Wen. r *6t ®l81#MW9,«f« |U * ,n Noch Je,9,n Mittag bioth nbld) a»S ^NkbtN. SJ bei den ••* :äy~ ?£-tea Uhr.-.' *nbtte °">S ich lld« Üand: 'Ä* ?,n e‘nfm Buche bt * Mt Mutter Ä * sonuch lübtv bttJeu3W« J}|at^it JWhn i6te Meii^ |inb in gJ lt b" Grudenlichtek v,t. haben die Verlass»- -e-.cn vor den Rich,„. "Ibmun9 wird beenqt ‘ ’Pn*‘ 'n Phantasten. JUW bervor. Röcheln, t rntlrch wird rings un- ,u?n Ohnmacht, die ^lerbendea in den Tod n‘; die ste geknüpft Mr, liebender Hand! - 11 "'ichen wäre denn der wllinbft. Dab große nachfolgenden Leichname vergcn. ■in, ungewohnte Schau, wie am 3. Leptrmbrv U34 statt^hadim i Wen. tie mag für devockehenden Mano» >.cht ohne Interesse sein, nedenjährigen Krieges ter in dieser Weise in die zurückgerufeiien Schlacht der Kaiserin Maria Tbe- ^adwrg XN. von graulen. befand sich seit 1757 d, die mit abwechselnden '.'^ant von Äraunfchwcig ipfle, welche aul Hanno- B-^keburgern, Gothaern, kreußtn bestaub. Herzog 5 an« Hannover, gewann wujle aber nach einem n unweit Eassel, bei dem er k-n Rhem zurückgehm. ; und Weingegend, er, Magazine, um stch ilei- t war in Üeßn Kämpfen ©inbt ehre Neutralität nuat 1759 rin größere- -l :(i Varon 0. Wurmser 4 jjf Wachlhäuser über, u4 Hause geichickt, die „stadial, daß dir 2talt z und srreihriten grschußt L..(n sich mit ihren un- ,'-ladk wieder räumten, ( Mannszucht, bezahlten ;bl Oberbefehlshaber, ,v1Uet und vergnugungS- ibuteiM'S'H-ti lLnbe. woran dir F 'l 'JuinfW aIl< * A' ,, Umgegend ro -7V" .lnb^ien- .|pni bei 1 -- 'K »» «•* Mi l' \ und um ' ,1’ |5 Bataiüa" ■ .’Äti#- t-f* ' 'a‘ n Reite"'- • ' c Ln belk»S Preis vierteljährlich 36 h. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 49 ft. Gießener Anzeiger. zkrfcheinr wöchentlich dreimal ; Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Expedition: Canzleidery Lit. B. Nr. 1 Mnzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen. Nr. «8. Samstag den 21. August 1869. Brodpreise vom 21 bis 27. August 1869, nach eigener Erklärung der Bäcker: 4 Pfund gemischtes Brod 16^2 kr. 2 Pfund gemischtes Brod 8y4 fr. 4 Pfund Roggenbrod 14 fr. 2 Pfund Roggenbrod 7 fr. Amtliche BekanntMMchungen Gefundene Gegenstande: Ein Krägelchen mit schwarzer Brache, ein Rohrstock, ein Portemonnaie mit 37'/r fr. und einem Schlüsselchen, ein blau- und weißgewürfeltes Sacktuch, eine Schürzs und ein Halstuch, eine Tabakspfeife, ein Leitseil, ein Topf mit Wurstfett, ein seidenes Täschchen mit weißem Plüsch, ein seidener Regenschirm (im botanischen Garten stehen geblieben), ein Stück Shirting, ein lederner Träger für einen Teppich oder Shawl und ein kleines Schlüsselchen. Die Eigenthümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. Gießen, den 20. August 1869. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Rover. Besondere Bekanntmachungen. (5 d i c t a l l a d u n q. 7056) Gegen Kaufmann Meier Heß in Gießen ist der förmliche Concurs erkannt worden. Es werden daher Alle, welche Ansprüche an denselben zu bilden-haben, hiermit aufgefordert, solche in dem Termine Mittwoch den 29. September l. I., Vormittags 10 Uhr, bei Meldung des stillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Masse dahier anzumelden und etwaige Vorzugsrechte bei Mei- dung Verzichts auf dieselben zu begründen. Gleichzeitig soll in diesem Termine die Güte versucht und eventuell ein Massecurator und Gläubigerausschuß erwählt, sowie deren Befugnisse festgcstellt werden. Die nicht- erscheincnden Gläubiger werden in diesen Punkten als den Beschlüssen der Mehrheit der Erschienenen beitretend angesehen. Gießen, den 28. Juni 1869. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Oppermann, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. 7064) Im Firmen - Register des unterzeichneten Gerichts ist heute folgender Eintrag vollzogen worden: Die von der Firma: „C- Simon'sche Fabrik" zu Gießen dem Eduard Silbereisen daselbst ertheilte Procura ist zurückgenommen und auf Robert Simon von Waldgirmes, jetzt zu Gießen, übertragen worden. Gießen, den 18. August 1869. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Stadtrichter. Versteigerungen. Vergebung von Bauarbeiten. 7024) Nachstehende, bei Anlage einer Ventilation in dem hiesigen Garnison-Laza- reihe vorkommenden Arbeiten und Lieferungen,, und zwar: Maurerarbeit, veranschl. zu 26 st. — kr. Schreinerarbeit, „ „ 38 „ — „ Schlosserarbeit, „ „ 32 „ — „ Weißbinderarbeit, „ „ 8 „ 12 „ Lieferung v. Oefen, „ „ 106 „ — „ sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Voranschläge und Bedingungen können vom 23. l. Mts. an in unserem Geschäftslocale eingesehen und die Offerten von da an bis zum 26. L Mts., Vormittags 10 Uhr, daselbst eingereicht werden. Dieselben müssen verschlossen und mit der Aufschrift: „Submission für Arbeiten in dem Garnison-La- zarethe zu Gießen", unter Bezeichnung der betreffenden Arbeit, versehen sein. Zur Eröffnung der Submissionen wird Termin auf , _ Donnerstag den 26. August I- I-, Vormittags 10 Uhr, in unserem Geschäftslocale anberaumt, welchem die Interessenten beiwohnen können- Gießen, den 17. August 1869. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. ___________ Holzapfel._____ 7048) Montag den 23. August d. I-, Vormittags 11 Uhr, sollen die Immobilien des verstorbenen Joh. Gg. Storck einer nochmaligen Versteigerung auf dahiesigem Rathhause ausgesetzt werden. Gießen, den 12. August 1869. K- Vogt, Ortsgerichtsmann. Arbeitsversteigermiq zu Allendorf a. d. Lda. 7057) Montag den 23. August, Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhause nachstehende Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden, als: Schreinerarbeit, veranschl. zu 36 fl. Schlosserarbeit, „ „ 12 „ Weißbinderarbeit, „ „ 150 „ Allendorf a. d. Lda., am 19. Aug. 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda. I- A. : L- Hahn, Bezirksbauaufseher. Jaqdverpachtuuq. 7031) Samstag den 28. August d. I-, Vormittags 10 Uhr, wird auf hiesigem Rathhause die der Gemeinde Holzheim zugehörige Feld- und Wald-jagd auf weitere sechs Jahre an die Meistbietenden verpachtet. Holzheim, den 14. August 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Holzheim. Jäger. Mobilien - Versteigerung. 7087) Montag den 6. und Dienstag den 7. September l. I. sollen in der Wohnung der verstorbenen Medicinalrath Dr. Köhler Eheleute dahier die zu deren Nachlaß gehörigen Mobilien, erbvertheilungshalber, freiwillig versteigert werden, als: 1 Chaise, 2 Claviere, Commoden, Glasschränke, Kleiderschränke, Sophas, Tische, Stühle, Betten, Spiegel und sonstiges Haus- und Küchengeräthe allerlei Art; ferner verschiedene Jagdgewehre und Ge- räthe u. s. w. Der Anfang ist jedesmal Morgens 9 Uhr- Laubach, am 18. August 1869. Grobherzogliches Ortsgericht Laubach. Ritter. Freiwillige Versteigerung. 7017) Dienstag den 31. August, Nachmittags 2 Uhr, lasse ich meinen „Gasthof zum Adler" mit allen dazu gehörigen Grundstücken, zusammen oder getrennt, auf hiesigem Nathhaus meistbietend versteigern. Ernst Pitthan. Jagdverpachtunq. 7032) Samstag den 28. August d. I., Vormittags 10 Uhr, wird auf hiesigem Rathhause die Jagd der Feldgemarkung Bergheim auf weitere sechs Jahre an die Meistbietenden verpachtet.. Holzheim, den 14. August 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Holzheim. Jäger- Versteigernnq. 