VretS vierteljährlich 36 er. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 49 fr. Gießener Anzeiger. Erscheine wöchenttta, drer- mal: Dienstags, Donner, stago und Samstags. - Trpeditton: Eanzleiderg 9it. B. Nr. 1. tin cbe AnjeiM f Hmnnde zu Hietzril. t t e - d i e n ft. "• SoDtmbtr. v’-tTfr icnbmann. Harrer Dr. Seel. 11 a n f t e. w6«leU!n' ■ Snt«tiontn 6*e- Don R ; ,tani|if ß. ^Duer. Ä ®»n Hon D. £m*e - £!S -'--ngmchsie &?nn’ * hrt «ntreita f14. ÄZV' ^Cr W Zikßen. ►?m‘^h’""btr' k°ms •' '.-teweft. Seinrfcfi * >ob N in ".'bcT 2 em PostiecretLr fcaticr, ent Icdjier, Friede- . (, gckoien dm 24. September. Jem Großh. njet UniDerfität, Dr. Alexan- r r.e lodita, Benha Lcuisk, Sepiernder e e r - i g t e. : tmber. Anna Margare- [<;, >(5 Würgers und rbor- •■■: :: Prr, eheliche Tochter, :r::rbni den 31. Cctober. August Ludwitz i-.v.ti und Apotheker da- *11 231, gestorbm >u : Crtübei. .,-nr Dr.EhristlanFne- -i-aet und practischer 3 C «. 2 L, KübCT- j, Vt nodiiten Boi1 'jianr tnri®«®1 .-onbin Untttrti hir Som-wd- ' .o * Sootmbn. ,-ied. t 8.99’/« Ä 4 W« Ä 9- 4 ' ^2211 iii'i % i ■ bVv —1—'! «SÄus'/o p. c*-8^ - h B**^*’«^ *«*-* 9 29'A jr) tl * Mnzeige- und Mmtsölatt für den Kreis Kichen. Nr. 182. Dienstag den 9. November ~ 1869. Amtliche Bekanntmachungen. Das Bundes-Gesetzblatt des Rorddeittschen Bundes Nr. 36, ausgegeben zu Berlin am 30. October 1869 enthält - 55. m(p?863968 ) ®Crtra0 3roiWen bcm N°rddeutschen Bund- und d-m Großh-rzogthum Buden, b-tr°ff-nd di- Einführung der g-g-ns-itig-n militärifch-n Fr°izügigk-it. V°m ^r- MS.) Bekanntmachung, betreffend die Ernennung eines Bevollmächtigten zum Bundesrathe des deutschen Zollvereins. Vom 25 October 1869 (Nr. 370.) Bekanntmachung, betreffend die Ernennung eines Konsuls des Norddeutschen Bundes zu .siull von Nicekonsuln t r 3u Poole, zu Berwick zu Peterhead, zu Stornaway und zu Wick, und eines Vicekonsuls d!s Norddeutschen Bundes für 4een eß, ^o4c^t^bunb^Q^)^bam ^ontrofe' (Nr. 371.) Bekanntmachung, betreffend die Ernennung von Konsuln des Norddeutschen Bundes zu Eamvecbe in tfnfimA n. %iV } t ^biiü™üat“5foUCbla' iU @On 8°Uiä V0t0fi' 3“ Xa,npif° und M V-ra-Cruz, s°wi- van Vi--k°nsuln d-s N°rdd-Msch-n $unto™u'eott (Nr. 372.) Bekanntmachung, betreffend die Ernennung eines Konsuls des Norddeutschen Bundes zu Antwerpen. (Nr- 373.) Bekann machung, betreffend die Ernennung eines Konsuls des Norddeutschen Bundes zu Mentone. <^r- 674.) Bekanntmachung, betreffend die Ernennung eines Konsuls des Norddeutschen Bundes zu Port Stanley (Falklands-Inseln) G^ch-n d-n 8 N°°7mb1r788S Erth-.lung d-s ^ualur^Nam-ns^-^ Bund-s an d-n Königlich Jtali-nisch-n Konsul in Br-slau. In Verhinderung des Kreisraths: Kekul4, Kreisassessor. Setreffend: Die Ausgleichung der im Jahre 1866 entstandenen Kriegskosten. Das K r » y i) t r ) i) i| I i dj r K r c i s a m t an Gießen sm 4. llotiember 1869 G i e ß e n die Großherzoglichen Bürgermeistcreicn des Kreisrs. Mit Bezug auf unser Ausschreiben vom 3. Mai d I. und di- in Folge dessen von Ihnen gemachten Vorlagen, beziehungsweise die hieraus von uns ertbeilten K-neb- m.gungen eröffnen wir Ihnen wetter daß nach Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern von der Enttichtung von 8 nsen Mr dttstMaeu R-trüa? t l nod) 'm Jahre 1869 an die Hauptstaalskassc abgefuhrt werde», abgesehen werden soll, bei den später erfolgenden Zahlungen aber bi- 8ll>sen >u 5 vZ vom 1 °-vll 1868 an, und zwar in der Weese zu entrichten find, daß, wenn die Zahlung in der ersten Hälfte der Jahre 1870, 1871 und 1872 crfDlat bi? Rin>,n m,rP Ma rtl/'s p l gebenben Jahres, wenn aber Zahlung in b-r zweiten Hälfte b-r genannten Jahre geleistet wirb, bis Enbe Juni bcs bcttcffenben Jahres berechnt werben 8ua?-ick bemerken wir noch, baß es freiges ellt bl-,bt auch mehr als ze -in Dritttheil b-r schulbigen B-träg- und in srüherln als d-n s-stg-s-h en^ Terminen^ abzutra?-n 3 8 * Sre haben die Gemeinde-Einnehmer hiernach anzuwchen. ^cumncn aozurragen. In Verhinderung des Kreisraths: Kekulä, Kreisassessor. Bekanntmachung. Der landwirthschaftliche Bezirksverein des Kreises Gießen wird za t f r ^cn Uhr, in dem Gasthause des Herrn Genanaael ru Großen - Buseck 8e"«b®n nwC?b”nt amm 8 4 ’ iU “ ?Cr W'W'ebn beS ®cre,n§ und all- Fr-unb- b-r Lanbwirchschaft, insb-sonb-rj dii H-rr"» O?1svorst°nb- und L-hr-r, -ing-- Tagesordnung: 1) Verwendung der dem Verein zur Verfügung stehenden Mittel. 2) Berichte über die im laufenden Jahr mit künstlichem Dünger angestellten Versuche. 3) Ist der Anbau des Jncarnatklees im Bezirk Gießen rathsam? 4) Ueber Aufzucht des Rindviehs. 5) Besprechung über den Ertrag der diesjährigen Erndte, und über den Einfluß der Früh- und Spät-Saaten auf denselben. neten iMMHeilen.^ "b JJht9hebcr nocb anbeie Gegenstände zur Berathung ausgesetzt wünschen, so wird gebeten, dies vor Beginn der Versammlung dem Unterzeich- Die Herren Bürgermeister werden gebeten, von dieser Einladung den in ihren Gemeinden wohnenden Mitgliedern des Vereins speciell Kenntniß zu aebm Gießen, den 4. November 1869. Der Drrector des landwirthschaftlicken Bezirksoereins für den Kreis Gießen. B 3U 0eoen' Dr. Goldmann. NB. Nach der Versammlung findet ein gemeinschaftliches einfaches Mittagessen statt. Versteigerungen. Bucheln - Versteigerung. 10394) Donnerstag den 11. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, sollen auf hiesigem Gemeindehaus circa 8 Malter Saat-Bucheln sehr guter Qualität öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Lang-Göns, am 5. November 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Lang-Göns. Henrich. 10382) Dienstag den 16. November, Nachmittags 2 Uhr, wird das zur Concursmasse des Meier Heß gehörige Wohnhaus mit großem Laden am Lindenplatz auf dem hiesigen Rathhaus nochmals öffentlich versteigert. Gießen, den 8. November 1869. Der Massecurator: M. Pilger. Feilgebotenes. i Feldbrand. 