Preis vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kichen. Nr. 170. Samstag den 3. December 1870. Brodpreife vom 3. bis 9. December 1870, nach eigener Erklärung der Bäcker: 4 Psunv gemischte« Brod 20y2 kr. 2 Pfund gemischtes Brod 10!/4 kr. 4 Pfund Roggenbrod 1?V2 kr. 2 Pfund Roggenbrod 8% kr. 2. December. Spanien hat endlich den lange vergeblich gesuchten Schlußstein seiner neuen Musterverfaffung gefunden: der Herzog von Aosta hat sich bereit erklärt, die ihm angetragene Königskrone anzunehmen; auch Victor Emanuel ist ganz damit einverstanden, daß das Glück, dem er schon so manche kostbare Gabe verdankt, aus seinem unerschöpflichen Füllhorn neue Ehren über das Haus Savoyen ausgießt. Die Spanier aber haben nach einer stürmischen, an Verlegenheiten und Gefahren reichen Periode, nach langem Hangen und Bangen in schwebender Pein ihre jüngste glorreiche Erhebung zu einem vorläufigen Abschluß gebracht. Zu einem vorläufigen Abschluß! denn wer möchte die Bürgschaft dafür übernehmen, daß mit der Thronbesteigung des Herzogs von Aosta die traurige Periode der Zerrüttung und des Verfalles, die Aera der gewohnheitsmäßigen Revolutionen und Pronunciamentos endgiltig abgeschlossen ist? Das alte Regime har der Gegenwart eine böse Erbschaft hinterlassen: Die Bourbonen und die Parteiführer haben gewetteifert, die materiellen und moralischen Grundlagen der staatlichen Ordnung zu untergraben und die Achtung vor dem Gesetz, das poli- tische Pflichtgefühl, ohne welches ter Besitz politischer Rechte werthlos, ja verderblich ist, in dem Volke zu vertilgen. Seit mehr als 50 Jahren hat das König- tbum, wenn es sich stark genug im Besitz der Gewalt fühlte, seine Macht in der tückischsten und tyrannischsten Weise zur Unterdrückung jeder freiheitlichen Regung, zur Befriedigung der zügellosesten Herrschsucht und Habgier grmißbraucht. Seit 50 Jahren haben die liberalen Factionshäupter, wenn ihnen ein glücklicher militärischer Handstreich vorübergehend die Macht in die Hand spielte, ihre Herrschaft auf radikale Verfassungsparagraphen zu gründen versucht, für die es der Masse des Volkes an jedem Verständnis gebrach. Für die Bildung des Volkes, für Hebung des Wohlstandes, für Organisation einer kräftigen und gerechten Verwaltung geschah, von einigen anerkennenswerthen Versuchen abgesehen, auch von den Männern, die sich für die Träger des Fortschritts ausgaben, sehr wenig. Man that nichts, um die Massen von dem Einfluß des ebenso herrschsüchtigen, wie unwissenden Clerus zu befreien, um das Schulwesen zu heben, um der europäischen Cultur Eingang zu verschaffen, um den Sinn für Gesetzlichkeit in dem verwilderten Volke zu erwecken. Man gewöhnte die Nation daran, die Revolution als einen nothwendigen, gewissermaßen regelmäßigen und berechtigten Factor des Staatslebens anzusehen; aus der Revolution einen geordneten Zustand gesetzlicher Freiheit hervorgehrn zu lassen, dem Lande, statt cs durch hochtönende und unwahre Phrasen aufzuregen, die Segnungen der Civilisation zuzuführen, dazu fühlte man sich völlig unfähig. Die absolute wie die konstitutionelle Monarchie haben also ihre Proben bis jetzt gleich schlecht bestanden. Die Folge davon war das unerwartet rasche Em- Vorkommen einer besonders auf den Sondergeist der Provinzen und großen Städte sich stützenden republikanischen Partei, der ihre Gegner selbst durch ihre Unent- schlossenheit und ihre mit den empfindlichsten Demüthigungen verbundene Rath- losigkeit in der Zeit des langen Interregnums den größten Vorschub leisteten. Diese republicanische Partei, von beredten und ehrgeizigen, wenn auch meist der politischen Einsicht entbehrenden Führern geleitet, ist eine Macht, mit welcher der neue Monarch zu rechnen haben wird, während auf der entgegengesetzten Seite die zahlreichen Ueberreste der carlistischen Partei, wie es scheint gut geleitet und von den Sympathien eines großen Theils des absolutistisch gesinnten ClcruS ge- tragen, auf dem qui vive stehen. Diesen Parteien gegenüber ist der neue Monarch der Versuchung ausgesetzt, sich nur auf die Häupter der Parteien, die ihn auf den Schild gehoben haben, zu stützen. Aber unter diesen Parteien selbst herrscht leider die größte Zwietracht und Zerfahrenheit. Die Führer haben sich mit wenigen Ausnahmen stets nur von den Motiven des Ehrgeizes und Eigennutzes leiten lassen Werden sie jetzt ausschließlich das Wohl des Vaterlandes ins Auge fassen, die alten Rivalitäten vergessen und alle ihre Kräfte vereinigen, um die Herrschaft des Königs ihrer Wahl zu befestigen? Und wenn sie, wie sich voraussetzen laßt, dazu nicht bereit sind, wird der junge König sich stark genug fühlen, um sie zur Eintracht zu zwingen? Wird er im Stande sein, eine feste Stellung über den Parteiintriguen einzunehmen? Wird er innerhalb der engen Schranken, welche die radikale Verfassung seiner Thätigkeit setzt, überhaupt ver- mögen, einen maßgebenden Einfluß auf die Verwaltung der StaatSangelegenhei- ten zu gewinnen? Der Empfang des neuen Herrschers wird, wie es scheint, im Allgemeinen ein herzlicher und begeisterter sein. Denn Spanien ist des langen Provisorium- müde, und kann daher, von den Republikanern und Carlisten abgesehen, nicht umhin, die Wiederkehr eines definitiven Zustandes mit Freuden zu begrüßen. Aber Spanien erwartet auch viel von dem jungen Könige. Es erwartet vor Allem die gründliche Befreiung von den chronischen Leiden der Militärrevolutionen und der Palastintriguen, die Wiederherstellung einer redlichen, geordneten, gesetzlichen Verwaltung, die Förderung der materiellen Wohlfahrt und der geistigen Bildung. Spanien würde nicht anstehen, den König dafür verantwortlich zu machen, wenn diese Erwartungen sich nicht erfüllen sollten. Wenn der König ein Mann von überlegener staatsmännischer Einsicht und starkem Charakter ist, so wird er gerade aus der Höbe der Erwartungen die Kräfte zur