fluf b« y, ' ""d tetk/nn*3at6,i f'!l,,n* ff- «4 ■ cf?Ä £** ’ S-K-L- Mö»ch. ^°hl in Qj , , tl"t btm »ifbtr Urforl ’ **W- *1111 auf b?/ $u "lnlei «uföinksem J «chlgt. c> S °>acht t,; .-x Mtb ff, । Win itlt !>! L?» ■■äxa M bit (btimineibo J ß*"m£s mtn: £a# 3i|tuntrot, ■ ®««e unitrt gflbt *?' grobe 3i4tui,t; ? ■ * '^n Hauptmim njur die örlaubmj, b,t( butim, geboten. D'"w' des ehemaligen ImM<» Aufenthalt um lt" Monate im südliche, /b^nntlich hat fie ihre» 'lute (Dr. ^ohszen sche,) Frau toiUtt ali fut> 1 Eibne trennen, ,hne > ib'W haben, °«V aber auch die tzch»,. icke uid Klijfer, ia welchen guiqbgelber von Baiernn. verfang. nböndier erhängt, tceilte weie'elte. (jl muß schssum ielbft ein Weinhandler ii oben Etofi findet, sein» »a zufolge landete baseldß menendes Schiss, die Der. Sra'ei, welches die allge- Aas den Bessßer dieser Ittemi, welcher injwifchen ebäuftn Veebsel »on nicht welche große AthnWät i« anfangs »origen Jahres Heu yiafen v. Lchoibone man ganz besonders auf- mehrere Handelshäuser in angeblichen östemichiW lssittbeilung Per Telegt^ if‘ j i( Eurt Schmalz, fei U ren gebürtig. Er gab t«, -ras v. Allem-, ®«f • , »er Welt hnumgemst |i _ 2rreten in der Höhe ben 3n den letzten U * m auf un» * *" ”, »u,4 MdR" "* “'*?’«« « ■ 73*«-*X ■sESSS ;m li-e' j . . >k Jtittn«’ lu IJJ L-ben »' T.leflrm( ..irc-leon- 'LoJBorlC iJefl tn x Selllv, i® ' / - ‘-'“toM'*'» r Hl<>W "" „M. " »i< «-I» w*fÄ H»* Preis vierteljährlich 36 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 49 kr. Gichmer Alytiger. Erscheint wöchentlich dreimal ; Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Expedition: Canzleiberg LU. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kichen. srr. 13. Samstag den 30. Januar 1869. Brodpreise vom 30. Januar bis (>♦ Februar 1869, nach eigener Erklärung der Bäcker: 4 Pfund gemischtes Brod 15 fr. 2 Pfund gemischtes Brod 1*/2 kr. 4 Pfund Roggenbrod 13 fr. 2 Pfund Noggenbrod 61/2 fr. Amtliche Bekanntmachungen. Gießen^ am 16. Januar 1869. Betreffend: Die durch Beitreibung der Gemeindegelder im IV. Quartal 1868 entstandenen Kosten. Das G r o s) h e r ) o g 1 i ch c Krkisaml Gießen an die Großherzoglicht'n Bürgermeistereien Mendorf a. d. Lda., Ettingshausen, Klein-Linden, Lich, Mainzlar, Münster und Treis a. d. Lda. Wir erinnern Sie an Einsendung der Verzeichnisse über die durch Beitreibung dec Gemeindegelder im IV. Quartal 1868 entstandenen Kosten binnen 8 Tagen. In Verhinderung des Kreisraths: Kekut 6, Kreis-Assessor. Gefundene G e g e n st ä n d e : Ein weißes seidenes Umknöpftüchelchen, ein grauer Tragkorb mit einem Kitzel, ein Winterschuh, ein schwarzer Gürtel mit Stahlschnallen und ein badisches Guldenstück. Zugelaufen: Ein junger Hühnerhund von schwarzer und weißer Farbe. Die Eigentümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. Gießen, den 29. Januar 1869. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Straße Gießen — Hersfeld, von Nr. 52 bis Nr. 93; und für dj>e Straße Grünberg — Marburg bis Nr. 98. IV. Dienstag den 9. Februar in dem Hause des Wirths Müller zu Geilshausen, für die Straße Grünberg — Marburg , von Nr. 98 bis Nr. 141,8. V. Mittwoch den 10. Februar in dem Hause des Wirths Earle zu Laubach, für die Straße Hessenbrücken Hammer — Gedern, von Nr. 120 bis Nr. 164,88. VI. Donnerstag den 11. Februar in dem Hause des Wirths Hofmann zu Freienseen, für die Straße Flensungen — Laubach, von Nr. 110,07 bis Nr. 153,98. VII. Freitag den 12. Februar in dem Hause des Wirths Philippi zu Ruppertenrod, für die Straße Gießen — Hersfeld , von Nr. 128 bis Nr. 156; und für die Straße Ruppertenrod — Ulrichstein bis Nr. 152,93. VIII. Montag den 15. Februar in dem Hause des Wirths Lenz zu Atzenhain, für die Straße Grünberg — Lehrbach, von Nr. 98,9 bis Nr. 148. IX. Dienstag den 16. Februar in des Hause des Wirths Schweiker zu Homberg, für dieselbe Straße, von Nr. 148 bis Nr. 196,4. X. Mittwoch den 17. Februar in dem Hause des Wirths Dürbeck zu Kirtorf, für die Straße Marburg — Fulda, von Nr. 0 bis Nr. 54,31. XI. Donnerstag den 18. Februar in dem Hause des Wirths Nctthes zu Wahlen, für die Straße Kirtorf — Neustadt, von Nr. 31,2 bis Nr. 66,9. Die resp. Großherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, diese Versteigerungen im Interesse ihrer Gemeinden besonders bekannt niachen zu lassen. Grünberg, den 25. Januar 1869. Großherzogliches Kreisbauamt Grimberg. Dr. Di essend ach. Besondere Bekanntmachungen. Oeffentliche Aufforderung. 686) Die Wittwe des Johannes Gräfin g II. von Treis a. d. Lda. hat mit der Mehrzahl der Gläubiger ihres verstorbenen Mannes, über dessen Nachlaß von Groß- herzoglichem Hofgericht der Provinz Oberhessen der förmliche Concurs erkannt worden ist, ein Arrangement abgeschlossen. Sämmtliche, dem Arrangement noch nicht beigetretenen resp. die unbekannten Gläubiger werden unter Gestattung der Einsicht des betreffenden Protokolls in der Registratur des unterzeichneten Gerichts hiermit aufgefordert, so gewiß binnen vier Wochen ihre etwaigen Einwendungen hiergegen vorzubringen, widrigenfalls dasselbe bestätigt und zum Vollzüge gebracht werden wird. Gießen, den 19. Januar 1869. Grobherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher, A. Bramm, Landrichter. Landger.