Preis vierteljährlich 36 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 49 fr. Oitßmcr Aiycigtr. Erscheint wöchentlich drei« mal; Dienstags, Donner« stagS und Samstags. — Expedition; Canzieibero Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Kießen. Nr. 2V. Dienstag den 9. März is. 21 m 11 i di c 8 ckn » ntm «r d) unge n. B eka ii n t m a d) ii n g. Es wird Iwrinit zur Keunlniß der Viehbesilzer und Händler gebracht, daß in der Gemeinde Fechenheim die Lunaenleuchc unter deut Ruidvieh ausgebrochen und von den, Gronh KceiSainte Offenbach angeoidnet worden iff, daß kein Rindvieh weiches aus diesem Orte kommt, oder d.uietbeu pa|ßet hat, m be» Kreis Offenbach eingeführt oder auf den Viehmarkt zu Offeubach gebracht werden darf Gießen, den 8. März 1869. Großherzogt,ches Kreisanit Gießen. In Berhliiderung des Kreisralhs: K ekuls, Kreis-Assessor. llKlftr. 541 73 circa 55 Ctr. Rulhen. Fr- Vermöge Auftrags: an M- 726 Cubikfuß, 414 550 Acker daselbst. an L- cn an der ler's 44/197 Schuchard, Landger-Assessor. 7s 7185 5044 3444 45 158 500 417 1135 E r d m nun, Landrichter. 92 Nadel- 2 Birken- Weg, rechts, an Carl Wal- Astprügelholz, Stockbolz, Reisholz, 5508 8 28 4964 ijlui Ar. >«/46 ,0/46» 793 „ am Crdkauter an Andr. Möhl, Acker am Ohlenberg, lenfels 1L, i;22., >/r3 Kl-, gibt 46 kr-, 566 Acker in der Lichtenau, auf die Wiesen, meinschaftlich zustehenden Grundstücke, thei- lungshalber, versteigert werden: daselbst, an I. Müller, in den Rödern, am Hospital, auf der Oberau, am Bergwerk, daselbst, an Gg. Huhn, bei der Erdkaute, an E. Eu- Wittwe, Schmalbach AUendorf Bissenbcrg Edingen Stockhausen Ulm Altcnstädten Bermoll Altenkirchen Bellersdorf Mudersbach Dreisbach Berghausen Niederlemp Katzenfurth Dillheim Garbenheim Dorlar Atzbach Krofdorf Launsbach Lützellinden Hörnsheim Hochelheim Dornholzhaus« Oberkleen Ebersgöns Reiskirchen Rechtenbach Vollnkirchen Altensiädtcn Braunfels Oberndorf Nicdernbiel Tiefenbach Griedelbach Kraftsolms Kröffelbach Nauborn Neukirchen Die Verpflegung von Waisen. 1874) Für zwei Mädchen von 12 und 13 Jahren werden Pflegeeltern gesucht- — Desfallsige Anerbietungen wolle man auf der Geschäftsstube der Bürgermeisterei abgeben. Gießen, den 4. März 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __Vogt._________ 120 115 84 14 7 56 56 70 84 200 20 50 20 220 14 200 14 100 21 49 70 17 28 21 42 122 49 21 16 126 80 HO Flur Nr. '7489 '7490 '791 '7 92 Volpertshausen Niedermetz Nauborn Wetzlar '7503 '7504 '7.541 '7542 Die 1026 883 208 645 624 538 598 48,7. 48 11 im Leufertsrod, 51'1' 34'o! Acker das-, an den Wiesen, 1 Birken-Stamm 4 „ Stangen 925 Nadel- „ 842 397 576 538 332 863 Acker aus der Weißerde, an Lampus, 1518 Acker am Leihgesterner Weg, Peter Vogt, 388 Acker am Steinborn, an G. Schwan, Acker daselbst, an L. Th. Felsing, „ am Schiffenberger Weg, an Balth. Spruck, Acker daselbst, „ auf der Weißerde, an Braun, „ an Ocke! und Sack Wittwe, „ an Zörb, Niederquembach Oberquembach Oberwetz 386 Acker, die krummen Aecker, links des Gleiberger Wegs, 450 Acker daselbst, Besondere Bekanntmachungen. Oeffeutliche Aufforderung 1898) Forderungen und sonstige Ansprüche an das Vermögen des Christoph Gräf von Harbach, über welches von Großherzoglichem Hofgericht der formelle Concurs erkannt ist, sind im Termin Donnerstag den 1. April, Vormittags 9 Uhr, bei Meidung des stillschweigenden Ausschlusses von der Masse anzumelden und zu begründen. Das Vermögen ist um 1789 fl. 26 kr. überschuldet. Jin Termin soll zugleich die Güte versucht, Gläubigerausschnß und Massecurator ernannt werden. Die Nichterscheinenden werden den Beschlüssen der Mehrheit der erschienenen Gläubiger beitretend angesehen. Grünberg, den 25. Februar 1869. Großherzogliches Landgericht Grünberg. 2oh-Versteigerung im Kreise Wetzlar. 1897) Ani Dienstag, den 6. April, von Morgens 9 Uhr an, werden im Schützengarten Hierselbst durch die betr. Herren Bürgermeister die Loherträge der Gemeinde-Waldungen des hiesigen Kreises öffentlich versteigert werden. Die Gesammt-Ausbeute aus den Gemeinde- Waldungen wird zwischen 3000—4000 Ctr. betragen, und zwar im Gemeinde-Wald von 16 6 40 60 210 130 150 90 70 25 40 393 170 Zusammenkunft Morgens 10 Uhr Eisenbahnlinie im Schinderskopf. 7 186a 10 37abi§44 "/1 "/la "/7 öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 8. März 1869. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. . . . Senner, daselbst, an Gg- Lony, 91 Cichen-Stangen „ 414 „ Zusammenkunft Morgens 10 Uhr an der Eisenbahnlinie am Gießener Feld. Freitag den 12. März werden weiter in den Domanialwaldabtheilungen Schinderskopf, Wüstekopf, Tempel und Dörnergrund vei steigert: 294 Äcker am Aul- u. Leihgesterner Weg, 723 „ auf der Stephansmark, an Wortmann, Hvl^verstciqelimq. 1886) Donnerstag den 11. März werden in den Domanialwaldabtheilungen Töpferkaute und Schinderskopf versteigert: 337 Eichen-Stämme mit r“'' " ' Versteiger «ttgcu. 1911) - Dienstag den 16. Vtärz, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf freiwilliges Anstehen des Heinrich Schäfer IV. auf dahicsigem Rathhause die demselben zustehenden Grundstücke, als: Flur Nr. Klftr- V14 304 Acker am Krofdorfer Weg, 45,51 Acker unterm Leufersrö- 22,2! der Berg- Grundstücke sind mit vielen Obstbaumen bepflanzt. Gießen, den 27. Februar 1869. 7 Eichen-Stämme mit 124 Cubikfuß, 293 Nadel- 600 Stecken Buchen - Scheidholz, 160 1871) Mittwoch den 10. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Nathhause nachstehend verzeichnete, den Ober-Appell.-Ger.-Nath Dr. Knorr'schen Erben zu Darmstadt und dem Großh. Hofger.