Dreis vierteljährig 1 fi. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. I ■ rl ■ y I r MM fr** A* vfcr Erscheint täglich, mit w upnifr ANMM. -s Nr. ISO Donnerstag den 10. November 1871 r (3724) B e k L n n t m a ch u n a Betreffend: Das Kreis-Ersatz-Geschäft für das ^adr is-ri im 3<5f)T 1851 0eBornelt Militär. Werksgesellen, Lehrbursche, Dienstboten, Fabrikarbeiter^ oder in ähnliche/ Eigenschaft sich ankbalten ^'^?^k^^eamte, Handlnngsdiener, Lehrlinge, Hand-' ' S ammrolle m der Zeit vom 1. bis zum 15. D-c-mber I. I b.^d BürLmei^ behufs Eintragung ihrer Nam?n in bi "* *“ ** *» «=ss S-SttÄS.BÄtt'i.Sä 10 T»,,. M«,, ?on in r?,««»"»' 1» »'"""»>» OjS,:,, dch f» m« ,«„ S„„, i,z wÄgas*** ”“**** - 3”‘►»- * u «J.' ....... ?Ä*' 1« 1 ®,e6en- den 8- November 1870. Großherzogliches Kreisamt Gießen. \ - I. V. d. K.: ----------------------------— Kekul 6, Kreis - Assessor. v r .... o v kka n n tmach una, ----------- d>e gesetzlichen Forderungen an Studirende aus dem Sommer Semester 1870 h,tr^ Die in diesem Sommer entstandenen gesetzlichen Forderungen an -rr 7 me'ier 18'U betreffend. ftctrter Rechnungen zur Anzeige gebracht und längstens bi/ zum 12 November 291 September d. I. mittelst sperr- den rhnen durch Art. 136 der Statuten zugewiesenen Vorzug verlieren. 6' 3‘ 3 nb ^macht werden, widrigcnsalls dieselben Großen, den 19. August 1870. Großherzogliches Universitäts-Gericht. --- H aberkor n. Bestellungen auf den Giesteuer Anzeiger ÄlÄWSMr«*«'. ..... »ui D-- SO» 1ST0; H, I» Vmn P tnPm botn (Al m » , f . t. - .u. J.’ ... z—s - - . . ° »* vt . i II. s Geruchtsweise wird gemeldet, daß die französische provisorische Regierung -u Pariö der Vereinigten-Staaten-Regierung die Insel Martinique und die gesamm- ten französischen Besitzungen in Westindicn zum Kauf angeboten hat. Der dafür geforderte Preis soll zwischen 7 und 10 Millionen Dollars betragen. Der König Victor Emanuel scheint sich zu seinem Einzug in Rom zu rib „Die Erfolge Preußens sind in der überlegenen Anzahl, der strengen Dis- eiplm ferner Armee und der vermittelst des Princips der Autorität ausgeübten Herrschaft in Deutschland zuzuschreiben. Mögen unsere unglücklichen Landsleute in der Gefangenschaft während ihres Aufenthalts in Preußen wenigstens davon Nutzen ziehen, indem sie das achten lernen, was einem Lande Stärke verleiht baß Achtung vor der Gewalt, Gehorsam dem Gesetze gegenüber und der miltta- rische, wie patriotische Geist alle Interessen und alle Meinungen beherrschen. Sicherlich, der Kampf war ein ungleicher, aber er würde länger behauptet worden und weniger verhängnißvoll für unsere Waffen gewesen fein, wenn die militärischen Operationen nicht unaufhörlich politischen Rücksichten hätten untergeordnet werden müss n. Wir wären auch besser vorbereitet gewesen, wenn die Kammern nicht beständig den Wunsch geäußert hätten, das Kriegsbudget zu reduciren unv sie Nicht immer jeder Maßregel zur Vermehrung der nationalen Streitkräfte opponirt hätten. Vierzehn Tage vor der Kriegserklärung drückte die Budgetcommission im gesetzgebenden Körper die Absicht aus, die kaiserliche Garde zu unterdrücken und die Effektivstärke der Armee zu reduciren. Diesen Hauptursachen unserer Nieder' lagen ruhen sich die beklagenswerihen Gewohnheiten an, welche durch die Kriege in Afrika in der Armee sich eingebürgert hatten. Mangel an Dirciplin, Mangel an Zusammenhang, Abwesenheit von Ordnung, Uebertreibung des von den Soldaten zu tragenden Gewichts und Quantität der OfsizierSbaggage — das sind tie Mißbräuche, die sich in unsere Armee eingeschlichen haben. Der französische Fußsoldat, früher notorisch wegen der Schnelligkeit seines Marschirens, ist schwerfälliger als der deutsche Infanterist geworden. Unsere Offiziere und Soldaten scheinen nicht länger mehr stolz zu sein, ihre Uniform zu tragen, und der Mi'ch- majch der Kostüme macht auf das Auge einen peinlichen Eindruck. Diff^ abandon tn ter andren Haltung spiegelt sich in ollem Andern wieder. Nirgends beaeanet man dlejer Regelmäßigkeit, dieser Pflichtliebe und Selbstverläugnung, welche die rj en Lugenden derjenigen sind, welche befehlen und welche gehorchen. Mit einem Unter dem