’Wn, L 7 nIai 'tz Mm» n k" eS überall ^"Heiligung °Ett Rezi^ "den Gewinne }~ 30,000 12,000 - 00 - »mal '0 - «mal 3criiaupt keine geboten sind, 'miliche Pläne "Zahlung oder ehild, 'IkidemacherrK. schmackvolle m Herren-Gaffe- >eunachn, oni). Z-Mußk. nnlladt stoffen, Shaw!; — Moire antip in. 8 Uhi, ftd rträge» d« Crepe de cüa<- AusführungM ichloßgaffe- ■et MN 6 ' . fallt? für & itngtl), H- S-" milrubringen- S^or 118. fKOi^S: im und W, "erhLufiSkN^ PreiS vierteljährlich 36 kr. mit Bringerlohn. Durch dir Post bezogen vierteljährlich 49 kr. Oitßmcr Anzeiger. Erscheint wöchentlich dreimal : Dienstags, Donnerstags und SamstagS. — Expedition: Canzleiberg Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Kielen. Mx, 2d. Dienstag den 2. März ___________18(>». Amtlicde B e k « n n t m a ck u n g e n. Gießen, am 27. Februar 1869. Betreffend: Die Erhebung der Forststrafen bei Grobherzoglichem Rentamte Gießen vom I. Quartal 1869- Das G r o tz h c r r o g 1 i ch e Rentamt Gießen a n emnmiiicht Großhcrxoglichen Bürgermeistereien des Rentämlglicstrks Gießen. Wir ersuchen Sie, in Ihren Gemeinden alsbald durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß die Bezahlung der Forststrafen vom I Quartal 1869 bis zum 15. März 1. 3. zu geschehen hat, widrigenfalls Mahnung erfolgt. L t) n cf e r. 4698 Garten am untersten Rie- 613 2265 37 253 47 1650) Samstag den 6. März 1869, des Morgens 11 Uhr, 800 300 Die Versteigerung von Obstbäumchen aus der städtischen Baumschule. 104 167 Acker und Hofraithe unter der Hardt, mit Haus, Scheuer und Stallung, 220 3047 126 Nadelholz- „ 7 Eichen-Stangen 'Vs Flur Nr. Nadelholz „ Stecken Buchen-, Scheidholz, Stecken Buchen-, Flur Nr. ,0/46 10Ä6a ’/93 727 22 □Jtlftr. 511 Acker am Krofdorfer Weg, Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 1645) Künftigen Montag, den 8. d. Mts., Morgens 9 Uhr, sollen im District „Riedwald" am Hatten- rödcr Wald beim Kreuzenfeld anfangend, 13/469 13/490 ,3/9! 13/93 13/503 13/504 13/s41 13/542 Die 1613) In Sachen der Caroline Sack sollen Mittwoch den 3. März und die folgenden Tage, jedesmal Nachmittags 2 Uhr, folgende Gegenstände in der Wohnung der Emil Kreiling Wittwe auf dem Kreuz: Litzen, Reste Band, Sammetbesatz, Kin- derhaubcn, Kragen, Knöpfe, Manschetten, diverse Handschuhe u. s. w-, gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 24. Februar 1869. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. Flur Nr. 5/i44 26/244 28/67 29/lli 30/60 33/15 33/66 4ü/356 Gießen 1617) Auf Anstehen der Erben des Beigeordneten Joh. PH. Möhl dahier werden Donnerstag den 4. März l. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhause die in Nr. 25 d. Bltts. näher beschriebenen Gebäude und Grundstücke, letztere auf 6 Zielzahlungen, unter den weiter bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich versteigert. Gießen, den 26. Februar 1869. In Auftrag: Logt. Rod heim zu, stehender Lindenbaum boshaf-l des Morgens 11 Uhr, tcrweise umgehauen worden, den betreffen- werden auf dem Platze vor dem Ratyyaus den Staatsbehörden aber bis jetzt noch nicht folgende veredelte Obststämmchen an den gelungen, den Thäter zu ermitteln und zur, Meistbietenden öffentlich versteigert, als: Prügelholz, Stecken Buchen-, Eichen- und Kiefern- Stockholz, Wellen Buchen-Reisholz, „ Eichen- „ Holzversteisterunq. 1632) Im Lollarer Gemcindewalde, in verschiedenen Districten, kommen Freitag den 5. März, nachverzeichnete Holzsortimente zur Lerstei- 5875 „ Nadel- „ Der Anfang erfolgt Morgens 9 Uhr nut der Versteigerung des Bauholzes im Distr. Pfaffenstrauch, in der Nähe der Holzmuhle. Lollar, den 28. Februar 1869. Grobherzogliche Bürgermeisterei Lollar. Geißler. H92 Eichen- und Kiefern- Eichen- und Kiefern- • Acker das., an den Wiesen, 45,51 Acker untern; Leufersrö- 22,2 j der Berg. Grundstücke sind mit vielen Obst- 1466 589 87 577 nKlstr. 546) 541 Besondere Bekanntmachungen. Edictall adung. 1641) Forderungen und Ansprüche jeder Art an Ludwig Volk IX. zu Allendorf a. d. Lahn, über welchen der Concurspro- zeß erkannt worden ist, sind nebst etwaigen Vorzugsrechten im Termin Mittwoch den 28. April l. I., Morgens 9 Uhr, bei Meldung stillschweigenden Ausschlusses von der Masse dahier anzuzeigen und zu begründen. r . Im Termin soll die Gute versucht und geeigneten Falls ein Massecurator und Gläubigerausschuß bestellt werden, und wird von den nicht persönlich erschienenen oder durch gehörig Bevollmächtigte vertretenen Gläubigern in diesen und allen andern Beziehungen stillschweigender Beitritt zu den Beschlüssen der Mehrheit unterstellt. Gießen, den 23. Februar 1869. Grobherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Becker, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. „ „ Eichen- und Tannen- Prügelholz, Stecken Buchen-, Eichen- und Tannen ’/s 7/sa 7/5 . 