j Gicßmer Anzeiger 186® Rv. 4 Gießen, am 5. Januar 1869. Das Ä im* 1868 zur Bestrafung angezeigt, W* * und ermittelt: darunter 15 von Gießen, 52 Fremde. ge- ein- und n 11 14. 15. 16. 268 881 13 1 25 13 6. 7. 8. 9. 4 9 82 402 ii ii Erscheint wöchentlich dreimal . Dienstag-, D»nns>- stagS «nb SamstazS. — Expedition: Lanzleiberg Lit. B. Nr. 1. theils bestraft, theils verwarnt. theils bestraft, theils blos über Nacht (bls zur Nüchternheit) gesperrt. greis vierteljährlich 36 kr. nit Bringerlohn. Durch btt Post bezogen vierteljährlich 49 kr. 438 18 32 47 32 3 2 144 20 18 18 36 7 17. 18. 19. 20. 21- 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. theils ausgewiesen, theils in die Heunath gebubt. darunter 4 Hiesige und 398 Fremde, meist Handwerksbursche Vagabunden. — 10 Gewohnheitsbettler erhielten Corrections- hausstrafe von 3 Monaten bis zu 2 Jahren. sonen. 67 30 20 12 12 betreffend: Das Kreis-Ersatz-Geschäft für 1869. 10. 11. 12. 13. die in Gießen ermittelten und verhafteten zwei Hauptangeschuldigten haben alsbald die übrigen Betheiligten namhaft gemacht. Die Aburtheilung erfolgt nächstens. 1. Wegen 2. , 3. „ 4. „ 5. „ Bekanntmach u ii g. Die im Jahre 1868 in der Stadt Gießen angezeigten Verbrechen und Vergehen betreffend. IS^SÄ^ÄSÄ^efugten Löschens bet Siraßeu-Laietneu Falschmünzerei (Verfertigung falscher Banknoten) Widersetzung und Verletzung der Amts- und Dienstehre • ■ widernatürlicher Unzucht • Concubinats . . Völlerei • Thierquälerei • • Störung der Sonntagsfeier Landstreicherei • ‘ Bettelns .-••••■' "• Der ."«chdem 7^. des ' n'fljr a,s Ktt ®un, “ IWmb s'kt M '"'n 8«^ >« wir ver- benach- Mies Ge- 5 Appenzell Hneh), btt und kurz inem Jahr m. Dieser te aus btm ertschinsky. t al« 9000 i er feinen »ar. Wäh- 'm Zimmer deu, aber, Iben befan- rbtn ange- ge Effekten mmtn wor- unb einer gekommen. ch, welche 'traut, daß erst wohnte, aeb^ch einet c halte brin- fimädchen sich e jur Besor- im Öallfiofe auffallendster und denjeni- ffaußert hat, te ferner besage aufge- let hat, sich )ßten Theile eine« Aurent- em römischer ;on da nach r circa 800 -t aber, ob; lSgrünbe gr- wie die in ch unmöglich :r sich aufge; indem er in in Bregenz ionS Eecreiär retar Rosnoff Belinsky auS übrigens ganz i gehabt ha- stall Äefang- ch die Aussicht bei Gtbrauckes jjlanb auf ihn haben mag. im das Hrräb- 'genschirmen zu strieblätter Henne an, welche welchen sämmt- ein 1 biS IV, Clt Schirmdeae . Schirmflächk ‘ hölzerner oder Km t«< I*« 'S, »l* u.ch -I"- S-d-' Zoll höher mit Zchirmes dage- erhalten so die b durch Schntire urd) Oeffnungc» iier “nb. „W ech>--"-i mW r-l'g-«- ,r Windstille W- Ruhestörung • • • • • Uebertretung der Feierabendstunde ■ • unb Versperrung der Straßen "unierVaste^r Beküchwng dkr Fuhrwerke, sowie wegen Werfens und schnellen Verunreinigung der Bäche und Kanäle Uebertretung der Bauordnung • • • 's-*:'c,,„a Uebertretung der Feuerordnung und verbotenen Schießens unterlassener Verwahrung bissiger Hunde rc. zu leicht gebackenen Brodes !S31“SS. «.».««.»«” - Uebertretung der Marktordnung • Gewerbesteuer - Defraudation • Hundesteuer - D fraudation • Octroi- Defraudation • : • • verschiedener anderer Polizei-Vergehen • Zusammen . | 2654 । Personen. NB Di- auf Requisition btt Gericht- v°tg-n°mm-n-n V-rhastungcn fmb herunter ^^^ogUch" Polizei-V-rwaltung bet Prooinziaihauptstadt Gi-tz-n. Gi-ß-n, den 4. Januar 1869. Nover. Brodpreise vom 8. bis 13. Januar 1869, 4 Pfund gemischtes Brod 15 kr. 2 Pfund 13 kr- 2 Psund Roggenbrod «Va fr. Bekannt m a ch u ii g. D„ 8.4~« Schl-, >. B.--.»- .ft r-*»"-. «Mch«.--'--"»""" d-" ■■ "*“* ®"e“ ernannt und als solcher verpflichtet worden. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Gießen, den 2. Januar 1869. U. G o l d m a n n. xc 7 an die Grosther;oglichen Bürgermeistereien des Kreises. ~ , p 2 des Reglements vom 20. Mai 1868 — Reg.-Blatt Nr..30 -- bie?^tWär*aer^?^ 15. Januar fotbcrÄ Uuris- UN eÄ Die' hierzu erforderlichen Formularien find den Pfarrämtern von den jeden Jahres bet Den mir oer uuyiuny —— - r •'* r M5 f°rt M haft für die Militärpflichtigen, welche im vorigen 2ä^re auf miiffen. Prüfung an uns cinzuscnbeu. Verhinderung des KreiSraths: Kekul^, Kreisasseffor. ' ______ Amendt. Feiigsbotenes Asthma. 2-/4 5 am 8. und E 1 1 1 Gießen. Gg. Nenzel. 12 2 * s s 3 8 15 15 3 8 50 5. 5. 2. 7. 4. 2. 6. 3. 1. 5. Aecht zu haben in Gießen bei Friedrich Bieler, am Kreuz. | Grüningen, den 6. Januar 1869- Die Vormünder: 9. Januar, 6. Februar, 6. März, 3. April, 8. Mai, 5. Juni, 3. Juli, 7. August, 4. September, 2. October und 6. November. CHr. Ernst Bingel und Heinrich Ernst Fei. 144) Kreppet und Berliner Pfannkuchen, täglich ftisch, empfiehlt bestens __Ed. Lind, Hostonditor. L Lilionese entfernt in 14 Tagen alle Huutunreinigkciten, Sommersprossen , Leberflecken, Pockenstecken, Finnen, Flechten, gelbe Haut, Aöthe der Nase und scrophulöse Schärfe. Garantie. Allein ächt bei Carl Frech in Gießen. Holzversteigerung im Wiefecker Gemeindewalde. 