Erfüllung der ihm auferlegten Aufgabe schöpfen können. Er wird sich auf die Nation stützen, um des Beistandes verdächtiger und eigennütziger Freunde und der Nachgiebigkeit gegen offene Feinde entbehren zu können. Ueberläßt er sich dagegen — und die Gefahr, daß er es thut, liegt sehr nahe — dem Einfluß dieses oder jenes Parttihauptes, so wird bald genug das alte Spiel sich wieder- holen, und Spanien wird bleiben, was es war, ein Tummelplatz ehrgeiziger Ge- nerale und grundsatzloser Factionen. Das erste Jahr der neuen Regierung, ja, das erste Auftreten des jungen Königs wird wahrscheinlich von entscheidender Bedeutung für Spaniens Zukunft werden. Möge es dem Könige gelingen, sofort die richtige, feste Stellung in dem Chaos emzunehmen, welches zu ordnen und neu zu gestalten er berufen ist. Es winkt ihm eine hohe und schöne Culturaufgabe, und ganz Europa hat ein Interesse daran, daß er diese Aufgabe in ihrer ganzen Bedeutung erfaßt und mit Kraft und Einsicht durchführt. Ganz Europa hat ein Interesse daran, daß ein kräftigs, gesetzliches und aufgeklärtes Regiment die Ketten des Aberglaubens zer- breche, welche das so begabte Volk fesseln, und die Anarchie bändige, welche die Kräfte desselben verzehrt. Europa blickt daher nicht ohne Besorgniß, aber mit aufrichtiger, wohlwollender Thcilnahme auf den kühnen Versuch des jungen Prinzen aus dem Hause Savoyen, in dem schwer geprüften Lande dies lange schmerzlich vermißte und ersehnte Regiment zu begründen. Die Niederlage der französischen Nordarmee in der Schlacht bei Amiens, oder bei VillerS-Bretonneux in der Nähe von Saleux, wie sie selbst sie nennen, stellt sich als immer bedeutender heraus, denn selbst die Delegation in Tours hat sich ohne Säumen entschlossen, schon am 28. dieselbe unter geringer Reserve einzugestehen, und die Stimmung soll in Folge dessen in Tours eine überaus ent- mutbigte sein. Die „Jndependance belge", welche sich durch ihre Berichte wohl bei Niemand in den Verdacht gebracht hat, daß es ihr ein besonderes Vergnügen macht, die Erfolge der preußischen Waffen zu verherrlichen, gibt über die Niederlage der Nordarmee am 29. folgenden Bericht: „Gestern Sonntag ist südöstlich von Amiens eine bedeutende Schlacht geschlagen worden. Die Franzosen, die sich auf ein stark verschanztes Lager stützten, hatten ihren rechten Flügel von Villers- Brctonneux, an der Eisenbahn von Amiens nach Rheims, ihren linken Flügel in Boves und Dury, Dörfer, von denen das erste südlich von Amiens an der nach Breteuil führenden Chaussee, das andere östlich an der Linie von Amiens nach Clermont liegt. Die Deutschen batten das Centrum ihrer Stellungen in Moreuil, an der Chaussee von Amiens nach Compiegne. Aus den Telegrammen, die uns aus Tours und Versailles zugegangen sind, ergibt es sich, daß der erbitterte Kampf den ganzen Tag gebauert hat. Er endigte mit der Niederlage der Franzosen. Auf ihrem rechten Flügel durch überlegene Streitkräfte zerschmettert, wurden sie nach Boves zurückgetrieben, und sie behaupteten ihre Stellung nur in Dury auf ihrer äußersten Linken. Die deutsche Depesche besagt, daß sie gegen die Somme und Amiens zurückgetrieben worden sind, was topographisch mit den Angaben der ranzösischen Depesche übereinstimmt. — In Folge dieser blutigen, aufs Tapferste bestandenen Schlacht ist Amiens in die Gewalt der Preußen gefallen. Die Nord- armee hat die Stadt, ohne einen neuen Kampf zu erwarten, aufgegeben, um nicht von ihrer Operationsbasis abgedrängt zu werden." Das in Paris erscheinende Organ Blanqui's, die „Patrie en Danger", gibt in ihrer Nummer vom 18. November dem Genera! Trochu folgende Titel: General de Bonaparte, Fürst von Gottes Gnaden, Trappist, Prediger, Monk der orleanistischen Dynastie, gestiefelter Jesuite, der seinen Liguori besser kennt als Jomini, orthodoxer Säbel, Gendarm der Ordnung und Bote der heil. Inquisition, militärischer. „Cretin", Held des heil. Ignatius, Cäsar des Gebetbuchs, zaudernder Landsknecht, clericaler und militärischer Cagliostro, Mangin (eine bekannte Per- lönllchkeit, welche auf den Straßen von Paris Bleistifte verkauft), Ober-Gcneral und Pascha. Der bekannte Pariser Weinhändler Sorg, der seit seiner Ausweisung aus )aris sich in Belgien aufhielt; geht heute nach Versailles ab, um mit dem preu- zischen Präfekten dieser Stadt im Namen einer großen Antwerpener Gesellschaft wegen der Verproviantirung dieser Stabt und der verschiedenen preußischen Armeen in Unterhandlung zu treten. Diese Gesellschaft erbietet sich auch, Paris nach dessen Fall sofort mit den nothwendigen Lebensmitteln zu versehen. Aus Liverpool kommt die Kunde von einem brutalen Morde, der dort am Freitag Abend an einem Deutschen, Namens Christian Flueck, Sprachlehrer und Inhaber einer Privatschule, verübt wurde. Man fand den Unglücklichen in einem Wohnzimmer, aus vier klaffenden Kopfwunden blutend,- die vermittels einer in der Nähe gefundenen schweren eisernen Haspe zugefügt worden zu sein scheinen, in besinnungslosem Zustande vor. Bald darauf gab er seinen^ Geist auf. Der That bringend verdächtig wurde ein Sprachlehrer Namens Huspian, ebenfalls ein Deutscher, verhaftet, mit dem der Ermordete in fortwährenden Mißhelligkeiten gelebt. Man glaubt, daß Rache das Motiv zu dem Morde gewesen. Schlag auf Schlag kommen jetzt wieder die Meldungen über agrarische Kriegsnachrichten. baldi vor Den Thoren der Stadt stehe und dieselbe binnen Kurzem von den Hän- den, von der etatSmäßigcn Stärke von 800 Mann gegenwärtig auf die Stärke Frankreich, s lebe die Republik!" finden. Es ist dabei natürlich, daß vielc Unschuldige bitter darunter leiden werden, aber ein strenges Einschreiten ist durchaus nothwendig, soll anders Frieden und Ordnung nicht gestört werden. (K. Z.) Aus Posen wird der „Osto. Ztg." gemeldet: „Das Kriegsministerium richtet sich darauf ein, nächstens noch ein paarmal- hunderttausend