g ,b»htu a •■s b>i $! der ^oron t|)n ltthfltfn, Uie ?fl9Urt i?8"’ ’l^ft als in K worben V“ b^«n. im Uu;,n/18 Hun- ,u' »«rf* L--ch- 7"°' wieher e 7 flue^Ht, ha 8 6?trben sollte, die su ">tnkhmkn sei ,l'n gar ni»t berührf ^^kni 9,ft,nt(,($flU, r”' H°lgericht-.A^, H'tkrn ein Lstrival. ntf der Äorßtzende ^dlgkeit dafür btt, •w-h«n. Mittbrtni gemalt, Hnjablung erforderlich * W bi(; d4 und DittiSüg de. lb'larten beireij'm,- "" ubrt 15,5(0 (^in.. fnKfn l’M man nach 'i bin und jUlück be- >rg ;u Fuße gingen, i'rtr des Vermögend, ?en Rüthsckllb hinter- ’iillionfn Francs. Bei olewgüe Lumme am w Witterung bringen ’ sprichwörtlich gnvor.- ruxäiscde Lufiocean ist tn Niveau, das Lust- : ßod groß, allein die unk verlaufen statt :cn Schottland gegen tt mitten durch Cem . anMche Maler und Mähern jofolge, daS ja ronliruiren. Cin fcat tint \t\x starke ^wei Arme autiouftn, tl tat Ra) lungebeii. ein Gewicht, «AM >r dem Rabe in ein r,n angebracht. Ta! >erb^derl schwankeode cht.) Ein Blatt au« und fanden ein neue« ratrie Sie benutzt« jui daran ju reiben, ; Schaden verursachte. 8üft. Eioein von der iur Adhulfe. 7" it ließ sich flllt I, Diese wurden nun r.n ,n 8u«di i,a,m W*"’®? r s«•»' '!* i Ü4 It« »?'t .„Ul tarn.» H< t«“- • ■" “* *3X ritze- f mP flur (3414) m billig obf w MctlüN, 3409) S 228 Garten auf der Sternwarte oder am alten Schlag, 113 5300 Wellen □JUftr. 156 Acker zwischen dem Wetzlarer Weg und der Lahn, 152 Wiese daselbst, 132 Acker daselbst, 131 Wiese daselbst, 318 Acker daselbst, DOM Das Magen Zul in i 1 engl. Pfd. Topf ä fl. 5.33. Zu haben in In Giessen 3463) Meine sämmtlichen Leipziger Meßwaaren, bestehend aus den modernsten Damen-Kleiderstoffen, Tuch, Buxkins ic. Ich mache besonders aufmerksam, daß in Folge des so sehr bedeu- tenden Wellabschlags schwarzes Tuch, von 1 fl. 12 kr. pr. Elle an, und schwarzen Buxkin zu 2 fl. 30 fr. pr. Elle, in schöner Qua- jdiit Prügelholz, Stockholz, Astprügelholz, Stammprügel I. Cl-, Stockholz, Reiser, Donnerstag den 22. April, Nachmittags 3 Uhr, auf dahiesigem Nathhause öffentlich versteigert werden. Der Masseeurator: Krausk opf. Eichen-Scheidholz', Buchen-Prügelholz, Eichen- „ Aspen- „ - Nadel- „ Buchen-Stockholz, Nadel- Eichen- 3394) Montag den 19. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf Ansuchen der Wittwe des Balthasar Vetzberger dahier folgende Immobilien auf dabiesigem Rathhause, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, als: OKlftr. 19 Hofraithe in der Sandgasse, neben Philipp Neeb, 5 Hofraum, Scheunenantheil, Schweinstall u. Miststätte, 7 Grabgarten bei der Hofraithe. Der Garten liegt an dem Stadtgraben und wurde früher Gerberei darin betrieben. den 12. April 1869. In Auftrag: Fr. S em m l er. Der Anfang ist am Hundskopf, am Weg nach Daubringen. Wieseck, den 15. April 1869. Groß herzogliche Bürgermeisterei Wieseck. ........Lang. Holzversteigerungen in den Gräflich Solms-Laubach'schen Waldungen. 3468) Zur Versteigerung kommen: I. Montag den 19. April I. I. in dem an versteinter Straße gelegenen Districte Ras- serwald bei Altenhain, nach Zusammenkunft am Altenhainer Teich Vormittags 10 Uhr: 480 Stecken Buchen-Scheidholz, 130 „ „ Astprügelholz, 90 „ „ Stockholz,, 30 „ „ Reisholz, mehrere Flächenabtheilungen Kohlreiser. II. Dienstag den 20. April l. I. in dem unmittelbar an der Friedrichshütte gelegenen Districte Borngraben, nach Zusammenkunft um 10 Uhr Vormittags in dem Bär'- 20,172 3402) A ertn Moritz Weil.jun.. Allerbeiligenslroße 76, Frankfurt a. M- HofFsche Malz-Gesundheits-Chocolade , vorzügliches Heilnahrungsmittel, bester Ersatz des aufregenden Kaffee’s, äusserst wohlschmeckend. HofFsche Brust-Malz-Bonbons, schnell lösendes Mittel bei Husten und Verschleimung, ohne Nachtheil für den Appetit, von angenehmem bittersüssem Hopfen-Geschmack. Hustcn von en sckickl, lnng j1 Mitt" langst ntM id bki nickt ve (eitty J’ 19/4a 19/s 19/5a 19/g Moritz Heichelheim Das 3375) Die zur Schreyvogel'schen Con- cursmasse gehörigen Grundstücke: Laubach, am 6. April 1869. Gräfliche Oberförsterei. Thum. 20 meist im Districte Giehern lagernd' Eichenstämme von 8 bis 18 Zoll Durch messer, 3452) Die Materialwaarenhandlung von Emil Fischbach, Seltersweg, empfiehlt: Waschpulver, aus schmutzauflösenden, unschädlichen Bestandtheilen zusammengesetzt, Waschblau, feinste Waizcnstärkc, Prima-Kernseife, feinstes Haaröl, aus reinem Olivenöl bereitet. 6 Stecken 43/4 „ 2 „ 33/4 „ 9 „ 3V4 „ 23/4 „ 6'/4 „ unb 'M. itftiiä. Mit i «H in ®it6c 1 Lindenstamm von 15 Zoll Durchmesser und 17 Fuß Länge. Die im Districte Eichelberg lagernden 6 Steckm Buchen-Schcid-, 2 Stecken Prügel- und 2Vz Stecken Reisholr werden, ohne daß man sie vorzeigt, ausgeboten werden. III. Mittwoch den 21. April l. I. im Districte Hirschroth, nach Zusammenkunft in den Hirschröther Wiesen Vormittags 10 Uhr: Hostversteiqenmq. 3420) Künftigen Mittwoch, den 21. d. Mts., von Morgens 9 Uhr an, sollen im hiesigen Gemeindewalde, Distric- Vz engl. Pfd. Topf i/4 engl. Pfd. Topf Vs «ngl. Pfd. Topf ä fl. 2.54. ä fl. 1.36. ä 54 Erz. den meisten Handlungen und Apotheken. Stecken Buchen-Scheidholz, „ „ Prügelholz, „ „ Stockholz, „ „ Reisholz, Kiefernstangen von 2 bis 6 Zoll Durchmesser. 3398) Aus einer der größten Fabriken ist mir der Verkauf von Strohhüten übertragen worden und empfehle ich solche zu billigen Preisen. Zugleich empfehle ich mich im Waschen und Faconniren von Strohhüten. Gießen. Louis Gail, Hutfabrikant (Mäusburg). seiner toi Beachtenswerth für Brust-, Hals- und Lungenleidende! Dr. Hildebrandt s weißer tirdutcr-lkult-5i)rup, nach Vorschrift ärztlicher Autoritäten bereitet. Vorzügliches Hausmittel gegen alle catharrhalischeu Beschwerden. Preis: Vi Fl- 1 fl- 45 fr., 1/2 Fl- 54 fr., V< Fl- 27 fr. Alleinige Niederlage für Gießen bei (3413) Carl Frech, am Markt. Flur Nr. <0 in großer scheu Wirthschaftslocale zur Friedrichshütte 260 Stecken Buchen-Scheidholz, 60 — " * " 3433) Montag den 3. Mai b. I., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in der Freiherrlich von Milchling'- schen Waldung, die Oberseilbach genannt, Oberförsterei Treis a. d. L-, folgende Holzsortimente, als: 567/s Klftr. Buchen-Scheidholz, 16J/2 „ „ Prügelholz, I8V2 ii u Stockholz und 151/« Schock „ Reisholz öffentlich meistbietend an Orr und Stelle verkauft werden, wozu Kaufliebhaber ein- geladcn werden. Die Zusammenkunft ist an dem nach Alten-Buseck führenden Fußpfad. Marburg, am 14. April 1869. Der Freiherrlich v. Milchling'sche Administrator: ____________Kehr, Regier -Canzlist. 342 Nadel-Stämme, 2758 Cubikfuß enth-, 191 „ Stangen, 637 Hand- Drcsch- Maschinen, mit und ohne Strohschüttler, gleichzeitig zum Pferdebetrieb, oder für Wasserkraft eingerichtet, zu 88 fl. — Franco Bahnfracht bei Baarzahlung. — Garantie und 14 Tage Probezeit. 