Nr. 107 Samstag Mt 10. September 1870. Verpachtung. 150 424 M auf die Chaussee, 797 28 136 33 66 bei 275 36 275 704 13 50 b. 33 36 137 162 771 769 556 276 995 975 101 67 166 20 17 23 8 102 21 28 44 71 102 Gemarkung Wieseck. 383 Acker im Niederfeld, 310 Wiese im Taubeuanger, Flur 2 tzötht- Le° 648 „ J97 „ 470 „ 755 „ 1337 „ 968 „ 1634 „ 418 „ 716 Acker Weg. Grummetgras-Versteiqerung. 3863) Mittwoch den 14. September, sogleich nach Beendigung der herrschaftlichen Grummetgras-Versteigerung, soll bei Wirth 19 21 22 22 23 26 28 28 28 28 39 185 links / der oberh. Eisenbahn, 392 rechts t Acker im Altenfeld, Arbeitsvcrsteigerung zu Garbenteich. 3955) Dienstag den 13. September, Nachmittags um 4 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhause nachstehende Unterhaltungs-Arbeiten mittelst öffent- Acker, 1.-..» Wiese \ bafelbft' Acker am Sandkauten-Weg, wobei 3 Nächte Pferch, Acker daselbst, „ am Altenfeld, stößt auf den Bruchgraben, Acker im Altenfeld, „ 2 Triebviertel amRöd- ger Weg, Wiese, 2 Wiesenviertel auf der Burg, Wiese hinter den krummen Morgen. am Hammweg, daselbst, in der Oberlach, am Busch, in den Stockwiesen, daselbst, daselbst, daselbst, unter dem Wiesecker Dorfeld in Wieseck das Grummetgras von nachstehenden Wiesen versteigert werden, als: □Mir. e Pioclama- ter r-nastie, Gerrchligkeit ur sich selbst i rechne». — ngea Auf.— l abgeschaft. llle Teutsche, erMzlvanjig witrigtnfaOs itl" publitirt nS. - Ei» für Zvistig- ionaltn Str* (8r. 3.) 6 sind allent' Grummkigras - Versteigerung. 3933) Mittwoch den 14. September, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr, wird das diesjährige Grummetgras der Wiesecker Psarrwiesen bei Wirth Dorfeld öffentlich versteigert werden. Dr. Jochem, Pfarrer. 28 32 3939) Das Grummetgras von den Wiesen auf dem Pfuhl, am Wismarer Weg, im Heegstrauch und auf der Wiesecker Au soll bei der städtischen Grasversteigerung mitversteigert werden. Emil Möhl Wittwe. in der Gemarkung Linderistruth, (bei den Wiesen daselbst.) Vormittags um 11 Uhr von 71 Morgen in den Gemarkungen Göbelnrod und Saasen, (am Morensee.) Preis vierteljährlich 36 ft. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 49 ft. GrummctgraS-Versteigenmg. 3923) Montag den 12. September d. I-, Vormittags 9 Uhr anfangend, soll das diesjährige Grummetgras von den dem Marieustift Lich zustehenden, circa 100 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Nieder- und Ober-Bessingen versteigert werden. Der Anfang ist bet Lich an der Straße nach Butzbach. Lich, den 6. September 1870. _____________________ Winheim. i ■t, ;erhaM i saß, j-mlisch wilder' Erscheint wöchentlich drei- mal: Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Expedition: Cauzleiberq Lit. B. Nr. 1. Versteigerungen» Grummetgras-Versteigerung bei der Stadt Gießen. 3878) Montag den 12. und Dienstag den 13. September d. I., jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, soll das Grummetgras von den städtischen Wiesen versteigert werden, und zwar: Montag den 12. September 1870 von den Wiesen vor der Neustadt, am Neuenweger Thor, am Fürstenbrunnen, im Wieseckihal und Heegstrauch; Dienstag den 12. September 1870 von den Ochsenwiesen, den Wiesen im vorderen und Hinteren Stolzenmorgen, der Hopfeneck, im Altentisch und Fernewald. Die -Zusammenkunft ist am ersten Tage bei dem Neustädter Thor und am zrmiten Tage in den Ochsenwiesen, auf dem Röd- ger Weg. Die Großh. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen- Gießen, den 3. September 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen- Vogt. Brodlieftrung. 3958) Mittwoch den 14. