Preis vierteljährlich 36 ki. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen viertcljäbrlick 49 fr. Gicßmrr Anzciger. Erscheint wöchentlich dreimal: Dienstags, Donner. ftagS und Samstags. — Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Nr. 126 Samstag den 30. October 1869 Amtliche Bekanntmachungen Gießen, am 20. Bctober 1869. Schweine (1 trächtiges Mutter-, 2 Mast- und 2 Läufer-), 12 Hühner, 12 Enten, 1U050) >)0UdllÜl|d)C Kd ft, als: Gouda-, Stecken bei I. Wallach am Markt. Flur Nr. 3/84 5/22 r,,22a Gießen, den 21. October 1869. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. K. Vogt, Ortsgerichtsmann. Flacon 45 Kr. 10112) Nuss. Sardinen, Anchovis, Maronen, getrocknete .Kirschen, franz, und deutsche Brünetten empfiehlt Emil Fischbach, Seltersweg. cuKlftr. 336 Acker am Krofdorfer Weg, gibt 1 fl. 44^/4 kr-, 266 Wiese in den Weiden, 132 Wiese daselbst, 462 Acker, auf den Holzweg, hinter den Schießgärten, gibt 1 fl. 25V4 kr., 38 Acker am untersten Riegel- pfad, gibt 4'/z kr., 38 Acker daselbst, gibt 4'/- kr-, 134 Acker das. (jetzt Garten). 10067) Montag den 1. November, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Nathhause die nach- verzeichneten Grundstücke, den Gottlieb Strauch's Erben gehörig, versteigert werden, als: Versteigerung alter Oefen. 10092) Donnerstag den 4. November, Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Landeszuchthaus Marienschloß 28 Stück durch die Einführung von Steinkohlenfeuerung entbehrlich gewordene, größ- tentheils noch wohl erhaltene und zu Holz- und Braunkohlenfeuerung sehr gute Oefen, sowie noch sonstiges altes Eisenwerk, gegen sofortige Bezahlung meistbietend versteigert werden. Gießen, am 27. October 1869. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Verh. des Kreisbaumeisters: Schäcker, Kreisbauaufseher. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. März 1870 gestattet. Die Großh. Bürgermeistereien der umliegenden Orte, werdest ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 29. October 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt. Feilgebotenes 10086) Stets Auswahl in fertigen Winterhüten für D a- men und Kinder bei , Wilhelmine Fuhr, _______________Seltersweg. 10113) Eine Partie Fichten-Stämmchen und Fichtenreiser von der Anlage an der östlichen Seite des Friedhofs, sowie Linden- und Obstbäumchen, sollen wegen der Verwendung des Platzes zum Friedhof Montag den 1. November d. I., Nachmittags 2 Uhr, an Ort und Stelle versteigert werden. Gießen, den 29. October 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 26 247 16/24?a M/248 Versteiqeru ngen. 10085) Montag den 8. und Dienstag den 9. November l. I., jedesmal Morgens um 10 Uhr anfangend, lasse ich in der Notenberger'schen Hof- raithe hier meistbietend versteigern: 3 Pferde (2 Rappen und 1 Schimmel), 1 Paar 4jährige Ochsen, 5 Kühe, 3 Rinder, 2 Stiere, 2 Kälber, 1 Ziege, 5 6 Stecken 2-/2 „ 43/i „ 119 Wellen 1 Stecken 3-/4 „ 23/4 „ 97 Wellen Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 10115) Montag den 8. November d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwaide, Distric- ten Faulerboden, .Hochwarte und Heinges- boden, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: Betreffend: Die durch Beitreibung der Gemeindegelder im III. Quartal 1869 entstandenen Kosten. Das Allendorf a. d. Lda., 27. October 1869. H. W. Moll. Buchen-Scheidholz, „ Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz, Eichen-Scheidholz, „ Prügelholz, Brodpreife vom 30. October bis <>♦ November 1869, nach eigener Erklärung der Bäcker: 4 Pfund gemischtes Brod 16% kr. 2 Pfund gemischtes Brod 8*/4 kr. 4 Pfund Roggenbrod 14 kr. 2 Pfund Roggenbrod 7 kr. Das beste Mittel für Magenleidende bei momentanen Verdauungsstörungen, Ueblichkeiteu, Nachwehen von Excesseu, besonders aber schlechte Magen und Blähungen zu kuriren, die vom schlechten und saueren Bier Herkommen, ist unstreitig der von (10080) Gebr. Mack Versteigerungen. Versteigerung von veredelten Obststämmchen bei der Stadt Gießen. 10114) 100 Aepfel-, 100 Birnen-, 20 Kirschen-, sowie 15 Reineclauden- und Mira- bellen-Bäumchen sollen Samstag den 6. November d- I-, Vormittags 11 Uhr, auf dem Marktplatze vor dem Rathhause öffentlich versteigert werden. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 29. October 1869- Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 4Oeconomiewagen verschiedener Schwere, 2 davon ganz neu, 3 Pflüge, 2 Eggen, 1 Schiebekarrn, 2 Kartoffelpflüge und 1 Scbuhegge, 3 Paar Geschirre (2 Pferd e- und 1 Ehaisengeschirr), 3 Ackersille, 1 Ochsengeschirr, 1 vollständiges Reitzeug, Hemme, Leiter u. Spaunkctten, 1 Frucht- fegemühle, 1 Dickwurzmühle, 2 Stroh- bäE, 1 Kelter mit eiserner Schraube, 6 Bütten, 2 große und 4 kleinere, diverse leere Branntweinfässer, 1 ganz neuen großen Kücheirchrank mit 4 Thüren und Glas, 2 Kleidcrladen, eingelegt, von Eichenholz, 1 Schrank und sonst überflüssig gewordenes Oeconomie- u. Haus- geräthe. 3 17 2663 9 1 60 3 3145 Nadel-Stangen " 1720 Die Zusammenkunft ist am Lumpenmannsbrunnen. die Großherzoglichen Bürgermeistereien Albach, Allendorf a. d. Lahn, Allendorf a. d. Lda., Annerod, Bersrod Beuern Daubringen, Dorf-Gill, Ettingshausen, Garbenteich, Hattenrod, Hausen, Lich, Mainzlar, Münster, Oben-Hörgern, Rödgen' Ruttershausen, Steinbach, Treis, Trohe und Watzenborn. Wir erinnern Sie an Einsendung der Verzeichnisse über die durch Beitreibung der Gemeindegelder im III. Ouartal 1869 entstandenen Kosten. In Verhinderung des Kreisraths; _____________________________________________________Ketuts, Kreis-Assessor. „ Slockholz, „ Reisholz, Nadel-Prügelholz, 10054) Herren-Filzhule, pr. Stück 1 fl. 45 kr., bei I. Köhler, Seltersweq. ioo45) Krantfässev, neue und gebrauchte (Weinfässer), in allen Größen, empfiehlt H. Schwall, Lindenplatz. „ „ Stockholz, Wellen „ Reisholz, Eichen-Stämme mit 339 Cubikfuß, Buchen-Stamm „ 107 „ Nadel-Stämme „ 2264 „ Eichen-Stangen „ 15 „ Nadel-Stangen Blumcn-Iwikbcin, als: Hyazinthen, Tulpen, Tazetten, CrocnSs, in den schönsten Farben, sowohl für Töpfe und auf Gläser, als auch für das freie Land geeignet, empfiehlt die Han- dclsgärtnerei von Carl Deines, (10074) Asterweg, an der Schoor. 