Gießener Anzeiger Anzeige- und UmtsötalL für den Areis Kietzen Nr. 88 Dienstag den 28. Juli 1868 Versteigerungen Die 77 fl. 48 fr. 24 2 30 5167) Auf dem Seltersberg ist ein großer 5174) Ein gewandter Junge kann unter ewölbter Keller, nach Norden gelegen, für günstigen Bedingungen das Barbiergeschäft 0 fl. zu vermiethen.erlernen. Näheres bei der Exped- d. Bltts- 5201) Für Wirthe H- Schmall, Lindenplatz. 2 5 6 9 Jnstrumeiite werden von zwei Damen gespielr. Anfang halb 8 Uhr. Entree a Person 6 kr. 5186) sollen 5181) Die der Firma Busch Söhne, Neh- meyer und Jughardt zu Gießen gehörigen, in der Gemarkung Wieseck gelegenen Immobilien, als: 93 DÄIftr. Hofraithe (Fabrikbau), 51 „ Hofraithe, 45 „ Grabgarten, ollen Dienstag den 4. August d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Ortsgerichts -Büreau nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden. Wieseck, den 24. Juli 1868. Großherzogliches Ortsgericht Wieseck. Lang. Erscheint wöchentlich dreimal: Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Preis vierteljährlich 36 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 51 kr. Pserde-Verloosung in Frankfurt a. M. den 25 , 26. und 27. August d. I. Loose hierzu » 1 fl. 45 kr. bei l5166) Julius Wallach. Besondere Bekanntmachung. Oeffentliche Aufforderung. 5187) Ludwig Schmidt von Hausern geboren am 1. Februar 1796, Sohn der verstorbenen Joh. Wilhelm Schmidt's Eheleute zu Hausen, seit vielen Jahren unbekannt wo? abwesend, wird hiermit aufgefordert, sich binnen drei Monaten, von heute an, zur Empfangnahme seines bisher euratorisch verwalteten Vermögens zu melden, widrigenfalls angenommen wird, er fei mit Zurücklegung des 70. Lebensjahres gestorben. Zugleich haben alle Diejenigen, welche Erbansprüche an dessen Vermögen bilden wollen, solche bei Meidung der Nichtberücksichtigung binnen gleicher Frist dahier anzumelden. Gießen, den 23. Juli 1868. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Oppermann, Stadtrichter. Stadtger- - Assessor. Vergebung von Arbeiten bei der Stobt Gießen. 4 Pfund gemischtes Brod 19 fr. 4 Pfund Roggmbrod 16 kr. 5191) Ein Zapfjunge wird gesucht. Von wem? sagt Ausg. d. Vitts. ,, 0188) Die für Großherzogliche Bürgermeistereien und Pfarrämter im Regierunas- olatt Nr. 21 und 30 angeordneten und jetzt zur Anlegung kommenden Geburtsliften und Militärftammrollen sind per Buch zu 26 fr- zu haben in der Joh. Conr. Herberl'schen Hosbuchdruckerei (Fr. Hrrbrrt) in Darmstadt. 5194) Freitag den 31. l. Mts., Vormittags 9 Uhr, soll im hiesigen Bürgerhospital die Fertigung von Weißbinderarbeiten, veranschlagt zu 25 fl. 4 kr., versteigert werden. Gießen, am 27. Juli 1868. Der Rechner: Wittich. Im Chr. Lony scheu Bierfaale. Mittwoch den 29. Juli und die folgenden Tage: Kunst - Tempel. Großes Vocal- Md Instrumental-Concert, komische deklamatorische Vorträge mit Gesang und Natioualtanz in Costüm. 5200) Freitag den 31. Juli, des Morgens um 8 Uhr, wird die Hafererndte in dem fisealischen Garten zu Alten-Buseck auf dem Halm loosweise an Ort und Stelle versteigert. Gießen, den 27. Juli 1868. Großherzogliches Rentamt Gießen. Lyncker. Maurerarbeit, veranschl. zu Steinbrechen, Steinfahren, Chausstren, „ „ Sonstige Handarbeiten, veranschlagt zu..... Gießen, den 26. Juli 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen Vogt. Freitag den 31. Juli 1868, des Morgens 9 Uhr, aus dem Rathhause dahier folgende .Arbeiten an den Wenigstnehmenden vergeben werden, als: Z Die Herren Bürgermeister des Kreises ^uuben wir uns darauf aufmerksam zu machen, daß die zum Departement-Ersatz-Ge- Ichaft erforderlichen, wie sämmtliche nach der neuen Militär-Organisation erforderliche Formularien jederzeit von uns bezogen werden können. C. F. Winter'sche Buchdruckerei in Darmstadt. Feilgebotenes. ß Als paffende Geschenke )ii Geburt«- und Namenstagen sind die Gegenstände von getrockneten Blumen