1870. In dieser Zeit verbrecherischer Capitulakionen giebt es ein Etwas," sagt der !'K Tribut",da« weder eapiiultren kann, nvch darf, - d.e französische Re- 2. November. er in MarWraße, 1 Sonnet. r. ■ftct. Prci« vierteljShrig 1 fi. » ». mit Bringerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährig 1 fl. 27 fr. zphiktn. I fr. _ n btt Ser- 9 Gol^ md chi prompte Glider- unb D-lilsch. ' 1’N)a6e Büches Ais, «ifen zu ver- . Dn zweite k°ber d. I. an >um Preise von klch iHuftrirten ober) enthält: Von Dr. Otto 5 Jahres 1870 leteorologischen demselben. - chenden Ueber- ina. 2. Vom- >g- - Skizzen M Dhiessing. lNgen. - Der eben. Von A. :n- Mit Kart- »arbrücken und In- Von Lud- ■ Nashorn. - Iföong. - Die Zweite deutsche der den Stand (innen, chantlnngen. -rt'kcl» auch a ö scheint täglich, mit «uL- nähme Montag». Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Die Bert Börs.-Ztg." erwähnt mit Res-rv- eine« am Montag m Berlin wonach rag« zuvor w Berylle« nn^m. ung n Attentat auf den König von Preußen gemacht s-.n soll, wöbet der Sntfl«mini|ter «5' 'SS Obigen. Spectoren i ;rwttr; 2 .sicher, j Wftig tiidrt E. Erler H^piigC ». Roon verwundet worden fei. ~ j( Der bekannte Staatsökonom Leone Levt «"öffentlich M,,Dach T-Io 8äs «rrsVLMAKrL gen berechnet werden sollten. >Ler ganze Betrag f 18 Ö tat — den beide Mächte in diesem Kriege verausgabt haben, ist wohl raum Wo f J ÄI >»««'» MW— w«»t ">»' KLMM-MM 100,000 Mann annehmen, können wir nicht wett rrren, setzen f « y .durchschnittliches Jahreseinkommen auf 30 Lstr., ^T ^lteI 3J^ahre a und t 35, und ihre voraussichtliche Lebensdauer auf durchschmttUch -WS-hre^m, und Mr- r schäftigtutg. Man schätzt die Produe ton Preuhens u «fr »« Jahr. Nimmt man für das gesummte^Deutschland ’ nno a ergeben, die Gcsammt - Production von 30,000,000 Menschen , , 000 Mann Halten wir uns aber in den engsten Grenzen und»sagen wir mit je 100 L. haben den vierten ThnlihresjährltchettEmkomm^ verlo ^n, so haben wir einen Verlust von etwa 20 000 , hinter London Verlust, den der Handel erlitten, zumal Hamburg, welche ) 20,000,000 oder Liverpool zurücksteht. Auch diesen muffen n f Deutschland beroch- > veranschlagen. Sonach kommen wir zu dem g p- Steckbrief-Erledigung. •sät « yggtnesstansfc. »>,,<«« Major und Kommandeur. _ _ — ------ " Gefundene Geg enstände: ( fttr ?u,effluuft"n1bTrVme'ntaffe werben versteigert werden. Großherzogliche Polizei-Perwaltung der ProvmzialhauMadt Gießen. ' Gießen, den 2. November 1870. Nove — awa Donnerstag den 3. November ■gaMM—~ morhpn nnrFr fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg , A-- auch Nestellunaen auf den Gieftener Anzeegee be? allen^ ^ost-E^editionen und den Land-Postboten entgegen genommen. .......“• - - SK «re • i Aon fnn <»o erfreulid) die Einigung, welche hierüber in Dersatll 4 für die gesommte deutsche Nation ist, fo wenig Trostvolle« ^ben wtt^ub-r dte ans den Waffenstillstand bezüglichen Verhandlungen zu beuchten. $nr I jedenfalls nicht mit den notdigen Vollmachten versehen, um das zuzuge eh ' Met, in Frankreich in den verschiedensten Kreisen den verschiedensten Etnrrtckge macht Ist wohl anzunehmen, daß aus tem 8anBe unb m gn tn«.« Städten welche schon die Last des Kriege« erfahren haben, der -wun| v Frieden,' unter dem Eindruck der zerschmetternden Nachricht ebenso sch ll werden wird, wie die« in Amien« geschah, - so kann e« andrrrrst « ketne^er^ wunderung erregen, daß in den °'sicu°en Kreisen vonl Tour«,J ^ot’ ffiie Crr graph die Kunde der Uebergabe am 28. brachte, dieselbe in g etcher . an Fall Straßburg« und anderer Platze al« Folge ""-« schändlich der Republik angesehen wird. - In hohlster, pathettscher H betta, nachdem er die Nachricht noch zu bezwetseln versucht Hot,. daß d e Jt 9 rung sich auch durch die schrecklichsten Unglückssalle mcht nteverbeugtn lassen werde. PUb‘if66 steht diesem Herrn gewiß wohl an, tapfere Generale wie Uhrich und Rrtaine denen die ganze Welt und selbst wir al« Gegner, hohe Achtung zollen, $« Ler'roth« zu zeihen und ihr Verhalten ein verbrecherische« zu nennen, und Niemand ®iit sich dessen wundern. Begingen sie doch