40 pCt. billigeres Fabrikat liefert eine Feldbrandziegelei. Ein renommirter Ziegelmeister mit Pr. Zeugnissen empfiehlt sich in Anfertigung schöner Backsteine, resp. in Anlegung praktischer Feldbrandziegeleien mit t>der ohne Materialien-Lieferung. Gefällige Offerten werden erbeten unter M. 6. 39 poste restante Magdeburg. 10384) Die Materialwaaren - Handlung von Emil Fischbach, Seltersweg, empfiehlt : Arrac-Punfch-Syrup, Rum-Punsch-Syrup, Batavia-Arrac, Jamaica-Rum, <5ognac, in vorzüglichen Qualitäten. 10374) Damenzacken von Lustre, Kattun (gefüttert und ungefüttert) und wollenen Stoffen stets vor- räthig. — Bestellungen nach Maß werden prompt ausgeführt. ______________E- Dörr, Sonnenstraße. 10371) Sehr gutes Sauerkraut ist zu haben bei I. Fromm, Schloßgasse. Im Rappen. 10393) Federweißen, pr. Schoppen 12 fr- 10375) Regenschirme in allen Sorten zu den billigsten Preisen bei I. Köhler, Seltersweg. 10383) Weser - Riesen - Neunaugen empfiehlt Emil Fischbach, _________________________Seltcrsweg. 10366) In der Schloßgasse A. 254, zwei Stiegen hoch, ist ein Rothwein-Faß billig abzugeben. Kein Fabrikat der Netyeit hat in so kurzem Zeitraum einen solchen großen Erfolg aufzuweisen, wie das Brustbonboxs, Arabische Gummi-Kugeln, bereitet von W. Stuppel in Alpirsbach. Trotz der in großer Anzahl aufgetauchten Nachahmungen behaupten diese Fabrikate ihren guten Ruf und erobern sich von Tag zu Tag mehr und mehr die Gunst des Publikums. das Friedberg Gießen Lich Alsfeld Büdingen Dieses Brustbonbon ist zu haben: in bei Wallach, „ H. C. Bingmaun „ Ernst Krause, H. C. Rullmann, „ u i ‘tvuci y „ 5« Windecker. An Orten, wo sich noch keine Niederlagen befinden, werden solche errichtet durch Generaldepüt von I. G. Schroder. Darmstadt. Briefe franco. (10379) Frachtbriefe für die Main-Weser- und Cöln-Mindener- Eisenbahn, sowie säinmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei Wilhelm Klee, Marktstraße. 10376) Prima - Gummischuhe bei I. Köhler, Seltersweg. 10359) Sclbstthatigc Waschkcffcl em. sieh»________________I. G. D. Bapst. loses) Krautfäffer von verschiedenen Größen empfiehlt K- Klemmrath, Küfer. 10360) Oefcn und Kochherde zu Steinkohlen- und Holzbrand, Steinkohlenkasten, Fcuerungsgcräthfchaften, Kochgeschirre aller Art, von Gußeisen, roh und emaillirt, verzinntes sog. GcsundheitSgeschirr, Pc- troleum-K ochapparate, Steinkohlen und Braunkohlen empfiehlt ___________________I. G- D. Bapst. 10256) Strvhdcckcn in großer Auswahl sind stets vorräthig bei Hermann Dickorö, Reuend äuen. V V Internationale Ausstellung. Amsterdam 1869. pro Flasche. Liabig’s Compagnie Fleisch-Extract 99 erl (10288) von Vermischte Anzeigen am festgesetzt. Geldaorten. 1 Doll, in Gold 2 28-29 112 1864r ZU ZU hier- ange- 9 9 9 9 5 9 aa 30 12 Börsennachrichten. 6. November 1869. London, Öctober 1869. 43, Mark Lane. Pr. Gass. Sch. Div. Cass.-A. Pr. Friedrdor. Pistolen . . „ doppelte Holl. fl. 10 St. Ducaten . . 20 Frankenst. Hamburg. Berlin, Basel, Wien, Leipzig, Stuttgart, Zürich, St. Gallen, Genf, Todtenfeier. Mehrere Vorträge. , Sodann werden die Vereinsmitglteder darauf aufmerksam gemacht, daß die Dis- cussions-Abende wegen der Unterrichtsstunden nicht Montags, sondern Mittwochs tattfinden. Als nächster Discuffions-Abend tft Mittwoch der 10. November, Abends 10392) Die Nr. 152 hat den großen Vogelskäfig gewonnen. Blitz, Polizeidtener. Leipzigerstrasse, 46 ; Steinenberg, 29; Stadl, Neuer Markt, 11 ; Markt, 17, Königshaus ; Kronprinzstrasse, 1 B ; Elsassergasse, 1 ; Obere Grabenstrasse, 13 ; Place du Molard, 2. 10369) Ein Mädchen, welches gut kochen kann, wird gegen hohen Lohn gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 10368) Das von Frau Pfarrer Kitz ne r bewohnte Logis, Seltersweg Lit. C- Nr. 184, ist sofort zu vermiethen. 10380) Ein schwarz-seidener Regenschirm ist in meinem Locale stehen geblieben, und kann derselbe gegen Entrichtung der Inse- rataebühren in Empfang genommen werden. Th. Lotz Wittwe. 10386) Meinen verehrten Kunden mit die Anzeige, daß ich wieder hier kommen bin. Dorothea Engelhardt, Putzmacherin aus Mainz, wohnhaft bei Herrn Eich en berg Lindenplatz. 4478-^51/8 58-59 48-50 49-51 55-56 37 39 29Vr3OV2 55-59 49-51 Die Annoncen-Expedition li. IBAUIM Co Amsterd. k. S. 99?/g Augsb. k. S. 993/4 Berlin k. S. 1047/8 Bremen k. 8. 971/2 Cöln k. S. 1047/g Hamburg k. S. 881/4 Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 1193/8 Lyon k. S. — Paris k. S. 95 Wien k. 8. 95 V2 Disconto 4O/o G. Turnverein 10365) Donnerstag den 11. November, Abends 8 Uhr: Seneralver fammlu ug im Promenadebans. Tagesordnung: 1) Vorstands- und Turnrathswahl, 2) Weihnachtsfeier. Der Vorstand. 8 Uhr, Der Vorsta nd. Br. Parrcidt, Ohrenarzt. Cöln, Wolfsstratze 4 10323) Dienstag den 9. November, Abends 8 Uhr, im Vereins-Locale: Robert Blums Engi. Souver. 11 Rues. Imper. 9 ,U Ot särmfi.bt, ben 20. Dctobet 1869. . Draudt S°sae>.-Rath. Bender, Hofprediger. Dr. L-tzdh-cker Obermedicmal- ^tb v Löw?Kammerherr. v. Riedesel, Ob-rstlieut-nant. Kritzler, Gehe,me- ratb 0- Lucius, Prosessor. Strack, Garnisonspfarrer, v. Bellersheim. B. Heber. M. L-ydhecker. H. v. Zangen. A. Frey. Lebensversicherungsdank f. D. in Gotha. 9581) Vcrsichcruimsstaiid ........... 