt. — Am Familientische: Großelternfreuden. Zu dem Bilde: Der erste Walzer. Von Leinweber. Zu Bestellungen empfehlen sich 'die Ferber'sche Univ.-Buchhhandlung, E- Heinemann, I. Ricker. des Eichener Concert-Vereins Dienstag den 25. Januar, Abends 6 Uhr, im Club-Saale unter gütiger Mitwirkung der Frau Dr. Werssenbach und des Violoneellisten Herrn V. Müller aus Frankfurt a. M. Der Eintritt ist nur gegen Vorzeigung der Eintrittskarte gestattet. Diejenigen Mitglieder des Eoncertoereins. welche nicht mehr im Besitze einer Eintrittskarte sind, erhalten eine solche von dem Vorstandsmitgliede Herrn Dr. Diehl (Lit. A- Nr. 179 vor dem Wallthore) Montag den 24. Januar Nachmittags zwischen 1 und 4 Uhr und Dienstag den 25. Januar Vormittags zwischen 8 und 10 Uhr unentgeltlich ausgefertigt. Der Vorstand des Concertvereins. 314) In Folge des nächsten Dienstag den 25. Januar im hiesigen Clubsaale statt- findcnden ConcertcS kann kein Abonne- ments-Concert von Seiten der hiesigen Militär-Musik im Leib'schen Saale abgehalten werden. 258) Ein Mädchen, welches im Flicken und Weißzeugnähen gründlich erfahren ist, wünscht noch einige Tage in der Woche beseht zu haben. Zu erfragen bei Herrn Schneider Förster, Neuenweg. 32) Köchinnen, Haus- und Kindermädchen erhalten gute Stellen durch das Stellengesuchs-Bureau von Ao falle Stern, in Frankfurt a. M., Fahrgaffe 113. Z Stadt Venediger Lire 30 Lovse. Die nächsten 5 Ziehungen dieser Anleihe finden im Jahre 1870 statt, am: 31. Januar, 30 April, 30 Juni, 30. September und 30. November. Gewinne von Lire 100,000 — 30,000 — 2mal 25,000 — 2000 — 1300 — 1000 rc. bis abwärts Lire 30 — müssen in obigen Ziehungen gewonnen werden- (Die Einlage kann nie verloren gehen, da jedes Loos früher oder später mit mindestens Lire 30 zurückoerloost werden muß.) Pläne gratis, und Loose ä fl. W/4 empfehlen Moriz Stiebet Söhne, Bank- und Wechsel-Geschäft in Frankfurt a. M. an der Kasse zu haben. __Der Vorstand. 285) Auf das Comptoir eines hiesigen Fabrikgeschäfts wird ein junger Mann mit den nöthigen Vorkenntnissen in die Lehre gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bl. 84) Ein Mädchen vom Lande wird zu alsbaldigem Eintritt in Dienst gesucht Von wem? sagt die Ezyed. d. Bltts. Mechaniker gesucht! 257) Auf sogleich ein Gebülfe für mathematische Justrmnente und Waagen. — 40 36 — 30 — 30 2 10 _ TT — 1-1 4 — 5 4 4 20 2 10 9 35 4 — 1 13} 1 48 4 38 1 16 1 47 1 46 1 6 1 3 20 3 5 3 36 1 56 6 48 2 — 54; -40 1 3 -42 — — — 51’ 1 6 7 — 49; 1 30' 2_ — 35 212 3 _ — 36 — 36 4 42; 140 1 241 I8 1 12 1 2 51 1 12 1 30 — 17' 1 — 1 30 — 31J 6 — 6 32 7 51'. 3 45 7 31 10 36; — 130 2 _ 2 18 - ■ — 7 lj 2 _ _____ _ 1 4 1 49 1 49 __ — 1 43 1 30 — _ 2 57 8 40 241 — — 1 2 1 55 _ 1 — 1 36 1 20 1 3 33 1 24 _ 26 1 — 1 24 130 — — 1 27 1 6 — 46 138; 1 27 2 4 — __ * 3 _ _ 25 111 1 45 1 30 — — * 2 30 _ 17; 1 41 — 33 112 1 34 24 — 45 ** -44 — 35 -58 — — I6 — 26 ** ! sich» 3'“ soll v« Welt, daß l I zu er! vorlhe tung mir, t heiinli uno d Mg darau I Matcl still, i ich- zur 5 reich Ntttzu tlNpßll noch l Reise mW < Vaün Usch n ich mi kommt baldig! Hossein sthren ttlutit und mir d reiches meine 0 £ Abente Diärchj rihalir klaren Dünuti Die P den E Mgfj am tooük tklilva Mittel € Sie £ ^schaßi D Wh Gl 3. S( »«te i, äbonnt 1Ie abge- J Dicken E?ift' ®od)t bt et Herrn nd Sin, en durch ‘fft U3. Ifr erhält ------ Zacher. ST. Mittwoch ?9 - = ?3 = st =A tuen, 'H • x» - 3 nfl-) Histo- Aus dem Schwallers. 'At Pariser eck in Pa- tsminjster. h - Am n. Zu dem Leinweber. «Handlung, r. eßen. ar Emil Reil in den ■ Weuftabt. lgeu. Hießen. ft. er Strobel CrtÄger der Gail'- nrflb Leib, irtin, ßtbo- rinBeuerv innes Wiß- rinrid) Her- er- jnb Drosch- tin geboren den «d (in TohN/ (baren den n Römhild fus dahier, »uise Fram Würger und achter, rccember- Schneider, *51» W P * ift« ®14‘ rel- Feuil Die Geheimnisse einer jungen Mamsell. (Fortsetzung.) „Gut," sagte Gräfin Labinsky, „Sie sollen sogleich erfahren, um was es sich handelt." — „Ich höre, Frau Gräfin." — „Sie kennen doch den jungen Arthur Windforth." „Allerdings kenne ich ihn. Die Familie Windforth wohnt ja schon einige Zeit hier." — „Er ist eben kein hübscher junger Mann." — „Nein, ein Adonis ist er nicht." — „Aber sein Vater soll sehr reich sein." — „Ja, wenigstens hat es den Anschein," — „Nun denn, Herr Arthur hat sich sterblich in meine geringe Person verliebt." — „Und Sie auch in ihn, Frau Gräfin?" — „Das nun gerade nicht. Aber ich bin Wittwe, stehe allein in der Welt. Man rst so vielen Anfechtungen ausgesetzt. Ich will es nicht läugnen, daß mir eine Parthie, die meine Zukunft sicher stellen würde, willkommen wäre." Clara lächelte: — „Ah, und deshalb sind Sie nicht abgeneigt, den jungen Windforth zu erhören." — „Ja, mein Kind, — gewisse Verhältnisse zwingen mich dazu, an eine vortheilhafte Heirath zu denken. Nun Hal der Herr Arthur, der die Befürchtung hegt, seine Eltern würden schwerlich einwilligen, daß ihr Sohn sich mit mir, einer unbekannten Polin, vermähle, mir den Vorschlag gemacht, mit ihm heimlich n^ch England zu entfliehen. Dort will er sich mit mir trauen lassen, und dann ferne Eltern um Verzeihung bitten, daß er sich ohne ihre Einwillr» gung eine Gattin genommen. Da er der einzige Sohn ist, so hofft er fest darauf, Verzeihung zu erhalten." Clara schüttelte den Kopf. „Hm!" sagte sie, „darauf ist doch wohl nicht mit Sicherheit zu bauen." „Warum nichts" fragte die Polrn. „Ich kenne Master Windforth zwar nur oberflächlich," versetzte das junge Mädchen. „Aber nach seinem Aussehen zu schließen, scheint er ein Mann zu sein, ressen Herz nicht weniger als weich und nachgiebig ist." — „Arthur behauptet aber das Gegentheil." — „Ja, freilich, er ist der Sohn und muß seinen Vater besser kennen als ich. Ader, wenn ich fragen darf, gnädige Gräfin, weshalb machen Sie mich zur Vertrauten in dieser Angelegenheit." Die