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, wird die Lieferung des Brodes für das 2. Ersatz-Bataillon und das Garnison-Lazareth dahier auf das 4. Quartal d. I. mittelst Soumisson auf dem Bureau der Garnisonverwaltung vergeben. Die Lieferungsbedingungen liegen auf dem Bureau der genannten Verwaltung zur Einsicht offen. Gießen, den 9. September 1870. Großh. Hessisches 2. Ersatz-Bataillon. Kreuter, Major. bene Pumpenarbeit, veranschlagt zu 45 fl-, Pflasterarbeit, „ „ 30 „ an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Alt-Buseck, am 8. September 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Alt-Buseck. Wagenbach. (Frau Block gehörig) und noch von mehreren anderen Wiesen. Gießen, den 2. September 1870. ^n Auftrag: K- Vogt, Ortsgerichtsmann. ObstverstciMUttg. 3946) Donnerstag den 15. September d. I., von Morgens 9 Uhr an, soll das hiesige Gemeindeobst, bestehend in Aepfeln, Birnen und Zwetschen, versteigert werden. Eberstadt, am 8. September 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Eberstadt. Gör lach. trackwM n- oartt, gMtn i. Uvsn Dele- itffltn dich Sin: en Säunlein zn pr Ansicht «nfe a besorgen, nut , rnnWlhrwM en. Tie znrilk- rch sein ©niujen mit großer öf Lobe r'sche Stiftung. 3929) Aus vorbemerkter Stiftung ist wieder eine Unterstützung von 150 fl. zu vergeben. Bewerbungen um solche werden von uns 8 Tage lang entgegen genommen. Berücksichtigung können aber nur finden Wittwer, welche in Gießen geboren sind, dem Handwerkerstände angehören, einen guten Ruf besitzen und wahrhaft dürftig sind. Bewerber, die von den Eltern des Stifters abstammen und das Verwandtschafts- verhaltniß nockweisen, erhalten bei gleichen Eigenschaften vor anderen den Vorzug. Gießen, den 6. September 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B.: Felsing, Ir. Beigeordneter. Gießen, am 9. September 1870. Der Kirchenrechner: Wittich. Besondere Bekanntmachungen. Oeffmtliche Aufforderung. 3837) Hermann Pugge, Sohn des früher dahier, jetzt in New-Aork wohnhaften, Gerbers Hermann Pugge, wird, da sein Aufenthaltsort unbekannt ist, auf diesem Wege aufgefordert, sich binnen drei Monaten über die Antretung der ihm und seinen beiden Brüdern angesallenen Erbschaft seiner, am 21. März 1869 dahier verstorbenen Mutter Elise, geb. Mannberger, bei unterzeichnetem Gerichte zu erklären, widrigenfalls Verzicht auf die Erbschaft angenommen wird. Gießen, den 27. August 1870. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Oppermann, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. Grummetgras - Versteigerungen bei dem Großh. Nentamte Gießen. Großherzoglichcn Domanialwicsen wird" versteigert : 1) Montag den 12. September, a. Morgens uni 9 Uhr von 22 Morgen in der Gemarkung Alt-Buseck. Die Hafer-, Klee- und Grummet-Erndte in den Oberförsterei - Gärten wird gleichfalls mitversteigert werden, (bei Wirth Ph. Krämer HI. daselbst.) b. Vormittags um 11 Uhr von 25 Morgen der Sorauwiese in der Gemarkung Staufenberg, (bei Wirth Walther zu Daubringen.) 2) Mittwoch den 14. September, a. Morgens um 9 Uhr von 135 Morgen in der Gemarkung Wieseck, (bei Wirth Dorfeld daselbst ) b. Nachmittags um 3 Uhr von 142 Morgen der Weid-, Burg-, Ochsen- und Weidenstrauch-Wiese in der Gemarkung Gießen, (im Gasthaus zum Pfau bei Gießen.) 3) Donnerstag den 15. September, Morgens um 9 Uhr von 96 Morgen in den Gemarkungen Leihgestern, Schiffenberg und Watzenborn, (im Gemeindehause zu Watzenborn.) 4) Freitag den 16. September, a. Morgens um 9 Uhr von 43 Morgen in der Gemarkung Grünberg, (bei Wirth Bciist im Taunus daselbst.) b. Nachmittags um 2 Uhr von 28 Morgen in den Gemarkungen Queckborn und Haarbach, (bei der Sommersmühle.) 