Titel: „ lation von Sedan führten. Von einem dem Generalstabe attachirten Oifiziere" erscheint demnächst in Brüssel eine Broschüre, die von Napoleon 111 während seiner Gefangenschaft auf Wilhelmshöhe diktirt worden ist. Der londoner Figaro" welcher sich die Correcturbogen ter Broschüre zu verschaffen gewußt, veröffentlicht dieselbe in wortl eher Uebersetzung. Es ist ein höchst interessantes Schriflstück, dem Wir folgende Stelle entnehmen: - r -o.. --- in welcher tonr l'k n- eo lü"9c die Autorität in Frankreich stark und geachtet . e Constitution der Armee eine bemerkenswerthe Solidität dar: als @XC^e2 Cä $rlbl,nt und ter Prisse gestaltet wurde, die Autorität tu M0?d,e 81 tEr Kn'ik und der Insubordination einzulühren, Elchesst/ Är®' 0 »Gott g-be, daß das fürchterliche Drama e,nc L-h" für die Zukunft dienen und unser Land sich "°n der Catastrophe, die es zetzt überwältigt, wieder erholen möge!" ©lirrih1, ®rtI i,wo f,rn.8ieferun9 der Tutlerieen-Doeumenie befindet sich ein ;-h*t b ^°uher s, worin derselbe dem Kaiser anräth, sich den Preußen gegen- ISSs'^rürfL^ ,U S“6a,c en' Unt wa« die Presse anbelangt, auf da- Regime von zuruckzukommen. Ein anderes Dokument constatirt, daß der Kaiser nach roüc hiOU 6(8 ^?^an, der bekanntlich beim Staatsstreich eine HaupO mit 150 000 it" “'“n T1* Ober-Commandant von Paris — seine Schulden M t^O^.^uucs bezahlen mußte. Die Summen, welche Magnan vom Kaiser b^bielt, müssen nach Millionen berechnet werden. sch-« 91p!p FaJl,er,Rp oll, au eiaene"Hand ein große- Seminar zu eröffnen. Da« Telegramm laut , En ^noito Sarro des CarvinalvicarS ist an den Kirchthuren angeheftet, w $ Keane de« Quirinals und Collegium Romanum al- g-lost erschetnen läüd Der Quirinal wird al« päpstliche R-sioenz erklärt unc mit Extern- torialitätsrechte bedacht; im Collegium Romanumwird einN' *' Ueber die Sitzung der spanischen Cortes vom 3. wird aus SJiabrit 0emelbet. Prim bedauert die Folgen der Hohenzollern'fchen Candtdatur, und schlagt den Herzog von Aosta als Throneandidaten vor. Castelar beantragt , der 9iegterung eine* Stirne zu ertheilen, weil selbe ohne Ermächtigung der Cortes einen Candt- daten gesucht habe. Er begreift nicht, wie es nach dem Kriege noch Monarchisten geben Wune. Der Antrag Castelar's wurde mit 122 gegen 44 «Stimmen ver- worsen. Rosas, Topete, Figueras und Binader verlangen eine Erörterung über die bezüglichen diplomatischen Aetenstücke. Di« Haus beschloß mit 101 flc9cn 55 Stimmen den Schluß der Depatte. Der Präsident setzt die KontgSwahl aus rulässia, wähienv sie im andern Falle, wenn man Jnter-sse der Deutschen eigentlich erwartet werden mußte, eine Annahme de« Waffenstillstandes durch die provisorische Regierung als zweifelhaft erscheinen muss . Im Uebrigen hält das leitende Blatt den WaffenstiUstandsvorschtag an sich für veriöbntich und selbst großmüthig und nimmt denselben Mit Befriedigung al« ein!? Beweis hin, daß im Rache König Wilhelms die politischen Rücksichten über die militärischen das Uebergewicht erlangt haben. Professor Max Müller in Oxfort hat an die „Time« en: zuvor will die itaittn,,a>e orrgierung ,V ollziehen und sie hat, wie au« Florenz unterm 5. gemeldet wird, SÄ;,. A*tS' ' Tnnr« 7 November. Da« Totalresultat de« Pariser PlebiSeit« beträgt Tours, 7. Kov-m-er. , $({ ^.h^hl Ctr neugewählten Maire« gehört der repupiitantteyen yane. u.i, wie Corbon, Arnaud, Bautrain. Auch Anhänger d r Commune sind gewählt, so Tirard, Bouvalet, Mottu, Clemeneeau. - Da« Journal ossiciel" bemerkt zu den letzten Berhastungen, die Regierung wolle die Vorgänge vom 31. Oetober mit Vergessenheit bedecken. Wettere U-ntriebe die am 1 November hervorgetreten seien und den Frieden der Republik bedrohten, müßten eine gerichtliche Untersuchung herbeiführen, welche bereit« begonnen habe und schleunigst werde beendet werden. Ein Rundschreiben de« Justizm.nister, Crümieux verbietet die willkürliche Einkerkerung obr,greulicher P"s°"^ Hamburn, 5. Nov. Da« in Chnstiania eingetroffene Dampfschiff »North ?Star" passi-te am 29. October 80 englische Meilen außerhalb Sezel« ein große« Rutsches Postdampischiff; eine halbe Stunde später begegnete e« einem aus der