150) Em chahriger Fafsclochse (Berner Race) treu, irn Dienst Garantie, steht wegen Ablauf der Pachtzeit zu verkaufen. Birklar bei Lich, im Januar 1869. _________________________ G g. Seip p. 200) Mein Magazin in der Sandgasse mit Hofraum und Nebenbau ist zu verkau- sen.Emil P i st o r. Der Stadt-Rentmeister: Enders. Dienste wieder vorstehe. Sonnenberg, 11. November 1867. Sievert, Statthalter. E d i c t a l t a d u n 185) Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen über den Nachlaß des Johannes Engelhardt III. von Alten-Buseck den formellen Concurs erkannt hat, werden alle Diejenigen, welche Forderungen oder sonstige Ansprüche an denselben zu bilden haben, aufgefordert, solche im Termin Hierbei wird bemerkt, daß die Vormittage, soweit erforderlich, zur Abhaltung von Polizeigerichtssitzungen verwendet werden sollen. Gladenbach, am 5. Januar 1869. Königliches Amtsgericht, Abth. I. gez- Klingelhöfe r. Korn, Gerste, Erbsen, Hafer, Kartoffeln, neuesten Bouquets und Ballkränze befinden, empfehle ich bestens. M. Heß, ___________ dem Lindenplatz gegenüber. Mutter-Nind, 1 Mutter-Schwein mit Ferkel, " fettes Schwein, Hühner, Gänse, 9 Mutter-Schaafe, 1 vollständiger Wagen mit Zugehör, nebst noch vielen andern Oeconomie- Geräthschaften, ferner Malter Waizcn, 6 Klftr. Buchen-Scheidholz, 2 „ Eichen- „ 1 „ „ Prügelholz, IV2 /, „ Stockholz, 5Vs Schock „ Neisholz, 205 Eichen-Stämme von 15 bis 30 kurhess. Zoll mittlerem Durchmesser und 20 50 kurhess. Fuß Länge, mit 10487 kurhess. Cubikfuß, 2 Buchen-Stärnrne von 22 und 25 kurhess. Zoll mittlerem Durchmesser und 18 und 24 kurhess. Fuß Länge, mit 124 kurhess. Cubikfuß, 3 Klftr. Eichen - Werkscheidholz von 6 kurhess. Fuß Lätige. Fast sämmtliche Eichen-Stäinrne sind von vorzüglicher Beschaffenheit und befinden sich Besondere Bekanntmachungen S;'*,n Sd*n ""k iv-1868 ------- «tta, s T-«-n °h„- Zahltage: Dienstags, Donnerstags und Samstags. Gießen, am 8. Januar 1869. F r i st a b l a u f. 153) Zur Fürstlichen Rentei Lich können die Martini v. I. fällig gewesenen Holz- und Grasgelder nur noch bis den 20. d. Mts. an den Zahltagen Dienstag, Mittwoch, Donnerstag ohne Gerichts- foften bezahlt werden. Lich, den 5. Januar 1869. Kreutz er. 7 9 6Vs 900 7 16 17 „ „ Stockholz,"' ' 700 Wellen „ Reisholz, 114 Eichen-Stämme, 2413 Cbkf. haltend. Wieseck, den 5. Januar 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang. , r .^8) Die Herren-Mu h,lcnbentz er mache ich darauf aufmerksam, daß ich eine sehr leistungsfähige Dreschmaschine ohne Locomobile zu verkaufen habe. — Geehrte Reflectanten haben unter zweien die Wahl. s Ausverkauf meiner sämmtlichen führenden Waaren, um damit schnell zu räumen, zu noch bedeu- dabel einige zu Muhlwellen rc. geeignete 1 große Partie Korn-, Waizen-, Gerste- , und Hafer-Stroh, sowie Heu und .^o ,^ ^0erung beginnt Morgens pra- Grummet, Dickwurzeln und einige ctS 9 Uhr im Holzschlage, etwa Vr Stunde Wagen voll dürrem Brennholz von Treis a. d. Lda. und l'/r Stunde von öffentlich meistbietend versteigern. der Eisenbahn-Station Lollar entfernt. I ----- L - - 0 ™ Treis a. d. Lda., den 5. Januar 1869. | Großherzogliche Oberförsterei Treis a. d. Lda.; < a Von dem R. Zimmermann'schen Malzcxtract, welches genau nach Hoff schen Methode hergestellt, jedoch bedeutend billiger und nach Ausspruch vieler ärztlichen Autoritäten und hochgestellter Personen besser ist, als das von Hoff producirte, empfehlen die Flasche zu 5 Sgr. incl. Glas I. A. Busch Sohne, rpn h JirJC bc^c'^off bleiben unerwidert, da, wie schon in einer frühe- M Blattes bemerkt, der Gewinn des Zimmermann nicht so groß ist, sich welcher durch die für seine Fabrikate empfangenen enormen Preise in ver- b?niaßlgkuizer Zeit- em sehr reicher Mann geworden ist, in einen Zeitungskrieg emlassen zu tonnen. as Publikum möge selbst urtheilen. Arbeit6versteigerung zu G r o ß e n - L i n d e n. 182) Montag den 11. d. Mts., des Vormittags um 8 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Großen-Linden ; bie, zur Einfriedigung des israelitischen st *«....d« UUu; ucucu^ Friedhofs erforderlichen Arbeiten an diestend ermäßigten Preisen, worunter sich die 203) Stempel-Papier ist fortwährend zu haben bei Hch. Frech, Seltersthor. Weißer flüssiger Leim Von E. GlUldin in Paris. 172) Dieser Leim, welcher ohne Geruch ist, wird kalt angewendet bei Porzellaine, Glas, Marmor, Holz, Kork, Pappendeckel, Papier rc. Vorräthig ä Flacon 14 fr. in Gießen bei Julius Wallach, am Markt. 