Preis vierteljährlich 36 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 51 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint wöchentlich dreimal: Dienstags, Donnerstage und Samstags. — Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Hießen. Nr. O. Samstag den 25. April 1868. Amtliche Bekanntmachungen. Zu Rr. K. G. 3097. Gießen, am 23. April 1868. Betreffend: Die Erbauung von Eisenbahnen in der Provinz Oberhessen. Das Grokherzogliche Kreisamt Gießen an die Großheyoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf die in einer der nächsten Nummern des Regierungsblattes erscheinende Bekanntmachung vom 18. l- Mts., wonach die Gesetze vom 27. Mai 1821 und 14. August 1867 auf die in der Bekanntmachung bezeichneten Eisenbahn-Anlagen Anwendung finden, empfehlen wir Ihnen, den mit der Ausführung dieser Anlagen beauftragten Beamten und deren Hülfsarbeitcrn hierbei, soweit es von Ihnen abhängt, möglichst Vorschub zu leisten, insbesondere bei den Verhandlungen wegen Erwerbung des Geländes fördernd mitzuwirken. Dr- G o l d m a n n. Besondere Bekanntmachungen. Oeffentliche Aufforderung. 2853) Die Wittwe des Christian Bieber, Margaretha, geborene Löber, ist am 9. März d. I- kinderlos dahier verstorben und hat laut gerichtlichen Testaments ihre Stieftochter Karoline Bieber, verehelicht an Louis Fischer dahier, zur Universalerbin eingesetzt. Da die zur Jn- testaterbfolge gerufenen nächsten Verwandten der Christian Bieber's Wittwe nicht ermittelt werden konnten, so werden dieselben hiermit aufgefordert, sogewiß binnen acht Wochen etwaige Einwendungen gegen die Rechtsgültigkeit des Testaments dahier vor- zubringen, widrigenfalls solches für rechtsgültig anerkannt angesehen und der eingesetzten Erbin der Nachlaß überwiesen werden wird. Gießen, den 16. April 1868. Großhemogliches Stadtgericht Gießen. Mubfi.cl'vr. v. Schmalkalder, Stadtrichter. Stadtger.-Asscssor. Oeffentliche Aufforderung. I. Die nachstehend aufgeführten Grund- eigenthümer wollen die bei jedem Namen bemerkten Parcellen veräußern, vermögen aber ihr Eigenthum und resp. die Abführung der für solches verabredeten Kausschil- linge urkundlich nicht nachzuweisen, nämlich: 1) Jacob Stein II. Wittwe von Beuern, IV/97 dasiger Gemarkung. 2) Jacob Stein II. von da, 111/349 dasiger Gemarkung. 3) Daniel Hofmann und Frau Elisabetha, geb. Walther, in Danbringen, 11/268, 302, III/241, IV/204, V/326, IX/174, 11,180, 97 und 230 dasiger und XXII146 Alten-Busecker Gemarkusa, .. 4) P' iVWi*’ «on Annerod, VI/209 da- stgcr Ge.onrrung. 5) Derselbe, n/979 dasiger Gemarkung, welche Parcellc übrigens im Grundbuche noch auf den Namen Löb Katz von Steinbach eingetragen ist. 6) Paul Hahn II., PH. S-, von Annerod, VII/334 Rödger Gemarkung. 7) Johannes Haas II., Johannes Sohn, zu Steinbach, 11/347, V/4, IX/198, XI/150. XIV/178, XV/148, XVII/41, V11,297 dasiger Gemarkung. 8) Konrad Kehr in. von Treis a- d- Ld-, VI,36 und 65,3 Mainzlarer Gemarkung. 9) Heinrich Stein III. von Beuern, V/446 dasiger Gemarkung. 10) Philipp Bellof ii. in Beuern, x/337 dasiger Gemarkung. 11) Philipp Schäfer II. von Reiskirchen, 1/310 dasiger Gemarkung. 12) Heinrich Jünger II. von Reiskirchen, 1/41 dasiger Gemarkung. 13) Philipp Pfeiffer IV. von Großen- Buseck, XX/12 dasiger Gemarkung. 14) Katharine Lörsch von Beuern, IV/79 und X/697 dasiger Gemarkung. 15) Ludwig Lenz, resp„ dessen Wittwe zu Trohe, 1/24, 1/25, 1/96 l stiger IX, 124 und 125 Alten-Busecker, IX'?