PreiS vierteljährlich 36 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 49 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint wöchentlich drn- mal; Dienstags, Donner« stagS und Samstags. — Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1 1869. Dienstag den 20. Juli Nr. 8 '4. Gießen, am 17. Juli 1869. Bekanntmachung. In dem Landeszuchthaus Marienschloß foUbie üJn7ufammei?65 Mrllch/ ftrrier Vre'^ Wol)nungFeu^rung^ iinb^idft auf Widerruf besetzt werden. Mittags- und Abendkost nebst 1 Munt; ®roitag»«, tm Sinnlosb, sowie die - forderliche Bildung und persönliche Rüstigkeit. Die Bewerberinnen dürfen nicht un/er'^S^^nd^nicht^ üb^r?0^Ja^hre^ zählew ^Äls^befonde?es^Erfo^rdcrniß^e?fch"eint endlich die Kenntniß und Gewandtheit in allen weiblichen Arbeiten, namentlich auch im Weibzcugnähen. , . . . rSnnft,„a hi8 an Auaust unter Vorlage der erforderlichen Nachweise bei der unterzeichneten Stelle zu geschehen. Leumundszeugnisse müssen t"' Gießen, den 16. Juli 1869. Dr. ® o l b m a n n. __ Betreffend: Die Einsendung der Lectionsplane für 1869/?o- . Die Großhmoaliche Kreis-Schul-Commission Gießen an die Ortsschulvorstände zu Allendors a. d. Lda., Annerod, Bersrod, Beuern, Burkhardsfelden, Dorf - Gill, Ettlngöhauseu, Garbcuteich, Gießen, Hattenrod, Heuchelheim, Lang-Göns, Lich, Münster, Ober-Bessingen, Reisklrchen, Rödgen, Watzenborn und Wieseck. Wir erinnern Sie daran, die rubricirten Lectionsplane, welche bei uns noch nicht cingelaufen sind, gemäß unserer Verfügung vom 11. August 1868, betreffend die Aufstellung möglichst gleichförmiger und ständiger Lectionsplane für die Lolks,chnlen des Kcesteö Gieß , sofort an die betreffenden Decanate einzusenden. ' ' v?. G o l d m a n n. ;. Besondere f anutma&>un$ 6137) 1000 Feilgebotenes werde, von 12 bis 15 kr., Elle die von 16 bis Bettzeug in Leinen, guter Qualität.) Seltersweg. (6145) v V 7 3 238 3000 fl. 3500 „ 61 5130 die mit 500 fl. 100 „ v v v 14 18 kr. V V Leinwand, Halblein, Leinwand, Bettzeuq, Holzversteigerungen. 6120) Die Holzversteigerung vom 15. und 16. Juli ist genehmigt. Die Abfuhrscheine sind vom 24. Juli bis 7. August bei Großh. Rentamt Gießen einzulösen. Die Ueberweisung des Holzes findet am 26. Juli, Morgens 8 Uhr, statt. Donnerstag den 22. Juli werden in den Domanialwald - Abtheilungen Töpfer- kaute. Schinderskopf und Dörnergrund 6138) Donnerstag den 22. Juli d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem früher Gravelius'schen Hause in der Sandgasse Möbel, Bettwerk und dcrgl. gegen gleich baare Zahlung öffentlich meistbietend versteigert werden- Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Dor- nergrund an der Eisenbahnlinie. Eredit für beide Versteigerungen bis zum 31. December 1869. Gießen, am 17. Juli 1869. Grobherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Dr. Draudt. 6110) Ein Haufen guter Mist ist billig zu verkaufen im Darmstadter Haus. 6118) Steinkohlen, Braunkohlen und Coaks, in ganzen und getheilten Wagenladungen, empfiehlt Emil P i st o r- Frischer Innelielkuchen jeden Montag, Mittwoch und Freitag, Morgens 9 Uhr, bei (6109) August Noll, im ^tern. 6124) Dienstag den 20. Juli, Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dahiesigem Nathhause Wirths- tische, Bänke, Stühle, ein Schränkchen, eine Brenke meistbietend versteigert werden. Gießen, den 17. Juli 1869. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. Semmler, Ortsgerichtsmann. breit, , ächtfarbig, 488 „ Stangen „ 2830 , „ (die beiden letzteren meistens Fichten.) Zusammenkunft Morgens 9 Uhr in der Töpferkaute an der Eisenbahnlinie. zu 15 fr., 6/4 breit, -18 fr., 6/r „ Stangen „ Birken-Stämme „ Nadel- „ u v 1 v die Elle zu Stück zu 6 Taschentücher, das (Sämmtliche Waaren, eigenes Fabrikat, sind von Mei» Stand befindet sich, wie immer (an der Firma fennllich), auf dem Marktplatz und bitte ich um geneigten Zuspiucb. Adolph Hensel, Lit. A. Nr. 60, 69, 105, ä 1000 fl.....• • • • • B 19 29, 37, 165, 183, 206, 235, ä 500 fl. . . " C.' ' 66, 103, 116, 176, 204, 244, 251, 286, 327, " 372, ä 100 fl...........• • II. Von dem 4procentigen Anlehn: Markt-Anzeige. 6106) Einem geehrten Publikum von Gießen und Umgegend ergebenste Anzeige, daß ich den bevorstehenden Gießener Jahrmarkt einem großen Lager von Bettzeug und Leinwand wieder besuchen und zu nachstehend billigen Preisen verkaufe, als: 6125) Dienstag den 20. Juli, Nachmittags 5 Uhr, soll in der Nähe der Schmandt'schen Wirth- schast auf dem Seltersberg die Korn-Erndte von einem Acker auf dem Halm meistbietend versteigert werden. Gießen, den 17. Juli 1869. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Semmler, Ortsgerichtsmann. 5972) Kopfsalat, sowie neue Kartoffeln, sind zu jeder Zeit zu haben bet Th. Rautenstrauch, zur neuen Bleiche an der Schoor. 6103) Stein- und Braunkohlen, in ganzen und getheilten Waggon-Ladungen zu gleich billigem Preise, empfiehlt I. G. D. Bapst. versteigert: . iArr 247 Eichen-Stämme mit 4155 Cubikfuß, ~ 42 „ Freitag den 23. Juli werden ferner im Dörnergrund, Buchenberg und Häuserborn versteigert: _ _ 24 Eichen-Stämme mit 1563 Eubikfuß, 15 „ Stangen „ 27 „ 293 Nadel-Stämme „ 5873 „ 2208 „ Stangen „ 4578 „ (die beiden letzteren meistens Fichten.) Lit. B. Nr. 17 „ C. „ 29 _________________ Zusammen 8100 fl. Die Eiaenthnmer dieser Schuldverschreibungen werden eingeladen, ihre Kapitalien vor dem Schlüsse dieses Jahres bei der hiesigen Stadlkasse m Empfang zu nehmen, weil eine Verzinsung nur bis letzten December 1869 stattfindet. , Gießen am 16. Juli 1869. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Versteigerungen. 6133) Die Lieferung des diesjährigen Bedarfes an Braunkohlen für hiesiges Pro- vinzial-Arresthaus soll Dienstag den 27. L Mts-, Vormittags 11 Uhr, im Vorderhaufe des fraglichen Arrestloeales an den Wenigstnehmenden vergeben werden. Bei annehmbarem Gebote erfolgt sofort der Zuschlag. Gießen, den 16. Juli 1869. