1,1 •», fr**?;.? .•fl9,et' Eielle ? Ma'°.-Necksr.Tl, 101 M«bt dieser a ’ ^öniglichs ft W: am 24. J -bn-Lteuer-Di- "n"ung feinet llnflJ ^chiuchen, j, bm s^nstellezuAm- )< kr. !11^e Lebravgalt jB ’mmenen Nachrichten n'ty allgemein die hatte. Während en Frankreich große der Wiijen- und unter mittel au<= das Vachöthum der dach durch die Un- tjkit erheblich Noch ; kaum halb gefüllt alle Nachrichten and lutfchlandt, nicht nur, clungen gehenden Tr- i un» mebesondere die I- Fast alle Erndte-- ii mir schon in nnse- hgesLete Gerüe gegen den im iLortheilc ist. ’it Berichte sehr gut, er Waijen start vom wiewohl er stch gut beeinträchtige. Sehr ichtr über dir Techr r a'il man sie in den den ößiichen Gegenden )emger güniiig. Schon man den Körnererlrag Medigt auch nicht in i< (stocke besser au«gr- lleutit; allein ste bleibt kork der Srport nicht n den letzten Jahren für den Waiden, der gering war, sondern in Folge dessen erwei- Größe sehr verschieden, lirucht ein sehr sorgsäl- jn den nördlichen @»»»* I ■■"II.I.III . —EMing»™■ Amtliche Wek^nntma-ch ungen. Bekannt m a ch u n g. Die General-Versammlung des landw. Vereins für die Provinz Oberhessen betr. Die General-Versammlung des landw. Vereins von Oberhessen soll Montag den 6. September d. I., Vormittags 10 Uhr, zu Gießen im Saale des Gasthauses zum Einhorn abgehalten werden, zu welcher der Unterzeichnete die Mitglieder des landw. Vereins, sowie alle Freunde der Landwirthschaft hierdurch ergebenst einladet. — Nach der statutenmäßigen Rechenschafts-Ablage sollen folgende Fragen zur Verhandlung kommen: _ . r9 1. Welche Einrichtungen in der Viehfütterung empfehlen sich im Hinblick auf den tn Folge der anhaltend trocknen Witterung emtretenden Futtermangel? 2. welcher Richtung ist eine Verbesserung der Rindviebzucht in Oberhessen durch Einführung von Zuchtthieren des Berner (Simmenthaler) Schlages zur Rein- rucht und Kreuzung zu erwarten, und für welche Kreise der Provinz kann im Allgemeinen die Anwendung jenes Verfahrens als zweckmäßig bezeichnet werden? 3. Welche Erfolge sind mit der Einführung englischer Zuchtschweine erzielt worden, und empfiehlt es sich in Rücksicht auf die Bedürfnisse der Provinz, daß der landw. Verein das Verfahren, den Bezug von Zuchtthieren zu vermitteln rind zu erleichtern, fortsctze ? . _, _ 4. Welchen Einfluß werden voraussichtlich die neueren Erscheinungen im Wollhandel auf den Umfang und die Richtung der Schafzucht und Schafhaltung der 5. Jst°de? Verkauf des Schlachtviehes nach lebendem Gewicht dem üblichen Verfahren des Verkaufs vorzuziehen, und welche Mittel dürften eventuell zu ergreifen sein, um eine Aenderung der bestehenden Sitte anzubahnen? , , zTi , t r 6. Welche Mittel empfehlen sich, um der Errichtung landw. Fortbildungsschulen m den Gemeinden mehr Eingang zu verschaffen? 7. Bestimmung des Ortes für Abhaltung der nächstjährigen General-Versammlung. m . T . „ ...... Da nach §. 33 der Statuten jedes Vereinsmitglied, welches in der Versammlung einen Vortrag zu halten wünscht, dies vor der Versammlung dem Präsidium anzeigen muß und da schriftliche Mittheilungen, die für die Versammlung bestimmt sind, mindestens einige Tage vor derselben dem Präsidium eingereicht werden müßen, so unterlaßt der Unterzeichnete nicht, nochmals besonders hierauf aufmerksam zu machen. .. Laubach, am 23. Juli 1869. Der Präsident des landw. Vereins von Oberhessen. Otto, Graf zu Solms-Laubach. _____ _______ _______ Verseeigerungen. Vergebung von Banarbeiten. 7000) Nachstehende, bei Anlage einer Ventilation in dem hiesigen Garnison-Laza- rethe vorkommenden Arbeiten und Lieferungen, und zwar: Maurerarbeit, veranschl. zu 26 fL—kr. Schreinerarbeit, „ „ 38 „ — „ Schlosserarbeit, „ „ 32 „ — „ Weißbinderarbeit, „ „ 8 „ 12 „ Lieferung v. Oefen, „ „ 108 „ — „ sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Voranschläge und Bedingungen können vom 23. l. Mts. an in unserem Geschäftslocale eingesehen und die Offerten von da an bis zum 26. L Mts., Vormittags 10 Uhr, daselbst eingereicht werden. Dieselben müssen verschlossen und mit der Aufschrift: „Submission für Arbeiten in dem Garnison-La- zarethe zu Gießen", unter Bezeichnung der betreffenden Arbeit, versehen sein. Zur Eröffnung der Submissionen wird Termin auf Donnerstag den 26. August L I-, Vormittags 10 Uhr, in unserem Geschäftslocale anberaumt, welchem die Interessenten beiwohnen können. Gießen, den 17. August 1869. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. H o l z a p f e l.________________ Jagdvei Pachtung. 6980) Samstag den 21. August d. I., Nachmittags 1 Uhr, soll auf dahiesigem Bürgermeisterei-Büreau die der hiesigen Gemeinde zustehende Feldjagd, unter den bei der Verpachtung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. , Auch wird in demselben Termine die Waldjagd in dem Grüninger und Dorf - Giller Markwalde ebenfalls auf weitere 6 Jahre verpachtet. Grüningen, den 10. August 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Grüningen. L e i d i ch. Freiwillige Versteigerung. 6982) Dienstag den 31. August, Nachmittags 2 Uh'', lasse ich meinen „Gasthof zum Adler" «mit allen dazu gehörigen Grundstücken, zusammen oder getrennt, auf hiesigem Rathhaus meistbietend versteigern. Ernst Pitthan. Jugdverpachtunq. 6993) Mittwoch den 1. September d. I., des Nachmittags 2 Uhr, soll die der Gemeinde Gambach gehörige Feld- und Waldjagd, bestehend in circa 4000 Normal-Morgen Feld und 1200 Morgen Wald, auf hiesigem Gemeiudehause auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Gambach, am 16. August 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Gambach. Laux. Jncstverpachümq. 