Gichkner Atyngtr Nr. 33 Dienstag den 11. 9)tni 1869 am 3. Mai 1869. Dktresscnd: Die Ausgleichung der Kriegskosten aus 1866. Das Mr Gießen, den 10. Mai 1869. Staatsstraße, 1/2 Stunde von Laubach, zur der 59 fr. 46 500 20 zu mKlftr. 156 2 Stangen; n. Distri cte Essigpfad u. Neuheeg: (4255) empfiehlt Carl Hoffmann. Wellen 36 101 - 152 132 131 318 von den auf 350 50 90 kM. :«L Nadel-(Fichten)-Stämme, 625 Cubik- fuß enthaltend, Nadel-(Fichten)-Stangen, 419 Cubik- fuß enthaltend. Markus Engel, Neuenbäuen. Holzversteigerung in den Grästlich Solms-Laubach'schen Waldungen. 4239) Montag den 24. Mai l. I. kommen in den Districten Forstwiese und Scheppenalsdickung, nächst der Schotter ychnltllkr, etern & onnto: An- eigen jv Htttzeu. i ft. Versteigerungen. 4220) Die diesjährige Grasnutzung den Böschungen an der Wieseck und an Schooren, sowie von den Wegen und der Anlage, soll Mittwoch den 12. Mai d. I., Nachmittags 2 Uhr, öffentlich versteigert werden. Anfang am Neuenweger Thor an Wieseckbrücke. Gießen, den 7. Mai 1869. Steine zur Unterhaltung der Ortsstraßen und Wege außerhalb des Orts, veranschl. zu 47 Grabenarbeiten das., veranschl. Acker zwischen dem Wetzlarer Weg und der Lahn, Wiese daselbst, Acker daselbst, Wiese daselbst, 390 Hofraithe, 519 Wiese bei der Stadtmühle Maurerarbeit an dem Wasserbehälter im Ort, veranschl. Zu......... Schlosserarbeit an dem Friedhof, veranschlagt zu . . . Steinbrechen, Fahren, Zerschlagen und Eindeckcn der Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. 4252) Buchenholz-Kohlen werden abgegeben bei W i l h e l m O r b i g, Neuenbäuen. rnnBüW tinn, Villtzn i -rrnordenm jium dahier, n; und Amur nun LMgers 7., ^ehaimes 4221) Donnerstag den 13. d. Mts., von Vormittags 8 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde, Di- stricten Ursulum, Essigpfad und Neuheeg, nachstehende Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert werden. I. Drstrict Ursulumr 41 Nadel-Stämme, Der Anfang ist des Morgens 8 Uhr auf der Ursulum, sodann um 10 Uhr oberhalb der Sandkaute. Wieseck, den 7. Mai 1869. * Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang. PretS vierteljährlich 36 kr. mit Bringerlobn. Durch die Post bezogen vierteljäbrlich 49 fr. 19/4a ,9/5 19M 19/6 Das Bundes-Gesetzblatt des Norddeutschen Bundes Nr. 13, ausgegebeu zu Berlin am 1. Mai 1869, enthält: (Nr. 273.) Konsular-Vertrag zwischen dem Norddeutschen Bunde und Italien. Vom 21. December 1868. (Nr. 274.) Bekanntmachung, betreffend die Ernennung eines Konsuls des Norddeutschen Bundes zu Port Elizabeth (Kap der guten Hoffnuna). Gießen, den 7. Mai 1869. Großherzogliches Krcisamt Gießen. In Verhinderung des Kreisraths: Kekulä, Kreisassessor. Die Zusammenkunft ist Vormittags 10 Uhr in der Aepfelsbach an dem neu chaussir- ten Wege, welcher die erwähnten Districte mit der Staatsstraße verbindet. Laubach, am 10. Mai 1869. Gräfliche Oberförsterei. Thum. Blüthenmehl, pr. Pfd. 7‘A kr., Rosinen, neue , große, desal., ohne Kerne, pr. Pfd. 20 kr., Gestoßenen Zucker, Reinen, gestoßenen Zimmet (chines. und Ceylon.) Ürichcint wöchentlich breit mal • Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Spedition: Canzicibera Lit. B. Nr. 1 abgeben kann. (4219) 4213) Die zur Schreyvogel'schen Con- cursmasse gehörigen Grundstücke: sollen, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, Montag den 24. Mai, Nachmittags 2 Uhr, zum Letztenmale auf dem hiesigen Rathhause einer öffentlichen Versteigerung aussetzt werden. Es wird der Zuschlag sofort ertheilt werden. Gießen, den 7. Mai 1869. Der Gläubiger-Ausschuß: Baist. Barth. Ur. Eckstein. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. „ „ Astprügelholz, „ „ Stockholz,- (die Kahlreiser flächenweise), im Districte Hainzenberg lagernde Lär- chen-Stangen von 2 bis 5 Zoll Durchmesser. Feilgebotenes 4256) Feinstes Blüthenmehl empfiehlt Carl Lon y. 4257) Feinster saftiger Schweizer-Käse bei Carl Lony. an k>ie Grojjhk^opl chen Mrpkrmeistrreim des Kreises. Unter Hinweisung auf die Bekanntmachung in Nr. 12 des Regierungsblattes vom laufenden Jahre eröffnen wir Ihnen, daß nach Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern die Großherzogliche Hauptstaatskassen-Direction angewiesen worden ist, die rubricirte Kriegskostenausgleichung zu vollziehen und demgemäß die von den Gemeinden zu leistenden Herauszahlungen zu erheben resp. die von denselben zu beziehenden Empfänge auszuzahlen. Zufolge dessen beauftragen mir Sie, hiernach Einnahme- beziehungsweise Ausgabedecreturen zu ertheilen. Insoweit thunlich, sind die Zahlungen aus den disponiblen Mitteln der Gemeinden an Großherzogliche Hauptstaatskasse sofort zu leisten, bei etwaigem Mangel derselben aber die schuldigen Beträge in den Voranschlägen für die ^abre '^1870, 1871 und 1872 mit Zinsen m 5 pCt. vom 1. Juli 1869 an vorzusehen. ' H 9 Darüber, in welcher Weise Die Abführung erfolgt, sehen wir binnen 3 Wochen Ihrer berichtlichen Anzeige entgegen. Dr. Goldman n. 8 Stecken Bpchen-Scheidholz, 1% „ „ Prügelholz, 6 975 4175 ijießen. yritirid) 3üld) Xonnc?: :n n dm Säen; Berkaus einer Brauerei und Wirth schäft. 