3436) Montag den 26. April und die folgenden Tage, von Nachmittags 2 Uhr an, werdest die zur Debitmasse des verstorbenen Justin Eberhardt dahier, Marktplatz B. 29, gehörigen musikalischen Instrumente und sonstige Mobilien, nämlich: 1 Pianino, 1 Clavier, 3 Harmonium mit 5, 412 und 4 Octaven, eine bedeutende Anzahl Violinen und Blechinstrumente, 40 Ziehharmonika, Klarinetten, Flöten, Guitarren, Contrebässe, Zithern, Znstrumentalsaiten, Stimmgabeln, 1 vollständiges Werkzeug für Instrumentenmacher, Ladeneinrichtung, 1 Comptoirpult, 4 Actien der Gießener Schützengesellschaft, Gypsfiguren, sowie verschie- oene andere Gegenstände, öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigert. Gießen, den 15. April 1869. Der gerichtlich bestellte Masseeurator: M. Pilger. co ~ r Wegen Aufgabe meines Geschäfts und baldiger Näu- mung des Ladens werden fämmtliche Waaren unter den Einkaufspreisen abgegeben. Georg JLiidekiny. HofFsches Malzextract-Gesundheitsbier, Heil- und Stärkungsmittel, lieblich schmeckend und erfrischend. HofFsches Malz-Chocoladen-Pulver für Säuglinge und Kinder als Ersatz der Muttermilch. Beseitigung der Schlaf- und 'Appetitlosigkeit. 3437) „Mit großer Freude habe ich die heilkräftige Wirkung Ihres Bieres an meiner Frau wahrgenommen. Sie litt seit Wochen an Schlaf- und Appetitlosigkeit und war dadurch so entkräftet, daß ihre große Körperschwäche das Schlimmste fürchten ließ. Mit dem Genuß Ihres sehr schätzbaren Bieres aber kehrten Schlaf und Appetit zurück und fühlt sie sich jetzt wieder ziemlich wohl. Sie wollen uns nun gütigst 2 Pfd. Malz-Chocolade Nr. 1 senden und den Betrag dafür, nach Abzug des Geldes für hierbei zurückfolgende leere Flaschen rc., durch Postoorschuß entnehmen. Sellin bei Bärwalde N./M-, 7. Februar 1869. Neumann, Lehrer. Des Hoflieferanten Johann Hoff Filiale, Köln. Depot in Gießen bei Julius Wallach, am Markt. Herrenkleider - Magazin von S. Flörsheim ____ empfiehlt: 5ÄE* Komplette Frühjahrs-Anzüge in neuesten und besten Stoffen, solid gearbeitet, ä 16, 18, 21 bis 28 fl. 385* Elegante Sommer-Paletots von 12 bis 28 fl. 385* Jacquetö, engl. Säcke, ä 7, 8, 9(, 11 bis 15 fl. Haus- und Comptoir-Röcke, Joppen, ä 2, 2V2, 3y2, 5 u. 6 fl. Beinkleider (moderne Desstns), ä 4, 5, 6, 9 bis 12 fl. Aufträge nach Maaß werden schnell und gut ausgeführt. Große Auswahl der neuesten Stoffe in deutschen, franzöfischen und englischen Fabrikaten. Liebig’s Fleisch-Extract aus Süd-Amerika (Fray-Beutos) der Liebig’s Fleisch-Extract Compagnie, London. Grosse Ersparniss für Haushaltungen. Augenblickliche Herstellung von kräftiger Fleischbrühe. Bereitung und Verbesserung von Suppen, Saucen, Gemüsen etc. Stärkung für Schwache und Kranke. Goldene Medaillen auf der Pariser Ausstellung 1869 und Havre Ausstellung H868. Nur ächt, wenn jeder Topf mit Unterschrift der Herren Professoren Baron J. von Liebig und Dr. HI. von Pettenhofer versehen. Detail-Preise für ganz Deutschland. 3441) Mittwoch den 21. d. Mts., von Morgens 8 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde, Di- stricten Hundskopf und Haide, folgende Holzsortimente versteigert werden, als- 10 Stecken Nadel-Scheidholz, 201 „ „ Prügelholz, Feilgebotenes 3459) Ein neue Sendung feiner Blumen, Ballbouquets, Kamellien-Blätter, Ranken, sowie auch einzelne Blumen; ferner eine große Auswahl Strohhüte, feine und ordinäre, für Herren, Damen und Kinder, zu billigen Preisen bei G. Räber, ___________________________am Kreuz. 3462) , Die käuflich übernommene juristische Bibliothek des verst. Herrn Hofger.- Nath Dörr beabsichtige ich zu äußerst billigen Preisen zu verkaufen. Sie. enthält namentlich: Archiv für die civilistische Praxis, 49 Bände von 1820 bis 1866, Archiv der Großherzoglich Hessischen Gesetze und Verordnungen, 7 Bände mit Register, Breidenbach, Commentar, 2 Bände, Glück'S Pandecten, 48 Bände, verschiedene Landrechte und Verordnun- 3461) Gelbe Johanni-Kartoffeln, Salat- Kartoffeln, sowie Kopflattigpflanzen, 4—500 Stück Krautpflanzen verkauft L. Hartmann, in der Schanz. 3425) Die erst voriges Jahr neu erbaute Halle an meinem Wohnhause bin ich Willens auf den Abbruch zu verkaufen. Kaufliebhaber werden gebeten, sich direct an mich zu wenden. Sophie Plank, Wittwe, Neustadt (Oswald's Garten.) Gartenmöbel in Guß- und Schmiedeeisen, Gartenlauben, Zelte, Beeteinfassungen, Blumentische rc. Gartcnwerkzeuge, Spritzen rc., (3381)_____________bei Emil Pistör. 3352) Eiserne Gartenmöbel: Tische, Bänke, Stühle u. a. mit Sprungfedersitzen empfiehlt_____________I. G- D. Bapst. 3426) Eine noch sehr gute doppelte Haus- thürc, mehrere Stuben- und Stallthüren, owie ein kupferner Waschkessel, sind zu verkaufen bei I. Rothenberger, Lindenplab. 13625 Wellen Buchen - Reiser (Stamm- Reisholz), 400 „ Eichen-Reiser, 2675 „ » Nadel- und Aspen-Reiser, 22 Stämme Eichen-Bauholz von 5 bis I6V2 Zoll Durchmesser und bis zu 50 Fuß Länge, mit 665 -Cubikfuß, 1 Stamm Aspen-Werkholz von 13Vz Zoll Durchmesser und 40 Fuß Länge, 27 Stämme Nadel - Bauholz bis zu 9 Zoll Durchmesser und bis zu 60 Fuß Länge, mit 576 Cubikfuß, 46 Eichen-Stangen, mit 124 Cubikfuß, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gleichzeitig kommen auch 2 Birken-Stämme und 2 Kirschbaum-Stämme, ohne Ausmessung, bei der Kirche zur Versteigerung. Die Zusammenkunft ist im Ort. Beuern, am 14. April 1869. Grobherzogliche Bürgermeisterei Beuern. ________________Otto._____________ 3379) Donnerstag den 22. April sollen in der Wohnung der Unterzeichneten wegzugshalber folgende Gegenstände gegen gleich baare Zahlung zur öffentlichen, freiwilligen Versteigerung kommen, als: 1 Kleiderschrank, 1 Schreibpult, 2 Bettladen, 2 Schränke mit Glasaufsatz, Tische, Stühle und sonstiges Hausgeräth. Auch sollen sehr gute Herrenkleider, nebst Stiefeln und. Schuhen, mitversteigert werden. Domänen-Pfandm. Sehrt Wittwe. ArlMkrlMdums -Verein 8 Beschäftigung bei H. Brauburger, Lackirer. bei 1. Heu 3365) Hamburg. (3363) Schmied Unverzagt^miethen. fen bei Carl Frech, in Gießen. H a n i t s ch, Schuhmacher. Niederlage bei (3417) 'Ächt' kaukasischer' 3450) Ital. Maccaroni, ächte Eier- aemüscnudcln empfiehlt Emil Fischbach, Seltersweg. 3463) Bei Unterzeichnetem können Zimmergefellen gegen guten Lohn Be- chäftigung haben. I. Alker. 3402) 5 Jahrgänge der Gartenlaube, aut erhalten, sind billig zu verkaufen bei Wilh. Klee. 3447) Neue Zugwagen, mit 8 bis 15 Gentner Tragkraft, stehen billig zu verkau- Feytona. Feytona. 3415) Das berühmte amerikanische Mittel beseitigt augenblicklich jeden Zahnschmerz! _____ 3424) Bei Frau Ferber im Hessischen Hof sind gute Kartoffeln zu verkaufen. Auch ist daselbst im Seitenbau ein möblir- tes Zimmer für 3 fl. monatlich zu ver- 3353) Ein Familienlogis wird pr. Juli frei bei S. Weimersheim. 3469) Montag den 19. April, Abends Uhr: Generalversammlung im Locale des Herrn K. Heil. Tagesorbnung: 1) Berichterstattung des Vorstandes. 2) Wohl eines Rechners für die Sparkasse. 3) Ausflug. 