PreiS vierteljährlich 36 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 4« kr. Gießener Anzeiger Erscheint wöchentlich dreimal : Dienstags, Donnerstags und SamstagS. — Expedition: Canzleiberg Ltt. D Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen. Nr 'Donnerstag den 17. März 1870. ' A mtliehe Bekanntmachungen. Bekanntmachung. G0“CCt5nb=m^t8ebi^6ntMIie6una8iU^aU3em=inen fienntmf; bringen, empfehlen wir daher die Benutzung der betreffenden Versicherungs-Anstalten zur Bewahrung vor Schaden durch Hogelschla^- Großherzogliches Kreisamt Gießen. Gießen, den 2. Marz 1870. Verhinderung des Kreisraths: Kekul^, Kreisassessor. ____________ Monat Anzahl der! ~ . Personen^ Ertrag. kr. fl. | fr. I si. ! kr. 39 ; 23 I481 4109 | 46 Der Vcrwaltungsrath. (1129) r e n n h o l z : Gießen nach 3/4 Di st riet Haide, versteigert werden: Wellen Wellen Nadel- Nadel-Stämme, 712 Cubikfuß enthal- 4797 Nadel-Stangen Cubikfuß enthal- Stockholz, 12 Total- Summe. Stockholz, Neisholz, 18 96 42 3000 50 65 66 270 Weißzeug, Silber und Mittwoch Stockholz, Reisholz. 4 400 67 39 61 2019 B. 14 319 Flur Nr. 31/5G&i$58 1131) ollen Anzahl Ctr. Bnchen-Scheidholz, Eichen- „ Nadel- Buchen-Prügelholz, Eichen- „ 9tadel- Buchen-Stockholz, Eichen- „ Nadel- „ Buchen-Reisholz, Eichen- „ 33/t „ 15 1 r, 5V2 „ 1225 Wellen 200 „ 2 , 26 „ 106 „ 2850 Wellen 32/95U-96 38/1132/10 32/51 7107 Gießen, K. 252 < Wiese zwischen dem Heeg- 604 i strauchwald u. dem Bruch, 797 Wiese am Heegstrauch , bei d. Schmalbachischen Wiesen, 342 Wiese im Heegstrauch, 685 Wiese, links am Gleiberger Weg. den 10. März 1870. >. Vogt, Ortsgerichtsmann. Gold, sollen den 23. l. M. und die folgenden Tage, von Nachmittags 2 Uhr an, Holzversteiqerung. Mittwoch den 23. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, in dem Wieseckcr Gemeindewalde, Oberhessische Eisenbahnen. 1089) Die Lieferung der für die Bureaux der Oberhessischen Eisenbahngesellschaft im Jahre 1870 noch erforderlichen Schreibmaterialien und sonstigen Bureaubedürfmsse oll im Wege der Submission vergeben werden. Das Verzeichnih über die Art und Größe des Bedarfs liegt in der Drucksachenverwaltung offen und sind Offerten, unter Vorlage von Mustern, bis zum 23. d. M bei Unterzeichnetem einzureichen. Gießen am 11. März 1870. Der Rechnungs-Intendant: Reuning. 13 2 2 34 3 kUKlstr. 136/ 278 Wiese am Grüninger Pfad, 264 s tend (Kiefern und Fichten). Der Anfang ist an der Chaussee nach Lollar. Wieseck, den 16. März 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang. werden, als: A. B Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 1097) Künftigen Montag, den 28. d. Mtsv, Morgens 9 Uhr, sollen im District Hard, auf dem Muschen- heimer Weg anfangend, und im District Muckenwald versteigert werden: 2 Stecken Buchen-Scheidholz, Besondere Bekanntmachungen Frequenz und Einnahme auf den O b e r h e ssi sch e n E i se n b a h n e n, Theilstrecken: Gießen-Grünberg, Gießen-Himgen. Eichen- „ Buchen-Prügelholz, Eichen- u. Tannen-Stockholz, „ „ „ Reisholz, ten Neuhege, Haingesboden und Waldshute, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert an der Grünberger Straße. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis zum 15. November d. I. gestattet. Annerod, den 15. März 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Groß. Versteigerungen. 1123) Die Hofraithe des Küfers Ludwig Loos, Flur 1 Nr. 1181 5lDKlafter in der Sandgasse, wird Dienstag den 22. L M-, Vormittags 9 Uhr, auf dem Bürgermeisterei-Bureau dahier nochmals versteigert. Erfolgt kein annehmbares Gebot, so wird in demselben Termin die fragliche Hofraithe einer Verpachtung ausgesetzt. ~ „ Gießen, den 16. März 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______Vogt. lend (Kiefern und Fichten), 94 Nadel-Stangen, 278 Cubikf Brodlieferung. 1119) Da die am 2. d. M. abgehaltene Soumission über die Lieferung des Brodes für das 2. Infanterie-Regiment pro II. Quartal 1870 die Genehmigung nicht erhalten hat, so wird nochmals Soumissson auf Samstag den 19. d. M-, Vormittags 11 Uhr, eröffnet. Gießen, den 15. März 1870. Grobherzogliches Infanterie-Regiment. Krau s. Hclzversteigerung im A lineröder Gemeiudewalde. 