4240) Die zur Coucursmasse des Heinrich Rech in Gießen gehörigen Immobilien: Flur Nr. HlKlftr. Arbcitsversteiqcrunq. 4238) Donnerstag den 13. Mai, Vormittags 10 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause nachverzeich- nete Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden, als: ier ; n Hangen ffllotrin Tirtzi boten dm £ 40/161 40/l62,5 oder am alten Schlag, sollen, da auch das bei der zweiten Versteigerung eingelegte Gebot nicht genehmigt worden ist, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, Mittwoch den 12. Mai, Nachmittags 3 Uhr, einer dritten öffentlichen Versteigerung auf hiesigem Rathhause gusgesetzt werden. Der Masseeurator: Krauskopf. Dorf-Gill, den 8. Mai 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Dorf-Gill. I. A.: K. Schön, Bezirksbauaufseher. Flur Nr. 19/4 »reuik iu s* i-Ä „ Stockholz, „ Reisholz, Eichen- „ (Durchforst.- Wellen), Die Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen. 4266) Freitag den 14. Mai 1869, des Morgens 9 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause folgende Arbeiten an den Wenigstfordernden vergeben werden, als: Maurerarbeit, veranschlagt zu 31 fl. 58 kr. Glaserarbeit, „ „ 24 „ 16 „ Schreinerarbeit, „ „ 65 „ 57 „ Gießen, den 10. Mai 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt- öffentlichen Versteigerung: Stecken Buchen-Scheidholz, ^örft Ä . in i: 1 ■ Llbmk C25 n 29. L-Ä tovt, SW 72 5^' •diia. H ? -ttunben jn.alifoS- $«• tsnisö1- 11 K. lö 1 M - ci9e. ■lanteftfn > 15 im: '..dnrzchau Er- ’ocjie rrb,^6itün: ^Sinber V? bti mir L.mn- Ccn ca,99ilnfi(St crraEhira, ^uadronn- Gefundene Gegenstande: Zwei Schlüssel, ein Kniezirkel von weißem Metall und ein großer Schlüssel- Die Eigentümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. Acker daselbst (sämmtlich jetzt einen Garten bildend), 3G/i72 215j Garten auf der Sternwarte B e k a ii n t m n ch n n g. Die diesjährige Frühjahrsversammlung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins für den Kreis Gießen soll Samstag den 22 Mai, Vormittags 10 Uhr, in dem zweiten Schnlhause zu Lollar abgehalten werden. Ich beehre mich, alle Mitglieder des Vereins und alle Freunde der Landwirthschaft, insbesondere die Herren Ortsvorstände und Lehrer, dazu einzuladen. Gegenstand der Besprechung wird sein: 1) Heber die Vortheile des Tiefpflügens. 2) Ueber den Nutzen der landwirtschaftlichen Kränzchen, eingeleitet durch einen Bericht übet die Thätigkeit des in der Pfarrei Kirchberg bestehenden Kränzchen. 3) Zn welchem Zustand befindet sich im Kreise Gießen die Schweinezucht, und wie kann der Bezirksverein für deren Hebung thätig fein. Sollten einzelne Mitglieder noch andere Gegenstände zur Berathuug ausgesetzt wünschen, so wird gebeten, dies vor Beginn der Versammlung dem Unterzeichneten mit- zutheilen — Die Herren Bürgermeister werden gebeten, von dieser Einladung den in ihuen Gemeinden wohnenden Mitgliedern des Vereins speeiell Nenntniß zu geben. Gießen, am 4. Mai 1869. Der Direetor des landw- Bezirksvereins für den Kreis Gießen. Dr. Goldmann. rr ;u Vimn- irnebndi w ednch August, r und kahn- einc xn 15- Apru- 22 fl. Aepfelwei« vorzüglicher Güte bei H. S ch m a l l, (4208)______________Lindcnplatz. Vorschußmchl, pr Pfd.....6 fr., Feinstes Blüthenmehl, pr. Pfd. 7 „ zu haben bei Markus Engel, (4218) Neuenbäuen. Z Frische Oese ___________bei Karl Heil, Schloßgasse. ! Für Raucher! empfehle ich eine feine 2-Kreuzer-Cigarre, so vortheilhaft eingekauft, daß ich solche pr. Hundert zu 2 fl. 3(> kr. netto comptant 4261) Bestes Braucr-Malr stets vor- räthig bei E. Pitthan. 4241) Fichten-Bohnenstangen sind zu haben bei H. Ruckstuhl, am Wallthor. 4259) Allen Freunden eines guten Weines empfehle ich meine Hahnheimer, feinen Hochheimer, sowie die so beliebten Hoch- heimer-Mouffeur, auch in Schoppen. __________________________________Pittban. Borsdorfer Aepfelwein. 4211) Den Verkauf dieses von mir mit der größten Sorgfalt gepflegten Obstweins übergab ich den Herren I. A. Busch Söhne in Gießen. Derselbe ist von ausgezeichneter Güte und dem Traubenwein geringerer Qualität vorzuziehen. Der Verkaufspreis ist pr. Schoppen 4 fr., ir^ Gebinden billiger. A. Iontz zum Hessischen Hofe in Butzbach. linden einzig radikale Hülfe in dem gediegenen Büchelchen : Dir. Hoffmann's zuverlässiger Gichtarzt öder Belehrung über das einzige, sichere, leichte und schnelle Heilverfahren bei Gicht und Rheumatismus, durch einfache, wohlfeile und in allen Fällen wirksame Mittel. Preis V» Thlr. Zu beziehen durch jede Buchhandlung. (4232) Zur gef. Beachtung. 4223) Das Mehl aus der Ku n st inü h l e der Herren Franz Peppler Comp. wird bei uns in gleicher Qualität zu denselben Preisen, wie in der Mühle, verkauft. Feinstes Blüthenmehl, pr. Pfd. 8 fr., „ Vorschußmehl I „ „ 7 „ H H U 1! 5z „ I. A. Busch Söhne. 4248) Mehrere güt getragene schwarze Tuchröcke, sowie einige Confirmandcn- Röcke, sind billig zu verkaufen bei Friedr. Münch, Schneidermeister, in der Katharinengasse. 4236) Eine Partie neuer Pack fisten in verschiedenen Größen ist zu verkaufen bei _______________Julius Wallach. 