7098) Mittwoch den 1. September l. I-, Vormittags 9 Uhr anfangend, läßt der Unterzeichnete 7 Pferde nebst Geschirr, 2 Chaisen, 1 Omnibus und 1 Oeco- nomiewagen, sowie sonstige Oeconomie-Ge- räthschaften dahier meistbietend versteigern. Lich, den 1. August 1869. Henzel, Posthalter. Feilgebotenes. Georg Petri, Neuenweg 117, empfiehlt sein reichhaltiges Lager aller Arten Parfümerien, als: Eau de Cologne, Extraits double et triple, Brillantine, Haaröle, Pomaden , Cosmetiques, ungarische Bartwichse, Savons in größter Auswahl, ächt indischen Poudre de riz, Gold-Cream, Fettschminken, Zahnpasta und Zahnpulver, trocknen Parfüm in Schachteln, zur geneigten Abnahme hiermit bestens. (7044) CäT Den Heeren Dfficieren empfehle ich für bevorstehende Herbstübungen mein Lager in Ordon- nanz-Regenmänteln, Prima-Qualität, und in allen Größen. (7084) S. Flörsheim. Mein Lager ächt amerikanischer Nähmaschinen, in den neuesten und besten Systemen, empfehle zur geneigten Ansicht. Die Nähmaschinen sind mit allen Apparaten versehen und werden bei erleichterten Zahlungsbedingungen unter vollständiger Garantie und stets zu Fabrikpreisen verkauft. Zugleich mache auf eine Handmaschine eigenen Fabrikats (System Wilcox & Gibs) aufmerksam, die ebenso wie die großen Maschinen mit verschiedenen Apparaten arbeitet, ganz geräuschlos geht und bei dem sehr billigen Preis von nur Thlr. 16 für Haushaltungen sehr zu empfehlen ist. (7052) I. Th. Haubach, Nähmaschinenfabrik. 7071) Frankfurter Pferde-Loose, ä 1 Thaler, sind vorräthig bei Julius Wallach. Plianogene-Piiher, Mineralisches Product. 7086) Dieses Product ersetzt alle Sorten Seife, Soda, Pottasche und Bimstein. Es reinigt und polirt alle Sorten Metalle, gemalte und lackirte Holz- und Eisengegenstände, Malereien in Oel, Firniß und Lack, es entfernt alle Flecken von Fliegen, H-ett, Oel, Tinte rc. Auch gebraucht man es zum schnellen Abreiben, Reinigen und Polwen obiger Gegenstände, ohne befürchten zu müssen, daß dieselben rostig oder sonst beschädigt roCrb<3u beziehen durch Emil Fischbach, Seltersweg. Liebig’s Fleisch-Extract aus Süd-Amerika (Pray-Bentos) der Liebig’s Fleisch-Extract Compagnie, London. Grosse Ersparniss für Haushaltungen. Augenblickliche Herstellung von kräftiger Fleischbrühe zu 1 2 des Preises derjenigen aus frischem Fleisch. Bereitung und Verbesserung von Suppen, Saucen, Gemüsen etc. Stärkung für Schwache und Kranke. Goldene Medaillen auf der Pariser Ausstellung ISO? und Havre Ausstellung 1808. Nur ächt, wenn jeder Topf mit Unterschrift der Herren Professoren Baron JF. von Liebig und 11 r. M. von Pettenkofer versehen. Detail-Preise für ganz Deutschland. 1 engl. Pfd. Topf Vz engl. Pfd. Topf */4 engl. Pfd. Topf ö engl. Pfd. Topf ä fl. 5.33. ä fl. 2.54. ä fl. 1.36 h 54 Krz. Zu haben in den meisten Handlungen und Apotheken. In Giessen bei Emil Fischbach, Seltersweg. (7038) Frachtbriefe für die Main-Weser- und Cöln-Mindener- Eisenbahn, sowie sämmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei Wilhelm Klee, Marktstraße. J I 'Ifl'' M i- ■ Die Tapeten-Handlung von H. Hochstätter, Eck von Brand und Schloßgafse, unterhält nur Verbindungen mit den anerkannt ersten Fabriken und ein Lager, welches die besten Producte derselben in reicher Auswahl vereinigt; sie liefert stets die neuesten und geschmack- vollsten Muster von deutschen und englischen Tapeten auf gutes Papier und mit frischen, haltbaren und giftfreien Farben. Die Preise sind fest; jedoch so billig, als wie diese in Anbetracht der Waare nur gestellt werden können. (7034) 7070) Prima geschnittene Raffinade, in Tafeln von 70 Stück aufs Pfund, empfiehlt Julius Wallach. 7020) Die Preise der zum Verkauf habenden Garne sind von jetzt an ermäßigt, und zwar: die feineren Qualitäten 12 und 10 fr. ) nr «irnMc die geringeren „ 9 „ i pr' *,uno' Außerdem habe ich eine große Partie Reste zum Verkauf erhalten, die wesentlich unter dem laufenden Verkaufspreise abgegeben werden. Daniel Wirth's Nachfolger. 7097) D i e Asphalt Dachpappen Fabrik von Hoffmann & Comp. in Offenbach a. M. empfiehlt ihre Dachpappe in Rollen und Tafeln und werden unter Garantie Eindeckungen von Dächern übernommen. Gleichzeitig offeriren dieselben ihr Fabrikat in Wagenfett, sowie Schuhmacher-, Brauer- und Bürstenmacher-Pech, zu den billigsten Preisen. Alle Jene___ die an Scropheln, Rheumatismus, Gicht, Lähmungen oder Hautkrankheiten leiden, sollen jetzt die vorzüglichen Reichenhaller Latschenkiefern-Bäder gebrauchen, welche wegen ihrer Heilkraft genügend bekannt sind. Der Extract in Flacons für 1 Bad ä 24 kr. — 7 ngr. ist in Giessen zu haben bei Herrn Julius Wallach, am Markt. Das Haupt-Depot von An ton Prell (7051) in München. Einmacb - Essig, rother und weißer, beste Qualität, bei (7073) Carl Lony. 7036) Weinfässer in allen Größen, zum Einmachen von Bohnen, Gurken rc. geeignet, bei H. Schm all, Lindenplatz. 7046) Ambalema-Ausschuß in vorzüglicher Qualität, per Stück 1 kr., empfiehlt Georg Petri, am Neuenweg. Neue holländische Häringe, 3 4 bis 6 kr. das Stück, bei (7022) Carl Hoffmann. 1 Geschäftsbücher aus der Fabrik von König & Ebhardt in Hannover: Caffabücher, Hauptbücher, Journale, Wechsel- und Seiden- Copierbücher, Neisehauptbücher, Lohnbücher, Haushaltsbücher rc. empfiehlt zu Fabrikpreisen Ph. Lüdeking. 7012) Wcftphälischcr Schinken, Gothaer Cervelatwurst und feinstes Schweineschmalz, sowie täglich abgekochter Schinken und Rauchfleisch, bei ______________I. A. Busch Söhne. Feinste Reis- und Waizenstärke, Prima-Kernseife, Waschpulver, aus schmutzauflösenden, unschädlichen Bcstandtheilen zusammengesetzt, Waschblau, feinstes Haaröl, aus reinem Olivenöl bereitet, empfiehlt Emil Fischbach, (7085) Seltersweg. 7045) Alle Sorten Frisir-, Aufsteck-, Staub-, Reif- und Taschenkämme, von der Harburger Gummikamm-Compagnie, sowie sehr gute Lockenwickel in Seide, Leder und Baumwolle, Haar- und Lockennadeln, Zahn-, Nagel-, Haar- und Taschenbürstchen, Wasch- und Badeschwämme, in vorzüglicher Qualität, empfiehlt Georg Petri, Neuenweg. 7043) Ein große Auswahl in rein Bielefelder Leinen, sowie Cr«aö, Hausmacher und Sächsisches Leinen, Servietten, Tisch, Hand- u. Taschentücher in bekannter Güte, empfiehlt Wilhelm Schmoll. 7102) Gut gebrannte Backsteine bei ________________H. Keck. 7041) Schwere gebleichte Hausmacherleinen, "/», 6/4 und 12/i breit, empfiehlt '__________________L. W- Plank. Weißer flüssiger Leim Von" C. Gaudin in Paris. 7055) Dieser Leim, welcher ohne Geruch ist, wird kalt angewendet bei Porzellaine, Glas, Marmor, Holz, Kork, Pappendeckel, Papier rc. Vorräthig ä Flacon 14 fr. in Gießen bei Julius Wallach, am Markt. 7093) Heu, Korn-, Waizen- und Haferstroy ist zu verkaufen bei F. Zülch Wittwe. 7075) 20 Stück Fichtcn-Stangen sind billig zu verkaufen in Lit. B. Nr. 49. § PreismedMe Paris 1867. Ausgezeichnete Cliocolatlen von Starker & Pobuda, Stuttgart, empfiehlt R. Sattler, Gießen. 7039) Havanna-Ausfchuß- Cigarren, pr. Stück 2 kr., in Originalkisten von je y2 Mille, pr. Mille 32 fl. Obige Cigarre erfreut sich eines ungetheilten Beifalls und erlauben wir uns, sie Liebhabern einer guten feinen Cigarre hiermit bestens zu empfehlen. Aufträge nach Außen werden franco ausgeführt. I. A. Busch Söhne. 7025) Eine neue Sendung von Glace- Handschuhen in allen Farben und Größen, Militär-Handschuhen, ferner nur allein ächt Cölnisches Wasser von Johann Maria Farina (gegenüber dem Jülichs-Platze) und eine große Auswahl Parfümerieen empfiehlt L. Ko bl er mann. g Cigarren, ä 1, l>/2, 2 und 3 kl., wöbe: Havaunah- AuSschufi, ä 2 fr., empfiehlt in vorzüglicher, abgelagerter Waare Karl Fuhr, Kirchenplatz. 