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. A. v. Grolman, Stadtrichter. Stadtger- - Assessor. Lieferung von Schreinerarbeit. 6119) Mittwoch den 21. d. Mts-, Vormittags 10 Uhr, soll die Lieferung eines Magazin-Repostto- riums mittelst Soumission vergeben werden. Die Soumissionen sind bis zu der oben angegebenen Zeit in das atn Eingang unseres Büreaus in der Zeughaus-Kaserne befindliche Kästchen, mit der nöthigen Aufschrift und versiegelt einzulegen, woselbst auch Nachmittaps von 2 bis 4 Uhr Voranschlag und Lieferungs-Bedingungen zur Einsicht offen liegen. Gießen, den 13. Juli 1869. Großherzogliche Garnison-Verwaltung. I- 21-; M eyer. Freitag den 23. Juli, Nachmittags 2 Uhr, ollen im Hause des Herrn Metzgers Geismar in der Marktstraße verschiedene Mobilien, Bettwerk, Weißzeug, Küchen- und Hausgeräihschaftcn gegen baare Zahlung versteigert werden. Die Verlocsung von Schuldverschrcibungcn der Stadt Gießen auf Inhaber. 6144) Bei der diesjährigen planmäßigen Verlocsung der für 1869 zur Ruck- Zahlung kommenden städtischen Obligationen auf Inhaber sind die nachfolgenden Rum- mern herausgekommen:- T , . I. Von dem 3V2procentigen Anlehn. aus Tanbeiihcim bei Bautzen (Königreich Dachsen). C^ain allen Sorten, trocken so- OUl VIII 1DoI)l , als auch mittelst Dampfkraft auf's Feinste in Ocl abge- riebcn, Bronccn, Blattgold, Maser- walren, alle Sorten Firnisse empfiehlt Emil Fischbach, 6105) Baugcgenstände jeder Art in Eisen empfiehlt I. G. D. Bapst. 6117) Eiserne Tragbalken in jeder Länge, gebrauchte Eisenbahnschienen empfiehlt Emil Pi stör. 6149) Neue Frankfurter Kartoffeln, per Gescheid 4 kr., in vorzüglicher Güte, bei______________E» Spier. 6139) Ein gut erhaltenes 6octaviges Clavier wird billig abgegeben. Näheres bei Meyer Rothenberger, __________________Neuenweg._________ 6104) Portland-Eement zu abermals herabgesetztem Preise empfiehlt _____________________I. G. D. Bapst. 6121) Zu.verkaufen: 2 Malzdörren von Eisenblech, jede circa 144 lDFuß groß, 1 Braukessel von Eisenblech, zu circa 12 Ohm, 1 Maischbütte von starkem Eisenblech, zu circa 30 Ohm, 1 Pfanne von Eisenblech, zu circa 5 Ohm, nebst den Feuerungsthüren und Rosten, sowie kupfernen Verbindungsstücken und Krahnen. Genannte Gegenstände sind noch neu und werden verkauft wegen anderweitiger Verwendung der Räume einer noch nicht in Betrieb gewesenen Bierbrauerei. Auskunft ertheilt Gg. PH. Gail in Gießen, woselbst die Gegenstände jederzeit eingesehcn werden können. VsrmiethungLN. 6140) Ein Familienlogis, bestehend aus 3 ineinandergehenden Stuben, Küche und sämmtlichem Zugehör, ist zu vermiethen und pr. 1. October beziehbar Neustadt Lit. D. Nr. 86. 6131) Zwei ineinandergehende Zimmer sind auf nächstes Semester zu vermiethen Neuenweg Lit- B. Nr. 194. 6115) In meinem Hinterhause ist ein Familienlogis zu vermiethen. ______________________G- Stieb er. 6102) Der untere Stock meines Hauses, bestehend aus 4 ineinandcrgehenden Zimmern, Magd- und Bodenkammer, Küche, Keller, Holzstall re-, ist sofort zu vermiethen. Ehr. Löb er, Neuenweger Thor. 6143) Bei Herrn Conditor Lind ist eine freundliche möblirte Stube mit Cabinet zu vermiethen und Anfangs October beziehbar. 6113) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen bei L- Ko hl er mann I. 6136) Ein Familienlogis von 4 großen ineinandcrgehenden Zimmern nebst Zugehör ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen. H. M. Jughardt. 6147) Ein Familienlogis ist zu vermiethen bei Louis Lotz, Reichensand. 6111) Im ersten Stock des Darmstädter Hauses ist ein freundliches Familienlogis, auf die Straße gehend, zu ver- miethen.__________________________________ 6123) Ein möblirtes Zimmer ist zu vcr- micthen bei G- H. Balser, Seltersweg. 6122) Das seither von Herrn Haupt- 'zollamts - Assistenten Süß beck bewohnte Logis ist durch dessen Versetzung vacant und anderweitig zu vermiethen. __Fabrikant Koch. 6107) Bei Frau Dr. Haustein ist für das nächste Semester ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. 6116) Der seither von Fräulein Weiß bewohnte Laden ist durch deren Wegzug am 1. Octobcr zu vermiethen; derselbe kann auch früher bezogen werden. A. K. Worms, Seltcrsweg. Vermischte Anzeigen. 6134) Ein Hausbursche wird zum sofortigen Eintritt gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. Local gesucht. 6126) Für das Bureau der Gewerbebank werden 2—3 Zimmer gleicher Erde oder in der 1. Etage — möglichst inmitten der Stadt gelegen — zu miethen gesucht. Bezügliche Offerten wolle man gefälligst — entweder an den Unterzeichneten in seiner Wohnung bei Herrn Kaufmann C. Münch von 12—2 Uhr Mittags oder an Herrn W. Balfer in der Neustadt — gelangen lassen. Gießen, den 17. Juli 1869. Für den Vorstand der Gewerbebank: I. Haustein, Vorsitzender. 6148) Ein kleines Hündchen ist mir zugelaufen (auf dem Halsband gezeichnet: R. G- Ritter.) Dasselbe kann in Empfang genommen werden in Lfi. C. Nr. 92. 6150) Ein Dienstmädchen, das sogleich eintreten kann, wird zu miethen gesucht Lit. A- Nr. 179 vor dem Wallthor. 6030) Das Optische Institut von Louis Möller befindet sich von jetzt an Sonnenstraße Lit. B. Nr. 103. 6097) Ein Junge kann in die Lehre treten bei L. Weber, Schlossermeister. 6127) Bei der Universitäts-Kasse liegen Kapitalien von 600 fl. und 400 fl. gegen gerichtliche Sicherheit zum sofortigen Ausleihen bereit. — Unter gleichen Bedingungen werden in der nächsten Zeit Kapitalien von 2000 fl., 1500 fl. und auch kleinere Summen ausgeliehen. Gießen, im Juli 1869. Großh. Universitäts-Rentamt. Gewerbebank. 6076) Den Mitgliedern der Gewerbebank diene hiermit zur Nachricht, daß der Vorstand in der Sitzung vom 12. h. Mts. vermöge seiner ihm nach §. 