Ml>r, ^reis vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 st. 27 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition! : Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen 1870 Dienstag den 1. November 1 31. October. >bn. usslhuß- Liersaale, M icrbrautt- tzem Willen der Pariser. ender oder ter W Artikeln durch geV auch angr- (4612) '5rs UnteroWere inber. ine M WB rbetene 9» kl, werden von len- erstoffe, ^kgan- 30, Nr. 1412 rst"- 3*di»n werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B-1, als auch e8rfrr»r?iirgrit e Diplomatie die militärische Act-on, die noch nicht ganz vorbereitet ist, m ihren Vorbereitungen gehemmt hätte. Davon haben wir aber auch nicht das leijest Anreichen. Zu einer regelmäßigen Belagerung von Paris gehört die Vorarbeit l einer regelmäßigen Wegnahme bestimmter Forts. Es liegt aber gar knn einziger * SJSr ^er humaner Grund vor, mit der Beschießung der Forts nicht m beginnen, sobald die militärischen Führer melden, daß sie fertig dazu sind. Wenn also damit noch nicht begonnen ist, so kann das nur militärische Grunde XS.'«"«•« ~ P S'SLS, 'L 'S"»» ÄS'ÄS?“ °u'd-. W - ub-rz-ug^ , ^^ußcrst- v.rsuch-n würde, oi-ft« U°na'lück der Swd^ iu e-spar-n, ebenso aber auch Vas Acuße.ste darans-tz-n, um TÄ »iS*11' ‘ä'S'Ä6- *.2**Ä «ÄS 3K KÄSS dteÄWWff« Ä K gia6,6,n ^-lagcrung kl Q’elann grschehm wird und mutz, nicht metzr * «s SäK"Ä s=5XÄTK-rw.7*-» w Ä WÄtt S WAS ÄÄÄ“ S" L.rbündeten nicht in Pans unterzeichnen, am iieogen , Ausdauer unserer Truppen. nrr> Minrt \ PT Die „Rhein. Zeitung" schreibt u. A. in einem Artikel über die Capitula- tion von Metz: „Wie wird es drinnen in dem Platze aussehen, wo 20,000 Verwundete und Kranke auf Nahrung und Pflege harren? Wie furchtbar wird die Verheerung gewesen sein, die Krankheit und Lebensmittelnoth angerichtet haben, wie zahlreich die Menge derjenigen, die zwischen den Forts und in der Festung ihr Grab gefunden haben! Hier wird schleunigste Hülfe von allen Seiten erforderlich sein, und mit Freude haben wir gelesen, daß von belgischer Seite in Voraussicht der Capitulation von Metz beträchtliche Vor- räthe in Arlon zusammengebracht werden, um sie, sobald die Umstände es gestatten, nach dem Platze zu schaffen. Ehre dem Menschenfreunde in Brüsseler heißt Astruc —, der diese Voraussicht gehabt hat und in Verbindung mit mehreren Personen an das schöne Werk gegangen ist! Er hat sich an das Brodcomit^ in Brüssel gewandt, das ihm einen Theil seiner Hülfsmittel für die Bewohner von Metz zur Verfügung stellte, und von der Sammlung, welche die „Jndependence" für die Opfer des Kriegs veranstaltete, sind ihm 1000 Francs eingehändigt worden. Von deutscher Seite wird es an Zufuhr hoffentlich auch nicht fehlen, wenn auch diese zunächst den Kriegsgefangenen zu Gute kommen muß." _ Ueber die Luxemburger Frage läßt sich eine niederländische Stimme in dem durch verschiedene staatsrechtliche Arbeiten, sowie durch eine im Jahre 1867 heraus- gegebene Brochüre „Luxemburg, Limburg und der Londoner Vertrag" bekannten P. van Bemmelen vernehmen. P. van Bemmelen erklärt sich mit der Abtretung Luxemburgs an Deutschland vollständig einverstanden, die sogar zur zwingenden Nothwendigkeit werden dürfte, wenn Luxemburg durch die bevorstehende Annecti- rung Lothringens sowohl von östlicher, wie von südlicher Seite von preußischem Gebiet umgeben sei. Der Londoner Vertrag sei durch den gegenwärtigen Krieg hinfällig geworden; er sei geschlossen worden, um den nun doch ausgebrochenen Krieg zwischen Deutschland und Frankreich zu vermeiden. England werde froh sein, wenn es auf gute Manier den halb gegen seinen Willen abgeschlossenen und nachher durch Derby und Stanley halb verleugneten Garantievertrag los werden könne; Oesterreich, Rußland und Italien hätten vollends kein greifbares Interesse dabei. Was die Niederlande betreffe, so würde die Verzichtleistung des Königs der Niederlande auf die Krone von Luxemburg nur mit ungethcilter Freude ausgenommen werden. P. van Bemmelen formulirt seine Bedingungen folgendermaßen: 1) Der König der Niederlande tritt das Großherzogthum Luxemburg an den König von Preußen bedingungslos ab. 2) Es muß durch eine Volks- abstimmung in Luxemburg erhärtet werden, ob Luxemburg als