da« Verbrechen, seine hochtönenden Worte, der Macht der Ereignisse Folge leistend, Lugen zu strafe , tonenden w Berrath den Zeitpunkt naher rucken, wo, au« iinrm wüsttn Traum erwachend, das arme Frankreich den wahren Verbrecher er- "nnen^rd,7er sich anmaßte,' feine Wunden zu heilen, wahrend er mtt etnem Kriegsnachrichten. Hei! und iigt ist, von Frankreich nahezu 300,000,000 L- (2100 Millionen Thaler) zu fordern, wenn es nichts aus dem Kampfe gewinnen, sondern nur wieder ungefähr in die nämliche Lage versetzt werden will, in welcher es ohne diesen Krieg gewesen wäre. Der capitalirte Werth von Elsaß und Lothringen läßt sich andererseits auf 90,000,000 L. veranschlagen. Die „Norvo. Allgem. Ztg." tbcilt eine unter dem 20. October an Lcrd LoftuS gerichtete Depesche des Earl Granville mit. Dieselbe knüpft an die Er- klärung des Grafen Bismarck an, daß bei einer Verlängerung des Kampfes m Paris der Untergang von Hunderttausenden durch den Hunger herbeigeführt würde, und legt die von England gethanen Schritte zur Herbeiführung eines Waffenstill- stands, zur Zusammenberufung der Constituante und der Wiederhellung des Friedens dar. Die „Nordd. Allgem. Zeitung" bemerkt hierzu: Noch jetzt ist der König bereit, auf einen Waffenstillstand zur Vornahme der Wahlen für die Constituante einzugehen, welche wir ebenso sehr wünschen als das französische Volk und die wir auf jede irgend mit der Kriegführung zulässige Weise fortan zu erleichtern bereit sind; aber eben deßhalb weil wir sie wünschen, will die Regierung der nationalen Vertheidigung sie nicht, nun so bleibt uns eben nichts übrig, als die Erzwingung eines uns paffenden Friedens durch Waffengewalt, gleichviel was für Paris daraus resultire. flußreichsten Stellen des Landes besetzt; französischen Ton angeben! unfertrI)G^nini>tufln>tinn8U^ 6“ und Lothringen- mit Deutschland würbe PtK S aUerOhtgö ein sehr harter Stoß versetzt werden und dieser ment^b ? Ä"! "strecken, indem allein im Mosel-Depar e- ment b>« an d,e dreißig Hochofen und Eisenwerke bestehen, welche i« jetzt den Markt Frankreichs m,t Roh- und Schmiedeeisen reichlichst versehen und die mit ä M°'kt desselben mit ihren Produetionen überschwemmen mußiem Doch hoffen wir zu der Weisheit der deutschen Staatsmänner und Staatenlenker, daß es ihnen nicht allzu schwer werde, bei dem Abschlüsse des $ran rEI* Bedingungen zu stellen, welche sowohl die Inte- 4>vfftn wir das Beste sowohl für unser Land al- für die besagten Provinzen Ueber die Haltung der in England sich aufhaltenden Kaiserin Eugenie den verschiedenen Versuchen gegenüber, sie zu einem Eingreifen in die Waffenstillstands- oder Friedens-Verhandlungen zu bringen, gibt „Daily News" neue Mittheilungen, welche indeß, da ihnen von anderer Seite widersprochen wird, mit Vorsicht aufzunehmen sein dürften. Aus den Veröffentlichungen geht hervor, daß die Kaiserin sich mit dem Prinzen Napoleon nicht im besten Einvernehmen befindet. Die vertriebene Fürstin gibt auch die wiederholte Versicherung, daß sie in der Frage von Gebietsabtretungen eben so unbeugsam sei, als die Negierung in Tours. Eine Depesche aus Brüssel meldet, daß die Rathgeber der Kaiserin beschlossen hätten, das Scheitern der Waffenstillstandsverhandlungen abzuwarten und dann zu handeln. In welchem Sinne und auf welche Weise, Frankreich von unserer Vereinigung mit einem einigen, großen, starken Deutsch, land, und laffen wir bei uns die unreifen, durch die Parteien zu ihren egoisti- schen Zwecken aufgehetzten und irregeleiteten Köpfe sich nur ruhig austoben. Tout cda ne tire pas en consöqnence, wie unsere Franzosen sagen. „Gott läßt die Narren reden uud führet seine Welt." X Der General Bover, der kürzlich im großen Hauptquartier von Versaille« war, um wegen der Uebergabe von Metz zu unterhandeln, ist gestern in Brüssel augekommen und im Hotel Bellevue abgestiegen. Derselbe kam wirklich von Loudon, was in so fern auffällt, als man geglaubt hatte, daß er sich wieder in Metz befinde. Wie man aus Arlon meldet, herrscht reges Leben zwischen dieser Stadt und Metz. Eine große Anzahl hochgestellter Persönlichkeiten, u. A. auch