Gießener Anzeiger Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen Samstag sen 18. September 1860 AmtLi ehe Bek«rnntm «•«mim, hat. ' " »'«'■ Ä' ” *3»«h ngtiffn, «»tl[ 7® nun l« grau fi* ba^aue ? ält, ntytm ba •M, nvchmatt ju ftir.tr ,u und versucht bitfdbe 1 ad» bat unter ihrem :"4en- durch verschitbme vNche ju töbten. Dann 8 Haase, und sucht ßch idneu Schuß b,S Lttzm v»rb ttn inzwischen '“ft«" zrvKzt unb von in verdunben. Wie ma» absolut töbtlich sein. kerter tiinnlibt unb zer- t wir nochttiglich ersah- 1 qualvolle» Disei» durch raiff. Sfj." dringt tint llsweisungz-SIifaire. *8r m jur Natnihiunz der azr ab. 'Jluu HK, tou den Irnnii auf witat t^hit dieser Nachricht", mcht in der Lage, M- unserem Leidwesen conßa- von Leiten der Betrojse- Nolijen über de« Stand Inkernuxung zu Theil ge> ürcchtigle Rüge, der auch : biesige Presse hat wahr- 4lcht tzelhan. Sie hätte jung von Seiten der Beil !Raiit# 'zieht M eil if Hins, vo» dessen Firß j-tgenblickt und au« dessen iKkSalt einet Arztes aus it »je Aufmerksamkeit der ber/Mofzur 6t«bt ltt. 1683 einer der iu<- ruu-etsser, -edoren wurde. tc Jezründer btt neueren c;t SnldeLuntz zu »ttbatu t{< in der i° mschen W rbam u«< k-,»- UWrf ull 1720 ■Är-.s 1 " 1 „ > l»i' * V «!a ä“’* -41 'jeibü d«< mS’#* 64 -»'■ 1'1 L ®"»" । Lto «o*f' 3»«",\,r »NI»® ft Lua°'' |B ’ f st,'n nturt lU ju» " • W. «"• ® 3 ■» *#S* * 'S*'*1 i Sin Tn-*= I *’■' Der 1V' - um .............. Nr. HO K Namen Beschreibung der Ochsen. Gutachten Bemerkungen. c> Namen Beschreibung der Ochsen. Gutachten der Commission. Bemerkungen. Ordn. - der Gemeinden. des Eigen- thümcrs. des Halters. Race. Alter, 2- der Commission. i Ordn. der Gemeinden. des Eigcn- thümers. des Halters. Race. Alter, I. 1 Albach Ludmia Euler Berner 22 Klein-Linden Johs Lenz Vogelsb. 2 gut. Es wäre zu wün- Bastard 41/? sehr gut. PH. Lenz Bastard 2'/r tauglich. 2 Allendorf a. d. Lahn Gemeinde Johs. Amend II. Vogelsb. 2i/2 sehr gut. * scheu, daß er im 3 Ullendorf a. d. Lda. Konrad Wißner II. Baftarv 4 gut. Dürfte wegen seines Vause des Jahres Will). Kliebe Vogelsb. 5 gut. einem besseren Platz Alters durch einen Vogelsb. machte. züngcren ersetzt wer- 23 Lang Göns Joh. Gg. Jäger brauchb. den. Bastard 2 4 Alten-Buseck Wilh. Stiehl II. If 4 sehr gut Joh. Henrich VII. Vogelsb. 4 3 sehr gut- Kasp. Becker VI. iv® gut. Noch jung, aber Joh. Veite I. Jl sehr gut. Wachsthum ver- 24 Leihgestern Joh. Heß X. lf 3 sehr gut. sprechend. G. Dern IV. r, 3 sehr gut. 5 Annerod Hetnricl Pfeffer 2Vr sehr gut. Die Zahl der Fasse! ist im Lerhältniß zu Balth. Häuser Vogelsb. Bastard 3 gut. der ^ahl der Kühe 25 Lich Ph. Zimmermann Berner sehr gut. u. Rinder zu gering. Bastard 4 6 7 Bersrod Beuern Ph. Hoffmann HI. GemeindeiJac. Henß rtac. Sommerlad III 2 23/4 31/2 ehr gut. sehr gut. sehr gut. Derselbe Derselbe Vogelsb. Berner Bastard 3 l'/r sehr gut. sehr gut. 8 9 Burkhardsfelden Daubringen Ludwig Gemeinde Wallbott Ehr. Braun Bastard 2 4 sehr gut tauglich. Wie zu 5. Schwach genährt u. dürfte in Zukunft für 26 Lollar Derselbe GemeindeDcinrich Fuchs Logelsv. Bastard Bastard 2 2Vr gut. gut. einen schöneren Och- ff Ehr. Rohrbach Vogelsb. 4 sehr gut. sen gesorgt werden 27 Mainzlar ff Kasp. Müller II. Bastard 23/a tauglich. 10 11 Dorf-Gill Eberstadt Fürst!. L Die Adam Gorr erwaltung selbe Vogelsb. Berner 3 3 gut. gut. Wie zu 5. 28 29 Atttnster Niedcr-Bcssingen David Gemeinde Log. Kreiling Heß II. Joh. Steuernage! IV. Bastard Vogelsb. 41/2 21/2 3 gut. rrauchb. sehr gut. Bastard 4 sehr gut. ft Derselbe ir V/2 gut. 12 13 14 15 Ettingshausen Garbenteich Gießen Großen-Buseck Michael Keil Heinrich Römer III. Kaspar Wallbott II. Ludwig Klinke! Derselbe Philipp Schwalb Vogelsb. ii u Bastard Schwitz. Bastard 4 2 IV2 2i/2 2 >/4 4 sehr gut. gut. brauchb. sehr gut. gut. gut. Wie zu 5. 30 31 32 33 34 35 Ober-Bessingen Ober-Hörgern Oppenrod Reiskirchen Rödgen Ruttershausen Hans G Gemeinde Heinrich Ph. B Heinrich Gemeinde g. Roth. H. E. Helmes. Joh. Alles IV. Arnold alser I. Schmidt Ludw. Moos n ii Berner. Vogelsb. 2 ’/2 2 5 2‘/2 2'/r 2 3 sehr gut. gut. sehr gut. gut. sehr gut. sehr gut. gut. Der 2. Ochs fehlt. Desgl. Bedarf einer befferen 16 17 Großen-Linden Grüningen Eberh. Pfeffer Tillmann Walther Johs. Kramer Johs. Dern II. Johs. Weil Heinrich Euler Will). Bender Will). Albohn Derselbe K. Atzbach Wittwe Johs. Sack Jacob Kröck VIII. Philipp Kreiling III. Philipp Reuschling Gemeinde C. Zetß VI. „ Hartm. Kuhl IV. Vogelsb. ii // ii 2 4 3 2 3 3 2‘A tauglich, sehr gut. sehr gut. sehr gut. sehr gut. sehr gut. 36 37 38 Staufenberg Steinbach Treis a. v. Lda. Kaspar De Gemeinde Hch. Grölz IV. Ludw. Straft II. Hoffmann rselbe Gg. Skehr III. Bastard Bastard 2 2 4 2 2 sehr gut. ehr gut. sehr gut. sehr gut. gut. Fütterung. 18 Hattenrod Hausen Heuchelheim ii 3 IV2 IVz sehr gut. gut. gut. 39 Trohe Christop Krd. Kehr III. Schmidt Vogelsb. 2 2 untaugL sehr gut. Zu klein, kein Wachsthum versprechend. Uj 19 20 4 3 sehr gut. sehr gut. 40 Watzenborn und Steinberg G. Schmidt II. Joh. Häuser IV. 11 3 2'/r gut. sehr gut. Wie zu 5. 21 Holzheim ii ii 3 3 3 4 sehr gut. sehr gut. sehr gut. sehr gut. 41 42 Winnerod Wieseck Pachter Brennemann Kaspar Schmidt Heinrich Balser I. Derselbe Holland. Vogelsb. 2*?2 l3/a 3 sehr gut- gut. sehr gut. sehr gut uw ul-*« Ä Mkl Ä > <’1«i - 1 * eS£ empfiehl 7937) licht eins verkaufen 7896) ein aebr stände e 7892) einer P, Mchen lausen 7908) Sttickg" verschied" von empfiehl in gc « h< „ V ZI 7909) < der Hm bei uns fcn, roi sstinstk! freinft.: iycinftct 7936) pel, noch res bei de' 5918)/ Warkthan cigarren, äuckerW teln, A Quodlibet röstete Preisen- ballafle ui Ziickermc von Eebr Kupferne Wafchkessel Julius Landauer. Erinnerung. 7914) Eine große Auswahl von allen Sorten Schuhen und Stiefeln empfiehlt Zwei Goldene Havre 1868. in zu stellen, dass man ihm Um den Consumenten vor Täuschung und Missbräuchen sicher teste ausgeführt. Wellen Eichen-Reisholz, Stecken Wellen Nadel-Stämme mit 1209 Cubikfuß, Feilgebotenes. 48 fr., F. Kühne. lare, sind zu haben bei Wilhelm Klee, Marktstraße. Wellen Stecken die bei Berlin Stuttgart Darmstadt Gießen 1 8 eng!. Pfd. Topf ä 54 Krz. Berlin 46, Iägerstr. Niederlage in Gießen bei Herrn 7941) Einem geehrten Publikum die Mittheilung, daß meine Pariser Modellhüte (Capot und Rund) in großer Auswahl angekommen sind. Auch wird das Umarbelten aller Hüte aufs Promp- Frachtbviefe für die Main-Weser- und Cöln-Mindener- Eisenbahn, sowie sämrntliche zollamtlichen Foemu- K. Grünebaum, Kirchenplatz. 1 engl. Pfd. Topf ä fl. 5.33. Aspen-Scheidholz, „ Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz, Nadel-Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz, Grummctgraö-Versteigerung. 7949) Montag den 20. September, Nachmittags 4 Uhr, soll das Gras von den Gail'schen Wiesen öffentlich versteigert werden. Zusammenkunft an der Wollenspinnerei. Oeffentliche Bekanntmachung. 