-Rath Dr. Kraft dahier ge- Viedmärkte in Offenbach betr. Auf Anstehen des hiesigen landwirthschaft- lichen Localvereins rohb Mittwod) den 17. und Donnerstag den 18. März l. I. der zweite Vtarkt für F'ctt-, Zucht-, Milch- und Arbeits-Vieh aller Gattungen aus dem Neumarkt dahier abgehalten werden und Morgens 9 Uhr beginnen. Für Stallungen ist hinlänglich Sorge ..getragen und kann das Vieh schon Tags 'vorher eingestellt werden. Für diejenigen Verkäufer, welche die an Anzahl und Qualität vorzüglichsten Parthieen Fett-, Zucht-, Milch- öde! Arbeits-Vieh hierher bringen, werden werthvolle Prämien, bestehend in silbernen Pocalen 2c. zur Concurrenz ausgesetzt und laden wir Verkäufer und Käufer zu recht zahlreichem Besuche des Mark- tes ein. Offenbach, den 1. März 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Offenbach. Hirschmann. 1 Acker und Hofraithe unter der Hardt, mit Haus, \ Scheuer und Stallung, 581 Acker daselbst, links des Gleiberger Wegs, 3181 Acker und Wiese daselbst, 1591 rechts des Wegs, 311 Wiese daselbst, Deckaus einer Brauerei und Wilthschaft. 1896) Die zur Concursmasse des Hei n- r i ch R e ch in Gießen gehörigen Immobilien: Flur Nr. oKlftr. 47igi 390 Hofraithe, 47i62bt§i65 319 Wiese bei der Stadtmühle sollen unter 1)en bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen Montag den 22. März, Nachmittags 2 Uhr, auf dem hiesigen Nathhause einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. Die ganz neu und massiv erbaute Hofraithe enthält eine Brauerei, mehrere große Keller und vorzügliche Localitäten zu einem ausgedehnten Wirthschaftsbetrieb. Gießen, den 5- März 1869. Der Gläubigerausschuß: Baift. Barth. Dr. Eckstein. 1900) Montag den 15. März, Nachmittags 2 Uhr, lasse ich auf dahiesigem Rathhause folgende Aecker wieder aus 6 Jahre, und zwar von Herbst 1869 bis dahin 1875, verpachten: □JUflr. 1392 Acker unter der Hardt, 1065, Acker, Wald und Stein- 4099 ( bruch auf der Hardt, rechts 154i des Gleiberger Wegs 1561 (Gemarkung Gleiberg); Credit für beide Versteigerungen bis 30. Juni d. I. Gießen, den 2. März 1869. Großherzogliche Obrrförsterei Schiffenberg. _________________Dr. Draudt-_________________ 1880) Dienstag den 16. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Nathhause die Grundstücke des Carl Wallenfels L, als: LiKlftr. 314 Acker und Wiese an der Lahn und am Wismarer Weg, gibt 363/« fr-, 507 Wiese am Heegstrauch, bei der Schwnlbachischen Wiese, 547 Wiese im Wallpförter Feld, rechts der Chaussee, auf die herrschaftlichen Wiesen, gibt 4 fl. 4v> kr., 258 Acker und Wiese am Fürstenbrunnen, gibt 34 fr., mit Korn besaamt, 882 Acker in der Lichtenau, an der Steinkaule, gegen die Hohl (Gemarkung Wieseck), auf freiwilliges Ansuchen öffentlich meist- 1 bietend, mit 4jährigen Zielzahlungen, ver- : steigert werden. Gießen, den 3. März 1869. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. 1 Ebel. Summa 3651 Ctr. Der Zuschlag erfolgt im Termin definitiv, sobald die Taxe, welche für die einzelnen Schläge bei den Herren Bürgermeistern eingesehen werden kann, erreicht wird; auch sind die Gemeinde - Feldschutzbeamten angewiesen, den Käufern auf Verlangen die Lohschläge zu zeigen. Schließlich wird noch bemerkt, daß in gleichem Termine auch die diesjährige Loh- Ausbeute aus den Königlichen >c. ?c. Waldungen zum Verkauf kommen wird. Wetzlar, den 4. März 1869. Der Königl. Landrath: ___________________Helldorff._____ 1885) Donnerstag den 11. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Nathhause die in Nr. 27 d. Bltts. näher beschriebenen Grundstücke des Herrn Georg Malkomesius unter sehr vortheilhaften Bedingungen versteigert werden. Gießen, den 2. März 1869. Fr. Müller. 887 Acker am Grüninger Pfad nach dem Wald, an W- Ockel, 887 Acker daselbst, nach der Stadt zu, 186 „ am Erdkauter Weg, an Conrad Ockel. Gießen, den 8. März 1869. ___________________Ioh. Hch. Busch. Holzversteigerungen in den Gräflich Solms - Laubach'schen Waldungen. 1907) Dienstag den 16. März I. I. werden in dem DistricteLenzesberg bei Villingen: 215 Stecken Buchen-Stamm-Prügelholz, 150 „ „ Durchforstungsreiser versteigert werden. Zusammenkunft Vormittags 10 Uhr bei den Höllwicsen. Montag den 22. März l. I. kommen in den Districten Altcngericht und Wingerten bei Ruppertsburg: Feilgebote n-?s in (1889) GROSSE PREIS-ERMÄSSIGUNG. und An- em- u. Tannen- u. Tannen- 145 Vr u. Tannen- 6025 Wellen IiilillS Wallach *^<<5. O: s freibur^er x Stecken 90 „ Stangen auf nehmigung sofort ertheilt. B a i st. Vermischte Anzeigen. Georg Plank. Wellen Stecken Wellen 68 30 3 xl W ;*5 3 ■ 75, 50, 30, 20 Francs. Die Verloosung geschieht unter Staats- » Aufsicht. ® Beginn der Ziehung am 15. NBörz. in Hamburg, Bank- und ‘Wechselgeschäft. Buchen-Stockbolz, Eichen-Scheidholz, „ Prügelholz, „ Stockbolz, „ Reisholz, Nadel-Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz, 1877) Ein braves Dienstmädchen, am liebsten vom Lande, wird gegen hohen Lohn pr. 25. März gesucht. Neuenväuen Lit. B- Nr. 79. Ä> 8 a wie sehr schöne Exemplare, zu Spalier und Pyramiden geformt, werden in bester Qualität und Cultur abgegeben in Anstehen der Erben versteigert werden- — Bei annehmbaren Geboten wird die Ge- 1872) Ein Garten am Seltersberg, dem Kinde des verstorbenen Ludwig Eimer gehörend, ist im Ganzen oder getheilt auf Pferdeverlvosnng in Frankfurt a. M. am 14. April Aucht- und Arbeitsvieh Vorloofung in Darmstadt am <». April. 5 Schichten zu Latten und Baumstangen taugliches Kiesern-Stangenholz zur Versteigerung. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr tm Altengericht bei den ersten Holznummern. Laubach, am 7. März 1869. Gräfliche Oberförsterei. Thum. ganz neue Wirthstische, Bänke, ein Bü- fet mit Glasschrank, Stühle, Betten und sonstige Hausgeräthe, im Ehausseehause (auf der Klein - Lindener Chaussee) meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. 