1025 900000f ' Effektiver Eapitalfonds . • ....... Versicherungen werden vermittelt durch Buchfändffr in Gietzen. Das Publikum wird hierin einen neuen Beweis der vorzüglicheren Qualität des Erlracts der unterzeichneten Compagnie verglichen mit allen ähnlichen in den Handel gebrachten Produkten erkennen und durch Gegenwärtiges wiederholt ersucht, auf das Certificat mn dep Herren Professoren BARON J. VON LIEBIG und I) M. VON PEHENKOFER achten, um sicher zu sein, das ächte Liebig’s Compagnie Fleisch-Extract grosse Gallusstrasse 1, im 1. Stock. Neuerwall, 50; in Frankfurt a. M. Stuttgart München Hamburg Brüssel Rossmarkt 7. Königsstrasse 25. Kaufinger- Neuer W all 62. RuedePepin strasse 21. befördert täglich zu den Originalpreisen Inserate in afiie Zeitungen asiier Länder, liefert über jede Annonce den Beleg gratis und bewilligt bei grösseren Aufträgen die günstigsten Bedingungen. Ausführliche Zeitungsverzeichnisse gratis-franco. Alleinige Vertreter der bedeutendsten italienischen Journale : \ll Diritto, Gazzetta d’Italia, Gazzetta di Firenze, V Opinione K azionale, Gazzetta dei Banchieri etc. Bazar zum Besten des Diakonissenhauses „Elisabethenstift" in Darmstadt. , , Ium Besten des unter dem Protektorate Ihrer Königlichen Hoheit der Frau CX I^vrinresfin Kart stehenden Diakonissenhauses „Eltfabethenftlft soll wo möglich zu Arveukrlnwungs *00X111. T2J”Jg|j“einber en Sajar abgehalten werden, um dieser gegenwärtig m großer ----- -. ..... ----------- 'Ende Anstalt-in-, wie wir hoff-n rccht krastig-Hul - zu.S°w°hr-N. In- dem der unterzeichnete Vorstand dieses Unternehmen aus s Angelegentlichste allen freunden des Diakonissenhauses empfiehlt, bemerkt er Wleich, daß Gaben m obe ,um verkauf geeigneten Gegenständen bei Ihrer Königlichen Hoheit der Frau Prin- reffin Karl, wie von den Mitgliedern des Vorstandes nut Dank m Empfang genommen werden, und sind die Unterzeichneten mit Freuden bereit, leite nähere Auskunft Prior itÄ ten. 5% östr. F. St. E. B. 357 Ludwigsh.-Bexbach 1691/» Maxbahn IO6V2 Bayer. Ostbahn 1233/4 Hess. Ludwigsbahn 137 3% östr. Stsb.-Prior. 56 V4 3% östr. s. Lombard. 477/8 3°/o Livorneser 32 Toscaner 511/4 Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse 96t/2 5% Elisabeth-Prior. 74y2 do. II. Emiss. 71 Vz Anlehemsiooie. Kurh. 40 Thlr. Loose 571/4 Nassau fl. 25 b. Roth. 38*, 2 Gr. Hess. fl. 50 b. R. 178 Gr. Hess. fl. 25 b. R. 45V4 - 40/o bayr. Prüm. Anl. 1053/4 4% badische Loose 103*/4 Badische fl. 35 Loose 563/a 1858r Prioritätsloose 150 1860r Loose 771/4 % 10312) Auf dem Wege von Gießen ^/>?nach Heuchelheim ist eine Bergwerks- * flur - Karte verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen eine Belohnung bei der Erped. d. Bltts. wieder abzugeben._________________________ 10385) Es wünscht Jemand Unterricht in der Mathematik zu ertheilen. Wer? sagt die Exped- d. Bltts. 10389) In den kleinen Haushalt einer alteren Dame wird auf Weihnachten oder früher gegen hohen Lohn ein zuverlässiges Dienstmädchen gesetzten Alters gesucht, welches selbstständig kochen und die sonstige Hausarbeit verrichten kann. Zu erfragen Seltersberg E. 81. 10378) An guter Lage der Stadt suchen wir, für den Monat März n. I. beziehbar — womöglich ebener Erde — zwei ineinandergehende Zimmer, nebst Hof und Lager - Näumlichkeiten und Keller. — Wir bitten, gefällige Anerbietungen auf unser Comptoir gelangen zu lafien. Gebrüder Mayer. Geschästs-Empfchlung. eine ausländische grau gefiederte Gans von 10294) Einem verehrlichen Publikum mache ich die ergebenste Anzeige der Wieseckbrücke am Seltersberg längs der! -V tMaem Platze als Uhrmacher niedergelassen habe und bitte gi$Ä SS 3?S.S-« S»......... res bei der Exped. d. Bltts. _________ Großen-Lmden, tm October 1869. i^eoici rang. empfangen. . Liebigs Extract of Meal Compagnie (Limited). 10364) Ein kleines Familienlogis und ein schön möblirtes Zimmer nebst Cabmet sind Lit. A. Nr. 43 zu vermiethen und als- bald zu beziehen. _________________ 10372) Ein kleines Familienlogis, am 1. December beziehbar, ist zu vermiethen bei Elias Meier, am Seltersweg. 10373) Ein Familienlogis ist zu vermiethen Wolkengasse C- 91. die Saison: . ~ Bodenheimer . ♦ a — tt* Wachenheimer . ♦ a — „ Türkheimer . ♦ a — 99 Niersteiner . ♦ ♦ a — 99 Rüdesheimer Berg al 99 ,, . Bestellungen auf bessere Weine bis zu den feinsten Sorte», sowie größere Commissionen für Beziehungen in Fässern, nehmen genannte Herren ebenfalls für mich entgegen. im Garten. HAASENSTEIN& VOGLER Zeitungs-Annoncen-Expedition, in Frankfurt am Main, Wri,,»erlauf in Mch-N. 10395) Um meinen verehrlichen Kunden den Bezug meincr|l0390) ■_ Viittwoch den 10. November, Abends 6 Uhr, Weine zu erleichtern, habe ich den Herren foer kleinen Aula. A Busch ^ohne yzer Anqekundiate Vorträge: ben Verkauf derselben in Flaschen übertragen, und empfehle ich Dr. Zöppritz: ,Ueber das Spektrum des Wasserstoffs." t f Prof. vr. Hoffmann: .Kleinere Mittheilungen." Preuss. 4^/zO/o Obi. 93 Frankf. SV^/o Obi. 80 Nass. 4^0/0 Obi. 93 V2 Kurh. 40/o Obi. 841/e Hess. 40/0 Obi. b. Roths. 921,2 „ 31/2% do. do. 88% Bayer. 5% Obi. 1013/q ' „ 41/2% 1jährige 93 „ 41/2% Vzjährige 93 Würtemb. 41/2% Öbl. 921/4 Baden 4*/2°/o Obi. c. E.L. 931/4 Oestr. 50/g b. R. — „ 50/g National — . 50/g Metall. Qbl. — „ M. steuerf. — Amer. 6% 1882r Bds. 881/2 ! „ 60/q 1885r 873/8 Actien. Frankf. Bank 120i/8 Oester. Bank 687 „ Creditact. 225 Darmst. Bankact. 305_______ Vermiethnngen 10388) Zwei bis drei freundliche Man- ( sarden-Zimmer sind zu vermiethen. Fr. Bieler, am Kreuz. 10377) Ein Logis, auf die Straße gehend, ist zu vermiethen und den 1. December zu beziehen. __________H- M- Jugh ardt- 10391) Das Storck'sche Wohnhaus nebst Fabrikgebäuden, in den Neuen-Bäuen dahier, ist zu venniethen und am 1- Januar 1870 zu beziehen. Näheres bei der Exped. d- Bltts. _________________________________ 10387) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen- Fr- Bieler, am Kreuz. 10361) Im Hause des Herrn Kirchendiener Knoll, eine Treppe hoch, ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen.________ 10357) Ein Logis, bestehend aus 2 Stuben, Küche, Bodenkammer u- s- w-, ist an eine stille Familie zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Näheres bei der Exped. dieses Blattes. 10358) Ein Familienlogis ist zu vermie- then. Bei wem? sagt die Exped- d- Bltts. 10381) Ein freundliches Familienlogis, bestehend aus drei ineinandergehenden Zimmern, Küche und allem Zubehör, ist zu vermiethen bei Gg- Mohl- Nerändrrungkn und llrparatu- mi an Prhmaarkn werden rasch und billigst durch Nnter- zeichnete ausgeführt. Langjährige Erfahrungen in einem der ersten Geschäfte Frankfurts stehen derselben zur Seite. Bestellungen wolle mau gefälligst bei Wittwe Belz (Löwengafie) abgeben. Gießen, den 23. October 1869. Katharine Belz, (10069) wohnhaft im Schützenhof. 10362) Entlaufen vor 8 Tagen eine gelb-braune Hündin, circa 1 Fuß hoch, an der rechten Vorderpfote fehlt eine Klaue. Demjenigen, der sie wieder- bringt, oder deren Verbleib meldet, eine gute Belohnung. - Fabrikant Koch. •hielt wiederum wie bei allen früheren Ausstellungen die höchste Auszeich- nung, nämlich Das grosse Ehren-Diplom (über der goldenen Medaille stehend). (Si gab 8* „N 1 jgdliolt »«1 gtDabl Du w« Jßeitn - verstehst- IVO ipirt W« « als der ausgehst-"" „Ißalor hoch und 'he tr oem 3"so Nun, n bei Tagesanl ihm und vie> Sobald thigend zu i' Gleich ten TodeSsch sein Glas g st§en 11 der junge s. oder Anden Gr bei diese vielleii Äerg'N ist Geschi> die alten 3ch« benutzen ko ,.Datz sein, Wil todtenähnl Speicherra! aufzubevah Wesh teres bas es jedoch i Run, nach dem mit Nahn ,/„W unter Trt Willert, a dem Gehö und dieser Carl von Sie Kom die Leiche kommt es nus der s Ä Willert's Sol ihm rinix worauf wurde." Ein stigen war, in barer Ue ihn mit Er stets unv das gtvi 3e( raste, ivi Da durch feu einen rhi Er wttdtr tz . De vern, _ Gi werde,, W wir He uahause W'n iinii r *' « Uhr, (10288) t. (CO. d) Jooroale: i'r-’itiäfjne Saztonale, xtract hvchsle Auszeich- Hon A* Co. lamburz Brüssel .. Wall 62. Bue dePepin 33. isen Inserate Lander. bewilligt bei grösseren tai d)„ ,eb der 'orzöglicheren '""“chen mit allen n;,n U“J durch Gegen- Unterschriften der 1 pettexkofer lopaanie Fleisch-Extract Ne (Limited). —---t|erbie,‘ O 8. 99’18 ^k. 8. 993 4 L S. E Vs. 97’t g 104’/8 (7'hi *• bV s. SM [i^horf jo5 \*e* ~ 6. • P«* 7 « 9i‘/i _ Sch- _ ,8>isLbetheilstist" .. - ■ -jm H°h->> d? N°' ' jnfl wo möglich/ « «rM iu acu>ahu"- .,-^amtlichste allensreun .....in Geld, oder • ‘ Stau W Mrös *** * 3"^.____ * die eigenste Anzeige dngelaßm habe uut bitte 1. um geneigten Zchruch. Georg Lang. . in kotha. lölpOOOOO ff. N. tiefer, ^Mandler in Gietzen. iivA >9 3 Feuilleton. verschwor sich und würde sterben, , Cynthia?" flü- die Meinige zu Berthold," ant- Glieder niemals Die Namenlose. Novelle von Theodor König. auSgehst."" „Waldmann wollte vor Freude fast närrisch werden hoch und theuer, nie in seinem ganzen Leben zu vergessen, wie unendlich viel er dem Informator schuldig sei. Nun, wir glaubten mit Sicherheit, der junge Herr Carl bei Tagesanbruch zeigten sich jedoch schon wieder Spuren von Bewußtsein bei ihm und vier und zwanzig Stunden später war er bedeutend besser. Sobald Willerl bemerkte, daß er ihn erkannte, sprach er freundlich und ermu- thigend zu ihm und überredete ihn dann, etwas^ Wein zu sich zu nehmen. Gleich darauf versank der junge Herr in Schlaf, und zwar in einen wahren Todesschlaf, denn der Informator hatte eine sehr starke Dosis Opium in sterte Berthold. r,_ ... „Wirst Du Dich auch jetzt noch entschließen können, werden?" , , , „Ich vermag mein Wort nun einmal nicht zu vrecyen, Di?schwm," trübe' Bett, die Berthold verlebt, hatte in der That sein gan- res Wesen geläutert und gehoben. ... n.. .. Aus dem hochmüthigen Weltmenschen war ein ruhiger, verständiger, zur Ueberlegung geneigter Mann geworden. Seine zärtliche Anhänglichkeit an seinen Bruder kannte kelüe Grenzen und von feiner weiblichen Hand hatte Carl eine sorgfält.gere Pflege erhalten können, wie jetzt von der seinigen. , m .. . r - „ Es war fast niemals ein Diener, sondern immer nur Berthold, der seinen Stuhl schob. .. c r ■ M Berthold war es, der ihm Stunden lang vorlas, der ihn aufseinen Ar- men auf fein Lager trug, damit ihm ja feine unsanfte Berührung Schmerz ver- %iefe wahrhaft zärtliche Bruderliebe war jetzt, zu den Zeiten seiner schweren Prüfung, für den weichherzigen, tieffühlenden Carl von Bergen gerade der wirksamste Trost, und als nach Jahren und Jahren Berthold s Kinder fein Ruhebett umspielten, pflegte er häufig gan, «den so auSge assen zu lachen, wie die munteren Kleinen und über ihre Fröhlichkeit die traurige That- fache gänzlich zu vergessen, dass fein eignes Leben dem herbsten körperlichen Schmerze und der traurigsten Entsagung gewidmet war. Felicie war die beste der Pflegerinnen, wie sie stets die treueste Dienerin war, und suchte ihre Belohnung in dem Glücke derjenigen, die ihr stets wie eine Tochter gewesen. Lassen wir unsere Geschichte hiermit ein Ende Haven. sein Glas gethan." „„Wenn er wieder geneset, Rusch,"" sagte Willert zu mir, wahrend Der junge Mann in seinem tiefen Schlafe dalag," „„so ergeht es dem Einen oder Andern von uns, wahrscheinlich sogar uns allen Beiden, nicht gut. Er beabsichtigt, diesen Pachthof an Fräulein Hyacintha abzutreten und diese vielleicht mit Capitain Berthold zu vermählen, denn dieser junge Carl von Bergen ist ein ganz außerordentlich gutmüthiger Narr. Geschieht dies aber, so müssen, wie Sie wohl begreifen werden, auch alle die alten Sünden, welche Sie begangen haben, an's Tageslicht kommen. Ich werde unser altes Pachthaus nicht mehr für meine geschäftlichen Zwecke benutzen können und, kurz und gut, wir sind alle Beide ruinirt."" ,.Daß ich nicht wenig erschrocken war, ist wohl natürlich. Um kurz zu sein, Willert machte den Vorschlag, den