Oießemr Anzeiger Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen 1870 Mittwoch den 5. OctoLer Ne. HO n. 2) 3) iHtftil* denien v o n bin, für die "SA F- d. A. S e c d e r e r. Preis vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch Vie Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 fr. wenn Gefangene solche Arbeiten mit der Verpflichtung einer zehnstündigen Arbeitsdauer freiwillig übernehmen wollen, Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition; Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. AbomnUm, welch, len Slnjeigtr bei dir EiMIim abbolm taffen, erhallen benfrtbm pro IV. Quartal 1870 |u 1 fl. d- Damit unsere geehrten Leser früher als bisher in den Besitz der neuesten Nachrichten gelangen, so haben wir die Einrichtung getroffen, daß der Anzeiger anstatt Morgens schon des Tags zuvor Abends ausgetragen wird 0 11 ' 0 Die Expedition des Gießener Anzeigers. hlung von r-61. (S(5 aus feb pwptquar: W Von ten. - 3m Em sächsu itrtm Epe- von Spichk- rpicheren. Zobann- aufgenom- ung: Tie ailltufen - „Unser W- Camp- wer unserer ch WM :r Lvrache i M, und chnung gege- ungtn feil' iS| inen We 'erben. ■ - Ädvokat. W r m »r d s ü tz e für das Verfahren bei Beschäftigung von Kriegsgefangenen außerhalb der Kriegsgefangenen-Depots durch Kreis- resp. Gemeinde-Verbünde und Privat-Personen resp. Gesellschaften. roean)naufC ihre Kosten die Gefangenen, mit dem ersten Arbeitstage beginnend, J nach Vorschrift des 8- 10 dieser Grundsätze verpflegen und für rhre angemessene Unterbringung Sorge tragen, auch , b) jedem Gefangenen incl. den die Aufsicht führenden Chargirtm, eine nach ) Maßgabe der Arbeitszeit, Oertlichkeit rc. von der Bezirks-Regierung zu nonnirendc Zulage bis zu 4-Silbergroschen pro Arbeitstag gewahren, aus welcher auch die Instandhaltung der Bekleidung zu bewirken :b °utzge- ^nfer N- E. 1 Jlrnoifc. ft. 4o fr ? baden. > ber i'eber öet: te. Polizei-Verordnung. aur Unterdrückung der Rinderpest bestimmen wir auf Grund des $• 11 des Gesetzes über die Polizei-Verwaltung oom 11. März 1850, sowie tn Ausführung des §• 2 M Gesetzes vom ^Zn^ode^DnrchVall-r o^m MZ ftaVm"n£^ZS trockenem Zustande (mit Ausnahme von Butter, Milch und Käse), insbesondere mich dn HaukS^stwde, sowie der Transport derselben innerhalb unseres Bezirks oon einem Ort zum andern ist nur insofern gestattet, als Ä i» S- 3- Absatz 1 und 2 unserer Verordnung vom 16. September 1870 (Amtsblatt S°it- ^)^u«d^r^Erlaubnibsch.n^um^ keine höhere Sttafe vorschreiben - einer Geldbuße von 2 bis zu 10 »IT Interesse der Militär-Verwaltung stattfinden. Coblenz, den 28. September 1870. ______ Königliche Regierung.------------------------------------ §. 9. Die Arbeitszeit der Kriegsgefangenen an Ort und Stelle ist die daselbst übliche- t _ a t r 8- 10. Vom Tage des Arbeitsbeginns bis zum Tage des Rücktransports erhalten die Kriegsgefangenen aus Königlichen Kassen keinerlei Competenzen, Indern cs wird von den Arbeitsgebern neben der in den 88- 1 und 2 bezeichneten Geldzahlung die für Taglöhner übliche Kost gewährt. Letztere muß zur vollständigen Sättigung ausreichend sein. . 8- 11. Ueber die Zahlungen - 88- 1 und 2 - fuhrt da, wo mehrere Kriegsgefangene bei ein und demselben Arbeitsgeber beschäftigt werden, em (shargirter, welcher dem ersteren oon dem Gouvernement oder der Commandantur bei Ueberwei- sung der Kriegsgefangenen als Rechnungsführer bezeichnet wird, auf die einfachste Ibetfe Buch und Rechnung. m , . . , Allwöchentlich schließt der Rechnungsführer Buch und Rechnung unter Zuziehung von zwei Deputirten ab, welche die Kriegsgefangenen vor dem Transport zu diesem Behufe aus ihrer Mitte gewählt haben, und es,reicht derselbe alle 4 Wochen dem Gouvernement oder der Commandantur einen mit dem legi des Arbeitsgebers versehenen Buchabschluß per Couvert ein. Mehr als 2/a der Zulage darf dem Gefangenen an Ort und Stelle nicht in die Hand gegeben werden, was Seitens des Arbeitsgebers