7010) Deutsche und englische wollene Strickgarne in frischen Sendungen der verschiedensten Sorten zu herabgesetzten, dem Wollwerthe angemessenen Preisen, empfehlen I. A. Busch Söhne. | Licher Bier ist stets wieder vorräthig bei I. Roth, Wallthorstraße. Loeflund's Kinder-Nahrung, ein Extract zur Schnellbereitung der „Lie- big'schen Suppe", das vorzüglichste und einfachste Nahrungsmittel zur Aufziehung von Säuglingen, für welche wenig oder keine Muttermilch vorhanden ist, sowie Loeflund's Malz-Erttact gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Athmungsbeschwerden, Brust - und Halsleiden bestens empfohlen und wegen seines Wohlgeschmacks allgemein beliebt, halte ich stets vorräthig in Gläsern 311 36 fr. Emil Fischbach, (7004) Seltersweg. 7077) Vorzügliche Aepfel, pr Mest 32 fr., Salat-Kartoffeln, pr. Mest 30 fr., Sauerkirschen zu Kuchen und zum Einmachen, pr. Pfund 5 fr., sowie Johanni-Kartoffeln, pr. Mest 34 fr., bei L. Hartmann, in der Schanz. 7091) Gute Birnen zum Kochen und Rohessen sind mestenweise, sowie auch im Einzelnen, zu verfaufen bei P. Plank, Wolfengasse. 7081) Soeben erhielt ich eine große Sendung gehäkelter Unterröcke und empfehle olche zu den billigsten Preisen. ______________Ph. Schlatter. 7072) Sehr vorzügliche Salzgurken empfiehlt Carl Lony. Für Küfer. 7065) Von Unterzeichnetem ist stets zu den billigsten Preisen von Vs* 1 bis 2öhmiges, doppeltes und einfaches Daubholz in vor- licher Qualität zu beziehen. Louis Weber, Gasthaus zum Tannenbaum _________________(Sachsenhausen)______ Universal - Magen - Liqueur, genannt Victoria, von Franz von Metternich in Mainz, empfiehlt in ganzen Flaschen ä 1 fl. 24 fr., „ halben „ ä — „ 45 „ „ Viertel- „ ä — „ 24 „ Eduard Lind, (7054) Conditor in Gießen. 7005) Ein Haufen Mist ist zu verkaufen bei Gg- Sch mehl, am Brand. 7079) Sehr schönes Kornstroh ist fuderweise zu verkaufen bei H. Becker (Neue Anlage.) 7092) Die diesjährige zweite Klee-Erndte von meinem Acker am untersten Riegelpfad bin ich willens zu verkaufen. Andreas Möhl. Vermieterinnen. 7101) In meinem neuerbauten Hause ist ein Familienlogis von 3 bis 4 Zimmern, Küche rc. bis zum 1. October d. I. zu ver- miethen. H. Keck. 7082) Ein Familienlogis, bestehend aus 4 Zimmern, 2 Cabinetten, Küche rc., ist zu vermicthen bei Georg Herbert. Eine möblirte Stube nebst Cabinet ist zu vermiethen im Brühl'schen Hause, _____________________am Brand._____ 7099) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei G. H- Balser, Glaser, ______________________Seltersweg._________ 7088) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist. zu vermiethen bei Chr. Reiber, am Kreuz. 7050) In meinem neuerbauten Hause vor dem Neuenweger Thor ist eine Familienwohnung zu vermiethen, welche sogleich bezogen werden kann. A. Kalbfleisch. 7095) Sonnenstraße Lit. B. Nr- 103 ist ein kleines Familienlogis, sogleich beziehbar, zu vermiethen.__ 7019) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- Imiethen bei Gärtner Schaum. 7103) Ein Dachstübchen, mit oder ohne Möbel, ist billig abzugeben in den Neuen- bäuen Lit. B. Nr. 92. 7013) Eine kleine Familienwohnung ist an eine stille Familie zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 7021) Ein Familienlogis im Hinterbau, bestehend aus 4 ineinandergehenden Zimmern, Küche, Kammer und Zugehör, ist zu vermiethen bei H. M. JugHardt. 6658) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist in einer freundlichen Gartenwohnung zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. 7011) Zwei Logis sind zu vermiethen bei Louis Flett, im Schwanen. 7027) Eine anständige Familie wünscht ein Zimmer nebst Cabinet, mit oder ohne Möbel, an eine einzelne Dame zu vermiethen. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 7076) Bei Frau Dr. Haustein ist für nächstes Semester ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen._______________ 7026) Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer auf der Neuen Anlage sind zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl. 7035) Zwei ineinanderaehende möblirte Zimmer find an einen oder zwei Herren zu vermiethen. Näheres bei der Expedition d. Bltts. 7029) . Eine freundliche Familienwohnung zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei Fr. Koch-, am Nahrungsberg. 7080)wIm Schützenhof ist im 2. Stock eine möblirte Stube mit Cabinet zu ver- miethen. _____________________ 7009) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist einzeln, oder auch noch mit einem weiteren Zimmer, zu vermiethen. ______________ PH. Schlatter. 7094) Eine Familienwohnung, sowie ein möblirtes Zimmer, ist zu vermiethen Neustadt Lit. D. Nr. 57. 7063) Im Peppler'schen Hinterhause auf dem Seltersberg ist ein möblirtes, reundliches Zimmer zu vermiethen und 0gleich beziehbar. Vermischte Anzeige». 7060) Am Montag Nachmittag wurde auf dem Wege von dem Wallthor durch die Schulstraße nach dem Neuenweg und von da über das Kreuz nach der Neustadt ein Ohrring, eine Gemme mit Goldfassung, verloren. Der redliche Finder wird gebeten, denselben gegen eine entsprechende Belohnung in Lit. A. Nr. 163 vor dem Wallthor abzugeben._________________________ 7066) Eine Weißzeugnäherin wünscht noch einige Tage in der Woche besetzt. Näheres bei Frau Benner, Sandgasse. Neuer Turnverein. Generalversammlung Dienstag den 24. d. Mts., Abends 8 Uhr, bei Herrn W. Mosler. Tagesordnung: Berichterstattung. — Vorstandswahl. — (Die bis zum Abend des 20. d. Mts. Angemeldeten sind aufge- nommen.)__(7015) 7002) Ein junger Mensch, welcher die Dachdeckerprofession zu erlernen wünscht, kann unter günstigen Bedingungen bei mir in die Lehre treten. C h r i st i a n Schwalb, Dachdeckermeister. 7014) Ein Dienstmädchen wird zum so- fortigen Eintritt gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 7061) Eine stille Familie sucht ein kleines Logis, womöglich in der Nähe des Bahnhofs. Näheres zu erfragen bei Herrn L. Kattrein. 7062) Ein Portemonnaie mit 10 fl. Inhalt ist am letzten Dienstag auf dem Wege von Gießen nach Klein-Linden verloren gegangen. Man bittet, dasselbe bei der Exped. d. Bltts. abzugeben. 7078) In der Neuen Anlage kann ein Mädchen, welches kochen kann und in allen häuslichen Arbeiten erfahren ist, sogleich in Dienst treten. Näheres bei der Expedition dieses Blattes. 7049) In ein Spezerei- und Material- waaren-Geschäft en detail wird ein Lehrling unter sehr guten Bedingungen zu engagiren gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Bl. 6977) Ein Dachdeckergeselle findet gegen hohen Lohn dauernde Beschäftigung bei Christian Schwalb, Dachdeckermcister- 7018) Ein Kindermädchen wird gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 701 M 1 @ie ß ' fei W M Seit Sfff Geg Für Acdingung Pro 7074) c c bei einei ! ♦ 700 heim (an im Nehir NB. 704 MhNMN jtatt uni jung sm werden' Mainzer mittelff. nach her erhobenen Vereins w Ein vollst ca. IE Eine eleg ca. 12 Ein vollst mers Ein vollst, mers Ein Plan Ein seuer ca. 4 , Av 11000 |T., _ Lol Th. Wo Kammer, E. Meis Verwalter 70 Sti 81 um gen Du ledern Met \ b« 31, Muf (70l Ca- Mrs Ws? bm,WA"»Mscht Int °h»! GrH 21^5Peb. d. Bl. len ?der zwei bei der Expedition B?