1130) Künsten Dienstag den 22. März, von Morgens 9 Uhr an, soll in den Districten Köpfeln und Haar köpf nachverzeichnetes Holz öffentlich Der steigert werden, als: 20l/a Stecken Nadel-Prügelholz, jedesmal ......,........ in der Wohnung des Verstorbenen öffentlich versteigert werden. Die Gegenstände können Mittwoch den 23. c., Morgens, 20726 || 1450 | Holzversteiqeruuq. 1122) Im Licher Stadtwald. District Langenbuchen, kommen den 24. und 25. d. M. nachverzeichncte Holzsortimente zur Versteigerung: Mittwoch 4>en 23. März: 104 Eichen-, Fichten-, Buchen - und Linden-Stämme von 6—19 Holl Durchmesser und 15—60 Fuß Länge, 900 Eichen-, Buchen- und Fichtenstangen von 15—60 Fuß Länge. Donnerstag den 24. März: 340 stecken Buchen-, Eichen-, Nadel-, W.ich-, Scheid- und Prügelholz; 120 Stecken desgleichen Stockholz: 9000 desgleichen Wellen; 4 Doppel-Stecken Eichenholz. Der jedesmalige Anfang ist Morgens 9 Uhr am Hattenröder Vicinalweg. Lich, den 15. März 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Helm- 1124) Die zum Nachlaß des Herrn Professors Dr. Leopold Schmid gehörigen Mobilien, bestehend in Möbeln, Bettwerk, Kleidungsstücken, Nepositorien, Lich, am 14. März 1870. Fürstliche Oberförsterei Lich. Eigenbrodt. Stangen „ 24 steigerung: Stecken Holzvcrsteiqerunq. 1013) Dienstag den 22. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, kommen in dem Freiherrlich von Rabenau'- schen Walddistrict Hoherwald bei Reiskirchen, unmittelbar an der Staatsstraße von ' Grünberg gelegen, zur Ver- Oeffentliche Aufforderung. 992) Katharine Pr.osch von Nieder- Orke, verheirathet an Wilhelm Poro in Amerika, wird, da ihr Aufenthaltsort unbekannt ist, auf diesem Wege aufgefordert, binnen zwei Monaten die Rechtsgultigkeit des von ihrer am 28. November 1869 dahier verstorbenen Schwester EUsabetha, Georg Eiff's Ehefrauhmterlasscnen Testaments, in welchem sie übergangen ist, im Klagewege anzufechten, widrigenfalls dasselbe zur Vollstreckung gebracht, und insbesondere auch die zum Nachlaß gehörigen Immobilien auf die eingesetzten Erben im Mutationsverzeichniß überschrieben wurden. Gießen, den 7. März 1870. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Oppermann, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. Wellen „ Reisholz, Stecken Nadel-Prügelholz 9600 Wellen Durchforstungsholz, 15 Nadel-Stämme mit 189 Cubikfuß, 832) Vom 1. März c. ab werden bei dem Post-Amte in Gießen außer den bereits gegenwärtig zum Verkauf gelangenden Sorten noch Bundes-Wechsel^ Stempel- Marken und gestempelte Wechsel-Blankets zum Stempelbetrage von 22V2 Groschen ausgegeben werden. Darmstadt, den 25. Februar 1870. Der Bundes-Ober-Postdirector: Vahl. 300 „ Nadel- „ v er r 20 Stämme Eichen-Bau- und Werkholz von 7 bis 14 Zoll Durchmesser und 10'bis 40 Fuß Länge = 293 Cubikfuß enthaltend, 41 Stämme Kiefern-Bau- und Schnittholz von 6 bis 18 Zoll Durchmesser und 14 bis 40 Fuß Länge -- 723 Cubikfuß enthaltend, . 5 Nadelholz-Stangen von 4 bis 5 Zoll Durchmesser u. 24 bis 26 Fuß Länge = 23 Cubikfuß enthaltend. Die Zusammenkunft ist im Hohenwald an der Staatsstraße. Londorf, am 9. März 1870. Der Freiherrlich von Rabenau'sche Rentmeister: Schmidt. Februar 1870 Vorbehältlich definitiver Feststellung. Gießen, im März 1870.__________ 1/4 Stecken Eichen-Prügelholz, Stockholz, Bohnenstangen. Die Zusammenkunft ist am Müller-Weg 1005 Nadel-Stangen „ 4797 „ Die Zusammenkunft ist am alten Anneröder Weg (Fichtenkopf). . Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird das Holz bis 1 -vctbr. 1870 verborgt. Die Großh. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 15. März 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Stecken Nadel-Scheidholz, „ „ Prügelholz, Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 1125) Montag den 21. März 1870, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric- Bau-, Werk - und Nutzholz: Eichen-Stämme mit 158 Cubikfuß, 4253 Bauholz-Verkauf. 1082) Donnerstag den 17. März 1870 soll im Heskemer Wald nachstehendes Gehölz öffentlich meistbietend verkauft werden: 1) 380 Stück Eichen von 20 bis 54 Fuß Länge u. 8 bis 18 Zoll mittl. Durchmesser ; 2) 30 Stück Kiefern von 30 bis 50 Fuß Länge u. 13 bis 14 Zoll mittl. Durchmesser ; 3) 2 Buchen-Abschnitte von 28 Fuß Länge und 18 Zoll mittl. Durchmesser. Die Zusammenkunft ist im Schlag Hegekop. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Heskem, am 5. März 1870. __________________Peil, Bürgermeister- Holzversteigerung iqi Waldgirrneser Gemeiudewalde. 1099) Freitag den 18. März, Vormittags um 10 Uhr, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde, District Bannherd: 90 Eichen-Baustämmc von 25 bis 45 Fuß Länge, zusammen 6046 Cubikfuß enthaltend, meistbietend versteigert werden. 93 starke Eichen-Stämme von 6455 Cbfß., „ Tannen- „ „ 3007 „ Eichen-Stangen „ 351 „ Tannen- „ „ 1049 6765 |1 2635 1191| — „ t ty ' Güter-Verkehr excl. - f Personen-Verkehr. Materialbeförderung. ----Ordi- naria eingcsehen werden. Gießen, den 16. März 1870. Großherzogliches Ortsgericht Gießen- _______________K. Vogt.____________ 1044) Dienstag den 22. März, Vormittags 10 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause, auf freiwilliges Ansuchen der Kinder erster Ehe des Ernst Ludw. Kämmerer, die denselben gehörigen Wiesen, wie solche nachstehend näher verzeichnet sind, versteigert werden, als: Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini 1870 gestattet. Die Zusammenkunft ist im District selbst, bei Nr. 1 oberhalb des Hausstädter Grundes. Waldgirmes, den 11. März 1870. Die Bürgermeisterei Waldgirmes. Schmidt- Versteigerung von verfallenen Pfändern. 1118) Unterzeichneter läßt Dienstag den 22. März d. I-, Nachmittags 1 Uhr, in der früheren Wohnung des verstorbenen Kappenmachers Gg- Ei ff in derWallthor- straße eine Partie verfallener Pfänder gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigern: Nr. 995 2 Herrnhemden. 1006 3 goldene Ringe. 1012 1 schwarzes seidenes Kleid, 3 Tischtücher, 2 Kopskissen. 1014 2 goldene Ringe. 1015 1 goldene Brache. 1018 1 Rock, 1 Weste. 1020 1 silberne Uhr. 1021 1 Rest Zupfelzeug. 1036 1 goldene Broche. 1037 1 Damenrock. 1043 1 Rock, 1 Paar Hosen. 1055 1 Damenkleid, 1 Jäckchen. 1057 1 Mousselinkleid. 1061 1 silberne Uhr, 1 Herrnrock. 1067 2 weiße Unterröcke, 1 Sonnenschirm- 1072 1 Frack, 1 Paar schwarze Hosen. 1077 1 Ueberzug. 1081 1 Damenkleid. 1085 1 Shawl- 1087 1 silberne Uhr. 1093 1 Mousselinrock- 1094 1 Herrnrock. 1100 1 Tischtuch. 1102 1 Shawl. 1116 1 Ueberzug. 1131 1 silberne Uhr. 1135 1 silberne Uhr. 1139 1 goldene Broche. 1141 1 seid. Jäckchen, 4 Paar Strümpfe, 1 Shawl. 1157 2 silberne Uhren, 1 goldenen Ring. 1158 1 Reisetasche, enthaltend 1 Hemd, 1 Mütze- 1162 1 Bergcompaß. 1166 1 Paar Hosen. 1180 1 Herrn-Lüstrerock- 1189 1 Herrnrock. 1197 1 Herrnrock. 1203 1 Damenkleid. 1205 1 seidene Mantille. 1209 1 Rest Barchent. 1210 1 Shawl- 1211 1 Ueberzug, 2 Handtücher, 3 Taschentücher. 1212 1 Rest Cattun. 1221 1 silberne Uhr, 1 goldenen Ring. 1224 1 Damenkleid. 1232 1 goldenen Ring. 1235 1 Damenkleid. 1243 1 Posaune. 1249 1 Ueberzug, 1 Tischtuch. 1255 1 Paar Unterhosen. 1259 2 Betttücher, 6 Taschentücher. 1268 1 goldene Broche. 1281 1 Reißzeug. 1285 1 Herrnrock. 1291 1 schwarzes seidenes Kleid. 1303 1 goldene Nadel- 1311 1 silberne Uhr- 1313 2 Damenröcke. 1317 2 Tuchjäckchen. 1337 1 Damenrock. 1361 1 Flinte. 1375 1 Damenkleid. 1395 1 Nock, 1 Paar Hosen, 1 Weste. 1396 2 Betttücher. 1397 1 Ueberzieher. 1398 1 Nock, 1 Paar Hosen. 1401 2 Betttücher. 1403 5 silberne Theelöffel. 1414 1 Paar goldene Ohrringe. 1423 1 Veterinär-Besteck. 1425 1 silberne Uhr 1426 1 Herrnrock. 1431 1 schwarzes seidenes Kleid. 1439 1 goldene Broche. 1440 10 Handtücher, 3 Taschentücher, 1 Serviette. 1452 1 Paar Hosen. 1453 1 Damenkleid. 1456 1 Shawl. 1457 24 Ellen farbigen seidenen Kleiderstoff. 1459 1 Rock. 1462 1 silberne Uhr. 1466 1 Paar goldene Ohrringe. 1468 1 Herrnrock. 1469 1 Shawl. 1470 1 Herrnrock, 1 Hemd. 1471 1 silb. Uhr, 2'/r Ellen Buckskin. 1472 1 silberne Uhr. 1480 1 silberne Uhr. 1482 1 silberne Uhr. 1485 4 Herrnröcke. 1487 1 zinnene Bettflasche. 1489 1 Ueberzieher. 1492 1 Rest Stoff. 1494 1 Betttuch, 1 Frauenhemd. 1498 2 Hemden. 1499 1 Paar Ohrringe. 1500 1 silberne Uhr. Verkauf einer vollständigen Schlosser - Werkstätte. 