Preis vierteljährlich 36 kr. mit Brtngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljabrlich 49 kr. Oitßcmr Anzeigtr. Erscheint wöchentlich dreimal Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Expedition: Canzleibera Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsötatt für den Areis Hießen. Rk 39. Samstag den 3. April 1865". Einladung Mm Abonnement -aey Mit dem 1. April beginnt, ein neues ^jähriges Abonnement auf den Gießener Anzeiger. , Derselbe erscheint wöchentlich dreimal, Dienstags, Donnerstags und Samstags, und kostet in Gießen vierteljährlich 36 Kreuzer frei m s Haus geliefert. — Für auswärtige Abonnenten, welche nur bei der Post oder den dandpostboten abonniren können, beträgt der ^jährige Abonnementspreis 49 Kremer incl. Postaufschlags. 1 Die auswärtigen Abonnenten machen wir darauf aufmerksam, daß nur dann voll- rahlrge Nummern des Blattes geliefert werden können, wenn sie schon jetzt bei der Post ihr Abonnement erneuern. Den Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt das Blatt auch un >1. Quartal 1869 zusenden und den Abonnementbetrag wie seither durch Quittung er- heben lasten. Die Expedition des Gießener Anzeigers. Amtliche Bekanntmachungen. B e k a il tt t m a ch u n g. Indem wir das nachstehende Regulativ hiermit veröffentlichen, sprechen wir die Erwartung aus, daß die Hauseigenthümer die in ihren Hofraithen notb; wendigen Elnrlchtungen mid Aenderungen bereitwillig zur Ausführung bringen, und dadurch weiteres Einschreiten der Polizei und gerichtliche Bestrafunaen vermeiden. Bei der Wichtigkeit, welche dieser Gegenstand nach dem einstimmigen Urtheil aller Sachverständigen für die Gesundheitsverhältnisse der Stadt Gießen hat, muß unsererseits auf strenger Durchführung des Regulativs bestanden werden * ' " G'kßen, den 20. März 1869. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Goldman«. Regulativ, bte Anlegung und Einrichtung der Abtritte, Abtrittsgruben und Dungstätten in der Provinzialhauptstadt Gießen, und das Reinigen derselben betreffend. JJ.WSWWÄ s S”? ÄÄS» « 8 Verordnung vom 4. Februar 18o7, die von den Bauhandwerkern zu beobachtende» technischen Vorschriften betreffend, Folgendes verfügt : $ 1. Keine Abtritte dürfen in die städtischen Kanäle oder Bäche ihren Ausgang haben. Wo dies der Fall ist, muß die Ansmünduna m den Kanal oder Bach zugemauert und entweder eine transportable Tonne (Kübel) m,ter de? Abtrittsröhre angebracht oder eine Abtrittsqrube mgeleqt XrhX Pk Zumauerung bst Ausmundung m den Kanal oder Bach nach den örtlichen Verhältnissen nicht möglich ist, muß der Kanal oder Bach tof1'bcn‘ 2^ auch dieses nicht ausführbar, so muß die Tonne so gestellt werden, daß der Jnhaü des Abtritts vollständig in dieselbe gelangt und Nichts davon in den Kanal oder Bach fließt. V • 2' ^gleicher W°ffe, wie zu 1. angegeben, müssen die in die Ecken und Winkel zwischen den Häusern ausmündenden, sowie die inner- halb der Hauser angelegten Abtritte, ui Tonnen geleitet ober mit Abtrittsgrnben versehen werben. 3. Bezüglich der Abtritts grub en wird Folgendes ungeordnet: a* ^nuß so angelegt werden daß die Wände und der Grund derselben für Flüssigkeiten vollständig undurchgängig gemacht werden. 8u diesem Behufe wird ste entweder mittelst einer doppelten Mauer aus gesinterten Backsteinen, deren ein Fuß breiter Zwischenraum mit plastischem Thon ausgestampft wird, angelegt, oder die Mauern werden in einer Dicke von 1V2 Fuß mit Cement heraeftellt müssen iedock im letzteren nut einer mindestens 1 >/2 Fuß dicken Schichte festeingestampften Lehms oder Letten überall t üiteS ^°?ie 6TF^en ^ältnisse es erlauben, sind der Boden und die Wände der Grube abzurunden, und der Boden trichterförmig zu vertiefen, wo- durch eme bessere und vollständigere Entleerung ermöglicht wird. 1 y 6 ,eU/ C- Di°Grube muß durch-in- Eisen- oder Steinplatte oder einen festschließenden hölzernen Deckel verschlossen werden; dieser Deckel muß, wenn d e Abtrcktsrohre unmittelbar in die Grube -mmundet, nm die Rohre gauz fest schließe,,. Die Grube ,nuß so angelegt werden, daß ihr Jnhä nicht unterhalb der Wohnungen, sondern außerhalb der Umfangsmauern derselben sich befindet P ; 9 ‘ d- Di° Grube muß mindestens 30 Fuß von jedem Brunnen angelegt werden; dermalen schon vorhandene Gruben, welche in geringerer Entfer- nung von einem Brunnen oder welche innerhalb der Wohnung sich befinden, können bestehen bleiben, wenn nicht von der Polizeibehörde nach Anhörung der Medicmalbehorde deren Elitfernung für nöthig gehalten wird. v v '^)er §* Bauordnung für die ^tadt Gießen, insoweit er den vorstehenden Bestimmungen widerspricht, ist hierdurch aufgehoben. 