-Assessor. L a d u n g. 685) Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen am 17. d. Mts- über das Vermögen des Gastwirths Heinrich Rech zu Gießen den förmlichen Concurs erkannt hat, sind Forderungen und Ansprüche jeder Art an dieses Vermögen im Liquidationstermin Mittwoch den 3. März 1869, Morgens 9 Uhr, bei Meidung stillschweigenden Ausschlusses von der Masse gehörig dahier anzumclden und nebst etwaigen sonst nicht zu berücksichtigenden Pfand- und Vorzugsrechten zu begründen. Im Termin soll zugleich die Güte versucht, ein Massecurator und Gläubigerqus- schuß bestellt und über die Versilberung der Masse, sowie über die Richtigkeit und Rangordnung der angemeldeten Ansprüche verhandelt und beschlossen werden, und wird bezüglich aller derjenigen Gläubiger, welche nicht persönlich erscheinen oder durch gehörig Bevollmächtigte vertreten sind, stillfchwei- aender Beitritt zu den Beschlüssen der Mehrheit unterstellt. An die Schuldner des Heinrich Rech ergeht hierbei die Aufforderung, bei Meldung doppelter Zahlung nur an den provisorischen Massecurator Max Pilger dahier zu zahlet. Gießen , den 29. December 1868. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Becker, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. | Versteigerungen. 677) Montag den 1. Februar, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Nathhause die der Konrad Leng Wittwe gehörenden Grundstücke unter sehr günstigen Bedingungen versteigert werden, als: Flur Nr. 3/143 46/z63U- 264 33/13o6i5i33 ±±i7 l U-±74 41-, 114 11114 J4U4U UV' 119 i faamt Gießen, den 22. Januar 1869. In Auftrag: Weidig, Ortsgerichtsmann. luKlftr. 408 Acker im Läufertsrod, Vr2-, l/z3. Klaffe, gibt 1 ft. 2‘/4 fr. Grundrente, r/ Acker, die Lehmkaute, hinter q^q/ der Pulvermühle, 1. Klasse, z/d t gibt IfL 48-/4 fr. u.b^kr., 151 Acker auf dem Nahrungs- 133/berg, 2 Klasse, gibt 3 ft. 11(1,' 94 1 p.- 40- ...4 4 Xxa. 681) Dienstag den 16. Februar, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Aiathhause die Hofraithe des Heinrich Ferber II., als: Flur Nr. aHlftr. Vn26 27 Hofraithe auf dem Markt, gibt 45 fr. abgelöste Grundrente, öffentlich meistbietend versteigert werden- Gießen, den 28. December 1868. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. _________________Ebel.______________ Versteigerung von Straßenarbeiten. 687) Die zur Unterhaltung der Staatsstraßen im Baubezirk Grünberg für das Jahr 1869 erforderlichen Arbeiten, bestehend in: 1) Steinfahren, 2) Steinschlagen und 3) Handarbeiten, sollen an den nachbenannten Tagen und Orten, jedesmal Vormittags 10 Uhr, an die Wenigstnehmenden versteigert werden, und zwar; I. Donnerstag den 4. Februar in dem Hause des Wirths Hoos zu Flensungen, für die Straße Gießen — Hersfeld, von Nr. 93 bis Nr- 128. II. Freitag den 5. Februar im Gasthaus zum Hessenbrücken Hammer, für die Straße Grünberg — Hungen, von Nr. 88,5 bis Nr. 109,23 und 177,5 bis 182,4; und für die Straße Hessenbrücken Hammer — Gedern bis Nr. 120. III. Montag den 8. Februar in dem Nathhause zu Grünberg, für bie| Versteigerung von Brauerei- Geräthen. 662) Dienstag den 2. Februar, des Vormittags 11 Uhr, soll im hiesigen Gemeinde-Brauhaus: 1 fupserner Kessel, 10 Ohm 4 Maas haltend, 1 Bütte, lo Ohm haltend, 1 desgl., 15 Ohm haltend, und 1 ausge- haueuer Sandstein-Trog, 3 Ohm haltend, meistbietend versteigert werden. Hierbei wird b em er ft, daß noch Alles im besten Zustande ist. Garbenteich, am 26. Januar 1869. GroßherzogUche Bürgermeisterei Garbenteich. Schwarz. Holzversteigerung im ■ Gießener Stadtwalde. 653) Montag den 1. Februar d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric- ten Strangswiese und Ameiseufopf, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: • 1 Stecken Buchen-Prügelholz, 40 Wellen „ Reisholz, 3/4 Stecken Nadel-Scheidholz, 93/4 „ „ Prügelholz, I6V2 „ „ Stockholz, 638 Wellen „ Reisholz, 195 Nadel-Stämme mit 5804 Cubikfuß, 138 „ Stangen „ 500 „ Die Zusammcnfunst ist auf dem Vicinalweg zwischen Steinbach und Annerod an der Ziegelhütte. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Juni d. I. gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden befannt machen zu lassen. Gießen, den 26. Januar 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Main - Weser-Bahn. 688) Die zur Wiederherstellung des Stationshauses zu Nauheim erforderlichen Zimmer-, Dachdecker-, Schreiner-, Spengler- und Weißbinder - Arbeiten sollen im Wege der öffentlichen Submission an geeignete Unternehmer verdungen werden. Offerten sind bis zu dem am 3. Februar I. I., Nachmittags 3 Uhr, im Bureau des Unterzeichneten anberaumten Termine frankirt und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission auf Bauarbeiten an dem Stationshaufe zu Nauheim- einzureichen. Die eingegangenen Offerten werden zu gedachter Zeit in Gegenwart der etwa anwesenden Submittenten geöffnet. Pläne, Voranschlag und Submissionsbedingungen liegen auf Station Nauheim zur Einsicht aus. Gießen, am 27. Januar 1869. Der Betriebs-Inspektor: Nah m. Holzversteigerung. 656) Nächsten Montag, den 1. Februar, von Morgens 9 Uhr an, läßt die Freiherr!, van der Hoop'sche Gutsverwaltung zur Schmitte bei Rodheim nachstehende Holzsorten öffentlich meistbietend versteigern: GROSSE PREIS-ERMÄSSIGUNG Wellen Stecken Kiefern-Prügelholz, Wellen (678) j>rofpcctcsratis. Der Vorstand. geben. P L a h n w e h! (682) Mittel 675) Einschlag-Garne bei A u g. Hauba ch. verkaufen bei 36 50 20 Stockholz, Reisholz, halben Viertel- verschwindet augenblicklich durch das berühmte amerikanische & — ä — 139V2 933/4 3450 961/4 69 6775 Eduard Lind, Conditor in Gietzen. Stockholz, u. Fichten-Reisholz, L. Textor, Darmstädter Haus. fl. 24 kr., „ 45 „ „ 24 „ 705) Allen, welche unfern gelieb- (1 ten, unvergeßlichen Gatten und Va- \i ter, JTteetM® zu seiner/Z letzten Ruhestätte geleiteten, sagen« wir unfern innigsten Dank. Alten-Buseck, 29. Januar 1869. (j Die trauernden Hinter- l bliebencn. Feilgeboteneö Holzverkauf. 708) Vom 8. Februar an wird das Buchen-Scheidholz aus dem Holzhof dahier, insoweit der Vorrath reicht, nur noch zum Preise von 6 fl. pr. Stecken gegen baare Zahlung oder bei Abnahme von 10 Stecken und mehr gegen Bürgschein mit Frist bis zum 1. Juni d. I. abgegeben, da von da ab Holz besserer Qualität zum Verkauf kommt. Laubach, am 25. Januar 1869. Gräfliche Remkammer: Weber. 