40" 45 ■ 15", 90, _- 21, _ » • »: Jf 70 , b, L, ioöö; 5, 35 ’ 15' 29 , 18, 56; 1697 Ot 8901 , 41 . 10599 fl. 28 fr Lzarelhr: $räut Schmid! *' 14«. - $on Z end er 3 ffla- inb einen Rinz r Pantoffel. - l. Habenichl 18 rolinan 6 Pani siaschen Panich' on einem llngc- . - Lou ffrau bomspondenj! - Von ffrau Dt O-e/chaufcii otaH und «m Mm Md p Kirichen^let - Obssund 1 ■rau ÄluMthal Mch. - Son Durchichlotz - uder Mim M ion den @still’ Von Herrn N; De,'er in W Von einem w inten Eaffrr. - n «or M •2 Flaschen mann)' «H».*»** 6* ** Jn 1 w ■ gölten, ^iW»4' jtrei»«166* Preis vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition. Canzleiberz Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen. Nr. 121. Freitag den 7. Oktober 1870. Bestellungen uns -en Gieftener Anzeiger bei allen Post-Expeditionen un^ den Land-Postboten entgegen genommen. $ Die bereits erschienenen Nummern werden nachgeliefert. Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpedition abholen lassen, erhalten denselben pro IV. Quartal 1870 zu 1 fl. Damit unsere geehrten Leser früher als bisher in den Besitz der neuesten Nachrichten gelangen, so haben wir die Einrichtung getroffen, daß der Anzeiger anstatt Morgens schon des Tags zuvor Abends ausgetragen wird. Die Erpedition des Gießener Anzeigers. Amtlicher Theil. Gießen, den 6. October 1870. Betreffend: Die Rinderpest. Das ®roüI)rr)oglid)r Krrisaml Gießen an die GroMyogUchen Bürgermeistereien des Kreises. Von Seiten der Königl. Preuß. Behörden ist angeordnet worden, daß der durch Pferde und Hunde vermittelte Transport- und Waaren-Verkehr mit Gegenständen, welche dem Ein- und Durchfuhr-Verbot nicht unterworfen sind, an der Grenze nicht beschränkt werden soll, wenn der Führer des Fuhrwerks durch Bescheinigung der Ortsbehörde nachweist, daß in der Gemeinde, aus welcher dasselbe kommt, keine Viehkrankheit herrscht. ~ Indem wir Sie hiervon benachrichtigen, weisen wir Sie an, auf Verlangen solche Bescheinigungen auszustellen. Dr. G o l d M a n n. Politischer Theil. 6. October. Die Besprechungen in den Münchener Ministerialconferenzen über die deutsche V er sassuugs sragv haben sich, laut einer Mittheilung in verschiedenen Blättern, auf nicht weniger als 76 Punkte bezogen. Dem „Corr. v. u. f. Deutsch!." wird aus Cassel, 2. Octbr. geschrieben: Ale äußerlich bemerkbaren Anzeichen deuten darauf hin, daß namentlich in den letzten Tagen wichtige Verhandlungen mit Napoleon gepflogen werden, deren Schwerpunkt wahrscheinlich in England ruht, und welche über das Maß einer bloßen Familiencorrespondenz hinausreichen. Der Herzog von Hamilton ist vor Kurzem in Wilhelmshöhe gewesen und nach mehreren längeren Unterredungen mit dem Gefangenen nach England zurückgereist. Die für Napoleon eigons hergerichtete Telegraphenstation wird stark benutzt, und man erzählt sich — wir tragen freilich Bedenken, daran zu glauben —, daß er auch mit Ba- iaine in Verbindung stehe. Die Verhanvlungen über künftige Regelung der deutschen Verhältnisse, welche zu München eine Art von Abschluß erlangt haben, werden in Kurzem wieder ausgenommen werden, und zwar — im königl. Hauptquartier. Dahin begiebt sich seitens der württembergischen Regierung Herr v. Mittnacht, seitens der bayerischen wahrscheinlich Graf Bray, sonst aber ein anderer Minister, und wie angenommen wird, auch der Präsident Delbrück. Der Berliner Correspondent des „Hamb. Corr." schreibt: „Man ist in maßgebenden Kreisen aufmerksam den Aeußerungen Cer öffentlichen Meinung über die einzuschlagenden Wege gefolgt, und man glaubt constatiren zu können, daß die meisten Stimmen einer Entwickelung des neuen Lundes aus Art. 79 der Nordbundverfassung, d. h. also eines Anschlusses des Südens an dm Nordbund zuneigen. Man wird nicht irren, wenn man annimmt, daß in diesem Augenblick an entscheidender Stelle beschlossen ist, diese Richtung rtnzuschlagen, nachdem entgegenstehende Bedenken als beseitigt zu erachten sind. Laren hat schon vor Wochen ohne Weiteres seinen Eintritt in den Nordbund beantragt, der Anschluß Hessens wird als so selbstverständlich erachtet, daß davon bisher noch gar nicht Vie Rede war; es handelt sich also um Württemberg uni? Bayern. Mit Württemberg ist ein Einverstäudniß fast erzielt; die von dort belegten Bedenken sind im Wesentlichen ökonomischer Natur und deshalb leicht zu losen. Bedeutungsvoller sind die Vorbehalte, welche Bayern machte; gleichwohl aber kann versichert werden, daß sie das Wesen des Bundesstaates nicht beein- lrachtigen. Gedanken, die auf ein bayerisches Veto und Aehnliches gerichtet varen, sind definitiv aufgegeben, und dasjenige gar, was die „Augsb. Allg. Ztg." als Verfassungs-Entwurf publicirte, kann lediglich auf einen Parteibericht zurück- grführt werden, dem die bayerische Regierung, wie ihr Nahestehende versichern, durchaus fern stand. Man ist nun allseitig hier gespannt, ob mit den einzelnen süddeutschen Staaten besondere Verträge wegen des Anschlusses abgeschlossen ton> den, oder ein Gesammtvertrag zu Stande kommt, eine Frage, die jedenfalls in kurzem gelöst werden wird, da man mit dem Frieden, den man faktisch nicht mehr für fern hält, den Entwurf über die Regelung der Bundesverhältniffe dar- dielen möchte, der dann wo möglich noch dem jetzigen Reichstage und den süd- \ brutschen Kammern zur Annahme unterbreitet werden soll, um zu Anfang des sün fügen Jahres die Wahlen zum ersten deutschen Reichstag vornehmen zu lonnen." Die lichtvolle Darstellung der Unterredungen zwischen Jules Favre mit dem Grafen Bismarck in der Circulardepesche des Letzteren an die Gesandtschaften des Norddeutschen Bundes stellt die schon vor einigen Tagen aus Ferriöres der „Jn- jdependance" mitgetheilte Berichtigung des Favre'schen Berichts außer Zweifel. Es ist m > . klar, daß in dem letzteren die Waffenstillstandsfrage, obwohl dieselbe den Hauptgegenstand der Unterhandlung bildete, nicht genug hervortrat. Dieselbe bewegte sich zwischen zwei Alternativen: Entweder 1) Einräumung eines TheileS der Befestigungen