selbstständiger Staat in den neu zu gründenden deutschen Staat eintreten oder mit Preußen direkt vereinigt werden will. 3) Der Abstand des Königs der Niederlande von dem luxemburgischen Throne darf unter keinen Umständen gegen Geld stattfinden, da dies ebenso sehr der Ehre der Niederlande, wie Deutschlands widersprechen würde. Das niederländische Volk habe sich allein mit der geldlichen Schadlosstellung des Königs zu befassen, und die zweite Kammer der Generalstaaten müsse deßhalb in diesem Sinne von dem ihr zustehenden Rechte der Initiative Gebrauch machen, um dem Gefühl über den „erfreulichen Verlust" einen drastischen Ausdruck zu geben. Durch ein solches Arrangement glaubt P. van Bemmelen werde auch das Verhältniß zwischen Deutschland und den Niederlanden ein viel besseres und aufrichtigeres werden; denn es bleibe eine feststehende Wahrheit, daß Holland von Deutschland mehr zu fürchten und zu hoffen habe, als von Frankreich. Eine wegen ihrer gemäßigten und vorsichtigen Haltung beachtenswerthe florentiner Zeitung, das Diritto, sagt in ihrer gestrigen Nummer: „Trotz der wiederholten officiösen Dementis ist eine Thatsache gewiß: unsere Beziehungen mit der Regierung des Norddeutschen Bundes sind in hohem Grade gespannt, und wenn unser Cablnet noch keine Note im Tone der vom Grafen v. Bernstorff an Lord Granville gerichteten erhalten hat, so ist es doch sicher, daß dem ehren- werthen Visconti-Venosta deutliche und unverblümte officiöse Mittheilungen gemacht worden sind, und zwar entweder auf ausdrücklichen Auftrag oder doch mit voller Zustimmung des Grafen v. Bismarck. D e letzten Erklärungen des preußischen Ministers wurden veranlaßt durch die Abreise Garibaldi's und seiner Freiwilligen, und wir glauben nicht irre zu gehen, wenn wir versichern, daß vom Ministerium den Präsecten Instructionen gegeben worben sind zu dem Zwecke, die Abreise solcher Freiwilligen zu verhindern." Die „Nation" in New-Iork vom 19. Oktober schreibt: „Was die Friedensbedingungen betrifft, so hat Graf Bismarck ein Circular erlassen, in welchem er auf die Uebergabe von Metz und Straßburg als nothwenvig für die Vertheibi- gung Deutschlands gegen französische Angriffe besteht. Sind diese Forderungen übertrieben? Wir müssen sie beurtheilen theils iw Hinblick auf die militärische Stellung der Deutschen und auf die Widerstandsmittel der Franzosen und theils nach den Gebräuchen der Kriegsführung zwischen civllisirten Völkern. Wenn wir nun sagen, daß die französische reguläre Armee Frankreichs entweder vernichtet oder in belagerten Festungen ohne Hoffnung auf Entsetzung eingeschlossen ist, und der in Paris übrig gebliebene Theil so demoralisirt ist, daß ein Regiment Zuaven, die mit der Garde die corps (Teilte bildeten, bei dem neulichen Gefechte bei Cha- tillon ihre Waffen von sich warfen und in wilder Unordnung flohen, daß die Preußen 400,000 Mann stark unter Führung des größten lebenden Strategen vor Paris sind, daß der Feldzug erst im August ansing und daß Frankreich keine organische Regierung hat, so ergiebt sich eine Sachlage, von der irgend eine Gruppe von Männern, die verständig genug sind, einen Krieg zu führen, unmöglich etwas Geringeres erwarten können, als die Unterwerfung Frankreichs innerhalb weniger Monate. So weit daher das bloße Uebergewicht der Macht Ansprüche rechtfertigen kann, kann man wohl mit Recht sagen, daß keine Forderung, die Preußen stellen könnte — die gänzliche Zerstörung der französischen Nationalität ausgenommen — insolent oder übertrieben genannt werden kann. Wenn wir anderer- seits die Forderungen Preußens nach Präcedenticn beurtheilen, so stnden wir, daß keine ähnliche Reihe von Erfolgen im Felde je weniger anmaßende Ansprüche im Gefolge hatte. Kein Friedens-Tractat, den Frankreich seit der Revolution mit einem besiegten Lande abgeschlossen, ließ, wenn man die relative Stärke der Gegner in Betracht zieht, die Ucberwundenen halb so leichten Kaufs davon kommen. Die Schlacht bei Jena kostete dem Könige von Preußen die Hälfte seines Gebietes und zwang ihn, sein Heer auf 40,000 Mann herabzusetzen. In späterer Zeit beraubte der Vertrag von Paris Rußland einer großen Festung und zwang es der Aufrechterhaltung seiner Flotte auf dem Schwarzen Meere zu