gen. Preis vierteljährig 1 fL 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. '*> in .Vtoaifle Gast- r ober bei °'e auch Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition: Canzletberg Vit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. !8- " müfcn Prolonjirt otlich per: I. bäum. ^er Frau ugen, daß den, und altern er: Klein. -',9 Uhr: unq. rstand. astigunz Wbition ■ Vuft hat, Önbet eine °ed. d. Bl- mit einem t Anzeige, urius hu Iheil neh- er sich Ge- i zu bilden. 5 dahin an lassen. ianzmeister. iiticii. jeginne ich leiden und und bitte un wollen, i berger, eilen »ersucht von Brück. iger Junge mrreten bei n Brand. ne, daß ich sicher Annie Anfangs mnerineisier I), rerin. P. Hillern, inftrti Feld- ind. » w geff«; -,id °°r !tü6$Vit= V” $ii lrtikcl" ‘t < U4» * Nr. ViT Sonntag dm 6. November 1870. gtÄlf 1126*511 "^rden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch Wilf "VII l*- fp* 1IV<- ^<11 bei allen Post-Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpedition abbolen lassen, erhalten denselben für die Monate November und December 8 870 zu 40 kr. Amtlicher T h e i l. Nr. 40 des Bundes-Gesetzblattes des Norddeutschen Bundes, ausgeqeben zu Berlin am 15. October 1870, enthält: j (Nr. 573.) Freundschafts-, Handels- und Schifffahrts-Vertrag zwischen Sr. Majestät dem Könige von Preußen im Namen des Norddeutschen Bundes und des Zoll- i -creins und den Vereinigten Staaten von Mexiko. Vom 28. August 1869. (Nr. 574) Ernennung eines Consuls des Norddeutschen Bundes zu Zacatecas (Mexiko.) Nr. 41 des Bundes-Gesetzblattes des Norddeutschen Bundes, ausgegeben zu Berlin am 15. October 1870, enthält: (Nr. 575.) Allerhöchster Erlaß vom 2. October 1870 wegen Abänderung des Allerhöchsten Erlasses vom 24. Juli 1870, betreffend die in Gemäßheit des Gesetzes vom : 21. Juli 1870 zur Deckung des außerordentlichen Geldbedarfs der Militär- und Marineoerwaltung aufzunehmende Anleihe. Nr. 42 des Bundes-Gesetzblattes des Norddeutschen Bundes, ausg.'geben zu Berlin am 19. October 1870, enthält: (Nr. 576.) Postvertrag zwischen dem Norddeutschen Bunde und den Niederlanden. Vom 1. September 1868. (Nr. 577.) Ernennung eines Viceconsuls des Norddeutschen Bundes zu Vardö. Nr. 43 des Bundes-Gesetzblattes des Norddeutschen Bundes, ausgegeben zu Berlin am 17. October 1870, enthält: (Nr. 578.) Verordnung, betreffend die Aufhebung des Verbots der Ausfuhr und Durchfuhr von Rindvieh, Schweinen und Schaafoieh, sowie der Aufhebung des Verbots der Ausfuhr und Durchfuhr von Steinkohlen und Coaks für die Grenze südlich von Malmcdy bis Saarbrücken einschließlich. Vom 13. October 1870. (Nr. 579 ) Ertheilung des Exequatur an den Kaiserlich Brasilianischen Viceconsul zu Stettin. Nr. 44 des Bundes-Gesetzblattes des Norddeutschen Bundes, ausgegeben zu Berlin am 24. October 1870, enthält' (Nr. 580) Vertrag zwischen dem Gencral-Postamte des Norddeutschen Bundes und dem General-Postamte des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und । Irland. Vom 25. April 1870. (Nr. 581.) Additional-Vertrag zu dem zwischen den Postverwaltungen des Norddeutschen Bundes und der Vereinigten Staaten von Amerika abgeschlossenen Vertrag für die Verbesserung des Postdienstes zwischen den beiden Ländern, unterzeichnet zu Berlin den 21. October 1867. Vom 7. und 23. April 1870. (Nr. 5 2.) Bekanntmachung, betreffend die Ausgabe verzinslicher Schatzanweisungen im Betrage von 20,000,000 Thalern. Vom 16. October 1870. (Nr. 583.) Allerhöchster Erlaß vom 18. October 1870, betreffend die Ausgabe verzinslicher Schatzanweijungen im Betrage von 3,700,000 Thalern. Nc. 45 des Bundes - Gesetzblattes des Norddeutschen Bundes, ausgegeben zu Berlin am 24. October 1870, enthält: (Nr. 584.) Gesetz, betreffend die Eheschließung und die Beurkundung des Personenstandes von Bundesangehörigen im Auslande. Vom 4. Mai 1870. Gießen, den 4. November 1870. Großherzogliches Krcisamt Gießen. Dr. Goldman n. ..................................................................................................... olitischer T h e i l. Kriegsnachrichten. Folgender Armeebefehl ist