Preis vierteljährlich 36 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 51 fr. Gießener Anzeiger. Erscheint wöchentlich Sffb mal: Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Expedition: Lanzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen. Nr. 26^ Samstag den 29. Februar " ises". Amtliche Bekanntmachungen. Gefundene Gegen ft ander Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. __ Nove r. Ein gewürfeltes leinenes Taschentuch, ein Paar wollene Stauchen, ein großer Schlüsse!, ein rothseidcnes Tüchelchen ein araiter Nnaerdandsrbi.r, nxt.? -o r ein schwarzes roth- und weißgestreiftes wollenes Halstuch, ein kleines Zulegmesser, ein Kreidehalter und zwei mitSamer schürzchen, zwei Hohlschlüssel, ein Commodschlüssel, eine Pflugswaage und ein kleiner Hauptschlüssel. P P UUer3°0ent ®rtffel' em braungestreistes Kmder- Die Eigenthümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückaeaebcn oder fnät,r zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. ° 1 juiuuycyeucn ooer später Gießen, den 28. Februar 1868. wcr- 243/4 Stecken Wellen 205 Stangen 936 (1243) 45 28 2325 Wellen 5 Stecken Eichen-Scheidholz, Reisholz, Prügelholz, Stockholz, 6 8 22 925 29 Prügclholz, Stockholz, 41 3400 3000 30 25 30 50 60 30 '/iosa V109 V109a 145 12 12 78 18 12 Flur Nr. ‘/tos 2 51 25 4950 7 Schmitte, den 27. Februar 1868. Die Verwaltung. dicke blaue Pflaumen-, gewöhnliche Zwetschen- und Aepfel- und Birn-Bäumchen Mittwoch den 4. März l. I., von Morgens 9 Uhr an, im Garbenteicher Markwalde nachverzeich- Befondere Bekanntmachung. 1225) Im Firmen - Register des unterzeichneten Gerichts ist heute folgender Eintrag vollzogen worden: Durch den am 5. d. Mts. erfolgten Tod des August Burk von Gießen, seitherigen Theilhabers an der unter der Firma : „Franz Peppler & Comp." zu Gießen bestehenden Handels- re. Gesellschaft, hat sich letztere aufgelöst; das ganze Geschäft wird aber von den drei übrigen Theilhabern, Franz Peppler und Carl Peppler von Gießen, sowie Ferdinand Burk von Glauchau, jetzt ebenfalls in Gießen, unter der seitherigen Firma von dort an fortgeführü und Jeder derselben ist berechtigt, die Firma zu vertreten und zu zeichnen. Gießen, den 26. Februar 1868. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl. Q.fUffr. 26 Hofraithe auf dem Reichensand, Holzversteigerulig. 1202) Mittwoch den 11. März soll in dem Obboruhofer Genieindcwald nachver- zeichnetes Holz versteigert werden, als: 18 Stecken Buchen- u. Eichen-Scheidholz, „ Prügelholz, 91 nn sm « " " " Stockholz, 21O2 Wellen „ „ Reisholz, 5 Schichten Fichten-Reisholz, 31 Eichen-Baustämme von 12 bis 23 -loll 2143 Cubikf. enthaltend. Obbornhofen, am 25. Februar 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Obbornhofen. Leschhorn. pr. Glas 5 kr., im Darmstädter Haus. 1242) Donnerstag den 5. März d. I., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Wiesecker Gcmeindcwalde, District Essigpfad, folgende Holzsortimente versteigert werden, als: „ „ Stockholz, ' Haufen „ Reisholz, Stecken Eichen-Scheid- und Prügelholz, ■„ „ U Stockholz, Hausen „ Reisholz, . Nadel- „ Eichen-Stämme von 15 bis 26 Fuß Länge. Die Zusammenkunft ist ain Viehtrieb bei Nr. 1. Die Zusammenkunft ist auf der nach Grünberg führenden Chaussee an der 3ten Schneiße rechts. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. August d. I. gestattet- Bemerkt wird, daß am 1. Tage das Brennholz und am 2. Tage das Bau- und Wcrk- holz versteigert wird. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werben ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 24. Februar 1868. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen Vogt. Holzversteigerung. 1199) Dienstag den 3. und Mittwoch den 4. März I. I., jedesmal von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Garbenteicher Gemeindewalde, Districten Rothläufchen und Beckerswald, nachverzeichnetcs Holz versteigert werden, nämlich: 4 25 Wellen „ 13 Eichen-Stämme von 6—12 Zoll Durchmesser, 415 Cubikfuß enthaltend, 13 Eichen-Stangen, 3 Buchen-Stämme, 285 Cubikfuß enth., 7 „ Klötze, für Metzger sich eignend. Wieseck, den 27. Februar 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Wiescck. Lang. netes Brenn- und Werkholz versteigert werden, als: 10 Stecken Nadel-Scheidholz, ® „ Prügelholz, 28 „ „ Stockholz, 3250 Wellen „ Reisholz, 40 Baustämme von 9 Zoll Durchmesser und 40 Fuß Länge = 580 Cubikfuß. Die Zusammenkunft ist im DistrictBcckcrs- wald. Garbenteich, am 24. Februar 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Garbenteich. Hinterländer, Beigeordneter. 