-lv'Nork. k allimote. ^’0rlea< « ' jun. 11 der Ge- reiter M geöhet unb bei den ^Mreichein ostontzgejahr ju manu. Hoffmann. sollen und halte mtur von am Markt. atcn! pfn^ommanto, im Hülssveim Ting übergeben lcrzeichnkte öe- unbcsteübar n jcll. sondern inntcu Laza- ! hlkM« * orr Ä t*c' niblllg- Queenslaid lufttolif» ktod» ««* tt int ,m‘ ffßb nttry incrrte $ ’Jw.IJjJ- imeilthal -—----- 5 officiers ta- ?ndre la lang® Iresser ä Mayer, eusladl Nr. 2 t. allcr . PreiS vierteljährig 1 fl-12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme MontagS. Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Mnzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen. Nr. 129. Sonntag den 16. Octobcr______________ 1870. Z werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch SSCttdlllllQdl Gilt PCIl bei allen Post-Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. 1 Die bereits erschienenen Nummern werden nachgeliefert. .............................................................. PoLitischer T h e i l. £ie Preußen marschiren auf Amiens. Keratry ist per Luftballon im Norvvepartement angekommen. Rouen 12. Oct. Diese Nacht waren preußlsche Ulanen und sra"Losische Husaren an einander. GssorS ist «°» 800 Preußischen und 500 sächsisch" 15. October. Der General - Postdirektor Stephan veröffentlicht folgende Bekanntmachung, betreffend die Reclamationen wegen verzögerter Feldpostbriefe. In Folge der am 11 October durch böswillige Aushebung einer Schiene veranlaßten Entgleisung des Eisenbahnzuges zwischen Dormans und Epernay ist der Bahnbetrieb auf iener Strecke in beiden Richtungen auf mindestens einen Tag unterbrochen. Die auf der genannten Route zu befördernde Felvpostcorrespondenz erleidet demzufolge eine Verzögerung von gleicher Dauer. , Ferner ist am 25. September Abends bei dem Dorfe CH6ry ein Feldpost- Iransport nach Dammartin für Truppen der Armeeabtheilung der 2. Armee, bestehend aus zwei Wagenladungen von Briefen und einigen Beuteln nut Geld- Briefen, angegriffen und, nachdem zwei Mann von der Bedeckung getödtet waren, genommen worden. Einer der geleerten Postsäcke ist später in der Aisne ge- ”arto%ur8 ,4. Oct. Dir hiesige R-gi-euug «»breitet folgende Nachrichten- Aubin' 12 Oct Der General-Commandant be« 15. ArmeccorpS dcnch- »t Der Feind ha. gestern den Mo.sch auf Orleans fortgesetzt. Unsere Truppen, w auf der Straße von Pari« theilnahmcn, wurden «om F-lnde mit zahl- teicbet Artillerie überflügelt. Dieselben zogen sich auf Orleans zuiuck, dem Fein e eökn Schr'.t st'-i.i" machend. Ich sührte hierauf 3 Reservcbataillone der 2^ Division vor. Abermals übeiflügelt, räumte ich Orleans und zog mich °ufda Unke Loire.Ufer zurück. Der Rückzug erfolgte ,n Ordnung und ward nicht be Die „Jndöpendance" berichtet nach Erzählungen von Reisenden aus Ba- lencienncs, daß bafrlbst eine große Aufregung herrsche, weil cs heiße, die Preußen hätten am 10. d. einen „erneuten" Angriff auf St. Quenttn gemach Unt> "Berlin^12."Oct"^Die Dinge in Metz beginnen einer Entscheidung ent. i. Der Marschall Bazaine ist seinem erst vor einigen Togen der Be- Art Taacsbeskhl bekannt gemachten Operat'vnSplane, nach welchem entsetzen würden; bringt der „Staatsanzeiger" eine Denkschrift, welche ernst, streng, aber klar und überzeugend die Folgen nachweist, welche die windige Politik der jetzigen Machthaber über Frankreich und zunächst über Paris heraufbeschwört, und während Gambetta da« unüberwindliche Paris zeigt, lehnt die Denkschrift — Europa gegenüber — die Verantwortlichkeit für den entsetzlichen Greuel ab, welcher aus dem Wahnsinn entspringen muß, der eine Bevölkerung von zwei Millionen dem Hungertove entgegen drängt. Man kann seinen Spaß haben an der Harlequinade, in welche I. Favre und Genoffen das bethörte französische Volk verwickelt haben, wenn man sich, auf Augenblicke, überredet, nur einem — Schau- spiel gegenüberzustehen; aber, wenn man an die so furchtbare Realität der Dinge denkt, dle sich vor unseren Augen abspielen, kann man sich, in allem Schmerz, doch auch der Verachtung gegen eine Nation nicht entschlagen, welche sich zum Opfer eines I. Favre, eines Gambetta und ähnlicher Windmacher hergiebt. Garibaldi hat, nach der „Corr, de Tours", eine kurze Ansprache an die Bevölkerung von Tours gehalten, die etwa folgendermaßen lautete: „Meine Herren! Sie Alle sind Republikaner? (Ja! Ja!) Nun wohl, ein Dichter hat gesagt, daß die Unterthanen einer Monarchie Kinder und die Republikaner Männer sind. Es handelt sich darum, Europa zu zeigen, daß wir keine Kinder mehr sind und daß wir würdig sind, Republikaner zu sein." Später erklärte er, die italienischen Freiwilligen würden nicht fehlen und 15,000 Mann würden „auf das erste Signal" zu Hülfe film. Spanier, Polen, Amerikaner kommen auch als Freiwillige an. Die Kaiserin Eugenie weilt noch immer in stiller Zurückgezogenheit in Camden-vlace, einer altmodischen Villa zu Chislehurst. Diese Villa gehört einem sehr reichen Briten, Namens Strode.der seit Jahren mit der Kaiserin Napoleon im ®anjtn weniger d» Neugicrvc de« Publikums ausgesetzt, die ihr den Auf °"'^"L°"d1>!