Gräfin faßte ihre Hand und drückte sie. „Weil ich durch Sie erkunden möchte, ob Master Windforth wirklich so reich ist, als hier geglaubt wird. Wäre das nicht der Fall, so würde ich auf Arthur'S Vorschlag nicht eingehen, da ich doch eigentlich nicht daS für ihn empfinde, was man leidenschaftliche Liebe nennt. Zudem beunruhigt mich noch Etwas." — „Und daS wäre?" — „Arthur ist nicht im Besitze einer Summe, die hinreichend ist, um die Reise nach England zu machen und dort einige Zeit anständig zu leben. Ich müßte zu diesem Zwecke meinen Schmuck verkaufen." Clara schüttelte den Kopf noch stärker als vorher. „Frau Gräfin, das heißt viel auf's Spiel setzen." Die Polin fuhr fort: „Dennoch würde ich es thun, wenn ich mich von den Millionen seines Vaters überzeugt hätte. Dann wird Arthur doch in Zukunft einmal ein Goldfisch werden, den eine kluge Frau nur zu gern im Netze behält. Auch sehne ich mich von hier fort. Ich fürchte einen Besuch aus meiner Heimath zu bekommen, der mir unangenehm ist. Da, wie mir Arthur sagte, seine Familie baldigst nach England zurückzukehren gedenkt, so würde ich dort bleiben und hoffentlich, vom Glanze des Rcichthums umgeben, ein noch angenehmeres Leben führen als in Deutschland. Also, Sie sind so gütig, Fräulein Clara, und erkundigen sich genau nach den Vermögensverhältnissen des Herrn Windforth, und fallen Ihre Erkundigungen nach meinem Wunsche aus, dann besorgen Sie mir gefälligst einen Juwelier, dem ich meine Diamanten verkaufen kann. Ein reiches Geschenk von meiner Seite soll Ihre Mühe belohnen. Werden Sie meine Bitten erfüllen?" Clara dachte einige Augenblicke nach. Sie hatte die Polin bereits lange in dem Verdachte gehabt, daß sie eine Abenteuerin und die Geschichte von ihrem unglücklichen Gotten ein bloßes Märchen sei, um sich interessant zu machen. Jetzt glaubte sie die Gewißheit erhalten zu haben, daß Ihr Verdacht gerechtfertigt war. Bei ihrem lebhaften klaren Geiste war sie gewohnt, schnelle Entschlüsse zu fassen. Noch ehe einige Minuten vergangen, wußte sie, wie sie sich in dieser Sache benehmen sollte. Die Polin hatte sie zur Vertrauten gemacht. Die schlimme Absicht dieser Frau, den Sohn von dem Herzen der Eltern loszureißen und ihnen dadurch vielleicht unsäglichen Kummer zu bereiten, wollte sie nicht verrathen. Aber es gab ja ein anderes Mittel, die Flucht und die heimliche Heirath zu vereiteln, und dies wollte sie anwenden. Allerdings mußte sie, um das auszuführen, eine kleine Unwahrheit nicht scheuen. Aber es galt ja einen guten Zweck, und da das Mittel auch Niemand Schaden bringen konnte, so beschloß sie, es anzuwenvcn. Sie stand auf und sagte: „Ich werde mich bemühen, Ihrem Wunsche nachzukommen, Frau Gräfin. Sie müssen mir dazu aber einige Tage Zeit lassen. Sie wissen, ich bin sehr beschäftigt und kann daher nur in Mußestunden. —" Die Gräfin umarmte sie, ihr in'S Wort fallend: „Ich werde ruhig die Zeit abwarten, wo Sie mir Auskunft über Herrn Windforth geben werden. Auf Ihre Verschwiegenheit rechne ich fest." „Das können Sie, gnädige Frau." Clara empfahl sich, und Vie Gräfin begab sich wieder in ihr Zimmer. Indem das junge Mädchen nach unten ging, murmelte sie: „Ich werde da plötzlich in sonderbare Geschichten verwickelt. Ich soll dem armen Sander einen reichen Vater suchen helfen und der sogenannten polnischen Gräfin den reichen jungen Engländer zum Mann verschaffen. Das Erstere werde ich mit Freuden thun, und der Himmel gebe, daß cs mir gelinge. Die leton Gräfin hat sich aber gewaltig in mir getäuscht, wenn sie glaubt, daß ich für ein reiches Geschenk in einer schlechten Sache ihre Helfershelferin werden möchte. Ich will ihr Dinge von rem alten Engländer erzählen, die sie bestimm en werden, von der Flucht und der Heirath abzustehen und ihre Angel nach einem anderen Crosus auszuwerfen. Eine Sache, warum ich mich nicht zu bekümmern nöthig habe!" Sie trat unten in's Gastzimmer, um dort die Tische zum Frühstück decken zu lassen. Dort sollte ihr ein neues Geheimniß anvertraut werden. In einer Ecke des Zimmers sah sie den jüngeren Sohn des Hütelwirtheö, den Kopf in die Hand gestützt an einem Tische sitzen. Er war ganz allein in dem Zimmer; denn die Kellner waren draußen beschäftigt und seine Eltern befanden sich noch in ihrer Wohnstube. Das blasse Gesicht des jungen Menschen wies eine tiefe Traurigkeit. Er hatte Clcna's Eintreten nicht bemerkt und seufzte mehrere Male laut auf- Das junge Mädchen blickte erstaunt noch ihm hin. Was mag dem guten Konrad nur geschehen sein, dachte sie, daß er so melancholisch gestimmt iß ? Sie trat auf ihn zu und berührte seine Schulter. Er schrak zusammen, hob Den gesenkten Kopf und sagte: „Ach, Du bist es, Clärchen!" „Ja, ich bin es," versetzte sie. „Soeben kam ich in's Zimmer. Aber Du bemerktest mich nicht, so tief warst Du in Gedanken versunken, und es müssen recht traurige Gedanken sein, die Dich quälen, denn Du hast einige Mal Seufzer ausgestoßen, als ob Dir das Herz brechen wollte." Konrad sprang rasch und heftig vom Stuhle auf. „Ja, rief er, „das Herz wird mir auch brechen, wenn in meinem Leben keine andere Wendung eintritt." — „In Deinem Leben — eine andere Wendung? Worüber hast Du Dich zu beklagen, Konrad? Sieh' mich an, Du weißt, ich habe Dich lieb, wie eine Schwester. Willst Du mir nicht sagen, was Dich quält? Das Vertrauen erleichtert ja die beklemmte Brust." Der junge Mensch schwieg kurze Zeit. Plötzlich schritt er der Thüre zu und sah hinaus. Dann kehrte er zu Clara zurück und versetzte: „Ich glaube, daß wir noch kurze Zeit allein bleiben werden. Ich will die paar Minuten benutzen. Clara, Du bist ein gutherziges, theilnehmendes Geschöpf. Wenn Du mir auch nicht helfen kannst, Du wirst mir doch Dein Mitleid nicht versagen." — „Davon sei überzeugt, Konrad." „So wisse denn," sprach der junge Mann weiter, „daß ich mich in der