1231) Sehr schöne veredelte hochstämmige Obstbaumchen, als: 70------ 1230) Montag den 2. Mürz d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Freiherrlich v. d. H o o p'schen Walde bei Rodheim nachverzeichnetes Holz öffentlich meistbietend versteigert werden, als: 40 Stecken Buchcn-Prügelholz, 20 „ „ Stockbol». 549 305'74 18251 verzeichnetes Holz öffentlich versteigert den, als: Nadel-Scheidholz, „ ' Prügelholz, „ Stockholz, Holzversteigerunq. 1235) Montag den 2. März, des Morgens um 9 Uhr, sollen im hiesigen Gemeindewalde, Districten Buchscheer und Gruben: 7Vs Stecken Eichen-Scheidholz, 14 „ „ Vrüaelbol!. Stück Sauerkisch-, Amorellen- und Weichsel-, Stück Reiueklauden- (beste Sorte), „ Mirabellen-, „ dicke blaue Eierzwetschen-, Wellen „ Reishölz^ Eichen-Baustänime von 13 bis 21 Zoll Durchmesser und 30 bis 50 Fuß Lange, Stecken Nadel-Scheidholz, 26 Hofraithe daselbst, 45 Grabgarten das., gibt 13 kr. ,. — 46 Grabgarten das, gibt 13 kr. öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 5. Februar 1868. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. „ „ Prügelholz, „ Stockholz, „ „ Reisholz, Cubikfuß „ Stamm- und Stan- genholz, meistbietend versteigert werden. Der Anfang ist in dem District Buchscheer. Königsberg, am 26. Februar 1868. 1204) Die ersten Sendungen neueftet FruhjahrSmäntel sind bei mir einqetroffcn und empfehle ich solche zu billigen und festen Preisen. Verschiedene Waaren, worunter einige Partieen Damenkleiderftoffe, verkaufe ich, um damit, zu räumen, bis Ende dieses Monats circa 25 Procent unter dem Fabrikpreise. Moritz Heichelheim, früher A. Heichelheim, Seltersweg C-185. _ 1208) Mehrere große, gut gehaltene Stucke Lambrrs sind zu verkaufen bei 1_______________Ernst Wallenfels. 75 Stecken Buchen-Scheidholz, Prügclholz, Stockholz, .v. „ Reisholz, 912 Stecken Eichen-Scheidholz, Prügelholz, Stockholz, Reisholz, Wellen „ yicinyu^, Nadel-Stämme von 6 bis 10 Zoll Durchmesser und 20 bis 25 Fuß Länge, 1150 Bohnen-Stangen- Die Zusammenkunft ist im District Rothläufchen am Wege nach Grüningen, woselbst zuerst das Bauholz zur Versteigerung kommt. Ferner soll Holzversleigerung im Gießener I Stadtwalde. 1194) Montag den 2. und Dienstag den 3. März d. I., ledesmal von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, District Haingesüoden (abgeholzte Schießbahn), nach- Feilgebotenes. ,1187) Neue Sendung von ausgezeichnetem iM»6r Rheinwein, pr. Schoppen 12 kr., ist soeben in Zapf gcnommcn. G. Schm eh l, zum „Russischen Hof." Vorzügliches Wiener Bier. „ Reisholz, 509 Nadcl-Stamme mit 4238 Cubikfuß, Der Bürgermeister: __Krauskopf. Holzversteigerung im Daubringer Gemeindewalde. 1198) Montag den 2. März I. I., von Morgens 10 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeiudewalde, Di- stricten Hahn und Pitzelach, nachverzeichnete Holzsortimcnte versteigert werden, als: 41 Eichcn-Stümme von 1017 Cubikfuß, 52 Fichten- „ „ 1267 14 Eichen-Stangen „ 49 „ 17 Fichten- „ „ 101 „ Die Zusammenkunft ist zur bestimmten Stunde im District Hahn. Gcgcn genügende Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis zum 1. October l. I. gestattet. Daubrmgen, am 24. Februar 1868. GroßherzoglicheBürgermcisterciDaubringen Hämmerle. Vergebung von Baureparatuk-Ar- beiieu und sonstigen Caserueu- Requisiten. 1214) Donnerstag den 5. März I. I., Vormittags um 10 Uhr, sollen die im Jahr 1868 erforderlich werdenden kleineren Baureparatur-Arbeiten an den Militärgcbäudcn, als: Zimmer-, Mau- rer- u. Pflästercrarbeit, sodann die Schmiede-, Messerschmied- und Korbmacher-Arbeit und die Lieferung von Eisemvaaren durch Soumission in Accord gegeben werden. Die Bedingungen liegen auf dem Büreau der unterzeichneten Verwaltung zur Einsicht offen. Gießen, den 21 Februar 1868. Großherzoglichc Garnison-Verwaltung. ________Zimm er, Quartiermeistcr._____ 1192) Dienstag den 2. März, Vormittags 10 und Nachmittags 1 Uhr, wird eine große Partie Eichen-, Pappelund Tannenbohlen auf der Katzcnstcin- E i ch e n b c r g'schen Besitzung meistbietend versteigert. Der Massccurator: (Tafelobst), 50 Stück dicke rothe Stachelbeeren, 12 „ rothe Johannistrauben, 40 „ Bux, zu Zierbäumchen geeignet, verkauft L-Hartmann, in der Schanz. 