Gießener Aiyeiger Nr. 32 Dienstag den 16. März 1869 Amtlicke Bekirn ii tmack ungen Gießen, am 10. Mär^ 1869. Detressend: Die Prüfung der landwirthschaftlichen Fortbildungsschulen. Das - % ■y O M 2 Der Unterricht wird Stecken 5 9 VLehmärkte in Darmstadt 2 2 2 4 Buchen Eichen 600 100 3 3 Stunden 6 2 1)/ 2h 3) 4) 5) 6) 7) 8) 9) 10) 11) 12) 13) 2153) Atm ersten Dienstag jeden Monats von März bis November finden Märkte für Milch- und Zuck, lvich, Schweine, Schafe, Arbcitsochseu und Pferde auf dem seitherigen Vieh marktplah, nahe den Bahnhöfen, und von diesen ans zugänglich, statt. (Fällt auf QSiebmärfte in Offenbach betr. Auf Anstehen des hiesigen landwirthschaftlichen Localvereins wird Physik Rücksicht auf Agrikultur.......... Mineralogie Geognosie Botanik Zoologie.................... Geometrie in Anwendung auf Flächen- und Körperberechnungen Landwirthschaftliche Betriebslehre........... Landwirthschaftliche Buchhaltung Ackerbaulehre.................. Thierproductionslehre Dr. Hall wachs- Ör. Thiel. Dr. Beck. Garnisons-Mitprediger Do sch. Dr. Metzler. Dr. Dölp. Oeconomierath Dr. Krämer. C. Leisew itz. Dr. Bogel. C. L eisewitz. Dr. Thiel. Verkäufer, welche die an Anzahl und Qualität vorzüglichsten Parlhieen Fett-, Zucht-, Milch- oder Arbeits-Vieh hierher bringen, werden werthvolle Prämien, bestehend in silbernen Poealen rc. zur Concurrenz ausgesetzt und laden wir Verkäufer und Käufer zu recht zahlreichem Besuche des Marktes ein. Offenbach, den 1. März 1869. Grobherzogliche Bürgermeisterei Offenbach. Hirschma n. Preis vierteljährlich 36 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 49 kr. Besondere Bekanntmachungen. 2155) Die Holzversteigerung vom 11. und 12. März ist genehmigt. Die Abiuhr- scheine sind vom 20. März bis 5. April bei Großh. Rentamt Gießen einzulösen. Die Ueberweisung des Holzes findet am 22. März, Morgens 9 Uhr, statt. Gießen, am 13. März 1869. Großherzogliche Oberförsterei Schiffcnberg. Dr. Draud t. Hausen, am 14. März 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Hausen. Dern. Holzversteigerung. 2156) Freitag den 19. März l. I., Morgens 9 Uhr, sollen im hiesigen Gemcindewalde, Distric- ten Bruch und Beckerswald, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden, als: Erscheint wöchentlich dreimal Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Expedition: Canzleibera Ltt. B. Nr. 1. an die Schulvorstände zn Allendorf a. b. Lva., Bersrod, Burkhardsfelden, Daubiingen, Ederstadt, Ettingshausen, Gießen, Großen- Linden, Grüningen, Hattenrod, Heuchelheim, Lang-Göns, Leihgestern, Lich, Lollar, Mainzlar, Reiskirchen, Rödgen, Rutters- hausen und Wieseck. Wir erinnern Sie an Erledigung der Verfügung vom 15. Februar 1869 — Anzeigeblatt Nr. 21 — binnen 5 Tagen. In Verhinderung des Kreisraths: Kekuls, Kreis-Affessor. Stunden 6 .Die Fettviehmärkte finden auch in diesem Jahre un v er ä n d e r t j ed en M i t t- woch statt. Darmstadt, den 16. Januar 1869. Comitö für die Viehmärkte in Darmstadt. Der Präsident: Fuchs, Großherzoglicher Bürgermeister- 2 2 2 2 6 2 3 3 2 2 durch Versteigerungen. Hvlßversteigerung im Privakwalde Körnberg bei der Gansenburg. 2159) Freitag den 19. März, Morgens 10 Uhr, sollen im Körnberger Privatwalde 4400 Fichten-Bohnenstangen unb Spalicr- stangen öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Annerod, am 12. März 1869. Heinrich Hammel UI. B e k a i! ii t m a ch u n g. Das Großherzogliche Ministerium des Innern hat außer der seit mehreren Jahren bestehenden gegenseitigen Hagelschadengesellschaft für das Großherzogthum Hessen in Darmstadt auch noch einer Aiizahl auslandiicher Hageloersicherungs-Anstalten den Geschäftsbetrieb im Großherzogthum gestattet. Da nun durch diese bestehenden Anstalten Collectm üva ßee ^ii e ij r6 fl efta1t en. $er,l*erun0 tI,rer Felderzeugmsse gegen Hagelschaden geboten worden ist, so wird gedachtes Ministerium in Zukunft keinerlei Schaden^durch/Hngeffchlag^^^^^""0 3Ur allgemeinen Kenntniß bringen, empfehlen wir daher die Benutzung der betreffenden Versicherungs-Anstalten zur Bewahrung vor Gießeü, den 2. März 1869. Großherzogliches Kreisamt Gießen. In Verhinderung 'des Krcisraths: Kekulä, Kreisassessor. Prügelholz Stockholz Reisholz Stecken Stecken Wellen Den landwirthschaftlichen Lebrcursns für Bolksschullehrer zn Darmstadt tetr. r Großh- Oberstudicn-Direction unter Mitwirkung der landw- Provinzialvereine des Landes in Darmstadt eingerichtete sechswöchentliche Lebr- cursus für Volksichullehrer wird auch pro 1869 fortgesetzt werden. Derselbe beginnt am Montag den 2. August und endigt am Mittwoch den 15. 'September ? Der Unterricht wird m zwei Abtheilungen erthestt werden. Von diesen ist die erste für die neu hinzutretenden Lehre?, die weite dagegen für solche Ähö-er bestimmt, welche bereits im vergangenen Jahre an dem Cursus Th'eil genommen haben- J . 0 0cn Tur ,0U1,e ^UI)Oier De Die Vorlesungen werden sich erstrecken auf: I. CnrsuS: II. Cursus: , ? M ittwoch den 17. und Donnerstag den 18. März 1. I. der zweite Markt für Fett-, Zucht-, Milch- und Arbeits-Vieh aller Gattungen auf dem Neumaikt dahier abgehalten werden und Morgens 9 Uhr beginnen. ............. ....... UM| Für Stallungen ist hinlänglich Sorge leinen der ersten Dienstage des Monats ein getragen und kann das Vieh.schon Tags israelitischer Feiertag, so wird der Markt vorher eingestellt werden. Für diejenigen Ium 8 Tage verschoben.) Nach Beendigung des Cursus findet fiir diejenigen Zuhörer, welche die zweite Abtheilung besucht haben und ein vollständiges Zeugniß über ihren Fleiß und ihre Leistungen beanspruchen wollen, an einem noch naher zu bestimmenden Termine eine schriftliche und mündliche Prüfung vor dem Collegium der Docenten statt . Dieienlgen Lehrer welche sich um die Zulassung zum Unterrichtscursus bewerben wollen, werden ersucht, hinsichtlich der Erwirkung der Erlaubniß zur Theilnahme an dem Unterrichte, soweit dreier nicht in die Schulferien fallt, sich an ihre vorgesetzte Behörde, hinsichtlich etwa gewünschter Unterstützungen für Bestreitung ihres Unterhaltes aber an die betreffenden landw. Provinzialvereine (in Starkenburg an die landw. Bezirksvereine), oder an ihre Gemeinden zu wenden ° 8 Außer den Lehrern ist auch Landwirthen und sonstigen Freunden der Landwirthschaft die Theilnahme an dem Lehrcursus gestattet. Anmeldungen zum Besuche des Cursus sind längstens bis zum 1. Juli d. I. an uns einzureichen. Darmstadt, am 24. Februar 1869. Großherzogliche Centralstelle für die Landwirthschaft und die landw- Vereine. ___________.