Beschäftigung, der ich hier im Hause obliegen muß, grenzenlos elend fühle. Cs ist der Wunsch meiner guten Eltern, daß ich mich zum Wirthe ausbilde, um, wenn sie sich einst zur Ruhe setzen, diesen einträglichen Gasthof übernehmen zu können. Mein Großvater war schon Besitzer des Hütels, und es würde meinem Vater schmerzlich sein, es einst in fremde Hände geben zu müssen." Clara nickte. „Ist mir Alles bekannt, Konrad." „Aber was Du nicht wußtest, liebes Mädchen," fuhr Konrad fort, „das ist, daß mich das Geschäft eines Oberkellners, Den ich hier spielen muß, anekelt, Daß ich zu einem anDeren, schöneren Stande Beruf in mir fühle. O, in dem Stande würde ich etwas leisten und ipir eine Zukunft bereiten können, Die ich nicht um alles GelD Der Eide vertauschen würde." Konrad hatte die letzten Worte mit gerötheten Wangen und leuchtenden Augen gesprochen. „Und was ist das für ein Stand, Den Du wählen möchtest?" fragte sie. — „Den ich schon heimlich gewählt habe," flüsterte er, „mußt Du sagrn. Schon seit vier Jahren beschäftige ich mich heimlich mit Der Zeichenkunst, und im letzten Jahre habe ich auch, ohne Daß die Eltern etwas Davon wissen, Unterricht bei einem der geschicktesten hiesigen Künstler in der Oklmalerei genommen. Derselbe hak mir versichert, Daß ich Talente für Diese herrliche Kunst besitze. Seinem Worte kann ich unbedingt trauen; denn er ist nicht nur ein bedeutender Künstler, sondern auch ein rechtschaffener Mann. Ja, Clara, etn -Künstler, wie er, möchte ich werden, Hamburg verlassen, eine Akademie beziehen und dann nach Dem klassischen Lande Italien reisen, um Die großen Meister der Vergangenheit zu studiren und mich auszubilden." „Wenn dem so ist, wie Du sagst, Konrad," versetzte Clara, „so mußt Du Deinem Hange zur Kunst folgen. Niemand kann von Dir verlangen, daß Dein Talent in dem lärmenden, mühevollen Treiben dieses Hütels untergehe," Konrad seufzte. „Hast Du meine Eltern vergessen, Clara? Würde es dem Vater nicht schweren Kummer machen, wenn ich ihm meine heißen Wünsche mittheilte und den Entschluß, sie auszuführen? sagte das Mädchen, „es würde ihm wehe thun. Aber er ist zu gut und zu vernünftig, als daß er seinen theuersten Wunsch nicht dem Glücke seiner Kinder opfern sollte. Im Anfänge wird er allerdings sich mit Händen und Füßen gegen Deinen Vorsatz sträuben, aber wenn Du seine Vorwürfe fest und ruhig, nicht mit eigensinnigem Trotze erträgst und die sanfte rührende Bitte nicht sparst, so wird er sich beruhigen unv nachgeben." Konrad ergriff ihre Hand und drückte sie herzlich. „Liebe Clara, Du gießest mir Hoffnung, Muth in die verzagte Seele. Ach, warum habe ich nicht früher schon mein Herz vor Dir ausgeschüttet!" Clara lächelte: „Nun, es ist wohl noch nicht zu spät. Wir müssen die Sache nur ein bischen rasch angreifen. Du weißt, ich vermag viel über Deine guten Eltern. ' — „Gewiß, sie hören in manchen Dingen auf Deinen Rath." — „Ehe ich aber den Onkel sondire, Konrad, möchte ich gern eine Pi.che Deines Talents zur Malerei im höheren Sinne des Wortes sehen. Ich will mich zwar nicht für eine Kennerin ausgeben, aber, Da ich selbst früher gezeichnet habe, glaube ich doch ein wenig Urtheil zu besitzen. Hast Du schon grö! re Bilder gemalt? — „Ja, liebe Clara." — „Und wo befinden sich Deine Versuche? Doch bei Deinem Lehrer, nicht wahr?" (.Fortsetzung folgt.) a u u n 19. Januar. Krisis unberührt bleiben". Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. CHr. Pietsch) m Gießen. Vermischtes. Groß-Gerau, 17. Jan. Nachdem seit unserem letzten Berichte in den Nächten vor den, Schluffe des alten Jahre- noch einige leise Vibrationen wahrgenommen worben waren und dann einige Tage Rübe eingetretcn war, hofften wir, daß die Erdbeben in hiesiger Gegend zum Abschluß gekommen sein möchten. Leider ober hat sich diese Hoffnung nickt erfüllen sollen, denn nachdem am 3. Januar Morgens, zwischen 4 und 5 Uhr, sick wied.r eine schwache E>sckülterung gezeigt hatte, die wir selbst beobachteten, erfuhren wir von Andern, daß von 4 bis 12 Uhr Nachts noch zwei Stöße wahrgenommen worden waren. Wohl bemerkbare Erschütterungen ereigneten sich dann wieder am 14. Morgens halb 7 Uhr, kurz vor und kur; nach halb 8 Uhr und für; nach 9 Uhr. Ebenso wurde am 15. Nachts, für; vor 4 Uhr, wie und von Andern mitgetheilt wurde, eine Erschütterung und in letzter Nacht zwei leise Schwingungen ohne Geräusch beobachtet. Frankfurt, 15. Jan. Gestern wurden nicht weniger als 4 Personen im hiesigen Irrenhaus angemeldet. Gestern erhängte sich ein Hanblungelehrltng, ein anderer junger Mann vergütete sich. Paris, 16. Jan. In Auch (Gers Departement) hat heute Nacht ein Erdbeben staltgefunden. Die ganze Stadt wurde aus ihrem Scllafe aufgeweckt. Tie Belten erzitterten, die Mauern wankten und dergleichen mehr; ein Unfall ereignete I sich jedoch nicht. Eine weitverzweigte Wechselfälscherbande, die ihren Sitz in London zu haben scheint, dehnt ihr sauberes Treib n über ganz Emopa aus, daher die Kaufleute namentlich dort, wo man mit dem Devisenverkehre weniger vertraut ist, sich vor ihnen I in Ackt zu nehmen hoben. Die Mitglieder dieser eng in Ver- I brndnng stehenden , m t bedeutenden Geldmitteln versehenen Bande führen sich fast stets durch Empfehlungsbriefe der ange- I scheusten englischen Firmen ein, deren Unterschriften auf da- I Vollendetste gefälscht sind. Sie sprechen in technisch und com- I merciell ouSgezeict ueter Weise über die Gründung großartiger I Etablissements, die sie zu errirfLn im Begriffe sind, und bieten I dann ganz beiläufig Wechsel oder Eh.ld auf die renommirtesten I engllsch.n Banken und Firmen zum Kaufe an. Zu den Haupt- I Mitgliedern dies.r Bande, die in Dresden, Gotha, Braunschweig, I Lübeck, Hamburg und Ehristiania s.hr bedeutende Betrügereien I durct fuhrt.n. gehören Striemer, Staven, Kurake, Psrenger, Brieger, Lucas, Enedlaud alias