5) Montag den 19. September. a. Morgens um 9 Uhr von 23 Morgen 273 352 348 693 592 285 112 IflO 159 878 620 ArbeitsvcrsteiMMg. 3936) Montag den 12. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, gehörig.) Sodann soll nach Beendigung der herrschaftlichen Grummetgras-Versteigerung das Grummetgras von nachstehenden Wiesen im Pfau versteigert werden, als: □JKftr. Brodpreise vom 10. bis 17. September 1870, nach eigener Erklärung der Bäcker: 4 Pfund gemischtes Brod 19ya fr. 2 Pfund gemischtes Br°v 93/4 kr. 4 Pfund Roggenbrod 17 fr. 2 Pfund Roggcnbrod 8y2 ft. soll auf hiesiger Bürgermeisterei die Errichtung eines Brunnen erforderlich gewor- 3931) Montag den 19. September 1870, , Vormittags 10 Uhr, werden die nachstehend verzeichneten, zur hiesigen euam elischen Kirche gehörigen GÜ- teistücke auf 7 Jahre verpachtet, nämlich: Gemarkung Gießen. Nr. tDKlfir. 459 Acker zwischen dem Gleiber- ger und Läufertsröder Weg, 621 Acker in der Leimenkaute, vor dem Weiher, am Aulweg, daselbst, Gefundene Gegenftä'nde -in- ku?ze^Tabakspfeise"und^eln"KindersAbe^enE^^^"^^' ein großer H°upischlüss-l, ein mittelgroßer Schlüssel, -in Stoffgürtel mit Rosette, -in weißes Krägelchen oon Zwin später ^%Ä?rCraÄ 6ä Unä 3U "^en, widrigenfalls diese Gegenständ- auf Verlangen an di- Finder zurüekgegeben ob, @te6en, den 9. September 1870. Grobherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. ____________________________ Nover. auf der Nothhohl, daselbst, daselbst, am oberst. Niegelvfad. 6) Mittwoch den 21. September, Morgens um 10 Uhr von 9 Morgen 27’/4 Klstr. in der Gemarkung Butzbach, (bei Gaslwirth Adam Joutz daselbst.) Steigliebhaber können sich vorher die Wiesen von den betreffenden Wiesenwärtern zeigen lassen. Gießen, den 30. August 1870. Großherzogliches Rentamt Gießen. Lyncker. (3830) das., das Theil nach Nödgen, am Morgenweg, auf die Wieseck stoßend, (Gg. Ehr. Spruck gehörig), 1057 Wiese, die Lachwiese genannt, 1446 „ die krummen Morgen, (Apotheker Siegfried's Erben zu Butzbach H. bei b,t Et. h btl8t* totgt» rttn begnz. 3.) M'msttriuv td Gommü. W Nicht In 8a(btotI( 1 btillt 6jn, sollt» düst btr 8tsiu»g Ichmtt». iositn höbt» Cet von fctr tl tingtTüjt, (8r- 3.) Mafft» der tii Aßkn ingtbrungt», jubeln nach 995 Wiese an der Oberlach, das Theil nach Gießen, 16 27) 25 25 25 25 26 26 26 9ß 26 268 70 126 128 161 214 47 48 51 ££> 222a Grummetgras - Lersteiczerung. 3880) Das diesjährige Grummetgras von den Freiherr!, v. Nordeck zur Rabenaui- schen Wiesen und Gärten wird Montag den 12. September d. I. an Ort und Stelle in Abheilungen versteigert , nMMlich; a. Vormittags 10 Uhr, von 13'/2 Morgen Wiesen und Gärten in der Gemarkung 'Alt-Buscck, b. Mittags 12 Uhr, von 3 Morgen Wiesen in der Weißenburg, Gemarkung Trohe, und c. Nachmittags 3 Uhr, von l'/r Morgen Wiese am Trais, Gemarkung Groß- Duseck. Rabenau, am 3. September 1870. Der Rentmeister: Schmidt- 3914) Samstag den 10. September d. I., Abends 8 Uhr, soll das Grummetgras von der, der Neu- städter Schäferei-Gesellschaft gehörenden Wiese, 1993 üjilftr. haltend, auf der kleinen Weide, im Locale des Herrn Ludwig Herbert versteigert weiden. Gießen, den 7. September 1870. K- Simon. 3523) B. Katz en stein. bemühen. ten in Nr. 106 des Gießener Anzeigers ab- Emil Möhl Wittwe. ten. Seilerstraße Nr. 2 (Breitegasse) 540 241 335 411 352 Vermischte Anzeigen. 3927) Eine weißbraune Hühnerhündin ist entlaufen. Wem dieselbe zugelaufen sein ollte, wird gebeten, der Exped- d. BlttS. Nachricht davon zu geben. 3934) Einen guten Schuhmachergesellen und einen Lehrling sucht PH. Becker, Weidengasse. 