sehr zu beachten. V ■ 'daß ich dies elben selbst anfertigen lasse, ist es mir möglich, Bestellungen lebet Art bei schnellster Bedienung anzunehmen. Eine Auswahl in Blumenkörbchen, Bouquets und Kränzen sind vorrütbia und empfehle ich dieselben sehr zur geneigten Ansicht. Wilhelmine Fuhr. ß Geschäfts-Empfehlung. . ... ®ine,m geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich rnick dahier als Drechsler etablirt habe, und empfehle ich mich, unter Zusicherung reeller und prompter Bedienung in allen in dieses Geschäft einschlagenden Arbeiten. H. Schäfer, _______________________________________________________ Neustadt Lit. D- Nr. 209. 5197) Ein bei Gelegenheit des landw. vestes zu Butzbach gewonnenes, sehr schö- UI und starkes Handwägelchen mit 5120) Aepfclwein vorzüglicher Güte, sammtlichem Zubehör ist zu verkaufen bei im Faß billigst, bei Philipp Fink, in Hausen. 5199) Ein junger Manu wünscht feine Freistunden mit entsprechender Beschäftigung auf einem Comptoir auszufüllen. Offerten erbittet man unter Chiffre S. 0. Nr. 12 an die Exped. d. Bltts. abzugeben.____________ 5173) Zur Besorgung von 3 Kindern zwischen 2 und 5 Jahren wird eine nicht zu junge Bonne gesucht, welche ein gutes Deutsch spricht und Zeugnisse vorzeigen kann. Man adressire briefliche Offerten „Nauheim, Kurstraße 186, Milani.“ 5171) Drei geräumige Zimmer (mit chöiister Aussicht) nebst Pferdestall, Holzschuppen, Boden- und Kellerraum, sind pr. September zu vermiethen- Näheres bei der Exped- d. Bltts- 5165) Ein Familienlogis ist zu ver- mietheii. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 5161) Zwei möblirte Zimmer, mit und ohne Cabinet, sind zu vermiethen Neuenweg Lit. B. Nr. 195. Vermiethungen. 5207) Das bisher von Herrn Professor vr. Gordan bewohnte Logis ist vom 1. October an zu vermiethen. Auch kann ein Pferdestall mit abgegeben werden. __________________ Emil Roth. 5168) Zwei Stuben mit einem Cabinet ind zu vermiethen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts- 5198) Ein Zimmer, mit oder ohne Möbel, ist zu vermiethen bei Br. O- Bindernald (Lit- C. Nr. 88.) Arbeitergesuch. 5203) Junge Leute von 18—20 Jahren, welche auf Taglohn arbeiten wollen, finden bei gutem Lohn dauernde Beschäftigung in der Blech- und Metallwaaren-Fabrik von ___________Völckncr & Co., in Gießen. 5169) Es wird eine gute Köchin nach Biedenkopf in einen kleinen Haushalt ge- ucht. Näheres zu erfahren bei der Exped. Keses Blattes. ______________________ 5170) Altes Zeitungspapier kauft I. Rothenberger, Lindenplatz. ,5184) Ein noch sehr gut erhaltenes Cla- tner ist wegen Wegzugs zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. 5175) Schöne Pflaumen bei ________________________________C. N a h n. 5172) Sechs Stück grün angestrichene Fensterladen sind billig zu verkaufen bei Conditor Sattler. 5176) Eine noch ganz neue Drehbank ist ZU verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. dieses Blattes.________________ Braunstein-Bergwerk. 5177) Circa 20 gute zugfeste Pferde können aus der Hand verkauft werden. 5178) Mein dahier in der Neustadt gelegenes Wohnhaus mit Ladeneinrichtung und Geschäft bin ich Willens, unter günstigen Bedingungen zu verkaufen oder zu verpachten. Carl Schaffstädt Wittwe, — Drechsler. 5196) Eine einspännige Chaise mit Halbverdeck ist zu verkaufen bei August Brühl, Sattler.______ 5180) Ccmcnt, Biehsalz bei ____________________Flick & Kröll. 5190) Kartoffeln, Pflaumen und gute Kochbrrnen (Bergamoten) verkauft E- Loos, Flügelsgasse. Vermischte Anzeigen. Turnverein. 5205) Freitag den 31. Juli, Abends 9 Uhr, im Darmstädter Hans: Generalversammlung. Tagesordnung: Das Hanauer Kreisturnen und die Preisturner. _______Der Vorstand. 