166) Auf allen Ausstellungen haben die SSrsist-SIoiibons Wbes Hoflieferanten Franz Stollwerckin Köln 7/Lb^-^bnlrche Fabrikate als Syrupe, Extracte, Pastillen, Pasten u. s. w. den Sieg davongetra- km Beweis, daß diesem Hausmittel der unbedingte Vorzug gebührt. . . Dasselbe, über den ganzen Continent verbreitet, findet sich in Originalpacketen -n aii|eS8T11 »ei Dietz, Louis Frohnhäuser und Hofcond. ■a* d‘ bei Apoth. C. L. Harb; in Butzbach b^ Wießler; in Frieiaberg bei I. A. Wiudeckcr; in Hun. gen bei A. Buch; in. IHch bei H. C. Bingmainr.____________ 2Vr 4 5 GROSSE PREIS-ERMÄSSIGUNG. LIEBIGS FLÄMTRACT DER LIEBIG’S FLEISCH-EXTRACT COMPAGNIE, LONDON. , Tsur ächt wenn jeder Topf mit Unterschrift der Herren Baron J. von LIEBIG und Dr. M. von PETTENKOFER versehen. . „fJ , detail preise euer ganz Deutschland 1 engl. Pfd.-Topf 1/2 engl. Pfd.-Topf i/4 engl. Pfd.-Tppf i/8 engl. Pfd.-Topf a fl. 5.33. ä fl. 2.54. ä tl. 1.36. * 54 Krz. _____haben in allen Handlungen und Apotheken._________________(176) ^59) An e>npfehlende Erinnerung bringe ich meine stets vorräthigen Häckselmaschinen, Dickwurzmühlen, Malzquetschen, Waschringmaschinen, Zeug- mangelmaschinen, welche so wenig Platz einnehmen, daß man dieselben bequem m zedes Zimmer stellen und mittelst der unter dem Fuße geschraubten Rollen leicht transportiren kann, sowie sonstiges Land- und Hauswirthschafts-Geräthe. - ließen. __________________________Gg. Nenzel. 154) In dem Wiesecker Gemeindewalde kommen zur Versteigerung: Dienstag den 12. Januar d. I., Vormittags 9 Uhr, in den Districten Holzbrunnen und Teufelspitze: 5Vs Stecken Buchen-Scheidholz, ff Prügelholz, ff 1, Stockholz, „ Nadel-Prügelholz, „ Stockholz, Wellen „ Reisholz, Eichen-Stämme, 145 Cubikf. haltend, Kiefern- „ 1148 „ 146) Die Gerichtstage im Jahre 1869, werden in dem Gemeindehause zu Rodheim 350 in der bisher eingeführten Weise an folgen- den Tagen abgehalten, als: I 47 18 „ Stangen; sodann des Mittags 12 Uhr im Badenburger Wäldchen: Stecken Buchen-Scheidholz, « » Prügelholz, u ff StO(ft)OlAz Wellen „ Reisholz, Stecken Eichen-Scheidholz, > ,, ff Prügelholz, Freitag den 26. Februar 1869, Vormittags 9 Uhr, dahier anzumelden und mit etwaigen Vorzugsrechten zu begründen, widrigenfalls stillschweigender Ausschluß voii der Masse erfolgen wird. In diesem Termin soll zugleich ein Arrangement versucht werden und in dessen Entstehung zur Wahl eines Glän-,- , , ----------„... vtv biger-Ausschusses und Massecurators ge- Wenigstnehmcnden versteigert werden, als: schritten werden. Die durch gehörig Beooll- Zimmerarbeit, veranschl. zu 247 fl. mächtigte nicht vertretenen Gläubiger werden Anlegung einer Fichtenhecke, deshalb insoweit als den Beschlüssen der veranschlagt zu .... 20 „ Mehrheit der erscheinenden Gläubiger bei-I Gießen, den 6. Januar 1869. tretend angesehen werden. I. A.: Gießen, den 25. December 1868. ___________Körner, Bezirksbauaufseher. Grobherzogliches Landgericht Gießen. " Bötticher, A. Bramm, Landrichter. Landger.-Assessor. - H. M. Jilghmdt ^vNehlt eine schöne Auswahl in Bett- ;roud) und Barchent, sowie leinene und vaumwoUenc Bektzeuge, letztere 6/< 6reit, achtfarblg, zu 12 kr. per Elle._______________ 161) Gut gewässerter Laber- dan bei I. A. Busch Söhne. Mrixein's Lebenswein, mit der Devise: „Gesundheit und langes 1 „ bie größten Glücksgüter des JJmi)d)cn. Ein ärztlich empfohlenes, ange- schmeckendes, stärkendes und belebendes Getränk, bereitet von Friedrich JJc a x e 1 n, approb. Apotheker I Classe in 15 «Sgr ^beinpreußen). Preis ä Flasche • cerb0c bei Herrn Julius Wallach, in Gießen.__(167) 194) Herrn Kaufmann Richter . I au Stettin ertheile ich hierdurch 5* I pa5 Zeugniß, daß mir der von " ihm entnommene Maper'sche -linifl - Sijnip im Akter von 65 Jahren bei Asthma » derartige Dienste geleistet hat, daß S lch aus dem Zustande der Arbeits- ' = Unfähigkeit jetzt geheilt meinem s- 143) Ein junges, fehlerfreies Arbeitspferd steht zu verkaufen bei Textor & Heinz, __auf der Hardt bei Gießen. 164) Ein gutes Clavicr ist zu verleihen sowie zwei steinerne Thorpfeiler zu verkaufen bei Koch, am Nahrungsber-g. 165) Meinen vor dem Neuenweger Thor, hinter der Löber'schen (früher Decker'schen) Fabrik gelegenen, mit flirten Obstbäumen bepflanzten Garten wünsche ich aus freier Hand zu verkaufen. Die darin befindliche Werkstätte kann leicht zum Bewohnen hergerichtet werden. Adam Kalbfleisch, Steinmetz. Arbeitsverstetgerung zu - .--1 Heuchelheim. Berfleraerunaen. I83) Die Unterhaltungs.Arbeitcn an dem c-w r. . 0 Vicinalwege von Heuchelheim nach Rodheim, Holzverstelgerung UN Gießener bestehend in Steinbrechen, Fahren, Auf- Stadtwalde Wn und Zerschlagen der Steine, veran- 151) Montag den. 11. Januar b. I, M“18* 12°^““ von Vormittags 9 Uhr an, be§ SmittaaS um TnSr 60,3 °^-.ch ge^ en werden. 27 Eichen-Stämme mit 297 Cubikfuß, B ° b‘ ^nuar 1869. Ä S» a?ÄL arMWwrftmmmg. 9341 Cubikfuß. 