if- titir ’ «II elf Preis vi-erteljährltch 36 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 40 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint wöchentlich dreimal: Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Expedition: Canzleiberg Lit. D Nr. 1. '"Mt, 3ültei un^ Piel d^r .mu< führt, lulhitvöif« ^"luvgrir i'strikbeur '«'« abj(, ’^na®nun Nit. - "beitsmch "hör wird «flflife, bt; n- Rocht, m. Rocht.- lc unb ungtr < älliOiitf, ’ibnen. Ich warnte t bleibt bei Noir fagt gewesen, « Handschuhe enieui tzht- bie Cache a. Kauton, ™ mit dem haben über bene sage» ebelker sagt iroBer Neu- Ih'g. Archi- ssuS sage» Beförderung 6lan?, vom r einen Reber Prinz ilbigt. conüotilteo ctot Noir'/, tcha kommt irinzai und dich daran, ütije gemor, ing blaibide ng an. Der ließt, indem i Seife am die Unfierb, ; sein Mör- i geaen den n 1 Uhr 40 Ite die 3urp alle Kcholb- er Haft ent ei Prinz P. uir auS dem rchabenersa- t, vir einige rn enlfetntea l soll Haupt-' 8 ia verb-o- zu rhetl gp 6let: Fäh- lerie-Saf^ | von »er »- lifabdi) st" im.Taben n vbemutht- ro° bew ßr „Uten <5N auch flüfI hm aber 'M- b:f aobere" nb §che'^ Freden H' ,,».«•*»* ,T bet«"'’ \ >'\tv Wnzeige- und Wmtsblnlt für den Kreis Kielen. Nr. HO. Samstag den 2. April 1870. Brodpreife vom 2. bis 8. April 1870, nach eigener Erklärung der Bäcker: 4 Psund gemischte« Brod 16 kr. 2 Pfund gemischte« Brod 8 kr. 4 Pfund Roggenbrod 14 kr. 2 Pfund Roggcnbrod 7 kr. ■■IWIMIIMIM«Hill ■■llllll MMil Amtliche Bekannt MschurrgeN Bekanntmachung. Die Musterung und Loosziehung der Militärpflichtigen des Kreises Gießen für das Jahr 1870 findet zu Gießen im Rathharrssaale au den nachgenannten Tagen, jedesmal von acht Uhr Vormittags an, statt, und zwar Montag den 2. Mai Musterung der Militärpflichtigen der Gemeinden Albach, Allendorf a. d. Lahn, Allendorf a. d. Lda., Alten-Buseck, Annerod, Bersrod mit Winnerod, Beuern, Burkhardsfelden, Daubringen, Dorf-Gill und Eberstadt. Dienstag den 3 Mai desgleichen der Gemeinden Ettingshausen, Garbentcich und Gießen. Mittwoch den ü* Mai desgleichen der Gemeinden Großen-Buseck, Großen-Linden, Grüningen, Hattenrod, Hausen, Heuchelheim, Holzheim und Klein-Linden. Donnerstag den 3. Mai desgleichen der Gemeinden Lang-Göns, Leibgestern, Lich, Lollar, Mainzlar, Münster, Nieder-Besfingen und Ober-Besfingen. Freitag den 6. Mai desgleichen der Gemeinden Ober-Hörgern, Oppenrod, Reiskirchen, Rödgen, Ruttershausen, Staufenberg, Steinbach, Treis a. d. Lda. und Trohe. Samstag den 7. Mai desgleichen der Gemeinden Watzenborn mit Steinberg und Wieseck. Montag den 9. Mai L o o s z i e I) u n g. 1) Zur Musterung haben sich bei Meidung der gesetzlichen Strafen, die aus den nachfolgend abgedruckten Bestimmungen der Militär- Ersatz-Jnstruction für den Norddeutschen Bund vom 26. März 1868 zu ersehen sind, zu stellen: Diejenigen, dem Großherzogthum Hessen oder dem Norddeutschen Bunde angehörigen Militärpflichtigen, welche a) in einer Gemeinde des Kreises Gießen ihr gesetzliches Domicil — ihre Heimath oder ihren ständigen Wohnsitz — haben und sich nicht in einem anderen Theile des Großherzogthums Hessen oder einem Staate des Norddeutschen Bundes in einer der nachstehend unter b) angegebenen Eigenschaft aufhalten; b) in einer Gemeinde des Kreises Gießen sich als Dienstboten, Haus- und Wirthschaftsbeamten, Handlungsdiener und Lehrlinge, Handwerksgesellen und Lehrburschen, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft aufhalten, oder die Universität Gießen oder das Gymnasium daselbst oder eine sonstige Lehranstalt in einer Gemeinde des Kreises Gießen besuchen; c) in einer Gemeinde des Kreises Gießen, oder während ihre Eltern einer solchen angehörten im Auslande geboren sind, und weder im Großherzogthum Hessen noch in einem anderen Staate des Norddeutschen Bundes Domicil besitzen oder sich aufhaltcn; und im Jahre 1850 geboren sind; ferner Sämmtliche Militärpflichtige, welche im Jahre 18 6 9, bezw. 1868 zurückgestellt worden, oder nach ihrer gezogenen Nummer disponibel geblieben, d. h. nicht einberusen worden sind. Entbunden von der persönlichen Gestellung sind Diejenigen, welchen Ausstand bewilligt, oder Berechtigung zum einjährig freiwilligen Militärdienst ertheilt worden ist. 2) Diejenigen Militärpflichtigen, welche zum zweiten- oder drittenmale erscheinen, haben ihre Loosungs- und Gestellungsatteste mitzubringen. x 3) Wenn von einem Militärpflichtigen, oder für einen solchen von seinem Vater, oder seiner Mutter, Zurückstellung in Anspruch genommen wird, so ist für Vorlage der zur Beurkundung der behaupteten Thatsachen erforderlichen Nachweise und Zeugnisse in dem ar Musterung anberaumten Termine zu sorgen. Die Zeugnisse müssen amtlich ausgestellt oder beglaubigt sein. Wenn die Zurückstellung auf die Arbeitsunfähigkeit eines Familienangehörigen gegründet wird, so hat der betreffende Familienange- lörige sich selbst persönlich im Termin vor der Kreis-Ersatz-Eommission einzufinden. Zurückstcllungsansprüche sind vor dem Musterungstermine bei der Großherzoglichen Bürgermeisterei oder spätestens in dem Termin vorzubringen. Verspätete Gesuche haben keinen Anspruch auf Berücksichtigung. 4) Wenn ein Militärpflichtiger an Gebrechen leidet, die äußerlich nicht wahrnehmbar sind, ;. B. Taubheit, Harthörigkeit, Kurzsichtigkeit, Geistesschwäche u. s. w., so ist dieß durch amtlich ausgestellte oder beglaubigte Zeugnisse des Arztes, sowie des Bürgermeisters, Geistlichen, Lehrers u. s. w. nachzuweisen. Das Vorhandensein von Epilepsie ist durch die eidliche Erklärung von mindestens drei glaub- tvürdigen Zeugen zu erhärten. 5) An der Loosziehung persönlich Thcil zu nehmen, steht jedem Militärpflichtigen frei; für Diejenigen, welche bei dem Aufrufe nicht .anwesend sind, zieht ein Mitglied der Kreis-Ersatz-Eommission das Loos. 6) Die Großhcrzoglichen Bürgermeistereien haben sämmtliche ihrer Gemeinde angehörigen oder in ihrer Gemeinde gestellungspflichtige Militärpflichtige — die auswärts sich aufhaltenden schriftlich — auf Grund der ihnen k. h. wieder zugehenden Stammrollen zu der Musterung vorzuladen. Die Großherzoglichen Bürgermeister oder Beigeordneten haben mit den Militärpflichtigen ihrer Gemeinden anwesend zu sein und sich darum zu bemühen, daß die Letzteren zur bestimmten Zeit zur Stelle sind, nüchtern und reinlich gekleidet erscheinen und während deS M^usterungsgeschäftes ein anständiges und ruhiges Verhalten beobachten. §. 176. ver Stammrollen unterlassen, sich zur Musterung oder Aus- ;u ZU mationsgründen erwachsen würde. 4) 5) 6) 7) 8) 9) 10) H) Zh erscheinen und Gießen, Die i längstens bv Gieße D von Grostht vorden sind. bie Sterb' her Todtsur M L SBenn ein Militärpflichtiger wegen Gebrechen ober Krankheit persönlich zu erscheinen nicht im Stande ist, oder wenn er sich in richtlicher Haft befindet, so ist darüber ein auf persönlicher Anschauung beruhende- Zeugmß °es Arzte- und der Bürgermeisterei, bezw. R-ür^Üna de- Militärdienstes unwürdig ist, uno sind deßhalb die erforderlichen Nachwe.se amtlich zu erwirken und vorzulegen Die Verhakungen über Zurückstellung-ansprüch- sind von den Großherzoglichen Bürgermeistereien soweit e- noch nicht geschehen, bald thunlichst und spätestens in dem Musterungstermine an die Kreis-Ersatz-Commission gelangen zu lassen. Montag Sre’oM."’s.''»•« »« S»»»»««»« dl- »I-Mfi-i-na, d-r R-s-ro- nnd L-»dw-ht«a»nsch-ft-n sSTÄ&SU ».ich.»e» «~ «w ««f m “«““H SrX* ”.? 1» r»-™ «( «■ W‘<» Tag. N.chmltt-»- 3 llk, -f d.m i« ihre Gesuche zu begründen. Besonder Leffew 1279) N des zu Lar Johann deism überi gement mi gern abgek tereffcnten i ©laubiger men 14 ■ W\' berungen' menbunget bringen, ir Derben ivi Zugleich des verstör Eckhard aufgeforber. Weine» lieben Blatt nehm Geri, ihres Voter- cngenominei Gießen, b Großher Mi Stadl Leffkti Al ledia verstör conborfmerl D lhre Forbeii M» andern -tchaiies n ™rünbera Großher, ___E Ed J381) Sir JJJ P«J. m te °l'gt unb getragen Christi, Manien 7- Hebei »jS ^flen u den 30. März 1870. Der Civil-Vorsitzende der Kreis-Ersatz-Commission de- Kreise- Gzcßen. In Vertretung: Kekul6, Kreis-Assessor. Auszug aus der Militär-Ersatz-Jnstruction für den Norddeutschen Bund. Strafe für unterlassene Meldung zur Berücksichtigung der Stammrolle, bezw. für unterlassene Gestellung zu den Musterungs- hcbungs welche die im §. 59 vvrgeschriebcne Meldung zur Eintragung ihre- Namens in die Stammrolle unterlassen haben können je nach dem Grade der Fahrlässigkeit oder Absichtlichkeit, welcher die unterlassene Anmeldung zuzuschrerben ist, unter Veilust. 8 7- L1L1LLNLL LKL »»■■* -# 3"«»°"--»-.»«*»-, °°m «**.». """ X».« «... *.»»■ oder Aushebungs-Terminen. . -H Militärvllichtiae welche die im §. 59 vorgeschriebenen An- und Abmeldungen zur Berichtigung werde,? auf den Antrag der mit der Führung der Stammrolle beauftragten Behörden mit Geldstrafen bis zu 10 Thalern belegt, welchen im Falle de- Unvermögen- Gefängnißstrafe zu substituiren ist. 21 Militärvllichtiae, welche nach den Vorschriften der §§. 