WWW Alyciger Mnzeige- und Mmtsölait für den Kreis Kielen. PretS vierteljährlich 36 kr. mit Bringerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 49 kr. Hrichrmr wöchenrucy drer» mal; Dienstags, Dom^er- stagS und Samstags. — Ärpedltion - Canzleiberp. Lit. B. Nr. 1 ' ft;**» fäiiim‘Mn. ; i* ; 1869. Carl. mn Nlto. ln 'ch m Stande, \ ju gießen. September. Lou« ' N««en. !B,nnl‘ !U Wen. sdtenst. c tptember. ’r Sandmann. il- Abendmahls), lpredigervicar Drescher. 11 i r t c. b”-„ @ Flacon \ Flacon 45 fiTXvX%Xi3 Sgr- 7739) Ein fehlerfreies, lOjähriges braunes Wallach-Pferd ist zu verkaufen bei H. Becker, Neue Anlage. 7763) Ein gutes Zugpferd, für dessen Güte garantirt wird, ist zu verkaufen. Bei wein? sagt die Exped. d. Bltts. 7779) Ein guter Stcinkohlen-Ofen und ein Sprungherb mit Steinkohlen-Einrich- tung ist zu verkaufen bei Jaeob Köhler I., Asterweg. 7799) Zu verkaufen ist ein lackirter zwei- thüriger Kleidcrschrank, ein Küchcn- schrank und eine Schüsselbank Reichensand Lit. C. Nr. 93. 7780) Billard, ein gebrauchtes, aber noch in gutem Zustande erhaltenes, ist billig zu verkaufen. Neuer Bürgervercin, Frankfurt a. M. 7747) Steinkohlen in ganzen und ge- theilten Waggonladungen, erste Qualität, 7786) Gestrickte Kindcrhäubchen sind stets vorräthig bei Th. Heerz Wittwe, Neuenweg. 7778) Eine in gutem Zustande befindliche einflügelige GlaSthüre ist billig zu ver- Schneller Ausverkauf. 7670) Um mit den Waarenvorrätben des Kaufmann M. Heß, bestehend in Bändern, Blumen, Tüll, Spitzen, Schleiern, Blonden, Kragen, Manchetten, Shlips, Cravatten, Mulls, Jaconnets, Shawls, Ccharpes, Tüchern, Foulards, schwarzen und farbigen Seidenzeugen und Resten, Jaquets und Jacken in Seide und Wolle, von fl. 2 an, Herbstmänteln, sowie Sammet, angefangenen Stickereien, Stickmustern und bergt rasch zu räumen, werden dieselben zu bedeutend herabgesetzten Preisen in dessen Laden verkauft- Gießen, den 3- September 1869. Der Masfecurator: M- Pilger- 7702) Vorzügliche Sauerkirschen zu Kuchen und zum Einmachen, pr- Pfd. 4 kr., bei L- Hartmann, in der Schanz. Nr. WS. Dimstag dm Besondere B e k a n n t m a ch u n g e n. Oberhessische Eisenbahn-Gesellschaft. Zweite Einfühlung. 7764) In Gemäßheit des §. 4 der Statuten wird hiermit eine zweite Einzahlung auf die zum Bezug von Aetien der Oberhessifchen Eisenbahngesellschaft berechtigenden Jnterims-Certifieate, und zwar von fünfzehn Procent des Nominalbetrages der Actien, also mit fl. 32. 30 kr. oder 30 Thlr. per Stück auf den IS. October 1S69 festgesetzt. Bei dieser Einzahlung werden die Zinsen auf die bereits eingezahlten 25 Procent für die Zeit voin 1. Januar bis 18. October 1869 im Betrage von fl. 2. 27 kr. oder Thlr. 1. 12 Sgr. per Stück vergütet und find daher auf jedes Stück effectio zu zahlen fl. 50. 3 fr. oder Thlr. 28. 18 Sgr. In dem nämlichen Termin fann statt der Theil- auch Vollzahlung geleistet werden. Wer die ausgeschriebene Einzahlung nicht leistet, wird unter Angabe der Certi- kicat-Nummer während der ersten vier Wochen nach Ablauf des Zahlungstermins durch dreimalige Bekanntmachung aufgefordert, die rückständig gebliebene Einzahlung nebst sechs Procent jährlicher Verzugszinsen und einer Conventionalstrafe von fünf Procent des Betrages der Einzahlung nach Ablauf des Zahlungstermines nachträglich zu leisten. Solche Jnterims-Certifieate, bezüglich deren dieser Aufforderung vor Ablauf der wei-^ teren zwei Monate nicht vollständig nachgekvmmen fein wird, verlieren ihre Gültigfeit; die darauf bereits geleistete Einzahlung aber, sowie alle Anrechte daraus, verfallen zu Gunsten der Gesellschaft. Es sind die Jnterims-Certifiacate vorzulegen und mit denselben nach der Reihenfolge der Zahlen geordnete Nummern-Verzeichnisse in doppelter Ausfertigung einzureichen, wozu Formulare bei den Zahlungsstellen ausgegeben werden. Die Zahlungen haben zu geschehen: in Franösurt a. M. bei Herren Gebrüder Bethmann, „ „ „ „ von Erlanger und Söhne, „ „ „ Herrn M. Königöwarter, „Berlin „ „ Jos. Jaques, „Stuttgart „der Württembergischen Vcreinsbank, „Gießen „ unserer Hauptkasse. Gießen, den 4. September 1869. Der Lerwaltunqsrctth: Baron R. von Erlanger, Ferdinand Fürst zu Ufenburg. Präsident. Vice -Präsident. 7734) Die Schulstraße kann wegen der daselbst stattfindenden Ueberwöl- bung der Stadtbach vom nächsten Montag an bis auf Weiteres nicht befahren werden. Gießen, den 10. September 1869. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Versteigerungen. GraöversteiqermM. 7773) Von den nachbenannten Gräflich Solms-Laubach'schen Wiesen soll das dießjährige Grummetgras öffentlich versteigert werden, und zwar: 1) Mittwoch den 15. September, Vormittags 9 Uhr, von 31 Morgen in den Stockwiesen bei Lich, in 31 Loosen. — Zusammenkunft an der Stockbrücke. 2) An demselben Tage, Nachmittags 3 Uhr, von circa 6 Morgen in der Gemarfung Treis-Münzenberg, in 13 Loosen. — Zu- sammenfunft bei der Mühle in Treis- Münzenberg. Arnsburg, den 10. September 1869. Trautwein, Oberförster. Keller-Verpachtung. 7784) Freitag den 17. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in dem Gymnasialgebäude dahier die unter demselben befindlichen Kellerräume auf weitere 6 Jahre, vom 1. October 1869 bis dahin 1875, verpachtet werden. Gießen, den 11. September 1869. Großherzogliche Gymnasialfasse. Schmitt. Univ-Gerichts-Actuar. H a u s v e r k a u f. 7774) Donnerstag den 16. September d. I., von Nachmittags 2 bis 4 Uhr, soll das alte Schulhaus zu Hassenhausen auf den Abbruch, im Locale selbst, sowie eine Partie tannene Abschnitte, meistbietend verkauft werden. Hassenhausen, am 9. September 1869. Der Bürgermeister: Breitstadt. Oeffentliche Aufforderung. 7748) In dem Grundbuch der Gemarkung Lang-Göns ist folgendes Gelände mit der Bezeichnung „unbcsteuerbares Gelände" ohne Angabe eines Eigentümers eingetragen : Flur Nr. oKlftr. 1) III. 986. 4963. 2) IV. 436. 1832. 3) XVII. 597. 1392. 4) XIX. 962. 2078. 5) XXL 1229. 8857. 6) XVII. 635. 