6981) Freitag den 20. August d. I., Vormittags 10 Uhr, soll die Jagd in der Gemarkung Dorf-Gill auf dahiesigem Rathhaus auf weitere sechs Jahre verpachtet werden. Dorf-Gill, den 12. August 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Dorf-Gill. Knöpp er. FerlgeboLeKSS. Loefluird's Kinder-Nahrung, ein Extract zur Schnellbereitung der „Lie- big'schen Suppe", das vorzüglichste und einfachste Nahrungsmittel zur Aufziehung von Säuglingen, für welche wenig oder keine Mutterniilch vorhanden ist, sowie Loeflund's Malz - Erttacl gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Athmungsbeschwerden, Brust- und Halsleiden bestens empfohlen und wegen seines Wohlgeschmacks allgeinein beliebt, halte ich stets vorräthig in Gläsern zu 36 kr. Emil Fischbach, (7004) Seltersweg. 6970) Deutsche und englische wollene Strickgarne in frischen Sendungen der verschiedensten Sorten zu herabgesetzten, dem Wollwerthe angemessenen Preisen, empfehlen I. A. Busch Söhne. Aehf kaukasischer Walizento d g oarantirt c sieilteren Erfolg! jj Niederlage bei Earl Frech, § g (6987) in Gießen. § Reue holländische Bollhäringe sind eingetrofsen bei (6979) I. A. Busch Söhne. 6986) Gut gebrannte Backsteine bei _______________________________H. Keck. Herbstrüben-Samen, halblangen wie langen, in bester Qualität, empfiehlt die Samenhandlung Carl Deines, (6990) Mäusburg Lit. B. Nr. 15. 6950) Blmnen-Bienonhonig und Honig- Rosen verkauft PH. Erb, in Wieseck. 6978) Zu verkaufen: ein Haufen Mist, zwei noch neue Treppen, mehrere Stuben- und Haus-Thüren mit Bekleidung, sowie mehrere Fenster von verschiedener Größe, bei Max Henkel, Tiefcnweg. Zum wirklichen Einkaufspreise!!! erlasse ich fortwährend Reste und zurnckgesetzte Tapeten in sehr bedeutender Anzahl und meistens Muster vom vorhergehenden Jahre. H. Hocbstätter. (6995) 6965) Ein Haufen Mist ist zu verkaufen bei Gg- Sch mehl, am Brand. 7003) Die diesjährige zweite Klee-Erndte von meinem Acker am untersten Riegelpfad bin ich willens zu verkaufen. _______________Andreas Möhl- 6966) Ein in schöner Lage der , Stadt befindliches geräumiges Wohnhaus ist aus freier Hand zu verkaufen. Näheres bei Herrn Carl Lony zu erfragen. Vermiet 6 sitige» 6998) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- net ist vom 1. September an zu vermiethen. L. Petri II., Neuenweg. 6974) Am Seltersberg, im Nebenhause des Herrn Prof. Dr. v. Klipstein, ist eine Stube mit Cabinet zu vermiethen. 6997) Ein Familienlogis im Hinterbau, bestehend aus 4 ineinandergehenden Zimmern, Küche, Kammer und Zugehör, ist zu vermiethen bei H. M. Jüghardt. Eine möblirte Stube nebst Cabinet ist zu vermiethen im Brühl'schen Hause, _____________________am Brand._____ 6985) In meinem neuerbauten Haust ist ein Familienlogis von 3 bis 4 Zimmern, Küche :c. bis zum 1. October d. I. zu vermiethen. H. Keck. 6973) Eine kleine Familienwohnung ist an eine stille Familie zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 6984) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Gärtner Schaum. I 6971) Zwei Logis sind zu vermiethen bei Louis Flett, im Schwanen. Vermischte Nuzeigen 6988) Wer geneigt ist, jede Woche vorläufig circa 100 Pfund Butter und mehrere Hundert Stück Eier in frischem Zustande auf die Dauer zu möglichst billigem Preise zu liefern, beliebe seine Offerte unter C. D. Nr. 8 an die Exped. d. Bltts. einzureichen. 7002) Ein junger Mensch, welcher die Dachdcckerprofession zu erlernen, wünscht, kann unter günstigen Bedingungen bei mir in die Lehre treten. Christian Schwalb, Dachdeckermeister. 6992) Unfcrm Freunde f 9 9 9 9 5 9 Mt7 preis Hamburg, Berlin, Basel, Wien, Leipzig, Stuttgart, Zürich, St. Gallen, Genf, Korn. Auf b'enT Markt Bßrseiinachrichten. 17. August 1869. Gießen Alsfeld Grünberg Lauterbach Mainz 9 — 816 1012 Auf dem Markt Wicken. Auf demMit.- Markt lpreis Pr. Cass. Sch. Div. Cass.-A. Pr. Friedrdor. Pistolen . . „ doppelte Holl. fl. 10 St. Ducaten 20 Frankenst. fi Frachtbriefe für dir Main Weser- und Cöln-Minbener- Eisenbahn, sowie sa'zluntliche zollamtlichen Form» Cf Cf *-t" i 5'3 s« }> Leipzigerstrasse, 46 ; Steinenberg, 29; Stadt, Neuer Markt, 11 ; Markt, 17, Königshaus; Kronprinzstrasse, 1 B ; Elsassergasse, 1 ; Obere Grabenstrasse, 13 ; Place du Molard, 2. HAASENSTEIN& VOGLER Zeitungs-Annoncen-Expedition, in Frankfurt am Main, 581/2-591/2 48-50 49-51 54-56 37-39 32-33 56-12 49-51 28-29 6991) Einem verehrlichen Publikum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich das Geschäft meines verstorbenen Mannes durch meinen Sohn nebst einem tüchtigen Gehülfen wie bisher fortführen werde, und bitte ich, das demselben seither geschenkte Zutrauen auf mich gütigst übertragen zu wollen. Gießen, den 14. August 1869. Georg Faber Wlttwe, Küfer. Allerneueste Glücks - Offerte. 690S) Das Spiel der Freiburger Staats-Prä mien-Obl Stationen ist von der Grossherzog- licli Hessischen Kegierung gestattet. „Gottes Segen bei Cohn!“ Grossartige wiederum mit Gewinnen bedeutend vermehrte Cap ital %en- 12 — 12 5 12'30 36 99; 1 2 Engi. Souver. 11 Eines. Imper. 9 Doll, in Gold 2 q Postvorschuss, selbst nach den ?*< y entferntesten Gegenden von mir versandt. & I Es werden nur Gewinne " gezogeu. Kartoffeln. Auf dem iMit. Markt Ipreis fl. 10,707^476 14. 14. 14. 13. 11 I 11 - 50! — |181 :r>/2 Millionen. ■ Die Verloosung garantirt und vollzieht die Staats - Regierung. K Beginn der Ziehung am Ttd. d. MtS. S Wur T oder i Th8r. oder ■ kostet ein vom Staate gac-autir- E tes wirkliches Origiuai-Staafls- S Loos (nicht von den verbotenen Profi messen) aus meinem Debit und werden “ diese w Schlichen OriginaL "i Staats-Eoose gegen frankirtc jf« Einsendung des Betrages oder gegen die allerhöchsten Maupt- treflFer von 300,000, 225,000, 187,500, 152,500, 150,000, 130,000, mehrmals 125,000, mehrmals 100,000, Kürzlich schon wieder das grosse Loos von 127,000, und erst vor acht Tatern schon ! w ieder den allergrössten ! Bfiaug>t - tiewiBBU in Warm- | Stadt ausbezahlt. Jede ^Bestellung auf meine Original-Staats- Loose kann man der Bequemlich- keit halber auch ohne Briefi’,! einfach auf eine jetzt üb griL, liehe Postharte , machen. Dieses ist gleichzeitig bedeu- £%£,teud billiger als Post Vorschuss. Laz. Sams. Cohn in Hamburg, Haupt-Comptoir, Bank- und Wechsel- freschäft. Zeitungs-Amlüncen-Exptdition von Sachse $ Co. Leipzig i Grund-Capital..... • • • • Prämien- und Zinsen-Einnahme für 1868 (exci. der Prämien für spätere Jahre) . • • Gesammelte Reserve ? ik ■' Hafer. Auf dem 'JJiir 6969) Es werden bis zum 1. October zwei unmö b lirte Zimmer, womöglich parterre, auf dem Seltersberg oder Neuen Anlage gelegen, zu miethen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. M. M. 6914) Einem qeehrten Publikum hiermit die Anzeige, daß | von heute an mein Schuh- und Stiefel-Lager wieder eröffnet ist und befindet sich dasselbe im Hause des Herrn Buchbinder grosse Gallusstrasse 1, im 1. Stock. Neuerwall, 50 ; 2 5 i|-- Warzen. AussdemjMit.