°p"» von Magdala, der Höchstcommandirende ini Snbten, g einen Ausruf an die indische Armee erlassen, worin er um Beitrage zur Hilfeleistung an verwundete französische und preußische Soldaten ersucot. unruhiat. £ nod) lebhafter Gegenwehr Breteuil. Amienkch ber'ei. den Feind energisch zu ewpsangen, die Rationa.garde ent- Wiederholt ist auf Feldpost - Transporte aus dem Hinterhalt gefeuert. Ein Theil der Correspondenz für die 2. Garde - Infanterie - Division ist durch eme tn Den Briefbeutel gedrungene Kugel beschädigt worden. Dergleichen Vorfälle sind, trotz der umfassenden Vorkehrungen der Mikita^ behörden für die Sicherheit, bei dem weilen Gebiete und da die Feldposten sich auf den verschiedenen Straßen in Frankreich Tag und Nacht bewegen, ganz unvermeidlich. Dieselben stehen bei der großen Anzahl der Transporte auch nur vereinzelt da, wenngleich sie, da gewöhnlich Tausende von Absendern und Em- tpsänger« bei dem einzelnen Feldpost-Transport betheil,gt sind, zu «eilen Brtef- ueclnmationen bet ^E,negJ’^t0^j,^'t£t)Jtn^^eiyl^urun9§'(Äm’en- vurchproor.., KÄS«-™;- petzt aus den Wolken üefasten, um ' , . ® ruj.Nkjcht würde er im anderen und die Dictatur in Frankreich »u welchen man in Fall- geschmacklos sein, ub-r den o spotten; wäre nicht Frankreich auSfindeg gemacht hat, I ^hne Weitere« in dem da« ganze Auftreten der Rettung der A M * # eb’utet fände und stünde Hilfsmittel, dessen sie sieh bedient, h h Frankreich« und ihren so dieser Charakter nicht mit der 8 8 8 ^ ld(^ s» lächerlichen Gegensätze. ÄÄLSvr. L -SK Ä?TÄfiE!Sf-i‘S LSS L' den Wind redet. Hat sich 3une o Streiter z» Hunderttausenden als, Wind und nichts als W>n° l Er zahlt d.e «rr ^„ich in Anfpruch; auf; » nimmt den Waffenvorra h vo g 1 ‘ überaü, wo ein franzö- » spricht von der einen und unthe. reu^Republik trnd^ cie sischer Heerhaufen sich tm F-lb- zc g>' braud)t| mehren nur d,e un». Waffen Frankreich« , «°n u"S°sch^'n H » Republik zerfällt von Tag meßiiche SiegcSbeute und die „eine, ut 9 «b(ltunSe welchem Frankreich durch zu Tag mehr tn da- Chao« und « Erhebt sich bereit« die Schrecken«- alle diese Windmacher entgegen gedrängt w»°, wirD. post all de« soeialen Elend«, welchem die Zukun a g h Kanonen gegenzurei,en. Kriegsnachrichten. Benizel sversaillesdl, 13. Oktober. Die förmliche Belagerung von Solffon« hat gestern, die von Settun heute begonnen. Beide |atllAC'‘9nD?'®«t König hat der Stadt Versailles eine Mllitär- ! Contributton von 400,000 Francs erlassen. — Graf Bi«ntarck hat den^Matre davon in Kenntnrß gesetzt, daß die preußrschen Behörden Sen«8t dre Wahlen einer constituirrnden Versammlung zu erleichtern, aber die Regierung >n Par habe bttohlen, sie solle nicht sta.'finden.^ tcr Feind nach kurzem . Widerstand'B're.eu.l (Dep. Oise, «»und. Beauvais) besetzte und aus Am.enS unterwegs gewesen ist, aber durch die Nachricht, die an der englischen Küste ein Bourbaki als einer zweideutigen Creatur Napoleons. keit ihres Eingehens an die Volksmassen gesichert werden. man vor Allem dem festen, deutschen Sinne des Königs von Bayern; denn der Bauer ist gut königlich gesinnt und freut sich, mit der Krone gehen zu können, wenn es die Herren Seelsorger und Beichtväter nur irgend erlauben. Dem hilft ganz besonders der „Soldatenbrief" und alles, was die heimkehrenden Verwun- ernst als tiefgreifend fühlbar machen wird. In manchen Blättern wurde Klage geführt über die Behandlung der deutschen Gefangenen in Metz. Ein Unterofficier im 4. Brandenburgischen In- fanterie-Negiment Nr. 24 hatte das Unglück, am 16. August in französische Gc- französisches Avisosch-ff ihm überbrachte, veranlaßt worden ist, umzukehren. Die „Leher Prov.-Ztg." will aus Helgoland die authentische Nachricht haben, daß Die Zahl der dort erschienenen französischen Kriegsschiffe 21 betrage. Unter ihnen seien mehrere flachgehende Panzer, verschiedene Fregatten rc. Dmaacd' ^ü5 'Anvayern, im Lucrvr. ;jm deurpcyen Norden hat man erst neuerlich p angefangen, richtig zwischen den Bestandtheilen des Königreiches Bayern zu unterscheiden und den tiefen Sinn, den deutschen Sinn, wie man sagen könnte, des d. M. sind mit dem Aufgebot eines großen Theile- der i* Metz eingeschloffenen Breisach, 10. Oct. Die -Bad. Ld-ztg." meldet: Heute früh 6% Uhr Armee au-gesührt worden. Der Zweck dieser partiellen Kämpfe kann wohl nur fand auf dem jenseitigen Rheinufer, wahrscheinlich bei der Colmarer Straße, tm al- fie Einleitung zu noch einem großen Befreiungsversuche aufgefaßt werden, sog. Kastenwalv, ein Vorpostengefecht statt. Es scheint nur etwa 20 Minuten und darf der Anlaß dazu gleicherweise in dem Schwinden der Ausgangs Sep- gedauert zu baden, denn nach Umfluß dieser Zeit trat vollständige Ruhe ein. tembcr eröffneten Friedensaussichtcn, wie in den neuerdings durch das Eintreten Straßburg, 10. Oct. Diesen Morgen ist an den Straßenecken blo- in eines unvorhergesehenen Zwischenfalles sehr erschwerten VerpflegungSverhältniffcn deutscher Sprache eine Proclamation des Grafen Dismark - Bohlen angeheftet, erkannt werden. Was zunächst den ersten Punkt angcht, so würde, wenn sich der worin derselbe unterm 8. d. von hier aus anzeigt, daß er an diesem Tage sein Friedensschluß noch vier bis sechs Wochen oder möglicherweise sogar noch Monate Amt als Generalgouverneur de- Elsasses angetreten habe. Er werde alles aufhinziehen sollte, ein Abwarten der Ereignisse die Armee des Marschalls unbedingt bieten, den gesetzlichen Zustand in Elsaß wieder herzustellen und der Bevölkerung dem Feinde in die Hände liefern. Die Verproviantirung von Metz war auch die erlittenen Drangsale der Belagerung vergessen zu machen suchen. Das große nach den weitgreifendsten französischen Mittheilungen bei Beginn der Einschließung Deutschland werde