1081) Bei Schlossermeister Hartmann Jäger dahier steht wegen Aufgebunq des Geschäfts das zu einer Schlosser-Werkstätte erforderliche, in gutem Zustande befindliche Handwerksgeschirr, bestehend in: 1 Blasbalg , 1 Ambos, Schraubstöcken, Hämmern und sonstigem Zugehör, zum Verkauf bereit und kann solches jeden Tag cingesehen werden. Laubach, am 10. März 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Laubach. Ritter. Fuschodlm-Anstrich. Fußbodenlack, sofort trocknend, Leinölstccatif zum Einölen, Oelfarben, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum An- streichcn und Wichsen der Fußböden, empfiehlt Emil Fischbach, (1128) Seltersweg. 962) Schellfische ifi regelmäßigen Sendungen, sowie PiekleS, Sardinen, Sardellen, Anchovis, Neunaugen rc-, in be ster Qualität, bei Bäcker Vogt, Wallthor. CWT 72. Auflage "MS erschienen und hat, lt. allen Reaierun- E gen vorgelegten Denkschrift , in 4 Iah- x (1065) zu vermiethen. Vermischte Anzeigen. 1133) Schöner Buxbaum ist zu haben :i A. Wallenfels. bei W echselgeschäft. (56*y| 1552 1553 1557 1558 1559 1560 1563 1637 1638 1639 1647 1 1 1 1 1 1 3 1 1 1 1 1 1 1 1 2 1564 1565 1369 1571 1576 1581 1588 1592 1600 1601 1607 1611 1613 1617 1618 1622 1625 1633 1529 1530 1531 1533 1534 1535 1538 1539 1540 1542 1543 1544 1546 1550 Besteck. 1 silberne Damenuhr. 2 Herrnhemden 1 silberne Uhr. 1 silberne Uhr. ren über 15,000 Personen ihre Gesundheit verschafft. Verlag von G. Poe- nicke's Schulbuchhandlung in Leio- ria und dort, sowie in jeder Buchhand- | lung für 1 fl. 45 fr. zu bekommen. (78) 1120) Die erste Sendung der neuesten Sonnenschirmstoffe ist angekommen und enrpfohle solche zur gefälligen Ansicht. 1126) Die Materialwaaren - Handlung von Emil Fischbach, Seltersweg, empfiehlt : Königs-Reisstärke, Waizenstärke, Waschpulver, aus schmutzauflosenden, unschädlichen Bestandtheilen zusammengesetzt, Prima-Kernseife, Waschblau. ___ Bettdecke. Paar goldene Ohrringe. Paar gold. Ohrringe, 1 Ring. 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Mein Geschäft ist bekanntlish das Aelteste und Allerglücklichste , indem ich bereits an mehreren Betheiligten in dieser Gegend die aller höchst ena Haupttreffer von 3ÖO.OOO, *£‘£.>,000, 150,000, 1*£5,000, mehrmals 100,000, kürzlich das grosse Loos und jüngst am TO vor. Monats schon wieder den allergrössten Haupt - Gewinn in Worms ausbezahlt habe. H8 Zur Bestellung meiner wirklichen Original- SB Staats - Loose bedarf es der Bequemlichkeit halber keines Hl Briefes, sondern man kann den 1® Auftrag einfach auf eine Post- QSIeinzahlungskarte bemerken. Dieses ist gleichzeitig bedeutend i 8® billiger alsPostvorschuss. Meine Geschäfts-Devise ist: „Gottes Segen bei Cohn!** [Laz. Sams. Cohn in Hamburg. । Haupt-Comptoir, Bank- und I Neuestes Prämien - Anlehen i der Stadt Venedig, im Betrage von nahe j | 18 M i i 1 i o n en, K genehmigt durch Honigl. 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Versichertes Capital Ende December 1869 ..... Jahres-Einnahme...... • • • • • • Im Monat Febr. sind cmgegangen 1580 Anträge auf Mäßige Prämiensätze. Schleunige Ausfertigung der Policen. Darlehen auf Policen. Prompte Auszahlung bei Todesfällen. (ä e r m a ii i a. Lebensverstcherungs - Artim - Gesellschaft in Stettin. Zur gefälligen Beachtung! 1050) Unsere Geschäftsräume befinden sich nunmehr im Hause des Hcrru S. R e i s Kruyleiberg B- 68 neben der Brühl'schcn Druckerei. (ließen. Gebrüder Mayer, T Weinhandlung. Gulden 5,250,000. „ 5,316,206. „ 4,477,401. „ 92,532,979. „ 2,920,000. „ 1,441,961. § Grotte rnoe werden nach einer untrüglichen Methode in circa 14 Tagen sicher geheilt. Honorar wird erst nach erfolgter Heilung beansprucht. Prospecte, Attestauozug Burgsteinfurt, in Westfalen. Veltrup. Piämien-Aiileihe der Sladt Bari (Italien). 829) Jede Obligation im Nominalbetrag von Lire 100. — muß mit Lire 130. - oder ca. Nthlr. 40. - im Laufe der Ziehungen rückverloost werden. Außerdem nimmt jede Obligation an 180 Prämien-Ziehungen Antheil, 500'000Vr300"000, 150,000, 20mal 100,000, 70,000, 60,000, 50,000 Lire u. s. s. gewonnen werden müssen. Nächste Ziehung am IO. Aprrl d. Zs. Durch die bis jetzt bei keinem anderen Loos-Anlehen bestehende Plan - Einrichtung, daß jede Obligation, selbst wenn sie schon mit Lire 150. — ruckgezahlt worden isi, dennoch an allen weiteren Prämienziehungen Thetl nimmt und mithin eine unbeschränkte Anzahl Gewinne erlangen kann, bietet dieses Anlehen einen bisher noch nicht dagewefenen Vortheil. Original-Obligationen zu fl. 30 oder Nthlr. 