ttttt üAtr krrich ’Hlt. "illNA \ null ttäthe chon. alrath vcrsrtzt " dem »r der dützen. g habe klilhkeit k schon Jitn m öhrung NW !nbahn- d.M. n einen im dort llöthiz d stau' d, und no man M. sand ilt. Er- r, Lang, itcnantl; , Heyot, id Kuhl- l in der u \oötn Jandln* Zechte de- Kellerberg i; 1000 itung mit und der September ^nschlagt. nquartiert General' Handelt' pdampsrrn »eitere Et' tüt. ,£ erbßtntltcht Mnale bt* « und drei vertceigirte jt", ßch prev^schk" e einem 20 tttrt." n iifiin tit V" M S»«"" Vif* ,W»ft attrft; ’* , W ■ ttw« 1 ... ,f bif «" Ms«' 7' Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen. Preis vierteljährig 1 ft. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 33 fr. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition: Eanzleiberg i Lit. B. Nr. 1. Nr. 116 Samstag den 1. Oktober ffi» Ä werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch Bestellungen mit ven Wietzener Anzeiger bei allen Post-Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. ----------------------------- Brodpreife vom 31. September bis 6. October 1870, nach eigener Erklärung der Bäcker; 4 Pfund gemischtes Brod 19 fr. 2 Pfund gemischtes Brod 9-/z kr. 4 Pfund Roggenbrod 16 kr. 2 Pfund Roggenbrod 8 kl. Gießen, den 29. September 1870. Betreffend: Die Rinderpest. an dir Großherzogiichkn Aürgrrmristeikirn des Kreises. Vs ist m unserer Kenntniß gekommen, daß unsere Verfügung vom 7. I. M. nicht überall pünktlich befolgt, daß namentlich in manchen Gemeinden das Rindvieh rur Weide getrieben wird. Unter Bezugnahme auf die Ihnen in der letzten Bürgermeister-Versammlung ertheüte Belehrung unb auf unsere Bekanntmachnnq vom 28 I M weisen wir Sie an, unsere Anordnungen auf's Strengste zn handhaben; Nachlässigkeit von Ihrer «e.te werden w.r m.t empfindlicher Disciplinarstrafe, Nachlässigkeiten des Polizei- und Feldschutzpersonals mit Dienstentlassung strafen. Die Gendarmerie ist angewiesen, jede Zuwiderhandlung gegen unsere Verfügungen zur Anzeige zu bringen. Dr. Goldman n. Der Musketier Carl Friedrich Albert Kretschmer von der 2. Compagnie des Ersatz-Bata,llons7ten Brandenburgischen Infanterie.Regiments Nr 60 aus Berlin gebürtig, 4" 2"' groß, von mittler Statur, welcher am 1. Mai 1864 zum activen Militairdienst emgetretm ist, wird steck- brieflich verfolgt, weil sick/derselbe am 10. September 1870 auf der Fahrt von Wittenberg nach dem Kriegsschauplatz auf dem Bahnhof zu Gießen von seinem Truppentheil entfernt hat. t .. Alle Civil- und Militair-Behörden werden ersucht, ihn anzuhalten und ihn hierher rransportiren zu lasten. Wittenberg, den 27. Septemb^ 1Ersatz-Bataillon 7. Brandenburgischen Infanterie-Regiments ^' 00 Siarralement: Alter: 26 Jahr, Größe 4" 2", Statur: mittel, Auge :^blau, Nase und Mund: gewöhnlich, Bart: un Entstehen, Gesichtsfarbe. ö blaß, besondere Kennzeichen: 0- Beine. Bekleidung: Uniform des 60. Regiments._________ I J- Gefundene Gegenstaude: ”ÄÄÄ£? «ÄSÄ. »» - Ip-itcr ^ie^e“nftcbnmb30ä^™emberroi870n D£lftel9£rt merben- Grotzherzogltche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadl Gießen. '1 8 "Yvr 29. September. Die „Prov.-Corresp." schreibt: Durch den unerwarteten Ausbruch des Krieges im Juli d. I. sind die Vorbereitungen zu den Neuwahlen für den Reichstag des Norddeutschen Bundes und für das preußische Abgeordnetenhaus, welche im August und September d. I. stattsinden sollten, unterbrochen worden. Der Reichstag wurde zunächst noch zu einer außerordentlichen Sefston berufen und verlängerte im Einveistäubniß mit der Regierung sein Mandat bis zum Ende des laufenden Jahres. Von den Neuwahlen zum Abgeordnetenhause wurde, mit Rücksicht auf die Kriegsverhältniffe, für's Erste Abstand genommen, da das Mandat der Abgeordneten noch bis zum 15. November d. I. in .Kraft ja. Neuerdings Hot die Staatsregierung den Erwägungen in Betreff der (Einberufung des Landtages und der Neuwahlen für das Abgeordnetenhaus näher treten müssen: es kommt dabei einerseits die verfassungsmäßige alljährliche Einberufung des Landtags, andererfeits die rechtzeitige Feststellung des Staatshaushalts in Betracht. Der Landtag muß nach Artikel 76 der Verfassung regelmäßig in dem Zeiträume