Gefangene wehr bewachen zu müssen. Es werden nämlich alle Landwehr-Bataillone, welche lediglich zur Gefangenenbewachung Verwendung fin- Straßburg, 27. Nov. Seit einigen Nächten macht man hier höchst unangenehme Erfahrungen. Man findet jetzt häufiger Morgens in der Frühe an den Tbüren der Häuser angebliche telegraphische Depeschen angehestet, welche die abenteuerlichsten Siege der französischen Waffen, den Tod unseres Königs und seiner Feldherren, eine schreckliche Revolution in Berlin, welche die Flucht unserer Königin aus der Residenz zur Folge gehabt rc., in grassen Worten verkünden und merkwürdiger Weise nur zu viele Leute finden, die ihnen Glauben schenken. War doch noch in den letzten Tagen hier allgemein verbreitet und geglaubt, daß Gari- Karlsruhe, 29. Nov. Als vor einigen Tagen eine den Franktireurs im Walde von Orleans von den Bayern abgenommene sonderbare Doppelkanone strengsten Befehle gegeben, daß ohne alle Nachsicht die Verbreiter solcher — man vars sie nicht unsinnig nennen, denn dazu sind sie, in einer eroberten mißstimmten Stadt wie Straßburg, zu gefährlich — Lügrntelegramme ihren gebührenden Lohn Verbrechen aus Irland. In der übelberüchtigten Grafschaft Tipperary ist ein Mann, Namens Patrick Lonergan, Ausseher einer größeren Besitzung in Chir, ermordet worden. Die Mörder hatten seine Taschen geplündert, aber die Ver- muthung, daß dies nur geschehen, um die Polizei auf eine falsche Fährte zu bnn- gen, wird dadurch noch bestärkt, daß Lonergan schon seit längerer Zelt für fein Leben fürchtete, und sich Feuerwaffen geliehen hatte. Zwei Individuen sind als der Thäterschaft verdächtig in Haft genommen worden. Zu gleicher Zeit kommt aus der kaum minder schlimm beleumundeten Grafschaft Westmeatb Nachricht von der Ermordung eines Rentmeisters, Namens Thomas Dowling, welcher in unmittelbarer Nähe der Polizeistation von Ballinagore erschossen wurde. In Southampton treffen täglich große Pferdetransporte zur Verschiffung nach Frankreich ein. Am Freitag allein kam ein Transport von 180 Stück an, welcher sofort eingeschifft wurde. Da die Havre-Bahn unterbrochen ist, gehen Einem Privatschreibcn aus Paris, 17. Nov., entnimmt die K. Z. Folgendes: „Nachdem wir seit einiger Zeit der nützlichsten Dinge beraubt waren und jetzt auf dem Punkte stehen, daß uns das unumgänglich Nothwendige abgeht, werden wir bald in Wirklichkeit alle Schrecken einer Belagerung auszustehen haben. Der . „ . . . , Gouverneur von Paris ergreift deßhalb auch die energischsten Maßregeln, um Der Den Der Deutschen BeDrucker erlösen wurde. Und so oft em Regiment von hier Belagerung ein Ende zu machen. Wir erwarten in acht Tagen einen Ausfall, aus nach Beifort rc. ausmarschirt, ist es schon nach wenigen Tagen in irgend um die feindlichen Linien zu durchbrechen. Gelingt derselbe, so wirb sich die Lage einer kühlen Waldesschlucht überfallen, vernichtet, mit Mann und Maus verschwun- vollständig ändern und das Glück sich uns wieder zuwenden. Wenn wir aber Den. Bereits sind, wie auch heute der FestungSzoüverneur bekannt macht, die eine neue Niederlage erleiden, so bleibt Paris nichts übrig, als zu capituliren a und einen schmerzlichen Frieden zu unterzeichnen.... Paris setzt seine ganze Hoffnung in die Hauptaction, die bevorfteht, aber sie muß ohne Verzug ausgeführt werden. Denn jeder Tag führt uns einer Katastrophe näher, nämlich: dem Hungertode. Seit 15 Tagen gibt man uns nur 50 Grammes Fleisch per Tag (nach Den letzten Nachrichten nur noch 33y2 Gr.), was für 20 Tage 2 Pfund prr Person ausmacht, und wir haben nur noch für eine Woche. Diele Personen — und ich gehöre zu ihnen — haben schon seit langer Zeit ihrer kleinen Fleisch- Portion entsagt, weil man genöthigt ist, 3 bis 4 Stunden, einerlei, wie das Wetter ist, vor Den Metzgerläden zu warten. Glücklicher Weise haben wir noch Brod, und wir hauen stark ein, da Die Preise aller übrigen Lebensmittel zu hoch . , .- - - finD, als daß wir sie kaufen könnten. Außer den gewöhnlichen Lebensmitteln der mobilen Linienbataillon von 1002 Mann gebracht. Verwendet werden dazu werden jetzt andere Gattungen Eßwaaren fellgeboten, von welchen ich dir mit zunächst die in Folge Der neuen Aushebungen bereits wieder aus der Linie eiit- Sachkenntniß sprechen kann, Da ich sie selbst an Der Halle eingesehen habe, wo laffenen LanDwehrmänner Der jüngsten Jahrgänge. Soweit Diese nicht ausreichen, ich am letzten Samstage mit einem meiner Freunde war, um einige Vorräthe zu wird auf Die älteren Jahrgänge zurückgegriffen werden müssen." kaufen. Ich wollte die Hälfte einer Katze haben. Man verlangte 41/2 Franken; Behufs Verwendung bei Bewachung Der Kriegsgefangenen ist höheren Orts ich bot 4 Fr., aber man ließ sie mir nicht. Später bedauerte ich, sie nicht ge° Die Formation unberittener Landwehrdepot - Escadrons ä 200 Mann in Aussicht nommen zu haben: denn sie war prachtvoll, und man hätte ein köstliches Ragout genommen und sind Die verschiedenen stellvertretenden General-Commandos ange- Daraus zubereiten können. Ich sah, wie Ratten zu 80 Centimes bis 1 Franc, wiesen worden, etwa nöthig erscheinende vorbereitende Maßregeln zu treffen. je nach ihrer Größe, verkauft wurden; ich kaufte keine, obgleich man behauptet, sie seien vortrefflich; aber ich habe noch einige Vorräthe, und will warten, bis sie erschöpft sind, ehe ich zu diesem phantastischen Regime übergehe. Die Hunde x _ sind ebenfalls in gewissen Läden erschienen; sie sind aber noch nicht sehr gesucht; + Gießen, 29. Nov. Der m Ihrem geschätzten Blatte vom 24. d. M. man findet sie im Allgemeinen hart und trocken und ißt sie nur aus höchster Noch, enthaltene Artikel aus Dem Kreise Nidda beruht auf ungenauer Sachkenntnlß, Da ich aber das Bedürfniß hatte, mich an diesem Tage zu regaliren, so kaufte und bedarf mehrfacher Berichtigung. Die Ertheilung einer ^""ssion zur Erich mir Spatzen, das Stück zu 