durch Opfer, welche es für diesen Zweck bringe, das Seinige dazu für eine Garnison von 20,000 Mann und die Bevölkerung von etwa 60,000 beitragen. Die Proclamation schließt mit den Worten: „Straßburg wird wieder Seelen aus vier Wochen gesichert. Mit dem Hinzutreten der eingeschloffenen Armee deutsch sein und es fortan stets bleiben!" — Es war bestimmt worden, daß jede von 120,000 Mann können die gleichen Vorrärhe indeß höchstens nur für den Person, welche die Citadelle in ihrem gegenwärtigen Zustande der Verwüstung zu Zeitraum von zwei Monaten ausreichend angesehen werden, und diese sind nahezu besehen wünsche, einen preußischen Thaler per Kopf zu erlegen habe. Der Maire, verflossen. Binnen spätestens einem Monat muß demnach in der Festung der Herr Küß, zeigt so eben an, daß der Ertrag dieses Eintrittsgeldes sich vom 2. größte Mangel eingerissen sein. Ein erfolgreicher Durchbruch erscheint jedoch nur auf den 8. d. einschließlich auf 15,557 Fr. 40 Et. belaufe, welchen Betrag der möglich, so lange der Marschall noch über eine ausreichend starke, Verwendung-- comwandirende General den Opfern der Beschießung zugewandt habe. — Wie fähige Feldartillerie verfügt, und bei dem notorisch bereits eingetretenen Mangel man hört, ist der Befehl ergangen, beziehungsweise erneuert worden, daß fortan an Fourage sieht derselbe sich aus Rücksicht auf die täglich mehr gelichtete Ge- alle FranctireurS, welche mit der Waffe in der Hand ergriffen werden und nicht schützbespannung genöthigt, seine Befreiung, wenn noch überhaupt, jetzt mit dem unter dem geregelten Oberbefehl von Offizieren stehen, kriegsrechtlich erschossen wahrscheinlich letzten Moment zu bewirken. WaS hingegen den anderen hervor- werden sollen. gehobenen Punkte angeht, so sind nach einer Reihe von Anzeichen der Festung London, 13. Oct. „Daily News" enthalten eine Depesche aus Tours vom nicht nur ununterbrochene Nachrichten von Außen zugegangen, sondern es hat sich 12. Oct., nach welcher Garibaldi den Oberbefehl über sämmtliche irreguläre Mann- im Umkreise derselben wahrscheinlich auch ein eigenes Verpflegungscomit^ gebildet, schäft Frankreich- erhalten hat. — Wie die „Morning - Post" meldet, wird die durch welche- gelegentlich unter dem Schutze der dichten Waldungen von Plappe- Prinzeß Louise, Tochter der Königin, den Sohn des Herzogs von Argyll hei- Ville, St. Quentin und Woippy größere oder geringere Sendungen von Lebens- rathen. Mitteln und namentlich Transporte von Schlachtvieh dem belagerten Platze zu- Das „Journal de VerinS" meldet den Tod des Generals TH6remin d'Hame, geführt worden sind. Bei dem heftigen Auftreten der Rinderpest rings um Metz des Commandanten von Laon, der bei der dortigen Katastrophe verwundet muß nun aber jede Ansammlung von Vieh und namentlich dessen die Krankheit wurde. so sehr begünstigender Vertrieb im hohen Maße behindert, wo nicht unmöglich Hamburg, 12. Oct. Die „Börsenhalle" bringt folgende amtliche Anzeige: erscheinen, und der Marschall sieht sich demnach voraussichtlich jetzt auch diese Br- Die Anwesenheit der französischen Flotte in der Ostsee ist constatirt. Die See- zugsquelle abgeschnitten. Andererseits leiden jedoch die Belagerungsarmee und zeichen sollen sogleich fortgenommen werden. Die Thurmfeuer von Neuwerk und nach anderen Nachrichten auch die Armee vor Paris unter der so eingetretenen Euxhafen sind ausgelöscht, die Seezeichen von Kugelbake ausgenommen. Calamität nicht minder, indem dke Nachsendung von Vieh aus Deutschland als Hamburg, 13. Oct Von der Insel Wangerooge an der Jahde-Mündung dadurch momentan nahezu vollkommen unterbrochen bezeichnet wird. Auch hat wird telegraphuch gemeldet, daß gestern im Nordost Kanonenschüsse gehört, Abends man sich in Anlaß dessen vor Paris bereits genöthigt gesehen, die Verpflegung in derselben Richtung Raketen gestiegen sind, anscheinend von gestrandeten Schiffen, der Armee durch dort unmittelbar in Bildung genommene Magazine und Vieh- (B. Z.) depots sicher zu stellen. Erschwert wird die Lage außerdem noch dadurch, daß Der „Weserztg." zufolge sollen sich unter den tu der Nordsee befindlichen sich, eine bisher bei dem Auftreten der Seuche noch feiten beobachtete Erscheinung, Schiffen mehrere flachgehende Widderschiffe befinden; außerdem wird gemeldet, daß diesmal die Schafe gleich mit von derselben ergriffen finden. Es kann dieser ein zweites größeres Geschwader von schweren Panzerschiffen nach der Nordsee Zustand indeß bei den weiten Gebieten, welche gegenwärtig die deutsche Armee " ‘ beherrscht, für diese wohl nur als ein vorübergehender angesehen werden, während sich die Rückwirkung davon in Metz und möglicherweise bald auch in Paris ebenso hat sich die Bevölkerung im höchsten Grade freundlich gegen die Gefangenen gezeigt, im Lazareth wurde er prächtig behandelt, und es ist nicht wahr, daß die ~ tl, .. _ • r . , • (Befangenen beim Verlassen der Festung bespieen und mißhandelt wurden. Er ^7'" "Mbayern - begreifen. In einem altbaherrtchen Sebadel sp.eg-lte sich sagt unter Anderem: „Kein einziger schadenfroher Ruf wurde laut, al« man uns ganz ander« al« m.edem anderen Kopfe, und die Herren Geist. aU Preußen erkannte. Nur ° ein „drüftiger Slüngel von drüttheiu. Jahr" haben auch letzt noch keine Schuld daran wenn es wenigsten« Heer und wollte zwar seinen französischen Mund etwa« voll nehmen und schr.e immer : ^ «ufangt, Heller zu werden. In erfreulicher Weise mehren sich letzt vte Nach. „Voilä les coquins!