von Anfang des Monats November jeden Jahres bis zur Mitte Januar des folgenden Jahres berufen werden. Hiernach würde an und für sich der 15. Januar der letzte Termin für die Einberufung ces Landtages sein und bis dahin müßten die Neuwahlen unbe- pingt vollzogen sein. Die Verfassung verlangt aber im Aetikel 99 ferner, daß die Einnahmen und Ausgaben des Staats für jedes Jahr im Voraus veranschlagt und durch den Staatshaushalt sestgestellt werden sollen; es ist demgemäß von der Regierung wiederholt die V.rpflichtung anerkannt worden, an ihrem Theele die Feststellung des Staatshaushalts vor dem Beginn des Etatsjahres m sichern. Dtefer Forderung wird die Regierung sich auch in diesem Jahre nicht entziehen, so schwierig es unter den gegenwärtigen Umständen sein wird, einen alle Verhältnisse berücksichtigenden Etat für das nächste Jabr im Voraus aufzustillen. Zur Erfüllung jener Aufgabe bieten sich zwei Wege dar: es kann entweder der Landtag unverweilt noch mit dem jetzigen Abgeordnetenhaufe berufen werden, um noch vor dem 15. November d. I. das Budget zu beraten, ober es mußten die Wahlen alsbald vollzogen und ras neue Abgeordnetenhaus »eilig genug einberufen werden, um den Staatshaushalt vor Neujahr festzustellen. Beide Wege haben ihre naheliegenden, sehr erheblichen Bedenken; — gegen die sofortigen Neuwahlen fällt besonders in'ö Gewicht, daß durch bkfdben die Ausübung des Wahlrechts für einige hunderttausend Wähler, welche sich bei den Fahnen in Frankreich befinden, thalsächlich nichtig gemacht wurde. Dre Entscheidung für den einen oder den andern Weg, welche in kürzester Zeit getroffen werden muß, hängt theilweise auch noch von dem Gange der Kriegsereignisse, von der weiteren Entwickelung der deutschen Verhältnisse und der dabei möglicherweise gebotenen Mitwirkung des Reichstags ab. Die Staatsregierung hat einstweilen die erforderlichen Anordnungen getroffen, daß die Neuwahlen zum Abge- ordnetenhaufe, falls deren baldige Vornahme beschlossen wird, keinen geschäftlichen Aufenthalt finden. Der „Pr. StaatSanz." schreibt: Eine Vergleichung der Telegramme über die Capitulation von Straßburg läßt voraussetzen, baß die bezüglichen Verhandlungen am 27. Nachmittags, etwa um 5 Uhr, begonnen haben und bereits um 9 Uhr so weit gediehen waren, daß General von Werder in Folge der von seinem Generalstabs-Ehef ihm gemachten Meldungen an Se. Majestät den König die Capitulation melden konnte. Der Abschluß der Capitulations-Urkunde ist in ter zweiten Morgenstunde des heutigen Tages, des 28., vollzogen worden, unb heute früh um 8 Uhr sind die deutschen Truppen zur Besetzung des Platzes durch die Thore Straßburgs eingirückt. Wenngleich es nur eine Frage der Zeit war, wie lange dies Bollwerk dcö Elsaß sich noch hätte halten können, so ist nichtsdestoweniger die Capitulation Straßburgs ein Factum von weitreichendstem strategischen wie moralischen Einflüsse. In militärischer Beziehung geht dem Feinde im Elsaß ein Punkt verloren, der, im Besitze Frankreichs, eine permanent offene AuSfallepforte gegen die süddeutschen Staaten war. In Berlin circulirt eine jedenfalls wohlgemeinte Adresse an Se. Majestät, worin der König gebeten wird, sich den Gefahren und Strapazen des Krieges nicht mehr in der bisherigen Weise auszusetzen. Bei dieser Gelegenheit erwähnen wir, daß wir gewarnt werden vor Anschlägen auf das Leben der Mitglieder der königlichen Familie. Wir vertrauen darauf, daß gegen derartige abscheu- liche Ausbrüche des französtschcn Fanatismus alle Vorsichtsmaßregeln getroffen werben. Der Kronprinz von Preußen hat folgende Proclamation erlassen: „An die französische Bevölkerung! Die in den letzten Tagen mehrfach vor- gekommencn Fälle der Verletzung des Völkerrechts und der Sitte von Seite der französischen Bevölkerung gegen die deutschen Truppen veranlassen mich, Nachstehendes zu verordnen: In jeder Stadt oder in jedem Dorfe, in welchem die reutschen Truppen einziehin, sind die sämmtlichen Bewohner desselben mit Gut unb Leben verantwortlich, wenn auch nur einem Mann der verbündeten Truppen durch Vcrrath oder Tücke ein Unfall geschieht. Die Commanbanten bet einzelnen Truppenkörper der deutschen Armee