Mortimer und Fernandez I Marko. Sie reifen unhr den verschiedensten Namen, und ed ist außer Zweifel, daß sie falscke Pässe bei sick führen und auch I mit den verschiedensten Haartouien uud falschen Bärten und den mannigfaclsten Toil.ltegeaenstand.n versehen sind. Sie I steigen nur in Hotels ersten Ranges ab, sind mit Trinkgeldern I verschwenderisch, leben auf großem Fuße, haben bad Benehmen I von G.nllemen und sprechen die europäischen Hauplsprachen mit Vollendung. In allen bis jetzt bekannten Fällen verschwin« den sie, sobald sie einen erfolgreichen Eoup zu sehr namhaftem I Betrage ouefnhrten, mit fast unbeareiflicher Schnelligkeit, und I Pis j.tzt hat der sofort in Thatigkeit gesetzte Telegraph und I das Nackvilen in einigen Fallen, selbst mit Separat-Eisenbahn- I zug, zu feinem Resultate geführt. I Fast bad ganze österreichische Militär-Gränzgebict steht unter I Wasser. Tie Hochfluten bet Save haben an mehreren Stellen I bie Dämme burd biocben, d'e Possavina in ein fü'mliched Meer I verwandelt. So viel bid Samstag in Wien bekannt war, sind mehrere kleine Ortschaften vollständig unter Wasser. Die Brücken I über die Boffulh und die Brednica sind zerstört und durch die U.berfckwemmung der schönen Forste der Milrtärgränze nahezu I an 4000 Arbeiter momentan brodloS geworden. Die RegimentS- I Eommandanten haben natürlich alles, waS Hände rind Füße I hat, zur Rettung aufgeboten, allein bei der Schnelligkeit, mit . der TaS ©aller um sich greift, ist wenig Hoffnung auf er- Ocfterreich. Wien, 17. Jan. Feldmarschall Freiherr v. Heß ist bedenklich etfranft, und hat bereits die Sterbe- Paris, 18. Jan. Der Deputirte Raspail ist gestern an der Luna-nentzündung gestorben. Zu seiner morgen stattfinden- den Beerdigung soll, rote versickert wird , e ne große Anzahl seiner Wähler aus Lyon eintreffen. Die Börse war hierdurch im Hinblick auf die Möglichkeit einer neuen Demonstration be- unruhigt Die ministerielle „Nordd. Allgem. Ztg." bemerkt über tte Entwaffnungsfrage: „Entwaffnung tst für den Norddeutschen Bund Aushebung der allgemeinen Wehrpflicht und dies ist eine Unmöglichkeit. Daß jette Bestrebung, die auf Lockerung der Einheit und auf Minderung der Wehrfähige t des Norddeutschen Bundes gerichtet ist, in den Organen der franzost- schen Kriegspartei ihr Echo findet, ist stets als selbst, verständlich vorauSzuschen. Sie hallen daher auch den Antrag des Abgeordneten May und Genoffen in der sächsischen Kammer im November v. 3 sehr beifällig ausgenommen. Die Forderung der Ent- waffnung ist das Lieblingsthema der Gegner Preußens im In- und Auslande, in den particularist.schen wcl- fischen Organen ebenso wie in der bekannten Hietzinger „Moskauer Zrilung"". Ueber die Antwort des Bundeskanzlers an die chinesische Gesandschaft hört man folgendes Nähere: Dieselbe datirt vom 16. 3anuar und erkennt die Richtigkeit dessen, was Herr Burlingame in seiner Depesche vom 4. Januar entwickelt hat, an. Graf Bismarck drückt seine Befriedigung auS, die erste dirccte diplomatische Mtttheilung der chinesischen Regierung erhalten zu haben und vertraut, daß der dadurch hergestellte Lerk.br für beide Thcile wohl- thätig sein werde. D e Ausnahme, welche die Ge- sandischast hier gefunden, bezeugt die Sympathie des deutschen Lölkes für Chtna und seinen Wunsch, die freundlichsten Beziehungen zu China zu pflegen. Der Norddeutsche Bund und dessen Haupt, Sc. Mas. der König, werden verausgesetzt eine Politik verfolgen, dietzmit diesen Intenitonen überetnstimmte. Die T epesche entwickelt darauf, wie die Interessen Deut'chlandS am besten gewahrt werd n duich dieunigen Momente, die für Chinas Wohlfahrt nothwendig sind, nämlich durch eine starke Erntralregierung, die ungestört durch in- fafram.nte empfangen. Ungarn. Pesth, 17. Jan. In der heutigen Sitzung ded Unlethaufed beantwortete ber Minisierpräfibent Gras An- braffy bie Interpellation Tisza's , betreffenb bie Militargrenz- fraae. Er unterzeichnete nicht bad kaiserliche Hand,chr..ben an Kuhn wegen Wahrung ber Spontaneität emed Acted bed obersten Kriegeherrn. Tie Aufregung in ber Militärgrenze werbe I sich legen, wenn die Grenzer e'nsehen werben, baß ihre mate- । rullen unb nationalen Interessen nicht gefährdet sind. Dad Hand nimmt diese Antwort zur K.nntniß. Frankreich. P arid. 17. Jan. In der heutigen Sitzung bed gesetzt benoen Körpers e.flärte Roch.fort, er werde sich nicht verthiibigcn. TaS Ministerium begehe eine Ungeschicklichkeit, indem es .hn verfolge. Die Republik werde von den Fehlern d-s Kaiserreichs Nutzen ziehen. D-e Dep Plcarv und Simon bekämpfen die Erthtilung ber Ermächtigung. M'mst.r Ost,vier hält bad ‘-Bedangen danach aufrecht, bad Ministerium sagt er — will Preßfreiheit, aber es wird die Beschlmpinng beS Souveränd unb ben Aufruf zu den Waffen nickt dulbcn. __ Bei ber Absiirnmung erklärten sick^256 für, 3X Stimmen gegen bie Ermächtigung. Zahlreiche Gruppen umgeben bie Deputirtenkammer. - Der Dep. Raspail ,ft schwer eifranft — Man versichert, Traupmann werde morgen hingerlchlet werden. Paris, 18. Jan. Gestern Nackmiftag gegen 6 Uhr brach ein Trupp von circa 400 Personen, welche sich am Palais Bourbon aufhielten, in b-n Ruf aus: Es lebe Rochefort! Es lebe die Nepub'ik'. Der Trupp wurde von Stadtsoldaten zuruckgetrieben unb begab sick nack dem Nedactionslocale ber „Marseillaise " immer unter d »selben Rufen. Ein anderer Trupp von ungefähr 200 Pe.sonen Hieb unter aufrührerischen Rusen in ber Straße St. Denid fein 9Befen. Gegen 11 Uhr zeigte sich ein Trupp, hauptsächlich aus Gamind bestehend, im Fau- butg Montmartre, derselbe sang bie Marseillaise; er wurde durch Labenbesitzer und Borüberg.Hende mit Stockscklagen zerstreut ? Um Mitternacht burctft«elften Eavallerte Patrouillen bie Bo .leva'bS im Schritt. E nige Bolfsansammlungen würben durch Pairoii'll.n von Ctadtf.rgant.n zerstreut. breitung der