5202) Am Samstag Abend wurde eine Cigarrenspitze von Meerschaum, worauf zwei Pferde eingeschnitten, mit Bernsteinspitze nebst Etuis, wahrscheinlich auf dem Wege von Gießen nach Heuchelheim verloren- Der ehrliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen eine gute Belohnung bei der Exped- d- Bl. abzugeben. Verpachtung von Weiden- Nutzungen. 5192) Donnerstag den 30. d. Mts-, Vormittags 9 Uhr, soll der Korbweidenschnitt aus den fisealischen Pflanzungen an den Lahnstrecke von Gießen bis Heuchelheim an die Meistbietenden für das laufende Jahr verpachtet werden. Die Zusammenkunft ist auf der Lahnbrücke dahier. Gießen, gm 26. Juli 1868. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. _____________Holzapfel.__________ 5182) Donnerstag den 30. Juli l. I., Vormittags 11 Uhr, sollen nachbenannte, dem Kugelhaussonds gehörige Gegenstände öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigert werden, als: 1) ein Braukessel, 7 bis 8 Ohm haltend, circa 160 Pfund schwer, 2) eilt kleinerer Braukessel, 132 Maaß haltend, circa 40 Pfund schwer, 3) eine Malzdarre und 4) ein Kühlschiff nebst Zugehör. Sämmtliche Gegenstände sind noch wenig gebraucht. Butzbach, am 23. Juli 1868. Großherzogliches Ortsgericht Butzbach. - Küchel. Zur Beachtung. 5185) Briefe, die unter der Adresse: Bernhard Loeb, Gießen. der Post übergeben werden, werden mir im Falle meiner Abwesenheit sofort nachgesendet. __Bernhard Loeb. 5183) Eine steinerne Krippe wird zu kaufen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d- Bltts.____________________________ 5195) Ein Granat-Ohrring wurde verloren. Dem Wiederbringer eine gute Bc- lohnung bei der Exped. d. Bltts. 5204) Der bereits durch Zeitungen bekannte Operateur A. Iiunk aus Teplitz ist heute hier eingetroffen. Derselbe beseitigt ohne Pflaster und Lchnei- dcn, was bisher hier angewandt wurde, die tKS* Hülsneraugen, ""äESP Frostballen, Warzen und emgewachsene Nagel mit einem Tropfen Oel ohne Schmerz und Messer in zwei Minuten. Atteste. Zwei Hühneraugen schmerzlos herausgenommcn. Friedberg, den 24. Juli 1868. C. F. Walz, Braumeister. Mehrere Hühneraugen sehr gut herausgenommcn. Butzbach, den 22. Juli 1868. Nikolaus Grüninger, Gasthofbesitzer. I Zwei Hühneraugen operirt ohne schmerzen. Gießen, den 27. Juli 1868. Frl. Jolly Gallas, Actienbrauerei. Zwei Hühneraugen schmerzlos herausgenommen. I Gießen den 27. Juli 1868. C. Heil, Actienbrauerei. Weitere Atteste folgen im nächsten Blatte nach. Um geneigten Zuspruch bittet A. Junk, Operateur, wohnhaft im „Deutschen Hof". Coneert des akademischen Gesangvereins zum Bellest; d.'r Frau M.lstkdirector Hoffmann dahier Donnecstag den 30. Juli, Abends präcis 6 Uhr, im Clrrb Saale, unter gefälliger Mitwirkung des Fräulein M. Ich neid er von hier nnd der Herren Dr. Lorenz, Großh. Kreisarzt ans Friedberg, Dr Ph. Knoll, G. L. Schier- Holz und Steiner von hier. Programm: 1) Motette (achtstimmig) von.....Joh. Chr. Bach. 2) Arie für Tenor aus „Paulus", von . . F. Mendelssohn. 3) Duett für zwei Baffe aus „Israel" von . Fr. Händel. 4) Recitativ (Tenor» und Choc aus der „Schöpfung" von.......Z Haydn. 5) Quintett für Pianoforts, zwei Violinen, Viola und Violoncello von . . . . R. Schumann. 6) Terzett für Sopran, Tenor und Baß, aus „F-detio", von........8. v. Beethoven. 7) Arie für Alt aus „Titus" von . . . W. A. Mozart. 8) Halleluja-Chor aus „Messias" von . Fr. Händel. Eintrictskarten für einen nummerirten Platz ä 36 kr, für einen nichtnummerirten Platz im Saale und auf der Gallecie ä 24 kr. sind in den Buchhandlungen der Herren I. Ricker und W. Ferber zu haben. (.5206) Der Vorstand des akademischen Gesangvereins. Geschäfts Empfehlung 5113) Verehrlichem Publikum die ergebene Anzeige, daß ich in dem von ßerrn Katz in der Neustadt gemietheten Laden ein neues Spezerei-Geschäft (verbunden mit Cigarren und Tabak, Mehlverkauf und Branntweinverravf) eingerichtet habe und empfehle mich unter Zusicherimg billigster und reellster Bedienung. ....... .................... L. Fr. Handwerk. Frachtbriefe für die Main-Weser- und