“ (da sind die Schurken), aber ein alter Herr legte so und Besprechungen, welche die Führer und sonst,ge Abgeordnete der Fort, energisch dem Bengel die Hand auf die Backe, daß derselbe sich schleunigst deckte. VuÄ de« verstocktesten Partteu ar.smus und der Brutstelle Ich winkte dem alten Herrn dankend zu; er kam zu mir heran, sprach mit mi. °nfe st°neller Unduldsamkeit erfolgtet» abhalten onnten, so z. B. in Regensburg, und schloß fe.ne freundliche Rede: „Ah monsieur, un prisonnier - c’est une Welshofen, Straubing und Passau m personne sacree“ (Ah, mein Herr, ein Gefangener da« tst eine geheiligte Person). ^erba»ern, Traunstein, Ben-d.ctbeuern u. sw. in Oberbayern. Natürlich ist In den Straßen wurden un« noch vielfach lligarren und W:in gereicht, ohne ^ Anfang, und nur vorest ein Heiner Anfang; aber wenn wir htnzuneh. Unterschied ob Franzose oder Preuße" men, mit welchem Erfolge die den Anschluß an Norbdeutschlanv fordernde mun- Briisscl, 12. Ort. Berichte au« dem Departement du Nord stellen die cbenet Av--ss- in den ländlichen Gemeinden Oberbapern« verbreitet wird, so ist Stimmung der Arbeiterbevölkerung al« äußerst bedenklich für die Besitzenden dar. eln Kc^nll^ir Umschwung zum Besseren gar nicht zu »erkennen. Diesen verdankt In Roubaix und Tourco'ng, wo die Arbeitszeit bereits sehr reducirt und eine gänzliche Arbeitseinstellung Seitens der Fabrikanten in Aussicht gestellt ist, haben die Arbeiter gedroht, in diesem Falle die Fabriken anzuzunden. In Marcq [?] und Baisieux wurden vie Fabrikanten von den Arbeitern verhindert, ihr Material Ä , - rt . . . „ ... .... . .... , r, ... m r nach Beig en in Sicherheit zu bringen. ^ten von der liebevollen Brüderlichkeit der früher so geschmähten Preußen und Brüssel, 12. Oct. Da« „Echo du Parkemeni" veröffentlicht folgende De. 6ert b-u's-ligteit und Tüchtigkeit „unseres Kronprinzen", wie die bayerischen Sol. pesche au« Amien« : Garibaldi'« Ankunft ist schlecht ausgenommen worden. Viele °^e Weiteres nennen , tm heimischen Dorfe «zahlen. Aber Franzosen au« der Vendee und der Bretagne weigern sich wegen ferne« Ser- Lustigkeit und Ausdauer verdtent alle Anerkennung womit die Fort- haltuiffe« zur Kirche an feiner Seite zu kämpfen fchrtttspaetei in Bayern auch den sprödesten Boden zu bearbeiten unternommen Brüssel, 12. Oct. Die hier eingetroffene „Liberkö" vom Sonntag »er- und fortgesetzt hat. Hier hat der munchener Liberalismus der neuen Schule, d.h. öffeuUicht eine von Emil Girardin »erfaßte der Regierung in Tours zu dem bD/"9™ Andauger der F°rt,chnttspartei (denn der alte mar eben so schwach Zwecke, sie durch die 37,200 Gemeinden unterzeichnen zu lassen, übergebene "Nt ang) ganz be ondere Berdwnste sich erworben. Riesenadresse an den König von Preußen, in welcher der Sieg der preußischen . Brussel, 14. Oct. Dte bier e.ngehoffenen Journale aus Tours vom 12. JiU.llig-nz über des Kaiserreich« eorrumpirte Ignoranz als gerechter^Triumph £ gefalzten billets de banque, die in »(->-» Tausenden von anerfannt, aber ein Kampf bi- auf den letzten Franzosen phrasenhaft auspofaunt ,^-mplaren cinuliren. - Da« warnt vorgestern tue Republikaner vor wird, wenn von dem noch nicht bankerotten französischen Volk Gebietsabtretungen ®ourbdfl al6 c,nir iwe-deuitgen Creatur Napoleons. verlangt würden. (Schw. M.) — - —---------■■■ 1 -!■. Brüssel, 13. Oct. Berichten aus Tours zufolge dauern die Zwistigkeiten Local-Notizen. zwischen ©ambetta, Cremieup und Gla^-Bizoin fort. Die französischen Truppen Gießen, 14. Cctober. Wie lebhaft die Frauen und Jungfrauen unserer Stadt im beschweren sich über die Haltung der Bevölkerung. In verschiedenen Gemeinden Hinblick auf die zahllosen nn.ilücklichen Opfer dieses Krieqes von der richtigen Einsicht durchwurden ihnen die Lebensmitel verweigert und Schwierigkeiten in den Weg gelegt, Zungen sind, daß unsere Sorge und seither noch so angestrengte Thätigkeit für unsere siegreichen urn sie zum Abmarsch zu zwingen. Die GemeirdtN befürchten die Revressalien Kämpfer nicht ermüden dürfen, und wie rastlos dieselben bestrebt bleiben, die Noth und Bedlüngniß ho*. qSf.nß,« tu. x cm « , . . * " derer zu lindern, welche für uns Leib und Leben einsekten, dafür bietet die für den 18. dieses I h n b 00 n Pen ^ün9cl on DlsciptlN bei den Truppen Monats zum Besten unserer verwundeten Krieger und Hinterbliebenen der im Kampfe für unS aujß lkbyalteste. ^cachrlchten aus Paris melden: Fletsch und Gemüse beginnen Gefallenen beabsichtigte Verloosung der von Gießens Frauen und Jungfrauen gespendeten LiebeS- zu mangeln, ebenso Druckpapiere. Mehrere Blätter zeigen deshalb die Möglich, ^aben einen neuen Beleg. Von verschiedener Seite aufmerksam gemacht, säumten wir nicht, den "■ ‘ ’ I. Die Fleifchlaoeu müssen durch die Nationalgarden gegen G°»hvks zum Einhorn welcher durch die siet- bereite Zuvorkommenheit seines Besitzer« ~ - . . " ö ° für die Ausstellung der von allen Eeit.n zusammengefloffenen Spenden zur Verfügung gestellt war, 40 v . n- . , zu besuchen. Wir waren in der That überrascht von der nicht geabnten Fülle und Mannigfaltig, »tarlsruye, vct. 4vkgen Erkrankung des EommandeurS der badischen keit der mit ebenso großer Unisicht als Freigebigkeit auSgkwählten Gegenstände, wie nicht weniger Division, Generallicutenant v. Glümer, (an einem Ruhranfall, weßhalb er in vun der sinnigen Sorgfalt und dem seltenen Geschmack, mit welchem dieselben unter gleichzeitiger Straßburg zurückgeblieben ist) bat der Kriegsmimstcr, GeneralllkUtenant v. Beyer Ausschmückung des Saales, dem Auge des Besuchers dargestellt worden sind. Es kann hier nicht tieh D""""» einstweilen wieder übernommen und sich nor- ÄÖSÄ yviurn zu oer,elven vegeven. lung scheitern, für deren Beurthetlung man indessen einen Anhaltspunkt gewinnt, wenn man "»s,,L,7 *«20 $7" , 5’5 ''AÜiJ '• D»M 7 H... *» Sttrtj |. babt. - ®, 1";c'htl» *‘rt« m M ** t*f .