199) Dienstag den 12. d. Ms., Die Zusammenkunft ist am alten Anne-L rr c < 11 röder Weg. foQ auf dem Rathhause zu Treis a. d. Lda. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird b'e Anfertigung von 6 Kirchenfenstern, ver- Zahlungsfrist bis 1. Mai 1869 gestattet. anschlagt zu 90 fl., öffentlich m Accord ge- Die Großherzoglichen Bürgermeistereien 0^" ?brden. der umliegenden Orte werden ersucht, dies rb- b^..71 Januar 1869. in ihren Gemeinden bekannt machen ru Grotzherzogliche Bürgermeisterei Treis lassen. an der Lumda. Gießen, den 5. Januar 1869. o , 3- A.: Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.________V ahn, Bezirksbauaufseher. 77—.----—------—0 b--------------- 184) Künftigen Dienstag, als den 12' Holzversteigerung in der Oberfdr- b' Mts., lassen die Vormünder für die Min- Rpri>t n k derjähngen Kinder der verstorbenen Adam 1R1J^re ElSa. d. VU. Fei HI., Eheleute zu Grüningen folgende 181) Freitag den 1^>. Januar d. I. wer- Gegenstände, als: den nn Domanialwalddistr-ict Ohnewäldchen 1 braunes, 5jähriges, fehlerfreies Stu- versteigert: | ten-Pferd mit Geschirr, 2 3jährige Ochsen, 2 Kühe, in Offenbach a. M- (168) •JO bliebeneu 214) 174) Eine Familie von zwei Personen sucht eine Wohnung von zwei größeren und drei kleineren Zimmern. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Danksagung Herzlichen Dank allen Denjenigen, welche unseren unvergeßlichen Vater, Gatten und Schwiegervater Her- mann Ct» zu seiner letzten Ruhestätte begleitet haben. Die trauernden Hinter- '6981 avnuvJ 'Z uaq 'M*!© -U3;;vha3 nk •ZLX -arL 'Ä 'Iß SvvuraioF 'a3(pDUU3qidjju3wg‘ ^vaaotz) vrazqnJ „Daubitz-Ligueur Wildenhagcn b. Grevismühlcn. Herrn Daubitz Wohlgeb. Ihr Liqueur bewährt sich bei mir und bei meinem Freunde so vortrefflich, daß ich Sie wiederholt um eine neue Sendung gegen beifolgenden Betrag ersuchen muß 2C. rc. Hochachtungsvoll Gätcke, Lehrer. Seubersdorf, b. Garnsee i. Westpr. Ew- Wohlgeb. bitte um Uebersendung von 3 Flaschen Ihres schönen Li- gueurs, welcher mir außerordentlich gut bekommt rc. (207) Ergebenst N. Wollenberg. Geübte Schuhmacher finden für sich und ihre Gesellen dauernde und lohnende Beschäftigung bei der unterzeichneten Schuhfabrik; auch können solche, welche im Besitze einer Nähmaschine sind, mit Schäftchennähen ebenfalls beschäftigt werden. Deeschseld & Wallrrstein, Im Kicrsaale des Herrn Ch r. Lony Sonntag den 1 0. Januar: von dem Blech-Sertett der hiesigen Regiments-Musik. Anfang des ersten Concertes 4 Uhr, Ende 7 Uhr. zweiten v 8 Uhr, Ende 11 Uhr. Entree ä Person 6 kr. um (piw sßjog 31 q rnj u3NvaE 3U3qaoai3ö t)3tzT n? .uhsiH VM.U-L a3;uuvu3ö tzvq 0umi3iq3$ 3tpiiuund qun spss.i Panq '(pi qun q.ucu U3^apq ui3W ^lu l iqsuiunn Uv(plD©'-.T3^viu.i3qi3jaudW^ a;uuoj3q „b.raoO S aam)Ä * 1 §oq goq ^öttkuK 3U3g30a3 3iq piu.i3i(j[ (pi 3Pom uinjijqn^ U3;gh33ö M3U1.Z (STT Z Epileptische Krämpfe (Fallsucht) heilt der Specialarzt für Epilepsie Dr. O. killiseii in Berlin, jetzt Mittel- Strasse Nr. 6. — Auswärtige brieflich. Schon über Hundert geheilt. Zinß er scher Garten. 178) Sonntag d e n 1 0. Januar: Großes Militär-Conmch ausgeführt vom ganzen Mnsikrorps der Wetzlarer Jäger, unter Leitung seines Musikmeisters, Herrn Merstedt. Anfang 4 Uhr. EntrSe für Herren 12, für Damen 6 kr. Programme an der Kasse. Eiser« e feuerfeste Cafsaschränke mit Dresor- und Brama-Schlössern, in allen Größen und elsgantester Möbelform, für deren Güte garantirt wird, verfertigt zu den billigsten Preisen Butzbach. Georg Kunz, Schlossermeister. 205) Abgängige Pferde znnr Schlachten werden angekauft von der Veterinär- Anstalt in Gießen. 169) Den Vormündern und Euratoren, welche über, ihre Verwaltimg Rechenschaft abzulegen haben, empfiehl; sich der Unterzeichnete zu Aufstellung der deßfallsigen Rechnungen. Lang. Arbeiterbildungsverein. Sonntag den 18. Januar, Abends 7% Uhr: Abcndimtcrhaltmlg ncbst Verloosnng von Gegenständen im Saale des „Promenadehauses." Karten für Mitglieder und Nichtmitglieder (für letztere: » 9 fr-, Familten- billets ä 15 kr.) werden bei den Herren P. Weitzel (Neustadt), B- Forster (Neuenweg) und Abends im Locale ausgegeben. Auch können bet denselben die Gegenstände (im Betrage von mindestens 12 kr.) zur Verloosung abgeliefert werden. Der Theater in Gießen. Im großen Saale des Cafe Leib. Sonirtag den 10. und Montag den 11* Januar r Letzte Vorstellungen der anglo-amerikanischen Künstlergesellschaft, unter Direction der tiebr. Jltifitf". kaiserl. russische und königl. schwedische Hofkünstler. Die Vorstellungen bestehen in physikalischen Experimenten, magischen und equilibristischen Productionen, Gymnastik, Ballet rc. Zum c f ft e it Male: Die Enthauptung eines Menschen, ganz neu erfunden und ausgeführt von S- Ma tu la. Parterre 30 kr- Gallerie 9 kr. Kinder unter 10 Jahren zahlen im Parterre 12 kr. Tagesbillets.zu 24 kr. sind im Cafö Lei b zu haben. Kassenöffnung 6V2 Uhr. Anfang p r ä c i s 7l/3 Uhr- Montag den 11. Januar: Letzte und Abschiedsvorstellung. JVB. Daö Naucheu im Saale ist nicht gestattet. Gebr. Makula. 