________________________'_____________v- Bechtold.____________________Krämer._________________ Verloren. . - Ein grünes Cigarren-Etuis mit vergoldetesti Beschlage 1V. L. gezeichnet, ist gestern Abend in einer Wirthschaft liegen geblieben. Indem vor dessen Ankauf aewarn wird, wird Demjenigen, der es abliefert, eine Belohnung von 1 fl. zugesichert. " 4 1 0croarn ©ieften, den 15. März 1869. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. __ __ _ 1LLI„,LII _ , __________, _______________________________ ________________ ____ Nover. Die Nahrungsmittel und ihre Zubereitung Obst- und Weinbau................Hofgärtner R. Noack II. Excursionen, practlsche Demonstrationen und Conversationen vervollständigt. Für die Zuhörer der zweiten Abtheilung werden außerdem krchkopes'w"^verwendet^werdennn ^stellen von chemischen ustd physikalischen Experimenten, im Bestimmen von Mineralien und Pflanzen/ im Gebrauche des Mi- Nadel 193,4 40 >/2 2800 8 Nadel-Stämme von 40 bis 50 Fuß Länge, 151 Cubikfuß enthaltend, 437 Nadel - Stangen von 7 bis 70 Fuß Länge, 739 Cubikfuß enthaltend. Der Anfang und die Zusammenkunft ist auf der Straße von Gießen nach Steinbach am Wegweiser, wo der Weg von Hausen nach Annerod mit der Staatsstraße kreuzt. 1 pEf 87 19 1 (213: 20 2351 Holzversteiqerunq. 5/324 um 173 mit 149. Nadel- ^70 Gießen Schwär) m xr. Theodor Betz berge r. den bei «i 36 fr-, Wellen 58 127 gegen 2135) sollen Stecken Buchen-Scheidholz, Baumwachs, flüssig, in ’|i=, V und ^-Pfund-Dosen, in Stangen, bei (2149) •>A C in Verkaufsstelle in Gießen bei den Herren 211 210 Wellen Stecken Wellen Stecken Vormittags, Nutzholz des Acker daselbst, Acker daselbst, Prügelholz, Stockholz, Reisholz, Stockholz, Reisholz, Wellen Stecken Wellen Stecken des und Flur Nr. 4/m Stockh. Neish., M/137U-138 "5/173 24/lll 375 278 10 8 31 15 3 303/4 6 8'/- 58 12 10 9375 1700 3875 Markus Engel, Neuenbäuen. nudbi 53 mon 0 Naher 'S Weihe "5/ris 247 245 248,3 “/30 4/s8U-59 21’ mit I 22 Nadel- Das Brennholz wird und das Ban-, Werk- 2131 ergebt im N sters 1 sand 1: Gies 87'/- ,, 183'/2 „ 5300 Wellen N werben niren a Gemeindewalde. Mittwoch den 17. d. Mts, von Vormittags 9 Uhr an, Blüthcumehl, zu haben bei (2167) Wellen „ Nadel-Stämme Eichen- „ Buchen- „ Eichen-Stangen Ernst Hermes, Mäusburg. .217« länbtr einer (Sej. Hi 211 Wji liratz 'S; werden: 79-/2 c 93 573,4 4470 ' 1 19 ( 41-/4 37 1350 ! 14-/2 - 7-/4 217t zu uei 211: mieihi 310 212 uei Ü M 1? u. Eichen-Prügelholz, „ „ Stockholz, „ „ ReiSholz, „ Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz, Eichen-Schcidholz, „ Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz, Nadel-Prügelholz, Souchong 1. ,, n. „ hl Wellen „ Eichen-Stämme Buchen- „ Birken- „ Nadel- Eichen-Stangen, Birken- „ Stämme Eichen-Bauholz von 6 bis 14 Zoll Durchmesser und 15 bis 40 Fuß Länge = 2519 Cubikfuß, Stämme Fichten - Bauholz = 1103 Eubikfuß, Stück Eichen- und Fichten-Wagner- O-Rlftr. 130 Acker am Wismarer Weg, Holzversteigeumg in der Fürst- lichen Oberförsterei Hohensolms. 2164) Montag den 22. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, Acker am Wismarer Weg, 2911 Acker am Hasenköppelsweg, 302 i diesseits des Wegs, 208 Wiese am obersten Weiher, 368 Acker am Hasenköppel, im halben Zehnten, 79 Acker, die Eichgärten, unter den neuen Eichen, zwischen der mittleren und der Waldgasse, 79 Acker, die Eichgarten, 328 Acker auf Wolfsfort, oberhalb des FluthgrabenS, in Heuchelheimer Gemarkung. , den 15. März 1869. St Vo gt, Ortsgerichtsmann. Rechner. Julius Wallach und G. Röder. borner Straße. Mainzlar, am 11. März 1869. Grobherzogliche Bürgermeisterei Mainzlar. Vogel. ,8/31 211 nenn1 5v der! 2173) Casseler und Hanauer fein gemahlenen Dung- gyps empfiehlt Daniel Wirth's Nachfolger, (Th. Geilfus). Holzversteigerung im Mainzlarer Gemeindewalde. 2158) Mittwoch den 17. März I. I. wird in den Districten Altefeld und Hundrück nachfolgendes Bau-, Werf- und Nutzholz versteigert: 12 fr., 48 „ 40 „ 48 „ 2174) Eine große Partie Qualitäts- Ausschuß - Cigarren habe übernommen und verkaufe solche, soweit der Vorrath reicht, pr. V10 Kistchen 1 fl. 6 fr. Georg Dörr, Kirchenplatz. über den Schwalbachischen Acker, 256 Acker, auf den Haddersgraben, 210 Acker am unteren Weiher, Die Zusammenkunft ist im Utersberg. Rödgen, am 15. März 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Rödgen. I n d e r t h a l. Sodann Freitag den 19. März l. I-: 107-/4 Stecken Buchen-Scheidholz, 86 Eichen-Stämme von 6 bis 27 Zoll Durchmesser und 15 bis 40 Fuß Länge, 2175) Schöne Confirmanden-Corsetten, das Stück von 1 fl. 24 fr an, feine Cor- sctten, das Stück 1 fl. 45 fr., sind zu ha- 13-/4 Stecken Eichen-Prügelholz, 5*/4 „ „ Stockholz, 325 Wellen „ Reisholz, 21-2 Stecken Nadel-Prügelholz, 7'/r „ 631 2850 Wellen 2123 ich «der 0 'S mit (1 müh 21: mietl Versteigerung von altem Bettstroh. 2166) Freitag den 19. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, wird das alte Bettstroh aus Strohsäcken auf dem Büreau der unterzeichneten Verwaltung parthieenweise gegen baare Zahlung versteigert. Gießen, den 15. März 1869. Großherzogliche Garnisonverwaltung. Kalbfleisch „ „ Prügelholz, „ Eichen- „ „ Nadel- „ Buchen-Stockholz, „ Eichen- „ „ Nadel- „ Wellen Buchen-Neisholz, „ Eichen- „ Nadel- ! T b c e, Vager der englischen Theecompagnie. Nadel-Prügelholz, Stockholz, Reisholz, 37-/4 3850 Wellen Seefische. 2171) Frische Schellfische, Cablianen, sowie Bückinge zum Braten und Rohessen, treffen jetzt wieder regelmäßig ein und werden die Preise billigst gestellt. Bestellungen auf Steinbutten, Turbots und Sols, sowie Rheinsalm wolle man gefälligst 8 Tage vorher bei uns aufgeben. I. A. Busch Söhn e. Zur ges. Beachtung. 2172) Das Mehl aus der Kunstmühle der Herren Fran; Pcppler 8» Comp. wird bei uns in gleicher Qualität zu denselben Preisen, wie in der Mühle, verkauft. Feinstes Blüthenmchl, pr. Pfd. 8 fr., , Vorschußmchl N „ „ 7 „ # n ^ll., „ „ 5j „ I. A. Busch Söhne. Nachmittags versteigert. Wieseck, den 10. März 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck Lang. steigerung Morgens 9 Uhr im District „Buchenberg", zunächst Altenstädtcn ist und im District „Hollerberg" Mittags 1489 Cubiffuß, 692 100 78 458 „ Die Zusammenfunft ist des Morgens 9 Uhr an dem Waldeingang an der Hach- Stockholz, Reisholz, 6855 Cubikf. enth-, 192 118 " L' 396 „ „ 173 Acker daselbst, 128 Acker am Barresgraben, svlUn in dem Wiesecker Gemeindewalde, District Badenburgcr Wald, versteigert 2138) Mehrere Wagen voll Dünger sind zu verkaufen Kirchenplatz Lit. A. Nr. 12. „ Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz, Eichen-Scheidholz, „ Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz, c 11 : Pfd. 2 fl. 1: 2 „ 3 „ 2163) Mittwoch den 17. März L I-, des Morgens um 9 Uhr anfangend, werden in den hiesigen Gemeindewaldungen, Districten Utersberg und Bergwald, nachstehende Holzsortimente versteigert, als: 16 Stecken Buchen-Scheidholz, 6-/4 12 531 V- 2>/4 43/4 414 8'/, 16-/2 830 94 43 3 23 12 llbr fortgesetzt wird. Alsdann wird nächsten Dienstag, den 23. d- Mts-, Morgens 9 Uhr, im District „Helfholz", in dem sogenannten Dachsboden anfangend, folgendes Gehölz versteigert: 179 Stecken Buchen-Scheidholz, 40 Stämme Eichen - Bauholz von 8 bis 15 Zoll Durchmesser und 15 bis 35 Fuß Länge --- 778 Cubikfuß, 1 Buchen-Werkholzstamm = 175 Cubikf. Hohensolms, am 16. März 1869. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. ____________Dünner, Förster._______ Prima-Vorschußmehl, pr. Pfd. 6 fr., stangen = 570 Cubikfuß. Bemerkt wird, daß der Anfang der Ver- 2162) Donnerstag den 18. März, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Behausung des Herrn Heinrich Rech dahier nachbenannte Mobilien, nämlich: m r 1 eiserne und 1 tannene Bettstelle mit Bettwerk, 1 Clavier, 1 Sessel, 1 Partie leere Fäßchen, Stroh, Heu und sonstiger Hausrath K gleich baare Zahlung meistbietend ver- rt. Hierbei wird bemerkt, daß die sehr gut erhaltenen, zum Wirthschaftsbetrieb gehörigen Gegenstände und Utenstlien einer späteren Versteigerung vorbehalten bleiben. Gießen, den 15. März 1869. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel- Congo .......„ „ Peccoe in Blüthen „ „ G r ü 11 c n : 229 Nadel - Stämme von 6 bis 14 Zoll Durchmesser und 20 bis 65 Fuß Länge, 5060 Cubiffuß enthaltend, 600 Fichten-Stangen mit 1240 Cubiffuß, welche sich zu Leiterbäumen eignen, 23 Eichen-Wagner-Stämme mit 465 Cubiffuß. , . Der Anfang ist des Morgens 8 Uhr im Gesäng, des Morgens 10 Uhr in der Seeheck , und wird mit der Versteigerung des Nachmittags 2 Uhr auf dem Ameisenfopf fortgefahren. Bemerkt wird, daß der größte Theil der Nadel-Baustämme in der Seeheck zur Versteigerung kommt. Steinbach, am 11- März 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Steinbach. H 0 r.n. sollen auf dahiesigem Rathhause nachstehende Grundstücke, den Kaspar Spies Erben gehörig, erbvertheilungshalber versteigert werden, als: 2157) Künftigen Montag, den 22. d. DL, soll in den Districten „Buchenberg", „Hollerberg" und „Lappenberg" folgendes Gehölz versteigert werden: 12-/4 Stecken Eichen- u. Tannen-Prügelh.« 49 *' 1825 128 mit 1077 Cubiffuß, Birken-Stamm von 8 Zoll Durchmesser und 20 Fuß Länge, mit 10 Cubikfuß, Nadel-Stämme von 6 bis 11 Zoll Durchmesser und 20 bis 65 Fuß Länge, mit 1500 Cubikfuß, Buchen-Stangen von 4 bis 5 Zoll Durchmesser und 15 Fuß Länge, mit 31 Cubikfuß, Birken-Stange von 5 Zoll Durchmesser und 15 Fuß Länge, mit 3 Cubikfuß, Eichen-Stangen von 3 bis 5 Zoll Durchmesser und 12 bis 25 Fuß Länge, mit 33 Cubiffuß, Nadel - Stangen von 1 bis 5 Zoll Durchmesser u. bis zu 45 Fuß Länge, mit 1516 Cubiffuß. Holzverstciqerunq. 2136) Im Oppenröder Gemeindewalde, Districten Eichbusch, Grünchen und Fichtenbuckel, kommen Mittwoch den 17. d. Mts. nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung , als: 6-/2 Stecken Nadel-Prügelholz, 28 „ „ Stockholz, 1225 Wellen „ Reisholz, 142 Fichten-Stämme von 30 bis 75 Fuß Länge und 5 bis 12 Zoll Durchmesser, 2908 Cubikfuß enthaltend, 235 Fichten-Stangcn von 30 bis 60 Fuß Länge und 2 bis 5 Zoll Durchmesser, 1140 Cubikfuß enthaltend. Der Anfang ist Morgens 9 Uhr am Vicinalweg von Oppenrod nach Albach. Oppenrod, den 10. März 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. Weis. Holzversteigerung im Steinbacher Gemeindewalde. 