ttftr.!/?• 3. & iu s* ' ‘«fit ,4 J»«Ä V? it" b>g‘W J i»E?" @,"t »A*°s ■■■Tffigfc: klhrüt J ® ^v^lichi A0k ,: 3O.T?\M Atit iq Tarmn^m ^^"bi er Sr2' °'ii"^!eihe° überzog ^aben Alin, «iÜT“-Mi* ,n bä h ‘ °>» ’ IUM I KA?fl,n ^flniDlt[ 1 '"bltaodischrv Akchi, '*'r emi3“ 3dt tthäi-k n* »tnfeta twjit e„ k„, “«»««. ainun jj, kn s, T.J* **» «oti* i Wlrt jt,Mr ? e tMr 3ohr tmol an at ™ =n er Holk hernach^ ” d fit GttngQh H 5» 6inrori6unj her Pacijii- 1 Kniis!n unserem Ä/i^ign b« 8neM)hitm, an ^D#fl t, nab um fan, W bühv cuNt Prch- m ■tcmoniorq Summit, .;;• ‘ 4«lrzt, btt letzte Boljkin ibu lä rollenbet. Der Jah Reden öülich ton btt §uk i Cäüilteu bit frtabijt M imiltaj« eintraf, ®iti nt L« ft'inaitn Vormittags. UM tn jriniß-Jtircte p 91ro^ ’ flaggte eebkn im Hs 150 eine l'receiüün 7 M» jubn Olockengeläuke aus« caba glänzenbe JIlnminaM Jiet'ten. An dem $uilii, -Ljayi tgnbt. trat mit liefet ? : :c - eine Mt- dcai m hohem Grade to sU Baren so genossen, daß jede Mf deS GltkreistS sosoU übet ‘.ne. so daß toi ganze Voll urt iw eng'lev Greife pallfont Lelezraxhendraht an da lis- . Mi bit ßammtxiW^ „ gtiblt. M :eta::iii Lmd- »'« inmi-m-nt«; M »• «iiM ft'® * ik£“U ‘-V‘5‘^ utkt fyjffi ic. antwortete- yftjieef *" $s , wel-e man ai®'1 Ä-.- 'S *• xtaaen an 0®al* * Srt -H- eS L niariet den $««««# MH«. * ■;£t ?ÄeS Lchweiö'"- 1 voll -- tzhicage- '< Iteimal w»'» TS I eisig«1 ^ESißiN' w 9U c»n> u° lEA tinav , ** Bt wird «> V- * Preis vierteljährlich 36 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 49 fr Gießener Anzeiger. Erscheint wöchentlich dreimal . Dienstags, Donnerstags und Samstags. -»■ Krvedition • Eanzleiberg Ltt B. Nr. 1 Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Kiefzen. Nr. «8. Samstag den 12. Jnni^ 1869^ Brodpreise vom 12. bis 19. J»ni 1869, niicb eigener Erklärung der Backer: 4 P'und ßtmtfd'tea Brod 15 fr. 2 Pfund gcmiscktts Brod 7i/2 fr. 4 Pfund Roqqenbrod 13 fr. 2 Pfund Roggenbrod 6ogliche Das f d 11 h g c licht ari Gießen die Großher^oglichen Bürgermeistereien des Bezirks. Die Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Justiz oom 16. April 1856, die Civilstandsregister der Juden betreffend (Regierungsblatt Nr. 14 von 1856) )d)wbr in S- 2 ganz ausdrücklich vor, daß die Grobherzoglicheni Bürgermeistereien zu den Judenmatrikeln drei abgesonderte, doppelt zu führende Bücher zu halten haben, von welchen das eine Exemplar am Ende jeden Jahres an das Landgericht einzusenden ist. Die Revision dieses von Ihnen an uns abgelieferten Exemplars hat ergeben daß Sie zm Führung diesem letzteren keine Bucher, sondern einzelne lose, kaum zusammengeheftete Blätter verwenden. Dieses ist aber nicht nur vorschriftswidrig, sondern auch ungehörig und erwarten wir darum, daß Sie für die Zukunft wenigstens brochirte Bücher zur Führung der an uns abzuliefernden Exemplare der Judenmatrikel verwenden. , sollten ^rner ungebundene und wenigstens nicht brochrrte Exemplare vorgelegt werden, so werden wir dieselben nicht allein zur Nachholung des Einbindens zurückgeben, sondern auch Diejenigen von Ihnen, welche in dieser Beziehung die bestehenden Vorschriften unbeachtet lassen, zur Verantwortung ziehen Bötticher. Verfteigeruttgeu. Heugrasversteigerung bei der Stadt Gießen. 5152) Montag den 14. und Dienstag den 15. Juni d. I., jedesmal von Morgens 9 Uhr an, soll das Heugras von den städtischen Wiesen versteigert werden, und zwar: Montag den 14. Juni von den Wiesen vor der Neustadt, am Neuenweger Thor, am Fürstenbrunnen, im Wieseckthal und Hegstrauch; Dienstag den 15. Juni von den Ochsenwiesen, den Wiesen im vorderen und hinteren Stolzenmorgen, am Altcntisch und Fernewald. Die Zusammenkunft ist am ersten Tage am Neustädter Thor und am zweiten Tage in den Ochsenwiesen. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 8. Juni 1869. "sroßherzogliche Bürgermeisterei Gießen- Vogt- Olicrhcssische Eiscnbahncn. Seclion Lich. 5184) Montag den 14. Juni l. I. werden die an der Staatsstraße nach Butzbach und Hungen in das Bahngelände fallenden Bäunie, worunter 18 Stück Pappeln von 50 bis 70' Länge und 7 bis 8" mittlerem Durchmesser befindlich, an den Meistbietenden versteigert. Die Zusammenkunft ist an der Hungener Straße Vormittags halb 11 Uhr. Lich, den 9. Juni 1869. 5156) Montag den 14. Juni und die folgenden Tage, jedesmal 9?achmitlags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des verstorbenen Juslizralhs Frh. v- Rots mann, 9?eustadt D- 153, die zu dessen Nachlaß gehörigen gutffehaltenen Möbel aller Art, Weißzeug, Kleidungsstücke, Gold, Glas, Poreellan und sonstiges Hausgeräthe; ferner Bücher, hauptsächlich aus juristischen Werken bestehend, wovon nanieiitlich Glück's Pandecten von 1790—1841, Kößli n's System, das Regierungsblatt von 1819-1867, Zeitschrift für Civilrecht und Prozeß, nebst andern Werken, zu ermähnen sind, meistbietend versteigert werden. Gießen den 9. Juni 1869. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Temmler, Ortsgerichtsmann. ,5177) Montag den 28. Juni d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathause die dem Jacob Braun gehörigen Grundstücke meistbietend versteigert werden, als: Flur Nr. □Jtlftr. ’/105 106 Acker an der Broßbrücke, gibt 29 fr. Grundrente, 5 im, 52 Acker daselbst, gibt W/z fr. Grundrente, V46? 734 Acker am Krofdorfer Weg, gibt 1 sl. 38* *. 2 kr. Grundrente, 9/24 494 Acker zwischen dem Stadtgut und großen Grasweg, 19 62 74 Acker im Gänswinkel am Dtittelweg im Cent, a/K-. 78 Acker daselbst. Gießen, am 26. Mai 1869. K. Vogt, Ortsgerichtsmann. Hvlzversteiqerung. 