bei Verleihung der Feldmarschallswürde an die beiden Prinzen des preußischen Hauses von Sr. Majestät dem König erlassen । worden: „Soldaten der verbündeten deutschen Armeen! Als wir vor drei Monaten 1 in das Feld rückten gegen einen Feind, t>er uns zum Kampfe herausgefordert hatte, sprach Ich Euch die Zuversicht aus, daß Gott mit unserer gerechten Sache sein würde. Diese Zuversicht hat sich erfüllt. Seit dem Tage von Weißenburg, wo Ihr zum ersten Male dem Feinde entgegen tratet, bis heute, wo Ich die Meldung der Eapitulation von Metz erhalte, sind zahlreiche Namen von Schlachten und Gefechten in der Kriegsgeschichte unvergänglich eingetragen worden. Ich er- | innere an die Tage von Wörth und Saarbrücken, an die blutigen Schlachten um Metz, an die Kämpfe bet Sedan, Beaumont, bei Straßburg und Paris rc.; jeder ; ist für uns ein Steg gewesen. Wir dürfen mit dem stolzen Bewußtsein auf diese Zeit zurückblick n, daß noch nie ein ruhmreicherer Krieg geführt worden ist und Ich spreche es Euch gern aus, daß Ihr Eures Ruhmes würdig seid. Ihr habt Alle die Tugenden bewährt, die den Soldaten besonders zieren: den höchsten Muth im Gefechte, Gehorsam, Ausdauer, Selbstverleugnung bei Krankheit und Entbehrung. — Mit der Eapitulation von Metz ist nunmehr die letzte der feindlichen Armeen, welche uns beim Beginn des Feldzuges entgegentraten, vernichtet worden. Diesen Augenblick benutze Ich, um Euch Allen und jedem Einzelnen, vom General bis zum Soldaten, Meinen Dank und Meine Anerkennung auszu- sprechen. Ich wünsche Euch Alle auszuzeichnen und zu ehren, indem Ich heute Meinen Sohn, den Kronprinzen von Preußen und den General der Eavallerie, Prinzen Friedrich Karl von Preußen, die in dieser Zeit Euch wiederholt zum Siege geführt haben, zu General-Feldmarschällen befördere. Was auch die Zukunft bringen möge — Ich sehe dem ruhig entgegen, denn Ich weiß, daß mit solchen Truppen der Sieg nicht fehlen kann, und daß wir unsere bis hieher so ruhmreich geführte Sache auch eben so zu Ende führen werden. Hauptquartier Versailles, 28. Oct. 1870. Wilhelm." Versailles, 3. Nov. (Ofsiciell.) Mit Ausnahme des Artilleriefeuers vom Mont Valerien verhielt sich der Feind im Laufe des heutigen Tages vor Paris ruhig. v. Podbielski. Voutancourt (bei Maiziöres), 3. Nov. (Officiell.) Seit mehreren ! Tagen sind mobile Colonncn gegen Banden von FranctireurS thätig. In Folge dessen haben mehrfich kleine Gefechte stattgefunden. Beim Feinde 20 Todte, diesseits ein Unteroffizier geblieben. Diese Unternehmungen weiden weiter fortgesetzt. v. Selchow. — Bemerkung. Generalmajor v. Selchow ist Eommandeur der Cernirungslrupp°n vor Maizieres. ' Brüssel, 2. Nov. Unter den Bürgern von Paris herrscht seit dem 31. Oct. Abends vollgändige Panik. Die Mitglieder der Regierung wurd.n mit dem Leben bedroht und nur durch dos energische Einschreiten Ferry's gerettet. Alle besitzenden Classen schaaren sich um die Regierung. Dieselbe ist zu Friedensverhandlungen geneigt. Brüssel, 3. Nov. Aus Tours eingetroffenen Berichten zufolge hatte sich Admiral Fourichon geweigert, die Proclamation vom 30. Oktober, die Capitu- lation von Metz betreffend, zu unterzeichnen. — Die Uebersiedelung der Regierung ist bevorstehend. — Der SouSpräfect von ArleS hat die dortige Iesuiten- Congregation aufgelöst, die Jesuiten ausgewiesen und deren Güter elngezogen.— Gtnera! Bourbaki ist in ArraS eingetroffen. Es ist unwahr, daß der General genöthigt sei, Frankreich zu verlassen. Brüssel, 4. Nov. Das „Echo de Bruxelles" erfährt, daß die Pariser Regierung eine allgemeine Abstimmung über die Frage angcordnct hat, ob die Pariser Bevölkerung die der Regierung der LandeSvertheivigung übertragenen Vollmachten fernerhin aufrecht erhalten wolle. — Dic Gemahlin Bazaine'S ist in Brüssel eingetroffen. London, 4. Nov Der Daily Telegraph meldet: Der fünfundzwanzigtägige Waffenstillstand ist abgeschlossen; die militärische Demarkationslinie bleibt genau, die bisherige, die Belagerer halten ihre Stellungen vor Paris inne, welches täglich verproviantirt wird. Die Constituante tritt am 15. November zusammen. Amsterdam, 