S.**ts*' N°« «Sn, »-!», j'Jä9< fn ^>1*1 tat ,b ^,,®,6ting - <;*4 ^«h-ntua i ‘ 101 Sl,il' "°°g S!v> Ita JBÖ"/*WiW I S’.üi rUt I1' ' ««»«»;l"'"* «• tt« „>t ;? 11 tUt4 Vit • 1V Wm -MH, und ,/. ®" «w, • -'ttkhndlgung unt Be. -rri3e ju tragen. ' ?«8ütÖ von Ao&en- ? W zum Besuch, btr ;‘r«Atla5 M 8ür|ltn (Sari 6d4äen Montag auf Schlvh i». t4sain, 10. Nov. 3n V - bet ßombimmng btr« abgegangn unb ein • ■' *tfnrtftflft bti Sanbrt nut i: : — ^nommen werben soll. r- '••■iJt bat ein« 6nfro8tiiff ii tat Pkincip btt 4la$i i:‘?- -il ^tverbe vttlafltn unb - "r-tj iibfliiuirt. Die Fatlortt- » :'"6tM. • -'t IW ■ «r «*• -• 2 6t A »« * ■ 6VÄ** ,r 1) i, M 8* .-r «•*■&« *"g Uff»« ® leHr ' Ht *»*■£% «tft « ' 1 l«e< ,c4 ,|i nach^w “ •! \ n» BÜ jib.r 1 '' e^;**“ obttmo'< .„tu " ron »- « «<• *“ M1 bieieW ,, ,, t*1*1 ; - murtr- - , ^LeK» W« i ■7:€«<”*>«’ . j,,..*,"',,, u"‘1 Pccrs vrerteljährttch 36 kr. mit Brinaerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 49 kr. Meßmer o Erscheint wöchenrUer drer- mal: Dienstags, Don-'.r stagS und Samstags. Spedition; (fauzleibeig At. B. Nr. 1. Mnzeige- und MmtsKlatt für den Kreis Hießen. Nr. 1^6. DouncrsLng den 18, Nolicmdcr 1869. Amtliche $8 e t a ts it t m a u it ö e n. Bekanntmachung. Nachdem Erkrankungen unter dem Rindvieh zu Leihgestern nicht weiter vorgekominen, ist die für diese Gemeinde angeordnete Stallsperre wieder aufgehoben worden. Gießen, den 13. November 1869. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Goldman n. Besondere Bekanntmachungen. Oeffentliche Aufforderung 10633) Nachdem Großherzogliches hof- gericht der Provinz Oberhessen über das Vermögen des Konrad Müller IX. von Lang-Göns den förmlichen Concurs erkannt hat, sind Forderungen und Ansprüche jeder Art an das erwähnte Vermögen Montag den 31. Januar 1870, Vormittags 10 Uhr, bei Meidung Ausschlusses von der Masse dahier anzuniclden und nebst etwaigen (andernfalls nicht zu berücksichtigenden) Vorzugsrechten zu begründen. Im Termine soll zugleich Vergleich versucht und über Versilberung der Masse, Bestellung eines Massecurators und Gläubigerausschusses 2C., sowie gceignetenfalls auch über Liquidität und Priorität der Forderungen, Beschluß gefaßt weroen und wird von den nicht erscheinenden oder doch nicht gehörig vertretenen Gläubigern Beitritt zu den Beschlüssen der Mehrheit unterstellt. Gießen, den 11. November 1869. Grobherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Scriba, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. 10635) In dem Landeszuchthaus Marien- schloß ist eine Aufseherstelle mit einem Gehalt von 300 fl. zu besetzen. Der Anzunehmende muß ein kräftiger, unverheira- theter Excapitulant, mit guten Zeugnissen seiner Militär- und Ortsbehörde versehen, im Rechnen und Schreiben bewandert und fähig sein, der Küfer- oder Schlosserwerkstätte vorzustehen. Marienschloß, den 15. November 1869. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direction. Knisp el. Versteigerungen. 10625) Montag den 22. November d. I., Vormittags 9 Uhr, sollen in der Wohnung der Louis Busch Wittwe auf dem Seltersweg die Mobilien der verstorbenen Frau Kammerdirector Lan- germann, bestehend in Möbeln, Haus- uno Küchengeräthen, gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 14. November 1869. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. K- Vogt. 10583) Freitag den 26. l. Mts-, Morgens 10 Uhr, sollen auf unserem Büreau circa 7 Gentner ausgeschiedene ältere Acten, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, zum Einstampfen meistbietend öffentlich versteigert werden. Gießen, den 12. November 1869. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Stadtrichter. Feilgebotenes. 10640) Mehrere 1000 sehr schöne Christ- bäumc (Fichten) können aus dem Doma- nialwald-District Lichterwald bei Atzenhain, l>/4 Stunden von Grünberg entfernt, billig abgegeben werden. Frankirte Anfragen werden sofort beantwortet. Grünberg, den 16. November 1869. Großherzogliche Oberförsterei Nieder-Ohmen Hüter. 10606) Eine Nähmaschine (System W'heeler & Wilson), noch ganz neu, ist unter Garantie und unter dem Einkaufspreis abzugeben. Näheres bei der Exped. dieses Blattes. 10621) Für Weihnachten empfehle ich in großer Auswahl und zu den billigsten Preisen: Terneaux- und Castorwolle, Häkel-, Näh- und Stick- feide und Perlen in den neuesten Farben, alle Sorten Stramin, sowie die neuen Leder- und Java-Stramine in Gold und Silber; ferner eine Partie angefangene Stickereien in Schuhen, Zacken, Hosenträgern, Haussegen, Cigarren-Etuis rc. in den neuesten Mustern. Stickmuster werden billigst verliehen. I. H. Fuhr. Liebig s Fleischextvaet, äd)teä, °°n Fr°y'B°nt°s. Lokstimd's Präpiirate, “ZÖ «act. Condmsirte Milch (Schweiz.) Die conbenfirte Milch bewährt sich vortrefflich zur Ernährung von Kindern, weil sie stets von gleicher Beschaffenheit und dem Sauerwerden bei der Aufbewahrung nicht unterworfen ist. Dieselbe mit Liebig's Kindernahrung (Loeflund's Präparat) gebraucht, ersetzt Säuglingen die Mutterbrust. (10636) Emil Fischbach, Seltersweg. 10611) Einem geehrten Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich, um vielen Nachfragen zu genügen, nunmehr sämmt- liche optische Artikel auf Lager halte, als: Brillen und Pince- nez in allen Arten, Operngucker, Fernröhre, Feldstecher, Loupen und Lesegläser zu den billigsten Preisen. I. Schellenberg, Univ.-Instrumentenmacher, S e l t e r s w e g. <}00 0 <^-0<> OOOOOO^-OO-^-O ooooooo-oooooo 00-0000 o 0 10623) Vorräthig bei allen Buchhändlern und Buchbindern: : Gustav-Adolss-Kalendcr | Hessischer Hausfreund ; 17. Jahrgang. 18 7 0, 48. Jahrgang. £ 9 Mit Marktv er zeichn iß und trefflichen Bildern. Preis nur 8 kr. o 0/00 O 0-0 0 OOO000-000<>-0000 O O 10647) Neue Malaga-Ci- tronen zu 3, 4 und 5 kr., per Hundert 3 fl. 30 kr., empfehlen I. A. Musch Söhne. 10605) Neueste Füll-, Regulir-, broncirtc Mantel-Oefen und alle Arten Herde und Oesen zu Steinkohlen- und Holzbrand, Kohlenkasten, Bügel-Oefchen, Ofenschirme, verzinntes und emaillirtes Geschirr, Dampfkocher, Haushaltungsmaschinen, Waagen uno Geräthe aller Art empfiehlt _________________________Emil Pistor. 10637) Rettig-Vonbons, Honig-Bvnbons, Birken-Bonbons, aus der Fabrik der Herren Joh. Phil- Wagner^ Comp- in Mainz, empfiehlt Emil Fischbach, Seltersweg. 10622) Puppengestelle, Porzellain- und Wachskö'pfe, Porzellain- und Papiermache-Arme, Schuhe u. Strumpfe für Puppen in allen Größen und großer Auswahl empfiehlt I. H. Fuhr. 10648) Eingemachte Gurken, per Hundert 1 fl. 45 kr., empfehlen I. A. Busch Söhne. 