nur durch Vermittelung des Rechnungsführers geschehen darf. Letzterer berichtigt auch die Kosten der Instandhaltung der Bekleidungsstücke, wozu der Arbeitgeber die Geldmittel event. vorschußweise hergiebt, und notirt den verausgabten Betrag im Conto des Betreffenden. . , .. r. Hinsichtlich event. Abführung des Bestandes von Vs der Zulage an die Festungs- Dotirungs'Kasse ordnet das Gouvernement oder die Commandantur aus Grund der 4wöchentlichen Buchabschlüsse das Erforderliche an. Der diesfälligen Anordnung hat der Arbeitsgeber Folge zu leisten. Reeurs findet nur an das Allgemeine Knegs-De- partement statt. Das letzte Drittel der erarbeiteten Zulage wird den betheiligten Kriegsgefangenen seiner Zeit durch das Gouvernement oder die Commandantur baar ausgezahlt^ ^eten ernstliche Erkrankungs- oder Todesfälle ein, oder fallen Excesserc. vor, so hat der Arbeitsgeber ungesäumt an das betreffende Gouvernement oder an die Commandantur darüber zu berichten, von wo das Betreffende sofort anzuordnen und dem Allgemeinen Kriegs-Departement direct Meldung zu machen ist. Einen gleichen Bericht dem Landrath einzureichen, ist dem Arbeitsgeber unbenommen. . , . r. . 8- 13. Der Zurücktransport einzelner oder aller Gefangenen, wenn fie zu den bezüglichen Arbeiten nicht mehr nöthig sind, erfolgt durch Vermittelung des Kreis- Landraths, sobald der Arbeitsgeber den Rücktransport verlangt Der Tag, an welchem der Rücktransport erfolgen soll, ist in der Regel mindestens drei Tage vorher — cfr. k. 3 Alinea 2 — vom Arbeitsgeber dem Kreis-Landrath anzuzeigen. 8 14. Die Diseiplin über die Kriegsgefangenen Handhabt die Ortspolizei-Behörde, wenn nicht besondere Compagnie- oder Detachementsführer größeren Abtheilun- gen beigegeben sind. 8. 15. Die Gouvernements und Commandanturen entsenden die Kommando s zum Rücktransport, wobei die Bestimmungen der 88- 6 et seq. gelten, nach der vom stellvertretenden General-Commando bestimmten Abgabestellen, und melden demnächst die Rückkehr der Gefangenen in gleicher Weise an das Allgemeine Kriegs-Departement, wie im 8- 5 für die Gestellung der Kriegsgefangenen vorgeschrieben worden ist. Berlin, den 16. September 1870. Kriegs - Ministerium. jsü4 in ß insofem'ein" ^gemessene, wenn auch nur beschränkte Control-und Beaus- sichtigung der Kriegsgefangenen durch Mitwirkung der Landrathsamter resp. durch die Militär-Behörden ermöglicht werden kann. e 2. Anzunehmen ist, daß der Kriegsgefangene für stinen Unterhalt fünf Stu - Len täglich zu arbeiten hat, und daß die im 8- 1- Nr. 2 gedachte Geldzulage bei Tage lobnarbeiten für die längere Dauer der Arbeit gewahrt wird. 2tcn die Arbeitsgeber an den betreffenden Landrath zu richten. ’ handelt es sich um einen Transport der Kriegsgefangenen auf weitere Entfernungen'so hat der Arbeitsgeber in seinem Anträge gleichzeitig die Dauer der Bejchaf- «Ä« i, >, *« r,„SÄ» «■««” “ W h *r. mftäiibiae stellvertretende General-Commando, sofern dieses nicht bereits die 8?emv a lt un g^n ber Ariegsgesangenen-Depots seines Bezirks, Behufs directer Commu- nication^mtt^den^Landrattim^bezeichmt^hat^^^^^^ ®$neral=®omnianbo Ire ®nt= Älg^von'SLrath. die An- Weisung der Gouvernements und Commandanturen zur Gestellung von Kriegsgefan- acnen geht von dem stellvertretenden General-Commando aus. 9rnmpi, 0 ? 5. Die Gouvernements und Commandanturen haben nach erfolgter Anwest .?,r Gestellung von Kriegsgefangenen ungesäumt die erforderliche Zahl quaiiw 'drter guter Führung auszuwählen und deren Transport wenn s -mit piner solchen Beschäftigungswelse einverstanden sind — 8-1 ) 0lS zu oer rom stellvertretenden General-Commando festgesetzten Abgabestelle zu bewirken und demnächst an das Allgemeine Kriegs-Departement zu melden, an wen, wohin und in sicher ^ahl Kriegsgefangene zu Feld - rc. Arbeiten abgegeben worden sind- 8-6. Für den Transport der Kriegsgefangenen mif Eisenbahnen sind biejöe- schmmungen des Reglements für die Beförderung