1920) Feinstes Haaröl, aus reinem Olivenöl bereitet, empfiehlt Emil Fischbach, Seltersweg. Fuhboden- Anstrich. Fußbodenlack, sofort trocknend, Leinvlsiccatif zum Einölen, Oelfarbc, fertig zum Anstrich, rasch NB. Gefällige Offerten wegen Niederlagen wolle man franco an Herrn I. G. Schrö- • der, Generalagent in Darmstadt, richten Baumwachs, flüssig in XV* I „ in Stangen, bei V e v ft e i ft e r u n g. 1904) Verziehungshalber sollen Biontag den 22. d Mts., Nachmillags 2 Uhr, verschiedene Mobilien, als: Versteigerung von Eichenrinde aus der Oberförsterei Krofdorf. 1908) Am Dienstag, den 6. April er., Vormittags 11 Uhr, soll im Schützengarten zu Wetzlar folgende Eichenrinde öffentlich meistbietend versteigert werden: ~ ,... 1. im Hasengarlcn bei Salzboden — i/i Stunden vom Bahnhof Fronhauien — im District 84, Schlag Vila, 16 Mrg. np. 70 Ctr. Spiegelrinde von 18)ahr. Eichenschlag: Westhang; ziemlich gute Qualität und 2. im Stoppelberg bei Wetzlar — 1 Stunde Eichen-Stämme mit 4654 Cubikfuß, von 8 bis 19 Zoll Durchmesser und 50 Fuß Länge, zu Eisenbahnschwellen geeignet, Nadel-Stämme mit 1894 Cubikfuß, Holzversleigerung im 'Anneiöder Gemeindewald?. 1894) Freitag den 12. März d. I., Vormittags von 9 Uhr an, soll in dem Anneröder Gemeindewalde, Diitricten Köpsel und Altenberg, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, Die Zusammenkunft ist auf der Grünberger Straße, am Einschnitt nach Annerod. Gegen vorlchriftsmäßige Bürgschaft wird Zabluilgsfrist bis 1. October d. I. gestattet. Annerod, am 5. März 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Groß. Buchen-, Eichen- Prügelholz, Buchen-, Eichen- Stockholz, Buchen-, Eichen- Reisholz, 1914) Ein möblirtes Zimmer in der Nähe der Aula und Kaserne ist zu ver- iniethen und sogleich beziehbar. Näheres zu erfragen in Lit. B. Nr. 31, 3. Stock. Mur 8 Thaler kostet ein wirkliches OrigiflaaL Staate - (nicht von den ver- botenen Promessen), und werden solche Db Arabische Gummikugeln 1)011 W. Stuppcl in Hpirsbnch. Verkaufs-Anzeige. 1899) Die Grube'sche Besitzung soll Dienstag den 16. März, Nachmittags 2 Uhr, nochmals auf hiesigem Nathhaus Holzverüei.erung in der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms. 1895) Künftigen Montag, den 15. d. Mts., Morgens 9 Uhr anfangend, soll im District „Scheuernwald" folgendes Brennholz versteigert werden : 51 Stecken Buchen-Scheidholz, 60'/r ii 1923) Außer meinem großen Vorrath der neuesten und besten amerikanischen Nähmaschinen, die ich hiermit in empfehlende Erinnerung bringe, habe ich eine ganz neu erfundene Dcppclsteppstichmaschiue zum Verkauf erhalten, mit welcher man durch eine kleine Verstellung vermittelst einer Schraube auch Kreuznähle und Knopflöcher machen kann. Sämmtliche Maschinen werden zum Fabrikpreise verkauft- Zugleich empfehle ich meine selbst- verfcrtigten Haudmaschincn (ä 16 Thlr ) unter vollständiger Ga-.antie. Unterricht gratis. I. Tl). Haubach, Hauptagent der Singer - Manuf.- Coinp. New Port. als: 2'/r 4 183/4 21'/- 1550 2 10 363 128 hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum streichen und Wichsen der Fußböden, t pfiehlt Emil Fischbach (1918)Seltersweg. Alsdann wird nächsten Dienstag, den 16. d. Mts., Morgens 9 Uhr anfangend, im District „Scheuernwald" folgendes Bau-, Werk- und Nutzholz versteigert: 239 Eichen-Stämme von 6 bis 19 Zoll Durchmesser und 20 bis 60 Fuß Länge = 5391 Cubikfuß, 133 schöne Fichten-Stämmc von 6 bis 20 üoll Durchmesser und 50 bis 90 Fuß Länge = 7328 Cubikfuß, 5 Linden-Stämme von 15 bis 35 Zoll Durchmesser und 15 bis 40 Fuß Länge = 375 Cubikfuß, 134 Stück Eichen- und Fichten-Wagner- Stangen = 330 Cubikfuß. Hohensolms, am 9. März 1869- Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. Dörmer, Förster. Mühlen-Verkauf. 1906) Eine Weißmühle mit vier Gängen, nach neuester Eisen-Construction, zu feiner Weißmüllerei eingerichtet, ist unter vortheil- haften Bedingungen zu verkaufen. Das Nähere zu erfragen bei . Herrn Lehrer Blum in Großen-Bmeck. PP. 200 (Str. Spiegel: inde von gereinigtem 20jähr. Eichenschlagholz; Osthang; gute Qualität, „ _ „ c. im District 98, Schlag ' Illa, 30 Mrg. pp. 250 Ctr. Spicgelrinde von gereinigtem lljähr. Eichenschlagholz; Westhang; gute Qualität. Krofdorf, den 7. März 1869. , Der Königliche Oberförster: v. M e i b o m. vom Bahnhof Wetzlar — a. im District 90, Schlag VII, 30 Mrg. _ pp. 10 Ctr. Spiegelrindc von den im-A Jahre 1868 übergehaltcnen 20jähr.!^ Eichenlaßreideln und von einem kleinen Theile gereinigten 20jähr. Eichcnschlag- holzes; Osthang: gute Qualität, b. im District 90, Schlag VIII, 31 Mrg. Englische Bisquits ... verschiedenen Sorten vom Hause der Herren Hemtlcy S» Palmers in London empfehlen I. A. Busch Söhne. 1867) Zwei Wagen (zweispännig). welche noch in gutem Zustande sind, stehen mit allem Zubehör zu verkaufen. L. & A. Petri. LIEBIG S FLEISCH - EXTB ACT DER LIEBIG’S FLEISCH-EXTRACT COMPAGNIE, LONDON. Nur ächt wenn jeder Topf mit Unterschrift der Herren Baron J. von LIEBIG und Di . M. von PETTENKOFER versehen. DETAIL PREISE EUER GANZ DEUTSCHLAND 1 engl. Pfd.-Topf 1/2 engl. Pfd.-Topf i/i engl. Pfd.-Topf 1 b engl. Pfd.-Topf ä fl. 5.33. ä fl. 2.54. ä 11. 1.36 a 54 Krz. Zu haben in allen Handlungen und Apotheken, in Giessen bei (1869) * Eamä JFiscllbach, Selters weg. gegen frasih-irtie Einsendung des Betrages oder gegeai IPost- Vorschuss, selbst na-h den ent- A ferntesten Gegenden von mir :<5 ■ versandt. Es werden nur Gewanne^ ' ■ gezogen. H) GewinngeBder und amtliche « - Ziehungslisten sende meinen In- " y teressenten nach Entscheidung prompt^ S und verschwiegen. Durch meine von l»e*onde- . rem Glück begünstigten y Eoose habe meinen Interesscnien be- :*5 ® reits allein in Oeutsehland die allerhöchsten Haupt- treffer von 3Oü..