4. Wo di- Anlegung von Abtrittsgruben in der unter 3. angegebenen Art nicht möglich ist, müssen zur Auftiahme des Inhaltes der Abtritte Tonnen (Kubel) angebracht werden, welche auch da, wo Gruben möglich sind, den Vorzug vor deuselben verdiene« nen Bezüglich der Einrichtung dieser Tonnen wird Folgendes angeordnet: a. Die Tonne muß aus nicht rostendem Eisen oder aus Holz mit eisernen Reifen gefertigt werden, die Oeffnung, in welche di- Abtrittsröhre ein- t!m" WlU'™. 'S” ÄS SÄ.1" m"e '• b-6 t- “ T°... „! ch,„ , _ Die Tonne muß mit Handgriffen an beiden Seiten versehen sein, welche eine leichtere Handhabung und Ausleerung gestatten. b. Das Innere der Tonn- mnß vertheert oder «erpicht ober verkohlt, oder ans sonstig- Art g-g-n das Eindringen faulender Flüssigkeit q-schützt sein «ußerhasb der Häuser angebrachten Abtrittsröhren oder Abtrittsgehänse müsse,i bis in di- Gruben h-rabg-führt werden und bitcct in dieselben einmunden. Die in Tonnen einmnndenden Abtrittsrohren müssen bis ziim oberen Rande der Tonnen reichen ' röhrk/v°^Eiffn'°der°SV ^trittsgehäuse angelegt oder b-ibehalten, sondern es müssen Mtritts- 6. In die Abtrittsgrnben und in die zwischen den Häusern befindliche» Wi»kel darf das Regenwasser, sowie das Abfallwasser ans Kuchen und Waschküchen, und die Abfälle aus Fabriken keinen Abfluß haben 8 ' 1 In dieser Beziehung wird Folgendes angeordnet: a. Das Regenwasser muß, wo die Dachtraufe sich in die Winkel ergießt, mittelst Kandeln aufgefangen, und dnrch Ablauftöhren in der durch S 34 beT Bauordnung vorgeschrrebenen Welse in die ^»traßengossen geleitet werden. Mi ÜJerf Gießen^ am 31. Mär^ 1869. 2821) Mo Besondere Bekanntmachung. 2827) Forderungen jeder Art an Hein- ch Roth VIII. in Langsdorf sind im rich 28/225U-226 werden, als: Stecken Flur Nr. 25/169.7 2V169/8 25/170/4 25/169/2 25/175 44V2 7 20 104 12 20 2805) rich Rech 1) M 2) „ bei sollen, ur könnt gern 16/143&t§U6 to/93 Mobilien-Bersteiflerung. 2801) Donnerstag den 8. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des verstorbenen L. Eimer in der Löwengasse: eine Nähmaschine, Bettung, Weißzeug, Möbel und sonstige Gegenstände gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 1. April 1869. K. Vogt, Ortsgerichtsmann. tersberg, 65 Hofraithsgrund daselbst, 335 Hofraithe daselbst, 323 Grasgarten daselbst, 76 Acker daselbst, gibt IOV4 kr. abgelöste Grundrente, 123 Acker auf der Hohleiche, gibt 1 fl. 15 fr., 604 Acker auf dem Heegstrauch am Sandkauter Weg, gibt 12 kr., 552 Wiese hinter dem Wallbrunnen, gibt 17 kr., 27«) M i»ll it* ffaulerboo Wverzeic werben-/. 5 Steck 6 n 53/i " 250 N 10 Stea UVl" 311 M 14 Steck 38 11 1363 Wellc 40 Eiche 170 Nabe 8 Eiche 62 Nabe DieZusa irunnen. Gegen v 8ahlungss' Die Go der umlit$ in ihren lassen, E GroU öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 16. März 1869. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. HolMrstciqerunq. 2804) Montag den 5. und Dienstag den 6. April d. I-, jedesmal von Vormittags 8 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde, Di- stricten Ober- und Unterrotherdenwald, Waldwies, Brand und Lehmgrube, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert v sollen in Oberforfti 20000 61 Äi 20 4000 ftii cm den U werben, s ss eens im D Dorfes Lo , Sammtl W bequet Nelbac Di 2783) Dienstag den 4. Mai, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die den Erben des Wilhelm Rühl zustehenden Immobilien, als: D-Rlftr. 116 Hofraithe auf dem Sel- Verpachtung von Gelände bei der Stadt Gießen. 2828) Dienstag den 6. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen bei der Stadt verpachtet werden, und zwar: 1) 2 Triebviertel auf 6 Jahre, 2) Theile von Triebvierteln an der Eisenbahnlinie, das Gelände auf der Ste- phansmark, sowie Gelände auf dem Seltersberg und der städtische Platz neben dem Zimmerplatz des Gg. Ruck- stuhl auf der Schoor von der Neustadt nach dem Seltersthor auf 1 Jahr. Die Zusammenkunft ist am alten Steinbacher Weg. Gießen, den 2. April 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Betreffend: Die Erhebung der Feldstrafen von der I. Periode 1869. Das Grokhrrrogliche Rentamt Gießen an sämmtliche GroßhrrMlichen Bürgermeistereien des Rentamtsbeprks Gießen. Dre Feldstrafen von der I. Periode müssen-bis zum 15. April l. I. bezahlt fein, widrigenfalls Mahnung erfolgt. 