4. Nov Aus Paris vom 1. Nov. wird über Tours gemeldet: Gestern, am 31. Oct., fand in Paris vor dem Hotel de Ville eine bewaffnete Kundgebung statt. Die Mitglieder der Regierung wurden daselbst gefangen gehalten, ein Wohlfahrtsausschuß und eine Commune der Stadt Paris wurden gebildet, welcher unter Anderen, Lorian, LedruRollin, Victor Hugo und FlourenS angehörten. Die am 1. November erschienene Proclamation Trochu'S theilt diese Vorgänge mit, und meldet außerdem, daß gegen 8 Uhr Abends Trochu, Arrago, Ferry den Händen der Aufständischen durch das 106. Bataillon der Nationalgarde entrissen wurden; während Jules Favre, Garnier-Pagds und Jules Simon gefangen blieben. Heute 3 Uhr Morgens nahmen diese beklagenswerthen Scenen durch das Einschreiten der herbcigeeilten Nationalgarde ein Ende. Dieselbe hatte unter der Anführung Ferry's die ganze Umgebung des Hotel de Ville besetzt und nahm die Räumung der letzteren vor. Trochu wurde bei seinem Erscheinen von den Bataillonen mit lebhaften Zurufen empfangen. Der Bericht Trochu's schließt: Ein Waffenstillstand ist heute vorgeschlagen, welcher mehrfache Vortheile in sich schließt, von denen sich Paris leicht Rechenschaft ablegen kann, ohne daß eS erst nöthig ist, dieselben hier einzeln aufzuzählen, und anstatt dies zu würdigen, macht man hieraus der Regierung den Vorwurf der Schwäche, ja selbst des VerrathS! Die Ruhe ist heute wieder hergestellt. Garnier-PagöS, Pelletan und Canusier sind an den an ihnen gestern verübten Gewaltthätigkeiten erkrankt. Die Haltung ferry's wird sehr gerühmt. Ein Decret der Regierung verordnet, daß jedes Bataillon der Nalionalgarde, welches außerhalb der gewöhnlichen Dienstzeit be- Blicken in die man sich jetzt als vielleicht möglich werdenden AuSgleichsproject mit folgendem Circular erlassen: Tours, 24. October. Von hier sollten 30,000 Gewehre nach Marseille auf dem Mont-Cenis hat ihre Fahrten wieder auf» lich, daß die Course der französischen Rente lediglich imaginär sind. Jedenfalls bemerkt der Coursbericht, daß keinerlei Geschäfte gemacht wurden, es sei denn in Wiederherstellung aller sowie der freie Lootsen- Inspector des Reserveheute auf seinen Posten Schinken aber und dergleichen werden per Stück im Privatvcrkehre mit je 80 bis 100 Franken und darüber bezahlt. Dennoch ist die Stimmung noch keine ver- General! Es ist wichtig, daß die Soldaten eine tadellose Haltung haben, und in den Städten sich nicht eine Freiheit in Worten und Handlungen erlauben, welche die Armee in Mißachtung bringen. Man begegnet in den Straßen zu oft lärmenden Militärs, welche unanständige Redensarten führen, einige, die sogenannten Flüchtlinge von Sedan, erzählen sogar Dinge, welche auf das Publikum einen bedauernswerthen Eindruck machen. Ich bitte Sie, General, Befehle geben zu wollen, damit die strengste Polizei ausgeübt werde. Jeder herumstreichende Militär muß zu seinem . Corps zurückgesandt werden. Was die betrifft, welche sich in trunkenem Zustande befinden, dann die, welche auf irgend eine Weise die Würde der Armee compromittiren, so müssen sie sofort verhaftet und streng bestraft werden. Ich ergreife diese Gelegenheit, um Sie daran zu erinnern, daß einem Decret vom 20. Oct. 1870 gemäß die Truppen so viel als möglich in Lager eingeschlossen werden müssen, welche von den Städten entfernt liegen. Genehmigen Sie rc. Ein Tagesbefehl des Platzcommandanten von Dünkirchen ist gegen die Mobilgarden gerichtet. Derselbe lautet: Der General Bourbaki, oberster Commandant der Region des Nordens, verbietet den Truppen und besonders den Mobilgarden, in Banden und singend Beschävigungen in Altbreisach keine weiteren und bis jetzt keine Verwundeten. 