öuj Tours iCa WUrelta» "Kkt, wird (j| v°n Arg-ll jn. ^ertminb’^ ’. tr°Pto vtrivW Etlicht Snjtiji: hiirt. Die e«. von Ncuivtik m ommtn. ' Jahde-Mü^ gthört, 8b«i hflübettn CHi,' (B. 30 ’ orts» besiMtzn oird gnntlM, h| nach dkl Mi 'glischtn Ajir rii ; uivjukthrtn. lit richt haben, baj betrage. Untee ic. m merlii- :S Pat-rrn zu un» sagen lonnte, M bättl spiegiltt sch ! die hemv Teil!' »emgÜenS hier m sich jetzt die M zeortnete ttr$otl' - unt der 8m# B. in SiWlbükg, uz «üb ?ern. Aatürli- ij itnn Bit hinzuch nt fordernbt mb; »reitet wirt, H D. Diesen vertan!! Va-ern; denn tu ( akhcn j" fÜnnii W Lew» kehienM W W° it MunW“ * * * u womit W W itim ntirn 6*L. ar tbtn st l*»*4 t'l len* w®|Z' i(, laufinW «> i gj[publil«"",el --S -i **5*" i*,*tl* iL i*1 " ."t"' Li»* ---< fc,i m',f ® pi«’ iw erfind, daß von mancher Seite Körbe voll Spenden, worunter die schönsten Handarbeiten, ein« gesandt wurden. Da gegen wird eS uns vielleicht Mancher danken, auf ein Unternehmen aufmerksam gemacht worben zu sein, welches sich anderen in dieser Richtung in'S Werk gesetzten, an die Seite stellen kann, und unS nur den gerechten Wunsch übrig läßt, baß die patriotische Opferfreudigkeit und in so reichem Maaße entfaltete Thätigkeit unserer Frauen und Jungfrauen überall den gehofften Wioerhall finden und wie seither von dem gewünschten Erfolg begleitet werden möge. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. a. Evangelische Gemeinde. Den 13. October. Katharine Johannette Elisabeth Pistor,. geborne Schürz des verstorbenen Bürgers und Rothgerbermeisters, Philipp Peter Pistor, Wittwe, alt 85 I. 6 M. 5 £., gestorben den 11 October. Den 14. October. Karl Birs, Füsilier im königl. preutz. 3. Garde-Grena- dier-Regiment „Königin Elisabeth" aus Johannsdorf, Regierungs-Bezirk Breslau, alt 26 I. 3 M 23 T-, gestorben den 12. October. Denselben. Marie Heilmann aus Garbenteich, alt 21 I., gestorben den 12. October. b. Katholische Gemeinde. Kopulirte. Den 8. Oct ob er. Heinrich Michael Mertz, heimathsberechtigt zu Ober-Mock- stadt und Civi'-Jngenieur dahier, des verstorbenen Ortsbürgers und Sattlermeisters zu Ober-Mockstadt, Heinrich Mertz, ehelicher Sohn; und Johannette Mathilde Luise Ferber, des verstorbenen Bürgers und Gasthallers dahier, Wilhelm Christian Ferber, eheliche Tochter. Getaufte. Den 9. October. Dem Ortsbürger zu Busenborn und Weichenwärter an der Oberhessischen Bahn dahier, Johannes Zerr, eine Tochter, Elisabeth, geboren den 27. September. Denselben. Dem Bürger und Fabrikarbeiter, Konrad Martin Kreiling, ein Sohn, Karl Georg Adam Martin, geboren den 24. September. Denselben. Dem Bürger und Kaufmann, Georg Wortmann, ein Sohn, Georg Ludwig Theodor, geboren den 10. August. Denselben. Dem Bürger und Metzgermeifter, Friedrich Wilhelm Stooß, em Sohn, Karl Friedrich Wilhelm Alexander, geboren den 22. August. Denselben. Dem Bürger und Flurschützen, Philipp Dörr, ein Sohn, Philipp Gustav Theodor Martin, geboren den 12. September. Denselben. Dem Bürger und Oeconomen, Friedrich Simon, ein Sohn, Karl Heinrich Theodor, geboren den 11. September. Denselben. Ein unehelicher Sohn von auswärts, Heinrich, geboren den 10. August. Beerdigte. Den 7. October. Eine ungetauft verstorbene Tochter des Bürgers und Kaufmanns, Heinrich Emil Jughardt, geboren den 6. October. Den 9. Oct ob er. Katharine Luise Franz, geborne Räber, des verstorbenen Bürgers und Schneidermeisters, Johann Peter Christian Franz, Wittwe, alt 50 I. 5 M-, gestorben den 8. October. A ~ P1 r Denselben. Wilhelmine Schmidt aus Herborn, alt 23 I., gestorben den 8. October. t , ,r. Den 10. October. Johann Andreas Weidig IL, Burger und Metzgermelster, alt 64 I. 2 M- 21 T, gestorben den 9. October. , no .. , Den 11. October. Elisabeth Saßmann aus Grünberg, alt 28 I., gestorben den 11. October. _______________ Beerdigt. Den 11. October zu Mainz. Georg Wilhelm Betz, stud. jur. aus Mainz, alt 21 I. 4 M- 23 T-, gestorben dahier am 9. October. Am Sonntag den 16. October fällt, wegen des Gottesdienstes in Laubach, die Frühmesse aus. R a d y, Pfarrer. BörsenuachricbtML 14. October 1870. Preusa. 41/2% Obi. 9 l1/z Frankf. 31/2% Obi. 793/- Nasa. 41/2% Obi. 92 Kurh. 40/g Obi. 821/4 Hess. 40/g Obi. b. Botha. 92 V4 „ 31/2% do. do. 871/2 Bayer. 5% Obi. 98 Vg „ 41/2% 1jährige 91 Vs „ 40/g Vzjähriga 913/< Wiirtemb. 4i/2% Obi. 91 Baden 41/2V0 Obi. g. E.L. 91V2 Oeatr. 5% d. B. 537/a „ 5% National 74i/2 n 50/0 Metall. Obi. — „ 5% M. ateuerf. — Ajner. 6u/o 1882r Bda. 953/g w 6% 1885r 941/4 A eilen, Frankf. Bank 1283/4 Oester. Bank 671 „ Creditaet 240 Darmst. Bankact. 321 Prioritäten. 5% östr. F. St. E. B. 3611/4 Ludwigah.-Bexbach 161 Maxbahn 1081/4 Bayer. Oatbahn 1203/4 Hess. Ludwigebahn 134i/2 3% östr. Stab.-Prior. 55i/4 30/0 östr. s. Lombard. 45i/2 30/g Livorneser 303/4 5% Toaoaner 455/e Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereina-Kaaae — 50/a Elisabeth-Prior. 