8 t) n cf e r._______________________________________ tß *) Di» fr in de V Stell 94 " 101 " » 18'/, " S; « 5609 Wellen Buchen-, Eichen- u. Nadel- 18 Buchen-St'ämme von 14 bis 25 Zoll Durchmesser und 10 bis 50 Fuß Länge, 20 Eichen-Stämme von 5Vr bis 20 Zoll Durchmesser und 10 bis 36 Fuß Länge, 60 Fichten-Stämme von 5V2 bis 10 Zoll Durchmesser und 10 bis 50 Fuß Länge, 18 Eichen - Stangen von 3 bis 5 Zoll Durchmesser und 13 bis 30 Fuß Länge, 6026 Fichten - Stangen von 1 bis 5 Zoll Durchmesser und 10 bis 50 Fuß Länge. Bemerkt wird, daß das Buchen-Stamm- holz am ersten Tage zur Versteigerung kommt und von vorzüglicher Qualität ist. Die Zusammenkunft ist im Ort. Bersrod, den 31. März 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Bersrod. Böcher- hall Das mib ei£ Kauft" Lersteig^ serhalb & Treis aus dem k gen offen werden, bi nchmigl wi Gießen, Bai Radel-Z Gefundene G e g e n ft ä n d e : 8 StiKÄ SÄ»® .Ä'ä-ÄTÄ w» -t w-«»<- 8— -w” i>a“ »“ ®U@Ve6en7 taÄ'm Großh-rzoglich- Polizei - Verwaltung der Proomzi-lh-uptstadt Gießen. Termin , Mittwoch den 28. April d. I., ( Vormittags 10 Uhr, vor unterzeichneter Gerichtsstelle anzumelden und zu begründen, wobei zugleich der Weg der Güte zur Abwendung des förmlichen Concurs-Prozesses angelegentlichst mit dem Rcchtsnachtheile versucht werden solle, daß der Ausbleibende so angesehen werden solle, als sei er den Beschlüssen der Mehrheit der erschienenen Gläubiger beigetreten. Hungen, den 7. März 1869. Grobherzogliches Landgericht Hungen. Dr. Jrle, Pilger, Landrichter. Landger.-Assessor. Versteigerungen. Brennholz-Lieferung. 2776) Dienstag den 6. April d. I., Vormittags 10 Uhr, soll auf der Universitäts-Canzlei die Lieferung des für die Universitäts-Anstalten und das Gymnasium dahier im Winter 1869/70 erforderlichen Brennholz-Bedarfes mit 270 Stecken an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Gießen, den 11. März 1869. Großherzogliches Universitäts-Rentamt. I. E. d. R. - St.: Schmitt, Univ.-Gerichts-Actuar. Buchen-Scheidholz, Eichen- „ Buchen-Prügelholz, „ Stockholz, Eichen- „ Nadel- Güter-Versteigerung. 2802) Da auf die Grundstücke der F. Vogt Erben Nachgebote geschehen sind, so sollen dieselben Montag den 5. April einer nochmaligen Versteigerung ausgesetzt werden. Gießen, den 1. April 1869. K. Vogt, Ortsgerichtsmann. E i ch e n - S t a m m Holz- Versteigerung. 2841) Freitag den 9. April d. I., Vormittags um 9 Uhr, , werden in dem Freiherrlich von Rabenau - scheu Walddistrict Niederseilbach, Oberfor- sterei Treis a. d. Lda., 1 Stunde von der . ^„a aus den Küchen und Waschküchen darf entweder nur in gut gemauerte und gedeckte Miststätten, oder mittelst ord- nungsMßiger Gossen*üi dre Str-ßenrinnen abgeführt, und es müssen dabei die Bestimmungen des §■ 35 der Bauordnung für die Stadt Gießen ^M-Vottständig trockene Abfälle aus der Haushaltung oder Küche, Kehricht u. s. w. dürfen m geschloffenen Höft» in #eite, doli 11 anvig i v i Ansammlung dieser Stoffe nur in gut gemauerten und gedeckten Miststatten gestattet. e Ns s i aäll e - u s F - b r i k / dAm, we?7 fS dünMsstg unZ geruchlos ?nd, auch Lne^ndhellsschädlichen B°standth-il- enthalten ‘ A,rck) di- Gossen und Kanäle abfließen. Die Entfernung anderweitiger Abfälle wird vorkommenden Falls durch be,ondere polizeiliche Vorschriften 9Cre8^ft, unterworfene Abfälle aus Fabriken dürfen nur in dichtgemauerten und cementirten Gruben, jedoch nicht in zu gwßn Masse?°ng°sam1elt, und müssen durch Wagen, aber s°^ daß keine Verunreinigung der Luft und der Straßen dadurch stattfindet, aus den 7. Die ieri^TAbgange dürfen nicht in die Abtrittsgruben geleitet, sondern nur in festgemauerten und mit Lehm oder Letten ausgestampften Gruben °ufb° Die t^ammelbchälter fürflüssigethierische Abgänge müssen fest zugedeckt sein. Neu angelegte Miststätten und Pfuhlbehältcr müssen 25 Fuß von jebem Brunnen entfernt sein. 8- KSÄfifS Ä NL . -d.. - «■« « **» Straf-Gesetzes bestraft, und unterliegen der Bestimmung des Art. 137 des Polizei-Straf-Gesetzes. , . . . 