5i/2 Uhr Abends. Seit 2y2 Uhr Kasernen brennend im Fort Mortier. Um 41L Uhr Fall des Uhrentdürmchens auf dem Hauptgebäude.") Der Minister des Innern und des Krieges, Gambetta, hat folgendes Sedan einerseits, die Einnahme von Metz andererseits sind zu welthistorischen Be- Bewohner vorhanden. gebenheiten, als daß es nicht angemessen sein sollte, die obersten und siegreichen Altona, 4. Rov. Das Generalkommando des 9. Armeecorps theilt mit: Heerführer auf solche Weise noch ganz besonders zu ehren. Man weiß, daß un- Da die französische Flotte nicht zu erwarten steht, gestattet ^as Gcneralgouverne- sere Soldaten in St. Cloud die wichtigeren Kunstgegenstände und die kaiserliche ment, daß nunmehr auch für das Gebiet der Nordsee die Bibliothek, in Sevres aus der Porzellanmanufactur in Uebereinstimmung mit dem Leuchtfeuer, Betonnungen und sonstiger SchifffahrtSzeichen, Director derselben Hrn. Regnault (vom Institut) die kostbarsten Porzellanvasen rc. verkehr erfolge. (K. Z.) Karlsruhe, 3. Nov. Der Großherzog ist heute Abend 6 Uhr mit Gefolge zweifelte. Man tragt äußerlich sogar einen Heldenmuth und eine Siegesgewißheit zur Schau, die dem Beobachter nicht ganz frei von Künstelei erscheinen wollen. In Gesprächen unter vier Augen, wenn kein Lauscher aus den Revolutionskreisen zu fürchten ist, giebt es indessen nicht wenige Besonnene, welche nur mit trübsten Zukunft schauen. In Pariser höheren politischen Kreisen trägt waffnet erscheint, sofort aufgelöst und entwaffnet wird. Mehrere Bataillonschefs, darunter Flourens unv Milliere, wurden abgesetzt. Etienne Arago und die übrigen Maires haben ihre Demission gegeben. Nächsten Sonnabend findet die Neuwahl der Maires statt. Eine Volksversammlung nahm in Betreff der Ereignisse des Montag» ein einstimmiges Tadelsvotum an. Die Journale verlangen, daß tue Negierung eine größere Energie für die Ausrechlhaltung der Ordnung entfalte. Altbreisach, 3. Nov., Nachm. Fort Mortier, in Brand geschossen, brennt seit 3 Uhr. Die Uebergabe erfolgt voraussichtlich morgen. gerettet haben. Heute besuchte nun der Kronprinz-Marschall die Versailler Oran- ------------------- gerie und forderte die hier angcstellten französischen Gartner und Beamten auf, die in St. Cloud vom Brande geretteten Orangeriegewächse nach Versailles zu Berlin, 3. Nov. General Löwenfeld, der bisherige schaffen. Er zeigte ihnen gleichzeitig an, daß er Weisungen crtheilt habe, damit corps, ist zum Gouverneur von Metz ernannt und hat sich das Militär-Oberkommando ihnen zu diesem Zwecke Vie nöthigen Transportmittel begeben. und Arbeitskräfte zur Verfügung stelle. — Ich hatte heute Gelegenheit, die Be- Dortmund, 31. Oct. Die Wests. Ztg. schreibt: „Wegen der bevorstehenden kanntschaft des gestern erst aus PanS hier angelangten früheren norvamerikanischen Gefangenentransporte wird von morgen ab bis auf Weiteres der Güterverkehr Gesandten in Lissabon, Herrn O'^ullivan, zu machen. Derselbe erzählte — und auf der Köln-Mindener Bahn eingestellt, mit Ausnahme von Eilgut, Kohlen- und seine Angaben stimmen durchaus mit anderweiten Mittheilungen überein —, daß Erzsendungen, die nach wie vor befördert werden. die Mehlvorralhe in Paris noch ziemlich bedeutend seien, Fleisch dagegen sei wirk- Prag, 3. November. Bei den heute in den Landbezirken stattgefundenen lich in der Abnahme begriffen. Jeder bekomme jetzt, was er braucht, rationsweise directen ReichsrathSwahlen wurden in sämmtlichen deutschen Landgemeinden An- zu kaufen. Die Armen erhalten diese Rationen gratis. Jede solche Ration be- Hänger der Verfassungspartei gewählt. Die czechischen Gemeinden wählten durch- steht aus 60 Gramm, d. h. gerade 4 Loth Fleisch. DaS Gas ist nicht auS Paris weg Declaranten. verschwunden. Auf je drei Laternen werden freilich zwei nicht mehr angezündet Genua, 1. Novbr. Von hier sollten 30,000 Gewehre nach Marseille und die Beleuchtung ist somit kläglich, aber — sie existirt doch noch. Die Cafes abgeschickt werden, was eine Remonstration des preußischen Gesandten zur Folge der Boulevards haben Ordre, um 10J/2 Uhr Abends zu schließen. Die Mehr- hatte. — Die Fellbahn auf dem Mont-Cenis hat ihre Fahrten wieder aufzahl derselben schließt jedoch schon freiwillig um 9y2 Uhr. Die Läden, welche genommen. (Allg. Z.) LuxuSgegcnstände enthalten, bleiben zum Theil auch den Tag über geschlossen, alle AuS Tientsin, 18. Oct., wird der Times telegraphirt: Die Vertreter der anderen Magaz ne und Boutiken sind jedoch stets dem Verkehre geöffnet. Die auswärtigen Mächte haben die von der