PretS vierteljährkich 36 Er. mit Bringerlohn. Durch dir Post bezöge« viertelfährlick 49 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint wöchentlich bret* «al: Dienstags, Donnerstag- und Samstags. — Expedition: Canzleidrry Lit. B. Nr. 1. Mzeige- und Mmtsötatt für den Kreis Kielen. Nr. ist Donnerstag den 23. December 18«V. Amtliche Bekanntmachungen. des Norddeutschen Bundes Nr. 38, ausgesseben zu Berlin am 14. December 1869, enthält: («r. 38?)®n8, Ltreffenb bie ®ntbinbun0 oon den im §. 29 bet G-w-rbe-Ordnung für ben Norbb-utsch-n Bunb vvrg-schri-b-n-n arztl.ch-n Pru,ung°n. $om ^D-Eb-r 1869nntma(fiun0r bdrcffenb die bei ber Universität Gichm b-st-b-nb- Veterinäranstalt unb bi- mit b-r polytechnischen Schule in Braunschweig ™&unbene toreffenb bi-B-iorbnung °°n V-r-ins-ontrol-ur-n von S-it-n b-s Präsibiums b-s b-ntsch-n Zoll- unb H-nb-lsver-ins an bi- Haupt- ämter Abelaibe K K VLnnimachung,' betreffenb bi-ErtheUung NKVW« d'-s Mrbbmtsch^u Bunbes° an°b-n Generalkonsul b°r Argentinischen Republik für ben *°ibb^°3^ . 3»,MaXÄ?bena9I?eöCTlK"iST* 15?*“ <$, S gÄ.S.,«... be°s"«ni^ch Schwebisch - Norwegischen auß-r°rb-n.lich°n G-saubten unb bevollmächtigten Minister, beim Äfei D-e-mber 1869. TmTn ______________________________________ Das Großherzogliche Kreisveteriräramt Gießen an Durchschnittlich ungefähre Stückzahl der ständigen Heerden an: B e m'e r k u n g e n. Reinvieh n!*t ii Reinvieh Schmervieh willkührlich ictflttftj__________v geneigt ist geneigt Namen der Gemarkung oder geschloffenen Gutsbezirke, welche Schafe besitzen die Groschenoglichen Bürgermkigereien des Kreises Gießen. Wir ersuchen Sie, uns innerhalb 8 Tagen nachsteh-nb- Tabelle ausgefüllt hierher einsenben ober Fehlanzeige erstatten zu wollen. Schmervieh, zu dessen || ^art; oder bloßer Viehwaide Abschaffung man st_____________________ Gießen, am 20. December 1869. Rothe Weine: i 28. 12 Regenschirme GO 29. 30. Wacheuhcimer, Deidesheimer, Laubenheimer, «S> 11854) Wasch- unb Ringmaschinen, zwei verschieben-(sonstructionem Wasch Mangen, in jebem Zimmer sehr leicht zu hanbhabcn unb lehr gute Arbeit lieftrnb, Häcksclschncibmaschinen, anerkannt bie besten, bie letzt-xistir-n, für beten Güt- ich ga- SnM Rübenschneiber von 14 fl. an bis zu 60 ft'.' ^lkuchenbrecher, Grnnmalz- quetsche md Schrotmühlen für Bi-rbrau-r, empfehle ich zur geneigtem Abnahme. und Armenfuhren an den Wenigstnehmenden veraccordirt werden. Gießen, den 20. December 1869. Großherzogliche Polizei-Vewaltung. Rover. Versteigerungen. Die Leistung der Schub- und Armenfuhren betreffend. 11843) Donnerstag den 30. d. Mts-, Vormittags 11 Uhr, soll auf dem Polizei-Büreau die Leistung der im Jahre 1870 nöthig werdenden Schub- 18 kr. 24 „ 30 „ 48 „ 18 „ Das Großberzogliche Kreisveterinäramt. Ur. Pflug. Affenthaler- Ofener Aßmannshauser, Bordeaux-Medoc St. Julien 11855) Die Lieferung der für das hiesige Provinzial-Arresthaus pro 1870 nötigen warmen Speisen soll an den Wenigst- nehmendcn , „ _ Mittwoch den 29. December L I-, Vormittags 11 Uhr, . in dem Vordergebäude des Provinzial- Arresthauses, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, vergeben werden. Gießen, den 17. December 1869. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Stadtrichter. 