2141) Donnerstag den 18. März d. I., von Vormittags 8 Uhr an, soll im Steinbacher Gemeindewalde, Di- strictcn Gesäng, Secheck und Amciscnkopf, nachverzeichnetes Holz versteigert werden, als: 11-/4 Stecken Buchen-Scheidholz, Verloofimg non Arbeits-, Zucht- und Milch-Vieh. 2130) Auf dem am ersten Dienstag des Aprilmonats, am 6. April zu Darmstadt abzuhaltenden Viehmarkte wird, zur Ermuthigung der Viehzucht, eine Verloosung abachalten Die unterzeichnete Commission macht bekannt, dag die Gewinne, die m 8ucht-, Arbeits und Milch-Vieh verschiedener Gattung bestehen, auf dem Markte selbst von einer Commission des landwirthschaftlichen Vereins, welcher der aainc, für die verkauften Loose erzielte Betrag überwiesen wird, angckaust werden. Das Loos kostet 36 fr. und wollen sich Loosvcrfäufer und Colportcure, welche Loose zu beziehen wünschen, dieserhalb an Herrn Carl Gaul«!, Elllabethenstratze 12 Darmstadt wenden. Wiederverkäufer erhalten ansehnlichen Rabatt. Darmstadt, den 8. März 1869. . Die Perloosungs-Commission der Darmstadter Blehniarfte. Fr. Schröder, H. Blumenthal, Carl Gault? Vorsitzender. Controleur. Versteiqel unq. 2165) Verziehungshalber sollen Montag den 22. d. Mts-, Nachmittags 2 Uhr, verschiedene Mobilien, als: ganz neue Wirthstische, Bänke, ein Bü- fet mit Glasschrank, eine Waschmaschine, Stühle, Betten und sonstige Hausge- räthe im Chausseehause (auf der Klein-Lindener Chaussee) meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Holzversteigerung im Wieftcker Feilgebotenes Acchtc westphälische Schinken sind in jeder Größe zu billigen Preisen zu haben bei Carl Pietsch I (2142)______________(Dienstm.-Institut.) Regen-Röcke u. Regen-Manie für Damen und Herren, in den feinsten Qualitäten und neuestem Geschmack, zu äußerst billigen Preisen, sind eingetroffen und zu haben bei (2160) A.^Heß, in Hungen. 2126) Portland-Cement, frische Sendung, empfiehlt I- G- D- B a p st. Universal - Magen - Liquenr, genannt Victoria, von Franz von Metternich in Mainz, empfiehlt in ganzen Flaschen ä 1 fl. 24 fr., „ halben „ ä — „ 45 „ „ Viertel- „ ä — „ 24 „ Eduard Lind, Conditor in Gießen. NB. Leere Flaschen werden gegen Vergütung von 4, 3 und 2 fr. zurückgenommen. _____________(2147) empfiehlt I. G-D- Bapst. Hyson.......pr. Pfd. 2 fl. — fr-, 4>tit)fon.......„ ir 2 „ 36 Imperial..... „ „ 3 „ — The • Melange von Pecco und Imperial, pr. Pfd- 3 „ — (in */t, *,2, V4 und -/g Packeten), Souchong Hl.......pr. Loth 4 1 Hyson ........... » 5 bei I. A. Busch Söhne. 2176) Ein blindes, aber noch gutes Zugpferd ist zu verfaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltrs. 2151) Euer Wohlgeboren ersuche ich hiermit ergebenst, mir für Patienten wiederholt 7 Töpfchen Ihrer höchst vorzüglichen Bruchsalbe zu senden, und zwar von der schwächern Sorte 2 Töpfe, von der stärfern 5 Töpfe- Die bis jetzt von Ihnen erhaltenen Portionen haben den nie geahnten günstigen Erfolg gehabt, und ist mithin durch Sie der leidenden Menschheit ein Mittel geworden, welches nicht nur allen Theorien spottet, sondern auch die bruch- kranken Mitmenschen Ihnen mit nicht zu beschreibenden Worten dankend segnend verpflichtet sind- Steudnitz-Siegendorf, Kreis Hay- 11 au, Prenßisch-Schlesien, 31. Juli 1867. l>r. .Kraudt. Diese durchaus unschädlich wirkende B r u äj s a l b e von Gottlieb Sturzenegger in Herisau (Schweiz) ist in Töpfen zu 3 fl. nebst Gebrauchsanweisung und Zeugnissen ächt zu beziehen sowobl durch den Erfinder selbst, als durch Hrn- I. V. Lindt, Apotheker, Schnurgasse 58, in Frankfurt a. M. Fußboden -Anstrich. Fußbodenlack, sofort trocknend, Leinölficcatif zum Einölen, Oelfarbe, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum Anstreichen und Wichsen der Fußböden, empfiehlt Emil Fischbach, (2169) Seltersweg. HDD 2134) Weinessig und Branntwein verkauft Joseph Stein's Wittwe, Hintergasse. 2168) Frisch gebrannten Kaffee empfiehlt Emil Fischbach, Seltersweg. GROSSE PREIS-ERMÄSSIGUNG Der Vorstand. vermicthen bei H. Seibert. 2152) Die Die Theater in Gießen 2184) Be- - 2189) Dienstag den 16. März: E Äermiethu n g u 2144) Ein kleines Familienlogis ist zu 2180) Im Laufe der vorigen Woche habe ich irgendwo einen seidenen Regenschirm mit knöchernem Griff stehen gelassen, und bitte ich, denselben an mich abgeben zu wollen.Th. Brück- Wohnungs-Veränderung. 2139) Einem verehrlichen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich vom Heutigen an im Rebenhause des Herrn Weißbindermeisters Christian Petri auf dem Reichen- sand wohne. Gießen, den 13. März 1869. M. Wilhelm, Hebamme. Mittwoch den 17. März. Zum ersten Male: o £ h (C f T < oder: D i e Egoisten. auf Werthgegenstände bis zu den höchsten Beträgen werden billig und pünktlichst, unter Zusicherung strengster Bersch wiegen h eit, besorgt durch I. Rothenberger, Lindenplatz. Gefällige Aufträge bitte ich direct oder durch frankirte Briefe an mich gelangen zu lassen. Staatslotterie gleiche Vortheile bieten als hier dem Einleger geboten sind. Diese Original-Staats-Loose ä fl. 3*/2 = 2 Thaler (amtliche Pläne und Listen gratis) versendet hierzu gegen Einsendung, Postcinzahlung oder Nachnahme des Betrages das Bankgeschäft von Gustav Scliwai'zsclühl, Hamburg. HauptpreiÄ 250,000 Mk Ziehung am 14. k M Frachtbriefe für die Main-Weser- und Cöln-Mindener- Eisenbahn, sowie sammtliche zollamtliche» Formu lare, sind zu haben bei Wilhelm Klee, Mäuöburg. von Franz Gerbode in Gießen, Asterweg Lit. Ä. Nr. 104, sich dem geehrten Publikum zur gefälligen Benutzung, »er werden in jeder Art und Größe angefertigt. Medaillonsbilder, Visi- , größere Bilder in Oel und Aquarell gemalt. Vergrößerungen, selbst kleinsten Bilde, in jeder beliebigen Größe ausgeführt und für größte :it garantirt. Gruppenbilder in größtem Format. nahmen zu jeder Tageszeit. (2188) 6. MmMMis-Concert (ä la Strauss) im Saale des Herrn PH. Leib, ausgefuhrt vom ganzen Musikcorps dos Großh. Hess. II. Jnf.-Regiments. Die verehrten Abonnenten werden freundlichst ersucht, ihre Karten mitzubringen. Anfang 7 Uhr. — Entröe für Nichtabonnenten ä Person 18 fr. Programme an der Kasse. (Man bittet, nicht zu rauchen.) Gewerbebank zu Gießen. 2187) Donnerstag den 18. d. Mts., Abends 8 Uhr: Generalversammlung tut Leib'schen kleinen Saale. Tagesordnung: Fortsetzung der Berathung des revidirten Vermischte Anzeigen. | Stroh-Hüte werden zum Waschen, Färben und Fa?on- niren angenommen und schnell besorgt bei Wilhelmine Fuhr. Theater-Notiz. 