7912) Es wird zur allgemeinen Kennt- niß gebracht, daß Wilhelm Grölz II. von Staufenberg wegen verschwenderischen Lebenswandels unter (Suratei gestellt ist und daß Rechtsgeschäfte mit solchem gültig nur unter Zustimmung des für denselben bestellten Curators Wilhelm Grölz von Staufenberg abgeschlossen werden können. Hyson bet 7940) Zur bevorstehenden Saison bringe ich mein Lager in Capuzen, Blustwärmer, Filzschuhen, Cachenez, Handschuhen, Hemden, Kragen und Manchetten, Herren- und Damen-Filzhüteu, Regen- schirmen, Bändern, Tüll und Spitzen zu sehr billigen Preisen in n allen Größen bei August ScMessinyer Petroleum-Sicherheits-Laterne, geprüft durch die Königl. technische Gewerbe-Deputation in Berlin und durch Ministerialrescript sämmt- lichen lanvwirthschaftlichen Behörden empfohlen, kann ich ihrer Zweckmäßigkeit wegen und, da dieselbe selbst bei dem stärksten Winde nicht aus dem ruhigen Brennen kommt, dem geehrten Publikum, insbesondere den Herren Landwirthen, aufs Beste empfehlen. (7948) W. Orbig, Neuenbäuen. statt des AECHTEN LIEBIG’SCHEN FLEISCH - EXTRACTS, nicht anderes Extract UNTERSCHIEBE, befindet sich auf ALLEN Töpfen ein Certificat mit der Unterschrift der Herren Professoren Baron J. von LIEBIG und Dr. M. von PETTE N EOF ER als BUERGSCHAFT für die REINHEIT, AECIITHEIT und GUETE des LIEBIG S FLEISCH-EXTRACT. Nur wenn der Käufer auf DIESE Unterschriften achtet, ist er sicher, das von obigen Professoren analysirtc und controlirte AECHTE LIEBIG S FLEISCH-EXTRACT zu empfangen. 7929) Die zu dem Nachlasse der Ehefrau des Justus Will, geb. Frey, zur Badenburger Mühle gehörigen Mobilien, bestehend in Kleidungsstücken, Weißzeug und verschiedenen Möbeln, sollen nächsten Donnerstag, den 23. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, freiwillig öffentlich in der Mühle zu Badenburg gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Wieseck, den 16. September 1869. Großherzogliches Ortsgericht Wieseck. Lang. wiese. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Februar 1870 gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 14. September 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. U j "■ —S3XSZM2ZB. Zu haben in Giessen in den Apotheken von Dr. Hempel^ Ve St. George. Dr. Metten heim er und in der Handlung von Emi I Fisch back« Seltersweg. (7905) 5 I A. Busch Söhne. Versteigerungen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 7889) Montag den 20. September d. I., von Vormittags 9 Uhr an, sott in dem Gießener Stadtwalde, Schutzbezirk Fernewald, Districten Strangswiese, Unterwald, Ameisenkopf und Bannwald, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: G r ü n c n : . . . . pr. Pfd Schneiderarbelt. 7946) Eß roerben für das 2. Infanterie- Regiment zur Anfertigung von Montirungs- stücken einige tüchtige und zuverlässige Schneider gesucht. Deßfallsige Interessenten wollen sich bei Oberquartiermeister Schlosser, Neuenbäuen Lit. B- Nr. 77, anmelden. Gießen, den 16. September 1869. Die Bekleidungs-Commission des 2. Infanterie-Regiments. Kreuter. 2 2 3 fl. - fr-, „ 36 „ ^ager der englischen Theecompagnie. Schmarren: Grosse Ersparniss für Haushaltungen. Augenblickliche Herstellung von kräftiger Fleischbrühe zu V3 des Preises derjenigen aus 50 5*/4 22 6 303 641/4 18V4 4144 89 775 „ Stangen „ 504 „ Die Zusammenkunft ist an der Strangs- Detail-Preise für ganz Deutschland. */2 engl. Pfd Topf !/4 engl. Pfd. Topf ä fl. 2.54. ä fl. 1.36. Gießen, den 4. September 1869. Der Verwaltnngsrath: Baron R von Erlanger, Ferdinand Fürst zu Nsenburg. Präsident. Vice-Präsident. frischem Fleische. — Bereitung und Verbesserung von Suppen, Saucen, Gemüsen etc. Stärkung für Schwache und Kraule. Medaillen. Paris 1867; Goldene Hedaille, schlossen. Sämmtliche dem Arrangement noch nicht beigetretenen, resp. die unbekannten Gläubiger, werden unter Gestattung der Einsicht des betreffenden Protokolls auf dem Actuariate des unterzeichneten Gerichts hiermit aufgefordert, sogewiß binnen vier Wochen ihre Einwendungen hiergegen vorzubringen, widrigenfalls dasselbe bestätigt und zum Vollzüge gebracht werden wird. Gießen, den 9. September 1869. Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher, A. Bramm, Landrichter. Landger.-Assessor. UEBIG’S FLEISCH-EXTRACT aus ERAY-BENTOS ^Süd-Amerika). ■lEBIG’S FLEISCH - EXTRACT COMPAGNIE, LONDON. Hyson Haysan Ampcrial ....... Thee Melange von Peccv und Imperial, pr. Pfd. 3 „ — (in Vi, Vr, Vt und Vs Packeten), Souchong III.......pr. Loth 4 Billards zu verkaufen. 7939) Zwei Billards älterer Construc- tion, mit neueren Pariser Gummibanden und Broncebeschlägen zu Blousen, sind mit allem Zubehör billtg abzugeben. . Näheres „Eiserne Hand" 8, in Frankfurt a. M. 7947) Das weltberühmte Ean de Liss de LOHSE, Schönheits-Lilien-Milch, von der Königl- Preuß. Reaierungs-Medicinalbehörde geprüft, ist anerkannt als das einzige unschädliche Schönheitsmittel, welches Sommersprossen, Sonnenbrand, gelbe Flecken, Falten, Finnen und alle Hautunreinigkeiten sicher entfernt. In Originalflaschen ä 2 und 1 Rthlr-, Probeflaschen 15 Sgr., Gesundheits- und Schönheits-Lilienmilch-Seife, die einzigste aller existirenden Seifen, welche die Haut in Wahrheit weich, sanft und geschmeidig macht, alle Hautmängel beseitigt, ä Stück 7Vz Sgr. Nur allein im General-Depot bei dem Hoflieferanten Gustav Lohae, Gleichzeitig werden Alle, welche Forderun-I gen an gedachten Wilhelm Grölz II. zu bilden haben, aufgefordert, solche sogewiß> binnen 4 Wochen bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, als sonsten solche bei der Ordnung dessen Vermögens nicht berücksichtigt werden. Gießen, den 4. September 1869. Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher. „ II. . . . „ HI. . . . Eongo ....... Peccoe in Blüthen Oberhefsifche Eifenbahn-Gesellschaft. Zweite Einzahlung. 7900) In Gemäßheit des §• 4 der Statuten wird hiermit eine zweite Einzahlung auf die zum Bezug von Actien der Oberhessischen Eisenbahngesellschaft berechttgen- ben Jnterims-Certificate, und zwar von fünfzehn Procent des Nominalbetrages der Actien, also mit fl. 32. 30 fr. ober 30 Thlr. per Stück auf den 18. October 1869 f c ft ß cf ci^t« Bei biefer Einzahlung werben bie Zinsen auf die bereits eingezahlten 25 Procent für bie Zeit vom 1. Januar bis 18. October 1869 int Betrage von fl. 2. 27 fr. ober Thlr. 1. 12 Sgr. per Stück vergütet unb sind baher auf jebes Stück effectiö zu zahlen fl. 50. 3 fr. ober Thlr. 28. 