11824) Mein Schuh-, Stiefel- und Filffchnh-Kger bringe ich hiermit in empfehlende Eeinnernng. Daniel M o o g, Schloßgaffe. 11805) Oefen und Zrochherde zu Steinkohlen- u. Holzbrand, Steinkohlcukaffen, FeuerungSgeräthschaften, Kochgeschirre aller Art, von Gußeisen, roh und emallllrt, verzinntes sog. Gesundhcitsgeschirr, Pe- trokeum Kochapparate, Steinkohlen und Braunkohlen empfiehlt I. G. D. Bapst. 11836) Zu bevorstehendem Weihnachtsfeste halte ich mein Lager in weißem und vergoldetem Porzellan- und Steingut, Crystall- und GlaSwaaren, fein broncirteii Thon- und fein lackirten Bleckwaaren, sowie eine Auswahl von Ntarmor- Geaenstänven, auf's Beste empfohlen. G. PH. Fillmann, a Marktstraße. Preisen. Weiße Weine: pr. Orig.- / Flasche. Feilgebotsnes 11858) Ballhandschuhe von 30 kr. an empfiehlt__L- Kattrein. 11851) Auf bevorstehende Weih- nachten empfehle ich mein reichhaltiges Lager in Seiden-, Stoff- u. Fihhütcn. Gießen. Louis Schild, Hutmacher, am Kreuz. Cafe Ebel. 11632) Meinen Weinverkauf über die Straße bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung und offerire nachstehende Weine zu den bergesetzten 11822) Zur Zahlung der 1869r Zinsen von Einlagen bei der Spar- und Leihkasse zu Lich werden nachfolgende Zahltage be- ^"Dünstag den 28. December j 1869, Mitttöoch „ 29. „ Dienstag „ 1- Februar (^§70. Mittwoch „ 2. ,, 1 ,, Die Einleger haben bet Empfang threr Zinsen ihre Einlegescheine vorzulegem Lich, den 18. December 1869. Der Rechner: Helm. 40 „ pr. Orig.- 48 „ l Flasche. 48 „ \ 1 fl- 12 „ । W- MoSler. 11850) Bettladen, ein- und zweischlaferige, sind zu verkaufen. Zu erfragen Brandgasse Lit. A. Nr. 202.________________ 11810) Feinstes Gothaer Schweineschmalz empfingen in frischer Sendung I. A- Busch Sohne. i in Seide, Zernetta, Alpaca u. Baumwolle IZZ H für Herren, Damen und Kinder, in den neuesten Mnstern, § empfiehlt zu billigen Preisen "X. Simon , Schirmfabrikant, ” 3 Marktplatz. 2 Forster Traminer Brauneberger, Rüdesheimer, 1 fl- — Geisenh Katzloch 1 Besondere Bekanntmachungen. 11803) Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leih- kafse angelegten Capitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar : 1) Donnerstag den 23. December, 2) Dienstag no 3) Mittwoch 4) Donnerstag „ 5) Freitag „ 31. „ Die Interessenten werden daher aufgesor- dert, die Zahlung an diesen Tagen m Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine fich zu legitnniren Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für bie Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die auf Dienstag, Mittwoch und Samstag fallenden Wahltage für die Auswärtigen be- ^Die^Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, am 23. November 1869. Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr. 11833) Zum bevorstehenden Weihnachts-Feste empfehlen wir unser Lager achter Aabana, Wremer u. Hamburger Higarren. (Durch gute Bezugsquellen sind wir in den Stand gesetzt, bei ganz vorzüglicher Waare billigste Preise zu stellen.) Cigaretten (von L a Ferme AMüller in St. Petersburg) u. türk. Tabake. Wiener Cigarrenspitzen und Pfeifen in großer Hus tu n h f. (Verkauf unter Garantie.) Portefeuilles- JVaaren^ Spazier stockefeinste Parfümerien. Alle Sorten feine Eiqueure9 ächten Trappistine Chartreuse 1 aus dem Kloster Gräce-Dieu (in Original-Flaschen zu 5 und 6 fl.), Punsch-Essenz, ächten Cognac9 Arrue. & ft um. Malaga, SherrgMadeira, Stordeuujr. weiße und rothe JVeine in Flaschen. Gebrüder Wenzel, Kreuz Lit. C. Nro. 1. 