5191) In der Oberförsterei Rabenau kommen Mittwoch den 16., Donnerstag den 17. und Dienstag den 22. Juni l- I. nachstehende Holzsortimente zur Versteigerung : 120 Stecken Buchen-Scheidholz, 220 „ „ Prügelholz, 104 „ „ Stockholz, 36000 Wellen „ Reisholz, 380 Cubikfuß Lärchen- und Fichten- Stammholz. Dje Zusammenkunft ist Mittwochs im District Range, Donnerstags im Diftrict Noll bei dem Gute Appenborn und Dienstags im District Ampel an der fiskalischen Grenze, 8 Uhr Morgens. Kesselbach, am 9. Juni 1869. Hoppv, Oberförster. Heugras-Versteilieruna. 5185) Auf dem Freiherrlich Riedesel'fchen Gut Ober-Ohmen soll das diesjährige Heugras an den nachstehenden Terminen öffentlich versteigert werden: I. Montag den 21. Juni d. I. das Heu gras von 70 Morgen Grundwiesen in der Gemarkung Großen-Eichen, wozu Anfang und Zusammenkunft Morgens 9 Uhr bei der Wodenhäuser Mühle. U. Dienstag den 22. Juni d. I. das Heu gras von circa 20 Morgen Wiesen, wozu Anfang und Zusammenkunft Morgens 8 Uhr auf der Jungsernwiese bei Ober-Ohmen. Ober-Ohmen, im Juni 1869. C h r i st, Freiherr!. Riedesel. Förster. Henqras - Lt'rsteiqkrunq. 5186) Donnerstag den 17. Juni, von Morgens 9 Uhr an, soll das Heugras von den hiesigen Gemeindewiesen öffentlich meistbietend versteigert werden. Der Anfang ist um die bestimmte Stunde zu Erbach bei der Häuser Mühle. Garbenteich, am 9. Juni 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Garbenteich. ______________S chw arz._____________ 5214) Donnerstag den 1. Juli d. I., Nachmittags 5 Uhr, soll die den Emil Sundheim's Erben gehörige Badenburger Mühle, 704 ^Klafter, auf dahiesigcm OrtsgerichtS - Büreau ver steigert werden. Die Mühle, an der Lahn stehend, mit 3 Mahlgängen und 1 Schlaggang nebst Oeconomie-Gebäuden, befindet sich in gutem Zustande und hat bedeutende Wasserkraft. Wieseck, am 11. Juni 1869. Großherzogliches Ortsgericht Wieseck. Lang. Heuqraö - Bei steiqerunq 5287) Künftigen Montag, als den 14. Juni, des Vormittags 11 Uhr, oll das der Gemeinde Trohe zustehende Heugras meistbietend versteigert werden Der Anfang ist zur bestimmten Stunde in der Weisenburg. Trohe, den 10. Juni 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Trobe. _____________Schw arz.__ 5190) Mittwoch den 16. Juni, Vormittags 9 Uhr, soll die diesjährige Heugras-Erndte von 31 Morgen der Gräflich Solms Laubach'schen Stockwicsen bei Lich in 31 Ausgeboten öffentlich meistbietend versteigert werden. Zusammenkunft und Anfang Vormittags 9 Uhr auf der Stockbrücke. Arnsburg, am 6. Juni 1869. ________ Trani w ein. Heugras - Berstelgerunqen bei dem Großherzoqlichen Rentamte Gießen. Das diesjährige Heugras von den Groß- Herzog!. Domanialwiesen wird versteigert: 1) Montag den 14. Juni, » Morgens um 9 Uhr von 22 Morgen in der Gemarkung Alten-Buseck, (bei Wirth PH. Krämer III. daselbst.) b. Vormittags um 11 Uhr von 25 Mor gen der Sorauwiese in der Gemarkung Staufenberg, (bei Wirlb Waltber zu Daubriugen.) i c. Nachmittags um 1 Uhr von 5 Morgen der Mühlwiese in der Gemarkung Treis a. d. Lda., (bei Wirth Benner daselbst.) 2) Mittwoch den 16. Juni, a. Morgens um 9 Uhr von 135 Morgen in der Gemarkung Wieseck, (bei Wirth Dorfeld daselbst.) b. Nachmittags um 3 Uhr von 142 Morgen der Weid-, Burg-, Ochsen- und Weidenstrauch - Wiesen in der Gemarkung Gießen, (im Gasthaus znm Pfau bei Gießen.) 3) Donnerstag den 17. Juni, Morgens um 9 Uhr von 96 Morgen in den Gemarkungen Leihgestern, Schiffenberg und Watzenborn, (im Gemeindehause zu Watzenborn.) 4) Freitag den 18. Juni, a. Morgens um 9 Uhr von circa 45 Morgen in der Gemarkung Grünberg. (Die Versteigerung ist bei Wirth Baist im Taunus und die Steigliebhaber können sich vorher die Wiesen durch dm Wiesenwärter Heerz zeigen lassen.) b. Nachmittags uni 1 Uhr in den Gemarkungen Queckborn und Haarbach von 28 Morgen, (bei der Sommersmühle.) 5) Montag den 21. Juni, a. Morgens um 9 Uhr von 71 Morgen in den Gemarkungen Göbelnrod und Saasen, (am Morensee.) b- Mittags gegen 12 Uhr in der Gemarkung Lindenstruth von 23 Morgen, (bei den Wiesen daselbst.) Gießen, den 26. Mai 1869. Grotzherzogliches Rentamt Gießen. _____________________Lyncker.__________(5178) Hkuqras -- Versteigerung. 5218) Freitag den 18. d. Mts., von Morgens 9 Uhr an, oll das Heugras von den hiesigen Gemejn- dewiesen, circa 111 Morgen haltend, an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden- Die Zufammenkunst ist, wie gewöhnlich, zur bestimmten Stunde bei der Fußmühle. Groß en-Bus eck, am 10. Juni 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Buseck. W a g n e r-___________ 5189) Am 17. d. Mts., nach Beendigung der Grasversteigernng der Gemeinde Gar- benteich, lasse ich daselbst von circa 380 Klafter Wiesen das HeugraS mitversteigern Steinbach, am 10. Juni 1869. Rabenau. 5 20 ,6/?70 87 1 engl. Pfd. Topf ä fl. 5.33. daselbst, In Giessen 45 stößt an den Stephansmar 804 143 298 die und halben Viertel- 298 301 Acker Acker- Acker ä — ä — Eduard Lind, Conditor in Gießen. walde 18'/, 1 12 4 Vs 13 924 1 59 58 98 93 431 276 262 603 Wcißbinderarbeit, veranschl. zu Dachdeckerarbeit, veranschl. zu Spenglerarbcit „ „ VI. Unterhaltung der Straßen Steinbrechen. Fahren, Sehen, Steinklopfen und Herstel- 5217) Montag den 14. Juni, bei Gelegenheit der städtischen Heugras-Versteigerung, soll das Heugras von nachstehenden Wiesen mitversteigert werden, als: OÄlftr. 793 Wiese, stößt auf die Riegelpfads- Gärten, 191 Wiese, liegt am Bruch, Wiese am Heegstrauch, Wiese im Altenfeld, Acker auf der Leisehaide, Acker daselbst, 5208) In öit. E- Nr. 3 auf dem Seltersberg sind vier 9)tiftbectfcii)fer u. ein Blumengestell billig zu verkaufen. 5212) Die Matcrialwaarcnhandlung von Emil Fischbach, Selterswcg, empfiehlt: feinste Waizenstärke, Prima-Kernseife, Waschpulver, aus schmutzauslösenden, unschädlichen Bestandtheilen zusammengesetzt, I Waschblau. 