71, 98 und 115 erlassenen Aufforderung, bcbuna vor die Kreis-Departements- oder Marine-Ersatz-Commission des Bezirks, in welchen sie nach tz. 20 gestellungspflichtig sind zu stelle,? keine Folge leistens oder bei Aufrufung ihrer Namen im Mustcrungs-oder Aushebungs-Locale nicht anwesend sind, werden auf den Amrag des Civttvorsitzcnben der Kreis- bezw DcpartementsErsatz-Commission m.t einer Geldstrafe b,s zu 10 Thalern belegt, welchen im Falle des Unvermögen- Gefängnißstrafe zu substituiren ist. 3) Unabhängig von den vorstehend ad 1 und 2 gedachten Strafen werden Militärpflichtigen welche die Anme^ °ung zur Stammrolle unterlassen, ober sich nicht vor die Ersatz-Behörden stellen, durch bie in den nachstebenben §§. 177 b;s 1/9 enthaltenen Bestimmungen betroffen, über deren Anwendung lediglich die Ersatz-Behörden zu entscheiden haben. ™ , §. 177. Folgen der unterlassenen Anmeldung zur Stammrolle, bezw. der unterlassenen Gestellung zu den Musterung-- und Aus- Frauenverein für Krankenpflege. beljanbelnben Arztes bei der Präsidentin des Vereins: ^^^^r Milbrand W>a Me. Pflegerin ^ur .bie ihr g’Ä'Äen, und ebenso ist sie nicht berechtigt, irgend eine Bezahlung für die 6dCiftC&ÄSfcr^.m Anerkennung ber ober dem unterzeichneten Geschäftsführer emzuhandigen; bte von zahlungssahlgen jnanren emgeijeiioen -uerg « ö der von ihr geleisteten Pflege verwendet. , . . . bie ^eiträae für 1870 von den Vereins-Mitgliedern erheben lassen werden, unb Mit dieser Bekanntmachung verbinden nur zugleich die Anzeige,daß wu. m de . ä ß ' r Die Nothwendigkeit ei>;er geordneten Krankenpflege ist die dringende Bitte an Alle, welche hierzu in der Vage sind, höhere tue ftütutennr ; ft fl weitem nock nickt aenüat Allein selbst zur anständigen Honorirung der einen anerkannt, und mit der einen bis jetzt von uns angenommenen Pflegerin rit dem B s tz Ddeilnabme an dem sckönen von der hohen Protectorin unseres Vereins mit Pflegerin reichen die seither uns zugeflossenen Mittel nicht aus und es bedarfaMg rer Thellna^ i?, m^gen namentlich die Frauen und Jungfrauen nicht Mfws°'?in itrer'Ä Äti sowie beten bekümmerten Familien, ben Segen einer liebeoollen unb sachgemäßen Kranke-- pflege zu Theil werden zu lassen. Gießen, ben 29. März 1870. v , Namens des Sorftanbes der Geschäftsführer: Dr. GoIdmann. _ 2) Militärpflichtige, welche ohne einen stellen, keine Folge leisten, verlieren: al vie Berechtigung, an ver 8oosung Theil zu nehmen, >• a. b) den aus etwaigen Reclamationsgründen erwachscnben Anspruch auf Zurückstellung bezw. Befreiung vnm Mllitarbienst. We? ebne einen genügenden Entschulbigungsgrund bei Aufrufung seines Namen- im Musterung-- bezw. Au-Hebung- - Locale nicht ~w» »"**»** Heerespflichtige nach Vorschrift des §. 179 behandelt. « 178 ‘ Anwendung der Vorschriften der §§. 176 und 177 auf disponibel gebliebene Mtlitarpflichtige. Militärpflichtige, welche in ben Vorjahren ihrer Loosnummer nach disponibel geblieben, sind den im §. 179 enthaltenen Strafbestimmungen unterworfen ; die Vorschriften des §. 177 finden jedoch nur in bem Falle auf sie Anwendung, wenn sie in dem ^^bbung-bezirk, in welchem sie zur Zeit der unterlassenen Anmeldung zur Stammrolle ober zur Zeit der unterlassenen bezw. verspäteten Gestellung na^ § 20 gestellungspflichtig waren, bei bem Zurückgreifen auf bie Disponiblen ihrer Altersklasse, ihrer Loosnummer nach in der vorgeschw- 13^) uns bem Bekanntmachung. J • Die AnsteUuna eines Wiesenbaumeisters für den landw- Verein von Oderhessen betr. Der Unterzeichnete bringt hiermit zur öffentlichen Kenntniß, baß bem Großherzoglichen Wiesencommissär nnb Wiese^b^utechn^ Valentin Greb zu R.zseld. Kreis Lauterbach, bie Stelle als Wiesenbaumeister bes lanbw. Vereins von Oberhe en "wWirkun^ vom Ap l. I an nbettr g Unterzeichneten ber Wiesen Gemeinden, sowie Privaten, deren Besitz in ber Provinz Oberhessen liegt, »iri> auf 1>e fallbfle§ jibeennnh^ b^eres Änmeiom^ etnlaüfenben Anmelbungei baumeister zur Aufnahme und Projectirung von Ent- und Bewässerungsanlagen reder Art auf Acker- und 1 ©fldcn sev emrelnen Interessenten zu erfolgen haben soll- unentgeldlich zur Verfügung gestellt, während bie spätere Ausführung der entworfenen unb genehmigten Plan auf Kosten bei einzelnen jmerenenre, ju « Laubach, ben 17. März 1870. Der Präsident des landw. Vereins von Oberhesien. ’ Otto, Graf zu Solms-Laubach: Gießen, am 23. Mar) 1870. gerichtliche, 11 Stehen, «schäfte« häusliche, ^chhach ^Ctrtfjen»: Statistik der landwirthschastlichm Ortsoereine im Großherzogthum Hessen. Dss K r o K h r r , u g I i ch k Krrisamt G i e ß r 11 an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. ^weck der Verein hat (unter Beifügung der Mittheilung über Gründung von landwirthschaftlichen Bibliotheken und Lesezirkeln); 5) Angaben über die von dem Vereine etwa ausgehende, auf Förderung landwirthschaftlicher Zwecke gerichtete genossenschaftliche Thatigkett (gemeinsamer Bezug von Hilfsmaterialien für den landwirthschaftlichen Betrieb); 6) Stand, Vor- und Zuname und Wohnort des Vereins-Vorstehers und des Secretars oder Geschäftsführers; 7) in welchem Jahre der Verein gegründet wurde; 8) wie viel Mitglieder derselbe zählt; a ... , . 9) Zahl der monatlich abgehaltenen Versammlungen, a) tm Sommer, b) im Winter, 11) Bemerkunge!?; ^nameälich^muh über besondere, außerhalb des Vereins stehende, Genossenschaften, zu deren Bildung derselbe Anregung gegeben hat (Vorschuß- Versicherungsvereine u. s. w-). Ihren desfallsigen Bericht erwarten wir unfehlbar binnen 8 Tagen. Dr. G old m a n n. Musterungs- gs- und Aus- Aushebung ',u it. als unfri | Atrafbestin Nr. Stecken Wellen Birken-Neisholz; Sem ml er, Ortsgerichtsmann. Wellen Stecken lle unterlasset unter Verlust: Vseo Vses 1/970 2/69 Wellen Stecken ; zur Stamm- Vkstimmungen )ienst. s- Locale ni« 5 lut ■ VS5S 40/211C unter den 153/4 243/4 1789 53/4 3Vi 1125 1V4 V4 700 Eichen-Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz, Nadel-Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz. Erlen-Prügelholz, „ Stockholz, ig oder AuS-l- htl'g sind, erden auf den halern beleg!, DÄlftr. 20 Hofraithe auf dem Asterweg, giebt 13Vz kr. Rente, 27 Grabgarten daselbst, 3 Hofraum mit Stall das., 3 Hofraum, Miststätte das., 152 Acker, die Laggärten, am Krofdorfer Weg, V2L/ V22. lUKlftr. 336 Acker am Krofdorfer Weg, gibt 1 fl. 44Vr kr. Grundrente, 381 Garten am untersten Rie- 38 gelpfad, gibt4(rkr.Grund- 134) rente. den 29. März 1870. 1399) Die Abfuhr des Holzes aus dem Gießener Stadtmalde, District Hochwart, bleibt dec ungünstigen Witterung 1397) Dienstag den 5. April 1870, Nachmittags 2 Uhr, soll bei der Stadt Gießen eine Partie Triebviertel am alten Anneröder Weg zunächst der Eisenbahnlinie rc., ein Stück Land auf der Stephansmark und der Platz neben Georg Ruckstuhl an der Schoor öffentlich verpachtet und der Anfang an der Grünberger Straße gemacht werden. Gießen, den 30. März 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. und der damit verbundenen Unfahr- bartfit der Schneiden halber bis auf Weiteres untersagt. Das außer dem oben genannten District gelegene Holz kann dagegen abgefahren werden. Gießen, am 29. Marz 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. den, als: Flur Nr. 3/84 1 unterlassen, elegt, welchen Großherzogliches Ortsgericht Gießen. K. Vogt- 1444) Dienstag den 5. April d. I-, Nachmittags 1 Uhr, soll auf dahiesigem Nathhause der dem Ludwig Stieber gehörende Acker: Flur Nr. llKlttr. 28/206 379 Acker auf den 20 Morgen, unter den bei der Versteigerung bekannt ge- macht werdenden Bedingungen, freirotUig meistbietend versteigert werden. Gießen, den 30. März 1870. In Auftrag: Semmler, Ortsgerichtsmann. 1445) Dienstag den 5. April, Nachmittags halb 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die den Gottlieb Strauch's Erben gehörigen Grundstücke erboertheilungshalber versteigert wer- B. Bau-, Werk- und Nutzholz: 5 Nadel-Stämme mit 53 Cubikfuß, 396 Eichen „ „ 4999 3800 Nadel-Stangen „ 3059 „ 100 „ Nutzgerten „8 „ Bemerkt wird, daß die 700 Wellen Bir- ken-Ncisholz größtentheils aus Bcscnreis- holz bestehen. Die Zusammenkunft ist auf der Grün- bcrger Straste an der fünften Schneiße (Eisenbahnlinie.) Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird das Holz bis 1. Novbr 1870 verborgt. Die Großh. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 29. März 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt-. Mobilien - Versteigerung. 1446) Mittwoch den 6. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des verstorbenen Kreisamtsdieners Walther dahier die zu dessen Nachlasse gehörigen Mobilien, bestehend in Bettung, Weißzeug, Haus- und Küchengeräthen, gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 31. März 1870. Großhcrzogliches Ortsgericht Gießen. K. Vogt. Holzversteigenmg im Gießener Stadtwalde. 1398) Montag den 4. April 1870, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtmalde, Distr'c- ten Philosophenwald, Stolzcnmorgen, Zoll- stocksmäldchen, Haingesboden, Waldshute und Hegstrauch, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden. A. Brennholz: Wellung ® ter vorgksch« eiroiigt" Re->» Ss- Bekanntmachung, die gesetzlichen Fordecnngen au Siudirende au6 dem Winter-Semester I869/to betreffend. JUe in tiefem Semester entstandenen gesetzlichen Forderungen an Siudirende müssen bis den 2. April d. I. mittelst fpecificirter Rechnungen zur Anzeige gebracht und längstes bis den 14. Mai d.