33 pos. e des neuen Statuts verliehenen Befugniß den Zinsfuß (incl. Provision) auf 6 pCt. für alle — gleichviel von welcher Größe — vom 1. August 1. I. an aus der Kasse der Gewerbebank entnommenen Vorschüsse bis auf Weiteres festgesetzt hat; der Vorstand erklärt aber gleichzeitig, daß — sollte sich im Laufe der Zeit der Zinsfuß für die von der Gewerbebank aufgenommenen Kapitalien erhöhen, er auch den Zinsfuß für die an die Mitglieder zu bewilligenden Vorschüfse wieder angemessen erhöhen werde. — Schließlich werden die Mitglieder noch darauf aufmerksam gemacht, daß der geringste monatliche Beitrag nach Bestimmung des §. 52 pos. <1 von nun an 18 kr. und der Jahresbeitrag zum Reseroefond nach pos. e des erwähnten § künftig 15 kr. beträgt, welche Beiträge vom 1. August an zur Einnahme kommen. Gießen, den 16. Juli 1869. Für den Vorstand: I. Haustein, Vorsitzender. Agenten-Gesuch. 6128) Für das bestehende Geschäft einer inländischen Feuer - Versicherung^ - Gesellschaft wird für die Stadt Gießen ein tüchtiger Agent gesucht. Ges. Offerten unter Chiffre fl>. besorgt die Expedition d. Bltts. 6141) Allen Denjenigen, welche M unsere unvergeßliche Frau und Toch- W ter, Marie Platt, geborne Franz, M zu ihrer letzten Ruhestätte begleitet M haben, sagen wir unseren innigsten M Dank. Mv Die trauernden H i n 1 e r- M b l i e b e n e n. M 6H2) Gesucht wird ein Mädchen, das gut kochen kann. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. SM \ Bern, Breslau, Cassel, Cöln Sf Stuttgart. S Frachtbriefe für die Main-Weser- und Cöln-Mindener- Eisenbalm, sowie farumtliche zollaurtlichen Formulare, sind flii haben bei Wilhelm Klee, Mäuöburq. Dieselbe vermittelt ausschließlich Zeitilngs-, Zeitschriften-, ■ ErS, Kalender, rc. Inserate iu alle Fachblättcr und Zeitungen der , 3 fünf Welttheile, — berechnet ohne Aufschlag von Porto, Pro- vision rc. stets die Originalpreise, — gewährt bei größeren Auf- AB trägen angemessenen Rabatt, — liefert Belegblätter für jedes Inserat, — beseitigt alle Portoauslagen und sonstigen Neben- ! Er. 2= kosten, liefert vorherige Kostenanschläge, besorgt Uebersetzungen -&•'§ — in alle Sprachen gratis und versendet auf Verlangen' gratis ‘ts3 @ er und franco ein vollständiges Zeitnngs-Preis-Verzeichniß. Mit sämmtlichen deutschen Zeitungen steht obiges Institut । in täglich directem Verkehr. Zeitungs-Annoncen-Expedition IW von Sachse H' Co. Leipzig. Ml Geübte Schuhmacher, besonders auf gute Mannarbeit, finden dauernde und lohnende Beschäftigung in der Schuhfabrik von Dreschield & Wallerstein, (6112) in Offenbach a. M. 6114) Ein Dienstmädchen wird gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Agentur-Gkluck. 6120) Ein seit sieben Jahren in Elberfeld bestehendes Getreide-Agentur- Geschäft wünscht die Vertretung eines leistungsfähigen Hauses für Elberfeld und Umgegend zu übernehmen. Franco- Offertcn beliebe man unter W. SO an die Annoncen - Expedition des Herrn Thienes in Elberfeld zu richten. 6135) Einen tüchtigen Küfergesellen sucht H. Hillgärtner. Orgelbangehülfen können eintreten bei (6108) H. Keller, in Darmstadt. 6130) In ein größeres hiesiges Bankhaus wird ein junger Mann mit den nöthi- gen Vorkenntnissen als Lehrling gesucht. — Gefällige Offerten unter G. U. 112 befördern die Herren Haasenftein Vogler in Frankfurt a. M. 6146) Ein Frauenzimmer, welches allen häuslichen Arbeiten vorstehen kann und gute Zeugnisse aufzuweisen hat, wird gegen hohen Lohn sofort in Dienst gesucht von Gg. Sch mehl, am Brand. Teleqrap bischer Schiffs bericht, mitgetheilt von Chr. Wallenfels Jun. Angckommen in New-Bork; Das Bremer Postdampfschiff „Weser", Reisedauer 10 Tage. „ „ „ „Allemannia", „ 10 „ Abgehend: Den 24. 27. 28. 28. 29. 15. Juli Dampfer „Main" . „ „ „Tripoli" . „ „ „Westphalia" „ „ „Baltimore" „ „ „Lafayette" August „ „Brazilian" nach New-Aork. von Bremen „ Liverpool „ Hamburg „ Bremen „ Havre „ Hamburg Baltimore. New-Aork. Rio de Janerio. Wegen Auskünften und Passagen wende man sich an Obigen. Börseiißachrichtei!, 17. Juli 1869. Preuss. 4,/2% Obi. 93Vs Frankf. 31/2Q/0 Obi. 813/4 Nass. 4‘/2o/o Obi. 93Vs Kurh. 4o/o Obi. 851/2 Hess. 40/g Obi. b. Roths. 91 „ 31/2% do. do. 87 i/s Bayer. 5% Obi. 1011/2 7, 41/2% 1jährige — n 41/2% Valährige 9 41/4 Wiirtemb. 41/2% Obi. 923/8 Baden 41/2% Obi. c. E.L. 931/2 Oestr. 5% b. R. 58Vs „ 50/0 National — , 50/g Metall. Obi. — „ M. steuerf. — Amer. 6% 1882r Bds. 87 ('2 w 60/0 1885r 86 Actien. Frankf. Bank 1213/4 Oester. Bank 723 „ Creditaot 284 Darmst. Bankaot. 3041/2 Prioritäten. 50/g östr. F. St. E. B. 3911/2 Ludwigsh.-Bexbach — Maxbahn lOöi/4 Bayer. Ostbahn 1241,R Hess. Ludwigsbahn 134 30/g östr. Stsb.-Prior. 56 3% östr. s. Lombard. 48Vs 30/g Livorneser 337/s Toscaner — Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse 971/2 50/g Elisabeth-Prior. 751/2 do. II. Emiss. 73 Anlehensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 563/< Nassau fl. 25 b. Roth. 383/< Gr. Hess. fl. 50 b. R. 178 Gr. Hess. fl. 25 b. R. — 40/g bayr. Präm. Aul. 1051/4 40/g badische Loose 103 Badische fl. 35 Loose 56 1858r Prioritätsloose 158 1860r Loose 85Vs 1864r „ II8V4 Wechsel. Amsterd. k. S. 993/4 Augsb. k. 8. 993/4 Berlin k. 8. 1047/« Bremen k. 8. 973/4 Cöln k. 8. 105Vs Hamburg k. 8. 883/g Leipzig k. 8. 104Vs London k. 8. 120*/8 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 95*/< Wien k. 8. 955/s Disconto 31/2 % G. Geldsorten. Pr. Cass. Sch. 1 44Va-45Va Div. Cass.-A. — Pr. Friedrdor. 9 58-59 Pistolen . . 9 49-51 „ doppelte 9 50-52 Holl. fl. 10 St. 9 54-56 Ducaten . . 5 37-39 20 Frankenst. 9 311/2-32 V2 Engi. Souver. 11 57-59 Russ. Imper. 9 50-52 Doll, in Gold 2 28-29 O) CO CD Casseabschlutz Einnahme. der Gewerbebank zu Gießen pro Juni 1869. « Ausgabe. 1 ' Cassevorrath am 1. Juni 1869 2 Aufgenommene Darlehn . 3 Desgleichen von Vereinen 4 ' Zurückempfangene Vorschüsse . 5 Zinsen von denselben 6 I Zinsen von Staatspapieren 275 12346 2000 34506 1672 1063 fr. 39 i 25 51 3 | 52L 51864 I 51 Gegebene Vorschüsse Zurückge^ahlte Darlehn . Zinsen für dieselben Zurückgezahlte Darlehn an Vereine Zinsen für dieselben Rückzahlung auf Guthaben Verwaltungskosten . . . . Casscbestand..... 