50 Centimes. Du kannst aus dem Gesagten dauung einer Zweigbahn von etodbeun nach Ortenberg i(t Seitens ber Ober- ersehen, daß, wenn die Lage auch keine verzweifelte, sie doch eine sehr compro- hessischen Eisenbahngesellschaft bereits in An^gung gebracht und wird nachfidem mittirte ist, wenn die Regierung nicht in kürzester Kürze kräftig auftritt. Unter Die Vornahme der Expropriation keinem rechtlichen Anstande unterliegen können, keinen Umständen darf sich die Sache noch lange hinziehen. Zudem befinden wir Auch wird nicht daran gedacht, dem GemeinDen-Confortium der Bahnlinie Gießen- uns fortwährend in furchtbarer Erregung. Kanonendonner bei Tag und Nacht, Gelnhausen diejenigen Vertrage zu den Grunderwerbungskosten,/welche etwa bei Das durch Mark und Bein dringende Geräusch der Mitrailleusen, welches selbst der Stockheim-Ortenberger Zweigbahn erwachsen werden, aufzuburden ,Indern Die muthigsten Männer nicht kalt läßt; Das Trommeln und Trompeten von Tages- zur Uebernahme Der Gelände -Entschädigungen über ^n achtzigfachen Betrag des andruch bis zum späten Abend und auch oft des Nachts, wenn man, wie am Norrnal-Steuercapitals für Die Zweigbahn em eignes Gemeinden - Confort.um zu 31. October, die rothe Republik proclamiren will, — alles dies greift Die Nerven bilden fein wird, und zwar aus Denjenigen Gemeinden, deren Orte innerhalb furchtbar an.... Die Pocken richten große Verheerungen an; letzte Woche starben 1500 Klafter ^on den Stationen Stockheim und Ortenberg entfernt liegen, also 480 Personen. Was mich betrifft, so bin ich vollständig gesund, leider zu gesund: au» Den Orten Stt>ckheim , Bleichenbach, Aulendiebach, Rohrbach / Denn ich habe einen schrecklichen Appetit, und nur selten kann ich ihn vollständig Leustadt, Effolderbach, Selters und KonradSdors, sodann Ortenberg, Wippenbach, befriedigen. Ich erhielt heute Morgen Den Besuch des Vetters W.; er kam, um Bellmuth, Bobenhausen I., Eckartsborn, Lißberg und Bergheim. Im Interesse mit mir zu frühstücken. Unser Mahl bestand aus Kartoffeln, Die mit Pferdefchmalz dieser Gemeinden liegt es, und wird wohl von chnen dafür gesorgt werden, daß zubereitet waren, einer Portion EselSwurst, so groß wie eine Nuß, einem Stück sie das Gelände nicht allzu „theuer bezahlen - Die Eifenbahnunternehmung ha Chocolade als Dessert, dazu Broc- und Wein, so viel man wollte. Es war ein Daher gar nicht Ursache, mittelst eines Kunstgriffs die fraglichen Kosten Den Bei- wahres Festmahl! Zwar schmeckten Die Kartoffeln etwas nach Talg, die Wurst tragspflichtigen einer anderen Bahnlinie überweisen zu «ollen. Was aber Die war etwas ranzig, unD das Brod etwas sauer, aber, Diese kleinen Unannehmlich- Anwendbarkeit DcS einschlägigen Gesetzes vom 14. August 1867 an angt, so urste fetten abgerechnet, an Die man sich eben gewöhnt, haben wir ganz ausgezeichnet dieselbe au- Dem GrunDe nicht beanstanDet werden können, weil das Project der aefrübstückt " Erbauung Der Zneigbahn im Pnnclp bereit« lange, bevor m Der Standekammer Aus Paris vorn 18. November theilt Die „CorresponDance De Tours" mit: Die Zusage fernerer Nichtanwendung Desselben erfolgte, festgestellt worDen war. „Die Strauße, Nandus und Kasuars des Bois de Boulogne sind endlich — München, 27. Nov. Se. Maj. der König hat Den Stif p^si r, $• acclimatisirt. Gestern wurde dieses große Wild in Der englischen Metzgerei des Döllinger zum Mitglied des Capitels des Maximilians - Ordens für Wissenschaft Faubourg St. Honore gleichzeitig mit den Büffeln zum Kauf geboten. Die Hunde und Kunst ernannt. — Seit gestern sind vor der komgl. Residenz em paar ®e- werden zu Tausenden verspeist. Das Vorurlhei! unserer Väter geht zu Grabe, schütze eigener Art aufgestellt, welche Den Franctireurs abgenommen wurden. Es Ordentlich abgeschlachtet, wohl abgehäutet, paffend zubereitet und mit einer guten sind gewöhnliche Wagenradbuchsen, rückwärts verichloffen und oben mit einem Sauce angerichtet, ist der Hund eine vorzügliche Speise; das Fleisch ist Delicaf, Zündloch versehen, zu zweien auf das Vordergeftell eines starken Han arren e- rosig und keineswegs hart, obwohl das Sprüchwort sagt: „dur comme du chien.“ festigt, also Geschütze der primitivsten und rohesten Constructron, mi enen man, Lille, 29. Nov. Die Abschieds-Proclamation De« Pra'fccten Der Somme wie versichert wird, auf höchstens 20 bl« 30 Schritte schießen kann. Geladen lautet: „Bürger, die Reihe der Schicks-Usschläge ist auch an uns gekommen. Trotz wurden dieselben mit gehacktem Blei. s ' B-) meiner Anstrengungen ist Amiens in Feindes Gewalt gerathen. Der Vertheidi- Konstantlnopel, 19. November. Mehemed Nuschd« Pascha wur e zum gungSausschuß hat Den Rückzug Der Armee unD Die Entwaffnung Der National- Minister ohne Portefeuille ernannt. In Smyrna sind die Nedl 6 te egrophisch e n- gorDc beschlossen. Ich muß Euch verlassen, hoffe aber auf baldige Rückkehr, berufen worden. Der bisherige Gesandte in Wasyington, Blacque Bey, Wirtz Bleibet treu und voll Vertrauen, und Frankreich wird gerettet werden. Es lebe nach Athen versetzt. eigner Art (Lafette, Vordergestell eines Bauernwagens, Radnaben eines Lastwagens rc.), aus welcher mit gehacktem Blei geschossen worden fein sollte, hier vurchkam und man die Begleiter fragte: was aus der Bedienungsmannschaft dieses eigenthümlichen Geschützes geworden, erwiderten diese mit einem verständlichen Augenblinzeln: „Gefangene sind bei der Gelegenheit nicht gemacht worden." Es ist Frankreichs Schuld, wenn die Kämpfe zum Theil einen Charakter angenommen haben, den man nur bedauern kann. Erklärlich aber ist cs, wenn auch aus den Briefen unserer Soldaten aus dem Felde eine tiefe Erbitterung gegen Die bunt- gewürfelten Abenteurer des Corps Garibaldi'« („Vagabundenvater" nennen sie ihn) spricht. Dieser kleine Krieg aus dem Hinterhalte, mit zum Theil meuchlerischen Ueberfäöen, ist nicht Sache des