^J^ geltend gemacht werden, widrigenfalls dieselben den ihnen durch Art, 136 der Dlscrplmar-Statuten zugewiesenen Vorzug verlieren. \ Gießen, den 7. März 1870. Großherzogliches^Universtlats-Gericht. (1053) inSr-bru i Klasse, 116 Wiese im Gartfeld, ...... .... bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, erbverther lungshalber versteigert werden. Gießen, den 23. März 1870. In Auftrag: Bekanntmachung. Di- nerehrlicfien ßerren Aert te und Civilstands-Beamt en des Grohherzogthums werden, zu Folge böberen Auftrags, hiermit benachrichtigt, daß oon den von GroMe'rzagiichem Mirnsteriunides Innern in Beziehung auf die Bezeichnung der Todesursachen erlassenen Vorschriften nebst Schema besondere Abdrucke gefertigt worden fint>, don toeen tK^^ft(jnt§:^eamte,ntbiamUUIeVae6en^^Oer^u4^r0efätti0f"™ll’■<’uf bedacht zu fein, daß den Todesz eugnissen und Registern über die Ster'dfälle für die Folge stets Classe und Nummer, entsprechend dem von Großherzoglichem Ministerium 6es Innern zur Benutzung vorgeschriebenen Verzeichnisse der Todesursachen, speich bei chren,bezMichen Einträgen beigefW befassen, wollen den letzteren in P-stenthese folgenden Zusatz geben: 35 1 8 (Angabe von Classe und Nummer des durch Grobherzogliches Ministerium des Innern emgesuhrten Verzeichnisses der Todesursachen.) Muster °°n TodÄch-Et der in Rede stehenden Art können durch die E. Bekker-sche für die Landes,tatistik. ^>armiiaor, jjturj Frank M 247 247 a - 248 Gießen, WsrftsrgsxNKges;» Oeffentliche Bekanntmachung. 1372) Der Bedarf des Großherzoglichcn Provinzial - Arresthauses in Gießen an Brennholz für das laufende Jahr soll Dienstag den 5. April L I., Vormittags 11',2 Uhr, in dem zu dem genannten Arresthause gehörigen Gerichtsgebäude in öffentlicher Versteigerung, unter den vor derselben bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an die Wenigstnehmendcn zur Lieferung vergeben werden. Bei annehmbaren Geboten erfolgt alsbald der Zuschlag. Gießen, den 25. März 1870. Großhcrzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. A. v. Gr0lman, Stadtrichter.________Justizrath._________ 1280) Dienstag den 5. April d. I, Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dahicsigem Rathhaus die den Balthasar Ganß Erben gehörenden Immobilien : Besondere Bekanntmachungen. Oeffentliche Aufforderung. 1279) Nachdem die Wittwe und Tochter des zu Lang - Göns verstorbenen Lehrers Johann Kaspar Eckhard bezüglich dessen überschuldeten Nachlasses ein Arrangement mit den gerichtsbekannten Gläubr gern abgeschlossen, dessen Einsicht den Interessenten freisteht, werden die unbekannten Gläubiger des Cridars aufgefordent, binnen 14 Tagen, vom ersten Erscheinen dieser Aufforderung an gerechnet, ihre Forderungen hier anzuzeigen und etwaige Einwendungen gegen das Arrangement vorzubringen, widrigenfalls es gerichtlich bestätigt werden würde. Zugleich werden bte abwesenden Sohne des verstorbenen Lehrers Eckhard, Gustav Eckhard und Anton Karl Eckhard aufgefordert, binnen 3 Monaten, vom ersten Erscheinen dieser Auffordeiung in öffentlichen Blättern an gerechnet, bei unterzeichnetem Gericht über Antritt der Erbschaft ihres Vaters sich zu erklären, widrigenfalls angenommen wird, sie schlügen dieselbe aus. Gießen, den 20. März 1870. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Scriba, Stadtrichter. Stadtger.-Affessor. Oeffentliche Aufforderung. 1448) Alle unbekannten Gläubiger des ledig verstorbenen Georg Prophet von Londorfwerden hiermit aufgefordert,sogewiß Dienstag den 26. April, Vdrmittags 9 Uhr, ihre Forderungen dahier gehörig anzumelden, andernfalls sie bei Vertheilung des Nachlasses nicht berücksichtigt werden sollen. Grünberg, den 26. März 1870. Großherzogliches Landgericht Grünberg. __________Erd in ann, Landrichter._______ Edictai laduncz. 1381) Ansprüche jeder Art an die unten nach pog. und Nr., resp. Flur und Nr. bezeichneten Immobilien, sind sogewiß binnen 4 Wochen bei dem unterzeichneten Gerichte vorzubringen und zu begründen, als sonst die darüber stattgehabte Veräußerung bestätigt und in das Mutations-Verzeichniß eingetragen wird. Christian Roth's Wittwe von Langsdorf ; Gemarkung Hungen: ,77% 1352/s» auf dein Namen des H ei strich Roth, Gerichts- fchöff, stehend; Gemarkung Lich: XXII/?75 XVIII/197, auf dem Namen des Adam Metzger stehend. Hungen und Lich, den 17. März 1870. Großherzogliches Landgericht Hungen. Lich. Ur. Jrle. Sartorius. Brennholz-Liestrnng. 1288) Dienstag den 12. April l. I., Vormittags 10 Uhr, wird auf dem Bureau des Unterzeichneten (Universitäts-Canzlei) die Lieferung des für die verschiedenen Universitäts-Anstalten im Winter 1870/71 erforderlichen Brennholzes — ca. 270 Stecken — an den Wenigstfor- dernden versteigert. Gießen, den 24. März 1870. Großherzogliches Univ.-Rentamt. Schmidt. 1475) Dienstag den 19. April d. I., Nachmittags 1 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die den Wilhelm Christian Ferber's Erben gehörige Hofraithe (der frühere Hessische Hof) nebst dem noch dabei befindlichen Garten am untersten Riegelpfad an der Wieseckbrücke, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, erbver- theilungshalber versteigert werden. Gießen, den 1. April 1870. In Auftrag: Semmler, Ortsgerichtsmann. Arbeitöversteigerung zu Klein- Linden. 1459) Samstag den 2. April, Nachmittags 5 Uhr, soll auf der Bürgermeisterei Klein-Linden die zu 42 fl. verüberschlagte Pflasterarbeit an den Wenigstnehmenden öffentlich in Accord gegeben werden. Klein-Linden, den 29. März 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Klein-Linden. I. 21.: Körner, Bezirksbauaufseher. Holzvcrsteistenmq. 1456) In dem eine halbe Stuiide von Laubach und längs der Schottener Staatsstraße gelegenen Gräflich Solms-Laubach'- schen Walddistricte Forstwiese (Brühl) werden Freitag den 8. April l. I.: 400 Stecken Buchen-Scheidholz, 150 „ „ Astprügelholz, 80 „ „ Stockholz meistbietend versteigert werden. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr an der Aepfelsbach. Laubach, am 30. März 1870. Thum, Gräfl. Oberförster. Brennholz-Lieferung. 1454) Dienstag den 12. April d. I., Vormittags 10 Uhr, soll in der Unioersitäts-Canzlei die Lieferung des für das Großherzogliche Gymnasium dahier im Winter 187%t erforderlichen Brennholzes an den Wenigstfordernden vergeben werden. Gießen, den 29. März 1870. Grobherzogliche Gymnasialkasse. Schmitt, _______________Univ.-Ger -Actuar._________ Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 1363) Künftigen Montag, den 4. April, Morgens 9 Uhr, soll im District Mühlberg, auf der Straße beim Albacher Hof anfangend und im District Konrebühl aufhörend, folgendes Bau-, Werk- und Nutzholz versteigert werden: 132 starkeEichen-Stämme von6216 Cbfß-, 6 „ Buchen- „ „ 354 „ 2 „ Pappel- „ „ 211 103 „ Birken-Stangen „ 175 „ Alsdann wird kommenden Dienstag den 5. u. Mittwoch den 6. d. Mts., Hierselbst um 9 Uhr Morgens anfangend, folgendes Brennholz versteigert: 300 Stecken Buchen- u. Eichen-Scheidholz, 214 „ Buchen-, Elsbeeren- und Ei- chen-Prügelholz, 452 dergl. Stockholz und 20350 Wellen dergl. Reisholz. Lich, am 28. März 1870. Fürstliche Oberförsterei Lich. ______________Eigenbrodt._______ Holzversteigenmg. 1447) Am Dienstag, den 12. April d. I., Vormittags 11 Uhr, werden in dem Gemeindewalde von Volpertshausen, District Zimmerplatz, Kreis Wetzlar, folgende Holzsorten versteigert : 54 Eichstämmc I-, II., III. und IV. Klasse, von 8 bis 40 Fuß Länge und 12 bis 28>/2 Zoll Durchmesser, im Ganzen 2801 Eubikfuß, worunter ein Wellbaum und sogenanntes Krummenholz für Mühlenräder, 8Vi Klftr. Eichen-Scheitbolz, worunter einige Klafter schönes Küferholz, 31/» Klftr. Eichen-Knüppelholz, IOV2 „ „ Stockholz, 28 V2 „ „ Reiser. Volpertshausen, den 28. März 1870. Der Bürgermeister: _______________________Lenz.________ Holzverstt'igerunq. 1393) Dienstag den 5. April, von Vormittags 9 Uhr an, kommen in dem Daubringer Gemeindewalde, Districten Buchenberg, Pitzelach rc., zur Versteigerung: 1 Buchen-Stamm mit 18 Eubikfuß, 52 Eichen-Stumme „ 729 „ 44 Fichten- „ „ 1570 „ 1 Birken-Stamm „ 5 „ 6 Eichen-Stangen „ 22 „ 1095 Nadel- . „ „ 351 worunter 1000 Stück sich zu Bohnenstangen eignen, 6 Stecken Buchen- u. Eichen-Scheidholz, 173/4 M „ u. Nadel-Prügelholz, 17>/r „ „ Eichen- und Nadel- Stockholz, 4294 Wellen Reisholz. Mit der Versteigerung des Stammholzes wird int District Pitzelach begonnen. Daubringen, am 29. März 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Daubringen __________Hämmerle.__________ Holzversteiqemnq. 1453) Montag den 4. Avril l. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Reiskirchener Gemeindewalde, Districten Wilshäuserwald und Beuererberg, nachverzeichnetes Holz öffentlich meistbietend versteigert werden, als: 10 Stecken Buchen-Prügelholz, 6 „ Eichen- „ 10 „ Nadel- „ 272 „ Eichen- und Nadel-Stockholz, 1650 Wellen Buchen-Reisholz, 275 „ Eichen- „ 8950 „ Nadel- 21/2 Lüste allerlei Holz, 3 Eichen-Stämme, 28 Cubikf. enthalt-, 5 Nadel- „ 79 8 Buchen-Stangen, 15 „ „ 4224 Fichten- „ 2198 „ „ Die Zusammenkunft ist auf der Warthe in der Nähe der Morgenhellswiesen. Reiskirchen, den 30. April 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. ____________Jünger.