entsagen, und der Vertrag von Vlllafranca entriß Oesterreich eine große Provinz, obgleich sein Heer noch zu einem langen Widerstande fähig war. In der That, betrachten wir die preußischen Forderungen vom Standpunkte des gebräuchlichen Verfahrens, und bedenken wir, daß der Krieg nicht ein bloßes GewandheitSspiel, sondern ein Mittel ist, nationale Rechte und Pflichten zu bestimmen und internationale Beziehungen festzustellen, so müssen wir zugeben, daß sie im Ganzen mäßig sind. Die „Situation", das in London erscheinende imperialistische Organ, bringt folgende Warnung: „An das englische Publikum! Wir sind durch Deputirte des gesetzgebenden Körpers, die sich tn voller Ausübung ihres Mandates befinden, so wie durch eine sehr große Anzahl von ernstlichen Wählern ermächtigt, zu erklären, daß, sobald Frankreich wieder im Besitze seiner selbst, ihre erste Sorge sein wird, zu verlangen, daß die Einschreibung der Ansprüche ins große Buch, welche Hr. Element Laurier auf dem Platze Lonvon emittiren läßt, als radikal mit Null und Nichtigkeit behaftet, sofort gestrichen werden." Diese Warnung hat auf den englischen Geldmarkt keinen Eindruck gemacht, sie ist indeß an sich pikant genug, um wenigstens hier erwähnt zu werden. Der heilige Vater hatte die Schlüssel des Quirinals in seine Obhut gr- nommen, um dadurch seinen festen Entschluß, das Eigenthumsrecht der Curie auf diesen Palast aufrecht zu halten, vor aller Welt kund zu thun. Da alle Versuche der Regierung, den Einlaß auf gütlichem Wege zu erreichen, scheiterten, so hat dieselbe Gewalt vor Recht ergehen lassen, die Thüren mit Gewalt geöffnet und die Siegel weggenommen. Der Finanzminister selbst hatte bei einem dem Palaste abgestatteten Besuche, Gelegenheit, sich zu überzeugen, daß in demselben, wo nöthig, sogar 2 königliche Hofhaltungen Platz finden können. Die einstweilen noch dort befindliche päpstliche Dienerschaft wird voraussichtlich bald entfernt werden, da die Ungeduld, mit welcher die hiesige Bevölkerung der Ankunft des Königs entgegen- sieht, einen längeren Aufschub der für einen angemessenen Empfang nöthigen Vor» bereitungen nicht gestattet. Man erzählt sich, daß der König das Verlangen aus- gedrückt habe, eine Wohnung außerhalb Roms zu besitzen, und daß Hr. Sella zu diesem Zwecke die vom Principe Torlonia vor einigen Jahren für 550,000 Lire angekaufte Villa Albani in Augenschein genommen habe. Kriegsnachrichten. Einem Feldbriefe aus Corny vom 26. Oktober entnehmen wir: Vorgestern Abend kam ein Brief Bazaine's im Hauptquartier an, mit der Bitte, anderen Tages dem General Changarnier eine Audienz zu bewilligen. Prinz Friedrich Karl gewährte diese Audienz und bestimmte, daß der General von zwei Ordon- nanz-Officieren gestern um eilf Uhr bei den Vorposten abgeholt werden sollte. Diese trafen den General noch nicht dort. Das zwischen unseren Vorposten und dem Feinde liegende, etwa 2000 Schritt breite Terrain wimmelte von unbe- waffnetcn Franzosen, die sich bis auf 100 Schritt den Unsrigen näherten, um Kartoffeln, Trauben und Pferdefutter zu suchen, eine Scene, die sich alle Morgen wiederholte. Die Franzosen nehmen vor unseren Doppelposten die Mütze ab, zeigen auf den Bauch und machen die Gebcrde, daß sie großen Hunger haben. Unsere Soldaten winken dann, die Franzosen beginnen mit ihrer Arbeit und kehren zurück, sobald sie einen Sack voll haben. Hierdurch sind die Rothhosen bereits so dreist geworden, daß wir sie gestern aus einem Orte, den sie besetzt hatten und durchaus nicht räumen wollten, mit Stöcken vertreiben mußten. Als der General nicht kam, nahmen unsere Ordonnanz-Officiere eine Parlamentärflagge und gingen, von Hunderten unbewaffneten Feinden umschwärmt, bis zum französischen Verhau, wo die Wache sie mit Gewehr bei Fuß empfing. Als sie sagten, daß sie den General erwarteten, zeigte der Wachthabende auf einen eben sich hcranbewegenden Wagen. Changarnier, ein Greis von circa 80 Jahren, noch ziemlich rüstig, bat, so weit als möglich fahren zu dürfen, da er nicht lange gehen könne. Unsere Officiere schickten nach ihrem Wagen und ließen denselben so nahe herankom^en, daß der General nur über einen kleinen Graben zu klettern brauchte. Changarnier ist Republikaner, lebte seit dem Staatsstreiche