lrch ' S&Ä ,a) otn$et: 100,000 * ’OI.SoO ^*0- auf p.i 1. äq m,1 58 -Procent b5' -—^Urigen 37*/<. l® ®m ^r^:®ön5. rg- '«werten hi« Nacknnttaat BW rahlrch Wen!: lur 'XabtMu L>rkts vierteljährig 1 fl- 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Gießener Anzelger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition; Eanzleiberg Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen. Nr. 13« Dienstag den 18. Oktober 1870. ----------------------— m s werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch Bestellunqerr auf sen SUre^ener ^nzerger^ bei allen Post-Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. s 1 Die bereits erschienenen Nummern werden nachgeliefert. Abonnenten, welche bett Anzeiger bei der Erpedition abholen lassen, erhalten beuselben pro IV. Quartal 1870 zu 1 fl. ___________ n M|||| ............... tiAU^MW.l»ULM Amtlicher T h § i l. igtntur von b am Markt. dem lorf, r. Oncke», Schriftführer. m gebracht, für bk n Anforderungen ju . il sagen, daß unski öpfl; aus der Äflfit i noch lange niit d für geräumt Zeil abgtitbtn von den ittmommen haben. ti Laiche m da jnmft Vo Kranken- : iche Gaden zu bitten . nilien der Ausrnar- e wir schon dankend •. oungene Krieg M ■ wir die uns gestköie anahme der @*' co sich das 3W Gail, haberkm G Nagel. M irnher. Jmentc und 11 fl. kr. feil M 11 l. kr- ant. Aeg'M- . schweren 40-Pfünder das uneinnehmbare Parts eines Besseren baldigst belehren. Bomteval, 12. Oct. Die Preußen marschiren auf Chateaudun. Truppen und Nationalanden sind kampfbereit. Colmar, 12. Oct. Nichts N-u-S. Das B-Iagcrungscorps vor Neu. Bl-isach zählt 8000 Mann. Neu-Breisach ist vollständig belagert. Zwei fetnd- lidie Corps zu je 3000 Mann mit Geschützen durchziehen da« Departement. Brüssel. 14. Oct. Die „Etoile Beige" vernimmt, daß, nachdem die Belagerung der nördlichen Plätze Frankreichs Seitens der Deutschen voraussichtlich in Angriff genommen wird, die belgische Regierung beschlossen hab-, von Neuem ein Beobachtungscorps an di- Südgränze zu entsenden. London. 14. Oct. Hier eingelangte Berichte aus Metz melden, daß -öa- affenfähigen Bürger der Armee einverleibt hat. Bei den Truppen X - ÄS»; SÄÄÄX* SB torialeS Zugeständutß ist keine große Oifiittrc, welche bei Sedan s„,“. baldi's Unternehme» zu diplomatischenSchrat j ®„^re feit 1866 nicht zur SsS&äSSsS Im Hofraum des Horsemonger-Lane Gefängnisses lpiktte, ™ater6/ vie ntn bcr Ixf>te Act ver traurigen Bady'Farming Tragödie ab. g .. .. Lvegen Kindermordes zum Todeverurtheilte 2"^erm er e Delinquentin Pension in Brirton, wurde durch der. S rang threr Hin- Pa,b ziemlich Ä jV' t nachdem gestorben, zwar ausgesetzt, aber Diarrhoe verschieden. Waters war Wittwe, 35 Jahre sctzier Statur. Kriegsnachrich n Mächten, Garibaldi gehöre seit 1866nicht zur z^ine all- @corbut. Caprera trotz guter Aussicht emwichen, ifolg ch s- L z g II u C(m Ausfall Bazaine's am Freitag wurden, da " •- "t-b. E ann-hme'n konnte, er würde am folgenden Tag den Vorstoß^erneuern, wah- , anL8r« c:e rend der Nacht die in Reserve stehenden Truppen allarmirt. Auch unsere Hcs. " Säuglings- fisch- Division b-gab siech Samstag srüh nach Gravelotte und nahm^das->bs^ V«. nauentin -chtsausstellung. E« blieb jedoch in der Festung den ganzen Tag über ruhig, möglicher Weise wegen des -intret-nden starken RegenwettcrS, und so zogen unsere Truppen am Abend wieder in ihre Standquartiere zurück. Auf dem Heimwege Imitten unter strömendem Regen überbrachte eine Ordonnanz Sr. Großherzogltch.n Hoheit dem Prinzen Ludwig eine Depesche, welche die Mittheilung der glücklichen Geburt eines Prinzen enthielt. — Bei dem Schießen mit Granaten kommen oft ganz merkwürdige Dinge vor. So flog am Samstag Mittag eine Granate in ArS-sur-Moselle in ein Zimmer, in welchem 4 Officiere am Tische saßen. Die Granate zerschmetterte den Tisch und Alles, was auf demselben stand, durchbohrte den Fußboden und drang in das Zimmer des unteren Stockes, in welchem sich kurz vorher ein Soldat, der sich etwas unwohl fühlte, auf das Bett gelegt hatte. Diesem wurde der Kopf vom Rumpf weggeriffen. Die vier Osficiere blieben vollständig unversehrt, sie waren mit dem bloßen Schrecken davongekommen. Eine andere Granate flog in einen mit Zwieback beladenen Wagen, und wurde dieser wie Mehl zusammengeschlagen. Pferde und Kutscher blieben unversehrt. (Mz. Abdbl.) Brüssel, 14. Oct. Aus Paris liegen jetzt nähere Nachrichten über die socialistifchen Unruhen vor, die vom 8. bis 10. dort große Beunruhigung verursachten. Die vom „Journal osficiel" veröffentlichten Decrete waren die Ver- anlaffung. Vor dem Hotel de Ville fanden wiederholt Demonstrationen statt, die sich am 9. fortsetzten. Die Regierung ließ mehrere Redner, die auf den Straßen aufreizende Ansprachen