22. 10 Sgr. (Plane gratis) empfehlen ~ Monr Stiebet Sohne, Bank- und Wechsel-Geschäft in Frankfurt a. M. An- und Verkauf aller Anlehens-Loose, Staatscffecten rc. zum Borfemourse. 325) Für die Vaterländische Feuer - Versicherungs - Attten- GeskUlchaft M Etbersetd vermittelt der Unterzeichnete Versicherungen gegen Feuers- und Explosionsgefahr zu billigen und festen Prämien. «offman„. Firma: Carl Hoffmann. 51 n Nachdem sich ergeben hat, daß für das hiesige academische Hospital, seit Jahren, von Privaten, Gemeinden, öffentlichen und Gewerkskaffcn, für die Verpflegung und Behandlung ihrer Ungehörigen, vielfach größere Beträge erhoben, als mit der Kasse der Anstalt verrechnet uni> abgistlefert worden sind, so sehen wir uns veranlaßt, die Bedingungen bekannt zu machen, unter welchen heilbare Kranke in dem hiesigen Krankenhause jederzeit Aufnahme finden können. »gr Kranke, welche kein besonderes Zimmer für sich in Anspruch nehmen, w>rd berechnet. für die qesammte Verpflegung und Behandlung täglich 18 kr. (5 Sgr.) Wenn der Aufenthalt der Kranken sich über 100 Tage hinauszieht, die Kosten also 30 fl. erreicht haben, stellt das Hospital von da ab keine weitere Forderung, wenn drc Beendigung der Bchandlu g einigermaßen in naher Aussicht steht. Im entgegengesetzten Falle wird man es dem Kranken und dessen Angehörigen frei stellen, einen neuen Vertrag einzugchen, ober das Hospital zu verlassen, jedenfalls wird ohne diese Voraussetzung keine höhere Rechnung gestellt werden. Für ein noch nicht einjähriges Kind mit Wärterin wird bezahlt täglich 24 kr. (7 SgrZ Das Hospital trägt keine Kosten für Transport oder für Bekleidungsgegenstande, welche den Kranken außerhalb des Hospitals mitgegeben werden müssen. Die Kosten der Beerdigung müssen von den Angehörigen getragen werden. Für die Behandlung der Krätze wird, ohne Rücksicht auf die Dauer, berechnet: 5 fl. Personen, welche ein Zimmer für sich allein in Anspruch nehmen, zahlen pro Tag 1 fl. 117 SgrZ Der Verwalter ist verpflichtet, für jede Vorlage oder definitiöe Zahlung eme Quittung auszu- llcllen, auch wenn sie nicht verlangt werden sollte. , Die Direktoren der Abtheilungen find ermächtigt, theilweisen oder völligen Nachlaß zu bewilligen. Man erwartet der Regel nach bei dem Eintritte der Kranken, entweder eine Anzahlung, deren etwaiger Ueberschuß bei dem Austritte zurückgegeben wird, oder die Beibringung einer BcMtmgung, welche die Zahlung sicher stellt. Gießen, den 1. Februar 1870. Die Direktion deS akademischen Hospitals. p Ur. Wernher. Ur. Seitz. 1074) In die Hirschapotheke wird ein stadtkundiger unverheirateter Haus- bursche gesucht. Lohn 60 fl. _________ 1111) Ein braver Junge wird als Hausbursche gesucht bei _________________H. Hochstatter. 879) In das Gail'sche Haus auf dem Seltersberg wird zum 25. März ein tüchtiges Mädchen gesucht, welches alle Haus- arbeit gründlich versteht._______________ , MiMr-Vorbereitungs-Jnstitut. Cassel. 1113) Gründliche Vorbereitung für die Examen zum Einjährigen, Fähnrich, Seekadetten und Ofsicier in kürzester Zeit. — Gute Provision. zu Strolie, König!. Rittmeister a. D. Neue Wilhelmshöher Allee llll'/r- 1116) Auf dem Comptoir eines hte- sigenFabrikgeschäfts ift für einen jungen Mann, der die nöthigcn Vorkenntnisse besitzt, eine Lehrlingsftelle offen. Näheres bet der Exped. d. Bltts. 1121) Einige Mädchen, welche das Nähen gründlich verstehen, finden sofort Beschäftigung in der Schirmfabrik von ________ W. Frank. 84) Ein Mädchen vom Lande wird zu alsbaldigem Eintritt in Dienst gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 1106) Ein im Kleidermachen, sowie im 1009) Ein geübter Nthograpt) sFeder- Weißzeugnähen, erfahrenes Mädchen wünscht monier) besonders für Z^mnung von letch- noch einige Tage in der Woche besetzt zu ten Vignettcn^sindet dauernde Beschäftigung haben. Das Nähere bei der Expedition d. bet Aufforderung. 1138) Sämmtliche Gläubiger des stud. Hedda eus werden auf Samstag den 19 I. M-, Mittags 1 Uhr, in die Wohnung des Herrn Bäckermeister Busch auf bem Kreuz zur Angabe ihrer Forderung ein- geladen._________________________ Leise Anfrage. 