chinesischen Regierung zur Beilegung der Schinken- und Conserven-Vorräthe sind nicht so bedeutend, als man früher wohl Differenz von Tientsin gemachten Vorschläge zum Theil verworfen. Mr. Wade, angenommen. Da das Fleisch nach der von der Regierung festgesetzten Taxe ver- der britische LegationS-Secretä'r, ist insultirt worden. Die Ausländer hier und in kauft wird, so kann man nicht eigentlich sagen, daß es theurer sei, als sonst, Peking sind im Ungewissen, ob sie den Winter über hier bleiben sollen. in den Straßen zu promeniren. Es ist vom Standpunkte der Disciplin aus bedauernswerth, daß die Männer, aus welche das Land zur Aufrechterhaltung einzelnen Bahnpapierem der Ruhe zählt, so das Beispiel zur Unordnung geben, und es ist scandalös, x , , „ daß im Augenblicke, wo ganz Frankreich in Trauer über die Tapferen ist, nach VersarUes abgernft. — Hier eingegangenen Berichten zufolge stehen die welche für seine Vertheidigung gefallen sind, Soldaten Gesänge hören lassen, welche Casernen des Forts Mortier (Neubreisach) seit 3 Uhr in vollem Brand. Alt- den öffentlichen Schmerz insultiren. Der Oberst und Platzcommandant, dreifach ist so gut wie unbeschädigt. Todte oder Verwundete sind bisher nicht welcher diesen letzten Aufruf an den guten Geist und das patriotische Herz zu beklagen. unserer jungen Mobilgarden richtet, ist überzeugt, daß man auf ihn hören wird. Vom Rhein, 29. Oct. Bri der gegenwärtigen Belagerung von Paris ist Sollte es anders sein, so werden die strengsten Strafen die Aufrechterhaltung es intcressant, folgende Aufstellung des täglichen Consums der Pariser Bevölke- der Disciplin sichern. rung (2,150,900 Köpfe) anzusehen. Dieselbe verzehrte vor dem Kriege an jedem Versailles, 30. Oct. Bekanntlich hat ein von Friedrich dem Großen er- Tage durchschnittlich: 19,725 Gentner Brod und außerdem 4990 Sack Mehl, lassenes Hausgesetz den Prinzen auS der Familie Hohenzollern die Tragung des 490 Ochsen, 130 Kühe, 430 Kälber-? 2963 Hämmel, dazu 2150 Centner gc- TitelS „Feldmarschall" nicht gestattet. In Folge indeß der außerordentlichen Er- salzeneS und geräuchertes Fleisch, 1150 Centner Geflügel und Wildpret, 1490 folge des deutschen Krieges gegen Frankreich hat König Wilhelm jedoch geglaubt, Centner Fische, worunter 2/3 frische Seefische; 2950 Centner Kartoffeln, 5000 von dieser Ueberlieferung Abstand nehmen zu müssen. Er hat daher den Kron- Centner Gemüse (Rüben, Salat, Gurken rc.), 1120 Centner Butter, 2*0 Centner Prinzen und den Prinzen Friedrich Karl, beide gleichzeitig, gestern am 29. Oct. Käse rc. Ueber die Getränke: Kaffee, Thee, Chocolade, Wein, Bier und Brannt- zu General-Feldmarschällen der preußischen Armee ernannt und auf diese Weise wein fehlen uns die Zahlen. Es ist unverkennbar, daß es fast unmöglich fein die bestehenden Satzungen abgeändert. Die erfolgreiche Wirksamkeit b.iDer Heer- wird, solche enorme Quantitäten bei den zerstörten Communicationsmi teln rasch führer an der Spitze der deutschen Armeen wird diese Auszeichnung von Armee herbeizuschaffen und wenn Paris seine Capitulation bis zum größten Mangel an und Volk mit Genugthuung aufnehmen lassen. Die Schlachten von Wörth und Lebensmitteln verschieben sollte, so sind unvermeidlich schreckliche Aussichten für die General Guiod, der Artillerieches von Paris, neulich dem Capitän Pothier, dem jetzigen M'trailleusenfabrikanten, bei einem Wortwechsel zugerufen babe: „Ah, Sie langweilen mich mit Ihren neuen Erfindungen. Wenn das so fortgeht, so werde ich Sie ins Feuer schicken." Auf die Antwort des Capitänö, dies würde ihm die größte Wollust fein, wußte der nicht feuersüchtige General keine andere Antwort, als Herrn Pothier 4 Tage Arrest zu geben, weil er — in Civil bei hm erschienen war. Im Uebrigen häufen sich in diesen Blättern die curiosesten Vorschläge von Seiten unbekannter Vaterlanvsfreunde, die sich in Ermangelung anderer Genüsse denjenigen der Druckerschwärze auf Löschpapier bereiten wollen. Sonst wird uns noch mitgetheilt, daß Die Rue Cardinal Fesch den Namen Rue de Chateaudun, zum Andenken an die „heldenmüthige Vertheidigung dieser offenen