ää »W*« WÄ am -'cahrungsberg. nbofistimLStock mtt Cabintt zu ver- ^Zimmer mit Cabi- auch noch mit einem vemiethen. Pb. Schlatter, enwohnung, sowie ein t zu vermiethen Neu- l er'sch en Hinterhause I ist ein motte, zu vermieden M t Anzeigen ag Nachmittag wurde 'ein Laüthor durch die n Menweg und von nach der Neustadt ein r mit Mdsassung, vn- Finder wird gebeten, e entsprechende Beloh- 163 vor dem Wallthor £*SS- g zu ersl"^" verloren ge- ristian Schwalb, b 7achdeckmneifter^k 5$*Y?5« ugnäherin wünscht noch Loche besetzt. Näheres Sandgosse.__ iiniwr® rsammlun- Ms., Abends 5W, V. Mosler. : Berichterstattung- - (Die bis zum Abend z-meld-M fto* 75101167*5 ,n |U erlernen «Mft i Bedingungen bei mir 7067) Die Besitzer von Büchern aus der Bibliothek des Gesellschafts-Vereines dahier werden ersucht, dieselben binnen 8 Tagen zurückzuliefern. Gießen, den 19. August 1869. Dr. Zimmermann. | Germania, Lebensversichkruilgs - Aktien - Gesellschaft in Stettin. Grund-Capital..............Gulden 5,250,000. Reserven Ende 1868 ............. „ 5,316,206. Seit Eröffnung des Geschäfts bis Ende 1868 bezahlte Versicherungssummen........... „ 4,477,401. Versichertes Capital Ende Juli 1869 ...... „ 90,169,457. Jahres-Einnahme............. „ 2,841,554. Im Monat Juli sind eingegangen 2482 Anträge auf „ 2,208,054. Schleunige Ausfertigung der Policen. Darlehen auf Policen. Prompte Auszahlung bei Todesfällen. Gegen Kriegsgefahr kann bei Ausbruch eines Krieges versichert werden. Für die Versicherung von Renten bietet die Gesellschaft die vortheilhaftesten Bedingungen. Prospecte und Antragsformulare gratis durch: Gg. PH. Fillmann in Gießen, PH. Zimmer in Lich, Rechner Schmidt in Londorf, I. Henrich in Lang-Göns, Balth. Seibert in Wieseck. Im Pipp'schen Garten. 7074) Sonntag den 2 2. August d. I.: Brillante (Sartni-lklcudjtuiiij bei einem guten Glas I. B. Moritz- und Heß'schem Bier. !! Zur gefälligen Beachtung!! 1 7008) Meine Wohnung befindet sich von heute an bei Herrn S- Weimersheim (am Kreuz). Das Geschäft bleibt jedoch ununterbrochen bis zum 1. September im Nehmeyer'schen Hause. M. Engel. NB. Gleichzeitig mache das geehrte Publikum auf An- und Verkauf aller Fruchtgattungen aufmerksam. 7042) Bei Gelegenheit der Mainzer Industrie-Ausstellung findet mit Genehmigung der Großh. Regierung eine Verloo sttttg statt und ist die Zahl der Loose auf 25000 zu je 1 ff. festgesetzt. — Die Verloo- sung findet am 15. September in dem Locale des Gewerbeoereins öffentlich statt und werden die Ergebnisse der Ziehung in der Frankfurter Zeitung, Frankfurter Journal, Mainzer Zeitung, Mainzer Anzeiger, Mainzer Wochenblatt, Mainzer Abendblatt und mittelst Ziehungslisten bekannt gemacht. Die Gewinne müssen längstens einen Monat nach der Ziehung gegen Uebergabe der entsprechenden Loose abgeholt werden; die nicht erhobenen Gewinne werden alsdann zu Gunsten des Schulfonds des Mainzer Gewerbevereins wieder verwerthet. Als Gewinne kommen jur Verloofung, sofern die Zahl von 25,000 Loosen vergriffen ist, Ein vollst. Salon-Ameublement im Werthe ca. 1800 fl. Eine elegante Equipage im Werthe von ca. 1200 fl. Ein vollst. Ameublement eines Speisezimmers im Werthe von ca. 1000 fl. Ein vollst. Ameublement eines Schlafzimmers im Werthe von ca. 900 fl. Ein Pianino im Werthe von ca. 400 fl. Ein feuerfester Cassenschrank im Werthe von ca. 400 fl. Ein eleganter Broncelustre nebst 4 Wandarmen im Werthe von ca. 300 fl. Ein Sopha nebst 2 Sesseln und 6 Stühlen im Werthe von ca. 300 fl. Ein silberplattirtes Geschirr für 2 Pferde im Werthe von ca. 300 fl. Ein elegantes Buffet im Werthe von ca. 300 fl. Ein feiner Porzellan-Ofen im Werthe von ca. 250 fl. Zwei eleg. Spiegel im Werthe von ca. 250 fl. Außerdem eine reiche Anzahl nützlicher Gebrauchsgegenstände im Werthe von 11000 fl., also im Ganzen 19000 fl. . , . . Loose sind zu haben: In Darmstadt bet Carl Gaul«; in Gießen bet LH. Wortmann, Julius Wallach, G. Röder, Steueraufseher; in Lich bei Jeh. Kämmerer: in Grünberg bei Steueraufseher Scharmann: in Schotten bei E. MeiSky: in Babenhausen bei G. Graulich; in Laubach bei Hubenthal, Verwalter. Mainz, im Juli 1869. , ~ , Der Vorstand des Mainzer Gewerbvererns. 7006) Sonntag den 22. und Montag den 23. August : Kirchweihfest zu Wieseck. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt, und bittet um geneigten Zuspruch Georg Lenz. I Auswanderer nach Amerika befördert wöchentlich vermittelst Dampf- und Segelschiffen bei reeller und billigster Bedienung I. M. Schulhof, am Rathhaus. Durch langjährigen Aufenthalt in Amerika bin ich im Stande, jedem Auswanderer die beste Auskunft zu ertheilen. Kirchweihfest. Im Schützengarten zu Wetzlar findet bei Gelegenheit des Kirchweihfestes Sonntag den 22. August, des Nachmittags von 4 Uhr ab: Concert und Abends Tau;- belustigung Statt, wozu ganz ergebenst einladet (7068) H. Kuhn. Die KunMrberei, Seiden- und Wollenwascherei von Frau Marie Pietsch (wohnhaft bei Herrn Fr. Graf, Nahrungsberg) empfiehlt sich zum Färben und Waschen seidener und wollener Kleiderstoffe, ShawlS, Halstücher, Halsbinden, Bänder in Seide, Sammet oder Wolle. Federn werden in allen Farben gefärbt, gewaschen und gekräuselt. Weißfeiden und Blonden werden blendend weiß gewaschen, Handschuhe in allen Farben gefärbt und gewaschen. Gefällige Aufträge erbittet man direct oder bei Frau Junker, Asterweg 103 abzugeben. Gießen, im Juli 1869. (7083) Ziicher scher Arten. I Sonntag den 22. August: Großes Militär-Lnncerl, ausgeführt von der Capelle des Großh. 1. Leib- Garde-Regiments, unter Leitung ihres Capell- meisters, Herrn Th. Adam. Anfang halb 4 Uhr. Entree ä Person 12 kr. _____________________Programm an der.Kasse.____________________ Rheinischer Renn-Verein» Pferde-Wettrennen in Frankfurt n. M. am 21., 22. und 23. August 1869, Nachmittags halb 4 Uhr, am Forsthaus. 18 Rennen mit Preisen, zusammen im Werthe v. ca. Thlr. 13,500. Eintritts-Preise: Erster Platz für Herren > « fl. 5. — Zweiter Platz j s fl. 1. — „ „ „ Damen iK „ 2.30 Dritter „ t „ - 30 Ein Herrenbillet für 3 Tage „ 10. — Stehplatz 1 « „ — 18 Equipagen pr. Tag fl. 10. — und für jede Person darin fl. 2. — Reiter fl. 2. 30. Sämmtliche Karten sind sichtbar zu tragen. Das Direetorium des (7047) Rheinischen Renn-Vereins* 7100) Während der beiden Kirchweihtage findet Sonntag den 22. und Montag den 23. August Große Tanzbelustigung im Dorfeld'schen Garten in Wieseck Statt. phillisojihenwald. | Sonntag den 2s. August: Grosses MMär-Concert, ausgeführt vom ganzen Musik-Corps (42 Mann) des Großh. Hess. 2. Infanterie-Regiments, unter persönlicher Leitung seines Mnsikmeisters, Herrn V. Reifert. Anfang 4 Uhr. Entree ä Person 6 kr. | Wetzlar. Cafe, Riilard und Restauration, bestens empfohlen. ___________C. Waldschmidt, a. d. Lahnbrücke 7096) Sonntag den 22. und Montag den 23. August: Kilchlvcihfcst zu Rodhetm, wozu ergebenst einladet Karl Schlierbach Wittwe. Lebensverücherungsbank f. D. in Gotha. 6853) VersichcrunaSftand . ......- . . . 101,500000 fl. Effektiver EapitalfondS......... 25,900000 „ Versicherungen werden vermittelt durch A. Ricker, Buchhändler in Gießen. p; R*111 b M V •! MH . |I r. K rh1 r: !Mo < Zinsser’scher Garten. s Samstag den si August: Großes Militär-Concerti austzeführt vom ganzen Musik-Corps des Großh. 1. Reiterregiments in Darmstadt, unter Leitung seines Musikmeisters, Herrn Finningev Anfang 5 Uhr. Vntrse ä Person 12 fr. Kirchweihfest ;u Wieseck. 