Preis vierteljährlich 36 h. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 49 fr. Gießener Anzeiger. (Sri ct ernt wöchentlich brei* mol . Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Expedition: Canzleiber« Lit. B. Nr. 1 Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Arenen. Nr. 77. Samstag den 3. Juli Brodpreife vom 3. bis 10. Juli 1869, nach eigener Erklärung der Bäcker: 4 Pfund gemischtes Brod 16 fr. 2 Pfund gemischtes Brod 8 fr. 4 Pfund Roggenbrod 13^ fr. 2 Pfund Roggenbrod 63/4 fr. AWtiict) e BeknnntMnchssngen Das Bundes-Gesetzblatt des Norddeutschen Bundes Nr. 25, ausgegeben zu Berlin am 25. Juni 1869, enthält: (Nr. 310.) Verordnung, betreffend die Einführung des Gesetzes wegen Besteuerung des Braumalzes vom 4. Juli 1868 und des Gesetzes, betreffend die Besteuerung des Branntweins vom 8. Juli 1868 in der Hamburgischen Vogtei Moorwärder und in einem Theile der Preußischen Insel Wilhelmsburg. Vom 5. Juni 1869. (Nr. 311.) Gesetze betreffend die Beschlagnahme des Arbeits- oder Dienstlohnes. Vom 21. Juni 1869. - Gießen, den 2. Juli 1869. Großherzogliches Kreisamt Gießen. In Verhinderung des Krcisraths: K e ku lö Kreisassessor. Le ka u ii t m a ch u u g. Wir bringen zur öffentlichen Kenntnis, daß der zum dritten Pedellen, sowie Canzlei- und Careeidiener an Großh. Landesuniversttät ernannte Johannes Peter Schwarz aus den Polizeischutz verpflichtet worden ist. Gießen, den 23. Juni 1869. Großherzogiiches Kreisamt Gießen. In Verhinderung des Kreisraths: Kekul 6 , Kreis-Affeffor. Gefundene G e g e n st ä n d e : Eine Spannkette, ein einklingiges Taschenmesser mit schwarzem Stiel, ein weißes Taschentuch, eine Ccheere, vier kleine Schlüssel in einem schwarzen Bändelchen, eine Schleife von einem Kleide mit blauen Streiken, zwei große schlüssel, ein Taschentüchelchen und eine goldene Broche mit blauen und weißen Steinchen, ohne Nadel. Die Eigenthümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. Gießen, den 2. Juli 1869. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Besondere Bekanntmachungen. Edictalladu ng. 5713) Konrad Fe uster von Garbenteich hat mit Genehmigung seiner Kinder die von ihm und seiner verstorbenen Ehefrau Anna Margaretha, geb. Koch, schon seit länger als 30 Jahren besessene Hofraithe, Flur 1 238 17 OKlftr. Hofraithe im Ort, neben Johannes Schmidt H., welche die Ehefrau bescheinigtermaßen von Heinrich Volz zu Garbenteich erkauft hat, ohne daß jedoch eine confirmirte desfallsige Urkunde vorgelegt werden kann, und welche im Grundbuch auf den Namen Heinrich Volz Erben eingetragen ist, veräußert. Wer etwa Ansprüche an jene Hofraithe machen zu können glaubt, hat solche um so gewisser binnen 4 Wochen, von heute an, dahier anzumelden, als sonst die Veräußerung genehmigt, der betreffende Kaufbrief bestätigt und der Eintrag in das Mutations- verzeichniß auf den Namen des dermaligen Käufers erfolgen wird. Gießen, den 30. Juni 1869. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Stadtrichter. 5709) Im Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts ist heute folgender Eintrag vollzogen worden; Der Inhaber der Firma Johann Balthasar Noll zuMeßen hat die dem Georg Adami daselbst ertheilte Procura vom 1. k. Mts. an zurückgezogen und solche von da an auf Georg Emil Möhl ebendaher übertragen. Gießen, den 30. Juni 1869. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Stadtrichter. Oeffeutliche Aufforderung 5692) Zu dem Nachlaß des am 8. April 1866 dahier verstorbenen Bürgers und Gast- wirths Wilhelm Rühl gehören folgende, ihm und seiner verstorbenen Ehefrau Elise, geborue Schwalm, als „beschränkt" im Grundbuch zugeschriebenen Immobilien: Gemarkung Gießen: Flur Nr. cj.Rlftr. 25/ic.9,2 323 Grasgarten am Leihgester- ner Weg und der Chaussee auf dem Seltersberg, ^/i69/7 116 Hofraithe daselbst, 25/ig9/8 65 Hofraithegrund daselbst, 2-7170,4 335 Hofraithe daselbst. Diese Grundstücke hatte Wilhelm Rühl im Jahr 1853 von dem verstorbenen Großh. Hofger.-Advocaten Dr. Sundheim gekauft. Die Zahlung des Kaufschillings ist bescheinigt, kann aber urkundlich nicht nachgewiesen werden, da der Kaufbrief verloren gegangen ist. Es ergeht daher auf Antrag der Wilhelm Rühlffchen Erben an alle Diejenigen, welche an den verlornen Kaufbrief und bezw. an den Kaufschilling bezüglich der obigen Grundstücke Ansprüche zu machen haben, die Aufforderung, binnen 4 Wochen diese Ansprüche bei dem unterzeichneten Gerichte geltend zu machen, widrigenfalls die Beschränkung des Eigenthums im Mutationsverzeichnisse gelöscht und auf Antrag der Interessenten ein neuer Kaufbrief ausgefertigt würde. Gießen, den 5. Juni 1869. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Stadtrichter. Verweigerungen. Die Vergebung der Arbeiten des Abbruchs von städtischen Gebäuden und Versteigerung eines Gebäudes auf den Abbruch. 5715) Dienstag den 6. Juli d. I., des Morgens 10 Uhr, wird der Abbruch mehrerer städtisches Gebäude auf dem Rathhause dahier an den Wenigstfordernden versteigert. Bei dieser Gelegenheit soll zugleich das auf dem Turnplatz befindliche Steighaus auf den Abbruch versteigert werden. Gießen, den 2. Juli 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Die Pflasterung der An- und Abfahrt an der städtischen Waage. 5663) Die hierzu nöthige Pflasterarbeit, veranschlagt zu 171 st., soll Montag den 5. Juli d. I., Vormittags 9 Uhr, auf dem Bürgermeisterei-Büreau öffentlich vergeben werden. Gießen, den 28. Juni 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ____Vogt._____________ Oolzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 5674) Montag den 5. Juli d. I., von Vorinittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric- ten Neuhege, Heingesboden, Waldshute re-, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 4 Stecken Eichen-Prügelholz, 5 „ „ Stockholz, 226 Wellen „ Reisholz, 53 Stecken Nadel-Prügelholz, 121 „ „ Stockholz, 9965 Wellen „ Reisholz, 49 Eichen-Stämme mit 1033 Cubikfuß, 483 Nadel- „ „ 6226 „ ' 29 Eichen-Stangen „ 120 „ 1004 Nadel- „ „ 5486 Die Zusammenkunft ist an der Licher Straße an der 1. Schneiße. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Novbr. d. I. gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 30. Juni 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Feilgebotenes 5702) Alle Sorten Fußbodenfarben, feinst gerieben, sowie den dazu nöthigen Fußbodculack von schönem Glanz und schnell trocknend, ferner sämmtliche Bestand- theile zum Wichsen der Böden empfiehlt Ernst Hermes, Materialist. 5708) Havanna Aussehuß- Cigarren, pr. Stück 2 kr., in Originalkisteu von je * l/2 Mille, pr. Mille 32 fl. Obige Eigarre erfreut sich eines ungeteilten Beifalls und erlauben wir uns, sie Liebhabern einer guten feinen Cigarre hiermit bestens zu empfehlen. Aufträge nach Außen werden franco ausgeführt. I. A. Busch Söhne. vk«>n in allen Sorten, trocken so- 01U ViH wohl, als auch mittelst Dampfkraft auf's Feinste in Ocl abgerieben, Broucen, Blattgold, Mascr- walzen, alle.Sorten Firnisse empfiehlt Emil Fischbach, (5719) Seltersweg. 