2185) Am 18. d. Mts. findet das Benefiz unseres beliebten Komikers, Hrn. Carl Stotz statt und fühlen wir uns doppelt verpflichtet, auf diese Vorstellung das geehrte Thcaterpublikum aufmerksam zu machen, da Herr Stotz es verstand, in der kurzen Zeit sich die allgemeine Beiiebtheit des Publikums eigen zu machen, und wird derselbe durch die Wahl der Posse „Die Sucht nach Abenteuer" Witz und Humor in vollein Maße strömen lassen; ferner lernten wir Hrn. Stotz auch als Tänzer kennen und freuen uns, da derselbe „die alte und neue Zeit", oder „Gießen im Jahre 1709 und 1807," Balletscherz, arrangirt von C- Stotz, zur Aufführung gelangen lassen wird- Wir fühlten uns veranlaßt, einige Worte zu schreiben, und sind überzeugt, daß Herr- Stotz uns beim bevorstehenden Schluß der Saison noch einen geistreichen Abend verschaffen wird. M e h r e r e T h e a t e r f r e u n d e- 5^5 *6 2133) Nachdem das Spielen aller Anlehensloose gesetzlich überall gestattet ist, beehrt sich unterzeichnetes Handlungshaus zur Betheiligung der schon am 14. f. Mts. stattfindenden großen Gewinnziehung der neuesten von allerhöchster Regierung ausgegebenen S t a li t s l o o s c höflichst cinzuladen. Jedes gezogene Loos muß unbedingt einen der entfallenden Gewinne von Mk- 230,000 - 130,000 - 100,000 - 30,000 - 30,000 23,000 - 2mal 20,000 - 2mal 13,000 - 2mal 12,000 - 11,000 - 3mal 10,000 — 2mal 8,000 - 3mal 0,000 - 5mal 3,000 - 4,000 - 14mal 3,000 103mal 2,000 — «mal 1,500 - 150mal 1000 2C. rc. erlangen und dürfte überhaupt keine Schauspiel in 5 Acten. Mst freier , Nutzung des gleichnamigen Romans von i E- Marlitt, von Dr. A. E- Wallheiml ______________W. Kern, Director. I LIEBIGS FLEISCH-EXTRACT DER LIEBIG’S FLEISCH-EXTRACT COMPAGNIE, LONDON Nur ächt wenn jeder Topf mit Unterschrift der Herren Baron J. von LIEBIG und Dr. M. von PETTENKOFER versehen. detail preise fuer ganz Deutschland 1 engl. Pfd.-Topf t/2 engl. Pfd.-Topf i/4 engl. Pfd.-Topf % engl. Pfd.-Topf ä fl. 5.33. ä fl. 2.54. ä fl. 1.36 ä 54 Krz. Zu haben in allen Handlungen und Apotheken, in Giessen bei (2132) Emil Fischbach, Seltersweg. 1 Sichere Zinsen und gleichzeitig hohe und Heinere Gewinne bieten die von der Stadt Madrid garantirten 100 Franken-Obligations-Loose. 1 'Bon 1*69 bis 1873 jährlich 4 Gewinnziel)misten. Hauptgewinne: Frs. 230,000, 100,000, 70,000, 30,000, 40,000 H 35,000 rc. rc. Niedrigster Gewinn: Frs. 100 oder Thlr. 26. 20 Sgr. ' | Die ObligationS-Loose sind mit jährlichen ZinScoupons a 3 Kran- « kcn versehen, welches zu dem jetzigen Ankaufspreis einen Zins von 5 pCt er- ä gibt; außer diesen Zinsen muß jedes Loos mit Gewinn gezogen werden, wovon » der Niedrigste schon Frs. 100 beträgt. Sowohl die Zinsen als die Prämien werden in Berlin, Breslau Ä Leipzig, Hamburg, Frankfurt a. M-, Stuttgart, Paris, Genf rc' 'i ohne den geringsten Abzug in französischem Gelde ausbezahkt. Dic nächste Gewinnziehung findet schon am 1. April d. 3. statt. Obligation?-Loose ä 16 preuß. Thaler fl. 28. (Verloosungsplan gratis) 0 sind !U d--i-h°n durch Moriz Sfebrl Söbne | Bank- und Staats-Effecten-Geschäft in Frankfurt a. M- RS* An- und Verkauf aller Anlehens-Loose, Staatseffecten, Actien, Cou- pons rc. besorgen wir zum Börsencourse. Handelsschule zu Offenbach a. M. neM Schuljahr den 24. Mai c. Die Anstalt, welche seit zehn Jahren besteht, hat sich das Veitiauen des Handelsstandes dadurch in so hohem Grade erworben, nrr? !!.er T#1^^°^^-lun,g für das praktische Geschäftsleben gibt, sondern falt pflegtUUb l^en bunß bc§ Jünglings nöthigen Wissenschaften mit gleicher Sorg- fnn1Tpr?innm6iflüan^ieUßniffe ^stalt berechtigen laut Entschließung des Bundeskanzlers vom 19. Februar c. im norddeutschen Bunde zum einjährigen Militärdienst. Prospecre und gewünschte Auskunft ertheilt der Director ___Br. C. Nagler. I. P. Ritsert, Bcrgoldcr, Wallthor Nr. 156, empfiehlt sich in allen in sein Fach einschl^enden Arbeiten. (2i40) 2179) Man sucht für einen jungen Ausländer, der hiesige Lehranstalten besucht, in einer honetten Fainiiie Kost und Logis. Gef. Offerten beliebe man bei der Exped. d- Bltts. abzugeben.______________________' 2145) Eine zuverlässige Lauffrau wird gesucht. Näheres im dritten Stock des Kratz'schen Hauses in den Neuenbäuen. 2182) Ein geübter Schreinergesell kann sofort in Arbeit treten bei Chr. Weiß. Vaterländische Feuer - Versicherung!; - Aetien- Gesellschast pi Elberfeld, gegründet im Jahre 182 3, (Warantie-Capital. 3,500,000 fl.), übernimmt Versicherungen gegen Feuersgefahr auf Mobilien, Früchte, Vieh ?c. zu biUi* gen und feften Prämien. Die unterzeichneten Agenten ertheilen gern nähere Auskunft und nehmen Versicherungen entgegen. Gießen: F. Hoffmann. Firma: Carl Hoffmann. Steinbach: Nicolaus, Kreisbote. 2127) Ein braves Dienstmädchen, am liebsten vom Lande, wird gegen hohen Lohn pr. 25. März gesucht. Neuenbäuen Lit. B. Nr. 79._____________________________________ 2131) Es wird für eine Stu- dentenkueipe ein Zapfjunge gesucht. Wo? sagt die Erped. d. Bltts. Z W6II Siam Lnez liest in der Aula der Universität Sonntag den 21. März Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig" und Dienstag den 23. März Lessin g's „Minna von Barn- Helm". Tagesbillets für 4 Personen 1 fl. 45 fr-, für 1 Person 36 fr. in den Buchhandlungen der Herren Ferber und Ricker. Anfang 7' 2 Uhr.______________________ 2183) Für eine Fabrik in chirurchischcn Instrumciitcn in Holland werden gesucht: 2 tüchtige Arbeiter und I Mechaniker, die später, wenn qualisizirt als Werkführer, sollen engagirt werden. Franco-Offerten unter B. E. 334. befördert das Annoncen - Büreau von Haascn- srcin Si Vogler in Frankfurt a. M. 2146' Eine gebildete Familie wünscht einen .Gymnasialschüler auf Ostern in, oft und Logis zu nehmen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2123) Im Brühl'schcn Hause (Canzlei- berg) ist eine Stube nebst Cabinct, mit oder ohne Möbel, zu vermiethen. 