10062) Hafer und Kleie ist stets zu haben bei M. Engel, am Kreuz? I Moritz-Bier ______________________________bei E. P i p p. 10094) Genähte Corscttcn und Erino- linen, letztere in neuester Facon, empfiehlt zu wiederholt billigeren Preisen _______________ I. Eh. Netter. 10111) Extrafeine» Birnen - Gelse empfiehlt Emil Fischbach, ______Seltersweg. 10096) Der Lahrer „Hinkende Bote" für das Jahr 1870 ist zu haben bei Wilhelm Klee, __________neben dem Rathhaus. Winter-Handschuhe in großer Auswahl bei Wilhelmine Fuhr, (10087) Seltersweg. 10095) Ein Garten, am Wirmarer Weg gelegen, ist zu verkaufen. Näheres bei ___________ Carl Aug. Faber. Maaren - Versteigerung. 10053) Montag den 1. November und die folgenden Tage, jedesmal von Nachmittags 1 Uhr an, werden im Hause des M. Heß am Lindenplatz dahier die zu dessen Debitmasse gehörigen Maaren, bestehend in Damenmänteln, Jacken, Kaputzen, Stickmustern, Bändern und sonstigen Modeartikeln, öffentlich versteigert. Gießen, den 26. October 1869. Der Massecurator: ____________________M. Pilger. 10116) Die Versteigerung der. Grundstücke des Joh. König hat die Genehmigung nicht erhalten, und sollen dieselben Montag den 1. November, Nachmittags 3 Uhr, einer nochmaligen Versteigerung ausgesetzt werden. Gießen, den 29. October 1869. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. _______________K. Vogt._________ Edamer und Nahmkäse, letzterer in 1-Pfund-Paqueten, in Stanniol, pr. Pfund 24 kr. Um diese schmackhaften feinen Käse in Ine,iger-Gegend einzuführen, erlassen wir beide ersteren Sorten zu gleichem Preise, wie den Schweizerkäs und werden dieselben in jebem beliebigen Quantum abgegeben. __I- A- Busch Söhne- i Fasteiibretzelil, Stollen und Windbeutel, täglich frisch, bei________________ F. Zülch Wittwe. Flacon % °A- t&ei fee -s/0060) 'n eine C bruiker-z Diethe. 1012?) e bei Frau At 10091) ( ist zu vermi 10141) ( iner. 10098) i micthen. J 10123) 1 eine mit & stadt Lit. ü 10055) vor dem 0! sarden-Wok oder auch t 10124) Cabinet ist ______C 10097) ( ist beziehbai 10098) ( binet ist zu 10101) Frankfurt a. M., Töngesgasse 50, steht ein großes Lager zum Verkauf aus freier Hand im Einzelnen oder Ganzen. Die Preise sind nach Serien, und zwar : Gestrickte wollene Halbstrumpfe von — st- 12 kr. an das Paar, Wollene Männcrjacken >, — ,, 45 „ „ „ ötua, Baumwollene Unterhosen, roh oder schön Paar, 1 Giessen. .3. 5 zur Auswahl vor. H. Hoch statt er Wittwe, Schloßgaffe. - Carl Frech. (10103) 15 18 15 24 Stück, Paar, Stück. >/g engl. Pfd. Topf k 54 Krz. 1 engl. Pfd. Topf ä fl. 5.33. Wer Nicht getäuscht sein will, ackte auf diese Unterschrift. 10131) Wegen Aufgabe meines seitherigen Geschäftes beabsichtige ich zwei Pferde, einen Wagen und sämmtliches Zugehor aus freier Hand zu verkaufen. . Herinann Spiev. 1 V' \ - gebleicht, Wollene Damenjacken, über das Kleid 10121) Mein Lager in Thee von I. H. Mei ding er in Frankfurt a. M- und Chocoladc von I. PH- Wagner in Mainz empfielt PH- Schlatter. 10082) |Den durch seine vorzüglichen Eigenschaften allseitig rühmlichst bekannten Lofodinisclien Dorscli- Ijebertliran von S. Draisma von Valkenburg in Leeuwarden hält stets vorräthig in Originalflaschen ä 42 kr. Fr. Bieler in Giessen, am Kreuz. Das General-Depöt: II. Sardemanii in Cöln. Auslese aus guter Lage, empfehlen Gebrüder Mayer. 10075) Brünellen, franz, und ital. Macaroni, neue Häringe, per St- 4 kr., frische Cttronen, per St- 6 fr. und Sardellen billigst bei Ernst Hermes, Materialist. Os |1 11 Zu haben in Giessen in den Apotheken von Dr. Hempel^ v. St. George, Dr. MettenIieimer und in der Handln n g von Einil Eiscllbacli, Seltersweg.<10072) 10130) Strohdeckcn in großer Auswahl sind stets vorräthig bei ... Hermann Drckor«, Neuenbäuen- getragen, Wollene Seclenwärmer Lamas- und Buckskinhandschuhc Unterjacken auf den bloßen Leib „ t - Ferner feine Damenstrümpfe in gewöhnlicher und englischer Hohe, feine Herrensocken und Flanellhemden rc. , , M « Bei schriftlichen Aufträgen beliebe man gefälligst Referenzen auszugeben oder wird der Betrag i>r. Postvorschuß erhoben. Frankirte Anfragen werden franco beantwortet- 10052) Mein Lager in fertigen Regenschirmen ist auf das Reichhaltigste assortirt; die Preise sind billigst und für Güte und Haltbarkeit wird garantirt. Das Repariren und Ueberziehen von Schirmen in Seide, Za nella, Alpaca rc. wird prompt und billigst besorgt und liegen die Stoffe Detail-Preise für ganz Deutschland, i , engl. Pfd. Topf V-i engl. Pfd. Topf ä fl. 2.54. ä fl. 1.36. 10093) Mein gut assortirtes Lager in Modestoffcn, glatten und gestickten Weißwaarcn, wollenen und halbwollenen Flanellen, wollenenen Hemden, Zacken und Kinderjäckchen, Unterbeinklcidcrn, Shirtings und Hemdenshirtings, weißen Roulcaur-DrcllS, weißen und gelben Borhangstosseu, leinenen und baumwollenen Taschentüchern, Clac^- und Wintcrhandschuhcn, em- und zwelknopftgen Mili- tärhandschuhcu, Näh- und Besatzartikeln empfehle ich bestens. Schwarze Lüsters, Orleans und Alpacas, Thlbets und Eachemtrs halte ich stets in schöner Auswahl im Lager. Eh. Jicttcr. Mein Lager ächt A amerikanischer Nähmaschinen, in den neuesten und besten Systemen, empfehle zur geneigten Ansicht. Die Nähmaschinen sind nut allen Apparaten versehen und werden bei erleichterten Zahlungsbedingungen unter vollständiger Garantie und stets zu Fabrikpreisen verkauft. Zugleich mache auf eine Handmaschine eigenen Fabricals (System Wilcox L Gibs) aufmerksam, die ebenso wie die großen Maschinen mit verschiedenen Apparaten arbeitet , ganz geräuschlos geht und bei dem sehr billigen Preis von nur Thlr. 16 fürauö0aniinßeri. fejr ju W®Ien ,ft (10083) 3* Th. Haubach, Nahmaschinenfabrik. ,C 5 « »S24K -1 Jedes Packet des echten Gefundheits- Caffce's hat nebenstehende Unterschrift § lS69r Traubenmost, Ausverkauf. — - " — steht ein großes Lager zum § Prcismedsille Paris 1867. S Ausgezeichnete Cliocoladen von Starker & Pobuda, Stuttgart, empfiehlt R. Sattler, Gießen. ZS X s = - •— S S J Te - ä * § PH. Schlatter ^ipfiehlt fein vollständig Äsiortirtes Lager in Berliner Pelzwaaren, neue- ier Fa?on, zu billigen Preisen, als: Prima-Gummischuhe, Winter- und Glace-Handschuhe, Galanterie- und Portefeuillewaaren, Korb- und das Neueste in geschnitzten Holzwaaren, Billigste Strick- und Stickwolle in allen neuen Farben, und eine sehr große Auswahl in bunten und weißen Stickereien, von ersteren eine Partie zu zurückgesetzten Preisen. 