29971 kr. 20 9774 - 159 8 4000 — 16 40 159 15 377 12 7407 16 51864 51 ’5 Geister. liegen , «egen lngun- yalien innere amt. >ab der ;e des für ' Kasse °yM die von UB für erhöhen ’afe der iun an künftig über. dem- rnm- irq. ’S3 2 er §d 3Ä IVr^Ve i-59 )-5l )-52 4-56 7-39 UlM 0-52 Fi fr. fei? S e “S i A tf Sb üST»* F e u i L Der Barbone. (Barbone, im ital. Volködialect: der Bärtige.) Novelle von Fr. Büchner. (Verfasser der Preisnovelle „Jugendverirrungen.") (Fortsetzung.) Das Wort: „der Barbone" war von jedem Soldaten bebend Nachgesprochen worden, aber ihr Grauen vor diesem Manne steigerte sich noch mehr, als nun der Mönch mit tiefer, geisterhafter Stimme sprach; „Ja, der Barbone ist gekommen, um seinen Freund zu befreien." Er trat mit langsamen Schritten in die Mitte der Soldaten, ergriff Albrecht von Schauenstein bei der Hand und sagte: „Albrecht, folge mir, Du bist frei!" „Nehmt sie Beide gefangen," schrie der Oberst, entrüstet über die Feigheit der Soldaten, die den Mönch ruhig mit dem Gefangenen aus ihrem Kreise treten ließen. „Schauenstein ist frei," wiederholte jener nun; „Niemand wird cs hindern. In der Hausflur stehen vierzig unserer Landsleute, — alle wohl bewaffnet. Ein Wort von mir läßt Blut fließen; — schonet es, Euer Widerstand wäre nutzlos." „Haltet sie," schrie der selbst unbewaffnete Oberst außer sich. Jedoch keine Hand hob sich unter den Soldaten; wie festgebannt starrten sie den furchtbaren Mönch an, der mit festem Schritt, Schauenstein an der Hand führend, der weitgeöffneten Flügelthüre zuschritt. In derselben wandte er sich noch einmal um, und wie seiner großen, oft erprobten Gewalt über das niedere Volk bewußt, zog er ein eisernes Crucifix unter dem Monchskleid hervor und neigte cs gegen die Soldaten, indem er einigemal das Zeichen des Kreuzes über sie machte. Dann sagte er: „Die heil. Jungfrau segne Euch, die Ihr nur gezwungen wider Tyrol streitet." Wie von einer überirdischen Gewalt ergriffen, sanken die Soldaten auf die, Kniee, während Erstaunen den Obersten und die übrige Gesellschaft fesselte und zu stummen Zuschauern dieses merkwürdigen Auftrittes machte. Der Barbone schritt mit Albrecht langsam den breiten Stufen der Treppe hinab; als sie aber vor das Haus getreten, und der Jüngling sich hier vergeblich nach den vierzig Landsleuten umschaute, mit denen der Mönch gedroht, flüsterte ihm dieser zu: „Jetzt lasse uns eilen, ehe sie sich von ihrer Ueherraschung erholen; — wir müssen auf der Stelle die Hauptstadt verlassen." Eine Stunde später trabten zwei Reiter, in die Uniform baierischer Offiziere gekleidet, rasch durch die Straßen der Hauptstadt und verließen dieselbe durch eins der Thore, welche der Isar zu ausmündcn. Eine Zeit lang hielten sie nun ihre Pferde zu noch rascherem Laufe an; — als sie sich aber der Brücke näherten, die über die Isar führte, ritten sie etwas langsamer, und der Eine sagte: „Wir können jetzt den Thieren Ruhe gönnen, wir werden nicht verfolgt, — und jenseits der Isar wird unsere Verfolgung überhaupt so schwer, daß sie uns höchstens bis hierher nachsetzen würden". Sie ließen die Pferde nun langsamer gehen, — und nach einer kleinen Weile, während der sie stille nebeneinander hingeritten, sagte der Jüngere der beiden Flüchtlinge: „Du hattest Recht, Barbone, gewiß hat uns Donay verra- then, aber was kann diesen Menschen dazu bestmmen, so schändlich an seinen Landsleuten zu handeln?" „Er ist nicht von demselben Blute, wie die übrigen LandeSkinver, erwicderte der Angeredete; — er ist so habgierig, daß er um Gold den eigenen Bruder verriethe." Als sie nun an die schmale hölzerne Brücke gekommen, welche über den Fluß führte, drängten sie dicht die Pferde zusammen, um die Brücke nicht hinter einander überschreiten zu müssen. Wahrend bisher, gleichwenn er ihre Flucht hätte begünstigen wollen, sich Der Mond hinter dunklem Gewölk verborgen gehalten, trat er nun mit der fast vollen silbernen Scheibe hervor und beleuchtete Helle die aus dunkeln Hölzern hergerichtete Brücke, welche mit ihrem durchbrochenen, düstern Geba'lke einen unheimlichen Anblick darbot. Als sie zu dem dritten Pfeiler der Brücke gekommen waren, nahm der Mönch eine Gestalt wahr, die sich über das Geländer gelehnt hatte und bei Dem klaren Mondlicht aufmerksam in die hochgehenden Wellen der Isar hinabzustarren schien. „Hast Du ihn gesehen?" flüsterte der Mönch leise dem neben ihm reitenden Jüngling zu. Als dieser nach der Gestalt hingesehen, sagte er ebenso leise: „Bei der heiligen Jungfrau, — das ist Donay!" Beide Männer hielten zugleich die Pferde an. Der Mönch stieg ab und schritt auf den am Geländer der Brücke Lehnenden zu, der sich umgedreht hatte und mit sichtbarer Ruhe Den vermeintlich baie- rischen Offizier erwartete. Es war ein Mann von etwa vierzig Jahren, in die gewöhnliche Tracht des baierischen OberländerS gekleidet; er war von untersetztem Körperbau, zu dem aber ein schmales, bleiches Gesicht mit tiefllegenden Augen und spitz hervortretenden Backenknochen seltsam abstach. Der Mönch war neben ihn getreten, — jetzt hob er die Hand und faßte den arglos Harrenden mit der nervichtcn Rechten unter dem Kinn an dem Halse und sagte mit einem fürchterlichen AuSDruck Der Stimme: „Derräther." Bei diesem Worte entrang sich ein gellender Schrei der Brust Donay'S, der nun erst den Barbone erkannt hatte. „Ich hoffe," fuhr der Mönch mit schrecklicher Stimme fort, „das war Dein erster Verrath, — ganz gewiß soll es Dein letzter sein. Bete," sagte er dann, „bete — und mache es kurz." „Gnade," stammelte Donay, indem er krampfhaft das Crucifix umfaßte, welches ihm der Mönch hinhielt. Dieser faßte eine Minute später den vergeblich Bittenden mit beiden Händen an der Schulter, schwang ihn mit übermenschlicher Kraft empor und im nächsten Augenblick