von Paris, und zwar eines beherrschenden, an die deutsche Armee, dabei Freigebung der Communication zwischen der Stadt und der Außenwelt, oder 2) Verzicht auf jene Einräumung, Erhaltung des Status quo in und bei Paris, aber Uebergabe von Straßburg und Toul, die des letzteren zur Erleichterung unserer Zufuhren. Von Soissons war nicht die Rede, dagegen von Saargemünd. Ueber Gebietsabtretungen wurde im Detail nicht gesprochen, vielmehr erklärte sich der Bundeskanzler in dieser Beziehung dahin, daß er sich über die Feststellung neuer Grenzen im Osten erst dann im Einzelnen äußern könne, wenn französtscherseit» Landabtretungen im Princip angenommen seien. Erwähnenswerth ist es noch, daß Favre sich zu Geldentschädigungen bereit erklärte. In einem Briefe, den die „Jnvep. Belge" veröffentlicht, wird erzählt, daß Paris nur Eine Armee sei, kein Bürger, kein Arbeiter mehr, 390,000 Nationalgardisten nebst 150,000 Mobilen. Selbst die Umgangsformen haben sich völlig geändert; begegnen sich zwei Pariser, so sagen sie nicht mehr: »bon jour“, sondern „vaincre ou mourir!“ Trochu ist „bewunderungswürdig durch Menschenverstand", was nicht auffallen kann, da Menschenverstand in Paris jetzt sehr selten und daher sehr bewunderungswürdig ist. Deshalb ist „ein Wort von Trochu Befehl; Jeder hat ein Gewehr und ist gelehrig; Jedermann ist — frohUnd nun der Schluß: „Du wirst von den kleinen Mitrailleusen viel gehört haben, Vie 3000 Mann in jeder Minute unv auf 2000 Meter Entfernung niederstrecken. Und vann die Torpedos, wenn die Preußen Über die Forts hinaus kommen. Wir werden ein schönes Werk machen. „Vive la RöpubJique !* Dreitausenv in jeder Minute macht in ver Stunde gerade 180,000 Mann. Die Sache ist also erledigt; in nicht ganz zwei Stunden ist Vie ganze deutsche Armee auf 2000 Meter Entfernung „niedergestreckt". Nach Vernichtung Ver Armee vor Paris wird Vie Armee vor Metz „nievergestreckt"; der Rest wird mit Girardin'schen „Kolbenstößen" über den Rhein gejagt, wir treten das linke Rheinufer und noch etwas Anderes ab und zahlen die Kriegskosien. Vive la grrrande nation! In Tours und allem Anscheine nach auch in Paris, ist man über das Er- gebniß der Reise Thiers bereits unterrichtet unv wag zum Theil durch seine Berichte bewogen worden sein, durch englische Vermittelung neue Waffenstillstanvs- vorscbläge in das deutsche Hauptquartier gelangen zu lassen, welche diesmal, wie die Telegramme Wiener Blätter behaupten, abgewiesen wurden. Die Situation hat sich eben in den letzten vierzehn Tagen gewaltig verändert. Straßburg und Toul sind gefallen; Paris ist vollständig cernirt und die provisorische Negierung heute noch ohnmächtiger als früher. Die neueste Proklamation der „Negierungsdelegation" in Tours, welche die Wahlen für die Constituante auf den 16. aus- schreibt, klingt weit bescheidener, als früher ähnliche Aktenstücke aus der Feder Cremieux. Man will der Constituante die Entschließung überlassen, ob man nach der Entscheidung des Schicksals von Paris noch weiter kämpfen soll. Da ist keine Phrase mehr von der Unmöglichkeit, einen Zollbreit Lanves oder einen Stein einer Festung dem Feinde zu überlassen. — Der baldige Zusammentritt der Constituante ist übrigens schon wegen der inneren Parteiwirren nothwenvig geworben; Die Bewachung der Festung lag lediglich wieder in den Händen der Landwehr, Tels ernstlich bedroht erscheinen. Kriegsnachrichten. bei nen, des Ueber den Aufstand in Algerien erfährt man über Tunis und Malta folgende zuverlässige Nachrichten: Derselbe brach im Süd osten der Provinz Constantine aus, und schien hauptsächlich im Anfänge seinen Schm den Gegenden, die von den Uled Zacub durchzogen werden, zu haben. Diese nomavr- siren im Djerid-Lande, welches theils zu Tunesien, theils zu Algerien gehör . Es scheint, daß Anfangs September nicht nur die Triben südlich vom Schott-el- Djerid, sondern auch die mächtigen Ssuasa sich anschlossen, und als der Chef der Sauya der Tedjani, Sidi-Mohamed el Aid, den heiligen Krieg predigte, schlossen die Uled-Toru und Beni-Amer sich ebenfalls den Aufständischen an- Letztere sind nicht mit den in der Provinz Oran nomadisirenden Beni-Amer zu verwechseln. Die Kunde der Siege der Preußen, dann die Gefangennahme des Kaisers, sowie Mac Mahons, welcher Letztere allen Triden als einer der besten Heerführer der Franzosen bekannt ist, haben große Hoffnungen bei den Mohammedanern erweckt, die Herrschaft Frankreichs nun doch abschütteln zu kön- und falls dieselben grobes Geschütz hätten, würden selbst die Ortschaften Vor Metz, 28. Sept. Mit dem gestrigen Gefechte in der nördlichen Ebene ... Metz steht ein Ereigniß in Verbindung, welches wahrscheinlich, wie andere ähnliche, zu Entstellungen und Mißdeutungen Veranlassung geben wird. Zwei Ortschaften wurden in Folge des Gefechtes in Brand geschossen. Die eine war das kleine Dorf Bellevue, 3/4 Meilen von Metz an der über Woippy in nördlicher Richtung nach Semecourt führenden Chaussee, die andere das Dörfchen Maxe, in gleicher Entfernung von Metz, eine halbe Meile östlich von Bellevue und eine halbe Meile vom Fort St. Julien belegen. Dieses Fort hat bekanntlich bei allen auf dem rechten Moselufer vor Metz unternommenen Ausfällen eine wichtige Rolle gespielt. Es beherrscht mit seinen Kanonen die Umgegend nach allen Richtungen. Auch das auf dem linken Moselufer belegene Dörfchen Maxe liegt im Bereich der Kanonen diese- Fort-, gleichze tig aber auch im Bereiche von unseren Batterien; es bildete einen der äußersten Stützpuncte unserer Vor- posten, war aber zugleich im Falle eines feindlichen Angriffs für unsere Operationen ein bedeutendes Hinderniß. Eine Folge dieser Umstände war, daß der Ort gestern von verschiedenen Seiten beschossen wurde. Die Franzosen beschossen ihn, um die deutschen Truppen hinau-zutreiben und ein Theil der französischen Jnfan- terie drang darauf durch den Ort hindurch auf die Unsrigeu vor und schoß, den Ort als Schutzwehr benutzend, auf unsere im ersten Anlauf nut Uebermacht