Cöln-Mindener- Eisenbahn, sowie sä-ttmtliche zollamtlichen Form» lare, und zu haben bei Wilhelm Klee, Mamburg. Zur Eiseubahnfrage. (Eingesandt.) Wir können nicht behaupten, daß unser Gegner, gez. V. St, uns eine Entgegnung schwer gemacht habe, sind vielmehr der Ansicht, daß wenn nicht sachlich bessere Gründe gegen unsere Ausführungen in Nr. 85 v. Blrts. vorgebracht werden können, wir hierin die beste Rechtfertigung für unfern Standpunkt erblicken, und wir mit heiterem Lächeln uns auch den Vorwurf, daß wir die „Kirchthurms, interessen" vertreten, gefallen lassen wollen, so lange diese thatsächlich und gänzlich mit den wirklichen Interessen der Stadt zusammenfallen. Doch zur Sache! Einverstanden mit uns ist der Herr Einsender in Hinsicht der auffallenden Tbeilnahmlosigkeit der Bürgerschaft als solcher, und einverstanden in Hinsicht der schlechten, unpraktischen Luge des alten Bahnhofs. Unsere entschiedene Nicht- übercinstimmung mit ihm müssen wir aber aussprechen, wmn er den G emeind e- rath res Mangels an Interesse und Eifer für die Sache beschuldigt, ein Bor- Wurf, den, wenn wir ihn nicht aus Unkenntniß der Sachlage erklären dürfen (was keine Entschuldigung abgäbe), wir nur für böswillig gelten lassen könnten. Grade im Gegentheil, die Stellung des Gemeinderaths wäre eine weit mehr Er- folg versprechende gewesen und wäre es noch, wenn derselbe die fest und öffent- ^gesprochene Ansicht der Bürgerschaft zum Stützpunkt hätte. Was aber die Nichtbetheiligung der Stadt als Aktionär re. betrifft, so ver- un^ctn Ehrten Herrn Gegner einfach auf §§. 2 und 3 des Gesetze«, die Ausbringung der Kosten für das zur E bauung von Eisenbahnen erforderliche Gelände betreffend (welches auf unfern Wunsch seinem Wortlaut nach abdrucken zu lasse», die Redaktion die Freundlichkeit haben wird), woraus er ersehen kann, daß die Stadt schon unfreiw llig und zu ihrem Schaden in bedeutende Mitbe- thciligung gezogen wird Opfer, für welche kein bi ree ter Ersatz möglich ist. Zunächst fragen wir ihn, wo wir uns mit einer Silbe, oder etwa zwischen den Zeilen zu lesen, gegen eine Vereinigung aller Bahnhöfe, gegen einen Een» tralbahnhof ausgesprochen haben? Nein, seltsamer Weise war unser Kirchthurms, standpunkt zufällig hierin ganz derselbe, wie der höhere des Herrn V. St, und wurden wir eine Vereinigung auf jede Art befürworten, aber selbstverständlich nicht auf dem Scltersberg, dessen schlechte Lage hierfür Herr V. St ja selbst anerkennt, sondern in der StephanSmark. Und sollte der Grund, warum wir in unserm ersten Artikel, der sich an die Thestnahme und Stellung der hiesigen Bürgerschaft dem Gcmeinderath und der Großh. Regierung gegenüber wen- dete, darüber vorläufig geschwiegen haben, so schwer zu errathen sein? Die Main-Weser-Bahn ist seit geraumer Zeit thatsächlich und vom 1. August d. I. an rechtskräftig eine königlich preußische Bahn, deren Verwaltung gegenüber die Bürger Gießens wohl einen Wunsch äußern können, aber doch kein Recht beanspruchen können, irgend ein Wort mitreven zu wollen. Uns kommt es aber auf das Nächstliegende, das eben Entstehende an, und in zweiter Linie erst auf VaS nun einmal unglücklicherweise Bestehende; einen zweiten großen Feh- ler zu verhüten suchen, das ist unsere Aufgabe. Ziehe sich das Schlechtangelegte nach dem Gutangelegten, aber doch wahrlich nicht umgekehrt! Und hiermit sind wir denn an dem eigentlichen Kern der Sache angelangt, daß nämlich die StephanSmark dec einzige rationell zu rechtfertigende Platz für den oder die Bahn- Höfe ist und bleiben wird, von wo aus dieselben nach allen Richtungen hin und zu jeder Zeit je nach Bedürfniß frei und ungehemmt sich ausvehnen können. Hier- bei sei zugleich erwähnt, daß uns von einem „Deutz-Gießener Bahnhof", von dem Herr V. St. redet, absolut Nichts bekannt ist, wohl aber, daß bis auf en heutigen Tag die hiesigen Bahnhofsverhältnisse als bloßes