-’?. xvil/291 Gro- ßen-Busecker Gemarkung 16) Jacob Wießner in Climbach, VII/4 Allendörfcr a. d. Lda. Gemarkung. 17) Johannes Schwalb II. Erben in Großen-Buseck, 1/124, 942,1016, 1246,1479, 11/455, 619, III/136, 476, 480, 602, IV, 282, 546, 589, V/62, V/270, XI, 20, 282, 478, 575, XIV/23, 97, 395, 397, XV/190, 513, 655, XVI/87, 108, 170, 417, XVII/72, 88, 572, XVIII/515, XX/75, XXI/299, XXII, 44, 49, xxv/243, XXVII/344, XXViil/92, 534 dasiger Gemarkung. 18) Johannes Benner jun. von Treis a. d. Lda-, L/6406 dasiger Gemarkung. 19) Löb Berlin von Beuern, V/886 dasiger Gemarkung 20) Philipp Krämer's Wittwe zu Annerod, 1/454, 455, 537, 552, 609, 629 , 768,1, III370, V/490 und 491, V/592,1, VI/280 dasiger Gemarkung. 21) Ludwig Bellof zu Annerod, 11/74,3, 616,3, 617, 401, III/514, 516,3, IV/26, V/251, vl/94,6 dasiger Gemarkung. 22) Eberhard Kramer zu Annerod, XXII/54 und 57 Wiesecker Gemarkung. 23) Johannes Wißner l. von Beuern, XX/164 dasiger Gemarkung. 24) Georg Melior von Großen-Buseck, 1/752 dasiger Gemarkung. II. Die nachstehenden Grundbesitzer be- itzen sodann bescheinigtermaaßen über die Verjährungszeit hinaus die bei jedem Namen bemerkten Parcellen, nämlich: 1) Herrn von Rabenau zu Londorf, 1,122, 123, 136, 202,5, 128,-784 , 903, 943, 1003, 11/81, 97, III/6, IV,290, 329, 400, 470, V/72, 113, 149, 152, 201, 304, 343, 370, X/37, 594, 652, xi/121, 147,180, XII/300, X1II/1, 174, 196, 500, XIV/22, XVIII/33, XXI,127, 357, XX1V/311, 316, X/85, 197 , 742, xxni/231 Alten-Busecker Gemarkung. 2) Die Gemeinde Großen-Buseck die im dortigen Grundbuche auf keinen Namen unter 1,1652, 11,672, III/870, IV/664, V.645, X/187, Xl/674, XIII/779, XIV/981, XV, 946, XVII 644, XVIII/674, XIX/475, XX, 551, XXI/571, XXII, 373, XXIII/393, XXV/772, XXVII/444, XXVIII, 999 eingetragenen Wege. 3) Konrad Meyer UI. von Großen-Bu seck 11,289 dasiger Gemarkung. 4) Konrad Arnold von da, XXVII,369 und 372 dasiger Gemarkung. 5) Lorenz Henß von da, XII1/135 dasiger Gemarkung. 6) Die Gemeinde Reiskirchen die im dortigen Grundbuche noch auf keinen Namen eingetragenen 284, 6 Klftr. Wege der Flur I. und haben beantragt, daß den fraglichen Parcellen der Erwerbtitel „Ersitzung" beigefügt , die unter Ordn.-Nr. 2 und 6 auf: geführten Parcellen dabei auch der Gemeinde Großen-Buseck und resp. Reiskirchen auf den Namen geschrieben werden. III. Johannes Klinket III. von Ruttershausen, resp. dessen Erben haben die Hof: raithe 1/162 dafiger Gemarkung, die ihr Erblasser von seinem Bruder Johannes Klinke! für 400 fl. erworben und in welcher dieser Bruder sich das Ersitzrecht Vorbehalten, verkauft. Dieser Bruder ist unbekauut wo? abwesend und soll, was aber urkundlich nicht nachznmeisen, vor seinem Weggänge von Haus das Kaufgeld in Empfang genommen und auf feilt Ersitzrecht in der Hofraithe Verzicht geleistet haben. iv. Namens der Main-Wescr-Bahn hat der Großherzoglichc Fiscus im Jahr 1849 von dem unbekannt wo? abwesenden Johann Georg Zweck von Staufenberg die Parcelle VIU/16,3 dasiger Gemarkung in Anwendung des Expropriationsgesetzes erworben,, ohne daß solche dem Erwerber bis jetzt im Grundbuch zugeschrieben worden sei. V. Endlich haften nach dem General: Währschafts- und Hypothckcnbnche von Treis a. d. Lda. auf der dem Adam Schick von da gehörigen und von Johannes Formhals erworbenen Parcelle B/283ba noch 396 Tha- ler und 62 Thaler 3 Slbrgr. 