von Truppen rc. au' den Staats- Jifenbabnen rc- im Interesse der Sache möglichst zur Anwendung zu bringen. < 7 Alle Ausgaben, welche durch den Transport der Kriegsgefangenen zur Abgabestclle rc. entstehen, sind aus dem eisernen Bestände des Dotirungsfoubs vor- s cbußweise zu bestreiten und von den Gouvernements resp. Commandanturen bet den Wrovinzial-Intendanturen als Kriegskosten zur Liquidation 3U bringen. . * v 8 Die Verpflegung der Begleitmannschaften wahrend des Transports erfolgt in gewöhnlicher Weife auf Kosten der Staatskasse. I zU kälU- ir bitroiü M erstüM R fialber'ch- D rifanteft^ N , I an -nsrre A Zeitung" | " 1. e. i. Die Beschäftigung von Kriegsgefangenen außerhalb der Kriegsgefangenen- Tevots durch Kreis - resp. Gemeinde-Verbände und Prioatperfonen i|t zulässig. »qw« orrkpifpn mit brr Nernflicktuna einer zebnstu Bekanntmachung, m f Nachstehend veröffentlichen wir die Grundsätze für das Verfahren bei Beschäftigung von Kriegsgefangenen außerhalb der Kriegsgefangenen-Depots durch Kreis- resp. Gemeinde-Verbände und Privat-Personen resp. Gesellschaften. Wehen den 30. September 1870. Grvßherzogüches Kreisamt Elchen. p vr. Goldman ....... —™l" ------------------- . . --------------" ~ m werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch e0(ttCUUItACIt (tut vCtt bei allen Post-Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. Die bereits erschienenen Nummern werden nachgeliefert. Vs' sind MoLllqardisten der Nhonemündung und der Ostpyrenäen. 1 , — ° < n _ - ., /'/Vf. QrMiftnnS'i finh 11t pinrr Der Jmpartial du Nord r _f Aber wenn es den Kaiserthron findet sich nichts darin. Lebensmitteln, als auch der mangelnden Geschosse wegen. Dann scheint auch beweisen die Feldpostbriefe, - t - -tA/11< 1 vWy 5. 1D, 18 Vo Kriegsnachrichten. * Telegramme verschiedener Zeitungen aus Rouen, 30. Sept., melden: „Straßburgs Fall ist von der Pariser Regierung erst am 29. Sept. Vormittags zugeftanden worden. Die Nachricht hat auf das Volk einen tiefernsten Eindruck gemacht. Die Negierung hat über ihre künftige Haltung fünf Stlur- den lang Berathung gepflogen, ohne zu einem Resultat zu gelangen. I- Favre plaidirte für die Wiederaufnahme der Verhandlungen über einen Waffenstillstand. Nachmittags wurde ein Beschluß darüber erwartet." Versailles, 2. Oct. Officiell. Der Verlust der Franzosen in der" Gefecht vom 30. Septbr. betrug 1200 Todte und Verwundete, darunter der Brigade- schrieben: „Caprcra, 13. Sept. Mein lieber Sohn! Von der französischen Regierung habe ich keine Antwort bekommen und das Lumpenzeug (robaccia), welches sich die Negierung von Italien nennt, hält mich gefangen. Dein G. Garibaldi." echn \M. V r ßctnl Schr ich e Verp l>rn i nchti Wie die ©er Ber leucs haben. lffl( d'P"°»L iibüdit uirt troll" gebacken- llebk auf W knallen, fo Forts; fultat tvai gestehe oj jener den war, daß Zinuncr a bei einem heute nock gesteckt, und Ram paß man anstrenger haben toi Granaten theils vei pots, der hat fchtve 1000 bie W Chololad sehen), biesen E I Deutsche nicht, t haben । scheu E Betrüge £ hier an, W xä Erheite Unterlc Circus allen l thun, I flocht! cognosl -Wen ihm Pr den gut tremiltd leichter daß ur ES ist und et: ohne ji sernt s Truyh! werde, sowie gehein zu sch hier h S- Sritf«,)“ 1 j(6l werden- fl-'sch! IW 6,6 , Lrsinvung ui oer wn uno iuseqe, wie uiu» ÄK namentlich wollene Hemden. dm ©einigen durch Briese zu »«(»affen wen. Ss'A. JLLn in vkrickiedene Tbcile rerleat unb jedes besonders couvertirt. Die erste solcher Sec. ®-'fc to"b'nJn Ä ÄÖ selbst. ©eine Braut hatte ihm ein »ollen«! Hm" S( 63u«(lb langte per^iiouvert del Rumpf, dann in einem zweiten Briefe der ImkeAemck an Der rechte in einem dritten (Sounett, hatte sich verspätet und kam et» an als der St« 2”: „ nlniißte würde nur noch ein Arm an ihm vermuthet. Dem letzten Aernitl warai schließlich auch'Nadel'und Faden zum Aneinanderheften deS Ganzen betgefugt. So wirken #<3 \ und Sinn des