im Exil zu Brüssel, stellte sich nach der Schlacht bei Wörth dem Kaiser zur Disposition und befindet sich seit dem 8. August in Metz, wo er Adlatus von Bazaine ist, ohne ein eigenes Commando zu haben. Die Augen wurden ihm verbunden, und hier angekommen, wurde er vom General v. Stichle empfangen und zum Prinzen ge- führt. Die Conferenz dauerte l*/3 Stunde, worauf er wieder bis zum Wagen begleitet wurde. Der General Changarnier war gebrochen, und das Letzte, was er sagte, war: „Wir werden fallen, aber mit Ehren. Ich wünsche Ihnen, meine Herren, daß Sie und kein braver Soldat so etwas erleben mögen." Damit brach ein Strom von Thränen aus seinen Augen. Mit verbundenen Augen führte man ihn über He Vorposten zurück. Hier, nachdem ihm die Binde abgenommen, sah er die Kavtoffelsuchcr und hielt eine Lobrede auf unsere Soldaten. Schließlich sagte er, daß er wünsche, die am Abend Statt findenden Unterhandlungen möchten zum Resultate führen. Das mit dem Prinzen Karl verabredete Rendezvous fand auf dem Schlosse Frescaty Statt. Ein französischer Divisions- General und General v. Stiehle fanden sich dort ein. Wir stellten unsere De- dingungen auf die Grundlage der Capitulation von Sedan und Straßburg. Der Franzose soll darüber zuerst wüthend gewesen sein, schließlich nahm er die Bedingungen aber doch mit nach Metz. Nach osficieller Anzeige hat die Artillerie der 18. (schleswig-holsteinischen) Division am 18. August alle Stabsofficiere, alle Adjutanten, 2/3 aller Batteriechefs, 4/7 aller Officiere, 2/3 aller Geschützführer, 4/9 aller Soldaten, 28/29 aller Pferde an Todten und Verwundeten eingebüßt. Einem Kanonier wurden 12 Pferde unter dem Leibe erschossen, was ihn nicht hinderte, am Abend nach beendigter Schlacht sein Geschütz mit zwei mittlerweile herbeigeschafften Pferden in das Bivauac zurückzuführen. Der Brave erhielt nicht nur das eiserne Kreuz, sondern auch „als einer der Tapfersten der Armee" eine königliche Geldprämie- Ein französischer Felbarzt hebt im Genfer Journal hervor, daß ein Artikrl der Genfer Convention bis jetzt ziemlich unbeachtet -geblieben ist. Es ist der Art. 6, also lautend: „Es sollen in ihre Heimath zurückgeschickt werden diejenigen, welche nach erfolgter Heilung als dienstuntauglich erkannt werden. Die anderen können ebenfalls heimgeschickt werden unter der Bedingung, daß sie während der Dauer des Krieges die Waffen nicht mehr ergreifen." Bis jetzt hat man die geheilten Verwundeten durchweg als Kriegsgefangene behandelt, im Widerspruch mit der angeführten Bestimmung, die man, wie es scheint, so ziemlich vergessen hat. Wien, 29. Oct. Die „Correspondenz WarrenS" schreibt: Die Bemühungen der Neutralen erhalten durch den Fall von Metz einen vermehrten Nachdruck. Paris befindet sich fast in derselben Lage, wie Richmond im amerikanischen Bürgerkriege. Derjenige ist jetzt in Frankreich ein wahrer Patriot, der von den großen nationalen Opfern abräth, die Frankreich zehn Mal mehr als den Feind schädigen. Brüssel, 29. Oct. Der hier eingetroffene „Siöclc" enthält einen Brref aus Tours, nach welchem die ehemalige Partei der Linken des gesetzgebenden Versailles, 29. Oct. Seine Majestät der König haben den In Folge dessen BSrseiiBachrichten. 29. October 1870. Prioritäten. 5% östr. F. St. E. B. 372^/z Lu dwigah .-Bexbach 163 Maxbahn 108 Bayer. Ostbahn 124 Hess. Ludwigsbahn 134 3O/o östr. Stsb.-Prior. 56'/8 3% östr. b. Lombard. 453/g 3% Livorneser 313/» 5% Toscaner SO3/* Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse — 50/0 Elisabeth-Prior. 763/* do. II. Emiss. 75 Vz Vir: SJürjife r Bitte, üstee Plilij griitti rcn jwki Crtfi. lt totrttn [ob n Dorpoßni v! mltk ton uh- 'n näherten, q ft alle Meist in die SUnti «t n Hunger jnh t ihrer Arbeil tr. it die RelW 4 ’, den fie be^ 'n mieten, lil \t ^arlam* sännt. bi< yit wMz. Hiß :t aus einen ck circa 80 Jilrfli, da eriityW Wechsel. Amsterd. k. S. 1003/8 Augsb. k. S. 99J/8 Berlin k. 8. 1057/g Bremen k. 8. 97 Cöln k. 8. 1047/8 Hamburg k. 8. 88 Leipzig k. 8. 1O43/* London k. 8- il87/8 Lyon k. 8- — Paris k. S. — Wien k. 8. 96Vs Disoonto 4O/o G. "fNt 1, Sh k* t. Preuss. 41/z°/o Obi. 91Vz Frankf. 3Vz% Obi. 79 Vz Nass. 4*/z°/o Obi. 913/< Kurh. 40/o Obi. 825/s Hess. 4O/o Obi. b. Roths. 