schwebte Donay über dem Brückengeländer und über den sich kräuselnden, weithin hörbaren Fluthen Des Stromes. Nun, da erst Donay die Absicht des schrecklichen Mönches völlig klar wurde, entrangen sich noch einmal die Ausrufe: „Gnade, Gnade" feinen bleichen, zittern- den Lippen. „Bei Gott ist Gnade*" sagte der Mönch finster, indem er die Hände losließ, um den Elenden hinab in die schäumenden Wogen des Flusses zu stürzen. Dieser aber hielt seine Arme fest umfaßt, und indem die Todesangst seine Gesichtszüge mit fahler Farbe bekleioete, die bei dem bleichen Mondlicht das l e t o ti. Antlitz des Verräthers noch häßlicher erscheinen ließ, rief er: „Barbone, im Namen Jesu Christi vergib mir!" Der Mönch sah in das blasse Antlitz Donay'S, und eine mildere Regung gewann in seinem Herzen Die Oberhand. „Im Namen des Welterlösers, der um unserer Sünde willen gestorben ist, bittest Du für Dich," sprach er Dann; „um seinetwillen sei auch Dir noch einmal vergeben; aber," fuhr er mit schrecklichem Ernste fort, „hüte Dich, je wieder einen Verrath zu begehen, denn sonst ist Dein Leben unerbittlich verwirkt." Er zog Den Zitternden langsam über das Geländer zurück. Dieser, der keine Gnade mehr gehofft hatte, wußte nicht, wie ihm geschah. Er stammelte etwas wie Dank, aber seine Worte wurden nicht mehr vernommen. Nur noch aus Der Ferne erklangen die Hufschläge der Pferde, die Die beiden Flüchtlinge rasch von dannen trugen. Donay murmelte, sich erhebend, ein Paar unverständliche Worte und eilte dann mit raschen Schritten Der kaum verlassenen Hauptstadt zu. 3. Der Ueberfall. Von Norden wie Süden wälzten sich die feindlichen Heere wie erstickende Lawinen gegen das von seinem Kaiserhaus verlassene Tyrol. Ein Tbeil des Volkes unter der Führung des Sandwirths aus Dem Pas- seyrerthal, Andreas Hofers, wies jede Anmuthung zur Unterwerfung hartnäckig zurück, Da es einestheils immer noch auf Oesterreich hoffte, anDerntheilS Die Graufumkeit des Feindes zum erbittertsten Widerstand anspornte. Während Die Franzosen, um das Land schnell zu erobern, mit ungeheuren Massen durch das Etsch- unD Pusterthal eiiiDrangen, rückten die Baiern im Norden ein. In dem Städtchen Scharnitz war der Nachtrab des baierischen Heeres zu- rückgebl'.eben, das bereits nach Jnsbruck hin ausgebrochen war. Unter Den Führern Der in Scharnitz zurückgebliebenen HeereSabtheilung befand sich auch Oberst Holmar mit seinem Sohn Maximilian, Der, kaum cinge- kleiDet, bei feiner schon öfters bewiesenen Umsicht unD Tapferkeit bereits zum Lieutenant ernannt worDen war. Da man eine sehr schnelle Beendigung des Krieges hoffte, hatte Der Oberst vorgezogen, bei der unsicheren Zeit seine Tochter Johanna mit nach Scharnitz folgen zu lassen, zumal das Mädchen selbst mit seinen inständigsten Bitten ihn darum angefleht hatte, Vater und Bruder begleiten zu dürfen. Verband sich mit Der Sorge um diese auch die Hoffnung bei dem Mädchen, dem Geliebten nahe sein zu können, — oder war sein Bild in ihrem Herzen seit jenem Abend erloschen, da ihr das Geheimniß, welches ihr der Jüngling verborgen, enthüllt worden war? Seitdem war nie mehr ein Wort von ihm über ihre Lippen gekommen, das ihren Seelenzustand verrathen hätte und Vater und Bruder beobachteten gerne dasselbe Schweigen, weil Beide 'ahnten, welche Gefühle Johanlla für Albrecht von Schauenstein in dem Herzen getragen hatte, und weil sie so am ehesten Heilung des Schmerzes Johanna's erwarteten. Beide Männer aber wurden auch durch den strengen Kriegsdienst und die unaufhörlich nothwendige Vorsicht vor Ueberfällen der Aufständischen zu einer ernsten Thätigkeit genöthigt, die sie wenig an die Vergangenheit denken ließ, mit deren Erinnerung Johanna Die Stunden ihrer Einsamkeit ausfüllte. Die Lage der in Scharnitz zurückgebliebenen HeereSabtheilung wurde immer bedenklicher. Die kleineren ausgesandten Streifcolonnen wurden überall geschlagen, oft bis auf den letzten Mann vernichtet. Jenes gespenstige Wesen, der Ca- puzinermönch, war überall zugegen und feuerte das Volk mit fanatischer Rede zum Kampfe nn. Bald, so erzählte man von ihm, sei er in Den Kämpfen gegen Die Franzosen im Puster- und Etschthal gesehen worden, bald sei er in der Nähe von Jnsbruck im Kampfe gegen die Baiern erschien; wo er aber auftrat, war er Dem Feind Der unverderblichste Gegner, da er eine unbegrenzte Gewalt auf das Volk ausübtc und dabei eine den feindlichen Soldaten so gefürchtete Erscheinung war, daß diese bei seinem Anblick oft nicht zum Vordringen zu bewegen waren, wo dieses den gewissen Ausschlag zum Sieg gegeben haben würde. Neben dem Mönch aber zeichnete sich noch ein junger Führer des Aufstandes aus, der ganz besonders in Der Gegend zwischen Scharnitz und Jnsbruck durch kühne Ueberfälle und Den verwegensten Widerstand, den er dem Vordringen Der Feinde in die Thäler entgegensetzte, ein Gegenstand des Hasses in Dem baie- rischen Heer wurde. Obwohl Niemand den Namen dieses Führers kannte, schlossen doch der Oberst und sein Sohn aus Den Beschreibungen einzelner, Die ihn in Der Nähe gesehen, daß es Niemand anders, als Albrecht von Schauenstein fein könne, aber Beide verbargen sorgfältig diese Vermuthung schon aus Rücksicht für Johanna, für deren Zustand sie fürchteten, wenn ihr ein solches Gerücht zu Ohren kommen würde. Auch sie selbst gedachten mit einer Art Bangigkeit Der Stunde, Die sie vor das Angesicht dieses Führers bringen könne, der eine Zeit lang Der täglich gern gesehene Gast des Hauses gewesen war. In den Augen Maximilian*-, Der selbst mehr wie das deutsche Volk ergreifende Bewegung verstand und ihr zugethan war, als der Vater, gewann wieder das Bild des einstigen Freundes seine frühere Reinheit. Ob er nicht selbst für sein unterdrücktes Volk so handeln würde, wie Albrecht, darüber sann er oft nach, und je mehr er sich dieses bejahen mußte, desto mehr nahm auch Schauenstein wieder die alte