hielten, verhaften. Für den 10. befürchtete man den Ausbruch eines durch FlourenS vorbereiteten Aufstandes. Um diesen unmöglich zu machen, erfolgte die starke militärische Besetzung Belleville'S. Der Oberstlieutenant der Nationalgarde, Sapia, wurde, ob in Folge dieser Vorgänge steht nicht fest, vor ein Kriegsgericht gestellt. Straßburg, 10. October. Der „N. B. Lndsztg." wird die Aussage eines Badensers mitgetheilt, der sich hier während der Belagerung in Gefangenschaft befand. Derselbe wurde mit 28 andern deutschen Gefangenen zuerst in der Easerne der Strafabtheilung in der Citadelle untergebracht. Als dieselbe aber von den badischen Batterien bei Kehl beschossen wurde, mußten die Gefangenen mit der übrigen Besatzung der Citadelle auf dem Walle lagern, wozu Zelte gefaßt wurden. Die Verpflegung — Morgens Kaffee, Mittags Maulthier- oder Pferdefleisch mit Reis — war ausreichend, die Behandlung rücksichtsvoll. Als die Beschießung immer heftiger wurde, befahl General Uhrich die Uebersiedelung in das Gebäude des Correctionshauses, welches in der Stadt liegt und nicht beschossen wurde. Derselbe ließ die am 21. September Gefangenen zu sich führen und eröffnete ihnen dies mit dem Bemerken, daß der Aufenthalt in der Citadelle nunmehr zu gefährlich sei. Uebrigens sei auch der Transport durch die Stadt der Bevölkerung wegen nicht ohne Gefahr, und er habe deswegen für genügende Bedeckung gesorgt. Letzteres geschah durch 4 Offiziere und 60 Mann, welche aber nicht ver- hindern konnten, daß auf die Gefangenen mit Steinen geworfen wurde, und die Volksmenge mit Messern auf sie eindrang. Ein Weib wollte mit einem Messer gegen einen bei Weißenburg gefangenen Bayer eindringen, wurde aber durch einen der Offiziere an den Haaren gepackt und gegen die Häuser geworfen, worauf ihn sofort drei Kerls packten. Der Offizier mußte durch seine Leute, welche mit gefälltem Bajonnet marschirten, herausgehauen werden. Außer den 29 deutschen Gefangenen waren i-Ji Correctionshaus auch französische, unter Andern ein Dutzend, die am Ansterlitzer Thor eines Tages auf Wache und — als die Ablösung kam, sämmtlich abwesend waren. Das Urtheil lautete auf 5 Jahre. Nun kommt ihnen die Uebergabe zu gut. Gegenüber diesem Verhalten eines Theils der Bevölkerung, aus welcher Ausdrücke fielen, wie „metzelt sie" und worunter nur vereinzelte beschwichtigende Stimmen sich vernehmen ließen (einer gab z. B. de« Gc° fangenen ein Geldgeschenk, wofür er ebenfalls bedroht wurde), tritt die wahrhaft edle Fürsorge des Generals Uhrich ins schönste Licht. Auf die Klagen des diese Angaben machenden Gefangenen, daß er von den Kürasstren, welche ihn gefangen nahmen, mißhandelt worden fei, ordnete er sogleich Bestrafung an und eröffnete sämmtlichen Gefangenen, daß er ihnen seinen besonderen Schutz und seine Fürsorge werde zu Theil werden lassen, so lange er den Befehl habe. Er hat dieses Wort bis zum letzten Augenblick treu gehalten. Die Bitte der Gefangenen, ihnen Morgens Kaffee zu geben, welche sie ihm durch den Offizier du jour vortragen ließen, genehmigte er und ließ dies ihnen durch den Befehlshaber der Citadelle mit dem Bemerken eröffnen, daß es zwar nicht Vorschrift sei, indeß aus Mitleid mit der schwierigen Lage (das Kochen wurde oft durch Granatfeuer gestört) gewährt würde. Auch die Bitte um Tabak, welche auf die Frage des besichtigenden Offiziers nach etwaigen Wünschen laut wurde, genehmigte General Uhrich sofort und schickte ihn selbst nebst Pfeifen nach dem Correctionshaus. Desgleichen benahmen sich die Offiziere der Besatzung der Citadelle sreundlich gegen die Gefangenen und schickten ihnen öfter Tabak. Außer den Offizieren, welche sich täglich nach ihrem Befinden erkundigten, kamen alle zwei Tage Aerzte und in den letzten Tagen auch Geistliche, welche für Lesestoff sorgten und deutschen Gottesdienst abhielten. Die Uebergabe geschah auf Befehl des Generals durch einen Offizier am Austerlitzer Thor. Diesmal war keine Bedeckung nothwcndig. Tags zuvor wurde sämmtlichen Gefangenen die Löhnung (für zwei Tage 3 SouS) aus- bezahlt. Darmstadt, 15. Octbr. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 8. October den außerordentlichen Professor bei der philosophischen Facultat der Landes-Univerfität, insbesondere für das Lehrfach der Geschichte, Dr. Sigurd Abel bis zu Wiederherstellung seiner geschwächten Gesundheit und den auß rorventlichen Professor bei der medicinischen Facultät der Landes-Univerfität Dr. Johannes Baptist Wetter in den Ruhestand zu versetzen. Kassel, 13. Oct. Vorgestern Abend ist General Fleury, früher Gesandter in Petersburg, in Wilhelmshöhe eingetroffen und stattete sofort im Schlosse Napoleon seinen Besuch ab. Gestern Mittag ging der Kaiser mit dem General nebst großem Gefolge längere Zeit vor dem Gasthause in eifrigem Gespräch auf und ab. Der General ist heute früh wieder abgereift, wie man sagt, nach Petersburg. Berlin, 13. Oct. Die „Prov.