11823) Feinsten Düsseldorfer Punsch-Essenz (R ö d er'schen), sowie feinste französische Liquenre, Beides in verschiedenen Sorten und in ganzen und halben Flaschen; ferner selbstgefertigten Ananas und Orange - Punsch - Essenz, mittelfeine Liquenre in jeder beliebigen Quantität, Bischof-, Cardinal- und Maiwein-Esfenz, eingemachten Ananas in Fläschchen von verschiedenen Größen zu Bowln empfiehlt bestens Ed. Lind, Hofconditor. Zur ges. Beachtung. 11812) Das Mehl aus der Kun st müh le der Herren Franz Pcppler S» Comp. wird bei uns unverfälscht zu denselben Preisen, wie in der Mühle, verkauft. Feinstes Vlüthenmehl, pr. Pfd. 8 fr., Feinst.Waizenvorschuß I.,„ „ 7 „ V n M'J „ n 6 „ ______________I. A. Busch Söhne. 11808) Neueste Lichthalter für Christbäume empfiehlt Wilh. Orbig/ Neuenbäuen. 11814) Christbaumlichter und Wachsstöcke in weiß und bunt billigst bei Ernst Hermes, __________________Materialist._______ 11819) Goldfische bei Ca>l Deines, Kunst- und Handelsgärtner. Bruuermalz, 500 Centner, in großen und kleineren Par- tieen, sowie Hopfen und Faßpech, empfiehlt die Malzfabrik von (11839) E. Pitthan. 11835) Mein Lager in Spiegeln, Goldleisten und Photographie-Rahmen bringe ich für bevorstehende Weihnachten in empfehlende Erinnerung. Das Einrahmen von Bildern wird zu billigen Preisen bestens und rasch besorgt. G. PH. Fillmann, Marktstraße. I Als passendes Weihnachtsgeschenk empfehle ich folgende preiswürdige Cigarren, in eleganten Dosen ä 100 Stück verpackt, die als Cigarrenbehälter jedem Salon zur Zierde gereichen, ohne daß. deßhalb die Cigarren höher berechnet sind, als: Espana, pr. Mille 25 fl., ISanio ä 30 fl., Superior ä 35 fl., EI Fino 2 42 fl. Nach auswärts gegen Nachnahme. ________________________________________________Georg Dörr, Kirchenplatz. 11852) Mit heutigem Tage habe ich Hierselbst eine Kohlen-Handln ng errichtet. Als Agent der Zeche „Königin Elisabeth" bei Essen, die anerkannt eine vorzügliche Kohle liefert, bin ich in der Lage, eine gute stückreiche Waare zum billigsten Preise abgeben zu können, die ich in ganzen Waggons, wie auch in einzelnen Centnern zur Abnahme bestens empf.ehle. Bei Aufträgen von mindestens 20 Gentnern wird die Kohle auf Verlangen an's Haus geliefert. Gießen, den 20. December 1869. E. Bergmann, Seltersweg C. 82. Das Lager befindet sich auf dem Bahnhofe. <0*00-0-00-00 0-00-0-00-0000 0-00-000-00-00000-00 0-0-0OOOOOOOOOOOOOOÖ 0 11840) Vorräthig bei allen Buchhändlern und Buchbindern: t Gustlw-Adolss-Külcndcr | Hessischer Hausfreund i t 17. Jahrgang. 18 7 0. 48. Jahrgang. § 0 Mit Marktverzeichniß und trefflichen Bildern. Preis nur 8 kr. 0 £►00000000000000000000000000000000000o0000 000000000 O 11860) Feinstes Vlumenmehl, sowie feinster Vorschuß, AniSgebackenes und Butter-Anis, auf's Beste zu haben bei ______________Bäcker Vogt- Spirituosen. 11813) Alten französischen Cognac, Rum de Jamaica, Arrac de Batavia, holländischen Genevre, sowie sämmtliche, feine Esfenze, empfehlen .______________I- A- Busch Söhne. 