zurückgedrängten Vorposten und die denselben zu Hülfe kommenden Infanterie. Dabei stellte es sich deutlich heraus, daß eine Beseitigung der Gebäude des Orts für krnere Operationen eine Rothwendigkeit sei. Während der Nacht wurde deshalb der Befehl gegeben, denjenigen Theil des Orts, welcher während des Gefechts vom Feuer verschont geblieben war, niederzubrennen, und es ist dlefer Befehl, nachdem die Bewohner vorher zum Abzüge aufgefordert worden waren, alsbald ausgeführt worden. Für die Ortsbewohner ist dies ein schreckliches Ereigmß, um so schrecklicher, als ihnen nicht Zeit gelassen werden konnte, die bewegliche Habe vollständig zu bergen. Indessen der Kriegszweck kennt keine Rücksichten und drangt nothwendiger Weife alle Menschlichkeitsgefühle bis zur Erreichung des Ziele- zuruck. Die Verantwortung für jede harte Maßregel, wie für jedes geopferte Menschen- leben kommt über diejenigen, welche in frevelhaftem Uebermuthe den Krieg her- beigeführt haben. Es wird nicht ausbieiben, daß das eben besprochene Ereigmß vielleicht als eine überflüssige Maßregel bezeichnet wird, ja, es ist nicht unmöglich, daß der fernere Verlauf der Dinge die Maßregel wirklich als eine überflüssige erkennen läßt; allein im Kriege ist schneller Entschluß und rasches Handeln un- bedingt geboten. Wer den Zweck will, muß hier auch die Mittel gutheißen. Wenn die commandirenden Generale in Metz nur ein geringes Maß von menfch« iichem Empfinden zur Geltung kommen ließen, so würden sie sicher dem nutzlosen ’ Hinopfern edler Menschenkräste ein Ziel sitzen. Unsere Feinde haben am aller- l wenigsten Ursache, uns Härten vorzuwerfen. (Wes. Ztg.) Zweibrücken, 2. Octbr. Von Straßburg soeben hier eingetroffen, ist e- mein Erstes, mich nach den letzten Ereignissen vor der Festung Bitsch zu er- kundigen. Ich kann Ihnen über den letzten Ausfall der Franzosen am 30. Scpr. mittheilen, daß derselbe darauf berechnet war, der Festung neuen Proviant uzuführen. Das Unternehmen wurde dadurch wesentlich erleichtert, daß die Belagerung durch die Abwesenheit des Belagerungsgeschützes und durch die Abcoai- mandirunq der beiden bayerischen Jnfanterieregimenter bedeutend geschwächt war. Oie schon einmal mit großer Bravour gegen den übermächtigen Feind gekämpft hatte. Leider sollte diesmal der Hauptzweck des Ausfalls vollständig erreicht werden. Während des Kampfes, der um Mitternacht begann, gelang es den französischen Bauern, mit ihren längst bereit gehaltenen beladenen Wagen in tu Festung zu kommen. Au« dem Kampfe müssen die Franzosen ersehen haben, datz ihnen nur geringe Streitkräfte gegenüber standen. Am Morgen wiederholten ße ihren Ausfall mit verdoppelter Kraft, mußten den Versuch zedoch theuer bezahlen, da sie über 60 Tobte und Verwundete einbüßten. Aus Kaiserslautern, 1. Oct. wird berichtet: Hier war gestern das Gd rücht von einem den Bayern nachiheiligetr Ausfall der Besatzung von Büsch verbreitet. Auf die telegraphischen Anfragen erfolgte bis Mittag keme AM" wort. Die „Neustadt. Ztg." meldet aus Büsch, 30. Sept.: Großes Gefecht auf der Roßhall (Hof bei Bitsch) von 1—5 Uhr. Ginne 1. Oct. Zufolge eine- Corp-besehls aus dem Hauptquartiere Ars für Moselle »cm 30. v. M. räumte die Hessische (25.) Division gestern tusiv, Baur und Nr«, um von dem 2. ArrneeeorpS abgelöst zu werden, und bezog folgende Cantonnemeni» : Divisiont-Stab, Stab der 49. Jnfantene.Bri- aade , 1. und 2. Jnsanterie-Regiment, eine Schwadron und zwei Fuß-Batterien: Gorze' 1. Jäger-Bataillon: Noveant; Stab der 50. Jns.-Brigade, 3. Jnf.- Regiment, 2. Jager-Bataillon , eine Schwadron und eine Fuß-Battene: Rezon- , ville- 4 Ins.-Regiment, Stab der Feld-Batterien und zwei Fuß - Battenm: , Dionville; Stab der 25. Cavallerie-Brigade, vier resp. fünf Schwadronen . und die reitende Batterie: Marr la Tour; Pionnier - Compagnie, Stab de, Munition-.Colonnen und ein Theil de« Sanität« - Detachements: Tronvilltf ! Munition«-Colonnen, der übrige Theil de« Sanitäts.Detachements und du Train«' Pnrieux. (Worms. Ztg.) Daily News erhält aus Noiffcvillc bei Metz vom 3. Ort. folgende De- vrfche - Gestern Nachmittag zerstörte eine preußische Batterie St. Germain gegenüber südwestlich von Mont St. Quentin stehend, mit Granaten eine Brücke, welche die Franzosen über die Mosel geschlagen hatten. Dabei ging das Dor Moullv.leö.Metz in Flammen auf. Gestern Abend um 9 Uhr unternadmen U Freiwillige unter Führung eine« Lieutenants eine Expedition m das Dorf NeullY gegenüber der französischen Position im Osten des Forts St. Julien, und steckte, es an sechs Stellen in Brand. Das Dorf verbrannte gänzlich. Es enthielt ge heim: Proviantvorräthe, deren Ort die Bauern der Garnison von Metz verrathei oen Preußen aber verborgen hielten. , Saverne 1. Octbr. Bei dem letzten Ausfall der Franzosen aus Pfalz bura soll es einer Anzahl Franktireurs gelungen sein, aus der Ostung zu ent kommen und die Wälder zu gewinnen. Während unsere wurtembergische Gm nison bisher ein ziemlich erträgliche« Leben führte, ist dies mit einem Male and» aeworden. Die Leute haben einen überaus schweren Feldrienst gegen die Fre schaaren ,U leisten, die die Gegend unsicher machen. Hinsichtlich dieser Frei«'!- ligen sind die schärfsten Maßregeln getroffen; wer gefangen wird, ist dem Krieg« recht verfallen, und diese« bestraft diese Art Kriegführung mit dem Tode. Brüsscl, 4. Oetbr. Ein im hiesigen Park niedergefallener Luftballon au. Metz enthält unter einer Anzahl versiegelter Briefe einen offenen Settel,, WM» befaflt, daß Bazaine ein Duell mit Leboeuf autgesochten hat, wobei alle Bild verwundet sind, und daß Canrobert da« Obereommando übernommen hat. Fontainebleau, 3. Ort. Der Feind ist hier noch nicht eingejogen , °» soll e« zu einem Gefechte im Walde von Fontainebleau be, Challly gekommensew Belleüarde 3. Oet. 120 Ulanen Haden in Regne, Welle uhb Chambi« Requisitionen gemacht. Ziemlich ernste Kämpfe haben in diesen Orten mit Bewohnern Statt gefunden. Vitro le Fran?ai§, 29. Sept. Gestern Abend haben die Franzosen m Vitry la Ville die Laschen an den Schienen der Bahn gelöst. Ein Zug zweiten Feldeisenbahn-Abtheilung ist entgleist. Dem Locomotivfuhrer sind de, Beine gebrochen, die Maschine nebst 3 Wagen Kegen lm Graben. Heu 1 die Bahn wieder hergestellt. Vier der vermuthlichen Ausfuhrer dieser Ocha that sind verhaftet worden. Frankreich war bereit« ans dem besten Wege, sich in eine C-nAeration halb- < auwnomVr Gruppen von Departement« aufzulösen. Der ganze Süden, an der Svitte desselben Lyon, die zweite Stadt de« Reiche«, verweigert der Regierung«. Ii-le in Tou?