Verfolgung des Postdampffchiffe« mit sollet Dampskrast fahrenden französischen Nov, Abends. Nach Nachrichten von Helgoland kamen heut. UM 10 Ubr neun große feindliche Schiffe westlich in Sicht. Brüssel, 7. November. Die „Liberte" inftnutrt, daß dte ^-sandten Ruß- land« und Oesterreich« möglicherweise Tour« verlassen wurden wenn d.e Waffen- stillstands,Verhandlungen, wie da« Gerücht wissen will, abgebrochen werden. Brüssel, 7. Nov, Abend«. Die „Jndepenvance» fugt der officiellen Mel. duna des Scheiterns der Waffenstillstandsverhandlungen noch hinzu, baß Moltke sich im Kn^rathe dem Zugeständniß auch nur einer eintägigen Verproviantirung ÖDlt ^Brüssel? 7^ Rov. Das neueste hier eingetroffene „Journal de Pans" sagt: Ein Waffenstillstand ist für uns weit vorteilhafter als für die deutsche Armee. Würden wir ibn zurückweiscn, so bewiesen wir damit nur, daß wir noch nichts Zierat haben, daß wir Alles wieder vergessen haben, und daß wir gerade so blind sind, als es das kaiserliche Gouvernement an dem Tage war, wo eS an Preußen den Krieg erklärte, ohne dazu weder militärisch noch politisch vorbereitet f/mden 1U fein." - „Gombat", „Reveil", „Patrie er tanger" erklären sich aeaen den Waffenstillstand, während sich alle übrigen Pariser Tageblatter für den Wafrensiillsianv mehr oder minder entschieden aussprechen. Brüssel, 7. Nov. Der Pariser „TempS" vom 2. Nov. legt dem preußischen WaffenstiUstandsvorschlag großen Werth bei. Dieser Vo'schlag, sagt daS Blatt, ist bisher das einzig glückliche Factum, das wir seit Sedan anzufuhren wußten. Das ist noch kein materieller, aber jedenfalls ein moralischer Sieg für und. Brjisjel 8 Nov. In Reims, Chalons, Epernay und Sedan finden täglich Reibereien zwischen Franzosen und Deutschen statt. Viele junge Leute reisen Telegramme, welche aus Rouen, Amiens und Havre an die hiesige Emigration einlaufen, zeugen von der großen Furcht, welchevor den Ausschreitungen des Pöbels angesichts des ScheiternS der W^"st.vstandsv^hand^ lungen und der Annäherung deö Feindes herrscht. Hauptsachlch scheint in den merkantilen Kreisen von Havre die gedrückteste Stimmung obzuwalten. Brüssel 8. Nov. Die „Corresp. Havas" meldet: „Seit den Ereignissen des 31. Octoder hat die Regierung ihren Sitz nicht mehr im Hotel ve V'lle,^ der Lärm ter ab- und zuftrömenden Volksmassen sie tn f * tritt jetzt zu ihren Sitzungen in dem einen oder andern Ministerium rufammen Der Cdef des Cabinels der nationalen Vertheidtgung blieb allein . H de Ville zurück, um die eingehenden Meldungen entgegenzunehmen. Di ön 4 Nov. Die Stadt Dijon hat bei ter Erstürmung durch dl Ba- benfer am 30 Oct ziemlich bedeutend, doch glücklicher Weife nicht so arg gelitten, o - die Anfanas den Anschein hatte. Nur in der Boxstadt sind mehrere Dutzend H uftr gkn u7°bg'?rannt Da« Gefecht war ein sehr blutiges und sind befon. per- auch viel? Franetireurs, gegen welche unsere Truppen besondere Erp,^ terung hatten, dabei erschossen worden. Sehr viele Fxanet,xeur«banden haben sich .............................äÄSÄÄrsÄ’iÄÄ SftSÄ'ÄS Ä-Wg ...: 5“ fiSÄ 5- WÄSTÄ SSÄrSM ' Die „Time«» erörtert die Frage, was der Staus quo ».^11 bedeute, uni 5 Uhr »u W.«t ^obtl((arten p„ Westen« preußische Plänkler. Im hält eine Auffassung dieser Worte ,m sranzosensreunt-Itchen S>nn^i mcht oh> f a^st » I „bet Dijon hinau«gegangen. Man hatsichzwffchen "..,sra„ fie im andern Falle, wenn man dieselben so auslege, als ,rn U|ten i; ® geschlagen; der Sieg soll uns verblieben fein. E N The,! ter eindl.chen Garnison von Dijon soll plötzlich nach Auxonne abmarsch.rt fern- Die Einschließung von Belfort scheint vollständig zu sem.' A 7. November. Eine Depesche der Regierung aus Vendome vom 6 p A°envs meldet, daß na» Ballonnachrichten aus Pari« die Regierung den ■ z a Alle Trocku war aber nach Versailles zurückgekehrt, nicht nur n cht ermächtigt, den vorlegen würde, jovaid das yanam,». f v^tschen Vorschlag anzunehmen, sondern er hatte vielmehr den Besedl abzubrechen. Territorial-Souveränetät des PapstesÄ »dichaft > Versailles, 7. Nov., Abends. Nach Pnva.m.tthe.lungen aus Pans .st Jules Favre mit der Mehrzahl seiner Collegen für d.e Wahlen und für