1218) Flachsbrechmaschinen in vorzüglicher Art verfertigt der Unterzeichnete pr. Stück 12 fl. franco Bahnhof Gießen. Be- tellungen bittet derselbe mündlich oder durch portofreie Briese bei ihm machen zu wollen. Heinrich Stehr, in Windhausen (Kreis Alsfeld.) Brodlreserung. 1207) Die Lieferung des Brodcs auf das 2. Vierteljahr 1868 für das 1. Jägerbataillon soll Diontag den 2. März, Vormittags 11 Uhr, auf dem Geschäftszimmer des Proviant- Amts zu Darmstadt, Magdnlcnenstraße Nr. 17, woselbst, wie auch auf dem Bureau des Zahlmeisters des 1. Jägerbatcsts sns in Gießen, die Bedingungen vorher zur Einsicht offen liegen, durch Soumission vergeben' wcrdcn. Darmstadt, den 20. Februar 1868. Großherzogliches Proviant-Amt. Becker, Ärönrich, _______Hauptmann. Oberguarticrmcister. Bauholz. Versteigernna. 1226) Freiing den 6. März l. I., Morgens 9 Uhr anfangend, werden in dem Gemeindewalde der Gemeinden Römershausen und Rachclshausen, District Haus: 250 Fichten-Baustämme von 6 bis 15 Zoll mittlerem Durchmesser und 40 bis 85 Fuß Länge, 9000 Cubikf. enthaltend, meistbietend versteigert. Die Zusammenkunft ist im Holzschlag. Römershausen, am 25. Februar 1868. Die Bürgermeisterei Römershausen. Teutsch. Versteigerungen. 1215) Mittwoch den 4. März d. I., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Büreau des unterzeichneten Gerichts circa 5 Centner ausgeschiedcnc ältere Acten, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bcdingnn- gen, meistbietend öffentlich versteigert werden- Gießen, den 1.5. Februar 1868. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. __________________M n h 1.____________ 1220) Dienstag den 31. März, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dähiesigem Rathhause die Hofraithe des Georg Heinrich Braun, als: ,1200) Die zur Bedeckung einer Mauer nöthige Maurerarbeit, veranschlagt zu 61 fl. soll Montag den 2. März l. I., ' Vormittags 9 Uhr, im Rathhause öffentlich versteigert werden. Gießen, den 26. Februar 1868. Großherzoglichc Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt._____________ 1217) Dienstag den 17. März, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die den Conrad Ferber's Eheleuten zustehende Hofraithe: Flur Nr. LlKlftr. Vsrs 13 Hofraithe in der Kathari- nengasse, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, am 30. Januar 1868. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. Uuterleibs- 1223) Stoffe in dm neuesten Farben. Druckmuster liegen bei der durch 1240) Vermischte Anzeigen. 1234) Der Finder des Armbandes wird ersucht, solches an die Eigeuthümerin zu- riickzugeben, andernfalls sie genöthigt fern würde, andere Maßregeln zu ergreifen. — Abzugeben bei Wittwe ©teilt. Bernriethungen. 1209) Eine möblirte Stube mit Cabinet ist zu vermiethen bei Mitprediger Balser- 1229) Zur Ordnung des Nachlasses des Fabrikanten August Burk von hier werden Diejenigen, welche Forderung an denselben haben, aufgefordert, ihre Rechnungen binnen 8 Tagen bei dem Unterzeichneten einzureichen. Derselbe ist von den Erben ermächtigt, die Ausstände einzucassiren, weß- halb die betreffenden Schuldner sich mit mir in Benehmen setzen wollen. Eckstein, Hofgerichtsrath. Frau Marie Balser, im D- Wirth'schen Hause, Neustadt Lit. D- Nr. 39. 1212) Von einem der ersten Geschäfte Frankfurts, dessen Prerieftch durch außergewöhnliche Billigkeit auszeichnen, unterhalte ich stets ein vollständig aflortirteS llüuster- lager von Kleiderstoffen, Dr- ck-und Bettzengen, Leinen und Cattun und mache darauf aufmerksam, daß von letzteren bereits die „neuesten Muster acht farbiger französischer Waare" eingetroffen sind! Earl Otto Freund. A » n o ii c e. 1195) Eine Auswahl feiner Ballblumen, sowie eine Partie sehr schöne Häubchen, empfehle ich zu billigen Preisen. , Strohhüte werden zum Waschen, Farben und Fa?onniren angenommen und sehr schnell und pünktlich besorgt. Betty Rothenberger, Neuenbäuen B. 195. ! Ausverkauf wegen Geschäfts-Ausgabe! 1238) Da wir unfern Ausverkauf am 1 5. März zu schließen beabsichtigen, so werden von morgen an die noch übrigen Kleiderstoffe, schwarze Lustres, Thihets, Taffete, schwarze Shawls re. zu nochmals bedeutend herabgesetzten Preisen verkauft. Gebrüder Heß, Kreuz. «■**,* d-m egg- «sr> ä sä s ®niS”.S, JK.’ ä Unterzefthnetm^zur Ansicht und "Auswahl bereit. Schnelle und pünktliche Besorgung 1239) Die Slrubberg'sche Schönfärbern und Druckern in Rödelheim Nervöses Zahnweh MP-, &| wird augenblicklich gestillt durch Dr. tiräfstriim’s schwedische «Ä Zahntropfen, a Flacon 6 fr-, ächt zu haben in Gießen bei Ernst Hermes. (1224) Wir empfehlen unser Institut dem inserirenden Publikum zur Uebertragung von Insertions-Aufträgen jeden Umfanges und fuhren nachstehend die hierdurch erwachsenden Vortheile zur gefälligen Berücksichtigung an Durch die uns von sämmtlichen Zertungs-Expedrtronen günstigst gestellten Conditionen sind wir in den Stand gesetzt, die uns überwiesenen Aufträge unter folgenden billigen Bedingungen auszufuhren. 1. Wir berechnen nur die Original-Preise. 2. Porto oder Spesen werden nicht belastet. 3. 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Aeitunas- Annoncen- Expedition I Gegen Nerireuleiden gibt eS bis jetzt nur ein einziges, als radical bewährtes Verfahren, über welches das treffliche und bereits in mehr als 10,000 Exempl. verbreitete Schrift- cheu: JÜr. Werner, Heilung der Nervenleiden^ ausführlich handelt. Man bekommt dieses Buck, dem unzählige Kranke rasch und vollständige Hülfe verdanken, in allen Buchhandlungen für nur 27 kr. Zeugniß": Für die Hülfe, welche mir das Dr. Werncr'sche Buch verschafft hat, halte ich mich zu großem Danke verpflichtet und glaube diesen am besten durch das öffentliche Zeugniß zu bethätigen, daß ich es oieser trefflichen Schrift verdanke, von meiner großen langjährigenNervenschwäche befreit worden zu sein, gegen welche ich vier Jahre lang Alles nutzlos gebrauchte. Pfarrer Becker in Langenberg. Bruchsalbe bete. Aerztliches Zeugniß. Ich erlaube mir hiermit um ein Töpfchen Ihrer ausgezeichneten Bruchsalbe zu bitten, da ich bereits Wunder deren Wirksamkeit beobachtet habe, und daher dieselbe wärrn- tens als einzige Hülfe ohne der mindesten Belästigung der leidenden Menschheit gewissenhaft anempfehle. Diese ^rneine medizinische Anerkennung wollen Sie nach Belieben veröffentlichen. Pawlonntz bei Prerau, Mähren, Oesterreich, den 20. August 1867- Med. Dr. Franz Prziwanek. Obige Salbe ist sowohl dircct vom Erfinder Gottlieb Sturzenegger in Herisau, Canton Appenzell (Schweiz) zu beziehen, als auch durch Hrn. G. Bleicher, Großh. Hessischem Hofbandagist in Mainz, u. Hrn. Apoth. I. B. Lindt in Frankfurt a. M., Schnurgasse 58, Preis pr. Topf Fl. 3 — gegen Einsendung des Betrags. Heilung ohne Entzündung, m weitausdenmeistenFällensicher. Gebrauchsanweisung nebst weiteren Zeugnissen gratis. Reichhaltiges Lager in Bruchbändern. VserLc-Markt jii Frankfurt a. M am 3O. und 31. März und 1. April ISSiS. 1216) Prämiirung (am 30. März), sowie Verloosung von Pferden, Reit- imd Fahrzeug, finden auch bei bevorstehendem Markte wieder statt- Tue feineren Pferde werden in den vollständig für 400 Pferde hergerichteten neuen prachtvollen Stallungen aufgestellt. v Anfraqen und Bestellungen sowohl auf Stallungen, als auf Loose L 1 Ntblr (1 fl 45 kr.) pr. Stück beliebe man franco an das Secretariat unterzeichneten Vereins, Kleine Hochstraße Nr. 10, zu richten, wo auch Ueberneh- mer einer größeren Anzahl Loose die näheren Bedingungen erfahren können. Den Aufträgen für Loose ist der Betrag sofort betzufugen. ’ 8 1 Der Vorsitzende des landwirthschaftlichen Vereins: Dr. 3. G. Haag. Loose hierzu sind vorräthig bei Julius Wallach, in Gießen. 1 Düngemittel der Chemischen Fabrik Griesheim in Frankfurt a. M. Sauere phosphorsauereKalke (Superphosphate) zur Düngung des Getreides, für Rüben, Wiesen, Gemüse, Futtergewächse, Reps u. s. w- in drei Sorten- Gedämpftes Knochenmehl (guanisirt), in feinem und gröberem Pulver, für Getreide u. s. w- (zur Maschinen-und Handsaat). Griesheimer Guano (Kali - Dünger), feines Pulver, für Getreide, Reps, Tabak, Kartoffeln, Hopfen u. s. w. Weinberg-Guano (Weinberg - Dünger). Wiesen-Dünger (Kali - Dünger). Peru - Guano - Phosphat ( gesäuerter Peru-Guauo). Peruanischer Guano. Baker-Guano. Mischungen von Supcrphosphaten mit Kalisalzen. Futterknochenmehl. Sodagyps, fein gemahlen. Reichthum an Gehalt. Vorzügliche Löslichkeit. Billige Preise. — Preislisten, Gebrauchsanweisungen und Analysen gratis. — Garantie der Analysen. Controle der landwirthschaftlichen Vereine. Niederlage bei I. G. D. Vapst. 