Volkes für das Heer, wie sollte das Heer nicht für das Volk ""treten. . h P Gseßen 2. October. Aus Vaux geht uns heute von befteundetir Hand n'achst/heÜdcs Schreiben d. d. 28. Sept, zu: „Die beste Llebesgabe, weide Ihr senden könnet, ist Wein'. Denn der französische Wem ist schlecht, furchtb« thmkr und man wird ihn sehr baiv müde; außerdemschadet^cr mehr dtt Gesun beit als er nüfct. Was soll man also tunken? Wasser? Das Waster , meistentheils schlecht, trübe und macht sicherlich krank, da überall eine Masse r Exkrementen, Ünrath k. angehäuft werden, die für d^ Gute; M. SEruUJ4j unnünftia sind Man hat allerdings hier eine Wasserleitung, /edoch ist d es jetzt nicht zu gebrauchen, da die einzelnen Brunnenhäuser mit dicken Pall.sadrt 4 csrtober «eneral Guilhem. 300 Mann wurvcn unverwundet gefangen. Der diesseitige deren Glück sein Glück, deren Unglück s-m Unglück sei, und mahnsi-,,bi pafl 9 ftf- at,,' ^icj„ fruchtlose Angriff auf Charenton" bedarf schr ,u gewinnen, zu der er selbst sich ermannt. Er gibt de BM^ meldet die Union: „Es herrscht hier der Entstehung des Krieges und von den Ursachen seiner für die franz, fisch arosie Truppenbewegung. Die Ostarmee ist in lebhafter Bildung begriffen; Waffen so unglücklichen Führung biS zu dem »-rhangmßvollen Tage von Seda . eu e g ß T ftp v 3 nehmen sollen, sind angezeigt und werden er- Er walzt die Schuld nicht ganz auf fremde Schultern ab » sind Mobilgardisten der Nhonemündung und der Ostpyrenäen, als der allein Schuldige oder Schuldigste hervor, laßt -tel nchr6u 4^.mme «, ® X tarnte und Loire (Chalons und Louhans) sind zu einer wen er dafür halte. Er mahnt die Nation zum Frieden, '»dem e, sie vor de D e ^ougaroen 0» toirb- ausgerückt.* Der Jmpartial du Nord Verhältnissen, in einmütiger Verfolgung Eines Ziele«, "'ch- «°n P l v " in Folge eines glücklichen Remontre's" in ftanzösische Hande gleich herben Schicksalsschläze und gleich großen Virluste au^ welche bas fron- 4?eini 27-'g^^r. Das gestrige Bombardement hat gewirkt; a-ns %x ää der Nation, der selbst in diesem Augenblicke der nationalen vrangsa d e dem Widmland zu stoßm. Di- vollständige U-bersührung auf französischen Boden säsä“.Sj’S??.“ m ?.tÄ “ - ans rr was# ... •*, und Uhrich sich im Namen ihrer Armeen für Napoleon ober d von ,hm u»g nm derz g i unsichersten Gerüchte gehen, theilweise auch setzte Regentschaft erklärt haben, und daß sie die Ueb-rgae° FMngn Nicht C^tuat.n^, uto ^Erzählungen einzelner Osfieiere. Nach den Berichten , verweigern würden, wenn Der mit Napoleon geschlossene Friede kem ' „nublckantlä- aesinnter Osflcicre habe e« der Besatzung weder an Munition noch unfreien Lag- trüge, so ist anzunehmen daß einerseits Napoleon ««>W‘ «»“J J«‘J gem««««« 6ie ÖMnif.n, die nicht, wie anfänglich gemeldet, noch nicht entsagt habe, andererseits BiSmrrck, "üchdem seme Un-rhan l g ° "000 Mann, sondern aus 17,000 Mann bestanden, sei wohlbewaffnet, d>e mit dem republikanischen R-gtmente sich zerschlagen, sich gernt wieder entsÄl tz , » 1 Reservegeschützen versehen gewesen; die ganze werde, ihn als Kaiser zu b-irachl-m Die Unter6anDlun3en ‘ eD-n^ | hätten bi« jum letzten Mann ausgehalten; die sactor sind mindesten« im Zuge. Paltkao hat sich nach kurzem Aufen ) - gd^^etfe hätten noch mehreren Stürmen widerstanden; Grunde zur U-ber- Wilhelmshohe in'- große Hauptquartier nach LaF.rriüreb-geben »l"«'vorhanden zu betrachten. Am 27. früh 9 Uhr Die officiellen Nachrichten aus Parts tmd Tours smd theils so lt f g ga I I Uedcrraschung für die subalternen Ofsiciere und Soldaten der und lügnerischer, theils so untergeordneter Art und so durch einander gewmselt, sii g oßt U Waffen, Sack und Pack bereit zu halten; eine Stunde daß sic kaum mitiheilenswerth erscheinen wurden, wenn,sie nicht(el ^an zu den fünf Thoren der Stadt in einzelnen Abtheilungen hmaui terist sch für die leitenden Köpfe wären. Favre rst Licbhaberdergroßen Trommel, fpat r s 8 teutfäten Truppen