sind ferner beauftragt, die strengsten 9t- pressalien zu gebrauchen, wenn das Völkerrecht in irgend einer Weise von Seien der französischen Bevölkerung nochmals verletzt wird. Meaux, den 17. Sip- tember 1870. Friedrich Wilhelm, Kronprinz von Preußen." ? Vom Kriegsschauplatz. Paris. Personen, die nach der Ankunft der preußischen Armee die fra"' zösische Hauptstadt verließen und am 27. nach langen Umwegen in Brüssel ün* kamen, berichten, daß das Aussehen von Paris ein sehr finsteres ist. Gas brennt nirgends mehr; fast alle Läden sind geschloffen und der größte Theil der Boulr- vard-Cafes schließt schon bei Einbruch der Nacht oder doch spätestens um 10 Ufrr Abenos. Auf den Boulevards herrscht dagegen noch reges Leben; dort ist die neugierige Menge, die ohne Geschäfte ist, groß und die Bewohner der Fau- . bourgS finden sich in Masse ein. Im Ganzen genommen ist die Stimmung eine dumpfe. Nur die Mobilgarden, die fast immer angetrunken, sind nach wie vor ausgelassen. Die Nationalgardc, die sich sehr anständig beträgt, ist jedoch ernst und sieht sie der nächsten Zukunft mit großen Sorgen entgegen; und wenn man einzelne Leute unter vier Augen spricht, so gestehen sie fast alle ein, daß ihnen die Sache zu stark wird. Was dieselben noch besonders niederdrückt, ist der Umstand, daß der größte Theil in Folge des Stillstandes aller Geschäfte schon jetzt gänzlich ruinirt ist. Für den Augenblick müssen sich dieselben aber tapfer schlagen, sonst laufen sie Gefahr, von ihren Mitbürgern erschossen zu werden. Sie ziehen vor, ihr Glück auf den Wällen zu versuchen, biS die Friedenspartei, d. h. diejenigen Leute, welche Paris nicht ganz und gar zusammenschießen lassen wollen, wieder Gewicht erlangt hat. Karlsruhe, 29. September. Der Specialcorrespondent der „Karlsruher Zeitung" meldet aus Mundolslmm vom gestrigen Tage: Heute findet die Ueber- gabe der Festung Straßburg statt. Die Besatzung ist kriegsgefangen und kommt demnächst nach Rastatt, 400 Offiziere und 17,000 Mann. Folgendes ist für die Uebergabe festgesetzt: Um 8 Uhr Besetzung der Thore und der Cttudelle; Pioniere stellen die Brücke wieder der. Um 9 Uhr kommen der Maire und der Municipalrath hierher. Um 10 Uhr rückt die Besatzung an, um lO1^ Uhr Niederlegung der Waffen und Ausmarsch. Um 11 Uhr Rückkehr der gefangenen Offiziere, wobei zugleich drei deutsche Regimenter, darunter ein badisches, in die Stadt einrücken. Besetzung aller Stadttheile, Posten und öffentlichen Gebäude. Drei Batterien stellen sich auf dem Kleberplatz auf. Die Generalität geht heute nach Straßburg. Tours, 27. Sept. Die Regierung hat Mitthcilungen erhalten, daß die Situation Straßburgs durchaus zufriedenstellend fei. Man könne mit Gewißheit mnneymen, daß die Stadt sich länger als vier Wochen halten würde. Aus Orleans vom 26. Abends wird gemeldet, daß die Stadt von dm Franzosen geräumt, ist. Preußische Truppen sind noch nicht eingerückt. Tours wird die längste Zeit Regierungssitz gewesen sein. Die Deutschen stehen schon in der Gegend von Orleans. Berichte vom 23. Sept, verbreiten sich über den panischen Schrecken, welchen dort ein Telegramm hervorgerufen hat, das die Ankunft einer preußischen Truppenabtheilung zu Ptthivierö meldete. Die Truppen, welche in Orleans cascrnirt waren, zogen sich sofort auf Blous zurück. Die Steuercasse und die Cossen der Bankfiliale wurden sofort geflüchtet. Pulveroorrathe, welche auf der Eisenbahnstation lagerten, wurden in aller Eift verladen, andere Vorräthc desgleichen, sogar der Postmeister mußte seine Vor- räthe und Pferde flüchten, der Postverkehr hörte auf, Eisenbahnen und Tele- graphenlmien wurden unterbrochen — endlich erfuhr man, daß die Ursache des ganzen Schreckens die Ankunft einiger Ulanen zu PithivierS gewesen war, welche dort die E'senbahn unterbrochen, die vorhandenen Waffen weggenommen batten und bann wieder sortgeritten waren. Der Präftct des Departements du Loiret hat den Maire von Piihiviers in Folge seiner Kopflosigkeit abgesetzt. Aus Baden, 27. Septbr. Man ist damil beschäftigt, Die gesprengte Kehler Rheinbrücke wieder fahrbar zu machen durch eine Hoftüberbrückung | der Sprenglucke. Diese Arbeit wird aber immerhin einige