7090) Sonntag den 22. und Montag den 23. August findet das Kirchweihfest zn Wieseck Statt, wozu ergebenst einladet Gerhardt Schneider. Cölmsihe Feuer-Verstchernngg-Gesellschaft Colonia» 6994) Der Geschäftsstand der Gesellschaft ergiebt sich aus taten des Rechnungs-Abschlusses pro 1868: Grund-Capital........ • • ff- Prämien- und Zinsen-Einnahme für 1868 (excl. der Prämien für spätere Jahre) . . . „ Gesammelte Reserve......... ________ Versicherungen in Kraft am 31. Decbr. 1868 fl. 1,239,194,082 Zur Vermittelung von Versicherungen bei dieser Gesellschaft gegen feste und mäßige Prämien empfehlen sich bestens ~ Darmstadt, im August 1869. Die General-Agentur: I. G. Kahlert ST Söhne. Die Agenten der Gesellschaft: Fricdr. Barth in Gießen, Chr. Funk in Hungen, Carl Löffler in Gambach. nachstehenden Resul- 5,250,000 2,206,034 3,251,442 Ei S*» 2 2. Zettungs-Auulmcen-Expeditiou von Sachse H Co. Leipzi Bern, Breslau, Cassel, Cöln S» Stuttgart. Dieselbe vermittelt ausschließlich Zeituugs-, Zeitschriften-, Kalender-, rc. Inserate hi alle Fachblätter und Zeitungen der fünf Welttheile, — berechnet ohne Aufschlag von Porto, Provision 2C- stets die Origmalpreise, — gewährt bei größeren Aufträgen angemessenen Rabatt, — liefert Belegblätter für jedes Inserat, — beseitigt alle Portoauslagen und sonstigen Nebenkosten, liefert vorherige Kostenanschläge, besorgt Uebersetzungen in alle Sprachen gratis und versendet auf Verlangen gratis und franco ein vollständiges Zeitnugs-Prcis-Berzcichniß. Mit sämmtlichen deutschen Zeitungen steht obiges Institut in täglich directem Verkehr. 7023) Ein Oeconomie-Lehrling, der die nöthigcn Schul- und Vorkenntnisse besitzt, wird auf eine Oeconomie im Kreise Grünberg gesucht. Nähere Auskunft fließt I. Peters hier. 7007) Ein Kindermädchen wird zum sofortigen Eintritt gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 7016) Ich suche einen braven Bierjungen, welcher zugleich die Küferprofession erlernen kann. E Pansch, Asterweg. 7028) Eine, gebildete Dame wünscht ein junges Mädchen, welches seiner weiteren Ausbildung wegen gesonnen ist, sich längere Zeit dahier aufzuhalten, in Pension zu nehmen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Die Nummern 65, 72, 73, 74 und 76 des Gießener Anzeigers werden, pr. Stück 3 fr., zurückgekauft von der Exped. des Gieß. Anz. Für die Hinterlassenen der verunglückten Bergleute im Plauen'schen Grunde sind aus der Gemeinde Hausen eingegangen: von den Herren: Forstw. Schlag in Baumgarten 42 ff., Lehrer Hotz 30 fr., Heinr. Hofmann 12 fr., L. Dern 18 fr., P. Kirchmann 6 fr., Heinr. Bopp 30 fr., L- Euler 6 fiv B- Lang 15 fr., I. Atzbach 12 fr., G- Bender 3 fr., K- Andermann 12 fr., P. Happel 6 fr., Ehr. Peppler 6 fr., Joh. Schäfer 6 fr., Frau Lynfer zu Schiffenberg 1 fl., B- Müller 15 fr., PH. Müller H. 30 fr., I. Atzbach I. 12 fr., I. Atzbach Wtttwe 18 fr., Heinr. Schäker II. 12 fr., Heinr. Müller 18 fr., A- Dern 3 fr., G. Schmand 18 fr., K- Bringe! 6 fr-, Bürgermstr- Dern 18 fr., K- Schmand 30 fr., B- Schmand 30 fr., K- Dern 18 fr., G- Müller 18 fr., Müller Dern's Wtw- 12 fr., Forstwart W- Schlag 24 fr., Pfarrer Engel 2 fl. Summa 11 fl. 6 fr. Weiter sind eingegangen: von einer Gesellschaft in der Wirthschaft von L. König gesammelt 1 fl- 36 fr. Weiteren Gaben sehen wir entgegen. __Die Exped. d. Gieß. Anz-_ HAASENSTEIM-VOGLER Zeitungs-An noncen-Expedition^’ in Frankfurt am Main, grosse Galhisstrasse 1, im 1. Stock. Hamburg, Neuerwall, 50 ; Berlin, Basel, Wien, Leipzigerstrasse, 46 ; Steinenberg, 29; Stadt, Neuer Markt, II Leipzig, Stuttgart, Zürich, St. Gallen, Genf, Markt, 17, Königshaus ; Kronprinzstrasse, 1 B ; Elsassergasse, 1 ; Obere Grabenstrasse, 13 ; Place du Molard, 2. Jnfrfjfmdipr zu fließen. Sonntag den 22. August. Christian Lampus auf dem Seltersweg. Christian Noll Wittwe in der Neustadt. Christian Iughardt in der Wallthorstraße. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde zu Hießen. Gottesdienst. Am 22. August: Morgens : Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Pfarrer Landmann. Getaufte. Den 15. August. Dem Bürger und Kaufmann, Eduard Silbereisen, ein Sohn, Robert Eduard, geboren den 23. Juli. Denselben. Dem Bürger und Maurer, Christian Burfhardt, eine Tochter, Emilie Wilhelmine Elisabeth, geboren den 23. Juli. Denselben. Dem Bürger und Fuhrmann, Hermann Spies, eine Tochter, Marie Johanna Luise, geboren den 12. Juli. Denselben. Dem Bürger und Maurer, Balthaser Strauch, eine Tochter, Karoline Adeline Henriette Ernestine Katharine, geboren den 8. Juli- Denselben. Dem Bürger und Kaufmann, Wilhelm Liebrich, eine Tochtcr, Wil- helinine Auguste Therese, geb. den 16. Juli. Denselben. Dem Bürger und Ziegler, Heinrich Schomber, eine Tochter, Marie Johanna, geboren den 12. Juli. Den 17. August. Dem Bürger und Bierbrauer, Georg Weidig, eine Tochter, Luise Johanna, geboren den 26. Juli. Den 18- August. Dem Bürger und Fabrifanten, Julius Wallenfels, ein Sohn, Hermann Karl Christian, geb. den 16. Juli. Beerdigte. Den 15. August. Karl, ein unehelicher Sohn von hier, alt 1 I. 26 T-, gestorben den 13. August. Den 16. August. Eine uneheliche tobt geborene Tochter von hier, geboren dtn 14. August. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Dr. Seel. und Margaretha Jung, des verstorbenen Ortsbürgers und Schuhmachers, Jacob Jung zu Holzheim, Kreis Gießen, ledige Tochter. Den 11. Juli. Der Brauer, Ferdinand Wokoun dahier, des verstorbenen Bürgers und Wirths, Ferdinand Wofoun zu Kalo- dey in dem Kronlande Böhmen, lediger Sohn; und Elisabetha Bob, des verstorbenen Ortsbürgers, Bäckers und Wirths, Wenzel Bob zu Beuern, Kreis Gießen, ledige Tochter. Getaufte. Den 4. Juli. Dem Bürger zu Pfaffenhausen in Bayern und Arbeiter bei der oberhessischen Eisenbahn, dermalen zu Dorf- Gill wohnhaft, Johann Schädler, ein Sohn, Wolfgang, geboren den 18. Juni. Denselben. Dem Privakdocenten an der Landes-Universität, Dr. Max Joseph Höfncr dahier, eine Tochter, Margaretha Barbara Maria Karoline, geb. den 21. Juni. Den 21. Juli. Dem Bürger zu Mühlheim a. d. Ruhr und Locomotivführer bei der Köln-Gießener Eisenbahn, Johann Weigand, ein Sohn, Karl August, geboren den 21. Juni. Den 25. Juli. Ein unehelicher Sohn, Maxmilian, geboxen zu Grüningen, Kreis Gießen, den 15. Juli. Denselben. Ein unehelicher Sohn, Andreas, geboren zu Dorf-Gill, Kreis Gießen, den 18. Juli. Denselben Dem Großh. Stadtgerichtsdiener dahier, Joseph Seitz, Louise Henriette, geboren den 20. Juli. Den 8. August. Dem Bürger zu Neustadt in der preuß. Provinz Hessen und Bergmann dahier, Nicolaus Elm, eine Tochter, Josephine Katharina Elisabetha, geboren den 11. Juli. Denselben. Dem Bürger und Kaufmann zu Alten-Buseck, Kreis Gießen, Anton Dillmann, ein Sohn, Friedrich Karl Eduards geboren den 25. Juli. irwiwf—ymMiimmgoiii unr nm im ■■■ nw —■ uc-cwwir Katholische Hememde. Äopulirte Den 4. Juli. Der Brauer, Anton Stadl dahier, des verstorbenen Bürgers und Zeugmachers, Ignaz Stadl zu Taus in dem Kronlaude Böhmen, lediger Sohn; Beerdigte. Den 9. Juli. Elisabetha Meußer, ledig, aus Elsof in der preuß. Provinz Nassau, alt 46 I., gestorben den 7. Juli. Den 9. August. Johannes Schaaff ledig, aus Thalheim, Amt Hadamar, alt 29 I., gestorben den 7. August. (Eingesandt.) Wir wissen auf keinem anderen Wege als diesem auf