4209) Eine schöne große Hundshütte ist zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts._______________________________________ 4222) Rohen und täglich frisch abgefochten Schinken im Anschnitt, sowie Gothaer Schweineschmalz in bekannter Güte, empfehlen I. A. Busch Söhne. 4253) Einige Wagen guten Pferdedün- gerS hat käuflich abzugeben Aug. Nauheimer. Schneller Ausverkauf! 4254) Die zum Schuldenwesen des Kaufmanns M- Heß dahier gehörigen Waaren- vorräthe, bestehend in modernen Strohhüten für Damen, Herren und Kinder, seidenen und wollenen Mantillen und Jaquets, Federn, Blumen, Bändern, Blonden, Spitzen, Schleiern, Blousen, Aermeln, Kragen, Manschetten, Tüll, Jaconet und sonstigen Modeartikeln, werden von heute an in dessen Laden an der Wallthorstraße zu bedeutend ermäßigten Preisen verkauft. Gießen, den 10. Mai 1869. Der Mvssecurator: ___________________M. Pilger. 4231) In einem Landstädtchen der Provinz Oberhessen ist ein bis daher mit dem besten Erfolg betriebenes Colonial, Material- und Eisenwaaren-Geschäft (das einzige auf drei Stunden im Umkreise) Familienverhältnisse halber auf eine längere Reihe von Jahren zu verpachten. Der Pächter hat die Aussicht, das Geschäft nach Ablauf der Pachtzeit käuflich erwerben zu können. Reflectanten, welche über einiges Vermögen disponiren, wollen sich wenden an den mit der Verpachtung beauftragten Hofger.-Advocaten Engelbach II. 4207) Ein Stück Land im alten Feld ist zu verkaufen. Näheres bei der Expedition dieses Blattes. Vermiethu ngen. 4228) Zwei Familienlogis, das eine aus 5, das andere aus 4 Zimmern nebst Zugehör bestehend, sind zu vermietben und alsbald zu beziehen. H. M. JugHardt. 4226) Zwei schön gelegene Zimmer sind ohne Möbel zu vermiethen. Bei wem ? sagt die Exped. d. Bltts. 4227) Das Logis meines Nebenhauses ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. ______________Ur. A. Mettenheimer. 4224) Der seither von Fräulein Weiß bewohnte Laden ist durch deren Wegzug am 1. October zu vermiethen; derselbe kann auch früher bezogen werden. _____A. K. Worms, Seltersweg. 4206) Ein Familicnlogis wird pr. 1. Juli frei bei S- Weimersheim. 4233) Bei H. Steinberger (Wallthor) ist ein Familienlogis zu vermiethen. 4204) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Wern Hard Brück, Flügclsgasse. 4205) Ein Familienlogis ist zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 4169) Möblirte Zimmer sind zu vermiethen Neuenweg Ljt. B- Nr. 194. 4260) Der obere Stock meines Hauses ist zu vermiethen.___________E- Pitthan. 4242) Zwei Stuben ohne Möbel sind im „Russischen Hof" (Vorderhaus) zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Vermischte Anzeigen. 4234) Das Jahresfest des RettungS- hanses zu Arnsburg bei Lich soll auch dieses Jahr wieder, wie gewöhnlich, am dritten Pfingstfciertage stattfinden, und zwar am Vormittag die öffentliche Schulprüfung , am Nachmittag die Festpredigt. Als Festredner haben zugesagt Pastor W- Baur aus Hamburg und Pfarrer Werner aus Lohra. Alle Gönner und Freunde der Anstalt werden hierdurch herzlich eingeladen. Der Vorstand. 4265) Unterzeichnete empfiehlt sich hiesigen Herrschaften, sowohl christlicher wie israelitischer Confession, als Kochfrau. Frau Franf, wohnhaft bei Herrn Schneidermeister ______Benner, auf der Schanz.______ 4262) Am Freitag Abend ist mein Hühnerhund, auf den Namen „Leo" hörend, schwarz und weiß gefleckt, abhanden gekommen. Wer mir über dessen Verbleib Auskunft gibt oder denselben wieder zuführt, erhält eine gute Belohnung. Ehr. Stier, im deutschen Hof. o << 60,000,50,000,45,000,40,000,35,000,£ $ 32,000,30,000,25,000,20,000,18,000, L 16,000, 15,000, 6000, 5000, 4000, s 3000, 2000, 1000, 350,000 ä 250, 125, ~ ® 75, 50, 30, 20 Francs. Die Verloosung geschieht unter Staats- Aufsicht. Freiburger ? Slaiits-Prämien-Anleihc. | -x 4210) Der Verkauf der Prämien- >: 45 Obligationen ist von allen Regie- ® $ rungen des In- und Auslandes gestaltet. Die Haupt-Gewinne betragen Francs <5 Beginn der Ziehung am 13. Hai. «j I IVur 41 Th Eh*, oder Ä Thlr. oder 1 Tlilr. kostet ein wirklicheb Original- Staats - Loos (nicht von den ver- X botenen Promessen), und werden diese | Original Staats Obligatio- / neu gegen frankirte Einsendung L i*? des Betrages oder gegen Post- £ v Vorschuss, selbst nach den ent-" ferntesten Gegenden von mir :; versandt. ? Es werden nur Gewinne < >: gezogen. & <5 Gewinngelder und amtliche & $' Ziehungslisten sende meinen In- « teressenten nach Entscheidung prompt^- 8,und verschwiegen. | Durch meine von besonde- | rem Glück begünstigten « v Loose habe meinen Interessenten be- L V. reits allein in Deutschland A H die allerhöchsten Haupt- :kU' Div. Cass.-A. Er. Friedrdor. Pistolen . . n doppelte Holl. fl. 10 St. Ducaten . . 20 Frankens!. Späte Vergeltung. Criminalnovelle von Fr. Wilibald Wulff. 47-49 54-56 36-38 31«/2-32i/2 55-59 1 4478-45% 9 57iz 2-58f/2 9 47-49 ein etfcf) I (f)tfdKd)dft Geldsorten. Pr. Cass. Sch. I ßS3’ Nicht zu übersehen! 4215) Vier Arbeiter finden sogleich auf Stuck gegen hohen Lohn dauernde Br- ichafngung; anch können zwei brave Jun- bei mir in die Lehre treten. G. H. Ledern,ann, Herrenkleidermacher, Asterweg Ä. 105. Prioritäten. 