1139) Was ist aus der Angelegenheit geworden, welche die durch die Oberhessischen Eisenbahnen im Neuenweger Felde theilweise wcggcnommenen, theilweise unbrauchbar angelegten Feldwege, betrifft, bei denen Gefahr für Lieh und Geschirr zu befürchten ist, und sehr bedeutende Umwege genommen werden müssen ? Hat die Commission des löblichen Stadtvorstandcs etwas zur Abhülfe gethan, oder was gedenkt sie noch zu thun, um Abhülfe zu schaffen, da jetzt die zur Frühjahrs - Ausstellung erforderlichen Fahrten beginnen? Mehrere Grundbesitzer im Neuenweger Feld. Beackrtenswerth! 76) Unterzeichneter besitzt ein vortreffliches Mittel gegen nächtliches Bettnässen, sowie Schwächezustände der Harnblase und Geschlechtsorgane. Spezialarzt IVr Kirchhoffer, in Kappel bei St. Gallen (Schweiz). 1090) Für einen jungen Mann, der die nöthigen Lorkenntnisse besitzt, ist in unserem Geschäfte eine Lehrlingsstelle offen. Gallische Wollenspinnerei. Z Theater in Gießen. (<$of(S Leib.) Freitag den 18. März 1870: Ein Kind deö Glücks. Lustspiel in 5 Acten. Preise der Plätze: Erster Platz 36 fr Zweiter Platz 18 fr. Gallerie 9 fr. W. de Nolte, Theaterdirector. Die Gartenlaube bringt in Nr. 11 folgende Beiträge:. Aus eigener Kraft. Erzählung von W. v. Hillern, geb. Birch. (Fortsetzung.) — Gaudeamus! Von G. Arnold. Mit Victor Scheffel's Portrait. — Eine Thierversteigerung in Antwerpen. Von Brehm. — Das amerikanische Hotel. — Ein Tempel der Hauscultur. Mit Abbildung: Vor dem Ausstellungsgebäude in der KarlSaue bei Kassel. — Vom deutschen „Cantor-Fritz" in Ungarn. Von H. Beta. — Blätter und Blüthen: Packträger, OmnibuS und Schiebfarren. — Ein Hebel der Kunst-Industrie. — Kleiner Brieffasten. ia-ck » 5 3 Bern, Breslau, Cassel, Cöln 8 Stuttgart. Dieselbe vermittelt ausschließlich Zeitungs-, Zeitschriften-, Kalender-, rc. Inserate iu alle Fachblätter und Zeitungen der fünf Welttheile, — berechnet ohne Aufschlag von Porto, Provision rc. stets die Lriginalpreise, — gewährt bei größeren Aufträgen angemessenen Rabatt, — liefert Belegblätter für jedes Inserat, — beseitigt alle Portoauslagen und sonstigen Nebenkosten, liefert vorherige Kostenanschläge, besorgt Uebersetzungen in alle Sprachen gratis und versendet auf Verlangen gratis und franco ein vollständiges Zeitungs-Preis-Verzeichniß. Mit sämmtlichen deutschen Zeitungen steht obiges Institut in täglich dircctem Verkehr. » S-o'Sj Zeitungs-Annoncen-Expedition von Sachse ff Co. Leipzig, Seitdem an der Frankfurter Börse Amerikanische Eisenbahn-Prioritöten in großer Zahl und mit einem Verzinsungsmodus eingeführt worden sind, der den hier meist verbreiteten Ansichten nur theilweise entspricht, ist öfter schon die Zahlungsfähigkeit der Amerikaner erörtert und die Frage aufgeworfen worden, wie es möglich ist, daß die Amerikaner so hohe Zinsen zahlen können, wie dies z. B. die Amerikanischen Eisenbahn-Gesellschaften, deren Papiere in Deutschland eingeführt worden sind, factisch thun. Es intereffirt diel- leicht gerade unter den gegenwärtigen Verhältnissen vielfach, diese Frage einer kurzen Erörterung zu unterziehen, wobei der Brief eines New-Jorker Ccrre- spondenten, der uns heute vorliegt und sich gleichfalls mit diesem Thema beschäftigt, uns zum Anhalt dient. Die natürliche und geschichtlich ost erwie- sene Folge der Aufschließung neuer Ländergebiete ist, daß sich junge frische Arbeitskräfte, angelockt durch reichen Gewinn aus der Ausbeutung unentdeckter oder noch unaufgeschlossener Erwerbsquellen, ansammeln. Der jungfräuliche Boden erzeugt mehr, die Industrie, ungehemmt von großer Concurrenz, wirft mehr Reingewinn ab, der Bergbau arbeitet noch auf der Oberfläche und erfordert daher wenig Betriebskosten, mit Einem Wort, die Arbeit ist lohnender. Daß es bei so vielen plötzlich eröffneten ReichthumSquellcn an Betriebscapital und auch an Arbeitskräften mangelt, ist natürlich. Deßhalb sind beide Kräfte um so gesuchter, die Concurrenz macht beide um so theurer und die Wahl der Eröffnung der ergiebigsten ReichthumSquellcn ermöglicht eS auch, hohe Interessen und hohen Lohn zu zahlen. Die Industrie ist in Amerika an der Quelle des