Wochen bis zu ihrer Vollendung ersordem. Einstweilen richtet man das Holz her. — Die jetzt hier e,ntreffenden Truppen von der zweiten Reservearmee werden sich, wie es heißt, in und bei Freiburg sammeln und nach ihrem Uebcrgang über den Rhein die dauernde Occupation von Ober-Elsaß in'S Werk setzen. Sie führen sechs Batterien bei sich. Es ist wieder die Rede davon, daß die 1. badische Infanterie-Brigade unter Generalmajor v. Degenfeld, 1 Dragoner - Regiment und 4 Batterien Artillerie zu der Armee vor Paris stoßen sollen. Trier, 27. Sept. Die „Tr. Z." schreibt: „In der Nacht vom 24. auf i den 25. d. M. gegen zwei Uhr sollen vom Bahnhofe Luxemburg 100 Waggons Proviant durch vier Locomotiven nach Thionville gebracht worden sein, unter Führung eines Bahn-Ingenieurs, der die aufgebrochenen Geleise vermittelst der zu diesem Zwecke mitgenommenen Schienen wrederhcrstcllen ließ. Die Nachricht hiervon verbreitete sich früh Morgens am Bahnhöfe Luxemburg und es war unferm Berichterstatter vergönnt, Die freudige Begegnung wahrzunchmen, welche das Gelingen des Coup hervorrief, insbesondere aber der Umstand, daß der den Franzosen in die Hände gespielte Proviant ursprünglich für die deutsche Heere gekauft gewesen sein sollte." Mainz, 28. September. Nachdem die neu ausgihobenen Mannschaften in ihrer Ausbildung bereits erheblich vorgeschritten sind, werden die älteren Lanewehrleute aus dem mobilen Heere entlassen; so sind heute vom 8. Fcstungs- Artillerie-Regiment nahe an 1000 Mann in ihre Heimath zurückgekehrt. Daß aber weder an eine, wenn auch noch so unerhebliche Verminderung der mobilen Armee oder des OccupationStruppenstandeS in Frankreich, sondern an das Gegen- theil gedacht wird, zeigen verschiedene Maßnahmen, welche auf Die Verpflegung Der Truppen während der kommenden schlimmeren Jabreszeit berechnet -sind. So werden an einigen Hauptdepot- und Concentrationsplätzen am Rheine große Provtantniederlagen, Schlächtereien und Pökelanftalten errichtet. Bis diese in Betrieb kommen können, werden einstweilen in geeigneten Privatetabliffements die Vorräthe hergestellt und nach Frankreich geschafft. — Heute Nacht haben wir Wieder einen Transport von einigen Hundrrt Verwundeten und Gefangenen (von Metz her) gehabt. Köln, 28. September. Die in die Heimath entlassene päpstliche Armee wird zum Tbeil Köln berühren, Da Rheinland-Westphalen, Belgien und Holland ein bedeutendes (Kontingent gestellt haben. Vorgestern trafen einzelne Zuaven hier ein, gestern 40; überhaupt erwartet man noch 3000, die sich zum Theil durch ihre Kutten an den Mänteln als päpstliche Soldaten legitimiren. — Hier- ftlbst wurde ein Schuster verhaftet, und zwar unter dem Verdacht, den in Düren vollzogenen, so großes Aufsehen erregenden Mord an einem Einwohner begangen zu haben. Das Anbieten eines 100-ThalerfcheineS bei einem Lederkauf hat den Verdacht zuerst hervorgerufen. Berlin, 26. September. Der Bundeskanzler hat mit Rücksicht auf die fortschreitende Ausbreitung Der Rinderpest cs für geboten erachtet, die Einfuhr von Steppenvieh bis auf Weiteres zu verbieten. An die baierifche und säch. sische Staats-Regierung ist das Ersuchen ergangen, gleichfalls ein solches Verbot zu erlassen, so wie den preußischen Bezirks-Negierungen durch Den Minister Der MeDicinal- u. s. w. Angelegenheiten Die Weisung zugegangen, die Ein- und Durchfuhr von Rindvieh der Steppenrace unter Verweisung auf § 307 des Strafgesetzbuchs für ihre resp. Bezirke .sofort" (nach dem 22.) zu untersagen, und Daß dies geschehen dem Minister anzuzeigen. Die mit der Handhabung der Einfuhr-Verbots beauftragten Beamten sind anzuweifen, in Fällen, da über Die Abstammung des betreffenden Viehes etwa ein Zweifel entsteht, dessen Nicht- zulassung auszusprechen. Berlin, 28. September. Der „Wes.