die Marschallin Canrobert—ihr Mann befindet sich bekanntlich unter den dortigen Kriegs- gefangenen —, sind dort angekommen. — Gestern ist einer der Pächter des seit einiger Zeit in Brüssel lebenden Generals Bvoille, Adjutanten des Kaiser«, hier angekommen. Derselbe legte den Weg bis in die Nähe der belgischen Gränze zu Pferde zurück. Er gebrauchte dazu fünf Tage, da er genöthigt war, die preußischen Truppen zu vermeiden. Derselbe erzählt, daß er mit eigenen Augen unterwegs gesehen habe, wie 40 Ulanen 800 Mann Mobilgarden, welche eine Anhöhe besetzt gehalten, in die Flucht getrieben hatten. — Nach Berichten aus Hasselt ist ein in dieser Stadt internster französischer Capitän verschwunden und es heißt, derselbe sei nach Frankreich zurückgekehrt. Derselbe hatte, wie auch alle m dieser Stadt internirten französischen Officiere, sein Ehrenwort gegeben, dieselbe "'chl zu verlassen. Der Obercommandant der belgischen Armee, General Chazal hat sich nach dem Lager von Beverloo hegeben. Sein Besuch soll auf die dort gefangen gehaltenen französischen Soldaten Bezug haben. Es desertiren noch im- nur viele belgische Soldaten nach Frankreich. In der Umgegend von Antwerpen halt sich eine größere Anzahl französischer Werber auf, welche Alles aufbieten um die belgischen Soldaten für den französischen Kriegsdienst zu gewinnen. Da« Handgeld, das sie bezahlen, soll ein sehr hohes sein. (K. Z.) ö" bEkr.ken, baß tn verschiedenen Provinzen, nament- juuct des Maires von Mirecourt, Benoit, und Pheliffe, Maire von Vittel sind llch w Savoyen, eine bonapartistische Action anfängt, sich bemerklich zii machen, von der Central-Regierung von Tours abgesetzt worden weil sie Anlck aa.ette Republik^ hüchernVw? ""b Maßnahmen der unv Pevüamakionen der Feinde F.ankr-ich- unterzeichnet >md s'/gegenlhr? B-! ^epuvukaner zu hindern sucht. amtenpflicht unv ihre Wurde französischer Bürger gehandelt haben " — Die R-. 2»an fftteibt r-r „Köln. Ztg. aus Luxemburg vvm 27. October: g'erung von Tours läßt gegenwärtig folgende Fabel verbreiten ■ Eine aewiffe „®flt langen Jahren schwärmen unsere Herren Bureaukraten in der Haupt- Anzahl Polen sind in unserer Stadt anaekommen »m .in nr ® W "E ^''ur französisches Wesen und französische Zustande. Junge Herr,-in, welche zu Vlden, dazu best'mm.?°venAmen° aMode" 1°^ C 0 ? ln und das Französische tant bien que mal sichern. Diese Freiwilligen versichern, daß sie alle Polen der »reuEifcßen Arm-, '°dbr-chm, kennen nicht- Andere« als die gloire der grande Nation, wovon sie welche die beste deutsche Csvall rie st d und die f st allein da- Ess- w der Ul-' Snffis-ne- selbst -men guten Th-il b-im-ff-n. Andere Herren, welche nen bilden, zur Desertion «»leitenn,£rcen."- ®X}"i Z 10Xn j ihre Studien auf französischen Universitäten gemacht haben und denen die deutsche datcn mit einem seiner Officiere nach dem Jesuitenkioster von Dole aekandi S-r'ch- n.ch geläufiger ,st al- das Griechische oder Lateinische, können natürlich den Bewohnern desselben den Befehl zu»t^ en binnen 24 Sttinven . Stad, mcht für deutsche Tüchtigkeit und Gründlichkeit schwärmen, indem sie davon keinen zu ver,affen und zum wenigsten 20e U n en be X“n b,en S L Nun aber halten dies-Herren, alt. wie junge, die ersten und ein- halt zu nehmen. Der Prüf et wagte nich sichGa balv7-7 Widers » n und die llufireickisten Stellen de« Land--. tz-c-u.. was Wunder also, wenn sie hier den Sache' wurde daher vor di- Regierung von Tour« gebracht * Die Triester Zeitung melvet: „Zehn pariser Logen haben über den König und den Kronprinzen von Preußen Den Freimaurerbann ausgesprochen." Doch blieb das Land im Allgemeinen dabei unberührt, so lange nicht unsere clericale Zeitung, das „Wort für Wahrheit und Recht", welches in allen Schenken auf dem Lande aufliegt, noch nicht in die französische Posaune stieß Dieses Blatt, durch und durch deutsch, so lange cö noch hoffen Durfte, die Hege, mome in Deutschland falle Oesterreich, dem Lieblingskinde des Iesuitismus zu, es MMWMM- SMKNMW -SMMZMWSZWSs -MZS-MMW WZWGMMZ Hömu« gar wenig zu verspüren. Da war nur die Rede von Versumpfuna 150000 Mann tonhnn 25