7M 7 lb6a ,0/37a6i§44 ’Vi n/ia Berstcigerungcu. 1612) Dienstag den 9. März, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Nathhause die Hofraithe, zum Nachlasse des Ludwig Eimer gehörend , als: Flur Nr. DJtlftr. i/255 8 Hofraithe iu der Lowen- gasse, gibt 9 fr-, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 24. Februar 1869. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. ____ Acker am Ohlenberg, „ am Atzelbuschweg, „ im Altenfeld, „ daselbst, ~ versteigert werden: ’ ' Stecken Buchen-Scheidholz. bäumen bepflanzt. Gießen, den 27. Februar 1869. Vermöge Auftrags: Ebel. Stockholz, 28150 Wellen Buchen-, Eichen- und Tannen- Reisholz, 68 geringe Stämme Eichen-Bau- und Wagnerholz, 119 geringe Stämme Kiefern- und Fich- ten-Bauholz, 6 Stecken Buchcn-Werkscheidholz, 558 Stück Fichten-Wagnerstangen. Lich, am 1. Mürz 1869. Fürstliche Oberförstern Lich. Eigen brodt. $ 17 Eichen-Stämme mit 859 Cubikfuß, 44 „ auf den Sand. , am 1. März 1869. Der Rechner: Wittich. Verfügung. Betreffend den Concurs über das Vermögen des Ackermanns Conrad Ruth II. zu Bellnhausen. 1636) Zum Termin den 1. April d. I-, von Vormittags 9 Uhr an, haben die Gläubiger des nach dem Ergebnisse der Untersuchung dessen Schuldenzustands insolventen Ackermanns Conrad Ruth II. zu Bellnhausen ihre Forderungen, wo möglich mit Vorzeigung der etwaigen Beweisurkunden, summarisch anzugeben, den Güteversuch unter einander und mit dem Gemeinschuldner zu erwarten, und sich wegen Beibehaltung des vom Gerichte vorläufig zum Curator bestellien Landwirths Heinrich Kapp zu Bellnhausen zu erklären oder zu einer anderweiten Wahl zu schreiten. Den nicht erscheinenden Gläubigern wird angedroht, daß sie einem Beschlüsse der Mehrheit der Erscheinenden als beitretend werden angesehen werden. Fronhausen, am 24. Februar 1869. Königliches Ortsgericht, gez. Dieterich. Beglaubigt: Homberg. gelpsad, 243 Wiese am Entenpfuhl, 581 Acker daselbst, links des Gleiberger Wegs, 3181 Acker und Wiese daselbst, 159 i rechts des Wegs, 311 Wiese daselbst, 386 Acker, die krummen Aecker, links des Gleibcrgcr Wegs, 450 Acker daselbst, \ 1392 Acker unter der Hardt, 1065.Acker, Wald und Stein- 4099 k druck auf der Hardt, rechts 154 t des Gleiberger Wegs 1561 (Gemarkung Gleiberg); Ruthen. 48,7 . 48 1 i ^rfer im Leufertsrod, 51'11 1638) Mittwoch den 10. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause nachstehend verzeichnete, den Ober-Appell.-Ger.-Rath Dr. Knorr'schen Erben zu Darmstadt und dem Großh. Hofger.-Rath Dr. Kraft dahier gemeinschaftlich zustehenden Grundstücke, thei- lungshalber, versteigert werden: werden, als: 913/4 Stecken Nadel-Prügelholz, 64-/4 „ „ Stockholz, 4698 Wellen „ Reisholz, 3 Eichen-Stämme mit 30 Cubikfuß, Nadel- „ „ 4659 „ Kiefern und Fichtcn-Stangcn nut 4333 Cubikfuß. Die Zusammenkunft ist aus dem Trieb- Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. August d. I. gestattet- Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu Verantwortung zu ziehen. Auf Veranlassung des Gerichts bringen wir diesen Frevel zur Kenntniß des Publikums und verbinden damit das Ersuchen an dasselbe, zur Entdeckung dieser boshaften und gemeinschädlichen Handlung in der Weise nutzuwirken, daß es Jndicicn, die ihm zur Kenntniß kommen, der unterzeichneten Behörde mittheilt- ~ Zugleich machen wir die Stadtbewohner darauf aufmerksam, daß nach einer bestehenden Verordnung der Schaden, welcher dem Staat durch jenen Frevel erwachsen ist, auf die Köpfe auSgeschlaaen wird, und daß der Stadtvorstand eine Belohnung von mindestens 10 fl. Demjenigen gewährt, welcher solche Jndi eien namhaft macht, auf welche hin die Bestrafung des Thäters ermöglicht wird. ___ Gießen, am 27. Februar 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Greßen. I. V- d- B-: Felsing, lr. Beigeordneter- F ü r A e r z t e. 1624) Die Stelle eines Gemeinde-Arztes für Ober- und Rieder-Mörlen wird demnächst erledigt, und wollen beide Gemeinden wieder gemeinschaftlich einen Arzt an- nchmen, welcher außer den Gebühren eine fixe Besoldung von 525 fl. erhalten soll. Wir bemerken, daß einem Arzte von hier aus noch vielfache Gelegenheit geboten ist, in mehreren angrenzenden Ortschaften eine lohnende Praxis auszuüben. Bewerber um diese Stelle wollen ihre Anmeldungen binnen vier Wochen dahier einreichen. Ober-Mörlen, am 12. Februar 1869. Großherzogliche Bürgermeisterer Ober-Mörlen. Jeckel. lassen. Gießen, den 1- März 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B.: Felsing, lr. Beigeordneter. 