215) Ein goldenes Medaillon mit zwei Damen-Photographieen ist am 1. l- Mts- verloren worden. Der redliche Finder wird ersucht, dasselbe gegen eine angemessene Belohnung bei der Exped. d. Bltts. abzugeben. 190) Ein Mädchen wird in ein Specerei- und Kurzwaaren-Geschäft gesucht; bevorzugt wird ein solches, welches in einem gleichen Geschäft gewesen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. ______________________________ 206) Von heute an wohne ich bei Herrn Drechsler Schäfer in der Neustadt, was ich meinen verehrten Kunden und Gönnern hiermit ergebenst anzeige. Georg M 00 tz, Schuhmacher. Offene Stellen. 198) Gewandte und gebildete Herren, besonders junge Kaufleute, welche sich dem Lebensoersicherungsfache widmen wollen, inden bei einer deutschen gegenseitigen Lebensversicherungs-Bank günstige Anstellung. Adressen mit Referenzen versehen, beliebe man franco unter S. U. 943. an die Herren Haasenstcin & Vogler in Frank- urt a. M- zu senden. Die Glasfabrik von von Holleben, Rauler X Comp. in Ehrenfeld bei Eoln empfiehlt zur bevorstehenden FrühjahrSsaison ihr Fabrikat in weißem und yalbwctßem »läse und Crystall, namentlich geschliffene und ungeschliffene Caraffen, Wem- asser-Gläser, Bockbecher, Bierseidel, Eonfitüregläser re., ferner Eau-de-Cologno- Gläser, alle Sorten Essenz- und Pomade-Gläser, Petroleumflaschen, Lampenvasen re. rc. Vermischte Anzeigen. 196) Ein Regenschirm und ein Schleier sind in meinem Geschäfte liegen geblieben. _________________Carl Wenzel. 189) Ein braves Mädchen aus guter Familie sucht auf sofort eine Stelle als Stuben- oder Dienstmädchen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 149) Ich suche einen ordentlichen, braven Jungen in meine Wirthschaft. Lpuis Busch Wittwe. 197) Ein tüchtiger Schweizer wird auf ein Gut in der Nähe von Gießen gesucht- Näheres bei der Exped- d. Bltts. 193) Es werden mehrere Dienstmädchen gesucht- Näheres bei Polizeidiener Schnci- der's Wittwe.__________________________ 139) Ein braver fleißiger Junge, der sich auf feineres Metalldrehen einüben will, findet bei sofortiger Bezahlung dauernde Stellung. Bei wem? sagt die Exped. d-Bl. 147) Auf den 25. Marz wird ein braves, tüchtiges Mädchen in Dienst gesucht bei Advocat Rosenberg L 191) 3b0 fl. Vormundichaftsgelder sind auszuleihen. Wo? sagt die Exped- d. Bl- 211) Am 24. December v- I. wurde auf dem Neuenweg ein goldenes Medaillon (Büchelchen) verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe gegen entsprechende Belohnung bei Carl Lony abzugeben. 180) Unterzeichneter empfiehlt sich den Herren Militärs, besonders den Herren Einjährigen, in Anfertigung von Militär- Kleidungsstücken. Der schnellsten und reellsten Bedienung können dieselben versichert sein. A. Guldan, ______ Regiments-Schneider- 213) Ein braves Mädchen wird für einen Laden auf dem Lande gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts._______________ 208) Für ein feineres Geschäft wird für jetzt oder später ein paffendes Local gesucht. Gefällige Offerten beliebe man nnter R. II. bei der b'hped. d. Bltts. niederzulegen.____________________________ 160) Den Umtausch aller Oesterreichischen Obligationen in 5 pCl. Staatsschuldverschreibungen der einheitlichen öffentlichen Schuld nach aßgabe des Gesetzes vom 20. Juni 1868 besorge ich kostenfrei. Aron Heichelheim. 157) Ein freundliches Zimmer ist an eine einzelne Person zu vermiethen bei _____________H. Schäfer, Neustadt. 103) Ein schönes Familien! ogis, erster Stock, ist sofort zu vermiethen. Gebr. Wenzel, __________________Kreuz Nr. 1. 141) Mein von Herrn Revisor Stumpf bewohntes Logis ist anderweit zu vermie- then._____________________E- Iitth an. 148) Mein Geschäftslocal mit Familien- logis nebst Hofraithe mit Scheuer und Stallung ist anderweit zu vermiethen und am 1. April b. I. zu beziehen. Fr. I. Möhl Wittwe, _______________________Wallthor._________ 192) Zwei kleine möblirte Zimmer sind zu vermiethen Neuenweg Lit- B- Nr. 194. 138) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- net ist zu vermiethen bei H. Rübs am en, auf der Mausburg. 186) Im Hessischen Hofe ist im Nebenbau ein Zimmer (möblirt), pr. Monat zu 3 fl., zu vermiethen und sogleich zu beziehen. ____________________ 195) Ein freundliches Familienlogis für eine stille Familie ist zu vermiethen Selters- weg Lit. C. Nr. 101.______________________ 188) Ein anständig möblirtes Zimmer mit Cabinet ist alsbald zu vermiethen. ____________ H. Kühn, Seltersweg. 187) Ein Familienlogis, alsbald beziehbar, ist in meinem Hinterhause zu vermie- then.