1 üi. £ Da » bi tz'scher [ 15 Kräuter - Liqueur, *) fabricirt vom Apotheker R. Dllllbltz in Berlin, Charlottenstr. 19. Neumünster, den 12. April 1869. Ew. Wohlgeb. erhalten beifolgend 1 Kiste und bitte, mir nochmals 6 Fl. Ihres vorzüglichen Kräuter - Li- queurs zu senden; derselbe hat mir bei meinen Hämorrhoidalleiden ganz ausgezeichnete Dienste geleistet. In Erwartung u. s. w. Achtungsvoll L. Großmann. — Erfurt, den (i. April 1869. Herrn N. F. Daubitz in Berlin. Ich bitte um 6 Fl. Ihres Kräutcr-Liqucurs. Derselbe ist für mich unentbehrlich geworden und thut mir in allen Fällen außerordentliche Dienste. Hochachtungsvoll H. Lofi, Löwengasse 1473. *)Zu haben in Gießen bei Julius Wallach, । (10064) am Markt. . Iii* äa 75 ~ ® = - = - Actherischev M.!- dem Aroma einer dufteu- tlf den Kiefernwaldung gleich- vorzüglichste und beste sVVtffpf flir Wohn- Näucher- vJVvWVv n.KTanken- Zimmer, be- SUvitfi-" ^unflcns sonders bei u.Hals- Leiden, X’* Inhalation LL ä Flacon 24 kr. — 7 sgr. In Gießen zu haben bei (10079) I. Wallach, Markt. Um den Consumenten vor Täuschung und Missbräuchen sicher zu stellen, dass man ihm statt des AECHTEN LIEBIG’SCIIEN FLEISCH-EXTRACTS, nicht anderes Extract UNTERSCHIEBE, befindet sich auf ALLEN Topfen ein Certificat mit*der Unterschrift der Herren Professoren Baron J. von LIEBIG und Dr M von PETTENKOFER aU BUERGSCHAFT für die REINHEIT, AECHTHE1T und GUETE des LIEBIGS bLEISCII-EXTRACT. Nur wenn der Käufer auf DIESE Unterschriften achtet, ist.er sicher, das von obigen Professoren analysirte und controlirte AECHTE LIEBIG S FLEISCH-EXTRACT zu empfangen. Z Wo nicht unzweifelhaft unser echter Gesundheits-Kaffee zu haben, beliebe a*'Q Ä man solchen birect bei uns zu bestellen. (.lOOfö) 2.Z, Krause , 2 °/0 verzinst und auf Verlangen ganz oder stückweise zurückbezahlt werden. _ _ Die Anstalt gibt Darlehen zu 5«/0 Zinsen gegen Verpfändung von Liegenschaften in doppeltem Werthe; sie beicht gegen gleiche Verzinsung solide, börsengängige Werthpapiere mit % deren Curses, und nimmt auch stückweise Rückzahlungen in Tilgungs- ober_nn^ Agende Renten Versicherten, die Renten-Einleger, sind die Inhaber, Aktionäre, der Anstalt; ihnen fommen nickt nur die Zinsen und Zinseszinsen aus ihren Einlagen, sondern auch alle Gewinne aus den Geschaffen der Anstalt gut, ,o daß z. B. jede, 1844, bei Gründung der Anstalt gemachte Theileinlage von 50 fl. bis 1869 an Gutlchnsten und Baarbezugen ertra- IX. X. XI. 216 fl. 27 fr. 233 fl. 21 fr- 387 fl. 49 fr. , Daneben bleibt dem Einleger der lebenslängliche Bezug der Jahresrente, welche durch Absterben anderer Einleger derselben Altersflasse und Aufzehrung des Gutgeschriebenen bis auf 150 fl. jährlich steigen kann. ... Für pünktliche Erfüllung aller Verbindlichkeiten der Anstalt hastet deren ganzes Vermögen, einschließlich sammtlicher Rentcneinlagen (— Ende 1868 = 2,725,326 fl. —)• ' . .. r n Die Verwaltungskoslen waren bisher durchschnittlich nur l'/s pCt. der Jahreseinnahmen; sie sind wohl die billigsten aller ahnlichen^ffistalffn.^^ Auskunft, sowie wegen des unentgeltlichen Bezugs von Prospecten und Statuten der Anstalt, beliebe man sich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden *). Darmstadt. Die Direktion. *) In Gießen an Herrn A. L. Balser, Buchbinder. „ Lich „ „ C Volp, Gemeindeeiunehmer. „ Butzbach „ „ I. I. Scippel, Kaufmann. (9998) Zur Beachtung. 10146) Man erlaubt sich, darauf aufmerksam zu machen, daß man bei Herrn Ehr. Lony auf dem Berg von heute ab einen ausgezeichneten Schoppen Bier trinkt. 10145) Rohe Pclzwaaren, als: Felle von Mardern, Ottern, Füchsen, Iltissen, Hasen u. s. w-, kauft zu hohem Preise A. Schultheis jun., Kürschnermeister, Seltersweg Lit. C. Nr. 10. 10147) Privatstunden werden zu erthei- len gesucht. Näheres Wettergasse Lit. D. Nr. 25. 10142) Heute Abend: S p a n s a u und Gansüratcu im Darmstädter Haus. 10143) Hausbursche gesucht von Ehr. Wallenfels. 10144) Gut erhaltene Pelzwaaren werden nach neuester Mode umgearbeitet; Reparaturen schnell, gut und billig besorgt bei A- Schultheis jun., Kürschnermeister, Seltersweg Lit. C- Nr. 10. 10047) Eine tüchtige Haushälterin wird baldigst gewünscht. Von wem? sagt die Exped. d- Bltts. Badische allgemeine Versorgungsanstall ii* Karlsruhe, gegründet im Jahre 1835. Grundkapital Neun Millionen Gulden. 10107) Die für das Jahr 1869 zur Vertheilung kommenden nach den Rech- nungscrgcbnisscn wachsenden Leibrenten können vom 1. November an bei dem Unterzeichneten, gegen Vorzeigung der betrcffcnten Rentenscheine, von den Berechtigten in Empfang genommen werd-n. Gleichzeitig wird bemerkt, daß die XXV. Jahresgesellschaft in Bildung begriffen ist und bereits 664 Einlagen mit einem Einlagekapital von 38,948 fl. zählt. Der Beitritt zu dieser Jahresgesellschaft kann noch bis zum 31. December d. I.; wo dieselbe geschlossen wird, erfolgen. Außerdem schließt die Anstalt alle Arten von Versorgungs- und Lebensver- sichcrungsvcrtragcu unter den vortheilhastesten Bedingungen ab. Bei Lebensversicherungen beträgt die Prämie für ein versichertes Kapital von 1000 fl. bei einem Alter von " 25 Jahren, 30 Jahren, 35 Jahren, 40 Jahren u. s. w. 18 fl. 21 fl. 20 fr. 25 fl. 40 fr. 30 fl. 50 fr. Dabei ist indessen noch zu berücksichtigen, daß die Anstalt an Dividenden durchschnittlich 44 pCt- der Jahresprämien bezahlt, wodurch letztere noch bedeutend vermindert werden. Den Abschluß von Verträgen vermittelt der Unterzeichnete, bet welchem auch speeiclle Auskunft, sowie Prospecte, Antragsformulare tc. ?c. zu haben sind- (10107) I. B o e ck, Agent in Gießen. Danksagung. 