- Markt lpreis - 14; 2fi 6 40 -- | 10 I 5 58 Die Haupt - Gewinne betragen 250,000, 150,000, 100,000, 50,000, Z 40,000, 25,000, 2 ä 20,000, 3 ,..15,000, 3 ä 12,000, 3 ä 10,000, 4 aV A 8000, 5 ä 6000, 11 h 5000, 4000,8 |29 ä 3000, 131 ä 2000, 6 ä 1500,g fi 5 a 1200, 156 ä 1000, 206 ä 500, | D. liy um , llö ä 300, 272 h 200, 24550 Gewinne | Gleichzeitig empfehle ich mein reichhalliges Lager von allen 110, 100, 50, 30. Sorten Schuhen und Stiefeln zu den billiasten Preisen. «^iHn^^a.ntncne | Gießen, den 12. August 1869. K. Grunebaum. M ;eressenten nach Entscheidung prompt W .................................................. ■ in ———— und verschwiegen. ___ _______ ________— H Durch meine von hesonde- Winter-Ackerbauschnle des Lui tim. Vereins für die B Loose habe meinen Interessenten be- E proiiinj Starkenburg zu Darmstudt. 6940) Der Unterricht an der Winter-Ackerbauschule zu Darmstadt beginnt für das nächste Winterhalbjahr in beiden Cursen am 1. November. — Derselbe wird von | 12 Lehrern ertheilt, erstreckt sich auf die Fortbildungsfächer, die verschiedenen Zweige der Naturkunde und die Landwirthschaftslehre, und wird durch Excursionen und Demonstrationen unterstützt. — Aufnahmsfähig sind solche junge Männer, welche das 14. Lebensjahr überschritten haben und in der Landmirthschaft bereits praktisch thatig waren. — Neu Aufzunehmende treten, sofern sie nicht durch eine vorherige Prüfung den Besitz der Kenntnisse nachweisen, welche in der oberen Abtheilung verlangt werden, in den unteren Eursus ein. Diejenigen Schüler, welche diesen bereits nut Erfolg besuchten, rücken in dem zweiten Winterhalbjahre in den oberen Eursus auf. — Die Anstalt ist mit Lehr-Hülfsmitteln reichlich ausgestattet. — Die Schuler nehmen Wohnung und Kost in Privathäusern zu Darmstadt. — Das Verhallen der „Schuler m und außer der Schule wird strenge überwacht. — Das Schulgeld betragt für das ganze Winterhalbjahr im oberen Cursus 15, im unteren 25 fl. und ist beim Eintritte in die Anstalt an die Vereinsfasse zu entrichten. — Anmeldungen zur Aufnahme sind an das Büreau des landwirthschaftlichen Vereins zu richten, durch welches auch aus desfallsige Anfragen nähere Auskunft ertheilt wird. Darmstadt, am 3. August 1869. Der Präsident des landw. Vereins für die Provinz Starkenburg: von Bechtold. i Preuss. 41/o% Obi. 93 Frankf. 31/2% Obi. 80i/8 I Nass. 41/2% Obi. 923/4 I Kurh. 40/0 Obi. 85% Hess. 40/0 Obi. b. Roths. 91% n 31/26/0 do. do. 871/4 ; Bayer. 5% Obi. 101% . „ 4i/2°/o 1jährige 94«/8 r 41/2% ' aiährigo 94i/8 "Würtemb. 4%% Öbl. 92% Baden 4%% Obi. c. E.L. 93% lOestr. 50/0 b. R. 59% „ 50/0 National 57 | „ 5% Metall. Obi. — | „ M. steuerf. 52% I Amer. 6«^ 1882r Bds. 881 4 1 n 6O/o 1885t 87 Act len. ! Frankf. Bank 1213/ß ! Oester. Bank 740 | „ Creditact. 294% fDarmst. Bankact. 316 6994) Der Geschäftsstand der Gesellschaft ergiebt fich aus nachstehenden Resultaten des Rechnungs-Abschlusses pro 1868: a 5 250 000 Linsen. Auf demlMit.- Prioritftten. 5% östr. F. St. E. B. 393% Ludwigsh.-Bexbach 168 Maxbahn 105% Bayer. Ostbahn 129 Hess. Ludwigsbahn 1411/4 30/0 östr. Stsb.-Prior. 58% 3% östr. s. Lombard. 50% 3% Livorneser 33% Toscaner 543/4 Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse 98 50/0 Elisabeth-Prior. 76% do. II. Emisa. 73% Anlehensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 57 Nassau fl. 25 b. Roth. 40% Gr. Hess. fl. 50 b. R. 177 Gr. Hess. fl. 25 b. R. — 4% bayr. Präm. Anl. 105% 40/0 badische Loose 103% Badische fl. 35 Loose 57% 1858r Prioritätsloose 157 1860r Loose 83 Mit.- preis fl. kr. ,14'. . 31 | 8,50 Versicherungen in Kraft am 31. Decbr. 1868 fl. 1,239,194,082 Zur Vermittelung von Versicherungen bei dieser Gesellschaft gegen feste und mäßige Prämien empfehlen sich bestens Darmstadt, im August 1869. Die General-Agentur: I. G. Kahlert Sf Söhne. Die Agenten der Gesellschaft: Friedr. Barth in Gießen, (5hr. Funk in Hungen, Carl Löffler in Gambach. Wechsel. Amsterd. k. 8. 100% Augsb. k. 8. 993/4 Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 97% Cöln k. 8. 105 Hamburg k. 8. 88% Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 120 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 95% Wien k. 8. 96% Disconto 3% % G. Geldsorten. Dieselbe vermittelt ausschließlich Zeitungs-, Zeitschriften-, Kalender-, rc. Inserate iu alle Fachblätter und Zeitungen der । D fünf Welttheile, — berechnet ohne Aufschlag von Porto, Pro- Vision rc. stets die Originalpreise, — gewährt bei größeren Auf- 1 trägen angemessenen Rabatt, — liefert Belegblätter für jedes Inserat, — beseitigt alle Portoauslagen und sonstigen Nebenkosten, liefert vorherige Kostenanschläge, besorgt Uebcrsetzungen in alle Sprachen gratis und versendet auf Verlangen gratis und franco ein vollständiges Zeitungs-Preis-Verzeichniß. -=-• 5 ; Mit sämmtlichen deutschen Zeitungen steht obiges Institut 1 Z 6948) Mehrere Schreinergesellen werden gesucht von Melchior Römer, Schreiner in Wieseck. 6823) Meine Bohnenfchneidmaschine empfehle ich zur lcihweisen Benutzung (pr. Stunde 6 fr.) A. Wenzel, Feldschütze. Für die Hinterlassenen der verunglückten Bergleute im Plauen'schen Grunde sind weiter eingegangen: von Hrn. L. Petri fi. . ■ . 