92 V* _ 3Vz% do’ do- 87 V2 Bayer. 5% Obi. 971/* „ 41/2% 1jährige 92 _ 4% V2jährige 85 V* Würtemb. 41/z°/o Obi. 91 Baden 4Vz% Obi. o. E L. Oestr. 50/0 b. R. 55 Vz „ 5% National 741/z # 50/0 Metall. Obi. — 50/0 M. steuerf. — Amer. 6% 1882r Bds. 953/g 6% 1885r 94 Aetien, Frankf. Bank 129 Oester. Bank 688 „ Creditact. 243 Vz Darmst. Bankact. 323*/z Alleinige Inseraten-Pacht: .Fliegende Blätter", „Kladderadatsch," „F'garv. "" m; 1 -ft«; ä'««hi ■d »h '""'"M-k 11 B'ifrn u 7 Mm« '«n, »tuitj,. ns! t|. tu'. ,cni9* enljij,., 1 notbigtn ^^iangen fitj. «6 » 550,000 E; Verkäufe und Verpachtungen Ulin Gütern, Grundstücken, Fabriken, Gasthäusern etc., Licitationen, Gesuche und Offerten jeder Art, Fainilien-Nachrichtcn, Engagements ftc. prompt und exact befördert durch Uuiiolf Maste, Annoncen Expedition, 45 Zcil, Frankfurt a. M., Zeil 45, gegenüber der Post. Berlin, Hamburg, München, Nürnberg, Bremen. Original-Preis-Courant und Anschläge gratis und franco. NB. Meine Provision beziehe ich als ossicieller Agent von den betresstnc>rN Zeitungen. __ Srabtii zu Ute beicht im I r Diitofilicn & Lazaine i|t, 4äl> bunten, ut ium i1' r bis zum ®i|tI d das W, »•' ischr Ä«** mögen.» * . ittbunwia W n ti( Sinti N’ i liisktt Toltü!^ icenben vliabB- zW" itOKn Ml»'” nnt 61*» Pt °°i» ",h tu ' 11 "L tifj* ' l* >l»"( .°-'Ä »ü-"° xjf S ch l u ß - C 0 u r s e. Darmstadt« Ban, 323V2. O.st.rr 232^. staat-bahn A-tl-n 372'/,. Sombarten 164 /,. °luab-thbahn-Act 209. ® i_ lgMet KÄ «ur Spanier beliebt Napoleon-d'or 9.30-31. Cassenscheme lOHS/ie- ®l.eneJ. heut, oBne auswärtige Course, mit Ä» LL ftiS^cnUtÖeAn1»«^ ”ur ®*“1" ”/) g^nnbelt' gefragt. «-»er- wurden ,u 30-30'/, in Pasten und Letzte,- zn 2lan über seine Lippen. Die Officicre seiner Umgebung waren kalt, 8^4' — f" haben begriffen, dasi der französische Waffcnruhm auf lange Jahre ^buchen ist Was in Pari«, Lille und Tours noch geschehen mag, m^esstrt nur den Patrioten - der sraniösische Soldat hat seine Rolle mit der Kapitulation von Metz ou6 gespielt' - Da« haben di? Heeren Alle begriffen. Ein ander.« Unhe.l z.e t n2 über das kaiserliche Geschick zusammen; man hat hier die Gewißheit er- langt daß die gefangenen französischen Officiere in den ihnen angewiesenen Städten systematisch von orleanistischen Agenten bearbeitet werden, und datz rtatürliche ^ihrer Niederlage folgende Mißstimmung trefflich gegen das Aaiserreich ausaebeutet^ wird - So eben ist der frühere Polizei-Präfect Herr Pietri hier .Jnaekommen und gleich zum Kaiser beschieden worden. — Ich glaube Ihneni mit iU "°BeitiN 29 Octbr. Der Staats-Anzriger v.roffcntlicht einen Erlast des Könia» an den General-Gouverneur der Rheinland., gleich autcnd m,t dem Erlast BrtÄ &SÄÄTÄ5Ä i xssr* rar & wurde eine ®>S«« bo e - bersten dZ^40 Regiments zur gefälligen einem passenden sichte a i folgendes Schreiben ein: Abgabe an Kutfchke übersandt. | t H.imathlos zu Münster. Am „Fleury, 21. Oct. 187 Schreiben der Gesellschaft mit einem Gedichte 18. September c. g »g mir. er euMEe w. Die allgemeine Be- und einer f fcb „frcllte wurde Veranlassung. Wahr- liebtheit, deren sich Kutschke m der grr e. 1813 bis 1815, "W c «ÄS?. ®i«< s» Dl- und der Name ^"llchre LAlninnna denen der Vers bekannt geworden, ha- “JÄ’tXn SSL SB«— «trWWÄ -«>--» g“"Z9l'0d‘",i$i? SS sichmingsrate ist 1 und 3 Procent je nach der Srtuatwnszone. Telegraphische Depeschen. Versailles, 28. Oct. Ein Würtembergisches Streif-Com- mando hat nach siegreichen Gefechten vei Monlerau und Nangis eine Mitrailleuse, 1 Kanone und über 100 Mann an Todten Verwundeten. Diesseitiger Verlust: 1 Fähnrich und 9 Mann, v. PodbielskL. brkämpft diese Agitation. £ p, zci . f und Aus Tours, 26. Oct. macht Gambetta mit seiner Namensunterschrift folgende „officielle Depesche", allerdings „unter allen Vorbehalten", bekannt: Sous-Präfect ans Innere. E^^esm Mor^en^von' Mettin eingetroffene General Freiherrn v. Moltk e in den Grafenstand zu erheben^geruht, glaubwürdige Person zeigt mir an, daß diese Stadt geräumt wurde, doch jeven $et der im gestrigen Telegramm erwähnten LtZurremvergifq>en Augenblick Züge von Recruten durchkommen. Es sind dies Männer von 45 bis (x^bdition wurden 5 Offiziere, 297 Mobilgarden gefangen und aiHer- 60 Jahren oder Kinder von 15 bis 17 Jahren. V.ele