10609) Einige Krantfässer habe ich zu verkaufen. Gg.>Jughardt Wittwe, _________________________Marktplatz.________ Emstr Pastillen, in ganzen Schachteln ä 32 fr., in halben „ ä 18 „ empfiehlt bestens (10643) E d. Lind, Hofconditor. 10639) Eine gut erhaltene Bettlade ist wegen Mangels an Raum billig zu ver- kauien._________ G. Tränkner II. 10646) Caviar, Trüffeln ä la Perigord, Cliainpignons, Sardine« in Pickles, Sardine# ä l’huile, Anchovis, ächte Chriftiania, Oliven, Eapern, Maronen, Brnnellcn, MacaroniS, deutsche u. italienische, Prinzeßmandcln, Malaga-Tafelrofinen, empfehlen in frischen Sendungen _____________I. A Busch Sohne. 10624) Frische Samen- und Leinkuchen, Roggenkleie und Futtermehl billigst zu haben bei I. M. Schulhof, ____________________am Rathhaus. | Feldbrand 40 pCt. billigeres Fabrikat liefert eine Feldbrandziegelei. Ein renommirter Ziegel- meister mit Pr. Zeugnissen empfiehlt sich in Anfertigung schöner Backsteine, resp. in Anlegung praktischer Feldbrandziegeleien mit oder ohne Materialien-Liefenmg. Gefällige Offerten werden erbeten unter M. G. 39 poste restante Magdeburg. Wermisth Ungs» 10610) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Gg- JugHardt Wittwe, Marktplatz. 10612) Ein Logis, bestehend aus 6 Zimmern nebst Zubehör, ist zu vermiethen und bis zum 1. Januar 1870 zu beziehen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 10641) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei G- H- Balser, Glaser, Seltersweg. 10630) Ein möblirtes Stübchen ist zu vermiethen bei Frau Wissig, Asterweg. 10628) Ein größeres Familienlogis ist Lit. A. 43 zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 10607) Das seither von Frau Kammerdirector Langer mann bewohnte Logis, bestehend in 4 aneinanderstoßenden und 2 Mansardenzimmern, ist alsbald anderweit zu vermiethen. L- Busch Wittwe- 10601) Ein Logis, parterre, ist in Lit. C. Nr-184 auf dem Seltersweg zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 10600) Ein Familienlogis ist zu vermiethen. Bei wem? sagt die'Exped. d. Bltts. 10638) Eine Stube ist sofort zu vermiethen Löwengasse Lit. C- Nr. 106. Vermischte Anzeigen 110620) Anmeldungen zum französifchen Unterricht nimmt entgegen Kmi!e JRiqtiiez, Sonnenstraße B- 108, im Mettenheimer'schen Nebenhause. Für B rrbrauercibkfftzkr. 10629) Ein auswärtiger junger Mann von 17 Jahren, stark gewachsen, von angenehmem Aeußern und von guter Familie, wünscht in einem größeren Geschäft die Bierbrauerei zu erlernen. Das Nähere ist bei der Exped. d. Bltts. zu erfahren.______ 10631) Auf dem Wege von der Wellersburg bis auf die Daubringer Chaussee ist ein Packet mit verschiedenen Gegenständen gefunden worden, und kann der rechtmäßige Eigenthümer dasselbe bei mir wieder in Empfang nehmen. Erdmann, Wildprethändler, ________________in Ruttershausen.________ 10627) Hierdurch mache ich die ergebene Anzeige, dan ich meine seitherige Wohnung bei Herrn Kirchendiener Knoll verlassen habe und nunmehr bei Herrn Drechsler Schaffstädt in der Neustadt wohne. — Zugleich empfiehlt sich meine Frau im Kleidermachen und in allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten, und bittet deßhalb, unter Zusicherung billiger und reeller Bedienung, um geneigten Zuspruch. A- Frei, Schneidermetster (English tailor). 