-Ztg." wird von hier telegraphirt: „Wie zuverlässig verlautet, haben die verbündeten Regierungen sich dahin ge- einigt, Elsaß und Lothringen als deutsches Bundesland unter unmittelbarer Verwaltung der Bundesbehörden, vorläufiger Befreiung von Militärpflicht und Aus- - schluß von Vertretung im Parlamente zu constituiren. Präsident Delbrück wird deute aus München zurückerwartet." — Beim Magistrat lief, wie Die „Spen. Ztg." mittdeilt, vor einigen Tagen aus Belgien ein Brief ein, dessen Inhalt Preußen m-t Tod und Verderben drohte, Der aber auch äußerlich in sofern Auf- sehen erregte, als der betreffende Beamte, Der Den Brief öffnete, sofort von heftigem Kopfweh befallen wurde. Ebenso ging es einem Diener, Der mit diesem Briefe sich beschäftigen mußte, und dem Poftsecretar, Der Den Brief zu expediren hatte. Eine Untersuchung hat ergeben, daß der Brief wahrscheinlich mit Veratrin getränkt gewesen ist, und hätte ein sorgfältiges Lesen des absichtlich sehr verlängerten Briefes wahrscheinlich schlimme Folgen haben können, da dieses Gift durch Die Nase nach dem Gehirn zieht und dort verderbliche Folgen bewirkt. Berlin, 29. Septbr. Der „Staatsanz." veröffentlicht einen Erlaß des Staatssekretärs v. Thile an die dieffeitigen Gesandtschaften, in welchem derselbe erklärt: Sorgfältige Erhebungen zeigen die vollständige Grundlosigkeit der Sc- hauptung des Ministers des Auswärtigen, Latour d'Auvergne, vom 1. Septbr., daß Die deutschen Truppen sich vielfacher Verletzungen des allgemeinen wie des vertragsmäßigen Völkerrechts hatten zu Schulden kommen lassen. Nur eine der erhobenen Beschuldigungen, De Verhaftung Bussiöres', hatte einen factischen Anhalt, jedoch erfolgte Die Verhaftung nicht inmitten Der Ambulance. Die Genfer Convention wurDe von Den Deutschen sehr sorgsam ausgeführt. Explosivgeschosse für HanDwaffen oder von geringerem Gewicht als 400 Grammes sind nicht vorhanden. Dagegen liegen beglaubigte Thatsachen vor, daß die französische Regierung Die Genfer Convention nicht ausgeführt hat. Es scheint, daß die Behauptungen Latours ein Versuch waren, unserem Protest vom 16. August durch aus Zeitungen zusammengeraffte Gegenbeschuldignngen für Den Augenblick Die SLneide zu nehmen. München, 28. September. Ein Telegramm der „Presse" lautet: Es sollen ernste Ariedensunterhandlungen (?) im Gange sein. Ein ministerielles Rcscript besagt, daß angeordnet worden sei, Truppen - Nachftndungen bis auf Weiteres zu sistiren. Die Stadt flaggt wegen der (Kapitulation von Straßburg. Breslau, 26. September. Das „Kirchcnblatt" verkündet „mit gerechter Freude, daß Die Resignation Sr. fürstbisLöflichen Gnaden, wie von Der Weisheit des heiligen Vaters Pius IX. mit Zuversicht zu erwarten war, in Rom nicht angenommen worden ist." Mit nicht minder gerechter Freude verkündet dasselbe Blatt, daß in Der Nr. 188 Der Verordnungen Des fürstbischöflichen General- Vicariat-Amtes zu Breslau dem CleruS der Breslauer Diöcese die in Der Dritten öffentlichen Sitzung Des ökumenischen vaticanischen Concils vcrkünDete constilutio dogmatica de fide Dem Wortlaute nach publicirt worDen ist. (Br. Mtgsztg.) F r i s ch b s ck e r ; u Gießen. Sonntag den 2. October. Emil Noll in der Löwengasse, Louis Keil in den Neuenbäuen und Heinrich Noll in der Neustadt. KivchLiche Anzeige der evanfzelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst am 2. October ! ^^6ens - Seel. / Nachmittags: Pfarrer Landmann. Die Pfarrgeschäfte für diese Woche (vom 2. bis 8. October) besorgt Pfarrer Dr. Seel. B emerkung. Für die Folge wird die Veröffentlichung der Kopulirten, Getauften und Gestorbenen immer in der Sonntagsnummer dieses Blattes erfolgen- Geldsorten, 443/r45 doppelte 9 42 Hoü. fl. 10 St. 9 . 5 Duoaten 1864t 709% 20 Frankens!. 9 Engi. SoUver. 11 Fluss. Imper. 9 Doll, in Gold 2 56-58 42Gld.fehl Anlehensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 613/8 Nassau fl. 25 b. Roth. — Gr. Hess. fl. 50 b. R. 171 Gr. Hess. fl. 25 b. R. 43 4% bayr. Präm. Anl. 105V4 4% badische Loose 103 ’/4 Badische fl. 35 Loose 575/g 1858r Prioritätsloose 154 1860r Loose W/a Act len. Frankl. Bank 128i/z Oester. Bank 686 Creditact. 242 Vz Darmst. Bankaot. 321 WeclnjeL Amsterd. k. S. 100f,< Augsb. k. ß. 100 Berlin k. S. 1047/g Bremen k. 8. 97 CÖln k. S. 1043/4 Hamburg k. 8. 873/4 Leipzig k. 8. 10472 London k. S. 119 V« Lyon k. S. -- Paris k. 8. — Wien k. 8. 95V« Dis conto 4% G. 54-56 32-34 28-30 51-55 43-45 25-27 Prioritäten. 