5660) Erinolineu und (Korsetten, letz tert von 54 kr. an, mit Mechanik, bei I. H. Fuhr. . fr\ V „ e. y 5- .k a „ - .<» S -6 <• .- 4 . o- J* $ Doppelter Beweis!! ® 5701) Der Unterzeichnete bescheinigt % hiermit, daß der Gebrauch des A weissen Brust-Sy rups I <*9 seiner Frau und Tochter bei Brust- leiden und Athcmbeklemmung die \ ausgezeichnetsten Dienste geleistet hat- >, Wittlich, den 1. Januar 1869. Georg Rahp, Kaufmann. <, Nur ächt bei i* Fr. Bieler am Kreuz, ■£ in Gießen. Universal - Magen - Klgneur, genannt Victoria, von Franz von Metternich in Mainz^ empfiehlt in ganzen Flaschen ä 1 fl. 24 fr., „ halben „ ä — „ 45 „ „ Viertel- „ ä — „ 24 „ Eduard Lind, (5689) Conditor in Gießen. Ausverkauf! 5714) Im Laden des M- Heß dahier wird eine große Auswahl feine Tuchjacken (Jaquets) von 2 fl. bis zu 8 fl., sowie Strohhüte für Damen, Herren und Kinder zu bedeutend herabgesetzten Preisen abgegeben. Gießen, den 1. Juli 1869. Der Massecurator: ____________________M- Pilger- 5659) Alten Malaga, direct bezogen, Madeira, Portwein, Bordeaux, Do- keyer, Erlauer, sowie deutsche weiße und rothe Weine; ferner deutsche, französische und holländische Liqucure in Genever, Double Auisette de Hollande, Parfait d'amour; Cr«rne de Ettron, „ „ Mocca, „ „ Rose, „ ,, Thee, „ „ Vanille, (in halben und ganzen Flaschen); Düsseldorfer Maiwcin-, Eardinal- und Bischof-Essenze, in feinster Qualität, empfehlen I. A- Busch Söhne. 5703) Eine Laden - Einrichtung, ganz neu, zu Spezerei- und Ellenwaaren eingerichtet, ist Wegzugs halber billig zu verkaufen bei Nathan Hirsch, in Waldgirmes. xV, xfx »V Vr 7-X iVc £»£, L»L **4.3S& Ä8» ^4' "~-^ ^v* x-ff 7>,x -.',.* ’n;* x|V ’X6* *v «,,>, -p xf» x;> 7«* >'c '«S* '*f* >»> ^Sr, K “ " 5676) Eine reiche Auswahl der neuesten verfilber- K ten Gegenstände, sowohl für ^urus-, als Haushaltungs- D HL gebrauch, empfiehlt Julius Noll. W •. ^K.-PL L^S-'^LÄLMM§ V#«" ^>/ sy* -x#»- -"flf /;> t-«' ’'*■» ?'»>- <*♦*' '•»* ■V» .^7, Liebig’s Fleiscli-Extract aus Süd-Amerika (Fray-Bentos) der Liebig’s Fleisch-Extract Compagnie, London. Grosse Ersparniss für Haushaltungen. Augenblickliche Herstellung von kräftiger Fleischbrühe zu des Preises derjenigen! aus frischem Fleisch. Bereitung und Verbesserung von Suppen, Saucen, Gemüsen etc. Stärkung für Schwache und Kranke. Goldene Medaillen auf der Pariser Ausstellung 1869 und Havre Ausstellung 1868. 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Wohlgeboren höflichst zu ersuchen, mir fünf Flaschen von Ihrem $ 1858r Prioritätsloose — 1860r Loose 86 3iili au! ie um 1 Tollten. _ Zeugen und A bem uruth .>691) diejenigen Militärpflichtigen, welche bei der nächsten Truppen-Eraänrung sich vertreten lassen und der Vermittelung des Herrn Dr. Vogel in Darmstadt sich bedienen wollen, sind eingeladen, bei dem Unterzeichneten sich anzumelden, Gießen, im Juni 1869. Lr r a f t, Kreisamts - Gehülst. Texlor's Hardt. Sonntag den 4 Juli: :n ist- im. Sesellschast bingungen m rode An die Mitglieder der Gewerbelmnk und Freunde des GenoUenschastswesens. Prioritäten. 5% östr. F. St. E. R. 3501/2 Ludwigsh.-Bexbach — Maxbahn 1 Oö1 /4 Bayer. Ostbahn 124',8 Hess. Ludwigsbahn 134 3% östr. Stsb.