Stadt", führen solle. Dieses Beispiel giebt selbst Herrn Gueroult die Idee ein, man möge die offenen Städte wie Rouen, Amiens u. s. w. in ähnlicher Weise verbarrikadiren und durch die seßhafte Nationalgarde der betreffenden Departements vertheidigen lassen, um so den Preußen die leichten Fortschritte in etwas zu vergällen. Auf der anderen Seite will man in den Katakomben so viel Salpeter aufgesunden haben, daß man daraus Paris für eine sechsmonatliche Belagerung versehen könne. Aus einem dritten Blatte, dem Bulletin De Guerre von gleichem Datum entnehme ich die Börsencourse vorn 26. October: die 3% Rente ist zu 52 Fr. 70; italienische Rente zu 53 Fr- notirt. Cr6dit Foncier steht 860, Cr6dit Mobilier 100, Comptoir d'Escomple 540, österreichische Staatsbahn 692. 50, lombardische Bahnen 400 Fr. und türkische Rente 41 Fr. Es ist wahrschein- 9(hhrritndi 3 Nov Gestern Morgen um 11 Uhr wurde das Bombarde. Plan: Das Königreich Belgien sei durch Ann-xion von Luxemburg, Glfaß und mint «u „äs Kort Mortier emgestellt, um die Vollendung weiter nolhig gewor- ter deutschen TheUe von Lothringen, selbst inelusive Metz, bis zur Schweizer dener fortibeatonsch-r Arbeiten zu bewerkstelligen. Am Nachmittag wurden nur Gränze hin zu vergrößern. Aus kiese Weise wurde ein großer neutraler Staat einrelne Schüsse gewechselt. Von dem Fort wird mit Granaten, Bomben und geschaffen werden, welcher ein fernere« Aufeinandervlatzen Frankreichs und Deutsch. Sbravnell« geseuert. Drei Bomben, wovon eine Morgens, zwei am Abend in land« für künftige Zetten gleichsam als Puffer (tampon) verhindere. Es ist ' Slllbreifatb einfielen, haben nur geringen Schaden verursacht. Heute Vormtttag natürlich nicht abzusehen, wie man deutscherseits auf solche Vorschläge wird ein- wurde da« Bombardement vom Fort au« wieder ausaenommen. (Der Erfolg gehen können. Jedenfalls ist es aber doch bemeikerswerth, daß an eine Aufgabe tet Beschießung ist der bereits telegraphisch gemeldete Brand in Fort Mortier des Elsasses und seiner lothringischen Gränzdistrlete wentgstenS unter dieser Form Die KarlSr Z " meldet noch mit genauer Zeitangabe: „3. Nov. Da« Bom- gedacht wird. Vor 4 Wochen noch wäre auch das nicht möglich gewesen, und bardemen, seit gestern Mittag eingestellt, hat diesen Morgen nach Aufstellung ein Pariser Journal möchte schwerlich wagen, sich jetzt zum Vorkämpfer dieser einer weiteren Batterie im Schloßgarten von Altbreisach wieder begonnen. Einige Idee zu machen. Von Pariser Journalen sind uns zufällig der TempS und die Bomben sind in die Stadt Altbreisach gefallen, ein Haus ist nicht unbedeutend Dpinion Nationale vom 27. Oetober zur Hand gekommen. Ersteres enthält einen beschädigt aber noch fein Brand. — 3. Nov., Mittags 1 Uhr. Neubreifach ist längeren strategischen Artikel, welcher dem General Trochu vorrechnet, wie er m't beute noch an zwei Stellen in Brand. Da« Fort Mortier schweigt seit 9-/, Uhr. seinen 100,000 Mann activen und gedtenten Truppen, leicht einen Maffenvorstoß L con unserer Artillerie gründlich zugerichtet; sämmtliche Geschütze im Feuer, nach einer der schwachen Seiten der EinschließungS-Armee hin thuu und um so Zur Zeit Alle« ohne Verwundete. Unsere Stadt bis jetzt nicht beschädigt. 3 Uhr mehr mit Aussicht auf Erfolg versuchen könne, al« nothwendig die Aufstellung der Nachm Fort Mortier in Brand geschossen, der ganze südliche Theil in Flammen, deutschen Armee bei dem großen Umfang der Hauptstadt mehr als einen offenen Reschäbiaunaen in Altbreisach feine weiteren und dis jetzt feine Verwundeten. Punkt barbitten müsse. Die Dpinion Nationale dag gen erzählt anekdotisch, daß V Evangelische Gemeinde. a. 112 V» 1864r Schluß-Cours e. Darmstädter Bank —. 1860er Loose —. 1864r Matt. Geschäftslos. ■z Jllaten der Ehesrau des Friedrich Zörb^Z 1]öfrfll eMN-AlNWkN °us der Spitzmühle bei Groh-Buscck dessen^ 4 Llacbbrcnncrn, ne> Besondere Bekanntmachung. Main - Weser - Bahn. 4707) Die Anfertigung 11 H rt 1’ n P V 1 II I r N n- .r _ 1 r\(\ rf . mit Rund- und Flachbrcnnern, neuester Büte. GütrrvtD l| 48 33 die — »A^pitzsch in ticipAifl «nd durch alle u- ZBuch- und Musikalienhandlungen.