____________ 1455) Montag den 4. April l. I., Abends präcis 8 Uhr,' soll das Pferchlager im Neuenweger Feld für diesen Monat in Abtheilungen in der Wohnung des Herrn Ludwig Herbert, unter den daselbst bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Steigliebbaber werden hierzu eingeladen. Der Vorstand. Holzvcrstkiqtrunq. 1452) Montag den 4. April d. I., von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde, Districten Struth, Geißberg und Eckhards- hausen: 32V4 Stecken Eichen-, Nadel- u. Weiden- Prügelholz, 7 Stecken Nadel-Stockholz, 8600 Wellen Buchen- u. Eichen-Reisholz, Durchforstung, 5325 „ Nadel-Reisholz, Durchforst., 105 „ Dorn- u. Weiden-Neisholz, 2 Stamme Nadel-Bauholz mit 23 Cubikf., 550 Eichen-Stangen mit 217 Eubikfuß, 624 Nadel- „ „ 364 meistbietend versteigert werden. Der Anfang ist zur bestimmten Stunde in der Struth bei der Moderswiese. Alten-Buseck, am 30. März 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Alten-Buseck. __________Wagenbach._____ HolzversteMnuiq. 1477) Donnerstag den 7. April l. I , sollen im Fürstlichen Dornthal bei Wölfersheim : 400 Schichten gemischte Reiser, 16 Stecken gemischtes Scheit- und Prügelholz, 210 „ „ Stockholz und Dienstag den 12. April l. I., ebendaselbst: 77 Eichen-Stämme - 2677 Eubikfuß, 36 Nadelholz-Stämme = 552 „ öffentlich verkauft werden. Hungen, den 29. März 1870. Fürstliches Rentamt. D e m in e. Holzverstciqt'lttnq. 1476) Donnerstag den 7. April, Morgens 9 Uhr, sollen in dem Freiherrlich van derHoop'schen Walde bei Rooheim: 40 Stecken Buchen-Scheid- u. Prügelholz, 25 „ „ Stockholz, 50 „ „ Reisholz, 20 „ Eichen-Scheid- u. Prügelholz, 36 „ „ Stockholz, 186 Haufen „ Reisholz, 50 „ Kiefern-Reisholz, 56 Eichen-Bau- und Werkholz-Stämme von 12 bis 30 Fuß Länge und 8 bis 20 Zoll Durchmesser, meistbietend versteigert werden. Die Versammlung ist im Orte. Die Verwaltung. Arbeitsversteiqerunq 523 29 L. Hahn, Bezirksbauaufseher. 130 30 24 9 60 5 40 11 54 38 18 6 Dachdeckerarbeit, Schreinerarbeit, Schlosserarbeit, Glaserarbeit, Weißbinderarbeit, Wagnerarbeit, 1478) Donnerstag den 7. April, Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Treis a d. Lda. nachfolgende Arbeiten öffentlich, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, in Accord gegeben werden. A. Erbauung einer Pfarr sch euer: Maurerarbeit, veranschl. zu 1001 sl. 6 fr., Zimmerarbeit, „ „ 523 „ 29 „ Fuhrarbeit, „ „ 100 „ — „ ß. Anlegung von Mulden: Chaussirarbeit, veranschl. zu 95 fl. 12 fr., Treis a. d. Lda., den 31. März 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a. d. Lda. 1396) Donnerstag den 7. April l. I., Nachmittags 1 Uhr, lasse ich in meinem Hofe verschiedene Oeco- nomiegeräthschaften, als: mehrere Joche, Leitern, Pflug, Egge, Ketten, 1 Mehl- und Haferkasten, 1 Backtrog, 1 Kelter, 2 Waschbütten, mehrere Kisten, Treberfässer, zu Regenfässern geeignet, sowie eine Partie große und kleine Bierfässer, öffentlich versteigern. Ludwig Herbert. Feilgebvtenstz. Vorzüglicher Aepfclümn (1493)__bei Earl Hell. 1395) V^locipcdes für Erwachsene und Kinder empfiehlt __I. G. D. Bapst. 1289) Häcksclschneidcr empfehlen von 49, 53, 68 und 86 fl. an unter Garantie, sowie 14 Tage Probezeit, ____________________Flick & Kröll. 1492) Ein Hausen Kuhmist ist zu verkaufen bei S- Goldenk»erg, ______________am Asterweg. Havanna - Cigarren, ä 2 fr., empfiehlt (1172) Karl Fuhr, Kirchenplatz. Das Herren Garderobe-Magazin von S. A. Blumenfeld, am Kircheuplatz, empfiehlt zu bevorstehender Saison ein reichhaltiges Lager in: Frühjahrs-Ueberziehern, completen Anrügen, Jaguets, Piyecks, Tuchröcken, Joppen, Hosen, LVesten und Kna- ben-Anzügen in den modernsten Stoffen und Fayons, sowie eine große Auswahl der neuesten Stoffe in deutschen, französischen und englischen Fabrikaten. Bestellungen nach Maaß werden in der kürzesten Zeit auf das Sorgfältigste ausgeführt. Zusicherung reeller und billiger Bedienung. (1465) Kein /abrilut hrr Neuzeit hat in so kurzem Zeitraum einen so großen Erfolg aufzuweisen, wie das Brustbonbons, Arabis 0 ❖ 0 0 o für Magenleidende bei momentanen Verdauungsstörungen, Ueblichkeiten, Nachwehen von Ex/essen, besonders aber schlechte Mägen u. Blähungen zu kuriren, die vom schlechten und saueren Bier Herkommen, ist unstreitig der von Gebr. Mack in Reich en hall 1470) 5 Fuder Waizen- und 3 Fuder Kornstroh sind zu verkaufen- Bei wem/ aßt die Exped- d- Bltts-__ 1501) Vor dem Seltersthor ist ein mo- blirtes Zimmer zu vermiethen- Bei wem/ sagt die Exped. d- Bltts- [ der neuesten z gtanbe, meine] ad) Wailscd &<', lend empfoito' i G- Eiff, H-ß.__ Kräuter-Liqueur, fobrtekt °°n Apoth. R. F. Daubitz in Berlin, t-cVfcn Gebrauch sich bas Publn tum selbst ffegenseiti» so vielfach empfiehlt, ist allein »u haben bei Julius Wallach am Markt, (1449) in Gießen- 1500) Eine Familienwohnunß ist zu vermiethen bei @ a r^n?^c 1 c L' feine Lowenliasse- 1379) Ein Stückchen Land ist zu ver- faufen. Bei wem? saßt die Exped. d. BI- den wolle. Depot in Gießen bei 1505) Ein fleines Familienloßis ist zu vermiethen Asterweg Nr. 103. I prämierte Magen-Bitter I Alter Schwede | von Philipp Greve-Stirnbcrg | in Bonn, I wirkt nicht abführend, sondern nur » 1 erwärmend und beruhigend auf den 1 I Magen und den Unterleib, wird 8 8 selbst von Doktoren vielfach bezo-g «gen und in Familien empfohlen. 8 ADerselbe ist zu haben in Greste n K Abei den Herren: Aug Noll im 8 gStern, Th. Lotz Wittwe, W ilh. 9 HMosler (Cafv Ebel), PH Lerbl g(Caf« Leib), Louis WeynandtZ (Hotel zum Prinz Earl). (913) 8 Herr Ph Grcve-Stirnberg! 3 Wetter a. d. Ruhr, den 12. Febr. 18691 Ich habe schon früher von Ihrem vor-l trefflichen Magenbitter Alter Schwede! gehabt und mich sehr wohl nach dessenl Gebrauch befunden. Ersuche Sie des-Z halb, mir umgehend 6 Flaschen unter; Postnachnahme gefl. zugehen zu lassen, g Achtungsvoll zeichnet Heinrich Lindemann. ) vermiethen. Auf Lerlangen kann noch ein Parterre-Zimmer dazuge- geben werden. Näheres bei Frische gute Milch erhalten wir täglich von dem Hole Grast bei Hungen und werden hierzu noch Abnehmer aesucht. A. Noll im Stern und (1389) H. Noll in der Neustadt. zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Blttö. ______________ ____ 7n "allen Nummern/ alleSorten ein», mehrte und Ringelbaumwolle empstehlt billigst I. H- Fuhr, (.tööö) Vermischte Anzeigen. • werden zum Waschen und UlillUU Färben angenommen bei (1489) H- Hetz- M-l'-E cl„ ilk O«p. 'N PrÄ"°>> v Kurtz u, 3 1 Empfehlung. 613) Den allgemein als ein hochgeschätztes Hausmittel bekannten B e r n- hard'schcnAlpenkr au*ben bei mir, sowie in den Niederlagen unentgeltich tn Empfang zu nehmenden Pro- ,pCCtSß6r7i'§ beS Mag-n-EIixir's pro Flasch- 42 fr., her Brust -C-ramcllcn per 1391) Mein Baumstück an der Frank- j furter Straße, zu Bauplätzen geeignet, ist ■ in mehreren Abtheilungen zu verkaufen. ] ____________Georg Reiber. ( 1488) Ein mit guten Obstbäumen bepflanzter Garten am Rodt ist zu verkaufen oder zu verpachten. Näheres zu erfragen Lit. B. Nr. 98- _______________ _______ 1462) Meinen in der Nähe der HetzMen Brauerei gelegenen Garten, mit guten V.l)|t- bäumen bepflanzt, bin ich Willens zu verkaufen oder zu verleihen. Polizeidiener Schneider Wittwe. 1485) 414 Klafter Acker am Gleiberger Weg hinter den Schießgärten.find zu verpachten bei Emil Loos. Vermiethftuge». 1502) Eine an der Hauptstraße gelegene Wohnung ist zu vermiethen und alsbald zu ; beziehen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bl 1 H68) Ein kleines freundliches Familienloßis ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1494) Zwei schöne große Familienlogis nebst allem Zugehör sind anderweit zu öer? miethen. Ehr. Jughardt, Brandgassc. i 1300) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver' ^miethen Lindenplatz Lit. A- Nr. 244. 1450) Eine möblirte Stube mit Cabi- net ist in einer freundlichen Gartenwobnung, in der Nähe der Stadt, zu vermiethen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 910) Eine Familienwohnung, aus 3 Zimmern u. s. w bestehend, ist zu vermiethen und im Mai zu beziehen. H. Schaffst ad t, Neichensand. 1461) Mein Lager in Stroh - Decken, geringe und bessere Sorten, bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung. Hermann Dickorö, Neuenbäuen. 1145) Einige Centner Heu sind zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 1491) Eine Partie Kartoffeln und Erbsen ist zu verkaufen bei __H. Becker, Neue Anlage. 1464) 36 Stück Bau- und Werkholz- Stämme von 10 bis 16 Zoll Durchmesser, 12 bis 30 Fuß Länge, sind bei dem Unterzeichneten „nur Montags" zu verkaufen Das Holz lagert auf dem Zimmerplatze 1557) Einen Lehrling sucht L Weber, Schlossermettter. 1376) Gesucht ein Dienstmädchen für häusliche Arbeiten bei gutem Lohn. Louis Petri II-, Neuenweg. 1474) Ein Uhrkasten für eine Wanduhr wird zu kaufen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 1412) In ein lebhaftes Manufactur- waaren-Geschäft en detail wird ein Lehrling, Israelite, zum baldigen Etntrttt gesucht. Nähere Auskunft ertl)eilt die Exped. d. Blattes.