4) Vortrag. Wiederbeginn des Unterrichts Dienstag Für Kinder, welche die Muttermilch entbehren, sowie für Diejenigen, deren Verdauungs- Organe besonderer Schonung bedürfen, gibt es nichts besseres, als Friedrich Röhrich's rühmlichst bekannter Arrowroot - Zwieback, erfunden und mit dem besten Erfolge angewandt von der berühmten Geburtshelferin und promovirten Doctorin, Frau Prof. Heidenreich, geb. v. Siebold. Dieser Zwieback ist stets vorrathlg in Paqueten ä 10 kr. bei (3411) Julius Wallach, in Gießen. Aecht bei Carl Frech, in Gießen. Herrn G. A. W. Mayer in Breslau. Jahre langer Husten. Ich kann nicht umhin, Ihnen meinen Dank auszusprechen für Ihren Brust-Syrup! Wenn man Jahre lang an anhaltendem Hustcn gelitten, von den Herren Aerzten von einem Badeorte in den andern geschickt, ohne Linderung wenn nicht Heilung zu erfahren und nun endlich eiiij Mittel gefunden hat, welches man Jahre lang gesucht, so werden Leidensgenossen die Freude des Patienten ermessen können. Mit besonderem Vergnügen spreche ich diese Anerkennung aus, indem ich! nicht verfehlen werde, Ihr Fabrikat allseitig zu empfehlen. Leipzig, den 11. Juni 1868. Ludwig Benary, Krufmann. Nur ächt zu haben in Gießen bei (3414) Fr. Bieler, am Kreuz. | Lilionese, entfernt üt 14Tagen alle Hautunreinigkeiten, ga- rantirt. Allein ächt bei Carl Frech, in Gießen. Vermischte Anzeigen. 3474) Auf der T^xtor'schen Hardt ist von morgen an die Wirthschaft wieder eröffnet. 3448) Stückstecken, Fichtenstangen, Tannenstangen, Eichenpfosten zu Spalieren, beschlagenes Bauholz, sowie alle Sorten run- des Holz, empfiehlt Jacob Köhler l. Buchbinder- Gesuch. 3470) Zwei tüchtige Arbeiter können dauernde Eondition erhalten und sofort eintreten bei Louis Vogelsberger, Hofbuchbinder (Darmstadt). Ortginal-Staats-Prämien-Loose sind überall gesetzlich zu spielen gestattet! Allerneueste Capital - Verloosung, garantirt und genehmigt von hoher Staatsregierung, in der nur Gewinne gezogen werden, nimmt am loten k. Mts. ihren Anfang. Der in obiger Staats- verloosung zu entscheidende Betrag ist ein Capital von Einer Million 390,000 Thaler, und finden diese in folgenden größeren Gewinnen ihre Ausloosung: Shk. 100,000. 60,000. 40,000. 20,000. 12,000. 2 ä 10,000. 2 ä 8,000. 2 ä 6,000. 2 ä 5,000. 4 ä 4,000. 3 ä 2,500. 12 ä 2,000. 23 ä 1,500. 105 ä 1000. 158 ä 400. 21 ä 300. 271 ä 200. 350 ä 100 und viele andere Gewinne ä 80 und 60 Thlr. ic. und deckt der kleinste Gewinn jedenfalls den Einsatz. Die Gewinne sind bei jedem Bankhause zu erheben. Originalloose (keine Promessen) ä 4 Thlr., ä 2 Thlr., ä 1 Thlr. werden gegen Baarsendung, auf Wunsch auch gegen Postvorschuß, selbst nach den entferntesten Gegenden, prompt und verschwiegen von mir versandt. Gewinngelder und amt-liche Ziehungslisten sende sofort nach Entscheidung jedem Betheiligten zu. In allerneuester Zeit zahlte ich in hiesiger Gegend wiedernm über 200,000 Thaler aus, daher bei mir der Zndrang zu Original- StaatSlooseu so enorm groß ist, daß ich daraus nusmerksam mache, daß man werthe Austräge ungesäumt eiusendeu wolle. J. Damiiiami, Bank- n. Wechselgeschäft. etwa 25 (Str., sowie gegen 6 (Str. Grummet, liegen in der Schulscheuer zu Mainz- lar zu verkaufen.____________________________ 3428) Zimmerspäne, ä Korb 6 kr., verkauft H- M. Jughardt, Lit. D. N. 219. Steinkohlen-Lager. 3393) Meine bekannten Fett-, Flamm- und Zicgclkohlen offerire einem geehrten Publikum zu den billigsten Preisen hiermit bestens. Bestellungen beliebe man bei den Herren Gebr. Wenzel am Kreuz, sowie auch in meiner Wohnung, zu machen. Gießen, den 11. April 1869. St. Hillenbrand, wohnhaft an der Klein-Lindener Chaussee im Chausseehaus. 3401) Die Stollwerck'schen Brust- Bonbons habe ich einer näheren Prüfung unterworfen und nachdem ich mich von ihrer vortrefflichen Composition überzeugt, keinen Anstand genommen, sie meinen Patienten zu empfehlen! Ich bescheinige hier* mit öffentlich, daß ich der Caramellen günstige Wirkung bei selbst langwierigen Ca- tarrhen, ganz besonders bei Reizhusten, wahrzunehmen vielfach Gelegenheit hatte. Districtsarzt »r. Walloth. In versiegelten Packeten mit Gebrauchsanweisung ä 4 Sgr. stets auf Lager in <*iessen bei C. W. Dietz, L. Frohn- häuscr u. Hofcond. Ed. Lind; in Aliendorf a. d. Lda. bei Apoth. C. L. Harb; in Butzbach bei Val. Wiesi- lcr; in Friedberg bei I. A. Windecker ; in Hungen bei A. Buch; in Dich bei H. C. Bingmann.____, 3359) Von den beliebten englischen fein gedrehten Strickwollen empfingen wir Sendung in den neuesten Modefarben und Melangen und ließen zur größeren Auswahl eine vollständige Musterkarte beifügen, so daß wir alle Wünsche, unter billigster Preisstellung in dieser Branche, rasch ausführen können. Gleichzeitig empfehlen wir weiße englische, Ringel- und farbige Strickbaümwolle, sowie fertige Beinlängen für Kinder in Rechts und Rechts, in weiß und farbig. I. A. Busch Söhne. 3454) Ein möblirtes Zimmer ist in der Neustadt Lit. D. Nr. 57 zu vermiethen. 3358) Bei Balth. Ganß Wittwe, Asterweg, ist ein Familienlogis zu vermiethen. 3390) Eine Familienwohnung ist zu ver- mielhen und sogleich beziehbar Neuenweg Nr. 134.__ 3345) Ein freundlich möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen. Neue Anlage. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 3418) Ein freundliches Logis ist zu vermiethen bei Wilh. Kohlermann, Küfer. 3346) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei ______Wernhard Brück, Flügelsgasse. 3383) Am Seltersberg ist an einen ru higen Herrn eine möbtirte Stube mit Ca binet zu vermiethen. Näheres bei der Expedition d. Bltts. Haus - Verkauf. 3422) Wegen Familienverhältnissen ist in Offenbach ein Wohnhaus nebst Hintergebäude in schönster Lage der Stadt zu verkaufen, in welchem seit mehreren Jahren eine Wirthschaft nebst Spezereigeschäft mit Vortheil betrieben morden ist, und welches sich namentlich auch zum Betrieb einer Bäckerei eignet. Die Bedingungen sind vor- theilhaft und kann der größte Theil des Capitals stehen bleiben. Franco-Offerten unter B. G. 514 besorgen die Herren Haa- senftein tS Vogler in Frankfurt a. M. 3356) Ein Stück Land im alten Feld ist zu verkaufen. Näheres bei der Expedition dieses Blattes. 3427) Ein noch neuer Confirmandenrock ist zu verkaufen bei I. Rothenberger, Lindenplatz. 3421) Specialitäten für Kaufleute und Markthändler, als: Zuckerpfeifen, Zncker- cigarren, Malzbonbons, Devisenbonbons, Zuckerfiguren, Knallerbsen, bemalte Schachteln, Pfeffernüsse, Makronen, Bisquits, Quodlibets, Zuckerstangen, Dragöe, geröstete Mandeln rc. rc. zu sehr billigen Preisen. Bei Abnahme von 12 Pfd. Emballage und Transport frei, empfiehlt die Zuckerwaaren- und Dampfchocolade-Fabrik von Gebr. Eichberg in Darmstadt. 3429) Bei Ludwig Keßler im Löwen zu Großen - Linden sind schöne Setzkartoffeln, das Malter zu 2 fl. zu verkaufen. 3382) Häckselmaschinen, bester Con- struction, bei_____________Emil Pi stör. 3409) In keiner Haushaltung soll fehlen: Universal - Magen - Liqueur, genannt Victoria, von Franz von Metternich in Main-z Das einfachste und sicherste Mittel gegen Magenleiden aller Art- Zu haben in ganzen Flaschen ä 1 fl. 24 kr., „ halben „ ä — „ 45 „ „ Viertel- „ ä — „ 24 „ bei Ednard Lind, Conditor in Gießen. 3454) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei G- H- Balser, Seltersweg. 3389) Im Brühl'schen Hause am Canz- leiberg ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 3371) Bei Metzger Geismar in der Neustadt ist von Johanni an ein Bodenraum zu vermiethen. Auch ist daselbst ein Hausen Mist zu verkaufen.