5172) Leinen- und Shirttng-Hemdcn, Kragen und Manschetten (nur in Leinen), (Chemisettes, Socken, Sommerhandschuhe, SHUpS und Eravattcn empfiehlt H. R ü b s a m e n. 5167) 5 Jahrgänge der Gartenlaube, gut erhalten, sind billig zu verkaufen bei Wilb. Klee. 5211) Wohlriechendes Fleckenwasser empfiehlt Emil Fischbach, Seltersweg. versteigert; Stecken Buchen-Scheidholz, „ Eichen- „ „ Buchen-Prügelholz, „ Eichen- „ „ Buchen- und Eichen-Stockholz, Wellen Buchen und Eichen-Reisholz, Eichen-Baustamm im District Maus- bcrg, 394 Cubikfutz enthaltend, Eichen-Werkholz-Stämmc, 9 Nadel- und 2 Birken - Stämme, zusammen 600 Cubikfuß enthaltend, Acker in den Güntherö- gräben, Acker daselbst, Acker am untersten Rie- gelpfad, Acker in der Stephansmark, Acker dasellbst, Acker daselbst, Acker daselbst, Flur Nr. 3/74 3/?4a ”/144 ker Weg, 254 Wiese auf der Burck, 234 „ auf dem Gänsacker, 146 „ daselbst. Gemarkung Wieseck: llMftr. 54 Wiese am Hammweg, 283 Wiese daselbst, 180 Wiese bei der Wiesecker Ntühle, 399 Wiese vor den Herrnwiesen. , den 9. Juni 1869. K. Vogt, Ortsgerichtsmann. 5182) Meine neuesten Musterkarten von Tapeten und Bordüren enthalten eine sehr reiche Auswahl neuer geschmackvoller Muster, deren Preise so billig berechnet fiud, daß mau diese Maaren bei keinem meiner Eoncurrenten so billig und vorlhellhaft kaufen und solche dem verehrlicheu Publikum daher bestens empfehlen kann. Carl Frech. 5-20'0 (fiucu sehe schönen Reise- koffcr hat zu verkaufen I. Rothenberger, Lindcnplatz.______ Mein Lager ächt amerikanischer Nähmaschinen, in den neuesten und besten Systemen, 5200) Montag den 14. Juni I. I., Vormittags 7 Uhr, sollen in der Wohnung des verstorbenen Johannes Seipp II. zwei Kühe gegen gleich baare Zahlung meistbietend versteigert werden. Annerod, am 9. Juni 1869. Grobherzogliches Ortsgericht Annerod. Groß. 27/135 27/136 27/z24 27/z24 27/226 M/180 103 Acker daselbst, 208 Acker zwischen dem Sand- und Erdkauter Weg, 288 Acker daselbst, 440 Acker daselbst, 387 380 245 245 200 „„ Acker daselbst, 353 Acker, von dem Erdkauter bis an den Grüninger Pfad; an der Lahn. Ruttershausen, den 11. Juni 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Ruttershausen. Klinket. 5176) In keiner Haushaltung soll fehlen: Anivrrsat - Masten - Listueur, genannt Victoria, von Franz von Metternich in Mainz. Das einfachste und sicherste Mittel gegen Magenleiden aller Art. (Hraovei steigt nmq. 5188) Mittwoch den 16. Juni, Mittags 12 Uhr, wird das diesjährige Heugras der Wiesecker Pfarrwiesen bei Wirth Dorseld öffentlich versteigert werden. Wieseck, den 10. Juni 1869. Dr. Jochem, Pfarrer. Weg, 386 Acker daselbst, Acker im Schlangenzahl, 5197) Bückinge zum Rohessen, pr. Stück 2 und 3 fr., bei I. A. Busch Söhne. 8 Kern erbsen, täglich frisch gebrochen, sind zu haben bei Th. Nantenstrauch, zur neuen Bleiche an der Schoor. Heugrasversteiqerungen der Fürstlich Solmsischen Rentei Lich am 14., 15. und 18. Juni l. I. Gemarkung Lich. 1 Montag den 14. Juni, i Vormittags präcis 8 Uhr, Wiesen der Peinmühle gegenüber, den Wie- sengrund herab bis zum Bräucrberg, zusammen 70 Morgen. „ Zusammenkunft an der Saubrückc, nächst der Peinmühlc. Gemarkungen Mühlsachsen, Ober- u n d N i e d e r - B e s s i n g e n. .Dienstag den 15. Juni, Vormittags präcis 8 Uhr, Hainwicse, Ricdchen, Seewiese, Sautenkor, im Ganzen 130 Morgen. Zusammenkunft zu Mühlsachscn. Gemarkung Burkhardsfelden. Freitag den 18. Juni, Vormittags präcis 9 Ubr, Mönchwiese und Strauchwaldwiese, im Ganzen 67 Morgen. Zusammenkunft in der Mönchwiese. Die Ausgebote geschehen in Abtheilungen von ein bis zwei Morgen. . Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird i Zahlungsfrist bis Martini L I. gestattet. Lich, den 3. Juni 1869. Fürstlich Solmsische Rentei daselbst. K r e utzer.(5160) 25/240 23/8G ^/se 26/154 Gießen g Kirschenkuchen täglich frisch bei A. Noll, im Stern. 31 fl. - kr. 20 „ 14 „ 4 „ 30 „ und Wege: 5155) Montag den 14. Juni, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die zum Nachlasse des verstorbenen Andreas Planck gehörigen Immobilien, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden, als: daselbst, Acker zwischen dem Grüninger Pfad und Erdkau- Holzverslciqerunq. 5199) Montag den 14. Juni, des Nachmittags 2 Uhr, werden in dem Nuttershauser Gemeinde- Borsdorfer Aepselwein 5165) Den Verkauf dieses von mir mit der größten Sorgfalt gepflegten Obstweins übergab ich den Herren I. A. Busch Söhne in Gießen. Derselbe ist von ausgezeichneter Güte und dem Traubenwein geringerer Qualität vorzuztcyen. Der Ver- kaussprcis ist pr Schoppen 4 fr, in Gebinven billiger. A. Joutz zunl Hesztschcn Hofe in Buhbach._____ ter Weg, 407 Acker am Sandkauter Weg und Grüninger Pfad, 356 Acker daselbst, 3,/H4 32/s9 32/114 32/150 M/151 32/t'3 3,/l7 CJÄlftr. 252 Acker am Krosdorscr Weg, 252 Acker daselbst, 408 Acker aus dem Läufertsrö- der Weg, 242 Wiese in den Weiden, 351 Acker an der Weilburger Grenze, 198 Acker, auf die Chaussee, hinter der Pulvermüble, 743 Acker am Wetzlarer Weg, im Eisfeld, 304 Acker vor dem Gänswinkel, 472 Acker daselbst, 540 Acker daselbst, 309 Acker am obersten Wingert, 319 Acker am Schlangcnzahl, 308 Acker auf dein Hasenköppel, 1245 Acker vor dem Weiher, 242 Acker auf der Warthe, 181 Acker zwischen dem Aulweg und dem Leihgesterner 5194) In Lit. B Nr. 13 sind 6 bis 8 j Wagen Mist zu verkaufen. Flur Nr. 22/s 22/16 >26/118 798 Acker auf der Weißerde, am Atzelbusch, Reichi'uhstller Aspenkränttrsaftl und LatschenKiefcrn-Präparatel der Gebrüder Mack in Rcicheiihall, Apotheker-, Molken und Bade-Anstalt-Besitzer pncuimitifdje (£n6incle, 3nhakatiou8-8äke. Diese Präparate, weltberühmt durch ihre erfolgreiche Anwendung im Kurorte Reichenhall, bedürfen keiner weiteren Anpreisung, da sich dieselben genügend durch den Gebrauch und Erfolg von selbst empfehlen. Reichmhstller Alpenfräutersaft ä Flacon 45 kr 13 Sgr. für Brustleidendc