denl durch TbierS vermittelten Waffenstillstand gewesen; Trochu zedoch, welcher dagegen agt- Urte hat i^ine Ansicht durchgesetzt. - In Folge der mH den zwe. Ballons er- beuteten Coerespondenzen au« Pari« ist von Seiten des deutschen Obereomman. vo« ein allgemeine« Verbot ergangen, irgend eine Person au« Par,« heraus oder nach Paris^binein zu lassen. Die fünf in den Ballon« gefangenen Personen sind ”Ot ,i9iciim89686"gZo».ifi,einWO(5rl,a6 de« General. Gouverneur« »on Sotbeingen ordnet an, daß die Maire« Listen aller nach französischem Geietze Melitarpstichti- qen, sowie aller Männer unter 46 Jahren aufstellen muffen und daß, fall« em in der Liste eingetragenes Individuum heimlich oder unmotivirt abrerst, die Elt . , Vormünder ode? Familie desselben 50 Franc« Strafe per Individuum für »eden daß Deutschland Gebietstheile im Repressalienwege annect.re, zige Rechtfertigung einer Annexion den Umstand, daß sie zum . vient Frankreich, sagt er, wird auch ohne den Elsaß bleiben was eS war. Peln- ^-7 b «2 638 Nein ysräftlS? ÄTÄ»#-* n Schwieiigkeit viel geringer sein als geglaubt wird. ß bi t Wie der „Birmingham.Post" aus London berichtet wird, hat da« Cab>n t in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, im Parlament den Antrag zu stellen, der Prinzessin Lo?iise anläßlich ihrer Bermählung mit dem MarquiS v. Lorne außer einer Mitgift von 30,000 Pfd. Steel-, ein ,ahrliches Nadelgeld von 6000 P,d. Steel ju bemiUigen. Der Marquis soll in de» Herzogsstand "doben w°rd«n und einen Sitz im Haufe der Sorte« erhalten. Wie verlautet, beabsichtigt die Königin eine Verordnung zu erlassen, «eiche dem Prinzen Christian von Schles^g- Holstein und dem Marquis v. Lorne nach seiner Erhebung zum Herzog, den Vor tritt bei Hose, hinter den königlichen Herzögen, verleiht. In Liverpool wurde gestern vor der St. Georges-Halle eine Reiterstatu der Königin V-ctoria feierlich enthüllt. Das StantbilD, au« Sronce seferbSt ist ein Seitenstück ju Der Statue de« Prinz Albert, die kürzlich dort ausqestell worden. Beide Statuen sind vom Bildhauer Shornepcrost gefertigt und >ede kostet hat übrigen« schon jetzt von selbst aufgelöst, da die Leute nicht mehr gegen die besser bewaffneten und geführten Deutschen kämpfen wollen. Mit Garibaldi und seiner italienischen Legion ist l- ein purer Schwindel. Er hat ein Paar hundert italienischer Abenteurer bei sich, kann sich mit der Regierung in Tour« nicht vertragen, viele Franzosen wollen nicht unter ihm kämpfen; kurz, nicht« wie Unordnung und Anarchie in der ganzen Wirtschaft. Sollte Garibaldi in die Hände unserer Truppen fallen, so werden diese ihn al« einen fremden Abenteurer, der nicht befugt ist, gegen Deutschland zu kämpfen, ohne Weitere« erschießen; einen solchen Zorn hegen sie gegen alle diese ausländischen Banden. Die Verbindung des Werder'schen Corps mit dem Tann'schen Corps in Orleans wird jetzt durch Ca- vallerie-Regimenter hergestellt. Telegraphische Depeschen. Charny, 8. (Officiell.) Verduu bat copitulirt. v. Gat) l. Colmar, 9. November. Montbeliard zur Sicherung der Oer- niruug von Belfort ohne Widerstand heute besetzt und zur Verthel digung eingerichtet. v. Treskow. Mainz, 6. Nov. 560 Ofsiziere von Metz, darunter General Ladm'rault und zwei Brigadegeneräle, trafen gestern Nachmittag hier ein. Gegen Abend passirten 2000 Mann aller Waffen, von Saarbrücken kommend, hier durch nach Erfurt und Dresden. Die französischen Truppen rücken auf Fußmärschen in star- ken Colonnen bis Saarbrücken, wo sie per Eisenbahn den Internirungsplätzen zu- geführt werben. 