5 Tu to®« 1 ib|r bi, II'« Slity. " hl h 1 °«! bi( " Sliluj * I-L. U« 8it, S,P ««b 5 307 (lf ■'»'Mitt; tahiii«. ««d 8m, , l>tiiä itijj; ;i( »6jtn. i,n 3«l)alt fotern A«s, ' «oa bef. mit bitftm 1 'Wbirtn 1 Ötwtiin f'it bet. ti'I'S ®ift Wirft. Elloß tti ® Mr(tlbi it btr 8t. !• ©eptbr., en vie des ir eint der factischkll w. Die 1. Grplo- mms sind tie sranzö« deine, daß 16. August AugeM auttt: Ee iikHmeller f/r bis auf it Rmtytt er Weisheit Reni nicht del dPbe n Genersl' der drittes conslilulio Wft) )uis Stil in ßen. iann. iorgt rnfttn un-s 04V: i9‘A ul. 0 1 56-58 । 4201^ ,42 . " Allge Meiner Anzeiger. Besondere Bekanntmachung. Bekanntmachung. 4216) Bei der diesjährigen planmäßigen Verloosung der für 1870 zur Abtra- niixg kommenden städtischen Schuldverschreibungen auf Inhaber sind die nachfolgenden Kummern gezogen morden: 1) Bon dem 3>/rprocentigen An l eh en: Lit. A. Nr. 70 und 161 ä 1000 fl.......... 2000 fl. „ B. „ 44, 57, 83, 120, 134, 222, 233 u. 241 ä 500 fl. 4000 „ „ C. „ 159, 180, 202, 225, 283 und 371 ä 100 fl. . 600 „ 2) Von dem 4procentigen Anlehen: Lit. B. Nr. 7 ................ 500 fl. „ 6. „ 71................100 „ Die Besitzer dieser Schuldverschreibungen werden eingeladcn, ihre Cavitalien bis mm Schlüsse dieses Jahres, bei der hiesigen Stadtkasse in Empfang zu nehmen, weil )ie Verzinsung nur bis Ende December 1870 stattfindet. Gießen, den 27. September 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. BerfteLgerungLK.. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 4172) Montag den 3. October d. I-, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distr .ten Waldshute, Neuhege und Hegstrauch, nachverzeichnetes Holz öffentlich meistbietend versteigert werden, als: 199V1 Stecken Nadel-Prügelholz, 1373/4 „ „ Stockholz, 5544 Wellen „ Reisholz, 10 Nadel-Stämme mit 212 Cubikfuß, 195 „ Stangen „ 397 Die Zusammenkulfft ist auf der Licher Chaussee an der 3. Schnciße. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Febr 1871 gestattet- Die Großh. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 24. September 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ___________Vogt-_____________ 4189) Montag den 3. October d. I-, Vormittags 11 Uhr, wird in hiesiger Universitäts-Reitbahn ein gut gerittenes brauchbares Offiziers-Reitpferd öffentlich versteigert werden. Dasselbe kann zwei Tage vorher im llnv versitäts-Marftalle eingesehen werden. Gießen, d n 27. September 1870. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. ________________K. Vogt.____________ Versteigerung von Birnm 4249) Die Birnen an der Staatsstraße von Lick über Nieder-Bessingen und Münster gegen den Hessenbrücker Hammer sollen Montag den 3. October meistbietend versteigert werden. Anfang Morgens 10 Uhr bei Abtheilungs- Nummer 27 von Lich gegen Nieder-Bessin- gen- Gießen, den 30. September 1870. Grobherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Verh. des Kreisbaumeisters: ________Schocker, Kreisbauaufseher Versteiqeru n g. 4190) Montag den 3. October, von Morgens 8 Uhr an, sollen bei den Ludwig Mohr's Erben zu Hausen folgende Gegenstände, als: Betten, Tische, Stühle, eine große Waage, Fässer und sonstiger Hausrath; ferner: eine Fege-Mühle, zwei Wagen mit eisernen Achsen und Zugehör, Pflug, Egge, Steigleitern, Futlerbank, Stoßkrog, eine Kelter, Ketten und sonstige Oeconomie- Geräthschaften, sowie ein Pferd, eine Kuh, zwei Rinder, Mist und Dickwurzel öffentlich mein bietend gegen baare Zahlung versteigert werden- Hausen, den 27. September 1870- Der Vormund: _____________Ada m D e r n. Dbftverftcigcrung. 4237) Nächsten Mittwoch, den 5. October, von Vormittags 9 Uhr an, sollen dahier nochmals Aepfel, Birnen, Zwetschen und Nüsse an den Bäumen versteigert werden. , ____ Winnerod, den 29. September 1870. Brennemann. Blauen Kupfervitriol gegen den Brand des Walzen billigst bei Ernst Hermes, (4223)__________ Materialist. Süßer Apfelmost von jetzt an täglich frisch von der Kelter, per Schoppen 3 fr., bei (4252)__H. Schmoll, Lindenvlatz 1484) Frisch gebrannten Kaffee in verschiedenen Sorten empfehlen I. A- Busch Söhne. 4094) Trockenes geschnittenes Eichenholz empfiehlt S- Katzenstein (Holzhandlung.) 3627) Alten Malaga, Portwein, Tokayer, sowie gute, unverfälschte Rothweine, env pfehlen I. A. Busch Sohne. 