______________ 3372) Zwei freundlich möblirte Zimmer, das eine mit Cabinet, sind zu vermiethen 3360) Auserlesene gute Kartoffeln billigst bei __________Gg. Jughardt. Wohl m beachten. M3406) Neues verbessertes Pollntions- Verhinderungs-Instrumcnt, ärztlich empfohlen , empfiehlt allen an nächtlichen Pollutionen Leidenden, für 1 Thaler incl. Gebrauchs - Anweisung, Mechaniker E. Kröning, in Ballen st edt a. Harz. 3355) Zwei gut möblirte Zimmer mit Cabinetten, sowie ein Mansarden-Zimmer, sind zu vermiethen bei Wittwe Martin. 3455) Zwei möblirte Zimmer, das eine mit Cabinet. sind zu vermiethen bei Buchbinder Hoffmann (Seltersweg.) 3351) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- net ist zu vermiethen bei ________Hofger.-Advocat Krauskopf. 3348) Zwei Familienlogis sind zu ver- iniethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 3431) In Lit. B. Nr. 31 (Wochenmarktsplatz) tft ein großes Parterre-Zimmer, welches sich sehr gut zu einem Laden eignet, |3u vermiethen. den 20. April. Die Mitglieder werden auf den §• 25 der Statuten aufmerksam gemacht. Der Vorstand. 3467) Ein gnter Arbeiter findet dauernde Vormiethnngen. 3430) Eine Scheuer, welche als Lagerraum benutzt werden kann, ist zu vermiethen bei Conditor Sattler, Seltersweg. 3397) Eine große geräumige Scheuer nebst einem Stall ist zu vermiethen bei _____________Peter Vogt I. Wittwe. 3403) Ein Zimmer nebst Cabinet, mit ober ohne Möbel, ist zu vermiethen bei ______Julius Wallach. Zur Nachricht! Einem verehelichen Publikum die ergebene Anzeige, daß i>te Wirthschaft zur Heuchelheimer Mühle wegen baulicher Veränderung vom IN. d. Mts an bis aufWeiteres geschloffen bleibt. W. Rinn. 3347) Einen kräftigen Hausburschen sucht ___________________Fritz Fürst. 3419) Ein tüchtiger Geselle und ein ordentlicher Junge werden gesucht von Wilh. Kohlermann, Küfer. H Küfer-Waareu ul großer Auswahl, zu billigen Preisen bei ___________H. Schmall, Lindenplatz. 3444) Strohhüte, Blumen und Bänder empfiehlt in großer Auswahl ______S. Flörsheim. 3445) 10 Malter Kartoffeln werben billig abgegeben bei Louis Senner. 3370) Jrn Seipp'schen Hause am Seltersweg ist ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet zu vermiethen._________________________ 3154) Mehrere möblirte Zimmer finb zu vermiethen Neuenweg Lit. B. Nr. 194. 3456) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist in meinem vormaligen Hause hinter ber Kirche zu vermiethen. _______________Wittwe Mar guth. 3457) Im Hause bes Herrn Dr. Felsing ist ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen. 3366) Circa 30 (Str. Hcu verkauft Conrab Schmibt, ____________________Mäusburg._____ 3460) Gelbe Weiben-Stämmchen, Schießerstangen, Fischbiegel, sowie 8 bis 10 (Sentner gutes Heu verkauft L. Hartmann, _________________________in ber Schanz. 3309) Gute Früh- unb Spätkartoffeln sind zu verkaufen bei Jer. Becker Wittwe, Neuenweg. 3449) Besten Maikräuter-Wein-Sy- rup empfiehlt zur geneigten Abnahme __________ (Sb. Linb, Hofconbitor- 3443) Das Neueste in Sonnenschirmen ist eingetroffen bei S. Flörsheim. 3380) Dunagyps unb künstlicher Dün- ger bei_____________ Emil Pistör. 3376) Die neuesten Capothüte empfiehlt zu sehr billigen Preisen________M. Heß. 3451) Extrafeines Birnen - Gelee empfiehlt ' Emil Fischbach, _________________ Seltersweg. 3378) Eine große Partie Crinolinen finb mir zum Verkauf übergeben unb gebe ich bieselben, um schnell barnit zu räumen, auffallenb billig. E. Eichenberg. 3464) Eine Partie sehr gutes Heu, auch Stroh, ist zu verkaufen bei ______________Ernst Wallenfels. 3377) Ein gut gehaltener Wiener Flügel wirb wegen Mangels an Raum billig abgegeben. Das Nähere bei ber Expebition b. Bltts. 3458) Ein freunblich möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei ___________________Carl Schulze. 3337) Ein schön möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen. Louis Petri II., Neuenweg. jil-6 Eil1"! Wr I jif« i II tl 1W, ii V/it MN ■I lä -: ilfiu | Die deutschen transatlantischen DampsschiMhtt-Gesellschasten. ——*00$00-»---- Auszug aus der New-Uorker Haudelszeituug Nr. 1038. Mitgeiheilt von Chr Wallenfels jun. Die Dampfschiffe der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft haben im Jahr lb6«, wie aus nachstehender Zusammenstellung ersichtlich, bei ihren Fahrten nach New-Jork den Vor- ranq vor den Bremer Dampfbooten eingenommen, indem die Hamburger Dampfschiffe durchschnittlich um 12 Stunden kürzere Reisen nach New-York machten und außerdem 1221 Passagiere mehr expedirteu, als der Norddeutsche Lloyd in Bremen. Wohmings-Anzeige. 3384) Von jetzt an wohne ich im Gasthof zum Einhorn. Anmeldungen zum französischen Unterricht werden täglich entgegengcnommen. E. R iquiez. „HeitrrKkil". 3472) Die auf den 18. April bestimmte Tanzunterhaltung findet erst am 23. April, Abends 7 U h r, im Gasthof zum ^Prinzen Carl" statt. Der Vorstand. Reisedauer der Dampfschiffe der Hamburg-Amerikanischen Packetsahrt-Actien-Gesellschast in 1868 und Anzahl der mit denselben abgegangenen Passagiere. । Von Southampton nach New-Bork. Reisedauer der Dampfschiffe der Norddeutschen Lloyd-Dampsschifffahrt-Compagme in 1868 und Anzahl der mit denselben abgegangenen Passagiere. Von Southampton nach New-Bork. 3361) Ein braves Mädchen wird gegen hohen Lohn in Dienst gesucht. Nähere Auskunft ertheilt die Exped. d. Bltts. 3385) Meine Wohnung befindet fich von heute an in dem Haufe des Herrn Hofger.- Advocaten Krauskopf, par- Dampfer. Von Southampton. In New-Bork. Reisedauer. u Dampfer. Vou Southampton. In New-Bork. Reisedauer. terre. (Seltersthor). Giepen, den 12. April 1868. G. W. Koch, Zahnarzt. . i II c'Ä- ( a Monat. Tag Monat. 'S *1 Stur den. S- Monat. Tag Monat. 1 Tag ffl M Strn den Wohilungöverandcrung. 3374) Einem geehrten Publikum zeige ich 1S67. 1868. 1867. 1867. Hammonia. . . Germania . . . Allemania . . • Cimbria .... December 1868. Januar Februar 25 10 21 7 Januar Februar 4 23 5 16 10 12 11 9 4 13 23 12 186 136 147 299 Hermann . . - Deutschland. • Bremen .... America.... December u u 10 17 24 31 December 1868. Januar 22 301 6 12 11 12 12 12 17V4 13 17 5 338 250 137 135 ergebenst an, daß ich von jetzt an in der Wallthorstraße, vis-ä-vis dem Cafö Leib, wohne. Zugleich empfehle ich mich in allen in mein Fach einschlagenden Artikeln hiermit bestens. Fr. Willdstrumpf, Germania . ■ • "März April Mai 6 März April 20 13 17 623 Weser..... New-Aork. . . Union..... Deutschland • • Hansa..... Bremen .... Weser..... 1868. Spengler. Allemania • • • Cimbria .... Saxonia.... Hammonia. . . Germania . . . Allemania . - • Cimbria .... 13 20 27 3 17 24 1 25 31 8 15 2 6 12 12 10 12 11 14 12 10 8 9 16 5 7 12 572 665 701 672 674 868 755 Januar Februar 7 14 21 5 11 18 25 Februar 19 28 2 16 23 4 8 12 14 12 10 2 2 17'/2 1 23-/4 1 125 118 189 357 223 297 387 3386) Ein Kellnerlehrling zum baldigen Eintrittgesncht im Rappen. Mai Marz 12 14 12 3387) (Sin braves Kindermädchen wird zum baldigen Eintritt gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. Saxonia.... Hammonia. . . Germania . • • 8 15 29 Juni 20 26 9 11 10 10 22 10 18 793 783 671 Hermann . . . New-Aork. . . Union..... März 3 10 17 » 17 24 28 13 13 10 153/4 18 8-/?. 