in die Hände gefallen. Weder Soldaten, auf die er nicht laut genug schlagen zu können glaubt, Gambetta wendeU «arschirt und C^itulation Erst, al« sie, füdwäri- Südländer die starken Ausdrücke mit Vorliebe an und Rochefort, der e.gnttltche n°L Oip wuß ter Stadt und vorwärts, Gewehr beim Fuß, Vertreter der Situatio», redigirt die Luft- und Drahtnachrichten wie «, wnland blickend,. i »e fcen ° tit Situation mit schrecklicher Gewißheit auf. seine „Laterne" schrieb, dieses Armuthszeugmß frairzosischen Witzes, diese P ah-1 den F d ay^ , $ie Soldaten zerbrachen ihre Gewehre, die der übelriechendsten Gemeinplätze und faulen Nachrichten. Eine solche ? . ttLt(En il)nen nicht. Andere Ofsiciere sagen, daß vor der Capitulatioii wirthschaft ist nur möglich unter so abnormen Verhältnissen, und eben deßha fP aalten worden sei, und daß derselbe die Erklärung abgegeben habe, wird der Rückschlag nicht ausbleiben, wenn es, was zu hoffen steht, m Paris j 9 b 6 t) I “ halten, sowohl wegen de« Mangel- noch gesunde Elemente gibt. Im Lande ist das M ßtrauen gegen duRoch d.° g JJ «S t I ö - 1 ^ann scheint auch 1 das Landvolk in Staun,n und Bewunderung zu erhalten. Aach .st .' ChnlcNil-ThitNY, 28. Srpd Am 25. wurde in Ebeinav von den «r. großen republikanischen Propaganda durch ganz Europa un Sinne der eu g rit Einwohnerschaft, der Versuch gemacht, Gefangene, di, und untheilbaren socialeir Republik viel die Rede; ihr Haupt tz ist ,m Z worden waren, $u befreien. Man schoß auf die deutscher' in Belgien, doch wollen wir vorlaustg nicht glauben, was uns ans B ff kuppen Diese Nachricht gab in Reim« Veranlassung zur Zusammenrottung darüber ausführlich nntgethcilt wird. Dte Belgier waren unter dem_ V ^üfehEr Arbeiter in der Hauptstraße, welche zur Mairie führt, wo sich die Wach! gefährdet, ohne cs recht glauben zu können; sie werden W den Aposteli d r m ßi^g^ cursirte in der Stadt das Gerücht, die Preußen seien unter Republik etwas scharfer auf die Finger sehen, wofern ste nicht etwa 1 5 9 9 Geschütze in einer Schlacht im Walde von Vincennes und bei jer) pariser Zustände mit Reid für sich herbeisehnvi. „ aefcklaaen worden Die Aukregung schien einen gefährlichen Ausgang nehmen zi Thiers wird sich laut einer Depesche der Jndependance Belge aus Wien, 9^9 . . Bataillon der Garnison alarmirt worden und ausge- 1. Oct., auf der Rückrcise von Petersburg einige Tage in Wien aufhalten und wollen >«* Abend die demonstrationslustigen Blousenmänn-i 6- 5» BBflßt,St-»d.,d- - «ei.lt «m «W W-> .!"•» »>-'"» ww.« «UM*. «W* KT* «ÄIWÄÄTiwTW •*»& W-.*». » •* ** “ " französische Motte sich wieder vor der Elbe befinde und daß er alle 'wchdeut- „ . Z^tg. mQ(6t ^^-rlsch wie auch die Roth. Dies beweisen die FeivpoftbeiefHie«^elTOun’fd)t (eiM tönne„. Gegen eine solche Ausbentung bd Verbleiben der preußischen tri! Jahdebusen überzeugt, zuruckgekehrt sei, aber zwei bat bi, Feldpo», welche die Leiden und Entbehrungen de« Krieges mchr Geschwader in der Nordsee und im Canal zurückgelaffen habe. Vielleicht st ro,nisfi,n kennen lernt, ja °uch mchis ew,uwmd,n. So werden Daheim E« unter der „französischen Flotte" des „Standard" eins dieser Geschwader ji. verstehen. , v . m „ ^,iÄ,nen Blechbüchsen, die man einem Cniiverte angepaßt hat, den Cnlfernten übermittel^ »Garibaldi hat an seinen Schwiegersohn Cauzio folgenden Brief ge-^gt eine sinnige Erfindung m der Art und Weise, Wie ntan Ci' W QU ihnen erne Geschütze und eine Kugelspritzenbatterie (letztere nur pfünder-, 2 Zwölfpfünder- Bi ttt «i* flfl luigaie gerttn trt emammelt sind, weil di- Bauern in dieser Leitung, welche von Gorze nach Metz aebt die Briefe und Nachrichten nach Metz ein- und austrugen. Leider hat man diesen Verbindungsweg nach Metz erst vor einigen Tagen entdeckt und verschtcden sinnlosen einaefangcn, welche in die Leitung ein- und ausschlupften um die «riefe U transportircn; jedenfalls ein viel sicherer Weg als die Luftballons, deren täglich Morgens