Stelle als geliebter Jugendfreund in seinem Herzen ein. Wahrend man täglich mit sehr getheilten Empfindungen, — die Führer mit Ungeduld, in der Hoffnung, sich Auszeichnung und Ruhm erwerben zu können, Der gemeine SolDat mit einem geheimen Grauen — in Scharnitz Den Befehl erwartete, Dem Hauptheer zu folgen, war dieses unangefochten bis zu Dem Eingang in die hohe Alpenkette in der Nähe der Stelle, wo die Isar entspringt, gekommen. Es war Nachmittags gegen vier Uhr, als man sich vor Dem furchtbaren Felsenthore befand, welches den Eingang zu Der Straße bildete, die auf beiden Seiten von hohen, schroffen Felswänden eingeengt war, und Durch Die Daß Heer nothwenDig ziehen mußte, um wieder einen besseren, für einen Ueberfaß minder günstigen Weg zu erreichen. (Fortsetzung folgt.) a rr Nedaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietlch) in Gießen. marck reproducirt tiefe (Siflarung an officiöser Stelle und mit gesperrter Schrift.— Arn 15. verstarb hier in seinem neunundachtzigsten Jahre Karl Duncker, der Senior des Berliner und wohl auch des deutschen Buchhandels, dem er als Gründer und Chef der Firma „Duncker und H umblot" mehr als fünfzig Jahre mit Ehren angehört hatte. Nicht minder lebhaft hat har er sich in kräftigeren Jahren vielen gcmtinnütz'gen Bestrebungen hingegebcn und Vermischtes. In Berlin hat sich zur Errichtung eines Denkmals für Alexander v. Humboldt ein Eomite gebildet, das aus lauter bekannten und berühmten Mannern besieht, und hat folgenden Aufruf an das „deutsche Volk" erlaffen: „Am 14. September sind eS hundert Jahre, daß Alexander v. Humboldt geboren ward. Unermeßlich ist der Fortschritt, den in dieser Zeit das deutsche Geisiesleben gemacht hat; groß und tausendfältig der Einfluß, den auf diesen Fortschritt Alexander v. Humboldt geübt. Ein deutscher Gelehrter im Sinne deS Wortes, in dessen Geist die Welt unbeschränkt und unverfärbt durch nationale Voruriheile sich spiegelte, heimisch in den entlegensten Fernen abstrakter Wissenschaft, hat er mit den volkö- thumlichsten Heroen unserer Literatur doch das gemein, daß kein Deutscher leugnen kann, ihm einen Theil seiner Bildung, seiner besonderen Weltanschauung zu verdanken. Er hat vor jenen aber das voraus, daß in ihm die humanistischen und ästhetischen Bestrebungen der Deutschen im 18. Jahrhundert sich verbind.n mit ihrer mehr realistischen auf die Erforschung und Verwerthung der Naturkräfte gerichteten Sinnesart in unserer Zeit; wie er als Jüngling von der alten classischen Welt auezvg, der Wissenschaft jene neue zu erobern, die sein Andenken öffentlich zu ehren sich jetzt gleichfalls anschickt. Ein Zögling der Jenemer Bluthezeit, da Goethe und Schiller vereint Unsterbliches schusen, hat Humboldt in seinen „Ansichten der Natur" die deutsche Sprache mit neuen Zungen künstlerischen Wohllautes reden lassen; aber auch in der immer stren- ger on das Wirkliche sich heftenden Gedankenwelt unserer Tage war der neunzigjährige Greis kein Fremder geworden, weil um ihn und zum Theil durch ihn die Welt zu seiner Jugend- anschaunng sich cntwickelt hatte. Indem er einer der ersten im Auolande der deutschen Wissenschaft Geltung verschaffte, hat er den Aufichwung deö deutschen Nationalgefühls vorbe- relten helfen, welches jetzt mit Ltolz auf ihn weist. Em Rathgeber und Freund dec preußischen Könige hat er die geistigen Interessen der Nation ein Menschenalter hindurch unabhängigen Sinnes und edlen MutheS vertreten, und kaum hat eg damals in Deutschland einen namhaften Gelehrten oder Künstler gegeben, der nicht durch persönliche Verpflichtung jene grenzenlose Hingebung kennen gelernt hätte, welche Alexander v. Hun.boldt sein ganzes äußeres und inneres Dasein idealen lange Jahre hindurch der städtischen Selbstverwal- tung als Stadtverordneter gedient, seinen Freunden aber wird das stets bereite Wohlwollen und die un- verwüstlich heitere Liebenswürdigkeit seines Charakters gewiß unvergessen bleiben. Wien, 15. Juli. Das „Martyrium" des Bischofs Rudigier von Linz hat nicht lange gedauert. Am 12. wurde er verurtheilt und schon am 13. wurde er, ohne darum gebeten zu haben, von dem Kaiser begnadigt. Der Reichskanzler, Graf Beust, soll dazu gerathen haben, um den Zorn der rbmt- schen Curie zu beschwichtigen. Wenn Franz Joseph I. zugleich die wegen politischer Äußerungen verurtheilten Journalisten und Dolksredner amnestirt hätte, so würde der kaiserliche Gnadenact allgemein eine günstige Auslegung erfahren haben. So aber erscheint der ganze Prozeß nur als eine Comödie, und man spricht wieder von zweierlei Maß und Gewicht, anstatt an die in der Verfassung ausgesprochene Gleichheit aller Staatsbürger vor dem Gesetz zu glauben. — Nach amtlichen Berichten sind bei den vorgestrigen Arbeitertumulten in Brünn drei Personen erschossen und elf verwundet worden. Durch Stcinwürfe wurden 14 Soldaten leicht verletzt. Zuletzt wuiden drei Regimenter der Garnison in den Straßen vertheilt und die Stadt wurde während der Nacht abgesperrt, um Arbeiterzuzüge von außen zu verhindern. Es scheinen hauptsächlich die czechi- I schen Arbeiter beteiligt gewesen zu sein, denn man I hörte fast nichts als Slavarufe. Paris, 15. Juli. Seit der Prorogation des gesetzgebenden Körpers herrscht hier eine wahrhaft babylonische Verwirrung. Das ministerielle FestungS- viercck, wie JulcS Richard die Herren Rouher, Lavalette, Buitry und Baroche treffend benannte, ist zwar glücklich gestürmt und wird wohl so gut wie geschleift sein, ober, wie immer, zeigt es sich auch hier, daß umstürzen leichter ist als aufbauen. Es ist schon jetzt nicht mehr zweifelhaft, daß die Mittelpartei in dem neuen Cabmet sehr spärlich vertreten sein wird. — Nach seinen Bemühungen um die Vertagung der Kammer wird Herr Schneider seine Anwaltschaft auf das Finanzministerium stärker als je accentuiren, denn es ist nicht daran zu denken, daß die irritirten