«<►0, 5 1^,500, 153,504», 150,000, 130,000 , mehrmals 1S3 000, Z $ mehrmals 100,000 , kürzlich :<$ schon w ieder das grosse 3 v. IjOOS von IS? 004» und am ‘(Jüngsten Weihnacht schon s wieder den allergrössten S ® Ilaupl-Gewiain ausbezahlt. -IkIi* RE.'StellaHiitr auf ZK •=.; und ^4-Psund Dosen, Ern st HermeS, Man burii. Loose hierzu sind haben bei (1882)_______________ Empfehlung von Kleiden 1921) Eine große Auswahl von Herren- kleidern, neue und getragene, sehr billige Arbeitshosen, das Paar von 1 fl. 48 fr. an, sowie Zupfelzeug in großer ZluSwahl, die Elle von 12 fr. an, gestrickte Wämse, blaue und weiße Hemden, Kittel, sehr billig; auch bringe ich mein bekanntes Kleider-Reinigen von allen Flecken, sowie mein Decateur-Ge- schäft in empfehlende Erinnerung. Decateur L- Ho sch- 1912) B i Aron Heichelheim steht ein altes Clavier billig zu verkaufen. Weißer flüssiger Leim von E. Gaudin in Paris. 1893) Dieser Leim, welcher ohne Geruch ist, wird kalt angewendet bei Porzellaine, Glas, Marmor, Holz, Kork, Pappendeckel, Papier rc. Vorräthig ä Flacon 14 Er. in Gießen bei Julius Wallack), am Markt. 1858) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen. S- Flörsheim. 1615) Möblirte Zimmer sind aus das nächste Semester zu vermiethen Neuenweg Lit. B- Nr- 194. _______________ Vermiet!)u«g n 1881) Ein Zinnner, mit oder ohne Möbel, ist zu vermiethen Brandgasse Lit. A- Nr. 202._____________________________ 1888) Im Beckcr'schen Nebenhause auf der Neuen Anlage sind 2 Familienwohnungen nebst Mitgebrauch des Bleichplatzes und der Waschküche, im April beziehbar, zu vermiethen. 1913) Ein freundliches, möblirtes Zimmer ist aus sogleich zu vermiethen im Hause des Herrn Kirchendiener Knoll. 1873) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich beziehbar in Lit- B Nr- 90, Neuenbäuen._____________ 1859) Im Brühl'schen Hause (Canzlei- berg) ist eine Stube nebst Cabinet, mit oder ohne Möbel, zu vermiethen-_________ 1864) Ein freundlich möblirtes Zimmer mit Cabinet ist vom 1. Avril an zu vermiethen. Neue Anlage. Näheres bei der Exped. d. Bltts.____________________________ 1857) Eine Stube mit Cabinet wünscht man an eine einzelne Dame zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d- Bltts. ggV' meine Original-Staats- :-S Loose kann man der Bequemlich keit halber auch ohne Uriel*, gr einfach auf eine Jetzt üb- w £ li.. liehe Postkarte, machen. W Lax. Sanis, ti/oh» ® ................ . 1879) Sm brav« .Jun«« kann sogleich mehrere Jahre zu verpachten, Näheres bei in die Lehre tuten bet • Georg Plank. Martin Fuhr, Schuhmacher. Äanl8-rr!imie!i--stchilie. | -• 1860) Der Verkauf der Priimien- Ohligal ioaeBB ist Von allen Regie- ® rungen des In- und Auslandes gestattet. Die BBaupt-’ iewinne betragen Francs '4 '' 60,000,50,000,45,000,40,000,35,000,» • 3^,000,30,000,25,000,20,000,18,000, 16,000, 15,000, 6000, 5000, 4000, 2 .. 3000, 2000, 1000, 350,000 ä 250, 125, « 1901) C 11 , eine große Quantität, ist auf der Scheidemühle bei Großen-Buseck zu verkaufen. ______________________________________K- e u s ch. 1905, Ein gutes Zugpferd ist billig zu verkaufen. Näheres bei den Herren Gebr. Wenzel._____ 1862) Die Kinder der verstorbenen Alexander Peter Petri Wittwe beabsichtigen, das ihnen zustehende Gelände, wie folgt, zu verkaufen: □Älftr. 696 Acker zwischen den Bleichen, 324 Wiese hinter dem Waldsteg, 249 Acker daselbst, 232 Acker im Altenfeld. Kaufliebhaberwollen sich mit A- Petri oder PH. Schlatter benehmen- Gießen, den 7- März 1869._____________ 1875) Eine neuerbaute Mühle, bestehend aus zwei Mahlgängen, Oel- und Sägemühle, in einer Stadt an der Main-Weser- Bahn, ist Familien-Verhältnissc halber billig zu verkaufen. Der Kaufpreis ist 5000 st. Näheres bei der Exped. 4>. Bltts.__________ 157 üÄlftr. Acker am Nahrungsberg, " sind auf 6" Jahre"zu verpachten. (1917)G. Chr. Spruck. der Handelsgärtnerei von __________Carl Deines, in Gießen. 1887) Spalierlatten in bekannter guter Qualität, pr. 1.200 Fuß 3 fl., bei Abnahme von größeren Quantitäten billiger, einpfiehlt S- Katzenstein, Holzhandlung. 1919) Tafelrosinen und Prinzesiman del» empfiehlt Emil Fischbach, ___________________ Seltersweg. 1903) Rothe und weiße Frühkartoffel, sowie 40 bis 50 Malter Spätkartoffel, sind zu verkaufen bei __________Chr. sltoll Wittwe, Oieustadt. 1866) Portland-Ccinent, frische Sendung, einpfiehlt Z. G. D. Bapst. | Dnngiyps 1863) H eß'sches Tafelbier in Flaschen über die Straße bei Louis Busch Wittwe. ,j Ob stbdnme, !als: hochstämmige Aepfel, Birnen, Reineclauden, Mirabellen, Ztvetscken, so- 1892) Dieses Universalheilmittel erweist sich nach dem Gutachten der hoben königl' Obermedicinal-Collegien in Rtünchen, sowie in Stuttgart, bei Husten. Heiserkeit, Brustschmerzen, Verschleimung der Lungen und der Luftröhren als überall woblihätig, zumal bei Krampf- und Keuchhusten befördern diese Brust-Bonbons den Auswurf des zähen, stockenden Schleimes, mildern sofort den Reiz im Kehlkopse und beseitigen in kurzer Zeit den heftigsten Husten. Preis pr. ' , Schachtel 14 fr- und pr. 12 S6)achtel 7 fr Niederlagen hiervon halten die Herren H. C. Biitgmann in Cid), H. Moog Gedern unb Chr. Rulkmann in Büdiilgcn. ter 4 fliiö -t AU- jjerei'1 nautn) roirb, 5 p?rbtn, idtgran SSs 19 5 0) Der Ausverkauf von Seiden- und Sammet - Besatzbändern, Spitzen, Knöpfen re. rc. zrr wirklich fpottb lligen greifen befindet sich wieder am 10. Marz in Giefien auf dem Jahrmarkt. B sonders einpfedle ich sehr schöne breite Taffetbander, außerordentlich billig. Stand : Vor dem Sch ul Hause. Julius Cohn. Mrhesslsche GesellschaN für Natur- und Heilkunde. 