1 fl. 45 kr. Einnahme einer Abendunterhaltung des Bäuerischen Gesangvereins. . . . ■ 28 „ — „ zus. 29 fl. 45 fr. Weiteren Gaben sehen wir entgegen. Die Exped. d. Gieß. Anz 6976) Ich suche einen braven Bierjungen, welcher zugleich die Küferprofession erlernen kann. E- Pau sch, Asterweg. 6977) Ein Dachdeckergeselle findet gegen hohen Lohn dauernde Beschäftigung bei Christian Schwalb, Dachdeckermeister. 6975) Für eine stille Familie nach auswärts wird gegen hohen Lohn ein braves Dienstmädchen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 6967) Ein Kindermädchen wird zum sofortigen Eintritt gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 6955) Für ein mit kommendem 1. October am hiesigen Platze in's Leben tretendes Baugeschäft, welches hauptsächlich mittelst Maschinen die Fabrikation aller in's Baufach einschlagender Holzarbciten, als : Thü- ren, Thore, Fenster, Treppen, Parguets zum Zwecke hat, und dessen Rentabilität nachgewiesen werden kann, wird Umstände halber von dem Unterzeichneten ein Associö, am liebsten ein tüchtiger Kaufmann mit einer Einlage von 8 bis 10 mille Thaler, gesucht. G. Steinhaufen, Privat-Baumeister, z. Zeit Director der Actiengesellschaft für Bauwesen in Gotha. M. M. M. M. M. Willenlos * l» * z« N® ' Dtr or?n Kruni rntA Der W ®ii) ®" „MV n ,t (alt N-chrm ttod) -iM«> 6 Mkonna" l " Der B' Paun girn s in leine Hiind Der Mö Schrille Herrn bis an lagen ßcb Alb Nacbdem „Wir, Masicr „Du wii kbt auch ich „Auch 1 Du wirf ttam be M mmoct Aive M GAliche Un W Mchrn eint lltint S rnilians zu t Wicker bogen, da ri Gleich i itr Beglrickri irMweise stlungen hick Balv ha Ham allein w lliü Bill blA-Wz gi W v nifse. Dni schast gebürt und Bruder Zwei i und Wuen Wuoitnjhiiu tragend, mn Schon War,en, oh Endlich Ersehnte -2 ^tachde Platte, Ue in den $eü Tiefde d'fantt, b in langer 1 Bald lvluck der s Da A ,r"llen T°« . «r(r- 111 Bild z 11 >-« Ulti ... S'tfbin Th,tz Ein Sturm, schüttelt, tobte an und Meer dahin. Die Namenlose. Novelle von Theodor König. wie er seit Jahren die stattlichen Eichen Arcona's nicht ge- einem September-Nachmittage des Jahres 17.. über lanD lich sein." .. ". , Und doch mochte ich fünf Silbergroschen mit Dir wetten, Papa, daß er noch zurückkornrni," entgegnete Bethold. „Wenn der Informator einmal sag, er wolle dies oder das thun, so ist cS ganz sicher, daß er es auch wirklich thut. Und er hat gesagt, er werde jedenfalls noch heute Abend zuruckkehren. Ja, ja, er ist ein Mann von großer Entschlossenheit, besitzt iceoch auch, wie Du ja vorher selbst bemerktest, eben so viel Klugheit, und ,» glaube daher kaum, daß er sich der Gefahr aussetzen wird, von einem stürzenden Eichbaume "^^Wäl>/end^dichs Gespräches hatten die Kanonenschüsse fortgedauert, hörten jedoch jetzt plötzlich auf, und dies veranlaßte im ganzen Zimmer mit einem ^ale3eKfte'muS\a«C Me'“ vvriiber, die Mannschaft jenes Schisses entweder ge- rettet oder ertrunken sein, aber eben diese Ungewißheit hatte etwas außerordent- Mit bedrückten Gemüthe und in sehr ernster Stimmung setzte sich der Baron heute mit seinen Söhnen zum Abendessen nieder, Obgleich der Sturm sich zu dieser Zeit gelegt batte, oder, richtiger gesagt, in einzelnen Windstößen dahinstarb. Bergen empfand ein Gefühl dunkler, unbestimmter Unruhe, dessen er ver- g'ben^H^d^hott^imme^Ius'S Neue die Bemerkung, wie außerordentlich lieb es ihm fei, daß er feine Schwester aufgefordert habe Stockholm nicht vor dem folgenden Monate zu verlassen, doch wollte sich ihm fortwährend eine dunkle Ahnung aufdrängen, als ob sie feinen Wünschen nicht nachgekommeni und , .fjt ein Unglück zugestoßen sei, und eben sein fortwährende- Zuruckkommen au dre seiner Schwester erteilten Warnung, durch welche« er bestrebt war, sich selbst jene Unglücksahnungen auszureden, diente nur dazu, endlich seine S^ne, welche mit außerordentlicher Liebe an ihrer Tante hingen, ebenfalls m.t demselben an- zusteckcn. Gerade als das Abendessen beendet war, vernahm man das Geraufch heramollender Räder. (Fortsetzung folgt.) In einem hohen Bogenfenster des herrschaftlichen Hauses seines Rittergutes lehnte der Baron Gustav von Bergen und blickte trübe auf die Verwüstung hinaus, welche das Unwetter unter den jungen Baumanpflanzungen in seinem Parke anrichtete, auf in der Luft umherwirbelnde Blätterwolken und abgebrochene Baumzweige. An seiner Seite strengten zwei Knaben von vierzehn Jahren die Augen an, um die „weißen Schafe", wie ste die schaumgekrönten Wellen nannten, zu zählen, welche der Aufruhr der Elemente auf der etwa eine Viertclmeile vom Hause entfernten Ostsee daherjagte. Mitten durch das Geheul und Gepfeife des Sturmes drang letzt plötzlich vom Meere her der dumpfe Ton eines Kanonenschusses zum Ohre. „Ein Nothschusz, Papa!" rief Carl von Bergen, der ältere der beiden Zwillingsknaben. „Leider Gottes, ja," entgegnete der Baron, sich trübe vom Fenster ovwcn- dend und die Klingelschnur ziehend. „Ich fürchte nur, der Hülferuf wird bei diesem entsetzlichen Wetter nutzlos verhallen müssen, um so mehr, da der Wind gerade dem Lande zu steht." Während er noch sprach, ließ sich auf's Neue der dumpfe Donner eines Kanonenschusses Horen und in demselben Augenblicke trat auch Berner, der alte Hausmeister, in's Zimmer. „Stürzte nicht eben ein Camin ein, Berner?' fragte der Gutsherr. '„Leider ja, Herr Baron. Auf dem linken Flügel." „Viel Unheil angerichtet?" So gut wie gar keines, Herr Baron. Der Schornstein wurde vom Sturme so weit über das Dach hinaus geschleudert, daß er nur wenige Pfannen mit sortgerissen hat." , m „Ja, ja, der Sturm tobt entsetzlich," sagte der Baron. „Horch! Wieder ein Kanonenschuß!" Alle lauschten athemlos. ..... Wir sind zu weit vom Meere entfernt, um jenen Unglücklichen Hulse bringen zu können," seufzte der Gutsherr, „aber ich kenne kaum etwas Schmerz, licheres, wie den Ruf um-. Hülfe zu hören, ohne doch die Macht zu besitzen, diese zu leisten. Ich danke jetzt nur Gott, daß ich an meine Schwester geschrieben und sie gebeten