18 Sgr. , , m . ... . In bem nämlichen Termin kann statt ber Theil- auch Vollzahlung geleistet roerben. ™ , Wer bie ausgeschriebene Einzahlung nicht leistet, wirb unter Angabe ber ($erti= sicat-Nummer währenb der ersten vier Wochen nach Ablauf des Zahlungstermms durch dreimalige Bekanntmachung aufgcfordert, die rückständig gebliebene Einzahlung nebst sechs Procent jährlicher Verzugszinsen und einer Conventionalstrafe von fünf Procent des Betrages der Einzahlung nach Ablauf des Zahlungstermines nachträglich zu leisten. Solche Jnterims-Certificate, bezüglich deren dieser Aufforderung vor Ablauf der weiteren zwei Monate nicht vollständig nachgekvmmen fein wird, verlieren ihre Gültigkeit; die darauf bereits geleistete Einzahlung aber, sowie alle Anrechte daraus, verfallen zu Herrn M. Konigswartcr, „ Jos. Jaques, der BZürttcmbergischen Vereinsbanf, Herr Moritz Wolfsfchl. unferer Hauptkaffe. empfehle zur geneigten Ansicht. lYv Die Nähmaschinen sind mit allen Apparaten versehen Eil und werden bei erleichterten Zahlungsbedingungen unter vollständiger Garantie und stets zu Fabrikpreisen verkauft. Zugleich mache auf eine Handmaschine eigenen FabricatS (System Wilcox & Gibs) aufmerksam, die ebenso wie großen Maschinen mit verschiedenen Apparaten arbeitet, ganz geräuschlos geht und dem sehr billigen Preis von nur Thlr. 16 für Haushaltungen sehr zu empfehlen ist (7915) I. Th. Hanbach, Nähmaschinenfabrik. Souchong I. . . . pr. Pfd. 2 fl. 12 fr-, I « 48 „ Gunsten der Gesellschaft. . ( r „ , . „ Es sind die Jnterims-Certificate vorzulcgen und mit denselben nach der Rethenfolge der Zahlen geordnete Nummern-Verzeichnisse in doppelter Ausfertigung emzu- reichen, wozu Formulare bei den Zahlungsstellen ausgegeben werden. Die Zahlungen haben zu. geschehen: Frankfurt a. M. bei Herren Gebrüder Bethmann, „ „ „ von Erlanger und Söhne, 7922) Montag den 20. September, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hofe des Gasthauses' zum Adler eine Partie Rüststangen meistbietend versteigert werden. Gießen, den 16. September 1869. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Sem ml er, Ortsgerichtsmann. 7891) Dienstag den 21. September, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die zum Nachlasse des Malers Ernst Bieler gehörige Flur 1, Nr. 952, 17 lHKlftr. Hofraithe auf dem Asterweg, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 16. September 1869. In Auftrag: Semmler, Ortsgerichtsmann. Julius Landauer. Mein Lager ächt amerikanischer Nähmaschinen, in den neuesten und besten Systemen, N dene Medaille, Aubn-^, 1 h engl. Pfd. To/f a 54 Kn. io stellen, dass man ihm mderes Eitrari P5TER- l'nterschrift der Herren KE Rais BÜRGSCHAFT U-EXTRACT. jeher, das von obigen LXTRACT io empfangen. mgen. ' Preises derjenigen au i. Gemüsen etc. Mng, daß müm er Auswahl a«9e hüie aufs W 'anbauet. Dr. Hempel, j» und in der Hand- (7905) esten Systemen, JSSS’S Ife-Ä sLtzr . ^aiitintnsabru^^ '•*S5 ®f'»erbe-^ ' »'«fttiw ft’*- ■•ÄT V*' 5 ^'»Brenne» L- 5 ^«tnMuett ® ’ ft «ntrfflrt ruft, Hl J e-HNM- 01 ’W Leist', Sä>.ian,t f,,Srer. b me'" Lager in ** H »"Zuteil, 9ieq(n. ■B'«™ Ptklseu in a n b a u e r. 1 ^ehuhen unb unebaunl, cbenplah. RÄCT~ rika). W, LONDON. 7958) Mein Lager in allen Sorten Petrole»m-Lampen, förderen Güte ich garantire, sowie Lampenfüße, Brenner, Vasen, Milchglasschirme, geschliffene Kugeln, Cylinder, Dochte, Dochtscheeren, Cylinderwifcher rc. bringe ich in empfehlende Erinnerung. Zugleich bemerke ich, daß Reparaturen und Umänderungen an Lampen prompt und pünktlichst besorgt werden.W. Orbig, Nenenbäuen. (7916) 7950) Das Gras am Bruch ist zu Der PH. Lampus. pachten. Gekeltert 7933) bei I. Wallach am Markt. der israe- bei Unter- September halben Viertel- Eduard Lind, Conditor in Gießen. 7882) ($> e |U tf) t wird am Wallthor oder in dessen Nähe ein Familienlogis von 5 bis 6 Pieren. Schriftliche Offerten sind bei der Exped. d. Bltts. abzugeben. Verkauf von Karpfensetzlingen. 7925) Bet hiesiger Hoffischerei sind circa 5000 Stück Karpfensetzlinge zu verkaufen. Näheres bei Herrn Heinr. Junker hier. Laubach, am 13. September 1869. kann werden bei H. Schmal!, Lindenplatz. 7880) Ein Zimmer zum Aufbewahren von einigen Möbeln wird auf ein halbes Jahr zu miethen gesucht. Das Nähere bei Mitprediger Livs. 7911) Bei Gelegenheit litischen Feiertage findet zeichnetem Montag den 27. israelitischer 7903) Frankfurter Pferde-Loose, ä 1 Thaler, sind tSTvätbiß bei Suliuö $ß haben in Gießen Alferneueste | Glücks - Offerte. B 7877) Original-Staats-Pra- | mien-Loose sind überall zu kaufen und zu spielen erlaubt. I „Gottes Segen bei Cohn!“ A Grossartige wiederum mit | Gewinnen bedeutend ^vermehrte Kapitalien- | VerlooNiiiiK von nahe 4 Millionen. a Die Verloosung garaettivt und S vollzieht die Staats-Regie- VHttg selbst. B Beginn der Ziehung am TN. d. MtS. I Will* Ä Thli*. oder t Tlilr. oder g kostet ein vom Staate uarant ir- W tes wirkliches Original-Staats- 8g Loos ^nicht von den verbotenen Profi messen) und bin ich mit der g| Versenduaig dieser wirkli- g, Ausgezeichnete Chocoladen von Starker & Pobuda, ArbeiterbillmtM-Verem.l 7893) Zur Nachfeier des 100jährigen! Geburtstages Alexander von Humboldts Sonntag den 19. September, Abends 8 Uhr: Abkndnntcrhaltnng im Vereinslocale, verbunden mit zwei Vorträgen über das Leben und Wirken Alexander von Humboldt's. Die Mitglieder werden um eine rege Betheiligung ersucht. Der Vorstand. Preisme-Me Paris 1867. S rohen Original-Staats-Loose; I gegen franhirte Einsendung des 8 Betrages oder gegen Postvor- W A schuss, selbst nach den entfern- testen Gegenden staatlich 3 | beauftragt. I Es werden nur Ge- s I winne gezogen. ra Die Haupt - Gewinne betragen $3 S 250,000, 200,000, 190,000, 175,000,1 1170,000, 165,000, 160,000, 155,000, i 9150,000, 100,000, 50,000, 40,000,1 Z 25,000, 2 a 20,000, 3 ä 15,000, g |3 ä 12,000, 3 ä 10,000, 4 ä 8000,9 15 a 6000, 11 a 5000, 4000, 29 a 3000, 131 a 2000, 6 a 1500, 5 ä 1200, 156 ii 1000, 206 ä 500, 6 ä 300, 272 a 200, 24550 Gewinne ä 110, 100, 50, 30. Kein Loos gewinnt weniger als einen Werth von 2 Thalern. Gewinngelder u. amtliche Ziehungslisten sende unter Staatsgarantie meinen geehrten Interessenten nach Entscheidung prompt und verschwiegen zu. Durch meine von besonderem Glück, begünstigten Loose habe meinen Interessenten bereits allein in Deutschland die allerhöchsten Haupttreffer von 300,000, 225,000, 187,500, 152,500, 150,000, 130,000, mehrmals 125,000, mehrmals 100,000, kürzlich schon w ieder das grosse Loos von 127,000, und Jüngst am 30. Juli schon wieder fünf der grössten Haupt - Gewinne in dieser Gegend ausbezahlt. Jede Bestellung auf meine Original Staats 5*^ Loose kann man der Bcquemlich- keit halber auch ohne Brief, einfach auf eine Jetzt ttb- X. ä- liehe Postkarte , machen. Dieses ist gleichzeitig bedeil- X 4?. tend billiger als Post- ICä, Vorschuss. Laz. Sams. Colin in Hamburg, Haupt-Comptoir, Bank- und Wechselgeschäft. Zur gef. Beachtung. 7909) Das Mehl aus der Kunstmühle der Herren Franz Peppler Comp. wird bei uns unverfälscht zu denselben Preisen, wie in der Mühle, verkauft. Feinstes Blüthenmehl, pr. Pfd. 8 fr., Feinst. Waizenvorschusi I.,„ „ 7 „ Feinstes Waizcnmehl, „ „ 6 „ I. A. Busch Söhne. Da« beste Mittel für Magenleidende bei momentanen Verdauungsstörungen, Ueblichkeiten, Nachwehen von Excessen, besonders aber schlechte Mägen und Blähungen ZU kuriren, die vom schlechten und saueren Bier Herkommen, ist unstreitig der von (7897) X Gebr. Mack / in /< xX Neicheuhall bereitete / Aetherischev Ä"’ dem Aroma einer duften- den Kiefernwaldung gleich- Tt* vorzüglichste und beste für Wohn- Räucher- -v&Ulvl u.Kranken- Zimmer, be- Lungen- sonders bei '’CHUjVf u.Hals- Selben, SJ* Inhalation £2* a Flacon 24 kr. — 7 sgr. In Gießen zu haben bei (7898) I Wallach, Markt. Stuttgart, empfiehlt R. Sattler, Gießen. empfiehlt in ganzen Flaschen ä 1 fl. 24 fr., ä — „45 „ ä „ 24 „ Flacon \ Flacon 45 Kr. Sgr. Statt. Lollar, im September 1869. Gastwirth Gerhard Schön. 