4208) Oefen und Herde zu Holz- und Steinkohlenbrand, Ofenrohr, Fenerungs- Geräthschaften, Ofenschirme rc. empfiehlt____________________Emil Pisto r. s Obstkelter, in sehr gutem Zustande, steht billig zu ver- kaufen. Bei wem? sagt die Cxped. d. Bl. 4093) Tuff- und Kaminsteine sind wieder eingetroffen und empfiehlt solche billigst S- Katzenstein (Holzhandlung.) 3798) Für Militärs empfehlen wir wollene Jacken im Preise von 1 fl (i kr-, 1 fl. 12 kr, 1 fl. 18 kr. rc- rc, ferner Leibbinden in verschiedenen Sorten. ______________I. A- Busch Söhne. 4196) Täglich frische Trauben auf der __________________________Liebigshöhe. Portland-Csment, frische Sendung aus der Fabrik von Ehr. Lothary in Mainz, empfiehlt (4074) Dan. Wirth's ________________________ Nachfolger. 4095) Flößholz in allen Dimensionen empfiehlt ______S- Katzenstein (Holzhandlung.) Dosen u»d Herde zu Holz- und Steinkohlenbrand, Feuerungs-Requisiten und alle Arten Kochgeschirre empfiehlt (4121)____I. G. D. Bapst. 4209) Cement, frische Sendung, Stucca- turgyps bei Emil Pistor. tit -im Twnrrarn 13523) Cieöig’s Steppenmilch (Kumys) = heilt = Brust- und Luugenleiden. Rach dem Ausspruche der medicini- schen Autoritäten heilt die Steppenmilch — genannt Kumys — rascher und sicherer, als alle anderen bisher in Deutschland angewandten Mittel: Magen- und Darmkatarrh, Tuberkulose, Bronchialkatarrh, Anämie (Blutlosigkeit) in allen ihren Formen und Folgezuständen, Scorbut, ChlorosiS, Hysterie, Hypochondrie und Kör- perschwäche. Pr. Flasche 15 Sgr., nebst» ! Gebrauchsanweisung uub Attesten von i den berühmtesten Aerzten. In Kisten, » 4—12 Flaschen, zu be- ziehen durch L Das General - Depüt von Liebigs Steppenmilch (Kumys) r Berlin, Teltowerstr. 55c. MUI Il!lIW«IW«l!lll I»I 4199) Zwei Thorschlösser nebst Schlkeß- kloben und Schlüssel zu verkaufen. Nähe- res bei der Erped. d. Bltts.________________ 3507) Gothaer Cervelatwurst empseh- len _________I- A Busch Söhne. 4195) Ein sehr gut dressirter Jagdhund ist zu verkaufen bei Wilh. Schmal! II- (Gartenfeld.) 4218) Ein Fasselochse, Vogelsberger Race, l3/« Jahr alt, von rother Farbe, ist zu verkaufen und wird für dessen Brauchbarkeit garantirt, bei __________Ludwig Horn, in Trohe. 4224) Gebrochene Aepfel verkauft Georg Reiber (Neue Anlage.) 4220) Mein vollständig affortirtes Lager in Wollgarnen, in bekannten besten Qualitäten, bringe ich in empfehlende Erinnerung. Ferner ist wieder vorräthig: Salinen-Kochsalz, weiß, trocken und grobkörnig, Limburger Käse, Prima, Vollhäringe, neue holländische, 4 kr. pr. Stück, „ „ schottische, 3 „ „ „ „ „ schweb große, 4 „ „ „ „ immarinirte, 6 „ „ „ feinste Würfel-Naffinade. Ehr. Wallenfels jun. 4215) Wollene Hemden, Unterjacken, Unterhosen, Socken, Leibbinden empfiehlt in reicher Auswahl H. R ü b s a m e n. i Berliner Lampen für Petroleum und Ligroine werden unter Garantie verkauft bei ________________________________Carl Frech._____ I x Ausverkauf von Herrenfilz-, sowie von Stoffhüten, Kuabenhüten und Knaben- mützen. Ich mache darauf aufmerksam, daß in Kopfweite, eng sehr schöne Herrnhüte in Filz wie Kork zu haben sind. ________________________________I. Köhler, Seltersweg. F Ofenkohlen, erster Qualität empfiehlt Güßen. E. Bergmann, Seltersweg Lit. C. 101. Das Lager befindet sich auf dem Bahnhofe. Musikwerke und Spieldosen von 2 bis 24 Stücke spielend, mit und ohne Glocken und Trommel, Castagnetten, Himmelsstimmen, Mandolinen zu vn-g-ros-Preisen, empfiehlt (1647) Georg Schäfer, Uhrenhandluug. ß Condensirte Milch ÄÄ,e"-SÄ Condcnsed “ilk Comp- in Ch,m pr- Büchse 42 fr., empfiehlt Emil Fischbach, Seltersweg. Allen Frauen, deren Manner; allen Eltern, deren Söhne; allen Familien, deren Angehörige vor dem Feinde stehen, dringend zur Bea i-tung empfohlen! -ME >6 Vor den todtbringenden Geschossen dcs Feindes gibt es keinen Schutz, wohl aber vermag schnelle und geeignete Hilfe die theuren Angehörigen vor den bedeutend größeren Gefahren der jetzt in Metz ausgebrochenen Cholera — dieser schrecklichen Seuche, die 1866 so viele, von den feindlichen Kugeln verschont gebliebene, theure Leben dahinraffte — zu schützen. — DaS seit 25 Jahren rühmlichst bekannte Dr. Radway’s