566 602 647 § Spansau Allemania . . . Holsatia .... Cimbria .... Juni 5 12 19 16 22 29 11 9 10 16 4 813 695 787 Hansa..... Bremen .... Weser..... April 24 31 7 April 4 13 19 11 13 12 6 33/4 7 664 603 670 heute Abend im Darmstädter Haus. Saxonia .... Hammonia. • • Juli 26 3 Juli 7 13 10 9 20 21 758 678 Hermann . . • Union..... 14 21 Mai 26 3 11 11 21-/2 14-/2 639 666 Staufenberg. Germania . . . Allemania . . . Holsatia .... Cimbria .... 10 17 24 31 August 21 28 2 10 10 11 9 10 11 6 8 6 634 686 689 766 Deutschland. • Hansa..... Bremen .... America .... Mai 28 5 12 19 » 9 17 24 31 10 11 12 11 183/4 15-/4 2-/4 22'/4 747 699 776 732 3475) Sonntag den 18. d. Mts. zur Eröffnung der Sommersaison Tanz-Musik, Saxonia .... Hammonia. . . Germania . . . Allemania . . . Holsatia .... August 7 14 19 11 24 10 14 7 667 820 Weser..... Hermann . . . Union..... Deutschland. • Hansa..... Bremen .... America .... Weser..... Hermann . . • Union..... Juni 26 2 Juni 5 13 10 10 4-/2 18-,2 734 658 wozu ich ergebenst einlade. Heinrich Fink. September 21 28 4 September 2 9 14 21 27 6 14 21 11 12 9 18 2 14 2 6 15 7 13 709 507 628 531 748 495 691 652 9 16 23 30 7 14 21 28 i 20 27 4 11 18 25 1 8 10 10 10 11 10 9 10 10 9 ll3/4 23 5-/4 14 22>/2 17-/2 17'/4 695 712 808 709 682 718 687 729 3396) Ein Dienstmädchen wird zum 15. Mai oder 1. Juni gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Cimbria .... Westphalia. . . Hammonia. . . Germania . . . Allemania . . . October 11 18 25 2 9 October 10 9 10 12 11 Juli August 3453) Ein braver Junge kann in die Lehre treten bei G- H. Ledermann, Herrenkleidermacher, Asterweg A. 105. Holsatia .... Cimbria .... Westphalia. . . Hammonia. . . Germania . . . Holsatia .... Cimbria .... Westphalia. . . November 16 23 30 7 13 28 i 5 112 November ", n December u 27 3 0 IS 21 7 117 122 1 w . 11 10 11 10 9 12 11 10 4 5 5 13 8 850 765 725 748 350 478 213 201 New-York. . . Deutschland. . Hansa..... America.... ! Weser..... । Hermann . . . Union..... । Bremen .... Deutschland. . August September 4 11 18 25 1 8 15 22 29 September 17 22 3( 6 12 19 25 3 10 12 10 11 11 10 10 15-/4 8-/2 10 21-/4 11V, 12 643 772 762 661 713 640 762 432 675 3400) Strohhüte werden gewaschen, gefärbt und nach neuester Fa L 7'^pril 1888. ^4ahnarzt^ erälldrWg. 4USm P°J lG an in ber ^S.MeSeib Ollv ,(9 mich ui alien ^ulditrumpf. __^pengler. »berg. : 18. d. Ms. M Er- liion ?t u f i f, ilabt. Heinrich Fink. Ftmäöchcn wird zum i gesucht. Näheres bei Zunge kann in die ermann, . Merweg A. 1(>ö. werden gewaschen, eiter sZaeon sa?onnirt; ^arbeiten in und außer von 3uianna Weiß.- ,e M bügeln wirb gt fltucnwrg B-117, nute sucht einen Dienst bei der Erped.d.Bt 3unge kann in bit H. Schäfer, Treckslet^ efelle kann in Ndü Lehre treten bei üsermeisttr Fndrt^ Zunge kann bei mit rümpf, Spengler-^ r das Sophakifsen gc- ^u^Poürttdten^ r»85 ff; Oiä. ,L, feiert dn S-w- -,,i ®itl. Um IV ,n untberCWn« ann, Df«»- Bltch ann) W ®r* eihinfl •rt 12 kr. Aeikage zu Mr. 45 des Aießener Mnzeigers Tagesordnung: 1) Beginn der Schießübungen und Festsetzung der Schießtage: 2) Beschlußfassung über ein eingegangenes Gesuch. Der Vorstand. Bekanntmachung. Der Vormittags- Gottesdienst beginnt nun wieder um 9 Uhr. Ätrd)4idt>e Anzeigen Evangelische Gemeinde zu Hießen^ G o t t e S d i e n st. Am 18. April. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. (Feier des heil. Abendmahls). Nachmittags: Mitprediger-VikarVigelius. Kopulirte. .. D/n: 10. April. Heinrich Vogel, Sta- ttons-Asststent bet der Main-Weser-Bahn Ml er, heimathsberechtigt zu Worms, des Würgers und Zimmermanns zu Semd, Io- tlaiLn ^a,n .^oget, ehelicher Sohn; und Katharina Ziegler, des verstorbenen Bür- gers und Wirths zu Oppenheim, August Ziegler, eheliche Tochter. Den 11. April. Heinrich Ernst Schrö- ter Burger und Schlosser an der Cöln- Gleßener Bahn dahier, ein Wittwer; und Luise Konradine Elisabethe Wilhelmine t Schwall, des hiesigen Bürgers und Küfer- . metsters, Philipp Christian Martin Schwall eheliche Tochter. Getaufte. en ü- .A p r i l. Dem Bürger und Drechsler, Heinrich Emil Schäfer, ein Sohn, Karl Emil, geboren den 12. März. Den 15. April. Dem Bürger und Kaufmann, Karl Lony, ein Sohn, Georg Heinrich, geboren den 13. März. Beerdigte. Den 10. April. Georg Pfeiff, Orts- Londorf und Bremser an der Maln-Weser-Bahn dahier, alt 57 I. 8 M. T., gestorben den 8. April. ~^enJelben. Ein ungetauft verstorbener ^ohn des Burgers und Güterarbeiters an der Main-Weser-Bahn, Ludwig Karl Steinmeier, alt 2 T-, gestorben den 9. April- Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Dr. Seel. Vermischte Anzeigen. Schützmgcscllschast in Gießen. 3439) Die Mitglieder werden hiermit zu einer G c n c r n l v r r s a in m l u n g Montag den 19. April, Abends 9 Uhr, in's C nfs Ebel eingeladen. Scl-ulprnfurigen. Die öffentlichen Prüfungen unserer städtischen Schulen werden nächste Woche beginnen, und zwar sollen ' Dienstag den 20. April, Vormittags von 8-12 Uhr, die vierte und dritte Classe, Nachmittags von 2—o Uhr die zweite Classe und Mittwoch den 21. Aprtt, Vormittags von 8—12 Uhr, die erste Classe der Stadt- knabenlchule (Schulstraße), Donnerstag den 22. April, Vormittags von 8—12 Uhr, die vierte und dritte Classe Nachmittags von 2—5 Uhr die zweite Classe und Freitag den 23. April, Vormittags von 8—12 Uhr, die erste Classe der Stadtmädchenschule 4rtfdj6ädler zu fließen. 0nntag b en 18. April. Mgust Noll auf der Mausburg. Wilhelm Hartmann m der Neustadt. Carl Löber am Lmdenplatz. C u r i o s u m« - .Ei" Afrikaner berichtet, daß die überall so rasch einaetretene warme Alles in so auffallender Weise kräftig entwickelt Bat, baft SfdLninÄ“ ® Lmdenhof die Nachtigall vor einigen Tagen zum erstenmale geschlagen habe. (Orpheus.) i Epi Septische Krämpfe (Fallsucht) heilt der Specialarzt für Epilepsie Dr. O. Klllisch in Berlin, jetzt Mittel- Strasse Ar. O. — Auswärtige brieflich. Schon über Hundert geheilt. geprüft werden. Indem wir Vorstehendes zu Anzeige bringen, laden wir Aeltern und Schulfreunde zur Thetlnahme an diesen Prüfungen freundlichst ein. Gießen, 15. April 1869. Der evangelische Schulvorstand: Dr. Seel. Telegraphischer Bericht, mttgetheilt von dem Haupt-Agenten E. W. Dietz. Das Postdampfschiff des Nordd. Lloyd Union, am 1. April von New-Vork abgegangen, tst am 12. April, Abends 10 Uhr, wohlbehalten unweit Cowes eingetroffen. Feuilleton. Späte Vergeltung. Criminalnovelle von Fr. Wilibald Wulff. Still und einsam, jedes menschlichen BerklhreS bar, wie kaum ein anderer Fleck der Erde, lag die Watt. Es war im Anfänge des Octobcr-MonatS. Der Sturm hatte fast ununterbrochen acht Tagc rung an oer jinpc wigS gewüthet. Häufige Springfluthen hatten die Bewohner ber Insel in Schrecken versetzt. Jetzt schien die Gefahr vorüber, mit ruhigem Lächeln trat der Insulaner aus seiner Hütte, in welche das Unwetter ihn so lange gebannt, mit kundigem Blick untersuchte der Deichgraf die Schäden und Risse, die das tobende Meer am Deiche verursacht hatte, langsamen aber sicheren Schrittes watete der Schlickläufer in dem Schlamme, der sich an seine Sohlen klebte. So weit das Auge nur sehen