2124) Ein freundlich möblirtes Zimmer mit Cabinct ist vom 1. April an zu vermiethen. Neue Anlage. Näheres bei der Exped. d. Bltts.____________________________ 2128) Ein. möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Wernhard Brück, Flügelsgasse. 2177) Zwei möblirte Zimmer, das eine mit Cabinct, sind zu vermiethen bei H. Nübsamen, Mäusburg. 2122) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen. S- Flörsheim. 2178) Zwei gut möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei G- Vogt, Kupferschmied- Statuts. Gießen, am 15. März 1#69. 2161) ~ Die 2148) Im Becker'schen Nebenhause auf der Neuen Anlage sind 2 Familienwohnungen nebst Mitgebrauch des Bleichplatzes und der Waschküche, im April beziehbar, zu ver- miethen-___ 2121) Eine Stube mit Cabinet wünscht man an eine einzelne Dame zu vermiethen- Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2137) Ein möblirte? Zimmer ist zu vermiethen bei H. G- Balser, ____________________Seltersweg. 2143) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich beziehbar in Lit. B- Nr. 90, Neuenbäuen._____________________ 2129) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist für das nächste Semester zu vermiethen bei Hofger.-Advocat Krauskopf. rungsges.tz ausarbeitet. a u mit der Inschrift: „Für Verdienste"; — am 12. Januar 186» dem Bürgermeister der Bürgermeisterei Bosenheim, Nicolau» Eckwriler, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für Verdienste"; — em 14. Januar dem Bauaufseher de» ersten Bezirks des Kreisbauamte« Grünberg, Philippe Alke r, in Rücksicht auf seine fünfzigjährigen treuen Dienste, da« silberne Kreuz deS Philipps-Orden«; — am 23. Januar dem Bürgermeister der Bürgermeisterei Gedern, Philipp Ober- Heim V. da« allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für Verdienste" — und am 11. Februar dem Erpeditor bei der Stationsverwaltung der Frankfurt-Offenbacher Bahn, Heinrich Joseph Werner, in Rücksicht auf seine fünfzigjährigen mit Eifer und Treue geleisteten Dienste, da« Ritterkreuz erster Classe des PhilipPS-OrdrnS. XIII. Ermächtigung zur Annahme eine« fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 24. Februar dem Postpackmeister Rehr in WormS die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem Könige von Preußen verliehenen allgemeinen Ehrenzeichen« ertheilen. XIV. Namensveränderung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 13. Febr. dem Eoiirad Weber, genannt Pullmann zu Darmstadt, sowie dessen Kindern, Heinrich Weber und Margarethe Weber, genannt Pullmann daselbst, zu gestatten, statt ihre« bisherigen Familiennamens Weber in Zukunft den Familiennamen Pullmann zu führen. XV. Er theilung von Erfindungsp a ten ten. XVI. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 13. Februar dem Schulamts-Aspiranten Deckenbach aus Ranstadt die dritte evangelische Schulstelle zu Büttelborn, — am 20. Febr. dem Schulamts-Aspiranten Vetter aus Groß Karben die vierte evangelische Schulstelle zu Vilbel zu Übertragen; - am 24. Febr. den evangelischen Pfarrer zu Echzell, Marr, zum Dekan des evangel. Dekanats Nidda fut die Zeit blS zu Ende de« Jahres 1872 — und den ersten evangelischen Pfarrer zu Wimpfen, Scriba, zum Dekan de« evangel. Dekanat- Wimpfen für die Zeit bi« zu Ende deS Jahres 1872 zu ernennen ; — an demselben Tage den von dem katholischen Pfarrer zu Bürstadt und dem dasigcn Ort«vvrstand für die erste katholische Mädchenschulstelle zu Bürstadt präsentirten Schullehrer an der zweiten katholischen Schule daselbst, Weber, für diese Stelle zu bestätigen — und am 6. März den Ge- richtsaccessisten Dr. Carl 2am bin et aus Mainz zum Advokat- Anwalt bei den Gerichten zu Mainz zu ernennen. XVII. Militärdienstnachrichten. XVIII. Gestorben: am 8. December 1868 der Generalstabsarzt in Pension, Dr. Neuner zu Darmstadt. XIX. CharakterertheUungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 20. Febr, dem Schlossermnster P. Schmidt zu Darmstadt den Charakter als i. ofschlosser — und am 25. Febr. dem Dachdeckermeister Valentin Keller daselbst den Charakter al« Hvfdachdeckec zu verleihen. . XX. Versetzungen in den Ruhestand. Se. König-' liche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 20. Febr. den Schullehrer an der ersten Gemcindeschule zu Schornheim, Caspar Müller, — und am 2. März den Lehrer an der technischen Schule zu Darmstadt, Hofrath Dr. K ünz el, nut Rücksicht auf seine geschwächte Gesundheit, auf sein Nachsuchen, in den Ruhestand zu versetzen. XXL Concurrenz für: die erste evangelische Schulstelle zu Asscnheim mit einem jährlichen Gehalt von 390 fl. 343/.1 fr. und einer Vergütung von 20 fl. für Heizung deS SchiillocalS; dem Gemeinderath zu Assenheim steht das Präfentationsrecht zu; — die evangelische Pfarrstelle zu Gonterskirchen nut einem Gehalte von 863 fl. 1 ft.; dem Herrn Grafen zu Solms.Rödelheim steht für dießmal da« Präsentationsrecht zu dieser Darmstadt, 11. März. Nach der „Darmst. Ztg." hat Hofgerichtsrath Schulz sein Mandat als Abgeordneter der Stadt Alsfeld niebergelegt. Darmstadt, 12. März. In der Berathung über das Militärbudget hat nach dreitägiger Debatte die Abgeordnetenkammer durch Ablehnung der Regierungsforverung in Betreff der Gagen und Löhne nach preußischem Modus, dem Anträge der M,no- rität entsprechend, die Principlenfrage entschieden un- ! ter Annahme des Personaletats, indem sie die Entscheidung über die Specialetats sich vorbehält. Ebenso lehnte sie die für den Posten eines General-Aud,- tors geforderten 8535 fl. gegen 2 Stimmen ab, bewilligte dagegen für die Bedürfnisse des General- Auditoriats die runde