659) Eine freundliche Stube mit Cabi- net ist zu vcrmiethen und sofort beziehbar bei H- Kühn. 671) Von Herrn Wilhelm Lindenstruth, mit Zustimmung des Herrn G g. Plank, bin ich beauftragt, die Bleiche der verstorbenen Wittwe Grube mit zwei Häusern und Garten am Hamm, und zwar die Häuser zusammen ober getrennt zu verkaufen. Kaufliebhaber wollen sich mit mir in Benehmen setzen. Gießen, den 12. Januar 1869. Th. Vai st, Advocat. Holzversteiqerunq. 706) Donnerstag den 4. Februar l. I., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in den Waldungen der Stadt Grün- berg, District Taufe: 63 Eichen-Stämme von 6 bis 15 Zoll Durchmesser und 20 bis 40 Fuß Länge, 378 Kiefern-Stämme von 7, bis 15 Zoll Durchmesser und 30 bis 80 Fuß Länge, öffentlich versteigert werden. Grünberg, den 28. Januar 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Grünberg. Arnold. Stollwerk’sche Brust-Bonbons. z 667) Gegen Heiserkeit und Hustenreiz ff cs nichts Besseres. Aecht zu haben ä Packet fr. in Giessen bei C. W Dietz, Louis 1« Frohnhäuser und Hofeond. E. Lind; in Hun- Ll gen bei A. Buch; in Dich bei H. C. V Bingmann. Holzvkrstciqerung. 663) Im Licher Stadtwalde, Distriet Rothebnsch, kommen nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung: Mittwoch den 3. Februar: 214 Eichen-Stämme von 5 bis 25 Zoll Durchmesser und bis zu 59 Fuß Länge, 316 Fichten-Stämme und Stangen, 43 Buchen- und Hainbuchen-Stämme und Stangen, 57 Linden-Stämme; Donnerstag den 4. Februar: 390 Stecken Buchen-Scheid- u. Prügelholz, 190 dcsgl. Stockholz, 8186 Buchen-, Eichen-, Weich- und Nadelholz-Wellen. Der jedesmalige Anfang ist 'Morgens 9 Uhr am Erlesberg zu Anfang der Chaussee. Lich, den 26. Januar 1869. Grobherzogliche Bürgermeisterei Lich. Helm. Kohlensäure- und Luftdruck- Apparate, mit und ohne Eiskühler, zum Verzapfen von Bier und Aepfelwein, aus der Fries'- schen Maschinenfabrik in Frankfurt a. M-, liefert Karl Fuhr, Kirchenplatz. Holtverstciqerunq. 699) Donnerstag den 4. und Freitag den 5. Februar, jedesmal von Morgens 9 Uhr an, sollen im Steinbacher Gemeindewalde, Di- strieten Hegheck und Ameisenkopf, nachver- zeichnete Holzsortimente öffentlich versteigert 672) In keiner Haushaltung soll fehlen: Universal - Magen - Liquenr, genannt Victoria, "oon Franz von Metternich in Mainz. Das einfachste und sicherste Mittel gegen Magenleiden aller Art- 5 Daubitz-Liqueiir, von der Jury der Pariser Welt- Ausstellung von 1867 prämiirt. Fabricirt vom Apotheker R. F. Dau- bitz, Berlin, Charlottenstr. 19. — Unschänbares Hausmittel bei schlechter Verdauung, Hämorrhoidal-, Unterleibs- u. Magenbcschwerden. Lager halten die Herren: Julius Wallach in Gießen; Aron Buch in Hungen; H. C. Bingmann in Lich. Gesangverein Harmonie. 673) Sonntag den 31. Januar, Abends 7i? Uhr: Abend-Unterhaltung im Saale zum , Prinzen Carl/ Karten werden, ä Person 24 fr., sowie Familien-Karten ä 30 fr., bei den Herren Balth. Schwan und K- Kranz abge-- Zu haben in ganzen Flpschen ä 1 werden, als: 811/4 Stecken Buchen-Scheidholz, Prügelholz, 670) Bibliotheken und einzelne brauchbare Bücher kauft zu den höchsten Preisen Isaak St. Goar, Buch- und Antiquariatshandlung, Ross markt 6, nächst der Hauptwache und dem Schillerplatze in Frankfurt a. M. 698) Das Neueste von Ballkränzen, BouquetS, einzelnen Blumen, Kamelien in allen Farben, Rosenknospen, feinen Blüthen, Gras für Ballfränze, Silberblättern, Silber- und Gold-Aehren, Silber- u. Gold-Borden, Kordel, Gold- unb Silber -Franzen, Silber-Spitzen, sowie Larven für Herren unb Damen, zu billigen Preisen bei Gg. Röber, Kreuz. ges Spalierholz), 108 Haufen Eichen-Reishoh, 30 Kiefern-Stämme von 25 bis 70 Fuß Länge. 110 Kiefern-Stangen von 20 bis 35 Fuß Länge. Die Zusammenkunft ist im Ort. Schmitte, ben 26. Januar 1869. Die Verwaltung. F. W. Bockius’schen Kräuter - Brust - Syrup. 683) Ein sich stets am besten be- währenbes, habet angenehmes Hausmittel gegen veralteten Husten, Heiserkeit, rheumatische unb chronische Catarrhe, Lun gen-Entzündungen, Entzündungen der Luftröhren unb bes Kehlkopfes, überhaupt gegen alle Hals- unb Brnst-Assectionen. Dieser Kräuter-Syrup in Flaschen zu 1 fl. 10 fr., 35 unb 24 fr. ist zu haben in Gießen bei Ernst Hermes. KHStecken Buchen-Prügelholz, Eichen- „ „ Stockholz, Naoel-Prügelholz (6 Fuß lan- LIEBIG S FLEISCH - EXTRACT DER LIEBIG’S FLEISCH-EXTRACT COMPAGNIE, LONDON. 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Horn. „Feytona“ Einzige Niederlage bei Carl Frech. 658) Das von Herrn Heilgehilfe Flick bewohnte Logis von zwei Stuben, Cabinet und Küche ist zu vermiethen und alsbald beziehbar.___________________H- Kühn. 649) Vor dem Wallthor ist eine Mansarden-Wohnung, bestehend aus 5 bis 6 Zimmern nebst Zubehör, an eine stille Familie zu vermiethen und Mitte April zu beziehen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 646) Ein Familienlogis, bestehend aus 4 Zimmern, Küche unb Zubehör, sowie bas im Hinterbau befinbliche Sälchen, ist anber- roeit zu vermiethen; letzteres ließe sich auch leicht auf Wunsch in ein Familienlogis um- cinbern.__________________E. Pitthau. 660) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen bei Elias Meier, Seltersweg. 690) Ein schöner eiserner Geldschrank, fast neu, ist billig zu verkaufen Brauerei Harbt bei Heinz. ______________________ '.Unentbehrlichfür Jedermann! 700) Soeben ist erschienen unb burch alle Buchhaltungen zu beziehen: „Wie schützt man sich vor Körpcrschiväche?