konnte, war er das einzige lebende Wesen auf ber bleigrauen Ebene, welche sich gegen die weithin ausgetretenen Meeres- Wogen abdachte. Er war allein auf dem weiten Watteboden und nur das Krächzen einer Seemöve, die langsam über seinem Haupte dahinstrich, unterbrach die Grabesstille, welche ringsumher herrschte. Es ist ein trauriges Gewerbe, welches der Schlickläufer treibt. Er kämpft mit Gefahren, von welchen der Bewohner des festen Landes sich kaum einen Begriff machen kann. Jeden Augenblick droht der feuchte Boden ihn zu verschlingen, und wenn er auch die genaue Zeit der Fluthwiederkehr zu berechnen weiß, so ist er doch nie sicher, daß ihn das Meer nicht plötzlich überrascht, wenn er seine Entfernung vom flachen Lande nicht jederzeit sorgsam abzumesscn im Stande ist. Und wie gering ist die Ausbeute einer solchen gefahrvollen Wanderung, wie armselig der Gewinn, den er nach seiner Behausung zurückbringt, Holzsplitter, werthlose Scherben und selten ein Stück Metall und Kupfer sind es, was er findet. Ein Stückchen Bernstein bildet schon eine reiche Ausbeute und wie häufig vergehen Tage, ja Wochen, ohne daß ihm ein solches Glück lächelt. Heute irrte der einsame Schlickläufer auf der Watte umher, ohne auch nur das Geringste zu finden, was ihm auch nur den armseligsten Ertrag zu liefern im Stande gewesen wäre. Mehrere Stunden hatte er schon auf dem schlammigen Boden zugebracht und das Auge nach allen Richtungen hinschweifen lassen. Trübe Bilder zogen an dem schon ältlichen Manne vorüber und häufig wandte er den Blick nach der heimathlichen Insel, deren Kirchthurm den hohen Deich überragte, welcher dieselbe umschloß. Rur einem scharfen Auge war es möglich, dieses Wahrzeichen zu erblicken. Aber der Schlickläufer von Nordstranb hatte das Auge eines Falken. In jedem Blick, den er zurückwarf, lag ein Meer von Kummer und Herzeleid. Tiefe Furchen durchzogen das sonnverbrannte Antlitz und unter dem leichten Schifferhute stahlen sich spärliche graue Locken hervor. Er war von kräftiger Gestalt, aber seine Haltung war gebeugt, und wenn er sich aus der gebückten Stellung, zu welcher ihn sein Gewerbe verurtheilte, emporrichtete, um nach dem Himmel und nach dem Stand der Sonne zu sehen, zeigte sich in seinen Bewegungen eine Hinfälligkeit, die nur von starker, mächtig angestrengter Willenskraft zurückgedrängt werden konnte. Er war arm, so arm, daß rr nicht mehr wußte, woher er Brot schaffen sollte für sein Weib, für seine beiden Kinder. Erst in vorgerückten Lebensjahren hatte er geheirathet und die Sorge für seine Familie ihn vor der Zeit alt gemacht. Er erschien älter, als er es in der That war. Seit mehreren Tagen war sein Weib, das bisher rüstig geschafft hatte und ™ — - - Der Schlickläuser konnte kaum so viel verdienen, um die Kosten zu bestreiten, welche ihre Krankheit verursachte, wie hätte er für die Bedürfnisse seiner beiden Kinder, von denen bas Eine acht und das Andere sechs Jahre zählte, sorgen können? Vergebens bewarb er sich um Arbeit, vergebens war sein Bemühen, sich ein kleines Darlehn zu verschaffen, überall ward er abgewiesen. Der Jammer im Hause und das an seinem Herzen nagende Bewußtsein, seinen hungernden Kindern nicht einmal einen Bissen Brot bieten zu können, hatte ihn hinausgetrieben auf die Watte. Verzweiflung im Herzen irrte er umher, mit von Thra'nen verdunkelktem Blick durchwühlte er mit dem langen, mit eisernen Widerhaken beschlagenen Stock ben Boden oder griff mit zitternder Hand in eine Wasserlache, ob sich nicht auf dem Grunde derselben ein Gegenstand befände, der sich des Aufhebens verlohne. Aber ber Sack blieb leer, den er auf den Schultern trug. Von Zeit zu Zeit seufzte er tief aus und warf einen vorwurfsvollen Blick empor zum Himmel, als wollte er sagen, „Herr da droben, was hab' ,ich verschuldet, um solch' schwerer Prüfung ausgesetzt zu sein?" Dann raffte er sich gewaltsam auf und durchspähte mit verdoppeltem Eifer seine Umgebung. Trüb' und grau lastete der Himmel auf der weiten Ebene. Kein Sonnenstrahl durchbrach das düstere Gewölk und warf seinen belebenden Schimmer in das Herz des einsamen, verzweifelten Schlickläufers. Schon war es Zeit zur Umkehr, er hatte noch eine Stunde zu wandern, ehe er den Strand der Insel erreichen konnte und es war bis dahin noch eine gefährliche Strecke Weges. Mit leerer Hand heimzukehren und seinem Weibe, seinen Kindern nichts, gar nichts bieten zu können, das war ein Gedanke, welcher ihm das Herz zu- fammenzog und ihn fast wünschen ließ, von der bald heranbrauscnden Fluth ereilt zu werben. Aber er war ein zu guter Gattte und Vater, um diesen Wunsch in sich auskommen zu lassen. Fester umschloß er den schweren Stock, hastig trocknete er die Thra'nen, die ihm in den Bart gerollt waren, und wanderte, so rasch der schlammige Boden es erlaubte, in der Richtung nach Nordstrand weiter. Obschon er alle Hoffnung aufgegeben hatte, Etwas von Erheblichkeit zu finden, so hielt er doch den Blick stets auf den Weg vor ihm gerichtet. Hinter ihm schwand mehr und mehr die Küste des Hallig-Moor und bei jedem Schritte, den er vorwärts that, gewahrte er immer deutlicher den Deich von Nordstrand. Plötzlich hielt er inne — es war auf der Mitte des Weges. Sein Blick war auf einen dunklen Gegenstand gefallen, welcher etwa hundert Schritte vor ihm auf der Watte lag. Einen Fund erwartend, eilte Harms hinzu. (Fortsetzung folgt). Aetre Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr- Chr. Pietsch) in Gießm. b Hol n den Derll tr^rilt, tritt wW-" AchMhM' 6uiiut> m. HüssWittkl roiib M Mche ji Diej Breitling i bausckule c Ech ^wöillißf Str p11 $'<9 a u auch ein Sachkundiger nach Stuttgart geschickt worden, wo „chen warten." Oder mit anderen Worten: Wenn zu Lichtmeß heiterer Himmel, also schönes Wetter ist, so haben wir Polarstrom vorherrschend, welcher mit wenig Wafferdämpfen von minderer Spannkraft beladen ist; dieser geht allmählich nach dem Dove- schen Windgesetz durch Ost in Aequatorialstrom über, der mit Wasserdämpfen von höherer Spannkraft ankommt, also be- deckten Himmel und Regen oder Schnee bringt, bis nach un- j gefähr vier Wochen wieder der Polarstrom eintritt. Gegen Ende Februar (22. und 23. Februar) fallen Petri und Matthäus und es heißt die Regel: „Wie's Petri und Matthäus macht. So dauert'S vierzig Tag und Nacht." Ferner zu Anfang März (10. März) kommen die vierzig Ritter und vierzig Märtyrer: Diese haben denselben Grund, wie die zuerst betrachteten Vom April pflegt man zu sagen: „Der April macht'S wie er will." In diese Zeit fällt bekanntlich das FrühlingS-Aequinoctium mit seinen Stürmen, was in dem Steigen der Sonne und Passtren des Wendekreises seinen Grund hat. Eine andere Regel ist für den Mai. Den 13., 14. und 15. Mai sind die sogenannten drei Ei-manner PancratiuS, Servatius, BontfaciuS, und man sagt davon: „Vor PancratiuS kein Sommer Und nach BontfaciuS kein Frost." ES ist eine allgemein bekannte Thatsache, daß bei uns, die wir noch das Seeklima spüren, zn Ansang Mai eine bedeutende Depression der Temperatur, und häufig sogar Frost eintritt. ES ist dieß höchst wahrscheinlich eine Folge deS