Frauen begleiten dieselben. v Monterau 300 Nationalgarden entwaffnet. Diessetttger Ver- Trostlosigkeit allgemein. Sie sind ohne Uniformen und werden auf Corbn!. din- und 9 Mann tobt, 1 Stabsoffizier, 1 Lieutenant girt, wo man ihnen die Equipirungen und Costumes der vor Pans umgekom- tust. 1 F $ ™ >et.t y«lles unverändert, menen Soldaten gibt. Nach Aussage der Preußen bringen die Ausfälle und das und 40 Mann verwundet. Vor Par 1 tz Feuer der Forts ihnen beträchtliche Verluste bei. Man sagt, daß die Preußen X). p sich von Montereau auf Seins wenden Der Königin Augusta in Homburg. Lille, 29. Oct. Ein Briefballon der Negierung, der heute Morgen in Versailles 29. Oct. Das große Ereigniß, daß nun die beiden Pari« ausgcstiegen ist, bringt folgende Meldung: Thier« traf Nacht« dort em, --„ Armeen' welche uns im Juli gegenübertraten, in Gefan- b-gl-itet von seinem Privaisecretar und dem Rotbschüd'schen Prwat-our.-r Lipp, tt'^lichen Armeen, weicy x bVbeißen Commandirenben mann, und conferirte sofort mit Favre, Trochu, Arago und F-rrp. genschaft sich befinden, veraniatzte muy, mt p i Bremen, 28. Oct. Dem Senate ging au« Belgien die telegraphische Armeen, Fritz und Friedrich Karl, gestern zu Meldung zu: Heute sind zwölf französische Schiffe mit je 800 Mann Bemannung ^^^-M^schällen zu ernennen. Der erste Fall der Art m un- nordwärt« aus Dünkirchen in See gegangen. C csaufe. Wilhelm. --- Versailles, 30. October. Seitens der Maas-Armee wird Trnnfi„r( „ an 09 Oct Die Frankf. Leitung" schreibt: „Die gemeldet: Am 28. vertrieb der Feind die in le Bourget östlich von Nachricht der „Corwsp' dc Berlin", daß Änis Napoleon im November nach |L Denis stehenden diesseitigen Vorposten. Gegen Abend' wurde durch Elba übersiedeln würde, kann eine Ente sein, die von einem Amateur geschah - Recognoscirung der zunächst stehenden Replts constatirt, daß der F licher Parallelen in die Welt geschickt worden ist - liegt ^r Wahres zu mU ^^ken Kräften besetzt hielt. In Folge dessen Grunde, so würde sie nicht ohne politi che Bedeutung sein. Elba liegt der cztarde^nfantcrie-Division am 30. an und warf nach hef- ®-“;- — ■“>«>*»" b"«•*“» *»«• ---»' zwischen befestigten Position. Bis jetzt über ^Officiere 1200 Gefangene in unseren Händen. Diesseitiger Verlust noch nicht festgestellt, aber nicht unbedeutend. v. Podbielsky. «ffeldaorten. Pr. Gass. Sch. 1 443/<-45 Div. Cass.-A. — Pr. Friedrdor. 9 58-59 Pistolen - 9 43 Gld.fehl „ doppelte 9 43 „ „ Holl. fl. 10 St. 9 55 Ducaten . • 5 35-37 20 Frankenst. 9 30-31 Engi. Souver. 11 53-57 Kuss. Imper. 9 45-47 Doll, in Gold 2 26-27 AnlehenslooBe. Kurh. 40 Thlr. Loose 631/« Nassau fl. 25 b. Roth. — Gr. Hess. fl. 50 b. R. — Gr. Hess. fl. 25 b. R. — 4% bayr. Präm. Anl. 1063/4 4% badische Loose 105 Badische fl. 35 Loose 583/8 1858r Prioritätsloose 150 1860r Loose 76 1864r n 112 Körpers, vereint mit einem Theile des linken Eentrum-, lebhaft für den Abschluß Franktireurs gesprengt und Mobilgarden aufgelöst. Der Fernd vereine! Waffenstillstandes und die Berufung einer Constituante agitiren. „Siöcle" (or • — ■ - - < ....... nm nn ^obten Allgemeiner Anzeiger. Besondere Bekanntmachung. Ä Oberhessische Eisenbahn - Gesellschaft. Bekanntmachung. 4626) Vom 1. November er. ab tritt zwischen Stationen der Cöln - Mindener und Bergisch-Märkischen Bahn einerseits, und Stationen der Oberhessischen Eisenbahnen andererseits ein direkter Tarif für die Beförderung von Steinkohlen und Cokes, mit ermäßigten Frachtsätzen in Kraft, wodurch der direkte Kohlentarif vom 1. März er. mit Stationen der Cöln-Mindener Bahn aufgehoben wird. Tarif-Exemplare sind bei unfern sämmtlichen Stationen, sowie auf dem Büreau unserer Centralverwaltung zu Gießen gratis zu haben. Gießen, am 28. Oktober 1870. Der Verwaltungsrath. BerPeigerrmgen Feilgeboteues. 4610) Frische Sendungen in Sardine- in PicleS, Sardine# a l’Huile, Anchovis, Mixed - Piclcs, Caviar, Champignons, Trüffeln, Gothaer Cervelatwurst, Neuen Holland. Vollhäringen, Genues-Sardellen, Bückingen zum Rohessen, Königs-Reisstärke empfehlen I. A. Busch Söhne. 4633) Zwölf Stück Halt- (Hält)- Schweine sind zu verkaufen bei Philipp Schwan, Neustadt- Wagen-Verkauf. 