11859) Ein neues Velouped ist zu Der; kaufen. Bei wein? sagt die Exped. d. Bl- 11856) Winterkohl zu verkaufen bei _______Louis Benner, an der Schoor- 11818) Blühende Tulpen nnd Maiblumen, Primeln, Blattpflanzen, als: Gummibäume, Dracaenen, Palmen und Camellien empfehle ich zu bevorstehenden Festtagen zur Zimmer - Decoration. Die Pflanzen sind in dem Local der Samenhandlung bei Herrn Seiler Hilgardt, Mäusburg, ausgestellt- Carl Deines, _____________Kunst- und Handelsgärtner. 11848) Eine neue Vergoldprefse ist billig zu verkaufen bei G g. Nenzel. 11861) Schellfische, russische Pickles, Sardinen, Sardellen, Neunaugen, sowie Bückinge zum Rohesten, fortwährend zu haben bei ___________________ Bäcker Vogt. Südfrüchte. 11811) Spanische Apfelsinen in großer süßer Frucht, sowie Malaga-Ci- tronen, letztere pr. Hundert zu 4 fl. 40 kr., empfehlen J A. Busch Söhne. 11831) Doppelte und einfache Terzerole sind vorräthig bei A- Dickorck, Büchsenmacher. . Petroleum-Lampen mit Rund- und Flachbrennern neuester Construction empfiehlt unter Garantie (11806) Wilh- Orbig, Neuenbäuen Bmchucts und Kränze von getrockneten Blumen empfiehlt Carl Deines, (11820)______Kunst- und Handelsgärtner. 11863) Eine weitere Sendung achter Nürnberger Lebkuchen, aus der Fabrik des Herrn Jac. Go eß in Nürnberg, ist eingetroffen und werden zu Fabrikpreisen abgegeben bei G e b r. Adami, __________________im Ritter._______ Weißer flüssiger Leim von E. Gaudin tu Paris. 11842) Dieser Leim, welcher ohne Geruch ist, wird kalt angewendet bei Porzellaine, Glas, Marmor, Holz, Kork, Pappendeckel, Papier rc. Vorräthig » Flacon 14 fr. in Gießen bei Julius Wallach, am Markt 11826) Die erwarteten Rockzeuge sind wieder in großer Auswahl angekommen. ________H. M. Zughardt. 11826) Große und kleine Rosinen, Rosinen ohne Kerne, rein gestoßenen Ceylon- und chinesischen Zimmet empfiehlt Emil Fischbach, __Seltersweg. • 11816) Ein sich noch in gutem Zustande, befindlicher schwerer zweispänniger Wagen ist zu verkaufen bei H e r m a n n S p i e s Neuenweg. Parsümirtc BMlwMtts von 36 kr. an bis zu den feinsten bei Wilhelmine Fuhr, (11827)_______________Seltersweg.________ 11837) Wachsstöcke in allen Größen, sowie Weihnachts-Lichtchen in bunten Farben, empfiehlt zur gefälligen Abnahme _______________________Carl Löny. 11807) Zu bevorstehenden Weihnachten bringe ich mein Lager in lackirten Blech waaren, sowie eine große Auswahl von Spielwaaren, zu den billigsten Preisen in empfehlende Erinnerung. _________Wilh. Orbig, Neuenbäuen. 11864) Feinste Rum - und Arrac - Punsch - Essenz billigst bei Geb r. A d a m i, ___________________im Ritter. Pferde-Verkauf. 11844) Wegen Eröffnung der Oberhessischen Eisenbahnen stehen bei Unterzeichnetem 10 bis 12 gute Zugpferde billig zu verkaufen. Gießen._________Krausch, Posthalter. 11804) Der Steinbruch in der Schwarzlach, am sog. Felsen, ist nebst 2 Morgen zugehörigem Feld unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Louis Petri H. Vermieth» »ge». 11869) Ein unmöblirtes Zimmer, an der Hauptstraße gelegen, ist zu vermiethen. Nä- heres bei der Exped. d. Blattes. 11817) .Das seither von Herrn Oberstaatsanwalts-Substitut Wolff bewohnte Logis wird den 9. März k. I. frei und ist von da an anderweit zu vermiethen. ________H. B. Pepvler, Seltersberg. 