Volksvertreter ihn zum Präsidenten wählen. Paris, 18. Juli. Ein kaiserliches Decret, da- tirt den 17. Juli, ernennt folgendes Ministerium: Ministerium der Justiz Duvergier, Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten Fürst Latour d'Auvergne, Ministerlum des Innern Forcade de la Roquette, Ministerium der Finanzen Magne, Ministerium des Kriegs Marschall Niel, der Marine Rigauld de Gc- nouilly, des öffentltchen Unterrichts Bourbeau, der öffentlichen Arbeiten Gressier, des Ackerbaues Leroux. Zum Präsidenten des Staatsraths ist Chasseloup- Laubat ernannt. — Die vom „Constitutionnel" veröffentlichte Ministerliste bestätigt sich sonach. Berlin, 15. Juli. Die „Weser-Ztg." setzt das I EnthüllungSgescbäst rüstig fort. Zur Vorgeschichte des Jahres 1866 läßt sic sich von München aus schreiben: „Wie wir von nächstunterrichteter Seite, von einem Manne, dem der damalige baiensche Ministerpräsident Frhr. v. d. Pfortten die betreffenden Acußerungen direkt gemacht hat, mrtgetheilt wird, hatte der Olmützcr Vertrag zwischen Baiern und Oesterreich in dem bekannten PaffuS über die sich vielleicht nothwendig machenden Gebietsveränderun- gen und die dem baierischen Staate für diesen Fall zugesicherte volle Schadloshaltung in der That die Rheinpsalz nicht blos eventu-ll, sondern ganz bestimmt ins Auge gefaßt. Dieselbe war mit Rheinpreußen und Rheinhessen dazu bestimmt, nach Abgabe ein ger Deiner GränzdouceurS an den Staatenlenker an der Seine ein „Königreich Niederrhein" unter dem Fürsten von Thurn und Taxis zu bilden, den für diese hohe St.lle seine nahe Verwandtschaft mit dem Münchener wie dem Wiener Hofe vollkommen zu qualisiciren schien. Mit der Schöpfung dieses neuen Mittelstaates, den man eventuell durch einen internationalen Vorgang neutralisiren zu können hoffte, I war dabei offenbar den wohlverstandenen Interessen der französischen Politik ungleich mehr gedient, als durch die Erwerbung des ganzen linken RheinuferS, dessen Verlust, wie man in Paris in allen verstän- dig rechnenden politischen Kreisen recht wohl weiß, selbst für das nicht gar zu empfindliche deutsche Ehrgefühl eine niemals verziehene Wunde bedeuten würde. Auch darf nicht wohl außer Acht gelassen werden, daß der bekannte Napoleonische Brief vom 11. Juni 1866 für Frankreich eine Compensation nur für den Fall forderte, daß das europäische Gleichgewicht nur zu Gunsten einer einzigen Macht geändert werden würde, was bei einem AuSgange, wie dem zugleich in Paris, Florenz, Wien, Dresden und hier erwarteten mit einer Entschädigung Oesterreichs für Venetien durch Schlesien doch ganz entschieden nicht der Fall gewesen wäre. Was nun die bei dem Dl- mützer Vertrage für Baiern in Aussicht genommene Entschädigung anbelangt, so wurde mir als solche der nördliche, altpfälzische Theil von Baden und ein Stück von Hessen-Darmstadt bezeichnet, welcher letztere Staat dafür, wie zur RheinbundSzeit weiter nach Westphalen hinaufgeschoben worden wäre. Daß Sachsen sein 1813 verlorenes Territorium zugedacht war, bedarf wohl keiner Hervorhebung. Ueberhaupt war die neue Landkarte etwas rheinbündlerifch zugeschnitten, wie denn diese noch heute durch die Welfen- presse und damals durch die Wiener Journale mit großer Ostentation angepricsene Kartenverändcrung der französischen Politik, um dieß nochmals hervor- 1 zuheben, durch Vertheilung Deutschlands unter ein halbes Dutzend ohnmächtiger Mittelstaaten und die damit verbundene gründliche Beseitigung des Natio- nalgesühls einen ungleich größeren Dienst geleistet hätte, als durch Ueberlassung größerer Territorien, die früher oder später doch wieder zurückgeholt worden wären. Das Geschick wollte es freilich anders, und die damals zum Vernichtungökarnpfe gegen Preußen hetzenden Parteien der „Schwarzen" und Der „Rothen" tonnen die französische Politik jetzt nur mehr durch Verbitterung und Demoralisation des Volkes unterstützen." Berlin, 16. Juli. Eine Berliner Correspon- denz der „Magdeburger Zeitung" hatte bezüglich des Urlaubs des Grafen Bismarck behauptet, daß seine Entbindung vom Vorsitze im preußischen Staatsministerium und von der Bitheiliguug an den Bera» thungcn dieser Staatsbehörde ftine vollständige sei und in wichtigen Fragen eö als unerläßlich angesehen werde, jeder Zeit Rückfragen nach Varzin zu richten. Seitens des Cadinets des Königs fände eine fortlaufende Eorrespondenz mit dem beurlaubten Präsidenten des Staatsministeriums statt, welcher nach keiner Seite hin auf die Geltendmachung seines Einflusses verzichtet habe. Auf feinen Wunsch würden nur alle reinformalen Sachen ihm vorenthalten. Die „Spcn. Zeitung-' wird jetzt ersucht, zu erklären, „daß die erwähnten VerauSiktzungen der genannten Eorrespondenz jedes Grundes entbehren, und daß die in derselben aufgestillten Behauptungen erdichtet sind." Das Speeialorgan des Grafen Bis- Zwecken opfern ließ. Das Andenken eines solchen Manne» durch ein öffentliches, auf Kosten der Nation errichtetes Standbild dankend zu ehren, mag überflüssig erscheinen, entspricht aber einer Forderung deS menschlichen Gemülhe« und der Sitte aller Kulturvölker. Berlin, die Stadt seiner Geburt, die Stätte seiner Wirksamkeit während langer Jahre bis zu seinem Tode, ist der Ort für dieses Denkmal. Im Vertrauen, einem allgemein gehegten Gefühle zu begegnen, richtet daher das Comite diesen Aufruf an das deutsche Volk, sich an einer Sammlung zur Errichtung eines National-Denkmales für Alexander v. Humboldt in Berlin zu betheiligen. Beiträge anzunehmen ist neben unserem Schatzmeister, Hrn. Al. Mende! so hn, Jägersträße 51, jeder deS Eomitö'S bereit. Etwaige Überschüsse werden der bei der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin bereits bestehenden HnmboldtS- Stiftung für Naturforschung und Reisen überwiesen werden." Wiesbaden. Die Hotelwirthe in den Rheinischen Badeorten sahen vergeblich nach hohen Gästen sich um. Sie