7870) Ein Dienstmädchen wird zum sofortigen Eintritt gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 7965) Derjenige, der am Montag, den 13. d. M., Abends, in der L o tz'schen Bierwirthschaft einen dunklen Ueberzieher mitnahm, wird gebeten, denselben umgehend daselbst abzugeben. 7960) Ein brauner Kinder-Pantoffel ist auf dem Wege vom Neuenweg bis auf den Seltcrsberg verloren gegangen. Der redliche Finder wird ersucht, denselben bei Schuhmacher B ecker in der Weidgasse wieder abzugeben. 7944) Ein in der Mitte hiesiger Stadt gelegenes Wohnhaus, nebst geräumiger Werkstätte, ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei der Redact. d. Bl. 7951) Meine an dem Fer b er'schen Hause vor dem Seltersthor stehende Glashalle bin ich Willens, Anfangs October auf den Abbruch zu verkaufen. PH. Uhl, Photograph. 7913) Das Bäckerei-Geschäft des verstorbenen Carl Wallenfels am Asterweg mit Wohnhaus, Scheuer, Stallung, Holzplatz und Bäckereigeräthschaften ist zu verkaufen und wird bis dahin ohne Unterbrechung fortgeführt. Kaufliebhaber wollen sich an August Wallenfels wenden. 7952) Zwei möblirte Zimmer, das eine mit Cabinet, Parterre, sind zu vermiethen bei PH. Schlatter. 7935) Sonnenstraße Lit. B. Nr. 103 ist ein kleines Familienlogis, sogleich beziehbar, zu vermiethen bei L. Möller. 7881) Ein Familienlogis ist zu vermiethen bei M- Weißbäcker. 7953) In meinem neuer bauten Hause vor dem Neuenweger Tho? steht der mittlere Stock, bestehend aus 4 heizbaren Zimmern, Küche, Vorplatz, Magd- und Geräthekam- mer, Holzstall, Keller, Mitgebrauch der Waschküche, zu vermiethen. Auf Verlangen kann noch ein Mansarden-Zimmer mit Ca- binct und ein Stück Garten dazugegeben werden. Karl Kaspar, Maurermeister. Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen und am 20. October zu beziehen Neuenweg Lit. B. Nr. 128. 7923) Ein kleines möblirtes Zimmer ist zu vermiethen Flügelsgasse Lit- A- Nr. 90. 7875) Der von Fräulein Weiß seither bewohnte Laden ist zu vermiethen und kann auf Verlangen sogleich bezogen werden. __________________A. K- Worms. 7876) Das von Herrn Oberbau-Secretär Moyat bisher bewohnte Logis im Russischen Hofe ist zu vermiethen und kann in 4 Wochen bezogen werden. 7931) Ein Familienlogis ist zu vermie- then bei___________ Max Henkel. 7873) Eine freundliche Familienwohnung ist zu vermiethen Neuenweg Lit. B- Nr. 134. 7884) Gut möblirte Zimmer, sofort beziehbar, sind zu vermiethen bei E. Eichenberg. Z Süßer Aepfelwein bei H. Schmall, Lindenplatz. 7937) Eine in gutem Zustande befindliche einflügelige Glasthüre ist billig zu verkaufen bei Ehr. PH. Euler, Schreiner- 7890) Der obere Stock (Mansarde) in meinem Hause ist zu vermiethen und den 1. October beziehbar. Ludwig Schmidt, gegenüber dem Schützenbof- 7901) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermieden bei Julius Wallach. 7932) Ein gutes möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Georg Vogt, Marktstraße. 7872) Ein möblirtes Zimmer ist für' nächstes Semester zu vermiethen. Louis Petri II., Neuenweg. 7868) Ein Familienlogis ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei ______________________H- Seibert. 7869) Eine kleine Familienwohnung ist an eine stille Familie zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Vermiethnug n. 7886) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist sofort zu vermiethen bei G g- Schmehl, am Brand. 7885) Ein freundliches Familienloais ist zu vermiethen und mit dem 1- October zu beziehen bei A- K- Worms, Seltersweg. 7883) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Schreiner Bergmann, Lindenplatz. 7908) Deutsche und englische wollene Strickgarne in frischen Sendungen der verschiedensten Sorten zu herabgesetzten, dem Wollwerthe angemessenen Preisen, empfehlen I. 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Wirth Fink. das wozu ergebenst einladet 7SEET5G (Hierzu eine Beilage.) 5 7 20 7 '4 ausgesi Statt- - daß für t gute Zpi Ä G. Rahn, Lelirer, in Kirchgöns. I. Faatz in Friedberg. 7962) Zum fofi gen bei 65 200 71 256 spielt soll T Nachnahme G.LJANSEN Frankfurta/M. 79 eiiigeriditi Summe. Bankvermögen . ........... Jahreseinnahme an Prämien und Zinsen - - • Ueberscküsse werden an die Versicherten vertheilt in diesem und von einem Streich - Sextett der hiesigen Negimentömusik. Anfang des ersten Concertes 4 Uhr, Ende 7 Uhr. 5,250,000 1,721,499 508,839 1040,679,740 21,582,827 Eisenbahn-WaggonS in Frankfurt a. M., besorge bei । Garantie prompt und billigst, mittelst großer, geschlossener Federwagen. Bestellungen oder Frachtbriefe erbitte Brön- ncrstrafle 17, Frankfurt a. M.(7920) 4V4 Mill. fl. 1 *?4 „ 11 . 7964) tu der bei A Geschäftsstand pro 1868. A. Einnah m e : 1) Kassenvorrath aus vorhergehenden Jahren . . . 2) Ausstände............... 3) Eintrittsgelder 4) Beiträge zum Reservefond 5) Dtonatsbeiträge 6) Aufgenonunenc Kapitalien . . . ..... 7) Zinscil und Provisionen von Vorschüssen . . . 8) Zurückempfangcnc Vorschüsse........ 9) Eedirte Güterkaufgeldcr..... 10) Verzugszinsen von nicht zur Verfallzeit bezahlten Güterkausgeldern............ 11) Zurückemrsangene Kapitalien 12) Zinsen von ausgeliehenen Kapitalien 13) Verschiedene Einnahlnen ....... ■ Verglichen bleibt Ueberschuß 3207 46 Nach der vorliegenden Uebersicht des Schulden- und Verinögensstandes beträgt Vcrmöaens-Ueberschuß 705 fl. 281/» fr. — Der Reingewinn für 1868 berechnet sich - . - v c zt* । i < l m . c.v ... ... (Cwk gegründet und bestätigt im Jahre Grund-Eapital .......... Prämien- und Zinsen-Einnahme pr. 1868 Reserven Ende 1868 Versichertes Capital Ende 1868 .... Prämien - Einnahme seit Begründung des Geschäfts Bezahlte Schäden seit Begründung des Geschäfts Im Merlaale des Herrn Ehr. Lony Sonntag den 19. September: empfiehlt Halstuö in allen blendend fällige 1 Gi Vaterländische Feuer - Versicherung!; - Attien- Gelelllchaft zu Elberfeld, gegründet i m Jahre 1823, (Garantie-Capital: 3,500,000 fl.), übernimmt Versicherungen gegen Feucrsgefahr auf Mobilien, Früchte, Vieh rc. zu billigen und festen Prämien. Die unterzeichneten Agenten ertheilen gern nähere Auskunft und nehmen Ver- garantirt durch sämmtliche Einnahmen, fmvte durch das sehr werthvolle Grundeigcnthuin der Stadt. Zinsen und Capitalrnckzahlung in Gold ohne jeden Abzug. Jährlich 4 Gewinuziehungen. Hauptgewinne Frs. 250,000, 100,000, 70,000, 50,000, 40,000, 35,000 rc. Die Obligations-Loose sind mit jährlichen Zinscoupons ä Frs. 3 versehen, und geben also zum heutigen Ankaufspreis bei größter Sicherheit und unter Anrechnung der Rückzahlung ca. 6’0 ZinS und große Gewinne. Nächste Ziehung nm 1. October a. c. Diese Obligationen sind bei allen Bank- und Wechsel Häusern des Jn- und Auslandes zu 16 Thaler = 28 Gulden zu beziehen. (7904) fl. 4199 1233 20 13 175 4322 448 5463 5051 fl- 9'396 210 3 576 4374 3114 7894) Sonntag den 19. und Montag den 20. September: Kirchweihfest in Krofdorf, 0 Frs, 100 Loose auf fl. 13. 36 kr. fl. 16. 48 fr. fl. 23. 42 fr. fl. 37. 