1196) Die Erben des Peter Vogt I. dahier beabsichtigen ihr, Ecke der Flügelsgasse gelegenes Wohnhaus, nebst verlangt verdendem Hofraum daran, sowie die daran stoßenden Hintergebäude, ferner die in der genannten Gasse gelegene Scheuer, sowie einen an die Schoor stoßenden Garten, im Ganzen, oder auch getrennt, aus freier Hand zu veräußern. Kaufliebhaber wollen das Nähere im Hause selbst entgegennehmen. Torgau, den 26. März 1867. W Herrn R. F. Daubitz B in Berlin, Charlottenstraße 19. I 1221) Ich litt an Hämorrhoiden ß und bin durch den Gebrauch Ihres | Liqneurs davon gesund geworden. | Dieselbe Krankheit stellt sich jetzt bei g meiner Frau ein, und da augenblicklich K hier von Ihrem wahrhaft wunderwir- W kenden Liqueur nichts zu haben ist, so U bitte ich Ew. Wohlgeb. mir umgehend | 4 Flaschen davon zukommen zu lassen. W Den Betrag bitte ich re. Achtungsvoll F. Bürger, Feldwebel der« 11. Comp. 4. Thür. Inf.-1 Reg. Nr. 12. Dieser Liqueur ist zu haben in Gießen I bei Julius Wallach, in Mendorf» a. d. Lda. bei H. W. Moll, in Hungen bei Aron Buch und in Lich bei H. C. Bingmann. i Z Auswanderer befördert billigst Christian Wallenfels, Jan. Auf dem Loos schon Felsenkeller Sonntag den 1- März 1868: Sextett, ausgefuhrt von der hiesigen Musik - Capelle. Anfang halb 4 Uhr. Filialhandlüngen vorläufig in: Bern und Stuttgart. Annahme von Inseraten für die: Allgemeinen Anzeige» der »Gartenlaube«, Auflage 230,000 Exemplare.______ Handverkauf 1227) Ein an der «kraße stehendes Hans mit Hintergarten, zur Kaufmannschaft, sowie auch zn jedem anderen Geschäft sich eignend, )olt unter vortheilhaften Bedingungen verkauft werden. Näheres bei der Erped. d. Bltis.__ 1210) Der den Gärth's Erben gehörende Garten hinter den Eichen ist zu verkaufen. Näheres bei ________________Thorschreiber Roloff. 1191) Ein Haus auf dem Asterweg ist aus freier Hand zu verkaufen- Auskunft ertheilt___Th. Baist. 1197) Ein in der Hauptstraße in Wetzlar belegenes, zu allen Geschäften sich gut eignendes, 3stöckiges neu umgebautes Wohnhaus mit [neuem Hinterbau ist aus freier Hand zu verkaufen. Näheres bei W. Brückel, in Wetzlar 1189) Ein Haufen Mist ist zu verkaufen im Darmstädter Haus. 1237) Bouquets mit schönen Camellien, sowie Bouquets mit gefüllten Verlchen, sind stets zu haben bei _______________ Gärtner Schaum. 1232) 15—16 Gentner gutes Heu, Kohl- Gemüse, pr. 25 Stück 16 kr-, Sellerieköpfe mit Blättern, pr. 25 Stück 30 kr., verkauft L- Hartmann, in der Schanz. Gärten - Verkauf. 1213) Meinen am Wallthor gelegenen Garten, in der Baulinie gelegen, sowie meinen Garten am Gartfeld, beide 1. Classe, bin ich Willens zu verkaufen. H. Schmall. 1233) Das Logis meines Nebenhauses ist anderweit zu vermiethen; demselben können noch zwei gr»ße Zimmer im Haupthause beigegeben werden. Dr. A. Mettenheimer. 1244) Ein Haus, auf Verlangen auch ein Th eil Garten dazu, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei __B- Katzenstein. 1184) Im „Russischen Hoff ist ein kleines Familienlogis zu vermiethen. 1182) Ein freundliches, möblirtes Zimmer mit Cabinet in einer Gartenwohnung ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. | Strohhüte werden zum Waschen, Färben und Fa?onniren angenommen und sehr schnell und pünktlich besorgt. _______________Wilh elnttne Fuhr. Die Nnmmern 2, 3, 4, 5, 6, 7,8 nnd 17 des Gießener Anzeigers werden zn kaufen gesucht. Die Erpedition. 1183) Der Unterzeichnete warnt hiermit Jedermann, dem sich auswärts herumtreibenden minderjährigen (17 Jahre alten) Burschen, Andreas Döring aus Burkhardsfelden, auf Anderer Namm irgend Etwas zu borgen, indem für Nichts gehaftet wird. Joh. Häuser, Vormund, in Burkhardsfelden. 1236) Dem Fräulein E......... K......zu seinem morgen stattfindenden Wiegenfeste ein donnerndes Hoch !!! 1211) Ein Mädchen, welches kochen kann und in allen Hausarbeiten erfahren ist, wird gegen guten Lohn in Dienst gesucht- Von wem? sagt die Exped- d- Ältts- 1185) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei Wernhard Brück, Flügelsgasse. "T205) Ein Familienlogis, aus 4 Zimmern nebst Zugehör bestehend, Sommerseite, Seltersweg, ist zu vermiethen und am 1- Mai zu beziehen. Näheres bei der Exped. d- Bl. 1188) Mein in der Marktstraße gelegenes elterliches Wohnhaus, Lit. D. Str. 211, ist im Ganzen zu vermiethen; auch bm ich Willens, wenn sich Liebhaber dazu finden, dasselbe aus freier Hand zu verkaufen. Fritz Möhl, Metzger- da- doppelte 9 Doll, in Gold 2 27y2-28y2 9 5 9 50-52 54-56 37-39 32-33 54-58 50-52 Holl. fl. 10 St. Ducaten . . 20 Frankens!. 1245) Schutt zum Auffüllen kann gegen Trinkgeld abgeladen werden bei ___________________B. Katzenstein. .Em Lehrling wird in ein hiesiges Fabrikgeschaft gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1193) Ein zuverlässiger, verheiratheter JAann, der mit Pferden umgehen kann, sin- det bei den Unterzeichneten eine Stelle. — Wohnung, Holz, Licht frei. Braubach & Kuhl, ___________________Westphal. Hof. Merhessische Eisenbahnen. An die Herren Landesverlreter! 