Rohmaterials, geschützt durch hohen Zoll vor der Concurrenz, begünstigt vom Staat durch Steuerfreiheit und gestützt durch das mechanische Genie und Geschick der Amerikaner. Billiger Transport ist jedoch von überwiegender Wichtigkeit in allen diesen Zweigen. Bei den großen Entfernungen fällt in den Vereinigten Staaten der Transport, besonders bei slußarmem Gebiet, schwer in die Gewinnbcrechnung und deßhalb wird den Eisenbahn - Gesellschaften hier durch reiche Landschcnkungen und werthvolle Privilegien so viel als möglich Vorschub geleistet. Der Landbesitz, der Bergbau, die Industrie, mit Einem Wort der Staat, findet dabei auch seine Rechnung, denn es wird ihm dadurch ein billiger Transport und in vielen Fällen überhaupt erst die Gelegenheit, seine Erzeugnisse an den Markt zu bringen. Bedenkt man den so großen Lan- derreichthum, die so großen Minerallager, die noch tausendfach nur des mangelnden Transports wegen unausgebeutet liegen, so beantwortet diese Thatsache allein schon zum großen Theil die Frage, warum Nordamerika bei seinem bekannten Neichthum Geld in Europa leiht und warum die Gesellschaften so hohe Zinsen für das entliehene Capital zahlen können. Der Amerikaner widmet zudem seine ganze Geistes- und Körperkrast dem materiellen Gewinn. Indem er diesen beinahe zum einzigen Ziele seines Strebens macht, erlangt er dadurch um so größere Resultate, als diese Kräfte bet ihm vereint Einem Ziele zustre- den, während sie bei dem Europäer zwischen Geschäft, Vergnügen und wissenschaftlichen Beschäftigungen getheilt sind. Man findet deßhalb die SpccieS der Rentiers in Nordamerika sehr schwach vertreten. Müßiggang findet keine Stütze, keine Gesellschaft und besonders während der Geschäftszeit wenig Vergnügungen, und deßhalb halten sich auch derartig inclinirte Amerikaner in Europa auf. Jeder, selbst der Reichste arbeitet und schafft, kurzweg vom national-ökonomi- schen Standpunkt aus sind die Amerikaner beinahe durchwegs productiv und nicht wie Diele in Europa nur consumirend. Die Geldmatadore hören nicht auf, sich an industriellen Unternehmungen zu betheiligen und finden ihren Stolz und ihre Befriedigung darin, an deren Spitze zu stehen. So ist Astor der Häuser-, Stewart der Kaufmanns - und Vanderbilt der Eisenbahnkönig. Lebten diese Millionäre in Europa, so würden sie wahrscheinlich ruhig ihr Vermögen genießen, und nur durch Gründung oder Unterstützung wissenschaftlicher oder wohlthätiger Stiftungen Beschäftigung suchen. In den Vereinigten Staaten gebrauchen sie ihr Geld und dessen Einfluß, das Land und dessen industrielle Unternehmungen zu unterstützen, und so wirken sie auf ihre Weise wohlthätig. Wie eine Fabrik, die 12 Stunden und mit voller Kraft arbeitet, mehr Lasten tragen kann, als eine, die 8 Stunden und mit einem Anhang von müßigen Leuten arbeitet, so sind die Staatslasten und die hohen Capitalzinsen leichter zu tragen und zu erschwingen, wenn sie auf ein höchst ergiebiges Land und ein durchweg arbeitsames, geistig und körperlich reges Volk fallen. Gingefandt. Da gegenwärtig unter mancherlei Arbeiten zur Verschönerung unserer Umgebung mehrfach auch die Anlegung neuer kleiner Gebüsche begonnen wird, so erlaubt sich ein Arzt, darauf aufmerksam zu machen, daß mit solchen Gebüschen auch ein wichtiger Ge- sundheitszweck verbunden werden kann, wenn man sie aus Nadelholz statt aus Laubholz macht. Die Ausdünstungen des Nadelholzes nämlich sind den meisten Lungen- und Kehlkopf-Leidenden sehr vortheilhaft, sie können oft viel zur Kräftigung schwacher, zur Heilung oder doch ansehnlicher Besserung bereits kranker Athem-Werkzeuge beitragen. Unter den mehr als 10,000 Bewohnern Gießens sind gewiß immer einige Hundert, denen jene Ausdünstungen das Leben theils verlängern, theils doch sehr erleichtern können. Wir haben nun zwar int Philosophenwald, im Schiffcnberger Wald u. s. w. Nadelholz für diesen Zweck im Ueberfluß, doch sind diese Wälder für den Kräftestand eines großen Theils der bezeichneten Patienten schon zu entlegen, auch wird im Philosophenwald das häufige Trommeln und Blasen des Militärs nicht blos unangenehm, sondern auch verhältnißmäßig vielen Patienten geradezu nachtheilig und unerträglich. Es ist