10148) Auch in letzter Zeit wieder hat die hiesige chirurgische Klinik durch die Anordnungen des Direktors der Klinik, des Herrn Geheimen Medicinalraths Professor Dr. SB er iiher einen glänzenden Beweis von Geschicklichkeit geliefert- Ein Junge nämlich, an der Halsbräune feanf, den man bereits für verloren hielt, ist jetzt wieder vollkommen hergestellt. Die Eltern und Anverwandten dieses Jungen sagen hiermit sowohl dem Herrn Professor Dr. Wern her, wie auch dem HauSarzt der Klinik, Herrn Dr. Bose unb "ben Wärterinnen berselben ihren innigsten Dank- Wicseck, ben 29. Oetober 1869. Heinrich Schmidt nebst Frau und sämmtliche Angehörigen. 10012) Ich suche einen erfahrenen und tüchtigen Kuh-Schweitzer- G- Schaffner, Pachter der Ludwigshöhe bei Lang-Göns. 9898) Ein gut empfohlener, zuverlässiger Scribent, cautions- Aufforderuug zum Abbonnenient. 2 von Brüssel strasse 21. befördert täglich zu Bestes illustrirtcs deutsches Familienblatt. Wöchentlich erscheint eine Nummer.von Pi eher wall, 50; Leipzigerstrasse, 46 ; Steinenberg, 29; Stadt, Neuer Markt, 11 ; Markt, 17, Königshaus ; Kronprinzstrasse, 1 B ; Elsassergasse, 1 ; Obere Grabenstrasse, 13 ; Place du Molard, 2. fähig, sucht bei bescheidenen Ansprüchen Stellung. Offerten bittet man bei der Erped. d. Bltts. gefälligst abgeben zu wollen. Hamburg, Berlin, Basel, Wien, Leipzig, Stuttgart, Zürich, St. Gallen, Genf, jUAASENSTEINdc VOGLER ! Zeitungs-Annoncen-Expedition, in Frankfurt am Main, grosse Gallusstrasse 1. im 1. Stock. Die Annoncen-Expedition . ti. IHIIIE «fe Co Auswanderer nach Amerika befördert wöchentlich vermittelst Dampf- und Segelschiffen bei reeller und billigster^ Bedienung I. M. Schulhof, am Mthhaus. Durch langjährigen Aufenthalt in Amerika bin ich im Stande, jedem Auswanderer die beste Auskunft zn ertheilen. Skizzen aus der Gegenwart, Criminal gcscutchtlichen Writthciluugcu, Biographien 2C. Monatlich erscheint ein Heft von 4—5 Nummern. DaS erste reichhaltige Heft des neuen VI. Jahrgangs wurde soeben ausgegeben und ist durch alle Buchhandlungen und Colportcurc zu beziehen. Preis pro Quartal 18 Ngr. Preis jedes Heftes 6 Ngr. Zu Bestellungen empfiehlt sich die Daheim-Gxpcdition in Leipzig. II Diritto, G azzetta d Italia, G azzetta di Firenze, V Opinione Nazionale, ____ Gazzetta dei Händleri etc. Neuer Wall 62. Rue de Pepin 33. Wohnungs Veränderung 10081) Hiermit die ergebene Anzeige, daß ick meine seitherige Wohnung verlassen und nunmehr Seltersweg Nr. 60, bei Herrn Kaufmann Heinrich Weidig, wohne. Auch bringe ich meine schon bekannte Flecken- und Neuwascherei in Herrengarderobe, sowie mein Herren! leibermachergeschäff, in empfehlende Erinnerung. G. F. Rupp, Herrenkleidermacher. den Originalpreisen Inserate iat alle Zd(u»ge9i aller Länder. liefert über jede Annonce den Beleg < Frankfurt a. M. Stuttgart Rossmarkt 7. Königsstrasse 25. ganzen Bogen mit prächtigen Illustrationen, interessanten Novellen, Romanen, flefrfj nflsdinp fcfj luug. 10108) Ich beehre mich hiermit ergebenst anzuzeigen, daß ich mich dahier als Drechsler etablirt habe und sehe, unter Zusicherung reeller und billiger Bedienung, recht zahlreichen Aufträgen entgegen. Heinrich Burger, Wolfengasse Lit. C- Nr- 94. München Hamburg Kaufinger- ' " 3S eti 1BV1" „ gratis und bewilligt bei grösseren® Aufträgen die günstigsten Bedingungen. Avsführliche Zeitungsverzeichnisse gratis-franco. Alleinige Vertreter der bedeutendsten italienischen Journale : i-frifdjöädier zu stiessen. Sonntag den 31. Oktober. Georg Busch am Kreuz. Carl Wallenfels II. an der Wettergasse. Ernst Wallenfels in der Wallthorstraße- MeckUche Auzeigeu. Evangelische Gemeinde zu Hießen. Gottesdienst. Arn Reformationsfeste, den 31. Oktober. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Pfarrer Landmann. (Collecte für den Verein der Gustav-Adolf- Stiftung. Si o D u I t r t c. Den 24. Oktober. Eduard Peter Kriegbaum, Hautboist im Großh. II. Infanterie-Regiment dahier aus Darmstadt, des Großh. Gardeunterofficiers zu Darmstadt, Heinrich Kriegbaum, ehelicher Sohn; und Helene Ernestine Fillmann, des hiesigen Bürgers und Glasermeisters, Christian Daniel Fillmann, eheliche Tochter. Getaufte. Den 24. Oktober. Dem Ortsbürger Storndorf und Schneider dahier, Heinrich Roth, ein Sohn, Heinrich Valentin, geboren ben 29. September. Denselben. Dem Bürger und Schreiner, Johann Heinrich Schneiber, eine Tochter, Caroline, geboren ben 16. September. Denselben. Dem Bürger unb Kürschner, August Schultheis, eine Tochter, Marie Christiane Mathilbe, geb. ben 24. August. Denselben. Dem Bürger unb Schreiner , Friebrich Kratzenberger, ein Sohn, Friebrich Wilhelm Georg Heinrich Martin, geboren ben 25. September. Denselben. Dem Bürger und Kaufmann, Friedrich Karl Klingspor, ein Sohn, Friedrich Wühlern Gustav, geboren ben 9. September. Beerdigte Den 23. Oktober. Johann Paul Stenger, Bürger unb stäbtischer Arbeiter dahier, alt 61 J.^3 M., gestorben ben 22. Oktober. Denselben. Karl Friebrich Ramspeck, Bürger unb Schneibermeister dahier, alt 34 I. 10 M. 8 T-, geft. den 21. Oktober- Denselben. Ein unehelicher Sohn, Karl, aus Meiningen, alt 13 T-, gestorben ben 21. Oktober. Den 24. Oktober. Katharine Lemp, bes Ortsbürgers zu Treis an ber Lda. unb Schäfers bahier, Georg Lemp, eheliche Tochter, alt 7 M. 10 T-, gestorben ben 22. Oktober. Den 26. Oktober. Katharine Marie Loos, geborene Manbler, bes verstorbenen hiesigen Bürgers unb Wirths, Johann Balthasar Loos Wittwe, alt 63 I. 2 M- 5 T., gestorben ben 24. Oktober. Den 28. Oktober- Heinrich Pfeiff aus Steinbach, alt 64 I., gestorben ben 26. Oktober. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche > besorgt Pfarrer Dr. Seel- (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu Ar. 128 des Kichener Anzeigers. Feuilleton. „Hyacintha," sagtet er, ihr mit unendlicher Zärtlichkeit in'- Auge blickend, „Du bist sogar noch hübscher wie ich Dich mir in meinen Träumen gemalt habe. Und so bast Du wirklich während aller dieser Iah/e geglaubt, ich bc. kümmere mich gar nicht einmal um Dich?" „Wir Alle konnten ja gar nicht andere wie dies glauben," antwortete Hyacintha mit Nachdruck. „Noch auf dem Tvdtenbette sprach sich mein Adoptivvater tief bekümmert darüber aus, kaß es ihm niemals hatte gelingen wollen, meinen Namen und meine Herkunft in Erfahrung zu bringen." „Aber das klingt ja doch Alles ganz merkwürdig auffällig und seltsam sagte ter Obrist, außerordentlich erstaunt um sich blickend. „Ich besitze seine Quittungen über die Gelder, welche ich für Dich einge- zahlt habe, und sogar Briefe von Dir selbst, wenige zwar allerdings nur, aber ^ch 'mmer Beweise, daß Du sehr wohl von der Existenz eines Vaters wußtest Sage doch, schriebst Du nicht so. als Du noch Kind warst V" Mit dies.n Worten nahm er aus seinem Taschenbuche einen von Kinderhand gekritzelten Brief hervor, der mit dem Namen Hyacinth« unterzeichnet war und den diese denn auch sogleich wiedererkannte. „Es ist eines von den Exercitien, wie ich sie in meinen Kinderjahren in Herrn Willert's Unterrichtsstunden nieversckrelbcn zu tbun pflegte. Laß doch sehen! Ja wohl, ich erinnere mich gerate dieses Briefes noch ganz wohl. „„Bericht eines jungen Märchens an ihren in der Ferne lebenren 93*ter über ihre Fortschritte in den Wissenschaften,"" war das Thema, welches er mir da. mals zu diesem Briefe gab. O mein Vater, wie schändlich, wie abscheulich sind Sie doch betrogen Worten!" „Willert — Willert? Ganz recht, das war ja der Name des Mannes, der, nachdem er, Gott mag wissen wie, in Paris meine ostinrische Adresse in Erfahrung gebracht, mir Fräulein Mathilden's Tod und Deine Aufnahme in die Familie von Bergen mittheilte. Im Namen des Barons, wie er sagte, stipulirte er denn auch die Summe mit mir, die ich jährlich für Dich zahlen sollte." „Sie standen damals schon mit diesem Manne in Correspondenr?" sraate Hyacinth« äußerst erstaunt. „O, jetzt begreife ich Alles. Es war dieser Mann, der uns verrieth. Mein Adoptivvater hat nie einrn Pfennig Geld von Ihnen erhalten, sondern alle Kosten meiner Erziehung aus eigenen Mitteln bestritten, ohne mich dies aber auch nur jemals im Geringsten empfinden zu lassen." Sie erzählte kurz und hastig Alles, was sie über die gehkimnißvollen Um. stände wußte, durch welche dem Baron ihre Herkunft unbekannt geblieben war, und der Oberst horte ihr mit stets mehr und mehr wachsendem Erstaunen zu. „So kann es Niemand anders wie Dein Informator gewif-n sein, der die Quittungen ausgefertigt hat!" rief er aus, als sie schwieg. „Wir sehr b-dauerle der flulc Baron nicht fiel«, daß nicht« nb« mcinr H-rstummuug m Ertahruug zu bringen war. denn» hegte ja den angelegentlichen Wunjch, nuch mit dem armen Carl »erheirathe, zu jeden. Rein, nein l Hier ist entweder ein grober ^reihum oder Betrügerei im Spiele. Glaube mir' jene Quittungen sind gefälscht!" ' ,ene Ein Geläute der Hausglocke unterbrach ihre Rede. „Da ist der Herr Oberst zweifelsohne schon," sagte Felicie. „O, ,o beeile Dich doch, liebe, gute Felicie! Glätte mir das Haar und °rt,nV*?en "N wenig!" bat Hyacinth« in fast fieberhafter Aufregung. Nachdem die Französin e.n Gefäß mit Wasser gefüllt und unserer jungen Freundin d.e To.lettebursten zur Hand gelegt, überließ sir es dieser, die Spuren der durchwachten Nachts an ihrer äußeren Erscheinung so gut wie möglich zu verwischen und ging in S Wohnzimmer hinab, um dem dort harrenden würdigen Officier die BcwillkommnungSartigkeiten zu erzeigen und ihm das sofortige Er- scheinen seiner Tochter anzukündigen. ° Mit glühenden Wangen und hochklopfender Brust fand sich Hyacinth« gleich darauf in der Gegenwart einer hohen, imposanten Persönlichkeit, eines schönen Geistes von reinen, edlen Gesichtszügen, wieder. w Von einem Arme war augenscheinlich nur noch ein Stumpf üb?ig geblieben den andern streckte er, fobah) er ihrer ansichtig wurde, unserer Hyacintha ent- gegen, wahrend seine tiefe Bewegung ihm nur die Worte: „mein Kind, mein einziges, süßes Kink!" hervorzustammeln erlaubte. Hyacintha blickte dem Greise auf einen Augenblick wie prüfend in das männliche edle Gesicht mit dem treuherzigen, offenen Ausdrucke „Mein Vat.r, mein theurer Vater!" rief sie dann plötzlich aus, intern sie bie Slrme um den Hals des alten Herrn schlang und ihm den Mund zum jtufje bot. 0 h,r 5?" v.°" il)m lout jenen Quittungen jährlich kingezahlte Summe war in der 4.0at eine ganz unbedeutende. . „Dies Geld wird denn ja aller Wahrscheinlichkeit nach für Dich verloren sein, liebes Kind, doch hast Du wenigstens niemals Mangel zu fürchten, da Du "l®‘ l"ndcen auch die kinder- und gattenlose Fürstin Daskowna beerbst, w.lche noch in diesem Sommer gänzlich zu uns überzusiedeln gedenkt." „Ektzt, za wohl, jetzt verstehe ich Alles ganz klar und deutlich!" rief -Nyacintva. 1 tirOn tfr Gelegenheit und dem unbedingten Vertrauen, welches ihm der Baron schenkte, verführen, sich jene Gelder selbst anzueignen, - intern er fein Gewissen vielleicht durch die außerordentliche Mühe und Sorgfalt beschwichtigte, die er auch in Wirklichkeit auf meinen Unterricht und meine Er- mm"? b-zubttt.'"°"" t,r ®°ro» itm sr-ilich nuß-rd-m noch a “b.,r er denn nur fein b-trüg-risch-« Spie, wäbrmd jener 3eit sortzufuhren, da er sich mit meinen Brüdern auf Reisen befand?" -rwid"rtt"d-r^Obr!°ff'°' 31""e cinm<,t im Voran« bezahlt," tra/in Mcfe Anordnung auf Willert's ganz besonderen Wunsch." „Dann, »a, dann mußte rS ja natürlich ein Leichtes für ihn sein, jene Betrügereien auSzusuhren!" rief Hyacintha. 1 ' 1 $8.a.hr' Sie nur, er hat mich um meine Hand angesprochen. Ganz gewiß wußte er sehr genau, welche Aussichten mir die Zukun t bieten sollte " hnn ^;Uurhd>' ""U.rl.ch!" stimmte der Obnst bei. „Natürlich war der Schurke von Allem nur gar zu genau unterrichtet. Nur das Eine will ich Dir sagen, Hyacintha, fugte der alte Herr nach kurzer Pause höchst erbittert h n,u. (Fortsetzung folgt.) ^f'n£ in eintm chronischen Zustande von Niedergeschlagenheit und " 1,4 8“r ">ehr -mporzur-iß-u v-rmug. ..n., ch .l?orle' M,et der Verdacht auf ihm, ein entsetzliches Verbrechen be- 2 ^?'ben, und dies scheucht die Leute, sobald sie davon erfahren, noch außerdem tbuL" 4 ' “ fd" CÜPm6' verschlossenes Wesen schon falschtcr 6'nau eben so unbegründet ist, wie diese Quittungen lsch/nd- r>ef Hyacintha mit Lebhaftigk/it aus, indem sie die Rolle Papiere lbra ^ters znrückgab. „Ich bin jetzt fest überzeugt, daß der- / der so lange Jahre hindurch sein schwarzes Spiel mit - a Schick,ale getrieben, dessen Dasein ich so häufig geahnt, den ich aber letzt erst in seiner ganzen