Summe von 1200 fl. Für zwei Divisions - Auditeure wurden 2450 fl. Gehalt und 630 fl. für Reisekosten und Schreibmaterialien verwilligt. Die Anforderung von 1225 fl. für einen Garnisons-Auditeur wurde abgelehnt. Für Tlt.11 des Budgets, Besoldung der höberen Truppenbefehlshaber, wurden, statt 28,673 fl., 19,073 fl. nebst Servis verwilligt. Für Tit. 12 und 13, Besoldung des Kommandanten und Platzmajors der Residenz Darmstadt wurden, statt 7700 für beide Posten, nur 1400 fl. für einen Platzmajor und 525 fl. Bureau- aeld verwilligt. Für Tit. 14, Besoldung der Ab- jutantur Sr. K. H. des Großherzogs, verwilllgte Vie Kammer statt 14,875 fl. 5700 fl. - Durch Allerhöchstes Decret vom H- l. M. wurde der Stadtgerichtsasseffor und Richter bei dem Bezirks- strafgerichte dahier, Justizrath Carl von Herff, ium Hofgerichtsrath bei dem Hofgerichte der Provinz Oberhessen ernannt. Berlin, 12. März. Reichstag. Präsident Del- < brück beantwortet die Interpellation Wigger'S wegen Gleichberechtigung der Israeliten vahin, daß diese I Angelegenheit binnen Kurzem im Bundesrathe zur Beschlußnahme gelangen wsrve. Die auf der Tagesordnung stehenden Postverträge mit Italien, Schweden und den Niederlanden werden in dritter Berathung definitiv genehmigt. Die Convention mit Italien m Betreff der Konsuln, wird in zweiter Berathung vor- läufig angenommen. Der Postvertrag mit Rumänien I wurde in erster und zweiter Lesung vorläufig angc- I nommen. Es folgt Vie erste Berathung über den Entwurf des Reichstagswahlgesetzes. Tweflen »ermißt die gesetzliche Feststellung der Wahlbezirke. Präsident Dtlbrück hält dieselbe für unthunlich, weil nach 6 die Abgeordnetenzahl nach der Bevölkerung festgestellt, daher alle drei Jahre geändert werde. Löwe spricht gegen die Ausschließung des stehenden Heeres von der Wahl, Hasencleyer gegen die Be- stlinmung, daß der Wähler 25 Jahre alt sein müsse. Graf Bismarck erklärt, die Regierungen wurden zu wesentlichen Aenderungen des bestehenden Wahlgesetzes nicht die Hand bieten. Twesren bringt den Antrag ein, den Bundeskanzler zu ersuchen, er m öge für die zur Bundescompetenz gehörigen Angelegenheiten eine geordnete Aussicht und Verwaltung durch verantworstliche Bundesministerien, namentlich für Auswärtiges, Krieg, Marine, Handel und Verkehrswesen, im Gesetzgebungswege herbeiführen. Hamburg, 12. März. Der Herzog Christian von Schleswig-Holstein-Augustenburg, der Vater des Punzen Friedrich, starb Die verflossene Nacht auf dem Schlosse Primkenau in Schlesien, 70 Jahre alt. Wien, 8. März. Im Reichs-Kriegsministenum lagt gegenwärtig unter dem Vorsitz des Feldzeug- | mcisters Baron Maroicic die Ueberprüfungs-Commls- non für Individual-Beschreibungen. Eö sind vieß erweiterte Conduitenlisten, über Charakter und Geistesanlagen, Dienste, Verdienste, Kenntnisse, wissen- fchaftliche Bestrebungen des Einzelnen. Sie werden nur über Generale, Stabsoffiziere und ältere ocer zur Beförderung qualificirte Hauptleute jeden Winter verfaßt und von den betreffenden Corpscommandan- ten begutachtet. Früher wurden diese Listen in oberflächlicher, schablonenmäßiger Manier abgefaßt, so vaß Die höheren Chargen mit sehr mittelmäßigen Talenten überschwemmt wurden. Seil zwei Jahren ist mehr Detaillirung verlangt worden, damit das höhere Talent deutlich von den gewöhnlichen Bega- düngen sich abscheide. Es heißt, baß die vorjährige Ueberprüfungs - Commission kaum den vierten Theil der Hauptieute acceptirt habe, Die als geeignet zur Beförderung außer Der Tour geschildert wurden. D>e Beschleunigung Der Arbeit bringt man in Verbindung mit Der endlichen Durchführung der Re° lervecadres, welche eine Beförderung von über 120 Hauptleuten in und über 49 außer Der Tour trfor- iid) machte. Feldzeugmeister Baron Maroicic ,st auch Vorstanv Der Commission, welche das neue BeforDe und Kerl.' bet «rWfto Druckerei lSr. ihr. Pi-Nch) in Gietzeni Stelle zu. , München, 13- März. Der eben emgefangene Postdiener Becher war bis vor sechs Wochen im hiesigen Bahnpvstamte beschäftigt. Man versetzte ihn in die Centralpost, um ihn hier besser beobachten zu können, da man Grund zu haben glaubte, ihn für nicht vollkommen zuverlässig zu halten. Die unterschlagenen Summen sind mit 13,000 fl. dcclarirt, sollen aber, einer ungefähren Ermittelung zufolge, sich auf wcn'gflenS 30,000 fl. belaufen. Heber die Art Der Aus uhrung De« Diebstahls theilt man Folgendes mit: Der Beamte, welcher in Der Nacht von Freitag auf Samstag den Dienst der Geld- verfendung mit der Frühpost zu versehen hatte, wurde in der Nack't als er im Nebenzimmer schlief, von Decher geweckt und um den Schlüssel zu seiner (Sabine gebeten, um für ihn bic Allsten Pelung und weitere Crpedition der bereits versiegel- 'en Werthstucke besorgen zu können. Der Beamte gab den Schlüssel arglos her, und so hatte der Dieb Gelegenheit, die Geldbrirfbentel zu öffnen und wieder zu verschließen, nachdem ,r einen beträchtlichen Theil der Werihstücke herausgenommen und zu sich gesteckt halte. Erst am Abend 6 Uhr wurde die Entwendung bemerkt in Folge einer telegraphischen Depesche aus Zwickau, wo Die Post zuerst einen Defect in dem Geldbriefbeutel gefunden hatte. Die Summe aller mit jener Er- pebition beförderten Gelder soll übrigens mehr al» da« Drei- fad'e des vermuthlich entwendeten Betrages ausgemacht haben. * Die japailcslschc Münzstätte und ihr Albeiterper- fonal findet sich nach Consularberichtcn geschildert in der Zentrist : „Der Welthandel 1869". Gegen 300 Hande sind in Demjenigen Gebäude beschäftigt, in welchem Die Si.ber- munie gegossen und geprägt wird. JeDer arbeitet )chweigend unD mit Der Regelmäßigkeit eines Uhrwerkes. Wenn die teilte des Morgens aickommen müssen sie ihre eigenen Kleider able« aen uud andere, der Muüzstätre gehörende, anlhun. Am Feierabend ertönt ein