-Corresp." bemerkt bezüglich der deutschen Frage: „Aus den Bündnißverträgen wird ein gemeinsames deutsches Staatswesen hervorgehen. Neber die Grundlagen der Einigung finden zwischen den Negierungen vertrauliche Verhandlungen statt. Der Ernst und der patriotische Geist aller Regierungen bürgt für einen baldigen befriedigenden Abschluß. Die Verfassung des norddeutschen Bundes bezeichnet den Weg, auf welchem die Ausdehnung des Bundes auf die süddeutschen Staaten erfolgen kann." — Die „Prov.-Corresp." sagt weiter: „Die wesentlichen Schwierigkeiten bezüglich der Herbeischaffung und Aufstellung der Belagerungsgeschütze vor Paris dürften nunmehr so weit gehoben sein, daß der Beginn der Operationen in naher Zeit zu erwarten steht. — Der Zusammentritt des Landtages soll spätestens Ende November erfolgen; vorher findet möglicherweise eine Session des Reichstages statt, welche sich mit den weiteren Bedürfnissen der Kriegführung und der Entwickelung der deutschen Verhältniffe zu beschäftigen haben würde. Bei den Landtagswahlen werden die Wahlmännerwahlen voraussichtlich etwa am 9. f. M, die Abgeordnetenwahlen acht Tage später, vollzogen werden. Berlin, 15. Oct. Gestern Abend zwischen 9 und 10 Uhr starb der Stadt' gerichtörath a. D. Karl Twesten, Mitglied des Reichstages und des Abgeordnetenhauses. Tönning, 13. Oct. Capitän Meyer von dem englischen Dampfer „City" meldet: Ich pasfirte gestern 5 Uhr Nachmittags sieben französische Kriegsschiffe bei Helgoland. Die „City" wurde, verfolgt von fünf Schiffen, vor der Eider zum Beilegen gezwungen. Der an Bord kommende französische Offizier verlangte Zeitungen und sagte, seine Flottenabtheilung käme aus der Ostsee und ginge nach Frankreich zurück. Man habe die „City" wegen ihres schwarz-weißen Schornsteins für ein preußisches Schiff gehalten. München, 15. October. Sicherem Vernehmen nach steht in den nächsten Tagen auf Befehl des Königs eine öffentliche Darlegung der Regierung in Betreff der Haltung Bayerns in der deutschen VerfaffungSfrage bevor. Wien, 14. Oct. Zwei Redakteure der hier erscheinenden, panslavische Zwecke verfolgenden Zeitung „Die Zukunft" wurden unter der Anklage des Hoch, oerraths verhaftet. — Ein Telegramm der „N. fr. Pr." aus London meldet, daß Rußland erneuerte Versuche zur Herbeiführung des Friedensschlusses gemacht und gegen die Beschießung von Paris remonstrirt habe. — Der hier anwesende Geheimrath Prof. Leopold Ranke ist morgen zum Diner beim Grafen Beust ein- geladen. Innsbruck, 11. Oct. Die „Tyroler Stimmen" melden über die Audienj der Tyroler Abgeordneten beim Kaiser: „Der Kaiser versicherte, er werde nach Tyrol kommen und in Innsbruck längere Zeit verweilen, um sich über die Ver- hältnisse des Landes persönlich zu informiren. Die Bitte, betreffend das vom Landtage beschlossene Amnestiegesuch, fand eine wohlwollende Ausnahme." Prag, 14. Oct. Im Königshof ist bei der Controlversammlung gegen Landwehrmänner, die den Eid verweigerten, militärisch eingeschritten worden. Brüssel, 13. Oct. Die „France" meldet aus Tours, daß die Truppen consignirt und die Posten verdoppelt seien, weil eine öffentliche Versammlung be- schlossen habe, die Ankunft Ganbaloi's zu benutzen, um die RegierungSabtheilung von Tours durch eine revolutionäre Commune zu ersetzen. Die Regierung in Paris soll bezüglich der Vertagung der Wahlen verschiedener Ansicht sein; ins- besondere hat Picard die Einberufung der Constituante dringend empfohlen. „Patrie" tadelt aus's heftigste die Garibaldi'schen Kundgebungen. Brüssel, 15. Oct. Die „Jndöpendance beige" begleitet mit mißtrauischen Bemerkungen die Proclamation Gambetta's vom Freitag, betreffend die totale Zurückwerfung der Belagcrungsarmee vor Paris, womit die Nationalregierung offenbar die barbarische Nlederbrennung von St. Cloud beschönigen will. — Der Zweck von Bourbakl's Reise scheint eher mit Friedenstenvenzen im Zusammenhänge. Rom, 11. Oct. General Lamarmora erließ eine Proclamation an die Römer, welche besagt: Der glänzende Ausfall des Plebiscits krönte das nationale Gebäude. Es sei zu hoffen, daß das Ausland in würdiger Weise über dies große Ereigniß urtheilen werde. Die Regierung wolle, daß der Papst, mit der Würde eines Souveräns bekleidet, in voller Freiheit alle Rechte des Kirchenoberhauptes ausübe, doch auch das Nationalgefühl sei etwas heiliges; mit diesem müsse das Gefühl für den Papst in Einklang gebracht werden. 