3885) Steinkohlen, Braunkohlen, Coakeö in Ladungen und kleineren Par- thieen empfiehlt Emil Pt stör. Brust- und Lungenleiden. Nach dem Ausspruche der medicini- .schen Autoritäten heilt die Steppenmilch genannt Kumys — rascher und sicherer, als alle anderen bisher in Deutschland angewandten Mittel: Magenmrd Darmkatarrh, Tuberkulose, Bronchialkatarrh, Anämie (Blutlosigkeit) in allen ihren Formen und Folgezuständen, Scorbut, Chlorofis, Hysterie, Hypochondrie und Körperschwäche. Pr. Flasche 15 Sgr., nebst Gebrauchsanweisung und Attesten von den berühmtesten Aerzten. In Kisten, ä 4—12 Flaschen, zu beziehen durch Das General - Depüt von Liebigs Steppenmilch (Kumys) Berlin, Teltowerftr. 55c. 3924) Ein braves Mädchen wird auf Michaeli in Dienst gesucht von A. Kraatz. 3932) Preisgekrönt in Paris und von vielen Aerzten empfohlen rst der G- A. W. Mayer'sche weisse Brust-Syrup ein sicheres Mittel gegen jeden Husten, Brustschmerzen, Heiserkeit, Asthma, Retz im Kehlkopf, Blutspeien u. s. w. Allein in Gießen bei Mr- Bieler, am Kreuz. 8913) Samstag den 10. September, Abends 8 Uhr, lasse ich in meiner Wohnung das Grummetgras von meinen Wiesen, als: 3507) Gothaer Cervelatwurst empfehlen I- A- Busch Sohne. 3930) Ein möblirtes Stübchen ist zu vermiethen. Neustadt Lit. D- Nr. 45. Berichtigung. Bei den durch Herrn Hanstein gesammel- L- Braun. — Die Erbswurstfabrikation in Berlin. Von Th. Coßmann. — Skizzen vom Kriegsschauplatz. II. Von unserem Berichterstatter G- Hiltl. Mit zwei Illustrationen. — Die Tage von Saarbrücken. II. Aus den Briefen unseres Specialartisten W- Friedrich. Mit drei Illustrationen von demselben. HI. Das II Bataillon des 12. Regiments im Gefecht bei Spicheren. Von einem, der auch dabei war. — Am Familientische: Der Adler. Gedicht von K- A. Mayer. — General von Zastrow. Mit Porträt. — Eine Erinnerung an die Grille. Mit Illustration. Preis pro Nummer 2,/2 Sgr. Zu Bestellungen empfehlen sich die Ferber'sche Univ.-Buchhhandlung, E- Heinemann, I. Ricker. (3951) Ein trat 3888) Zum An- und Verkauf von Früchten, in kleinen und größeren Quantitäten, empfiehlt sich bestens Markus Engel, am Kreuz. Arbeitsversteigcrnng zu Ruttershausen. ' 3956) Donnerstag den 15. September, Nachmittags um 1 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei Ruttershausen nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden, als: t ,, n , 1) Planirung einer Strecke des alten Lahnbettes, veranschlagt zu 333 st- 20 kr-; 2) Pflasterarbeit, veranschlagt zu 90 st. Ruttershausen, den 9. September 1870. Großherzogliche Bürgermetsteret Ruttershausen. I- A-: Körner, Bezirksbauaufseher. des General von Bose. — Der Marsch nach Hause. (Fortsetzung.) Erzählung von Wilhelm Raabe. — Die Verwüstung des Heidelberger Schlosses. Zu dem Bilde von 3940) Verschiedene Sorten reife Aepfel werden billigst abgegeben bei ~ a- z~ x < i. **■ Von Frau Therese Heß 2 Schneidbret r unb 1 toffei Von Herrn Christian Loder l- -'N- neue B-tsttell^ Von Herrn Backer Vogt am Wallchor 20 Laibe Br d ü6a6en durch Frau ®ie “ Nasch-n Himbeer,asi. Von Herrn Gustav Ubrich 5/io Kisten Cigarren. Von Uaü NK Wtth"l °S°t Caffee. 1 Packet Zucker und 4 Flaschen weißen Wein. Von Herrn Dr. Weber frisches Obst. Von Herrn Oeconom Heß 45 Stuck Eier. Von Fräulein Auguste Trapp 2 Flaschen1780r Wem^^ ß H^beergelze. Von Herrn Andreas Mohl 1 Flasche Hunbeerest g A. Vermögen. fl. fr. 1) Die ausgeliehenen Kapitalien betrugen Ende 1868 589,358 36% 2) In 1869 wurden ausgeliehen .... 