von Metz aus mehrere mit angehangten Briefbeuteln -xpedirt «erden - Von Fleischspeisen erhalten wir jetzt fast nur Schwe.ne. und Hamm l- «tisch . Ochs-nfleisch flieht -S schon seit einiger Zeit gar nicht mehr, wahrichcin- lich w'-am der Rinderpest. Andere Mittel zur Ernährung werden uns thells ge- vjpf , ® tfaeitä sticken uns reichliche Gaben zu oder man kaust sie für schweres G ' s' ß w o Dritt innerhalb 14 Tagen etwas über 4C> fl. »«brauet 7 'so kostet i B. ein Ei 7 ft., ein Laib Brod 1 Thlr. ins 2 fl, Mit 2n°erem Vergnügen -ss-n wir Brod aus Deutschland, denn das hiesige andes. übliche Gebäck ist zwar schön weiß wie unser- W-cke, l-doch i^milch kraftlos und trocknet rasch aus;' im frischen Zustande ist -- teichtg und schlecht aus. immer möglich ist, die Lebensmittelkolonnen oder Th-il- derselben sofort heran- zuziehen, oder daß durch Hemmung der Communicationen etn oder ttr a"te“ Th-il der Berpflegung nicht immer zur Stelle geschafft werden kann. Abg sehen von diesen in der Kriegführung begründeten Vorkommnissen di- Verpfl-gunfl der Division immer eine ausreichende zu nennen. In den letzten Wochen über schritten sogar die Verabreichungen an di- Truppen d,e norm,rten Satze, nam n - 'id> bei nasser Witterung an Kaffee. Außerdem hat die Großh. Division r-d-r Zeit an den allgemeinen Sendungen der Lieb-Sgab-n aus Preußen parttcipirt, welche dem 9. Corps zur Disposition gestellt wurden. D-r commanLirende Ge- ncral des 9 Armeccorps widmet der Verpflegung der Division e ne ganz bcson der- Msorge und ist dieselbe in jeder Beziehung wie die komgl. Preußischen Truppen vespflegt, im Gegentheil vielleicht noch besser gestellt als andere Thetle der Armee, da sie durch fortwährende mit großem Dank anzu-rkennende Liebes- gaben aus der H-imath so reichlich bedacht wird, daß auch w-mg-r bescheidenen ».». i»«... W"“" ®'w *■ “*'(„) r.°»„. W.|... M«. 2. Oct. In hiesigen Kreisen, die dem ehemaligen von Hessen noch jetzt nahe stehen, will man die Mittheilang haben, .daß derselbe mit grossem Jubel die Nachricht ausgenommen habe, dass Napoleon Die Wilhelms- hoh?zum Aufenthalt angewi-s-n worden sei und seine ehemaligen Prach zimmer * Autni), Aschen k 11 MO herrscht h begri^ I v werden r. Patente.) zu ritz? tial du Hand unter Wch feiere a ■■ Ksche §änti unerösjuet r hat gttoidi; benso die i ton e Tete dn i chnlten, oU auf eraftlichul ößlchen Sotn 'On Stratzbli!! e nach $01111 die Motive tt theiltveise a«t den BeE Munition nzlich genitttc hlbewaßnet, ti sen; die gaof uSgehalten; tr nte zur W 27. früh 9 Ui: Soldaten tc in; eine Stunt. Mngen hinan ’tttr Ss/datq sie, stdvA düln W i Gewißheit fii re Geirehre, h ter CaMatie , abgegeben haii jtn res W Dann Was t rafelbß au von ttn , t, Gefangene, auf die deuW ^usarnlnenrottee tco M rieA Preußen seien W mncB und hei JS ^ellt Lübeck^ 3 Oct. In Travemünde ist seit gestern wieder das Lcuchtfeucr meiw5 ’S ^wirrSnen zur Beßrung des Fahr- wass-rs ausgeleg?' worden. Auf dem Pillauer Leuchtthurm >st strt g-st-rn das Feuer @ ( ^er fgr^ich hier verflorb-ue Fabrikbrsitzcr und 'S' K'/Sdi* Sr. Jm uu meier m u » strnnfrei* abaenangen, -rn-r 2 sechs- I,M,Twi Stoll»'-®«' 1 ißsrxÄ ä-*«• -' e“"'$«rmftol, 3. Mr. W» «"» <■ ®“» «**’ bM Schreiben zu veröffentlichen: 1870. Aus den Zeitungen habe St. O. ^s-sur-Moseüe, Seiten Kammer Klage über mangelhafte ich entnommen, dass ber Verhanv 9 . _ ,^^^ich habe ich aber auch aus Verpflegung der Grotzh. Division g f Kriegsministeriums in sehr den neuesten Blattern TiX 3% halte es für meine M," “dl W“‘ die Fürsorge für oie Landesangehor g g ^gt, welche theilweise nicht ®roirl4tia ih'to Ursprung b," ya,„n unt Württrmvrrg nur uu, -rnuorugr SsWWW gtbaden. Thätigk-it kann ich Euch wenig mitth-il-n. Wir li-g-n auf Vorvosten und wenn dann und wann einzelne Schüsse hinüber- und heruber- &S fo «nM Äi, auch nicht das Werfen einzelner Granaten aus den Forts/ dagegen eine solche Kanonade wie gestern aus beiden Selten, deren fnitnt mar MU jenseits Metz verschiedene Dörfer brannten, das ist entsetzlich. Ich LW-Lö • ?