76‘/4 do. II. Emiae. — AnleKenelooeie. Kurh. 40 Thlr. Looae 63 V4 Nassau fl. 25 b. Both. 39i/4 Gr. Hess. fl. 50 b. B. — Gr. Hess. fl. 25 b. B. — 4°/q bayr. Präm. Aul. 1061/4 40/g badische Looae 107 Badische fl. 35 Looae 57i/2 1858r Prioritätalooae 1491/4 1860t Liooae 73’/8 1864r „ 108 Wechsel. Amaterd. k. 8. 1001/4 Augab. k. 8. 993/4 Berlin k. 8. 1043/4 Bremen k. 8. 97 Cöln k. 8. 1041/2 Hamburg k. 8. 88 Leipzig k. 8. 104l/j London k. 8. 1187/s Lyon k. 8. — Paria k. 8. — Wien k. 8. 951/4 Diaconto 4% G. fieldsorten. Pr. Caaa. Sch. 1 443/4-45 Div. Caas.-A. — Pr. Friedrdor. 9 571/2-581/z Pistolen . . 9 43 Gld.fehl „ doppelte 9 43 „ „ Holl. fl. 10 St. 9 55 Ducaten . . 5 34-36 20 Frankenat. 9 28-29 Engi. Souver. 11 50-54 Buss. Imper. 9 45-47 Doll, in Gold 2 25y2-26‘/2 Hin 11111 1111 11 1 —1 r T Allgemeiner Anzeiger. Der Verwaltungsrath. (4422) in in den 33V2 26 3528 208 Vorbehältlich definitiver Feststellung. Gießen, im October 1870. 9V4 ft 81/4 „ 440 Wellen 5 Stecken 73/4 ,, Strangswiese rc.: Stecken Nadel-Prügelholz, „ „ Stockholz, BerftsigerKugen Holjversteigerung im Gießener Stadtwalde. 4391) Montag den 17. October d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric- ten Wanne, Hochwarte, Faulerboden, Bruderwinter, Strangswiese, Unterwald und Bannwald, nachoerzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, und zwar: bekannten Qualitäten. Jmmarinirte Häringe, per Stück 6 fr. Holländische, schottische und norwegische Häringe, per Stück 3 und 4 fr. 1869r holländische Sardellen, Schweizer und Limburger Käse, Chocolade (aus der Fabrik von Jordan se Timaeus in Dresden), CHinesischen Thee, empfiehlt Ch r. Wallenfels. Besondere Bekanntmachung Frequenz und Einnahme aus den Oberhesfischen Eisenbahnen Theilstrecken : Gießen - Alsfeld, Gießen * Nidda. 4432) Einige Malter gute Salatkar- tvffcl kauft SB- Mosl-r im „Cafe Ebel." „ Stockholz, „ Reisholz, Eichen-Prügelholz, „ Stockholz, 4425) 2)NS Mode und Wottwaaren - Lager von Karl Wendel empfiehlt eine reiche Auswahl in : Flanell Hemden, Leibbinden, Unterjacken, Unterhosen und Strümpfen, Kaputzen, Fichus, Kinderkleidchen, Damenröcke und Herrentücher. I. von Vormittags 9 Uhr an in den ~ ' und Districten Wanne, Hochwarte Faulerbodcn: 9 Stecken Buchen-Scheidholz, Prügelholz, s Zu Ausstattungen, soloie zum Hausbedarf, empfehle mein Lager von: Bielefelder und schlesischen Leinen in allen Qualitäten, schweren Hausmacher und böhmischen HandgarmLemcn. diversen gebleichten Halbleinen, namentlich zu Kmderwasche geeignet, Handtüchern, Tischtüchern und Servietten in Hausmacher-, Jacquard- und Damast-Geweben, Kaffee- und Thee-Servietten, naturell, gelb und weiß, leinenen Taschentüchern, weiß und bunt, in allen Größen, Bettdrell, Federleinen, Barchend, sowie leinenen und baumwollenen Bettb> rügen in verschiedenen Mustern, r . . . weißbaumwollenen Damasten, Piquö's, < atm's, sowie Shrrtmg's m reicher Auswahl, . ... ächtfarbigen bunten englischen Leinen, zu .ulerdern und Schurzen passend, Bettdecken, bunt und weiß, in verschiedenen Sorten, Flanellen, in mehreren Farben, zu Unterröcken und Unterjacken geeignet, wollener und baumwollener Unterbekleidung, für Herren und Damen, Gardinen in Mull, Sieb und Filet, in geschmackvollen Dcsfins. Gießen. Albert Uittrhigliaus, Seltersweg Lit. C- Nr. 182. Ferner mache noch besonders aufmerfsam auf mein Lager fertiger Hemden, Kragen, Manschetten und leinenen Einsätzen aller Art. in Leinen und Shirting werden, wenn solche >11 nicht passend am Laaer, schnell angefertigt. Gießen. Albert Uittringhaus, Seltersweg Lit. C. Nr. 182. Wellen „ Reisholz, , Nadel-Stämme mit 5636 Cubikfuß, 178 „ Stangen 898 „ Die Zusammenkunft ist des Vormittags 9 Uhr auf der Licher Chaussee an der 6. Schneiße und deS Nachmittags um halb 1 Uhr in Annerod. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. März 1871 gestattet. Die Großh. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen- Gießen, den 11. October 1870. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen- Vogt. £429) Regenröcke mit Kaputzen und Gummischuhe in reicher Auswahl empfiehlt ____________________Karl Wenzel. Z Die Telegraphen-Bau-Anstnll von Paul Rudolph Meller in Cöln, Eigelftcin 82", liefert billigst in solider Ausführung und unter Garantier Morse Schreib-Apparate, Zeiger-Telegraphen, Läutewerke, electrtschc und Luftdruck-, Fabrik-, H»tel- und HauS-Telegraphen. 280 Wellen „ Reisholz, 33/4 Stecken Nadel-Prügelholz, 83/4 „ „ Stockholz, 470 Wellen „ Reisholz, 49 Eichen-Stämme mit 776 Eublkfuß, 148 Nadel- „ „ 1957 5 v Stangen „ 20 8 Eichen- „ „ 31 II. von Nachmittags 1 Uhr an ft rieten Bruderwinter, Das von mir fabricirte durch seine ausgezeichneten Wirkungen seit mehr denn 20 Jahren als sicherstes Präservatlv gegen Mageul'iden aller Art rühmlichst bekannte ächte . C. W. Bullnch s Universal-Reinigungssal) hält stets vorräthig in Originalpagueten per Pfd- 42 Krz- (4427) Fr. Bieler in Gießen- C. W. Bullricli in Berlin. 3627) Alten Malaga, Portwein, Tokayer, sowie gute, unverfälschte Rothweine, empfehlen 3. ä. Busch Söhne. 4431) Zwetschen, pr. Hundert 3Vr fr-, Süßäpfel, Muscatäpfel, braune Madäpfel, vortreffliche Eßbirnen bei L. Hartmann, Schanz. 4418) Eine einschläferige nußbaumene Bettlade und ein Kinder-Bettlädchen (Wiege) sind zu verkaufen in Lit- B. Nr. 77. FsilgsÄststtss. 