ehrlichen Soldaten, und zum Stehen im fänVmtliÄen 'zranepoTte" eon Southampton nach St. Mato und von"dort offenm Gefechte bringt man sie nicht. So auch vorgestern bei PaSquc« nicht, nach verschiedenen Punkten im Süden Frankreichs. Die drei Brigaden - zwei badische und eine preuß.sche - trafen nur noch die De7 römische Correspondent der Pall Mall Gazette schreibt, daß im Car- Arrieregarde. Offenbar hatte man eine Überraschung unserer Truppen in Dl,°n binalS-Colleaium sich ein-Partei bilde, welche für den Fall des Todes des Papstes beabsichtigt. Dies ist vereitelt. Dabei ist es fortwährend der Plan Garibald,'«, einen Fremden zu wählen beabsichtige, da man annehme, jeder Italiener würde den deutschen Truppen in den Rücken zu kommen und die Bogescn für eine Dl- (,6r E der italienischen Regierung abhängig sein. Diese Partei, welche aus Version in den Elsaß, wo man geheime Verbindungen hat, zu gewinnen. Bon den Ultramontanen und Jesuiten besteht, dringt auch auf schleunig- Ernennung den Treffen am 26. und 27. ist noch nichts Nähere« bekannt. Eine gute Lection von Cardinälen für die vielen Vakanzen im Collegium. Dabei werden die Erz- werden sie immerhin gegeben haben, und hoffentlich Habt man den Helden Gar,, bischöfe Mannina von Westminster, Dechamp« von Mecheln und Ledochowskp von baldi'S, die doch auch do« Gepäck- und Waffenwegwerfen kennen, auf der Ferse. Posen zunächst in Aussicht genommen. Diese Partei, welcher die italienischen — Unserer Division ist wieder eine größere Anzahl Elsern-r Kreuze (ca. 45) zu Cardinale im Ganzen entgegcnstehen, hat ihre wirksamsten Werkzeuge in den Je-Theil geworden. suit-n-Patre« Piccirillo und Schrader, welche täglich mehrere Stunden mit dem o, """ ------ heiligen Vater zubringen und großen Einfluß auf ihn ausüben. gir tir ® griinDung Doner Co' guter ü« bekannt/ n mal mit c Aönig vor batte trtfl dargklegt. |aiütl grs Gerücht g reich und bürg Mi zwischen Y die Derzici die AbtrcI deutet Hai zustande z torlalvträr Wen Elr landes, dc traliftrung sei noch r dasselbe zi schon erla tarne, die Die Rülkke schäft ttm geschehen, aller Par Wr 1 lange ve< △ wie wir Thaler ; hat, dm Paris z Lille vor bei Auri angenvmr Beson! 5044) 8 von den 1 W angel Zohres fc Termine [ l)C 2)5 3)3) 4)^ o)C 6)T 7)3) KT 9)C Z0)D DaS Stiinusirt erbeben’? A hier und „Times" 15)3 16) s ^17)i . Die I- strder,,1 e!"Pfonn i«sun8 b, »Sujleid Mtrnttt D ?Mtn; ftly fii Der 3 A1 haben tut« gewors"’- bergische $an«toD Paris iu armee a" Nordariu^ Telegraphische Depeschen. △ Chateau le Piple (vor Paris), 30. Dec. Die 2. und 3. Brigade haben einen Ausfall siegreich zurückgeschlagen und den Feind nach Creteil hinein- geworfen. Derselbe verlor 300 Mann Gefangene. Der Verlust der württem- bergischen Felddivision wird beziffert auf: 6 Offiziere todt, 34 verwundet, 700 Mann todt und verwundet. (Das GffechtS-Terrain ist auf der Südostseite von Paris zu suchen. D. Red.) /X Arras, 30. Nov. Officieve Depesche des Commandirenden der Nordarmee an die Platzcommandanten von Calais, Boulogne und St. Omer: „Die Nordarmee befindet sich auf dem Rückzug auf Doullens. Haltet alle Truppen- directionen nach Arras zurück. Organisirt die Dertheidigung, so gut Ihr könnt. Das Wohl des Vaterlandes ist mehr als zuvor in den Händen der Franzosen. Stimulirt die Bevölkerung durch alle möglichen Mittel. Mögen Alle sich erheben V1 △ Dünkirchen, 30. Nov. Die Handelskammer macht bekannt, daß zwischen hier und Bordeaux ein regelmäßiger Postcampferdienst eröffnet worden ist. △ Brüssel, 1. Dec. Die „Jndependance" schreibt: Die Nachricht der „Times" von einem Friedensvertrag, unter welchen der Mann von Sedan seine Unterschrift gesetzt hätte, so unwahrscheinlich sie uns schien und für so unmöglich wir die Verwirklichung einer solchen Idee hielten, sollte sie dennoch mehr Begründung haben, als wir voraussetzen zu dürfen glaubten? Einer unserer Londoner Correspondenten giebt uns über diese Angelegenheit Details, welche er aus guter Quelle erhalten haben will. Obgleich dessen Mittheilungen, so viel uns bekannt, meistens authentischen CharacterS sind, so geben wir dieselben doch dies- mal mit aller Reserve: Er schreibt und, daß die Regierung, um sich bei dem König von Preußen präsentiren zu lassen, keine bessere Wahl als Odo Rüssel hätte treffen können, dessen Antecedentien seine diplomatischen Talente genügend dargelegt. Doch habe ihn nicht allein der anglo-russische Zwischenfall nach Vcr- sailleS geführt. Bei den FriedenSvorschlägen des Grafen Bismarck soll, wie das Gerücht gebt, bei einem beabsichtigten Einschieben eines Länderkeiles zwischen Frankreich und Deutschland, welchen Belgien schon theilweise von Vervieres bis Luxemburg bildet, dieses Land eine wichtige Rolle spielen. Seit einigen Tagen wäre zwischen Preußen und Napoleon ein FriedenSvertrag unterzeichnet. Derselbe hätte die Verzichtung Deutschlands auf Lothringen gegen die Schleifung von Metz und die Abtretung des Elsasses durch Frankreich zur Basis, nachdem Preußen angedeutet habe, daß diese Provinz von dem Congreß, der die neuen Territorial- zustände zu legalisiren habe, neutralisirt werden könne. Außerdem würden an Terri- torlalveränderungen noch Hessen und die Pfalz betheiligt sein. Eine der wesentlichsten Elemente dieses zwischen Frankreich und Deutschland zu bildenden Zwischen- landeS, Vas aus Belgien und der Vogesen-Grenze bestehen würde, wäre die Neu- tralisirung des Elsasses, unter welchen bestimmten Umständen die letztere stattfinde, sei noch nicht bekannt geworden. In Betreff Antwerpens bestände die Absicht, dasselbe zum Freihafen zu erklären. Englands Zustimmung zu diesem Vertrag soll schon erlangt sein, obgleich eine Entschädigung Frankreichs auf Kosten Belgien'S käme, die das Bassin von Charleroi betreffe. Dieses wäre die Gabe, mit welcher die Rückkehr der zu Sedan gefallenen Majestät oder die Errichtung einer