habe, die Seereise keinenfalls vor dem nächsten Monate, wo das Aeauinoctium vorüber ist, anzutreten." , „Ach die gute, liebe Tante Mathilde," nef Carl, „rote ich mich darauf freue, sie wiederzusehen. Sie ist auch gar zu lange fortgewesen! „Ihr war einmal Veränderung der Luft und Zerstreuung durchaus noth- wendig." antwortete der Baron, „denn sie hatte während aller Jahre, seit Eurer Geburt, dies alte Haus nie anders wie höchstens dann und wann einmal aus eine einzige Nacht verlassen." Au,'s Neue der dumpfe Donner eines Schusses. Ich wünschte fast, unser Gut läge noch we-ter vom Meere entfernt, so daß wir Viesen Ton nicht mehr zu hören vermöchten," flüsterte Carl schaudernd. Und ich wollte, wir wohnten dem Meere.so nahe, daß wir Hulse leisten könnten," tvorf Berthold eifrig ein. „Es scheint ja, al« wenn ihnen diese auch von keiner anderen Seite kommt!" Ich glaube auch gar nicht, daß bei diesem furchtbaren Sturme überhaupt ein Boot auf dem Wasser zu schwimmen vermöchte," meinte der alte Berner, ver sich inzwischen diese und jene Beschäftigung im Zimmer gemacht hatte, „was aber zur Rettung der Unglücklichen nur irgend gcthan werden kann, geschieht von Seiten der Fischer aus I. gewiß." „Ich möchte nur wissen, ob Herr Willert nicht den Ver such macht, den Armen Hülfe zu bringen," bemerkte Carl nachdenklich. „Kühnheit genug besitzt er dazu." Ohne Aussicht auf entsprechenden Lohn wird er, fürchte ich, sich schwerlich dazu hergeben, denn der gute Herr Willert weiß stets sehr genau, was und zu welchem Zwecke er es thut," entgegnete Berthold etwas tpifc- Heute Abend kann er nun keinenfalls mehr hierher zurückkommen," sagte Der Gutsherr, „denn wenn £>er Sturm mit dieser Wuth anhalt, so wird der Weg durch die Waldungen durch stürzende Bäume und Zweige lebensgefahr- Lange ruhten die Blicke der Anwesenden auf dem Bild des gefallenen Helden, und kein Auge blieb thränenleer. . ,. Tiefbewegt sprach der Barbone: „Laßt uns am Tage der Freude mit diesen Thränen das Andenken des gefallenen Helden ehren." Der Darbone. (Barbone, im ital. Volksdialect: der Bärtige.) Novelle von Fr. Büchner. (Schluß.) Willenlos folgte er dem Pförtner in die herrliche, neuerbaute Kapelle, aber th-ilnahmlos schaute er auf die schonen Steinarbeiten und Glasmalereien, und endlich sagte sein Begleiter, dem solche theilnahmlose Betrachtung der schönsten Kapelle im ganzen Lande sehr ungewohnt schien: „Aber, mein Herr, wenn Ihnen da« Alles nicht gefällt, betrachten Sie doch wenigstens die Madonna." In dem Hintergründe des Chors der Kirche war das allgemein bewunderte Bild welches die Himmelskönigin, leicht von einer Wolke getragen, darstellte. 'Der Fremde blickte auf das Bild hin, und ein lauter Ton der Verwun- dcrung entrang sich seinen Lippen. . , Der Pförtner schaute mit sichtlicher Befriedigung auf den plötzlich umge- wandelten Fremden, der unverwandt das Antlitz der Madonna anblickte; nicht wenig erstaunte er aber, als derselbe sich zu ihm wandte und sagte: „Meldet mich rasch Eurem Herrn und sagt ihm, daß ein Freund ihn hier.erwarte. Wird nicht gehen," murrte der Pförtner abgehend, und wirklich erschien er bald wieder mit der Nachricht, daß der Schloßherr für Niemanden zu sprechen sei. Nachdem sich der Fremde einen Augenblick besonnen, sagte er: „Ihr mußt noch einmal gehen, sagt Eurem Herrn, es erwarte ihn hier Jemand, der Die „Madonna" kenne." ... Der Pförtner schaute etwas verblüfft auf den Fremden hin, dcr aber seinem Zögern gern schnell damit ein Ende machte, daß er ein ansehnliches Stück Geld in seine Hände gleiten ließ. Der Pförtner ging. f f , Schritte tönten über den Schloßhof, der Fremde trat dem nahenden Schloß. Herrn bis an das Thor ver Kapelle entgegen. In dem nächsten Augenblick lagen sich Albrecht von Schauenstein und Maximilian von Holmar in den Armen. Nachdem die erste Ueberraschung vorüber, sagte Albrecht von Schauenstein: „Wir, Maximilian, haben uns wicdergefunden, — aber —" „Du wirst auch sie wtederfinden," unterbrach ihn dieser freudig, „aber, habe "auch ich nicht vergeblich gehofft?" „Auch Du wirst glücklich werden, Maximilian," erwiederte Albrecht sanft, aber Du wirst Veronica verändert finden; seit Du von ihr getrennt marfi, ist Die Trauer bei ihr eingezogen, vnv nur Vie Hoffnung, die ich in ihr zu erhalten suchte, vermochte sie abzuhalten, daß sie nicht gänzlich der Welt enisagte. Beide Männer traten Arm in Arm in das Schloß. Wahrend hier zwei Glückliche den Bund der Liebe erneuten, hatten in dem Dorfe Der Greis und das Mädchen den Gasthof verlassen, um an dem schönen Sommerabend noch eine kleine Strecke Den Schloßberg hinanzusteigen und hier Die Rückkehr Maximilians zu erwarten. w Wieder waren sie um eine Ecke des sich vielfach krümmenden Weges gebogen, da rief das Mädchen plötzlich: „Vater, sieh' Dort, Maximilian!" Gleich Darauf riß sich das Mädchen von Dem Arme des Greises los, um der Begleiterin Maximilians entgegenzufliegen, und der erstaunte Greis vernahm wechselsweise die freudigen Ausrufe Der beiden Mädchen, die sich innig umschlungen hielten. f ~ Bald hatte man vereint wieder das Schloß erreicht, und bald stand Io- Hanna allein mit Albrecht von Schauenstein, Thränen der Freude in den Augen vor dem Bild- der Madonna in der Kapelle, das so schnell zur glücklichen Entdeckung geführt hatte, und das ihr als Die schönste Bürgschaft der Liebe Albrechts zu ihr entgegenstrahlte. Rasch verging der erste Abend bei Der Erzählung Der wechselseitigen Erleb- Nisse. Der Oberst und sein Sohn waren Jahre lang in russischer Gesangen-- schast geblieben, und Johanna war gestattet worden, Dieselbe mit dem Vater und Bruder zu theilen. — _ _____ Zwei Monate später sah man an einem heiteren Morgen die jungen Bauern und Bäuerinnen der Umgegend den Schloßweg hinansteigen, alle reich> mi Blumensträußen unv Bändern geschmückt, jedes eine kleine Gabe für die Paare tragend, welche heute auf Arstein getraut werden sollten. Schon