__________________ - 31) Besten Wasserkalk (M>,rnuL G'alf) liefert auch während der Wmter- monate innerhalb 8 Tagen nach Bestellung Th. Wurmbach, in Herborn- 1 1486) Meinen ausgezeichneten Früh- und ^tticEbdlinitoVUC f Späthafer bringe ich in empfehlende Er- weifte Estramadura, englische und deutsche innerung. Georg Heinrich Lony. lutipv __________ n pinfnrntne. --------------------- 1487) Eine Wbeeler - & Wilson - maschine, ein Neisekoffer nut 2 Em- sätzem ein Clavier, Gartenstuhle, drei große Fenster, Einmachglaser und Topfe sind billig zu verkaufen. 1 I. Rothenberger, Lindenplatz. ©Äittcn und Spilgetgtäftr empfiehlt zu den Lilligften Prisen (1173) Karl Fuhr, Kirckenplatz. tzallach. ; ^lngmann. «raufe, • ^ullmann. ■ 'xßinöctfcr. * errichtet dmck (121) Pfiehlt »tatter. 1304) Für ein Fabrikge- \ „ )lM fin s^ider Reisen- «'S •’■$« !U gesucht. Nil... __G-°ra Rob-r, Krem, i Sonnenstraße Lit. B. Nr. 60. 1471) Kleine Kartoffeln verkauft__ __ _______—---- S- Plauk Wittwe, I Neustadt, Oswald'scher Garten — 1460) Heute, Samstag den 2. Apnl: Generalversammlung. Gegenstände der Tagesordnung sind im ________________— Locale angeschrieben. Der Vorstand. 1403) In der Brandgasse Lit- A- Nr. 202 — sind ein- und zweischläferige Bettladen zu - 1378) Ein ordentliches Mädchen,, welchem sogleich eintreten kann, uurd in sucht Von wem? sagt die Exped. d. Bl-, ^I48) Ein solider tüchtiger Mühlarzt M*e«nftcUun„.epp[ettGomp Cui Zahnschmerz Trau fidas verschwindet nur durch Feytona! schau vide ! In Gießen zu haben bet (732) Earl Frech. wem; 511) Nachdem sich ergeben hat, daß für das hiesige aeademische Hospital, seit Jahren, von Privaten, Gemeinden, öffentlichen und Gewerkskassen, für die Verpflegung und Behandlung ihrer Angehörigen, vielfach größere Betrage erhoben, als mit der Kaffe der Anstalt verrechnet und abgeliefert worden sind, so sehen wir uns veranlaßt, die Bedingungen bekannt zu machen, unter welchen heilbare Kranke in dem hiesigen Krankenhause jederzeit Aufnahme finden können. Für Kranke, welche kein besonderes Zimmer für sich in Anspruch nehmen, wird berechnet: für die gesammte Verpflegung und Behandlung täglich 18 kr. (5 Sgr.) Wenn der Aufenthalt der Kranken sich über 100 Tage hinauszieht, die Kosten also 30 fl. erreicht haben, stellt das Hospital von da ab keine weitere Forderung, wenn die Beendigung der Behandlung einigermaßen in naher Aussicht steht. Im entgegengefetzten Falle wird man es dem Kranken und dessen Angehörigen frei stellen, einen neuen Vertrag einzugehen, oder das Hospital zu verlassen. Jedenfalls wird ohne diese Voraussetzung keine höhere Rechnung gestellt werden. Für ein noch nicht einjähriges Kind mit Wärterin wird bezahlt täglich 24 kr. (7 Sgr.) Das Hospital trägt keine Kosten für Transport oder für Bcklcidungsgegenstände, welche den Kranken außerhalb des Hospitals mitgegeben werden müssen. * Die Kosten der Beerdigung müssen von den Angehörigen getragen werden. Für die Behandlung der Krätze wird, ohne Rücksicht auf die Dauer, berechnet: 5 fl. Personen, welche ein Zimmer für sich allein in Anspruch nehmen, zahlen pro Tag 1 fl. (17 Sgr.) Der Verwalter ist verpflichtet, für jede Vorlage oder definitive Zahlung eine Quittung auszustellen, auch wenn sie nicht verlangt werden sollte. Die Directoren der Abtheilungen sind ermächtigt, theilweisen oder völligen Nachlaß zu bewilligen. Man erwartet der Regel nach bei dem Eintritte der Kranken, entweder eine Anzahlung, deren etwaiger Ueberschuß bei dem Austritte zurückgegeben wird, oder die Beibringung einer Bescheinigung, welche die Zahlung sicher stellt. Gießen, den 1. Februar 1870. Die Direktion des academischen Hospitals. I)r. Worüber. Dr. Seitz. 1388) Ein braver Junge, welcher das Bäckergeschäft zu erlernen wünscht, kann in die Lehre treten bei Carl Wallenfels, an der Wettergasse. 580) In unserer Werkstätte sind mehrere Lehrlingsstellen jetzt, oder bis Frühjahr zu besetzen. C. Staudinger S» Comp Einigkeit! 1510) Sonntag den 3. April: Ausflug nach Wirseck mit Musik. ________________Der Vorstand. 1509) Ein junger Mann (Kaufmann), der seine freien Stunden einem Geschäfte widmen möchte, sucht eine Stelle. Offerten beliebe man bei der Exped. d. Bltts. abzugeben. „ 1508) Laufmädchen, für eine Stunde tägliche Beschäftigung, gesucht. Von wem? sagt die Exped d. Bltts. 1507) Ein guter Schuhmachcrgeselle wird gesucht von B- Walther. 1504) Gebrauchte Betten kauft Meyer Rothenberger, ___________________Neuenweg.________ 1503) In das Gasthaus zum Löwen wird ein Hausbursche gesucht, welcher sogleich eintreten kann. Wilh. Krämer. 5 Grohherzogliche Realschule. Zu den vom 4—7. April stattfindenden, in unserem Programm näher angegebenen öffentlichen Prüfungen der Großherzoglichen Realschule und der damit verbundenen Vorschule werden alle Freunde der Anstalt und insbesondere diejenigen hierdurch eingeladen, welchen das Programm etwa nicht zugekommen sein sollte; das Ablurnen am Montag von 4—0 und die Schlußfeier am Donnerstag finden in der Turnhalle, die eigentlichen Prüfungen sammtlicher 8 Klaffen am Dienstag und Mittwoch im Schulsaale statt. Großherzogliche Direction der Realschule. __Dr. Stein.___________ Z Frag - und Autwortspiel. Frage'. Feldrecht wo warst Du am Donnerstag den 31. März, Nachmittags nm 2 Uhr? Antwort' Ueberall! nur nicht da, wo ich sein sollte, nämlich im A l t e n f e l d ! Wohnlmgs-Bcründmulg. 14i0) Meinen geehrten Kunden hiermit die ergebene rinzeige, daß ich meine seitherige Wohnung verlassen und nunmehr in der Wallthorstraste vis-ä-vis der Kaufmann Hensel's Wittwe wohne. Paul Weitzel, Kappenmacher. EH Epileptische Krämpfe (Fallsucht) gM heilt brieflich der Spcclalarzt für Epilepsie 3)oct. O. üilliseSa in Berlin, Louisenstraße 45. — Bereits über Hundert geheilt. (201 Am E. Mai 187« beginnt ein neues Schuljahr der Handelslohr- und Erziehungsanstalt von Äug. sprach wart zu Aschaffenburg a. M. (Bayern). — Prospecte und nähere Auskunft citbcilcn der Director und Herr Carl Bingmann in Friedberg. __________(1201) § Die Handelsschule ;u Dsseudach a. M. beginnt ihr neues Schuljahr am 8. Juni c. Der Lehrplan der Anstalt, deren Abgangszeugnisse zum einjährigen M ilitaird ienste im norddeutschen Bunde berechtigen, umfaßt alle zur gründlichen Vorbereitung für den Kaufmannsstand nöthigcn Fächer. Prospecte, sowie Pensionsbedingungcn, ertheilt der Tirector Dr. C Naegler Pramien-Aiileilie der Xladl Hari (llalieii). | 829) Jede Obligation im Nominalbetrag von Lire BOO. — muß mit 3 Lire 150. — oder ca. Rthlr. 40 — im Laufe der Ziehungen rückverloost werden. | Außerdem nimmt jede Obligation an 180 Prämien-Ziehungen Antheil, g wobei die Prämien von 500,000, 300,000, 150,000, 20mnl 100,000, 70,000, 60,000, 50,000 Lire u. s. s. gewonnen werden müssen. Nächste Fehling am IO. April d. Is. Durch die bis jetzt bei keinem anderen Loos-Anleben bestehende Plan-Einrichtung, daß jede Obligation, selbst wenn sie schon mit Lire. 150. — rückgezahlt worden ist, dennoch au allen weiteren Prämienzichnngen Theil nimmt und mithin eine unbeschränkte Anzahl Gewinne ei langen kann, bietet dieses Anlehen einen bisher noch ilicht dag wefenen Northeil. Original Obligationei; zu fl. 3?). oder Rthlr. 22. 10 Sgr. (Pläne gratis) empfehlen Muri) Stiebet Söhne, Bank- und Wechfel-ldeschäft in Frankfurt a. M. l s.L" 91 n und Verkauf aller Anlehens -Loose, Staatseffecten rc. zum Börseucourse. Stausenber g. 1496) Den geehrten Herren, welche der Einweihung des Burg-Saales beigewohnt haben, zur Nachricht, daß Se. Großherzogliche Hoheit Prinz Ludwig von Hessen die ihm bei dieser Gele- genhcil telegraphisch gewordene Begrüßung in einem huldvollen Dank- schreiben beantworten zu lassen geruhte. _________________________________________ Das Coiniis. Die Gartenlaube bringt in Nr. 13 folgende Beiträge: Aus eigener Kraft. Erzählung von W. v. Hillern geb. Birch (Fortsetzung.) — Aus den vier Wänden der römischen Frauenwelt. Mit Abbildung. Im Toilettenzimmer einer Pompejanerin. Nach seinem Oelge- mälde auf Holz gezeichnet von H. Philippi in Düsseldorf. — Aus den letzten Tagen zwei Verurtheilter. Nr. 1. Ist das Strafe? — Die Sicherhcitsapparate der Eisenbahnen. — Kraft und Anmuth in der Mädchenschule von O- Mit Abbildung: C a- stagnettcn-Reigen der Mädchen-Turnanstalt in Düsseldorf. Nach der Natur ausgenommen von W. Sim ml er. — Unter den Tropen. I. — Blätter und Blütben: Noch einmal Bakunin. Von F. S- — Emancipation. — Fr. Hecker — Vermißte Landsleute jenseits des Oceans. (Fortsetzung.) 1519) Sonntag den 3. April: Großes Militar-Concett tu dem alterthümlich decorirten Vurgsaale zu Staufeuberg, ausgeführt von dem Musik-Corps des 11. Jäger- Bataillons zu Marburg. Anfang halb 4 Uhr, Ende 11 Uhr. Entree ä Perfon 12 kr. Hierzu lade ich ganz evgebenst ein. Heinrich Fink. 1506) Ein goldener Uhrschlüssel nebst Kettchen ist in hiesiger Stadt verloren worden. Dem redlichen Finder eine gute Belohnung. Abzugeben Asterweg Nr. 103 im Hinterhause. __________________________ Todesanzeige 1517) Allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß meine geliebte Gattin, „Christine Frech", heute Wadjt um 1 Uhr nach langem Leiden in ein besseres Jenseits abgerufen ist. Gießen, den 1. April 1870. Christian Frech, __Heilgehülfe. 1515) Den dritten Osterseiertag: Schreiner-Ball im Saale des Prinz Carl. Anfang halb 8 Uhr. Karten hierzu ä 48 kr. sind zu haben bei Herrn C. Wenzel, Cigarrenhändler, Seltersweg. Der Vorstand. 1511) 300 fl. sind bei der Löber'schen Stiftung gegen hypoth. Sicherheit auszu- leihen.