1930) Sitzung: Mittwoch den 10. Marz, Abends 6 Uhr, im Auditorium für Chemie (Geltet sberg). Angeknndi.tter Vorkr >g : Heir Assistent Simon: Kleber Erscheinungen durch Flächen w i r kn n c\.fl i Mit Versuchen )_____________________________ ^Mrde-Markl m Frankturl a. M. am 12 , 13. und la. April 18^9. 1891) ^ic vollständig für 400 Pferde hergerichteten, mit schönsten Musterplätzen umgebenen neuen prachtvollen Stallungen sind zur Ausstellung der feineren Pferde bestimmt. nm 12. April nebst Verthcilung von Ehren.Preisen an IMlUllllllilllj die Besitzer der besten zu Markt gebrachten Pferde. om 14. April öffentlich vor Notar und Zeugen von 62 der ml. schönsten Reit- und Wagen-Pferde, 10 vollständige vier-, iWcis und einspännige Equipagen, nebst kompletten Geschirren, sowie sonstt- acn Reit- und Fakir - Requisiten im Wcrthe von ca. fl. 70,600, wenn 40,000 °°iL Anfragen und Bestellungen auf Stallungen sowie auf Loose, Letztere »Thlr. 1 ffl 1 45) pr. Stück beliebe man franco an den Secretair des unterzeichneten Vereins, Herrn C. .tappel, zu richten, wo auch Uebernehmer einer größeren An- ,al)l von Loosen die näheren Bedingungen erfahren können. <^en Aufträgen für Loose ist der Betrag franco nut deutlicher Angabe der genauen Adresse bcizufügcn. Falls die Zusendung franco und recommandirt gewünscht wird sind die erforderlichen Marken einzusenden. ' Auswärtige Theilnehmer, welche ihre Loose durch das Sccretariat dircct beziehen, werden, falls ihnen ein größerer Gewinn znfällt, davon — soweit thunlich — mittelst Telegramm in Kenntniß gesetzt. . „ Der Vorsitzende des Landwirthschaftlichen Vereins: E>b% Georg .Haag. | Fünftes Concert im Winterabonnement des Gießener Eoncerl-Dereins Donnetstag den 11. b Mts., Abends präcis 6 Uhr, im Club-Santo, unter gütiger Mitwirkung der Herren August Ruff aus Mainz und Ernst Deurcr aus Heidelberg. Die C o n c e r t d i r e c t i o n. 18s3) ' Dienstag den 9. März: Ä( 1922) Allen Denjenigen, welche M unseren lieben Neffen und Pflcge- M sohn .lulieis lliebenthal zu H) seiner letzten Ruhestätte geleitet haben, iS! sagen wir für ihre herzliche Theil- M nähme unseren wärmsten Dank. M C a r l H e i l. M Franziska Heil. s2l u f f o r i) c r n n g. 1927) Zum Zweck der Prüfung der an- gemcldeten Forderungen werden die Herren Liquidenten in dem Concurs über das Vermögen der W- Loos Kinder zu Gießen ersucht, innerhalb drei Tagen beglaubigte Bucbaussüge oder sonstige Belege über ihre Ansprüche an den Vorsitzenden des Ausschusses, Hofger. - Advocat Hirschhorn in Gießen, einzuliefern. Gießen, am 5. März 1869. Der Gläubiger-Ausschuß in dem Concurs der W. Loos Kinder. Pariser Hands huhsärberei. 1926) Nächste Absendung: Donnerstag den 11. d. Mts. L- Kattrein. 1925) Unterricht im Zitherspielen wird ertheilt von Ivh. Lerch, Hautboist, bei L-Herbert, auf der Mäusburg. 1916) In eine Materialwaarenhandlung wird unter günstigen Bedingungen ein gut geschulter junger Mann in die Lehre gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl- | Stroh-Hüte werden zum Waschen, Färben und Faeon- niren angenommen und schne,ll besorgt bei Wilhelmine Fuhr. 1876) Meine Handschuhwascherei von Glace- und waschledernen Handschuhen in allen Farben biinge ich in empfehlende Erinnerung und bemerke, daß ich alle Arten Seidenzeuge wasche. Karoline Hartmann, Hintergasse Lit. A. Nr. 35. 1878) Ein für sich lebender Mann wünscht womöglich eine Wohnung, bestehend aus einem Zimmer und zugehörigem kleineren, mit freier Aussicht und still gelegen, Anfangs oder Mitte April beziehen zu können. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1924) Ein oder zwei Mitleser zur Mag- deburgischen Zeitung werden gesucht. Exemplare zur Ansicht liegen vor. Schloßgasse Nr. 254, eine Treppe hoch. 1868) Ejn Dienstmädchen, welches alle häuslichen Arbeiten versteht und sogleich eintreten kann, wird gesucht- Näheres bei der- Exped. d- Bltts. 1902) Strohhüte nehme ich zum Waschen und Färben an und erhalten solche die neueste Fa^on- Louise Schneider, Neuenweg Lit- B- Nr- 130. 1861) Bei Maurerniiister Schmidt in Heuchelheim können mehrere Maurergesellen dauernde Beschäftigung erhalten. Theater in Gießen 1928) Mittwoch den 10. März: Die (Hrille, oder: Die Hexe juib der Bauer. Ländliches Charaktergemälde in 5 Abthei- hingen von Charlotte Birch-Pfeiffer. Letzte Vorstellung r Samstag den 20. Mär;. W. Kern, Director. Haasenstein & Vogler Zeitungs-Annoncen-Expedition in FRANKFURT AM MAIN. Filialgeschäfte: in Basel, Berlin, Hamburg,Leipzig, Wien. I Hauptpreis jä 230,«WO Mk I Geldsorten. 1 443z r45 E Zs: 1864r 122V4 Frucht- und Mehlpreife in verstossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten. 9 9 9 9 5 9 Anlehensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 56’ 2 Nassau fl. 25 b. Roth. 36 ’/2 Ur. Hess. fl. 50 b. R. 164’ 4 Gr. Hess. fl. 25 b. R. 403/, 40/o bayr. Präm. Anl. — 40/0 badische Loose 1043/4 Badische fl. 35 Loose 553/8 1858r Prioritätsloose 1633,4 !860r Loose 853/. Börseimachrichleu. 6. März 1869. Pr. Gass. Sch. Div. Cass.-A. Pr. Friedrdor. Pistolen . . n doppelte Holl. fl. 10 St. Ducaten . . 20 Frankenst. Aetien. Frankf. Bank 125 ’/g Oester. Bank 716 n Creditact. 285 Darmst. Bankact. 288 Prioritäten. 5% östr. F. St. E. B. 310 ’/2 Ludwigsh.-Bexbach 161 ’/j Maxbahn 1085/8 Bayer. Ostbahn 127’/4 Hess. Lud’Äigsbahn 1383 4 3% östr. Stsb.-Prior. 55’/^ 3% östr. s. Lombard. 47 ’/g 30 „ Livorneser 353/8 Toscaner 565/ti Frankf. Hypoth.-Bank 93 Frankf. Vereins-Kasse 973/^ 5% Elisabeth-Prior. 753/4 do. II. Emiss. 74’, 4 57-58 45-47 41-46 54-56 35-37 28’/2-29’/3 52-56 45-47 27’/2-28,000 — 5mal S 000 _ 4 000 — 11 mal 3,000 — 105ninI 2,000 — Ornat -1300 - 156mal 1000 -c- rc. erlangen und dürfte überhaupt keine k5taatslotterie aleiche Vortheile bieten als hier dem Einleger geboten sind. ®ie£Or&etaatHBoitfe ä fl- S*/.