harrete ungeduldig die Menge; aber man mußte noch Jemanden erwarten, ohne den die Trauung nicht vollzogen werden konnte. Endlich fuhr ein Wagen durch das festlich geschmückte Thor ein, und der Ersehnte — Der Barbone in neuem Priesterornate, stieg von demselben ab. Nachdem auf fein Geheiß noch eine große, mit Vorhängen dicht verhüllte Platte, Die Brautgabe für die beiden Paare, von dem Wagen genommen unv in Den Festsaal gebracht worDen war, f^itt er der Kapelle. Tiefbewegt hatte Der Priester vor dem BilDe Der Madonna Die Paare etm gesegnet, Die in dieser Stunde Den Lohn für ihre Treue empfingen, Die sie sich in langer und böser Zeit bewahrt hatten. Bald Darauf war man in Dem reich mit Blumen ausgeschmuckten Saale Des Schlosses bei heiterem Mahl versammelt, und muntere ReDen priesen .as IM» •“ Jone: „Auch ich habe Euch ein Angebinde rniigebrachi, — ein Bild, das Vie ernsten Tage Der Vergangenheit in uns wach erhalten wird. Er trat an Die Wand hin und enthüllte das verschleierte Bild. Es war das Bild Andreas Hofer's, wie er vor seinem Tode nievergekniet war, um jid) Darmstadt, 16. Aug. Die „Darmst. Ztq." versichert: „Da nach eingezogener zuverlässiger Erkundigung von einer Octroyirung der zu erwartenden Verfassung unserer evangelischen Landeskirche keine Rede ist, so hat der Vorstand des hiesigen „evangelischen Vereins" geglaubt, jede Matzregel des Vereins und seiner Freunde in dieser Richtung als gegenstandlos unterlassen zu sollen." — Die Stellung der Freunde und Parteigenossen des Hrn. Metz zu dem Letzteren scheint durch den Ausgang des Fendlichen Prozesses nicht im Mindesten alte- rirt, wie denn auch die „Mainzeitung", das Parteiorgan derselben, trotz des am Samstag publi- cirten Urtheils selbstverständlich an ihrem früheren Standpunkte in dieser Angelegenheit festhält. Heute lesen wir in dem Blatte nachstehende Erklärung: „Die Unterzeichneten, welche in der Anklagcsache des Abgeordneten Metz gegen Rudolph Fendt wegen Eh- renkränkung und Verläumdung den Verhandlungen Grotzh. Bezirksstrafgerichts Darmstadt bezüglich des angeblichen Ehebruchs und Ebrenwortbruches des Anklägers beigewohnt haben, erklären hiermit ihrer innersten Ueberzeugung nach, daß sie diese Thatsachen für in keiner Weise erwiesen erachten. Darmstadt, 14. Aug. 1869. Dr. Georg Frhr. v. Wedekind, Hofgerichtsadvokat. Dr. Karl Joh. Hoffmann II., HofgerichtSadvokat und Landtagsabgeordneter. F. Dernburg, Hofgerichtsadvokat und LandtagSabgeord- ncter." Wie das Blatt weiter mittheilt, wird Hr. Metz sich bei den Resultaten der ersten Instanz nicht beruhigen, sondern verlangen, daß der Staatanwalt, der den Wahrheitsbeweis für verfehlt erklärt, Appellation einlegen soll, indem er „noch eine große Reihe neuer wichtiger Thatsachen und Beweismittel" herbeischaffen will. Berlin, 17. Aug. Gegenüber einem den Fürsten Hodenlohe angreifendcn Antikel der „Correspon- dance de Rome" schreibt die „Norddeutsche Allg. Ztg." officiös: „Das Einvernehmen aller deutschen Regierungen im Norden und Süden ist darüber gesichert, daß, wenn die Beschlüsse des Concilö den Frieden zwischen der weltlichen und geistlichen Gewalt antasten, die Abwehr eine gemcinmeinschaftliche und grundsätzlich übereinftimmeude sein wird." Frankfurt, 16. Aug. Der Berner „Bund" bringt über die AusweisungS-Decrete eine Korrespondenz, in welcher es heißt: „W>r haben die schweizerischen Bürgerrechts-Ertheilungen an Solche, die nicht die Aosicht hatten, sich in der Schweiz niederzulassen, immer mißbilligt und begreifen es, daß Preußen es nicht gerne sieht, wenn seine jungen Staatsbürger auswärtige Bürgerrechte erwerben, um dann doch das Domicil in Preußen beizubehalten, allein die preußische Regierung hat es ja in der Hand, durch eine Aenderung ihrer Gesetzgebung den Austritt auS dem preußischen StaatSverbande zu erschweren, und war nicht genothigt, zu einer Maßregel ihre Zuflucht zu nehmen, womit sie einem befreundeten Lande, mit dem sie soeben einen Handelsvertrag abgeschlossen hat, eine rücksichtslose Beleidigung zufügt. Der schweizerische Bundcsralh wird nicht umhin können, sich der Betroffenen, die nun einmal Schweizer Bürger sind, energisch anzuneh- men, und dieß um so mehr, als preußischer Scits perfider Weise hier das Gerücht verbreitet wird, die Maßregel sei im Einverftändniß mit der schweizerischen Bundesregierung erfolgt." Aus Kurhessen, 16. Aug. Noch lebt die alte Kraft und Unerschrockenheit in unserem Katten- lande! Nur der allgemeinen Verwirrung der Geister im Jahre 1866 ist es zuzuschreiben, daß damals die Verfassung von 1831 so mir nichts, dir nichts von dem Erdboden verschwinden konnte. Nicht so leicht aber wird es gehen mir der Beseitigung uns» rer übrigen berechtigten Eigenthümlichkeiten. Das beweist die Renitenz veS ganzen hessischen Volkes gegen die Aushebung der Landescreditkasse, und wird jetzt noch klarer gestellt durch die Opposition, welche man gegen die neue von Preußen in Vorschlag ge- ! brachte Synodal-Kirchcnordnung im ganzen Lande i geltend machen wird. Die Geistlichkeit scheint sich ! unabhängiger und freisinniger zu fühlen als unsere ' Dureaukratie, denn die hat sich bis jetzt überall . höchst gefügig gezeigt, wenn es galt, an Stelle der i parlic.Zaristischen hessischen Einrichtungen specifisch- : preußische zu setzen. Nicht so die Herren Geist- ' lichen, die in der obschwebenden Frage nicht allein die Diener Gottes, sondern auch die Führer des Volkes fein wollen. Dieser Tage hat nämlich in Gunter-Hausen eine Versammlung von etwa 30 Geistlichen siattgefundcn, worin der Beschluß gefaßt worden, lieber Amt und Würden und damit die Existenz, v. h. die Gehalte aufzugeben, als die vorgelegte Synodal-Verfaffung gutzuheißen. Da auch die Consistorien und vor allen die Superintendenten selbst „renitent" sind, so kann es nicht zweifelhaft sein, welchem Schicksale das Mühler'sche Machwerk unterliegen wird. Man sollte in Berlin doch endlich aufhören, die Bevölkerung der