Regentschaft ermöglicht würde. Positiv sei, daß schon Schritte, wenn auch ohne Erfolg, geschehen, um eine berühmte militärische Persönlichkeit, welche sich der Achtung aller Parteien erfreue, zur Uebernahme der Regentschaft zu gewinnen. Die Aus- führung des Vertrags hänge von der Uebcrgabe von Paris ab, und bleibe so lang- vertagt, bis diese stattgefunden habe. , △ Brüssel, 1. Dec. Ein Consortium von BanquierS in London hat sich, wie wir vernehmen, erboten, die norddeutsche Bundesanleihe von 100 Millionen Thaler zu übernehmen. — Es bestätigt sich, daß General Trochu sich geweigert hat, den Fürsten von Wittgenstein, ruff. Militärattache, die Erlaubniß zu geben, Paris zu verlassen, wenn er dazu von der Regierung keine Bewilligung habe. A Brüssel, 1. Dec. Die „Independance" bringt ein Telegramm aus Lille vom 30. November, Abends. Dasselbe lautet: „Tags über großes Gefecht bei Paris, Spannung hier ungeheuer." ch Konstantinopel, 30. Nov. Der Conferenzvorschlag ist von der Pforte angenommen worden, die Einberufung der RedifS abbestellt. Allgemeine Privatdepesche des Giesiener Anzeigers. Tours., 30. Nov. Der Pariser Aereonaut Martin brachte 'olgende Depesche: Ducrot's Proklamation: „Wir werden siegen oder nicht mehr nach Paris zurückkehren." Hierauf heute Morgen mächtiger Ausfall, auf acht Brücken die Marne übersetzt; morgen 1/212 Uhr Kampfesfortsetzung. Verwundet: Generale Renauldl, Lacharriere. 2000 Verwundete. Aufregung unbeschreiblich. Offizielle militärische Nachricht. Versailles, 1. Dec. Der Verlust der Franzosen bei dem gestrigen mißglückten Ausfälle auf der Süd-Ost-Front von Paris an Todten, Verwundeten und Gefangenen ist sehr bedeutend. Heute wurde von ihnen zur Beerdigung ihrer Gefallenen ein mehrstündiger Waffenstillstand erbeten. Auf unserer Seite beträgt der Verlust bei der württembergischen Division etwa 40 Offiziere und 800 Mann, bei der Brigade du Trossel des 2. Armee-Corps 2 Offiziere und etwa 70 Mann. Sächsischer Verlust noch nicht constatirt. Heute verhielt sich der Feind vollständig ruhig. v. Podbielsky. Frisch back er ) u Gießen. Sonntag den 4. December. Emil Noll in der Löwengasse, Louis Keil in den Neuenbäuen und Heinrich Noll in der Neustadt. E—mmiruiiiiii i Kirchliche Anzeige der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst am 4. Scrnnber: j S«!. Advents - Gottesdienst in der Hospitalkirche: Mittwoch den 7. December, Nachmittags um 3 Uhr: Pfarrer Dr. Seel. Die Pfarrgeschäfte für diese Woche (vom 4. bis 10. December) besorgt Pfarrer Landmann. Börsennachrichten. 1. December 1870. Actien. Oest. Creditact. 2411/2 50/0 östr. F. St. E. B. 3613/4 Lombard. Bahn 1693/4 Ludwigsh.-Bexbach 1621/2 Maxbahn 1081/4 Bayer. Ostbahn 1231/2 Hess. Ludwigsb.-Act. 134 Alsenzbahn-Actien 83 Oberhessen „ -66 V2 Wechsel. Amsterdam k. S. 100 Augsburg k. S. 99% Berlin k. S. 1043/16 Bremen k. S. 96% Cöln k. S. 1043/4 Hamburg k. S. 88 Leipzig k. S. 104i%e London k. S. 119% Lyon k. S. — Paris k. S. — Wien k. 8. 96 ditto m. S. — ditto 1. S. — Disconto 4% G. Preuss. 41/2°/o Oblig. 91% Frankf. 3%% Obi. 77% Nass. 41/2 0 0 Obi. 90% Kurhess. 40/q r 82 % Gr. Hess. 5% Obi. — » . 4O/o „ 92% „ n 31/30/0 „ - Bayer. 5°/0 r 95% » 41/2 % 1jährige 911/2 „ 4% 1/2 jährige 91% Würtemb. 4%% Obi. 903/< Baden 41/2% obL c- E- L- 91 Oesterr. Silberrente 533/4 „ Papierrente 451/2 „ 5% M. steuerf. — Amerik. Bonds 1881 r 963/g „ 1882r 943/4 „ „ 1885r 933/4 „ „ 1887r 9376 Spanier, neuest. 3°/o 30%6 Prioritäten. 30/0 oster. Stsb.-Prior. 553/4 3% öst. s. Lombard 46 3% Livorneser 31 5°/0 Toscaner — 5% Elisabeth.-Prior. 78 do. II. Emiss. 733/4 «Geldsorten. Pr. Cassen-Sch. 1 443/4-45 Sachs. „ — Div. Cassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 45—46 „ doppelte 9 45 — 46 Holl. fl. 10 St. 9 55 Ducaten . . 5 36—38 20 Frankenst. 9 32%—33% Engi. Sover. 11 57—59 Russ. Imper. 9 48—50 Dollar in Gold 2 26%—27% Anleliensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 64'/2 Nassau 25 fl. 381 /2 40/0 bayr. Präm.-Anl. 107% Ansbacher 7 fl. — 40/0 badische Loose 106 Badische fl. 35 Loose 59% Oestr. fl. 250 v. 1839 — 1858r Prioritätsloose 152% 1860r Loose 763% 1864r „ 112% Braunschweiger Iß3^ Stadt Madrid 22 Actien. Frankf. Bank 131 Vö Frankf. Vereins-Kasse — Darmst. Bankact. 320 Wien Bankactien 701 Galizien 2314/2 MH W IIMim—B— r Anzeigen. Besondere Bekanntmachungen. aufge- daher 13) 14) 15) 16) 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) 8) 9) 10) Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag stimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 2A November 1870. Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr. „ 8. :? " 15 : 17. „ 20- " 2A- „ 22. " 24' :£ „ 29. „ 31. werden 17) _ . „ Die Interessenten -------- - - fordert, die Zahlung an diesen Tagen m Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die auf Dienstag, Mittwoch und Samstag fallenden Zahltage für die Auswärtigen be- 5044) Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leih- kasse angelegten Capitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und Zwar: •* - " den 3. December, 5070) Die Gerichtstage für das Geschäftsjahr 1871 werden in dem Gemeindehause zu Rodheim in der bisher eingeführten Weise an folgenden Tagen abgehalten: am 15., 16. und 17. December 1870, „ 12., 13. „ 14. Januar 1871, „ 9., 10. „ 11- Februar „ „ 9., 10. „ 11. März „ „ 13., 14. „ 15. April „ 11., 12. „ 13. Mai „ 8., 9. „ 10. Juni, „ 6., 7. „ 8. Juli 7 8. „ 9. September „ ,, 12., 13- „ 14. October „ „ 9 , 10. „ 11. November „ Die Geschäftsstunden sind Donnerstags von Nachmittags 2 bis 7 Uhr, Freitags von Vormittags 8 bis 1 Uhr und von Nachmittags 3 bis 6 Uhr, Samstags während derselben Zeit bis 5 Uhr festgesetzt. Die Ortsvorstände werden ersucht, Vorstehendes im -Interesse ihrer Ortsangehon- gen bekannt machen zu lassen und ein Ver- zeichniß der betr. Tage an dem Gemeindehause auszuhängen. Rodheim, am 25. November 1870. Der Bürgermeister: Bender. BeixstsigkruMgew. Die Vergebung von Fuhr- und Handarbeit bei der Stadt Gießen. 