Ready- Relief ist ein Svecialmittel gegen diese Seuche und wird, sofort nach Vorschrift angewandt, in fast jedem Fall den Patienten retten- Was aber noch wichtiger ist, der tägliche Gebrauch des Ready-Relief schützt vor jedem Anfall der Eholera, rother Ruhr, die jetzt ja gerade bei den deutschen Truppen, in Folge des vielen Obstes, grassiren soll, Diarrhö« :c. Mit Wasser verdünnt, ist dasselbe ein vollständiger Ersatz des Branntweins und besser wie alle Magenbitter rc- Hieraus geht hervor, daß das Relief jedem einzelnen Soldaten unentbehrlich und diesen viel willkommener wie Geld ist. denn in fast allen besetzten Städten Frankreichs kann man für Geld nichts mehr haben! Außer von Taufenden Privatpersonen wurde die außerordentliche Wirksamkeit des Ready-Kelief auch von vielen hohen Militärs, unter Anderen von den Generalen Grant, Shermann, Mr. Chcllan rc. rc. rühmlichst anerkannt. Um nun einem Jeden Gelegenheit zu bieten, seinenz vor dem Feinde stehenden Verwandten oder Freunde schleunigst dieses bewährte Mittel zugänglich machen zu können, habe ich je eine Flasche Ready-Relief feldpost mäßig in Leinen-Couverts verpacken lassen und versende solches gegen Eilsendung des Betrags per Postanweisung (1 fl. 12 fr.) sofort an die Armee ab, wobei es aber nöthig ist, daß die Adresse des betr. Militärs ganz genau angegeben wird und muß ich um gef. ganz ausführliche Adresse um so dringender bitten, als ich in Folge der täglich einlaufenden Nachbestellungen *) und außerordentlich zahlreichen neuen Bestellungen feine Zeit für Anfragen wegen mangelhafter Adressen verlieren darf. Da ich den Herren Auftraggebern stets über erfolgte Absendung Postquirtung einsende und außerdem Herr Dr. Radwoy in New-Aork für den Erfolg garantirt, so dürfte dadurch wohl von vornherein jeder Zweifel in die Reellität des Relief beseitigt fein. Wer helfen will, der helfe aber schnell, denn wie leicht kann nicht von dem früheren Eintreffen das Leben eines theuren Angehörigen abharistkil? £ Adolph Richt«' in Duislnug a. Uh., General-Depositair des Ready Relief. P. S. Von den Hunderten Briefen hier nur einer: Hilden, Rheinprovinz, 13. Sept. 1870 Aus der Zeitung ersehe Ew- Wohlgeboren schönes und patriotisches Unternehmen per Feldpost Bestellungen Ihres ausgezeichneten Keady-Relief ntt t>ie Truppen ansführcn zu wollen. Daher ersuche ich Ew. Wohlgeboren, meinem Sohne Peter, dessen genaue Adresse unten folgt, 3 Fl. Ready-Relief und 3 Packete Tabak zukommen zu lassen rc- rc ... Genehmigen Sie außerdem den Dank meiner ganzen Familie und besonders Ihres ganz ergebenen (4171) Anton Schleyer. *) Der beste Beweis für die Güte des Relief. 4026) Mein Lager in allen Sorten Strickwolle, einfarbig, gerin- gelt und in den neuesten Mustern, aufs Beste astortirt, empfehle ich zu den billigsten Preisen. __________________I- H- Fuhr. Billige Cigarren. 1154) Ambalema-Ausschuß mit feiner Einlage, pr. Stück 1 kr., pr. Mille 16 fl., empfehlen I. A. Busch Söhne. Honig, gute Qualität, per Schoppen 12 fr., bei J4253)________H. Schmoll, Lindenplatz 4222) Neue Sendungen Dielen und Dachlatten sind eingetroffen bei S- Katzenstcin ________________________(Holzhandlung.) 4238) Ein kleiner Kochofen für Steinkohlen, sowie ein größerer für Holz und Braunkohlen, letzterer besonders auf's Land geeignet, sind zu verkaufen in Lit. A Nr. 254. 4098) Ein Familienlogis im Vorderhause, Mitte December beziehbar, sowie ein Familienlogis im Nebenhause, Anfangs October beziehbar, zu vermiethen bei ________________________Flick action, Druck mb Verlag der B^ühl'schen Untv^D-mckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. N M. von Noruhc (Nr. (Nr. ticrlristung (Nr. (Nr. (Nr.! (Nr. - (Nr. (Nr. - Gi Die auf die Parisnn a Aeußersten desertittndi des miM buegs die Ww bis auf's Unt stellt, wai Einnahme forderten; der Deutfl Pfalzburg, von Stai als bisher. Wassenstillst zur vollstän Fort Moni DeuWan den Thorr lichen Bru Str fches Wese den, werb zerstörten. Krieges rc land dastk kräftig zu Die den fr an räumt. 6 stein, Li Widerstand Zusammen capitulirt: Montme Drrbun, Ü7' 3n Mißt. D brsttzl, fon in das Bi i°9£n wer Ham, le: ^„krace, Kirchen Dm ",°ch ziem &y< ««tu etei