“ Ein Rathgeber für Jebermann, ber feinen vollen Kräftezustanb erhalten, sich vor ben nachtheiligen Folgen schlechter Verbauung ober ungenügenber Ernährung, vor Bleichsucht, Blutarmuth, Hämorrhoiben, Magen- beichwerben, Hypochonbrie unb Choleraanfällen, Koliken rc. bewahren will. Von Dr. C> D- Ritter. 12. Auflage. Preis 3 Sgr. F. A. Falk's Buchhanblung in Leipzig. NB. Leere Flaschen werben gegen Vergütung von 4, 3 unb 2 fr. zurückge- _____nommen.______________________ 6/6) Unterhosen billigst bei Aug. Hauback. Vermischte Anzeigen. Beachtenswert!!! 679) Unterzeichneter besitzt ein vortreffliches Mittel gegen nächtliches Bettnässen, sowie Schwächezustänbe der Harnblase unb Geschlechtsorgane. Specialarzt I>r. Kirchhosser, in Kappel bei St. Gallen (Schweiz.) 717) Damen, welche noch an meinem Unterricht im Kleide r rn a ch e n Antheil nehmen wollen, bitte ich, sich in ben ersten Tagen hierüber mit mir besprechen zu wollen. Frau Rothenberg er, Linbenplatz. 691) Es wirb ein Mäbchen zum sofortigen «Eintritt in Dienst gesucht: hiesige erhalten ben Vorzug. Näheres bei Frau Schneiber, Neustabt.________________ Höchst wichtig für Bruch- tcidende! 692) Brnchleibenbe, welche in richtig frankirten Briefen bas Leiben gehörig beschreiben, erhalten von bem Unterzeichneten gratis unb franco ein Schriftchen mit Belehrung unb Zeugnissen, woraus ber Brnchleibenbe ersieht, baß bie Brüche noch gänzlich geheilt werben können. Kriisi-Altherr, in Gais, Kt. Appenzell, Schweiz. 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Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts.__ 711) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Kürschner Schultheis, M arktstraße. 654) CoakS, reinlichster Ofenbrand, 6 28 kr. pr. Ctr-, bei Emil Pi stör. 718) Fette Kapaunen sind zu haben bet Tex10 r, ________________________auf der Hardt. 647) Steinkohlen und Braunkohlen erster Qualität empfiehlt Dan- Wirth's Nachfolger _____________________(Th. Geilfus.) 689) Bei Jacob Sack in der Caplans- gasse sind gute dicke und kleine Kartoffeln in Mesten und Mäßchen zu verkaufen. I Kupferne Waschkessel in allen Größen bei Aug. Schlessinger. 8 Patent Futterschneid-M uschinen für zweierlei Schnittlangen für einen Viehstand von 20 - 30 Stück geeignet ganz von Eisen zu fl. 55. — Probezeit 14 Tage, Garantie 3 Jahre. — Kleinere Sorte a fl. 40. Rübcnschncid - Maschinen mit eisernen Walzen fl. 23. Schrotmühlen ganz von Eisen zu fl. 48, 54, 75, 100. Moritz Weil jllll.. Frankfurt a. M., Allerheiligengasse 76. Eiscnbahnfahrt nach Frankfurt und zurück wird vergütet. Schlihmt ftit 45 W für te Folge Gießen, Unter B bard dick werben zn la md danerhas Das G 0 h Sinern SpecettigkW' baS mir pichen Giehen,' 6U9 % hm die chder Mai gefee WttH j 693) A Eisenbahn wirb, empflehl sechs theilbarsn fhiren, genotM Äoln, 24 1) Jupiter unb fticnftW 1 lieber un van Wsens ^ wir mehr wie Ringebirge Cop Statuten 695) Z ßier-Derftchei Mer gewünscht Gieße/k, i 664) . Aufforderung. 709) Wir laden diejenigen Mitglieder unserer evangelischen Gemeinde, welche gleich uns mit der beiliegend nbgedruckten, vor Kurzem seiner Königl. Hoheit dem Großherzog überreichten Adresse deS evangelischen Vereins zu Darmstadt einverstanden sind, ein, unsere Zustimmungserklärung, welche bei den Herren Buchhändler Ferber, Heinemann und Ricker aufliegt, mitzuuiiterzeichnen. Dr. Beck. Di. Dillinann. August Heß. Dr. Hesse. Dr. Kö llner. Dr. Lange, Dr Lemcke. Dr. Nitzsch. Hosgerichtörah Völker. Dr. Wasserschleben. Dr. Weifsenbach. 3. Kosmogravsiische Vorlesung. g®* Heute Samstag deu 30. Januar, Abeudö präciS 7 Uhr, in der kleinen Aula der Universität. Unser Planetensystem. Entdeckung des Neptun. Dam en alter rc. Tableauxr 1) Jupiter und Mars- 2) Saturn mit seinen Ringen. 4. Kosmvgravhiscche Vorlesung. Dienstag den 2. Februar, AbendS präciö 7 Uhr, in der kleinen Aula der Universität. Ueber unfern Mond. — Tableaux: 1) Bewegliche Figur zur Versinnlichung von Hansens Moudtheoric; daß Schmer- und Mittelpunkt des Mondes verrückt und wir mehr wie die Hälfte des Mondes sehen. —*2) Mondstadt nach Gruithuisen und Ringebirge Copernikus- — 3) Moudphasemvechsel transparent. Carl von Heugel, (719) am Kreuz Nr. 6, bei Herrn Tapezier Neider Rheinische Eisenbahn. 693) Bezugnehmend auf die Bekanntmachung der Direction der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft voin 23. c., wonach auf sechs Actien eine Neue al pari gegeben wird, empfiehlt sich Unterzeichneter denjenigen ActiemJnhabern, deren Actien nicht durch sechs theilbar sind und die, um von dem Rechte zur Erlangung neuer Actien zu pro- fittren, genöthigt sind, Antheile zu verkaufen oder hinzuzukaufen, zur Vermittelung. Köln, 24. Januar 1869. Albert Elirliard, Bank- und Effecten-Geschäft, Andreaskloster 6. ß Geschästv-Empfchlimg. Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mit dem Heutigen ein Specereigeschäft eröffnet habe. Durch gute Waare und reelle Bedienung werde ich das mir geschenkte Vertrauen zu rechtfertigen suchen. Gießen, den 30. Januar 1869._______Karl Kock), Löwengasse. T11 u r i n g i a. Versicherungs-Gesellschaft ;u Erfurt. Statutenmäßiges Grundeapital Million Gulden 695) Zum Abschluß von Feuer-, LebenScapital-, Aussteuer- und Passa- ftier-Versicherungen zu billigen, festen Prämien empfiehlt sich und ist zur Ertheilung ;eder gewünschten Auskunft gern bereit Gießen, im Januar 1869. KrauSkopf, Hofgcr -Advocat. 