1800 Mann sind einstweilen für die hiesige Festung eingetroffen. Die Zahl der Offiziere, welche hier bleiben wollen, ist bereits so bedeutend, daß sie gleichfalls casernirt werden mußten. Unsere Fruchthalle nimmt jetzt die Pferde, Bagage und Bedienung der französischen Offiziere auf. Was englische Berichterstatter von Metz berichten, paßt auf Das, was wir hier sehen, nicht im Min- besten. Die angeblich dort mit Brod gefütterten Pferde der französischen Stabs- offiziere nehmen weder dieses noch die sonst gewöhnliche Nahrung der Pferde; sie sind an Stroh als Futter so gewöhnt, daß sie erst wieder für die Hafer- und Heufütterung erzogen werden müssen. Schöne Pferde wurden hier von den höhe- ren Offizieren zu 60 Francs feilgeboten. Die übel aussehenden Thiere dürfte eine aufmerksame Pflege wieder in besseren Stand bringen. Auch mit den Millionen in der Metzer Kriegskasse ist es nach Versicherungen vieler Offiziere nichts. Einige Regimenter mochten in ihren Cassen noch Vorrath haben; sehr viele hatten jedoch Ebbe. Es ist notorisch, daß selbst unter den höheren Offizieren sehr viele, ohne alle Geldmittel sind und sich durch Pferbeverkäufe erst solche schaffen müssen. — Neben den noch immer starken Munitionstransporten aus den Artilleriedepots 1 wird gegenwärtig hier eine sehr bedeutende Munitionsreserve für den Belagerungs- - park vor Paris gebildet. Versailles, 8. November. (Officiell.) Die Festung Verdun am 8. November capitulirt. Bei Bretenay zwischen Bologne und Chaumont stießen am 7. Abtheilungen der 9. Infanterie-Brigade auf Mobilgarden; Verlust ded Feindes: 70 Mann todt und verwundet, 40 Gefangene; diesseits 2 Verwundete. v. Podbielsky. Hamburg, 8. November. (Officiell.) Eine RccognoScirungsfahrt unserer Elbflottillc hat gestern die Anwesenheit frnnzöfischer Schiffe in der Umgegend von Helgoland bestätigt. Man sah sieben Panzerschiffe und vier Holzcorvetlen nord- lich von Helgoland kreuzen. London, 8. November. Die „Time«" meldet, der Reichsrath werde wahrscheenlich nach Versailles einberufen. — Die „Dail» News" melden, daß 80,000 Preußen unter Manteuffel auf dem Marsche nach Rouen und Amiens seien. Florenz, 7. Nov. Die „Opinione" meldet, der König werde gemäß eines Beschlusses des Ministerrathes am 30. Nov. nach Rom gehen. In allen Wahl- collegicn herrscht eine starke Wahlbcwegung. Aus New-Bork vom 3. Nov. meldet der Telegraph: „Gestern rückten mit dem Steuer-Inspektor Butcher 2000 Mann Infanterie aus und zerstörten mehrere gesetzwidrige Branntweinbrennereien in Brooklyn. Der Pöbel warf mit Steinen nach den Truppen, doch machten diese von ihren Waffen keinen Gebrauch. — Der Kreisgerichtshof von New-Nork hat entschieden, daß das neue nationale Wahlgesetz der Constitution einverleibt werden solle. Prag, 3. November. Verfassungstreue Landvereine fassen Resolutionen für dirccte Reichsrathswahlen und eine Alliance mit dem neu constituirten Deutschland. Petersburg, 6. November. Der Kaiser hat den Generalstabs. Chef der II. und III deutschen Armee, v. Stichle und v. Blumenthal, den GeorgSorben vierter Klasse verliehen. Telegraphische Depeschen. A Stuttgart, 8. Nov. Unsere Münchener Quelle vervollständigt ihre Mittheilungcn vom 1. Nov. über die Verhaftungen in Versailles und berichtet ferner: Die süddeutschen Staaten treten vollständig in den deutschen Bund auf Grundlage der Nordbunoverfaffung ein. Sie acceptiren das zu erweiternde deutsche Oberhandelsgericht in Leipzig, die allgemeine Freizügigkeit sowie freie Wahl der Kriegsdienstpflichtigen über den Ort der Ableistung derselben, norddeutsches (noch zu ergänzendes) Strafgesetzbuch. Die nordb. Gesetze vom 13. Mai 1870, doppelte Stcuerlelstung betreffend, vom 16. Juni 1870 über die Ausgabe von Pa- piergeld, vom 10. Juni 1869 über Wechselstempelsteuer, ferner vom 14. Juni 1868, schleswig-holsteinische Pensionen betreffend, vom 3. März 1870, Elbzölle betreffend, sowie über allgemeine deutsche Marine-Anleihe sollen sofort in Kraft treten, deßgleichen die Bundesgesetze vom 1. Juli 1868 über Aufhebung der Spielbanken, vom 7. April 1869 über Maßregeln gegen die R-nderpest, vom 1. Juni 1870 über Flößerei-Abaaben und endlich das Gesetz vom 3. Juli 1869 über die Gleichberechtigung der Confessionen. Gemeinsames Nationalindigenat soll auf dem Wege der Deutschbundesgesetzgebung alsbald eingeführt werden; Wahlen zum deutschen Vollparlament dürften in Kurzem angeordnet werden. Tours, 7. Nov. Es geht hier das Gerücht, daß General Cluseret in Marseille verhaftet worden sei. — Ein Corps von 5000 Mann ist nach Marseille abgegangen, um die Autorität von Alphonse Gent wieder herzustellen. Man soll auch beabsichtigen, die Entwaffnung der Garde civique in Marseille vorzu- nehmen. Der Commandant hat die formellsten Befehle. Er