« den Gehorsam, und in den westlichen Departement« scheint da« Lvermhmen mit der Cenwalre'gierung ebenfall« kein innige« zu se n D.e Eon. I ftituantc soll nun wieder einen allgemeinen anerkannten Mittelpunkt schaffen und । damit auch da- Gespenst eine« bonapariistifchen Gegenparlament« bannen 4u nämlieb da« neue Blatt der Kaiserin, die Londoner „Situation i , schreibt „regt sich frühere nicht in legaler Weise aufgelöste gesetzgebende Körper, und will sieb in Limoge« versammeln. „Wenn" — meint die „Situation — „eine g nügende Anzahl Mitglieder sich zusammenfindet, so gebührt ihnen unbestritten di Au«übuna der regelmäßigen Gewalt. Die frühere Kammer, und nur sie allein, kann wirksam mit dem König von Preußen unterhandeln. Wtr hegen den«innigen WunsM daß der gesetzgebende Körper sich in Bewegung setze und handle, er £r"e einen entscheidenden Einfluß auf die Zukunft Frankreich« au-uben können. Das Journal de Bruxelles veröffentlicht f01Se^'8„ 3 Öctober Gesandtschaft de« Norddeutschen Bundes. Mein Herr! Man hat meiner Kanzlei die 7000 Franken übergeben, welche da« Journal de Bruxelles für d e Kranken und Verwundeten der deutschen Armeen depomri bad Ich werde dafür fernen, daß diese beträchtliche Summe entsprechend den Wünschen der-barm- beriinen Personen, welche sie haben anbieten wollen, verwendet werde. Aber vor Allem liegt !- mir am Herzen, Ihnen meinen aufrichtigen Dank für diesen neuen Beweis des mildthätigen unv wohlwollenden Geistes zu sagen, welcher m diese an Ä so reichen Zeit die Bewohner von Brüssel beseelt. Genehmigen re. 3 Der Gesandte des Norddeutschen Bundes : B a l a n. Einem Pariser Brief (per Ballon) der Pall Mall Gazette vom 27. Sept, entnehmen wir, daß die Regierung in Tours den Parisern per Ballon vorlugt, es sei an der Loire ein Heer von 200,000 Mann zum Entsätze bereit. Aus Brüssel wirb uns geschrieben: Unter den Papieren, welche m den Tuilerien aufgefunden wurden, ist auch die Abschrift eines Briefes, welchen der General Ducrot an den General Trochu von Straßburg aus am 7. Dec em er 1866 gesandt hat. Dieses Schreiben, von welchem m dem sogenannten „Cabinei i noire“ der Post Abschrift genommen wurde, lautet, wie folgt: Da Du den erlauchten Personen, welche Dich umgeben, gerade die Wahr beit sagst, so füge Folgendes hinzu: Während wir auf pompöse Wn,e lange be- rathen, was geschehen muß, um eine Armee zu haben, hat Preußen ganz einfach die Absicht, mit 600,000 Mann und 1200 Kanonen unser Territorium zu über- fallen, ehe wir nur daran gedacht haben, die Cadres zu bilden, um eine Armee von 300,000 Mann mit 600 Geschützen in's Feuer bringen zu können. 3en|ett6 des Rheins gibt es keinen Deutschen, der nicht an den Krieg in einer nahen Z - kunft glaubt Die Friedlichsten, die, welche durch ihre Familienbeziehungen oder ihre Interessen mehr Franzosen sind, betrachten den Kampf als unvermeidlich, und begreifen nicht unsere Unthätigkeit. Da man für Alles eine Ursache finden muß, so behaupten sie, daß unser Kaiser kindisch geworben ist. Wenn man nicht mü Blindheit geschlagen ist, so ist es nicht erlaubt, daran zu zweifeln, daß der Krieg an einem der ersten Tage ausbrechen wird. Mit unserer stupiden Eitelkeit, mit unserer thörichten Einbildung können wir glauben, daß es uns gestattet sein wird, unseren Tag und unsere Stunde, d. h. das Ende der allgemeinen Ausstellung, für die Beendigung unserer Organisation und unsere Bewaffnung zu wählen. (Dies wurde aber doch gestattet). In Wahrheit, ich bm Deiner Ansich , ich fange an zu glauben, daß unsere Regierung von Wahnsinn befallen ist. Aber wenn Jupiter beschlossen, sie zu verderben, so vergessen wir nicht,daß die G - schicke unseres Vaterlandes und unser eigenes Schicksal an ihre Geschicke geknüpft sind, und da wir noch nicht von diesem bebauernswerthen Wahnsinn ergriffen sind, so bemühen wir uns, die unheilvolle Bahn abzubrechen, die uns geraden LSegeS in Abgründe hinabführen muß. Seit einiger Zeit durchziehen zahlreiche preußische Agenten unsere Grenzvepartements, besonders den Theil zwischen Mosel un Vogesen; sie sondiren den Geist der Bevölkerungen, wirken auf die Protestanten ein, die sehr zahlreich und viel weniger französisch sind, als man es gewöhnlich glaubt. ES sind die Söhne unv Enkel der nämlichen Männer, Vie 1815 zahlreiche Deputationen nach dem feindlichen Hauptquartier sandten, um zu verlangen, daß das Elsaß wieder zum deutschen Vaterlande komme. Es ist gut, baß man dies notirt, denn es kann mit Recht angenommen werden, daß es die Plane und den Feldzug des Feindes ausklärt. Die Preußen sind in Böhmen und ^chlcsien vor Eröffnung der Feindseligkeiten gegen Oesterreich auf Vie nämliche Weise vor- t gestern das (* Q^ung von M UW t : AcheL W ltn WZ ;n wn»i**? rsS -sH >•**5 wird»,, LK; .vovt> IpO mflt W i ;ktrn0O,Dl,n - ü Hauptquartiere 8' Dieijioi * cfi ju wtM n 49. ZosalltrE zwei ls.-Bligadt, 3. > r.Pfltttrit: Sil11' sei p. fünf EöMr ompagnik, ieillt:Tronr> , ttadiemtnlS (Womf. Fz. z. Ort- folM- Sr. Glrwaiii^ ranaten eine ftj )abei ging | Hbi unternflt*''3 , in wftejjl t.3« 16bfllüV (F : s »i. Infantttit. j! '' d-« C«u 1 »ml im. i?d» ®4 19 dllsü H ' »«In, ali; firnjnij.: ^deglichr;■ ^en und di> te« Zielet iutj 'psttle Mtnschi e den Aiirz ^ochene "ichi unmojij; eine ubeiH> Handeln r ^ittel gu^ij. ™a6 ton mir': her dem nG haben am ch (Wes. Az> getroffen, «■ ld Bitsch |k Jranpfen oc ig neuen $c:. itert, datz ti|i durch die AK »d geschwächt» ten der LaiiU |tn Feind M vollständig enic in, gelang etR tuen Wagen k h ersehen haben, t; ien wilterhckns 1 ch thener bljch .Gedanken Beförderung von Truppen u. s. w. auf den Staats-Eisenbahnen im Interesse __ - >. „ v • < rx< ......V ______ tt -.4- $s av (X AnSoTci- östr. Stab.