30 fr. Die Billigfeit dieser Netto-Prämien in Verbindung mit der absoluten Sicherheit der Bank erklärt das stets wachsende Vertrauen des Publikums zu diesem Institut. Statuten, Prospekte rc. unentgeldlich bei den Agenten: Emil Gail, Hutmacher, in Gießen. der Vermögens-Ucberschuß 705 fl. 28',2 fr. — Der Reingewinn für 1868 berechnet pen auf 276 fl., wovon auf das Guthaben der 73 Vereinsmitgliedcr, welches bis Ende 1868 einen Betrag von 716 fl. 49 kr. nachweist, als Dividende 146 fl. oder circa 21 pEt. gutgeschrieben werden: der Rest mit 130 fl. wird dem Reservefond, welcher sich bis Ende 1868 auf 320 fl. 26 fr. berechnet, zugcschlagen. 18 56 17 50 Summe aller Ausgaben 18,310 25V4 A b sch l u fl : fl- kr. Die Gesammt-Einnahme beträgt......21,518 11* 1 Die Gesammt-Ausgabe beträgt . 18,310 25V4 Gießen: F Hoffmann Firma: Carl Hoffman n. Steinbach: Ricolanö, Krcisbore. Lebensversiclieriings ■ und Ersparniss-Bank in Stuttgart. Versicherungs-Kapital: 30 Millionen fl. Neuer Zugang vom 1. Ian. bis Ende Aug.: 3344 Anträge mit 5,575,540 fl. Vers.- fr. 28'/, 23'. 2 Brgelweihe zu Klein-Linden. 7924) Künftigen Sonntag, den 19. d. Mts., Nachmittags um halb 2 Uhr, wird die Einweihung der von Herrn Orgelbauer Förster zu Lich neuerbauten Kirchenorgel stattfinden und um 4 Uhr der mit der Revision derselben beauftragte rühmlichst bekannte Virtuose, Kapellmeister Lux aus Mainz, ein Orgcl-Eonccrt geben, und in demselben 1) Präludium und Fuge, von Seb. Bach, 2) Sonate, von Mendelssohn, 3) Variationen, von A. Hesse, und 4) Fantasie über „0, sanctissima“, von Lux, vortrogen, wozu wir mit dem Bemerken einladen, daß die Preise der Billete auf 6, 12 und 18 kr. festgesetzt sind. Der Kirchenvorstand. -2xper Bahn oder auf der Landstraße, einzelne Möbelfuhren । über Land, fowie daö Abholen von Möbeln aus den Schlesische FcucrvrrsichrrungsgrfclifllM in Brest«vt. den nächsten 4 Jahren . - K Abzüglich der bis Juli l. I. vertheilten Durchschnitts-Dividende von d9,2 Procent der Jahres-Prämie reduciren sich die Brutto-Prämien von 1000 fl. z. B- im 25., 35^&55. Jahr Jude -fchedcs 5>/2 H'4 fr. t, y zweiten y Lich, den 6 Septeniber 1869. Der Vorsitzende: Der Eassirer: Merle. ______Volp. (liciitn Ei»! )t56e«ii ( versehen ui Plane ocrz Ihe'l gewc .3 Obligation durch eine 11t 1 * lllttt * B. Ausgabe: 1) An Vorschüssen............. 2) Gehalte................ 3) Formularien und Buchbinderkosteu 4) Zinsen von aufgenommenen Kapitalien .... 5) Zurückbezahlte Kapitalien......... 6) Ecdine Güterkaufgelder 7) Verschiedene Ausgaben....... • - 8) Zurückbezahlte Einlagen an ausgetretene Mitglieder Die Gesellschaft versichert bewegliche und unbewegliche Gegenstände aller Ar zu festen und mäfligcn Prämien gegen Feuers- und Explosions-Gefahr unter liberalen Bedingungen. Spiegelglas - Versicherung. Sie leistet ferner Fluß- und Eisenbahn - Transport - Versicherungen und gewährt durch ihre Abonnements-Policen besondere Vortheile. Prospecte und Antrags-Formulare werden durch die unterzeichneten Agenten gratis ertheilt. I. Böck, in Gießen, PH. Garde, in Friedberg, H. Dietz, in Kestrich bei Alsfeld, E. Ruckelshausen, Gemeinde-Einnehmer in Elpenrod, L. Halberstadt jun., in Münzenberg, W. Braun, in Grünberg. 7928) Sonntag den 19. und Montag den 20. September: Kirchweihfest in Hausen, Z „Iduna“, Lebens-, Pensums- und Leibreuteu-Versichkruugs- Gksellschast in Halle a. d. S. Vorgenannte auf Gegenseitigkeit gegründete Gesellschaft übernimmt gegen Dividenden berechtigte Prämren Versicherungcit in den verschiedensten Formen, insbesondere : 1) von Eapitalien, zahlbar beim Tode des Versicherten, 2) von sofort beginnenden oder aufgehobenen Leibrenten, 3) von Ucberlebcns-Versicherungen, 4) von Ueberlebungsrenten (Wittwenpensionen), 5) von Aussteuerversicherungen, auf Zahlung eines Aussteuer-Capitals bei Erreichung des 14. oder 21. oder 24. Lebensjahres des versicherten Kindes mit Rückvergütung der Prämien bei früherem Tode des versicherten Kindes. Zu jeder weiteren Auskunft, Verabreichung von Prospecten ist stets bereit bic Agentur Gießen-: _____________________________ L. Labroisse, Hofger.-Advocat. 79.57) Zu dem Sonntag den 19. undIMontag den 20. September stattfindenden Kirchweihfeste zu Gleiberg ladet der Unterzeichnete ergebenst ein. H. Wagner. Beilage zu Ar. 110 des Kießener Anzeigers. Wil- Leipzig Abgehendr Den 18. September Dampfer Borussia von Hamburg nach New-York. ., . (*?■ —..12 a. UttaöViAftrtl Liverpool „ Tarif« Bremen 28. " 29.' „ „ New-York „ Bremen „ Wegen Auskünften und Passagen wende man sich an Obigen. kommen. Dctobcr beginnt ein neues ^jähriges Abonnement ans den Mit dem 1 betragt der ^jährige ^lbonnementsvreis L» Kreuzer Baltimore Deutschland Saxonia Atalonta Hamburg „ Havre „ Ncw-Örleans, New-York New-Orleans. .fuldjrmdier zu fließen. Sonntag den 19. September. Carl Plank in der Wolkengasse. Daniel Nühl am Markt. Carl Wallenfels I. in der Wall- thorstraße. Denselben. Dem Bürger und Buchdruckereibesitzer, Friedrich Christian Pietsch, eine Tochter, Anna Karoline Auguste Chri- tiane Mathilde, geboren den 19. Juli. Denselb en. Dem Mechanikus dahier, Philipp Heinrich August Guntrum, eine Tochter, Christine Luise Georgine, geboren den 5. August. , Denselben. Dem Bürger und Schrer- nermeister, Georg Tränkner II., eine Tochter, Emma Henriette Elisabeth, geboren den 16. August. Den 14. September. Dem Bürger zu Altenkirchen und Drechsler dahier, Christian Hermes, eine Tochter, Karoline Christiane Henriette, geboren den 23. August. Den 16. September. Dem Feldwebel im Großh. II. Infanterieregimente dahier, Ludwig Heinrich Plitt, ein Sohn, Joseph, geboren den 28. August. Beerdigte. 7963) 100 fl Vormundschaftsgelder liegen gegen genügende Sicherheit zum Ausleihen bereit bei E- C- Nühl- Getaufte. Den 12. September. Dem Ortsbür- aer in Beuern und Gärtner dahier, Konrad Nau, eine Tochter, Sophie Christine Elisabeth, geboren den 13. August. Den 11. September. Luise Emilie Johannette Karoline Schneider, des verstorbenen Bürgers und Krelsboten dahier, Wilhelm Christian Schneider, eheliche Tochter, alt 19 I. 9 M. 25 T-, gest. den 10. September- Denselben. Heinrich Schäfer aus Hochelheim, alt 50 I., gestorben den 10- September. Den 12. September. Christiane Susanne Lehrmund, geborene Kann, des verstorbenen Bürgers und Schlossermeisters, Johann Heinrich Lehrmund, Wittwe, alt 61 I. 3 M-, gestorben den 11. September. Den 13. September. Elisabeth Margarethe Philippine Henriette Weller, des Ortsbürgers zu Climbach und Schmieds an der Main-Weserbahn dahier, Balthasar Weller, eheliche Tochter, alt 4 I. IM- 18 T-, gestorben den 11. September. Den 14. September. Heinrich Friedrich Otto, Bürger und Glockengießer dahier, alt 84 I. 6 M- 4 T-, gestorben den 12. September. Denselben. Johann Balthasar Hörster, Bürger und Weißbinder dahier, alt 67 I- 1 T-, gestorben den 13. September. Den 17- September. Karl Heil, des Ortsbürgers zu Rainrod und Dienstmanns dahier, Wilhelm Heil, ehelicher Sohn, alt 2 I. 7 M- 26 T-, gestorben den 15. Sep- : tember- ___________ : Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Dr. Seel. 21. 22. 25. 25. 