5°/0 östr. F. St. E. B. 341 Ludwigsh.-Bexbach 1623/, Max bahn 107% Bayer. Ustbahn 127% Hess. Ludwigsbahn 141% 3% östr. Stsb.-Prior. 55 3% östr. 8. Lombard. 46% 3°/u Livorneeer 34 Toscaner 54% Frankf. Hypoth.-Bank — I‘ rankf. Vereins-Kasse 96 5% Elisabeth-Prior., 74% do. II. Emiss. 73 r) „ . i?acb;ablunger- lb Tachziegel gegen Ihr, m M,"fld)i ,matgangen'n_ TminWDon'ltt n 9-316,206. 3'^,401. 87M.N4. 2,766,460. 2.414,741. Anldieiislooae. Kurh. 40 Thlr. Loose 58 Nassau fl. 25 b. Roth. 363 8 Gr. Hess. fl. 50 b. R. 164' Gr. Hess. fl. 25 b. R. 42%^ 4" ■) bayr. Präm. Anl. 106% 4% badische Loose 104 Badische fl. 35 Loose 56 1858r Prioritätsloose 160'/, 1860r Loose 841 186 4r 121% (Schluß.) Die Untersuchung nahm jetzt eine schlimme Wendung für den Angeklagten. traf ihn auch noch der Verdacht, die Tochter des Strandvoatö ebenfalls ermordet zu haben. Es ward angenommen, er habe mitten auf dem Meere zuerst den Eapitän erschlagen, um sich in den Besitz des Geldes und der Werthsachen desselben zu setzen, und nachdem dies geschehen und die Leiche des Eapitäns über Bord geworfen, auch das Mädchen in die See gestürzt. Dann sei er nach Nordstrand gerudert, dort unter dem Schutze der Nacht an's Land gestiegen und habe das leere Boot den Wellen überlassen. Datz das Boot nicht wieder aufgefunden worden, suchte man dadurch zu erklären, daß irgend ein Schiff, nach der neuen Welt bestimmt, dasselbe aufae- fischt und mitgenommen hätte. Allerdings schien es seltsam, daß weder Jsenbrand's Leiche, noch die seiner Gefährtin von der Fluth irgendwo an's Land getrieben, da doch der Doppel- mord in der Nähe des Landes geschehen sein mußte, aber wie viele Leichen be- hält nicht das Meer in seiner unergründlichen Tiefe. Bis zum Frühjahr dauerte die Untersuchung und als endlich die Acten geschloffen und dem Flensburger Obercriminalgericht eingeschickt wurden, war fast auf der ganzen Insel der Glaube verbreitet, daß Dirk Harms, der ehemalige Schlickläufer, der Mörder des Eapitäns und der Tochter des Strandvogts sei. Es gab nur noch Wenige auf Nordstrand, die an seiner Schuldlosigkeit festhielten. u Unter diesen waren auch seine beiden Kinder und an der Spitze der kleinen Zahl stand Rolf, der Äohn des Ermordeten. Es war ihm inzwischen vergönnt gewesen, den angeblichen Mörder seines Vaters im Gefangniß allein und ungestört sprechen zu dürfen. Niedergeschlagen, verzweifelt war er zur Unterredung gegangen, aber zurückgekommen mit neuer Hoffnung im Herzen. Was Dirk bei seinen Richtern gegenüber nicht vermocht, das hatte er bei Rolf bewirkt und es hatte nicht einmal des Schwures bei Else's Wohl bedurft, den der Greis für seine Unschuld geleistet, um sich in des Jünglings Augen frei- zusprechcn von ter schweren Schuld. JKolf kehrte aus dem Gefängniß zurück mit der festen Ueberzeugung, daß ttr Vater seiner Braut kein Mörder sei. 8 0 0 Jetzt war er es, welcher die verzweifelte Else tröstete und dem verzagten Lorenz Muth etnsprach. 9 9 Die Untersuchung war schon längere Zeit beendet. Harms, dem es inzwischen gestattet worden war, wenn auch nur auf kurze oe't, seine Kinder und Rolf bei sich zu sehen, sah den Tag näher und näher bifnlen men' im Stande war, ihn von aller Sorge und Noth zu Die lange Gesängnißhast und die qualvolle Aufregung, welche ihm die stun- mlangen Verhöre bereitet, hatten seine letzten Kräfte erschöpft und mit unter- wiener Freude sah er dem Tod in's Antlitz. Das Einzige, was ihn noch an das Leben fesselte, war die Hoffnung, daß l 'rotz aller Jndicien doch noch freigesprochen würde von dem Verbrechen des doppelmordes. Diese Hoffnung wich keinen Augenblick von ihm und stündlich erwartete er wa. eine Zuversicht auf die Gnade und Gerechtigkeit tts höchsten Richters. eich- r,ar »neuen bk- ls % ,n'n fort: b “«ft' 'S."s rt ft9 ht«n lbrand. ^olbtnann. Huss. Irnper. 9 48-50 Doll./jn Gold 2 28-29 Wechsel. Amsterd. k. S. 99% Augsb. k. 5. 100 Berlin k. S. 105*/2 Bremen k. S. 973/, Cöln k. 8. 105 Hamburg k. 8. 88% Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 120% Lyon k. 8. — Paris k. 8. 95% Wien k. 8. 96% Disconto 3%% q Frachtbriefe für die Main-Weser- und Söln-Mindener- Msenbabn sowie sammtliche zollamtlichen Formulare, Ünd zu dabei, bei Wilheim Klee, Mäusburq. 4194) Ein Mädchen, das in allen Hausarbeiten gründlich erfahren, sowie auch im Nähen und Bügeln geübt ist, sucht Stelle sogleich oder auf Johanni. Näheres bei der Exped. d. Bltts. ___________ 4174) Ein Zapfjunge gesucht. Lenz'scher Felsenkeller. it42r58) Ein gutes Glas Vier bei Balthasar Oswald im Adler. ______ Mehrere Biertrinker. 4225) Auf ein Comptoir wird ein Lehr- lnig gepicht. Näheres bei der Exped. d. Bl. Ich suche einen tüchtigen, ersten behülfen, der alsbald eintreten kann. Offenbach, im Mai 1869. C. D a v i d s o h n, _____________________Ho fger.-Advocat. 4245) Es wird ein braves Dienstmädchen auf Johanni gesucht Wallthor Lit. A. Nr. 226. 4135) Ein braver Junge kann als Lehrling eintreten bei Wilh. Hosch, Mechanikus. 4216) 1000 fl. liegen den 20. Juni d. I. zu 5 pCt. gegen doppelte Sicherheit zum Ausleihen bereit. Näheres bei der Erved. d. Bltts. 