1635) Dienstag den 9. März l. I-, Vormittags 10 Uhr, sollen im hiesigen Bürgerhospital die nachstehenden Grundstücke auf 9 Jahre verpachtet werden: Die Vergebung der Zinsen aus den von Krug'schrn Stiftungen. 1651) Die diesjährigen Zinsen aus den obigen Stiftungen lomnun in der Kürze zur Vertheilung und haben sich Bewerber um solche innerhalb 14 Tagen bei der unterzeichneten Stelle zu melden. Gießen, den 1. März 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen- I. V- d. B-: Felsing, lr Beigeordneter. Die boshafie Beichadigung eines Baumes an der Staatsstraße von Gießen nach Heuctu lheim bete. 1647) Am Abend des 20. December v- I- ist ein, an der Straße von Gießen nach 1) 80 Aepfelstämmchen, 2) 80 Birnstämmcheu und 3) 20 Kirschenstämmchen. Die Bürgermeistereien des Umkreises werden um Bekanntmachung dieser Versteigerung ersucht- Gießen, den 1- März 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Felsing, lr Beigeordneter- Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 1648) Montag den 8. März b- I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Districten Philosophenwald und Zollstockswäldchen, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert Tafel-Bier, pr. Flasche 9 fr. in Vierteilt. Leere Flaschen 20 tung von 4, 3 und 2 fr. zurückge- (1631) nommen. Holzversteigening. (1653) Wilhelmine Fuhr. 330 280 900 bezogen werden. S- Flörsheim. miethen im Cafe Ebel. in Stangen, bei (1634) GROSSE PREIS-ERMÄSSIGUNG 24 27 2000 70 Ernst Hermes, Mänsbnrg. Niederlage m Gießen bei (1637) Julius Wallach, am Markt. Gestickte Stulpen & Kragen von 2V fr- an bis ZU den feinsten empfiehlt in reicher Auswahl holz - Stämme von 6 bis 20 Zoll Durchmesser und 20 bis 70 Fuß Länge, Eichen- und Buchen-Wagner-Stangen von 3 bis 5 Zoll Durchmesser und 15 bis 30 Fuß Länge, Fichten-Stangen von 2 bis 5 Zoll Durchmesser u. 20 bis 60 Fuß Länge; Malzextract- Gesundheitsbier. Heil - und Stärkungsmittel, lieblich schmeckend und erfrischend. „ „ Stockholz, Wellen „ Reisholz, Eichen-Stämme von 13 bis 24 Zoll Durchmesser und 20 bis 50 Fuß Länge, Stecken Nadcl-Prügelholz, Feilgebotenes. 1626) Spalierlatten in bekannter guter Qualität, pr. 1200 Fuß 3 fl., bei Abnahme von größeren Quantitäten billiger, empfiehlt S- Katzenstein, Holzhandlung. Brust-Malz-Bonbons, schnell lösendes Mittel bei Husten und Verschleimung, ohne Nachtheil für den Appetit, von angenehmem bittersüssem Geschmack. Malz- Gesundheits - Chocolade, vorzügliches Heilnahrungsmittel, bester Ersatz des aufregenden Kaffee’s, äusserst wohlschmeckend. Jede Bestellung auf meine Original-Staats- k- Loose kann man der Bequemlich-® JK*“ keit halber auch oline Brief, 2 einfach auf eine Jetzt üb- y Garbenteich, am 27. Februar 1869. Grobherzogliche Bürgermeisterei Garbenteich. Schwarz. 1516) 5 Jahrgänge der Gartenlaube, gut-erhalten, sind billig zu verkaufen bei Wilh. Klee. H 7 „ „ 6 „ E- Pausch, am Asterweg. Export- Licher empfiehlt (1619) liehe Postkarte, machen. Laz. Sams. Cohn in Hamburg, Bank- und Wechselgeschäft. 1618) Ein Garten hinter den alten Eichen ist auf mehrere Jahre zu verpachten. 8 A S 8 b) A 9 9 3 Malz- Chocoladen-Pulver für Säuglinge und Kinder als Ersatz der Muttermilch. „ „ Stockholz, Wellen „ Reisholz, Nadel-Stämme von 6 bis 12 Zoll Durchmesser und 20 bis 50 Fuß Länge, Nadel - Stangen von 4 bis 5 Zoll Durchmesser u. 20 bis 25 Fuß Länge. Die Zusammenkunft ist im Nothläufchen, woselbst der Anfang mit dem Stammholz gemacht wird. 950 30 Beseitiguua -er Engbrüstigkeit. Herrn Hoflieferanten Johann Hoff in Berlin, Neue Wilhclmsstraße 1. „Nicht nut Unrecht ist Ihr Malz-Extract so gerühmt. Ich leide seit Jahren an einem wahrscheinlich durch vernachlässigten Schnupfen oder auch Hämorrhoiden herbeigeführten Husten, und in Folge dessen an beängstigender Engbrüstigkeit, besonders des Nachts. Gleich nach Beginn des Genusses fand ich Erleichterung. Jetzt, acht Tage später, ist die Beängstigung fast verschwunden, der Husten sehr vermindert und meine Kräfte sind merklich gestärkt." Wilde, Königlicher Landschafts-Rendant in Stargard. — Berlin, 15. November 1868. „Ihre Malz- Gesundheits-Chocoladc ist mir vom Arzte empfohlen und bekommt mir außerordentlich gut; ich muß solche für immer trinken." A. Franke, Leipziacrstr. 