-Prior. 56 3% östr. s. Lombard. 48«/& 3% Livorneser 33?/g Toscaner — Erankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse 971/2 5% Elisabeth-Prior. 75'/2 do. II. 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Obi. 431/2 | n M. steuerf. 517/ö | Amer. 6% 1882r Bds. 863/ft n 6% 1885r 85 Militär-Cvneert, ausgeführt vom Musik-Corpö des Großh. Hess. 2. Jnfauterie- Regiments, unter Leitung seines Musikmeisters, Herrn V Reifert. Anfang 4 Uhr. Entree a Person 6 fr. Allgemeine Versorgungs - Anstalt im Großh. Baden. Gegründet im Jahre 1835. Capital-Bermogen am Schlüsse des Jahres 1868: fl. 8,889,427. 5695) ®iefe auf ©cflcnfeitiflfnt beruhende Anstalt schließt alle Arten Vor- lorguirgs-, Aussteuer- und Lebensversicheruugs Verträge gegen billige Prämien ab. Durch die im Jahre 1869 zur Vertheilung kommenden Dividenden von 15 pCt. des Deckungs-Capitals oder durchschnittlich p(£t* der Prämie der einfachen Lebens-Veistcherung ermäßigen sich die Prämien für ein Capital von fl. 1000 eines 23jährigen auf! ft- 9- 37 fr.; emes 30jährigen auf fl. 12. 5 fr.; eines 34jährigen auf fl. 14. —; emes 40iahrrgen auf fl 17. 5 fr.; eines 43jährigen auf fl. 21. —; eines 30jährigen 2u’,rT , 37 tr‘' emes 33jährigen auf fl. 34. 58 fr.; eines OOjährigen auf fl. 47. 14. fr. ö Zum Abschluß von Versicherungen empfiehlt sich: I. Boeck, in Gießen. ausgchihrl von dem Streich - Srrtett der hiesigen Regimentsmnstk Anfang 4 Uhr. Entröe ä Person 6 fr. IRuss. Iinper. 9 Doll, in Gold 2 CARLSBAD. Natürliches Carlsbader lliiieraiwasser und Salz, frischeste Füllung, ist soeben eingelrofFen und empfiehlt solches die Hauphiiederlage bei (5697)«Juliqis Wallach 9 in Giessen. toWtcrn. Llllld-Sällgcfbmld. LeiSgesteni. 5668) Einem geehrten Publikum die freundliche Mittheilung,j Jri|'(f)Mdkr Ul JlifSeil daß während der Feier des Sängerfestes dahier die Unterzeichneten Sonntag den 4. Juli. Georg Busch bemüht sein werden, ihre Gäste mit guten Speisen und Getränken ^uz. Jacob Ronstadt in der Neuprompt und reell zu bedienen. — HeH'sches und Lotz'sches Bierj >n den Neuenbäuen. wird verabreicht. — — — — Hierzu laden freundlichst ein färnrntlidir Wirttie. I < LvangeUsche Gemeinde zu Hießen. Gottesdienst. Am 4. Juli. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel. Bcru, Breslau, Cassel, Cöln K Stuttgart. <*fttÄcI6J ^nmttelt ausschließlich Zeitnngs-, Zeitschriften-, ! 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Dem Bürger und Schuh- ' machermeister, Philipp Wacker, ein Sohn, Ludwig Friedrich Heinrich Wilhelm, geboren den 28. Mai. Denselben. Dem Bürger und Spengler, Karl August Faber, ein Sohn, Karl Lorenz, geboren den 16. Juni. Denselben. Dem Bürger zu Großen- Linden und Faftor auf der Cöln-Gießener Bahn dahier, Johann Feller, eine Tochter, noIl'S?et^ Khanna Katharine, geboren den 23. Mai. Den 28. Juni. Dem Bürger zu Montabaur und Kaufmann dahier, August Mon- tanus, ein Sohn, August Ludwig Wilhelm Friedrich, geboren den 23. Mai. Denseben. Dem Großh. Postsecretär dahier, Ferdinand Stammler, eine Tochter Helene Emilie, geboren den 22. Mai. Beerdigte. ^Den 25. Juni. Heinrich Karl Moll, Scribent dahier, alt 22 I. 3 M. 20 T. gestorben den 23. Juni. Den 28. Juni. Henriette Marie Mar- 9^^ll)^ Horn, geb. Hahn, des Bürgers zu Ober-Jrsen in Preußen und Bremsers auf der Coln-Gießener Bahn, Paul Horn da- hier Ehefrau, alt 19 I. 10 M. 3 T. gest. den 26. Ium. e ' Denselben. Ernst Wilhelm Leonhard Dlck, Bmger und Weißbinder dahier, alt 62 I. o M. 10 T., gestorben den 27. Juni. Den 2 9. Juni. Philipp Bellos, Bürger zu Bersrod und Schäfer dahier, alt 38 gestorben den 27. Juni. ' 0^3 U N i. Friedlich Karl Johann Theodor W-mhardt, des Burgers und S-l>l°ssers auf der Cöln - Gießener Bahn, Wemhardt, ehelicher Sohn, all l I. 1 M. 5 gestorben den 29. Juni. = .