3798) Für Militärs empfehlen wir wollene Jacken im Preise von 1 fl. 6 kr-, i fl. 12 kr-, 1 fl. 18 kr. rc- rc , ferner Leibbinden in verschiedenen Sorten. I. A. Busch Söhne. ~4420) Gebrauchte Oefen, Spar- und Frühstück-Herde habe ich zu verkaufen. A. Balser. 4401) Wegen Mangel an Rau-- sind ein Glasschrank, zu Ladeneinrichtung geeignet, sowie ein Frühstücksherdchen nebst Ofen, zu verkaufen bei ’ ' 8 A. K. Worms. 1870. Personen-Verkehr. Güter-Verkehr incl Materialbeförderung. Neben- erträg- niss- Gesammt- Ertrag. Total vom | 1. Jan. bis B 30. Septbr. 1 Anzahl. Ertrag. Ctr. Ertrag. Septbr. 14,104 fl- kr. 7379 09 85,407 fl- kr. 4280 26 fl- I kr. 309 00 fl- kr. 11,968 35 fl. kr. | 73,231 41 l 45- Georg Noll, Rechner. Das weitere Comit6 : Freiensehner. C. Nagel. Rady. Dr. Wernher. Hülfsvereins am 13. October 1870. II. A rr s g a b e. I. 4 59 2571 5) 19 5650 6) 10) 500 Abschluß. bleibt Kassebestand 964 2009 Einnahme Ausgabe 14 42 2 Dr. Beck. Jul. Hoch. RüLsamen. 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) 8) 9) Dr. Bauer. M. Hirsch. 1'48 Engelbach I Landmann. Carl Möller. Dr. Goldmann, Vorsitzender. Dr. Oncken, Schriftführer. Bermiethrrngen 4426) Ein gut möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Karl Wenzel, Seltersweg. Emil Gail, Hutmacher, in Gießen. G. Rahn, Lehrer, in Kirch-Göns. Lang, Lehrer in Friedberg. Vermischte Anzeige». 4435) Am verflossenen Freitag Abend ist auf dem Wege von der Lo tz'schen Wirth- schaft bis auf den Kirchenplatz eine Peitsche abhanden gekommen. Die redliche Finder wird gebeten, solche gegen eine Belohnung bei Lohnkutscher Pitzer (Hintergasse) abzugeben. __ fr. 31 24 Überschüsse werden an die Versicherten vertherlt . Die Jahres-Prämie berechnet sich für eine Versicherung zeit nach Verhältniß der bis jetzt vertheilten Dividende 4378) Einige schöne möblirte Znnmer, mit oder ohne Cabinet, sind im Zrntzer- schen Garten zu vermiethen. 4344) Unterzeichnete empfiehlt sich im Ausbesscrn und Verändern von allen Arten Pelzwaaren, sowie auch im Waschen von weißen Pelzgegenständen. — Bestellungen auf ganz neue Garnituren werden auf das Geschmackvollste und Billigste ausgeführt. Katharina Belz, wohnhaft bei Herrn Zimmermann Schmidt, vis-a-vis dem Schutzenhof Der Vor st and: Völcker, Stellvertreter des Vorsitzenden. 4417) Ein ordentlicher Junge von hier oder vom Lande kann in die Lehre treten i Möbelschreiner Schopbach. fl. 3752 720 2879 246 170 956 1000 1000 200 Lebensversicheriings- und Ersparniss-Bank in Stuttgart. Für Auswanderer 4451) Hiermit mache die Anzeige, daß nach dem 15. Octobcr die Post-Dampf-Schiffe nach New-Pork,-! Baltimore und Rew-Orleans wieder regelmäßig expedtrt werden sollen und halte ich mich zu Contract-Abschlüssen bestens empfohlen. Die Haupt-Agentur von W. Dietz, am Markt. Abschluß der Kasse des Einnahme. Dr. Mettenheimer. Vogt. Ph. Walther. 1) Ausgaben allgemeiner Art . 2) für Reisegeld an das Sanitats-Corps, für Medtcamente und Ankauf von Kleidungsstücken für das Großh Hess. 2. Jnfant. Regim. 3) Ausgaben für Verbandzeug, Bettzeug, Weißzeug, Tragbahren, Kleidungsstücken und dergleichen................ • 4) Ausgaben für Erfrischungen, Gegenstände zur Bequemlichkeit, Schuhwerk, verabreicht in der Verbandstation auf dem Bahnhof, in den La- zarethen: 1) in dem academischen Hospital, 2) in der Turnhalle, 3) in dem Garnisons-Lazareth, 4) in den Lazareth-Baracken...... Ausgaben für die Einrichtung der Lazareth-Baracken, soweit solche dem Verein zufällt, für die Verköstigung der Kranken und Verwundeten und des Verpflegungspersonals in den Baracken, für Medicamente und für Vorlagen für Baukosten der Nebengebäude bei den Baracken .... Ausgaben an das aeademische Hospital als Vergütung für Ausbildung der Krankenpflegerinnen fr- 11 32 9 4423) Die Mitglieder des Nabenauer Zweig -BiencnvereinS werden hiermit ersucht, sich bei der auf nächten Dienstag, den 18. L Mts., 1 Uhr ach mittag-, tm neuen Saale der Burg Staufenberg anberaumten Versammlung recht zahlreich einzufinden. Gäste sind sehr willkommen. von^RoWzur Rabenau Dr. Stammler. Vigelius. 4049) Im Cafe Kuhlmann sind möblirte Zimmer an ledige Herren zu vermiethen und sogleich zu beztehen.__ 4345) Der mittlere Stock meines Hauses vor dem Seltersthor ist zu vermiethen. W. Gaquoin. 25- 30- 4390) Zur größeren Ausdehnung eines seit längeren Jahren bestehenden nachweislich rentablen Fabrik- und Engros-Geschaf- tes in Offenbach a M. wird em thätiger Theilhaber mit einer Einlage von circa fl. 20,000 gesucht. Franco-Offerten unter 0. B. 936 befördert die Annoncen-Expedition von Haa- scnstcin K Vogler in Frankfurt a. M- Ludwig Bücking. PH. Kreiling IH. Dr. Seitz. Dr. Simon. Gail. Haberkoru. Engelbach II. Dr. Felsing. Dr. Lange. Mann. Prämie für einen ____________________________________ auf fl. 13Vr- 15. I62/4. 19‘/4-, Statuten, Prospekte rc. unentgeltltch bei fl. 1,400,000. fl. 1,101,330 von fl. 1000. auf Lebcns- von ca. 39 Procent der 50-55jährigen 23V-- 29V». 37V4. den Agenten: Ertrlig" aus'einer Verloosung, von Damen zu Gießen veranstaltet . . Geschenk des Comite's für Schleswig-Holstein......... „ Hülfsvereins zu Darmstadt........... „ Vorstandes der Sparkasse ' „ „ Mathildenstiftung - - ___ Geschenke in Summa - - 10924 57 Vergütung durch die Garnisonsverwaltung für Verpflegungskosten der Verwundeten und Kranken in den Lazareth-Baracken vom 6. bis 30. September d. ................