1203) Nach den Zeitungsberichten soll dem Landtag ein Gesetz über die Verleihung der Concession zum Bau dieser Bahnen vor- gclegt werden. Diese Concession legt dem Lande kolossale Opfer auf; diese Concession enthält Bedingungen, welche niemals erhört wurden. Sie sind folgende: Garantie eines Kapitals von 28‘A Millionen zu 8% % auf 99 Jahre. Außerdem hat die Gesellschaft das Recht, Prioritäten in unbeschränkter Zahl auszu- aeben, welche von den Bruttoerträgnissen bezahlt werden, also wieder vom Staate verzinst werden. Der wirkliche Bau kostet 20 Millionen, also 8Vs Millionen Verlust für den L>taat. Diese 8y2 Millionen fließen in die Taschen der Bankier? zum größten Theil. Nun sollen dieselben auch das Recht haben, Prioritäten auf Kosten der Bruttoeinnahme aüszugeben, also indirect auf Kosten des Staates, und zwar so viele Millionen, als denselben beliebt. Anleliensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 54y4 Nassau fl. 25 b. Roth. 36y2 Gr. Hess. fl. 50 b. B. 144 Gr. Hess. fl. 25 b. R. — 4% bayr. Präm. Anl. 99% 4% badische Loose 98y8 Badische fl. 35 Loose 51% 1858r Prioritätsloose 136 1860r Loose 73*/s 1864r „ 85% Als Sicherheit stellen die Bankiers auch nicht einen Groschen, denn die in der Concession erwähnten fl. 500,000 stellt die Gesellschaft, welche von dem Staate garantirt ist, also der Staat sich selbst. Wir laden uns auf 99 Jahre unerschwingliche Steuern auf. Die Bahn soll und muß gebaut werden, aber nicht mit Verschleuderung enormer Summen durch Bankiers, soubern der Staat soll sich die Mühe geben und selbst bauen; dem Lande werden durch sicherlich Zur Nachricht. 1247) Montag den 2. März schicke S wieder Gegenstände zum Färben und Drucken an die Bloch'sche Hosschönfär- bere, in Darmstadt ab. I. Schlund, Schloßgasse. Beerdigte. Den 24. Februar. Heinrich, ein un- ehelicher Sohn von auswärts, alt 5 M. 20 T., gestorben den 22. Februar. Denselben. August Frey, Bürger zu Großbieberau und Güterwieger aus der Mam-Weser-Bahn dahier, alt 60 I. 4 Bi. 2 T., gestorben den 22. Februar. .g,®.en,2®- t?ebruar. Hermann Friedrich » ' bel uerftorhenen evangelischen Pfar- VV® Nieder - Saulheim, Kreis Oppen- 6«% Frwdrich Stein, ehelicher Sohn, alt lc> „y. 2 M. 12 T., gestorben den 26. Febr. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann. Engi. Souver. 11 Russ. Imper. 9 Prioritäten. 5% östr. F. St. E. B. 263 Ludwigsh.-Bexbach 156y2 Maxbahn 107 Bayer. Ostbahn 120% Hess. Ludwigsbahn 132 3% östr. Stsb.-Prior. 53‘/2 3% Östr. s. Lombard. 433/4 3% Livorneser 275/8 Tos caner 413/8 Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse — 5O/o Elisabeth-Prior. 76\2 do. II. Emiss. 74y4 Auswanderer nach Amerika befördert wöchentlich vermittelst Dampf- und Segelschiffen bei reeller und billigster^ _ , Bedienung I. M. Schulhof, am Rathhaus. Durch langjährigen Aufenthalt in Amerika bin ich im Stande Mein Auswanderer die beste Auskunft zu ertheilen. ' 10 M illi 0 nen gespart. Selbst bauen ist besser und billiger. Srtbstbau sei die Loosung. Gießen, im Februar 1868. TlWgraMa! - 2. III. - K isch flacker zu Zießeu. Sonntag den 1. März. Wilh. Löber m der Wallthorstraße. Georg Busch am Kreuz. Heinrich Noll in der Neustadt. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Hemeinde zu Hießen. G 0 t t e s d i e n st. Am ff. März. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel. Passions-Gottesdienst in der Hospital- kirche. Am 4. März. ^Nachmittags 4 Uhr: Pfarrer Dr. Seel. (Sonntag den 8. März wird das heilige Abendmahl gefeiert.) Wechsel, Amsterd. k. 8. 100% Augsb. k. 8. 993/4 Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 97’/8 Cöln k. 8. 105 Hamburg k. 8. 88% Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 119% Lyon k. 8. — Paris k. 8. 95% Wien k. 8. 102% Disconto 3% G. Geldsorten. Pr. Gass. Sch. 1 44%-45% Div. Cass.-A. — Pr. Friedrdor. 9 57%-58% Pistolen . . 9 49-51 Börseiinachrichten. 27. Februar 1868. Preuss. 4%% Obi. — Frankf. 31/2% obl. 81% Nass. 4i/2o/0 Obl. 93% Kurh. 4% Obl. 89% Hess. 4% Obl. b. Roths. 89% n 3i/20/0 do. do. 83 Bayer. 5% Obl. 101 y2 » 4%% 1jährige — » 4 V20/0 V^ährige 93% Würtemb. 4y2«/0 Öbl. 94 Baden 4>/2?/o Obl. c. E.L. 94% Oestr. 50/0 b. R. 67% „ 5% National 56% „ 5% Metall. Obl. — „ M. steuert. 51% Amer. 60/0 1882r Bds. 75% „ 60/p 1885r 74% Actien, Frankf. Bank 126 Oester. Bank 731 „ Creditact. 194>/2 Darmst. Bankact. 