4747. Von diesem Gelände sind Theile in Cul- turstand gesetzt worden und es hat die Gemeinde Lang-Göns, welche sich seit undenklicher Zeit in dem Besitze jenes Geländes nach vorliegender ortsgerichtlicher Bescheinigung befindet, beantragt, ihr die cultivirten Theile, worüber die vorliegenden Meßbriefe dahier eingesehen werden können, im Grundbuch als steuerbares Gelände zuzuschreiben. Es werden deshalb alle Diejenigen, welche Ansprüche an letzteres machen zu können glauben, hiermit aufgefordert, solche um so gewisser binnen 4 Wochen dahier geltend zu machen, als sonst der Eintrag in das Mutationsverzeichniß zu Gunsten der Gemeinde Lang-Göns auf Grund Ersitzung vollzogen werden wird. Gießen, den 5. September 1869. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Stadtrichter. 7783) Im Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts sind heute folgende Einträge vollzogen worden: 1) Adolph Oppenheimer von Lang-Göns, gegenwärtig zu Gießen wohnhaft, hat seinen Bruder August Oppenheimer von Lang-Göns, jetzt ebenfalls zu Gießen, am 1. v. Mts. als Theil- haber seines Brandwein-, Ligueur- und Essiggeschäfts zu Lang-Göns angenommen. Jeder der beiden genannten jetzigen Geschäftsinhaber ist befugt, die Firma zu vertreten und zu zeichnen. 2) Anton Ricker zu Gießen, Hauptagent der Lebens-Versicherungsbank für Deutschland in Gotha und Agent der Feuer- Versicherungsbank für Deutschland in Gotha. Gießen, den 11. September 1869. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Stadtrichter. CQ Franz Dieckmann. Bank- und Wechselgeschäft in Hamburg. Näheres bei Herrn Carl wünscht. Gesucht 7782) Leipzigerstrasse, 46 ; Steinenberg, 29; Stadt, Neuer Markt, 11 ; Markt, 17, Königshaus; Kronprinzstrasse, 1 B ; Elsassergasse, 1 ; Obere Grabenstrasse, 13 ; Place du Molard, 2. Hamburg, Berlin, Basel, Wien, Leipzig, Stuttgart, Zürich, St. Gallen, Genf, HAASENSTEINdc VOGLER Zeitungs-Annoncen-Expedition, in Frankfurt am Main, gegen genommen. Gießen, den 14. September 1869. 7798) Ein Herr, Professionist, ohne Familie, sucht an gelegener Straße, am liebsten Parterre, eine kleine Wohnung mit Öfen und, womöglich, mit einem Bett zu miethen, welches er gleich beziehen könnte. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 7706) Bei unserer Abreise nach Amerika sagen wir allen Freunden und Bekannten nochmals ein herzliches Lebewohl. Gleichzeitig fühlen wir uns gedrungen, dem Herrn Agenten I. M. Schulhof zu Gießen für. die außerordentlich gute Beförderung und Besorgung unserer Angelegenheiten hiermit öffentlich unseren Dank auszu- prechen. Bremen, im August 1869. „ r. . _ ,r. p Nathan Hirsch aus Waldgirmes, mit Familie. Joseph Hirsch aus Nashville (Nordamerika.) Lebensversichermigsbank f. D. in Gotha. 7772) Vcrsichcrungsstand . .......... 101,500000 fl. Effektiver EapitalfondS......... 25,900000 „ Versicherungen werden vermittelt durch A. Nicker, Buchhändler in Gießen. Allerneueste Glücks - Offerte. | 7744) Original-Staats-Prä- Qj mieii-ljoose sind überall zu B kaufen und zu spielen erlaubt. „Gottes Segen bei Cohn!" | tirossartige wiederum mit® Gewinnen bedeuten <1 ® [vermehrte €apitalien-| V e r 1 o o s u n g von nahe| 4 Millionen. I Die Verloosung f/tcranSirl und 3 vollzieh8 die Staats-Reffie- | rnny selbst. I Beginn der Ziehung am 550. d. Mts. ■ 1111* T Tillr. oder 1 Tlllr. t oder 15 Sgl*. I kostet ein vom Staate gar antir- 8 | tes wirkliches Original-Staats- # | IjOOS (nicht von den verbotenen Pro- g 3 messen) und bin ich mit der K j Versendung dieser wirkli- | gehen Original-Staats-Doosel I gegen frankirte Einsendung des I 3 Betrages oder gegen Postvor- \ 1 schuss, selbst nach den entfern- g 6 testen tiegenden staatlich S I beauftragt. | Es werden nur tie- a | winne gezogen. Chr. Louy'schc Bierbrauern. 7803) Meinen geehrten Gästen die Miltheilung, daß sich meine Wirthschast von heute an wieder im vorderen Locale befindet, Sonntags dagegen, wie bisher, Wirthschast im Biersaale. Kupferne Wafchlressel in allen Größen bei i trfjtrsf Sehiessmger Grosse garantirte Geldverloosung. 7770) Am 20. September d. I. beginnt die vom Staate eingerichtete und garantirte große Geldverloosung, worin: 25,300 Gewinne mit zusammen 3 Millionen 677,400 Thaler zur Entscheidung kommen. Hierzu kostet ein ganzes Loos 2 Lhtr., „ halbes „ \ „ KnatienlehranM von Dr. F. Weissenbach. 7795) Den verehrlichen Eltern zeige ich hiermit ergebenst an, daß die Anstalt mit dem 1. October l. I. an Herrn Franz Dieckmann aus Westerburg (Nassau) übergeht- Für das seither bewiesene Wohlwollen aufrichtig dankend, erlaubt stch.der Unterzeichnete an verehrliche Eltern die ergebenste Bitte zu richten, dasselbe auf fernen Nachfolger übertragen zu wollen. - Gießen, den 14. September 1869. Br. F. iWcrffenbach. Auf Obiges Bezug nehmend bemerke ich ergebenst, daß der Unterricht mit dem 1. October in dem seitherigen Lokal beginnt. Anmeldungen werden lederzeit von Ur Weiffenbach und vom 26. l. Mts. an vom Unterzeichneten rm Schullokale ent- Die Ilaupt - Gewinne betragen K 250,000, 200,000, 190,000, 175,000,1 170,000, 165,000, 160,000, 155,000, g 150,000, 100,000, 50,000, 40,000, § 25,000, 2 ä 20,000, 3 a 15,000, § 3 ä 12,000, 3 ä 10,000, 4 a 8000,0 5 a 6000, 11 ä 5000, 4000, 29 ä 3000, 131 a 2000, 6 ä 1500, 5 ä 1200, 156 a 1000, 206 ä 500, 6 a 300, 272 ä 200, 24550 Gewinne a 110, 100, 50, 30. Kein Loos gewinnt weniger als einen Werth von 2 Thalern. tiew'inngelder u. amtliche Ziehungslisten sende unter Staatsgarantie meinen geehrten Interessenten nach Entscheidung prompt und verseh wiegen zu. Durch meine von besonderem tilück begünstigten JLoose habe meinen Interessenten bereits allein in Deutschland die allerhöchsten Haupttreffer von 300,000, 225,000, 187,500, 152,500, 150,000, 130,000, mehrmals 125,000, mehrmals 100,000, I kürzlich schon wieder das grosse Loos von 127,000, und Jüngst am 30. Juli »schon j wieder fünf der grössten | Haupt - tiew inne in dieser ! Gegend ausbezahlt. SKS?* Jede Bestellung auf meine Origiaial-Staats-j Loose kann man der Bequemlich- keit halber auch ohne Brief, j einfach auf eine Jetzt üb- | liehe Postkarte , machen. ^7^ Dieses ist gleichzeitig bedeu- K tend billiger als Post gr «i. Vorschuss. Laz. Sams. Colin in Hamburg. Haupt-Comptoir, Bank- und Wechsel- geschält. 