7966) als den 27. September, findet in meinem neuerbauten Saale Zur Leachtmm- 7964) Das beste Glas Bier in der Stadt trinkt man eben bei Wirth Pipp, im Garten. 20 Biertrinker. Kirchliche Anzeigen Evangelische Gemeinde zu Hießen. G o t 1 c s d i e n st. Am 19- September. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel- Lr o p u l i r t e. ”, BaÜimore. „ New-York 7956) Sonntag den 19. und Montag den 20. September: Kirchweihstst zu KlcinLindcn, wozu ergebenjl einlabet Philipp R i n w Telegraphischer Bericht, mitaetbeilt von dem Haupt-Agenten C. W. Dietz. Datz Dostdampfschiff des Nordd. Lloyd „Donau", am 28. August von Bremen abgega?g"n, ist am 11. September, 8 Uhr Abends, wohlbehalten m Newyork ange- 7962) Ein braves Dienstmädchen wird rum sofortigen Eintritte gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. Den 12. September. Friedrich Helm .nartmann, Bürger und Bäcker dahier, des Bürgers und Bäckers zu Alsfeld, Werner Hartmann, ehelicher Sohn; und Marie Noll, des verstorbenen hiesigen Burgers und Bäckers, Christian Noll, eheliche Tochter. Derselbe erscheint wöcheniiick' drenmal, Dmistags, ®«*[*g'* Abonnenttn "welche nur bei der NNh? können, tetr«,/der -hj-hrige WonWnentöbreis W S8re«S« Äbvnnem-nt erneuern. . , keine ausdrückliche Abbestelünn, erfolgt, Den Abonnenten m der Stadt G.e, » >« d w» ° roic fcil6„ durch Onittnng er- das Blatt anch im IV. Quartal IM>!> Menden und den ^3 W icr Anzeigers, heben lassen. Für Auswanderer 7847) Die Haupt-Agentur von C. W. Dietz am Markt in Gießen expedirt wöchentlich mehrmals ' mit den vorzüglichsten Dampf- und Segelschiffen Passagiere und Güter nach allen Häfen von Amerika und Australien. Preise billigst. Behandlung anerkannt reell. Vermischte Anzeigen. Frmienverein für den Zweck der Gustav- Adolf- Stiftung. Indem wir auf die Liebe unserer verehrlichen Mitglieder zu der guten Sacke des Gustav-Adolfs-Vcreius vertrauen, zeigen wir hiermit an, daß wir die Jahresbeiträge in der nächsten Woche einsammeln möchten und wir bitten sie deßhalb im Namen der armen und bedrängten evangelischen Gsaubensge- nossm auch diesmal ihre helfende Liebe beweisen und ihre freundliche Gabe nicht versagen zu wollen. Der Vorstand des srauenvcreius. 7879) Allen Denjenigen, welche unseren unvergeßlichen Gatten, Va- ™ ter und Großvater, Balthasar W Hörster, zu seiner letzten Ruhestätte ^begleitet haben, sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. M Die trauernden Hinter- M blicbcnen Kirchweihfest zu Kleiu-Linden. 7915) Sonntag den 19. und Montag den 20. September findet in meiner neu eingerichteten Gartenwirthschaft gut besetzte , Tani- und Harmame-Mustk, ausaeführt von einem Tbeil der Giessenen NegtmentsmuM 1 ich zu recht Zahlreichem Besuche freundlichst rmlade, bemerke ergebe s , daß für cincn^utcn Schoppen Wein zu 18 fr. und Hcß',chcs Bier, wie für gute «pcisen, bestens gesorgt ist. on Weigel. Die Kunsifärberei, Seiden- und Wollenwnscherei von Flau Marie Pietsch fällige Aufträge erbittet man direct oder bei Frau unter, -^1 $ 0 (7083) Gießen, im Juli 1869. —--- ■ ktatit Madrider verssnsliche Fr. 100 ^bli|iation9-tiw|r. Hauptgewinne: Frs. 250,000, 100,000, 70,000, 50,000, 40,000, 35,000 it. s. f. Wrtdhffe c U) i it it = i c I) u it <1 am 1 October 1869.»| Ibicncn Einsendung des Betrags ist der Preis eines Obligations^Looses Nthlr. 16 = sl. 28.1 FCöCn ^nleben§-S rentiren zum jetzigen Cours, ohne die Chance der Lrnüpmi (SiciDhine auf 5 pEt. Zinsen per anno; sind mit jährlichen Zins-Coupons« Sv erseh en und spielen in allen Gewinnziehungen so lange mit, bis rh,ueiner der inJ SPlane verzeichneten Gewinne, wovon der geringste schon Frs- 1UU betragt, zuß meil Seworden stt.^- merbcn in Gold in Paris, Brüssel, Frankfurt bezahlt 3ur Erleichterung des Ankaufs kann man bei Unterzeichneten inefe| Obligations-Loose auch gegen monatliche Ratenzahlungen erwerben, und sch , — ÖSM* 'Z-7',. 3. 30 KM «M Nachnahme berichtigt werden. - Nerloostmgsplane sowie jeberocitere Auskunft gratis Morn Airbkl Sohne Bank- und Staats-Effecten-Geschaft m Frankfurt a. M. , An- und Verkauf aller Anlehens-Loose, StaatSesfeeten, Aetien, Coupons -es besorgen wii zum Bö Telegraphischer Schifföbericht, mitgetheilt von Chr. Wallenfels jun. Angekommen in New-Aork r Das Hamburger Postdampfschiff Holsatia Reisedauer 9 Tage 5 St. „ Bremer „ Donau „ „ in Baltimore: 13 „ Statt, wozu ergebenst cinladet L- Keßler, im Löwen, zu Großen-Linden. 7871) Ein Kindermädchen wird gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 7961) Im Hause des Hrn. Ph. Schlatter wird ein Dienstmädchen mit guten Zeugnissen gesucht.__________________________ 7938) In der Kirchenkasse zu Hausen liegen 585 fl. gegen genügende Sicherheit zum Ausleihen bereit. Gießen, den 13. September 1869. Schäfer, Rechner. 15. September. Ein Berliner Korrespondent btr „Allg. Ztg." will Kenntniß haben von einer im ,.JnstruclionSweg" ein- getroffenen österreichischen Antwort auf die jüngsten Erklärungen, welche der Freiherr v. Werther in Folge der Berliner Weisungen vom 27. v. M. dem kaiserlichen Reichskanzler abgegeben hat. Diese vom Hrn. v. Münch auf dem auswärtigen Amte mündlich er- theilte österreichische Rückäicherung sei der Form nach• durchaus sreundschastlich gewesen, halte aber in der Sache selbst streng an dem abweichenden Standpunkt (über das Verhältniß der Schutz- und Trutzbündnisse mit den süddeutschen Staaten zu Art. IV des Prager Fricdensvcrtrages) fest, welchen man aus den veröffentlichten Actenstückcn des Grafen Brust kenne. Im „Pruple Francais" äußert sich nun auch Element Duvcrnois über die Guoroult'schen Regent- schafts-Projekte, wahrscheinlich nicht ohne seine Instruction in St. Cloud eingeholt zu haben. Hr. Duvernois begreift recht gut die Unruhe, welche das Land auf die Kunde von der Erkrankung des Kaisers ergriffen habe; aber man dürfe diese Besorgnisse nicht noch übertreiben, und zumal nicht Gespenster sehen, wenn sich der Kaiser selbst wieder ganz wohl befände. „Gott sei Dank," fährt Hr. Duvrr- nois fort, „die furchtbare Eventualität, welche dem Artikel des Hrn. Guöroult zum Thema dient, ist nicht so nahe bevorstehend^, als man hat glauben machen wollen; aber es schadet vielleicht gar nichts, daß man cm wenig Furcht gehabt hat, und es ist auch nicht Überflüssig, den Folgen eines Ereignisses ins Angesicht zu blicken, welches die Vorsehung allein noch auf lange verschieben kann. Nur begreifen wir nicht recht, was Hr. (Sueroult sagen will, wenn er von den Maßregeln spricht, welche für die Organisirnng einer Regentschaft zu treffen wären. Das erheischt Aufklärungen, und nachdem Hr. Gueeoult so gut die Gefahr gezeigt hat, hätte er uns auch vielleicht die Mitfte andeuten sollen, wie ihr zu begegnen wäre. Wir für unseren Theil meinten, daß ein Senatsbeschluß die Frage der Regentschaft schon längst geregelt hätte Wäre dieser Senatöbeschluß etwa aufgehoben worden, oder besäße Hr. Gnoroult ein Wunderwerk, die eventuelle Regentschaft zu stärkend Noch einmal, hierüber wären Aufklärungen nöthig. Sagen wir es frei heraus, der Artikel der „Opinion" schien uns bedauerlich, nicht bloß der Artikel an sich, welcher mehr anspruchsvoll