Provisorium dastehen und glauben wir hierin keinem Widerspruch zu begegnen. In welchem Grade aber eine zu enge Zusammenlegung von Bahnhöfen, wie sie sich auf dem Seltersberg trotz des Verschwindens der Anatomie und einiger anderen Gebäude immer ergeben wird, wenn sie nicht in komische Entfernungen gerathen wollte, eine Masse von Schwierigkeiten, Belästigungen und Hemmungen des Personen- und Güterverkehrs nach sich zieht, sollte dem Herrn Verfasser aus den Frankfurter Bahnhofsverhältniffen, Vie er ja selbst anmhrt, am besten bekannt sein. Und was stände denn im Wege, die Billete so gut an dem alten Bahnhof, wie an dem neuen zu lösen, die Züge oben abgehen zu lassen, und gewissermaßen die erste Haltestation an dem neuen Bahnhof zu machen, gerade wie auf der Frankfurt- Offenbacher Bahn bekanntlich in Sachsenhausen? E n Umexpediren des Gepäcks wäre ebenfalls nur in denselben Fällen nöthig, in denen es auch bei der Vereinigung mit dem alten Bahnhof hätte geschehen müssen, und es stets beim Anschluß an eine andere Bahn geschehen muß. Nicht eine Demüthigung des uns sehr befreundeten Seltersberges suchen wir, keine „kleine Rattenbahn" wollen wir den kommenden Generationen hinterlassen, wohl aber wollen wir den neuen, und wo möglich später auch den alten Bahnhof dahin verlegt wissen, wo er, vom innern Verkehr der Stadt aus betrachtet, nothwendig hingehört, und wenn der Herr Einsender die etwa y3 der Entfernung betragende größere Nähe der StephanSmark in der angegebenen Gegend vom Centrum der Stadt als „von keinem vernünftigen Menschen für naßgebend" erachtet hält, so wollen wir zwar nicht bitter werden, können aber doch gelinde Zweifel an der „Vernünftigkeit" gewisser Leute in dieser Hinficht nicht ganz unterdrücken. Denn was in aller Welt soll denn sonst das Entschei- oende sein? Wirkliche Terra nschwierigkeiten gibt es in der Umgegend von Gießen nicht, also legt man doch den Bahnhof dahin, wo er von allen Theilen der Stadt am nächsten und bequemsten für Mensch, Vieh und Waare zu erreichen ist, und doch sicher wo möglich mit Vermeidung einer nicht unbeträchtlichen Steigung. Wer diesen klaren Sachverhalt nicht einsieht, dem ist schwer zu helfen. Wir wollen also den Bahnhof nicht in die StephanSmark gelegt wissen, um den genannten Straßen (und nun gar der Reuen Anlage) eine Vergünstigung zukommen zu lassen, sondern wir betonten nur, daß mit dem Hauptmoment der Nebenpunkt der Belebung resp. Erweiterung jener Straßen zufällig zusammenfiele, und glauben uns ganz klar ausgedrückt zu haben. Ebenso scheint uns der W-tz, den Bahnhof der Gießen-Altenhundener-Bahn nach dem Pfau zu verlegen, als zu billig und dem Ernst der Sache zu wenig entsprechend, um Wei- ttres darauf zu erwidern; aber selbst für diese Bahn würde die Lage in der StephanSmark wegen der möglichst gleichmäßigen Entfernung die geeignetste sein, und können wir nach unserer besten Ueberzeugung uns wiederholt nur dahin auS- sprcchen, daß in der Frage der Anlegung des neuen Bahnhofs die KirchthurmS- interessen mit den wichtigsten und unveränderlichen Interessen des Verkehrs, der sich durch keine Bahnbauten jemals aus dem Centrum der Stadt auf den Seltersberg ziehen läßt, Eins und Dasselbe sind. Nach dieser Beleuchtung des gegnerischen Artikels geben wir es dem un- parthciifchcn Urtheil unserer Mitbürger anheim, zu entscheiden, wo einfache und konsequente Anschauung der Dinge ist, und wo nicht, erklären uns jedoch gern jeder besseren begründeten Belehrung zugänglich. Börseunathrichteu. 24. Juli 1868. Prioritäten. 5% östr. F. St. E. B. 265 Ludwigsh.-Bexbach 159% Maxbahn 109% Bayer. Ostbahn 128% Hess. Ludwigsbahn 135 3% östr. Stsb.-Prior. 53% 3% östr. s. Lombard. 43% 3% Livorneser 31% Toscaner 47% Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse — 5% Elisabeth-Prior. 75 do. II. Emiss. 72% Wechsel. Amsterd. k. 8. 100% Augsb. k. 8. 99% Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 98 Cöln k. 8. 105 Hamburg k. 8. 88 Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 119% Lyon k. 8. — Paris k. 8. 94% Wien k. 8. 104% Disconto 3% G. Preuss. 4%% Obi. — Frankf. 3%% Obi. 81% Nass. 4%<% Obi. 951 4 Kurh. 40/0 Obi. 883,4 Hess. 40/0 Obi. b. Roths. 90 „ 31/2% do. do. - Bayer. 5% Obi. 102% „ 4%% 1jährige 97% » 41/2% i/Jährige 97% Würtemb. 4%% Öbl. 95% Baden 4%% Obi. c. E.L. 94% Oestr. 5% b. R. — n 5% National 54% „ 5% Metall. Obi. — „ M. steuerf. 53% Amer. 6% 1882r Bds. 76% „ 6% 1885r 75% Geldsorten. | Pr. Cass. Sch. 1 44%-45%| Div. Cass.-A. — i Pr. Friedrdor. 9 57%-58% Pistolen . . 9 47-49 „ doppelte 9 48-50 Holl. fl. 10 St. 9 54-56 Ducaten . . 5 38-40 20 Frankens!. 9 28%-29% Engi. Souver. 11 53-57 Russ. Imper. 9 48-50 Doll, in Gold 2 27-28 j Anlehensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 55 Nassau fl. 25 b. Roth. 36% Gr. Hess. fl. 50 b. R. 1523/. Gr. Hess. fl. 25 b. R. 40% 4% bayr. Präm. Anl. 103% 4% badische Loose 101% Badische fl. 35 Loose 52% 1858r Prioritätsloose 141 J860r Loose 79 1864r „ 102 Actien. Frankf. Bank 125 Oester. Bank 766 „ Creditaet. 224% Darmst. Bankaot. 224% N, tvähreni Herren herrschte der Urs und Ca & leicht di Paar, Zwistigl genomn speare । 911 wunde« sich der und sei und ach der noc D Baterla des edl — ec verabsch von da italieni teten. berausö erwerb« winnen Helene seine scherpaar läßt ft* von Frankreich nicht anerkennen, und in einem allenfalls flgen Kriege Preußens mit Frankreich bleibt es neutral. Ta- mit wäre, wird weiter calculirt, auf indirecte Weise Preußen ein großer Dienst geleistet, da von dem jetzigen spanischen Regime zu erwarten stände, daß es im Fall einer Allianz zwi- f*en Preußen und Italien im Dienste Frankreichs den Kirchenstaat besetzen und von da aus einen guten ff heil der italieni- schen Armee lahm legen wurde. - Die Grundlosigkeit dieser Gerüchte nachzuweisen, dürfen wir natürlich dem auswärtigen Amte in Berlin überlassen. ' I „ 91 rt 9- Gegenwärtiges Gesetz kann durch Verordnung k , Regierung auch auf Eisenbahn Unternehmungen für aninAt erklärt werden, welche mit Erlaubniß der Regierung von «5 va Personen ober Privatgesellschaften aiisgefnhrt werben ■ n'H*em Falle alsdann das Berl ältniß de» Eisenbahn - Ihti'" 1 Mmet« zu den Gemeinden dasselbe ist, wie durch gegenS' Gesetz das Berhältniß des Staates, wenn dsiser die B-k baut, zu den Gemeinden geregelt ist. "caW Urkundlich n. lSitzung des Gemeinderaths Vom s, Juli. Anwesend: der Grvßh. Bürgermeister Bogt die»' meinderathsniitalieder Berg, Bücking, Felsing Aanlliin Pm Möhl, Nagel, Petri, Ricker und Rosenberg ’ ' Der Gemeinderath nimmt Kennliiiß von der laut gung VONI 15. .juli erfolgten Peiiflonirnng des Lehrers Ball»' Der Gememderath übernimmt die Kosten des Meßbr j von Ehr. Haubach aut die Staritaffe und beschließt, von , Rin einen Pacht von dem Grundstück, welches als Baup ubeim-iefen war, für das Jahr 1868 nickt zu verlangen. * 1 _ D'e 'Anschaffung einer Gasspritze wird vom Gemeindewli, wegm der noch fraglichen Zweckmäßigkeit derselben abgelehnt Der Gememderath beickließt, die Benutzung der Turaball, dem Gpmnasium unentgelllich zu überlassen. Dagegen für H jung, Beleuchtung und Abnutzung der Ge.äihe eine EntschSd' I 100 fl. jährlich zu beanspruchen. ""Sri sich mit der geschehenen Versich,. rung des Waaghauschens am Neustadter Thor auf die Sunm, von 570 st. einverstanden. ; ™ @emeiiiberatb findet gegen das Eintreten des Sckwsi bisherigen Gigenthumers des hiesigen Gaöweriü als Miteigenlhumer unter der Boianssetzung Nickis zu erinnern kafl der neue Mitbesitzer in alle Rechtsverbiudlichkeiten des dis- herigen Besitzer- der Stadt gegenüber eintrete und di ft- . der UebergangSurkunde ausdrücklich gewahrt wird m . Gemeinderath beschließt, der Mittwe Heerz für di, Benutzung des Loeals der GlaSaiche 30 st. Miethe' auf