664) Hiermit beehre ich mich, die erqebeue Anzeige zu machen, daß ich mit dem Heutigen dem Herrn Wilhelm Culer mein Schuhmachergeschäft übergeben habe. Indem ich für das mir seit 45 Zähren geschenkte Vertrauen bestens danke, bitte ich, dasselbe für die Folge auch auf meiuen Nachfolger übergehen zu lassen. Gießen, den 28. Zanuar 1869. Wernhard Dietz. Unter Bezugnahme auf Obiges, bitte ich, das dem Herrn Wernhard Dietz seither geschenkte Vertrauen ferner auch mir zu Theil werden zu lassen und werde ich mich bestreben, durch geschmackvolle und dauerhafte Arbeit dasselbe zu erhalten. Das Geschäftsloeal befindet sich im Hause des Herrn W. Dietz. W. €*ukr. § Großer Maskenball der Gesellschaft „Einigkeit" im Leib'schm Saale am 6. Februar 1869. Anfang halb 8 dchr. Karten ä 48 fr- sind bei Herrn Hermann Herbert, Neustadt, zu haben. Der Vorstand. 699) Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publi- g> kum die ergebene Anzeige, daß ich mein Geschäftslocal von A> der Mäusburg nach dem Seltersweg, vis-ä-vis dem Herrn g> <4 Kaufmann Windeeker, verlegt habe und bitte, das seither g> mir geschenkte Zutrauen auch in meinem neuen Locale be- £■>> wahren zu wollen. I. Buch, Kappenmacher. g> s Epileptische Krämpfe (Fallsucht) heilt der Specialarzt für Epilepsie l>r. O. Killiscli in Berlin, jetzt Mittel« Strasse Nr. <1. — Auswärtige brieflich. Schon über Hundert geheilt. Frachtbriefe für die Main-Weser- und Cvln-Mindener- Eisenbahn, sowie fammtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei Wilhelm Klee, Mäusburg. Im feftlich becorirten Saale des Cafe Leib. 696) Sonntag den 31. Zanuar: Großes Militär-Concert, ausgefuhrt vom ganzen Musik-Corps des Großh. Hess. 2. Infanterie-Regiments, unter persönlicher Leitung seines Musikmeisters Herrn V. Reifert. Anfang Abends 6 Uhr. Ende gegen 11 Uhr. Entrse ä Person 9 fr. 702) Ein solider, junger Mann wünscht bei einer anständigen Familie Kost und Logis zu erhalten. Gefällige Adressen nebst Preisangabe bitte bei der Exped d. BlttS. niederzulegen.________________________________ 657) Ein Mädchen, welches alle Hausarbeiten gründlich zu verrichten versteht und hierüber genügende Zeugnisse aufweisen kann, wird gegen guten Lohn alsbald in Dienst gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d.Bl. 665) Es wird ein braves Dienstmädchen, welches kochen und sofort eintreten kann, gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 650) Zwei Pferdeknechte werden zu sofortigem Eintritt gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. _______________________ 697) Wir suchen eine geübte Sortirerin gegen guten Lohn. Decker & Löber. Vormundschafts' Gelder 668) 5'10 fl. und 1000 fl. sind gegen genügende Unterpfänder zu 5pCt. jährlicher Zinsen auszuleihen. Näheres zu erfragen bei I. Haustein in Gießen. jfifdjlmdicr zu «fließen. Sonntag den 31. Januar. Jacob Vogt in der Wallthorstraße. Georg Busch am Kreuz. Heinrich Noll in der Neustadt. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde zn Hießen. G o t t e S d i e n st. Am 31. Januar. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel. Getauft. Den 24. Januar. Dem Bürger und Kaufmann, auch Gemeinderathsmitglicde, Jobannes Haustein, eine Tochter, Juliane Moritziue Amalie Emilie, geboren den 25. December. Beerdigte. Den 25. Januar. Johann Georg Pfauumüller, Großh. Hofgerichtsadvokat, alt 79 I. 11 M. 4 T-, gestorben den 23. Januar- Den 26. Januar. Wilhelm Christian Schneider, Bürger und Kreisbote dahier, alt 63 I. 11 M. 14 T., gestorben den 24. Januar. Den 27. Januar. Anna Clotilde Emma Rausch, des verstorbenen Großb. Districtseiuuehmers, Georg Philipp Rausch, eheliche Tochter, alt 13 I. 9 M- 10 T-, gestorben den 25. Januar. Den 28. Januar. Konrad Röder aus Schwalheim, Kreis Friedberg, R-crut im Großh. 11. Infanterieregimente, alt 20 I. 11 M-, gestorben den 2v. Januar. Denselben. Karoliue Busch, geborne «Kann, Ehefrau deS Bürgers und Kaufmanns Karl Busch, alt 41 I. 11 M. 4 T-, gestorben den 26. Januar. Denselben. Johann Christian Ludwig Becker, Bürger und Schuhmacher, alt 44 I. 9 M. 11 T-, gestorben den 27. Januar. Denselben. Konrad Becker, des Bürgers zu Homberg a. d. O- und Actuariats- aspirauteu dahier, Theodor Becker, ehelicher Sohn, alt 10 T-, gestorben den 27. Januar. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmauu. Katholische Gemeinde. Getaufte. Den 17. Januar. Dem Steiuhauer, Martin Preis zu Hermauustein, eine Tochter, Mathilde, geboren den 13. Januar. Denselben. Eine uneheliche Tochter, Susauua Wilhelmine Christiane Minna Maria Karoliue, geboren den ly. December 1868. Den 26. Januar- Dem Bürger, Kuust- unb Haudelsgärtner, Christian Georg, eine Tochter, Maria, geboren den 25. December 1868/ Beerdigte. Den 24. Januar. Maria Anna Mathilde von Toussaint, des Großh. Registrators der vorhiiligen Direction der Maiu- Weser-Eisenbahn, Adolph Freiherru von Toussaint, ledige Tochter, alt 20 I. 10 M. 11 T-, gestorben den 22. Januar. Denselben. Johaunette Christine Tip- pel, des verstorbenen Großh. Gerichts- Accessisteu, Franz Tippel, ledige Tochter, alt 39 I. 4 M. 24 T., gestorben den 22. Januar. Den 26. Januar. Der Oekouom zu Alteu-Buseck, Justus Klug, alt 60 I. 11 M. 2 T-, gestorben den 24. Januar. Borsennachrichteu. 28. Januar 1869. Preuss. 4 i/2% Obi. 93',g Frankf. 3i/2% Obi. 81 */4 Nass. 41/2% Obi. 941/s Kurh. 40/o Obi. 867/g Hess. 40/g Obi. b. Roths. 1023 4 „ 31/2% do. do. 915/8 Bayer. 5«/0 Obi. 102’/- „ 41/2% 1jährige 953/8 7, 41/2% 1/2jährige 96 Würtemb. 4V2% Öbl. 94i/2 Baden 41/2% Obi. 0. E.L. 947/g Oestr. 5% b. R. 593/,, „ 5% National 52 V2 „ 50/0 Metall. Obi. 63 „ M. stcuerf. 511/4 Am er. 6% 1882r Bds. 79 „ 6% 1885r 777/g Actien. Frankf. Bank 1245/8 Oester. Bank 656 „ Creditact, 2531/2 Bannst. Bankact. 274 Prioritäten. 50/o östr.F.St. E. B. 3111/2 Lud wigsh.-Bexbach 1593/- Maxbahn 1065 a Bayer. Ostbahn 1253/4 Hess. Ludwigsbahn 1383 6 3% östr. Stab.-Prior. 55 30/g östr. s. Lombard. 463/, 3% Livorneser 32 Toscaner 497/8 Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse 971/2 50/0 Elisabeth-Prior. 76 i/4 do. II. Emis^. 