als gefährlich ist, sondern auch der Umstand, daß man mit Unrecht hinter Hrn. Gueroult eine viel angesehenere Persönlichkeit entdecken will, für welche wir eine ehrfurchtsvolle Sympathie haben. Zwischen den Mitgliedern einer regierenden Familie herrscht eine Solidarität, welcher kein einziges sich entziehen kann, welche die Männer, die irgend einem Mitgliede der Familie wahrhaft ergeben sind, niemals zu stören suchen sollten. Wenn der Uebercifer irgendwo indiScret ist, so ist er es auf diesem Gebiete. Auch werden wir nicht das Beispiel des Hrn. Guöroult oder seiner Gegner befolgen und uns in Parallelen, in Vergleiche einlaffen, welche weder würdig noch anständig sind, und wir wollen uns vielmehr nur daraus beschränken, zu sagen : Es gibt Eventualitäten, welche der einfachste Anstand zu untersuchen verbietet, so lange nicht eine absolute Nvthwendigkeit vorliegt, und wenn unter einer Monarchie eine Frage cxistirt, welche der gute Ton und das conscrvative Gefühl von den Debatten fern halten sollte, so ist es die Frage der Erblichkeit oder der Regentschaft, sobald diese durch die Verfassung erledigt ist." Aus Konstantinopel, 7. Sept., wird der „Jude- pendance" geschrieben, eine officielle Antwort des Vicekönigs von Aegypten auf das zweite Schreiben des Großveziers sei noch nicht cingegangen, doch hätten die Botschafter an der Pforte durch ihre Con- suln in Cairo bereits die telegraphische Mitthcilung erhalten, daß der Khedive so zu sagen nur sub benc- licio inventarii einige der ihm gestellten Bidingun- gen annehmen, z. B. die neuen Gewehre und Pan- zcrfrcgatten abbestellen, aber diejenigen Punkte, welche nur sein Ansehen schädigen und wohlverbricfte Rechte beeinträchtigen könnten, zum Mindesten anders gefaßt wissen wolle. 16. September. Einiges Aufsehen erregt eine in Wien neu erschienene Flugschrift über die Militärfrage, welche Den Erzherzog Albrecht zum Verfasser haben soll. Die ' Hauptgrundzüge derselben sind: Regeneration im . Innern, nur Vertheidigungslriegc, aber Möglichkeit ra- i scher Offensivstößc; Kriegsstärke 800,000 bis 810,000 Mann, davon 620,000 Infanterie, 50—55,000 Kavallerie, 60—65,000 Artillerie, mit Manne, Sichcr- heitstruppen u. dergl. 840 850,000 Mann (also fast 2*/2 Procent der Gesammlbevölkcrung). Allgemeine Wehrpflicht: Dienstzeit 10 Jahre, außerdem Landwehr und Miliz; von den zehn Jahren vier als Reserve, „sechsjährige Liniendienstzeit." Ueber Den entscheidenden Punkt, die Dauer Der Präsenz, ist aus den vorliegenden Auszügen Bestimmtes nur zu ersehen, daß für die Jäger dreijährige, für Kavallerie vierjährige Präsenz „unerläßlich" sei. Die Sensationsnachrichten aus Frankreich sind verstummt, und wenn fein neues Stadium in der Krank- heitegeschichte des Kaisers inzwischen eintritt, so werden wohl bis zum Zusammentritt des gesetzgebenden Körpers (25. Nov.) kaum größere innere Fragen das Publikum in Aufregung bringen. Das einzige Bemcrkcnswerthe des Augenblickes ist Der Kampf, den Die Blätter bezüglich Der eventuellen Regentschaft Der Kaiserin öDer des Prinzen Napoleon fuhren. Der „Figaro", welcher für die Kaiserin seine Lanz-n bricht, tritt in seiner nonchalanten Weise gegen Den Prinzen auf: „Wollen Sie mit uns Die Vortheile überschlagen, welche Der prinzliche Demokrat, Der neulich im Senat seine Gesinnungen bekräftigt hat, aus Dem BuDgct schöpft? Rechnen wir ein wenig. Se. kaiserliche Hoheit, Monseigneur, Der Prinz Napoleon hat Den Rang Des ersten Prinzen von Geblüt, er ist Großkreuz Der Ehrenlegion, Mitglied des geheimen Natys, Divisions-General und Senator. Er bezieht eine jährliche Dotation von einer Million, das heißt 83,333 Francs 33 Centimes monatlich. Er hat Möbel, Heizung, Beleuchtung, Wa^cn und Bedienung auf Kosten des kaiserlichen Hauses. Er hat einen eigenen Hofstaat, bestehend ans: zwei Kammerheirn, einem Ehrenkammerherrn, einem Privatsecretär, einem ersten Adjutanten, drei anderen Adjutanten, zw i Or- dennanz-Ofsizieren; und für seine Frau, Die Prinzessin Clotilde: eine Ehrendame unv Drei Damen zur Begleitung. Er hat Das Palais Royal zur Winter-, Meudon zur Frühlings-, Villegois zur Sommer- und Prangins zur Herbst-Residenz. Er hat seine eigen e Jagden, abgesehen von jenen, welche ihm der Kaiser zur Verfügung stellt. . . . Meiner Treu! Unter solchen Umständen hat die Demokratie ihre Annehmlichkeiten." Die „Kreuzztg." glaubt, es bereite sich in Spanien wieder etwas vor. Die Republikaner, sagt das Blatt, gewinnen unzweifelhaft an Boden, ein großer Theil nicht nur Der Demokraten, sondern auch Der Progressisien, soll zu ihnen übergegangen sein. Die liberalen Führer Dir monarchischen Partei sehen fein anDereS Mittel mehr, Der Proklamation der Republik vorzubeugen, als ein; Verlängerung Der Regentschaft Serrano'ö auf Drei Jahre. Diesem Auskunsts> mittel der Monarchie in der Theorie und der Republik in Der Praxis wurden auch die Republikaner unbedingt beistimmen Äccmeschtcv. Gicßcn. Au« dem Inserate in btr heutigen Nummer dieses Blatte« werben unsere geehrten Leser ersehen, daß die in Frankfurt und Nauheim mit so vielem Beifall ausgcnommene Amerikanische Ausstellung in den nächsten Tagen in unserer Stadt eröffnet wird. Möge der Unternehmer den guten Rus, btr ihm vorausgeht, auch rechtfertigen; an Besuch wird ee dann nicht fehlen Darmstadt, 14. Sept. Das heute erschienene Regierungsblatt Nr. 43 enthalt: I. Gesetz, die Folgen der wegen gemeiner Bergehen gegen Milltarpersonen erkannten Strafen betr. II. Publikation de- Zollverein-,Gesetzes, bit Sicherung der Zollvereinsgrenze in den von dem Zollgebiet ausgeschlossenen Hamburger Gcbietstheilen betr. HI. Berzcichnlß der Vorlesungen, welche auf der Großherzoglichen LudewigS-Univerfität zu Gießen im Winterhalbjahre 1869/70 gehalten und am 1. Nov. ihren Anfang nehmen werden. IV. Ermächtigung zur Annahme eines fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: dem Ehef des Hauses Micheli und De- pierrc in Paris, Earl Adolph Micheli aus Mainz, die Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Maj. dem Kaiser von Oesterreich verliehenen Ritterkreuze- des Franz Joseph-Orden- zu «rtheilen. Darmstadt, 12. Sept. Von großem Interesse ist der jüngste Jahresbericht Schultze-Delitzsch ö über die „deutschen Genossenschaften". Vsrschußvereinc gibt eS 1558. Von 606 Vereinen theilt Schultze die Abschlüsse mit. Dieselben Haden demnach 256,337 Mitgliedern für 139,247,793 Thaler Vorschüsse gewährt und arbeiten mit 10,231,000 Thaler eigenem und 33,709,000 Thaler fremdem Kapital. Die Steigerung der gemachten Geschäfte betrug gegen 17 pEt. Wenn die Leistungsfähigkeit sich noch nicht wie früher gehoben hat, so rührt dieß nach Schultzes Meinung daher, „daß die fortgesetzte Kriegsbereitschaft und die Kriegsbefürchtungen auf die Äe chäfte überhaupt und auf die Vereine lähmend cinwirkten." Im' Allgemeinen sind di« Genossenschaften nach der Verleihung kaufmännischer Rechte und Pflichten durch die neuen Genoffen- schaftSgesetze auf weit strengere Grundsätze in der Luch - und Geschäftsführung, besonders bei der Bilanz, Inventar und Eon- trole, angewiesen, was bereits