di, I Dauer eines Jahres anziibieten. Vslreff der Ausführung des Testaments der Frau Gräfin von Gorlitz wegen der Erbauung der Heilanstalt 'j-'alfe-'fck SNstung- beschließt der Gememderail^ daß da" durch ^^enbahnen eine A.iiderung des Bauplans auf fiänrn« ” ”9 flehen, eine flarung über das vorliegende Bauprojeet nicht abgegeben wer- den rönne. a a Der Gemeinderath erklärt, daß er nicht gewillt fei, vor ber ©merirung des Lehrers Beck einen Birar mit 450 ff. üllj müffPh^ftlfte ?U " vielmehr jenem überlassen m iste das Honorar bes Virars jo lange ans feinem Gehalt zn bestreiten als er diesen noch in seinem vollen Betrag beziehe In Betreff des Baugesucks des AeMars Funk wurde bet Bauausschup mit einer Loealbesichtigiing beauftragt ,-'7"^^effeiung des Wehres aü der oberen Stadtmühl, o . eme Loealbesichtignng an Ort und Stelle durch den Gern eindeiath ohne Ve ziig vOrgenommen werden. liche^Art"^'^" Abschlüsse 'betreffen Angelegenheiten persön- Girßeit. Vom 3. bis 9. September d. I. wird zu Braunschweig, verbunden mit dem VII. deutschen Feuer- wehrtage, der am 6 , 7. und 8. ebendaselbst abgebalten »erben nnrb eine Ausstellung von Feuerlösch- und Rei- tungs-Gerathen, sowie auch Wasserleitungs-Uten- ftlien stattfinden, auf die wir Fabiikanten und Verfertiger von Feuerspritzen, Schläuchen und Ausrüstungs-Gegenständen für Feuerwehren aufmerksam machen. — Die auszustellenden Sacken muffe« bis zum 15. August beim Ausstellungs-Ausschuß des VII. deutschen Feuerwehrtages zu Braunschweig an= gemelbet werden; die meisten Elftubahndirectionen haben für nickt verkaufte Ausstellungs-Gegenstände freie Rückfahrt gemäljrf, von wenigen noch fehlenden steht dieselbe Vergüu- fligung in Aus,icht. Nach dem großen Eindrücke, den die erste Ausstellung von Feuerlösch-Geräthen im Jahre 1865 in Leipzig, machte, steht zu hoffen, daß auch der bevorstehenden allgemeine Theilnahme entgegeiigebracht werde. Besitzer solcher Distriete, welche, ohne einer ©emeinbe--(Semarfung einverleibt zu sein, eine eigene^ Gemar- tofMaßgabe der vorhergehenden Artikel wie Gemeinden behandelt, wenn innerhalb dieser Distriete ober fn einer Eiilrernung von denselben bis ru 15, 0 o ' c. Station oder Haltestelle sich befindet $ vermischtes. m Die seither so häufig laut gewordenen irrigen ^fichten über das Gesetz zur Aufbringung der Kosten für das zur Erbauung von Eisenbahnen erforderliche Gelände veranlassen uns, dasselbe nochmals nachstehend im Abdrucke zur Keimt- mß unserer Leser zu bringen. Gesetz die Aufbringung der Kosten für das zur Erbauung von Eisenbahnen erforderliche Gelände betreffend. rn nun Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein .c. ,c. * Wir haben mit Zustimmung Unserer getreuen Stände verordnet und verordnen hiermit, wie folgt: Art 1. Wenn eine Eisenbahn auf Kosten des Staats gebaut wird so ist die Entschädigung für das Gelände, welches zur Ausführung des Unternehmens für den Staat als Eigen thum erworben wird, theils von der Staatskasse, iheils von den betreffenden Gemeinden nach Maßgabe der nachfolgenden Artikel zu leisten. a ®trt Die Staatskasse übernimmt die Entschädigung für das znm Eiftnbahnbau abzutretende Gelände bis zum achtzigfachen Betrag des Normal-Steuerkapitals desselben. „. ?• 3nsoweft als Entschädigung für das abzutretende Gelände eine höhere Summe, als der achtzigfache Betrag des Normal-Steuerkapitals desselben ausgemittelt wird, haben bie- lemgen Gemeinden, deren Orte 1500 Klafter ober weniger — von bereu Mittelpunkte an gerechnet — von einer Station ober Haltestelle ber Eisenbahn entfernt gelegen sinb, den Mehrbetrag zu übernehmen. ' Di- Revartition des in dem vorhergehenden Artikel erwähnten Mehrbetrags der zu leistenden Landentschädigung erfolgt zur Halste nach der Bevölkerung und zur anderen Hälfte nach dem gejammten Normal-Steuerkapital der in dem vorhergehenden Artikel bezeichneten Gemeinden. ,, ,.3trt