4230) 3000 fl. sind gegen gute Sicherheit auszuleihen. Bei wem? sagt die Erved. d. Bltts. । Preuss. 4%0/0 Obi. 93% Franks. 3' 2% Obi. 82% I Nass. 4%% Obi. 93 | Kurh. 4% Obi. 85% Hess. 4% Obi. b. Roths. 913/8 " 3 %<% do. do. 86 Bayer. 5% Obi. 101% » 4,/2°/q 1jährige — n 4%% 1 jährige 943/g Würtemb. 4%o 0 Obi. 92% ! Baden 4%% Obi. c. E.L. 94 Oestr. 5% b. R. 57% n 5% National — „ 5% Metall. Obi. — n M. steuert. 52 i Am er. 6% 1882r Bds. 84% ' _ 6°/o 1 KK5r 82 % Actien. Frankl. Bank 1213/4 Oester. Bank 715 n Creditact. 287% | Darmet. Bankact. 283% '"1* ASIN ^5-7. be Ze! Erspariiiß an Arbeit! - Kein Porto! — Keine S«eseu' Äen M Strandvogts. Der wirkliche Mörder ist entdeck,." V Der Greis öffnete nur mit Mühe die schon halb erloschenen Augen. Er versuchte den Kops zu erheben, während ein selige- Lächeln seine tott- S^fjS« d’tC" 3U0C et6Cme- und Rolf waren ihm ^behü,stich, Mn Mörder," flüsterte er, „mein Gott, ich danke Dir- er Rolf Äe ©eite^"6 >U U"b ü16 bic6 S^ungen war, winkte « . ."pe^ $u je "^men, Rolf. Lorenz wird brüderlich mit Dir theilen Zroll und sei glücklich.^'6 Um UnC mi* 1,Crbitnf- Denke meiner ohne Dies waren Harms letzte Worte. Er entschlief unter den Liebkosungen seiner Kinder. „. ,,D" Tod entzog ihn der Strafe für die Beraubung der Leiche, welche im Hmblick aus die lange Untersuchungshaft und auf seine Verdienste um die Insel nicht allzustrenge ausgefallen wäre. Jn|c1' -.Der Mörder des Eapitäns und der Tochter des Strandvogts, ein iunaer Schiffersfobn von Pellworm, war ihm schon vor Jahren vorangeganqen herbetgefühtt * ™ wasserleeren Grabens hatte den Tob desselben Unter unsäglichen Qualen und voll Reue über seine Thal, welche Habaier veranlaßt hatte, war er gestorben. ’ ^«Dfller In feiner letzten Stunde hatte er seiner Mutter das Verbrechen eingestan- hatten " @rbWUr ^genommen, sein Geständniß für alle Zeit geheim zu Daler, der ihm während seines Aufenthaltes auf der Insel sein Geld in Verwahrung gegeben, und dem jungen Mädchen aufls Meer h.nausgefahren und hatte, als er weit genug vom Lande entfernt g wtten -uerst die" Se77estürz"t W dem Boote ln Erst vor kurzer Zelt war die Kunde von Harms Verhaftung zu den Obren der alt.n Frau gedrungen, die in einem versteckten Winkel von Pellworm nur dem Gebete fur das Seelenheil ihres Sohnes lebte. längeren'schweigem^'" U"M’uWflC" ®ef^r toflr' vermochte fie nicht Sie brach ihren Schwur und ihr Zeugniß vor dem Landvogt von Nord, strand wetthes sie spater unterstützte durch Beibringung eines LederbeutelS der erwiesrner Maßen dem Ermordeten gehört, und eines Brieses, den Jsenbrand wenige Stunden vor seinem Tode an seine Frau geschrieben und den ihr Sohn unterlchlagen Hütte, sprachen Harms von jeder Schuld frei 9 9 Lorenz hielt, was er seinem sterbenden Vater versprochen. Er verkaufte das La^nach°FLurg""^ " "E-r'-ch mit Rolf gethei.t hatte, dein jungen läufer^m Mun^de^der^Bevöttttung' von Ro'rdstka77' Schlick- Vonborf, Möns. ÜlMliü ..('«»iscoNia.» 4237) Mittwoch den 12. Mai, Abends 9 Uhr: ~ Genelalversammlung. i Tagesordnung: Fortsetzung der Bera- thung der reoidirten Statuten und Besprechung über den projectirten Ausflug. __D-e r Borstand. 4235) Ein zuverlässiges Mädchen wird monatsweise zu Bindern gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 4264) Ein ordentlicher Junge kann in die Lehre treten bei H- Sonntag, ^uchbinder. -12S.2) Es wird rin Zimmermädchen in einen hiesigen Gasthof gesucht, das sogleich eintreten kann. Zu erfragen bei der Erped. d. Bl. 4217) Ein Schäfer (verheirathet) sucht auf Michaeli einen Dienst. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Politische Rundschau Vermischtes. Redaction, Drnck und «erlag der Brühl'schm Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gi-tzen. werden sollen. Charakteristisch ist die Forderung der Czcchen, daß alle Geschworenen beider Landessprachen mächtig sein sollen, was wieder darauf hinausläuft, die Deutschen grotzentheils aus den Geschworenen- listen zu streichen, während jeder gebildete Czeche, da er sonst in dem von deutscher Cultur beherrsch- ten Lande nicht existiren könnte, der deutschen C; -A- * * Seltenheit und Kostbarkeit der Leinwand in alter Zeit. Als die Gräfin Anna von Würtemberq den Grafen Philipp von Katzenelnbogen beirathete, bekam fie zur Aussteuer nebst vielem Andern 6 Tischtücher, 12 Handtuchs uyd 3 Paar größere Leilache (Betttücher). — 3n Frankreich war die Gemahlin deS Königs Karl VI., eine geborne Prim zesfin von Baiern, die erste und einzige Person, die zwei leinene Hemden hatte. Selbst angesehene Herrn und Frauen schränkten sich auf ein Hemd ein, und mußten so lange im Bette liegen bleiben, bis das Hemd gewaschen und getrocknet war. — Auf der Hudson-Eisenbahn in Amerika werden jetzt die Salonwagen mit hölzernen Nädern aus Ulmenholz versehen, da sich dieselben in England ausgezeichnet bewährt baden. Diese Räder kosten dreimal so viel als die gewöhnlichen gußeisernen Räder, halten aber auch achtmal so lange. Sie laufen sanft und mache« dadurch nicht nur das Sprechen und Lesen, sondern auch das