___________________________F K o ch. Arbeiterbildungs-Verein. 1516) Montag den 4. April, Abends präciS 8 Uhr: (Generalversammlung im Locale des Wirths C- Heil. Tagesordnung: 1) Berichterstattung des Vorstandes. 2) Ausflug. 3) Vortrag. Die Mitglieder werden ersucht, zahlreich zu erscheinen. Der Vorstand. „Gemüthlichkeit." 1514) Heute Abend: Etwas Außergewöhnliches. Mittwoch den 6. April, Abends halb 9 Uhr: ® e n c r n l ü e r f a m in l u n g. Der Vorstand. Z Verloren zwischen dem Kirchenplatz und Seltersthor eine Mundharmonika mit Futteral. Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen eine Belohnung bei der Exped. d. Bltts. abzugeben. Ph i losophenwald. 1513) Heute Abend: Metzelsuppe daselbst. Besondere Einladungen sind nicht ergangen. PH. Leib. I Theater in Gießen. (Cafp Leib.) Sonntag den 3. April 1870: Die 9k anbe r. Von Friedrich von Schiller. Montag den 4. April 1870: Der lange Israel. Lustfviel in 4 Akten, von N- Benedix. Preisse der Plätze: Erster Platz 36 kr. Zweiter Platz 18 fr. Gallerte 9 kr. W. de Nolte, Theaterdirector. , geboren den Frischbäcker zu fließen. „ Hamburg Santos 'ergtr, gef- Passagen wende man sich und Wegen Auskünften Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Or. Seel. 6. // sect-r ", Bremen M V „ Havre r. ^geselle lilher. v. Hillern vclt- Mit tm Leigeilm lüften dm bisen- ing: Ca- Nach der ter unb heän - Siiesia Ohio Frankfurt Paraguay : Stunde °n wem? New-Pork. Baltimore. New-Orleans. New-Pork. an Obigen. >ng des 8lvßher- r Gele- nTank. 12. 26. 1 Löwen sicher so- römer. iliäies» halb 9 Uhr: lnnfl. m stand- fcutog, äger- Den selb en. Dem Ortsbürger in Melbach und Weißbinder dahier, Philipp Otto, eine Tochter, Helene Elisabeth, geboren den 19. Febr. Denselben. Dem Bürger und Lackircr an der Köln-Gießener Bahn dahier, Karl Schmoll, ein Sohn, Karl Philipp Emil Martin, geboren kann tfel$ W* Kä't ", 9 fr- Sonntag den 3. April. August Noll auf der Mäusburg. Ernst Wallenfels in der Wallthorstraße. Heinrich Plank in der Neustadt. -eilcrsthor mal. Der iidbefltflen . d. Bltts- In der Verbannung. historisches Reih und Sittengemälde aus dem 18. Jahrhundert von Eduard Gottwald. 6. 13. ftanb. ■—■— uimann), Maste .Merten ts. abzu- Teleqraphischer Schifföbericht, mitgetheilt von Chr. Wallenfels Jun. Angekommcn in New-Bork: Das Bremer Postdampsschiff Deutschland: Reisedauer 10 Tage. storben den 24. März. Denselben. Wilhelm Ruppert, Ortsbürger und Küfermeister in Heuchelheim, alt 51 I. 8 M. 10 T., gestorben den 25. März. Denselben. Adam Rink, Ortsbürgerin Wommelshausen, Kr. Biedenkopf, und Schreiner in der Peppleriscken Schneidmühle dahier, alt 34 I., gestorben den 25. März. Den 2 8. März. Elisabethe Selzer, geborne Lingelbach, des hiesigen Bürgers und Schuh- machcrmeisters, Konrad Karl Christopb Selzer, Ehefrau, alt 62 I. 9 M. 3 T., gestorben den 26. März. Den 31. März. Ein unehelicker Sohn von auswärts, Heinrich, alt 27 T., gestorben den 29. März. Denselben. Christiane Lmse Eleonore Gertrude Burk, des Ortbürgers in Sinkershausen und Arbeiters dahier, Jost Burk, eheliche Tochter alt 4 M. 30 T., gestorben den 30. Marz. Kirchliche Anzeige» Evangelische Gemeinde zu Hießen. G o t t H S d i e n st. Am 3. April. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Candidat Wcckerlmg von Friedberg. Nach der Predigt Ordination von sieben Eandidaten: Superintendent Dr. Simon. Passions-Gottesdienst in der Hospital-Kirche. Mittwoch den 6 April, Nachmittags um 4 Uhr: Mitprediger-Vikar Drescher. K o p u l i r t e. Den 27. März. Ludwig Schmidt, Glaser dahier und heimathsbcrechtigt in Klein-Stein- Heim, des dasigen Ortsbürgers und Wirths, Michael Schmidt, ehelicher Sohn ; und Karoline Heinemann, des verstorbenen Küfermcisters zu Helsen in Waldeck, Johannes Heinemann, eheliche Tochter. ,, „ c . Denselben. Friedrich Heinrich Ludwig Noll, Mechanikus dahier, des verstorbenen hiesigen Bürgers, Heinrich Noll, ehelicher Sohn; und Mathilde Kaspar, des hiesigen Burgers und Maurermeisters, Karl Kaspar, eheliche Tochter. Geraufte. den 24. Februar. Denselben- Dem Ortsbürger in Kinzenbach und Rottenführer an der Cöln-Gießener Bahn dahier, Jakob Kahl, eine Tochter, Johanna Margarethe Franziska, geboren den 26. Februar. . Den 31. März. Dem Bürger und Kaufmann, Ludwig Plank, ein Sohn, Wilhelm Ludwig Karl Bernhard Rudolf, geboren den 27. Februar. Beerdigte. Den 27. März. Margarethe Karoline Katharine Friederike AndrLe, geborne Koch, des Heizers an der Köln-Gießener Bahn dahier, Heinrich Ludwig Karl Andräe aus Hardert in Preußen, Ehefrau, alt 23 I. 6 M. 24 T., ge- Den 2 6. März. Dem Ortsbürger zu Klein-Linden und reitenden Gendarm dahier, Johannes Röder, ein Sohn, Gustav, geboren den 2. März. Den 2 7. März. Dem Ortsbürger tn Groß-Linden und Obsthändler dahier, Heinrich Klop, eine Tochter, Maria Johanna, geboren ald. suppe ba- sind nicht b. Leib- An die Herren Bürgermeister des Kreises Gießen. Wie Ihnen bereits bekannt ist. hat der diesjährige Aschermittwoch für unsere ©tnieinbe insofern eine traurige Berühmtheit erlangt. als da sechs Scheuen, durch ven des Abends gegen 9 Uhr ausgebrochenen Brand völlig in Äsche gelegt wurden. Dabei griff das Feuer f 1°/ und so gewaltig um sich, daß Nichts aus denselben gerettet werden konnte. ■ r Somit haben (zwei Versicherte abgerechnet) sieben Familien, d^e ohnedies zui den.weniger bemittelten zählen, das sammtliche Viebfutter, Holz und velschcedene Oekonomiegerathe emgebußt. Wohl waren die hiesigen Bewohner bemüht, durch eine Beisteuer in fraglicher Beziehung ihren zu Schaden gekommenen Mitbürgern schnell und nach Kräften beizuspruigen, und selbst bw Aenm sten lieferten bereitwillig Stroh oder Heu oder Geld; aber dadurch ist nur der augenblicklichen Noth abqeholfen worden. ES dauert noch mehrere Monate bis zur neuen Ernte. Wir wenden uns daher an Ihren menschenfreundlichen Sinn mit der erstebensten Bl , aus Ihren Gemeindekassen einen Beitrag zur Linderung dieser, großen Ealamitat anwe.)cn zu wollen, und versprechen, über die Verwendung der Gaben demnächst Rechenschaft avzulegen. Wollten nocb andere mitleidige Seelen — was wir mit Freude und Dank aner e würden — sich thatsächlich der Betroffenen erbarmen, so wird die Crpeditlon dieses Blattes uns und für uns bereit sein, die Gaben der Liebe in Empfang zu nehmen. Wieseck, den 16. März 1870. Dr. Jochem, Pfarrer. Lang, Bürgermeister. -önih- oinp. Telegraphischer Bericht, mitgetheilt von dem Haupt-Agenten (5* W. Dietz. Das Postdampfschiff des Nordd. Lloyd „Rhein", Capt. C. Meyer, welches am März von Bremen und am 15. März von Southampton abstegangen war, ist am Märr 11 Ubr Vormittags, wohlbehalten m New-9)ork angekommen. DaS Postdampfschiff des Nordd.Lloyd „Berlin", Capitän C- Undu ch welch s am 9. März von Bremen und am 12. März von Southampton abgegangen war, ist am 29. März, 6 Uhr Morgens, wohlbehalten in Baltimore angekommen. Bürgerschaft unter Dem Gewehre bleiben, Damit uns -in U-berfall Dieser Dior- derbande nichts unvorbereitet ^trifft.' Raubgesinbel zwei Provinzen Frank- reich«'beunruhigen? EonmianDirt Denn Dieser M-nDrin e.ne ganze Armee von v-rschi-Denen AnWr.rn unD mit diesen zeigt er sich oft an vier und sechs Orten zu gleicher 3^, entge^- u ho.- Maire Dadurch setzt er Stätte und Dörfer tu Schrecken, ünD fnVolßC Der Schutzlosigkeit von Gerten Der Regierung haben sich’ aröüere vnd volkreichere Städte als Bourgotn gezwungen gesehen, starke ton L.ionen zu zahün, um nicht von Diesen BanD.n geplunbert UND verheer. Abgehend: Den 5: April Dampfer Palmyra von Liverpool nach New-Fork Santos „ Hamburg „ Rio de Janeiro. Aber seit wann lassen sich denn die Franzosen wie eine Heerde Schaafe einschstchtern und abschlachten," zürnte Etienne — dies war ,der Name des Stallmeisters. — Wahrhaftig!" rief er und stieß unmuthtg mit seinem Schwerte auf den Fußboden des Zimmers: „es scheint nur Memmen in Den SS’3” X.