-Prior. 55i/2 3% östr. s. Lombard. 453/4 9 3% 5% 5 9 5% Metall. Obi. — 5°/o M. eteuerf. — Livorneser 31 Tosoaner 49 32-34 26-28 51-55 43-45 25-27 Holl. fl. 10 St. Duoaten . . 20 Frankenst. Engi. Souver. 11 Buss. Imper. 9 Doll, in Gold 2 BSrsennachrichten. 5. October 1870. 443/4-45 57-59 42-44 Prioritäten. 5O/o östr. F. St. E. B. 3607/f Lu dwigsh.-Bexbach 162 Maxbahn 108 Bayer. Ostbahn 12O3/4 Hess. Ludwigsbahn — , „uaiulluIlu vv. oiuvuuvd Aus New-York und Waflsington meldet der Telegraph vom 2. October, Sedan herum aefundenen daß die Ueberschwemmung der Flüsse Potomac, James und Shenandoah große Sedan^ herun^gesnnoenenP^^ungen anrichtet. In Richmond betrug der Schaden mehr als 4 Mill- Doll-; in Harper's Ferry, Virginia gingen über 60 Menschenleben zu Grunde. St. Louis, 3. Oct. Eine Massenversammlung von Deutschen beschloß eine Petition an den Grafen Bismarck, dahingehend, Elsaß und Lothringen festzuhalten und eine allgemeine Vertretung im norddeutschen Parlament anzubahnen. — General Lee liegt lebensgefährlich, vom Schlaganfall getroffen, in Lexington U | 1 V H 41p O H V ’ ’ • •• • * ** *"* | *v *' * | Lz / , , zu i schäfte nach der Schweiz zu verlegen. — Unter den Personen, welche tn Pans verhaftet worden, befindet sich auch Lomon, einer der Pays-Redacteure. 3% Chateau-Thierry, 1. Oct. Der Großherzog von Mecklenburg wird mit einem Armeecorps jetzt gegen Lille marschiren, während der General Vogel v. Falkenstein den Oberbefehl über eine neu gebildete Armee von 80,000 Mann übernimmt, um damit über Besan?on nach Lyon zu marschiren. Unter den Sensationsnachrichten, welche die pariser Blätter füllen, ist auch die von einem Kanonier, einem canonnier modele, dessen Thaten bereits legendarisch werden. Seinen Namen kennt man nicht, aber er ist zweiundzwanzig Jahre alt. Seitdem dieser Brave die Schanze der Double-Couronne des Forts von St. Denis in seine Hand genommen, hat er allein alle Anstrengungen der Preußen vereitelt, ihre Batterieen auf der Butte Pinson aufzustellen. Er paßt genau auf, und wenn die Preußen sich zeigen, zielt er, schießt und die Preußen sind vernichtet. Er schießt so sicher, daß er bereits zweiundvierzig preußische Geschütze demontirt hat. Der Gaulois meldet jedoch, daß dieses Muster von einem Kanonier jetzt in einer anderen Batterie angestellt worden ist; in welcher darf der Gaulois nicht sagen, aber die Preußen werden es bald merken. Nach Berichte« aus Nordfrankreich befürchtet man dort ebenfalls, daß die Preußen anrücken werden. Es scheint jedoch, daß dieses, für den Augenblick zum wenigsten, nicht begründet ist. In Versailles werden große Vorräthe angehauft, besonders Hafer, Heu und Schlachtvieh. Die Vorräthe werden bis jetzt alle im Seine- und Oise-Departement aufgetrieben, welches sehr reich ist. — Die Pariser Blätter enthalten einen Brief, worin sie gegen die Nichtbeschäftigung der Armee von Algerien protestiren, die 37,000 Mann stark sei. — Ungeachtet der äugen- schätzt werden. r Der zum Brigadegeneral ernannte Trippart, der bisher Oberst des sechsten französischen Lancierregiments war, schreibt: „Von vier Schwadronen habe ich drei bei Reichshofen und Sedan verloren; ich führe meine Leute nach Saumur, wo wir uns erholen wollen. Im Beginn des Feldzugs aus Schlettstadt mit 41 Offizieren, 533 Mann und 513 Pferden abmarschirt, führe ich jetzt noch 18 Offiziere, 103 Mann und 105 Pferde." darauf hinzuwirken, daß dieselben Behufs Förderung des beabsichtigten Zwecks zu einer gleichen Transporterleichterung sich entschließen. , 1 v Berlin, 4. Oct. Der Legationsrath Lothar Bucher ist vorgestern in aller (SUe nach Ferriöres abgereist, wo sich bereits die Geheimen Legationviäthe v. Bismarck-Bohlen und Graf Hatzfelo seit einiger Zeit befinden. Bern, 4. Oct. Der BunveSrath hat, weil die Deutschen wahrscheinlich auf Belfort marschiren würden, befohlen, daß dje neunte Brigade sofort die Gränze $ Wien, 5. Oct. Unbeglaubigten Gerüchten zufolge soll der Rücktritt des Grafen Beust und die Ersetzung desselben durch dm altconservativen Grafen Anton Szecsen bevorstehen. — Die „Amtszeitung" veröffentlicht die Ernennung der Nach- folger an Stelle der jüngst entsetzten Statthalter. Graf Lodron ist zum Statthalter von Tyrol, Baron Pivo zum Landesp.-äsidenten der Bukowina und Ritter Lummer zum Landespräsidenten von Schlesien ernannt.. In Nantes haben 56 Damen ihre Zustimmung zu dem von Madame de Gasparin veröffentlichten Manifest in folgenden Worten kundgethan: „Wir be^ eilen uns, auf die edle Aufforderung der Frau ve Gasparin zu antworten, und stimmen von Herzen in den lauten Ruf ihres beredten Mundes ein, um das begonnene Blutvergießen aufhören zu machen. Wie sie, verdammen auch wir den Krieg, er sei, welcher er wolle, wir fordern den Frieden von Gott und dem menschlichen Gewissen im Namen der Civilisation und der Verbrüderung der Völker". Es bezieht sich diese Antwort auf folgende Ansprache der Madame de Garparin: „Die KriegSfurie ist entfesselt, das Gemetzel hat begonnen. Wir Frauen des ganzen Landes, Mütter, Gattinnen, Töchter, Schwestern, wir Alle, deren Herzen bluten, stoßen einen lauten Schrei aus. Die, welche schweigen, haben das Blut, welches vergossen wird, auk dem Gewissen. Wir bitten Gott und die Nationen um Frieden. Wir fordern den Frieden von dem menschlichen Gewissen. Weiset uns nicht zurück. Im Namen des Mitleids. Im Namen der Zukunft!" — Brüssel, 4. October, „Bien Public" zufolge bereiten die belgischen Bischöfe einen Protest gegen die Thatsachcn vor, welche sich in Nom vollzogen Preuss. 41/2% Obi. 91V4 Frankf. 3V2% Obi. 80 Va Nass. 41/zO/o Obi. 72‘/2 Kurh. 40/o Obi. 83 Hess. 4o/0 Obi. b. Roths. 92Vg „ 31/2% äo. do. 88 Bayer. 50/0 Obi. 961/2 „ 41/2°/o 1jährige 85 „ 4O/o Vajährige 85 Ve Würtemb. 