222 Nicht zu übersehen! 1241) Alle Diejenigen, welche Forderungen ?en sich heimlich entfernten Karl Port (Steinbrecher) aus Steinbach zumachen glau- üen, werden hiermit auf Sonntag Nachmittag 1 Uhr in die Wohnung des Unter- zeichneten zu einer Besprechung über fragl. Gegenstand eingeladen und ersucht uran daher alle Gläubiger, sich zur bestimmten Stunde emzustnden. ______Paulus Gerhard, im Ritter. Zur gefälligen Beachtung F" .1219) In vörkommenden Fällen empfehle ich mich hiermit einem geehrten Publikum als Taxator bei Versteigerungen von Haus- gerathschaften aller Art, als: Möbeln, Betten, Weißzeug, Gold- und Silbersachen re. unter Zusicherung der pünktlichsten und gewissenhaftesten Besorgung des mir Aufqe- tragenen. - Zugleich offcrire ich meine Dienste als Wsithekser- bei Bersteiae- rungcn. Isaak Rothenberger, - Lindenplatz. , ^28) 400 ff- liegen zum Ausleihen bereit. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Theater in Gießen. (Im (Safe £cib.) Sonntag den 1. März 1868 : Stündchen aus dem Comptoir. Posse mit Gesang in 1 Akt, von Siegmund Haber. Hohe Gäste. Lustspiel in einem Akt, von A. Belly und P. Henrion- Guten Morgen, Herr Fischer. 3offe mit Gesang in 1 Aktffnach Lokroy, von K- Friedrich. Musik von Stiegmann. Montag den 2. März 1868: Philippinc Welfer. Historisches Schauspiel in 5 Akten, von Redwitz. (1190) W. Kern, Director. Feuilleton. del hätte stattfinden können , ohne daß Vetter Robert selber anwesend gewesen ^?e’n a(uf die heitere freie Miene des Oheims verscheuchte im Nu alle Besorgnisse Paulinens: so aufgeräumt und munter hatte sie ihn seit Jahren nicht mehr gesehen; und auch der Buchhalter neben ihm war so fröhlich und stillvergnügt und trug auf seinem ehrlichen bärtigen Gesicht die ganze Ge- nugthuung eines Mannes, der eine gute That vollbracht zu haben sich bewußt ist. »Sie kommen so spät, lieber Onkel!" sagte sie; „wir sind ganz in Sorgen um Sie gewesen! ..." ” „Seid Ihr? Na, jetzt könnt Ihr um so fröhlicher sein, denn wenn auch "".Luppe kalt und der Braten verbrannt wäre, dürften wir doch heiter und glücklich sein, weil ich eine gute Nachricht mitbringe: Paulinchen, wir ziehen auf die Fabrik, noch vor Weihnachten, und richten uns in den alten Räumen wieder gut bürgerlich ein! Ich habe mein ganzes Geschäft und die Villa hier verkauft an meinen Neffen Robert, der noch vor Weihnachten hier sein wird! leU$rti?bunm8C!" C6 rW’$C Weihnachten geben und - vielleicht „Ja, Eine sicherlich!" setzte der Buchhalter lächelnd hinzu und drückte Pau- lincn die Hand; „freuen Sie sich, liebes Väschen!" ,„„,^ulinens schöne Augen glänzten auch bereits wieder, ihr süßer Mund lächelte, und mit Freudenthränen beugte sie sich auf oes Commerzienraths Hand - '"brunftig und sagte: „Nun denn, wenn Sie in dem Verkauf ern G uck und sich Ihrer Sorgen entledigt sehen, so bin ich ja doppelt glücklich. Gott ser Dank, daß S,c wieder froh und heiter sind!" Dann öffnete sie ihm die Thure des Speisezimmers. Hier fanden die heimkehrenden Männer die Commerzicnräthin und Henriet- eheim stumm die Hand. Als sie die Villa betraten, kam ihnen Pauline auf f «n enJ$C8en, pum Schall der Hausglocke herbeigelockt. Ihre sonst so frischen Wangen waren bleich, die Augen verweint, das freundliche Gesicht ernst fa die Kunde von dem Verkauf ebenfalls gehört, aber sich noch nicht über denselben zu freuen gewagt, denn die Angst der Tante ließ ffe befurchten, daß dieses Gerücht nur eine Beschönigung für den Ruin ves Oheims sei, um so mehr, da sie sich nicht erklären konnte, wie ein solcher Han- (Hierzu eine Beilage.) rief die verblendete Frau. , f wird, wenu sie erst erMrk wer d« Käufer ist," sagte der Buchhalter sr-undüch Liehen sucht... , Ääufcr ifi cin rechter Helfer m der Noch, der ev!?ste beste, großmüthigste Mensch - mein Neffe R°ber !" Robert rief Henriette mit einem Jubeltone, und die Freudenthranen schoss Eiaen'thum vertreiben? Er könnte verlangen, daß wir die Villa raumen? Er verlangt es, kraft des Kaufsvertrags — schwarz auf weiß, bündig "6 L'.7m«7w7L"'2 h««-°°d...d. - der Gewalt weichen," sagte die Commerzienrathin.^ „Besteht er auf diesem Punkte, " rs JÄ?, L7/B-chh.l.., -hm b.ich«i«. Arm und sagte: „Lassen Sie den ohnmächtigen Grimm sick entladen lieber Onkel! Guter Rath kommt über Nacht, und bei kälterem W-I- Ml7ll, x-"- T.»I. Ich-» »achg-d-m Sow.it Ich R°b"l tenn., w,tb er flUf dem Punkte bestehen, denn er hat ibn ja m den Kaufsvertrag gefeiä • Die Villa wird vermiethet, wahrscheinlich an einen Freund Robert.