ätääs ÄST Ä7X5 STÄXte Ä MIKMW S'ä ;L.... L i.i.r.1. r.«--».; “ I** " 1000 £VXi» Fm ■- •« 6US£t’ ?i?^gr»SÄ«TS‘fa‘Pn«n» nicht s-br endlich gestimmt und an t DeutsL- wohnen sehr wenig da. Unterhaltung mit tiefen L^ten findet man tifd,en Corps MlckSWEW e^Ci‘"X L-",^a7man ^diesem Zwecke thun muß ist, den Feind ohm Unterlaß zu b-lästig-n, für .hn dasftuige zu^s-.r., »a«> d« L»^-^si 83 ROffÄ.-«» SÄtKÄ kognosktrungen, sagt Vaubrm, w-r°-u , w Mittel liefern, besetzten Stellen unb f«ne ®t«r * *«»«« »“J"“ 6i“ »*rten die Thätigk-it und ihm Prootanl und s bst Kanon zu 6ie mit v-m Kriege unzer- den guten Humor unserer ^.rupp n Q , - DiScivlin unter rhnei L!"- W 8-? SÄSÄ-Äi«» «... leicht« aufrecht -rhatten. um l^w -> $ -t Tage zu machen. s-tzma»niw-ll-n «“‘.___.ii nb(ltttrie l letztere nur 4 daß unsere Soldaten stch.varan gewogen, ° °i- z^ ^„'Patronen ” Um “.Ä&S * f“ Ä1WÄ-JWJ «*K|S;;,...,r...1|.r »r< ‘S SIMM» dir '»■•« I» s-ll; i».»“ “®”‘ werden. - 3« di-s-m Zwecke empfehlen w,r° Brack und selbst die gcheimen Jn'stru"etLn FU-^ich U, um so den Feind mit feinen eigenen Waffen JU WX in Allem; das Wichtigste ist, möglichst viel Zeit zu gewinnen, denn hier heißt es, wie im'Englischen, time is money.« schreibt »•: Mr« *7 »en. M f*1 f* •' «♦ - ,44« 仫«*“ >n »“»* MC ia3: EtlM '^ ’lrfrf'C ! * ®n «ali^ 1 & Ä-*’ § MTo“ ÄÄn - «--ML Nismarck an die Vertreter des norddeutschen Bundes anläßlich des Berichws^Ju^eS ^Favr- s" über die Unterredung in Festes Di-Cirkulard-pesche lierichtiat die Angaben Favre'S mehrfach unb constatirt, daß die Bedingungen f r WMMMUU n, und Vie öffentliche Meinung Frankreichs mcyt Horen zu wollen. £ b ; äÄÄ Sä M y- hi ,a' i I i in «'/ft* , i'«* w .ef Wl 1 \ 1 Octbr. Aus den Dementis, welche der württembergifche man in Stuttgart w,e in München keineswegs gewillt ist, eine Anzahl »on Sou- BSs - 5Ä AÄfJ w ms positive und glaubwürdige Nachricht, welche über die jungst tn München g-pfi° almaior v. Wittich, der Commandeur unterer äßtcn, 29. oep ij^genug getragen, trägt'- nicht langer mehr." Command-ur der 22. Divisionen Stelle des re -n ß , „ vielem Pomp nugekündigt wird, soll darin bestehen, -------- S-.n^n-u-ft-^ ,ne glok $u x. tt0lin er eine Benedigung Oester- vL. sfteöifion des Prager Friedens verlangt. Graf Beust soll ca auSeinanders-tzen er hab- bei d-m Beginn der Mission D-lbrück'S gebofft, Pr-ußen werd- die Neug-stütung Deutschlands nicht ohne Befriedigung O-st-rr-.chS vor. nebwcn Nun^aber g-h- diese Mission einem glücklichen Abschluss- entgegen, ohne °aü 7abe, an Oest-rr-ich gedacht werde. Da- könne aber Oesterreich, wenn es ni*t die am meisten ignorirte Macht fein wolle, nicht dulden und muffe Mer Posten zur Erfüllung seiner Verpflichtungen auffordern. Zur Beruhigung wird ki-s.w N?chricht bUgefügt, daß diese Action keinerlei Gefahr in sich berge, da »♦Atr.'ÄÄS....«. «** a-st-rn unter dem Vorsitz d-s Kaisers und unter Beiztehung «eirerex fPrlR$ abgehaltene große Ministcrrath der auswärtigen Politik, namentlich in Folge ^‘“äSieu e3.AOct.fCnS3?in.chiestgen gut unterrichteten Kreisen Betlau«1■' ' ~ und Württemberg nur auf Grundlage °iner ganz neuen Verfassung z rvx u A” 1 < j pvvvy Preußen an der Verfassung des norddeutschen Bundes nichts ändern mag, so wird man sich vorläufig mit der Centralisirung der Wehrkraft begnügen. Tours, 2. Oct. Die hiesige Abtheilung der Regierung hat anläßlich der Wahlen eine Proklamation folgenden Inhalts erlassen: Die Wahlen, ursprünglich auf den 16. v. festgesetzt, wurden auf den 2. d. verlegt, um die Waffenstillstands- Verhandlungen zu erleichtern. Die unannehmbaren Bedingungen des Grafen Bis- mord zwangen, sich ausschließlich mit der Vertheidigung zu beschäftigen. Die Wahlen wurden daher wieder vertagt. Heute wird verlangt, daß das allgemeine Stimmrecht sich ausspreche und die Constituante sich vor dem Tage