jungen Herrn, der noch immer im tovtenähnlichen Schlafe lag, in das Gewölbe hinabzutragen, welches sthm als Speicherraum für seine Schmuggelwaaren diente, und ihn dort als Gefangenen aufzubewahren. . Weshalb der Informator dem jungen Manne nicht lieber gleich ohne weiteres das Leben nahm, habe ich eigentlich nie recht, begreifen können; er that es jedoch nicht. Nun, wir banden also den jungen Mann auf eine Tragbahre, trugen ihn nach dem Gewölbe und ließen ihn dort zurück, wo ich ihn einmal des Tages mit Nahrung versorgte." m r . „„Was denken Sie wohl, wer in dieser Nacht in einer wüsten Rauferei unter Trunkenbolden bei der rothen Eiche erschlagen worden ist?"" „fragte Willert, als er einmal nach ziemlich langer Abwesenheit wieder bei mir auf dem Gehöft erschien." „„Nun, Niemand anders, wie jener Stephen Pracher, und dieser ist jetzt, wo ihm das ganze Gesicht zerschmettert, von unserem guten Carl von Bergen eben so schwer zu unterscheiden, wie ein Ei vom andern. Sie haben ihn in der kleinen Lichtung, dicht neben jener Eiche, verscharrt. Kommen Sie sogleich und graben Sie den Todten aus. Es ist Zeit, daß I die Leiche des jungen Herrn von Bergen endlich gefunden werde. Bis dahin I kommt es nicht zur näheren Untersuchung ver Sache und diese also auch nicht aus der Leute Munde."" „Wir gingen also hinaus und gruben die Leiche Stephen s, der mit zu Willert'S Schmuggelbande gehörte, aus. Sodann zogen wir dem jungen Herrn Carl alle seine Kleider aus, thaten ihm einige alte von den meinigen an und kleideten die Leiche in die seinigen, worauf wir Vie letztere dort in's Gras niederwarfen, wo sie nachher gefunden | wurde. Ein Gemurmel de« Entsetzens unter dem Richtereollegium und allen fon- stigen Anwesenden. . v Jetzt erst sollte der junge Herr erfahren, wer denn eigentlich der Todfeind war, in dessen Händen er sich befand," fuhr Rusch fort, „und er stieß vor furchtbarer Ueberraschung oder Erschütterung einen entsetzlichen Aufschrei aus, als er ihn mit Augen vor sich sah. Er war während der ganzen langen Zeit seiner Gefangenschaft natürlich stets unwohl gewesen, hatte für irgend Etwas, Vas ihn umgab, kaum jemals das geringste Wahrnehmungsvermögen bewiesen. Jetzt stürzte Du furchtbare Ueberraschung ihn in ein hitziges Fieber und er raste, "wie ein Wahnsinniger. . Da er bereits so sehr lange auf stete, tiefe Dunkelheit und eine vurch und durch feuchte Atmosphäre beschränkt gewesen war, so nahm dies Fieber schnell einen rheumatischen Charakter an. Er verlor den Gebrauch seiner Glieder und hätte schon deshalb, als es wieder besser mit ihm wurde, an kein Entkommen zu denken vermocht. Der junge Mann lebte, lebte an einem Tage eben so elend, wie am andern, — aber er lebte doch. Gerade jetzt hörten wir, daß das Fräulein unsere neue Gutshernn sein werde, und daß eS ihre Absicht sei, auf dem Pachthofe zu wohnen. Was jetzt mit dem armen jungen Herrn anfangen, dessen wilves Geschrei, wie wir fürchteten, zu Zeiten auch oben im Hause zu hören war? Herr Willert erinnerte sich jetzt jenes geheimen Gewölbes im alten Her„Dorthin wollen wir ihn bringen,"" „sagte der Informator. ,/,/DaS Haus"erhält sicher noch in Jahr und Tag keinen festen Eigenthümer und Be- „So ^bitte ich denn um Verzeihung," entgegnete Carl lächelnd, nahm dann Hyacintha's Hand und legte sie sanft in vie des BruverS. „Und wirst Du mir denn auch wirklich vergeben können (Schluß.) Es gäbe nun aber ein Mittel, wodurch Du völlig frei und ungestraft auS- gehen und dennoch Deine Rache nach Herzenslust kühlen könntest."" „Daß Peter mit willigem Ohr zuhörtc, läßt sich wohl denken." „Du mußt wissen, Peter,"" „sagte der Informator nun," „„daß Capitain Berthold und sein Bruder einen ganz ordentlich lebhaften Streit mit einander gehabt hatten, und daß der Capitain vor ganz Kurzem davon gegangen war, als Du darüber zukamst. Wenn Du schlau zu sein und Dir diese Umstände zu Nutze zu machen verstehst, wozu cs Dir von mir und Rusch an Anleitung nicht fehlen soll, so wird das wahrscheinliche Ende vom Liede das fein, daß Capitain Berthold als der Mörver hingerichtet wird und Du ganz frei und unangefochten wortete sie erröthend. . Der Erbe des Majorats erlangte den Gebrauch Jetner wieder und mußte Zeit seines ganzen Lebens ein Krüppel bleiben. In einem Stuhle umhergezogen, oder auf seinem Ruhebette Itegenb, sah er, gefaßt unv nicht selten sogar in heiterer Stimmung, die Jahre seiner Mannheit Schatten gleich an sich vorüberziehen unv das Alter naher und "aber rucken. Gerade am ersten Jahrestage der Entdeckung seines Gefängnisses durch Hyacintha überredete er den Obersten, in die Verheirathung der Tochter mit seinem Bruder zu willigen, der vom nun an als der eigentliche Herr des Edel- wohner wieder und haben wir ihn nur einmal dort, so ist es überflüssig, noch eine Entdeckung zu fürchten."" . ... ... „Eines Abends spät trugen wir ihn also aus seinem bisherigen Gesang- niffe fort und brachten ihn nach dem neuen. Meine Frau suchte, wie auch Willert e« schon zu thun versucht hatte, da« Fräulein durch Erzählung einer albernen Geschichte von einem im Hause um- herkreischenden Geiste in Furcht zu setzen. Dann kam der Obrist und Über die Seenen, welche da« Zusammentreffen zwischen Vater und Tochter veranlaßten, war da« Geschrei, da« der junge Mann bei seiner Fortschaffung wirklich aus- gestoßen hatte, schnell vergessen. , . Wir schafften ihn nach jenem geheimen Gewölbe im Herrenhause, wohin ich oder meine Frau ihm Nahrung brachten, so oft wir Gelegenheit dazu fanden Willert wurde, was ihn dazu veranlaßte, weiß ich nicht, um diese Zeit immer mittheilsamer gegen mich, erzählte mir, er habe sich ein bedeutendes Vermögen zusammengeschlagen und der Obrist habe ihm Mamsell zur Frau versprochen, sobald