nördlichen Eisganges, eines mächtigen, kalten, mit EiS beladenen Stromes aus der Davids- und Hudsons-Straße, welcher, zu dieser Zeit in den Atlantischen Ocean sich ergießend, die Depression bewirkt, die sich noch bei uns fühlbar macht. Dieser Strom nämlich wirft den mächtigen, warmen, aus dem Golf von Rterico kommenden Golf-Strom zurück, der einen bedeutenden günstigen Einfluß auf unsere klimatischen Verhältnisse hat und seine Wirkungen bis in den hohen Norden, bis nach Spitzbergen, äußert. Dieß ist die wahrscheinlichste Erklärung dieser so häufig eintretenden, oft unsere schönsten Hoffnungen zu Grunde richtenden kalten Nächte und Fröste; es setzt daher kein Gärtner seine TreibhauSgewächse vor den drei Eismännern aus. Eine andere Bauernregel ist: „Nasser Mai, trockener Juni und umgekehrt," d. h. ist im Mai Aequatorialstrom, also Regenwetter, vorherrschend, so läßt sich mit ziemlicher Bestimmtheit annehmen, daß im Juni (und vier Wochen spater) Polarstrom, also trockenes Wetter vorherrschend ist. , Dieß sind einige Beispiele, welche sich noch beliebig »er. mehren ließen. ___________________ Sic er Mlbuni «8 5ii4viehvcili Organ des Cardinals Rauscher erklär» heute, es I < tvnce diesen Umstand Mer in da« g°h°ng-L>cht fetten; einstweilen findet es eenegcn Trost m ter -ö merkung, daß die Eltern des Kae'erS, der Erzherzog Franz Karl unv die Erzherzogin Sophie, sich bet Vem Nuntius einfanden; desgleichen der Erzherzog Karl Ludwig, zweitältester Bruder des Kaisers, mit feiner Gemahlin Maria Annunclata, der Tochter des Königs Ferdinand II. von Neapel, ferner der Her- zog von Modena und der französische Botschafter, Her- oa von Gramont. Als Stellvertreter des Kaisers erschien der Odersthosmeister Fürst Hohenlohe. Jener Theil des Kaiserhauses, welcher die Vermahlung des Erzherzogs Heinrich mit Fraulem Hoffmann mißbilligte (Franz Joseph l. hat seinem Vetter d>e^ Mesalliance noch immer nicht verziehen), ist durch die amerikanische Civilehe de« Prinzen Lou,S von Bourbon in hohem Grade alterirt worden. Ein Sprößling der orthodoxen Linie von Neapel, der eine Jüdin entführt und heirathet, welch etn Seandal. Da muß sich der alte König Bomba wenigstens dreimal im Grabe umdrehen. Paris, 13. April. Der „Temps" bemerkt zu dem Briese des Kaisers: „Wie dieses Schreiben in Erinnerung bringt, ist der 15. August 1809 in Cer That und in jeder Hinsicht em denkwürdiges Datum. Der Erbe Napoleons I. betrachtet e« niei eine gt- heiligte Pflicht, die hundertste Wiederkehr dieses Ta- qes in außerordentlicher Weise als ein nationales Jubiläum zu feiern. Diese dpuastische Eingebung wird aller Welt natürlich erscheinen, doch gibt sie gleichwohl zu einigen Bemerkungen Anlaß. ES st sehr wahr, daß Napoleon I. Frankreich die „Große Nation" genannt hat; aber eS wäre unrichtig, dar- aus zu schließen, daß Frankreich nicht auchvor Napoleon I. ein großes Volk gewesen ist. Frankreich bat nicht aus Vie vierte Dynastie gewartet, um |ei* nen Platz in der Geschichte zu bezeichnen. Am 15. August 1769 hatte es mehrere Jahrhunderte ange. häufter Größe hinter sich, und selbst um diese Zeit, I selbst unter der traurigen Regierung Ludwig X\ I fällte ein unparteiischer und kompetenter Richter, Friedrich IL, über sein Uebergericht in Europa ein Urteil, welches heute viel weniger begründet wäre. Seine Grämen selbst sind im Nordosten nicht dieselben ge- - blieben, welche sie damals waren; aber es wäre . grausam, bei Gelegenheit des kaiserlichen BnefeS 1 bei diesem schmerzlichen Punkte zu verweilen. Frank- reich hatte auch vor dem Auftreten Napoleon s I. ..männliche Tuaenden" i" re-oen. und ohne weiter, als 1789 zurucrzugehen, so gilt die Revolution, welche Napoleon nicht gemacht hat, in Anbetracht sittlicher Schönheit und Thatkraft für erhabener als das Kaiserreich, welches er gemacht hat. Jedermann erkennt übrigens an, daß der Despotismus niemals der Entfaltung der Charaktere günstig eine Pferdebahn besteht. Warschau, 3. April. Seit gestern Morgen, schreibt man der „Br. Z.", ist die Entdeckung einer großen Summe falscher Banknoten hier das allgemeine Tagesgespräch Schon seit ein paar Monaten circuliren hier sehr viele falsche 50 R - beistücke, die so gut nachgemacht find, daß nur die geub^! en Personen ihre Unächtheit erkennen. Vorgestern kam em Stu dent der hiesigen Hochschule iore erhalten habe. Auch dieser junge Mann wurde verhaftet, und van ihm geleitet, fand die Polizei bei einer Frau em.versiegeltes Packet, das nicht weniger als 140,000 Kubel in lautet 50-Rubelnoten enthielt. Da« Nähere über die Sache weiß man noch nicht. Sa viel nur ist bekannt, daß außer dem erwähnten Studenten nach drei seiner Collegen eingezogen sowie die gedachte Frau, die van hier abwesend war, au« der Provinz hierher gebracht wurde. Von einem au« Nordamerika heimgekehrten DeutjHen kommt uns folgender interessante und beachtenswerthe Brief ru • „Sie haben berichtet, daß General Grant, der neue Prä- sident der Republik, Herrn Stewart, den Eigenthumer de« größten SchnittwaarengeschäfteS in den Vereinigten Staaten, zum Finanzminister ernannt hatte_ und daß diese ^Nennung zurückgenommen werden mußte. Lassen Sie mick die ^«ressan. ten Zwischenfälle berichten, die davon Zeugmß ablegen werden, daß es drüben hochherzige Patrioten gißt. Die (5rnennun| Stewarts war ein Schnitzer; den» ein Gesetz verbietet daß I Niemand neben seinem öffentlichen Amte ein Privatgeschäft treiben darf. Grant, darauf aufmerksam gemach, beantragte, I diese Bestimmung aufzuheben, da eS Stewart nicht zuzumuthen sei, sein Geschäft, den Stolz seine- Lebens, aufzugeben. Stewart selbst erbot sich zu dem ungeheueren Opfer, sein Geschäft durch drei besonders ernannte Männer fuhren zu lassen und den jährlichen Abwurf desselben von beinahe 5 Millionen I Dollars den WohlthätigkeitSanftalten der Stadt Newyork zu Überweisen." Solcher Patriotismus stellte selbst Peabody m Schatten, dem Präsidenten fiel vor Staunen die Elgarre au« I der Hand und er konnte einige Minuten lang nicht antworten. I Dennoch mußte der Antrag abgelehnt werden, um nicht mit einer Unregelmäßigkeit das neue Regiment anzusangen, und Hr. Boutwell wurde Finanzminister. I föiniac Baucrnrcael. Wir haben bei uns, nach sta- I Wischen Mittheilungen, durchschnittlich 207 Tage Aequatorial- I ström also bedeckten Himmel und nur 158 Tage Polarstrom oder heitern, mehr oder weniger wolkenlosen Himmel und die Vertheilunq erfolgt nach einer gewissen Stetigkeit, welche die Aufstellung von Bauernregeln auf Grund der Erfahrung . mött'ich «.macht hat. Sie meisten dieser Regel, knüpfen sich ; "-«wegen an Festtage, weil eine-.heil- der r-ndmann da^mehr I cz«it iu Beobachtungen hatte, und anderntheils, weil sich die- ' selben dann auch leichter dem Gedächtniß einpragen; man muß t deßhalb nicht immer mit eiserner Consequenz an diesen Tagen . I festhalten, sondern einige Tage vor- oder nachher al« gleich- berechllgtf^^tl Februar Lichtmeß (2. Februar) und »«von h-'bt die Bauernregel: „Wenn zu Lichtmeß der Dachs auf seinen Bau geht „und seinen Schatten sieht, so muß er noch vier Wo- $efpnte Ce 3530) D ier IM bi Simon Li