7794) Berliner Tisch-, Hänge-, Wand- und Kuchen-Lampen werden unter Garantie verkauft bei Carl Frech. 7796) Nachdem die diesjährige Traubencur-Saison in Dürkheim begonnen hat, beehren wir uns hierdurch anzuzeigen, dass regelmässige Sendungen nürhh einier Weintrauben an uns gelangen und empfehlen dieselben zur geneigten Abnahme. Giessen, 10. September 1869. Gebrüder Mayer. grosse Gallusstrasse 1, im 1. Stock. Neuerwall, 50; Roloff, Lindenplatz.________________________ 7757) Ein braves Mädchen, welches kochen kann und alle Häuslichen Arbeiten versteht, wird auf Michaeli zu miethen gesucht von Frau- Adv. Heß. 7730) Ein Dienstmädchen wird zum sofortigen Eintritt gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 7753) Ein Zimmer zum Aufbewahren von einigen Möbeln wird auf ein halbes Fahr zu miethen gesucht. Das Nähere bei Mitprediger Lips. ________ 7665) Unterzeichnete macht hiermit die ergebene Anzeige, daß sie sich in der hiesigen Anstalt zur Wärterin bei Wöchnerinnen ausgebildet hat und empfiehlt sich deshalb in vorkomme/.den Fällen bestens. Beate Hampel, wohnhaft bei Herrn Küfer Stohr, ÄZolkengasse. 7743) Das von Herrn Oberbau-Secretär Moyat bisher bewohnte Logis im Russischen Hofe ist zu vermieden und kann in 4 Wochen bezogen werden._____________ 7749) Ein Zimmer mit Cabinet, mit oder ohne Möbel, ist zu vermieden bei Joh. Fischer (Lederhandlung.) 7751) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermieden bei p Fritz Möhl, in der Marktstraße. 7789) Der von Fräulein Weiß seither bewohnte Laden ist zu vermiethen und kann auf Verlangen sogleich bezogen werden. A- K- Worms. 7790) Eine kleine möblirte Stube ist zu vermiethen bei , , L. Baer, Wallthorstraße. 7734) Eine freundliche Familienwohnung ist zu vermiethen Neuenweg Lit. B- Nr. 134. Bermiethnngsn. 7769) Neue Anlage, in H. Becker's Nebenhaus, ist die Mansarden-Wohnung, bestehend aus 7 Pieren, Küche und Bodenkammer, nebst allen Bequemlichkeiten, bts September zu vermiethen. 7802) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist sofort zu vermiethen bei G g- Schmehl, am Brand. 7776) Ein Familienlogis ist zu vermiethen bei M. Weißbäcker. 7785) Ein Familienlogis ist zu vermiethen; auch kann bei demselben ein Stuck Gartland abgegeben werden. I. Trapp, Briefträger. 7791) In meinem Hause auf dem Seltersberg ist eine große und eine kleine Familienwohnung zu vermiethen. Frau Ferber (Hess. Hof). 7742) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei . , , Louis Bulch Wittwe. 7801) Eine schwarze Atlas-Taille ist auf dem Wege vom Bahnhof bis in die neue Anlage verloren worden, und kann dieselbe gegen die Jnseratgebührcn bei Frau Pfarrer Göbel in der neuen Anlage wieder in Empfang genommen werden._________ 7736) Gefellschafterinnen, Köchinnen, Haus- und Kindermädchen werden zu feder Zeit die besten Stellen nachgewiesen durch das Stellengesuch - Bureau von Rosalie Reiß, geb. Stern, Fahrgasse 113 in Frank- furt a. M.__________________________________ 7741) Schlosser finden gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung; auch kann sogleich ein Junge in die Lehre treten bei L. Weber, Schlossermeister. 7762) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet und Schreibzimmer, in der Nähe der Wallthorstraße, wird gesucht. — Pferdestall er- wird am Wallthor oder in dessen Nähe em Familienlogis von 5 bis 6 Pieren. Schriftliche Offerten sind bei der Exped. d. Bltts. abzugeben. : 7800) Ein hellgelber Windhund ist zugelaufen. Näheres bei Thorschreiber Vix. 7740) Herrn Hofgerichsadvo- caten Baist habe ich mit der Ein- kassirung meiner sämmtlichen Aus stände beauftragt; ich bitte deshalb nur an ihn Zahlungen für mich zu leisten. Gießen, den 8. Sept. 1869. Carl Viering, ____________zum Prinzen Carl. 777i) Commis und Reisende werden schnellstens placirt und den Herren Principalen unentgeldlich nachgewiesen durch Lh. Paul Jun., Agent in Mannheim. 7731) Ein Kindermädchen wird gesucht. >Von wem? sagt die Exped. d. BlttS. 7737) Ein freundliches Familienloais ist zu vermiethen und mit dem 1. October zu beziehen bei A. K- Worms, Seltersweg. 7756) Ein Familienlogis ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen. H. M. Jughardt. 7758) Ein möblirtes Stübchen ist zu vermiethen bei Wern Hard Brück. 7788) Gut möblirte Zimmer, sofort beziehbar, sind zu vermiethen bei E. Eich en berg. 7768) Das seither von Herrn Heinz bewohnte Mansarden-Logis im Vorderhaus, bestehend aus 4 Zimmern, Küche, Magd- und Bodenkammer, nebst Wasserleitung und allen Bequemlichkeiten, ist durch dessen Wegzug im September zu vermiethen. H. Becker, Neue Anlage. 7787) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Schreiner Bergmann, Lindenplatz. 7760) Auf dem Seltersberg ist eine Familienwohnung, bestehend aus 6 bis 7 Zimmern, nebst allen sonstigen Bequemlichkeiten, Benutzung des Gartens und Bleichplatzes , alsbald zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 7761) Ein Familienlogis ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Eduard Plank, Marktplatz. 7759) Eine Wohnung mit 3 Stuben, Kammer, Küche, Keller und Holzraum ist zu vermiethen bei Advocat Briel. 7765) Ein großes Familienlogis mit allen Bequemlichkeiten ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. Louis Lotz. 7733) Ein möblirtes Zimmer ist für nächstes Semester zu vermiethen. _________Louis Petri H, Neuenweg. 7728) Zwei Logis sind zu vermiethen bei i " viertel „ Vr „ _________Kouis Fielt, im Schwanen.— ^rsenden wir auf vorherige Einsendung des Betrages mit amtlichem Plan, und 7729) Eine kleine Familienwohnung ist nach Entscheidung sofort die betreffende Liste. an eine stille Familie zu vermiethen Nähe- Gewinngelder zahlen wir gegen Einlieferung der Trefferloose sofort baar aus, res bei der Exped. d. Bltts. und berufen uns auf unsere bekannte reelle Geschäftsführung. Unter den größeren Gewinnen fignriren folgende: » v : 250,000. 150,000. 100,000. 50,000. 40,000. 2»,000. 2 a 20,000. Vermochte Anzeigen. 