annectirten Provinzen bezüglich der Intelligenz und der Unabhängigkeit ihres Charakters zu unterschätzen. Man sollte bedenken, daß selbst die sog. Preußenfreunde in den neuen Provinzen sich dieses „Ehrennamens" nur in der Unterstellung unterzogen haben, daß Preußen in die Bahnen des politischen und religiösen Fortschritts einlenken werde. Wien, 11. Aug. Die Specialdebatte über das Budget des Ministeriums des Aeußern hat den Reichskanzler veranlaßt, die officiose Journalistik, die geheime Staatspolizei und die k. k. Botschaft in Rom ausführlich zu vertheidigen. Graf Beust versicherte den österreichischen Delegirten, daß jetzt die geheime Polizei nicht mehr in der früheren Weise verwendet werde, d. h. wohl, daß sie nicht mehr beauftragt sei, freie Aeußerungen zu denunciren, sondern sie habe die Aufgabe, die Sicherheit der Monarchie zu befördern, indem sie Gefahren abwende. Aus dem Diplomatischen ins Gemeinverständliche übersetzt, heißt das: Die geheime Staatspolizei hat Complotte und Verschwörungen aufzuspüren, damit die Staatsgewalt rechtzeitig gegen dieselbe interveniren könne. Einst waren die deutschen Turner und Burschenschaften, das „junge Deutschland", die Deutschkatholiken und die Lichtfrcunde, die liberale deutsche Journalistik, daö junge Italien rc. die Objecte der österreichischen geheimen Staatspolizei. Heut zu Tage sind die czechi- scheu und polnischen Agitatoren, die Kossuthianer, die Jtalianissimi, die russrnfreundlichen Ruthenen, die Bismarcker und die Socialdemokraten der Gegenstand .ihrer Forschungen. „Heute", sagte Graf Beust, „muß eine größere Aufmerksamkeit auf Alles ge- richttt werden, was sich von Außen nach Innen und von Innen nach Außen bewegt, und das Geheim- nißvolle der nach Außen gerichteten Staatspolizei ist einfach bedingt durch das Geheimnißvolle Dessen, was man eben beobachten soll." Paris, 16. Aug. Die Feier des Napoleonsfestes fand gestern in herkömmlicher Weise statt. Eine ungeheure Menschenmenge betheiligte sich an derselben; ein Unfall ist nicht gemeldet. Kein Journal ist heute Morgen erschienen. — Das in allen Gemeinden Frankreichs veröffentlichte Awnestie-Decret ist mit großer Befriedigung ausgenommen worden. In St. Etienne wurden 56 Verurtheilte, größten- theils aus Ricamarie (wegen des letzten Tumultes der Minenarbeiter verhaftet) entlassen. In Paris sind 153 politischer Vergehen halber Juhaftirte freigelassen worden. Vermischtes. Giessen. Eine Sitzung des Gemeinderaths fand vergangene Woche nicht Statt. Giessen, 17. Aug. Zu der mit dem Feuerwehrfeste verbundenen Ausstellung sind bis jetzt aus Würzburg, Gotba, Windecken, Stuttgart, (Soin, Darmstadt, Frankfurt rc. 6 Spritzen neuester Eonstruction, sowie eine große Menge der verschieden- aitigsten sonstigen Geräthschasten und Ausstellungsstücke angemeldet, so daß die Ausstellung voraussichtlich eine bedeutende und äußerst interessante werden wird. Frankfurt. Die Assisen-Berhandlungen wegen der mehr- erwähnt.n Räuberbanden sind beendet. Gegen einen der Angeklagten erfolgte ein sreispreä'endeS Urtheil, zwei erhielten 10 bis 12 Monate Gefängnißstrafe, den übrigen 10 Angeklagten wurde Zuchthaus von 5 bis 16 Jahren zuerkannt. Im Ganzen ertheilte das Urtheil 22 Monate Gekangniß» und 99 Jahre Zuchthausstrafe. Eine ungcheure, vor dem Assifenhofe versammelte Menschenmenge bezeugte bei Bekanntwerden des UrlheilS ihre große Befriedigung. Zur Gruben-Erplosion im Plauen'schen Grunde schreibt Dr. Pfaff im „DreSd. Journ." unter dem Datum: Segen-GotteS.-Schack't, am 12. Aug. 1869. Heute (Donnerstag) Vormittag sind die letzten, frei in den Schächten liegend aufgefundenen Leichname zu Tage gefördert worden, und die Gesammtzahl derselben beträgt 236. Die noch fehlenden liegen tief unter den Brüchen begraben und ihre Gebeine werden nach und nach, vielleicht erst in Wochen und Monaten unter den Trümmern anfzufinden sein. Jetzt, nachdem das grausige unterirdische Schlachtfeld von den Opfern der blutigen Katast-ophe zur Hauptsache geräumt ist, jetzt beginnt nun behufs der Aufwältigung der massenhaften Felsen- nnd Koblenbruche wieder der regelmäßige bergmännische Betrieb. Nach Aussage der eben aus der Grube kommenden Steiger sind alle Strecken des „Gegen-GotteS-" und „Hoff- nungsschackteS" nach Leichnamen durchsucht und leer befunden worden. Unter Denjenigen, welche bei den schweren Arbeiten in den Schächten in den letzten Tagen sich verdient gemacht haben, ist auch noch ein Obersteiger von Hännichener Werke, NamenS Kirbach, zu nennen, welcher für einen erkrankten Obersteiger der v. Durgk'schen Werke eingetreten war. Mit Ausnahme nur einiger weniger der Verunglückten haben die an den beiden Schachten am 2. August angefahrenen 1 Bergleute eir plötzlichen und leichten Tod aehabt. Ein kleines Häuflein der Unglücklichen nämlich suchte sich unter Anführung des Steigers Bähr in einer links vom „Hoffnungsschachte" gelegenen Flügelftrecke vor dem furchtbaren Andrange der brau- : digen Wetter und irrespirabeln Gase zu retten. Sie waren nicht hinter Brüchen lebendig in einem großen Grabgewölbe begraben, wie man meinen sollte: nein, die ganze bruchfreie Wetterstrecke und der Weg zur Tage-strecke des „Hoffnung-, schachteS" stand ihnen osten, allein diese Strecken enthielten so concentrirte irrespirable Gase, daß sie dieselben in ihrer Rettung nicht betreten konnten. Einige Verwegene haben eS gewagt, wahrscheinlich im schnellen Laufe, zur Tageöstrecke zu gelangen. Umsonst: sie bezahlten ihr Wagestück mit dem schnellen Erstickungstode. Man fand sie einzeln in der TageS- strecke vor und zwar unweit der letzten Zufluchtsstätte des Steigers mit feinen wenigen Getreuen. Bis gegen Mittag des 2. August haben einige derfelben noch gelebt, wie aus Dem hervorgeht, was sie in ihrer letzten Roth noch bei dem mattbrennenden Grubenlichte niedergefchriebcn. Einige dieser Schriften sind schon bekannt. Der Bergarbeiter Ehristian Schmidt hatte sich mittelst