60. — V£-ecl?!^,r9^m Bodensee, 19. December 1868. „Ich ersuche, mir umgehend 2 Pfund Ihrer Malz-Chocolade zu schicken." Fräulein Dorothea Haßcn- pftug. — Zapel bei Schwerin, 22. December 1868. „E. W. ersuche ich um recht baldige Zusendung von 2 Pfund Chocolade rc." v. Bülow, Oberjäger- meister, Excellenz. Johann Hoff's Filiale, Köln, Komödienstr. 26. SS" Das allein ächte Hoff'sche Malz - Extract - Gesundbeitsbier wie die Malz-Gesundheits-Chocolade und Malzextract-Bonbons sind nur in der Dampf-Brauerei Neue Wilhelmsstraße 1, sowie in den mit Affichen versehenen Niederlagen zu haben. Auf den Affichen und den Etiquettes steht der Namenszug Johann Hoff. Universal - Magen - Liqueur, genannt Victoria, von Franz von Metternich in Mainz, empfiehlt 1607) Ein Familicnlogis, enthaltend 4 Zimmer, Küche, Stallung rc. ist zu ver- miethen. Koch, am Nahrungsberg. Holzversteigeninq. 1633) Freitag den 5. März, von Morgens 9 Uhr an, soll im Garbenteicher Gemeindewalde und Markwald nachverzeichnetes Holz zur Versteigerung kommen: 1616) Im Licher Stadtwalde, in verschiedenen Distrikten, kommen Mittivoch den 3., Donnerstag den 4. und Freitag den 5. März nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung, und zwar Mittwoch oen 3. März: Eichen-, Birken-, Fichten- und Weich- ” — „ 45 „ * u 24 „ Eduard Lind, Conditor in Gießen, werden gegen Vergüt ganzen Flaschen ä 1 fl. 24 fr., halben Donnerstag den 4. und Freitag den 5- März: 800 Stecken Eichen-, Buchen-, Nadel- und Weichholz-Scheid- und Prügelholz, 300 Stecken Eichen-, Buchen-, Nadel- und Weichholz-Stockholz, 13000 desgl. Wellen. Der jedesmalige Anfang ist am Hatten- röder Vicinalweg, Morgens 8 Uhr. Lich, den 24. Februar 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Helm- 1608) Frühjahrs - Paletots, Regenmäntel, neueste Favons, in großer' Auswahl, empfiehlt Moritz Heichelheim, ________________________________ Selteisweg C 185. Baumwachs, flüssig, in und ^-Pfund-Dosen, LI ElUG'S FLEISCH. EXTRACT DER LIEBIG’S FLEISCH-EXTRACT COMPAGNIE, LONDON. Nur ächt wenn jeder Topf mit Unterschrift der Herren Baron J. von LIEBIG und Dr. M. von PETTENKOFER versehen. DETAIL PREISE FUER GANZ DEUTSCHLAND 1 ongl. Pfd.-Topf i/r engl. Pfd.-Topf i/4 engl. Pfd.-Topf 1'8 engl. Pfd.-Topf » fl- 5 33. ä fl. 2.54. ä fl. 1.36 h 54 Krz. Zu haben in allen Handlungen und Apotheken, in Giessen bei 0610)_______________________Kmil Fischbach. Seltersweg. 1574) Papierkragen, Manschetten und Chemisetten für Damen und Herren empfiehlt L. K a t t r e i n , Sonnenstraße. F'rcibBirger I, l Staats-Prämien-Anleihe. | ft 1640) Der Verkauf der Prämien- ® Obligationen ist von allen Regie- ® y rungen des In- und Auslandes gestattet. 8 5$ Die Hau pt-Gewinne betragen Francs 160,000,50,000,45,000,40,000,35,000,« ® 32,000,30,000,25,000,20,000,18,000, ® L 16,000, 15,000. 6000, 5000, 4000, Z « 3000, 2000, 1000, 350,000 ä 250, 125, Z 75, 50, 30, 20 Francs. Cj Die Verloosung geschieht unter Staats- 2 ® Aufsicht. $$ Beginn der Ziehung am 15. llnrz. | Will- « Thaler I y kostet ein wirkliches Original- 5$ staats - Eoos (nicht von den ver- 8 botenen Promessen), und werden solche ./> gegen frankirte Einsendung des« Betrages oder gegen Post- ® Vorschuss, selbst nach den ent- 8 ferntesten Gegenden von mir I y versandt. ® y Es werden nur Gewinne $ »gezogen. g :'5> Gew inngelder und amtliche W £ Ziehungslisten sende meinen In- ® 8 teressenten nach Entscheidung prompt^ £ und verschwiegen. « Durch meine von besonde- •? rem Glück begünstigten J & Loose habe meinen Interessenten be- ® reits allein in Deutschland « die allerhöchsten Haupt- § XtreflTer von 300,000, ««5,000,8 § 187,500, 15«,500, 150,000, 130,000 , mehrmals 135,000, 3 mehrmals 100,000 , kürzlich y, schon wieder das grosse fi •> Loos von 137,000 und am 3 Jüngsten Weilt nacht schon Z •3 wieder den allergrössten bt Haupt-Gewinn ausbezahlt. ® 6 Stecken Eichen-Scheidholz, 24 " " Pr'ügelholz, Bermiethn nge u 1657) In Lit. D- Nr. 201 ist ein freundliches Familienlogis, bestehend ans Küche, Keller, Holzstall, nebst allen Bequemlichkeiten, zu vermiethen und am 31. März zu beziehen.___________________________________________ 1605) Im Brühl'schen Hause (Canzlei- berg) ist eine Stube nebst Cabinet, mit oder ohne Möbel, zu vermiethen. 1655) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich beziehbar in Lit. B- Nr- 90, Neuenbäuen._____________________ 1603) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen und kann Anfangs April 1602) Ein Dienstmädchen mit sehr guten Zeugnissen wird zum bevorstehenden Quartal gesucht. Wo? sagt die Erped. d. Bltts.