Gong, und e« bietet sich Dem Auge das etwas sonderbare Schauspiel dar, daß 300 Leute zugleich vom 1 Boden ausspringen ihre Kleider ab.verfen und als em nackter Menschenknäuel auf das Ende des Hofraumes zustürzen. Hrer durchgehen sie folgende Proben, um darzuthun, daß sie kein Siib r an sich haben. Ihr Hinterhaar wird auf den Rucken herabgelassen und untersucht; sie waschen sich am Brunnentrog die Hande und halten sie zur Beschauung empor; jie tnnfen Wasser und thun dann einen lauten Ausruf; endlich laufen sie nad) dem andern Ende de« HofeS, auf welchem Wege sie zwei oder drei Gatter überspringen, um auch damit a posteriori zu lernen daß sie nichts verborgen haben. Nachdem dieß geschehen dürfen sie ihre eigenen Kleider anziehen und sich entfernen. von 1867: 836. ... .. ... - V Bekanntmachung Großherzoglicher Comimsnon rut Pofl- Angelegenheiten, den Personengeldtarif auf Dein Postcourse zwischen GeDern und Hanau betr. , VI Uebersicht der für Da« Jahr 1869 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communalbedürfnissen in den Ge- meinden de^KrusiS^Dar^69 genehmigteri Umlagen zur Bestreitung der Communalbedurfnisse in den Gemem- 6en vm ^Ueb«sichl Vet‘ für das Jahr 1869 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communalbedürfnissen in den Geme.n- | CCn UeÄt9VerU,fur1>U W 1869 ^".K^ten Umla- ! g^ zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen ReUgionö- 1869 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der isiaelitifchen Rel,- qionSqemeinden des Kreise« Darmstadt. 9 XI. Promotionen an der Gropherzoglichen LandeS-Umversi- Eil ^Ordensverleihungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst zu verleihen geruht : am j i(j December 1868 dem Ortseinnehmer Psifserling in Beerfelden das silberne Kreuz des PhiliPPS-OrdenS; - am 30. December 1868 dem Bürgermeister Der Bürgermeisterei • Kleestadt, Adam L auerwein, das allgemeine Ehrenzeichen Prag, 9. März. Das Polizeicomnnssariat im Prager Staatsbahnhofe wurDe Durch Die Polizei- Direktion in Dresven telegraphisch in Kenntmß gesetzt, Daß mit Dem DresDener AbenDzuge zwei Knaben in Prag ankommen Dürften, welche aus einer Lehranstalt in NorDheim (Hannover) ent- wichen sinD. R. B. aus Osnabrück und G. H. aus Rheinhausen, einer 14, Der anDere 13 Jahre alt, kamen auch wirklich in Prag an und wurDen vom Bahnhofcommiffariate in Empfang genommen. Um das beabsichtigte Ziel ihrer Reise befragt, antworte- ten sie: „Wir gehen nach Hietzing zu Sr. Maje- stät unserem Könige Georg, wir wollen keine Preußen sein." Als man sie um Die Pistolen fragte, welche sie laut telegraphischer Mittheilung bei ihrer Abreise von NorDheim mit sich führten, antworteten sie: „Die Pistolen hatten wir nur in Preußen nöthig, Dort hätten wir uns erschossen, wenn man uns an- gehalten hätte, weil wir keine Preußen sein wollen; in Oesterreich hatten wir keine Pistolen nöthig unD haben sie Daher in BoDenbach weggeworfen." Ueber Die Mittel zur Reise befragt, gab einer Der Knaben an, er habe sich zu Diesem Zwecke 100 Thaler erspart unD Die Reisekosten für seinen Collegen bestritten. . Lemberg, 7. März. Ein gräßliches Ereigmsz fanD heule AvenDs 8 Uhr auf Der unteren Prome- nave statt. Mehrere betrunkene Husaren exceDirten in einer Schenke. Die Herbeigerufe Jnfantene-Pa- trouille führte sie ab. Unterwegs auf Der Brücke, gegenüber Dem App llationsgebäuDe, zogen Die Husaren vom Lever und stellten sich zur Wehre. Der Patrouilleführer konnte sich keinen Rath schaffen unD commanDirte, von Säbelhieben stark bedrängt, schließlich „Feuer". Drei Schüsse wurden auf Die renitenten Cavalleristen mitten unter Die spazierenDe Menge, größtenteils Damen, abgefeuert. Ein Husar fiel mit zerschmettertem Schädel und war auf oer Stelle toDt, ein anderer wurde schwer verwun- Det. Die Scene war schauerlich, unD es verfloß eine halbe Stunde, bis die auf Dem Platze Gebliebenen weggeschafft wurden. Unterdessen schritten Die Passanten Durch Die Blutlachen, Denn Die Stelle lag gerade außerhalb des Bereiches unserer sehr schwach leuchtenden Gaslatcrnen. Brüssel, 14. März. Lagueronniöre ist angekommen und bringt versöhnliche Instructionen mit. Frankreich verzichtet auf den Vertrag der Luxem- burger Ostbahn. Vermischtes. Darmstadt, H. März. Das heute erschienene Regie- I rungsblatt Nr. 7 enthält: I Verordnung, die Bezeichnung gleichnamiger Ortsburger in den durch den Friedensvertrag mit Preußen erworbenen Landestheilen betreffend. II. Bekanntmachung Grocherzoglichen Ministeriums deS Innern, den Hufbeschlag der Pferde betr. . HI Bekanntmachung derselben Behörde, die Abänderung der Arzneimitteltare für da« Großherzogthum Hessen betr. IV. Bekanntmachung der Ergebnche der Verwaltung der Civildiener-Wiltwenkasse von den Jahren 1866 und 1867. Zu Gnde 1865 betrug das Kapitalvermögen im Nominalwert!) 1 297 514 fl. 61/2 fr. Während 1866 wurden mehr ausgeliehen ' im Nominalwert!) 45,720 fl. 43 >/2 kr.. daher Ende 1866 Kapitalbestand 1,343,234 fl. 50 kr. Wahrend 1867 wurden mehr auSgcliehen im Nonnnalwerth 37,283 fl. 3 /4 tr., Stand deS Kapitalvermögens Ende 1867 1,380,517 fl. 53 4 rr. Stand der Mitglieder und Pensionäre. A. Mitglieder: 11 des alten und neuen Verhältnisses der Civildicner-Witt- wenkasse von 1866: 2.44, von 1867 : 1982, 2) der vormaligen Univeisiläts-Wittwenkasse von 1866: 2, von 1867. 1, 3) ans den neu erworbenen Landes:heilen von 186/: 3. Zusammen von 1866: 2146, von 1867: 1986 ß. Pensionäre: 1) von der Civildiener-Wittwenkafle von 1866: oo4, von 1867- 831, 2) von der vormaligen jllniversitälS-Wittwenkafle von 1866: 4. von 1867: 5. Zusammen von 1866: 858, k ifi $ 5 Z Mi rui Fv un bu ani erh ter jeb 20. nai ( b O b( i> l I I ro Se 22- soll zur alt 5lr 1/ m V 2 w ü n l! 222 soll 9?ei verz Den 491 Ö55 Di ßer ( ®i 3al i" i lasst lull Tr {6t oen