-19 lat/. iiberge: : treten er II. können 5698) Sonntag den 4. d. Mts. findet im Saale des Gasthauses zum Ein- K o p u l i r t e Horn um halb 11 Uhr Vormittags der Vereinstag der Vorschuß- und Credit- cv n . vereine des Oberhessischen Verbandes statt. — Herr Dr. Schneider aus ll^otsdam r .äunL ,I)r A"6ust Ludwig (Secretär der Anwaltschaft des Allgemeinen Genossenschaftsverbandes)^wohnt der Ver- Mn Äscher Ar.t zu Oppenheim, des sammlung bei. — Zu der Berathung werden hiermit alle Mitglieder der Gewerbebank r Steuerraths dahier, Georg Hirsch, sowie die Freunde des Genossenschaftswesens, freundlichst eingeladen — Weaen ^beil'i ; und Marie Pauline Au- uahme an dem Nachmittags um 3 Uhr in obigem ©aftbaufe fta ifinbenben^te7r ein- ^^J,^fI^en^^8wvger§ unb ^ent^ schaftliche.i Mittagsessen beliebe man sich gefälligst an ®gÄ" ®/°r0 eWc Achter- zu wenben. 10 Denselben. Heinrich Kuhn, Bürger- Gießen, den 1. Juli 1869. Für den Vorstand des Oberhessischen Verbandes- unb Bäcker dahier, des Bürgers und Fuhr- I. Hanstoin, C. Raa-l lnannä «“ Alsfeld, Georg Kuhn, ehelicher Vorsitzender. Schriftführer Sohn: und Susanne Henriette Plank, des --------------------------------------- ötynrnuorer. > verstorbenen Bürgers u. Rothgerbermeisters, Andreas Plank, eheliche Tochter. Den 27. Juni. Philipp Rühl, Bürger |zu Ober-Rosbach und Kellner dahier: und Susanne Kohlweiler aus Schönau im Groß- herzogthum Baden. Den 1. Juli. Karl Hardt, Bürgerund Flurschütz dahier, ein Wittwer; und Anna Margarethe Best, des verstorbenen Bürgers und Ackermanns, Engelhard Best zu Nieder- Girmes, eheliche Tochter. Getaufte. Den 18. Juni. Dem Bürger unb Schlosser, Heinrich Lehrmmib, ein Sohn, |Heinrich Karl, geboren den 22. Mai. Westyllstö-Ewlfttuna. Den 27. Juni Dem Bürger unb eraehcm’7^? H^rimt mache ich einem geehrten hiesigen unb auswärtigen Publikum bie Sohn^Emll, geboren ben 6. Jun"^ ' Cm Ä S* Ä Z ÄTOTäL Denselben^ Dem Bürgern Crum- fallige Abnahme. H 1 ß ' 1 luerDC' blttc ld) um ge- bach unb Labemeister auf ber Cöln-Gießener Gießen, ben 28. Juni 1869. I^ahn dahier, Peter Schmidt, eine Tochter,! ________________________________ wohnhaft auf dem Kreuz. erCW S-e: 2’2 c. <*~ 2 2 = =3 rrs» 4, j S § s- ? (i > D» rann die Wahlactenstücke an die einzelnen Abthei- lungen vertheilt. Der gestrige Tag ist, wie bereits gemeldet, ohne Ruhestörungen abgelaufen, cs sind aber doch einige Verhaftungen vorgekommen. Die Credit-Gesellschaft der Bronce-Arbeiter hatte vor- gestern eine Generalversammlung halten wollen; es ist ehr aber verboten worden. Der „Eclaireur" von St. Etienne, ein sehr armes Blatt, ist zu 5000 Francs Geldstrafe und 3y4 Monaten Gefängniß, tic „Emancjpation" von Toulouse zu 1OO0 Francs und i/2 Monat verurthrilt worden. Brest, 30 Juni. Kapitän Ierrard Osborn ttlegraphirte an Julius Reuter: Der „Great Eastern" telegrapüirte um 9 Uhr Morgens, daß man auf dem Schiffe im Begriffe sei, das Kabel zu kappen und an eine Boje zu befestigen. Dietz geschieht augenscheinlich, weil seil den letzten