I AtpknKräutkr-Mastrnlttltrr ri Flacon 45 fr. -13 Sgr. I vorzugweise für Magenleidende. Acthcrischcs ^iilschcukicieni-L)el ä Flacon 24 fr. 7 Sgr. dem Aroma einer duftenden Kiescrnwal dung gleichkommend, zur Räucherung von Wohn- und Krankenzimmern, zur Inhalation für Brust- und Lungenleidende. Latschenkiefern-^tract ü Flacon 24 fr. 7 Sgr. als Zusatz zu Bädern, gegen Scrophcln, 1 Rheumatismus, Gicht, Lähmungen, Haut- kranfheiten rc. rc. In Gießen zu baden bei Julinö Wallach, am Marft. Das Haupt - Depot von Anton Frei (5170) in München. Für Kinder, welche die Muttermilch entbehren, sowie für Diejenigen, deren Verdauungs- Organe besonderer Schonung bedürfen, gibt es nichts besseres, als Friedrich Röhrich's r ü h m l i ch st b e f a n n t e r Arrowrool ■ Zwieback, erfunden und mit dem besten Erfolge angewandt von der berühmten Geburtshelferin und p r o m o v i r t c n Doctorin, Frau Prof. Heiden- rcich, geb. v. Siebold. Dieser Zwieback ist stets vorräthtg in Paqueten « 10 fr. bei Julius Wallach in Gießen, 1 (5216) Markt Lit^B^Nr^34^ Zu haben in ganzen Flaschen » 1 fl. 24 fr., Nadel-Stangen. 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Brauburger, Lackirer- 5221) Ein Junge kann in die Lehre treten bei W. Kratzenberger, Schrei nermeister- Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde zu Hießen. Gottesdienst. Am 13- Juni. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. (Feier des heil. Abendmahls). Nachmittags: Mitprediger Lips. K o p u l irt e Den 6- Juni. Johann Marlin Henk, Bürger in Mudau in Baden und Maschinist in Bockenheim, des verstorbenen Bürgers und Gerichtsbotcn in Mudau, Johann Georg Henk, ehelicher Sohn; und Georgette Wilhelmine Friederike Katharine Wanuig, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Schuhmachermeisters, Karl Wanuig, ehel. Tochter. Den 10. Juni. Georg Heinrich Schäfer, Bürger und Kaufmann dahier, des Großh. Stadtgerickltsdieners, Georg Schäfer, ehelicher Sohn; und Elise Theodore Hoffmann aus Grünberg, des verstorbenen dasigen Bürgers und Bäckermeisters, Johann Adam Hoffmann, eheliche Tochter. Getaufte. Den 6. Juni. Dem Bürger in Nouge- ment, Kanton Waadt, und Müller dahier, Denselben. Dem Ortsbürger zu Nie- der-Breidenbach und Königs Prcuß. Briefträger dahier, Christian Grünewald, ein Sohn, Wilhelm Emil Georg, geboren den 9. Mai. Denselben. Dem Großh. Reallehrer Dr. Karl Landmann, eine Tochter, Amalie Theodore Philippine, geboren den 6. Mai. Denselben. Dem Bürger und Techniker bei der Gasfabrik dahier, Otto Bergen, eine Tochter, Anna Georgine Auguste Elisabeth, geboren den 8. Mai. Denselben- Dem Bürger und Buchbinder, Heinrich Bourgeois, ein Sohn, Friedrich Theodor Hermann, geboren den 5. Mai. Beerdigte. Den 4. Juni. Karoline Margarethe Bertha Christiane Rautenstrauch, des hiesigen Bürgers und Buchbinders, Theodor Nautenstrauch, eheliche Tochter, alt 5 M. 21 T., gestorben den 3. Juni. Den 10. Juni. Friederike Margarethe Luise Mergott, des verstorbenen Bürgers und Gärtners, Martin Mergott, eheliche Tochter, alt 58 I. 9 M. 23 T., gestorben den 9. Juni. K 1 Dollltänhigc Umzüge per Bahn oder auf der Landstraße, einzelne Möbelfuhren über Land, sowie daS Abholen der Möbel von den Bahnhöfen, besorge mittelst großer, geschlossener Federwagen, bei Garantie prompter und billiger Bedienung. Geehrte Aufträge oder Frachtbriefe erbitte Brönnerstraße 17. Frankfurt a. M. (5181) 16"$■ PUL Topf i M Krz. id Apotheken. Seilers^. Kürger-Club. 5173) Samstag den 12. Juni: Generalversammlung im Lokal. Frachtbriefe für tü> Main-Weser- und Coln-Mindener- Eisenbalm, sowie sä'sämtliche zollamtlichen Formulare, sind $n haben bei Wilhelm Klee, Mäusburg. MöbelTransport G.L.JANSEN Frankfurta/M. cn Systeme»,' 'tlü ?'nW"9ra unter ’ ntn«l« wrfou» ^bricaks JrLl1,1 tbtn'° wir n •r,und l;LA’U Epfkhlm ist. Geschäfts - Empfehlung 5175) Einem geehrten Publikum die ergebenste Anzeige, daß ich von nun an das Weißbinder- und Lackirer-Gefchäft auf eigene Rechnung betreibe unb empfehle ich mich in allen in dieses Fach einschlagcnden Arbeiten, indem ich reelle und billige Bedienung verspreche. Julius Weber, W-chbmder und Lackirer, Neustadt Llt. D- Nr. 201. !!!Für Wirthe!!! Kohlensäure- und Luftdruck- Apparaie mit und ohne Eiskühler, aus der Fries'- schcn Maschinenfabrik in Sachsenhausen, mm Conservireu und Verzapfen von Bier und Aepfelwein, liefert Unterzeichneter zu Fabrikpreisen. Vrospecte nebst Preislisten stehen gratis ui Diensten. Auch kann ein im Gange be- midlicher Apparat angesehen werden. (5160) Karl Fuhr, Kirchenplatz. 5139) Heute, Samstag den 12. Juni, Abends 8 Uhr. Bürger-Versammlung im Bi er scksl e des Herrn L h r. Lo n i). Tagesordnung: Besprechung über die neu auzulegenden Abtritte, Ablrittsgruben und Dungstätten. Um recht zahlreiche Betheiligung wird dringend gebeten. Mehrere Bürger. A u f f o r d e r u n q. 5162) Hiermit werden alle Diejenigen aufgefordert, welche noch etwaige Ansprüche an den Nachlaß des verstorbenen Andreas Plank dahier zu bilden haben, dieselben innerhalb 14 Tagen, von heute an, an den Unterzeichneten abzugeben, widrigenfalls dieselben später keine Berücksichtigung finden. Gleichzeitig werden alle Diejenigen aufgefordert, welche noch Zahlungen zu leisten haben, dieselben innerhalb 14 Tagen an den Unterzeichneten zu entrichten. Gießen, den 8. Juni 1869. I. A. d. Erben: - Carl Plank, Lederhändler. Wohmmsts-Veranderung. 5164) Einem verehrlichen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich meine seitherige Wohnung verlassen habe und von heute an auf dem Neuenweg in meinem älter- itt, wckbkNiiM durch jroenbuno im Morte ^noi keiner weiteren siL bicidben genügend •J2 und süiolg DOIll 91L Der Ver- ächt B Lilionese entfernt in 14 Tagen alle Hatttlulrcimgkcilen, Sommersprossen, Leberflecken, Pockenflecken, Finnen, Flechten, gelbe Haut, ETi)e der Nase und serophulöse Schärfe. Garantie. Allein ächt bei Carl Frech in Gießen. 