— 98 Körner, BersteigerrrugeA Bekanntmachung. 9 5 9 Börsennachrichten. 4. November 1870. Vtt v 6 Nl JilJ“1' Oesterr. Creditactien 2471/4, 47. Clisabethbahn - Actien 215 V<. 9 58-59 9 45 Gld.fehl 9 45 „ „ Geldsorten. Pr. Gass. Seh. 1 441$/16 Div. Casa.-A. Pr. Friedrdor. Pistolen . . „ doppelte Hon. a. io st. Duoaten . . 20 Frankenßt. 55 35-37 33-34 54-58 46-48 26 V2-27 */2 4689) Nächsten Montag, Morgens 9 Uhr, sollen in Sachen der Sicherstellung der 4684) Ein Haufen Mist ist zu verkau fen bei Bäcker Kuhn, am Kreuz. Wechsel. Amaterd. k. 8. 100 Augsb. k. 8. 997/g Berlin k. 8. 104t5/16 Bremen k. 8. 97 Cöln k. 8. 1047/g Hamburg k. 8. 88 Leipzig k. 8. 1043/4 London k. 8. 119 Lyon k. 8. — Paris k. 8. — Wien k. 8. 977/b Disconto 4% G. einem Wagen, Pflug und Egge, Heu und Stroh u. s. w-, in der Muhle selbst versteigert werden. Der provisorische Massecurator: Balth. Stephan L Feilgebotenetz 4610) Frische Sendungen in Sardine- in PicleS, Sardine® a l’lmile, Anchovis, Mixed-PicleS, Caviar, Champignons, Trüffeln, Gothaer Cervelatwurst, Reuen Holland. Vollhäringen, GenueS-Sardellen, Bückingen zum Rohessen, KönigS-ReiSstarke empfehlen I. A- B u s ch S o h n e. Aufforderu n g. 4699) Nachdem der Nachlaß des am 19 v. Mts. dahier verstorbenen Lieutenants im Großherzoglichen II. Infanterie- Regiment, Heinrich Hartmann, unter der Nechtswohltbat des Inventars angetreten worden, sind Forderungen und Ansprüche an diesen Nachlaß so gewiß binnen 4 Wochen dahier anzumelden, als sonst dieselben bei Regulirung der Derlassenschaft nicht berücksichtigt werden. Gießen, den 2. November 1870. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Becker, Stadtrichter. Stadtger.-Afsessor. Engi. Souver. 11 Buss. Imper. 9 DoU. in Gold 2 4700) Montag den 14. Novbr. d. I., Morgens 10 Uhr, soll wegen Ableben des Ad am Ko o b sogenannte Steinmuhle bet Bieber benebst Oeconomiegebäuden mit einem Gefälle von 18 Fuß sowie 6 Morgen Aecker, Wiesen nnd Baumstücke, auf 12 Jahre verpachtet Oesterr. Bankactien —. Lombarden 1713/< Den 2. November. Elisabeth Margarethe Schimpf, geborne Pofeuner, Wittwe des verstorbenen Bürgers und Fuhrmanns, Jacob Schimpf, alt 55 I. 4 M. 12 T., gestorben den 31. October. Denselben. Karl Otto Bergen, des Burgers und Locomotivfuhrers an der Oberhesssschen Bahn dahier, Gustav Bergen, ehelicher Sohn, alt 1 T., gestorben den 1. November. v. _, n< . , Denselben. Wilhelmine Sophie Emilie Schüler, des Großherzoglichen Hof- gerichts-Adoocaten, Dr. Wilhelm Schüler, eheliche Tochter, alt 11 I. 3 M. 16 T., gestorben den 1. November. ., t P P . «... ,r.ov? Den 3. November. Karl Friedrich Herbert, des Burgers und Kufermeisters, Karl Herbert, ehelicher Sohn, alt 5 M., gestorben den 1. November. Denselben. Ernst Büttner, Musketier im 88. konigl. preuß. Infanterie-Regiment, aus Groß-Geschwanda in Sachsen-Meiningen, alt 22 I., gestorben den 2. November- Der Confirmanden-Unterricht der Söhne und Töchter unserer evangelischen Gemeinde beginnt Donnerstag den 10. November. n r Landmann. Dr. Seel. Bemerkt wird, daß Alles in einem guten Zustande ist. Auf Verlangen können wettere 25 Morgen Aecker und Wiesen sogleich mitverpachtet verden. Rodheim, den 4. Novbr. 1870. Der Vormund: Ehr. Schlierbach. 4707) Die Anfertigung und sämmtliche Mobilien, bestehend m allerlei --SR Lieferung von 100 Stück Fuß- - - . ... wärmer für Personenwagen iott tm Wege der Submission Vly vergeben werden und sind Offerten bis Freitag den 11. November d. I. an den Unterzeichneten, durch welchen auf portofreie Anfrage die näheren Bedingungen übersandt werden, einzureichen. Cassel, den 3. November 1870. Der Obermaschinenmeister: a 171Z) 3inmcr mehr stellt sich heraus, welchen Weltruf sich die rct- rcudeu Walzer: »FrühlingSreigeu" von Julius LammerS. — „Bnrschcn- tänre" von Johannes Schondorf. — „Jugendträume" von O. Hübner- Trams, vermöge ihres sowohl künstlerischen, alS auch acht volkSthüm- lichcn Inhaltes erringen. — Preis kpro OpnS (4 Bogen stark) nur stl2'/2 Sgr Zu beziehen von Robert Staatöbahn - Actien 376V». Vr- - - Galizier — Böhmische Westbahn-Actien — ©ilbemnte 567 16 Loose — 1882er Amerikaner 955/e- 3% neueste Spanier 3I V., Vg. 3/i6- Vermischtes. An Bord der am Montag im Clyde angekommenen deutschen Brigg „Theresa" hat sich MML-LL-S-DEW fifh n,,,n die wülhenden Angriffe deS Schiffsjungen zu wehren, dem es trotz all.dem gelang, t_ Nen derartig zu verletzen daß auch dieser starb' Die schreckliche ^schichte endigt h.rm.t noch nicht Der Koch starb in Ketten, und der Schiffsjunge, der bis dahin noch nrcdt hatte festge. umm°ttw«d-7ldnnen. sprang, a!