212,050 — chenG-rlei r fru)at6ftne gs um rack. Tb auf Summa 871,130 56 11) Davon ab die im Jahr 1869 zurückbezahlten Einlagen - 159,645 43 12) Die Schulden der Kasse an Einlagen betragen also Ende 1869 711,485 13 Gabe • • • • • „ in dem Gasthaus zum Einhorn . • • der Arbeiter bei dem Hausbau des Herrn Hof- gerichts-Advocat Engelbach H. • • ■ „ in der Wirthschaft des Herrn Heil m der Wieder^imahme^für zurückgegebene früher angekaufte 1869 an Unterstützungen bezahlt: 1) Beiträge von Unterstützungen zu Industrieschulen 2) Unterstützung für die Handwerkerfchule zu Gießen 3) Dergleichen zur Mathildenstiftung .... 4) Dergleichen für die Kleinkind er schule . . . • 5) Dergleichen dem blinden Heinrich Mohr zu Daubringen 6) Dergleichen für die Fortbildungsschule zu Heuchelheim 7) Dergleichen für den Frauenverein für Krankenpflege für das Groß- herzogthum Hessen 8) Dergleichen für die Fortbildungsschule in Leihgestern Mlse. i englisch n Hütel. Wirth L. aah. 'N Gegenstände . • • • • Beitrag der Gemeindekasse zu Steinbach • „ des Herrn Philipp Reiber zu Pans „ des Singvereins zu Grümngen • ; Ertrag aus Opfern und Collecten an Sonntagen und aus Betstunden aus Grümngen . - • Beitrag aus einem bei dem Bezirksstrafgencht zu Gießen abgeschlossenen Vergleich Sammlung im Cafö Ebel 3te Gabe • • ,, im Griechischen Stübchen, 2te Gabe . ' in der Wirthschaft des Herrn Schnell • „ in der W-rthschaft des Herrn Lotz, 4te Gabe Beiträge aus Gießen Klein-Linden (3. Sendung). 7 Hemden, 100 Compressen, 2 Betttücher, 10 dreieckige Tücher, 12 Bis zum"'U Septbr. war an baarem Geld ausgegeben worden: 1) Ausgaben allgemeiner Art ■ • • .. ■ • ■ 2) Materialien für Verbandzeug, Bettzeug, Weißzeug, Trag- Bekanntmachung 3897) Die Rechnung der hiesigen Spar- und Leihkaffe für das Jahr 1869, welche der Hauptversammlung der Vereinsmitglieder vorgelegen hat und nunmehr an Großherzogliche Oberrechnungskammer zu Darmstadt zur Revision abgegeben worden ist, hat folgende Resultate geliefert, welche in nachstehender Uebersicht bekannt gemacht werden. atllßemciiicr deutscher Arbeiter-Verein. 3953) Montag dm 12. Scptcmbcr, Abends halb 9 Uhr: Ocsscntlichc MitMdcr - Bcrsammlung im Promenadenhaus. Tagesordnung: Feier des Lassall'schen Todestags. Auch Nichtmitglieder haben Eintritt. Mehrere Mitglieder. Mgemcme Onöuftrie = «flusjteffimg für das Gesammtgebiet des Hauswesens GasseL. 3954) Die Ausstellung ist bis 1. October verlängert. Alle Einrichtungen, Concerte 2c. verbleiben unverändert wie bisher. Der Eisenbal-nverkehr nach allen Richtungen ist vollständig frei. Die durch die Gnade Sr. Majestät des Königs der Ausstellung zur Verfügung gestellte M i trailleuse uiurde in der Schlacht bei Wörth erobert. Die Wasser auf Willjclmdljölje springen noch bis zum 1. October. NorZtand. Summa vom 29 August bis 5. Einnahme rn Summa o90i st. 41 ir- 3957) Der Unterzeichnete, welcher als Führer des hiesigen Sanitätscorps 14 Tage bei Metz thätig war, und sich gerade bei ; -er Hessischen Division überzeugt hat, wie sehr dieselbe in vielfacher Beziehung Mangel leidet, geht auf Wunsch hiesiger Einwohner zum Kriegsschauplatz zurück, um unserem 2ten Regiment ein Transport Liebesgaben zu übermitteln. In Folge dessen wird baldigst zur Abgabe (längstens Montag früh) von Cigarren, Tabak, Chocolade, Fleischertract, Spirituosen und Geld (zu zweckmäßigen Ankäufen) an ' ihn gebeten. Dr. W. Simon, _____________________ bei Advocat Kraft, Seltersthor. (Marschkarte nach Paris.) Als eine der vorzüglichsten Karten vom Kriegsschauplätze glauben wir die kürzlich von Carl Eugen Ritter bei Stahel in Würzburg erschienene Karte der Nheinlande empfehlen zu dürfen; bis Ulm und Paris sich hinausstreckend, berücksichtigt sie insbesondere die Gebirgszüge, sowie die Straßen und Eisenbahnen. In der vorliegenden neuesten Auflage sind auch die Grenzen von Elsaß und Lothringen in Farben hervorgehoben und ein kleiner Plan von Paris beigegeben. Die Schrift ist trotz der großen Reichhaltigkeit sehr deutlich, der Preis von 36 kr. oder 10 Sgr. überaus billig. Bitte um wollene Unterjacken. 