5196) Neue schöne fette MatjeS-Hä- ringe empfehlen I. A. B u s ch S ö h n e. 5171) Trockenes einzölliges Buchenholz, pr. DFuß 2'/r fr. Bei Abnahme von größeren Partieen billiger. S. Katzenstein, (Holzhandlung.) Npnift*W 11 Hp. \ ir-iHaomMtfr - f, - 13 Lgr. I ^.-’tnleibenbc. 1 -ürid)cutitjtrivs~a I , I ■VIT'I(nbcn^ie'frnroal| ’J llir Räucherung I »'jnfenuntmern, il,t| und Lungen-1 , i fr 7 ’ n acaen ScrophclN' tble" laiin. Z Epileptische Krämpfe (Fallsucht) feilt der Specialarzt für Epilepsie Br. O. KllUsell in Berlin, jetzt Mittel- Htrasse JWr« V. — Auswärtige brieflich. Schon über Hundert geheilt.__ Zi riß er scher Garte». 5147) Sonntag den 13. Juni: Großes Militär Concert, ausgesiidrt vom Mustk-Eorps des Großh. Hess. II. Inf. -Neg., unter persönlicher Leitung seines Dirigenten, Herrn V. Reifert. Anfang 4 Uhr. Entree ä Person 9 kr. Die in der letzten Nummer des Anzeigers angekündigte „Italienische Nacht" kann vorläufig nicht ungehalten werden. 5144) Der untere Stock meines Hauses' bestehend aus 4 ineinandergehenden Zimmern Magd- und Bodenkammer, Küche, Keller, Holzstall re., ist sofort zu vermiethen. Ehr. Löber, Neuenweger Thor. 5121) Bei Joh. Müller in der Wall- thorstraße ist ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen. 5203) Ein gesitteter Junge, der das Schuhmachergeschäft erlernen will, kann unter sehr günstigen Bedingungen in die Lehre treten bei________Carl Selzer 1. 5229) Das Cromb ach'sche Museum auf dem hiesigen Marktplatz ist heute und morgen zum letzten Mal zu sehen. 5202) Zu sofortigem Eintritt wird ein braves Dienstmädchen gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 5163) Ein braves Dieustmädcheu wird auf Johanni für eine kleine Haushaltung gesucht- Zu erfragen bei der Exped. d. Bl- 5230) Die kleinsten Menschen der Welk sind heute und morgen zum letzten Male zu sehen. C. Bogel, Director- 5201) Ein junger Bursche, 15 bis 16 Jahr alt, wird in eine Restauration gesucht- Näheres bei der Exped. d. Bltts. 5145) Es kann ein braver Junge gleich bei mir eintreten. I- Göbel. 5226) Ein besonders zuverlässiges Kindermädchen wird gegen hohen Lohn pr. 1. Juli zu miethen gesucht- Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 5210) Ein ordentliches Dienstmädchen sucht W- Frank. 5153) Meine Wohnung nebst Geschäft befindet sich in meinem Hinterhause. Man bittet, durch den Hof zu gehen. Georg Lüdeking. 5154) Ein braver Junge kann in die Lehre treten bei Philipp Mootz, Schuhmacher. 5149) 2500 fl. zusammen, oder auch theilweise, liegen gegen gerichtliche Sicherheit zum Ausleihen bereit. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. >228) Bon 320 Klltr. Wiese am Gansacker und 412 Klftr. Wiese im Altenfeld ist das Heu- und Grummetgras zu verpachten. Näheres bei G- Ch- Spruck.___________ 5206) Meine Mühle an der Lahn, zwischen Wetzlar und Braunfels an der Station Albshausen gelegen, bestehend aus 3 Mahl- nthigen und 1 Oelmühle, bin ich Willens «Hf 12 Jahre zu verpachten- Die Verpach- mng findet in her Mühle selbst den 12. Juli, Nachmittags 2 Uhr, statt. Lud wrg Walther, auf der Lahnmühle. 5169) Ein im untersten Riegelpfad gelegener großer Garten, zur Hälfte Wiese, wird billig verkauft. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. Vermischte Anzeige«. Arbeiterblldunäs-Verein. 5219) Sonntag den 13. Juni, Nachmittags 2*/2 Uhr: Ausflug mit Musik nach dem Stolzenmorgen. Versammlung vor dem Neuenweger Thor. _______________________Der Vorstand. 5205) Von jetzt an wohne ich nicht mehr 'bei Jeremias Becker Wittwe (Neuenweg), sondern bei Herrn Will)- Kohler- mnnn, Küfer (Sandgasse.) C- Häuser, Schirmmacher und Schneidermeister. Tuinverein. 5193) Dienstag den 15. Juni, Abends halb 9 Uhr: ® e n e r a l v e r f a in m lang im Darmstädter Haus. Tagesordnung: Nechuungsablage und Berichterstattung. — Stiftungsfest. — Er- gäiizungswahl des Vorstandes, resp. Neuwahl des 1. Sprechers und 1. Schristwarts- Der Vorstand. Geschäfts Empfehlung 5209) Einem geehrten hiesigen, wie auswärtigen Publikum die ergebene Mittheilung, daß ich das von meinem verstorbenen Schwager, Carl Schaffftädt, hinterlassene Haus nebst dem darin von ihm betriebenen Drechslergeschäft käuflich übernommen habe, und selbiges in meinem Namen fortführen werde- Zugleich empfehle ich mich in allen in das Drechslergeschäft einschlagenden Arbeiten mit der Zusicherung reeller und pünktlicher Bedienung. Ferner unterhalte ich stets ein reichhaltiges Lager aller Arten Tabakspfeifen, Cigarrenfpitzen, Sparicrstöcken ?c., welches ich einem geehrten Publikum hiermit bestens empfehle und auf die Reichhaltigkeit und Billigkeit desselben besonders aufmerk- am mache. Ergebens! Christian Hermes. Die Ausstellung von Erzeugnissen der Handwerker und Arbeiter des Großherzogthums Hessen ist laut eines Beschlusses des Central -Comitä's in Darmstadt bis zum Frühjahr 1870 verschoben worden. Wir werden nicht versäumen, weitere Beschlüsse rechtzeitig zur Kenntniß der Interessenten zu bringen und bitten, nnterdeß für das Unternehmen thä- lig zu sein und demselben neue Freunde zu erwerben. (5227)DaS Local-Comit«. (G i n g e f a n d t.) Wer, wenn er auf der Straße von einem anständigert und gebildeten Manne in anständiger Weise begrüßt wird, nicht in ebenfalls anständiger Weise den Gruß erwie- dÄ de?zeigV damit nichts weiler, als daß er selbst em ungebildeter Mensch und ferner Begrüßung würdig ist, mag er eine äußere Stellung begleiten, welche es auch sei. r ... rttoßon 1 Alphons Loup, eine Tochter, Emma Emilie, rfrifdjÜQCRCr jU geboren den 18. Mai. 5222) Täglich frischen Blumenkohl ,um Essen, sowie alle Sorten Gemüsepflanzen, sind billig abzugeben bei Georg Becker, Handelsgartner, Neuenweger-Thor._______ 5224) Einem verehrlichen Publikum zur Anzeige, daß ich mit meinem Lager tn Parfümerien, eine Niederlage von feinen Haarbürsten, ächt Haarburger Gummi- Kommen, sowie anderen einschlagenden Artikeln, verbunden habe, und empfehle tu) solche zur geneigten Abnahme bestens- Christian Frech, Heilgehulfe, _____________Kirchenplatz B- 14. *5150) Unseren aus der Taubentränke gelegenen Acker, Flur 41 Nr. 26 und 27, 502 Klafter haltend, find wir Willens zu verkaufen. Daniel Ebel's Erben. Vermiethnngo«. 