« einen_jun- acn Holländer der aus den Colonieen zuruckgekommen ist und sich solch em stilles schönes Anwesen sucht. Robert wird darin nicht nachgeben, aber eben so wenig Kaufst aa umstoßen lassen. Was er aber für Schlüsse aus dem Benetz- me"n ^e" Tan//ziehen, und welch ein Bild er sich von ihrem Charakter machen dürfte, wenn die Frau Tante^auf ihrem Verlangen beharrte, das können wrr getrost Un• felbf* w‘ ComMerzirnrüthin. „Dacht' ich mir's doch gleich, daß der Neff? Buchhalter einen Theil an diesem Plane haben werde, wie er denn in Allem sich eine Stellung anmaßt, die . . . Aber nur gemach, noch b.n - •ÄWSMtoii» e,,tsetz — „und Sie, Vetter Rudolph, dem wir offenbar großen Dank schulden, v zechen Sie der armen, von Angst und Schrecken ganz außer sich gekommenen Mama' sie ist in diesem Augenblick nicht zurechnungsfähig, aber morgen oder übermorgen, bei ruhigerem Blute und reiferer Ueberlegung, w.rd sie Ihnen gerne alles Unrecht abbitten, und ihren Dank mit dem me.n.gniEMm!^ Die deutsch- Gesellschaftd-r Stadt Netv-York erläßt folgende Warnung! New-Dork, den 25. Januar 1868. glaubten daß eine H'"deMmg von uns neberfülluna der vorhandenen Räume, die schlechte die Abwesenheit emeS erfahrenen«r H, He «^^"^„O^eu würden, dieselben zu beseitigen. Todesfällen, sowie die des »« jTJ ä(lotS der Zustand, in welchem di- Ueber- burg beförderten Dchistes ,,Leibmtz mit de ihre Leiden und Entbehrungen an die Menschlichkeit dieser beiden Firmen zu app-ll,r-m bk 3u{unft lnL^r^uL^Ai^a^^L w-nwu^M ihre Rchk"nach' den'VeLniK an-mpfehl-n lassen ohne daß ihr- Namen dab-i^genamit WerdenH^bnrg nach hi-r abgehenden Segckschiss? und^"mpfeh>en wir Sn?’1 l E^irg-nd etwa- zu "^Lkmachen wiederholt darauf aufmerksam, daß A—derer, möglich ist, besser thun, mit Dampf, die'Reise erfordert, durch die größeren Gefahren, । s ÄttWÄ-U.;.«- «■ -»■ W. Wallach, Secretair. unb in mmitt.lnb<. S»W; „Ich d.nl-, «,b., OnI-I, «- Sälten bnmil » sangen sollen, der Tante den Namen des Käufers zu nennen ... . , Ich will ihn gar nicht erfahren," fiel ihm die Taute .ltter iu S Wort, wer er auch sein mag, so hasse ich ihn, denn er ist nur einJKucberer, em Geldsack, eine schmutzige Judenseele, die aus unserer Verlegenheit Gewinn zu ^'^Noch hattei?weder die Commerzienräthin noch ihre Tochter den angeblichen Käuker der Fabrik erfahren, da der Buchhalter als Bevollmächtigter desselben | SS bestanden batte daß derselbe erst bei dem Aete der gesetzlichen Autonsa- berrfditen Es ist nur ein Auskunftsmittel, um Zeit zu gewinnen, um die I°°«' u»b -Ich- m-.h-i' Ich---'-»ll- b-»°» r--"---'»»-- Alb,..im,- h-b b°. C-mm,l( «»«—.», Lt d s Lebens sind und de°r Punkt der kaufmännischen Ehre so serupulos be- obachtet und so überschwenglich hochgeschätzt wird wie ^"^r dem Krlegerstand die soldatische Ehre, - daß Robert von den Vorurtheilen seines Standes, seiner Erziehung und seines Vaterlandes zuviel eingesogen haben werbe, um meb ^er- unteraestimmt uno von einem Bedenken überschlichen zu werden, sich mit der Tockter eines heruntergekommenen Geschäftsmanns, eines Bankerutt-rers zu ver- kin?en' Sk braucht? nur in ihr eigen Herz zu greifen und sich zu vergegen- Sen wie sie stlber im ähnlichen oder analogen Falle noch vor wenigen Monaten' Wochen, ja vielleicht Tagen gedacht haben würde. Und eben diese Selbstschau ließ sie zweifeln, wo sie so gern geglaubt hätte, und trotz der inmg- Äg ei und Leidenschaft, deren sie sich selbst früher in ihren- Stolze gar mch fü! ä ig gehalten hätte! da die Liebe ihr ganzes Wesen erfüllte, - fmufete “'"m! Du w-i» schon? bann um I- b-ff"! Nun ja b,an. Ich hab, ,.S.»r”6r\,X8,b..b - mi. * *« ’ MchE,mm-n'w-,-, .-Mb-Ng-N, .EI», *> »** ”±"£rtb« "* »4 nicht,- bi, «°mm-t,i-»t-lhiu mit b-m «- . ®ä“.8 Da« ifl nut ein D-.w-nb, eine Finte, um gensmn -m.« »,.w°hn-n K,»b» ,„r, Sache neblig wäre'"l» wichbeii Dn mit schon ftühei bavon »esptochen haben, unb ich ha», * *»«: KÄS» Scham; 7 SST WNL Ä» XrT.\Äf:7Ätb»" »äi -tn * -'ich »'»- d-" b-®-» «*** °n» r a, Mmiral Graf Lütke, der '•Uw L »«*S- W von der Weit- Präsidenten des Abgeordnetenhans-s m- oftcr“ * f^"9 Suhl und sein- Massenfabrikation", 5ÄÄ ff« ä ä'ä ‘ää ä sssyRBs namentlich in den Korrespondenzen a> worunter mehrere vortreffliche Porträts, wundervolle Ä-Ä-PS" Genrebilder, humoristische Skizzen u. s. • ( Fikentscher, H. König, W. Busch die schönste Unterhaltung zu suchen. ____________ _______ _________