______________ 1643) Ein Haus, noch gut im Stande, im Preise von 3000 bis 4000 fl., wird zu kaufen gesucht durch Elias Meier. 1621) In eine Restauration wird ein braves Mädchen zu baldigem Eintritt gesucht. Näheres bei der Exped. d- Bltts. § Jeden Vmidmurm entfernt binnen 2 bis 4 Stunden vollständig , schmerz- und gefahrlos; ebenso sicher beseitigt auch Bleichsucht und Flechten und zwar brieflich Voigt, Arzt zu Croppe nstadt (Preußen). 1642) Ein Garten, in der Nähe des Zinßcr'schen Gartens, womöglich mit einem Häuschen versehen, wird zu kaufen oder zu miethen gesucht durch Elias Meier. 1625) Verkauf von Großh Hess. Stempelpapier für Anwälte, Geistliche, Bürgermeister, Ortsgerichtsvorsteher, Vormünderichen ist auf mehrere Jahre zu verpack u. s. w- bei A. Balser. jZu erfragen Astermcg Lit. A. Nr. 127. 1652) Ein Garten am Seltersberg, dem Kinde des verstorbenen Ludwig Eimer gehörend, ist im Ganzen oder getheilt auf mehrere Jahre zu verpachten. Näheres bei Georg Plank. 1615) Die früher Spieß'sche, dann Völck n cr'sche Liegenschaft, auf dem Seltersberg, in der Nähe der H e ß'schen Brauerei, ist sofort zu verpachten, eventuell auch zu verkaufen. Näheres Asterweg Lit. A- Nr- 104 im 3. Stock. Vermischte Anzeigen. 1 Stroh-Hüte werden zum Waschen, Färben und Fa?on- niren angenommen und schnell besorgt bei Wilhelmine Fuhr. 1661) Am 18. Februar ist in der Kirche oder vor derselben ein Armband verloren worden. Der ehrliche Finder wird gebeten, dasselbe abzugeben Schloßgasse 254. 1600) Eine Stube mit Cabinet wünscht man an eine einzelne Dame zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d Bltts. 1629) Im B ecker'scheu Nebenhause auf der Neuen Anlage sind 2 Familienwohnun- gen nebst Mitgebrauch des Bleichplatzes und der Waschküche, im April beziehbar, zu ver- mielhen._____________________________________ 1656) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- iniethen bei H. G. Balfer, _________________________Seltersweg. 1609) Ein freundliches Familienlogis ist zu vermiethen und kann den 1. März bezogen werden Neuenweg Lit. B- Nr. 134. 1614) In der Nähe der Caserne und der Aula ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen und das Nähere bei der Wittwe Actuar Euler (Nr. 207) zu erfahren.______________________________________ 1606) Eine möblirtc Stube ist zu ver- 1646) Eine Partie Kartoffeln ist zu verkaufen bei H. Becker, Neue Anlage. 1654) Eine dauerhafte Nähmaschine, in gutem Zustande, ist billig zu verkaufen bei A. Schultheis j»n., Seltersweg Lit. C. Nr. 10. 1628) Euer Wohlgeboren ersuche ich hiermit ergcbenst, mir für Patienten wiederholt 7 Töpfchen Ihrer höchst vorzüglichen Bruchsajbe zu senden, und zwar von der schwächern Sorrc 2 Töpfe, von der stärkcrn 5 Töpfe. Die bis jetzt von Ihnen erhaltenen Portionen haben den nie geahnten günstigen Erfolg gehabt, und ist mithin durch Sie der leidenden Menschheit ein Mittel geworden, welches nicht nur allen Theorien spottet, sondern auch die bruchkranken Mitmenschen Ihnen mit nicht zu beschreibenden Worten dankend segnend verpflichtet sind. Steudnitz-Siegendorf, Kreis Hay- nau, Preußisch-Schlesien, 31. Juli 1867. Dr. Kraudt. Diese durchaus unschädlich wirkende W r u ch s a t b c von Gottlieb Sturzenegger in Herisau (Schweiz) ist in Töpfen zu 3 fl. nebst Gebrauchsanweisung und Zeugnissen ächt zu beziehen sowohl durch den Erfinder selbst, als durch Hrn. I. B. Lindt, Apotheker, Schnurgasse 58, in Frank- furt a. M._____________________ § Chemisetten 1578) Ein Haufen guten Pferdc-Mistes ist zu verkaufen bei Gebr. Leng. 1553) Eine größere Partie Dickwurzcln ist zu verkaufen bei Theodor Wortmann. Verpachtung eines Sleinbruchs. 1649) Montag den 8. März 1869, des Nachmittags 1 Uhr, läßt der Unterzeichnete den seinem Sohne Karl Port gehörigen Steinbruch in den Mauern, an der Staatsstraße von Steinbach nach Gießen gelegen, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, meistbietend versteigern. Steinbach, am 1. März 1869. _________________Johannes P o r t. 1639) Donnerstag den 4. März, Morgens 9 Uhr anfangend, werden in der Wohnung des Unterzeichneten : ein leichter Wagen, Schränke, Tische, Stühle, Betten und Weißzeug, Messing, Zinn, sowie sonstige Hausgeräthschaften, öffentlich versteigert. Heuchelheim, den 24. Februar 1869. Abraha m Stein. Benachrichtigung. 