aber auch gar nicht nöthig, so große Massen von Nadelholz aufzusuchen, um die Athemwerkzeuge zu kräftigen. Denn die wohlthätigen Ausdünstungen, welche dem Nadelholze eigcnthümlich sind, bei anderen Gewächsen also theils gar nicht, theils nicht in gleichem Maaße auftreten, bestehen hauptsächlich, soviel wir wenigstens wissen, in den flüchtigen Deien und Säuren, besonders Terpentinöl und Ameisensäure und brauchen nur in so bescheidenem Maaße in der Luft verbreitet zu sein, daß eine gesunde Nase das Terpentinöl noch deutlich, aber sehr gemildert und dadurch angenehm riecht, — eben so mild ober noch etwas nülber als z. B- bei einem großen Weihnachtsbaum im Zimmer. Dazu bedarf es keines Waldes, sondern nur sehr mäßig großer Gebüsche, 'für welche sich an unseren Spaziergängen noch zahlreiche Plätze finden. Ich habe vorher durch den Weihnachtsbaum schon angedeutet, daß wir uns eine Nadelholz-Atmosphäre auch im Zimmer verschaffen können. Aber dies ist mit mancherlei kleinen Unannehmlichkeiten verbunden und — was das Schlimmste — es fehlen dabei die übrigen vortheilhaften, körperlichen und geistigen Einflüsse des Aufenthaltes im Freien. Dian macht deßhalb nur selten davon Gebrauch — nur etwa bei Leidender:, welche dauernd nicht mehr ausgehen können; bisweilen allerdings auch, um einen Leidenden fortdauernd, auch bei Nacht, in der wohlthätigen Nadelholzluft zu halten. Soll die Nadelholz-Ausdünstung etwas Erhebliches leisten, so ist es nothwendig, daß sie eine Zeitlang täglich und zwar wenigstens stundenlang, besser noch einen großen Theil des Tages über, benutzt werden, so weit die Witterung es gestattet. Es darf also den von mir gewünschten Gebüschen nicht an Bänken mit Lehne fehlen, und die Plätze für diese Bänke sind theils schattig, theils sonnig zu wählen. Auch im Schiffen- berger Walde würden einige Bänke sehr wohlthätig fein. Telegraphischer Schisssbericht, mitgetheilt von Chr. Wallenfels jun. Silcsia; 9 8 Stunden- Hamburger 7 Wochen. vermißte Bremer Dampfschiff Smidt; nach New-Aork. Den Passagen wende man sich gef. an Obigen. und Baltimore. New-Orleans. Havre Liverpool Hamburg Bremen Atalanta Aleppo Hammonia Leipzig Frankfurt Angekommen in New-Aork r Bremer Postdampffchiff Weser; Reisedauer 11 Tage. Abgehendr Dampfer Donau von Bremen Das „ 13. April Wegen Auskünften 19. März 22. " 23. „ Telegraphischer Bericht, mitgetheilt von dem Haupt-Agenten C. W. Dietz. Das Postdampffchiff des Nordd. Lloyd „Amerika", Capt. R. Bussins, welches am 26. Februar von Bremen und am 1. März von Southampton abgegangen war, ist am 13. März, 8 Uhr Morgens, wohlbehalten in New-Aork angekommen. Bfirscunachrichten. 15. März 1870. Preues. 41/2% Obi. 933/g Frankf. 3i/?0/g Obi. 81 Vs Naas. 41/2% Obi. 92‘/2 Kurh. 40/g Obi. 833/g Hess. 4O/o Obi. b. Roths. — n 31/2% do. do. - Bayer. 5% Obi. 101 „ 4’/2o/o 1jährige 913/4 „ 41/2% Vzjährige 86% Würtemb. 41/2% Obi. 9O’/8 Baden 4 7^/0 Obi. 0. E.L. 92 */4 Oestr. 5% b. R. — „ 50/0 National — „ 5% Metall. Obi. — „ M. ateuerf. — Amer. 6®/q 1882r Bds. 95% „ 60/q 1885r 94% Actlen. Frankf. Bank 126% Oester. Bank 696 n Creditact. 271 Darmst. Bankact. 327 Prioritäten. 5% östr. F. St. E. B. 374 Ludwigsh.-Bexbach 171 Maxbahn 1077g Bayer. Ostbahn 119 Hess. Ludwigsbahn 13374 30/0 östr. Stsb.-Prior. 58*/2 3% östr. s. Lombard. 5074 3% Livorneser 317/s Toacaner 51 Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse 99 7/e 5% Elisabeth-Prior. 777- do. II. Emiss. 75 Anlehenslooee. Kurh. 40 Thlr. Loose 583/4 Nassau fl. 25 b. Roth. 3772 Qr. Hess. fl. 50 b. R. — Gr. Hess. ft. 25 b. R. — 4°/o bayr. Präm. Anl. 1067g 40/g badische Loose 106 74 Badische fl. 35 Loose 58 (2 1858r Prioritatsloose I0874 1860r Loose 80 1864r „ 115 Wechsel. Amsterd. k. S. 10072 Augsb. k. 8. 100 Berlin k. S. 105 Bremen k. 8. 9774 Cöln k. S. 105 Hamburg k. S. 883/< Leipzig k. 8. — London k. S. 120 Lyon k. S. — Paris k. S. 95 Vs Wien k. S. 967g Disconto 372% G. Geldsorten. Pr. Cass. Sch. 1 44?/g-457g Div. Cass.-A. — Pr. Friedrdor. 9 58-59 Pistolen . . 9 47-49 „ doppelte 9 48-49 Holl. fl. 10 St. 9 54-56 Ducaten . . 5 36 38 20 Frankens!. 9 29>/2-3072 Engi. Souver. 11 55-59 Russ. Imper. 9 48-50 Doll, in Gold 2 2772-2872 (Hierzu eine Beilage.)