9. In den ersten 14 Tagen nach Erscheinen dieser Verfügung müssen alle Abtrittsgrnben und Tonnen gründlich gereinigt werden. a. alle^/onne/so?ft"fiie"gefüllt sind, mindestens aber von acht zu acht Tagen, L' "DieAbtritt^w"nke'l sind°gleichfalls"/den ersten 14 Taigen nach Erscheinen dieser Verfügung, und nachher, so lange nicht in denselben die unter 2 vorqeschriebenen Tonnen oder Abtrittsgruben angebracht find, von acht zu acht Tagen zu reinigen. Außer der vorstehend vorgeschriebenen periodischen Reinigung sind alle Winkel, Gruben und Tonnen so oft zu reinigen, als es von der Lokalpolij«. Behörde angeordnet wird. Di. -5 -• »«** «* d«»'»—*-» b D/Reinianna nach blos vorausqeqanqener Desinfection darf im Winter nicht vor 10 Uhr Abends, und im Sommer nicht vor 11 Uhr Abends b" Wonnen werden, und muß im Wüiter bis 6 Uhr Morgens, und im Sommer bis um 5^Uhr Morgens beendigt sein. Geschieht dagegen die Entleeruna durch pneumatische Apparate und in geruchloser Weise, so kann dieselbe zu jeder -L,ageszert vorgenommen fverden. c. Während §des Reinigens muß, wenn solches straßenwärts und bei Nacht geschieht, eine Laterne nut brennendem Licht an passender Stelle ausge- ck Die^rum Abfabren benutzten Fäffer müssen so gut schließen, daß von ihrem Inhalt Nichts auf die Straße fließt. , , e Der Inhalt der Abtrittsgruben und Tonnen muß vor die Stadt in eine solche Entfernung von Wohngebäuden oder Verkehrswegen verbracht Mrdeu, ' paß weder die Bewohner der ersteren, noch die Passanten durch den Übeln Geruch belästigt »erben. N»r ausnahmsweise kann von bet Lokalpoliz«. Bchorde bie Verbringung eines Theils bieses Inhalts in bie Hausgärten ober in gemauerte und bebeckte Miststatten gestattet werben. Die pos. B b. l. 5 des Lokal-Reglements vom 8. Oetober 1856, die Reinhaltung und Wegsamkett der Ortsstraßen betteffenb, und das Lokal- Reglement Nr. XXL vom 8. Mai 1856, das Ansleeren der Abtrittsgruben betreffend, wird, letzteres insoweit es sich auf Gießen bezieht, durch Vor- 11 auro'ibe^ 9 unb 10, unb gegen bie bei Ertheilung bet unter 10, ° erwähnten, Erlaubniß von der Polizei- ' Behörde^votgeschriebmen Bebingungen werben mit ber in-'Art. 310 bes Polizeistrafgesetzes angebrohten Strafe geahnbet. Autzerbem wirb bie unterlassene Reinigung von ber Polizei-Behörbe angeorbnet, unb ber Kostenbetrag von bem Gemeinbe-Elimehmer auf bem Verwaltungswege beigetrieben werben. Gießen, beii 20. März 1869. Großherzvgliches Kreisamt Gießen. vr. G o l d m a n n. ____________________________________ Main-Weser-Eisenbahn-Station Lollar entfernt : 200 Eichen-Stämme von 10 bis 50 Fuß Länge und 10 bis 23 Zoll mittlerem Durchmesser = 9213 Cubikfuß enthaltend, im Einzelnen öffentlich versteigert. Das Holz ist von vorzüglicher Qualität und eignet sich außer zu Bauholz und Eisenbahnschwellen zu Schreiner- u. Schnittholz. Kaufliebhaber können das Holz vor der Versteigerung einsehen und wollen sich die- serhalb an Herrn Oberförster Amendt in Treis a. d. Lda. wenden. Londorf, den 30. März 1869. Der Rentmeister: W. Engel. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 2749) Montag den 5. April d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distrikten Faulerboden, Hochwarte und Oberwald, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 5 Stecken Buchen-Scheidholz, 6 „ „ Prügelholz, 53/4 „ „ Stockholz, 250 Wellen „ Reisholz, 10 Stecken Eichen - Prügelholz, 11 Vr „ „ Stockholz, 311 Wellen „ Reisholz, 14 Stecken Radel-Pmgelholz, 38 „ „ Stockholz, 1363 Wellen „ Reisholz, 40 Eichen-Stämme mit 1204 Cubikfuß, 170 Radel- „ „ 6739 8 Eichen-Stangen „ 25 „ 62 Radel- „ „ 262 Die Zusammenkunft ist am Lumpenmannsbrunnen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Septbr d. I. gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 27. März 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 2836) Kommenden Montag, den 5. April, des Morgens 9 Uhr, soll in der Wohnung der Johannes Weller IV. Wittwe wegen Erbvertheilung das nachstehende Mobiliarvermögen, als: 1) eine irisch gekalbte Kuh, 2) eine fette Kuh, 3) ein tragbares Rind, 4) ein Wagen, 5) desgl., ein kleiner, 6) Pflüge, zwei Eggen, Heu, Stroh und sonstiges Gefütter, 7) Hausgeräthschaften, ein Stoßtrog, Mist, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Heuchelheim, am 1. April 1869. Großherzogliches Ortsgericht Heuchelheim. I. A.: Reidel, Ortsgerichtsmann. 