5081) Montag den 5. December 1870, des Morgens 9 Uhr, sollen die Arbeiten der Verebenung der Schulstraße, veranschlagt za 100 fL, auf dem Nathhause dahier an den Wenigstfor- dernden vergeben werden. Gießen, den 1. December 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt._____________ Versteigerung von Sauarbeiten. 5031) Die bei dem Umbau der Brücke über die Lahn bei Ruttershausen vorkom- menben Arbeiten und zwar: fL kr. Zimmerarbeit, veranschlagt zu 6207 17 Schlosserarbeit, „ „ 926 4 Erd - u- Chaussirarbeit „ „ 25 — sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Pläne, Voranschläge und Bedingungen können vom 1. December d. I. in unserm Büreau eingesehen und die Offerten von da an bis zum 6. December daselbst eingereicht werden. Dieselben müssen verschlossen und mit der Aufschrift: „Submission für die Lahnbrücke bei Ruttershausen", unter Bezeichnung der betreffenden Arbeit, versehen sein. Zur Eröffnung der Submissionen wird Termin auf Dienstag den 6. December, Nachmittags 1 Uhr, auf unserem Büreau anberaumt, welchem die Interessenten anwohnen können. Nach diesem Termin einlaufende Offerten finden keine Berücksichtigung. Ruttershausen, den 26. Novbr. 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Ruttershausen. __________Klinkel.________ 5082) Dienstag den 6. December, Vormittags 10 Uhr, lasse ich in meiner seitherigen Wohnung i auf dem Kreuz eine große Parthie Offen, Heerde, sowie Fenster, Thüren, Treppen, sämmtliche Fußböden und einen kupfernen Waschkffsel meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigern. Gießen, den 2. December 1870. August Weidig. 5089) Montag den 5. December, Vormittags von 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 4 Uhr, werden in der Neumühle des L. Weimar dahier nachbenannte Mobiliargegenstände öffentlich versteigert, nämlich: 1 Partie Waizen-, Gries - und Kornmehl, Kleie, 100 Ctr. Heu, 30 Ctr- Grummet, einige Fuder Waizen - und Haferstroh, Kartoffeln und Dickwurzeln, 1 Pferd, 5 Wagen und einzelne Wagen- theile, Pferdegeschirr, Sattel und Zaum, 1 Fegemühle, 1 Strohschneidmaschine, 1 Haufen Dünger, 1 Comptoirpult, 2 Schränke, Tische, Stühle, 1 Partie Werk- und Brennholz und sonstiger Hausrath. Zugleich werden alle Diejenigen, welche Eigenthumsrechte an den im Besitz des L> Weimar vorgefundenen Mobilien gellend machen können, aufgefordert, ihre Rechte vor dem Versteigerungstermin zu wahren. Gießen, den 2. December 1870 M. Pilger. FeiltzevoreUeS 4960) Zwei Papageien (australische Nymphen) nebst schönem Käfig sind zu verkaufen. Wo? sagt Ausg. d. Bltts. 5079) Zur Beachtung für Baulustige! Der Unterzeichnete offerirt beschtaqene Flößhölzer in allen Dimensionen 30 % billiger als wie dieselben von Großherzoqlich-.m Bauamt dahier für Erbauung von Baracken zur Aufnahme von Kriegsgefangenen bewilligt worden sind. Für Tielbedachung 25 % billiger. S- Katzenstein (Holzhandlung). 5090) Louis Frohnhäuser zeigt ergebenst an, daß sein Spielwaaren - Lager eröffnet ist. i Regenschirme in ganz bedeutender Auswahl und zu allen Preisen bei H. Hochstätter Wittwe, Schloßgasse. Ws, Lchlasr ö di e in großer Auswahl und zu den billigsten Preisen empfiehlt S. 21. Blumenfeld, am Kirchenplatz. e eihnachts - Ausverkauf!! Zu Geschenken passend empfehle ausgesetzte einfarbige und gemusterte Damenkleiderstoffe zu 11 fr., 14 fr., 16 fr., 20 fr. pr. Elle, welche auch für Kinderkleider geeignet, Winter-Damenmäntel reich garnirt zu fl. 8 und höher, Tischdecken, Fußteppiche, roth-wollene Bettcolter ü fl. 6, Piqu^decken, ausgebogte weiße Gardineu von 12 fr. an pr. Elle, Leinen, leinene und bunt bedruckte Taschentücher, fertige wollene Damenunterröcke, ä fl. 2 30, ausgefetzte Herren- und Damen- Shawls, worunter meine sämmtlichen französischen bunt-gewirften Long-Shawls 2c. (5047) Moritz Heichelhei m. Mein Tuch- und Bukskin-Lager zu billigen und festen Preisen und bestens assor- t i r t bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung. Ludwig Lang, Marktstraße Lit. D. Nr. 25, vis-ä-vis dem Herrn Kaufmann (4554)Emil Pistor. rocrben mein seit 26 Jahren weltberühmtes i u Zahnmundwasser für immer sicher vertrieben, welches von den größten Aerzten und höchsten Standespersonen anerkannt ist. Unzählige Atteste liegen zur Ansicht vor. C Hückftädt, Berlin, Prinzenstr. 37. Zu haben ä Flasche 18 fr. in der alleinigen Niederlage bei (3319) Carl Frech, in Gießen. 5086) Schöne Malaga-Citronen, süße Mandeln, Rosinen und Corinthen, gestoßene und gesiebte Raffinade, feinstes Blüthcnmehl, feinsten Würfelzucker, Prima Stearinkerzen, Arrac de Batavia, Rum de Jamaica, feinste Arrac-Punsch-Essenz, Prima Emmenthalcr Käse, tmmarinirte und holländische Häringe und Sardellen empfiehlt Ehr. Wallenfels. ß Seefische: Frische Egmonter Schellfische treffen, so lange keine stürmische Witterung, wieder wöchentlich dreimal ein. Für Cabliauen, Zungen und Turbots erbitten wir uns Aufträge mehrere Tage vor Gebrauch. — Heute frische Schellfische. NB. Da jetzi wieder größere Parthieen von Schellfischen eintreffen, so haben wir, so lange keine stürmische Witterung eintritt, den Preis auf 12 fr. pr. Pfund festgesetzt. I. A. Busch Söhne. 5041) Sellery, Fleischzwiebeln, Pe- terfilicnwurzeln, Rotheruben, Wirsing, Oberkohlrabi, Rüßgcn und sehr schöne Endivien sind zu haben bei Th. Rauten st rauch, an der Schoor. 4950) Eine kleine Wohnung von zwei Zimmern, Küche, Kammer u. s. w. ist an eine stille Familie zu vermiethen; auch ist ein möblirtes Zimmer vacant- Wo? sagt die Exped. d. Bltts- 4911) In dem H ast'schen Hause in der Schloßgasse ist der seither von Herrn von St- George bewohnte zweite Stock anderweit zu vermiethen. __Dornseiff. 