« d>. „Th.r.fa" da- erfle remb< . W » Cm» M«m. über Bord und ertrank. Die Brigg lief in Pernambuco mit nur drei Matrosen e n unv nachdem auch diese dort entlassen worden. versah sich der Capltan nut einer ganz neuen Bemannung. ____________________________________ b. Katholische Gemeinde. Getaufte. Den 16. October. Dem Bader Franz Nolte dahier, ein Sohn, Theodor Johann Wilhelm Ludwig, geboren den 29. September. Den 27. October. Dem Schneider Heinrich Wilhelm Hofmann dahier, eine Tochter, Katharine Margarethe, geboren den 3. September. Beerdigte. ®en 16. October. Georg Gutmann aus Ilbenstadt. Kreis Friedberg, Musketier in dem Grohtzerzogl. Hess. 16 Infanterie-Regiment, alt 20 I. 11 M. 25 T, ge- ftorbm3)i’" 17. O^tTber zu Marburg. Therese Mannberger geborne Wigandt, ^^O^t^b er^^Der^ Mirg^r un^^chn^ider^ ^Wilhelm^Stur O/alt^^k I. 1 |eX^2^0cetnobCenr206So^et-OrUE, Tochter des Bremsers bei der Köln- Gießener Bahn dahier, Carl Drux, alt 1 I- 11 M- 29 T-, gestorben den 23. O ct br. Denselben. Michael Schmidt aus Ditscheidt, Regierungsbezirk Coblenz, MuskeUer^indem^königl- preuß. Infanterie-Regiment Nr. 69, alt 29 I-, gestorben 22£°nT‘not,em6er zu Alt-Buseck. Franziska Klug geborne Kramer, Ehefrau von Friedrich Klug, Burger und Oeconom zu Alt-Buseck, alt 68 I. 7 jjc- 25 T-, gestorben den 2. November. Telegraphische Depesche. Versailles, 4. 9?ot>ember. (Officwll.) Die Festung 8el- fort ist nach mehreren kleinen siegreichen Gefechten feit dem 3. von diesieitigcn Truppen cernirt. I 0 C b‘e K nm Aus einer Mittheilung des commanvirenden Generals v. Zastrow eraiebt sich, daß bis jetzt in Metz vorgefunden sind: 53 Avler und Fahnen, 541 Feldgeschütze, das Material für mehr als 85 Ba"erwn, qeqen 800 Festungsgeschütze, 66 Mitrailleusen, 9e9en 300,000 @c- wchre, Kürasse, Säbel -c. in größter Anzahl, gegen 2000 Militar- fahrreuge, sowie nicht verarbeitetes Holz, Blei, Bronce in großen Massen, eine vollständig eingerichtete werthvolle Pulver-Fabrik le. Preuss. 4V2% Obi. 913/* Frankf. 3V2o/o Obi. 80 Nass. 41/zO/o Obi. 91% Kurh. 40/g Obi. 83% Hess. 40/o Obi. b. Roths. 92^2 „ 31/2% do- do- “ Bayer. 5% Obi. 97 „ 41/2% 1jährige 9V/4 n 40/g i/zjährige 917/8 Würtemb. 41/2% Obi. 911/» Baden 4V2% Obi. 0. E.L. 92 Oestr. 50/g b. R. 565/s n 50/0 National 483/4 w 50/0 Metall. Obi. — 50/0 M. steuert. — Amer. 6»/g 1882r ßds. 953/4 „ 6% 1885r 943/8 Actien. Frankf. Bank 129‘/2 Oester. Bank 702 „ Creditaet. 248 Dar nist. Bankact. 3241,2 Prioritäten. 5% östr. F. St. E. B. 3773/4 i Ludwigah.-Bexbach 163 V2 1 Maxbahn lOSVe Bayer. Ostbahn 124^/4 Hess. Ludwigsbahn 1333/& 3% östr. Stßb.-Prior. 565/e 30/g östr. ß. Lombard. 46V4 30/g Livorneser 317/g 5% Toscaner 50Va Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. VereinB-Kasse — 5% Elisabeth-Prior. 783/4 do. II. Emiss. 74* »t die Veriorgungs-AnUalt auch alle Arten von Versorgungs- und Lcbensver- Uchcrungo^Bertraaerl unter den vortheilhaftesten Bedingungen. Dieselbe gewährt dem- ^'.brcnten, Pensionen, Studien und Lehrgelder, AuSfteuerkapt- talren und dergleichen und versichert Kapitalien auf den Lebens- und Todesfall. 0/ einfacher Lebensverucherung beläuft sich die Durchschnitts-Dividende auf n„ch das; letztere von einem Versicherungskapital pro 1000 fl. vach Llbzug der Dividende sich berechnet bei einem Atter von : 25 Jnhre 30 Jahre 35 Sabre 40 Jahre ic' s°w'-.Fmmulme'z'u BeitrMserklä^m^en können ,me 'd) ""ch -ur Erthenun^eder gewünscht Agent der Versorgungs-Anstalt. Redactkon, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. 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