einen Mißstand aufmerksam zu machen, der sich in unseren hiesigen Schuleinricktungen findet und der, wenn er auch von keiner besonderen Bedeutung zu sein scheint, doch die Interessen gar mancher Familie berührt und darum der Abhülfe bedürfte. Dieser Mißstand besteht nämlich darin, daß bezüglich der Ferien der verschiedenen Schulanstalten auch nicht die geringste Uebereinstimmung herrscht, daß vielmehr jede in dieser Beziehung ganz unbekümmert um die andere ihre eignen Wege geht. Da hat man z. B. in der einen Schule lange Oster-, in der andern längere Pfingstferien; in dieser sind die Sommerferien abgeschafft, in jener beibehaltcn worden; hier fängt man die Ferien an, wenn sie dort fast zu Ende sind ; kurzum, es scheint beinahe, als wolle jede dieser Anstalten zeigen, daß sie um die andere sich nicht zu kümmern brauche, und doch werden gar manche Familien durch diesen Umstand sehr empfindlich berührt. Denke man nur, wie manche Familie in einer und zugleich der andern Schule ihre jungen Vertreter hat; es naht der Herbst, die Zeit, in welcher dieser und jener Familienvater seine Haushaltung ganz oder theilwcise für einige Zeit aufzuheben und mit den Seinen hinauszuwandern gedenkt. Wie da und in ähnlichen Fällen der ungleichzeitige Eintritt der Ferien die größten Störungen und Hindernisse verursachen muß, brauchen wir wohl nicht weiter auszuführen. Oder denke man auch den Fall, der hier vielleicht auch nicht selten sein dürfte, daß Lehrer an verschiedenen Schulanstalten zugleich beschäftigt sind, wie sie durch diese ungleichmäßige Ferienvertheilung in ihren Einrichtungen aufs Empfindlichste gestört werden müssen. Oder sind etwa die Ferien nicht auch der Lehrer wegen da, und sind Rücksichten auf sie nicht erforderlich? Der Unterricht im Gymnasium soll, wie wir hören, schon in diesen Tagen geschlossen werden; in den städtischen Schulen dürfte dies wohl nach Brauch der letzten Jahre mit Anfang des September geschehen, in der Realschule beginnen die Ferien erst Mitte September; die Privatschulen richten sich je nach Belieben nach dieser oder jener Anstalt! Wir sind entschieden der Ansicht, daß der Beginn von Schulferien jetzt noch zu früh und daß der Anfang des September aus vielen Gründen die geeignetste Zeit dazu sein dürfte; unter allen Umständen aber scheint uns eine möglichste Zusammenlegung der Ferien nickt nur wünschenswert, sondern durch die Verhältnisse geradezu geboten! Bfirseimachrlchten. 18. August 1869. Preuss. 41/20/0 Obi. 93 Frankf. 3 bringet springen Di w\ ui n1 Willen treM W' den । 3nfor Nothso Kvpsni Baron gekomi Rint eigen mit, Schis Hub 1 und ( lühm w lung gehn in's als \ stärkt Dam Schh allen von! jigen Pttst gebet M rnvi tvtz anl nit iu Anlage zu Mr. 98 des Kieszener Anzeigers. t fl t e. M&q Meußer, ledig, &• Provinz Nassau, 17. Juli. Johannes Schaaf, lmi.Hadamar, alt August. 34-56 37-39 instand ausmerksam ib der, wenn er auch eressen gar mancher mb besteht nämlich b nid)[ die geringste ganz unbekümmert nntn Schule lange nerserien abgcschasst, sie bon säst zu lZnde lgen, baß sie um die nche Jumilkii durch iche jydmih'c in einer nah! bcr ßcrbft, die ganz ober teilweise -n gtbtnh. Wie da größten Störungen auszusübren. Ober lürfte, daßyhman diese ungleichmaMe lört werden müssen- sind Rücksichten aus es en logen geschlossen der letzten Jahre mit t Serien erft MUK di dieser ober jener reden jetzt geeignetste Ze' dazu Zusammenlegung sie gerabezu geboten! ______ s. ioo*A k. 5. 993;, k. 3. 193 k. S. 97'-r 6. 105 „tb-W | k. 8- >"b , k. 8. l2® L S. ' , b. 953'8 k. 8- 96*/i Der Schiffbruch fand in so großer Nähe des Landes statt daß unsere kühnen Fischerleute im Stande waren, den Versuch zu machen, die sich an Bord Befindenden zu retten, was ihnen auch bei der größeren Zahl der Letzteren ge- Der Baron nickte ein Ja, Felicie verließ das Zimmer, um gleich daraus, ein liebliches Kind von etwa drei Jahren in den Armen tragend zurückzukehren- Die arme Kleine war eben von Müdigkeit ganz überwältigt und lehnte mit fast ganz geschloffenen Augen das Köpfchen müde auf die Schulter ihrer Wärterin. Mit schwimmenden Augen blickte Bergen auf das kleine Wesen nieder. Mathilde hatte ja ihr Leben, ihr kostbares Leben für dies Kindlcin hin- gegeben ! Es gewann dadurch ein fast heiliges Interesse für ihn, so daß er es tn die Arme nahm, eö küßte und segnete. Es war ja das Vermächtniß seiner jetzt Heimgegangenen Schwester, ihre letzte Gabe. In tiefer Bewegung gab er endlich die Kleine ihrer Wärterin zuruck und bat dann Willert, Sorge dafür zu tragen, daß Beiden Erfrischungen gereicht und alle nur möglichen Bequemlichkeiten geboten würden. Dann zog er sich in das eigene Schlafgemach zurück, um hier den Verlust seiner theuersten Verwandten auf Erden in der Einsamkeit nur um so tiefer betrauern zu können. . ♦ Die Leiche der verunglückten Mathilde von Bergen wurde am Tage daraus von den Wellen an's Land gespült und der Baron hatte den traurigen Trost, die irdischen Neste der Schwester im Familiengewölbe der alten Kirche des nahen Dorfes beisetzen lassen zu können. A v . Fast die ganze Bewohnerschaft desselben, welche den Verlust der Heimgegangenen als den einer mildthätigen Freundin und Wohlthäterin betrauerte, folgte weinend dem Sarge. Der Gram des Barons und seiner Söhne war außerordentlich tief und Als Bergen's junge Frau gestorben war, hatte seine Schwester, damals noch ein sehr junges Mädchen, eö übernommen, ihm das Haus zu verwalten unv feinen kleinen Söhnen die Mutter zu ersetzen. , Sie war eben eine Dame, die dazu geschaffen schien, die Stutze und der Anhalt ihrer Familie zu sein. Klug, nachsichtig, entschieden und fest und doch auch wieder unendlich weich und sanft, erfreute sie sich in der Haushaltung der Liebe ihrer ganzen Umgebung und aller derer, die sie kannten. Ihr Verlust für jene Häuslichkeit, welche der Sturm vereinsamt hatte, war unersetzlich. Das Erste, was den Baron aus seiner trüben Stimmung in etwas emporrüttelte, war Der Rath Willer'S, Versuche anzustellen, um in Erfahrung zu bringen, wem das so plötzlich feiner Fürsorge überantwortete kleine Wesen denn eigentlich gehöre. _ , ,r, , . < . Bergen hatte über seinen Kummer deS Kindes inzwischen kaum einmal ge- oacht, obgleich Earl und Berthold wohl dann und wann mit demselben tan- Velten, wenn sie es mit Felicie, die, dem Wunsche ihrer geliebten Herrin gemäß, mit treuer Fürsorge über die Kleine wachte, im Freien a"trafen. Bergen begriff, daß eS seine Pflicht war, dem Rathe Willert S nochzu- kommen, und schrieb an die Familie in Stockholm, bet welcher ferne Schwester auf Besuch gewesen war, um sich zu erkundigen, ob dieser vielleicht irgend Etwas über die Herkunft der Kleinen bekannt sei. In der umgehend eintreffenden Antwort hieß es wie folgt: Wir bedauern ausrichtig, ganz außer Stande zu fern, Ihre Anfrage wegen ves kleinen Protügö Ihrer lieben, sc-ligcn Fräulein Schwester zu beanlworttn. Die ganze Angelegenheit ist für uns nicht minder raihselhast wie für Sie. Alles, was wir wissen, ist in wenigen Warten erzählt. Es kam eines Tages eine Kutsche, ohne WaMu aus dem Schlage und mit einem in Schwarz gekleideten Diener auf dem Borke, bei unserem Hause vorge^hr^r £jnt $ame in tiefet Trauer, welche nach Ihrer Schwester ?