Scheußlichk.it erkannt habe, auch die Schuld an des armen Berthold jetzigem Elende trägt." "W"6 n“n' J>Pac«n»ba, da wir einander ja wicdergefunden haben," sagte Oberst von Goldstern, das junge Mädchen zärtlich auf die Stirne küssend, — „nun, da wir einander ja wiedergefunben, was beginnen wir? §>ast Du Lust sogleich nach meiner kleinen Besitzung am Rhein mit mir abzureisen?" ' Hyacintha war bereit, ihrem theuren Vater bis an's Enke der W.lt zu folgen. Nein, nein, mein liebes Kind, ein so sehr weit entferntes Reiseziel wollen munter * tlfg'na tod) lleber "'^ht wählen," entgegnete der alte Militair f9ebfn!e vielmehr, meine letzten Lebensjahre auf jenem Gütchen am Rhein so redit ruhig und gemüthlich zu verleben. Ach, wie wohl es mir ein iöd,ht4tn flki4 . n.l!n >f!nfr Tochter, ihr liebkosend das goldene Haar streichelnd, ,npmfd* "ber ihre Gebu.t und ersten Leben-zahre, was sie bereits von FUicie erfahren batte und wir kein freundlichen Leser daher hier auch nicht noch einmal zu wiekerholen brauchen. d-nn ,inmaI "" und sage mir, °b Dir die Fälschung dem «*"’a li‘6 ^uge über die Papiere hiugl-it-u, schüttelte aber mit ich „'st genau die des Barons," sagte sie, .und doch weiü ‘«»KÄÄSÄX da sa°st*v°ü?°a!! ,e6\lci4,'mrat "" S“ glauben, Kind, denn wa« Du MakLL^^L7m7ch.'^°b'"^' °"ch-- ich mir stet« von Fräuieiu gesehen^"" fra3‘» Hb°-mtha. „Hat Berthold diese Quittungen , ?ie "ü" -« “« überhaupt Wahl tingesallen, «an den 2 7 " , " "U-b nur zu sprechen, da ich ja nicht die g-riuqst- 3cte Di- S°che"m;b"ß diese nicht in die rechten Hände g/rathen s-iem mi» »üb' D-in- Sranj°st7beschuIdigÜ"Lich°s-i. ’f” -k-s-'n 3ah?°'n°fn""d"r g"ü! ,ern^,ä,P6' ,U b-b-n und dabei sogar meine i6n d»°AnlalI T ®Jr8,n l»b ich in Frankreich nur wenige Mal-, wa IHN der Zufall mir auf eine oder zwei Stunden in den Weg führte. Er horte, welche Ansprüche ich auf Dich erhob, erkannte sie an und aab «ri/r-7"g.ga7g-n"^^' Un8,ii,,lid,tmeifc ■“ weinem Par.-man.-au f. «’ mi4 unl> tVti a‘r tlE W"1®0"' »Uber -r benahm stch auch auffällig fremd Die Namenlos r. Novelle von Theodor König. (Fortsetzung.) Außerdem b-stud-t stch jener Herr im Besttze Ihre« G-burt-scheine« und ST ®'"7"» 8“'e" Sraukm Mathilde ausgestellten Atteste«, Warin diese b-stategt, toie in Stackhalm au« den Hunden der Fürstin Da-kaa-na in Empfang genommen zu haben. n ü D«S überzeugendste Zeugniß für Ihre sehr nahe Verwandtschaft mit jenem £>errn hat aber die Natur selbst ausgestellt, denn Ihre Aehnlichkeit mit ihm ist gerade wunderbar zu nennen. v 1 „Wenn dem so ist, so sind jene Quittungen meines Adoptivvaters gefälscht'" rief Hyacintha mit äußerst entschiedenem Tone der Stimme aus. „Unser gute, brave Baron wäre schlechterdings gar nicht dazu im Stande W gu führen Handlungen uns, feine Hausgenossen, Alle hinter'- Ach, Fräulein, es ist dies ja nicht das erste Mal, daß ich sehe, wie Sie den Freunden Ihrer Jugend mit säst blinder Treue anhängen ungebukigbfnfe rief Hyacintha Nedaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr- Chr. Piet'ch) in Gießen- lieber Ansichten ist schwierig geworden. Die Einigkeit im Cabmet ist wieder hergestellt. Der Justizministrr Ruiz Zorilla verzichtet auf sein Project, den Etat res CultuSminrsteriumS, ins- besondere den der Geistlichkeit zu beschränken. Morgen findet eine große Versammlung statt, um die Ko- nigSwahl zu besprechen. Die französische Regierung hatte für ren 26. Ortober Alles vermieden, was einer Drohung oder Herausforderung ähnlich sehen konnte Dennoch war Kreurreituna" theilt mit: Der Finanzmi- nisterv.dHeydt hat um seinen Abschied nachge- sucht. An dessen Stelle ist der Präsident der Seehandlung, der wirkliche Geheimerath v. Camphausen, zum Finanzminister ernannt worden. Die aus den Parteien der Cortesmajorität gewählte Fünfzehner-Commission ist zusammengetreten und sucht eine Versohnungssormel betreffs der Mo- narchie-Wahlfrage auszustellen. ES hecht, Sttrano drohe die Regentschaft nieverzulegen, falls dle Par- teizerwürsnisse forlvauern sollten. October. Die behufs Lösung der Mona.chensrage zusammen- getretene Fünfzehner-Commission setzte ihre Beralhung die ganze Nacht durch fort. Da keine Einigung zu erzielen war, wurde die Lösung auf spätere Zusammenkünste vertagt. Die künftige Fortdauer versöhn- 5n^kn6bnrfl, 22. Oct. Der Hülfschreiber beim ArntSg«. richt l 'n Had^leben, Jep Jacobs«" an« Broack« war der vossätzllch«n Körperverletzung, der Gefahrdu.g öffentlichen Friedens und der Amtsehrverletzung angeklagt. Heute fand die Verhandlung der Sache vor der Strafkammer de- h.eng.n ÄreiSaerichtS statt. Die Beweisaufnahme ergab. 1) daß der Angeklagte ein berüchtigter Wühler der dänischen Parte, bei einem Erntefeste den Handelsmann Voigt auS H°d«Sleben drei, mal heftig in- Gesicht geschlagen und »war °uS ke.ner andern Veranlassung, al« weil derselbe deuifch sprach; 2) daß de,: An. geklagte durch Redensarten wie „blutbeflecktes deutsches Pack,,, Schleswig.holsieinische Aufrührer und LandeSverrLther -c. An- ""ÄüsBad"°n, 25. D.t. D-- „Ni-b--h-in.«u-i--"°<- richtet, vor ewigen Tagen in einer Weise welche von allge. meinem Interesse ist, von ein-m.falschenZwa^aneniwck. Dasselbe ist gegenwärtig hn Besitz eines Dtiahburger oca s mannS und so genau nachgemacht, daß sich selbst .^anjost. sche Bank daran irren könnte. GS trügt die 2abrr«zahl 18 . den Kopf mit der Lorbeerkrone und da« kaiserliche Wappen., die Prägung ist von ausgezeichneter Vollkommenheit - da« f sche Stück hat genau da« Gewicht und den Klang der ächten Zwanzigfrankenstücke. Vermuthlich hat der 8alf4munic' baf. felbe aus Versehen auSgegeben, indem er vergessen^hatte, « »u vergolden. Die franz. Bank, der eS wahrscheinlich daran gelegen ist das Geheimniß dieser Fabrikation zu untersuchen, ist in Unter, Handlung, um in den Besitz diese« falschen Zwanzigsrankenstuck« zu gelangen. In der neuesten Nummer bringt nun das ge- nannte Blatt einen Brief de« Chemikers, Professor Schmid in Straßburg, mit weiteren interessanten Einzelheiten. Herr Schmidt erzählt, daß er vor etwa zwölf Monaten ein ahnliche- Stuck in seiner Easse gehabt habe, welches aber ehr gut ver. goldet gewesen, im Klang, von dem gewohnllchen Klange deS Goldes verschieden, im Gewichte aber gleich. «-"Mische Analyse ergab «ine Mischung von Silber und Mat,na im Verhältniß von 5 Gramme« 7 Centigr. Plaien auf 1 Gr. 33 Ecnligr. Silber. Die Vergoldung war vermittelst deS flaloaro, plastischen Verfahrens angebracht worden. Darnach ließ fick> auch dec Gewinn deS Falschmünzers leicht berechnen. Schmidt berechnet das Goldstück auf 4 Fr. 6 Cent.. 2unb>94 Cent. Fa brikationskosten. so daß der Reingewinn demnach IS Ar. sur jedes falsche Stück betragen wurde. AuS diesen verschiedenen Thatfachen dürfte zu schließen sein, daß der Falschmünzer em» mal aelebit genug ist, um daS alte Verfahren aufzugeben, und daf er zugleich reich genug sein muß, um sich Rohstoffe ver- ° -in»-»'d>.