-2 Thaler (amtliche Pläne und Listen gratis) versendet hierzu gegen Einsendung, Posteinzahlung oder Nachnahme des Betrages das Bankgeschäft von tiuslav Sciiwai-zschihl, .Vmnbutfl. MNMWWW • • HHOHN • • ¥55 - - - Ersparniß an Arbeit! — Kein Porto! - Keine Spesen! Annoncen jeden Umfanges werden von uns täglich für alle hiesigen und anst H Mit. preis fl-!kr. Korn. Auf dem Markt Mit- preis 4- Linsen. Aus dcmIMit. Markt Ipreis Normalgewicht per Malter: Waizen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Niehl 140 Pfund. Berlin, 4. März. Zur Feier der Uebernabme der Präsiorntschafk ter Vereinigten Staaten durch Grant gab der nortamerikanische Gesandte Bancroft rin Diner. Graf Bismarck toastirte auf Grant, Bancroft auf Preußen und den norddeutschen Bunt. Beite hoben hervor die Erhaltung und Betätigung der Freundschaft zwischen dem amerikanischen und dem deutschen Volke, den sowohl turch Blutsverwandtschaft als durch historische Sympathien Verbündeten. Berlin, den 6. März. Der preußische Land- tag wurde heute turch eine von dem Grafen Bismarck verlesene, die Thatigkeit deS ersteren sehr anerkennende Thronrede geschloffen. Die Eonstituirung des Reichslagis mußte wegen Eollibirung in ter Benutzung drS Raumes im Herrenhaus und unvollständiger Anwesenheit seiner Mitgli.der auf Montag vertagt werden. Neapel, 25. Fcbr. Ein Aufsehen erregender Fall, der vor dem hicsigen Appellhof spielt, wird von der „A. Z." mitgetheilt. Der Priester Treglia hatte sich an den Oificial des Civilstandes in Salerno gewendet, damit derselbe das feierliche Eheve,sprechen zwischen Treglia und einem Fräulein aus Saleinv entgegennehme. Der Lsficial weigerte sich, weil ter Vater des Bräutigams sich ter Heiralh tilgen des priesterlichen Standes seiues Sohnes widersetzte. Treglia wandte sich an das Civilgericht von Salerno mit dem Verlangen, daß dieses den Witer- spruch seines Vaters für ungesetzlich erkläre, und ten Osficial anweise, seinen Heiratdecontracl aufzunehmen. Das Gericht von Salerno war aber ter Ansicht, daß ein katholischer Priester sich nicht verhe>raiyen dürfe, und verwarf das Ansuchen Treglta's. Der Letztere wandte sich an tie Äppellinstanz, dessen Ur- theil so ausfiel, wie er nach cem glänzenten Plaidoyer des Advokaten Eaiucci und des Eav. Sannina zu erwarten war: Vas Urthcil tes Gerichts von Salerno wurde verworfen und das Recht eines katholt- schcn Priesters anerkannt, eine Ehe rechtskräftig zu schließen. Das Publikum, welches während der Verhandlung so lebhafte Sympaihien für die Berechtigung katholischer Priester zur Verebelichung bezeugte, wird tiefe Entscheidung mit Beifall aufmhmen, und auch unter ven Priestern dürfte der Fall Treglia's bald zohlreiche Nachahmungen finden. Washington, 4. März. (Kabeltelegramni aus „Reuter's O sicePiäsident Grant leistete heute Mittag den vorgeschnet enen Eid und hielt darauf seine Antrittsrede, die im Wortlaute folgt: „Mitbürger! Eure Abstimmung hat mich zum Präsidenten erwählt. Ich habe V«n von ter Verfassung vorgeschriebenen Eid ohne inneren Vorbehalt geleistet, mit dem Entschlüsse, nach besten Kräften Alles, was meines Amtes ist, zu thun. Die Viratitivort- lichkeit meiner Stellung fühle ich, doch ich übernehme sie ohne Furcht. Das Amt ist mir übertragen worden, ohne daß ich es gesucht hätte. Ueber Die wichtigsten Fragen beabsichtige ich allezeit dem Eongresse meine Ansichten auezusprechen. Wenn ich es rath- sam finde, gedenke ich mein Veto einzeiligen, um Maßregeln, gegen welche ich bin, abzuwenden; doch alle Gesetze sollen getreulich ausgeführt werten, mögen sie meine Zustimmung Haden oder nicht. Ich werde tie Politik befolgen, kein Ge,etz zu empfehlen, welches mit dem Volkswillen in Widerspruch stent. Die Gesetze sind bestimmt, über Alle zu herrschen, sowohl über D ejenigen, deren Beiiall sie ha- ben, als über Die, welchen sie widerstreben. Ich kenne keine Methode, die Zurücknahme schädlicher Gesetze zu sichern, welche so wirksam wäre, als die genaue Durchführung derselben. Viole Fragen werden sich in den nächsten vur Jahren erheben. Sie müffen mit Ruhe und ohne Vorurlheil erwogen werden, da das größte Gut des Volles und die Mehrzahl desselben aufs Innigste davon berührt wird. Diese beansprucht Sicherheit der Person, des Eigenthums, rer religiösen und polnischen Meinung überall im Lande. Alle Gesetze, rodete diese Absicht söidern, werden von mir nach besten Kräften unter- stützt werden. Zur Sicherung der Union hat eine große Staatsschuld ausgenommen werden müssen, deren Tilgung zugleich nut der Rückkehr rer Mc- tallivährung, sobald dieselbe ohne Schädigung des Landes erfolgen kann, ins Auge gefaßt werden muß. Um der Naiionalehre willen sollte jeder Dollar Re- gierungsichiild ui Gold bezahlt werden, wenn nicht contractlich andere Bestimmun en festgesetzt sind. Möge man nur wissen, daß auch hinsichtlich keines einzigen Pfennigs der Staatsschuld eine Repudiattvn stattfin- det, so wird das schon viel zur Stärkung des Staats- credits beitragen, welche der beste in Der Welt sein mußte, unD es wird uns schließlich in Den Stand setzen, die Schuld durch Bvns zu ersetzen, für welche wir weniger Zinsen zahlen, als wir jetzt zu zahlen haben. Dazu soll eine ehrliche Erhebung der Steuern und strenge Rechenschaftsablegung an das Schatzamt für jeden erhobenen Dollar und Die größtmöglichste Einschränkung in den Ausgaben kommen. Wer zwei- feit daran, daß es thunlich fein wird, jeden Dollar abzuzahlen, und zwar mit größerer Bequemlichkeit als jitzt, wo wir für unnützen Luxus zu zahlen haben? Der