werden schon kommen, wenn der Sommer sich bessert! dachten sie, und ihre Speculation war richtig, ihre Rechnung jedoch nicht. Da langte in voriger Woche der Großfürst Konstantin in Wiesbaden an. Was thut er aber? Auf dem Bahnhofe sagte er zu seiner Dienerschaft: .Ihr bleibt Alle hier mit dem gesammten Gepäck, bis ich Euch rufen lasse!" Darauf begibt sich der Großfürst, nur von einem Herrn begleitet, in die Stadt, geht in einem unscheinbaren Reise Anzuge, den Nasenzwickec auf der Nase, von Haus zu Hau-, steigt treppauf, treppab, um eine Wohnung zu suchen, und feilscht um die Preise. Endlich findet er ein Appartement, daS ihm zusagt. Er "fragt nach dem Preise, hält ihn zwar für etwas hoch, miethet aber und zahlt der Wirthin ein Handgeld. Hierauf beordert der Großfürst sein Gefolge mit dem Gepäck in die Wohnung. Die Wirthin sieht erstaunt zu und merkt wohl, daß sie einen ungewöhnlichen Gast vor sich habe. Da erlaubt sie sich zu fragen: „Wen habe ich die Ehre, der Polizei anmelden zu dürfen?" „Ich bin der Großfürst Konstantin von Rußland?" antwortete der Gast, seinen Zwicker aufsetzend, und die Wirthin geht hin, um sich vor den Kopf zu schlagen, denn sie hat den hohen Herrn für einen einfachen bürgerlichen Badegast gehalten und versäumt, daS Sechsfache für die Wohnung zu verlangen. Aus Paris wird berichtet: Neulich ging gegen 9 Uhr AbendS in der Dämmerung ein Matrose, sein Bündel auf dem Rücken, den Lederhut auf dem Kopfe, auf dem Bastilleplatz spazieren und bot den Vorübergehenden seine prächtige goldene Uhr mit Kette für 80 Francs zum Kauf an. Er war nach seiner Angabe einer von denen, welche bei dem Schiffbruch de- „Abbatucci" betheiligt gewesen waren, und erzählte Jedermann seine lamentable Geschichte. Eine mitleidige Seele in Gestalt eines stattlichen Herrn trat zu dem Haufen der den Erzählenden Umgebenden heran und fragte: „Wie viel kostet die Uhr, mein Braver?" — Achtzig Francs mit dec Kette!" — „Hier find fünf Napoleons, ich verlange nichts heraus, e« ist kein Dank nöthig." Anstatt sich demnach zu bedanken, machte der Matrose, daß er fortkam, deßgleichen ber. Wohlthäter. Aber nach 10 Minuten trafen Käufer und Verkäufer zufällig wieder aufeinander. — „O, Spitzbube, treffe ich Dich wieder !" — „Du Betrüger, jetzt sollst Du es eingetränkt bekommen !" — Und sofort fangen die Beiden an, sich zu prügeln. Diese« würde noch lange gedauert haben, aber ein Stadtfer- geant kam hinzu und schritt ein. Die Sache war diese: Die Uhr des braven Schiffbrüchigen war von Aluminium-Bronze und der anscheinend mitleidige Käufer hatte ihm 5 Zahlpfennige gegeben, die nicht 5 SouS werth waren. So erwies sich dieß Gaunerpaar auf der Polizeiwache. Italien. Ein Sohn Alblon'S, mit vortrefflichem, roth- blondim Backenbart, tadellos gekleidet und behandschuht, tritt in einen Juwelierladen in Palermo und drückt in sehr schlechtem Italienisch den Wunsch au6, einen Halsschmuck von Diamanten kaufen zu wollen, resp. nach seinem Geschmack fassen zu lassen. Es werden ihm die maunichfaltigsten Sachen vorgelegt, die reinsten Edelsteine, edelste Perlen, aber Alles ist ihm nicht kostbar genug. Endlich, nach anderthalb Stunden, trifft der Engländer feine Wahl. Während der Juwelier plaudernd feine Waaren wieder ordnet, bemerkt er, daß ihm eine schwarze Perle von hohem Wcrthe fehlt. „Mylord," sagt er bestürzt zu dem Engländer, „vor weniger Minuten habe ich Ihnen noch eine kostbare schwarze Perle gezeigt, und nun ist sie mit Eincmmale nicht mehr da." — „WaS geht denn das mich an?" sagt Mylord. — „Es geht Sie so viel an, daß Sie hier nicht aus dem Laden herauskommen werden, bis ich die Perle gefunden habe." — Nach der Perle suchend, gab der Juwelier einem seiner Commis einen Wink, und dieser holte einen Polizei-Inspektor und zwei Polizeigarden. Der Juwelier erzählte den Vorfall und wie er nur den Engländer in Verdacht haben könne. Mylord erbietet sich, sich aufs Genaueste visitiren zu lassen. Das läßt der Jnsvector sich nicht zweimal sagen. Aber wunderbar, als der Engländer sich etwa- hastig des UeberzieherS entledigt, fällt ihm der eine Backenbart ab. — „Halt, mein Herr!" sagt der Jnspector, „jetzt bin ich meiner Sache gewiß. Wo haben Sie die gestohlenen Gegenstände versteckt? Denn daß Sie sich bloS mit der Einen Perle begnügt haben sollten, ist nicht wahrscheinlich." — „Ich habe nicht gestohlen," erwiederte Mylord, „und wenn eS mir beliebt, einen falschen Bart zu tragen, so ist daS meine Sache." Die sorgsamsten Nachsuchungen ergaben fein Resultat, aber der Jnjpector beschloß dennoch, den Engländer nach der Po- lizei-Präfectur zu bringen. Unterwegs, als sie bei einer Apotheke vorbeikamen, hakte der Jnspector einen geistreichen Einfall. Gr bestellte eine Purganz. Mylord halte die schwarze Perle, drei weiße, vier schöne Diamanttn und einen großen TuikiS — einen Werth von einigen zwanzigtaufend Franken verschluckt. Ein originelles Zwiegespräch entspann sich kürzlich zwi. i schen einem Polizeilichter in London und einem von ihm verhafteten Vagabunden. Der Letztere trug sein Gesicht m dem Rahmen eines schwarzen VolldarteS von seltenem Wüchse, l Nachdem der Polizeirichter den Verhafteten über fein bisheriges Leben befragt hatte, bemerkte er: „Wenn man alle« daS glauben soll, was Euch zur Last gelegt wird, so mutzt Ihr ein Gewissen haben, da, so schwarz ist, wie Euer Bart." — : „Je nun," versetzte der bärtige Vagabund, „wenn man die ■ Gewissen nach den Bärten abwägen wollte, so dürfte Eure Herrlichkeit gar kein Gewissen haben." $reiv' viert nnt'W Hst W t Ult. (Wr. (Nr W an der W (Nr. «Nr. (Nr. (Nr. Gief Der auf Kosten /reffenden Znd gleich an, deMsiger Laul In Mittags- W nicht unter tm Weißzer Die Die Sie § 6164' Münz' Ion mern heran L Li Die । vor dem H weil eine $ Gieß 6180) Di laber c. g. Zungen nie: Machst un 1. Oct Meßen nac J?P- der 5 tvrderungel M.17P Wnn Term W von v,*. fi* bi