1622) Die Theilnahme zur Gründung eines Verschönerungsvereins in hiesiger Stadt ist bis jetzt eine so erfreuliche gewesen, daß derselbe nunmehr als gesichert betrachtet werden kann, nnd erlaubt man sich deßhalb, alle Mitglieder zu einer Generalversammlung auf Mittwoch den 3. Marz, Nachmittags a Uhr, in den Nathhaussaal ergebenst einzuladen, um einen Vorstand zu wählen, und demselben zugleich den weiteren Fortgang in die Hände zu geben. Gießen, den 27. Februar 1869. Die Eröffnung einer Phntmniiphie-AnM für künstlerische, wissenschaftliche und industrielle Zwecke, Schoor 118, (links neben Herrn Gärtner Deines) beehren sich, eraebenst bekannt zu machen nnd dieselbe unter höflicher Bezugnahme aus die circulirenden Programme einer häufigen Benutzung zu empfehlen. (1623) H. Perger 86 C o ni p. 1 Forderungs-Angelegenheiten für Frankfurt a. Main und Rmgegend werden unter Garantie strengster Discretion rasch und sicher erledigt. Füe^ solche Fälle, in welchen sich die betreffenden Schuldner zu keinerlei Ratenzahlung oder L-icherstellung der Ausstandssumme verpflichten, wird keine Provision berechnet. Frankfurt a. Main, Jean #if d) er. Wedelgasse Nr. 2 * Central-Stelle. L'L I Hauptpreis | Ziehung ZZ 1Mk. I I ans 141. k. M | 1611) Nachdem das Spielen, aller Anlehensloose gesetzlich überall s, s gestattet ist, beehrt sich unterzeichnetes Handlungshaus zur Betheiligung Ü H der schon - 2 stattsindenden grasten Gewinnziehuug der neuesten von allerhöchster Regie- 2 rung ausgegebenen am 14. d. Mts. Staatslaosc höflichst emzuladen. Ä sä ^edes gezogene Loos must unbedingt einen der entfallenden Gewinne von Mk. 230,000 - 130,000 - 100,000 - 30,000 - 30,000 23,000 — 2mal 20,000 — 2mal 15,000 2mal 12,000 S 11,000 — 3mal 10,000 — 2mal 8,000 — 3mal 0,000 — 3nral ££<^5,000 - 4,000 - 14mal 3,000 — 105mal 2,000 Onial s 1,500 156mal 1000 ?c. erlangen und dürfte überhaupt keine ;z Staatslotterie gleiche Vortheile bieten als hier dem Cinlegcr geboten sind. Diese Original-Staats-Loosc ä fl. 3‘/2 = 2 Thalcr t nicht bei H^rr und Untertban. Heil dem Graf Hadn!" Mannheim, 24. Febr. Das „Monnh. Journ." enthielt vor Kuizem eine Aufforderung an die freisinnigen Katholiken Mannheims, den Anlaß (die Ex- communicalionsangelegenbeit) zu benüzt n und einen Verein zu bilden, welcher ter katholifchen Laienschaft ihren rechtmäß gen Einfluß auf die kirchlichen Dinge zurückzugrwinnen bestrebt fei. Wie ter „Warle" geschrieben wird, ist nun ein solcher V.rein wirklich ins Leben getreten. Wien, 25. Febr. Die zweifellose Abneigung des Miniiteriums Taaffe-Giskra gegen eine gründliche Parlamenlsrefvrm vermehrt tie Unzufriedenheit, welche in den mittleren und niederen Schichten der Bevölkerung durch Die Steuerprojecte ter Regierung hervorgerufen wurde. Der Steuerdruck ist in Oesterreich bereits härter als in Preußen, und anstatt durch die Einziehung der Kirchengüter eine Erleichterung für die Uebergangsperiode zu schaffen, denkt das sogenannte Bürgerministerium an weiter nichts, als an die Verstärkung ter fiscalischen Steuerschraube, um die zur Deckung des permanenten DeficitS erfor- terlichen Millionen aus dem Volke herauSzupreffen. Zu Dem gegenwärtigen AbgcorDnetenhause, welches im Mai 1867 mit Dem Versprechen einer Erleichte- rung ter Lasten begann unD Der Regierung schon im vorigen Jahre eine Steuererhöhung nach ter antern bewilligte, hat das Volk nicht das geringste Vertrauen mehr. Deßhalb findet das Beispiel des Wiener Gemeinderaths, ter eine Erneuerung tes Abgeordnetenhauses durch unmittelbare Wahlen aus dem Volke und tie Vertagung der Berathung über die Stkuergesetzentwürse bis nach der Durchführung der Parlamentsreform verlangt, in vielen Städten Nachfolge und die bezüglichen Petitionen an den Reichs- ratb mehren sich von Tag zu Tag. Paris, 26. Febr. Wie man in den Kammern erzählt, hat Der Abgeordnete Picard privatim schon Mittheilung von Dem neuen Vertrage erhalten, durch welchen sich Die Statt Paris wieder für vierzig Millionen engagirt. Es hantelt sich um tie Arbeiten der Entrepotö von Berry und ter von Den Herren Haußmann unD MorainvillierS gezeichnete Vertrag ist vom 15. Febr. tatirt, allerdings noch nicht vom Kaiser genehmigt. Der Concessionär hat wieder als Caution Die ganzen vierzig Millionen, welche auf Die Arbeiten auSgegeben werden sollen, bei Der Statt zu hinterlegen und in kurzer Frist eine Anzahlung von fünfzehn Millionen zu leisten. Lissabon, 19. Febr. Man schreibt der „Corr. Havas": „Die spanischen Ereignisse, oter vielmehr die Ungiwißheit, in welcher man hier über Die Regie- rungssorm schwebt, welche Spanien aDoptiren