Versuchen keine Signale mehr passirten. Bis 61/2 Uhr Morgens waren dieselben perfect. Man glaubt hier, daß ter „Great Eastern", nachdem er das Kabel gekappt, zurückkehren werde, um einen unbedeutenden Fehler zu besei- llgen. Das Werk der Kabellegung dürste Viercurch für kurze Zeit eine Verzögerung erleiden. Brüssel, 29. Juni. In einem Dorfe bei Mons, Hyon genannt, soll gegenwärtig die Wittwe des Ver° räthers Lopez m»t ihrem Sohne wohnen. So berichtet ein Hennegauer Provinzialblatt. Wie es scheint, lebt die Frau in glänzenden Verhältnissen und erfreut sich ihres Daseins, nährend in der Ent- fernung von einigen Meilen die Kaiserin Charlotte im Schlosse zu Tervueren unter der Behandlung des Irrenarztes Baron Dr. Buelkens (Director der berühmten Gheeler Irrenanstalt) immer mehr einem unheilvollen Tiefsinn verfällt. Es heißt — ich kann es invetz nicht verbürgen — daß die Fürstin namentlich durch den Gedanken gequält wird, daß sie, als Kaiserin, nicht mit ihrem Gatten gestorben. — Hr. Henri Rochefort wird nach wie vor seine „Lanterne" ericheinen lassen. Dieselbe hat furchtbar an Absatz verloren. Sie erscheint nur noch in 4000 Exemplaren ; m der ersten Zeit seiner Hierherkunft druckte man allwöchentlich 46,000 Ereinplac?. Paris, 29. Juni. Heute hat der gesetzgebende Körper sich damit beschäftigt, seine Abtheilungen zu organisircn. Die Opposition vermochte auch nicht einem einzigen ihrer Mitglieder eine Vorsitzcnden- odcr SchnstfuhrersteÜe zu verschaffen; die Majorität brachte a lle ihre Candidaten durch. Darauf sind wachseS oder anderer Unglücksfälle, zur Nachachtung bekannt gemacht werden. Unter Bezugnahme auf diese Vollzugsanweisungen werden die nachstehenden, mit Rücksicht auf die im Großherzogthum Hessen bestehenden Einrichtungen getroffenen Bestimmungen zur öffentlichen Keuntniß gebracht: §. 1. Als Steuerstellen, welche die in den vorgenannten Vollzugsanweisungen bezeichneten Functionen auSzu- üben haben, werden folgende bestimmt: a. in der Provinz Starkenburg: 1) für die DiftrictSeinnehmereien Arheilgen, Darmstadt, Dieburg, Groß-Bieberau, Groß-Gerau 1., Groß Gerau II., Groß Umstadt, Höchst, König, Michelstadt, Ober-Ramstadt, Reichelsheim, Reinheim, Richen und Wolfskehlen das Haupt- zollanit Darmstadt: 2) für die Districtseinnehmcreien Beerfelden, Bensheim, Birkenau, Fürth, Gernsheim, Heppenheim, Hirschhorn, Lampertheim, Pfungstadt, Wald-Michelbach und Zwingenberg das Nebenzollamt 1. Classe Bensheim; 3) für die DiftrictSeinnehmereien Babenhausen, Groß-Steinheim, Langen, Offenbach und Seligenstadt das Haupt zoll- amtOffenbach-, 4) für die DistrictSeinnehmerei Wimpfen daS S alzsteuer- amtWimpfen; b. für die Provinz Oberhessen: das Hauptzollamt Gießen; . . ... c. für die Provinz Rh ei »Hessen: das Hanptzoll- amt Worms. §. 2. Die Dienstverrichtungen, welche in den Vollzugsanweisungen A. und B. den Steuercontroleuren zu gewiesen sind, werden durch die Steuercontroleure der Bezirke, welchen die tabakbauemen Orte zugetheilt sind,^ausgeübk. In der DistrictSeinnehmerei Wimpfen sind die Functionen deS SteuercontroleurS dem Rerdanten deS Salzsteueramts Wiaipfeu zugleich übertragen. — In Beziehung auf die Eontrolirung der Tabakssteuer sind die Steuercontroleure den betreffenden Hauptzollämtern untergeordnet. §. 3. Die Erhebung der Tabaksteuer geschieht durch diejenigen Diftrictseinnehnlereien. welchen die tabakbauenden Orte bereits zugetheilt sind. §. 