____________H. Kühn, Seltersweg. 162) Ein großer Pferdestall und die seither von Will). Loos Erben gelnietheten Keller, welche auch als Lagerräume benützt werden können, sind anderweit zu vermiethen. Gießen, den 2. Januar 1869. Hoffmann, Postcassier. Vor miet!) U« gen. 216) Im Assessor Limp ert'schen Hause auf dem Asterweg ist der untere Stock zu vermiethen und kann binnen kurzer Zeit be- ziehbar gemacht werden.___________________ 212) Eine elegante Wohnung an einem Hauptplatze der Stadt, von vier großen Zimmern, Küche, Speisekammer, abgeschlossenem Vorplatz und allem Zugehör, ist den 1. April zu vermiethen. Näheres bei der Erped. d. Bltts.__________ 210) Ein Zimmer mit Cabinet (Neue Anlage) ist mit oder ohne Möbel alsbald zu vermiethen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts._____________________________________ 201) In dem ehemals Loos'schen Brauhause sind große Bodenräume, gewölbte Keller und eine Wohnung zu vermiethen. ________________________Emil P i st o r. 209) Ein schön möblirtes Zimmer ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen Kreuz Lit. D. Nr. 6.______________________________ 204) Mein Nebenhaus ist vom 10. Febr. an ganz oder getrennt zu vermiethen. P. Ruckstuhl, Dachdeckermeister, ________________Neuenweg.____________ 156) Das von mir gekaufte Loo sffche Haus ist in ganzen oder auch fri einzelnen Logis zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Auch kann ein schöner und guter Keller sofort extra vermiethet roerben. - H. M. Iughardt. v Restauration Bramm (Neustadt.) 175) Sonntag den 10. Januar 1 86 9: G o n e e r t von einem Theil der hiesigen Regiments-Musik. Anfang 4 Uhr. 217) Sonntag den 10. Januar: Streich-Quartett im Schützenhof. Anfang Nachmittags 4 Uhr. Eingesandt. Gießen. Die Gebrüder Matula und Gesellschaft, deren Leistungen in Jongleurkünsten und physikalischen Produktionen auf dem sich immer wieder neu regenerirenden Gebiete der natürlichen Magie vollkommen Anerkennung verdienen, werden, wie wir hören, nur noch zwei Vorstellungen, am Sonntag und Montag im Caf6 Leib geben, worauf wir besonders aufmerksam machen. Staunenswerth und zugleich ungemein ansprechend ist die Fertigkeit und Präcision, mit welcher Herr S- Matula seine Künste dem Publikum vorführt und überaus nett und geschmackvoll das Arrangement dabei, sowohl in Rücksicht auf die Auswahl der einzelnen Stücke, als auf die Art und Weise der Darstellung selbst und noch bemerkenswert!) die Eleganz der Costüme, sowie das bescheidene Auftreten der Künstler selbst. Ganz besonders aber verdienen die Leistungen der beiden Gladiatoren auf dein rollenden Globus ungetheiltes Lob, Leistungen, die wir in dieser Art bisher noch nie gesehen haben. Und dann die eleganten Dalancierübungen, welche in jeder Beziehung staunenerregend waren und von Kraft und Geschicklichkeit des Künstlers zeugten. Auch wird Herr S- Matula die Enthauptung oder das Kopfabnehmen eines Menschen produciren. Mehrere Kunstfreunde. nKHmnssi Politische -frischkäcker zu fließen. Sonntag den 10. Januar. Martin Lenz am Marktplatz. Ehr Lampus auf dem Seltersweg. Louis Schneider in der Neustadt. Airchliche Anzeigen. Evangelische Hemeinde zu Hießen. Gottesdienst. AmallgemeinenMissionsfeste,den 10. Januar. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Mitprediger-Vikar Drescher. (Hollecte für die Mission.) (Nächsten Sonntag den 17. Januar Feier des heiligen Abendmahls.) Getaufte. Den 31. December. Dem Bürger und Schuhmacher, Emil Ohr, ein Sohn, Gustav, geboren den 25. October. 1869. D en 1. Januar. Dem Bürger zu Großen-Linden und Kaufmann, jetzt Gast- wirth dahier, Johann Karl Schmandt, eine Tochter, Elisabeth Philippine, geboren den 11. December. Denselben. Dem Bürger und Schuhmacher, Philipp Kramer, ein Sohn, Georg Karl Ernst, geboren den 9. December. Den 3. Januar. Dem Bürger und Weißbinder, Christian Petri HL, eine Tochter, Wilhelmine Luise Marie, geboren den 3. December. Denselben. Dem Bürgerund Möbelfabrikanten , Friedrich Fürst, ein Sohn, Friedrich Joseph Johann Baptist Julius, geboren den 8. December. 1 '7 IIMfWWBgaKBBSEa—BgfflHB Denselben. Dem Bürger und Gast- wirth, Karl Peppler, ein Sohn, August Heinrich, geboren den 22. November. Beerdigte. Den 31. December. Eine noch un- getauste Tochter des Bürgers in Alten-Bu- seck und Kunstgärtners, Georg Becker, alt 2 T., gestorben den 30. December. «x 1 6 69. n .1' Januar. Johann Gerhard Stix, Burger zu Frankfurt a. M. und Photograph dahier, alt 28 I. 11 M. 27 T-, gestorben den 30- December. Den 3. Januar. Wilhelm Wüst aus Hungen, alt 23 I., gestorben den 1. Ian- Den selb en. Maximilian Wenzel, des Burger» und Kaufmanns, Karl Wenzel, ehelicher Sohn, alt 4 M- 9 I., gestorben den 2. Januar. D ensel b en. Friedrich Wilhelm Johann August Emil Busse, des Stationsschreibers an der Coln-Gießener-Bahn dahier, Adolf BuM aus Hamm, ehelicher Sohn, alt 2 I- 1 28 T., gestorben den 3. Januar. m.Den 5. Januar. Hermann Claus, Burger und Häfnermeister, all 64 I. 5 M- 9 4.., gestorben den 3. Januar. Den 6. Januar. Ein unehelicher Sohn von auswärts, Emil, alt 16 T-, gestorben den 5. Januar. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer vr. Seel. Im Jahre 1868 wurden in der hiesigen evangelischen Gemeinde ehelich eingesegnet 60 Paare. Geboren wurden 233 Kinder, 123 Knaben und 110 Mädchen, darunter 7 todtgeborne und 19 uneheliche Kinder. Die Zahl der Gestorbenen beträgt 266, ""ter welchen sich 66 Auswärtige befinden. Vt n n d s ch er u. Berlin, 5. Jan. Die „Krcuzzkg." thut in ihrem heutigen Leitartikel so ängstlich, als ob ein „libtralcr Pairschub" in Folge ter Ablehnung des Gusrarb'schen Antrags bereits vor der Thüre stünte. Sie tadclt den „Wcttcifir der Ulbertreibung", womit „insbesondere nationalliberale Organe znm Zweck einer möglichst alarmirenden Polirnik gegen das Herrenhaus cs sich angelegen sein lassen, die Bedeutung des in Rede stehenden Vorganges hinaufzuschroubcn" und den Vorgang als einen „ernsten Staatscon- slict" ^arzustellen. Solche Falle, meint sie, in denen es sich einfach um eine „Meinungsverschiedenheit" zwischen den gesetzgebenden Factvren hantle, habe man niemals in Preußen als „Eoi:slicte" bezeichnet. Es sei eben der mißlungene Versuch einer Neuerung, wobei Alles beim Alten bliebe, ohne daß daraus besondere Unregelmäßigkeiten und Verwirrungen im Staatsleben resultiren. Daß auch hinsichtlich solcher Falle, in denen die „Kreuzztg." das Wesen eines wirklichen VcrfassungSconflicls erkennt, das Tvryblatt Vie Existenz einer drohenden Gefahr für das Staatöleben nicht erblickt, wird eben nicht befremden, wenn man sich an die lange Dauer und Harmlosigkeit- solcher Vorfälle aus der Geschichie des parlamentarischen Lebens in Preußen erinnert. Berlin, 6. Jan. Der „Börsencourier" von beute Abend meldet aus zuverlässiger Quelle: Die Pforte habe auf Andringen der Machte elngewilligt, den fünften Punkt des Ultimatums, betreffend das Vcrfprechcn Griechenlands, dem Völkerrechte und den bestehenden Verträgen gemäß zu handeln, fallen zu lassen. Berlin, 7. Jan. Die „Kreuzztg." dementirt, daß die Regierung die Creirung dreier neuen Ober- tribunalrathsstellen bean rage. Das Blatt eikiait, bei der nach Art. 92 der Verfassung in näherer oder fernerer Zukunft ncthwendig werdenden Verschmel- zung des Oberappellationsgerichls für die neucrwor- benen Landestherle mit dem altländischen Obergc- richtöhofe würde sich für die Regierung die passendste Gelegenheit bieten, die Frage wegen der Hülfsrichter und der Creirung ausreichender Ralhsstcllen definitiv zum Austrag zu bringen. Marburg, 4. Jan. In Beircff der Univer. sitätssrage wird der „Brest. Ztg." von Berlin aus nachstehender Bernhigungsartikcl cingesanet: „Die Bestürzung, welche in Marburg die Verlegung der dortigen Universität nach Frankfurt hervorgeruien, hat an zustehendem Orte hirr Thetlnahme gefund.n und zuwege gcbracht, daß man die Marburger in kurzer Zeit völlig darüber beruhigen wird, daß das bestehende Verhältniß unberührt erhalten ble ben, ja, sogar für die Hebung und Förderung der Universi« tät in gewünschter Weise eingeschrittcn werden soll." Paris, 5. Jan. Dem „Journal de Paris" zufolge wurde Die Conferenz bereits übermorgen, den 7., in Paris zusammentreten. Der griechische Ge- sandte, Hr. Ronghabc, wird sämmtlichen Sitzungen beiwohn n, nur wird er bei der Eröffnung der ersten Redaction, Dl Sitzung sich in einem Nebensaale so lange aufhal- tcn, bis seine Zulassung auf den Vorschlag des Hrn. v. Lavalctte von den versammelten Vertretern der Machte ausgesprochen sein wird. Dann wird er in die Sitzung eingesührt werden. — Die „France" dcmentirt die Nachricht, daß Rußland daraus ange- tiagen habe, den Boden der Dcliberationen der Conferenz weiter auszudehnen, und namentlich aus gewisse Punkte des Vertrags von 1856 zurück- zukommen. Paris, 6. Jan. Die Zeitung „Paris" erzählt die vielbesprochene und auch vielfach angezweifelte Zusammenkunst zwischen dem Herzog von Madrid und der Exkönigin voll Spanien in folgender romantischer Weise: „Am Sonntag gegen 9 Uhr Morgens hielten zwei Fiakers, nachdem sie nicht ohne Mühe die Elyseischen Felder und die Avenue de la Grande Armee hinaufgefahren waren, an dem bekannten Rond-Point von Courbevois. (Es ist dieß ein Kreuzweg in der Nähe des Bois de Boulogne, wo man vor mehreren Jahren die von der Ven- dome-Säule herabgeholte populäre Statue Napo- Icons I. ausgestellt hat.) Drei Personen stiegen auö: einerseits ein junger Edelmann mit etwas deutschen Manieren, andererseits eine Person in einfacher Toilette und ein Mann mit einem sehr starken