4^2% Obi. 877/q Baden 472% Obi. 0. E.L. 90i/2 Oestr. 5% b. R. 533/8 „ 5% National 741 /2 haben. Aus Nom, 2. Oct., wird der „Allg. Z." telegraphirt: Auf den ausdrücklichen Wunsch des Papstes hat das 3. Grenadierregiment die Engels bürg besetzt. Der Quirtnal soll zur königlichen Residenz unzureichend befunden worden sein. Die Giunta hat 10,000 Fr. zur Unterstützung von Emigrirten votirt. Florenz, 4. Oct. Nach aus Rom eingelangten Briefen hat der Papst die ihm vom italienischen Finanzminister Sella übersandte Monatsrate seiner Civilliste im Betrage von 50,000 Scudi acceptirt. London. Nach Briefen aus Jersey befinden- sich dort viele hochgestellte Bonapartisten, darunter Baroche, Herr und Mme. Drouyn de Lhuys und Mme. Pietri. Sie haben alle bedeutende Summen Geldes und ihre Kostbarkeiten mitgebracht. Das Geld deponirten sie bei den belgischen Banken, welche bereits sieben Millionen nach London sandten. Herr Drouyn de Lhuys — er war KÄS d« St» hHch.d.ch --ch »°« j°h°r reich - soll an Gold und anderen Kostbarkeiten drei Millionen Aufregung und viele Kaufleute dieser Stadt gehen mit der Idee um, ihre Ge- mitgebracht haben. London, 4. Oct. La Situation bringt unter der Ueberschrift: des Kaisers" ein vom 26. September datirteS Manifest Napoleon'S, welches er Pr. Gass. Sch. 1 Div. Cass.-A. Pr. Friedrdor. 9 Pistolen . .. 9 „ doppelte 9 42 Gld.fehl " " 55 jkmer. 6% 1882r Bds. 943/4 „ 6% 1885r 931/2 Actlen. Frankf. Bank 1283/, Oester. Bank 680 „ Creditaoi. 2411/4 Darmst. Bankact. 324 Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse — 5% Elisabeth-Prior. 751/z do. II. Emiss. — Anlelienslooee. Kurh. 40 Thlr. Loose 611/4 Nassau fl. 25 b. Roth. — Gr. Hess. fl. 50 b. R. 171 Gr. Hess. fl. 25 b. R. 431/4 4% bayr. Präm. Anl. 104^ 40/0 badische Loose 1033 4 Badische fl. 35 Loose 575/g 1858r Prioritätsloose 154 1860r Loose 735/8 1864r n 109 ■ Dailüa 2 Ott Durch telegraphischen Erlaß d-S General - Gouverneurs, °urch Castelnau ins veutsche Haup.quarller in eigenhändiger Schrift abgeschickt „ 7? ö,, „ s'j j 2« c. iik die Wiederanründung hatte, unmittelbar nachdem er angeblich durch Bismarck den Bericht über die der^Leuchtfeuer an unseren Häfen gestattet und demgemäß da« weiter Erforderliche Conserenz mit Favre erhalten. Folgendes ist der wesentliche Inhalt: „Bis zum der deuevlteucr a«i unteren vwn flqtati i B b 4, September wollte ich der Kaiserin volle Freiheit lassen, den Landes-Abstchten Die° Mher ?°Mentl chtm 71 Verlustliste, g ben Mittheilungen über 131 gemäß zu handeln; seitdem wünschte ich begreiflicher Weise, daß Frankreich, selbst Trilvrwn be le 24Stabs- und eine Anzahl von Sanitätsdetachements. Nach mit Aufopferung meiner Dynast,-, d,e Jnvasion zuruckvrange D,e pr°ms°r,sche ^rlippentyeite, s®» «no voraefallen sowie von Regierung walzte die Kriegsveran,Wörtlichkeit unbilliger Weise auf mich. Sie Fish’ S f76J.d 490 Feldwebeln k 2938 Unteroffi- vie Allianz vorziehen würde; demgemäß sollte er als Sieger hochherzige Bedim Stabsoffiziere, 1447 Subalternoffizi F 1553Lungen stellen. Frankreich würde auf mein Anrathen Angesichts einer angebotenen •K,f 99 94? Monn - Nermiüte 1 Oberst 12 Offiziere 5 Vicefeldwe- Versöhnung und einer herzlichen Allianz die Gränzsestungen als überflüssig schleifen 97 llnterofSere^1 755^®erneine >7nd eine entsprechende Kriegsentschädigung zahlen; dergestalt wäre eine fegens- bel, 2 Fahnnche, 1 ^unentstambon^ Mianas 2088 Osfi'iere!reiche Verständigung auch gegenwärtig noch möglich, wogegen durch die Fort- 46*480*^^ ^^lCrC/ ^^00 diann. Sum g g ssi) ' setzung des Kampfes ein unbekanntes Furchtbares zum Unglück beider Länder auf- Ein „Tiines"- Correspondent schreibt von Sedan über die Verluste d°r tauch-n könnt-. ----- ----- - - - - - ■ - Franzosen und sagt: Der Werth der Kanonen, ihrer Ausrüstung, der Kävalle-1 riepferde, der Munitionen, der Uniformen, der um Waffen, kann nicht geringer als auf drittehalb Millionen Pfund Sterling ge- Weehsel. Amsterd. k. 8. lOOVs Augsb. k. S. 993/4 Berlin k. 8. 104% Bremen k. 8. 97 Göin k. 8. 104i/2 Hamburg k. 8. 88 Leipzig k. S. 104*/a London k. 8. 119 Vs Lyon k. 8. — Paris k. 8. — Wien k. 8. 947/s Disconto 40/o G. Geldsorten. (Virginia) darnieder. Bombay, 26. September. Die Times meldet: Nachrichten aus Tientsin treffen ein, daß die zur Annahme des französischen Ultimatums festgesetzte Zeit abgelaufen ist, ohne daß die Forderungen des Grafen Rochechouart erfüllt worden . **. - w »»SÄ »ÜÄ L Coblenz, Köln, Mainz, Minden und Wesel. Diejenigm also, welche die Ueber- Weisung französischer Kriegsgefangenen zu den vom Kriegs-Mtmstermm festge- vermischtes. stellten Grundsätzen wünschen, haben sich an den betreffenden Landrath zu wenden. Neuwied, 1. Oct. Auf einer Partie ins Saynthal sieht man vor dem Etablissement Wie bereits mitaetbeilt beruht die Arbeitsleistung der Kriegsgefangenen auf Krupp's Granaten größten Kalibers liegen. Sie haben die Form eines vorn zugespltzten Eylm- ^me üexeilö nurgeu/eiu^vituyi ui k-,rös.pn Q-rnnänrt der Krieas- derö, messen über 3 Fuß in der Länge und 14 Zoll lm Durchmesser. Mlt der Füllung, bestehend freiwilliger Uebernahme seitens der letzteren. Für den ^ranSporr der «negs 1 ?() ” $uIüec, ptoicgen flc 739 P^nv. Es sollen hundert dieser Bonbons bestellt sein aefanaenen auf Eisenbahnen kommen die Bestimmungen des Reglements für die I ni^ Q[(er Raschheit angefertigt werden. Beförderunq von Truppen U. s. w. auf den Staats-Eisenbahnen iM Interesse Aus Staßfurt wird vom 21. September berichtet: Vorgestern kam ein Soldatenbrief, her Sacke so weit möalick xur Anwendung. Demgemäß hat der Handels- den eine Mutter ihrem einzigen Sohn geschrieben, mit der Beantwortung zurück: „Adressat rft der ^acye so weil mogiM) zur * Staatseisenbabn-Directionen anqe- den 30. August im Gefechte gefallen." Der Jammer der Mutter, die eben hatte „em Bipchen Minister imterm 22. v. Mtv. sammtliche Staatseisenvayn 4) Cigarren" abschicken wollen, war groß — und mitten im Ausbruch des Schmerzes schickte der wiesen, vorkommenden Falls die Kosten fnr den Transport der y)e|ungenen tre»e ben herzustürzeudm Briefträger mit einem Briefe des Sohnes vom 1. September, uon und nach den Depots, ans welchen sie zu jenen Arbeiten gestellt werden, bttfelbe ,t hab- am so. f-st mitg-ma,. s. w. Was w-it-r g-schah. kann man sich d-nk-n! Satch- Jrrthum« nnd N-m,»s- führten Reglements für die Truppeubcförderuug berechnen zu lassen und gleich- n-rw-ch«lnng-» wnn-n ab« an»-rwarts auch v°rk°mm-n. aisa nm nicht gi-tch all-s Vertrauen „itifl die Eisenbcchn-Commissariate aufgefordert, bei deu Verwaltitngsvorständen^«:'S-wmn». -------------------------- -------------------- 1.1C Allgemeiner Anzeiger. Versteigerungen. Vermiethungen Vergebung von Pflasterarbeit bei der Stadt Gießen. 