5174) Die seither von Frau Professor Kamminer innegehabte Mansarden-Woh- nung im Müller'schen Hause am Selters- berg ist zu vermiethen.______________________ 5146) In unserem Mansarden- Slock ist ein kleines Logis, bestehend aus einem Zimmer mit Ca- binct, Küche und Bodenkammer, zu vermiethen. I. A. Busch Söhne. 5158) Ein kleines lioflis, sogleich begeh- bar, ist zu vermiethen Asterweg Nr. 103. 5168) In unserem Hinterhause ist^ein Familienlogis zu vermiethen und am 1- Juli beziehbar. Jlick & Kroll., .ASS ' ’ 24 • ’V-r1.* gttignt*' । ÄsttNSkS Darmstadt, 8. Juni. Der Finanzausschuß der zweiten Kammer beantragt, als Einnahmen der Eifenbahnbaufchulden - T'lgungscaffe an jährlichem Reinertrag der StaalSeisenbohnen folgende Betrage vorzuschen: Von der Main-Ncckarbahn 324,800 fl, von ter Main-Weserbahn Äderen Verwaltung an die Krone Preußen übergegangen ist) 485,188 fl., als Zinsen tes Erlöses für die (ebenfalls nunmehr unter preußischer Verwaltung stehende) Of- fenbach-Franksurter-Eifcnbahn 13,269 fl., endlich als Pacht resp. Zinsen des von Preußen für den Staats- ttlegraphen zu entrichtenden Betrages 593 fl. ; zusammen rund 823,850 fl. Von den Schlußamrägen des Ausschusses ist zu erwähnen: Es möge die Negierung ersucht wtrden, die Reinerträge der Staats- eisenbahnen künftig den Hauptvoranschlag und die Rechnung der Hauptstaatscasse durchlaufen zu lassen, ferner, keine neuen Bauten oder zum Bau- und An- lagc-Eapital gehörigen neuen Anschaffungen, Vermehrung des Betriebmatcrials und Einrichtungen auf der Main-Weserbahn ohne ständische Zustimmung und Verwilligung der dazu zu verwendenden Mittel, soweit dieselbe rechts bereits ertheilt ist, vornehmen zu lassen. Berlin, 8. Juni. In Uebereinstimmung mit einem Vorirag des Prof. Dr. Wuitke aus Halle hat die Berliner Pastoral-Eonserenz einstimmig folgende Resolution angenommen: „Die Versanrmlung erklärt als ihre auf dem Grunde des Wortes Gottes stehende Ueber- zeugung, daß die Aufhebung trr Todesstrafe, welche an die Stelle des Begnadigungsrechtes der Obrigkeit die Rechte so Gerung des Verbrech.rs setzt, vrn sittlichen Ernst des Grfeszes, die Würde und das Ansehen der christlichen Obrigkeit als Gottes Tic- nerin und Rächerin seiner beil'gen Ordnung und das christliche Gewissen des Volkes schädige." — Der kürzlich verstorbene Prof. Dr. Hengstenberg hat, hiesigen Blättern zufolge, in seinem Testament dem evangelischen Verein die Summe von 20,000 Tha- lern vermacht, außerdem hat er dem evangelischen Büchervcrein die ihm bisher geliehenen Capitalren unter der Bedingung als Geschenk überw esen, daß sie noch vier Jahre lang verzinst werten. Der Wittwe seines Sohnes ist ein Jahrgehalt zugewiesen worden, während der übrige Theil des Vermögens tür ihre Kinder verwaltet werden wird. Die von dem Prof. Hengstenberg gegründtte und bis zu seinem Tode redigirte „Evangelische Kirchcnzettung" Hot, wie die „Sp. Ztg." mittheilt, der Pastor Tauscher übernommen. — Der „Allg. Ztg." wird geschrieben ; „Ob der Reichstag sich vor ter Schließung der dießjährigen Session noch mit der Erörterung der rüclstäneigcn Steuriprojicte zu beschäitigen haben wird, ist, wie cs scheint, noch eine offene Frage. Nach der AuSsührung des Hrn. Wagener, der bekanntlich in vielen Dingen gewissermaßen die rechte Hand dis Grasen Bismarck ist, in ter Sitzung vom 5., wäre das nicht ganz unwahrscheinlich. Am be- merkenswerthesten an tiefer Rede war jetoch zweierlei : daß erstens ter Norddeutsche Bund, angesichts der btdrolchen politischen Lage Europa's, noch auf viele Jahre hin an dem Militäretat keine Herabsetzungen machen könne, und daß zweitens die alt- prrußiichen National-Liberalen die Finanzkriegen- Heiken Preußens nur dazu verwerthen wollten, um im Jahre 1871 nichtsdrstoweniger den Militäretat einzuichränken. Ohne Zweifel nürde Hr. Wagener jetoch der Wahrheit näher gekommen sein, wlnn er eingeräumt hätte, daß die mossenhast auss Tapet gebrachten Steuerprojccte hauptsächlich dazu dienen sollen, die für 1872 beabsichtigte Erhöhung des Mil!täretatS zu erleichtern, und daß. tie National- Liberalen wesentlich in dieser Voraussicht jede neue Steuer abgelehnt haben und ablehmn wollen, so lange nicht gleichzeitig eine entsprechende Entlastung eintritt. Ter politische Horizont wird, falls seine jetzige Beschaffenheit sich nicht merklich andern sollte, jedrnfallö für die Entscheidung in den Steucrfragen um so weniger Ausschlag gebend sein können, je mehr man in unfein regierungsfreundlichen Kreisen damit sein Ge-ukelspiel treibt. Denn während Hr. ; Wagener am Samstag die Lage als eine bedrohliche darstellte, hatten die „Prov. - Eorresp." und die „N. A. Ztg." bekanntlich erst zwei Tage zuvor in lang- athmigen Artikeln auszusühren versucht, daß der Ausfall der Wahlen in Frankreich eine neue Bürg- schalt des Friedens gewahre. Hanau, 8. Juni. Wir lesen in der „Hess. Dollsztg.": „Die hier, in Philippsruhe und Wil- j hclmSthal, belesenen, zum kurfürstlichen Hausfidei- i commiß gehörigen Schlösser u. s. w-, deren Verwaltung bisher noch von Prag resp- Horfewitz aus geleitet wurde, sind kürzlich vom Haushofmeister Rohde von Kassel im Auftrag der Generalverwaltung