10602) Es wird ein braves Dienstmädchen sofort, oder auch auf Weihnachten, in Dienst gesucht. Näheres bei der Expedition dieses Blattes. 10546) Ocfen und K ochherde zu Steinkohlen- und Holzbrand, Steinkohlenkasten, Fenernngsgeräthfchaften, Äochgefchirre aller Art, von Gußeisen, roh und'emaillirt, verzinntes sog. Gesnndheitsgcfchirr, Pc- trolenm-.frochapparate, Steinkohlen und' 10608) Mein an der Hardt gelegener Braunkohlen empfiehlt Felsenkeller ist zu verleihen. I. G. D. Bapst. | L. Busch Wittwe. Winter-Abonnement des Gießener Coneertvereins. 10618) Wenn unsere Concerte in dem diesmaligen Semester etwas später beginnen, als seither, so liegt der Grund hiervon darin, daß nach Beschluß des verehr- lichen Clubvorstandes der neu gewichste Fußboden des Clubsaales zuerst einmal zum Tanzen benutzt werden sollte. Nachdem dies nunmehr geschehen, wird unser erstes Concert nächsten Samstag stattfinden. Wir wählten diesen etwas ungewöhnlichen Tag, weil wir gerne Herrn Concertmeister Lauterbach von Dresden, welcher Tags zuvor im Museum zu Frankfurt auftritt, engagiren mochten, dieser aber gerade nur am Tage seiner Rückreise uns besuchen konnte. Wir glauben ganz im Sinne und Interesse der verehrlichen Abonnenten zu handeln, wenn wir auch für die Zukunft in dieser Weise das Auftreten bedeutender auswärtiger Künstler bei uns zu ermöglichen suchen. Die Subscriptionsliste für außerord entliche Mitglieder (noch nicht selbstständige Personen, Studirende, Handlungsbeflissene rc. rc.) ist in der Ricker'schen Buchhandlung aufgelegt. Neu eintretende ordentliche Mitglieder wollen sich bei der Unterzeichneten oder dem Vereinsdiener Berg bis zum nächsten Freitage anmelden. Gießen, den 14. November 1869. Die Concertdirection. Vorlesungen: 10613) Der Unterzeichnete beabsichtigt, von der nächsten Woche an, jedesmal Dienstag Abends von 7 bis 8 Uhr, vor Damen und Herren einen Cursus von 15 Vorlesungen über die Geschichte der deutschen Poesie des Mittelalters mit besonderer Rücksicht auf die Heldensage und ihre hervorragendsten Dichtungen, sowie auf Hartmann von Aue^ Wolfram von Esclienbaclu Waltlier von der Vogel weide und Gottfried von Strasslmrg zu halten. Eine Subscriptionsliste liegt in der J. Ricker’schen Buchhandlung offen, von welcher auch die Eintrittskarten zu beziehen sind. Der Preis der für alle 15 Vorlesungen gütigen Eintrittskarten beträgt: für einen einzelnen Herrn oder eine einzelne Dame 3 fl., für 2 Personen in Familie........5 „ für 3 Personen in Familie....... 6 „ Giessen, den 15. November 1869. ______________Prof. Dr. Georg- Zimmermann. Wohmmgs - Veränderung. 10650) Hiermit die ergebenste Anzeige, daß sich meine Wohnung nicht mehr in der Neustadt Lit. D. Nr. 62, sondern gegenwärtig bei Herrn Schuhmachermeister Georg Best in der Sandgasse befindet. Zugleich bemerke ich, daß Reparaturen aller Art an Korbwaaren, sowie das Auf- lackiren derselben und das Stuhlflechten, schnell und billig von mir besorgt werden. Eduard Klemm, ______________________________________________________________Kunstkorbflechter.____________ i GrsteS Concert im Winter-Abonnement . des Gießener Concert-Uereins Samstag den 20. November, Abends 6 Uhr, im Club-Saale. unter gefälliger Mitwirkung der Fräul. Luise Ritter aus Braunschweig und des Herrn Johann Lauterbach, Königl. Sachs. Hofconcertmeister aus Dresden. Die Concertdirection. 