4311) Mittwoch den 12. October 1870, des Vormittags 9 Uhr, soll die Reparatur des hiesigen Straßenpflasters, veranschlagt zu 300 fL, an den Wenigstfordernden vergeben werden. Gießen, den 6. October 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt._____________ 4306) Mittwoch den 12. October sollen folgende Gegenstände des verstorbenen Herrn Oüersteuer-Controleurs Ritter in Wetzlar, als: 2 Pferde mit vollständigem Geschirr, 1 leichter Wagen mit Verdeck, 1 Futterbank mit Messer öffentlich an den Meistbietenden gegen sofortige Zahlung versteigert werden. KsitgeboteneS, 4307) Zwetschen werden im Simmer abgegeben bei _________Friedr. Müller, Neustadt. 3507) Gothaer (Servelatwurst empfehlen I. A- Busch Söhne. 4314) Schöne gebrochene Aepfel und Birnen sind zu verkaufen bei ________Louis Benner in der Schanz. Blauen Kupfervitriol gegen den Brand des Warzen billigst bei Ernst Hermes, (4223) __________________Materialist. 3627) Alten Malaga, Portwein, Tokayer, sowie gute, unverfälschte Rothweine, em« pfehlen I. A. Busch Söhne. 4199) Zwei Thorschlöffer nebst Schließkloben und Schlüssel zu verkaufen. Nähe- res bei der Exped. d. Bltts.__ 3798) Für Militärs empfehlen wir wollene Jacken im Preise von 1 fL 6 kr , 1 sl. 12 fr , 1 fL 18 fr. rc rc , ferner Leibbinden in verschiedenen Sorten. I. A. Busch Söhne. 4150) Ein Logis von 4 Zimmern, 2 Ca- bineten und allen dazu nöthigen Räumen ist durch den Wegzug des letzten Miethers noch Frankfurt anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Ehr. Reiber, am Kreuz. 4297) Ein freundliches möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei C. Rahn. 4263) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Louis Petri II., _____________________Neuenweg.______ 4049) Im Cafe Kuhlmann sind möblirte Zimmer an ledige Herren zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 4296) Der untere Stock meines Hauses ist zu vermiethen und sofort beziehbar bei _______Markus Engel, am Kreuz. 3740) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- net, in einer freundlichen Gartenwohnung, ist zu vermiethen und sogleich beziehbar Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 3843) Eine kleine möblirte Stube ist zu vermiethen. Wallthorstraße Lit. A. Nr. 227. Vermischte Anzeigen. 4313) Ein Notizbuch, dunkelgrün mit beschlagenen Ecken, ist am Dienstage ua dem Wege nach dem Schiffenberge verlorer worden. Man bittet, solches gegen eine Belohnung im H ü t e l K u h n e abzugeben. 4310) Die Militär-Effecten-Fabrik von Moll 85 Leschen in Cassel und Allendorf a. d. Lumda sucht noch für Allen do rf auf dauernde Arbeit: 6 tüchtige Schreimrgesellen, 6 „ Spenglergesellen. Auch finden 100 Sattlergesellen dauernde Beschäftigung in Allendorf oder Cassel 4304) Ein Mädchen, welches etwas häusliche Arbeiten versteht, wird gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 4308) Unterricht in der deutschen, fram zösischen, lateinischen und griechischen Sprache wird ertheilt. Näheres Neuenbüuen Lit. B- Nr. 85._____________________ Amerikanische Stengel gesucht von Decker L Lö ber."(4309) ,41305) Achselklappen, Schärpenbänder und Portepee für die Herren Offiziere empfiehlt H. R ü b fa m e n. Lebensversicherungsbank f. D. in Gotha. 4312) DerficherungSbestand am 1. October 1870 . 67,889,000 Thlr. Effektiver Fonds am 1. October 1870 . . . 16,880,000 Iahrcseinnahme pr. 1869 ....... 2,987,773 Dividende der Versicherten im Jahre 1870 ..... 34 Procent. Diese Anstalt gewährt durch den großen Umfang und die solide hypothekarische Belegung der vorhandenen Fonds ebenso nachhaltige Sicherheit, wie durch die unverkürzte Vertheilung der Ueberschüsse an die Versicherten möglichste Billiakeit der Versicherungskosten. Versicherungen, welche vor Eintritt in den Kriegsdienst abgeschlossen worden sind, können gegen Extraprämien auch während des Kriegsdienstes in Kraft erkalten werden. v Kriegsuummeru der Gartenlaube. Die Nr. 40 bringt folgende Beiträge: Ein Damen-Duell. Erzählung osn Sacher-Masoch. — Zu Straßburg auf der Schanz'. Vom Maler R. Heck aus Stuttgart. Mit Abbildung: In der Schanze der Torgauer Festungsartillerie vor Straßburg. Nach der Natur ausgenommen von R. Heck. — Im Hauptquartier des Prinzen Friedrich Karl. Von unserem Berichterstatter Georg Horn. Vierter Brief. Auf der Wahlstatt von Doncourt und St. Privat. — Mecklenburgische Grenadiere überschreiten die französische Grenze bei dem Wirths- hause zur „goldenen Bremm", früheren Hauptquartiers des Generals Frossard, und begegnen den ersten Verwundeten aus der Schlacht bei Speicheren. Nach der Natur ausgenommen von Chr. Sell. — Ein Werk des Friedens von I. Nötzli. Mit zwei Abbildungen: Am Ausgangspunkte der Rigi- bahn bei Vitznau: — Die Brücke der Rigibahn. Nach derNatur aufgeuom- men von Töche in Zürich. — Aus eigener Kraft. Erzählung von W. v. Hillern geb. Birch. (Fortsetzung.) — Ein Johanniter-Depot im jetzigen Kriege. Von Fr. Gerstacker.' — Einige Träger der französischen Civilisation. Nach der Natur ausgenommen von W. Gentz in Berlin. — Blätter und Blüthen: Opfer des Fanatrs- mus. Von Georg Horn. — „Die Wacht am Rhein". Mit einem Facsimile des Gedichts. — Letzte Bitte. Gedicht von Max Schneckenburger. B e f a n