2746) Nächsten Montag, den 5. April, Vormittags 10 Uhr, lassen Unterzeichnete 3 gute Zugpferde, ein- und zweispännig gehend, 2 Frachtwagen, 1 zweispännige Chaise mit Glasverdeck einer Versteigerung gegen baare Zahlung aussetzen. Gebr. Gossi, in Großen-Linden. Feilgebotenes. Loeflund's Kinder-Nahrung, ein Extract zur Schnellbereitung der „Lie- big'schen Suppe", das vorzüglichste und einfachste Nahrungsmittel zur Aufziehung von Säuglingen, für welche wenig oder keine Muttermilch vorhanden ist, sowie Loeflund's Malz-Ertract gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Athmungsbeschwerdcn, Brust- und Halsleiden bestens empfohlen und wegen seines Wohlgeschmacks allgemein beliebt, halte ich tets vorräthig in Gläsern zu 36 fr. Emil Fischbach, (2840)Seltersweg. ß Hand-Dresch-Maschinen, aus der Fabrik der Herren I. P. Lanz Sf Comp. in Mannheim, sind bei uns crngetroffen und können jederzeit eingesehen und probirt werden. Fabrikpreis 95 fl. Ebenso sind Häckselschneidcr, ganz von Eisen, ä 55 fl. stets vorräthig. Alles unter Garantie. Flick S5 Krol l. Drei Atteste. Seit längerer Zeit litt ich selbst an einem starken Husten und an Heiserkeit, welche liebel nach verschiedenen in Gebrauch gezogenen Mitteln nicht weichen wollten, und ich bescheinige hiermit, daß ich von diesen liebeln, nach Gebrauch von Ioh. Hoff'schem Brust- Malz-Zucker vollständig befreit worden bin. Schwerte, im Januar 1869. Wilh. Probst, Hagenerstraßc. Mit wendender Post erbitte mir von Ihren Brust- Malz-BonbonS, aber so schleunig als möglichst, zu spediren, ein Kranker jammert sehr darnach, mein Vorrath ist zu Ende. Warendorf, 8. März 1869. Mit Achtung__I. Schnell. Ihre Malz-Gesundhcits-Chocolade ist mir als Stärkungsmittel gut bekommen, und wünsche neuerdings ein Quantität hiervon per Post. Niedert bei Luxemburg, 28. Februar 1869. E. Wolff, Rentner und Gutsbesitzer. Herrn Hoflieferanten § 0 h a n n 0 f fs Filiale in Köln, Comödienstr 26. Depot in Gießen bei Julius Wallach am Markt. (2820) Verkauf einer Brauerei und Wirth schäft. 2805) Die zur Concursmasse des Heinrich Rech in Gießen gehörigen Immobilien: 1) Flur 40 Nr. 161, 390 QlKlftr. Hofraithe, 2) „ 40 „ 162,5, 319 lDKlftr. Wiese bei der Stadtmühle, sollen, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, Montag den 19. April, Nachmittags 2 Uhr, auf dem hiesigen Rathhause einer nochma- gen öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden, da das eingelegte Gebot nicht genehmigt werden kann. Gießen, den 30. März 1869. Der Gläubiger-Ausschuß: Batst. Barth. Dr. Eckstein. Nadel-Stamm- und Stangenholz- Versteigerung. 2821) Montag den 19. und Dienstag den 20. April l. I., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in der Freiherrlich von Rabenauischen Oberförsterei Rabenau: 20000 Cubikfuß Lärchen- , Fichten- und Kiefern - Stammholz von 5’/2 bis 20 Zoll Durchmesser uUd bis 90 Fuß Länge, sowie 4000 Cubikfuß Lärchen-, Fichten- und Kiefern-Stangenholz von 2 bis 5 Zoll Durchmesser, an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist Montags im Di- strict Steinberg, auf der Chaussee von Odenhausen nach Rüddingshausen halb 9 Uhr Morgens, und Dienstags halb 9 Uhr Morgens im District Kahleberg, in der Nähe Dorfes Londorf. Sämmtliches Holz lagert zum Abfahren sehr bequem in der Nähe chaussirter Wege- Kesselbach, am 30. März 1869. Die Freiherrlich von Rabenauische Oberförsterei. Hoppe. Holzversteiqerunq. 2803) Dienstag den 6. April d. I-, Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Grüninger und Dorf-Giller Markwalde: Stecken Wellen Buchen-Scheidholz, Eichen- „ Buchen-Prügelholz, Eichen- „ Nadel- Buchen-Stockholz, Eichen- „ Radel- „ Buchen-Reisholz, Eichen- „ UV, ZV, 7 94 101 5Vt 72 V, I8V4 264 3625 7925 „ Radel- öffentlich meistbietend versteigert werden. Grüningen, den 31. März 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Grüningen. Leidich. 0 ❖ Js O OOOOOOOOOOOOOOOO o 0000-0 K ❖ ❖ ❖ ❖ g 0 z 3*<> ■ 0 0 ❖ 0 0 S <> s-t Uollflänbige Befreiung. 2819) Der Brust Syrup von Herrn G- A- W. Mayer in Breslau hat mir bei meinem starken Husten, der nicht vergehen wollte, ganz vortreffliche Dienste geleistet, so daß ich davon vollständig befreit wurde. Ramberscheid bei Montabaur, den 22. Februar 1868. Johann Kaiser. Obiges Hausmittel ist stets zu Fabrikpreisen ächt zu haben in Gießen bei Fr. Bieler, am Kreuz. 'n 000 0000000000000 0000000- <> Prämtirt in Paris 1867. 0 H ....... 2784) Der Unrerzeichnete empfiehlt die einsten Extraits in allen Blumengerüchen, Haarole, Pomade, Seifen in großer Auswahl, Brillantine zur Verschönerung des Bartes, sowie Eau Athenienne zur Reinigung der Kopfhaut, zu billigen Preisen- Th- Brummer, Friseur, am Kreuz. i Patent Futterschneid-Muschinen für zweierlei Schnittlängen für einen Viehstand von 20 ä 30 Stück geeignet ganz von Eisen zu fl. 55. — Probezeit 14 Tage, Garantie 3 Jahre. — Kleinere Sorte ä fl. 40. Rübenschneid - Maschinen mit eisernen Walzen fl. 23. Schrotmühlen ganz von Eisen zu fl. 48, 54, 75, 100. Moritz Weil Jan.. Frankfurt a. M-, Allerheiligengasse 76. Eisenbahnfahrt nach Frankfurt und zurück wird vergütet. 