'Die Proclamation fordert schließlich zur Ruhe und Ordnung auf. Nom, 13. Oct. Eine Privat - Depesche der „B. Börsen-Ztg." meldet: „Der Papst ist sehr unwohl. Eine soeben publicirte Bulle vom 7. October bestätigt die Suspendirung des Concils auf unbestimmte Zeit." Florenz, 14. Oct. Ueber die Besetzung des spanischen Throns erfährt man hier nachstehende Details: Die spanische Regierung hat Italien und Europa die Alternative gestellt: entweder einen italienischen Prinzen als König oder die Republik Ein erneuerter Versuch zu Gunsten des Herzogs von Genua ist an der wiederholten Weigerung von dessen Mutter gescheitert, worauf der König in die Einleitung von Verhandlungen über die Candidatur des Prinzen Amadeus willigte, welche von den meisten Mächten, besonders von Preußen, unterstützt wurde. Prinz Amadeus hat schließlich den spanischen Thron angenommen, vorbehaltlich der Genehmigung durch ein Plebiseit. Petersburg, 13. Oct. Das „Petersburger Journal" bezeichnet in seiner Mittwochsnummer die Proclamation Gambetta's als den zweiten December der Republik, denn sie verhinderte die selbstständige Berathung der Nation. Das Journal erklärt die Wahlen und den Zusammentritt der Nationalversammlung sowie einen Waffenstillstandsabschluß für unbedingt nothwendig. Krakau, 11. Oct. Ein Telegramm der „Presse" meldet: „Der „Kraj" bringt in einem Berliner Briefe „Enthüllungen" über Aeußerungen des Gräfin Bismarck über die polnische Frage und die eventuelle Politik Preußens in Betreff der Reconstruction Polens. Der „Kraj" appellirt an Bismarck um die Bestätigung der Wahrheit dieser Anga en." London, 11. Oct. Einem Telegramm der „Times" vom heutigen Taze zufolge, beabsichtigt Italien, die katholischen Mächte zur Partificirung an der päpstlichen Civilliste aufzufordern. — Zwölf französische Schiffe haben Dovtr westwärts passirt. London, 13. Oct. (Per Dampfer „Newa".) Eine Revolution der Negtr hat auf Martinique stattgesunden. Es sind große Verluste an Menschenleben uul Eigenthum zu beklagen. Die Negierung hat den Belagerungszustand proclamicl und Hülfe von BardadoeS verlangt. Auch in der Provinz Barrance in Peru ist eine Neger-Revolte ausgebrochen. Mehrere Weiße wurden massacrirt. Die Neger sind in das Gebirge verjagt. New-Hort, 13. Oct. General Lee ist gestorben. Konstantinopel, 12. Oct. Mustapha Fazyl Pascha soll Ali Pascha et- setzen und Letzterer pensionirt werten, weil der Sultan mit dessen auswärtigtr Politik unzufrieden ist. — Rustan Bey geht Übermorgen auf seinen Posten in Petersburg ab. Telegraphische Depeschen. Versailles, 16. October, 3 Uhr Morgens. Soissons hat soeben nach viertägiger hartnäckiger Artillerie-Vertheidigung capitulirt. v. Krensky. Versailles, 15. October. Es ist kaum nöthig zu erwähnen, daß von Tours verbreitete Gerüchte über siegreiche Gefechte der Fran- zosen vor Paris erfunden und nur auf Stärkung schwacher Gemüther tU"9 N> V» Me. Vermischtes. gt worben war, .routvc ti in diesem Jahre vom Ein- C ÄLlgemein er A nzerger BersteLgexrrKgeW. in circa 5) 4372) Ein Logis im Nebenhause von in. a.*. Jha CliHö ST.Atnt11P pfehlen 3. A Busch Söhne. Fußbeklei- ;fleber und I 4420) Gebrauchte Ocfen, Spar- und Frühstück-Herde habe lch^u^crkausen. | chn.Ztg." mtMbl flt Dom 7. Mtr 1) 2) 3) 4) 5) 9 5 9 1 443/4-45 9 57i/2-58i/2 9 43 Gld.fehl 9 43 „ „ Pr. Gass. Sch. Div. Cass.-A. Pr. Friedrdor. Pistolen . . „ doppelte Holl. fl. 10 St. Ducaten . . 20 Frankenst. 55 34-36 28-29 50-54 45-47 251/2-26i/2 18.1 e-. 18h? Acllen. Frankf. Bank 1283/4 Oester. Bank 670 „ Creditact 2413/4 Dar nist. Bankaot. 322 Bermiethungsn 4394) Ein gut möblirtes Zimmer mit Cabinet ist sofort zu iiii ifr aal V* Prioritäten. 50/0 östr. F. St. E. B. 3613/4 Lndwigah.-Bexbach 162 Maxbahn 1075/ö Bayer. Ostbahn 121 Hess. Ludwigsbahn 134i/2 30/0 östr. Stsb.-Prior. 55 */4 3O/o östr. K. Lombard. 45’/2 30/0 Livorneser 303/4 50/0 Toscaner 455/ö Frankf. Hypoth.-Bank Frankf. Vereins-Kasse — 50/0 Elisabeth-Prior. 76 do. IL Emiss. — 4439) Mittwoch den 26. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, werden dahier für 1871 zur Lieferung ver- itztll Thmt ti#! 3iolim unO Gwcfä alt König odkl frt von Tknua ß ayorauf tfr flonig in v cs $nr.jin cm, volnMvM' ?anntn, wW* Feilgeboten-s 3798) ??ür Militärs empfehlen wir wollene Jacken im Preise von 1 fl. 6 kr., 1 fl. 12 kr, 1 fl* 18 kr. rc- rc., ferner Leibbinden in °^^euen Sotten. Engi. Souver. 11 Kuss. Imper. 9 Doll, in Gold 2 steigert: 1) 1000 2) 250 3) 60 4) 757^ cvnl Cafe Kuhlmann sind möblirte Zimmer an ledige Herren zu ver- miethen und sogleich zu beziehen. Anlelieneloose. Kurh. 40 Thlr. Loorv. 