wird, beunruhigen Die Portugiesen, welche immer für ihre Unabhängigkeit fürchten, außerordentlich, Da man in Spanien nicht aufhört, von Der iberischen Frage zu sprechen, von Der namentlich Die unteren Classen Durchaus nichts toifftn wollen. Allg mein wird versichert, Daß Der König Don Fernando Die Krone nicht annehmen wird, falls sie ihm vom spanischen Volke angebvten werden sollte. Das Eabinet befindet sich einer starken Opposition im Lande gegenüber. Es beschädigt sich augenblicklich mit einem neuen Wahlgesetz mit muen Wahlbezirken. Auf diese Weise glaubt es seiner Politik durchaus günstige Wahlen zu erzielen. Die progressistische Partei hat gegen daö Wahlgesrtz protestiit; außerdem herrscht in einigen Corps Der Armee Unzufriedenheit gegen Die Regierung, so Daß letztere einen AufstanD befürchtet. Der Herzog von Montpensier ist hier sehr populär; er zeigt sich überall, in den Theatern, bei Den Straßen- Prozessionen, auf Den Privatbällen und er spendet Den Armen viel Almosen. Athen, 26. Febr. Ein vom Marineminister erlassenes Cireular meldet Die Wi Derausnahme Der Diplomatischen Beziehungen zwischen Griechenland und Der Türkei und Die Zulassung Der griechischen Schiffe in Den türkischen- Häfen, sowie Die Abreise Der bei- Derjenigen Gesandten auf ihre resp. Posten als nahe bevorstehenD. Vermischtes. Darmstadt, 27. gebr. Das heute erschienene Regie- rungsbiari Dir. 6 enthält: I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums d S Innern, den Nachtrag der Statut, n der Hessischen Ludwigs senbahn. Gesellschaft «hier dessen AllerhöchUe Genehmigung) belr. 11. Bekanntmachung Gioßherzoglichen Ministeriums des Innern, die Benennung der in ten Provinzen Nheinhessen und Starkenburg zu eibauenden Eisenbahnen beir. Des GroßherzogS Königliche Hoheit haben zu bessimmen geruht, daß die durch die Allerhöchsten Verufgungen vom 20. Februar und 4. April v. J. in den Provinzen Rbein- heffen ui b Starkenburg concessionirten Bahnstrecken folgende offierelle Benennungen erhalten sollen: 1) Balm von Darmstadt nach Hofheim resp. Worin«: Riedbahn; 2) Bahn v.n Mainz über Alzey an die LandeSgrrnze in der Richlung nach Kirchheimbolanden: Rhein-Donners- b e r g - B a h n ; 3) Bahn von Bingen über Alzey an die LandeSgrenze bei Monsheim in der Richtung nach Giunstavt: R Hein- Ha a r d't - B a h n ; 4) Bahn von WormS an die LandeSgrenze bei Monsheim in der Richtung nach Marnheim: Pfrimmthal-Bahn; 5) Bahn von Worms nach Beneheim: Rhein-Bergstraße-Bahn; 6) Bahn von Darmstadt über Reinheim und Höchst bis Erbach mit einer Abzweigung über Groß-Umstadt bis Babenhausen : Odenwald-Bahn. Dieses wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. 111. Uebersichl der im Jahr 1865 durch tue Großkerzogliche Gendarme»ie geschehenen Arrestationen imd Denunciationen. Im Ganzen find 5132 Arrestationen und 15753 Denunciationen erfolgt. IV. Nachweisung der in der Großherzoglichen Münz« zu Darmstadt seit dem Abschluß der Münz-Eonvention vom 25. August 1837 bis zum Schluffe dcS Jahre» 1868 stattgehabtea Großherzoglich Hessischen AuSmünzungen. V. Bekanntmachung Großherzoglicher Eommission für Post- Angelegenheiten, den Personengeldtarif auf dem Postcourse zwischen Hanau und Heldenbergen betr. VI. Bekanntmachung Großherzoglichen KreiSamtS Ben», heim, die Erhebung einer Umlage zur Bestreitung der Bedürf« mffe des israelitischen FriedhofsverbandS zu Alsbach für 1869 biö 1871 betreffend. VII. Uebersicht der für das Jahr 1869 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Eommunalbedurfniffen in den Gemeinden dcS Kreise» Grün berg. VIII. Uebersicht der für daS Jahr 1869 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Evmmunalbedürfnisse in den Gemeingen des Kreiseß Bingen. IX Uebersicht der für das Jahr 1869 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Eommunalbedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Wimpfen. X. Bekanntmachung de« Großherzoglichen KreiSamtS Lauterbach, die Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse für die israelitische Religionsgemeinde Crainfeld, Kreises Lauterbach, für 1869 bctr. XI. Uebersicht der für daS Jahr 1869 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen ReligionS- gemeiuden des Kreises Groß-Gera». XII. Uebersicht der für daS Jahr 1869 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Reli- givnSgemeinden de« Kreises 91 e u ft a b t. XIII. Namensveränderung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 6. Febr. dem Friedrich Ernest aus Mainz zu gestatten, statt