74 Anleleensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 56’ 2 Nassau fl. 25 b. Roth. 881/4 Gr. Hess; tl. 50 b. R. 16 I Gr. liess, fl. 25 b. R. 443/4 40 0 bayr. Prfiin. An). 106’/., 4% badische Loose 103* > Badische fl. 35 Loose 553/,- 1858r Prioritatsloose 155 lK60r Loose 78’/., 1864r n 1135/8 Wechsel. Amsterd. k. 8. 99’/z Augsb. k. 8. 100 Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 963/z Cöln k. 8. 105 Hamburg k. 8. 873/4 Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 119^ Lyon k. 8. — Paris k. 8. 94i/t Wien k. 8, 97% Disconto 31/2% G. tielclsorten. Pr. Cass. Sch. 1 443 --45 Div. Cass.-A. — Pr. Friedrdor. 9 58-58 Pistolen . . 9 49— n doppelte 9 50— Holl. fl. 10 St. 9 54-56 Ducaten . . 5 35-37 20 Frankens!. 9 26l/2-27,/3 Engi. Souver. j 1 52-56 Ruhs. Im per. 9 49-51 Doll, in Gold 2 26-27 Politische Rnnd sch Kaffel, 24. Jan. Die Prinzen von Hanau liegen nicht bloS mit ihrem Vater, dem Kurfürsten, sondern auch unter sich in Streit. Vor einiger Zeit ließ vor dem Kreisgericht in Kassel ein Prinz von Hanau seinem Bruder gegenüber die Rechtsgiltigkeit eines von seinem Vater abgeschlossenen Vertrages damit bestreiten, daß derselbe nur darum abgeschlossen sei, um die Gläubiger des klagenden Prinzen um ihre Forderungen zu bringen. Aus Thüringen, 27. Jan. Zu der kürz, lich in diesen BläUern gemachten Bemerkung, daß an ein Umgehen Fulda's bei einer Bahn von Gießen nach Hersfeld nicht gedacht werde, können wir eine diese Behauptung erhärtende Mittheilung machen. ES hat nämlich der jüngst vertagte Meininger Land- tag beschlossen, der Regierung 350 Thaler zu technischen Vorarbeiten für den Anschluß, beziehungs- weise Verbindung der Bebra-Hanauer Bahn mit der Werrabahn zur Verfügung zu stellen. Für diese Verbineung ist aber die Richtung von Hünfeld oder Fulda durch den sogen. Rosagrund mit der Einmündung in Wernshausen oder Salzungen in Aussicht genommen, wobei alSdann die Fortführung nach Schmalkalden und Erfurt von der preußischen Regierung bereits zu fördern verheißen ist. Die stark ventilirte Rhönbahn von Fulda über die öde Gegend der hohen Rhön nach Meiningen bietet sowohl wegen ihrer Terrainschwierigkeiten, als wegen des mangelnden Binnenverkehrs wenig Aussicht auf Rea- lisirung. Mannheim, 28. Jan. Bei der heutigen Abstimmung über die Frage: ob konfessionslose Schu- len ? stimmten 747 Katholiken mit Ja, 220 mit Nein, 1009 Protestanten mit Ja, 6 mit Nein. Die Abstimmung der Israeliten erfolgt morgen und wird ohne Zweifel bejahend ausfallen. Wien, 25. Jan. Da jetzt auch die ' hiesige „Kirchenzeitnng" die Behauptung eines römischen Correspondenten reproducirt, daß Franz Joseph I. in einem eigenhändigen Neujahrsschreiben an Se. Heiligkeit Pius IX. nicht nur seine Ergebenheit gegenüber dem Oberhaupte der katholischen Kirche befeuert, sondern auch seine Mißbilligung ausgesprochen habe über die Intervention Victor Emanuels zu Gunsten der „verurtheilten Verbrecher" Ajani und Luzzi, so werden sich wohl die Wiener Ossiciö- sen zu einer Berichtigung veranlaßt sehen. — Der Consistorialrath und Dr. Iheol. Wlesinger, Rcdacteur der Wiener „Kirchenzeitung", durch zahlreiche Ca- pucinaden renommirt, macht feinem Aerger über die Nachricht, daß Karl Vogt von Freunden der Na- turwiffenschaft nach Wien eingeladen worden ist, um daselbst Vorträge zu halten, in den Worten Luft: „Wir finden es begreiflich, daß das heutige Wien, der Ablagerungsplatz für allerlei Kehricht, auch mit dem Reichsschwein beglückt werden soll." — Der berühmte Anatom Hyrtl, als entschiedener Gegner des Materialismus und insbesondere der „Affentheorie" bisher ein Trost für die Orthodoxen, wird demnächst auch ihrem Anathema verfallen, denn zur Ueber- raschung seiner studirenden Zuhörer hat er vor Kurzem erklärt, bewiesen sei die Darwinsche Theorie wohl noch nicht, aber da sie den Anatomen That- fachen erklären helfe, welche sonst stets in ein mysti- sches Dunkel gehüllt erscheinen würden, so könne man die Berechtigung dieser Theorie nicht mehr bestreiten. Wien, 26. Jan. Die hochofficiöse „Oesterr. Correspondenz" bestätigt, daß Prinz Alexander von Hessen, der Schwager des Kaisers von Rußland, sowohl dem Kaiser von Oesterreich wie dem Grafen Beust gegenüber sehr bestimmte Erklärungen über die friedlichen Tendenzen der maßgebenden Kreise in St. Petersburg gegeben habe. — Die amtliche „Wiener Zeitung pudlicirt heute eine von dem Minister des Innern, Dr. Giskra, und dem Eultusminister, von Hasner, unterzeichnete Verordnung, durch welche den Zweifeln über die Auslegung der gesetzlichen Be- stimmungen über den ConfessionSwechsel ein Ende gemacht wird. Wer seinen Austritt aus einer Kirche oder ReligionS - Gemeinschaft erklären will, hat diese Erklärung mündlich oder schriftlich an die Bezirks - Hauptmannschaft oder in autonomen Städten an den Magistrat zu richten. — Die Frage, ob der Austretende das vierzehnte Lebensjahr zurückgelegt habe und in normalem Geisteszustände sich befinde, soll nur dann von der Be- Hörde untersucht werden, wenn die Umstände zu Zweifeln berechtigen. Die von der nieverösterreichi- schen Statthalterei erhobenen Bedenken gegen die Anwendung des bezüglichen Gesetzes auf Nicht- Oesterreicher sind jetzt beseitigt, denn die Ministerial- Verordnung sagt ausdrücklich, daß die Behörden auch die Austrittserklärungen von Ausländern, die sich in Oesterreich aufhalten, protocollrren dürfen. Paris, 26. Jan. Der französische General- Post-Director befindet sich in großer Verlegenheit. Derselbe legte nämlich auf ein aus England in Paris eingetroffenes Buch Beschlag. Der Englän- der, für den es bestimmt war, und an den es der Verfasser oder vielmehr die Verfasserin gesandt, re- clamirt dasselbe, und zwar in sehr energischen Ausdrücken, da