2823) Die Tapeten Handlung von H. Hoch statt er, Eck von Brand und Schloßgasse, bietet durch ihre Verbindungen mit den anerkannt ersten Fabriken stets die besten Producte derselben in reicher Auswahl vereinigt. 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(2767) | Das Neueste in Sonnenschirmen ist eingetroffen. H. Hochstätter Wittwe, Schloßgasse. 2838) Feinstes Haaröl aus rkinem Olivenöl bereitet empfiehlt _______________Emil Fischbach. 2750) Cemcnt, gußeiserne Abtrittsrohre und Kupferwasscr empfiehlt ___________________I. G. D. Bapst. 2806) Gute Est-Kartoffeln und eine Partie Hornspäne sind zu verkaufen bei Wittwe Sch affst ädt, wohnhaft bei Herrn Kirchendiener Knoll. H e «, etwa 100 Gentner, sind aus der Pfarrscheuer zu Reiskirchen zu verkaufen. (2751) GROSSE PREIS-ERMÄSSIGUNG. LIEBIGS FLEISCH ■ EXTRACT DER LIEBIG’S FLEISCH-EXTRACT COMPAGNIE, LONDON. Nur ächt wenn jeder Topf mit Unterschrift der Herren Baron J. von LIEBIG und Dr. M. von PETTENKOFER versehen. DETAIL PREISE EUER GANZ DEUTSCHLAND 1 engl. Pfd.-Topf i/2 engl. Pfd.-Topf i/4 engl. Pfd.-Topf % engl. Pfd.-Topf ä fl. 5.33. ä fl. 2.54. ä fl. 1.36 ä 54 Krz. Zu haben in allen Handlungen und Apotheken, in Giessen bei (2735) Eniiifl FiscliBiacli♦ Seltersweg. « wünscht durch Elias Meier. (2771) werde. Julius Landauer. pfiehlt 2847) Portland-Cement, frische Sen- Emil Pi stör. düng, bei -V Freiburger bei Thlr. auf 629784. Wilh. Klee 2762) Ein großes Familienlogis ist zu vermiethen bei Gebr. Wenzel. ArbeitertMungs-Verein. 8 (2837) Julius Wallach, in Gießen. I Der Vorstand. 4) Vortrag. Mainz, 7- Juli 1865. W. Ampt, Kaufmann. Depots bei Apoth. 1) 2) 3) Eduard Lind, Eondikor in Gießen. 2850) Montag den 5. April, Abends Uhr: >u "V- y. Geschäfts-Anzeige. 2764) Hiermit beehre ich mich, anzuzeiqen, daß ich mich dahier als Mühlenbauer etablirt habe, und empfehle ich mich in der Anlage von neuen Mühlen nach den bewährtesten Systemen, sowie in Reparaturen jeder Art, unter Garantie und billigster Ausführung. Dillenburg, den 20. März 1869. Peter Dahler, Mühlenbauer. theften Resultate lieferte. Herr Dr. med. Kirsch hier, der die Zwiebacke ebenfalls bei seinem Kinde anwandte, hat mir sehr befriedigende Mittheilung gemacht, war so freundlich, dieselben zu em- pfeblen und waren diese Empfehlungen stets mit dem besten Erfolge gekrönt. Generalversammlung im Locale des Herrn K. Heil. Tagesordnung: Berichterstattung des Vorstandes. Wahl eines Rechners für die Sparkasse. Ausflug. 2831) Eine Stube ist mit oder ohne Möbel zu vermiethen bei Ludw. Friebel, Sandgasse. 2748) Ein kleines Familienlogis ist zi vermiethen. Näheres bei der Exped. d. BI Sogleich zu vmnietben. 2738) Billige und schöne Wohnungen für drei bis vier junge Herren bei Gg. Schm eh l, am Brand, vis-ä-vis der Kaserne. 2754) Der untere Stock meines Hauses, bestehend in 6 Stuben, Küche, Keller, Holzstall re., ist anderweit $u vermiethen und den 1. Juli d. I. zu beziehen; auch kann ein Pferdestall abgegeben werden. PH. Zörb. Th. Brummer, Friseur, am Kreuz. Vermischte Anzeigen. 2851) Bei der Prämienziehung deS Lah- rer Hinkenden Boten fielen 100 Thlr. auf Nr. 337602, 60 Thlr. auf Nr. 86334, 50 Thlr. auf Nr. 378429, 40 Thlr. auf Nr. 49693, 30 Thlr. auf Nr. 612426 und 20 2800) Zwei möblirte Zimmer und ein kleines Stübchen sind sogleich zu vermiethen Neuenweg Lit. B. Nr. 194. 2739) Ein junger Mensch, welcher sich dem Schreinergeschäft widmen will, kann in die Lehre treten bei Adolf Hoß, Sandgasse. Bescheinige hiermit mit Vergnügen dem Herrn Friedrich Röhrig in Darmstadt, daß die von demselben fabricirten Kinderzwiebacke, die ich bei meinem Kinde sofort nach Geburt anwandte, da dasselbe keine Muttermilch genoß, die staunenswer- 2822) In unserem Hinterhause ist ein Familienlogis zu vermiethen und am 1. Juli beziehbar. Flick & Kröll. Ein Pferdeknecht, welcher gute Zeugnisse besitzt, kann alsbald in Dienst treten bei Müller Weimar, (2756) in Gießen. Laz. Sains* Colin in Hamburg, Bank- und Wechselgesch'äft. Für Kinder, welche die Muttermilch entbehren, sowie für Diejenigen, deren Verdauungs- Organe besonderer'Schonung bedürfen, gibt es nichts besseres, als Friedrich Röhrich's rühmlichst bekannter Arrowroot-Zwieback, erfunden und mit dem besten Erfolge