633/8 Nassau fl. 25 b. Roth. 39i/g Gr. Hess. fl. 50 b. R. — Gr. Hess. fl. 25 b. R. — 40/0 bayr. Präm. Anl. 1063/4 40/g badische Loose 104* § Badische fl. 35 Loose 571 2 I858r Prioritatsloose 148 1860r Loose 745/g 1864r n 107 4447) Donnerstag den 20. October sollen rntf her Steinmühle bei Bieber, wegen 21 b- Äen des Adam Kob daselbst folgende Gegenstände meistbietend ^rstM als : 2 Mutterschweme mit Ferkel, 3 Kühe, worunter 2 trächtige und 1 fette, 2 MauL thiere unb 1 Esel, 5 fette Rlnber, 7 Mastschweine , 5 Fuder Gerstenstroh, 6 guber Waizenstroh, 7 Malter Korn, 4 Fuber Kornstroh 3 Fuder Haferstroh, 2 Morgen Kartoffeln, IV2 Morgen Dickwurzeln und 1/2 Morgen Kohlraben. Nodheim, den lo- October 1870. Jtuuv ' Der Vormund: Ehr. Schlierbach HL - bnkikhnct in M | n ^weiten | chuiiz | tibtr nat llstblttndig- . S*;d »«1 ss* Ä* Stück Weißkraut, „ Wirsing, Ctr. Sauerkraut, 58 Ctr. Ochfenfleisch, 16 „ Schweinenfleisch, 16 „ Kalbfleisch, Schweinenschmalz. 4425) Das Mode und Wollwaaren - Lager von Karl Wenzel und Strümpfen, Kapntzen, Ftchus, Ktttverrierocyen, Damenröcke und Herrentucher.---------- 4418) Eine einschläferige nusibaunwne Bettlade und ein Kinder-Bettladch n (Wiege) sind zu verkanten m Lit- B- Nr. <1 Mrsennachrichteffl. 15. October 1870. Preuss. 4V2% Obi. OlVz Frankf. Obi. 793/4 Nass. 41/2°/o 0dl- 92 Kurh. 40/0 Obi. 821/4 Hess. 40/g Obi. b. Roths. 92V< n 31/2% äo. do. 871/2 Bayer. 5^/q Obi. 98i/g „ 41/2°/o IjShfiga _ 40/a V^ähnge 91j/4 Würtemb. 41/2% Obi. 91 Baden 41/2% Obi. c. E.L. 92 Oestr. 50/g b. R. 54’/8 50/0 National 741/2 w 50/g Metall. Obi. — ” 50/0 M. steuerf. — Amer. 6»/o 1882r Bds. 953/g „ 60/0 1885r 94*/8 s' fett«. u°d dl.,5'» !°Ksld, , ' «* i« ’ > NS. •tötißen ,|$tn^oro^ i Si' ’Mh*' I 20) ?usgeschnittenes Leder zu ! J düngen, Rindleder, Schas Weberschurzfelle. Forderungen sind nach dem neuen Maaß-^ind Gewichtssystem des norddeutschen Bundes zu machen und die Offerten n den vor dem Directorial-Bureau aufge- Sinntin0 Soumissionskasten" einzulegen. ^ Me Lieferungsbedingungen sind täglich von 8 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 6 Uhr Nachmittags auf dem Directo- riÄf»Ios'UbenW- October 1870 Großherzogliche Landeszuchthaus-Dlrection. Scriba. Krankreichs berechnet sind. Unsere Cernirungstruppen halten genau die Stellung inne, welche sie am 19. September erreichten. Am 14. und 15. Octobcr kleine Patrouillen-Gcfechte vor Paris. v. Podvrelsky. Veneziel, 16. Okt. (Officiel.) Heute 3 Uhr Einzug des Großherroqs von Mecklenburg in Soissons an der Spitze von Pom. merscher, Magdeburgischer und Hessischer Festungsarullene, sowie Schleswiqscher Pioniere und der Landwehrbataillone Frankfurt, Kustnn, Landsberg, Woldenberg, Brandenburg, Ruppin, Prenslau, ^»terbogk und Halberstadter schwerer Reiter. - Unsere Verluste wahrend der dreiwöchentlichen Cernirung, täglichen Vorpostengefechten und der viertägigen Beschießung gering. 4000 Gefangene, 132 Geschütze. •* n'3 ' *r lit J u'< ?( vrrdr ei W über oit fyj Mn» Ui t;B «ufnaljiue.« i «ritten toorcen. ' die JmU be vttsammlimz s> RegitmngiQbijti ^kginüDz u ' Ansicht (ein; dringend rwM 'grn. " mit mijtrjDiiJn ; 'eireffeild die itü ' it NllionaingiMj. nigen will. - ij im Jufammen^;' , rodatnation nn isl s honte das und ürtiger Weise üöei; e, daß der ir alle Rechte be i ctwtf Qeilißd" 4438) Donnerstag den 27. October L I-, Vormittags 10 Uhr, werden dahier für 1871 im Soumisstons- meae zur Lieferung vergeben: Reiserbesen (sind Muster emzusenden), Papier und sonstige Schrelbmaterm- lien (sind Muster einzusenden), ungebleichte Leinwand (sog. Futter- ßeMÄeS Leinengarn Nr. 20 (sind Muster einzusenden), blaues und graues Letnengarn Nr. 20, ------- 4372) iiOfllö im ytcucuyuuiv 3627) Allen Malaga, Port- brei 3iJmmevn JC. tft an -m- stille Familie wein, Tokayer, sowie gute, zu »ermi-th-n und alsbaw M beuchens -= unverfälschte Rothweine, em- --------- HTÄÄÄ* •«* >' ■■ •" S ZLch-^nd S°cktüch-r, 8) Arbeitsutensilien „für Schuhmacher, Schneider und Näherinnen, 9) Stahl und Eisenwaaren, 10) Leim (sind Muster einzureichen), 11) Seilerwaaren, S=W Äiebenen Sotten, 18 ttnk°chchF-nst-rgl°s in verschiedenen 16) Eichenhölzdaüben zu Kiiscrwaarcn, 17) Spiritus, 18) Soda (calcmirte), Folgend Mufikautenstückchen wird der ApI 'abgelegt Infanterieregiment Nr 59 hatte in der Sch E b d h xornifter zurückge- und nur wenige bewaffnete Leute, sowie das U p 8 ,. i m der Haut- lifiete feindliche Infanterie linbrSa»aJltrl2;^eb-,Mben mit ’ Den bet Musketiere, zog seiner zuverlässigsten Leute zu sich bewaffnet /^smuthigen Schaar gegen die ihm bezeichnete kine« Degen und nickte an de 3nfaiurifteS und Cavalllristen, welche den Saum Lifiöre vor. Wirklich sah auch er hier mehrere H s L br fän,n unb eilte, unter lautem de» Waldes besetzt hielten. Ohne Besinnen ließ Einige Schüffe aus demselben Hurrah seinen Degen schwingend sturmer. ge g-.den ffi alt wt. «m« W J er, srar. »ÄSri'ssti;» mit Pi--°>° und (SlMinet. S d°S «Kerne Kreuz »erlichen --MMN-LZWW Pr." mitgecheilt wird, fünf PreuMch lad indem sie sich der Armee deö Kronprinzen gefälschten Papieren versehen, auf bett $ Seitenwegen 6—8 Stunden von Sacksen anschlossen und diese s . kleinen Städtchen und Dörfer ab und erhoben »or den Plänklern »»ran- waren See strels en » «preßten ff! durch Drobnngen überall große R-quisi wnen »n E 1»^ 3n » ^^lichen Preußen daun auf Reqm- Geldbeträge und stellten auch Outttung ulanenofficier und vier Mann haben schon fttion in ein solche- Städtchen kamen, hl ß . 