3 ä 15,000. s ä 12,000. iä 11,000. 3 ä 10,000. 4 8,000. 5-0,000. 7804). Von Frau Dr. Brü-l wird auf 11 a 3,000. 1 ä 4,000 2» » 3,000. 131 >2,000 6 ä 1,500. 5 ä 1,200. f?d*nCfännn OTb^alle fonsügm"häuslichen Mit dem Verkauft dieser Laase sind wir betraut würden und walle man bei Be- blecken versteht ° Stellungen sich dtrect an un-> wenden. Betrage können der Postersparmß halber auf Atbeiten ver, > •---------————- Postanweisungen machen, wobei um deutliche Adresse der Absender bitten. S. Ae Behrens Co.. 7777) In der neuen Anlage ist eine goldene Broche gefunden worden, und kann solche gegen Entrichtung der Einrückungsgebühren im Hause der Herren Gebrüder «Busch am Kreuz wieder in Empfang- genommen werden. __________ 7797) Gekeltert kann werden bei E- Pansch, Asterweg. 7752) Ei» braver Junge wird zu ständiger und leichter Arbeit gesncht. Bon wem? sagt die (Srpeb. d. Bltts.______________________________ 7746) Ein Garten oder ein Stück Land, nahe bei der Stadt, wird zu kaufen gesucht. Auskunft bei Herrn Hermann Herbert, Neustadt (Oswald's Garten). Das H Za, uns" -V "* 0t fiill ^ute n«i * v Wie wat ,Kelim! Wer kenn fr* T tiefem „Ach, » „Aber u glimme und . begann es toi eignissen in il »Der je Ult Klicie t und seitdem gewesen." Hpacin großen blau vnaussprechli Noch m |ie plötzlich ji Klicie1 Brille & dasselbe leid) ,^«11 angstvoll. Diese a Angst nahm „Ädii zu mir?' rv Fr i|l halten zurüi in etwas zu Fein, mordet wori »Wenn aus!" ms übn brlann „Zch .,3ch hörte M Farl Ni - l O 8t zum Cain Aber gktvesen ist, Arme in £ heuen M ««bei nete die z »Der W entsktzlic 5U ^rschwand E-i wissen." Das turige Mc ^eu Ber Mt Auch tW mit einem mat sich üb« 1 Ais sie lt Tlnu * wüste Chaos Mim an der ES lag e chen sogleich v es ihr unmöglich war, die ;d 2o,oüo. ii ent» dem 10. 00. bester Freund Unheils sich Die Namenlose. Novelle von Theodor König. das für Doctor Sommerfragte das junge Mädchen. „Leider Gottes, ja, Kind," war die Antwort. Schlaganfall gehabt" „Einen Schlaganfall?" rief Hyacintha aus. theurer Papa! Ahnt er denn — weiß er —" Hier verfiel sie in ein so heftiges Zittern, daß (Fortsetzung.) Das junge Mädchen lag noch immer im tiefsten Schlafe. Ja, unsere arme junge Freundin schlief, während ihr treuester, einen grausamen Tod erleiden mußte, während die Schatten des dichter und dichter auf ihrem Lebenswege zusammenzogen! Wie außerordentlich gern wüßte ich aber doch, was denn eigentlich jene tiefe Ohnmacht verursacht hat," dachte die Französin bei sich selbst. . „Sollte sie von diesem dunklen, unheimlichen Geheimnisse vielleicht gar etwas Näheres wissenV — Wie thöricht ich aber doch bin! Welche ruchlose Gedanken nur der Bose ""^Das Auffinden der Hutes durste sie nicht zu erwähnen wagen, denn junge Mädchen schien so völlig außer sich zu sein, daß Felicie im Stillen ihren Verstand zu zittern begann. „Nein, nein," keuchte Hyacintha, „o, dieser furchtbare Schreck! Diese setzliche Angst! Ich muß aufstehen! Ich muß zu Papa! rief sie dann, plötzlich aus „Abe/zu Ihrem Papa dürfen Sie jetzt nicht, mein liebes, gutes Kind," sagte Felicie sanft und beschwichtigend, als Hyacintha mit zitternden Händen ihren Nachtrock überwarf. „Doctor Sommer ist eben bei ihm." * „Ist er denn krank?" „Er hat einen sogenannten „O, mein armer, lieber, Frage vollständig auszusprechen. „Er ahnt und weiß durchaus nichts," antwortete Felicie, „aber der Baron ist ein alter Mann und liebt seinen Sohn außerordentlich; die Furcht, daß ihm irgend ein Unglück zugestoßen, ist es, welche diesen Krankheitsfall verursacht hat." „Ach, Felicie," sagte das arme junge Mädchen, die Hand aufs Herz pressend, „möchte der barmherzige Himmel doch ihm wenigstens nur dieses Gefühl tödtlichen Entsetzens ersparen, das ich in diesem Augenblicke empfinden muß." „Welche Ursachen aber können Sie nur haben, Kind, —" begann Die Französin, doch Hyacintha legte ihr die Hand aus den Mund. „Still, frage mich nicht," flüsterte sie, „denn ich darf nicht darauf antworten. Nein, liebe, gute Felicie, frage mich nicht. Hilf mir beim Ankleiden und laß mich zu Papa gehen. — Du wirst Niemandem auch nur das Geringste von dem, was ich geredet, wiedererzählen, nicht wahr, weine liebe, gute Felicie? flüsterte Hyacintha, al- sie endlich nach mit Mühe vollendeter Toilette im Begriffe war, das Zimmer zu verlassen. „Nicht wahr, wenn ich Dich darum bitte, so wirst Du es nicht thun, um Fräulein Mathilden's willen?" „Von mir erfährt gewiß keine lebende Seele etwas davon, Kind/ versicherte Felicie. , , „Was Sie mir anvertrauen, ist so sicher bei nur aufgehoben, wie tm Grabe." „Aber für jetzt darf ich Dir dennoch nichts Weiteres mittheilen, meine gute Felicie," murmelte Hyacintha mit fieberhafter Angst. „Man möchic Dich aus- fragen und dann —" . Hier stahl sich auf'S Neue ein leises, schmerzliches Gewimmer über ihre Lippen. Felicie trieb unsere junge Freundin jetzt selbst an, daS Krankenzimmer des Barons ohne ferneres Zögern aufzusuchen. Sie gab sich der Hoffnung hin, daß die Pflege ihres Adoptivvaters und die Fürsorge für ihn die entsetzliche Angst und den Argwohn, welche das Der» schwinden Carl's in ihr hervorgerufen zu haben schien und ihr augenscheinlich außerordentliche Qual verursachten, wenigstens etwas in den Hintergrund zurückdrängen würden, und hatte sie sich hierin Denn auch keineswegs getäuscht. Wenn beim ersten Anblicke des leidenden, krampfhaft verzogenen Gesichtes des Barons allerdings ihre Thränen in reicher Fülle flössen, so waren es doch nicht jene heiß brennenden Thränen der Seelenqual und des namenlosen Entsetzens, welche sie vorher geweint batte. Der Baron war jetzt bei völligem, klarem Bewußtsein, erkannte sie sogleich und suchte sie durch eine matte Geste und ein schwaches Lächeln zu bewillkommnen. ., niin „ Sie beugte sich über ihn hin, küßte ihn zärtlich und flüsterte ihm Worte des Trostes und der Liebe zu. „ Durch innige Liebe und Verehrung des alten Herrn von nun an gänzlich an sein Zimmer gefesselt, begann sie schnell des eigenen Kummers und der eigenen Angst nur noch flüchtig