Ä ÄS SSXwäJ Xm'u, unb einer Derselben nimm, e« wohl mi. zehn Der lln,rigen auf, »b. gleich ich glaube, Daß c« hier in Bourgo n an muthrgen Mannern nicht sehlt, und wir reiaen werden daß wir diese Canaille nicht furchten. Der FrcmDe nickte bei Dieser R-De De« Maire wie b-isi.mm°..D, aber n.ch. nbne Den Anffua eines spöttischen Lächelns, mit dem Kopfe. Aber was Sie dazu," fuhr Der Maire ruhig fort, „wenn .ch 3D- mittbeile Daü Scmur, Touren, Avellon, Antun, Beaume UND nech ^mehrere D» volkreichen StäDte zwanzig- bi« dreitzigtauf.nD Livre« gezahlt D« Sbon^'unD Die Der Beurgegne, Auvergne UND Bourbvn hakten Die Straffen in 27eDoe UND Der Provence nicht mehr für sicher, nm ehre Waar.n nach dem mu.ebänDischen M-er- zu s-nD-^ $ mehr, -d.r ist auch 'L n7 au« jammerten Hasenherzen recru.ir. ?!" r.ef Et.enne den 12. März. ., , Denselben. Ein unehelicher Sohn von> Durch die Hauptstraße des freundlichen Städtchens Bourgom tn der. Dau- tobine, welches setzt zum Departement der Jsöre gehört, und von der großen Straße berührt wird, die von Grenoble über Lyon nach Paris fuhrt, rollte an einem trüben Märzabenv des Jahres 1744 ein Reisewagen, von einer «chaar Bewaffneter umgeben, deren Anführer voraus geruten war, und nun an dem weit geöffneten Thore des Gasthofs zum weißen Rosse hielt, too (hfl und m-nfebenleer e« auch für gewöhnlich bei Anbruch De« Abend- in Den Siratzen lies s (leinen StäD.chrn« war, (e leckte Dech Dir Ankunst -m-r von bewaffne er B-Deckung umgebenen Kareff-, obgleich dies in Den Damaligen unruhigen Zeuen bei Dir Unsicherheit Der Straßen in Frankreich -ine nicht ungewöhnliche Erscheinung war, Die Bewohner Bourgoins »er Die Thuren ihrer Hauser, unD balD hatten sich >n Der Nähe De« Wasthafe« Gruppen -an Neugierigen geoi Det, Die sich De« bärtigen unD tretzig um sich schauenDen Gefolge« wegen, welche« sich zu beieen Seiten De« Thore« aufgestellt, anfangs zwar >n respeet- »oller Enrsernuna hielten, aber Do» nach unD nach naher DranzenD, bemerken konnlrn wie au« Dem geöffneten Wagenfchlage em hoher stattlicher Herr stieg, welchem zwei Dich, verschleierte Damen folgten. Diese Drei Personen begleiteten Brünier tiefen Verbeugungen herbeigeeilten W.rth in Da«^Innere De«Gastho « unD nahmen Dort B-sitz von Den Zimmern Des ersten «tockwerk«, wahrenv Di Bewaffneten abiaken, Die PferDc tn Die Slälle brachten, unD Die Koffer, Kisten unD Kasten, welche über, unter unD hinter Dem Reisewagen angebracht gewesen waren, in Die Zimmer Der Herrschaft trugen. Der Anführer Der Bewaffneten war seinem Herrn in Die Zimmer gei g, unD kshrte nun ml. Dem Wirth, nachDem Leide Die Befehle für D.e Diesen Abeno unD Den nächsten Morgen zu treffenden AnorDnungrn erhalten hatten .„ruck um in Der groben Gaststube Platz zu nehmen, wo sich htre.t« Der Narre jurud, um ,ei,keniten Lüraer De« StäDtchen« theil^au« NeugrerDe, th"eU«"au« täglicher Gewohnheit, hier allabendlich bei einem Glase Wem zu plauDern, eingefunDen hatten. « Turin erzeig unferm Städtchen Die Ehre, hier zu übernachten?" begann f a- aenv der Wain der Stadt, ein kleiner corpulenter Mann, mit einem vom Bur ßenD De 9inHtn und wcneete sich zu dem Fremden, der unweit von ■«’» ..... c . ein,« »««« IM •«! “« «»"> I'“'1 «*“ - »»«rtnlti »«1» »•*»' ?i»to ""Srt *> m j* ÄtXt'iS'Ä SSttfi Sä«, «- im Hause de« Grafen da« Amt eine« Stallmeister« bikleiDet-, ein alter erp und Grenoble Schwadronen derselben stehen. Diese wurden für un«^zu Diener desselben war und das unbegrenzte Vertrauen seines Herrn genoß. ,, , wcnn Mandrin uns seinen Besuch vielleicht absiatteu tollte. -ä’ä’Pä» -• **— >- »■( s"sSÄ* Ä Ä' y- ",Auch nicht« gehört von den Naubzugen de« Mandrin, ch zu Dem man sprechen kann, wie e« Einem «nr'S Herz „cn6L“^ Banden dir Dauphmö und Bonrgogne unsicher mich - sprechen, sich trübe am Himmel Frankreich« zu gcftfV- ^-r K g J SÄK » Ä »S ftlWÄre entaeanete Der Stallmeister und leerte den frisch gefüllten QuftanD ganzer Departements kommen gar nicht bis an lein Ohr, d Siauberwefen wegen keine Besorgnitz zu öffneten I genwartig um Frankreich steht." - ^Odf- „Aber schon seit eitlen Wochen mutz ,rde Nach, em The,l Der urmuii 30. März. Man schreibt der „Allg. Ztg." von Wien: „Gutem Vernehmen nach ist eine Einlarung des französischen EabinetS an die katholischen Mächte, sich zu einem colleciiven Einschreiten in Rom zu verei' nigen, bereits abgegangen. Der Zustimmung der Mächte im Allaemeinen hat Frankreich sich bereits versichert; die Richtung.und ter Modus des Einschreitens im Einzelmn wird erst zu vereinbaren sein. Daß Rom zunächst in die Vertagung der Verhandlung der dogmatischen Fragen — bis zum Mai — gewilligt hat, ist Tdolsache." Die ungarische Regierung hat in einem an den Primas von Ungarn, Erzbischof Simor von Gran, gerichteten Schriftstück in vertraulicher Meise, ober in den ernstesten Worten ihrer Zuversicht Ausdruck gegeben, daß die über seine neueste Haltung im Con- cil umlaufenden Mittheilungen — er soll sich bekanntlich zum Infallibilitätstogma bekehrt haben — eine Bestätigung nicht erfahren würden, und daß er auch seinerseits unverbrüchlich an der Tradition fijl» halte, welche die Bischöfe Ungarns immer unter den treuesten Stützen der Institutionen ihres Vaterlandes verzeichne. w Aus eer Havanna wird über New-Jork vom 26. d. gemeldet, daß auf Euba eine Schlacht zwischen den Spaniern und den Ausständigen stattgefunden habe. Die Entscheidung ist noch unbekannt. 31. März. Die Bischöfe aus Oesterreich-Ungarn haben ihren Diözesen angezeigt, daß sie es für ihre Pflicht er- achteten, das Eoncil nicht zu verlassen, sondern mit dem Aufgebot allrr ihrer Kraft den Grundsätzen der Mäßigung und Besonnenheit zum Siege verhelfen, welche von anderer Seite nicht immer festgehalten zu werden scheinen. Die öffentl che Meinung und mit ihr die Regierung habrn diesen Entschluß mit großer Genugtbuung begrüßt. Wie aus guter Quelle versichert wird, soll Frank- reich auf seine Forderung einen Specialgcs»ndten zum Concile abzusenden, nicht bestehen. Ueb.r die Schilderhebungsversuche in Italien wird aus Florenz unterm 25. d. berichtet: „Die Regierung war benachrichtigt worden, daß in der Nacht vom 22. auf den 23. in verschiedenen Städten, namentlich in Mailand, Bologna und Florenz, rrpu- blifaniscbe Bewegungen auöbrechen sollten. Sofort wurden die Präfekten und Militärbehörden davon in Kenntniß gesetzt und aufg fordert, die nöthigen Vorbereitungen zu treffen. Hier in Florenz wurden die Truppen in den Easernen censignirt, die Posten ver- doppelt und die'W^ffenläden, auf welche zumal der erste Angriff zu erwarten war, mit Schutzwachen versehen. Die Nacht vom 22. auf den 23. lief hier, wie überall ruhig ab, doch verbreitete sich am 23. in Florenz das Gerücht, daß in Mailand ein Aufstandöoersuch erfolgt sei. Wag sich in Pavia am Morgen des 24. ereignet hat, beweist, daß dieses Gerücht und die Befürchtungen der Regierungen einen Grund gehabt hatten, wenn auch der Ausbruch später und andrrewo geschehen ist. Aus der vom Ministerpräsidinten in der gestrigen Kammer- sitzung abgegebenen Eiklärung geht hervor, daß gestern früh um 4 Uhr ein Haufe von etwa 40 big 50 wohlb;waffnetkn Personen unter dem Rufe: „Nieder mit der Monarchie! Es lebe die Republik!" einen Angriff auf d,e Kaserne von S. Francesco in Pavia unternommen bat. Augenscheinlich erwarteten die Aufständischen, keinen bedeutenden Widerstand za fiitd.n; sie zählten auf ihr Einverständniß mit einigen Untkrossiziercn. Allein auf den Lärmruf der Schildwache verließ sofort eine Compagnie Jnfan» tcr e die Kaserne. Von beiden Seiten tourte gefeuert. Von den Soldaten siel ein Seregant, der befehlende Offizier wurde schwer verwundet, ebenso vier Gemeine. Die Aufstäntischen ließen einen Tod- ten zurück; später wurde noch ein anderer gefunden, ter aber vielleicht von ihnen selbst ermordet worden war, ß’S des Verratbs verdächtig. Seltsamerweise konnten die Aufständischen flüchten, ohne verfolgt zu werden. Beim App.ll der in Pavia garnisonircndcn Truppen fehlten vier Untero fiziere. Man vermuthet, daß, trenn ter Versuch in Pavia geglückt wäre, die Bewegung alsbald das benachbarre Mailand ergriffen haben würde." 1. April. Die „N. fr. Pr." schreibt in Hinweis auf die neuesten Vorgänge in Württemberg: „Der müßte Land und Volk in Württemberg schlecht kennen, ter es für ihunlich, ja nur für möglich hielte, etwa auch Schwaben „budgetlos" zu regieren, wie es Preußen jahrelang dinch Herrn v. Bismarck geführt wurde. Die Schwaben sind keine Pommern und keine Märker, sind — um mit Graf Bismarck zu sprechen — nicht so weit im Liberalismus wie die Preußen, um für unbewilligte Etats Steuern zu zahlen. Vor einer solchen Idee würde selbst Herr v. Varnbäler zurückschrecken. Jahrhunderte lang, bis zur Einführung der Königswürde im Jahre 1806, hat in Altwülttemberg „die Landschaft" die Steuern nicht nur selbst ausgeschrieben, sondern auch selbst eingezogen; haben die unter Napoleon I. Württem- berg einverleibten freien Reichsstädte Ulm, Heilbronn, Biberach, Eßlingen rc. unbeschränkte Selbstregierung geübt. Als König Wilhelm, der Vater des jetzt regierenden Fürsten im Jahre 1816 auf den Thron gelangte, war die erste Handlung des freigesinnten, gerechten Regenten die Erlassung einer Proclamation, in welcher das Recht seines Volkes auf „Verabschie- düng" einer neuen Verfassung durch förmlichen 23er- trag mit der Krone anerkannte. So ist denn auch die bestehende Verfassungsurkunde (vom Jahr 1819) für das Königreich Würtemberg in strengster juridischer Form, wie im Inhalte, ein nach alten RechtS- regeln abgcfaßter bilateraler Vertrag zwischen dem Fürsten und dem Volke, welches letztere, nach aus- drücklicher Verfassungsbestimmung, den Huitigungs- eid erst dann zu leisten verpflichtet ist, nachdem der König den Eid auf die Verfassung rite abgelegt hat. So geschah es auch bei der Thronbesteigung des j tz'gen Königs Karl. Tief hinein in das Volk sind die constitutionellen Institutionen gewachsen. Staatsdienst wie Bauernstand sind allesammt nach Geist und Recht lebendige Theile tcö gesammten Bürger- thumö. Das beruhigende Gefühl unantastbarer Rechtssicherheit hat in allen Classen der Gesellschaft platzgegriffen; kein Junkerthum kann wagen, es zu verletzen, keine „stramme Zucht" darf es versuchen, dem constitutionellen Selbstbewußtsein des württem- bergischen Volksstammes Kappzaum oder Blenden anzulegen." Die ungarische Regierung hat ihre Bischöfe zur Rückkehr aus Rom aufgefordert. Sie hat dafür zunächst die milde Form gewählt, ihnen zur Erwägung zu ließen, daß sie ihre eigenen