8lnfangi hielten die Preußen die Requisitionen erhoben, und man z g Geschichte oft wiederholte, wurde man auf- die- für eine Ente der Franzosen al'sich aber die Endlich gelang der Fang merksam und fahndete nach den falsch ^ane , Genossen dem Städtchen eine Requisition am 23. September m Lamguev.lle wo Schleny Wv w n Maire da« Geld nicht an Geld von 25,000 Franc- auf« egten. D« 3«f-a wallte^-, 15 beisammen hatte und die Ulanen bis a eütrückten. Der Officier Schleny mit seinen tat™ “nrta'UTÄtd man fand bei ihnen 170.000 Francs Regnifftionsgelder. f¥Üd KC: Am Samstag Vormittag- wurde 1 plötzlich tobsüchtig und raste mit 8efi6roungenem Sabel lau f teienb 9 unb , die Eisengaffe bi- zum Eiermarkt,, wo er ini em. dort stehend. Privat «^pag^^ guf M, dem er sämmtliche in derselben befindliche (Sffect, rp nben Rutscher in barschem Tone auf, Straße geschleudert hatte forderte er den,°us^dem, Bocke j to&^enb seines Vorweiterzufahren. Vor der Hauptwache auf demzu seiner Ver- überrasenS gesehen.: der commandirende nnalücklichen in dem Momente feftzunebmen, al- er folaung, und die,en gelang eS wirklich , den unglua cy vnüme Der Tobsüchtige wurde c^n den Equipagen-Kutscher ""t Gewall 9unb mehrere Dienstmänner ange- nun von einem Korporal, dem sich auch ei w PrückelS riß er dem Corpora! den schlossen hatten m eine Droschke und gelangte durch einen glücklich auS- Säbel aus der Sche.de, schwang sich auf' de«. Ku4sch ck u v ^ß-n M-uschenschwarm, geführten Sprung aus die Straße und nun iagte e f lgt v 6 Tobsüchtige wurde 1 -- »i» ■" "■ -•» Mann geschildert. Riggenbach und Zschokke, in Vitznan, 8. Oct. Heute wurden voi . ^«den Versuche über den Personentransport Gegenwart deö VerwaltungsratheS, die st mlt bequemen Sitzen wurde vor die auf der Rigibahn angestellt. Em eleganter P s Herren und Damen, und B-rglocomotive placirt; der so formirte Train durch den Tunnel und vorwärts ging'S die stellei Bahn hinauf a st 2000' vertikale Höhe über dem Vierwald- über den malerischen Schurtobel bi«- nach v g, dieser Punkt erreicht und es bewegte stätter See. In weniger al- einer halben Stunde ttv Zeichen Zeit und sich der Zug mit einer überraschenden G 9 < Rach einigen Stunden ging sodann L der gleichen Sicherheit fuhr der Zug w'eder zu ThÄ. Nach ewig .In fernerer Train mit 80 Personen «6, in ^jch« Zeit zur Station Touristen die herrliche Aussicht genießen und bchsew sich die Ueberzeugung auf, Vitznau zurück. Allen Theilnehmern d>. ise„bnhnkn"de al- gelbste und Vollpaß hier -in wichtiges und »ie bezwe.felt Probt m UN - Preisen berufen sein purste. Leider endete Thatsache vorlrege, * " frfne nachiheiligen Wirkungen ausgeubt. hat der unglückielige Krieg auch auf s F die Höhe de-Berges langst vollendet ist, wurde Während nämlich der Unterbau der Bahn blSlas erhältlich waren, durch die Kriegs- die Lieferung der Schienen welche aus der Nah „ nicht möglich gewesen, die eretgnisse plötzlich unterbrochen und so ist «S trotz au , v aud) bie Bahn nicht, wie bereits avisirten letzten Sendungen zu erhalten. 2 9 cn+iichfn Verkehr übergeben werden. >'" Cffnen. (Bund.) t, t» L -t8 . n«, t S « Wechsel. A.materd. k. S. lOO1/* Augsb. k. S. 993/4 Berlin k. S. 1043/4 Bremen k. 3. 97 Cöln k. 8. 1041/2 Hamburg k. 8. 88 Leipzig k. 8. 104!/2 London k. 8. 1187/a Lyon k. 8. — Paris k. 8. — Wien k. 8. 95y8 Disconto 40/g G. Geldsorten. 71 " 15 „ Schweinenscymarz. Marienschloß, ben 14. October 1870. Großherzogliche Lanbeszuchthaus-Drrectlon. Scriba. , Soissons ■ i lh>s j ttr bekannten Qualitäten. , ^.r. , Stück a und 4 kr. 1869r holländische Sardelle«, Chinesischen Thee, empflehlt v-yr. i_e_L------ 4442) Ein Famtlienlogitz ist zu. vermte- tben bei H- Kuhn Wlttwe, Del____________Seltersweg Nr- 177. I 3843) Eine kleine möblirte Stube ist zu vermieden. Wallthorstraße Lit. A- Nr- 227. 4150) Ein Logis von 4 Zimmern, 2 Ca- bineten unb allen dazu nöthrgen Raumen ist burch ben Wegzug bes letzten Mlethers nach Frankfurt anberweit zu vernuethen und sogleich zu bezichen. Kreuz. 