°k°,?5>rz feSsK »•hb fte. 7 toi >4ter bei ,7 toh«ii»W, ■ "w, geboten ®ram»9en, Meli4tr s0(,n ajorf=®in, fais SlQbtge, 2?m'6’ ** em Burger zu Neu- 2» Hessen unb eine Loch- 1 Elisabeths, gcbo- dürger und Kauf; ttiis Gießen, Anton 'kdrich Karl Eduard M 9 * 9 48-50 ter eigenen^gerettet^hat.^^ oüc6 Nähere über den entsetzlichen Unglücksfall mit, Willert," sagte der arme Baron. „ . ....... Fräulein Mathilde von Bergen befand sich an Bord jenes unglücklichen Schiffes, das heute Nachmittag ganz in der Nähe des Strandes verloren ging, 11 ' . * . .. mmo nn ftr. ihr Kammermadme 56 * <’ q 49-51 Schiffes, das heute Nachmittag ganz uv v« jvfragte. Hub der Informator mit leiser, zögernder Stinime an, sie, ihr Kammermädchen Unterhaltung Beider war nur von sehr kurzer Dauer, unt ein Kind, da- sie, wie Felwie nur sagt, ^Opt.r.^ak. | "efc"rte entlid,%u ihrem Wagen zurück und nahm aus diesem ein liebliches Kind hervor, das sie in Fräulein Mathildens Zimmer trug. Etwa eine halbe Stunde später fuhr sie ohne dasselbe wieder davon. । Bei Tische erzählte uns Ihre Schwester, die uns em wenig aufgeregt 71;-.... ä * t«- äs twwä gebracht wurden, wurde sie nicht fest dar uf i / cz;r ;urc Abreise festgesetzten folgenden Tage. in'S Boot hinabtragen zu sehen, bevor sie selbst diese- bet at. toar^n natürlich hoch erfreut, ihr zu Diensten sein zu können. Felicie und das Kind waren »»dessen kaum in ^mm Boote u g Abends trafen van?mehrere Koffer mit Kleidungsstücken für jenes Kind ein. »i« ...»!'«.-» i-i- ülÄ««». »i. s.4....». iw« -ä »*- ------ Personen auf dem Schiffe zum JK I 0 (t(n von Bergen's Besitze befunden haben. -r Ätl SÄ SS««» S ■•«8 « ISJK ütSSS » BSü » .... zu sehen?" 1 D i c U s m r n i o s k. Novelle von Theodor König. (Fortsetzung.) „Hier kommt Herr Willert; heraus mit den verwetteten fünf Silbergroschen, Papa!" rief Berthold. f Warte doch nur erst, bis Du Deiner Sache sicherer sem darfst, mein Sohn", antwortete der Baron mit einem erzwungenen Lächeln. „Es kann ja möglicherweise auch sonst noch Jemand sein." I Die nächsten Minuten bestätigten indessen Berthold'S Behauptung, denn die Thür öffnete sich und Willert, der Erzieher der beiden Knaben trat in S Zimmer. Nun, es freut mich außerordentlich, Sie wiederzusehen, Willert, doch wir hatten Sie bei diesem wilden Wetter nicht mehr erwartet," sagte der Gutsherr. „Nehmen Sie Platz! Sie kommen noch eben zu rechter Zeit, denn wir sind erft gerade im Begriffe, uns vom Abendessen zu erheben." , Der Informator nahm den Stuhl, auf welchen der Gutsherr deutete, in- dessen nicht an, sondern erfaßte, um sich zu stützen, nur die Lehne desselben und blieb mit bleichem Gesichte unbeweglich stehen. Ich wäre um keinen Preis in Der wetten Welt tm Stande, für jetzt auch nur das Geringste zu genießen, mein bester Herr Baron," sagte er in einem an ihm ganz ungewohnt sanften Tone. „Ich fühle mich so entsetzt und — und —. Ach, ich bin leider der Heber- bringcr einer sehr, sehr traurigen Botschaft." „Von meiner Schwester Mathilde?" fragte der Baron, vom Stuhle empor- I springend, hastig mit heiserer Stimme. Der Informator senkte bejahend das Haupt. „Allmächtiger Gott im Himmel, ist es denn wirklich möglich, Willert^ rief Der arme Bergen, fast außer sich. „Um Gotteswillen, so reden Sie doch nur, Mensch! Wo ist sie jetzt, meine Fassung^! Fassung, mein guter, mein bester Herr Baron!" antwortete Sie ein Mann! Suchen Sic Trost in dem Gedanken an ihr vortreffliches, edles Herz, - an alle jene schönen Eigenschaften, die ihrer Seele sicher die Räume der höchsten, ewigen Glückseligkeit erschlossen haben." Ein leiser, doch äußerst schmerzlicher Ausruf unterbrach den Informator. Drr Baron war in seinen Sitz zurückgesunken und sein Haupt ruhte auf Den gefaltet auf Dem Tische liegenden Händen. Die Knaben brachen in Thränen und Wehklagen aus und bestürmten Den Informator Dabei mit Fragen über Fragen. „Hatte sich denn Tante Mathilde wirklich auf jenem Schiffe befunDen s D t Nothschüsse, waren sie wirklich von diesem aus abgefeuert worden < Willert konnte darauf nicht weiter antworten wie durch stummes trauriges „Aber sind Sie denn auch Ihrer Sache ganz gewiß, Willert fragte Der Baron endlich, das jetzt todtenbleiche Antlitz wieder erhebend. „Wie erfuhren Sie Die furchtbare Neuigkeit?" , „OJon Dem französischen Kammermädchen, das gerettet und mit mir hierher gekommen ist," erwiderte der Informator. „Von Felicie?" fragte Bergen. Ja wohl, von ihr, mein bester Herr Baron. , S>e ist, wie gesagt, jetzt hier, doch nicht allein, sondern sie hat ein armes Kind bei sich, dem Ihre unvergleichliche Schwester daö Leben aus Kosten ihres c S!k. ^ebaction, Druck und Verlag der Brüh loschen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. L Weit' 7146) | i sollen a Arbeite, ben mei Maur äimm Dacht Schl- Giej Gr 8 7135) sollen Johann Nachla lungsh nämlic 1 2 bar und Anne doch versichert die „Patrie", daß die Schmerzen ab- nehmen, und daß der Kaiser gestern mit eigener >pand mehrere Briese an verschiedene Personen gerichtet hat. Wie die „France" meldet, hat der Kaiser jetzt beschlossen, sich erst kurz vor Aufhebung des Lagers, also gegen den 10. Sept., nach ChalonS zu begeben. — Die sehr unzuverlässige „Presse" will wissen, daß in dem am letzten Samstag abgehaltenen Ministerrath die Ernennung des Marschalls Mac Mahon zum Kriegsminister beschlossen und daß der Marschall bereits schleunigst nach Paris berufen wäre. Als Nachfolger Mac Mahon's in dem Generalgouvernement in Algier bezeichnet man der „Presse" den General Fleury. Berlin, 17. Aug. Gestern Abend ist es, wie der „V. Ztg." mitgetheilt wird, in Moabit zu ernsten Ruhestörungen vor dem Kloster gekommen. Eine große Menschenmaffe war daselbst versammelt, welche durch den Vorgarten drang und die Scheiben des Klosters zertrümmerte. Die Schutzmannschaft war zahlreich vertreten und nahm mehrere Verhaftungen vor. Es circulirt das Gerücht, ein Mönch, dem ein Stein an den Kopf gepflogen, habe sich mit einem Beil bewaffnet und sei gegen die Eindringlinge losgegangen. Die „Spen. Ztg." hört, die Mönche in Moabit hätten petitionirt, sie einstweilen in Privatkreise aufzunehmen, bis daß ihr Kloster durch 16 Fuß hohe Mauern eingefriedigt ist. Mehrere hiesige sehr begüterte Familien sollen ihnen bereite ein Asyl in Aussicht gestellt haben. Homburg, 18. Aug. Das „Wagner'sche Bü- reau" telegraphirt folgende Hofnachrichten: Der Prinz von Wales traf gestern Nachmittag hierselbst ein und stattete dem Könige einen Besuch ab. Heute sind der Prinz und der Herzog von Cambridge zur königlichen Tafel geladen. Die Abreise des Königs nach Kassel ist auf Sonnabend 9 Uhr Morgens festgesetzt. In Gießen findet Truppenbesichtigung statt unc wird das Dejeuner eingenommen; in Fritzlar ist ebenfalls eine Truppeninspection angesagt. Während des Aufenthalts in Kassel wird der König auf Schloß Wilhelmshöhe resiviren. Wien, 18. Aug. Die „N. Fr. Pr." veröffent- , licht eine Depesche des Grafen Beust an Herrn v. Münch in Berlin in Beantwortung der Depesche des Hrn. v. Thile. Der Reichskanzler betont, daß die Erklärungen der Regierung in den ParlamentsauS- 7112) lasse i allen' wen o weisth $er 7024) Ventilat rethe dc gen, lini Maure Echrev Cchlos Weißb Kiefern füllen q werden. Vora rornA locale । m bis daselbs verschiß miffior Methe betreffe Ternr.n Di inunse chem t Gies G Paris, 17. Aug. Heute fand das feierliche Leichenbegängniß des Marschalls Niel statt. Seit gestern war die Leiche