4. Die im Ausstand bleibenden Beträge werden nach den Vorschriften der Steuererecutionsverordnung, unter Leitung der Obereinnehmereien, beigetrieben. §. 5. Die obere Leitung der die Erhebung und Eontrolr- rung der Tabaksteuer betreffenden Angelegenheiten ist der Ober- Darmstadt, 29. Juni. Betreffs der von einer ; großen Anzahl rheinhessischcr Gemeinden mit circa 1600 Unterschriften versehenen Petition, eine ander- weite Bildung und Zusammensetzung der Stände- kammer und des Gerichtsverfahrens in politischen Prozessen betreffend, hat der Ausschuß Bericht erstattet. Da Großherzogl. Staatsregierung bereits in dem letzten Landtagsabschied die Zusage krthe.lt, betreffs der Gesetze von 1856 und 1^62 über die Wahl der Abgeordneten ic. eine geeignete Vorlage den Ständen unterbreiten zu wollen, derselben also noch auf diesem Landtage entgegengesehen werden könne, so wird beantragt, die betreffende Petition der Staatsregierung nur zur Kenntnißnahme mit- zutheilen. Auch betreffs des zweiten Gegenstandes der Petition, Einführung des Geschwornengerichles für alle politischen Verurtheilungen, wird bemerkt, daß politische Prozesse, mit Ausnahme von Preßprozessen, nach der Hessijchen Strasprozetzordnung zur Competenz des Geschwornengerichts bereits gehören. Da aber dieser Tage das Ersuchen an die Staats- regicrung gestellt worden, eine Revision des Pritz^e- setzes von 1862 eintreten zu lassen und den 'Ltän- den baldigst veßfallsige Vorlage zu machen, so beantragt auch h>er der Ausschuß, da es nicht zweckmäßig fei, in verfrühter Weise auf Einzelnheiten einzugehen, die betreffende Petition der Staatsregie- run. zur Kenntnißnahme mitzutheilen. Berlin, 30. Juni. Der König empfing heute Nachmittag den russischen Reichskanzler Gortschakoff, der heute Abend weiter reist. Graf Bismarck verabschiedete sich gleichfalls vom Könige. Der König reist definitiv den 8. Juli nach Bad Ems. Die „Prov.-Corr." meldet: Graf Bismarck wünscht, in unumgänglicher Rücksichtsnahme auf seine Gesundheit, soweit Erleichterung be; Erfüllung seines Berufes, als die Interessen ces Staates es irgend gestatten. Graf Bismarck dürfte demgemäß für die nächste Zeit und bis zur ausreichenden Wiederher- st,llung seiner Gesundheit von den Geschäften des Vorsitzes im Staatsministerium beurlaubt werden. Die Leitung der Bundesangelegenheiten wird Gras Bismarck in bisheriger Weise sortführen. — Heute wurde in dem Prozesse gegen den Ober-Conststorialrath Fournier das Unheil verkündigt. Dasselbe lautete aus 300 Thaler Geldbuße oder Gesängnißstrase von 4 Monaten, indem der Gerichtshof eine Mißhandlung im Amte als erwiesen annahm. Der iDtaats- anwalt hatte viermonatliche Gefängnißstrafe bean- tragt. - Die „Rat.-Ztg." schreibt: „Der norddeutsche Bundesrath hat den vom Reichstage auf Antrag des Abg. Schulze beschlossenen Gesetzentwurf, betreffend die Rechtsfähigkeit der Vereine, an den Justizausschuß verwiesen. Es erledigt sich dadurch die aus der „K.-Z." in viele Blätter übergegangene Nachricht, nach welcher dieser Gesetzentwurf bei den Bundesregierungen bereits aus unüberwindliche Bedenken gestoßen fein sollte. Osnabrück, 30. Juni. Wie Hr. Bürgermeister Miquel (reffen Rangerhöhung der heutige „Staats- anzeigcr" meldet) zu seinem' „Ober" gekommen ist, darüber belehrt uns das hiesige Blatt durch Mit- thetlung nachstehenden charakteristischen Dialogs. Als der König im Rathhau