hat den Auftrag, rhe er handelt, mit dem Commandanten der Nationalgarde in Einvernehmen zu treten. Paris, 3. Nov. Die Regierung hat die Absetzung von fünf BataillonS- chefs der Nationalgarde verfügt. Es sind: Gronnier vom 74. Bataillon, Bar- beret vom 79., Dietsch vom 19., Louguet vom 248., Chassin vom 252. Ba- • wttdcn S“8 b Aufrechterhaltung der Regierung der nationalen Vertheidigung. Es sind- Le : Temps, Avenir national, Seele, DebatS, Cloche, Berits, Electeur libre, Opinion ■ nationale Lwcrts, Presse, Journal de Pari«, National, France, Constetutionnel, > Gazette de France, Son, Peuplc fran?ais, Gauloi«, Pans-Journat, Figaro Fran<^ais. Die folgenden Journale riethen mit Nein, d. h. zu Gunsten einer re°olu wnaren Commune: Reaeil, Combai, Patrie en Langer und Tribüne. Der Rappel neth einen Mumcipalrath zu verlangen und mit Ja zu stimmen. — Die Regierung ließ 1,500,000 Zettel mit Ja und 500,000 mit Nein verteilen." Brussel, 8. Nov. Die „Corr. HavaS" meldet: Ernest Picard wollte nicht allem, daß man über die Regierung abstimmte, er verlangte auch aufs Formellste, ' DQB namentlich über jedes ihrer Mitglieder abstimmte. Seine College» haben ' er Art der Abstimmung, welche durch die Zahl der Stimmen die gegenwärtigen ' Mitglieder der Negierung gewissermaßen clafsificirt hätte, ihre Genehmigung ver- sagt. — Die „Cloche" berichtet ein seltsames Factum: Man hat im Stadthaus, nach dem Abzug der Ruhestörer, eine chiffrirte preußische Depesche gefunden. Dieses kleine Stuck Papier, welches ein Agent des Grafen Bismarck dort liegen ließ, wird dort aufbewahrt. — Der „Electeur libre" will wissen, daß der Fürst Wittgenstein, von König Wilhelm berufen, nach Paris gekommen sei. — Die Riegel, welche auf das Elgenthum des ehemaligen Geheimsecretärs des Kaisers, FranceSchini Pietri, gelegt worden waren, sind weggenommen worben. Ein reicher Schatz von seltenen Correspondenzen wurde bei ihm entdeckt, darunter zahlreiche Autographen von mehr oder weniger berühmten Persönlichkeiten. Das Zimmer welches Pietri bewohnte, enthielt außerdem eine Menge von Gegenständen, Haupt- sachlich Gemälde, welche unseren Museen entnommen waren, wohin sie nun wieder zuruckgebracht werden. Die erwähnten Briefschaften sollen zur Veröffentlichung gelangen. — Der Handelsminister Magnin hat angeordnet, daß alle Beamte, welche unter 2000 FrcS. Gehalt beziehen, während der Dauer des Kriegs eine !entsprechende Entschädigung erhalten. Brüssel, 8. Nov. Die „Etoile belge" schreibt: „Man theilt UNS aus Vcr- vlerS mit, daß dort eine Petition in Circulation gesetzt werden soll, in welcher von der Abgeordnetenkammer verlangt werde, den bonapartistischen Agenten den Aufenthalt im Lande nicht zu gestatten." Das Blatt mißbilligt dieses Vorhaben, als den Grundsätzen der belgischen Neutralität und Gastfreundschaft wider- Allgemeiner Anzeiger. Besondere Bekanntmachungen. 4770) Der auf den 29. und 30 November d. I. der Stadt Gießen bewilligte Vieh- u. Krämermarkt wird an diesen Tagen abgehalten. Gießen, den 7. November 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __Bogt._____ Oeffentliche Aufforderung. 4655) Forderungen aller Art an den oncursfälligen Nachlaß des zu Paris oer- jprbenen Johannes Becker II. von Staufenberg sind in dem Termin Donnerstag den 29. December l. I., Vormittage 10 Uhr, bei Vermeidung stillschweigend eintretenden Ausgusses von der Concursmasse anzu- Imelden und mit etwaigen Vorzugsrechten zu begründen. Gießen, den 25. October 1870. Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher. Bekanntmachung. 4781) Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kennt- niß, daß vom 10. d. M. an die Züge No. I und II unseres dermaligen Fahrplans, Abgang von Frankfurt Morgens 4 Uhr und bezw. von Cassel Morgens 4 Uhr 30 Minuten für den Personen-Ver- kehr bis auf Weiteres ausfallen. Cassel, den 7. November 1870. Königliche Direction der Main Weser-Bahn Versteigerungen. 4766) Dienstag den 15. November d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die Hofraithc des Verwalters Georg Kuhlmann dahier: Flur Nr. cnKlftr. Vi48 9 Hofraithe in der Wolkengasse, V150 11 Hofraum, Scheuer u. Miststätte daselbst, Visi 4 Hofraum, Stall daselbst, nochmals meistbietend versteigert werden. Gießen, den 7. November 1870. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. _______® em ml er, Ortsgerichtsmann. Main - Weser - Bahn. 4707) Die Anfertigung und Lieferung von 100 Stück Fußwärmer für Personenwagen soll im Wege der Submission vergeben werden und sind Offerten bis Freitag den 11. November d. I. an den Unterzeichneten, durch welchen auf portofreie Anfrage die näheren Bedingungen übersandt werden, einzureichen. Cassel, den 3. November 1870. Der Obermaschinenmeister: Büte. !4775) Dienstag den 15. Novbr., Vormittags 11 Uhr, werden in dem Geschäftszimmer des Unterzeichneten 3 alte einläufige Flinten und 1 Wachtelgarn versteigert. Gießen, den 7. Novbr. 1870. Großherzogliches Forstamt Gießen. D r a u d t. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 4771) Montag den 14. November d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwaldc, Distrikten Neuhege und Heingesboden, nachvcr- zeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 207V2 Stecken Nadel-Prügelholz, 77V» „ „ Stockholz, 2205 Wellen „ Neisholz. , Die Zusammenkunft ist am alten Anne- röder Weg ast der 1. Schneiße. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. April 1871 gestattet verkauft. ist eine ver- 4785) Eine erfahrene zuverlässige Kran- ™ /•— fi* nnrh bet Blat- Vermischte Anzeigen von 2 indem er prompte und reeue ^vluluu” ff. spruch. Gießen, den 7. November 1870. Settersweg C. 1^5. (4778) --------------- Auf dem übieruaionuiu vu. ^-vierzehnten. Fisckbach, Seltersweg, den Schloßraumen Ludwigs d 9 von Emil "bet Brühllchm Univ.-Druckerei ®r. Chr. Pi-tsch) in Gi-ßm- Revaction, Druck unb^f^fl Malaga, Sherry. 4748) Junge Mädchen werden zum Düte«- machen ßWonb @pierj afteraea. sogleich »u 6eilÄr.'s«eibei, am Kreuz, 4737) Ein zuverlässiges Kindermädchen wird sogleich gegen hohen. Lohn gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Syrmier Slibowitzr, vom 1819, Creme de Menthe, Anisette de Bordeaux, Berliner Gctreidekümmel, von I. A. Gielka, 4610) Frische Sendungen in Sardine- in PicleS, Sardine« a 1 hülle, Anchovis, Mixed-PicleS, Kaviar, Champignons, Orange Rum-Punsch'Syrup, Maraschino di Zara, 4773) P«-Hcn kaustam Kreuz. ^Ä'Äüiwe (Schöne Aussicht.) (Sotbacr Cervelatwurst, Neuen Holland. Vollharingen, Genucs-Sardellcn, Bückingen zum Rohessen, Königs ^elAstnrke „, Georg Harz, im Nramm'schen Hause tu der Neustadü ocr angenumuitti« Auch können Mädchen aus der Umgegend zugleich Kost und Woh- "^Trau u Uerlitt, Kleidermacherin, wohnhaft bei Herrn Möbelfabrikant Fürst. Firma: Eduard Strack, Neustadt. 1 neu assortirtes Laster > Sar., viertel Flasche 7 h vgr. [| — j 15 Sgr., viertel Flasche« lt . In Gießen allein acht vorrath'6 b« [(4774) barl ^rech. irische Egmonter Schellfische Treffen, {o lange keine stürmische W'tterimg, wieder wöchentlich dreimal ein. Für Cabliauen Zungen und Turbots erbitten wir uns Aufträge mehrere Tage vor Gebrauch. ^Heute frische Sch^llfische^^ 4776) Freitag den 11. Noo. l. I-, J des Vormittags um 10 Udr, Pieferuna des hiesigen Schulbewl- tuugskakns sowie des Strohes bW in 15 Malter 1 Sr. Korn, und 1 Fuder 516 Pfund Kornstroh, auf dah esiger Bürgermeisterei an den Wenigstnehmenden ver- °°Röd7en'7en 8. Nov. 1870. Großh-rzogticht Bürgermeisterei Rödgen. Jndert h ab verkauf. 4741) Eine Parthie zurückgesetzte Kleiderstoffe, Unterrockstoffe, ächtfarbige Jaconetts und Organ- tins werden in meinem Nebenhause A bedeuten berabgesetzten Preisen 9 u ’ S. Hirsch Sohn. 4760) Ein braves, zuverlmstges Mad- chcnsucht Stelle Näheres bet Herrn Schuh- !macherme,ster Setzer, IN der Neustadt. Keilgetzotsnss. g Treber °"^Th. Lotz Wittwe. i^aqx Kin sehr schön möblirtes Zimmer ätäÄgs® ÄStrngÄ Stnbe mit Cabinet zu mrmiethen.---- ^n'der Nähe des Bahnhofs, Lit. E- Nr 1?, Md zwei sreundlich- Zimmer so- gleich zu vermiethen.