11847) Ein gut möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen Lit A. Nr. 94. 11849) Meine Mansarden-Wohnung, bestehend aus 3 freundlichen Zimmern, 3 Cabineten, Küche und Zugehör, ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. Carl Kaspar, _______________vor dem Neuenweger Thor. 11802) Ein Familienlogis, bestehend aus 3 Zimmern mit 1 Cabinet, ist zu uer; mietben. Wo? sagt die Erped. d. Bltts. 11821) Seltersberg E. 18 ist ein möblir- tes Zimmer zu vermiethen.______________ 11830) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Hch. Hanitsch, Schuhmacher, __________________Kirchenplatz A. 22._______ 11801) Ein Familienlogis ist zu vermiethen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. Vermischte Anzeige». 11288) Ein Lehrling wird gesucht von Schmied Unverzagt, am Wallthor. 11857) Den Mitgliedern des Turnvereins zur Nachricht, daß Donnerstag Abend die Liste zur Einzeichnung für den Ball geschlossen wird und wollen sich deßhalb die Mitglieder auf heute Abend 8 Uhr in der Turnhalle einfinden. Ball - Comit«. Höchst wichtig für Druch- kibenbr! 11841) Bruchleidende, welche in richtig fr ankirten Briefen das Leiden gehörig beschreiben, erhalten von dem Unterzeichneten gratis und franco ein Schriftchen mit Belehrung und Zeugniffen, woraus der Bruchleidende ersieht, daß die Brüche noch gänzlich geheilt werden können. Krüsi-Altherr, in Gais, Kt. Appenzell, Schweiz. 11829) Ein schöner angerauchter Meer- schaumkopf wird zu möglichst hohem Preise zu kaufen gesucht von W- Hensler, Seltersweg. M Danksagung 'I M 11865) Wir sagen allen denjeni- Hl M gen Freunden und Bekannten, welche M M unseren lieben, unvergeßlichen On- M U fei, den Großh. Kreisamtsdiener I. M M W. Walter, zu feiner letzten Ruhe- M C begleitet haben, unteren Herz-M in Dank. M Die trauernden Hinter- M bliebenen: M Käthchen Mahr, W Käthchen Müller, M geb. No hl, D Wendel Rindfrey. M jgjBtsÜH jÄ 11809) Ein braves Mädchen für häusliche Arbeiten wird auf sogleich oder auf Weihnachten gesucht. Das Nähere bei der Erped. d. Bltts. 11870) Nr. 18 hatte die Mühle und Nr. 78 den Guckkasten gewonnen- Schmidt, Polizeidiener. B fl ii e r'scher Gesflnqverein. 11845) Den 2. Weihnachtsfeiertag: Ball im Prinz Carl. P. 8. Der Eintritt ist nur gegen Vorzeigen der Karte gestattet- Der Vorstand. 11846) Nr. 38 hat das Bügeleisen und Nr. 41 die Zuckerschneidmaschine gewonnen. Vogel, Polizeidiener. 11867) Den zweiten Feiertag, von Nachmittags 5 Uhr an: Tanz Musik im Promenadenhaus. __T h. L 0 ny. 11755) Weinflaschen werden zu kaufen gesucht- Wo? sagt die Exped. d. Bltts. Auf dem Staufeuberg. 11868) Am zweiten Weihnachtsfeiertage, von Nachmittags 4 Uhr an: Tanzbelustigung. Musik vom Musik-Corps des 11. Jäger-Bataillons zu Marburg. Heinrich Fink, Wirth auf der Burg. Stadt Madrider 3*1» I ns. 100 Loose. garantirt durch sämmtliche Einnahmen, sowie durch das sehr werthvolle Grundeigenthnm der Stadt. Zinsen und Capttalriickzahlung in Gold ebne jeden Abzug. Jährlich 4 Gewinnziehungen. Hauptgewinne Frs. 250,000, 100,000, 70,000, 50,000, 40,000, 35,000 re. Diese Obligations-Loose sind mit jährlichen Hinscoupons ä Frs. 3 versehen, und geben also zum heutigen Ankaufspreis bei größter Sicherheit und unter Anrechnung der Rückzahlung ca. 7% ZinS und große Gewinne. Nächste Ziehung am 1. Januar 1870. Diese Obligationen sind bei allen Bank- und Wechselhäusern des Jn- ■ und Auslandes zu 14 Thaler = 24 Vs Gulden zu beziehen. (11834) ß „Concordia»“ Morgen Abend 8 Uhr: Im Bierfaale des Herrn C h r. Lony. 11871) Am zweiten Weihnachtsfeieitage: L o n c e r t von dem Blech-Sertett der hiesigen Regimentsmusik. Anfang 4 Uhr. Entree 6 fr. Auf virlfeitiges Verlangen. 