gute Früchte getragen Hal. — Die Zahl aller deutschen Erwerbs- und Wirthschaftsgenossen- fchaften schätzt Schultze-Delitzsch aus 2600 mit 1 Mill. Mitglieder, circa 210—220 Millionen Thaler Geschäfte pro 1868. Neu sind die landwirthschaftlichen Genossenschaften zur Anschaffung von Rohstoffen (Aussaat und Dünger) und Maschinen. Verkitt. Der deutsche Protestantenverein wird hier in der Turnhalle tagen. Die ersten Ehristen haben'- noch schlimmer gehabt, sie tagten bei Nacht und Nebel in Höhlen und Kluften. Königsberg, 13. Sept Bei dem heutigen Provinzial- seste hat sich dadurch, daß das Geländer der Schloßteichbrücke durch den Andrang der Menschenmeng« durchbrochen wurde, ein beklagcnöwerthes Unglück ereignet; bis 10 Uhr Abends sind 24 2 übte aus dem Schloßtcichc herausgcschafft worden. Königsberg, 14. Sept. Der König von Preußen er. wiederte genein bei dem Diner im Schlosse auf die Ansprache de- commandiienden Generals v. Manteuffel: „Ich erhebe mein Glas, um dem ersten Korps meine Anerkennung für die Art ariSzusw echen, wie es heute vor mir erschienen ist. Zu, gleich trinke ich aber auch auf das Wohl der Provinz, ander diese- Korps hervorgegangen ist. Da- Armeecorp- und die Provinz haben zu allen Zeiten, in guten und bösen Tagen, meinem Hause und dem Vaterlande treue Hingebung und Aufopferung bewährt. Diese Treue und Hingkbung hat d«S Corps in jüngstvergangener Zeit auch mit Au-dauer in ernsten Stunden zu wahren gewußt, und das gibt mir Bürgschaft jdafür, daß der Geist, welcher einst in Tagen schwerer Prüfung die Provinz in dieser Richtung belebt, sich auch wieder bewahren wird, wenn gewichtige Momente an un< herantreten." Frankfurt. Zur „Geschichte der Wiener Krisis" erzählt WarrenS Wochenschrift einige Vorgänge, die einen lehrreichen Beitrag bilden : „Unser erste- Hau- (Rothschild), welches über mehr Geldmittel verfügt, als alle unsere Banken zusammenge- nommen, hat seit langer Zeit die vorsichtige und vornehme Praxis, einen sehr großen Reservefonds in Baarem aufgehäuft zu erhalten, welcher nie unter zehn Millionen zu sinken pflegt und oft die Höhe von zwanzig Millionen übersteigt. Obgleich das Weltharis eine Masse Effecten direct belehnt, so hat e- dennoch nicht die Lust, den täglichen Verkehr mit den kleinen Leuten der Börse aufrecht zu halten, welcher die Bureaukratie zu sehr in Anspruch nehmen und di« stolze Ruhe des großen Hauses stören wurde. Um nun jene großen Geldsummen fruchtbringend zu machen, werden sie zu einem sehr geringen Bintfuße den öffentlichen Instituten anvertrant, und selbst meh. rere der kleinen Banke« können sich der Gunst deS WelthauseS rühmen, welche ihnen durch Darlehen von mehreren Millionen seine- Geldes erwiesen wird. Nun traf eö sich vor kurzer Zeit, daß ein ganz junge- Institut, welches viel von sich reden gemacht bat, eine bedeutende Summe in Wechseln auf das Londoner Hau- W. (Worms) abgab und dieselben an der Börse an jene- Hau-, welche- allgemein al- unser erste- bekannt ist, verkaufte. Al- die Wechsel zum Accept eingesendet wurden, weigerte sich der Bezogene, sie anzunehmen. Nachtheilige Ge- rüct waren zu Ohren des Londoner Hauses gekommen und es hielt nicht für gerathen, dem Wiener Institute Kredit ein-- zuflößen. Als jene Tratten nun ohne Accepte zurücklangten, so wurden sie nach kaufmännischem NsuS sofort präsentirt, welche verpflichtet gewesen wäre, um ihre Solvenz aufrecht zu erhalten, daö für den Verkauf derselben erlangte Geld zurück- zustellen. Aber im Stillen wurde uni eine Frist gebeten, und als dem abwesenden Chef des großen Hauses die Kunde von diesem Ereigniß tclegraphrrt wurde, so gingen ihm die Augen au^ und er erkannte sofort, daß der Wiener Platz sich in einer gefährlichen Lage befinde, und daß die Speculation jene Grän- zen uberschrillen hatte, welche die Vorsicht und die Solidität vorscyreiben. Eine telegraphische Ordre traf hier ein, die vier- zehntägige Kündigung zu ertheilen, nach welcher aus verschiedenen Banken eine Summe von 14 Mill. Gulden an den Gin- leger zuruckgezahlt werden mußte. Die Flüssigmachung dieses großen Belanfes trug nicht wenig dazu bei, jene Banken,' welche mit einem kleine» Kapital arbeiten, in eine Geldklemme zu versetzen, welche sich sofort dem Markte mlttheilte. Die Un- solidltät und Schwindelhaftigt einiger weniger Individuen hat in solcher Art dazu beigetragen, um die an-brechcnde Krise in arger Weise zu verschärfen." Wien. Der Erkurfürst von Hessen läßt in einem Prager Sölalte erklären, daß er weder direct noch indirect bei einer österreichischen Bank betheiligt sei. Von mehreren Seiten war behariptet worden, daß er, wie der Erkönig Von Hannover, zu den Gründern der „Wiener Bank" (deßhalb auch Fürstenbank genannt), deren Aktien von 285 auf 90 Gulden gesunken sind, gehört habe. Man erzählt auch, daß der Örter Georg V. der mit der Liquidation bedrohten Bank mit einigen Millionen zu Hülfe gekommen sei, da sehr viele Mitglieder des „königs- trcnen" hannover'schen Adels bei der Erhaltung dieses Instituts interessiri sein sollen. jtrnfail, 13. Sept. Die Versammlung polnischer Me- dicincr und Naturforscher wurde heute bei großer Tbeilnahme Seiten- der Mediciner Galiz end, Posens, einiger Professoren aus Warschau, sowie der Lllediciner Polens im MagiflratS- faaje durch drn Universitäts-Professor und Präsidenten de- hicsigen Gelehrtenvereinö, Dr. Player, eröffnet. In einer längeren Rede begrüßte derselbe die zum erstenmale versammelten Naturforscher aus den historischen Landen Polen-, er sprach von der Aufgabe der Zusammenkunft und fügte hinzu, daß er die Versamuielten im Namen der Wissenschaft, aber auch al# Landsmann und Bruder begrüße. Nach den Begrüßungs-Erwiederungen wurde zum Präsidenten für die ferneren Sitzungen Dr. Mayer, zum Vlcepräfidenten Dr. Galenzow-ki au- Parigewählt. Nachmittag findet die feierliche Eröffnung der na. turhistorifchen und medicinischen Au-stektung statt. Paris, 12. Sept. Die Journale bringen die Nachricht, daß Prinz Napoleon gestern abgereist ist, um eine Cee-Ercursion an die sranzöfifchey uut> italienischen Küsten zu machen. Seine Abwesenheit wird ungefähr 14 Tage dauern. — Der Kaiser ist heute wieder nach Paris gekon.men, um, wie die „Libertv" sagt, durch seine persönliche Anwesenheit die Wiederherstellung seiner Gesundheit z>i bezeugen. Philadelphia. Am 5. d. hat sich in dem Kohlenbezirk Avondale, welcher bei Plymouth in Pennsylvanien liegt, ein stwßes Unglück zugetragen. Als die Leute am genannten Tage erfuhren, geriet^ ein 300 Fuß tiefer Schacht auf dem Grunde in Brand, wie es scheint, weil das Gebälke um den Ventilationsofen übermäßig trocken geworden war. Zn wenigen Mi- nuten standen der Schacht und die Gebäude »berhalb desselben in Flammen. Das 'Feuer wüthtte mehrere Stunden, Trümmer und Asche stürzten in den Schacht hinein und füllten ihn. Drunter waren 202 Männer und Knaben f man kann nicht um^in, anzunehmen, daß sie sämuitlich umgekommen sind. — Am 9. hat man mit unsäglicher Mühe 202 Leichen an die Oberfläche gebracht. Redaclion, Druck und Verlag der Brühl'schen Druclerei (Fr. Kyr. Ptettch) in Gtetzen.