° wi- L e*. **» --»»«. *«• lalle sind. Da« ganze Vorkommniß erscheint uns daher einet roeltibtcn0cn,1123. ’Dct? Ein schauderhaftes Ereigniß halt. Abend unser sonst so stilleS Städtchen in Bewegung versetzt. Tie bejahet« Ehefrau deS hiesigen Bürgers und Drebermeister« L. Schneider wurde inmitten einer Blutlache, mit schweren Kopfwunden, in der Scheune liegend aufgefunden. Noch in der Nacht starb di« Unglückliche. Ta« Bewußtsten war nicht mehr zurückgekehrt und konnten somit von ihr keinerlei Anga- ben gemacht werden. Die Untersuchung wird ergeben ob em unglücklicher Sturz vom Heuboden oder ein Verbrechen dem traurigen Vorfall zum Grunde liegt. VciDtta. Nack einer Zusammenstellung im Börsenblatt 1 für den deutschen Buchhandel worden ton Leipzig au« im ->ai-re 1868 138,200 Eenlner Bücher versandt: im ^ahr« 1 b’üu,™ di- «.Krt.«« 1866 116 900 Eentner und im Jahre 1867 129,300 Zentner. — Die Zahl der im Jahr 1868 erschienenen Neuigkeiten wird mit 12 936 angegeben, während diese im Jahre 1863 11.719, Jahre 1866^10.756 und im Jahre 1867 12.074 betrugen WRien 26. Oct. Der RelchekriegSrninister hat sur die Führung der militärischen Operation in Dalmatien wahrend der Abwesenheit deS Kaisers unumschränkte Vollmachten erhal- trn Der dalmalienische Landtag ist im Hinblick auf den Aufstand aufgelöst worden. Im Eyalet Bosnien hat der Gouverneur den Kriegszustand verhängt. 27. Oct. Ein Privat-Telegramm der „N. Fr. Presst vom 27. Oct. meldet: Der gestrigen Erpedition un- ter Oberst Jovanovic gelang die Entsetzung de« FoitS Dragali nicht. Die Oesterreicher mußien. von 2000 Insurgenten ha t bedrängt. daS Hochplateau vor Dragali räumen undzogen sich mit ziemlichen Verlusten nach Risano. Dragal und E.rekvice .„rück fortwährend von Jnsurgentenhaufen cernirt. Rom, 21. Oct. Die Zahl der Bischöfe, welche vom Bestiche de- EoncilS dispensirt zu fern wünschen, ist bereit« auf 63 gestiegen. Die meisten gehören den entlegensten Ge- genden Australiens. Amerika'« und AüenS an aber auch 3t« ?ien Portugal, Spanien, Frankreich, England und Deutsch- land sind dabei vertreten. Auch der Bischof von Eulm, Hr. v. d. Marwitz, wird nicht kommen. Au« Ncw-Aork wird ein Beispiel seltener Berufstreue gemeldet. Als nämlich vor einiger Zeit stiert G. Decker, em bei der Newyork- und Newarl Eisenbahn angestel ter Drucken- wächter/die Brücke über den Paffaic schließen wollte.fiel s«m achOähriger Sohn in'S Wasser. In diesem Augenblicke kam mit voller Geschwindigkeit ein Passagierzug.^°"S/braust und bet unglückliche Vater hatte kaum noch Zeit, die Brücke zu schließen. aber er blieb auf seinem Posten und wußte sehen, ' i« sein Sohn untersank. Erst nachdem er ferner Pflicht genügt, stürzte er sich dem Sohne nach; aber derjelbe war nicht m,i,r 1U reiten Das war ein Moment, der ein ganzes Mtu- sche^nschicksal, "ja daS Schicksal vieler Menschen in sich schlvß. 3n der Macht jenes Bahnwärters war eS gegeben , ob bet Passagierzug verunglücken, oder sein Sohn ertrinken sollte. " ftSl -u. Da.ma.i.n b-Mg-n, »».6 der Ausstand ernster ist und möglicherwe.se weitgru- m°- F-lg-n h- -n tann. E« ijt -m st.ng» °-g->- M-tt- Auistonb, b-i °>m di. Lanpw-Htfrag- nur als V°n°an° Mtnt; die Jnlurg.nt.n l«Jl‘ „ich in Bun-in mit tricolor.n .,-hn-n uni «»alten unberweifelt Zuzüge aus der Herzegowina. Die Zn surgenten wichen grösseren Gefechten aus, umschwärm- Ln^übet auf den unzugänglichen Felsenkammen d.e Colonnen der k k. L?ppen, fielen über schwächere traut worden waren und in das Fort Einlass sa den, öffneten den Insurgenten die Auösallthur. DaS erst! Opfer war der daselbst commandirende Lieu e- nant. Oie Mannschaft ergab sich "st, nachdem ihr von allen Seiten die Möglichkeit zur Flucht genommen war, nach heftiger Gegenwehr Da« Fort Stanjevich soll keine Kanonen gehabt haben. - Eine Depesche desselben Blattes aus Gattaro besta- Ugt, dass das Fort Stanjevich durch Verrath^ge- fallen ist und berichtet noch Folgendes: zier und zwei Mann wurden getobter, Met Mann verwundet' Der aus 40 Mann bestehende Nest der Besatzung wurde nach einem hartnäckigen Kampf durch Steinwürfe und Gewehrschüsse von einem vo- minirenden Felshange zur Ergebung gezwungen. Die aefanaene Besatzung des Forts Stanzevich wurde von den Insurgenten freigelassen. 23 wurden die Forts Tnntta und Gorazda von den Insurg n ten angegriffen. Diese liegen kaum anderthalb Slun- den von Caltaro und man kann annehmen, ^ss der Handstreich im Grunde der Festung Cattaro selbst aalt. Gegen die Insurgenten wurden 300 Mann und 4 Geschütze gesandt. Nach einem dreistündigen Lp!