1 3m liremen Satire Öes Lase Leib. Donnerstag den 23. Dec em der 1 869: (WERT der rühmlichst bekannten TrolFid>eu Musik-Capelle aus Prag. Anfang halb 8 Uhr. Weihnachtsfeier. Der Vorstand. Prämien-Anleihe der Stadt Venedig. 6 Gewinn-Ziehungen im Jahre 1870. Im festlich dermirlen Saale des Lase Leib. 11873) Am dritten Weihnachtsfeiertage: Großes Militar-Coucetl, ausgeführt vom Musik-Corps des Großh. Hess. 2. Infanterie- Regiments, unter Leitung seines Musikmeisters, Herrn V. Reifert. I. Ziehung 10. Januar 1870 1 L 100,000 1 „ 2,000 3 ä 500 „ 1,500 10 ä 100 „ 1,000 25 ä 50 „ 1,250 10 ä 30 „ 300 —5Ö~ L 106,050 ’ II. Ziehung 31. Januar 1870 1 L 25,000 1 „ 1,000 3 a 250 „ 750 10 ä 100 „ 1,000 25 ä 50 „ 1,250 60 ä 30 „ 1,800 10b L 30,800 III. Ziehung 30. April 1870 1 L 100,000 1 „ 2,000 3 ä 400 „ 1,200 10 ä 100 „ 1,000 25 ä 50 „ 1,250 10__ä 30 „ 300 50 L 105,750 Im Merlaale des Herrn Chr. Lony. 11872) Am dritten Weihnachtsfeiertage: C o n c e r t. Anfang f Uhr. Entree 6 fr. IV. Ziehung 30. Juni 1870 1 L 25,000 1 „ 1,000 3 ä 250 „ 750 10 ä 100 „ 1,000 25 a 50 „ 1,250 60 ä 30 „ ___1,800 100 L 30,800 V. Ziehung 30. Sept. 1870 1 L 50,000 1 „ 1,500 3 a 250 „ 1,050 10 ä 100 „ 1,000 25 ä 50 „ 1,250 60 ä 30 „ ___1,800 100 L 56,600 VI. Ziehung 30. Nov. 1870. 1 L 100,000 1 „ 2,000 3 ä 500 „ 1,500 10 ä 100 „ 1,000 25 ä 50 „ 1,250 10 ä 30 „ 300 50 L 106,050 Im Promenadehaus. 11866) Montag, als am 3. Weihnachtsfeiertage, von Morgens 9 Uhr an: Concert, ausgeführt von Mitgliedern der hiesigen Regimentsmusik. Th. L o n y. Interims - Scheine, worauf Lire 15 innerhalb des 30. Juni 1870 einzuzahlen sind, a fl. 3 — Rthlr. 27/a- Vollbezahlte Obligationen ä fl. LT Rthlr. 67/8 bei allen Wechslern des In- und Auslandes. (11838) F e LS i L Die Wolssspur. Criminalgeschichtc nach einer wahren Begebenheit von Rudolph Müldener. (Schluß.) Angestellte Nachforschungen bestätigen auch, daß am Morgen des Tages, on welchem Schoeters mit der Seeländerin von Ossendrecht weggegangen, wirklich zwei fremde Juden, über deren Herkunft und Verbleiben sich indessen nichts ermitteln ließ, in Ossendrecht gesehen worden waren, und, gleich SchoetcrS und feiner Begleiterin, den Weg nach Putten eingeschlagen hatten Die Tochter Schoeters, gesprächsweise befragt, wo ihre Mutter die Schuhe, welche sie trage, gekauft habe, hatte geantwortet, daß sie die Schuhe von ihrem Vater erhalten habe, der ihr dabei gesagt: „Da hat ein JudeZmtt Deiner Mutter einen Handel gemacht; siehe einmal zu, ob die Schuhe Dir nicht zu groß sind." Obgleich das Zeugniß der ohnedem noch minderjährigen Tochter in diesem Falle vor Gericht von keiner Bedeutung sein konnte, fo bestätigte es doch das, was ihr Vater bei Gericht über den Erwerb der Schuhe angegeben. Nun drängte sich demWericht die sehr wichtige Frage auf: Wie kam es, daß