nen Geben Stüiffidit au imdjitbener Tirjmigcn, ©runbe Ans mon Löb W iorbtrt, ihr $oi)Uß§rtd)1 . bd Mrrze btr Nichlbe Nachlasses ' genannten Berre Na ?orberunge: ^nangemen m bieier^e, litflt der e bi? übügn binbenb an Giehen, Großh, M Ckadl ; ,3524) Z kneten (J ^g.vchog • "tobergi Jtbornen jj, ^eßen, d Troßher bki filaubi ■S^hon b Darmüadt, 13. April. Die am 22. d. in i • Be^n d7g nncnoe Conftrenz in Angelegenhetten der D ne für die Pfleg- verwundeter und -rkrankt-i ! äe im Felde wird ton Seiten des hiesigen '-"eins durch dessen Präsidenten, den Großh. ^sierickts - Assessor Dr. Weber, beschickt werden. ^ofgerichtS-Aivokat A. Buchner IL, ein Mann von aleicher Humanität und Intelligenz, weicher den hie- siaen Verein auch früher in Würzburg und anderen Orten vertreten, wird denselben begleiten. Der hie- fine ^rauenverein für Krankenpflege tm Großhcr- g,rf Besprechung mit dem Präsidenten von Diest nebabt, die sich auch auf die in Em« in Aussicht nebente Bauprojectc bezogen hat. Was die Reise des Königs betrifft, worüber viel Falsches geme^et worden ist, so kann zur Zeit m>t"nergewissen B- aründuna nur angegeben werden, daß der stontg ff in diesem Jahre wahrscheinlich wieder einen längeren Aufenthalt in Ems nehmen werde. Der Behauptung, daß der König nur nebenbei den Her- zog von Ratibor beauftragt habe, dem Papste sein Glückwünsche zu überbringen, da er im eigentliche i Auftrage Cer schlesischen Katholiken nach Rom gereist sei, müssen wir als einer unwahren entgegentrelen. Gerade aus der Initiative desMonigS heraus und auf dessen speciellen Befehl hat der gedachte Herzog seine Reise angetreten und zwar unter Mitnahme | eines eigenhändigen Schreibens Sr. Ma,., welches den Papst zu seinem Festtage herzlich beglückwünscht. Berlin, 13. April. In der heutigen dreizepn. ten Sitzung des Bundesraths führte der Bundes- an.ler den Vorsitz. Die Mittheilung des Präsidenten des Reichstags hinsichtlich des »der eine Petition wegen Abschaffung der akademischen Gkrichtsbarke t acfastlen Beschlusses, sowie die Vorlagen des ^.rasi diume betreffend a) die Ueberstch. M . welche auf den verschiedenen Eisenbahnen zu dem Satze von 1 Pfennig pro Gentner »nd Meile g - fahren werden; b) die im Interesse der Austernzucht bisher getroffenen Maßregeln, und c) die von der Branntweinsteuer - Commission vorgelegte 3n^uct™" zur Erhebung der Fabrikatsteuer, endlich ein AiUrag Hamburgs, betr. die Errichtung eines obersten Bun- des-GerichtShoseö für alle Strafsachen und privat- rechitichen Streitigkeiten, und tm Antrag Bremens Vrtffftlto. AüoMMtiMpxMfp^r, wurden^den be- | schußberichte über die Präsivialvorlagen, betreffend 1) die Branntweinsteuer, 2) den Gesetzentwurf wegen Anfertigung von Telegraphen-Freimarken, sowie über die Petition des deutschen SortimentS-Buch- ha'ndlervereins wegen Abstellung des Abonnements auf nichtpolitische Zeitschriften bei den PostanstaUen. Berlin, 14. April. Die „Provinzial-Corre- spondenz" begrüßt die Rede Lavalette's als ein Er- eigniß, welches segensreichen Einfluß auf die Stimmung in Europa ausüben werde. Diese Aeußerun- gen des Ministers, kurz vor den Neuwahlen, seien zugleich eine neue Bewährung der selbstbewußten in» nenn Kraft der kaiserlichen Regierung, und da sie ersichtlich dem Geiste des französischen Volks ent* sprechen, eine wirkliche FriedenSbürgschast. Wie», 12. April. Das Gratulationsschreiben des Kaisers Franz Joseph I. an den Papst Pius IX. wurde durch den Fürsten Löwenstein nach Rom befördert. Die ultramontane Partei ist durch die Nach- richt, daß der Kaiser im letzten Moment seinen Ent» schloß geändert und die Uebergabe seines Glückwunsches durch den Grasen TrautmannSdorff verfügt habe, in Bestürzung versetzt worden, da sie darin einen Sieg der liberalen Partei erblickt. Die Ultra- montanen hatten gehofft, daß der Kaiser durch die Sendung des Erzherzogs Ludwig Victor nach Rom die Absicht an den Tag legen werde, seinen legiti* men Verkehr mit dem Oberhaupte der katholischen Christenheit außerhalb der officiellen Diplomatie fort- zusctzen. Es ist bekannt, daß Franz Joseph I. noch tm vorigen Jahre mit Umgehung seines officiellen Repräsentanten in Rom durch den ungarischen Erzbischof Haynalv mit Pius IX. in Concordatsange- legenheiten verhandelte. Auch der belgische Graf Beaumont-Liedekerke wurde zu einer solchen außerordentlichen Mission verwendet. Zum Verdruffe der Klerikalen ist auch die gestrige Auffahrt bei der päpstlichen Nuntiatur in Wien ziemlich dürftig ausgefallen. Es sollen im Ganzen kaum 50 Equipagen vor dem Palais des Monstgnor Falcinelli erschienen sein. Diese geringe Zahl ärgert die Schwarzen um so mehr, da wenige Stunden später die Aristokratie in Masse zum Wettrennen in die Freudenau fuhr. Das officiöse gewesen ist, und es ist dieß eine so banale Wahrheit, daß sie keiner weiteren Ausführung bedarf. Paris, 14. April. Die spanische Regierung hat mit den Häusern Gebr. Sulzbach in Frankfurt a. M. und Oppenheim, Alberti und Comp. dahier, irn Vereine mit der Banque de Paris, der Sociätä gendrale, Mallet und der von Stern repräsentir- ten Gruppe eine Anleihe von 250 Millionen effecti- ven Franken in 3 proc. Exterieurs abgeschlossen. Hier erfolgt die Emission durch die Banqtie de Pans. Vermischtes. Mainz, 12. April. Die Asfisen-Sessivn für das zweite Quartal des laufenden Jahreö wurde heute eröffnet. Auf der Anklagebank erschien Johann Baptist Grasilia, 26 Jahre alt, Orgelspieler aus Turin, wegen deS Verbrechens schwerer Körperverletzung, die s. Z. in den Blättern viel von sich reden machte. Der Angeklagte hatte am 28. October v. I. zu Ea- stel einem Handwerksbnrschen, als derselbe auf seine Frage, ob er ein Preuße sei, bejahte, die Nase total abgebissen. Dieses unglückliche Debüt eines merkwürdigen Fanatismus führte den Angeklagten vor die Schranken des Schwurgerichts, von weichem er für schuldig befunden wurde, worauf ihn der Gerichtshof zu 9 Monaten Correctionshausstrafc verurteilte. Düffeldorf, 8. April. Diesen Morgen hatte der Leichen- bltter den Körper eine« KindeS zum Kirchhofe getragen und der Todtengräber war eben im Begriff, denselben in die Gruft ni senken, als er im Sarge ein Geräusch vernahm. Der Sarg wurde sofort geöffnet und der kleine, wieder lebendig gewordene Erdenbürger sorgsam in warme Tücher gewickelt und seinen staunenden Eltern zurückgebracht. Karlsruhe, 12. Von Seite der städtischen Verwaltung unseres Gaswerkes ist der Preis von 1000 Cubikfuß vom 1. Mai abermals herabgesetzt worden, von 2 fl. 54 fr. auf 2 fl. 50 fr. Bei vermehrter Consumtion wird eine weitere Preisminderung in Aussicht gestellt. Schon mit jenem Preise dürfte allerdings Karlsruhe jetzt von allen Städten das billigste Gas besitzen. ES ist damit aber zugleich der Beweis geliefert, mit welchem Gewinn die frühere GaSgefellfchaft gearbeitet haben niufj. _ Von einem hier lebenden Amerifaner ist jetzt wirklich die Concession für eine Pferdebahn von Durlach, nach Karlsruhe bis Mühlheim nachgefucht worden. Das Nähere hat sich der Aspirant noch Vorbehalten. Von Seite des Handelsministeriums ist die Sache einer Prüfung unterzogen und deßhalb