u t m a ch u n g. Nach 8- 15 der Telegraphenordnung für die Correspondenz auf den Linien des Telegraphen-Vereins rc- von 1868 hat der Aufgeber einer Depesche das Recht, dieselbe zu recommandiren- In diesem Falle wird die Depesche von allen Stationen, welche bei der telegraphischen Beförderung, beziehungsweise Aufnahme mitwirken, vollständig kol- lationirt und die Bestimmungsstation sendet dem Aufgeber telegraphisch, unmittelbar nach der Bestellung an den Adressaten oder nach der Abgabe an die Weiterbeförderungsanstalt, eine Rückmeldung mit genauer Angabe der Zeit, zu welcher die Depesche dem Adressaten, beziehungsweise der Weiterbeförderungsanstalt zugestellt worden ist. Die Einführung der recommandirten Depeschen hatte den Zweck, dem correspon- direnden Publikum ein Mittel zu bieten, die Wahrscheinlichkeit einer correcten Ueber- mittelung seiner Depeschen an den Adressaten, so weit dies bei der Natur der telegraphischen Betriebsmittel überhaupt zu erreichen ist, zu vermehren. Erfahrungsmäßia werden recommandirte Depeschen jedoch nur in sehr geringer Zahl aufgegeben, muth- maßlich weil die Taxe für die Recommandation gleich derjenigen für die eigentliche Depesche ist. * Um nun dem correspondirenden Publikum ein ferneres Hülfsmittel zu bieten sich eme correcte Uebermittelung seiner Depesche, — so weit es thunlich und nöthig ist -- zu sichern, soll vom 1. Juli c. an versuchsweise im internen Verkehr das Recht der Recommandirung, wie solches durch 8- 15 der Telegraphenordnung gewährt ist und auch noch fernerhin in Geltung bleiben wird, dahin erweitert werden, daß der Aufgeber einer Depesche, welche nach einem Orte innerhalb des Norddeutschen Telegraphengebietes gerichtet ist, die Vortheile der Recommandation auf einzelne Theile seiner Depesche be- ^chränken kann, ohne verpflichtet zu sein, gleich das Doppelte der Gesammttaxe zu „ d^sem Zweck hat der Aufgeber diejenigen Worte, Zahlen, einzeln stehenden Buchstaben oder Buchstaben-Gruppcn (cfr. 8- 14, 6 der Telegraphenordnung), deren correcte Uebermittelung er vorzugsweise für nothwendig hält, damit die Depesche ihren Zweck erfüllen könne, zu unterstreichen. Jedes unterstrichene Wort rc. wird bei der Ermittelung der Wortzahl, abweichend von den allgemeinen Bestimmungen des §. 14 7 der Telegraphenordnung, doppelt gezählt, dafür jedoch von allen bei der Beförderung resp. Aufnahme der Depesche beteiligten Stationen collationirt werden. Gelangt trotzdem ein solches unterstrichenes Wort rc. entstellt in die Hände des Adressaten, so daß die Depesche nachweislich ihren Zweck nicht hat erfüllen können so werden dem Aufgeber auf desfallsige rechtzeitige Reclamation die für die Depesche gezahlten Gebühren zurückgezahlt werden. Im Falle der Verstümmelung nicht unterstrichener Worte rc. bei unrecom- mandirten Depeschen werden fortan die Gebühren nicht zurückerstattet. Berlin, den 13. Juni 1869. Der Bundeskanzler. Im Auftrage: Delbrück. Geschäfts - Eröffnung. 4293) Einem verehelichen Publikum diene hiermit zur Nachricht, daß ich künftigen Sonntag, den 9. October, in meinem neuerbauten Hause an der Grünberger Chaussee, nahe am Erercierplatz, eine Wirtschaft, genannt Restauration ^Germania66 Versicherungen werden vermittelt in Gießen durch Buchhändler A. Ricker. Büdingen „ Ortseinnehmer Louis Hohler Lich „ Lehrer H. K. Walr. Marburg „ Oscar Ehrhardt._____________ tilll a i ii; c r A n y f i g e I 21. Jillü g', unstreitig das billigste aller Tagesblätter. Allfl. M0. I Preis vierteljährlich: per Post 1 fl. 9 kr. Der „Mainzer Anzeiger", eine wahrhafte Volkszeitung, erscheint täg- g lief) mit den nöthigen Beilagen, Montags ausgenommen, und bietet seinen Leiern S eine umfassende politische U e b e r s i ch t. Den verehrlichen auswärtigen Abonnenten werden die wichtigsten B Nachrichten vom Kriegsschauplatz durch Extrablätter unentgeltlich 8 zugeschickt. Als wirksames Anzekgeblatt ist der „Mainzer Anzeiger" besonders zu em- i psehlen. Inserate werden billigst berechnet. Entgegennahme derselben bei allen B Inseraten-Bureaus des In- und Auslandes. In Mainz bei der Expedition. | D ie Expedition. In demselben Verlage erscheint auch die I „Deutsche Wein - Zeituug", Zeitschrift für Weinkunde, Weinbau, Weinhandel I unb damit Verwandtem, in einer Auflage von 2500 Exempl. Preis vierteljähr- E lief) 4d kr. Inserate 4 kr. per Petitzeile. Bestellungen nehmen alle Postämter, 8 Buchhandlungen rc. entgegen. | Srachtvriefe für die Mmn-Weser-, tzöln-Mmdener und Oderhessische Eisenbahn, sowie sammtliche zollamtiieben KormDloxe, sind zu Haden bei W. Klee, Marktstraße eröffnen werde. Mit dem Bemerken, daß für gute Speisen und Getränke, insbesondere für ein vorzügliches und reines Glas Wein allezeit bestens gesorgt ist und daß ich neben den gewöhnlichen Nestaurations-Zimmern auch noch eine besondere Weinstube und ein sehr schönes, mit allem Comfort eingerichtetes Zimmer für geschlossene Gesellschaften in Bereitschaft halte, sehe ich recht zahlreichem Besuche entgegen. I. Seibert. Verkäufe und Verpachtungen von Gütern 1 Grundstücken 1 Fabriken 1 Gasthäusern etc., Licitutioueu, Gesuche und Offerten jeder Art, Fämiliyl-Nachrichtcn, Engagements etc. rj betreffende Ankündigungen werden ohne Provision oder Porto-Anrechnung ä in die für die verschiedenen Zwecke bestgeeigneten erfolgreichsten Zeitungen | prompt und exact befördert durch- \ RuöE MM, | Annoncen Expedition, 45 Zcil, Frankfurt a. M., Zeil 45, a gegenüber der Post. | Berlin, Ham bürg, München, Nürnberg, Bremen. ä Original Prns-Courant und Anschläge gratis und franco. j NB. Meine Provision bestehe ich als osfirietler Agent von den betreffenden Zeitungen. | , Alleinige Jnseraten-Pacht: --Fliegende Blätter", „Kladderadatsch," „Figaro." Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Zrr. Bes Wi r PrciS v'° mit Srisi Postb< G 3>. hierdur dem au Caserni schristl ungeh: geben, zur Dr der 6o; mittags fanatn nächste find, f streich bestimi gebraci Die gai ( ( D, eine ( 2rtSv Tc Janbl Mi, Samt spStkr