4632) Ein ganz neuer, noch nicht gebrauchter Rollwagen, massiv gearbeitet, ist wegen Todesfall zu verkaufen. Näheres im Hause der Herren Flick & Kröll. | Gummischuhe, Prima-Qualität, in allen Größen, bei Wilhelmine Fuhr, Marktplatz. ! Wiedcrverkanfern offerirt die vom General-Post Amt in Berlin approbirteu Behältnisse für Feldpost- päckereien pr. 13 Stück ä 2 Rthlr., pr- 40 Stück ä 6 Rthlr. — Franco aller Orten des Casseler Oberpostbezirks bei Franco- Einsendung des Betrags. Wilh. Winckel in Berleburg, Duten-Fabrik und Papierhandlung engros. Illuminations-Lämpchen sind zu haben bei (4614) Wilhelm Schwall. 4603) Frucht-, Mehl - und Kartoffelsäcke sind stets vorräthig bei Julius Wallach. 4622) Schöne frische süße Zwetfchcn, pr. Hundert 4und 5 kr , bei L. Hartmann. 4637) Ein Mädchen, welches mit Kindern umzugehen versteht, wird zum sofortigen Eintritt in Lit. B. Nr. 79 gegen guten Lohn gesucht. 4631) Sämmtliche Soldaten vom II. Infanterie-Regiment aus Allendorf an der Lahn sagen ihrer Gemeinde b'ii herzlichsten Dank für das bis jetzt nicht erhaltene Geld. 4628) Eine Obligation, im Werthe von 250 fl., ist am Sonntag Abend in der Neustadt verloren worden. Der Finder wird gebeten, dieselbe bei Herrn Schlosser Noll, Neustadt, gegen eine Belohnung abgeben zu wollen. 4627) Krautschneider Rüdiger, Sohn, Joseph, ist angekommen und bittet man Bestellungen im Darmstädter Haus abzugeben. 4636) Ein braves Dienstmädchen, welches einer Haushaltung vorstehen kann, wird sofort in Dienst gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Daheim rung. hier Im Saale -es Caf« Leib 4620) Gebr. Wenzel. Näheres bei Bilder zu Fabrik-Lnxros-Preisen. A. Förster -e„ Z« Der Mit D. Chr. Schm all, Schloßgasse (Dan. Mooffs Nachfolger.) 4049) Im Cafö Kuhlmann sind möblirte Zimmer an ledige Herren zu ver- 4638) Eine Familienwohnung und ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei P. Herbert, Neuenweg. Vermischte Anzeigen. 4641) Ein junges Mädchen, welches häuslichen Arbeiten vorstehen und mit Kindern umgehen kann, wird auf sofortigen Eintritt gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. ! Holzschuhe in großer Auswahl, sehr zu empfehlen für kaltes Fnßleiden. Ich bringe ferner mein vollständiges Lager in -Herren-, Damen- und Kinder-Schubwaaren in empfehlende Erinne- 4372) Ein Logis im Nebenhause von drei Zimmern rc. ist an eine stille Familie zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei Flick & Kröll. Die Rr. 3, die neueste Kriegs- IZ. nummer, enthält: = = Commandeur des III. Armee - Corps. BsrMiKLHwKgKN. 4634) Ein möblirtes Mansarden-Zimmer nebst Cabinet ist zu vermiethen bei Louis Busch Wittwe. Hans Tharau. — Auf der Lauer vor Metz. Von Franz Lorenz. — Unsere gefallenen Helden. II Mit 2 Porträts. — In Rothschilds Schloß und im Sachsenlager. Von Dr. H. Blum. — Das beflaggte Haus im Walde. — Gänsezucht im Elsaß. Mit Illustration von E. Hünten. — Der Jäger. Militärische Skizze von Georg Hiltl. Mit Illustration von A. Toller. — Am Familientische : Eine Friedensarmee auf dem Schlachtselde. Zu beni Bilde von W. Simm- ler. — Ein Psalm wider Babel. Gedicht von E. Geibel. Preis pro Nummer 2' 2 Sgr Zu Bestellungen empfehlen sich die Ferber'sche Univ-Buchhhandlung, E. Heinemann, I. Ricker. Bekanntmachung. 4535) Die Lieferung des nächstjährigen Bedarfs der i Mam-Weser-Bahn an: Buchenscheidholz, Reiserwellen, w______ Coaks, Braunkohlen, Lampendochte, Rüböl, roh und rafsinirt, Vul- canöl, Petroleum, Stearinlichter, Pcch- fackeln, Zündhölzer, Hanfheede (Werg), Reiserbesen, Kern- und Harzseife, Schockleinen, Makulatur, Streusand, Chlorkalk, Waschleder, Putztücher, Terpentinöl, Talg, Kupfervitriol, Bindfaden, Fruchtgummi und Plomben, — soll im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Termin hierzu wird auf Montag den 14. November d. I., Vormittags 10 Uhr, in dem Geschäftslokale der unterzeichneten Direktion auf dem Bahnhofe zu Cassel anberaumt. Die Offerten, deren Eröffnung in Gegenwart der etwa persönlich erschienenen Submittenten stattfindet, sind fran- cirt, versiegelt mit der Aufschrift: „Submission auf Lieferung von Betriebsmaterialien" versehen, vor dem bezeichneten Termine hierher einzureichen. Die Lieferungsbedingungen nebst zugehörigen Bedarfsnachweisungen liegen bei unseren Betrtebsmaterialien-Verwaltungen zu