Schoeters, die Kleider in den Händen eines fremden Juden erblickend, der damit von Haus zu Haus ging, in demselben nicht sofort diejenigen erkannte, welche die Seeländerin getragen? Und ob, nach dem Ausfinden der Leiche auf der Haide, in ihm nicht sofort der Verdacht hätte entstehen müssen, daß die Ermordete die ihm bekannte Seeländerin gewesen? Schoeters entkräftete die ihm in dieser Hinsicht gemachte Bemerkung, daß erstens nicht er, sondern seine Frau die Kleidungsstücke von den betreffenden Juden gekauft, und daß er außerdem die Kleidung der Seeländerin nicht so genau betrachtet habe. Bei dem Auffinden der Leiche in der Haide habe er allerdings einen Augenblick an die Seeländerin gedacht, aber den Gedanken, daß dieselbe mit der Ermordeten identisch sei, zuletzt doch als zu unwahrscheinlich von der Hand gewiesen. Wie man sieht, stand die Angelegenheit für die beiden Jnhaftirten nicht ungünstig; selbst im Richter entstanden Zweifel an SchoeterS Schuld; so daß er Anstand nahm, denselben,' wie er anfangs wollte, der Folter zu nnterwerfen. Indessen wurde das Gericht doch nicht müde, weitere Erkundigungen über den früheren Broderwerb und Aufenthalt seines Gefangenen cinzuziehen. Der Drossard erhielt die Abschrift eines Erkenntnisses, wonach Jan SchoeterS einige Jahre früher in seinem im damaligen Oesterreich'schen Brabant belegenen Geburtsorte Hemixem wegen Viehdiebstahls zum Strange verurtheilt worden war, welche Strafe indessen vom General-Gouverneur der Oesterreich'schen Niederlande auf dem Gnadenwege in eine ewige Verbannung aus den Staaten der Kaiserin umgewandelt worden war. Gleichzeitig brachte der Drossard in Erfahrung, daß zu Kloetingen aus der Insel ter Goes seit einiger Zeit ein junges Frauenzimmer vermißt werde, Sets sr. die, einige Wochen vor Entdeckung der Leiche in der Haide von Putten, ihren Dienst und Wohnort verlassen, angeblich um sich nach Antwerpen zu begeben. Sofort begab sich der Drossard, in der Hoffnung durch die in seinem Verwahr befindlichen Kleidungsstücke die Person der Ermordeten endlich festgestellt zu sehen, persönlich nach Kloetingen. Dies gelang in der That. Eine Tante der Vermißten bezeugte, daß ihre Nichte die mit schwarzem Bande eingefaßte Kreppmütze im vorigen Jahre zur Trauer um ihren verstorbenen Bruder erworben, und daß sie den gefundenen Unterrock für die Vermißte selbst gekauft und genäht habe. Eine zweite Verwandte recognoscirte die bei der Leiche gefundenen Strumpf, bänder als der Vermißten gehörig, und ein Schuhmacher bezeugte, daß die von Schoeters Tochter getragenen Schuhe in seiner Werkstatt gefertigt, und von der Vermißten kurz vor ihrem Verschwinden aus Kloetingen gekauft worden seien. ^Nun war kein Zweifel mehr: die in der Haide gefundenen menschlichen Ueberreste gehörten derselben Frau, die eine Nacht in Schouten's Hause zuge- bracht. Der Drossard kehrte nach Bergen-op-Zoom zurück, um seine Gefangenen auf'S Neue zu vernehmen; dieselben leugneten nach wie vor beharrlich jede Wissenschaft von dem Morde. Da indessen, nach damaliger Rechtsanschauung, ein Bekenntniß des Angeklagten zur Vollstreckung eine- UrtheilS für unerläßlich gehalten wurde, so sah sich der Drossard, wenn auch widerwillig, endlich genö- thigt, zur Folter seine