einer Stecknadel ein kleines Papier an den Brusttheil feines Bergkittels gesteckt, auf welchem mit fester Hand geschrieben war: „Meine lieben Angehörigen! Indern ich vor Augen sehe, daß wir sterben müssen; erinnere ich mich noch an Euch. Lebt Alle wohl und ein frohes Wiedersehen. DaS Andere muß ich Euch überlassen. Zwilchen 9 und 10 Uhr." Und auf der andern Seile des Zettels stand: „Liebe Frau! Versorge die Marie gut. In einem Buche in der Kammer liegt 1 Thlr. Geld. Lebt wohl, liebe Mutter und Geschwister. Auf Wiedersehen!" Dieser wahrhaft fromme und getnue Knecht hoffte sonach mit Zubersicht auf em Wiedersehen. Ja! Au der Schwelle beS Todes sieht der menschliche Geist mit überzeugender Klarheit hinüber in das Reich deö Jenseits. Von 10 Uhr an haben die Verunglückten ihre Rechnung mit dem Himmel abgeschlossen. Wahrscheinlich sind in Folge deS Umsichgreifens der giftigen Wetter die Grubenlichter verlöscht, und in undurchdringlicher Finsterniß haben die Verlassenen des Engels gewartet, der ihre Seelen vor den Richter« stuhl des Höchsten leiten sollte. Die r.thniung wird beengt, der Nachbar fängt an zu röcheln und spricht in Phantasien Daö Gas bringt einen heftigen Rausch hervor. Röcheln, Seufzen und Schluchzen folgt — und endlich wird rings um- l,er Alles still! Die Verunglückten liegen in Ohnmacht, die nach und nach ohne Bewußtsein der Sterbenden in den Tod übergeht. Die Natur zerreißt die Bande nicht, die sie geknüpft hat, nein, sie löst sie auf wie mit sanfter, liebender Hand! — Mit der Herausförderung der 236 Leichen wäre denn der erste Act des herzzerreißenden Trauerspiels vollendet. Das große Grab wird zugeschuttet und die später nachfolgenden Leichname sollen einzeln beerdigt werden. Die Schlacht bei Bergen. Das bevorstehende, für unsere Provinz ungewohnte Schauspiel größerer militärischer Feldubungen wird am 3. September mit einer Nachahmung der am 13. April 1759 stattgehabten Schlacht bei Bergen seinen Abschluß finden. E« mag für unsere Leser, von denen gewiß Viele die bevorstehenden Manöver sich selbst mit ansehen werden, nicht ohne Interesse fein, wenn wir einen Blick in die Zeit deS siebenjährigen Krieges werfen, und eine kurze Schilderung der in dieser Weise in die Erinnerung des lebenden Geschlechtes zurückgerufenen Schlacht bei Bergen geben. In Folge des Bündnisses zwischen der Kaiserin Maria Theresia von Oesterreich und deS Königs Ludwig XV. von Frankreich . gegen Friedrich II. von Preußen, befand sich feit 1757 eine französische Armee in Deutschland, die mit abwechselndem Erfolge gegen die von dem Herzog Ferdinand von Braunschweig commandirte sog. alliirte Armee kämpfte, welche aus Hannoveranern, Braunschweigern, Hessen, Bückeburgern, Gothaern, und später auch Engländern und Preußen bestand. Herzog Ferdinand vertrieb die Franzosen 1758 aus Hannover, gewann einen Theil der Nheinprovinz wieder, mußte aber nach einem unglücklichen Gefecht bei Sandershausen unweit Eassel, bei dem der Prinz von Isenburg befehligte, über den Rhein zurückgehen. Die Franzosen besetzten nun die Rhein - und Maingegend, errichteten bedeutende Waffendepots und Magazine, um sich bleibend festzusetzen. Die Stadt Frankfurt war in diesen Kämpfen neutral geblieben und eine Zeitlang wurde ihre Neutralität auch respectirt. Als aber am 1. Januar 1759 ein größeres Eorps Franzosen unter dem Oberbefehl des Baron v. Wurmfer in die Sadt einrückte, wurden plötzlich die Wachthäuser überrumpelt, die geringe Mannschaft nach Hause geschickt, die Thore besetzt und dem Magistrat angekündigt, daß die Stadt besetzt bleibe,' aber in ihren Rechten und Freiheiten geschützt werden würde. Die Frankfurter vertrugen sich mit ihren unfreiwilligen Gästen, die erst 1763 die Stadt wieder räumten, sehr gut. Die Franzosen hielten gute Mannözucht, bezahlten, und brachten viel Geld in Umlauf. Ihr Oberbefehlshaber, Prinz v. Soubise, war em sehr leutseliger und vergnügungssüchtiger Mann, Gastmahle, Bälle, Theatervorstellungen und Vergnügungen aller Art nahmen kein Ende, woran die Frankfurter bald großen Gefallen fanden. Herzog Ferdinand hatte Anfang 1759 in der Gegend von Fulda seine Armee concen- frirt, um gegen Frankfurt vorzurucken und die Franzosen aus dieser wichtigen Stellung zu vertreiben, lieber die französische Armee halte als 9tad)folger des Herzogs Soubise der Herzog von Broglio, ein tapferer und kiiegserrahrer General, den Oberbefehl übernommen und traf mit großer Umsicht alle Maßregeln zum Widerstände. Er besetzte die ganze Umgegend von Frankfurt, beorderte das Fischer'sche EorpS nach Friedberg zur Deckung der dortigen Feuragemagazine und verstärkte die Be, satzungen von Gießen. Hanau und Gelnhausen. Benachrichtigt von dem Anmarsch der Alliirten zog er Anfangs April bei Bergen seine ganze Armee zusammen und ließ sie in der Nacht deS 12. April eine feste Stellung einnehmen. In und um Bergen standen b Bataillone, hinter Bergen 15 Bataillone unter den Generalen v. Orlik, v. St. EhamanS und dem Prinzen Eamille v. Lotbringen. Das (Zentrum von Bergen bis zur Berger-Warte bildeten 32 Schwadronen Reiterei unter dem Ebevalier Pelletier. Vor demselben, längs deS Hohlwegs stand die 9ittillerie unter den Generalen de Beaugreau und de Eastrieö. Den linken Flügel, vom Vilbeler Wald bis zur Friedberger Ehouffee bildeten 24 .Bataillone französische und sächsische Infanterie und 12 Schwadronen Reiterei. In dem Vilbeler Wald waren Jäger und Husaren verteilt, auf dem Vilbeler Berg war eine sächsische Batterie von 16 Kanonen aufgepstauzt. Die Gesauimtmacht der Franzosen betrug etwa 35,000 Mann. (Schluß folgt.) Redaction, Druck und Verlag der Brühl'scken Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Giessen. , ...ff. v N *49 । Ein und ein Hals geblieben), en b Die El w Gunsten d Gießen W b. Verl Vergeb»» ’M) 91« Motion in "lhe oorfomir und zrvai Maurnardei Uieinnarb Mstnord Weißbinderc Wunfl v. 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