angewandt von der berühmten Geburtshelferin und promovirten Doctorin, Frau Prof. Heidenreich, geb. v. Siebold. Dieser Zwieback ist stets vorräthig in Paqueten ä 10 fr. bei Zu haben in ganzen Flaschen ä 1 „ halben „ - — „ Viertel- „ ä — fl. 24 fr., „ 45 „ „ 24 „ § K V £ V A Q Ä H Gartenmöbel in Guß- u. Schmiedeisen, Eiserne Bettstellen, von 6 fl. an per Stück, Blumentische, Stühle mit Federsitz, Flaschenschränke (2846) bei Emil Pi stör. schon wieder das grosse ® ä Loos von 1189,000 und Jüngst g $ am 3. M&rz schon wieder ® >: den allergrössten Haupt- § 2 Gewinn ausbezahlt. Jede Bestellung auf @ meine Original-Staats- Loose kann man der Bequemlich-® $<<7 keit halber auch ohne Brief, § einfach auf eine Jetzt üb- ® liehe Postkarte, machen. Hl« Dor Fälschung wird gewarnt! Gegen Hals und Mit königl. kaiserl. Ministerial-Approbation Per Pati ii et oder14 2797) Eine Kleidermacherin wünscht in und außer dem Hause Beschäftigung. Zu erfragen bei Herrn Petri, Neuenweg 117. 2798) 40,000 Feld brand stein e werden gegen baare Zahlung zu kaufen ge- I Staats-Präniicn-Anleihe. | A 2745) Der Verkauf der Prämien- Obligationen ist von allen Regie- ® d rungen des In- und Auslandes gestattet. g sj Die Haupt-Gewinne betragen Francs A Ä 60,000,50,000,45,000,40,000,35,000,® » 32,000,30,000,25,000,20,000,18,000, g ä 16,000, 15,000, 6000, 5000, 4000,1 -- 3000, 2000, 1000, 350,000 a 250, 125, ® ‘A 75, 50, 30, 20 Francs. i? Die Verloosung geschieht unter Staats-g ’y Aufsicht. ® ® Beginn der Ziehung am 15. d. Hits. ® § Xur « Thlr. oder 1 Thlr. I V) kostet ein wirkliches Original- ® & Staats - IjOOS (nicht von den ver- botenen Promessen), und werden solche H K gegen franklrte Einsendung des ® # Betrages oder gegen Post- ® Vorschuss, selbst nach den ent- § ferntesten Gegenden von mir $ ® versandt. g Es werden nur Gewinne gezogen. & :>) Gewinngelder und amtliche ® $ Ziehungslisten sende meinen In- § teressenten nach Entscheidung prompt^ T und verschwiegen. ® v- Durch meine von besonde- | g rem Glück begünstigten f ® Loose habe meinen Interessenten be- reits allein In Deutschland g die allerhöchsten Haupt- @ gtreffer von 300,000, «85,000,® 189,500, 1518,500, 150,000, g ä 130,000 , mehrmals 135,000, g S mehrmals 100,000, kürzlich ® i Ausverkauf. Wegen Aufgabe meines Geschäfts und baldiger Nau- mung des Ladens werden sämmtliche Waaren unter den Einkaufspreisen abgegeben. Georg Emde King. — 2859) Eine Stube ist zu vermiethen Aster- weg Lit- E. Nr. 105. 2777) Bei Gg. Möhl auf dem Reich en - sand sind zwei große Familienlogis, jedes aus 3 ineinandergehenden Zimmern, Küche, Keller, Holzplatz, Mitgebrauch der Waschküche und des Bleichplatzes bestehend, zu vermiethen und am 1. Mai zu beziehen. 2807) Zwei gut möblirte Zimmer mit Cabinet, sowie ein Mansarden-Zimmer, sind zu vermiethen bei Wittwe Martin. 2755) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei H. G- Balser, Seltersweg. 2763) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich beziehbar Neuenweg Nr. 134.______________________________________ 2731) Zwei Zimmer nebst Cabinet, mit oder ohne Möbel, sind zu vermiethen 9^(11611: bäuen Lit. B. Nr. 79._____________________ 2732) Eine große geräumige Scheuer ist zu vermiethen bei P e t e r V o g t I. Wittwe. 2727) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Wernhard Brück, Flügelsgasse. 2791) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei G. Vogt, Kupferschmied. 2728) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei H. Rübsamen, Mäusburg. Z Bürger-Club. Samstag den 3- April, Abends 8 Uhr: Generulversammlunch Wohnungö-Beranderunq. 2793) Von jetzt an wohne ich Asterweg Lit. A. Nr. 105 neben Herrn Schmiedmeister Weidig, was ich meinen geehrten Kunden und Gönnern hiermit ergebenst anzeige. G- H. Ledermann, H errenkleidermacher. 2835) Ein tüchtiger Hausbursche wird gesucht von A. Zinßer, im Garten. 2830) Ein braves Laufmädchen oder Frau wird gegen guten Lohn sogleich zu miethen gesucht. Zu erfragen bei Dienstm. Müller in den Reuenbäuen. 0)ut erhaltene Möbel, als: ein zweithüriger Schrank, zum Hängen und Legen, ein Sopha, ein Kessel, ein großer Koffer u. s. w-, sind wegen Mangels an Raum billig abzugeben. Näheres im Hause des Metzgermeisters Herrn K- Vogt, Kirchenplatz Lit- A- Nr. 10. (2826) 2818) Meinen Garten am Rodtberg, 141 cnKlftr. haltend, bin ich willens zu verkaufen. H- Reit 1. 2816) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei Adam Reinig, vormals C- Sartorius, Seltersweg. 