___________________ Bekanntmachung 4700) Montag den 14. Novbr d. I-, und Baumstücke, auf 12 Jahre verpachtet " Bemerkt wird, dast Alles in einem guten Zustande ist. Auf Verlangen können wei- ttre 25 Morgen Aecker und Wiesen sogleich mitverpachtet werden. Nodbeim, den 4. Novbr. lv/o. Jt0°9 ' Der Vormund: Chr. Schlierbach- Als eines der vorzüglichlten Hausmittel bei fast ollen Krankheiten bcro^cJf2s rationS-Organ^ catar.hcn, Husten , Heiserkeit ic. kann der überall beliebte Dr. HiU | debrandt'sche n weiße Krauter - Brust- > Syrnp h 1 allen Leidenden bestens-mpsodlcn werden. I| § Stotternde werden nach einer untrüglichen Methode in circa 8 bis 14 Tagen stch-r gehe ». Etwaig. " Geschäfts - Eröffnung. 47.0) und empfiehlt sich IM Einrahm . Svieaeln, und bittet, mit Goidleifien, 5SÄ' Ä®’-"Ä» 3«: ss™,'ns 4676) Die Materialwaaren - Handlung empfiehlt unter Garantie der Aechtheit: Arrac de Batavia, Jamaica Rum, Abzynthc, Schweizer, >. Dualität, । Kirschwasscr, Schwarzwälder, Nustbrandwein, Cura^no d’Hollande, Persico-L queur, Creme de Vanille, AnnanaS Arrac-Punsch-Syrup, W 4763) Ich habe eine «roße Auswahl in * Damen Winter Mänteln g ...»'» G Sonnenstraße B. 10S. 4782) Wärmflaschen und Warm- steine empfiehlt ft- H- Fuh 4757) Ein Wagen steht Zuverkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts------- 4684) Ein Haufen Mist ist zu verkaufen bei Bäcker Kuhn, am Kreuz^. Vermiethungezr. cvm Nebenhause des M Heß ist ein mu hergerichtetes Familienlogts zu oer- miethen und alsbold zu beziehen.—------ 4378) Einige schone flirte Zimmer, mit oder ohne Cabmet, find rm Z v suchen Garten zu vermiethen^-------- 4768) ^mmer langsam voran, . Die Letzten werden die Ersten sein! it Auch die Gemeinde Allendorf a. V Lahn L hat dieser Tage ihren im Felde stehenden Kriegern eine namhafte Geldunterstutzung zukommen lassen.__ __ 4730) Einem geehrten Publi^m zur Nach- Mit ooer vynt. ««v.,..., 1- — riebt daß ich ein 2)dcrcerie-Geschaf , schen Garten zu venniethem--Hunden mit fertigen ^^^^^^^^l^^^^^^gasse) ^richtet habe und 'wch damtt bestens em- ■ a?»> -» »'■' ■“ - •'*' ÄÄfc E m. „g lnlcthen oei Neuenweg. -----ber Ang|0 - Swlss Condensed Milk Cojnp. in Chan. - g Condcnsirte Milch lSchw-ir), "^N^ischbach SMnsweg. Auswahl: in Schuhen, Gckbrettern, Hauslegen r , (4779J Mustern. --------------- g II»ileuische Maronen § Emil Fischbach, Seltersweg. empstchlt ____ _ _ _ !Ausstckbt Mi BaaMlMtg!! Dic Grosth. Bürgermeistereien der um-t Tffnmben Orte werden ersucht, dies in. ihi^en Gemeinden bekannt macken zu lassen. 60eßen den 8. November 1870. ^roßh'erzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.__. Mühlen - Verpachtung. 4777) Montag den 14 d. Mts., Njittogs 12 Uhr, t , , soll die Kronenmühle zu Bieber nut Wirth- schast auf 6 Jahre anderweit verpachtet "Kronenmühle, den 8 irinis sowie das Brauereigebäude als La- & erfahrene zuverlässige Kran- £10^ m= E Ein Logis °0z"nNgen Räumen die"Tped"^"Blt^s,________________ ftnbu?di ber Wegzug des letzten Miethers - Mädchen zur Lehre werden wie- -k «ess. XtÄTSSS 4756) Ein Logis ist zu vernnethe nd \ ca v-'" .uin TtPtiphhar bei Reflectanten wollen sich Sesalligst bis zum Schone Aussicht.) ^2. November r" Fronhausen^Nr.,33^Gast^ ’ ; |V yt yv 9t/lourd PaleHtsstoffe "4753) Ein freundliches, möblirtes Zim- Wirth H^ion' d. Bltts. melden, die auch Verschlidene Parlieen Bukskms, Velour , V mer ist zu vermiethen bei (-• - --näßere Auskunft ertheilt. § für Herren- und Änabellan^uge, vr Stuck --—--- — Circa 150 Stück % Rcin-L-m-n und 3/4 L-.n-n,^ pr. St l 6/4 Hausmachcr"Hanst-ine«' f^erfteQualität, zu 16 st- « «4 wei#/Wqni'0, Plum°4dam.«-. x Ä»*-«*., »'• «*- 10/ 'K'l' ponecol, C-chewir.Tischteppiche, i- 50 kr. und 2 fl. 12 fr. pr. Stück, Riauvdecken, pr. Stück 2 fl. 30 Ek- ^nd hoher, ZL.enz-.4-', .% KrtkgSMMMMi der Gatteitlaub^ ~ '.ivßräumcn Ludwigs des Bierz 9 iben ^uf der Landstraße nach Woith . 18? August." Nach der^Natu^aus^nomm-n^vo ceitrUbencn deutschen Arbeiter. | Ä« Ä Von F. -. ®. -_________ •***! „it tM" J Lcsül Abonne Jlltr* ffii die lkber|1 dlattes von d. 3. in d So pflichtigen, oder ihrer in demsclbe werkögefellei Stammrolle haben, ihre L iO Thlr. b Bezü) düngen ver] Di bekannt mai Gieße! Die Königreich ; krage, tz-' politischen L rigkeiten ent l>nd. 3a e, BnatN Sn ’P siigsam \ ®fnte hinoe ijtion zu tt WH, hj, iu Wünschen der T MHub fischen 5) 6!' «Itili 6 •’n bhi-, 011 den it« Cm ^ber Manuel t ?#