zu gedenken und sich statt dessen mit unermüdlichem Eifer der Pflege ihres so hart betroffenen Adoptivvaters zu widmen, indem sie ihre Lust daran fand, ihm jeden, selbst den kleinsten seiner Wünsche von den Augen obzulesen und dessen Bequemlichkeit und Aufheiterung vom Morgen bis zum Abend fast ihre ganze Denkkraft in Anspruch nahmen. Berthold, der noch immer mit vergeblichen Nachforschungen nach feinem Bruder beschäftigt war, betrat das Krankenzimmer seines Vaters erst mehrere Stunden später. , w Als er dann sehr bleich und ermüdet dort eintrat, überkam Hyacintha dasselbe unwillkührliche Schaudern, das sie schon vorher empfunden hatte. Er bemerkte es mit einigem Erstaunen, doch wurden nur wenige Worte zwischen ihnen gewechselt und außerdem blieb der junge Officier auch nur ganz kurze Zeit, denn seine Gegenwart regte den Baron sichtlich auf. Einer langen, angstvollen Nachtwache folgte ein eben solcher Tag, während welcher Zeit Hyacintha sich weigerte, selbst einer kurzen Ruhe zu genießen. Eine zweite Nacht des Wachens und vergeblich erwarteter Nachricht von dem Verschwundenen kam heran und verstrich, und nun machte Felicie von ihrer alten Autorität über das junge Mädchen Gebrauch und veranlaßte Hyacintha, sich zu Bette zu legen. Der Schlaf ist in jüngeren Jahren für jeden Menschen schlechterdings eine Notwendigkeit und lange vermag kaum irgend Etwas ihn von den Augenlidern fern zu halten. Auch Hyacintha entschloß sich endlich, von Müdigkeit ganz überwältigt, ihren Posten am Bette des Adoptivvaters wenigstens auf einige Stunden an Felicie abzutreten. Die gute Französin brachte sie zu Bette, versetzte das Gemach in Dunkelheit und verließ sie mit der festen Ueberzeugung, daß ein ruhiger Schlaf ihr schnell neue Stärkung und ruhigere Fassung bringen würde. Keine Mutter kann zärtlicher und ängstlicher über das eigene Kind wachen, wie Felicie es über ihren Schützling längst vergangener Tage that. Nachdem sie Hyacintha zur so Ruhe gebracht, nahm sie den Posten derselben am Bette des armen Barons ein. Der alte Herr lag ganz still da, tm ganzen Hause regte sich nicht das Geringste und durch die wegen der großen Schwüle weit geöffneten Fenster stahlen sich die lieblichsten Blumendüste herein. Die ununterbrochene Stille rings nmher, — das regelmäßige Getickt Der alten Uhr übten aus Felicie einen ganz eigenthümlichen Einfluß aus. Sie fühlte sich mehr wie vielleicht jemals zuvor in ihrem Leben zum Nach- , denken, zur Betrachtung angeregt und ließ die letzten Ereignisse in Der einst so glücklichen Familie mit allen ihren näheren Umständen langsam und ruhig an ! ihrem Geiste vorüberziehen. (Fortsetzung folgt.) .... 6,000. )U0- '3 a 1,200. Ft«"wt'bn: anr auszu- ?'1 Familie. Amerika.) ■ Ä Deubach. Erricht mit ■aaS 'iechnann, MS Den gegen guten Lohn J; aud) kann sogleich t treten bei r, Schlosserinelsm I »immer mit 6* nbtrW it - KMÄ «- 5 bei Herrn 6atl rSötT®* ; bcusWeti.SI'M® ,Mii ;u midjin 1‘- MbchtN wirb zum so- L, M? s^ die Plan, und ■ '2 fort baar aus ntcr größeren heute nur eingiebt! . Wie wär's möglich, wie könnte das arme, unschuldtge Kmd von jener ent» setzlichen That nur das Geringste* wissen!" * Wer kennt nicht das dumpfe Gefühl unbestimmter Angst, welches den Geist bedrückt, wenn man nach traurigen, kummervollen Erlebnissen zuerst wieder aus tiefem Schlafe erwacht und das Erinnerungsvermögen noch mit seiner vollen W Auch Hyacintha erwachte endlich zum ersten Male in ihrem jungen Leben mit einem matten Nachgesühle erduldeten, schweren Kummers irgend eines plötzlich über sie hercingebrochenen, niederschmetternden Unglückes. Als sie langsam den Kopf vom Kiffen emporhob und Dte Hand auf die Stirn preßte, um den Versuch zu machen, das in diesem Augenblicke noch wirre, wüste Chaos ihrer Gedanken zu ordnen, erfüllte es sie mit Verwunderung, Felicie an der Seite ihres Bettes sitzen zu sehen. ES lag etwas in dem Gesichte der guten Französin, was dem jungen Mädchen sogleich von traurigen Nachrichten erzählte, welche ihre alte Erzieherin »hr mitrutheilen haben mußte. „Felicie!" rief das junge Mädchen erschrocken. „Aber Felicie, was ist denn vorgesallen?" , m £ Ach, Kind, viel, viel Unglück," war die traurige Antwort. "aber was Denn? Was ist Denn geschehen?" fragte Hyacintha m,t unsicherer Stimme und hoch aufathmend noch einmal, denn in eben diesem Augenblicke begann es wie eine schreckliche Erinnerung, — wie Furcht vor entsetzlichen Er- eianissen in ihr aufdämmern. , , Der iunae Herr Carl ist verschwunden und nirgends aufzufinden, berichtete Felicie mit zögernder Stimme. „Er ist gestern Abend mit seinem Bruder zusammen ausgegangen, Capitän Berthold trennte sich bei Dem Teiche von ihm und seitdem ist nicht das Geringste von ihm mehr zu Horen und zu sehen H^yacintha's Gesicht Überzog sich bei dieser Rede mit todtlicher Blasse, ihre großen blauen Augen öffneten sich weit und hefteten sich mit einem Ausdrucke unaussprechlichen Entsetzens auf Felicie. .. Noch nachdem die Französin zu reden ausgehort hatte, saß sie da, als wäre sie plötzlich zu Stein erstarrt. Felicie war hierüber natürlich außerordentlich erschrocken. Beide Hände auf die Schultern des jungen Mädchens legend, schüttelte |te dasselbe leicht hin und her. , v . „Hyacintha, Kind, so sprechen Sie doch wenigstens zu mir. bat sie dabei Diese antwortete nur durch ein leises, trostloses Gewimmer und Felicie s Anast nahm immer mehr zu. n A „Aber Kind, ich bitte Sie um Gotteswillen, so reden Sie doch wenigstens iU mir!" rief sie auf's Neue aus. f „Es ist ja auch immer noch möglich, daß der junge Herr Carl wohlbehalten zurückkehrt," fügte sie dann hinzu, um Hyacintha doch vielleicht wenigstens in etwas zu beruhigen. . - „Nein, nein," schluchzte Hyacintha hysterisch, „er ist ermordet, grausam er- mordet^word ^wiß wissen, so sprechen Sie sich doch näher Darüber au«!" rief die Französin. „Ist Ihnen Denn wirklich etwas Zuverlässiges dar- Ich hörte sie," flüsterte Hyacintha, am ganzen Körper zusammenschaudernd. Ich hörte es, wie der Streit sich zwischen ihnen entspann." " „Zwischen