darniederliegende Verkehr muß wieder gehoben und die Industrie ermutigt werden. Die jungen Männer dieses Landes haben ein besonderes Interesse Daran, die Nal onalehre aufrecht zu erhallen. Augenblicke des Nachdenkens über unfeien künftigen gebietenden Einfluß unter den Nationen sollten sie mit Nationalstolz erfüllen. In welcher Weise Die öffentliche Schuld getilgt und Die Metallzahlung wieder ausgenommen werken soll, ist nicht so wichtig, als daß der Plan dazu g.faßt wird. Die geeinigte Entschließung zum Hanteln ist mehr werlh, als ter getheilte Rath über Die Art Des Handelns. Eine Gesetzgebung über diesen Gegenstand mag jetzt vielleicht nicht nothwentig, noch selbst rathsam fein, doch sie wird es werten. Sobald das Gesetz überall im Lande in voller Kraft wieder hergestellt und Der Handel in fein gewohntes Geleise gebracht ist, wird es mein Bemühen sein, Die Gesetze getreulich auszu- fübren und für Die regelmäßige Erhebung aller Staatseinnahmen zu sorgen. Ich werde nach beitem Ermessen nur solche Beamte ernennen, welche zur Ausführung dieses Planes geeignet sind. Betreffs Der auswärtigen Politik beabsichtige ich, mit Den onDern Nationen auf Dem Fuße Der gleichen Billigkeit zu verkehren, als sie Privatpersonen gegen einanDer beobachten müssen. Ich beabsichtige, Den gesetzlichen Schutz allen hier wohnenDen Bürgern, mögen sie Eingeborene oDer von sremDer Abkunft sein, zu gewähren, sobald irgend ihre Rechte gefährdet sind. Wo irgenD Die Flagge unseres Lau Des weht, beabsichtige ich, die Rechte aller Völker zu ach- ten, Doch gleiche Achtung für unsere eigenen Rechte zu sordern. Wenn Andere von dieser 9Lgd deö Verkehrs mit uns abweichen sollten, so könnten wir veranlaßt weiden, ihrem Vorgänge zu folgen. Die angemessene Behandlung Der Indianer verlangt Die sorgfältigste Erwägung. Ich gedenke, jedes Versah- ren zu begünstigen, w-lche ihre Eiml sirung, ihre Bekehrung zum Ehnstenthum und schließlich Die Verleihung des Bürgerrechts an sie zum Ziele hat. Ich hoffe und wünlche Die endliche Annahme Des Amen- Dements zur Eonstitution, wodurch Das allgemeine Stimmrecht gesichert wird. Schließlich bitte ich Darum, Daß im ganzen LanDe Einer gegen Den An- Deren geduldige Nachsicht übe, und daß jeder Bür- ger Den festen Entschluß fasse, sein Möglichstes zu thun, um Das Glück Der Union zu befestigen, und ich flehe zu Gott, daß er seinen Segen Dazu gebe." Ibber Den Alabamavertrag und Cuba beobachtet Die N.de Schweigen. — Durch Präsident Iohnson's Abschiedsproclamation wurde Der vierzigste Congreß vertagt, ohne daß Die Zeit bestimmt roorDen wäre, wann Der neue Congreß zusammentr.ten solle. Vermischtes. Darmstadt, 3. März. Verflossenen M»ntag titü der landwntlifwafiUchk Club für Milte! - und SüdweflvWöiland eine stark besuchte Versammlung in Frankfurt ab und wurden folgende Anträge des Freiherrn von Rabenau einstimmig angenommen : „jn Erwägung, daß die Verhandlungen und Beschlüsse 6cd (Kongresses norddeutscher Landwirthe, welcher vom 8. b>S 13. Februar in Berlin tagte, zur Genüge gezeigt baden, daß dieser nicht die Interessen der Landwirlhschast NorD- deutschlandd in ihrer Gesammlheit vertritt; 2) daß eine solche gerechte Vertretung nur unter relativ gleicher Belheiligung aller intereffirter Laudeötheile stattfinden kann; 3) daß in der jetzt brennendsten Frage unserer vandwiithschast, dec Spiri- t uS b est e u eru ii g, aus diesem (Kongresse ein Majoritätsbeschluß herbeigesuhrt worden ist, welcher wohl den Interessen der großen Spiritusffbnken in der Nähe Berlins und der preußischen Spirilus- und Zucker Territorien, nicht aber den Griiiidiützen einer gerechten Besteuerung der Leistungsfähigkeit entspricht; 4) daß nur die Einführung der F a b r i ka t st eu e r die landwirthschaftlichen Brennereien Mittel-, Sud - nnd W.st- dentschlandS in ihrer Mehrzahl von. dem gänzlichen Untergang retten kann; 5) daß die landwirthschAftlichen Brennereien dasselbe Recht aus gerechte Steuer und Schuh des Staates Haden, wie die großen Spiritusfabriken: beschließen die im' landivirthschaftlichrn (Klub am 1. März zahlreich versammelien Landwirthe MiitelbeutjchlandS, ihr Bureau zu beauftragen, eine mottvirte Petition an den Bundeskavzler und den in wenigen Tagen zusammentrelenden Reichstag deS NoiDbundeS zu richten, mit dem Petitum, als Uebergang bei der Branntweinbesteuerung facultativ eine Fabrikatssteuer neben der bestehenden Maischsteu r, und wenn zulässig, eine Aversionirung ter kleinen landwirthschaftlichen Brennereien gesetzlich einzuführen, und bei Normining der Fabrikatssteuer behufs Gleichstellung der Besteuerten die Durchschnittsausbeute, als welche minde- ,llend 7 vEt. pro Quart Maischraum angenommen werden kann, ;» Gnii-.de zu legen. Darmstadt, 5. März. Der in Nr. 53 und 64 unserer Zeit an dieser Stelle erwähnte Correspondent aus Lberheffen präcisirt seine bisherigen Miitheilungen, wie folgt: „S ä mm t- liche bis jetzt befannte Vorstellungen, welche in Betreff der evangelijchen Kirchenverfassung bei der zweiten Kammer der Stünde eingereicht woiden find, sprechen sich nicht unbedingt gegen jede Preebytenal - und Synotalverfassung, sondern lediglich gegen die beantragte deiarlige Verfassung und gegen die (Kompetenz der Lauvstände in dieser Sache aus. Wenn die Lehre unv der Kultus nicht berührt, wenn das „B eken ntniß der Kirche in feiner Weise alterirt oder in Frage gestellt wird", wie das gerate die Vorstellung ans Holzheim und Dorf Gill auf s EntichuDenste au.spricht, so dürfte keine Gemeinde im ganzen Lande dagegen Einsprache erheben. Aber der „Protestauteiiveiein will gerade durch die Verfassung die Geltung Der Bekenntnisse, sogar des allgemeinen chrinlichen ©laubenebefenntniffea, beseitigen, und