ausspreche, wo die Regierung, berufen durch die Ereignisse und den Muth der Pariser, das Werk der Befreiung in die Hand nimmt. Die Versammlung möge der Armee die Gefühle des Patriotismus und der Ehre einflößen, welche sie selbst belebt. Die Proclamation empfiehlt Ordnung und Ruhe. Ein Decret beruft die Wähler auf den 16. d. M. ein- Dasselbe hält alle Bestimmungen des ersten Einberufung?, decretes aufrecht. Rom, 1. Oct. Das Parlament wird zu einer außerordentlichen Session nach Rom zusammenberufen werden. Die Bewohner der leoninischen Stadt werden am Plebiscit Theil nehmen. In England sind nähere Nachrichten über das Erdbeben eingetroffen, welches am 11. April in Tibet Statt fand. Der erste Stoß kam um 5 Uhr Morgens, war schwach; gegen Sonnenuntergang erlitt die ganze Stadt Ba- thang einen furchtbaren Stoß, und fast alle Häuser, große wie kleine, fielen zusammen, die halbe Bevölkerung oder noch mehr unter den Trümmern begrabend. Arsenale, Magazine, das große und prächtige Lamaserai mit 3000 Lamas, alle waren auf einmal vernichtet. Dann setzte ein heftiger Sturm ein, dann brach ein Feuer aus, welches am 11. begonnen und am 23. aufhörte und Lebende und Todte, alles, was übrig geblieben war, ging in den Flammen zu Grunde. 413 budhistische Priester, 19 chinesische und 38 tibetanische Soldaten, alle tibetanischen Beamten und 2812 andere Menschen werden als Todte gezählt. Petersburg, 2. Oct. Thiers hat die Antwort erhalten, daß Rußland in seinem tiefen Frieeensbedürfnisse zur Wiederherstellung des Friedens beizutragen geneigt ist, sich aber nur auf einer Linie mit den neutralen Mächten zu bewegen vermag. Petersburg, 3. Oct. Thiers reist morgen nach Wien ab. Derselbe speiste gestern bei dem Kaiser in Zsarskoe Selo. Konstantinopel, 29. Sept. Ein Telegramm der „B- B.-Z." meldet: Die officiöse „Turquie" erklärt, indem sie die Lage des Landes bespricht, die Türkei müsse sich um die Freundschaft Deutschlands bewerben, um durch Bildung und Freiheit einen Aufschwung ihrer Verhältnisse zu bewirken. Vermischtes. Mannheim, 25. September. Nach einer amtlichen Ueberficht find in der Rheinpfalz bis zum 16. September 60 Gemeinden von der Rinderpest heimgesucht worden. Im Ganzen sind 1189 kranke Thiere getödtet worden, darunter 329 in Kaiserslautern, 211 in Landau u. s. w. Die Seuche ist jedoch als im Abnehmen begriffen anzusehen. Leipzig, 28. Sept. Die BundeS-Normal-AichungS-Commission beabsichtigt, auch wegen der Maße für Brennholz, Torf, Kohlen. Kalk ?c. allgemeine, zwar mit den metrischen Systemen übereinstimmende, aber in der Praxis möglichst leicht anwendbare Vorschriften zu erlassen, vorher jedoch die beabsichtigten Bestimmungen praktischen Kreisen zugänglich zu machen, um deren Bemerkungen zu hören, welche bei der definitiven Redaction thunlichst berücksichtigt werden sollen, soweit solches ohne Abweichungen von den Grundlagen des metrischen Systemes möglich ist. Die Handels- und Gewerbekammern find daher aufgefordert worden, fich über die bez. Entwürfe bis spätestens zum Schlüsse des gegenwärtigen JahreS gutachtlich zu äußern. * Seitens des EtappencommandoS in Dischweiler erhielten drei Dragoner den Befehl, die in der Gemeinde Rohrweiler liegenden französischen Verwundeten Per Fuhre nach Bischweiler inS Lazareth zu verbringen. Hierauf erhielten die Dragoner von dem Bürgermeister in Rohrweiler folgendes Rescript: „Den 22. ist die Schardarmen »n Robrweiller gewenn Führ die Blasirden ßu Hollen 2 Sind auf den Dot granck die kan Mann Nicht süren und die andern Sind sbatziren gangen Sie Sind Nicht tzu Hauß. Der Borgenmeister Müller." BSrsennachrichten. 3. October 1870 Preufls. 4t/2% Obi. — Frankl'. 31/2% Obi. 80 */e Nass. 41/2% Obi. 89Vr Karh. 40/0 Obi. 83 Hess. 40/g Obi. b. Koths. 92Vg , 31/20/0 do. do. 88 Bayer. 5% ObL 96t/2 3 41/2o/0 1jährige 913/1 „ 4O/o jährige 847/s Würtemb. 4‘/2% Obi. 897/s Baden 4i/2°/o Obi. c. E.L. 90i/4 Oestr. 5% b. R. 53Vg „ 50/0 National 74