-°--°-n die dnfurgcnt.n »int.r ZrintU nut dem Verlust von 30 Torten und Verwundeten zu- rückgetrieben. Von den kaiserlichen Truppen wurden in diesem Gefechte vier Mann geltet,ein und sieben Mann verwundet. Die Gesammtstarte der bis jetzt in Cattaro concentrlrten k. k. Truppen beträgt 3800 Mann, die zur stärkeren Besetzung der festen Plätze und Bewältigung der Insurgenten nicht ausreichen. Der Aufstand gewinnt fortwährend an Ausdehnung und nimmt namentlich an der tuiklsch- albanesischen Grenze an Stärke zu. Die Gurken besorgen einen Handstreich Montenegro S gegen man auf jeden Zufall vorbereitet; ChassepotS und Kanonen hatte man schnell zur vand- Am. . AbendS waren jedem Soldaten ver Passer Gar son 75 Cartouchen eingehändigt worden. Im Fon von Vincennes stunden 32 ttn und fertig bespannt da, zeden Winkes gewärtig. Die Garnisonen von Paris, Versailles, Melun un anderer Städte der Umgebung waren consigmrt. Das Invustriegebäude und das Kriegsministerium waren voll von Soldaten und in Courbevore bivoua- Urten die Truppen auf der Strasse Der un er.rd - sche Gang, welcher vom Stadthause nach der N pvleons Caserne führt, war geöffnet und m den Kloaken waren auch Soldaten.unteMbra^ Polizeicommissäre und Bürgermeister der Stadt Par s erhielten ganz neue Schärpen, damit diese, soM es zu den gesetzlichen Aufforderungen an Menge kommen, ja recht deutlich in Die Augen fallen. Die Minister, die Vormittags unter dem Vorsitze ves Kaisers in den Tuilerien eine Berathung hatten, begaben sich Nachmittags in das Marinemin.sterlum (auf tem Eintrachtsplatze), um hinter den herabgesenkten Ialousieen die Vorgänge auf dem Platze zu beobachten. Wie ernst man übrigens einem gewissen Tdeile des Publikums an eine Kundgebung für heute glaubte, dafür zeugt die Abreise einer grossen An- zahl von Fremden, und die fast leeren Waggons der am 26. von der Grenze nach Paris gelangten C - 27. Oktober. £ Der gefürchtete 26. Oktober verlief für Paris ru- big Den ganzen Vormittag regnete es. Von Seiten der Regierung wurden keinerlei Vorsichtsmassr.- dn ".matbnr, und obschon li. W-mi.ih-' ----- waren, wurde in keinem Stadttherl die Ruhe gestört und Paris hatte fein gewöhnliches Aussehen. Der Kaiser machte auf der Terrasse und am User der Seine einen Spaziergang in Begleitung seines Ad- iutanten Beville. Von einer Volksmenge von ungefähr 2000 Personen, die auf dem place de la Concorde und an dem jardin des Tuilenes stand, wurde a u. gehörig« b.s Staat«« zum Haff« oder zur V.rachtung gegen «inanber öffentlich aigereijt; 3) daß «r d«n 'hn zur b weisenden GenSd barm Johnsen durch (wegen ihrer Unannan bigkeit hier nicht wieberzugebendc) Wort« beleidigt und ) Ehefrau Danielsen, die sich nicht von ihm küssen lassen wollt«, vor die Brust gestoßen hat. Jep J°c°bs«n wuidetueinerGe fängnißstrafe von drei Monaten und n, di« Kosten ,serurthei t. Frankfurt. Unter unseren localen Nachrichten m zu lesen: Ta« Einkeltern der A-pfelzu Aepf-lwem ist nun ast vollendet. In Folge der durch schwäbisch« Händler stairge gehabten Maffenaufkäufe und die dadurch entstandenen erstaunlich hohen Preise wurde in da« Stadtgebiet wmig.r Obst zum Einkeltern eingeführt al« sonst; di« versteuert«^ Einfuhr be sich auf kaum 45,000 Malter, «twa« m.hr °ls d,« Hallt« deS vorjährigen Quantum«. Di« Rechneikaff« «litt hierdu ch einen nicht unbedeutenden Ausfall in ihren Einnahmen, da für ff zum Einkeltern eing.führte Malter 30 fr. A-c.se en nch. I tet werden. Di« Aepfelernt« inden G-markungeu v'"^«^ l lingtn und Langrn fi«l b«u«t so reich au«, daß dies o.n für ihr« EreScenz circa 210,000 fi. lösten, wovon fast die Hälft« ""^Frankfurt. Was «in großer Beamtenapparat nid’tJ<^ tig brachte vollzog «in« Frau. In dem Prozeß Gotz nam.ch «Mdeckt« Frau Dörr den Thäter; si« ließ vonSchrerbkundig n Schriftvergleichungen anstellen und auf Grund deren fandI d- H-„-s»«ung b,i Hall; d>- «" 2° »• welche durch die Crp.rtise entstanden, weigert sich d>« Regi« in emt Einige hiesige Schiffer haben für die FahU Ach'» hier und Rüdesheim ein zweite- Dampfboo chen aekauft^ Dasselbe wurde 1867 für Rechnung eines ungarischen Grafen in Pesih erbaut, welcher darauf biS Pan« ,uhr, wo Vie Maschine auf der Ausstellung einen Pre.« erhiell. Nach, dem es ;etzt au« zweiter Hand gekauft wurde, machte es die Berlins26.^Ott. Der interimistische Vorsitz des Staats. Ministeriums ist dem KriegSminisier v. Roon übertragen worben. Hr. v. d Heydt erhielt den schwarzen Adlerorden. Berlin, 27. Oct. Einem Gerücht zufolge hat Graf v. Jk.nMik abgedankt und sei Hr. v. Dechent zu seinem Nachfolger Ernannt worden. Auch von der Abdankung Herrn v^ Mühler'S wird gesprochen. Graf B.Smarck w.rb h-ut^- Abend bier eintreffen. — Ter „Natisnalzeitung' zufclge find dl« G« Süchte über da- bereits erfolgte oder demnächst zu erwartende Eintreffen deS Grasen Bismarck unbegründet. Kiel, 22. Oct. Behufs „Befestigung der Westküste SchleS- wigS" war von der StaatSregierung e.ne Commission nach Schleswig entsendet worden, um an Ort und Stelle diese Frage einer eingehenden Prüfung zu unterwerfen D e Corn „.,.5 nun wie die ofliCiosen Blatter melden, Vie Vornahme von Befestigungen dieser Küste namentlich auf der An- Ca«n-° »»m 26. O-t. wird S*“101': Kanonenboot „Streiter" d-schotz mit E-solg W 3u- futgenten vor Bnvna. Dieselben b.eten ■ij« Unter- we-sung-n. Di- B-satz°ng-n »on D-aga> nnd C-,!°wic- tourt« verstärkt und ,trpro»tankrt die damit betrauten Truppen kehrten nach Risano zu rück. Auf vem Hinmarsch wie auf dem Rückmarsch hatten vieselben hitzige Gefechte zu bestehen- Die beioerseitigen Verluste sind unbekannt. Oberst Jova novich wurde verwundet. , , Der türkische Militärbesehlshaber in Mostar (.Her- zegowina) ist in Folge eines aus Kot.stantlnopel ,hm ertheilteu Befehles mit allen ihm zur Verfügung ste- hendm Truppen an die montenegrinische Grenzend- gegangen und hat sein Hauptquartier an der eeta in Niksic aufgeschlagen, welches den Lchl^ssel zu d-.n nach Montenegro führenden Pässm bildet. Dte Grenze gegen Dalmatien hin ist dadurch von Truppen ent- blösst. Verstärkungen aus Serajewo und Novibazar ^Die^bPatrie" me!vet, daß die türkische Regierung einer weitverzweigten Verschwörung aus die Spur gekommen sei; Albanien und die Herzegowina sollen sich der Insurrektion in Cattaro ansch'ucssen wollen. Die Häupter dieser Verschwörung sind am 24. . verhaftet worden. Oesterreich und die Türker haben einen Vertrag für gemeinschaftliche Operationen un- terzeichnet. ________ Vermischte». Darmstadt, 24. Oktober. Professor Dr. Eberhard Schr!d7r zu Zürich hat deu "" ihn ergangenen Rm zur Uebernahm« der durch den Abgang deS Professorsi l)r^.Dillman n erledigten Professur in der »ang-ckheologischen Facullat b,r Landes-Universität angenommen und wird am 1. April t. J. Post -ß0j9 H ^3 jur bi? ® Uck Wingertshi Es w ordne! wor Gieße Nach des Telegra, selbe zu rec welche bei b ständig kolla unmittelbar terbeiörberui die Depesche worden ist. 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