die Verfasserin Niemand anders ist als die Herzogin von Norfolk, die Schwester Lord Lyons', des hiesigen englischen Botschafters. Dieser Vorfall hat in. der hiesigen englischen Colonie ungewöhnliche Heiterkeit erregt. Der sehr geistreiche Brief, der deß- »alb an den General-Post-Director gerichtet wurde, circulirt feit gestern in Hunderten von Exemplaren. Jeder Engläncer nimmt Abschrift davon. Rom. 18. Jan. Die Angelegenheit des wür- tembergischen Bildhauers Kopf, welchen die römische Polizei auf Grund einer nichtigen Denunciation in Haft nahm, hat noch nicht ihre erwartete Erledigung, nämlich die Rectificirung der betreffenden römischen Behörden gefunden. Die meisten hier an- ässigen oder augenblicklich anwesenden Deutschen, Angehörige der verschiedensten Länder des Reiches in spe haben dem preußischen Gesandten, Herrn von Arnim eine Adresse übergeben, worin sie die ihrem Landsmann widerfahrene Gewalt als eine alle Deutschen betreffende Sache bezeichnen und die Hoffnung aussprechen, daß der Minister des norddeutschen Bundes beim heil. Stuhl Genugtuung von den römischen Behörden erlangen werde. Diese Adresse hat Herr v. Arnim in geeigneter Weise beantwortet, so daß wir erwarten, daß energische Schritte in diesem Sinne Arf ihn geschehen werden. Auch der wür- tembergische Minister, Herr v. Varnbüler, hat die Sache jenes Bildhauers Herrn v. Arnim empfohlen.. Madrid, 27. Jan. Anläßlich des Attentates in Burgos fand hier gestern gegen den päpstlichen Nuntius und mehrere Mitglieder der Geistlichkeit eine Demonstration Statt. Volkshaufen zogen vor das Hotel des Nuntius, entfernten das an dem Gebäude angebrachte Wappenschild und riefen : „Nieder mit . dem Nuntius! Es lebe die Freiheit der Bekenntnisse!" Mfgr. Franchi, welcher rechtzeitig gewarnt worden war, hatte sich auf die französische Botschaft geflüchtet. Aus BurgoS werden folgende Einzeln- hciten gemeldet: Der ^Civilgouverneur wurde in der Kathedrale selbst ermordet. Der Leichnam desselben, schrecklich verstümmelt, wurde durch mehrere Straßen geschleift. Die Mitglieder des Domcapitels befanden sich zu derselben Zeit in der Kirche und blieben untätig. Der Dechant, die Provisoren und zwei Domherren sind verhaftet. Vermischtes. Gießen. Der mit dem 1. k. M. für den Localverkehr der Main-Weserbahn in Kraft tretende neue Tarif bringt be- jüqlich dc« Personenverkehrs und des PaffagiergutcS folgende abändernde Bestimmung: Von der Errichtung einer vierten Wagenklaffe ist vorerst noch abgesehen worden; Billets zu dieser Klaffe sollen nur an Kinder unter 10 Jahren, welche dann in dritter Klaffe fahren, verabreicht werden. Auch die Schnellzüge sollen eine dritte Wagenkasse erhalten. Diese anzuerkennende Neuerung ist jedoch dadurch etwas abgeschwächt, daß die Fahrpreise auf Schnellzügen gegen Fahrpreise der gewöhnlichen Züge nickt gerade unbedeutend erhöht sind. Eine gewiß wün- schendwertbe Neuerung ist eS. daß man mit einem gewöhnlichen Btllet auf jeder Station aussteigen und mit einem anderen Zuge am nämlichen Tage oder auch erst am anderen Tage Weiterreisen kann. DaS Billet muß in diesem Falle von dem Stationsvorsteher mit einer Bemerkung versehen werden. Auf Re- tourbillets findet diese Bestimmung jedoch leider keine Anwendung. Die Retourbillete (mit einer Ermäßigung von gegen 25 pCt.) haben eine Gültigkeit von drei Tagen, den Tag der Ausgabe mitg,erechnet. Jeder Passagier bat bis zu 50 Pfund Gepäck frei; für Uebergewicht wird von 10 zu 10 Pfund eine kleine Frachtvergütung berechnet. Darmstadt, 25. Jan. Die Adresse der hiesigen Bürgerschaft an den Großherzog wegen Einführung einer Prevby- terial- und Synodalverfassung ist bereit« mit zahlreichen Unterschriften bedeckt, deren Zahl sich sicherlich in de» ersten Tagen noch bedeutend vermehren wird. — Auf der Gallerie deS Theaters wurve dieser Tage Jemand, der seine gute Laune etwas laut äußerte, mit folgenden drastischen Worten von einem Diener der bewaffneten Macht zur Ruhe ermahnt: „Do werd net gelacht, wann net gelacht werd; wann Sie lache wolle, dann komme Sie, wann gelacht werd'." Offenbach, 27. Jan. Am vergangenen Sonntag fand im Gasthaus zum Schwanen dahier ein Maskenball Statt, welcher Veranlassung gab. daß das obere Weinzimmer, welches dem Saal gegenüber liegt, länger geöffnet blieb. Gegen 3 Uhr Morgens wollte der Aastwirth Meier in diesem Zimmer die Lampen auvlöschen und gewahrte einen Mann in demselben, welcher anscheinend betrunken war und ihm lallend Antwort gab. Plötzlich fiel ein Löffel auf die Erde, und als der Gastwirth den Frrmden packte, gewahrte er, daß er in beiden Händen silberne Löffel und Gabeln hielt. Sie rangen hierau mit einander bi* auf den Vorplatz, in welchem der Dieb Gelegenheit fand, sich loSzureißen und die Treppe hinabzuspringen; auf den Hülferuf des Gastwirth« gelang es jedoch einigen am ' Hofthor stehenden Männern, denselben festzuhalten. Es war a u. ein Bandagist, welcher hier seit einigen Tagen in Arbeit stand. Man fand ein großes Brecheisen noch bei ihm, mit welchem er den Silberschrank erbrochen hatte. Berkin. Der Consul de« norddeutschen Bunde« zu San Miguel de Salvador, Hr. Dr. Bernhard, hat hierher gemeldet, daß zu Riva« in Nicaragua am 7. April v. I. ein Deut- cher gestorben ist, welcher anscheinend ein bedeutende« Vermö- gkn hinterlassen hat, ohne daß bi« jetzt gesetzmäßige Erben aufgefunden werden konnten. Derselbe heißt L. E. Paul. Au die einzelnen Negierungen de« norddeutsche» Bundes ist in Folge dieser Nachricht eine Verfügung ergangen, worin sie aufgefor- dert werden, durch die Amtsblätter den etwaigen Erben de« Paul den Todesfall zur Kennnrß zu bringen und zu den nö- thigen Schritten ihrer Legitimirung al« Erben zu veranlassen. Di« ausgestellten