Barte. Die drei Personen gingen einander entgegen und druckten sich unweit der Statue Napoleons die Hand; sie plauderten lange. Es war Don Carlos von Bourbon, die Königin Isabella und ein Geheimer Rath. Madrid, 2. Jan. Wie Sie bereits wissen, hat sich unsere seiner Zeit ausgesprochene Vermu- thung, die Barrikaden von Cadix würden in der Geschichte der gegenwärtigen spanischen Revolution nicht vereinzelt bleiben, nur allzu eklatant bewahr- beitet. Obgleich indeß die neuesten gouvernementa- len Depeschen die Jnsurrection von Malaga schon als beendet bezeichnen; ein streng objektives Unheil über diese unheilverkündenden Vorgänge ist selbst heute noch nicht möglich. Wer die mephistophelische Falschheit erwägt, mit der Die immer mehr entartende provisorische Regierung alle Communikalions- mittel mit Belchlag belegt, und aus der Verbreitung lügenhafter Nachrichten ein förmliches Metier macht, wer die vortreffliche Dressur der Gouverneure kennt, die absolut kein Telegramm nach der Hauptstadt gelangen lassen, das irgendwie Die Interessen ihrer tyrannischen Oberherren fchäDigen könnte, der wird begreifen, mit welcher Vorsicht ein Correfpondent zu Wege gehen muß, wenn er nicht unbewußt Den Par- tclstandpunkt des Despotismus theilen will. Die Veranlassung zu Dem bewaffneten Widerstand Der malaguenische/r Republikaner gab das verfaffungs- wicrige Bcg'nnen des Caballero De Rodas, der, wie in Cadix, die Entwaffnung Der Bürgermiliz vornehmen. d. h. Dem Prim'fchen Staatsstreich Die unangenehmsten Hindernisse fo unter Der Hand aus dem Wege räumen wollte. Die Demokraten haben dieses 1 und Verlag der Brühl'fchen Druckerei (Fr- Ehr. Pie widerliche Spiel wohl durchschaut, und es legt für i^re Ehrenhaftigkeit und Entschlossenheit ein rühmliches Zeugniß ab, wenn sie sich diesem schimpflichen Ansinnen mit Den Waffen in Der HanD tot- versetzt haben. Aus glaubwürdigerer Quelle hort man, daß Die Insurgenten vortrefflich organisirt seien UND — was jedenfalls das Wichtigste ist — daß man in aller Kürze eine allgemeine Erhebung in allen andalusischen Städten erwarte, ein Ereigniß, las denn doch die provisorische Regicrung in nicht geringe Verlegenheit stürzen dürfte. Mit Truppenmacht hält man eben die Strömungen einer Idee, zumal wenn Die Erbitterung wegen erlittenen Unrechts hinzukommt, nicht auf, und Caballero De Rodas kann nicht an allen Orten zugleich sein, oDer als Commis-Voyageur Des Monarchismus in ganz Spanien Die Runde machen. Madrid- 6. Jan. Der „Gaulois" meldet nach einer heute Morgen eingetroffenen Depesche, daß man in Barcelona eine carliftische Verschwörung entdeckte, Die Verzweigungen in Saragossa, Tortosa und Lerida hat. Militärische Verhaftungen wurden vorgenommen. Sehr compromittirende und besonders sehr wichtige Papiere legte man bei den verschiede- nrn Verschworenen mit Beschlag, welche gefangen genommen wurden. Die Gefangenen, welche in Malaga gemacht wurden, befinden sich noch immer auf Den Kriegsschiffen. Man erwartet die Befehle Der Regierung. Vermischtes. Darmstadt. Nach den Aufzeichnungen des Großhnzog- lichen Katasteramtes hat man in Darmstadt feit 40 Jahren (1828) keinen so milden December gehabt, wie im vergossenen Jahre. Mainz. Heinrich Schäfer von Bretzenheim, der Mörder seiner Frau, wird, nach Entscheidung de» (Vereinigte Staaten-) BundeScommiffärS Osborn an den Norddeutschen Bund abgeliefert und von dem Deputirlen, Bunde«marschall DaviS Devire, zu diesem Zwecke nach Deutschland begleitet werden.__ Berichte aus dem Seljthale (Rheinhessen) melden von in Bluthe stehenden Kirschenbäumen. Königsberg, 2. Jan. Die „Ostpr. Ztg." berichtet: Am Mittwoch kamen Leute vom Seestrande, welche mittheilten, daß in den letzten Tagen durch den heftigen Sturm eine Menge Bernstein auögespult worden ist. Ihrer Erzählung nach sollen darunter auch drei Stücke von bedeutender Größe sein. Die Regierung hat das Graben nach Bernstein vorläufig inhibirt. Dennoch wird am ganzen Strande von Nodems bis Cranz von den aufsässtgen Dorfichaften gegraben. Die dort stationir- ten GenSd armen kennen nicht« ausrichten, da die Strecke zu lang ist (6 bis 7 Meilen). Zeigen fie fich da, w, gegraben wird, so entflieht das ganze Corps von 400 Arbeitern und darüber, um da« Geschäft an einer ander» Stelle sofort wieder aufzunehmen. Es wird höchst wahrscheinlich Militär requi, rirt werden. (Die Geschwindigkeit einer Well,.) In Tara- naki, Neu-Seeland, hat ein Erdbeben Schaden im Betrage von 5000 L. angerichtet. In einem V»rtrage vor der Royal Society in Melbourne wurde dargethan, daß die große Welle, welche am 15. August gegen die Küste von Neu-Seeland, sowie Ost- und Süd-Australien »»schlug, die Reise über den Stillen Ocea» in 18 Stunden (als, 383 Meilen in tiitr Stunde) zurückgelegt haben müsse. ch) in Gießen.