des Verstorbenen in einer Todten'Capelle ausgestellt, zu welcher das Publikum Zutritt hatte. Der Marschall trug die Uniform eines Divisions-Generals; zu seinen Füßen lag der Hut eines Obergenerals; der Großcordon und seine übrigen Orden deckten seine Brust. Sein Gesicht war nicht entstellt. Er hatte seinen ganzen schönen Ausdruck, und er sah so ruhig aus, als ob er nur schlafe. Um 1 Uhr setzte sich der Leichenzug in Be- wegung. Derselbe war folgendermaßen zusammengesetzt : Zwei Schwadronen Garde-Cavallerie, eine Schwadron Garde de Paris zu Pferde, eine Garde- Infanteriebrigade, ein Bataillon der Garde de Paris zu Fuß; der Marschall Canrobert, Obercommanbant der Armee von Paris, mit seinem Stabe; der Lei- chenwagen, dann die nahen Verwandten, die übrigen Leidtragenden und die verschiedenen Deputationen. An der Spitze der Leidtragenden befand sich der Sohn des Marschalls, der Lieutenant im General- stabe ist, sein Schwiegersohn und seine Adjutanten. Auf dem Sarge lagen die Insignien seines Grades und seine Orden. Die Zipfel des Bahrtuches wur- den von den Herren Rouher, Präsidenten des Senats, Schneider, Präsidenten des gesetzgebenden Körpers, Admiral Rigault de Genomlly und Marschall Dicht hinter dem Leichenwagen 714 ®ke| T und läng (7142) $rti8 & D »vermischtes. Darmstadt, 12. Aug. Das gestern erschienene Regierungsblatt Nr. 37 enthält: I. Gesetz, die Quartierleistung für die bewaffnete Macht | wahrend des FriedenSzustandeS betr. II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums dcS I Innern, die Bestätigung einer Schenkung an die evangelische I Kirche zu Jugenheim, im Kreise Bensheim, betr. III. Bekanntmachung, die Forniirung der Landwehr betr. IV. Ermächtigung zur Annahme fremder O r- den. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben alier- gnadlgst geruht: am 17. Juli dem Director der Saline Lud, wigshalle zu Wimpfen, Gräser, die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Majestät dem Könige von Wurtemberg verliehenen Ritterkreuzes des Friedrichöordenö, — an demselben Tage dem Eonsul des Norddeutsche» Bundes zu Nagusa, Friedrich August Freiherrn von Lichtenberg aus Mamz, die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen nächste- stehender Orden und Ehrenzeichen, nämlich: 1) des Johanni- I fn*' Königlich Preußischen KronenQrdenS 4. I Klaffe, 3) des Königlich Italienischen Mauritius- und Lazarus- I ^denS 3. Elaffe, 4) des Königlich Griechischen Erlöser-Ordens 3. Elaffe, 5) des Kaiserlich Türkischen Medschidie-Or- denS 4. Elaffe und 6) das montenegrinische Ehrenzeichen: — I bem Postmeister und Oberpost-Commiffär, Karl Freiherrn v. Jun gen seid zu Mainz, die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Er. Maj. dem Könige von Preußen verliehenen rothen Adler-Ordens 4. Elaffe- — am 26. Juli dem Ministerialsecretär 2. Elaffe bei dem Mint- sterlum des Großherzoglichen HauseS und deö Aeußern, Earl Kot he, die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des I tion Sr. Maj. den, Kaiser von Rußland verliehenen St. Stanislaus-Ordens 3. Elaffe — zu ertheilen. ..?• ^5^u^""I"öffoungen. Erledigt find: die evan. gellsche Psarrstelle zu Langd, im Decanate Nidda, mit einem Gehalt von 763 st. 16 fr.; — die erste evangelische Schul- stelle zu Osthofen, im Kreise Worms, mit einem jährlichen Oehalt von 535 fl. 24 fr., nebst einer Vergütung von 20 ff. sur Heizung des Schulsaals; — die evangelische Schulstelle zu --mn a ' *®re^e ^idda, mit einem jährlichen Gehalt von 300 fl. nebst 61/2 Stecken Holz zur Heizung deS SchullocalS. Die Schlacht bei Bergen. (Schluß.) Pnoz Ferdinand marfchirte in Eilmärschen auf Frankfurt .zu- Am 10. April war feine Armee bis Freiensteinau, am 11. blS Büdingen, am 12. bis Windecke» gerückt. Von da 0in8 flni 13. oller Frühe gegen die feindliche Armee vor. Die als Avantgarde commandirten Jäger und schwarze Husaren nahmen bei Kilianstädten das ganze Gepäck eines französischen Regiments weg und vertrieben die Franzosen aus Vrlbel. Das Hauptcorps formirte fich Morgens zwischen 8 u»d 9 Uhr in dem Thalgrund zwischen Vilbel und Bischofs- heim und drang wegen der grundlosen Wege langsam gegen n er®er öor- alliirte Armee bestand aus etwa 24,000 Mann Infanterie (nach Andern 27,000) Hannoveraner, Braunschweiger und Kurhessen und 6000 Mann Drago- nee, Husaren und reitenden Jägern — Engländer, Hannoveraner und Preußen. Die Armee rückte in drei von dem Her- zog Ferdinand, dem Prinzen von Isenburg und von Holstein. Gottorp befehligten Eolonnen vor. Nach mehreren Vorpostengefechten that die Avantgarde unter dem hesfisch-n General- maior v. Gllsa den ersten Stoß gegen die franzöfische Armee, 8on ^eser mit großem Verluste und der Einbuße der Artillerie zuruckgeworfen. Nunmehr machte der Prinz von Isenburg einen Angriff, welcher besser gelang; trotz ihres heftigen KartätschenfeuerS mußten die Franzosen zurückweichen und zwei hannoverische Eavallerieregimenter richteten große Ver- ™r.tu,nS unter ihnen an. Der Herzog von Broglio befahl Eald das Vorrucken deö CenttumS, sowie der im Vilbeler 2U«ld stehenden Truppen und entstand jetzt ein heftiger und bluttger Kampf, der damit endete, daß die alliirte Armee fich zuruckjiehen und ihren Versuch, Bergen zu nehmen aufgeben mußte, einer der letzten Attaque» war der Prinz J-h. Eafimir von Isenburg gefallen, eine Falkonetkugel war ihm mit dem Knopf des Oberrocks dnrch den Ordensstern in die » gedrungen. Die Franzosen suchten den Rückzug der allurteu Armee^ zu beunruhige», wobei ein fraozüfischeS Regiment, welches fich zu weit vorwagte, von einem hessischen (Sa. vallerlereglmcnt zum Theil zusammengehauen wurde. Herzog Ferdlnand zog seine Armee zusammen und rückte wieder vor, keinem Hauptangriff mehr, jedoch wurden »je Plaukeleten und eme heftige Kanonade bis zum Abend sortge.- brachte den Franzosen noch vielen Schaden, das N m^^onade flog auch eine 12pfündtge Kugel in b Pfarrhaus, wo sie »och aufbewahrt wird. Einer KmdeSmorder.n, die im Berger Wartthurm faß und hinter dem mit Elfen vergitterten Fenster hervorsah, wurde durch abgeschlagen. Wenige Tage spä. QlLnhbb d but HenkerShaud gestorbem An, Abend deö 13. machte Prinz Ferdinand nochmals eine Vorwärtsbewegung gegen Bergen, in der Nacht jedoch trat er besondere durch den Mangel an Fourage genöthiat den Ruck- *u9 ^arfo&el, Marienborn, Leid Hecken Nidda Uch, Hungen Schotten, Laubach und Berggemün'den n!ch ?5()o mabL Un?# Liblar g ng. In Windcck^n wußte man Ar7ee fan^nicht S s $erfol9un9 der alli.rten . »Z 'umÄÄ WUn i6rc S'-Mmg So kurz die Schlacht gewesen war, so war sie iedock bin “Ä « nieiiler Gil,a und der hannoverische Oberst v. Linstow Die Franzosen gaben ihre Verluste auf 500 Todte und 1500 Wer- wundete an, offenbar viel zu niedrig; unparteiische^Zeitgenossen ch^ätzen ihren Verlust auf 2225 Todte und 3-4000 Verwun" r ^tec Regimenter mußten nach Frankreich 111- ruckgesch.ckt werden, um fich dort neu zu rekrutiren Unter den Gefallenen ihrerseits befanden sich der Graf Sparr Oberst de (Sloten, der Artilleriebrigadier de Ehabrier - der säckstsch- General v. Dycheern und Baron v. Wurmser starben in Folae von Verwundungen kurz darauf in Frankfurt. $ 8 ©et der Ueberzahl und der vortrefflichen Stellung der Franzoien war das Resultat nicht zu verwundern- einen ent chetdenden Erfolg hatte dieselbe nicht gebracht und die Fran bJnnkrniad^,nh?Ql f