Ctvilisation. Dcr „Pester Lloyd" nimmt aus der letzteren Anlaß, sich mit der Stellung des Grafen Beust inmitten dieser entgegengesetzten Strömungen zu beschäftigen. Die Gegner des Reichskanzlers wurden sein Zerwürsniß mit der deutschen Partei gewiß nicht I unbenutzt lassen, um die Ausführung ihres lange ge- hegten Planes zu versuchen. DaS dem tranSleitha- I nischen Eabinet nahestehende Organ fährt dann sott: Sollte der Plan der Gegner des Grafen Beust gelingen, so wäre dies ein Ereigniß von großer und __ mir sprechen es offin aus — von der unheilvoll- I sten Bedeutung für den weiteren Gang der östcrret- chischen Politik. ES sollte in der That nichts unter- lassen werden, um das Einvernehmen zwischen dem Grafen Beust und der österreichischen M'Nister-Majo- rität, sowie der deutschen Partei, Herzust.llen. kleinliche persönliche Gereiztheit sollte hier gänzlich m den Hintergrund treten und vorübergehende Erscheinungen, selbst wenn sie in wirklichen Mißgriffen des Grafen Beust ihren Grund gehabt hätten, nicht zum Ausgangspunkte einer dauernden Trennung dienen, welche ,, ...... uu in einem der Hauptrcpräsentantcn der neuen Aera, „ welche womöglich die dualiflische Gestaltung ter Monarchie unv die — ' verfassungsmäßigen Zustände Huben und drüben bedrohen würde. Graf Beust ist gemeinsamer Minister des Aeußeren und kann nur von den Delegationen gerichtet unv gestürzt werden. Dies mögen die Deutschen in Oesterreich bedenken, — aber auch Graf Beust möge dessen eingedenk sein und sich jeder Einmischung in die ciSlcithanischen Angelegenheiten enthalten. Ungern würde eine snlche Einmischung in seine inneren Angelegenheiten nicht dulden — was dem Einen recht ist, ist dem Andern billig — e« wird dem Grafen nur dann einen starken Rückhalt gegen seine Feinde bieten können, wenn er dieses Princip auch der anderen Hälfte der Monarchie gegenüber walten läßt. Die K'.sis in Cislcithamen ist von dcr gefahrl'chsten Art; ihre Folgen, ihre wel- tere Entwickelung ist unberechenbar. Wenn nicht die Monarchie in Trümmer gehen unv über alle Völker derselben ein furchtbares Chaos hereinbrechcn soll, so müssen wenigstens die gemeinsamen Angelegenheiten unv Vie Minister, welche diese vertreten, von Vieser Die „Patrie" bringt eine ihr von der paraguiniti- schen Gesandschaft zugegangene Note, in welcher in Abrede gestellt wirv, daß Lopez nach Bol.vra geflüchtet und der Krieg zu Cnve sei. Die Note behauptet , daß die Verbündeten diese Nachricht nur verbreitet haben, um dem Rückzüge ihrer Armeen auS Paraguay einen plausiblen Grund zu geben. Der ^rieg _ so wird in der Note hinzugesügt — ist seinem Ende weniger nahe, denn je. Der Präsi» dent Lopez ist fest entschlossen, die Unabhängigkeit i seines Vaterlandes zu retten oder mit ihm unterzu- aehen. Der Präsident befindet sich in den großen Cordilleren von Maracay und hat 8000 Paraguiten und 1500 Eingeborene bei sich. Vom Kriegsschauplätze in Paraguay lauten die eintreffenden Zeitungsnachrichten viel weniger günstig als die denselben vorhergehenden für die Börse berechneten Lissaboner Telegramme. Die „Anglo Bra- silian Times" erklärt die Situation als im Ganzen unverändert. Nach ihrer Angabe vermuthet man Lopez in Jgatemy und Graf v'Eu sucht einen hin- reichenden Vorrath an Proviant aufzuhäufen, um einen neuen Gewaltmarsch gegen ihn zu unternehmen. Graf d'Eu hat ein Drittel der Armee zurückgesandt, da er die Bedürfnisse der heutigen Kriegführung mit dem Reste für vollkommen gedeckt hielt. Lopez sitzt jetzt in den Wälvern der Hödenzüge des nordwest. lichen Paraguay. Die letzten Berichte über ihn gingen vahin, er habe zu seinen schlechtbewaffneten 3000 Mann und 20 Geschützen Vie Hülse von 5000 In- dianern erwirkt, Vie in den Bergen von Maracaju postirt seien. Er soll Dafür den Häuptling der | Guaranis zum General ernannt haben. Das Haupt- । corps des zweiten brasilianischen Armeecorps war von Curuguaty in Rosario eingetroffen und unterwegs nach Coneepc on, um sich dort an General Camara's Truppen anzuschlicßen, V, im Norden in den von Lopez behaupteten Distrlct eindringen sollten. D.e Mission des argentinischen Ministers für auswärt ge Angelegenheiten , dcr in Asuncion die nöthigcn Voranstalten treffen sollte, um das argentinische Kontingent zurückzuziehen, sollte unverzüglich ins Werk gesetzt werden. Doch war man der Ansicht, daß die Zurückziehung des ganzen Corps der verbündeten argentinischen Armee nicht die Absicht ter brasilianischen Regierung, den Krieg so lange sortzusührcn, bis Lopez gefangen oder aus dem Lande getrieben sei, ändern werde. Wie es hieß, hätten Vie argentinischen Truppen von der im Chacos gelegenen paraguitischen Ansiedlung Villa Occidental Besitz ergriffen unter dem Vorwande, dieselbe gehöre zum argentinischen Gebiete. Minister Paranhos und die provisorische Regierung hatten dem Vernehmen nach gegen diesen Act protestirt. UebrigenS macht auch Bolivia auf Viesen Ort Anspruch. 20. Januar. neren Zwiespalt unv auswärtige Conflicte ihre ganze Energie der segensreichen Entwicklung der reichen ^ülfsmittel ihres Landes widmet, die nach China sich begebenden Deutschen schützen und vor Unbill bewahren und in dieser Weise Vie Beziehungen dcr Freundschaft und des Vertrauens mit fremden Nationen, welche die Mission des Herrn Burlingame in- augurirt hat, kräftig aufrecht hält. Auf Grund^dieser Voraussetzungen wird v»r Norddeutsche Bund stets bereit sein, seine Haltung mit den Erfordernissen jener Autorität der chinesischen Negierung in Ein- klang zu bringen, deren Schwächung im Widerspruch stehen würde mit den Interessen der westlichen Machte, dem Gedeihen der Handelsbeziehungen und der Aus- spricßiicke Hülkeleiffeing vorhanbcn. Paris, 19. Jan. Tranpmann ifl um 7 Uhr vor dem Gefängnisse La Roguette hingerickt.t worben. Florenz, 12. Jan. Der Regen banat noch immer fort: ber Arno stebt fünf Meter