4409) Zwei freunbliche Zimmer, mit ober ohne Möbel, sinb zu vermrethen und alsbalb zu beziehen der T §t6 Postsecretar Htlr, Selterslyor. Karl Haas, in Steinbach. der bis CO CQ OD . , - - zu bitten, *e und Verwundete, für die Familien der Ausmar- besondere unser Verein hat sich, wie wir schon dankend , und jemehr Opfer der uns aufgezwungene Krieg kostet, durch namhafte Geldbeiträge, damit wir die uns gestellte ist jeder der Unterzeichneten zur Empfangnahme der Geldbei- Herrn Georg Noll (Seltersberg), wo sich das Magazin 4437) Meinen geehrten Kunden zur Nach- richr, daß sich mein Bureau von heute an auf meinem neuen Lagerplatz am Riegelpfad befindet. Gießen, den 15. October 1870. _______________ S. Katzen st ein. Das Marmor-Geschäft von J. F. Ressbach in Mainz empfiehlt sich in Anfertigung von Marmor-Arbeiten aller Art, namentlich auch von Cheminees, Grabdenkmälern etc. ^nmen§ bes „Comiiö's zur Versorgung der Hetsischen Feldtrupven": ___________y l y. Blumenth al. an unfern Verein z, Ginnahmen gebracht, für die - - 7„ Dp herantretenden Anforderungen zu io Ausgaben hern^^ '/'ne Ruhmredigkeit sagen, daß unser ^urze nicht erwarten, unb ^S^ht, nahezu erschöpft; aus der Kasse unsere Aufgabe ist noch lange nicht Verwaltung' *0 genommen war, wird für geraume Zeit ', Turn' d des Baracken-Lazareths, abgesehen von den eine »yalle, Garnisons-Lazareth) übernommen haben, vollständige Entleerung unserer Lazarethe in der ,e für die Truppen eine Vermehrung des Kranken- wenden und um wiederholte reiche Gaben Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß wir in 6 verschiedenen Sem düngen welche am 2., 11., 19., 27. September, 3. und 12. October abgegangen und 1 mmmtlich an ihren Bestimmungsorten angekommen sind, an unsere Division vor Metr Folgendes befördert haben : I. Liebesgaben für die Division im Allgemeinen, theils aus den uns zugeflossen^l Geldgaben angekauft, theils in Natur von freundlichen Gebern gespendet- o V Wollene Strumpfe, 14,000 Paar, sowie 500 Fußlappen. 2) Wollene Leibbinden, 4000 Stück. 3) Unterhosen und Unterjacken, 700 Paar. 4) Wollene €AV,rC%\0(S Stück. . 5) Cigarren, 53,000 Stück. 6) Tabaks 1000 Pfund und Sn W-Ü«, ^ranntwem und Liqueur, 32 Faß. 8) Wein, 10 Faß, 9) Rum 400 Flaschen. 10) Cbocolade, circa 300 Pfund. 11) Seife, 200 Pfund und 200 Niunü' -hier, 12) Kaffee, circa 250 Pfund. 13) Kattaffeln, 10 Malter (z^Kobe zunächst für bivouakirende Truppen). 14) Zelte, 6 Stück u 4$rooc' 0^nn-apn einzelne Offiziere und Soldaten von Angehörigen und Freunden. 10,600 Collis, verpackt ui circa 6000 Kisten im Gewicht von V4 1 (ftr. ^brbel befinden sich auch die an den hiesigen Hülfsoerein und an das Etappenbureau abgegebenen Gepacke, welche von diesen Stellen an den Versendungstagen zur Mitbe- forderung an uns übergeben wurden. 0 0 jUl *uum' .Durch die von uns angeregte und in größtem Maßstab ins Werk gesetzte Backet- beforderung, durch welche bei der Unmöglichkeit, Packete an unsere Soldaten durch die Poft zu befördern^ einem dringenden Bedürfniß abgeholfen wurde, sind, abgesehen von Nahrungv - und Stärkungsmitteln, mindestens weitere 15000 wollene Hemden Leib uud ebensomel Paar Strümpfe unseren Truppen zugeführt worden. fl«n entsprechend, werden wir die Beförderung von Sendungen an unsere Division fortsetzen und wird Anfangs ober Mitte nächster Wocbc d ^P,??tere Sendung abgehem Bei Zuschriften und Packetsendungen bitten genau die Adresse des unterzeichneten Comitö v zu beobachten. Unsere Expeditionskosten lAn- fthaffung von KMen Fuhr-, Packer- und Trägerlohn -e) belaufensichbereits aus Wir bitten deshalb uns außer allgemeinen Liebesgaben, namentlich an Sirtmt^toCinhr IOc da5 .tortlDQ^rcn^ dringend begehrt wird, auch reichliche Geldbeiträge, sowohl zur Bestreitung der Kosten, als auch zur Anschaffuna iempilin A»mpi 4446) Herzlich tiefsten Dank Allen, (i welche unseren unvergeßlichen ®ab \1 ten, Vater und Schwiegervater, ben 1 Großh. Bürgermeister I Wagen- (I bach, zur letzten Ruhestätte geleiteten. )] Alt-Buseck, am 15. October 1870.(1 Die Hinterbliebenen y 4444) Es wirb ein Lehrling aus hiesiger Stabt gesucht. Näheres bet _____________Gebr. ganbauer. 4287) Schutt kann auf meinem Bau- grunbstück abgeladen werden und vergüte ich für einen einspännigen Wagen 12 fr., für einen zweispännigen 18 fr. ___Arnold Müller. 4443) Ein ordentlicher Junge kann in die Lehre treten bei Vermischte Anzeigen 4404) Ein Kindermädchen wird zum sofortigen Eintritt gesucht. S. Katzenstein (Holzhandlung.) 4445) Eine gute Schenkamme gesucht. ___ G. Ebel. ■.-V» SÄÄÄ genügen, ahne eine namhafte Unterstützung Seitens des Lauvt°ereins in Dn?m^^ b,s W allen an unfern V Verein viel Hulte gebrockt hot. Zndisicn unsere Mittel s^d m mrö t ! Spruch ncy.T.en zu muffen, und wir können standes ohne Zweiter c.'.7^eten. Unter diesen Umständen sind mir /pS/ = unö e ^-§Ä?^""eruna trotz aller Fürsor. M, Vies unenbS Piel £ der S.a'dt und 7cm in der "Stabend d/sto größer wttd unb ist auch noch sehr Viel'zu thun Aufgabe erfüllen können; wir werden,wiebeider ersten^KamqCt? um kräftige Unterstützung trage bereit. Naturalien, insbesondere Wein Tabak i.nb Sammlung,eme Lifte m Circulation setzen, außerdem befindet, abgeben zu lassen ' ’ f Unb 6l0arren' bitten wir in der Wohnung des Rechner- Gießen, den 11. betober 1870. -----, yumiiicmogts ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Näheres bei der Exped. d. Blttes. 