3952) Viele Verwundete bitten seit einigen Tagen um wollene Unterjacken und wir möchten deshalb den drei Lazarethen eine Anzahl zur Verthei- lung zustellen und glauben dabei auf die Unterstützung der wohlthätigen und vermögenden Familien unserer Stadt hoffen zu dürfen. Wir werden also recht dankbar sein, wenn uns zu den bereits angefertigten wollenen Unterjacken auch nur einige neue oder alte noch brauchbare zugestellt werden. Für das Material-Comite: Landmann, Pfarrer. Kriegsnummeril der Gartenlaube. Die Nr. 36 bringt folgende Beiträge: Die Thurmschwalbe. Erzählung von Levin Schücking. (Fortsetzung). — Ein Dutzend von einer Million. Mit den Por- traits der Befehlshaber der zwölf norddeutschen Armeecorps: I. Edwin Freiherr v. Manteuffel. II. Eduard Friedrich v. Fransecky. III. Constantin v. Alvens- leben. IV. Gustav v. AlvenSleben. V. Hugo Ewald v. Kirchbach. VI. Wilhelm v. Tümpling. VII. Heinrich Adolph v. Zastrow. VIII. August v. Goeben. IX. Gustav v. Man-, stein. X. Constantin Bernhard v. Voigts-Rhetz. XL Julius v. Bose. XII. Kronprinz Albert v. Sachsen. — Eine Recognoscirung auf der Unter-Elbe. Von unserem Special- Correspondenten A. Dk. (Schluß.) — Am Grabe der Mutter. Mit Abbildung: Ain Grabe der Königin. Originalzeichnung von C- Schaal. — Carl Wilhelm vor zwanzig Jahren. — Blätter und Blüthen: Die falschen Gerüchte über die Arreti- rung dreier Deutschen in Bordeaux. — Die unblutige Eroberung einer Stadt. Mit Abbildung: Lieutenant von König erobert mit drei Husaren Saarge- münd. Nach einer Originalzeichnung, eingesandt von unserem Berichterstatter Horn im Hauptquartier. — Erich Mosen. Von A. Schwartz. — Ein Unterstützungstag. — Der große Schweiger. Mit dem Portrait des General v. Moltke, Chef des großen Generalstabs der deutschen Armee. — Kleiner Briefkasten. — Für die Verwundeten und die Frauen und Kinder unserer unbemittelten Wehrleute. — Die Franzosen drei Tage auf deutscher Erde. Von Conrad Herrmann in Saarbrücken. — In der Weißenburger Gartenlaube. Mit Abbildung von Prof. Paul Thumann. — Die Deutschen Amerikas in der Kriegsfrage. Von Theodor Kirchhoff in San Francisco. Nl der< den i noch und bethä die1 uub i 50 nährer im Felde stehen desgleichen für solche Familien aus der Pfarrei Londorf 50 Das Geld wurde zur bestimmungsmäßigen Verwendung weiter befördert. Gießen, den 8. September 1870. Dr. Goldmaun. 1 18' Au, Denselben. Marie Johanna Fischer, hlosser auf der des Bürgers und Schneidermeisters, Georg Hartmann Ba-IFffcher, eheliche Tochter, alt 4 M- 16 T., ^epremoer. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche 1 besorgt Pfarrer Landmann. (Hierzu zwei Beilagen.) trwmctiDn, SDrua n ii geriet bcdei. Nach! Anne kamt Forde diesen aufge d 3 e C r Bei dem Unterzeichneten ging ein: von Frciherrn Adalbert v. Nordeck zur Rabenau zu Friedelhausen, für die deutsche National-Jnvaliden-Sttstung zu Berlin 100 fl., für die Familien aus der Pfarrei Kirchberg, deren Erdei s Auss< und gründ Gie (3 Denselben. Dem Bürger zu Steinbach und Maschinenwärter auf der Main- Weser-Bahn dahier, Friedrich Schneider, eine Tochter, Marie, geboren den 27. Juli. Denselben. Dem Bürger zu Braunfels und Instrumentenmacher dahier, Jacob Schellenberg, eine Tochter, Louise Caroline Friederike Emma Wilhelmine, geboren den 14. Juli. J'rifdjbäcfter zu gießen. Sonntag den 11. Septbr. Georg Busch am Kreuz. Daniel Rühl am Rath- haus. Hermann Spies in der Wallthor- straße. Den 8. September. Christiane Jo- hannette Marie Julie Schneider, des verstorbenen Bürgels, Küfers und Wirths, Ludwig Schneider, eheliche ledige Tochter, alt 43 I. 6 M. 16 T., gestorben den 6. September. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Hemeinde zu Hießen. Gottesdienst» Am 11. September. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel. (Sonntag den 18. Sept, soll das h. Abendmahl gefeiert werden.) gestorben den 1. September. Den 6. (September. Karl Haun aus Rudolstadt, alt 30 I., gestorben den 4. September. ter auf der Gepäckexpedition der Cöln- Gießner Bahn dahier, Martin Kröcker, eine Tochter, Anna Gertraud, geboren den 16. August. Denselben. Dem Bürger und Schlosser auf der Cöln-Gießner Bahn dahier, Wilhelm Meinhardt, eine Tochter, Louise Margarethe Georgine, geboren 2. August. D enselb en. Dem Bürger zu Alt- Buseck und Schneidcmüller dahier, Johannes Benner, ein Sohn, Heinrich Martin, geboren den 16. August. Beerdigte. Den 2. September. Marie Karo- line Sophie Dorothea Henriette Winter, des Oberlieutenants im Großherzoglichen II. Jnfanterie-Regimente dahier, Ludwig Winter, eheliche Tochter, alt 9 M. 17 T-, gestorben den 1. September. 39' Aahr durch "U o flenen sowie Denselben. Dem Bürger und Arbei- G etaufte. Den 4. September. Dem Bürger zu Bad Nauheim und Schlosser auf der Main-Weser-Bahn dahier, H....________ O..- bei, ein Sohn, Heinrich, geboren den 20. August. 392< der ti fltbtn uns Berw Will, bfnu tenAj . Äer terß q Elfter Annoncen - Bureau T51. Dietrich «t Comp. in Cassel. 1) Wir besorgen Annoncen in alle hiesigen und auswärtigen Zeitungen, Journale, Coursbücher etc. 2) In jedem Falle berechnen wir nur die Original-Tarif-Preise und notiren weder Porto noch sonstige durch Vervielfältigung des Manu- scripts und Correspondenz entstehende Specsen. 3) Ueber jede Insertion liefern wir auf Wunsch die betreffenden Belege. 4) Bei grösseren Aufträgen und oftmals wiederholten Insertionen schreiben wir einen angemessenen Rabatt gut. 5) Für Annahme von Offerten auf durch uns erlassene Annoncen berechnen wir keinerlei Gebühren. 6) Vorherige Kostenänschläge werden bereitwilligst ertheilt. 7) Unser neuester correctester Insertionstarif steht gratis und franco zu Diensten. Th. Dietrich t’onep., Annonml-Uurnul für fämmtlidjc in- und aualänbifdje Zeitungen. Die Pflegerinnen in den hieflgen MiUtärlazarcthcn. In einem Darmstädter Blatte, das mit dem so segensreich wirkenden Alicen-V er ein in näherer Verbindung steht, ist gesagt worden, daß in den Gießener Spitälern sich drei Pflegerinnen befänden. Und es ist wohl begründet, daß sich einige Pflegerinnen hier befinden, welche von jenem Verein ausgebildet, mit passender Bekleidung versehen worden und erst noch vor Kurzem ansehnliche Baarunterstützung erhalten haben, wie das recht und billig ist, da die Klinik dvch nichts weiter als Wohnung und Verköstigung bieten kann. Aber außer diesen Pflegerinnen befinden sich sowohl in der Klinik und Thurnhalle als auch in den neuerbauten Baracken eine große Anzahl freiwilliger Pflegerinnen, welche, durch Herrn Geh. Med.