des kurfürstlichen Hausfideicommisses für dieselbe, oder vielmehr, was identisch ist, für Herrn v. Herringen, übernommen wordrn. Die Verwaltung muß seitdem eine viel sparsamere geworden sein, denn den beiden Schloßmägden, denen bisher drei Scheuerlumpen geliefert wurden, ist der dritte Lumpen gestrichen, denn zwei Mägde brauchten nur zwei Lumpen." Paris, 9. Juni. Gestern Abend gegen 111/2 Uhr war der Boulevard Montmartre abermals der Schauplatz von Unruhen. Die Menge rief: „Vive Rochcfvit". Die Marseillaise wurde gelungen und erst gegen 1 Uhr war die Ruhe hergesttllk, nachdem einige Verhaftungen vorgenommen worden waren. Ein anderer von Belleville hcrkommender Volkshaufe zerschlug die Gascandalaber und beging andere Unordnungen, so daß er von Stadisirgeanten zlrstreut werden mußte. Auch hier fanden mebrfache Verhaftungen statt. — In Nantes wiederholten sich gestern Abend die Unruhen. Die städtischen Arbeiter wollen nicht zugcben, daß der Regierungscandidat Gaudin durch die Stimmen der ländlichen Wähler die Majorität erhalten habe; sie plünderten die Waffenlä- den, es kam zu Zusammenstößen mit den Truppen, welche große Mäßigung bewiesen, so daß nur wenige Verwundung.n vorkamen. Von Tours gingen Trupp.n per Eisenbahn zur Verstärknng der Garnison in Nantes ab, welche feit 48 Stunden unter Waffen stand. Paris, 9. Juni. Ein Dekret beruft den gesetzgebenden Körper zu einer außerordentlichen Sitzung aus den 28. Juni, um die Vollmachten zu prüfen. Der Senat ist nicht einberufen. — Heute Abend fanden neue Zusammenrottungen auf den Boulevards und im Faubvurg Montmartre statt. Man lärmte und fang die Marseillaise. Die Polizei und die Garde von Paris waren in voller Thätigkeit. Die Läden und die Cafö's waren geschlossen. Erst als Eavallerie die Boulevards entlang ritt, zerstreute sich die Menge auf die Aufforderung der Tambours. Bis auf Gruppen in den den Boulevards benachbarten Straßen war die Ruhe um Mitternacht wieder hergestellt. Vermischtes. Gießen, lo. Juni. Unser gestern verflossener Mittwoch war ein äußerst lebhafter Tag für uns. es war der Geburtstag unseis allverehrt.n Landesherrn, welcher ohne die ohnehin lebhafte Beiheiligung, noch an Lebhaftigkeit i urch einen zufällig hierauf fallenden Markt und die hierdurch von allen Seiten herbeistiöinende Landbevölkerung, gewonnen hatte. — Des Mor gens frühe weckte uns die anerkennenewerthe Reveille unserer hiesigen Regimrntsmusik, später ertönte die schöne Hymne vom Thurme herab, worauf um 9 Uhr der Gottesdienst in der Stadlkirche begann, welcher um 10 Uhr Beendigung fand. — Für Mittags war, wie gewöhnlich an diesem hohen Tage, ein Festessen veranstaltet, was unter zahlreicher Betheiligung im Zinßer'scken Garten abgebalten wurde und in gemuthlicher und gehobener Stimmung endete. — Gleichfalls war für das Militär der Hohe Tag ein Festtag, indem für dasselbe, welches sich für die Ausschmückung der Kaserne *bie größte Muhe gegeben, ein Festessen in dieser bereitet wurde. Zur Mittagszeit gewährte man in der Thal wahre Eolounen von Braten nach der ($aferne wandern, wie würzig war der Dust in den Straßen, und wie mag wohl dieser mand.'em Marktbesucher den Gaumen lüstern gemacht, aber auch den Gedanken beigebracht haben, daß eS doch unter dem Militär nicht gar ,o schlimm fein müsse, besonders, wenn wie gestern, statt wie im veifloffenen Jahre Bier, einem jeden einzelnen Mann ein Schoppen Wein verabreicht wurde. — So endete der schöne Tag, und kann Einsender diese- bei dem sonst so schön gemachten Eindruck nur bedauern, daß die hiesigen Weingeschäfte bei dem gewiß nicht unwesentlichen Bezüge des Weins von auswärts, nicht mit zu concurriren Gelegenheit finden konnten, was gewiß nur dem Giuude znzufchreiben sein dürfte, daß man von der Leistungsfähigkeit hi.siger Geschälte gleicher Gattung nicht genügende Ueberzeilgung gewonnen hatte. Darmstadt, 5. 3uni. Das gestern erschienene Regierungsblatt Nr. 20. enthält: 1. Verordnung vom 19. Mai, laut welcher die Bestimmungen de- Norddeutschen Bundesgesetzes vom 8. Juli 1868, die Besteuerung deö Branntweins in verschiedenen zum Norddeutschen Bund gehörenden Staaten und GebietStheilen betreffend, welche für die zum Norddeutschen Bunde gehörigen Thrile deS GroßherzogthrrmS mit dem 1. Juli 1 869 in Wiikfamkeit tritt, von dem gleichen Tage an auch in den übrigen Th« ilen deS Großherzog- thums in Kraft treten. II. Verordnung von demselben Datum, die Besteuern ng des Biers betr. Der Tenor derselben lautet: §. 1 Vom 1. Juli 1869 wird die UebergangSabgabe vom Bier nur noch erhoben bei der (Einfuhr von Bier aus Baiern, Württemberg, Baden und den Hohenzollern'fchen Landen. Von dem gleichen Zeitpunkt an kann die Steuerrückvergütung für ausgeführtes Bier nur noch gewährt werden bei der Ausfuhr nach vorgenannten Ländern und nach Ländern, welche nicht zum Zollverein gehören. §. 2. Die Vorschriften über den Transport, die Ver- fendung und Einlage steuerpflichtiger Getränke im Abschnitt VI der Verordnung vom 19. Deeemder 1857, tue Erhebung und Eontrolirung der inneren Abgaben von Getränken betreffend, finden bezüglich des BierS vom 1. Juli 1869 nur noch An. Wendung bei der Einfuhr von Bier aus Baiern. Württemberg, Baden und den Hohenzollern'fchen Landen, und bei der Ausfuhr von Bier nach diesen Ländern und nach Ländern, die nicht zum Zollverein gehören. III. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Fj, nanzen, die Besteuerung des Branntweins betr. Die auf Preußische Währung und auf Preußisches Gemäß fick beziehenden Vorschriften des unter I angeführten Gesetze» finden auf die Währung und das Gemäß, welche im Groß- herzogthnm bestehen, folgende Anwendung: 1) Die Maischbottichsteuer wird mit 18'/2 Kreuzer für |ebe 20 Hessische MaaS des Rauminhalts der Maisch, bottiche und für jede Einmaischung erhoben. Von landwirthschastlichen Brennereien, welche nur in dem Zeitraum vom 1. November bis 16. Mai, diesen Tag mit eingeschlossen, im Betrieb sind, in dem vorhergegangenen Som- merhalbjahre ganz geruht haben, nur selbst gew. nnene Erzeugnisse verwenden und an einem Tage über' 500 Hessische Maas Bottichraum bemaischen, sollen jedoch nur 15'/2 Kreuzer für jede 20 Hessische Maas Maischraum erhoben werden. 2) An Branntwein-Materialsteuer wird entrichtet: a) für je 20 Hessisch MaaS eingestampfte Weintreber, Kernobst oder auch Treber von Kerbobst und Beerenfruch, ten aller Art 8’/7 Kreuzer; b) für je 2 0 Hessische Maas Trauben - oder Obstwein, Weinhefen und Steinobst 162,7 Kreuzer; c) bei andern nicht mehligen Stoffen, welche zur Brannt- weinerzeugung verwendet werden möchten, wird die Steuer nach Verhälsiiiß der Ausbeute und nach dem Normalsatze von Kreuzer für die Hessische Maas Branntwein zu 50 Procrnt Alkoholstärke nach dem Alkoholometer von TralleS festgesetzt werden. 3) Die Steuerrückvergütung, welche bei der Ausfuhr von Branntwein gewährt wird, beträgt 7 fl. 283/10 fr. für die Hessische Ohm zu 50 Procent Alkohol nach TralleS. 4) Der gesammte Rauminhalt, welcher für jedes der im § 6 des Norddeutschen Bundesgesetzes bezeichneten Geräthe in der daselbst vvrgeschriebenen Nachweisung genau und vollständig angegeben sein muß, ist in Hessischen Maßen aus. zudrücken. 5) Für jeden zur Einmaischung bestimmten Tag darf nicht unter 3 4 0 Hessische Maas Maischraum angemeldet werden, auch sind kleinere Maischbottiche als von 1 70 Hessische Maas Inhalt nicht zulässig. 6) Wer in einem Jahre nicht mehr als 5 00 Hessische Maas Stoffe der oben unter 2a bezeichneten Art oder 240 Hessische Maas der unter 2b bezeichneten Art zu Branntwein verwenden kann oder will, muß diesen Borrath innerhalb eines Kalendermonats abbrennen, auch darf überhaupt nicht weniger als beziehungsweise 500 und 240 Maas für einen Monat angemeldet werden. IV. Verordnung, die Benutzung des fiskalischen Winterhafens bei Worms durch Private betr. V. Bekanntmachung, die Erhebung einer Umlage zur Be Breitling von Wegbau und sonstigen Kosten für lb69/71 in der Gemarkung Unterbiebad), Kreises Büdingen, betr. Berlin. Die „Bert. Börsenztg." berichtet über ein neues submarines Dampfschiff, daö in größerem Modell von Otto Vogel in der Herstellung begriffen, vorn königl. Marineinini- fterium für lebensfähig und ausführbar eifannt fein soll. Stark gepanzert, trägt das vollständig vom Wasser bedeckte Schiff auf feinem Deck ein langes, kugelfestes Gewölbe, das eine cvlossale Widerstandsfähigkeit besitzt, welche durch die in diesem Gewölbe aufgestellten schweren Geschütze daS Fahrzeug als respectables Panzerschiff erscheinen läßt. Seine Kampf- tstchtigkeit wird durch die Manövrirfähigkeit bedeutend gesteigert. . Die Eonstruction erlaubt diesem Schiffe, so oft es die Umstände erfordern, schnell unter Wasser zu sinken, auch unter diesem mit Hülfe der Dampfmaschine zu fahren, die Kessel also fortzufeuern, mit Torpedos rind unterseeischen Geschützen den Feind anzugreifen und dann schnell wieder zu steigen. Es kann dieses Schiff ferner zur Zeit eines Sturmes untef* dem Bereiche der Wellen ausharren und dann emporsteigen. Um diese Erfindung in feiner allseitigen Berwerthung dem königl. Marineministerium vorzufuhren, hat Herr Vogel nach Vollendung der zahlreichen und kostspieligen Versuche den Bau eines eisernen Modellschiffes begonnen, welches 24 englische Fuß lang, mit einer vierpserdkräftigen Dampfmaschine versehen, und mit Torpedos und einem von Krupp dazu geschenkten Guß- stahlhinterlader für Unteiwasserangriffe ausgerüstet wird. Dieses Schiff wird baldigst vollendet werden. Nauheim. Am 20. und 21. d. M. wird dahier das 8. Sängerfest drö LahnlhalsängerbundeS abgehalten. Schon feit einigen Wochen ist das Localcomitv mit den Vorbereitungen zu genanntem Feste beschäftigt und wir glauben, daß dasselbe ganz richtig handelt, wenn eS den das Fest besuchenden Sängern und Nichtsängern mehr zu bieten sucht, als man dieß bisher bei ähnlichen Festen gewohnt war; man berücksichtigt dabei namentlich in sehr anerkennender Werse, daß das Fest gerade in die Zeit fällt, in der Nauheim von einem etwas verwöhnten Kiirpubliknm an gefüllt ist, und hofft auch besten Ansprüche zu befiirbigen. Tas sogen, provisorische KmhauS wird zur Festhalle, sowie der um dasselbe herumliegenbe Theil deS Parkes zu einem geräumigen Festplatze hergerichtet und sind die bezüglichen Arbeiten bereits begonnen. — Das Festprogramm wird ungefähr folgendes bieten: Sonntag Morgens gegen 9 Uhr Empfang und Begrüßung der Sänger auf dem Festplatze, 11 Uhr Generalprobe; Nachmittags 3 Uhr Jest- zug durch die Stadt und unmittelbar nach diesem Eoncert in der Festhalle unter Leitung des Herrn Eapellmeister E. Neumann von hier und des rühmlichst bekannten Liedercomponisten H. Need au« Frankfurt. Abends 7 Uhs Ball in der Festhalle und auf dem Festplatz. — Am 21. Morgens 6 Uhr TageSreveille, nm 7 Uhr Spaziergang anf den Johannisberg um 11 Uhr Sängertag auf dem Teich Haus. Nachmittags 3 Uhr Volksbelustigung auf dem Festplatz. Abends 7 Uhr Ball und um 9 Uhr Feuerwerk und bengalische Beleuchtung auf dem Johannisberg. auSgefuhrt von Herrn Vidacovich aus Höchst. — AIS Fest- musik ist die Wehlarer Jägermusik engagirt. und für das Eoncert wird dieselbe durch die hiesige Kureapelle dis auf 60 Mann verstärkt. — Nach den bereits vorliegenden Anmeldungen dürfen wir auf eine bedeutende Zahl Besucher rechnen. Die artiven Säuger werden bei der hiesigen Einwohnerschaft, von der daS Eomrtä in bereitwilligster Weise unterstützt wird, einquartirt. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Giessen.