10604) Einem geehrten Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich meine seitherige Wohnung verlassen nnd nunmehr bei Herrn Uhrmacher Geißmar wohne. Lohnkutscher Mahler. 10619) Ich bin beauftragt, die fälligen Pachtgelder für die Grundstücke der Gg. Seyfricd's Erben zu vereinnahmen und können dieselben bis Anfang Deccmber ohne Kosten bezahlt werden. Hoffmann, Postcassier. L\ Danksa n u n g. U ■ 10634) Allen Denjenigen, welche L\ sich bei dem am 15. d. Mts. statt- M I) gehabten Leichenbegängnisse unserer M [( geliebten Gattin und Mutter, Eli- M fnbetl)e Pfeil, betheiligt haben, M sagen wir hiermit unseren innig-M ^sten Dank. W t Die trauernden Hinter- ® | bliebenen. n 10616) Der Unterzeichnete hat die Absicht, am Donnerstag den 18. November, von 7 bis 9 Uhr, im Saale des Gesellschaftsvereins zum Vortheil des akademischen Gesangvereins eine Vorlefuttg über Erdbeben zu halten. Billets ä 30 fr. sind in der Ricker'schen Buchhandlung zu haben. — Eine Liste wird nicht in Circulation gesetzt. Gießen, den 15. November 1869. ___________________Professor Streng. 10617) In eine Wirthschaft wird ein braves Mädchen für die Küche gesucht. Zu erfragen bei der Cxped. d. Bltts. 10642) Weißbindergesellen (Anstreicher) werden gesucht von V. Stumpf 8 Comp., _____________________in Lieh._____________ 10615) Ein zuverlässiges anständiges Mädchen findet in einem kleinen Haushalt nebst gutem Salair eine angenehme Stelle. Nähere Auskunft gibt Carl Heil, Dienst- mann, .Sandgasse Nr. 182. ___________ 10626) Auf Weihnachten wird ein Mädchen gesucht, das sowohl in der Küche, als auch in allen häuslichen Arbeiten erfahren ist. Zu erfragen E- 81.____________________ 10632) Ein Hausbursche wird gesucht non________________Will). Zwrbuch. 10649) Markt Lit. A. Nr. 6 wird ein Lehrling aus hiesiger Stadt gesucht. Das Nähere ist daselbst zu erfahren.____________ Baue r'scher Gesangverein. 10599) Sonntag den 21. November: Erste Astendunierhattung im Saale des Prinz Carl. _______________________Der Vorstand. 10603) Auf Weihnachten wird ein Mädchen gesetzten Alters, das sowohl in der Küche als auch in allen häuslichen Arbeiten erfahren ist, gegen hohen Lohn zu miethen gesucht- Näheres bei der Exped. dieses Blattes. 10614) Ein Junge aus hiesiger Stadt wird als Hausbursche gesucht. Näheres bei der Erped. d. Bltts. 10645) Es wird ein Laufmädchen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. Telegraphischer Schiffsbericht, mitgetheilt von Chr. Wallenfels jun. Angckommen in Rew-Ljork: Das Bremer Postdampfschiff Donau; Reisedauer 10 Tage. „ Hamburger „ Westphalia; „ 9 „ 23 Stunden. Angekommcn in New-Orleans: Das Bremer Pöstdampfschiff Hannover; Reisedauer 23 Tage. Angekommen in Baltimore : Das Bremer Postdampfschiff Leipzig; Reisedauer 12 Tage. Abgehend: Den 17. November Dampfer Holsatia von Hamburg nach New-Aork. „ i, Baltimore „ Bremen „ Baltimore. „ 20. „ „ Teutonia „ Hamburg „ New-Orleans. „ „ Hansa „' Bremen „ New-Vork. v 23. „ „ Atalanta „ Havre „ u Palmyra „ Liverpool „ „ „ /, „ .. „ Frankfurt „ Bremen „ New-Orleans. Wegen Auskünften und Passagen wende man sich gef. an Obigen. Telegraphischer Bericht, mitgetheilt von dem Haupt-Agenten C. W. Dietz. Das