‘ '—-—*—- ttjqrt—an Einnahme in Summe . • Imoo o» 4428) Der Zugang von Versicherungsanträgen beginnt mit den Aussichten auf einen baldigen, für Deutschland günstigen Frieden und mit dem dadurch miederkehrenden aeschäftlichen Vertrauen sich wieder zu heben. Die Sorge um das künftige Wohl ber ©einigen tritt nach dieser ernsten Zeit mit verstärkter Mahnung an den Familten- tmter heran. Wir nehmen somit Anlaß, zum Beitritt zu unserer auf Gegenseitmkell beruhenden Anstalt, wobei aller und jeder Gewinn ausschließlich den Ver- 11 ® mjeitfaer ® e r s i ch e"r un g § ft an V Policen mit 34% Millionen Gulden. “ - - ■ - 5 72 M If 3843) Eine kleine möblirte Stube ist zu vermiethen. Wallthorstraße Lit. A. Nr. 227. 4416) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Frau Adoocat Frank. 35- 40- 4393) Ein Familienlogis, bestehend aus 2 Zimmern und Zubehör, ist an eine: stille Hellie zu vermiethen und alsbald,n^be. 4409) Zwei freundliche Zimmer, mit ober ohne Möbel, sind zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei r. Postsecretar Hill, Seltersthor. bei 4433) Ein braver Mensch (15 bis 20 Jahre alt) findet Sonntag Nachmittags Beschäftigung in einer hiesigen Wirtschaft. Zu erfragen bei der Erped. d. Bltts. für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Felde. 91 cYuTi bnt in den Zerren der Bewohner der Stadt und des Kreises Gießen Eingang gefunden und uns reiche Einnahmen gebracht, für die Unser Ausruf vorn 21. Jul hat in den fceraen oer -orao 2 , un§ in ben Stand gesetzt, bis jetzt allen an unfern Verein herantretenden Anforderungen zu wir nicht genug danken können Diese ^'In^ ^n Darmstadt in Anspruch nehmen zu müssen, und wir können ohne Ruhmredigkeit sagen, daß unser genügen, ohne eine ufcianj Cette je« paupw nachstehender Uebersicht unserer Einnahmen und Ausgaben hervorgeht, nahezu erschöpft; aus der Kaffe Verein viel Hülfe gebracht Hatz können wir ansehnlichen Zuschuß in der Kürze nicht erwarten, und unsere Aufgabe ist noch lange nicht des Hauptvereins, welcher auch um weiter ^Be wage gebeten y r, ' wieder stark in Anspruch genommen war wird für geraume Zett erfüllt. Die Erfrischunas- und Verband-S allonauf dem La^ bie sämmtlichen Kosten der Verwaltung des Baracken-Lazareths, abgesehen von den vieler Mittel bedürfen; die aus der Kriegsca se der übrigen Lazarethe (academifches Hospital, Turnhalle, Garnisons-Lazareth übernommen Habern Leistungen, welche roir tm Interesse der Kranken unb ^erwunoeien y' 'Lararetben des Kriegsschauplatzes abgehen, ist eine vollständige Entleerung unserer Lazarethe m der Bei de? großen Masse «»wuvdeter und Kranker we che all?r Fürsorge für di- Truppen eine Vermehrung des Kran en- Kürze nicht zu erwarten, tm Gegersthe l wird mit der jegt einireieii Mitbürger in Stadt und Land zu wenden und um wiederholte reiche Gaben zu bitten, standes ohne Zweifel eintreten. Unter diesen Umstand.en sm > ^r ^nMigtz uns an UNM^c^n Z-besth^igkeit für Kranke und Verwundete, für die Familien der Ausrnar- 1 Viel, unendlich Viel ist von der^Swd nb km Kre - G'est n m der S-meiNfam-n muj^g ,^^,ond°re unser Verein hat sich, wie wir schon dankend fchirten, für unser tapferes ‘lbel” S"’flXbf allein es ist auch noch sehr Viel zu thun, und j-mehr Opfer der uns aufgezwungene Krieg koste, hervorgehoben lmben außerord-ntlich r Thellnahme zu erfrmen gehn , um kräftige Unterstützung durch namhafte Geldbeiträge, damit wir die uns ge t-lll- desto größer wnd und muß d,e Opferwill.gkcit sein, llllir onien oesp in Circulation setzen, außerdem ist eder der Unterzeichneten zur Empfangnahme der Geldbei- Auw°b-^ullen^nnen. w^werden, E be. ^*8'bitto wir in d-r Wohnung les' Rechners, Herrn Georg Noll (S-lt-rsberg), wo sich das Maga,m b^-t'Lm.s-ml^October 1870. Einnahme aus Gesch-nken^aus^ '' '' Geschenken aus dem Kreise Gießen und der Umgebung Ertrag^aus^der Vorlesung und dem Druck der Rede des Herrn Prof. . . 12255 39 . . 11844 10 . . 411 29 Bankfonds - • • • • • ‘ ' Jahres-Einnahme an Prämien und Zinsen ■ • Hcherfcbüffe werden an die Versicherten verthe Ausgaben in Summa Stand des Vermögens. 1) Kassebestand 2) Guthaben an die Garnisons-Verwaltung bis zum 10. Oct d. I. 3) Verwilligung des Stadtvorstaudes für die Kosten deS Baues der Nebengebäude bei den Baracken......... 4) Vorschüsse................ » • Activa in Summe . 4278) Das von Herrn Eontroleur Mi ekler bewohnte Logis von 4 Zimmern und Zubehör ist auf 1. Januar 1871 zu vermiethen W. Ferber, Buchhändler. 4430) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bet Car l R etter, M__kleine Lowengasse. 4150) Ein Logis von 4 Zimmern, 2 Ca- bineten und allen dazu nöthigen Raumen ist durch den Wegzug des letzten Mlethers noch Frankfurt anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 1 u Ehr. Reiber, am Kreuz. 3740) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet in einer freundlichen Gartenwohnung, ist 'zu vermiethen und sogleich beziehbar. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. [ . . 11844 10 fl. fr. 411 29 560 42 800 — 24 — 1796 11 davon gehen ad: fl. fr. 1) Betrag der bis jetzt eingereichten, noch nicht bezahlten Rechnungen ............ 262 25 2) Guthaben der Köchin in den Baracken bis zum 7. October d. I. beiläufig.......... 406 36 3) Guthaben des academischen Hospitals beiläufig . . 600 — 4) Ungefährer Betrag der noch nicht eingereichten Rechnungen............ . 300 — Passiva in Summe 1569 1 1 Bleibt Bestand des Vermögens 227 10 SRebaction, Druck unb Verlag der Brühl'schen Un-i-Druck-r-i (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.