diese nur erst wieder besser sein würde. Ich meines Theils hatte schon von jeher Argwohn gehegt, daß die zunge Dame die eigentliche Ursache gewesen sei, weshalb der Informator die beiden Brüder aus dem Wege geräumt. , Zwei Tage vorher, als Fräulein Hyacintha den Zungen Herrn Carl auffand, kam er zu mir." , , , m . Bringen Sie dem Patron im Gewölbe von zctzt an nur gar keine Nahrung mehr,"" „sagte er," er ist bereits auf'S Aeußerste erschöpft, und es wird nur Barmherzigkeit sein, ihn jetzt leise hinüberschlummcrn zu lassen Dieser Mensch fängt denn nachgerade doch an, mir hinderlich zu werden."" /Der Gedanke, den jungen Mann sterben zu sehen, sagte mir nicht zu, denn ich bin eigentlich von Natur gar nicht hartherzig, und so ging ich denn lieber von jetzt an gar nicht mehr zur geheimen Kammer im Herrenhause. Es war kein Anwseender, der nicht vor Entsetzen schauderte. Die Aussagen des unglücklichen Carl von Bergen stimmten selbst bis in die kleinsten Einzel- heiten genau mit den Bekenntnissen des Rusch überern, dessen und dessen Frau irdische Strafe der Leser bereits kennt. . Der Hauptihäter, ein wahres Scheusal in Menschengestalt, war, wie wir wissen, bereits zu seiner letzten Rechenschaft abberufen worden. Peter Waldmann entging der strafenden Hand der Gerechtigkeit nur durch einen plötzlichen Tod am Delirium tremens. * Das Erste, was Hyacintha nach dem Schlüsse der sehr schnell beendigten Gerichtsverhandlungen that, war, daß sie an Bertholv schrieb und ihn aufforderte, ungesäumt nach Hause zurückzukehren. .. Er that es als ein in seinem ganzen Wesen außerordentlich veränderter, als ein besserer Mensch. , . .. Ernste, schmerzliche Reue über seine frühere Handlungsweise hatte seinen stolzen Geist tief gebeugt, und er mußte bittere Thranen vergießen, als Carl seine Hanv ergriff und ihm seinen tiefen Schmerz über alle die Leiden aus- fprach, die er hätte um seinetwillen erdulden müssen. . „Es muß eine entsetzliche Heimsuchung für Dich gewe,en sem, meni armer Berthold," sagte er, „doch Du mußt mir verzeihen, denn ich war doch immer nur die ganz unfreiwillige Ursache derselben." „Ach, Carl, wenn es Einer von uns Beiden verdient hat, elend und un- glücklich zu fein, fo bin ich derjenige. Ich habe mich sowohl gegen Dich, wie auch gegen Hyacintha eine« großen, außerordentlich großen Unrechte« chuldrg gemacht Ich y->be mir meine Hanccknngsweise von erbarmter Selbstsucht 5. November. Auch die französische Regierung hat jetzt, wie man hört, Anlaß genommen, dem Fürsten von Monte- negro die zuverlässigste Erwartung auszusprechen, daß er allen Ernstes bedacht sein werde, die vollste Neutralität zu bewahren, und es ist diese Mahnung mit dem nicht mißzuverstehenden Hinweis verschärft, daß im anderen Falle die Pforte nicht behindert werden könne, aus ihren suzeränen Rechten alle diejenigen Consequenzen zu ziehen, die sie durch ihr Interesse geboten erachten möchte. Von Dalmatien dürfen wir jetzt weitere Nachrichten erwarten. Am 2. November ist der Vormarsch der kaiserlichen Truppen gegen Budua erfolgt. Die Truppen drängten nach dreistündigem Gefecht die Insurgenten bis über Sutwara zurück. Generalmajor DormuS rückte, ohne Widerstand zu finden, bis Pro- berdje vor. — Es bestätigt sich, daß von der Küste von Lazarevich (Zupaner Grafschaft) Abgeordnete mit UntrrwersungSanträgen in Cattaro eingetroffen sind. Am 1. November fand eine Versammlung der Zupaner der übrigen drei Grafschaften Statt. Eine starke Partei ist für die Unterwerfung. Die Ein- wohner von Risano wurden entwaffnet. Auf den Kopf des montenegrinischen Agitators Luka Vukalo- vich, der sich an die Spitze der Insurrcction auf türkischem Gebiete zu stellen beabsichtigt und an die Bosnier und Herzegowiner einen Aufruf zum Aufstande, um das türkische Joch abzuschütteln, erlassen hat, ist, wie gemeldet wird, von dem Generalgouver- neur der Herzegowina, Savset Pascha, ein Preis von 1000 Dukaten gesetzt worden. Wie der Wiener „Presse" aus Konstantinopel, 25. Oktober, geschrieben wird, ist die Reise des Sultans aufgegeben worden, weil der ägyptisch-türkische Conflict, den man durch die Ankunft des Sultans in Egypten beilegen zu können vermeinte, im Gegen- theil dadurch nur noch mehr verbittert worden wäre, indem Abdul Aziz alle Ehren eingeheimst und der Vicekönig nur die zweite Rolle gespielt hätte. Obwohl der Vicekönig scheinbar einige Vorbereitungen zu dem Empfange des Sultans treffen ließ, glaubte er doch nicht an die Ausführbarkeit dieses großherrlichen Entschlusses. Khalil Bey, der frühere türkische Gesandte in Petersburg und gegenwärtig Leiter des Ministeriums des Äußern, machte den Sultan auf die Bedenklichkeiten aufmerksam, die sich an diese Reise knüpfen. Der Sultan aber meinte, daß die Unabhängigkeits-Gelüste und die wenig unterwürfige Sprache des Vicekönigs eine Lection verdiente und eine bessere Gelegenheit als die jetzige dazu sich nicht sobald ergeben dürfte. ES ist sicher, daß die Reise des Sultans fest stand bis zu dem Moment, wo die Ankunft des Kaisers Franz Joseph in Con- ftantinopel bekannt wird. Der französische Gesandte, Herr 23ourr6, hielt dem Sultan gegenüber mit seiner Meinung nicht zurück, daß wahrscheinlich die Reise des Kaisers von Oesterreich auch den Sultan in seinem Vorhaben bestärkt haben dürfte; daß jedoch diese Nachricht dem Kaiser Napoleon sehr mißfallen habe, weil er die Tragweite und das Ziel davon nur zu gut begreife. Frankreich werde dadurch gezwungen, zu seiner traditionellen Politik im Orient, d. h. zum Protektorate über Egypten, zurückzukehren, was unausweichlich eine Annäherung an Rußland und eine weniger türkenfreundliche Haltung des Tuile- riencabinets nach sich ziehen werde. Diese Sprache verfehlt ihre Wirkung nicht und