5057) In der alten Post vor dem Wallthor ist ein guter Keller sofort zu vermiethen. R. Oppenheimer Sohn. 4789) Eine möblirte Stube mit Cabi- net ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Th. Rautenstrauch, ' ____________an der Schoor._______ 5060) Der Laden meines Hauses nebst der unteren Stube ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. L- Magel. Vermischte Anzeigen 5083) Am verflossenen Mittwoch Abend wurden zwei Hemden, in ein Tuch eingeschlagen , gefunden und sind solche bei Eb-erhard Volkmann in Heuchelheim in Empfang zu nehmen. 6065) Scköne Endivien bei C- Pietsch (Nahrungsberg.) | M a r o n e ii (süße italienische Kastanien) sind wieder eingetroffen. I. A. Busch Söhne. BermietbrrKgezz, 5085) Ein neu erbautes Familienlogis ist zu vermiethen bei Karl u. Franz Plank, Neichensand. 4228) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen bei Heinrich Sauer, _____________________Neuenweg 134. 5087) Ein freundliches Familienlogis ist zu vermiethen bei Buchbinder C- Orth, __________________________Kirchenplatz.______ 4379) Das pon Frau Pfarrer Kattmann bewohnte Logis ist durch deren Wegzug von hier anderweit zu vermiethen. H. Hochstätt er Wittwe. 5063) Ein Laden mit Comptoir ist zu oermiethen und kann bis zum 15. Februar nächsten Jahres bezogen werden. A- K. Worms. i Daheim i; Die Rr- 9, die neueste Kriegs- nummer, enthält: = = Einzug des Generals pon Werder in Straßburg. Originalzeichnung oon Reinh. Braun. — Aul falscher Fährte. Eine Criminalge- schichte aus den Akten. — Französische Unarten. Von unserem Berichterstatter Dr. H. Blum- — Eine Schwadron des 2. Garde- Dragoncr-Regiments pon einer Attaque auf französische Kürassiere zurückkehrend. Von. unserem Specialartisten H. Lüders. — Bilder aus Elsaß und Lothringen. I. Von Dr. Karl Stieler. — Eine Patrouille an der Kriegsbahn oon Römilly. Mit Illustration pon Emil Hünten. — Der Pariser Belagerungspark in Nanteuil. Von Max Allihn. Mit Illustration. — Amata. (Schluß.) Novelle von Hans Tharau. — Am Familientische : Bilder von Straßburg. Zu dem Bilde: Straßburg und die Steinstraße von Faller. Preis pro Nummer 2S Sgr. Zu Bestellungen empfehlen sich die Ferber'sche Unio.-Buchhhandlung, E- Heinemann, I. Ricker. Milsiklverkt und Spieldosen von 2 bis 24 Stücke spielend, mit und ohne Glocken und Trommel, Castagnetten, Himmelsstimmen, Mandolinen zu ou-xros-Preisen, empfiehlt (1647) Georg Schäfer, Uhrenhandlung. 5080) Durch alle Buchhandlungen zu beziehen, in Lich durch H. Dietz, Buchbinder: Illustrirter Soldatenkalender auf daö Jahr 1871. Inhalt: Kalender für 1871. Regenten r Tafel. Der deutsch-französische Krieg vom Jahr 1870, mit Berücksichtigung der Betheiligung der Großh. Hess. Division, mit Portraits von König Wilhelm 1., Kaiser Napoleon HL u. a. Holzschnitten. Paris mit 1 feinen Stahlstich, tobtciiliftc der Großh Hess. (25.) Division, nach den amtlichen Verlustlisten. Das „Eiserne Kreuz." Liste der Decorirten. Messen und Märkte. Preis: 18 fr. = 5 Sgr. Bestellungen von auswärts, unter Einsendung des Betrags, werden franco pr. Post erledigt. Wiederverkäufe! erhalten angemessenen Rabatt. Verlag von Ferdinand Lange in Darmstadt. Dieses Merkchen enthält eine wohlgeschricbene, übersichtliche Darstellung der Ursachen und des Verlaufs des Krieges. Durch die vorzüglich getroffenen Portraits, den feinen Stahlstich von Paris und die hübsche Ausstattung ist es wohl geeignet nicht nur als Kalender zu bienen, sondern vielmehr auch als eine Erinnerung an die ruhmreiche Zeit, in der wir leben. 5069) Der Gesellschaftswald „Viermark", anstoßend an den Krofdorfer Staatswald, 605 Acker (Morgen) groß, in gutem Bestand und Boden, 44,200 Thaler durch Forstleute taxirt, soll theilungshalber — zu mindestens Vs an einem Stück — verkauft werden, wozu sich Kaufliebhaber bis zum 16. f. Mts. bei mir einfinden können Weipoltshausen, am 26 November 1870. Der Bürgermeister: Nücke r. 4990) Buchen - Brennholz, sowohl in Stecken als kleingemacht, ist zu haben bei S. Katzenstein (Holzhandlung.) 5084) CokeS, pr. Ctr. 36 fr., bei Gießener Gaswerk und Emil Pistor. 5072) Zerlegtes Wildpret und Hafen, pr. Stück 1 fl. 20 fr., täglich frisch bei Handelsmann I. Mehl, Marktplatz. 4913) Ich mache hiermit die ergebene Anzeige, daß ich nach Uebereinfunst mit der Annoncen - Expedition des Herrn Rudolph Mosse München in Bremen Frankfurt a. M. Anzeigen an alle Zeitungen für genaiinies Haus entgegennehme, und dieselben zu Originalpreisen, prompt ohne Spesen befördere. Karl Fuhr. Kriegsnummern der Gartenlaube. Die Nr. 48 bringt folgende Beiträge: Hermann. Novelle oon C. Werner. (Fortsetzung.) — Wild -, Wald - und Waidmannsbilder. Von Guido Hanimer. Nr. 32. Unverhoffte Jagd. Mit Abbildung: Fliehende Hirsche. Nach der Natur ausgenommen von Guido Hammer. — Eine Zillerihaler Sängerfamilie. Von Ludwig Steub- — Das Prüfecturgebäude in Versailles, augenblicklich Residenz des Königs von Preußen. — Aus den Tagen der Napoleonshöhe. Von S- — Auf Vorposten in Dorf und Schloß. Vorpostenbilder von F. W- Heine. Mit zwei Abbildungen: Nasser Dienst im Dorfe Gagnr). — Trockner Dienst in Maison- rouge, Schlosse des Herzogs von Orleans. Nach der Natur ausgenommen von unserem Feldmaler F. W- Heine. — Aus eigener Kraft. Von W- v- Hillern, geb. Birch. (Fortsetzung.) Blätter und Blüthen: Wer bat die Correspondenzkarten erfunden? — „Seht, wir Wilden sind doch bessere Menschen! — Waisen des Kriegs. — Notiz für Museen und Kunstsammler. — Ein Wink für Weihnachten. Mit zwei Illustrationen: Vor der Thür — „Bringst Du auch solche?" Proben aus dem neuerschieuenen Weihnachtsbuche von Oskar Pietsch : „Aus dem Lande." — Bismarck's Wohnung in Versailles, Rue de Provence Nr. 12. Nach der Natur ausgenommen von Alippi. — Kleiner Briefkasten. — Für die Verwundeten und die Frauen und Kinder unserer unbemittelten Wehrleute. — Als Weihnachtsgeschenk empfohlen! Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.