Postdampfschiff des Nordd. Lloyd „Main", welches am 30. October von Bremen abgegangen war, ist am 13. November, 3 Uhr Nachmittags, wohlbehalten in Newyork angekommen. Das Postdampfschiff des Nordd. Lloyd „Rhein", welches am 4. November von Newyork abgegangen war, ist am 14. November, 4 Uhr Morgens, wohlbehalten in Southampton, unweit Cowes, eingetroffen und hat um 7 Uhr die Reise nach Bremen fortgesetzt. Frachtbriefe für die Main-Weser- und Cöln Mindener- Eisenbahn, sowie sämmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei Wilhelm Klee, Marktstraße. frucht- und Mehlpreife in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten. Fruchtmärkte. Nov. Waizen. Korn. Gerste. Spelz. Hafer. Erbsen. Linsen. Wicken. Kartoffeln. Weißmehl. Roggen mehl« Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Marft Mt^ preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Marft Mlt.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dein! Marft I Mit.- preis Auf dem Marft Mit.- preis a ® verk. fl. fr. lauf: gef- uerf. fl- fr. c a verk. fl. fr. lauf- gef- Q fl. fr. auf: gef- H fl. fr. lauf: 1 gef । verk. fl. fr. 1 auf- I geb । fl. fr. auf; gef- verf. fl. fr. auf. | gef- | verf. fl. fr. fl. fr. fl. fr. Gießen M. M- M. M- M. M- M- M. M. M. M. M. M. M. M. Ni. M. M- Alsfeld 13. 45 41 11 — 62 60 8 — 11 10 7 30 — — — — 17 12 5 Grünberg 13. — 395z 10 52 — 239 z 8 5 — 1035 6 47 — — — — — 243z 66] 5 8 — 6z 10 25 _ _ _ — _ — — — — _ _ _ _ _ Lauterbach 13. 42z 35? 11 12 43 281 8 56 30z 12.; 7 — — — — — 92Z 5 16 10 51 11 5tz 2; — 14; 13; 2 36 _ Mainz 12. 201 1147 — 35 8 16 — — 12 5 34 — — — — — — — — — — 2 56 — _ _ Normalgewicht per Malter: Waizen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund. F e ntl V a Banque! Erzählung von Wilhelm Andrea. (Fortsetzung und Schluß.) „Was kannst Du dafür?" entgegnete Herbert unwillig, kurz, „Du hast den Schatz glücklich gehoben, den uns der Traumgott schon in voriger Nacht, wenn auch mit Verwechselung unserer Personen verheißen hat; nun erfreue Dich seiner und genieße ihn, wie jedes andere, ehrlich erworbene Gut." ,,, Nicht eher, als bis ich den etwa vorhandenen Angehörigen des unglück- lrchen Offiziers dessen Verlust wieder ersetzt habe. Das ist wieder eine Deiner philantropischen Grillen." „Es ist keine Grille, lieber Herbert, sondern nur ein von meinem Gewissen mir gebotener Act der Gerechtigkeit, ja der Sühne für den von mir begangenen Treubruch an meinen Grundsätzen. „Thorheit!" l e t o n. „Ohne dieses Sühneopfer würde ich mich in dem Besitze dieses Geldes niemals glücklich fühlen können." „Willst Du nicht auch die andern unglücklichen Spieler aufsuchen lassen, und denselben ihre Verluste ersetzen?" Blumenthal blickte den Freund fragend und erstaunt an. „Denn auch ihr Gold und Silber ist darunter!" fuhr der Redner fort. Der Andere erwiederte nichts auf diese spottende Bemerkung. Er schritt noch immer im Zimmer auf und nieder. Herbert hob wieder an: „Wenn wir es dem Gelbe ansehen könnten, welche Thränen, Schweiß und gar Blutstropfen daran kleben, so müßte man sich überhaupt schämen und scheuen, irgend ein Stück solchen elenden MetalleS in der Tasche zu tragen; - denn es wird wahrlich nicht viel solcher Stücke geben, die nicht schon die letzten Scherflein und die letzte Hoffnung armer Wittwen und Waisen, armer Tagelöhner der Hand- oder Geistesarbeit gewesen, nicht viele solcher Stücke, sage ich Dir, die nicht gleichfalls schon durch die Hand von Betrügern, Dieben und selbst Mördern gegangen wären." Ä -- UDE SS^sflte ?