-Rath Wern her flWehernt, die übernommenen Pflichten mit Eifer und Hingebung ausüben. Es und von hiesigen angeseheiicn Bürgern? die öhiw^de"Eiitschadmuli^die^Pfleq^ der verwundeten^ Kämpfer für das Vaterland übernommen haben und Tag und Nacht nicht ermüden in dem so schweren Berufe. Freilich ist es leicht die Nase zu rümpfen darüber, daß sich junge Mädchen von Bildung Arbeiten unter- ztehen, die sie im Vaterhause nicht zu verrichten brauchten. Jeder aber, der em Herz hat für die bedauernswerthen Opfer des Kriegs nstrd die Hingabe dieser Damen um so höher schätzen, da nur die weibliche Hand die Sorgfalt anzuwenden versteht, die Lage der Leidenden zu erleichtern. Sei darum auch den freiwilligen Pflegerinnen Dank gezollt für das Opfer, das sie bringen, und möge ihr Beispiel noch Andere veranlassen, sich dem eben so schweren als segensreichen Berufe zu widmen, da weitere Hülfe wohl noch nöthig werden wird. Ein Bürger. Bekannt in a ch n n g. ~ r & 15. der Telegraphenordnung für die Correspondenz auf den Linien des Telegraphen-Veieins rc. von 1868 hat der Aufgeber einer Depesche das Recht dieselbe ^/e-s^^udwen. In diesem Falle wird die Depesche von allen Stationen, welche bei be3iebunfl5roeife Aufnahme Mitwirken, vollständig kol- ruri rJe Bestimmungsstation sendet dem Aufgeber telegraphilch unmittelbar rtHftArtCrp1 8 Än bcn Adressaten ober nach der Abgabe an die Wciterbesölderungs- «.^"e Rückmeldung nut genauer Angabe der Zeit, zu welcher die Depesche beni Adressaten, beziebungswene der Weiterbeförderungsanstalt zugestellt worden ist «. . Die Einführung der recommandilten Depeschen hatte den >Zweck dem corresvon- direnden Publikum ein Mittel zu bieten, bie ffia^Wweit rin er corfeOen uK mrl /lIun8Je,ney Depeschen an den Adressaten, so weit dies bei der Natur der telenrrr- phischen Betriebsmittel überhaupt zu erreichen ist, zu vermehren Erfahrung recommandirte Depeschen jedoch nur in sehr geringer Zahl mifßeqcbe»0 uiutlc Depesche2°tC fur ble Recommandation gleich derjenigen für die eigentliche rinr rnrr?rtpUH ?em .s°^spondirenden Publikum ein ferneres Hülfsmittel zu bieten sich Übermittelung seiner Depesche, — so weit es thunlich und nöthig ist -- pr Ä/nm.L°£kDom 11 ^.Ullr c;,on versuchsweise im internen Verkehr das Recht n 11rh^1 nC2inifTanb!5un8' ^vlb /olches durch 15 der Telegraphenordnung gewährt ist und eÄ ^?nps^P 'n Geltung bleiben wird, dahin erweitert roeiben. boß ber Miifneber aer d)kt ift^hiP Ortc innerhalb des Norddeutschen Teleg?aphengebietes bie Bortheile der Recommandation auf einzelne Theile seiner Depesche be- °One lU ftin' d°s doppelte bet @e|ammttaEe 3u BuchfL'SÄstaW^ Rm?dtCßrfiiffpnmrtCrUn8 CV vorzugsweise für nothwendig hält, damit die Depriche chren d-s Adke uErstrich-^ Wort «c. e„.st°Ut in d" Hände rjm Falle bei Verstümmelung nicht unterstrichener Marli' s,pi '«"""'"^Depeschen werden t°r.°n°die Aebüh7-7Lcht1ÜriLrsta L «erlin, den 13. Jun. 1869. Der B»„deska.,zler. Im Auftrage: D c l b r ü ck. 3944) Auch für das 4. Quartal d. I. erscheint wie bisher zwei Mal in einer Morgen- und Abendausgabe die Abonnement X 4 f Inserate für den norddeutschen Bund, y CI H V II (8 l5 in dieser über alle Welt- Süd-Deutschland und ganz , theile verbreiteten Zeitung Oesterreich bciallen Post- kosten 2\’2 Sgr., Reclamen Anstalten 3 Thlr. 5 Sgr. per Petitzeile. In ihren täglichen Leitartikeln und Öriginal-Correspondenzen von dieseits und jenseits des Oceans einen entschieden lieberalen und nationalen Standpunkt vertretend, verbindet sie damit ein reichhaltiges Feuilleton in Originalarbeiteu der tüchtigsten literarischen Kräfte und eine Börsenhalle, welche in volkswirthschaftlichen Rundschauen und in Berichten über alle Vorkommnisse auf dem Geld-, Effekten- und Waarenmarkt ein umfassendes Bild aller Handels-, Verkehrs- und industriellen Interessen bietet. Alle wichtigen politischen Nachrichten und Vörsencourse werden täglich zweimal durch telegra- phiscke Depeschen mitgetheilt. Berlin, im August 1870. Expedition der National-Zeitung.