kann von da an die egyptische Reise des Sultans als beseitigt angesehen werden. Man schreibt der „Karlsr. Ztg." aus Wien: Die Abmachungen der Pforte liegen jetzt vor. Die Pforte verflichtet sich, die Grenze der Herzegewina und Albaniens zu sperren, und Oesterreich wird nur, wenn sie diese Sperre nicht in ausreichendem Maße durchzuführen im Stande sein sollte, seine Hülfe dazu leihen. Die Pforte gestattet endlich den österreichischen Truppen behufs ihrer Operationen gegen den Aufstand in Dalmatien (nicht gegen eine etwaige Bewegung auf ottomanischem Gebiet) die Grenzen der Herzegowina zu überschreiten, und wird jenen Operationen auch sonst jeden irgend möglichen Vorschub leisten. Der „Constitutionnel" veröffentlicht eine diplomatische Correspondenz aus London, wonach in dortigen Negierungskreisen die Ernennung Camphauscn'S zum Minister als ein bedeutsames Symptom des erblassenden Bismarck'schen Einflusses gilt. Camphausen sei ein heftiger Gegner der Annexionspolitik und der Nordbundsschöpfung. Die englische Regierung erkennt nicht ohne Aengstlichkeit in den südslavischen Ereignissen den überhandnebmenden Einfluß der alt- russischtn Partei unter der Leitung des Thronfolgers und der Prinzessin Dagmar, deren Ehrgeiz durch die Abdankungsgelüste des Zars noch gefördert werde. 6. November. In der diplomitischen Correspondenz aus London im „Constitutionnel" wird ferner versichert, die Regierung sei auf das Beste unterrichtet über die diesjährigen, der Bismarck'schen Politik entgegcnarbeitenden Sommerreisen des Fürsten Gortschakoff in Süddeutschland. Fürst Gortschakoff habe allerorts betont, die Politik des Czaren würde niemals zugeben, daß eventuell russische Prinzessinnen preußische Vasallen würden (? ?). Die englischen Staatsmänner verfolgen die Ereignisse auf dem Continente, namentlich in Dalmatien; die Bedeutung der dortigen Insurrektion wurde in Deutschland allzusehr unterschätzt (?). England erblickte in diesen Unruhen unverkennbar die Hand Rußlands, wo die altrussische Partei mit dem Thronfolger und der Kronprinzessin Dagmar, ermuntert durch die Abdankungsgelüste des Kaisers, wachsend Terrain gewinne. Nach der osficiellen „Civilta cattolica" sind folgende Punkte dem den 8. December zu Rom zu- sammcnzutretenden Concile vorgelegt worden : i) Der Papst steht über dem Concil; 2) der Papst ist unfehlbar; 3) Mariä Himmelfahrt und 4) Bestätigung des Syllabus. Dem „Temps" wird aus Madrid geschrieben: „Die Unionisten haben erklärt, daß sie den Herzog von Genua nicht annehmen können, sondern ihn wie ein Unglück für's Land bekämpfen werden. Und da cs sich jetzt nicht mehr um Majorität und Minorität handelt, da der Marschall Prim hat zugeben müssen, daß der König Victor Emanuel die spanische Krone für seinen jungen Neffen nur in dem Falle onzu- nehmen bereit ist, wenn sie ihm von einer imposanten parlamentarischen und nationalen Manifestation angeboten wird, so ist die Verlegenheit groß, denn die Opponenten sind eben so stark an Zahl als die Anhänger dieser Canditatur. Man muß sich erinnern, daß die jetzigen Cortes aus 367 Deputirten bestehen und baß die kleinst-mögliche Majorität, welche gesetzlich und moralisch einen so wichtigen politischen Act, wie die Wahl des Monarchen, sanctioniren könnte, 185 Stimmen beträgt. Nun müssen von der Ge- sammtzahl 367 abgezogen werden: 73 Föderal-Re- publikaner, welche die Kammer verlassen haben, 27 Absolutisten, die sich des Votums enthalten werden und ungefähr 30 Vakanzen, die man sich hat an» häufen lassen. Wenn man also auch keine Kranken oder Abwesenden in Anschlag bringt, so ist die Zahl der Stimmenden noch nicht über 237, und bei dieser Ziffer sind die Unionisten mindestens mit 80 Stimmen vertreten." Das österreichische Cabinet hat dem Vernehmen nach den Mächten vorläufig erklären lassen, daß es selbstverständlich in dem Fall einer activen Betheiligung Montenegro's an dem dalmatienischen Aufstande seine Abwehrmaßregeln keiner Beschränkung unterwerfen könne und werde; daß es aber, so lange Montenegro nicht Partei ergreife — um nicht seinerseits der Lösung einer immerhin als controvers zu erachtenden staatsrechtlichen Frage vorzugreifen — eine Ermäch- tigung der Pforte zur Besetzung montenegrinischen Gebiet-S als Stützpunkt für die Operationen der österreichischen Truppen zu provociren nicht gesonnen sei, und daß cs sogar darauf bedacht sein werde, auch die Pforte von der Überschreitung der montenegrinischen Grenze abzumahnen. Die bereits kurz erwähnt^Mittheilung eines kroatischen Correspondenten des „Ungarischen Lloyd" über eine im Wachsen begriffene Gährung in der Militärgrenze liegt jetzt yor. Es heißt dort: „Was neuerdings in der „Presse" von einer theils geheimen, theils offen betriebenen Agitation in der Militär» grenze erzählt wird, ist in Agram längst ein öffent« licheS Geheimniß. Wer Gelegenheit hatte, einen Blick in die panslavistischen und reaktionären Wäh- lereien zu thun, die langsam, aber sicher sich über das ganze dreieinige Königreich und über die Grenze erstrecken und deren Fäden weit hinüber nach Bosnien und weiter greifen, der erschrickt über die Nachlässig« feit oder Schwäche, welche die Wiener und die Pesther Regierung diesem Schreiben gegenüber beobachten. Schon seit längerer Zeit gingen wiederholte Anzeigen nach Wien und Pesth, um die dortigen Regierungen zu warnen, auf ihrer Hut zu sein. Doch trotz dieser Warnungen ließ sich die Wiener Regierung von dem in Dalmatien ausgebrochenen Aufstand überraschen, während die türkische Negierung und deren Gouverneur von Bosnien aller wühlerischen Elemente, deren ! sie im Lande habhaft wurden oder die ihnen »on,; Agram aus zurück instradirt wurden, sich in wirksamer Weise zu entledigen wußten. Vielleicht wird es nicht zu lange währen, daß man auch von Agram aus Ueberraschungen erfährt, an die man heute in Ofen nicht glauben will." Preußen. Biebrich, 3. Nov. Gegen eilige Officiere der hiesigen l-lnterofficierschule, die sich in Niederwalluf wiederholt Ungedührlichkeiten gegen Damen zu Schulden kommen ließen, ist eine militärgerichtliche Untersuchung eingeleitet worden. Sachsen. Dresden, 4. Nov. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer wurde der Antrag des Abg. Wigard auf Einberufung eines Landtags nach dem Wahlgesetz von 1848 mit allen gegen 5 Stimmen, der Antrag Biedermann's und Riedels auf Vorlegung eines neuen Wahlgesetzes nach den Grundsätzen des Einkammer- und Repräsentativsystems mit 40 gegen 37 Stimmen abgelehnt. Baden. Karlsruhe, 3. Nov. Die .Karlsr. Ztg." bringt folgende halbamtliche Mittheilung: „Den Wünschen der badischen Regierung entgegenkommend und in besonderer Würdigung der hochstehenden Leistungen unserer Polytechnischen Schule hat die k preußische Regierung darein gewilligt, daß Bautechniker, welche sich dem preußischen Staatsdienste widmen wollen und für welche sonst zweijähriger Zwangsbesuch preußischer Anstalten vorgeschrieben ist, ihre gesammte Vorbereitung auf der polytechnischen §chule dahier nehmen dürfen. Diese Zusage bleibt vorläufig bis zum 1. October 1873 in Kraft." — Es heißt, daß in Rom beabsichtigt werde, die theologischen Facultäten an sämmtlichen deutschen Hochschulen aufzüheben und abgesonderte Bildungsanstalten für die künftigen Seelenhirten einzuführen, um dieselben künftig von jeglichem Contact mit der modernen Wissenschaft fern zu halten. Hessen. Darmstadt, 5. Nov. Dem Vernehmen nach ist der Großherzog, dem Drängen des preußischen Militärcabi- netS nachgebend, darauf eingegangen, daß die Infanterie unserer Division nach der preußischen Schablone neu organisirt, d. h. ein Regiment — man nennt bald das zweite, bald das viertr — aufgelöst und au- seinen Bcstandtheilen, sowie aus den beiden Jagerbataillonen dritte (Füsilier-)Bataillvn esür die verbleibenden drei Regimenter gebildet werden. Der Erlaß der bezüglichen Ordre soll für die nächsten Tage bevorsteben. Oesterreich. Wien, 3. Nov. Die „Presse" meldet: Auch der District Ubli (westlich von Risano) hat seine Unterwerfung angekündigt. Die Insurgenten hatten im gestrigen Kampfe vor Sutvara 30 Todte und 100 Verwundete. Ihr Widerstand scheint durch Abnahme der Uuzüge und durch die Haltung Montenegros gebrochen. Wien, 4. Niv. Der Vorschlag des Königs Victor Ema, nuel, daß die Begegnung mit dem Kaiser in Brindisi stattfinde^ ist diesseits, wie man verläßlich hört, definitiv angenommen worden. Der Tag der Zusammenkunft wird nach Maßgabe des übrigen Reiseprogramms noch erst festgestellt werden. Wien, 5. Nov. Die heutige AmtSzeitung enthält ein Telegramm, von gestern datirt, demzufolge heute bei den Bri, gaben DormuS und Fischer Waffenruhe herrscht, Oberst Schönfeld aber eine Demonstration gegen Bretic macht. Morgen findet , allgemeine Vorrückung gegen Poport Statt. Cattaro, 4. Nov. Die feste Stellung der Insurgenten bei Sisic wurde von den kaiserlichen Truppen gestern nach mehrstündig hartem Kampf ohne bedeutende Verluste erstürmt. Der Kampf wurde von den Brigaden Fischer und DormuS bestanden. Neue UnterwerfungSanträg? sind in Folge dessen gemacht worden. Die Haltung der Montenegriner ist fortwährend eine neutrale. Frankreich. Paris, 3. Nov. Das „Journal de Paris" theilt mit, Ledru Rollin habe die Candidatur zur Pariser Nachwahl ausgeschlagen, Rochefort aber dieselbe angenommen und wolle den Eid leisten. — Die „Liberte" sagt, Rochefort werde Abends erwartet; die Regierung werde ihm vollkommen Freiheit lassen. Paris, 6. Nov. Der „Constitutionnel" theilt mit, Rochefort sei am gestrigen Morgen an der belgischen Grenze, sobald er französischen Boden betreten, verhaftet, aber auf kaiserlichen Befehl wieder in Freiheit gesetzt worden. Spanien. Madrid, 4. Nov. Man versichert, Topete bestehe darauf, auö dem Ministerium auSzuscheiden. — „Jm- parcial" enthält einen Artikel, der sich 'auf den Wiedereintritt Figuerola'S in(S Finanzministerium bezieht. Er sagt, es sei nolhwendig, einmal dem Mißbrauch, immer zum Credit seine Zuflucht zu nehmen, ein Ende zu machen. Griechenland. Athen, 3. Nov. Der Kaiser von Oesterreich traf heute hier ein und wurde vom König im PiräuS und von der Königin in der Residenz empfangen. Türkei. Jerusalem, 4. Nov. Der Kronprinz von Preußen traf heute hier ein und besuchte alsbald das heilige Grab. Vermischtes. Darmstadt, 5. Nov. Das erschienene Regierungsblatt Nr. 52 enthält: I. Bekanntmachung Großherzoglichcn Ministeriums der Finanzen, die Steuervergütung bei der Ausfuhr von inländischem Brandwein betreffend. II. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. III. Bekanntmachung der Großherzoglichen Commission für Post Angelegenheiten, den PersonenPostcourS (hier die Personen- geldsätze) zwischen Friedberg und Hungen betreffend. IV. Bekanntmachung derselben Behörde, den PersonenPostcourS (hier die Personengeldsätze) zwischen Friedberg und Ortenberg betreffend. V. Bekanntmachung derselben Behörde, den PersonenPostcourS (hier die Personengeldsätze) zwischen Lollar und Londorf betreffend. VI. Erhebung in den Adelstand. VII. Namenöveränderungen. (Schluß folgt.) Schweins berg. Am 29. Oct. wurde bei der von dem Herrn Rittmeister v. Schenk veranstalteten Treibjagd ein in hiesiger Gegend sehr seltsames Wild, eine wilde Sau, starker zweijähriger Keuler geschossen, siel, erhob sich aber wieder und erhielt dann noch einen Kernschuß von einem hier anwesenden Ofsicier aus Marburg und verschiedene andere Schüsse von andern Jagdheeren. Redaction, Druck und Verlag der Brübl'schen Druckerei (Fr. Cbr. Viel sch) in Gießen.