D Di' von den Gemeinden zu übernehmenden An- thei.e an den Betragen der Laudentschädigung sind vorlagsweift aus der Staatskasse zu leisten. ~ m Insoweit Gebäude oder Gewerbsanlagen zum Zweck der Anlegung einer Eisenbahn erworben weiden müssen leisten ^^“bigung ausschließ ich aus der Staatskasie zu 3'be uusi> den vorhergehenden Artikeln zur Ge- lande-Ent,chad,gung für beitragspflichtig erklärte Gemeinde hat das zum Eisenbahnbau erforderliche Gelände in ihrer Gemar- ung für den Staat als freies Eigenlhum zu erwerben und dem Staat darüber auf feine Kosten EigenthumS-Urkuiiden zu- zunellen. 0 . (fS114' ^e Gemeinde in Folge des ErpropriationSVerfahrenS Staate^u ersetzen" f° dieselben von dem SSctltrt, 24. Juli. Es verlautet mit großer Bestimmtheit, raß dem Reichstage ein Gesetz vvrge- legt werden soll, wilcheS die Goldwährung für ganz Deutschland einführt. Da mit einer solchen Aende- rung der Währung eine Aenderung unseres Münz- systems unvermeidlich ist, so wollen wir hoffen, daß man dabei zu einem zehntheiligcn System übergehen wird; vielleicht entschließt man sich, nachdem man das französische Maß- und Gewichtesystem angenommen hat, auch zu dem französischen Münzsystem. — Lieutenant v. Scheve ist, wie das „Allg. Volksbl." aus Magdeburg meldet, begnadigt und der Festungs- haft, welche er etwa drei Vierteljahre genossen, entlassen worden. Bekanntlich hatte der Herr seinen Hauswirth, als dieser Beleidigungen seiner Familie durch Damenbesuche s.iues Miethers nicht länger dulden wollte, nicrergeschossen und dann eine mehrstündige Polizeiblokade muthig ausgehalten. Scrltit, 25. Juli. Der Kaiser von Rußland trifft am 28. d. M. auf der Reise nach Kissingen hier ein, und setzt feine Reise über Bitterfeld und Leipzig unter strenger Wahrung des Jncognito fort. Gotha, 25. Juli. Dr. Petermann hat Nach- richten von der deutschen Nordpolexpedition erhalten, die bis zum 20. Juni reichen. Hiernach hatte die- ielbe rre Breits von 75y3 Grad erreicht. Grönland war fchon in sicht gekommen. Schiff und Mannschaft hatten sich ausgezeichnet bewährt. Wien, 24. Juli. Der Extrazug, welcher uns heule die Frankfurter Schützen zufuhrte, traf hier um 5 Ubr ein, und die Gäste vom Main irurken im Bahnhöfe mit begeistert- n Hochs empfangen. Dom- baumeister Schmidt begrüßte die Schützen vom Rhein und Main, die gekommen, um Zeuge zu sein, daß die Bewohner der Ostmark treu deutsche Kultur pflegen- Zwischen Oesterreich und Deutschland solle keine Mauer sein, Oesterreich werde zu Deulschlaud stehen in Notd und Tod. Ihm antwortete Dr. siegmunv Müller aus Frankfurt mit einem Hoch auf eie deutsche Stadt Wien. Unter Vormarsch der '£<11111 des Regiments Este wurde sodann nach der Stadt gezogen. — Die Minister Hasner und Giskra ha.en zugesagt, am Festbankett Theil zu nehmen; sie werden, ebenso wie eer Bürgermeister Zelinka und der ReichsratbSpräsident Kaiserfeld, beim Ban- ictt sprechen. Kopp wird den ersten oifieiellen Toast aut OeiitsÄland ausbringen. Es ist bereits eine flroße Anzahl Schützen hier eingetroffen, die Bremer werden heute Nachmittag erwartet. — Der König ©eorg von Hannover ist mit seiner Familie nach Gmunden (in Oberösterreich) abgereist. Wien, 25. Juli. Im Laufe des heutigen Ta- ges erfolgte die Ankunft von über 500 Schweizer- schützen, 600 Würtembergern, an 500 Badensern 350 Kärnthnern, 250 Schlesiern, 300 Sachsen, ferner 200 Bremern mit der Bundessahr-e, welche alle vom Eentralcoinito und zahlreichem Publteum herzlichst begrüßt wurden. Die sächsischen Schützen wähl- Reichskanzler p. Beust zu ihrem Schützen- aUen'm"..« ^o'tw^hrend strömen Schützenfestgäste aus allen Gegenden Deutschlands und Oesterreichs zu. ■ 1 V 9 § di. Bi Ko 3tr Gi zurr Töch zu G Be 52c mit r verbu erlebt sich u unter Gr Groh Z Ve 522 am E den 1 Wege Mar Zimi Schr- Schl Glas Weis Plä könnei locale an bis 10 Hin wohlv ,Subi wohm unter verseh.