seine« bisherigen Familiennamens Ernest in Zukunft den Familiennamen Otto zu führen. XIV. Dienstentlassungen. Seine Königliche Hoheit der Grvßherzog-haben allergnädigst geruht: am 30. Jan. den Unteradjutanten Göttmann, Oeconom bei dem Haupt-Hospi- lal zu Darmstadt, zum Hofgerichts-Kanzlisten bei dem Hvsge- richle der Provinz Starkenburg — und an demselben Tage den von dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau auf die erst« evangelische Schulstelle zu Steinbach präsentirten evangelischen Schullehr r zu Gammclsbach, Bernhard Kredel, für diese Stelle zu bestätigen. XV. CharakterertHeilungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 10. Febr. dem Tapezier Gluckert zu Darmstadt den Charakter als ^oitapezier und dem Kappenmacher Heß zu Friedberg den Charakter als Hofkappenmacher zu ertheilen. XVI. Cvncurrenzeröffnung. Erledigt ist: die zweite evangelische Schulstelle zu Westhofen mit einem jährlichen Gehalte von 300 fl. XVII. Gestorben: am 4. Febr. der pensionirte Bezirks- gerichtS-Präsident Friedrich Joseph Stephani zu Mainz; — am 10. Febr. der Schullehrer Johann Adam Niepott zu Uetzhausen. (Die Controverse über Nelsons Degen.) Nach einer langen Controverse, ob Admiral 91elsvn den im Museum des Greenwicher Matrosenasyls aufbewahrten Degen wirklich in der Schlacht von Trafalgar getragen oder nicht, stellt sich endlich heraus, dast er während dieser seiner letzten Schlacht eigenthümlicher Weise gar keinen Degen getragen hat. Sir William Beatty hebt es nämlich in feiner gc auen Beschreibung der Ereignisse de» TageS als eine bemeikenSwerthe Ei- genthümlichkeit hervor, daß dieß die einzige Schlacht gewesen, in welcher der Admiral keinen Degen getragen habe. Früh Morgens habe er sich angekleidet imd sei an Deck gegangen, ohne aber den Degen, welcher auf dem Tische lag, umzugürten. Erst später am Tage, alö einige Zimmerleute hinuntergeschickt wurden, um das Portrait der Lady Hamilton und einigen anderen Schmuck der Kajüte vor Beginn des Engagement« zu entfernen, habe man dieß bemerkt. Da aber Lord Nelson noch ganz kurz zuvor in der Kajüte gewesen sei und dort feine letzten Gebote niedergeschrieben habe, ohne auch dann den Degen mitzunehmen, habe man ihn auf dem Tische liegen gelassen. Paris, 21. Febr. Vorgestern stürzte auf dem Boulevard ein sehr elegant gekleideter Herr zu den Fußen einer Dame nieder umklammerte deren Kniee und ließ sich nicht zuruckhal- ten durch die Schläge, d'"e ihm die Dame mit dem Regenschirm auf den Kopf versetzte, auch durch die Fußtritte nicht, mit welchen das Publikum daS hulfeschreiende Mädchen zu befreien suchte. Endlich erkannte man, daß die Kleider der jungen Dame von unten her verbrannt waren, und daß der edelmuthige Retter mit Schlägen und Fußtritten für die Brandwunden an den Händen belohnt worden war. Offenbar hat ein weggeworfeneS Zündhölzchen die Kleider in Brand gesetzt und die junge Dame kann von großem Gluck sagen. — An demselben Tage stürzte sich ein noch junger Mann au« Verzweiflung über den Tod seiner Frau aus dem Fenster, brach den Arm und verletzte sich sonst mehrfach; mühselig schleppte er sich wieder hinauf, stürzte sich zum zweiten Mal« aus dem Fenster und zerschmetterte sich den Kopf auf dem Pflaster. — Ganz Rouen ist in Aufregung, denn man hat auf der Brückenflraße daselbst ein seltsam eingewickelteS frisch abge- schniltenes Frauen-Ohr gefunden. Woher die Rouenesen wissen, daß eS ein Frauen-Ohr, ist wieder ein Geheimniß für sich. — (Eine Gruftgeschichte.) Unter den verschiedenen Posten, welche vom Budget - Ausschuß im Congreß der Vereinigten Staaten durchberalhen wurden, fand sich auch „Gehalt für den Aufseher der Crypta". Man schüttelt« den Kopf und 91iemand wußte zu sagen, was «S mit der bewußten Crypia und ihrem Aufseher für ein Bewandtniß habe. Man schlug die Suter nach und fand, daß seit 50 Jahren regelmäßig dieser Posten gefordert und bewilligt wor, den, und endlich, nach weiteren Untersuchungen, wies sich aus, daß kurz nach dem Tode Washington s der Congreß die Herrichtung einer Gruft unter dem Capitol veifügl hatte, welche die Ueberreile des Generals aufnehmen und den Namen „die Crypta" führen solle. Eine Lampe füllte stets in dem Gewölbe brennen und ein Aufseher dieselbe in Ordnung halten. Die Gruft wurde auch in der That gebaut und feit 50 Jahren hat dort die Lampe gebrannt und der Hüter angeblich Wache gehalten, obschon Washington « Gebeme nie an diesem Orte beigesetzt wurden. Ncdactiou, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.