‘ ^QuSu^ T^rML. '< Mt'r C,Q|>1 Sbre Photographie, Kiamyl Bey eine goldene, mit Diamanten geschmuste Sabatine, Muzaver Bey ein Paar Hemdknopfchen, der arme. Nischen Kirche einen äußerst werthvollen Gobelin-Teppich. " französischen WohlthätigkeitS-Anstalten von Constant,nopel hin. terließ sic 17,000, denen der. türkischen Provinzen 10.000, denen Egyptens 20,000 Fr., dem dienenden Personale der Paläste und der Geistlichkeit der Moscheen 60,000 Fr. rc. Ein Florentiner Correspondent der Wiener „Presse" übersendet derselben einen Auszug des Circular«, ! welches der italienische Minister ces Aeuß-r-n, G as Menabrea, in der Concilfrage an die Vertreter Italiens im Ausland gerichtet hat. Wie er voran- i schickt, ist die italienische Regierung entschlossen, mit ter Veröffentlichung des Wortlautes der Note bi« iur Eröffnung ver Kammer zu warten; doch 6,aubt „ die Genauigkeit der folgenden Auszugs aus dem ziemlich umfangreichen Schriftstücke verbürgen zu können • Nach Ansicht der italtenifchen Regierung wäre der 'Zweck der Einberufung des Concils Haupt, sächlich der, über die Princ.pien ein Urtheil zu fallen, aus denen das Königreich Italien beruht. Abgesehen $c„ dem religiösen Charakter dieser Versammlung hat die italienische Regierung das Concil als den Act eines fremden Souveräns aufgefaßt, mit welchem 1 Italien in keinerlei Verbindung steht und es hat von Seite der Regierung keines langen Nachdenkens bedurst, um diesen Ac, als einen Italien feindlichen iü erkennen. Angesicht« dieser Sachlage hatte die italienische Regierung zwar mit -ollem Recht-rhren Bischöfen die Theilnahme an dem Concil verbieten können, aber sic hat e« vorgezogen, ibnen ^terin „olle Fr-ih-it zu lassen, s-doch mit dem Vorbehalte, fdjon seht di- unbedingte Annahme aller der hierbei aciasilen Beschlüsse zurlickzuweisen. U-brig-nS »er- sammelt sich das Coneil unter solchen Verhältnissen, dass die italienische Regierug dessen Beschlüsse nicht kürchtet, nichtsdestoweniger kann dieselbe nicht umhin, | e« als eine Thatsache von grosser Wichtigkeit zu betraten, raß Frankreich seine Protection einer gegen Italien gerichteten Versammlung schon dadurch gewährt, dass französische Truppen während der Dauer ^« ConeüS di/Besatzung des Kirchenstaat« bilden. Die italienisch- Regierung enthalt sich zwar, For- d-rung-n zu stellen oder Vorschläge zu machen, und das umsomebr, da sie -S nicht für passend halt, Schritte zu wiederholen, die sie bereits einmal vergeblich versucht bat, aber sie ist genöthigt, hch über eine Sachlage zu beklagen, welche keinesfalls zur Er- Haltung der guten Beziehungen zwischen Frankreich und Italien beantragen geeignet ist. — »Dies" schließt der Berichterstatter — „ist der ungelahre aedrängte Inhalt de« vom 5. October datirten (Sn- eulars/ Man sieht, dass Graf Menabrea sich darin ziemlich offen ausspricht und einen Einblick tn da« gespannte V-rhältniss gestattet, das w-g-n der unge- rechtfertigten Fortdauer der französischin Occupation im Kirchenstaat zwischen Frankreich und Italien be-