4378) Einige schöne moblirte Zimmer, mit ober ohne Cabinet, finb im Zrnßer'- schen Garten zu vermiethen. 4430) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei Carl Retter, kleine Löwengasse. 4441) Mehrere möblirte Zimmer finb zu vermiethen. Neustadt Lit. D. Nr. 57. 3707) Das von Herrn Oberlieutenant Winter bewohnte Logis, bestehenb aus 4 Zimmern, 1 Mansarbe, 2 Kammern, Küche, Keller rc., ist zu vermiethen uub ben 20. Oc- tober zu beziehen. Chr. Löber, Fabrikant. D»e Dcrloosung findet Sonntag den 23. Qctbr., Ora-a-roriese sur ow Lcunr-Wewr-, ^vru-Mlndetter mni 3 Ul>r on' "" Gasthaus zum G-n- Oderhessische Eisenbahn, sowie fä'-rrmtliche zollamtliiLen F°rma>-e°, »nd ju haben bu Ausstellung @abfn zur Verloosung für die Hinterbliebenen der Gefallenen und für arbeitsunfähig gewordene Streiter im Saale z u m Einhorn. Um mehrfachen Wünschen zu entsprechen, bleibt dieselbe noch „Dounersiag den 20. October, von Nachmittags 2 bis Abends r... ... .................... iU 9 Uhr geöffnet. Thattgkett wirb die Veiöffentlichung aller Geber erfolgen. Loose ä 12 fr. sind in dem Lokale der Ausstellung und bei beii1 Estadt^dcn 13, October wo. Damen des Comites zu haben. Die Verloosung findet Sonntag den 23. Octbr.. 4) 10) 5) 6) 7) 8) 9) 1) 2) 3) Dr. C)n(fe n, Schriftführer. Georg Noll, Rechner. er e Comits ; Nady. Abschluß der Kusse des Hl' tfsvereins um 13. October 1870. Einnahme. I. e. 964 32 2879 4 2009 9 4) aracfen 2571 59 5) 10924 57 5650 19 6) 500 1330 42 1) Kassebestand Einnahme Ausgabe Dr. Bauer. M. Hirsch. Ludwig Bücking. Ph. Kreiling HI. 246 170 956 1000 1000 200 Dr. Beck. Jul- Hoch. Rübsamen. ft 411 560 ft 148 Carl Möller. weit'" C Dr. Goldmauu, Vorsitzender. Das Engelbach I. Landmann. 14 42 2 Ausgaben für Erfrischungen, Gegenstände zur Bequemlichkeit, Schuh- roerf, verabreicht in der Verbandstation auf dem Bahnhof, in ben La- zarethen: 1) in dem academischen Hospital, 2) in der Turnhalle, 3) in dem Garnisons-Lazareth, 4) in den Lazareth-Bu.^ck......... Ausgaben für die Einrichtung der Lazareth-Baracken, soweit solche dem Verein zufällt, für die Verköstigung der Kranken und Verwundeten und des Verpfleguugsperfonals in den Baracken, für Medicamente unb für Vorlagen für Baukosten der Nebengebäude bei ben Baracken .... Ausgaben an das academifche Hospital als Vergütung für Ausbildung der Krankenpflegerinnen................. 2) Guthaben an die Garnisons-Verwaltung bis zum 10. Oct. b. I. 3) Veiwilligung des Stadtvorstandes für die Kosten des Baues der Nebengebäude bei ben Baracken 4) Vorschüsse Ausgaben in Summa Stand des Vermögens. 800 24 Der V o r st a n d : V ölcker, Stellvertreter bes Vorsitzenben. fr. 31 24 2) „ für Reisegeld an bas Sanitäts-Corps, für Mebicamente unb Ankauf von Kleidungsstücken für das Großh. Heft. 2. Jnfant.-Regim. 3) Ausgaben für Verbandzeug, Bettzeug, Weißzeug, Tragbahren, Kleidungsstücken unb berg leid) en Einnahme in Summe . . 12255 39 Abschluß. fr. 11 ■3*752 720 11844 10 fr. 29 42 Dr. Seitz. Dr. Simon. Dr. Gail. Haberkorn. r ^.ngelbach II. Dr. Felsing. Freiensehner. Dr. Lauge. Mann. Dr. Mettenheimer. Stammler. Vigelius. Nogt. PH. Walther. C. Nagel. Dr. Wernher. II. A rr s g a b 1) Ausgaben allgemeiner Art....... Einnahme aus Geschenken aus ber Stadt Gießen . . . . . • • • „ Sammlungen in Gesellschaften unb Gasthöfen zu Guß- " „ Geschenken aus dem Kreise Gießen und der llnig^H- überhaupt uub von Fremben - - - - - - - - . ' . ". 9 Ertrag aus der Vorlesung unb dem Druck der Rede be^ ^errr - Oncken.......... . . . 1 ^r0' Ertrag aus einer Verloosung, von Damen ließen üer Y/. * Geschenk des Comite's für Schleswig-K" B .anftflltet . „ „ Hülfsvereins zu Dm- ' ...... : . Vorstandes dcr - -g»“ ; ; ; " " " „ Mathilbenstiftu^.lg snPTAiihmn , Geschenke in Summa . . m 9 ourch die Garnisonsverwaltt'.ng für Verpflegungskosten der e endeten unb Kranken in ben Lazareth-Baracken vom 6. bis 30. September b. I ........ .......... 12255 39 11844 10 bleibt Kassebestand ... 411 29 Actioa in Summe . 1796 11 davon gehen ab: fl. fr. 1) Betrag ber bis jetzt eingereichten, noch nicht bezahlten Rechnungen ............ 262 25 2) Guthaben der Köchin in den Baracken bis 3um 7. October b. I. beiläufig.......... 406 36 3) Guthaben des academischen Hospitals beiläufig . . 600 — 4) Ungefährer Betrag ber noch nicht eingereidjten Rechnungen.............. 300 — Passiva in Stimme . . . . 1569 1~1569 1 Bleibt Bestaub des Vermögens 227 10 Nedaction, Druck und Verlag her Brühl'schen Un-iv Druckerei (Fr. Chr- Piel sch) in Gießen.