2786) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen Lit. A. Nr. 179. 2787) Einige möblirte freundliche Zimmer sind zu vermiethen bei Dr. Stein. 2788) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei Jacob Schäcker, Weißbinder (Neuenweg.) 2734) Der dritte Stock meines Hauses, sowie auch kleinere Wohnungen, sofort beziehbar, sind zu vermiethen bei E- Pitthan. 2796) Ein möblirtes Zimmer ist in der Neustadt Lit. D- Nr. 57 zu vermiethen. 2726) Ein freundlich möblirtes Zimmer mit Cabinet ist vom 1. April an zu vermiethen- Neue Anlage. Näheres bet der Exped- d. Bltts-____________________________ 2772) Ein Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei Julius Wallach. 2740) Ein möblirtes Zimmer, mit oder ohne Cabinet, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei H. Brauburger, Lackrrer. 2742) In der Restauration Bramm im zweiten Stock, ist ein möblirtes Zim- mer zu vermiethen.____ welche gesonnen sind, im Laufe des Frühjahrs und Sommers die Anfuhr von Holzkohlen aus dem Forste Burg-Gemünden zur Justushütte bei Gladenbach zu übernehmen, können sich daselbst melden. 2747) Einen kräftigen Hausburschen sucht _________________________Fritz Fürst. 2795) Ein braver Junge, der das Schuhmachergeschäft erlernen will, kann in die Lehre treten bei Heinr. Wißman n. 2794) Meinen geehrten Kunden die ergebene Anzeige, daß ich eine geübte Putzmacherin engagirt habe und für die Folge alle in das Putzmachergeschäft einschlagende Arbeiten auf das Gediegenste ausführen v I LrotcEwtt aA EP/ uffUJZ > STOLLWEICKyK 2843) Alle Sorten wollene und baumwollene Garne, besonders sehr schöne Ringelbaumwollc, ächtfarbig, empfehlen I. A- Busch Söhne. 2782) In keiner Haushaltung soll fehlen: Universal - Magen - Liqueur, genannt Victoria, von Franz von Metternich in Mainz. Das einfachste und sicherste Mittel gegen Magenleiden aller Art- 2845) Frischen Cabliau im Anschnitt empfehlen I- A- Busch Sohne. 2834) Schwarzwurzeln werden abgegeben im Zinßerffchen Garten. __ 2817) Kinder- und Puppen-Wagen billigst bei Louis Frohnhäuser. 2832)) Schön gefüllt blühende Wintermalvenpflanzen bei Gärtner Schaum. 2844) Salz- und Essiggurken bei I. A. B u s ch Söhne. 2812) Ein großer eichener Alleiderschrank ist wegen Mangels an Raum zu verkaufen Lit. C. Nr. 104 im oberen Stock. 2833) Lattigsalat bei Gärtner Schaum. Vermiethungen. 2814) An einen Gymnasial- oder Realschüler ist ein Zimmer zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2809) Ein gut möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei C. W- Dietz, _____________________ am Markt- 2854) Im Brühl'schen Hause am Canz- leiberg ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 2789) Zwei ineinandergehende freundliche Zimmer sind möblirt zu vermiethen bei I. H- Fuhr. OPR t£MENTI0NsASk18(,0/zj v2>honorable^^^^l^^^ „ .,, r.- lucrdi'srhc lOriist Vonbons^MM Das itss, •: kÄ'uuwarÄÄ'ä s/tsä., « A. Buch; in Eich bei H. C. Bingmann. __ _ 2799) Ein Kissenüberzug mit 3 Sacktüchern sind gefunden morden. Der Eigen- thümer kann dieselben in Empfang nehmen bei Briefträger Faubel. 2810) Ein junger Mensch, welcher das Schreinergeschäft erlernen will, kann auf Pfingsten in die Lehre treten bei I. Schneider, Schreiner, ______________________Asterweg. 2811) Ein guter Arbeiter kann dauernde Beschäftigung erhalten und ein braver Junge in die Lehre treten bei Philipp Mootz, Schuhmacher. 2839) Frisch gebrannten Kaffee empfiehlt Emil Fischbach, Seltersweg. 2729) Aecht indischen ReiS-Pouden, trocknen und nassen Parfüm in allen Blumengerüchen, Brillantine zur Conservirung der Barthaare, Wasch- und Badeschwämme, sowie alle sonstigen Toilette-Artikel empfielt die Parfümeriehandlung von Georg Petri, Neuenweg. 2770) 5 Jahrgänge der Gartenlaube, gut erhalten, sind billig zu verkaufen bei Wilh. Klee. 2842) Vier bis fünf Wagen guten Mistes verkauft Wilhelm Ockel, Tiefenweg. 2849) Gut gearbeitete Möbel, als: Bettladen, einthürige Kleiderschränke, tannene Kommoden mit 3 Schubladen, ovale nußbaumene Tische u. dergl. sind zu verkaufen bei Schreinermeister Zimmermann, Neuenbäuen B. 84. 2778) Gute Frühkartoffeln und eine Partie Erbsenstroh hat zu verkaufen Emil Noll. 2765) Kleider-, Haar-, Nagel-, Zahn- und Taschenbürsten, sowie Frisir-, Aufsteck-, Reif- und Taschenkämme, em- t c Sii en W । in Mli dlsgleichi Vrszieist 1" Ersitz-! T a> b) c) Mponi(>i 3) Wtttn Famil Zu Wrjuhrii , 4) Wit, G Geistliche, würdigen 5) •Wpffnj