Schreiben während der -Fahrt mogltw- Es wird auch behauptet, daß die Abnutzung der Schienen vier geringer ist. _ Mainz, 5. Mai. In einigen Tagen werden die beiden in Frankreich gebauten Kanonenboote, welche für die Türkei als Wachtschiffe bestimmt sind, hier eintreffen und nach einem kürzeren Aufenthalte die Reise durch den Donau-Mainkanal an ihren Bestimmungsort, die untere Donau, fortsetzen. Wien, 5. Mai. Frhr. Johann v. Sina ist gestern beim Frühstück vom Schlage getroffen worden. Er war nach dem Tode seines Stiefbruders, des „alten" (Georg) Sina, der Chef des großen Bankhauses C. G. Sina, bis vor einigen Jahren ein schweres epileptisches Leiden, welches mitunter selbst seinen Geist umnachtete, ihn zwang, sich von den Geschäften zurückzuzieheil. Die White Pine Silber-Region in Nevada. „Während man eben die großen Vortheile erwägt, welche die bevorstehende Eröffnung der Pacific-Eisenbahn uns sichern muß, sich in Schätzungen des WertheS der Ländereien ergeht, welche der Cultur zugänglich gemacht werden," schreibt die Newyorker Handels-Zeitung, kommt die Bestätigung der bis dahin fabelhaft klingenden Berichte von der Entdeckung reicher Silber- Regionen in den längs der Central-Pacific-Bahn gelegenen White Pine - Districten Nevada s. Nach allen nunmehr bekannten Thatsachen beträgt der Silbergehalt des dort in unermeßlichen Quantitäten gefundenen Erzes durchschnittlich 50 Procent und steigt bis zu 80 Procent. Vor dem Jahre 1848 war die Union bekanntlich an Edelmetall sehr arm; seitdem hat Caljfornien eine fast ununterbrochen reiche Ausbeute an Gold geliefert, in den letzten Jahren hat man in Colorado und Nevada viel Silber gewonnen und der Ertrag, welchen die jetzt eröffneten Minen liefern, berechtigt zu der Annahme, daß für die nächsten Jahrzehnte unser Reichthum an Edelmetall sich einer steten Zunahme erfreuen wird. In der White Pine Silber-Ncgion wurden, einer Depesche auS San Francisco vom 1. April zufolge (ominöses Datum), neue und sehr ergiebige Adern gefunden, so daß sich eine wahre Völkerwanderung nach dort in Bewegung setzte; zehn bis fünfzehn Tausend Personen haben sich bereits angesiedelt, die Strecke zwi- ! schen Elko und Hamilton ist mit Wagen aller Art, die wegen | Unpassirbarkeit des Weges nicht vorwärts können, bedeckt; Lungenkrankheiten herrschen in erschreckendem Maße, auch sind mehrere Fälle von Pocken vorgekommen. In der Nähe von Sonoma, 70 Meilen von San Francisco, wurden ebenfalls reiche Silberminen entdeckt und auch dorthin strömt das Volk in Menge. So weit die telegraphischen Berichte, denen wir noch folgende, Postdaten entnommene Mittheilungen übex die White Pine Silber-Region beifügen: White Pine ist ein District iu Nevada, 125 Meilen von Elko, an der Central- I Pacific-Eisenbahn und etwa 100 Meilen südöstlich von Austin entfernt. Das Land ist gebirgig, unfruchtbar und liegt unge- I fahr 9000 Fuß über dem Meeresspiegel; das Klima ist kalt und nebelig und der Gesundheit schädlich. Die Bevölkerung leidet an Lun.ienkrankheiten und Rheumat'SmuS. Ter Strom I von Goldgräbern und Abenteurern, welcher sich nach Wbite I Pine ergießt, ist em gewaltiger. Täglich bilden sich in San | Francisco Compagnien, mit bedeutendem Capital versehen, I zum Betrieb der schon erschlossenen Minen sowohl als zur Eröffnung neuer. Man glaubt sich zu dec Annahme berechtigt, daß mehr oder weniger im ganzen Umkreise zwischen Nord I Idaho und der mericanischen Grenze Silber gefunden wird, I obwohl nirgends mit so geringem Kostenaufwand und in so I großer Quantität als in den Minen von Treasnry Hill und I der nächsten Umgegend. Ein Theil dieser Minen wird wahr- I scheinlich im Laufe eines Jahres schon ausgebeutet werden, der I größte Theil derselben aber enthält unerschöpfliche Reichthümer. I Wir werdet: alle Phasen der Del -, des California-Gold -, der I PikeS Peak Minenfieber wieder durchmachen, in keinem Falle I jedoch ist es rathsam, vor Mai oder Juni nach White Pine zu kommen. Treasury City ist der Sitz der Justiz für White I Pine Countv, doch steht zu befürchten, daß „Richter Lynch" I manchmal seinen rechtmäßigen Collegen inS Handwerk pfuschen I wird. Hamilton ist eine recht hübsche kleine Stadt mit einer I ungeheueren Geschäftstätigkeit; eS wimmelt dort von Land- I specnlanten, Whisky-Verkäufern und Spielern. Grundstücke in den Städten Hamilton und Treasury-City sind in großer Nach- I frage; in den Hauptstraßen werden dieselben mit der Idee I eines Hauses darauf für 10,000 und 15,000 Dollars ange- boten, selbst einzelne Verkäufe gemacht. Ist White Pine selbst I gibt cS allerdings bereits viele Häuser, doch fast eben so viele Zelte, die NachtS mit Gästen überfüllt sind. DaS Leben ba- I selbst ist eben so reich an Entbehrungen als kostspielig, und I nur die Hoffnung, bald mit Neichthümern beladen in die civili- I firte Welt zurückkehren zu können, macht dasselbe erträglich." (Gift in der Nähseide.) Bekanntlich nehmen Nähe- I rinnen, wie überhaupt Jeder, der sich mit Nähen viel beschäf- I tigt, sehr häufig den Faden in den Mund und lassen ihn oft längere Zeit mit der Mundflüssigkeit in Berührung. Wie