über dem Normalfianb unb v.rur« socht (ine sehr große Uebe'sckwemmung. Aud Pontalfiere treffen die scklimmfi.n Nackrickten du; die Sieve steigt nnunterbrock'N. Sieci, zroiscken Pontasfiere und Florenz, ist überschroemmt; die Einwohner flüchten in bad Innere. New-Bork. Eine Neif.schilbernng von Earl Schur;, tn wdcker ec über einen Besuch bei ben Mormonen berichtet, entnehmen wir Fo'genbes: „Der Satzs.e, so fckön er ist, fängt an, ben Ansiedlern, bie stch unmittelbar an feinem Ufer nieber- g,lassen haben, unangenehm ;u werben. Briaham fDaung er- ial)lle und, baß ber See f.it ben letzten zwölf Jahren jährlich ungefähr um einen Fuß gestiegen fei unb Hunderte von Hufen wertbvollen Ack.rlanved überschwemmt habe. Auch sei ber Salzinhalt bed Wafferd bebeutenb geringer geworben. Zur Zeit der An unft ber Mormon.n habe man aud vier Gallonen Wasser eine Gallone Salz g-rogen. Jetzt b.bürste ed acht Gallonen Wasser, um bieselbe Quantität Cal; zu liefern. Die Theone, nach welcher man bi.se Erscheinung.n erklärt. ist folaenbe: Mehrere Süßwasserflusse, ber Jo ban, ber Weberfluß, ber Bärenfluß unb e ne Anzahl kleinerer Bäche ergießen fick in ben Salz- f,» uic i'uuyivHjiuig uuiginvninicnvn er rage ersorveriiepe mnwnqt richteten Wechselstempelbeträge aus der Bundeskasse in Anspruch zu nehmendem Vuudesrathe oder den von demselben beauftragten Behörden oder Beamten berechtigt sind, haben zuerst bis zum 15. April 1870 und ferner für jedes zu crtheilen. Vierteljahr bis zur Milte des darauf folgenden Monats eine Nachweisung tcrj Bei Einreichung der ersten Nachweisung ist zugleich der Anspruch auf Ent- Ln den verflossenen drei Monaten von ihnen entrichteten Wechselstempelbcträge, schädigung selbst durch Angabe des lästigen Privatrechtstitels, worauf die bis- deren Erstattung begehrt wird, dem Bundeskanzler-Amte eiuzureichen. Die Nack)-! herige subjective Befreiung von der Wcchselstcmpelsteuer in dem betreffenden Weisung muß ein specielles Verzeichniß der zu erstattenden Abgabenbeträge, eine Staate beruht, unter Vorlegung der Beweismittel zu begründen. genaue Bezeichnung der Wechsel, wofür dieselben entrichtet sind, und die An-! Berlin, den 13. December 1869. Der Kanzler des 'Norddeutschen Bundes. Für die bei den Postanstalten angekauften, demnächst aber verdorbenen Stempelmarken und Blankets kann nur dann Erstattung beansprucht werden, wenn 1) der Schaden mindestens einen Thaler beträgt und wenn 2) vollständig erwiesen wird, daß der Schaden lediglich durch Zufall oder Versehen veranlaßt und von den betreffenden Stcmpelmaterialien, bezie- hnngsweise von den Schriftstücken, zu welchen sie verwendet sind, noch kein oder doch kein solcher Gebrauch gemacht ist, wodurch das steuerliche Interesse gefährdet werden kann; wenn endlich 3) der Erstattungsanspruch innerhalb 14 Tagen, nachdem der Schaden dem Berechtigten bekannt geworden, bei der Ober-Postdirection des Bezirks, in Lübeck, Bremen und Hamburg bei dem zuständigen Ober-Postamte, angemeldet wird. Die Erstattung erfolgt durch Umtausch der verdorbenen gegen andere Stempelmaterialien bei der zu bestimmenden Debitsstelle. Hinsichtlich der Art und Weise der Verwendung der Bundes - Stempel- marken wird ans die am heutigen Tage erlassene Bekanntmachung zur Ausführung des Gesetzes, betreffend die Wechselstempelsteuer im Norddeutschen Bunde, Bekannt m a d) n n a, betreffend den Debit der Bundes-Stempelmarken und gestempelten Blankets zur Entrichtung der Wechsel- Stempelsteuer, sowie das Verfahren bei Erstattung verdorbener Stempelmarken und Blankets. Vom 13. December 1869. Znr Ausführung der Bestimmung im §. 22 des Gesetzes vom 10. Juni t). I., die W?chselstempelstener im Norddeutschen Bunde betreffend (Dnndes- gesetzbl. S- 193), wird hierdurch bekannt gemacht, daß vom 30. d. Mts. ab die zur Entrichtung der Wechsel-Stempelsteuer (nach §• 13 des Gesetzes vom 10. Juni d. I.) erforderlichen Bundes-Stempelmarken und gestempelten Blankets zu dem Preise des Stempelbetrages, auf welchen dieselben lauten, bei den Postanstalten im Gebiete des Norddeutschen Bundes, mit Ausschluß der Hohenzollern- schen Lande, werden verkauft werden. Die Bnndes-Stempelmarken sind mit der Umschrift „Norddeutscher Wechselstempel" und der Angabe des Steuerbetrages in Groschen, für welchen sie gelten, bezeichnet und für Werthbeträge von 1, iy2, 3, 41/2, 6, 7j/2, 9, 12, 15, 30, 45, 60, 90, 150 und 300 Groschen zum Verkauf gestellt. Die mit dem Vun- desstempel versehenen Wechselblankets lauten auf Steuerbeträge von 1, l1/2, 3, 4l/2, 6, 7i/2, 9, 12, 15 und 30 Groschen. Stempelmarken und Blankets zum Werthe von 1, Vf2, und 3 Groschen werden bei allen Postanstaltrn, auch den Postexpeditionen zweiter Klasse, verkauft. Die Debitsstellen für Marken und Blankets, welche auf höhere Stempelbeträge lauten, werden nach den örtlichen Verhältnissen, dem Vedürfniß entsprechend, bestimmt. Die bezüglichen Anordnungen sollen durch Aushang an Amtsstelle der Postanstalten und, soweit erforderlich, durch amtliche Bekannt-!unler Nr. II. verwiesen, machung zur öffentlichen Kenntniß gebracht werden. Berlin, den 13. December 1869. Der Kanzler des Norddeutschen Bundes. 311 Vertretung: Delbrü ck. B e k a n ii t m a ch u n g. Betreffend: Anmeldung und Prüfung der einjährig Freiwilligen. In dem Abdruck der Bekanntmachung vom 7. d. Mts., in Nr. 7 und 8 des Gicßener Anzeigeblatts von 1870, sind die Tage für die Prüfung der ein' jährig Freiwilligen nicht richtig angegeben. Für genannte Prüfung sind folgende Tage bestimmt: 1) Mittwoci) den 9. März d. I. für Diejenigen, welche im Jahre 1850 geboren sind; 2) Donnerstag den 10* März d. I. für Diejenigen, welche im Jahre 1851 geboren sind; 3) Freitag den 11. M arz d. I. für die in den Jahren 1852 und 1853 geborenen Angehörigen des Großherzogthums, sowie für sämmt- liche Angehörige eines anderen Staates, welche nach 20 der Militär-Ersatz-Jnstruction im Großherzogthnm gestellungspflichtig sind. Vorstehendes bringen wir zur öffentlichen Kenntniß. Gießen, den 18. Januar 1870. Großhcrzogliches Krcisamt Gießen. I. V. d. K.: Kekuls, Kreisassessor. Gefundene G e g e n st ä n d e : Ein alter zweiräderiger Kastenkarrn ohne Kasten, ein Stock, zwei große Schlüssel, ein brauner Glacehandschuh, eine Militärmütze und ein buntes Taschentuch. Die Eigenthümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. Zugelaufen: Ein Pinscherhund Gießen, den 6. Januar 1870. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Besondere Bekanntmachungen. Okffentliche Aufforderung. 100) Johannes Groß HL Eheleute, Heinrich Hammel H. Eheleute, Johannes Engelhardt Eheleute, Philipp Krämers Erben, Philipp Hammel II., sämmtlich von Annerod, und Feist Katz Eheleute von Steinbach haben die im Grundbuche auf den Namen von Johannes Groß Hl. und Consorten von Annerod und. Feist Katz von Steinbach eingeschriebene Parzelle XVHI/7 Großen-Busecker Gemarkung verkauft, vermögen aber mit Ausnahme von Feist Katz ihr Eigenthum an derselben urkundlich nicht nachzuweisen. Es werden darum Alle, welche etwa Eigenthums- oder sonstige Ansprüche an diese Parzelle zu bilden haben, hiermit aufgefordert, solche fogewiß binnen sechs Wochen von heute an bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, als sonsten ohne Rücksicht auf dieselben der betreffende Kaufvertrag bestätigt und die Einschreibung fraglicher Parzelle auf den neuen Erwerber im Mutationsoerzeichnisse angeordnet werden wird. Gießen, den 31. December 1869. Großherzogliches Landgericht Gießen. E______________Bötticher.___________ 240) Die aus dem Jahre 1869 noch rückständigen Pachtgelder von UniversitätsTriebvierteln, sowie die am 1. Januar 1870 fällig gewesenen Kapitalzinsen, können bis Ende l. Mts. noch ohne Kosten zur Universitätskasse bezahlt werden. Gießen, den 14. Januar 1870. Großherzogliches Universitäts-Rentamt. Schmitt. BerfteigernKgeK. Arbcitsversteigenliig. 279) Donnerstag den 27. l. Mts., Vormittags 11 Utzr, sollen auf dem hiesigen Rathhause zur Erbauung einer Schulscheuer nachverzeichnete Bauarbeiten öffentlich in Accord gegeben werden, als: Maurerarbeit, veranschl. zu 340 fl. 49 fr. Lieferung von Baumaterialien, wie Mauersteine, Feldbrandbacksteine, Kalk und Sand, veranschl. zu . . 498 „ 9 „ Zimmerarbeit, veranschl. zu 498 „ 45 „ Dachdeckerarbeit, „ „ 198 „ 27 „ Schreinerarbeit, „ „ 77 „ 22 „ Schlosserarbeit, „ „ 60 „ 34 „ Ober-Hörgern, am 19. Januar 1870. Grobherzogliche Bürgermeisterei Ober-Hörgcrn. I. A.: K. Schön, Bezirksbauaufseher. Holzversteigcnniq in der Fürstlichen Obetförsterei Lich. 250) Künftigen Montag den 24. d. M., Morgens 9 Uhr, sollen int District Fuchsstrauch, an der Eisenbahn zusammenkommend, und Nachmittags im District Reitschule versteigert werden: 5 Stecken Buchen- u. Eichen-Scheidholz, 83l/z „ Buchen-, Eichen- und Tannen- Prügelholz, 71 „ Buchen-, Eichen- und Tannen- Stockhoiz, 5800 Wellen Buchen-, Eichen- u. Tannen- Rcisholz, 31 Stämme geringes Eichen-Bauholz und 1907 Stück starke Eichen-, Birken- und Tannen-Stangen. Lich, den 17. Januar 1870. Fürstliche Oberförsterei Lich. Eigen brodt. Holzversteigerung im Steinbacher Gcmeiudewalde. 281) Mittwoch den 26. Januar 1870, von Morgens 9 Uhr au, sollen im Steinbacher Gemeindewalde, District Ameisenkopf, nachverzeichnete Holzsortimente öffentlich versteigert werden, als: 3‘/4 Stecken Buchen-Scheidholz, 8V2 „ „ Prügelholz, 35 V« „ Nadel- 4 „ Buchen-Stockholz, 20 „ Nadel- „ 150 Wellen Buchen-Neisholz, 1575 „ Nadel- 96 Nadel-Stämme mit 1038 Cubikfuß, 241 „ Stangen „ 4U8 „ Die Zusammenkunft ist im genannten District, an der Gießener Grenze. Steinbach, den 19. Januar 1870. Großberzogliche Bürgermeisterei Steinbach. Horn. 270) Mittwoch den 26 Januar, Vormittags 10 Uhr, soll in dem Oppenröder Gemeindewalde, Distrikt Fichtenbuckel, nachstehendes Holz versteigert werden, als: 7»/4 Stecken Nadel Prügelholz, 24 „ „ Stockbolz, 1150 Wellen „ Reisholz, 195 Fichten- und Kiesern-Stämme von 5 bis 14 Zoll Durchmesser und bis zu 75 Fuß^Länge, mit 4420 Cubikfuß, 29 Fichten-Stangen von 15 bis 45 Fuß Länge, mit 92 Cubikfuß. Die Zusammenkunft ist bei der Lchmkaute. Oppenrod, den 18. Januar 1870. Grobherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. Weis. __ Patent Futter U. f. Man Verkaufe ist beauftragt E. Eichenberg in Gießen. ArbeitSversteüierung. 29 fr. 42 90 5 30 im Darmstädler Haus. (125) Taubheit ist heilbar! "t Holzverfteiqerung im Wkftcker Wellen von 6 Krc|>|>el9 Zn haben bei CO CM Piüaelholz, Stockholz, Reisbolz, 51 60 1855 9 1 11 1228 304) sollen für und Zum (293) Eminen Bullen Berner Race, welcher 2jährig ist, bei der letzten Besick- selben * 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) in Ober Gleen bei Kirtorf, Kreis Alsfeld. 291) Ein noch sehr gutes Kinderbett^ lädchen, eine Eommode mit 9 Schubladen, zu Sammlungen geeignet, und noch oer schitdene andere Mobilien sind Auszugs halber zu verkaufen bei Mitpredigcr Balser. Stecken Eichen-Scheidbolz, „ „ Prügelholz, „ „ Stockholz, Eubikfuß Eichen - Stammholz 286) Prima Braunschweiger Flachs empfiehlt billigst C. W. Dietz, am Markt. 269) Ein Acker, circa 3/4 Morgen haltend, rechts am Sch'ffimberger Weg, ist zu verkaufen oder zu veipachten. Näheres bei Emil G e i tz m a r. (tiemeinbeiralhe. Donnerstag den 27. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, in dem hiesigen Gemeindewalde, Di- Essigpfad, folgende Holzsortimente Englisch - Patent - Waschblau-Papier! SBaf.tabftalten und Haushaltungen ein vorzügliches, billigstes feinen Niederschlag absetzendes Bläue-Material. Preis pro Paket 5 fr. Jul. Wallach, in Gießen. Feilgebotenetz. Für Ball-Kleider. A 6) Tarlatane und Tülle, die Elle zu 12 fr., empfiehlt, um damit zu räumen, S Fl örtzheim. z Nicht zu übersehen! Den geehrten hi sigen und auswärtigen Fnh'-lenten zur Nachricht, daß ich von jetzt an Theilhabtr der Gemeiilde-Sandgrube in Wieseck bin, und daß täglich Sand zu deu billigsten Preistn abge- aebeu werden kann. Jakob Schnabel, genannt Jackeller. Holzverkauf in der König!. Ober- foisterei Krofdorf. 