Interessen gefährden würden, falls sie sich der Betheiligung an den bevorstehenden Verhandlungen dcs Reichstags über kirchliche Gegenstände entziehen wollten; man wird aber nicht zweifeln dürfen, daß eventu.ll eine kategorische Aufforderung nachsolgt. Von einem analogen Schritt der österreichischen Regierung ist bis jetzt nichts bekannt. Bayern. München, 30. März. In der heutigen Sitzung der Abgeordnetenkammer fanb die Debatte über die außero dentlichen Militär bekürfnisse statt. Der Minister des Auswärtigen Graf Bray erklärt: „Der Zweck der innern Po- lilik Bayerng ist die Versühnung, nicht bloß ein Comprvmiß zur Beseitigung unbegründeter Besorgnisse. D-e Negierung ist feine Parteiregierung; für die äußere Politik ist uns ein enger Weg vorgezeichnet, von dem wir uns'weder nach rechts noch nach links weit entkernen dürfen. Wir wollen uns unsere freie Selbstbestimmung unversehrt erhalten. Ich theile nicht die An- ; ficht über die Unhaltbarkeit der jetzigen Lage. Die Lage Bayerns ist unangreifbar; jeder Angriff, jede ernste Drohung würde Complicationen Hervorrufen, denen sich auch die grüßte Macht nicht aussetzen wird. Ich verspreche ihnen eine offene ehrliche loyale Politik (Bravo!) Es eristiren keine geheimen Vertrage, keine geheimen Verpflichtungen, keine politische Geheimnisse. Wir wollen Deutsche, aber auch Bayern sein. Die Verträge vom Jahr 1866 find der einzige Ersatz für die durch den Krieg zerrissenen Bande, sie haluu keine Lffensivbedeutung, sondern Nur die Abwehr zum Zweck. Wenn unseren Verbündeten daran gelegen sein muß, daß wir nicht wehrlos find, so haben wir ein höheres, ein mächtigeres Interesse daran." Sachfen. Die berichtet wird, sind die Unteroffiziere, welche in Zwickau eine Anzahl Rekruten in dec Nähe eines glühenden Ofens mit Sack und Pack hatten knieen lassen, dec eine zu 13 und der andere zu 10 Monaten Eintheilnng in eine Strafeompagnie verurteilt worden. Oesterreich. Wien, 23. März. Vor dem k. k. Landesgericht zu Laibach rourte am 16., nach vierzehntägiger Dauer, ein Proeeß gegen 62 sloveniscke Bauern zu Ende g'fuhit, welche am 28. Mai v. I. gegen deutsche Turner aus Laibach, die einen Ausflug nach einem VergnügungSort in der Nähe unternommen, in Folge von Aufhetzung durch politische Agitatoren, einen gewaltsamen Angriff gerichtet, ihnen die Fahne entrissen und mehrere Personen verwundet hatten; von de» damaligen Erc.d-nten war einer von dem einschreit nden Militär gelobtet worlun. Von den Angeklagten wurden 25 deg Verbrechens der öffentlichen Gewaltlhätigkeit schuldig erkannt und davon 10 zu Kerker unter 1 Jahr, 15 zu Kerker von 1 — 31 /2 Jahren ver- urlheilt; 6 Angeklagte erhielten geringere Freiheitsstrafen. Italien. Rom, 24 Marz. Alle Bischöfe erhielten über Ostein einen vierzThntägtaen Urlaub. — Msgr. Pluym überbringt den Armeniern in Eonstantinopel eine energische Auf- fo'derung des Papstes zum Gehorsam gegen den Patriarchen ' Haffim. Da Bischof Etroßmayer erklärte: man könne einen Glaubenssatz nickt ohne die moralische Uebereinstimmung des gesammten EmskvpatS beüniren, zwangen ibn die Vorsitzenden, bie Nednerbühne inmitten eines sürchterljchen Tumultes zu verlassen. Frankreich. Paris, 28. März. Der „Köln. Ztg." wird geschrieben: Die Nachrichten von Tours setzten schon gestern Abend alle Welt in Bewegung. Man kann mit der diirch 18 Stimmen ausgesprochenen Freisprechung deS Prinzen Pierre Bonaparte sympathisiren — aber man wird eingestehen müssen, daß der kaiserlichen Regierung schwerlich ein schlimmerer Dienst geleistet werden konnte als dieses Nrtheil. Der Kaiser selbst war zum mindesten auf eine mehrmonatliche Ge fängnißstrafe gefaßt gewesen und sein persönliches Gefühl spricht sich am b-sten in der Weisung auS, die er gleich heute Morgen dem Prinzen zukommen ließ, sofort eine größere Reise zu unternehmen. In der Provinz wird man über bie Lossprechung of>ne Zweifel ruhiger urteilen, in Paris ist das Hallob nicht bloß der radikalen Kreise allgemein. „ES gibt keine Gerech- tigfeit mehr", ist der überall .gehörte Klageruf, und so übertrieben man ibn finden mag, eS ist gewiß, daß die Versoh- nungSmifsion deS liberalen Ministeriums dadurch unendlich erschwert und gehemmt wird. — Ein anderer Bericht desselben Blattes sagt: Die Freisprechung deS Prinzen Peter Bonaparte bildet heute selbstverständlich allein daS Tagesgespräch und wird auf daS verschiedenartigste beurtheilt. Im Allgemeinen ist der Eindruck, den dieselbe macht, kein günstiger, im Gegentheil. Nur die Partisanen deS Prinzen und die „Unversöhnlichen" sind zufrieden. Die ersteren, zu denen die ganze Hofpartei gehört, jubeln nämlich, weil sie in dem Urtheil deS hohen Gerichtshofes einen Sieg über ihre bitteren Feinde sehen, und die „Unversöhnlichen" sind froh, daß sie jetzt von Neuem gegen bie Regierung zu Felde ziehen können. Die radicalen Blätter beschränken sich auf sehr einfache Demonstrationen, denn daS Urtheil selbst darf gesetzlich feiner Besprechung unterworfen wer- den. Die „ Marseillaise" bringt Folgendes, waS über die ganze erste Seite mit halbgroßen Buchstaben gedruckt ist 7 „Peter Bonaparte ist freigesprochen. Victor Noir ist im Grab. Ulric de Fonvielle ist im Gefängniß. Pascal Grousset ist im Gefängniß. Henri Rochefort ist im Gefängniß. Milliäre, Rigault, Bazin, Dereure find im Gefängniß. Peter Bonaparte ist freigesprochen." Der „Rappel" dagegen sagt: „Der Prinz Peter Bonaparte ist freigesprochen. Wenn die republikanischen Blätter eS allein ankündigten, so würde man natürlich glauben, sie verläumdeten da; Kaiserreich. Aber man braucht nur die Jomnale der Regierung zu lesen, und man wird sehen, daß daS Kaiserreich eS eingesteht. Die Bürger haben also in Zukunft nur noch Eines zu thun; sie müssen Revolver kaufen, sich vor den Prinzen hüten und sich selbst beschützen." Die übrigen Blätter begnügen sich mit der einfachen Ankündigung der Freisprechung deS Prinzen. Asien. Doku Hama, 23. Febr. Die Behörden fahren mit ihrer Verfolgung der eingeborenen Christen fort. und wir kS heißt, verlangen sie, daß man den Missionären verbiete, den Eingeborenen daS Christenthum zu lehren. Nach allen Richtungen hin zeigt sich die Mißstimmung gegen Ausländer, untr zumal die Beamten werden auf'S schärfste überwacht. Vermischtes. Gießen, 30. März. In den die nächste Woche um, fassenden Sitzungen d>S Schwurgerichts für die Provinz Oberheffen vom II. Quartal l. I., werden nachbemerkte Anklagesachen zur Verhandlung bezw. Aburthftlnng kommen: Ten 14. April Vormittags 9 Uhr gegen Johannes Lang von WeiterShain. wegen ausgezeichneten Diebstahls; Vertbcid. Gr. Hofg. Adv. Hensler. Denselben Vormittags 11 Uhr gegen Conrad Zinn von Maar, wegen ausgezeichneten Diebstahls; Bertheid. Großh. Hofg.-Adv. Hensler. Den 5. April Morgens 8 Uhr gegen: 1) Johannes Franz von Nieder MooS, wegen ausgezeichneten und einfachen Diebstahls, 2) Martin Pfeifer, 3) Katharina, dessen Ehefrau, 4) Peter JckeS, 5) Christine, dessen Ehefrau; sämmtlich von Bindsachsen, wegen DiebstahlS-Begünstigung; Vertheid. für Ersteren Großh. HofgerichtS-Advocat Kraft, für die vier letzteren Großh. Hofg.- Adv. Dr. Dittmar. Den 6. April Morgens 8 Uhr gegen Friede. Fey v. Ruhlkirchen, wegen verschiedener Diebstähle, Bertheid. Großherzogl. HofgerichtS-Advocat Weibig. Denselben Nachmittags 2 Uhr gegen Fr. Martin Fern« körn von Gießen, wegen Meineids, Vetth. Großh. Hofg.-Adv. Baist. Den 7. April Morgens 8 Uhr gegen den Post ErpeditionS- Gehülfen, Johannes Seibert aus Semd, wegen Dienstverbrechen; Vertheid. Großherzoglicher HofgerichtS-Advocat Dr. Rosenberg II. Den 8. und 9. April jedeSmal Morgens 8 Uhr gegen: 1) Gustav Vogt, gewesener Bürgermeister zu Reichelsheim, wegen Unterschlagung, Veruntreuung im Dienst und verschiedener Fälschungen; 2) Joseph Strauß von Friedberg, wegen Betrugs ec. 3) Gotthard Walther von Bauernheim, wegen Begünstigung der Unterschlagung; Vertheid. für 1. Großh. Hofg. Adv. Jöckel in Friedberg, für 2. Großherzogl. HofgerichtS-Advocat Dr. Muhl. In Madhid hat sich kürzlich Abends eine Scene ereignet, wttche den Betheiligten Anfangs nicht so ergötzlich erschienen fein mag wie später nach Aufklärung deS Sachverhalts-, Em junger Mann ging auS einer Gesellschaft gegen 2 Uhr durch ben Prado nach Hause, als er plötzlich gar unsanft mit einem ihm begegnenden Unbekannten zusammenstieß. Da er argwöhnte, daß dieses Recontre vielleicht nicht ohne Absicht herbeigeführt worden sei, so suchte er schnell in seinen Taschen nach, und siehe, es fehlten ihm Uhr und Kette. Zum Glück führte er einen Revolver bei sich. Er eilte dem Diebe nach, hielt ihm die Waffe vor und rief: „Heraus mit der Uhr und der Kette!" Der Fremde vor Schrecken zitternd, gab daS Verlangte und lief eiligst davon. Wie groß aber war das Erstaunen unseres jungen Mannes, als er in seiner Wohnung an. gelangt, Uhr und Kette ganz ruhig auf dem Tische liegen sah. Er hatte vergessen, sie beim AuSgehen mitzunehmen und war so, ohne es zu wissen, zum Straßenränder geworden. Er wußte natürlich nichts Eiligeres zu thun, als ben vermeintlichen Dieb auszuspüren und ihm die febr werthvollen Kleinodien zurückzuerstatten. Nun war natürlich die Reihe deS Erstaunens an diesem. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.