I höchst nachtheilig diese Angewohnheit für die Gesundheit fein kann, wird der' Betreffende ermessen, wenn er erfährt, daß I durch Untersuchungen nachgewiesen worden ist, daß in sebwar- zer Nähseide beinahe 18 Procent Bleioryd sich befindet. Man I inpräguirt nämlich in vielen Fabriken Deutschlands, Belgiens, I Frankreichs und der Schweiz die Nähseide mit Bleisalzen, um I sie schwerer zu machen. ES ist gewiß wichtig genug, alle die mit Nähseide umgehenden Personen hiermit aufmerksam zu machen. Wer weiß, tote zerstörend die durch Bleivergiftungen I bervorgerufenen Bleikoliken u. s. to. auf den menschlichen Kör- I per eintoirken, wird die Warnung beherzigen. Darmstadt, 4. Mai. Die Saamenhandlung von Heinrich Keller Sohn in Darmstadt hat ihre weit verzweigten Geschäftsverbindungen in den letzten Jahren bis nach Indien ausgedehnt, wohin sie im November 1868 Waldsaamen ...... . an das Gouvernement zu senden hatte. Der Generalforst-Jn- • fie I spector von Britssch-Jnbien (Inspeclor-General of lorests in - 1 Ealcutta), I)r. Brandts in Bombay, hat sich aus freien Stücken veranlaßt gesehen, direct vom Himalaya Gebirge »m Oktober und November v. I. seltene Gehölzsaame» als Geschenk mit der Bitte an Hin. Keller zu senden, von verschiedenen deutschen und französischen Forstmännern auf Versuchsstätten von Lehranstalten, von botanischen und HandelSgartnecn AcclimatiouSversuche damit anstellen zu lassen. Auch in Darmstadt und Gießen hat man mit der Zucht dieser Pflanzen, «.«v |T’” ”...... I insbesondere mit der überaus schonen Cedrus deodai^, ber Prag czechische Stimmen laut, welche begehren daß schönsten ^unter den bu die Geschwornengerichte lieber gar nid)t emgesuhrt S|nilhianai Pinus excelsa und Picea webbiana " befriedigende Resultate erzielt, und eS steht der deutschen Forst- cultur in erfreulicher Aussicht, daß diese prachtvollste Geber bei uns bald einheimisch werden wird, tote eS bereits die Welling- tonia ffigantea Kaliforniens geworden ist. Darmstadt, 7. Mai. Bei ter letzthin hier abgehaltenen Musterung der Militärpflichtigen ergab sich das drollige Resultat, . daß ein Bursche, welcher voriges Jahr wegen mangelnder Große Sprache I zurückgestellt war. dieses Jahr noch kleiner befunden wurde. Worms, 7. Mai. Nach verschiedenen von Außen hier eingetroffencn Nachrichten und Anmeldungen scheint die Versammlung deutscher Protestanten, welche am 31. Mai in Worms tagen wird, . sehr stark besucht zu werden. Die beiden Fragen, welche zur Verhandlung kommen, sind auch in der Thal vom höchsten Interesse, und welcher Ort wäre geeigneter, eine Antwort zu geben auf die Einladung des Papstes an die deutschen Prote- stauten zur Rückkehr in die römische Kirche, als die Stadt, in welcher Luther vor 348 Jahren eine kurze und bündige Antwort gegeben bat auf die Aufforderung, seine religiöse Ueberzeugung zu widerrufen und sich dem Papste zu unterwerfend Und welche Stätte wäre passender, um über die wichtige Frage dcr Einführung einer zeitgemäßen evangelischen Kirchenverfassung zu verhandeln, als die alte Lutherstadt, welche als die Wiege der Re- formation im vorigen Sommer durch die Enthüttungs- feier des Lutherdenkmals eine ganz besondere Weihe erhalten hat? Die protestantischen Männer, welche sich am 31. Mai in Worms versammeln werden, kommen mit den friedlichsten und freundlichsten Gesinnungen gegen die katholische Kirche als solche; der konfessionelle Friede ist ihnen ja höchstes Gut, und gerade um diesen zu erhalten, setzen sie sich energisch | zur Wehr gegen die ultramontanen Uebergriffe. Berlin, 8. Mai. In der heutigen Sitzung des Reichstags wurde bei der zweiten Berathung des Gesetzentwurfes, die Gewährung von Rcchtshülfe betreffend, Abschnitt 1 (gegenseitige Rechtshülfe der Gerichte des Bundesgebietes in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten) wesentlich nach der Vorlage angenommen, und der Abschnitt 2 (Rechtshülfe in Strafsachen) einer Commission überwiesen. Hierauf folgte die zweite Lesung des Gesetzentwurfes, die Porto- freihett betreffend, wobei Delbrück den von Becker eingebrachten Gesetzentwurf bekämpfte, welcher zugleich die Regelung der Befreiung von Tclegraphen- gebühren als Abänderung des 43. VerfaffungSarti- kels, die Beschränkung der der Bundesverwaltung zustehenden Rechte betreffend, bezweckt. §. 1 wurde in folgender Fassung angenommen: „Den regierenden' Fürsten des norddeutschen Bundes verbleibt die bisherige Portogebühtenfrelheit." Dcr Gesetzentwurf wurde mit einigen unwesentlichen Amendements von der Versammlung genehmigt. Karlsruhe, 7. Mai. Prinz Wilhelm von Baden hat nunmehr das Commando über die badische Division „aus Familienrücksichten" definitiv nieder- gelegt. Der KriegSminister wird dasselbe vorläufig weiter führen. Hr. v. Beyer ist übrigens heute zu einem längeren Kuraufenthalt nach Karlsbad abgereist. Wien, 6. Mai. Die „Correfp. Schw." schreibt: Das befremdende Gerücht, daß die Zurückerstattung mächtig ist, etwa so, wie jeder gebildete Russe der französischen. Wien, 8. Mai, Abends. Der confessionelle Ausschuß des Reichsrathes hat folgende Resolution angenommen: Das Ministerium aufzufordern, wegen der Aufhebung des Concordates, insofern dieß nicht bereits durch die Staatsgrunvgesetze und son- stige erlassene Gesetze erfolgt ist, und wegen der gesetzlichen Regelung der durch das Concordat berührten, zur Staatsgesetzgebung gehörenden Gegenstände in der nächsten Session des Reichstages einen Ge- setzentwurs vorzulegen. St. Gallen, 8. Mai, Abends. Dem Landam- mann Sailer wird telegraphisch gemeldet: Hochwasser des Rhein in Folge von Föhn und Regen; neuer Rheineinbruch in Eichenwies bei Oberried. Paris, 7. Mai. An dem gestrigen Feiertage wimmelte es in Paris von Wählerverfammlungen. In der Redoute sprach wiederum der unerschöpfliche Banccl, der als Volkredner alle anderen Candidaten, vielleicht nur Gambetta ausgenommen, in Schatten stellt und binnen acht Tagen der populärste Mann von Paris geworden ist. Er bekämpfte in seinem gestrigen Vortrage die Privilegien, in erster Reihe diejenigen des Clerus. Als ihn dann Jemand fragte, ob er mit der gegenwärtigen Regierung, wenn diese ihn selbst an's Ruder beriefe und ihm ganz freie Hand ließe, seinen Frieden schließen würde, antwortete er: „Die radikale Demokratie muß mißtrauisch sein; sie weist die Geschenke dcs Artaxerxes zurück." In der Rue Oe Fourneaux haranguirte dcr Socialist Cantagrel in einer Art von Bretterbude die Wähler des 7. Bezirks. Dieselben zogen in Gruppen von 2- bis 300 Personen ein, hörten den Redner an und machten dann einer neuen Gruppe Platz, so daß der Candidat, wie ein Wahrsager auf dem Jahrmärkte, sein Sprüchlein unabläßlich wiederhol ! len mußte. Madrid, 5. Mai. In der heutigen Sitzung der Cortes wurde bei Berathung des Verfassungsentwurfs Oie Freiheit der ReligionSculte mit 164 gegen 40 Stimmen genehmigt. Madrid, 7. Mai, Abends. Cortessitzung. Fort» fetzung der Berathung über die Verfassung. Ein Amendement des Deputirten Orense, welches die unbeschrankte individuelle Freiheit verlangt, wird mit 124 gegen 58 stimmen verworfen. Ueber ein ferneres Amendement Figuera's, welches Die absolute Freiheit Der Presse beantragt, war man noch nicht zum Schlüsse Der Generaldiscussion gelangt. — Bei seiner neulichen Erwähnung der carlistischen Umtriebe bestätigte Der Justizminister Romero Ortiz Die Nach- richt, daß in Navarra zwei Freiwillige von Carlisten ermordet worden seien und Der Die Besatzung von Tafalla befehligende Oberst Lagunerv einen meuch- lerischen Schuß erhalten habe; zwei Priester, hieß von Osfiziers-Heiraths-Cautionen verweigert worden es, wären als Urheber der Mordthaten verhaftet sei weil diese Cautionen im Großen und Ganzen worden. Die neuesten Nachrichten aus Tafalla rnel- nicht für ihre Bestimmung aufbewahrt seien, hat zu den, daß die Freiwilligen, um selbst Rache zu neh- einer Special-Necherche Anlaß gegeben, welche nur men für Den Tod ihrer Waffenbruder und die Jer- die vorausgesehene vollständige Grundlosigkeit des wundung des Obersten, Den carlistischen Club in ®erüd)l« cvnstatircn konnte. Die Cautionen im Ge- Tafalla überfallen und fünf Leute, Darunter zwei fammtbetrage von 69 Millionen Gulden haben ihre Geistliche, niedergemetzelt hätten. Verhaftungen sind regelmäßige Behandlung als Depositum gefunden, in großer Zahl vorgenommcn und viele Mitglieder cin amtlicher Ausweis wird demnächst Darüber, wie Der städtischen Behörden Davon betroffen worden, auch über Die geübte Controle weiteren Ausschluß Barcelona, 5. Mai. Es wurde hier eine und Belege geben. Dem Vernehmen nach wird der Carlistcnverschwörung entdeckt. Sechsunddreißig Theil- Ausweis auch in einem Vortrage zur Kenntmß Sr. nehmer, Oberojfiziere und Subalterne, theils actio, Hja^stät des Kaisers gebracht, und eine allerhöchste theils zur Disposition gestellt, sind verhaftet und ihre Entschließung wegen Der bis jetzt unentschiedenen | Papiere mit Beschlag belegt worden. ___________ Frage der Cautions-Ausfolgung an pensionirte Offiziere erfolgen. — Die Schwierigkeiten, welche die Einführung der Geschwornengerichte in einzelnen Kronlandcrn bietet, nehmen in Böhmen sehr unangenehme Dimensionen an. Die Herren Czechen wollen schon bei der Feststellung Der Geschwornen- listen Die nationale Alleinherrschaft proclamiren; verlangen, daß in Der zur Hälfte aus Deutschen, zur Hälfte aus Czechm bestehenden Commission Die Stimme des (czechischen) Bürgermeisters Den Aus- schlag gebe. Der Justizministcr, vor welchen Der Streit kam, ordnete an, Das LooS solle in. streitigen Fällen entscheiden. Mit dieser Entscheidung sind die Czechen nun unzufrieden, und schon werden aus 9lr. 56 «I I, Die diesjö abgehaltm werb< " GegeiM 1) Uehi 2) lieht 3) I» Sollten eit juiMi ' ließen, an ein Noti; Men, de Ein mehr! Tie Eigen zu Gunsten der Zngelau Gießen Besondere Biehmilk 4298) Am fflonatö von. dürfte für Schweine, S :unb Pferde a. Marktplatz, nahe diesen aus zugär einen der ersten 5 israelitischer Zeier mm 8 Tage versch ,?ie Fettvieh MtstmJahre um noch statt. .Darmstadt, der Limite für die 3 Der HroßheiW Berstr Dann 'werten m ber iempel: S^tam versteigert. «te ... rneitag den Scheidh. $ 8*®$" < suchen 291 hpen, । 9 1 S'/r sowie fl ®ib im »), Lf