welchen denn?" fragte Felicie athemlos^ Jarl und Berthold," war die Antwort. „O Carl, mein Bruder, für mich. — UM meinetwillen! ., , . -. O Felicie, nicht wahr, er kann Die ruchlose That nicht begangen, nicht *Um Aber so "rede doch nur! Gieb mir Die Zusicherung, Daß es nicht Berthold gewesen ist, der ihn erschlagen hat!" wimmerte daö unglückliche Mädchen, die Arme in Verzweiflung und tätlicher Angst flehend um den Nacken ihrer alten, treuen Wärterin schlingend. . Aber so beruhigen Sie sich doch nur, mein liebes, gutes Kind, entgegnete die Französin, Deren eigenes Gesicht freilich ebenfalls leichenblaß war. .Der eigene Bruder hat die That sicherlich nicht begangen. Es Ware ja ru entsetzlich, um es auch nur zu denken. * Es kann ja auch sehr wohl sein, daß Monsieur Charles sich noch am Leben befindet^ mehr wie einmal gehört, daß Menschen auf einige Zeit verschwanden und Dann Dennoch wieder aufgesunden wurden. Es ist ja noch gar nicht so lange her, daß wir Nichts von Monsieur Carl SS»* ^Mstohr. J\:Expeditio"- A ar» Maf’ 501 46' Ä,äi roolle man bei Be- r,wniB halber auf bitten. t Co., imburg. Gotha. jOOOOO fl. Ä. Ricker, danbler in Gießen. «ä lung, daß sich n Locale besindel, rioflle. A:las-Taille ist auf boi dis in bie neue in, und kann bieielbe drcn bei Frau Pfar- imtn Anlage wieher ~n werden. :erinnen, .Köchinnen, jcbm werben zu iebex ■n nachgewiesen durch •jrcau von Rosalie hrßdfie 113 in Zrank- -Vi ।. V s Sitisch e Rundschau 12. September. Ein Münchener Telegramm erklärt die von der „Donauztg." und dem „Volksboten" gebrachte Nachricht, daß die Verträge wegen des Eintritts Baierns und Badens in den Norddeutschen Bund dem Abschlüsse nahe seien, „bestem Vernehmen" nach für falsch. Bezüglich der Lage Frankreichs erklärt die France: „Man muß die Dinge nennen, wie sie sind, denn wir treten in eine Phase, wo Wahrheit die erste Pflicht der Treue und Vaterlandsliebe ist. Nach Annahme des Senatsbeschlusses ist es nothwendig, dessen Ausführung vorzubereiten. Diese Ausführung aber erheischt zweierlei: ein homogenes Ministerium und eine ehrlich liberale Politik. Die öffentliche Meinung glaubt nicht an die Dauer des Ministe- riums, wie es jetzt zusammengesetzt ist, sie hält es nur für ein Uebcrgangscabinet, das die Aufgabe hatte, die Herstellung eines neuen Systems vorzubereiten. Das jetzige ist kein Cabinet, das etwas bedeutet, das ein Programm, eine Verantwortlichkeit bat, kurz, es ist kein Cabinet, wie wir fortan eins haben müssen.....Das linke Centrum hat die große Umgestaltung hervorgcrufen; es wäre vollständig abnorm, sollte es außerhalb der Geschäfte gelassen bleiben und sollte es nicht zu der Verantwortung einer Politik hinzugezogen werden, deren Sieg durch seinen Einfluß in der Kammer und im Lande angebahnt ward." Die „Opinion Nationale" und der „Moniteur", welche beide in nahen Beziehungen zum Prinzen Napoleon stehen, bringen die Frage der Regentschaft zur Sprache. Der „Moniteur" meint, daß heute, wo die Wiederherstellung des Kaisers keinem Zweifel unterliege, es nothwendig sei, daß man Maßregeln für den Fall ergreift, daß der Kaiser wieder krank oder kränker werden sollte. Die „Opinion Nationale", bekanntlich das Leiborgan des Palais Royal, geht näher auf die Frage ein, und da man deren Artikel als die Vervollständigung der Stenatsrede des Prinzen Napoleon betrachten muß, so verdient derselbe jedenfalls eine nähere Erwähnung. Das Blatt weist zuerst darauf hin, daß ein Senatsbeschluß vom 17. Juli 1856 und die kaiserlichen Handschreiben vom 1. Febr. 1858 für den Fall, daß der Kaiser sterben werde, der Kaiserin die Regentschaft bei der Thronbesteigung des minderjährigen Kaisers übertrage. Diese Lösung sei vom gesetzlichen Standpunkte aus unangreifbar. Man müsse sich aber fragen, welchen Gebrauch die Regentin von der persönlichen Regierung, die ungeachtet des letzten Se- Notsbeschlusses noch immer sehr groß sei, machen, und zu Gunsten welcher Ideen sie dieselbe anwenden werde. „Hierin herrscht" — so meint die „Opinion" weiter — „große Unsicherheit....." Die Lage ist ernst; das Kaiserreich ist im Verfall; die Zeit der Erfolge und des Prestiges ist vorbei; es ist in der Um- gestaltung begriffen; dem Empire auloritaire soll das Empire liberale folgen. Ein Regierungswechsel ist in Frankreich übrigens schwierig. Wird die Hand einer Frau stark genug sein, um während dieser Krisis zu regieren ? Hier liegt mehr als cm Gegenstand der Besorgniß, und die wahren Conservativen sind die, welche verlangen, daß die von dem SenatS- beschlussc unvollständig begonnene Transformation schnell und ohne Hintergedanken vollendet werde, so daß, wenn ein Regierungswechsel eintritt, Frankreich sich im Besitze erneuerter Institutionen, eines neuen Personals und bereit findet, vorausgesehenen und nicht vorausgesehenen Schwierigkeiten die Spitze zu bieten . . . Kann man nur einen Augenblick lang zögern? Sind die klugen Leute, welche warten wollen, sicher, daß die Krankheit des Kaisers nicht wiederkommen kann, und daß sie warten wird, bis sie ihre kleinen Anordnungen getroffen haben werden? Denjenigen, welche eine Revolution wollen, mag dieses Provisorium ganz recht sein, das weder die alte, noch die neue Politik ist. Die, welche sich schmeicheln, daß der Versuch mißlinge und man das persönliche Regime wieder Herstellen könne, wenn es Niemanden mehr giebt, mögen den Status quo verlängern wollen. Beide begreifen wir. Aber alle Diejenigen, welche die Stimmzettel den Flintenschüssen als Fortschrittsmittel vorziehen, die ihre Jntercfsrn sicher stellen wollen, können diesen unsinnigen Rath- schlägen kein Gehör schenken. Man muß das durch Senatsbeschluß begonnene Werk vollenden, und um es zu vollenden, muß man eine Regierung consti- tuiren; denn in diesem Augenblicke haben wir feine, und es ist dringlich nothwendig, eine zu constituiren." Die Orientreise der Kaiserin ist wirklich in bejahendem Sinne entschieden. Eine Depesche des Marine-Ministeriums an den Commandanten der kaiserlichen Jacht l'Aigle in Toulon ordnet an, die angefangenen Vorbereitungen behufs