Zuflucht zu nehmen. Durch Schöffenbeschluß wurde Jan Schoeters der Folter unterworfen, seine Frau jedoch vorläufig mit derselben verschont. Noch beharrte Schoeters bei seinem Leugnen; als jedoch Befehl gegeben wurde, ihn zu entkleiden und mit der Folter den Anfang zu machen, da erbleichte er und legte zitternd ein Bekenntniß seiner Gräuelthat ab. Er erklärte, den Vorsatz zur Ermordung der Fremden erst gefaßt zu haben, als er mit ihr fast schon das Dorf Putten erreicht, da er dann erst wahr- genommen, daß sie eine kleine Summe Geldes bei sich trage. Demgemäß habe er sie von der Straße ab nach dem abgelegensten Theile der Haide gebracht. Zu zwei verschiedenen Malen habe die Unbekannte ihn gefragt, ob sie noch nicht bald nach Putten kämen, und, als sie bereits eine Strecke in der Richtung nach der Haide sortgegangen, auf das Dorf zeigend, gefragt: „Mich dünkt, wir lassen Putten rechts liegen!" Schoeters habe sie jedoch dadurch zu beruhigen gewußt, daß er ihr gesagt habe, daß sie einen Seitenpfad gingen, der direkt nach jenem Theile des Dorfes führe, in welchem Michael Gyzen wohne. Bevor er sich mit ihr in die Senkung der Düne begeben, habe er sich nach allen Richtungen sorgfältig umgcsehen, ob Jemand ihm folge. Als er Niemand bemerkt, habe er sie in die Senkung hinab geführt und ihr dort ihr Geld abvcrlangt. Auf die Antwort hin, daß sie selbst arm sei, habe er sie zu Boden geworfen und ihr mit einem scharfen Messer, das er für gewöhnlich bei sich getragen, den Hals abgcschnitten. Hierauf habe er sein Schlachtopfer der Kleidung beraubt und dieselbe neben ihren anderen, in ein Tuch gewickelten Effecten mit sich genommen und seiner Frau mit nach Hause gebracht. Letzterer habe er gesagt, daß er die Sachen auf der Offendrechter Haide gefunden habe. In einem Unterrocke der Ermordeten waren zehn seeländische Reichsthaler und ein Gulden eingenäht gewesen; anderes Silber oder Gold habe die Ermordete nicht bei sich gehabt. Von diesem Gelde habe Schoeters circa zehn Gulden seiner Frau gegeben, die davon in Antwerpen einige Einkäufe besorgt; der Rest sei theils in der Wirth- schäft verbraucht, theilS zur Bezahlung einer kleinen Schuld verwendet. Nachdem er seinen Raub in Sicherheit gebracht, kehrte Schoeters sofort wieder nach dem Schauplatze des Mordes zurück. Hier grub er mit einem vom Haufe mitgenommenen Spaten im Sande eine Grube, worin er die Leiche verbarg. Auf diesem einsamen Platze war Niemand Zeuge seiner Missethat gewesen; die Ermordete, welche ihrem Mörder unterwegs erzählt, daß sie von ter Goes gekommen und in der ganzen Gegend Niemandem bekannt sei, konnte so leicht nicht vermißt werden, und, selbst wenn zufällig Nachfrage nach ihr gehalten wurde, mußte da nicht das einsame Grab in der Haide jede Spur des vergangenen Verbrechens auf immer verbergen? Allein Gottes Auge wachte und bediente sich, die Missethat an das Licht zu bringen, des Hungers der Raubthiere. Schoeters wurde zum Tode, seine am Morde unschuldige Frau zu leichter körperlicher Züchtigung und Landesverweisung verurtheilt. Letztere brachte sich jedoch wenige Tage vor Ausführung des UrtheilS im Gefängnisse selbst um'- Leben. Politische Rundschau. 17. December. Die Pforte hat aus Konstantinopel 5 Bataillone übe/2 auf 21