278) Dienstag den 1. Februar er., um 9 Uhr Vormittags, werben zu Krofdorf in der Scheere nachstehend bezeichnete Hölzer ostentllch mestt- bietend versteigert. Schutzbezirk Krofdorf: District 1 (Wettenberg) Holz-Nr. 1—12, District 23a (Buchwald) „ „ 1—158, District 40a (Dreispitze) „ „ 1—60. Schutzbezirk Wismar: District 72abc (Lindenschied) Holz -Nr- 1—383, circa 980 Klstr. Eichen-, Buchen- u. Wcick- holz-Nutzholz, Scheit, Knüppel, Stöcke und Reiser. Unter dem Nutzholz befinden sich mehrere Klafter Buchen-Kamm- und Felgenholz. Krofdorf, den 18. Januar 1870. Der Königliche Oberförster: v. Meibom. ftrict ....... versteigert werden, als: 101 Stecken Buchen-Scbeidholz, II. A. TIqoiiis. Dransfeld im Hannoverschen, 20. Mai 1869. Vorzügliches Flaschenbier, aus der Brauerei von Fr. Textor a. d Hardt, wird bei Bestellungen von 12 Flaschen ä 7 fr. frei in's Haus geliefert von, L. Textor, 8 Briestvaagen, unentbehrlich für jeden Ge'chäflsmanu, be- , anders für die Herren Bürgermeister und Beamten auf dem Lande, solid gearbeitet und praktisch, empfehle zu nachstehenden Preisen: Nr. 1 (bis 20 Loth wiegend) 1 fl. 12 fr. Nr. 2 (bis 8 Loth wiegend) 3u „ Bestellungen nach auswärts werden gegen Einsendung des Betrags und 7 fr. Porta prompt ausaefübrt. Wiedcrverkäufer erhallen angemessenen Rabatt. Butzbach. Wilh. Weickhardt, Buch- n Papier ba! dluna. Wertber Herr Daubitz! Freundlichst ersuche Sie, mir von Ihrem Liqueur 8Flaschen zu senden u.l.w. Ich bin an Ihr sehr woblthätiges Getränk gewöhnt geworden und habe Manchem auch von demselben abgegeben, denen er geholfen hat Nehmen Sie daher meinen herzlichsten Dank für Ihre Erfindung. Mit aller Verehrung A. Hube, Rentmeister a. D- *) 3u haben in Gietzen bei Jul. Wallach, am Markt. 156) Ein in zahlreichen Fällen bewährtes, durchaus ungefährliches Mittel, auch das schlechteste Gehör noch bis zur Wahrnehmung selbst schwacher Laute zu kräftigen, welches mich selbst van einer 30jahri- gen, bis zum höchsten Stadium pebiebenen, Gehörsschwäche schnell unb vollstänbig befreit hat, ist bie präparirte Gehör wolle, und versende ich dieselbe neb genauer Gebrauchsanweisung rc. gegen Ein 295) Donnerstag den 27. d. Mts., Nackniittags 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhause nachverzeichnete Bauarbeiten öffentlich in Accord gegeben werden, als: Maurerarbeit an dem Schul- ’ *' 26 fl. 2 „ täglich frisch, bei A. Noll, im Stern. liguug den ersten Preis erhalten bat, ver- Georg Opv er ts h ä u ser 11., d- Häcksel- Schneid ■ Mastliinen, ganz von Eisen und Stahl, für Wirthschaften von 6—60 Stück Rindvieh und Pferde. Kleinere mit zweierlei, grötzere mit fünf verschiedenen Schnittlängen ohne Auswechslung der Räder. — Die grötztc Maschine für Handbetrieb hat einen Einlegeraum van 12 Zoll breit und 7 Zall hock, Schwungrad von 4 Futz Durchmesser 112 Pfund Gewicht. Ein Mann schneidet per Stunde 20 (Laiben S'rob. Preise sind: 40. — 33. 60 und 80 Gulden franco Bahnfracht. Garantie 3 Jahre. — Probezeit 14 Tage. 282) Montag den 24. d Mts., Vormittags 11 Ubr, werden auf hiesigem Rathhause die zur Concursmasse des Gastmirths Karl Henkel dahier gehörigen, in hiesiger Stadt und Gemarkung belegeneu, Immobilien: P. M. B- 1243 = 1 Viertel 29 Rth. Wohnhaus, Speisesaal und Stallungen, nebst Hofraum in der Kurttratze, P. M- B- 116 - 39Va Rth. Acker, jetzt Eiskeller in der rotben Heil, nochmals öffentlich an den Meistbietenden zwangsweise versteigert. Kaustiebbaber werden hierzu mit dem Anfügen eingeladen, datz in dem Hause — Hütel Henkel — seither eine frequente Wirthsckaft betrieben worben ist. Bad Nauheim, den 17. Januar 1870. Grobherzogliches Ortsgericht Bad Nauheim. I. E. d. V.: der dicnstältcste Gerichtsmann: G e b e r i n g e r. Hause, veranschlagt zu . . Schreinerarbeit das-, oeranschl. Schlosserarbeit das-, oeranschl. zu......... Weißbinderarbeit das., veranschlagt zu - - - - . - - Dachdeckerarbeit an der Kirche, veranschlagt zu.....63 , Steinbrechen, Fahren, Setzen, Zerschlagen und Einstemen der Steine zur Unterhaltung der Wege, veranschlagt zu 41 , Eberstadt, den 20. Januar 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Eberstadt. K- Schön, Bezirksbauaufseher. bis 32 Zoll Durchmesser, 40 Eubikfuß Buchen-Stammholz von 12 bis 17-/2 Zoll Turchnusser, 38 Eubikfuß Eichen-Stangen. Wieseck, den 20. Januar 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck Laug. wende sich schriftlich an . Jforitz 9 Veil junior M Frankfurt a. M. Z Bettfedern und Dannen, in schöner Wciare, empfiehlt zu bitlißeu Preisen $ dNontanus. 274) Maskenanzüge, seidene, wollene und baumwollene Dominos rn vcrmicthcn, Larven, Gold- und Silbcrbcsah zu verkaufen; auch werden Anzüge nach Maaß angefertigr und nach Gebrauch zuruckgenommen. Be- stellunaen werden rasch und geschmackvoll ausaesührt bei A. Hachenburger, Schneidermeister, in Darmstadt. 29) Da ich im Laufe des Jahres 1870 mein Haus an die .Oberhessische @Hcnbabn«®*ai*"ft abtr.ten mu6, bin ich w-g-n meine Winter - Artikel, um damit zu raumen, um 2 3 des Preises avzugeoen. Ul'rScke, ©arnituren für Samen, Jagdmuff-, P-ljhandfchuh-, P-Izkapp-N, so- wie die dazu passenden Felle, SÄ SttÄÄ« Röck-, Hos-N U. W-st-n unb bie dazu passenden Stoffe und Zuthaten, AulwaM ?U-r'Ä-ttn'Kapp-n und di- dazu pass-nd-n Troff- und sonstig-n Wnt-r-Handfchud-, Unter hofen und -Jacken, wollen- Hemden, 1 Amerikanische Gumiw-Regenrocke und sonstige f Um geneigten Zuspruch bittet Wolf in Hungen. I)r. de Jovighs hellbrauner Dorsch - Leberthran, ausschliesslich für den medicinischen Gebrauch zubereitet, >on ihm ei-