Aufnahme der Kaiserin an Bord mit der größten Beschleunigung so fortzusetzen, daß am 5. October die Reise vor sich gehen könne. Freilich soll der Ausflug der Kaiserin auf den Besuch bei Abdul-Aziz beschränkt bleiben, wogegen die Eröffnung des Suezcanals nicht im Beisein Eugeniens vollzogen würde. Auf dem Rückwege von Konstantinopel soll noch in Venedig Halt gemacht werden, weil die Municipalität dieser Stadt gleichfalls schon bedeutende Vorbereitungen zum Empfange der Herrscherin Frankreichs getroffen hat. Die Bedingungen, unter welchen das (an Talahat Pascha am 30. v. M. übergebene Antwortschrei, ben der Pforte auf die VertheidigungSschrift des Vicekönigs diesem vollständige Vergebung zusichert, sind, wie man der „Allg. Ztg." aus Pera schreibt, folgende: 1) Der Effectivbestand der ägyptischen Armee soll auf 18,000 Mann reducirt werden; 2) die in Europa noch bestellten Hinterlader, ebenso wie die bereits abgelieferten, sowie die neuen Pan- zerschiffe sollen der Pforte überlassen werden; 3) daS ägyptische Budget soll künftig alljährlich dem Sultan zur Bestätigung vorgelegt werden; 4) der Vicekönig darf in Zukunft keine Unterhandlungen mit den europäischen Mächten führen, es |ei denn vermittelst der kaiserlichen Gesandten; 5) der Vicekönig darf in Zukunft ohne die Bewilligung des Sultans kein Anlehen abschließen; 6) der Tansimat soll in Aegyp- ten ernstlich zur Ausführung gelangen; 7) der Vicekönig soll die Steuern auf dieselbe Höhe rcduciren, wie bei seinem Regierungsantritt; 8) der Vicekönig soll in Zukunft Niemand zum Tode verurtheilen, verbannen oder seiner Güter berauben ohne die Genehmigung des Sultans; 9) die Uniform der ägyptischen Armee soll genau mit derjenigen der kaiserlichen Armee übereinstimmen. Aus Konstantinopel wird gemeldet: Der nord- amerikanische Gesandte hätte erklärt, die Union könne das Gesetz der Pforte, daß kein türkischer Unterthan ohne specielle Erlaubniß des Sultans sich im Aus- lande naturalisiren lassen dürfe, nicht berücksichtigen. Die Union naturalisire auch ohne eine derartige Erlaubniß, und verlange die Respectirung naturalisirter Amerikaner in der Türkei. Der „Imperial" betont die Nothwendigkeit, dem cubanischen Aufstande noch vor November ein Ende machen. Daß in den nächsten Tagen 10,000 Mann nach Cuba abgehen sollen, ist schon gemeldet. Die Regierung ist, wie behauptet wird, jedoch der Ansicht, daß der Aufstand auch dann mit bewaffneter Hand zu unterdrücken fei, wenn es nöthig wäre, noch 40,000 Mann nach der Insel zu schicken. Vermischte«. Darmstadt, 8. Skpt. Das Polytechnikum dahier wird am 11. October in allen feinen Abteilungen, der allgemeinen, der Bau«, der Ingenieur,, der Maschinenbau-, der chemisch« technischen und der landwirthschaftlichen Schule eröffnet. — Die Programme, welche alle erforderlichen Nachweisungen enthalten, sind von der Direction oder durch Buchhandlungen zu beziehen. Darmstadt, 8. Sept. 2m Palais der Prinzessin Ludwig von Hessen und unter deren Ehrenpräsidium sand gestern die zahlreich besuchte erste Generalversammlung des von ihr ins Leben gerufenen and unter ihrem Protektorate stehenden Frauenvereins für Krankenpflege im Großherzogthum Heffen statt. Den Vorsitz hatte der Geschäftsführer des Eentralcomitv's, HofgerichtSrath Dr. Stüber, welcher de» umfassenden Geschäftsbericht über das seitherige Wirken und den gegenwärtigen Bestand des Vereins vortrug, woraus zu ersehen war, daß dieser auf den reinsten Humanitätöprincipien ruhende, allen engherzig, konfessionellen Standpunkten fernstehende Verband bereits eine Anzahl der tüchtigsten Krankenpflegerinnen herangebildet hat und fortwährend berandildet, die schon in der hingehendsten Weise am Krankenbette gewirkt haben. Ein großes Verdienst um die Ausbildung der Krankenpflegerinnea-Novizen erwarben sich die Darmstadter Aerzte, indem sie vorigen Winter populäre öffentliche Vorlesungen^ über einschlägige Gegenstände hielten, und für künftigen Winter weitere vorbereiten. Eigentliche Verhandlungen fanden nicht statt, indem die zur definitiven Annahme vorgelegten seitherigen provisorischen Satzungen stillschweigende Zustimmung erhielten. Von auswärtigen Zweigvereinen war, soviel wir bemerken konnten, nur Offenbach durch einen Delegirten vertreten. Offenbach, 8. Sept. Der hiesige Schützenplatz erhält, unterstützt von der Stadt, welche dem Schützenverein denselben überdieß auf 25 Jahre unentgeldlich zur Benutzung überläßt, bedeutende Verschönerungen durch geschmackvolle Anlagen und den Neubau eines SaalcS von 60 Fuß Länge und 30 Fuß Breite, so daß der Platz auch ein freundliches Ziel für Spaziergänger werden wird, zumal darauf Bedacht genommen ist, den Wirthschaftsbetrieb einem gewandten Manne zu übergeben. Frankfurt, 9. Sept. Die Vorstellung des Frankfurter Magistrats an den Minister des Innern um Zurücknahme der AuSweisungSmaßregel ist von diesem beantwortet worden und zwar ablehnend. In dem vom 6. d. M. batirten Bescheid heißt e« : „DaS Unwesen, welches seit beinahe zwei Jahren mit dem Nachsuchen der Entlassung aus dem preußischen StaatSverbande und dem formalen Erwerbe des Bürgerrechts ; auswärtiger Staaten dort getrieben worden, ist von vorn- ! herein der Beachtung der Staatsbehörden nicht entgangen, i Ueber die Absicht der betreffenden Personen, sich, unter Con- serviruag des Aufenthaltes in der Heimath und der materiellen Vortheile desselben, durch die Auswanderung nur gewissen Verpflichtungen aus dem heimathlichen StaatSverbande, vor Allem: der Wehrpflicht, zu entziehen, hat niemals eine Täuschung obwalten können. Wenn nichtsdestoweniger bisher Anstand genommen worden ist, in dieser Beziehung einzuschreiten, so geschah dieß theiiS in dem Wunsche, weitere Maßregeln so lange als möglich zu vermeiden, theils in der Hoffnung, daß gegen jenes Treiben fich bald die öffentliche Meinung der Stadt erklären, — das von einigen Wenigen gegebene Beispiel zur Nachfolge im weiteren Kreise mithin nicht führen werde. Insbesondere durfte erwartet werden, daß im wohlverstandenen Interesse der Commune der Magistrat selbst