Vollmachten sind durch den Bundeskanzler zu recognosciren und dem erwähnte» Consul in San Miguel de Salvador oder dem Kaufmann Fernando La Jago in Granada zu übersenden. * In Friedrichshagen bei Berlin wurde am Montag früh ein „gestiefelter Ochse" bemerkt. Dieser, von Männern geführt, trug an de» Hinterfüßen ein Paar Stiefel, und da« Räthsel dieser auffallenden Erscheinung wurde durch die Angabe, daß der schwere fette Ochse sich an den Füßen beschädigt habe, »icht recht einleuchtend gelöst. Später ergab e« sich, daß einem Eigenthümer bei Dahlwitz de« Nachts ein fetter Ochse au« dem Stall gestohlen worde». Ohne Zweifel hatten die Diebe dem Thiere Stiefel angezogen, um die verrätherischen Fußtapfen möglichst zu verhüten. Frankfurt. Ende verflossener Woche hätte in einer Eisgrube leicht ein große« Unglück geschehen können. Vier Familienväter waren in einer Grube mit dem Kleinmachen de« Eise« beschäftigt. Sie waren fleißig, in Folge dessen der Eigenthümer der EiSgrube sich veranlaßt sah, ihnen auf ihre Bitten eine Flasche Rum zu geben. Statt denselben langsam zu consumiren, scheinen sie denselben rasch getrunken zu haben. Al« da« EiS, welche« von oben herabgeworfen wurde, nicht mehr vom Grubeneingang wich, wurde man aufmerksam, daß unten nicht mehr gearbeitet werde; man drang in den Eiskeller und fand den einen Arbeiter schlafend auf der Stiege liegend; derselbe wurde herauSgeschafft, zwei andere lagen ganz erstarrt auf dem Ei« und schliefen, während man den vierten erst nach langem Suchen im Keller mit dem Kopf auf einem großen Eisschollen gleichfalls schlafend auffand. Mau schaffte die ganz erstarrten Leute in ein warme« Zimmer, woselbst sie sich bald erholten, worauf sie aus der Arbeit entlassen wurden. Dem einen passirte zu diesem Unglück noch da« weitere, daß er auf dem Heimweg nach Sprendlingen fiel und das Bein brach. Limburg, 23. Jan. Heute Abend wurde von den Assi- sen da» Urtheil in der Untersuchuitgssache contra Nicolaus Hillerich von Hadamar und Consorten wegen Münzverbrechen nach achttägiger Verhandlung gefällt und wie folgt verurtheilt: 1) Hillerich zu 12 Jahren; 2) Profter zu 10 Jahren; 3) C. Vh. Wagner zu 8: 4) Völpel, Philipp« je zu 7 Jahren; Wengenroth zu 8; Fritz Wagner zu 6 Jahren und Dienstbach zu 5 Jahren 6 Monaten Zuchthausstrafe. Peter Wagner von Homburg wurde zu 14 Tagen Gefängniß verurtheilt. Frankfurt. De« dießjährige Winter zeigt eigenthümliche Launen. Während im höbcrn Norden, namentlich in deu Seestädten von Flensburg, Stettin, Danzig und Königsberg bis Petersburg, Haparende und Christiansand eine verhältnißmäßig ziemlich' milde Temperatur herrscht, macht sich in Sud- und Mitteldeutschland ein strengeres Regiment de« Winter« fühlbar. Diese Erscheinung zeigt sich von Breslau (wo dieser Tage der Thermometerstand auf — 18° gemeldet wurde) und Ratibor bis Köln, Coblenz und Trier. Wiener Blättern zufolge herrscht in Ober- und Niederösterreich eine Kälte, die an Die unwirthlichcn Gestade Finnland« erinnert. So wurde von Frankenmarkt eine Temperatur von — 200, vom Amstetten — 220 und von St. Peter sogar — 270 Reaumur angezeigt. Bei den ankommenden Zügen, die fast von einer Ei«kruste umhüllt, sind sogar die Waggvnthüren festgefroren. In diesem Winter ist nun auch der sehr seltene Fall eingetreten, daß ein Tbeil des Boden see's fest zugesroren ist. Bei Langenargen hat sich eine Eisdecke gebildet, die schon zum Schlittschuhfahren ermuntert. (Hier in Gießen war das Marimum 14 Grad unter Null ) In dem rusfifchcn Dubowka (Gouvernement Kiew) kam kürzlich ein eigenthumlicher Akt von VolS jnstiz vor. Ein junger Bauer, der bereits 2 Kinder hatte, ließ sich mit der jungem Schwester seiner Frau ein. Der Vater zeigte da« Vergehen de« Sohne« dem Dorf-Aeltesten an und dieser berief eine Gemeindeversammlung, welche folgende Strafsentenz fällte: „Die beiden Schuldigen werden gefesselt über Nacht in« kalte Gefängniß gelegt, am folgenden Tag durch die Straßen Dorfes geführt und alle 100 Schritte abwechselnd einmal der Mann, dann die Tochter mit Ruthen gepeitscht." Da« Urtheil wurde unter Musik und Gesang wörtlich vollstreckt. (E« ist noch nicht so gar lange her, daß in der österreichischen und baierischen Armee da« Auöveitschen von Kasernendirnen unter Trommelschlag stattfand. Der Profoß schnitt zuvor der Dirne da« Haar dicht am Kopf weg.) Der Liebig'sche Fleifch - Extract beginnt sich in der neuesten Zeit auch in den Soldatenküchen Geltung zu verschaffen. Ein längere« Grposs, welche« die Kaufleute Schlüter und Maack zu Hamburg dem preußischen Kriegsministerium eingereicht haben, setzt auseinander, daß ein Pfund Ertract die löslichen Bestandtbeile von 34 Pfund reinem Muskelfleisch ober 45 Pfund Fleisch vom Fleischerladen enthält und zur Darstellung von etwa 200 Portionen Fleischbrühe ausreicht. Dasselbe weist ferner nach, daß die vegetabilischen Lebensmittel, al« Erbsen, Bohnen, Linsen, Brod, Kartoffeln, Rei« u. f. w-, durch Hinzufügung von Fleisch-Ertract den ErnährungSwerth der animalischen Nahrung gewinne» und zu diesem Zweck für 64 bi« 70 Pfund Brod »der 30 bi« 36 Pfund Hülsenfrüchte oder 120 Pfund Rei« oder 300 Pfund frische Kartoffeln der Zusatz von 1 Pfund Fleisch-Ertract vollkommen genüge. Dieß vorauSgeschickt erbietet sich die genannte Firma zur Herstellung eine« monatlichen Quantum« von 5000 Pfund und offerirt der Armee die Lieferung deS Bedarfs kostenfrei in Berlin in Büchsen zu 5, 10 und 15 Pfund, per Pfund zu einem sehr mäßigen Preise. DaS preußische Krieg-ministerium bat sich hiernach veranlaßt gefunden, den Ertract zu dem erwähnten Zwecke zu empfehlen. Siebactton, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fjr. Chr. Pietsch) in Gießen.