Caffel, Gießen und Frankfurt a. M- zur Einsicht auf, auch können Exemplare derselben, auf portofreies Ansuchen von den genannten Dienststellen, gegen eine Gebühr von 4 Sgr. pr. Stück bezogen werden. Cassel, den 14. Oktober 1870. Königliche Direktion der Main-Weser-Bahn- insbesondere auch in feineren Hijoiiterieen, fertigt auf Bestellung alle in sein Fach einfchlagenden Gold- und Silber-, sowie Graveur-Arbeiten und Reparaturen, verspricht prompte und reelle Bedienung und bittet um geneigten Zuspruch. Gießen, den 1. November 1870. Carl Brück, im Fer b er'schen Hause am Marktplatze, Laden nach der Marktstraße. verabfolgt werden. Frankfurt, den 20. Oktober 1870. Königliche Betriebs-Inspektion. I. V-: K l o s e. Porträt des Generallieutenants v Äl- vensleden. — Amata. (Forts.) Novelle von COSMORÄMA. Kunst-Ausstellung von Glas-Photographien. Dasselbe ist täglich geöffnet, und zwar von Morgens 10 bis Abends 9 Uhr. — Entree 12 kr. Die Hälfte des Reinertrags ist zum Besten der Verwundeten bestimmt. Schluß Dvnnerstast den 4. November. NB. Um damit zu räumen, verkaufe ich die noch vorräthigen Stereoökop- 4685) Soeben erhielt ich wieder in sehr schönen, frischen Farben Kränke und Bouquets von natürlich getrockneten Blumen. Wilhelmine Fuhr, Marktplatz. Geschäfts - Eröffnung. 4640) Unterzeichneter hat sich als Gold- und Silberarbeiter niedergelassen und empfiehlt sein wohlassortirtes Lager in Gold- und Silöerwaaren aller Art, Gründliche Unterricht in allen Real-Wissenschaften, deutscher, französischer, englischer Sprache, Schönschreiben, Stenographie, niederer und höherer Mathematik wird ertheilt. Wallthorstraße Lit. A. Nr. 227, dritter Stock. Bei der Exped. d- Bltts. liegt Schriftprobe offen. (4574) 4629) Ein tüchtiger Schuhmachergeselle findet dauernde Beschäftigung bei Philipp Schön, Alt-Buseck. Inspektion zu Frankfurt einzureichen, wo- r.. selbst die Bedingungen eingesehen werdensnnethen und sogleich zu beziehen, können und die Formulare zu den Offerten 3740) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet, in einer freundlichen Gartenwohnung, ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 4378) Einige schöne möblirte Zimmer, mit oder ohne Cabinet, sind im Zinßer'- schen Garten zu vermiethen. 4467) Zwei freundliche Parterre-Zimmer auf dem Seltersberg, in der Nähe der Eisenbahn, sind mit oder ohne Möbel, sogleich zu vermiethen bei K. Henslcr, Pfarrer, im Peppler'schen Hinterhause. 4150) Ein Logis von 4 Zimmern, 2 Ca- bineten und allen dazu nöthigen Räumen ist durch den Wegzug des letzten Miethers nach Frankfurt anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. ____________C h r. Reiber, am Kreuz. 4639) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Eduard Ottmann, Schloßgasse. 4587) Ein kleines freundliches Familienlogis, sofort beziehbar, ist zu vermiethen. 4635) Die Lieferung des Fouragebedarfs der durchmarschirenden Truppen soll pro Monat November und December er. an den Mindestfordernden vergeben werden; wer darauf reflectirt, wolle sich den 1. November er., Nachmittags 3 Uhr, im Büreau des Unterzeichneten einsind en, wo die näheren Bedingungen zu erfahren sind. Gießen, den 31. Oktober 1870. Die Etappen-Commandantur. v. Random, Major. Main - Weser - Bahn. 4583) Es soll die Unterhaltung der Schiefer-, Ziegel- und Pappdächer der an der Bahnstrecke von Marburg bis Gießen befindlichen Gebäude der Main-Weser-Bahn entweder zusammen oder in zwei Loose ge- theilr in öffentlicher Submission verdungen werden. Die Offerten sind versiegelt und portofrei mit der Aufschrift: „Submission auf Unterhaltung der Dächer" bis zum Submissions-Termin: am Mittwoch den 9. Novbr. 1870, Morgens 11 Uhr, im Büreau der unterzeichneten Betriebs- Das Strumpfwaaren - Lk Garngefchäft hrr I. A. Busch Söhne empfiehlt für die Wintersaison ihr reichhaltiges Lager aller in dieses Fach einfchlagenden Artikeln und erlaubt sich die ergebene Anzeige, daß durch Aufstellung mehrerer Fa^on- Strickmaschinen Aufträge aller Art, durch geübte Arbeiter rasch erledigt," namentlich alle Sorten wollene und baumwollene Strümpfe sowohl neu angefertigt als auch angestrickt werden. (4612) Redaktion, Druck und Verlag der Brühl'schcn Univ.-Druckerei (Fr. Chr- Pietsch) in Gießen.