und die Vertreter der Stadt ihren Einfluß in entsprechender Weise geltend zu machen sich bemühen würden. Die Hoffnung der StaatSregie- rung hat fich zu ihrem Bedauern nicht erfüllt. Die Fälle der fingirten Auswanderung, und zwar lediglich von Personen, denen die Erfüllung der Wehrpflicht noch bevorstand, sind bis in die neueste Zeit in unausgesetztem Zunehmen geblieben und haben bereits eine nnverhältnißmäßig hohe Zahl erreicht. Diesem Stande der Dinge gegenüber durfte die Regierung nicht länger zögern, mit Entschiedenheit vorzugehen und gegen d e der Form nach Ausgewanderten von der Befugniß Gebrauch zu machen, welche jedem Staate in Bezug auf Entfer. nung lästig fallender Ausländer unzweifelhaft zusteht. Die von dem königl. Polizeipräsidenten dortseldst getroffene Anordnung erscheint hiernach durchaus gerechtfertigt." Hanau, 8. Sept. Heute Vormittag verschied hier Herr Dr. Haffe, Domprobst und Generalvicar, Vertreter des Bischofs von Culm bei der Bischofs-Conferenz zu Fulda, auf der Durchreise nach seiner Heimath begriffen, plötzlich am Schlagstusse. Die Leiche wurde heute Abend in das Leichenhaus verbracht und soll im Laufe des morgenden Tages nach dem Bischofssitze Pclplin abgehen. Aus Baden wird gemeldet, daß die. Thäter des Auto- gaster Raubmordes entdeckt sind. Es sind zwei Schustergesellen, der eine aus Würtemberg, Namens Karl Düdich, der andere aus Baiern, Namens Steidler, die bis kurz vor der That in Straßburg in Arbeit standen, lieber deren Verhaftung wird aus Straßburg gemeldet: Karl Döbich, welcher am 19. Aug. aus Deutschland zurückgekehrt war, wurde verhaftet, well er ein Mädchen, mit dem er kurze Zeit vorher Bekanntschaft zu machen gesucht, mit einem Dolche und einem Doppelpistol bedroht hatte. Im Augenblicke seiner Verhaftung fand man bei ihm 200 Franken in deutschem (Selbe, eine goldene Uhr mit Kette, ein ungeladenes Pistol und ein Dolchmeffer; er trug außerdem Halbstlefel. Döbich läugnete Anfangs hartnäckig und gab vor, daß er die Uhr in der Nähe von Antogast ge- kauft hätte. Aber durch Fragen gedrängt, gestand er fein Verbrechen ein. Er gab umständliche Einzelheiten über die Rolle, welche er und fein Mitschuldiger, Steidler, bet dem schauderhaften Drama gespielt hätten. Steidler hätte Anfangs dem unglücklichen Mathiß mit einer Pistole in den Nacken geschossen, hierauf Härte sich Döbich auf ihn gestürzt und ihn mit Messerstichen vollends ermordet. Da Steidler entflohen ist, wurden telegraphische Depeschen nach allen Richtungen geschickt und derselbe, wie man meldet, am 5. d. in Metz festgenommen. Prag, 7. Sept. Heute sind die Theilnehmer der Huß- feier von Hussinetz zurückgekehrt; die Hußfeier hat in Hussinetz ohne Theilnahme der Altczechen stattgefunden. Es hielt daselbst unter Andern auch ein Russe eine Festrede, welcher Huß als einen Kämpfer für die Freiheit der Slaven prieß, und ein Serbe, der unter großem Jubel eine Föderation der slavischen Nationen als die nicht aufzuhaltende Zukunft der Slaven bezeichnete. Nach unparteiischen Berichten der Festtheilnehmer zeigte sich auch in Hussinetz, daß daS Volk derartiger demonstrativer Feftarrangements müde geworden (Ein neuer See.) Am 19. August stürzte unfern deS Dorfes Moll in Oberösterreich, einige Stunden von Stadt Steyr, eine Erdmaffe von mehreren Joch Oberfläche jählings mit einem donnerähnlichen Gekrache ein und bildete sich an jener Stelle, wo noch vor wenigen Sekunden Hafersaaten wogten, ein — See. Das Wasser ist klar und die Temperatur desselben ist eine sehr niedrige. Trotzdem, daß das Flüßchen Steyr nur etliche fünfzig Klafter weit vorbeifließt, scheint keine Kommunikation zwischen den Wassern deS Sees und des Flüßchens zu bestehen, oder wenn sie besteht, so ist der See der wasserspendende und nicht der empfangende Theil. Die Wasser dieser beiden Naturwasserbehälter find grundverschieden. Bereits werden die mannigfachsten Hypothesen zur Erklärung der überraschenden Thatsache ausgestellt, und man nimmt an, daß unterirdische Wasser das Terrain unterwaschen haben und sonach der Einsturz der Decke deS so geschaffenen hohlen Raumes erfolgen mußte. Paris. DaS Gälte-Theater wird seit einigen Tagen mit dem neuen Hydroorygen-GaS beleuchtet, von welchem in den Blättern sehr vielfach gesprochen wurde. Der Erfolg ist ein überraschender. Siebenzig Flammen deS neuen Gases versehen die Beleuchtung der großen Kuppel dieses Theaters, welche 1200 Flammen des bisherigen GaseS erforderte. DaS eine Licht verhält sich zu dem andern, wie das bisherige GaS zum Brennül. Dabei erhitzt eS den geschlossenen Raum weniger als da« alte GaS, beschmutzt nicht die Decke und läßt den Farben ihren wahren Charakter und ihre ganze Energie. So urtheilt im „Constitutionnel" Nestor Roquenplan, dessen Autorität in diesen Dingen nicht angezweifelt werden kann. Paris, 10. Sept. Aus St. Cloud wird gemeldet, daß der Kaiser eine gute Nacht gehabt habe. Paris, 11. Sept. Das „Journal ofsiciel" meldet: Der Kaiser und die Kaiserin kamen gestern im offenen Wagen nach Paris. Sie fuhren durch das Bois de Boulogne, pasfirten die Champs GlyffoeS, die Boulevards Madeleine, EapucmeS, die Rue Rivoli und kehrten vor 6 Uhr nach St. Cloud zurück. London, 7. Sept. „Tastern Budget" meldet: Dir österreichische Regierung hat dem Vicekönig von Aegypten auf das Dringendste angerathen, der Pforte gegenüber eint versöhnliche Haltung anznuehmen. Der Vicekönig hat die seitens des Saltans gestellten Bedingungen angenommen, ausgenommen diejenigen, betreffend die Genehmigung des Budget» und der Contrahirung von Anleihen. Madrid, 4. Sept. Der Justizminister erklärte die Bereitwilligkeit der Regierung, auf eine Beschränkung deS Klerus einzugehen und die Zahl der Erzbischöfe auf fünf und der Bischöfe auf zweinnddreißig festzusetzen. Redactton, Druck und Verlag der Brüh loschen Druckerei (Fr. Ch r. Pietsch) in Gießen. Pl)st MW t c UM r-t die (5 W iw @ Md den Jahr« bebauerlic seinem Hi bilbung t Di bigung bi zu diesem Na seres Vw I. und 1867 daß betra 3) an 7)2 1) an ö) „ 3) un 1) die *) an toten < «d Söi <) Öl