welche Garantien in dieser Hinsicht Der sogenannte „evangelische Verein" zu Heien gedenkt, ist bi# jetzt noch im Unklaren. (Darmft. Ztg.) Mainz. Dem Publikum durfte zu empfehlen sein, aus die von einem hiesigen Banquier verschriebenen und in Umlauf gesetzten österreichischen 10- und 20- Kreuzerstucke ein beionde- reö Augenmerk zu haben unb D efelben voikommenden Falles zuruckzriweisen Di.ff Münze ist im Wcrthe Der Papiervaluta ausgeprägt und 10 Stück davon nicht etwa gleich 1 Gulden Silber, sondern 1 Gulden Papier. Kassel, 2. März. Mehrseitig wird versichert, ed stehe jetzt Der Ausbau der gesammlen .Rattenburg behuss Aufnahme Der Bildergallerie, der Gerichte unb sonstiger Behöiden, sowie die Herstellung des Orangerieschlosses behufs Umbildung in einen königlichen Wintergarten fest. Frankfurt. Das Geschäft in Immobilien hat im Monat Februar einen erfreulichen Aufschwung genommen. ES wurden nicht weniger als für 520,000 fl. Immobilien UM gesetzt. Auch die Baulust scheint wieder rege zu werden. Denn eine namha'te Zahl Neubauten find für Den kommenden Sommer projeelirt unD die Nisse derselben bei bei Baubehörde eingereicht. DaS Geschäft in Gr - und Vermietheu blieb in gleichem Flor. Die Preise für sämmtliche Wohnungen, große, kleine und mittlere, sind nicht unerheblich in Die Höhe gegangen. Vielen Zuzüglern hielt es äußerst schwer, ein passeiided Unteikommeu zu finden, und gehen Die Vermiether sehr wählerisch zu Werke. Paris, 28. Febr. Ein eigenes Duell sand gestern Morgen auf belgischem Gebieie statt. Ein französischer Major fdlug sich nämlich für Bismarck, und zwar gegen einen hannoverschen Obersten. Der französische Major ist Der Gras von Malartie, Der eine Hobe Stellung in Merico unter Mari- inilian inne hatte. Es ist Der Nämliche, auf Dessen Bitte sich Der preußische GesanDte sMagnuS, wenn ich nicht irre) zu Gunsten Maximilians bei Juarez verwandte. Der Streit entstand dadurch, daß Der französische Major, Der em großer - Freund von Bismarcks ist, für diesen in Gegenwart des Hanno- ver scheu Obersten, dessen Manien unbekannt geblieben ist, Partei nahm. Am Freitag Abend begaben sich die beiden Gegner mit ihren Zeugen (Der Herzog von Hamilton unD ein AuDitvr deS Staatöratbed waren tue il)ialartie’8 und zwei hannoversche Offiziere die ihres Obersten) nach Belgien, wo sie sich schlugen. Der Oberst hatte den Degen verweigert, Da dieser in Der hannoverschen Armee nicht MoDe sei. Das Duell fand deß- halb mit Pistolen statt. Graf Malartie schoß zuerst und Die Kugel berührte daS Ohr des Hannover scheu Obersten, Der einige SecunDen wie betäubt war. Er schoß alsdann und Malartie stürzte zu Boden. Er hatte die Kugel in die rechte Seite erhalten. Die Wunde ist aber nicht gefährlich. Da Die Kugel auf ein Packet Bankscheine und Briefe stieß und znruckprallte. Der Verwundete konnte nach Paris gebracht werden. * Neubildung des Gehirns. Herr v. Parville erwähnt in Der wissenschaftlichen Uebersicht des offieiellen Journals Den merkwürdigen Fall von Amputation und Wiedererzeugung Der Gehirn Hemisphären, Die namentlich das Resultat der jüngsten Forschungen des Hrn. Voit von Der Münchener Aeademie sind. — Seit 1822 zeigte Flvureus bis zur äußersten Evidenz, daß eS bei verschiedenen Thieren möglich sei, einen ganzen Gehirnlappen hinwegzunehmen, ohne dadurch ihren Tod herbeijufuhreii. Gr ging noch weiter. Er nahm Katzen, Kaninchen, öffnete Deren Schädel und nahm das Gehirn heraus. Katzen und Kaninchen lebten noch ein Jahr nach dieser Operation. Leben ist also auch ohne Gehirn möglich. Nur verlieren die auf diese Weise verstümmelten Thiere alle Sinne und ihre Vernunft und sind auf den Zustand einfacher Automaten reducirk. Dasselbe Erperiment kann auch mit dein kleinen Gehirn gemacht werden. Da dieses jedoch das Die Bewegungen cegtilirenbe Organ ist, so bewegt sich das betreffende Thier nur nach Dem Zufalle fort; ed gleicht einem Betrunkenen und ist wirklich ein Kopf ohne Hirn! — Herr Voit von München hat ein noch sonderbareres Resultat erlangt. Er hat mehreren Tauben DaS Gehirn hinweggenommen, und nach einigen Monaten rvnstatirte er zu feinem Erstaunen, daß sich dasselbe erneuert batte. Das Gehirn war wieder gewachsen. Nach der Wegnahme DeS Gehirns, sagt der gelehrte Physiologe, stecken Die Tauben ihren Kopf unter einen Flügel und bleiben unbeweglich. Die Augen sinb geichlvssen, und sie scheinen zu schlafe». Dieser Zustand Dauert einige Wochen. Dann erwachen sie endlich and ihrem scheinbaren Schlafe, öffnen ihre Augen und beginnen zu fliegen; sie vermeiden dabei alle Hindeiniff und entwischen Denen, welche sie greifen wollen. So ist ed klar, daß sie wieder sehr gut sehen uu» hören. Einige dieser Thiere wurden fünf Monate nach Der Operation getöbtet, und man fand in Der Hirnschale eine weiße Masse vor. Die gänzlich von Der (Konsistenz unD dem Aussehen Der weißen Gehirnmasse uuD auch zudem in zwei Gehirnlappen (l,echi ccrebri) getheilt war. Jn jeder der beiden Hemisphären bemerkte man eine kleine Stelle, die mit Flüssigkeit gefüllt war, unb zwischen beiden eine Scheidewand (Septuin). Die Masse bestand aus primitiven, zweimal ge- munDenen Nervenfasern und and unzweifelhaften Ganglienzellen. So halte sich also das Gehirn innerhalb einiger Monate neu gebildet und das neue Organ seine vollständige ftinctiouelle Thätigkeit aufgenommen. * Friedrich Der Große deconrte einst einen Offizier; Em. Majestät, sagte dieser, nur auf Dem Schlachtfflde kann ich einen Orden annehmen. A bah, erroieberte der König, sei Er fein Narr unD hänge bad Ding Da an, ich kann Doch um Seinetwillen keinen Krieg anfangen. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (F.r. Ehr. Pietsch) in Gießen.