9 Hlr. Kaufgeld, ohne daß aus dem gedachten Buche zu entnehmen wäre, wer als der Berechtigte zu diesen Kaufgeldern zu betrachten. Auf Antrag der Interessenten werden darum alle Diejenigen, welche Ansprüche irgend welcher Art an die oben sub I und II aufgeführten Parcellen und die sub V bemerkten Kaufgelder zu bilden vermögen, sowie bezüglich der Parcellen sub III und IV Johannes Klinke! von Ruttershausen und Johannes Georg Zweck von Staufenberg, hiermit aufgefordert, ihre etwaigen Ansprüche ogewiß und zwar bezüglich der Parcellen sub I binnen vier Wochen und bezüglich der anderen Posten binnen drei Monaten bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, widrigenfalls ohne Rücksicht auf solche bezüglich der Parcellen sub i und in die neuerrichteten Eigenthumsurkunden bestätigte und der Eintrag auf den neuen Erwerber im Mntations - Verzeichnisse verfügt, den unter III und IV bemerkten Parcellen der nachgewiesenc Erwerbtitel und zwar soweit dies erforderlich unter Ueberschreibung der Parcellen auf den Namen der Besitzer beigefügt und bezüglich der Kaufgelder unter Ordn.-Nr. V die Löschung des dessallstgen Eintrags im General-Währschafts- und Hypothekenbuche angeordnet und vollzogen werden wird. Gießen, den 9. April 1868. Großherzogliches Landgericht Gießen. (2841)__________Bötticher.____________ Cd i c t a l l a d u n g. 2821) Nachdem die Andreas Schäfer Eheleute von Kloster Arnsburg unterm 30. Januar d. I. mit der Mehrheit ihrer gc- richtsbekanntcn unbevorzugten Gläubiger einen Stundung?- und Nachlaß-Vertrag abgeschlossen Haven, dessen Einsicht in der Registratur der unterzeichneten Behörde freisteht, so werden alle Diejenigen, welche eine bestimmte Erklärung darüber noch nicht abgegeben haben, sowie etwaige noch unbekannte, unbcvorzugte Gläubiger hiermit aufgefordert, um fogeroiffer von heute an binnen 4 Wochen ihre Forderungen dahier anzuzeigen, resp. ihre etwaigen Einwendungen gegen das Arrangement vorzubringen, widrigenfalls solches ohne Rücksicht auf sie bestätigt und in Vollzug gesetzt werden würde. Lich, am 2. April 1868. Großherzogliches Landgericht Lich. Sartorius, Ccllarius, __________Landrichter. Landgerichts-Assessor. Schutzpoeken - Impfung in der Stadt Gießen. 2799) Ans Veranlassung des Großherzoglichen Kreisarztes, Medicinalraihs Dr. Stammler dahier, bringen wir zur Kcnnt- niß der Stadtangehörigen, daß derselbe vom 1. Mai bis 15. Juni und vom t. September bis 15. October dieses Jahres alle Kinder, bereit Eltern es wünschen und die den dritten Lebensmonat Überschritten haben, in seiner Wohnung, jeden Mittwoch und Samstag von Nachmittags 2 Uhr an, un ent geldlich impfen wird. Gießen, den 20. April 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Versteigerungen. Vergebung von Bauarbeiten. 2832) Folgende zur Erbauung eines ersten Pfarrhauses zu Gießen erforderlichen Arbeiten sollen auf dem Sub- missionswege vergeben werden: Voranschlag, fl. kr. Maurerarbeit, incl. Mat.-Lieferung 4918 41 Steinhauerarbeit, ff 1412 8 Zimmerarbeit, 2294 54 Dachdeckerarbeit, ff ff 388 48 Schreinerarbeit, ff 2035 35 Schloff erarbeit, ff 1012 12 Glaser arb eit, 468 48 Weißbinderarbeit, 1077 37 Spenglerarbeit, ff 278 30 Pflasterarbeit, ft ff 247 41 Pläne, Voranschläge und Bedingungen können vom 30 l. M- an in unserem Ge- schästslokal eiugesehen und die Offerten von ba an bis zum 2. Mai I. I., Vormittags 10 Uhr, eingereicht werben. Dieselben müssen wohl versiegelt und mit der Aufschrift: Submission für das erste Pfarrhaus zu Gießen unter Bezeichnung der betreffenden Arbeit versehen sein. Zu Eröffnung der Submission ist der Termin auf Samstag den 2. Mai l. I., Vormittags 10 Uhr, in unserem Geschäftslokale anberaumt, welchem die Interessenten beiwohnen können. Später einlaufende Offerten finden keine Berücksichtigung. Gießen, den 23. April 1868. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen- Holzapfel. 2854) Dienstag den 12. Mai, Nachmittags 2 Uhr, oll auf dahiesigem Rathhause die Hofraithe des Philipp Weller, als: Flur Nr. lHKlstr. Vio65 18 Hofraithe in der Wetz- steingasse, nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 21. April 1868. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 2798) Montag den 27. April 1868, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Districten Trieb und Philosophenwald, nachverzeichnetes Holz versteigert werden, als: 236Vt Stecken Nadel-Prügelholz, 2311/4 „ „ Stockholz, 19251 Wellen „ Reisholz, 189 Nadel-Stämme mit 3801 Cubiksuß, 6 Eichen- „ „ 258 „ 7742 Nadel-Stangen „ 9696 „ 8 Eichen- „ „ 40 ,, Die Zusammenkunft ist auf dem Triev. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wirb Zahlungsfrist bis 1. September d. I. ge- Die Großherzoglichen Bürgermeistereien ber umliegenden Orte werden ersucht, bicj in ihren Gemeinden bekannt machen zu la@ießen, ben 21. April 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt._____________ Eichen - Bauholz - Versteigerung. 2801) Donnerstag ben 30. April d. I-, des Morgens 9 Uhr, sollen in dem Gemeindewalde dahier, Districten Banhardt und Klöppelstrauch: 114 Eichen-Baustämme, 8802 Cubiksuß enthaltend, meistbietend einer Versteigerung ausgesetzt werden. Wellen Cubikfuß Holzart. r 10 27 B. Bau-, Werk- und Arbettsversteigerung zu Watzenborn. 11 fl. 29 fr. Vermiethungen bestimmten Eichen Aspen 5075 325 650 99 1112 1841 14 60 54 45 324 2 50 41 326 2 2*/j 44 4 2‘/» (Durchforstung), Die Vergebung von Zimmerarbeit bei der Stadt Giesien. 2808) Montag den 27. April 1868, des Vormittags 9 Uhr, soll die Ausbesserung des Spaliers am städtischen Schulhause int ehemals Oswald'- schen Garten, veranschlagt zu 9 fl. 40 fr., auf dem Rathhause dahier an den Wenigst- fordernden vergeben werden. Gießen, den 21. April 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Holzversteigerung im Beuerner Gemeindewalde. Die Zusammenkunft ist oberhalb der Heuständer Mühle an der Markwiese. Waldgirmes, am 20. April 1868. Königliche Bürgermeisterei Waldgirmes. A. Schmidt. | Corsetten und Crinolinen in neuer Auswahl einpfiehlt zu äußerst billigen Preisen I. H. Fuhr. l*/2 7*A 50 Feinen holländischen Tabak der Firma 2«64) Mittwoch den 6. und Mittwoch den 20. Mai, sowie an allen Markttagen im Laufe des Sommers, wird mit dem Ausverkauf der gestrickten Wollen- und Baumwoll-Maaren und Kurz- Maaren im Haufe des Herrn Bramm in der Neustadt fortgefahren. An Wiederverkäufer kann von jetzt an jederzeit, Nachmittags von 2 bis 3 Uhr, Waare in meiner Wohnung, Seltersweg, verab- folgt werden. Theodor Küchler. (2828) Torgau, den 26. März 1867. Herrn R. F. Daubitz in Berlin, Charlottenstraße 19. Ich litt an Hämorrhoiden und bin durch den Gebrauch Ihres Daubitz-Liqueurs^) davon gesund geworden. Dieselbe Krankheit stellt sich jetzt bei meiner Frau ein, und bitte ich Em- Wohlgeb-, mir umgehend 4 Flaschen davon zukommen zu lassen. Den Betrag bitte ich rc. Achtungsvoll F. Bürger, Feldwebel der 11. Comp. 4. Thür. Inf.-Regt. Nr. 72. Zu haben in Gießen bei Julius Wallach, m Hungen bei Aron Buch und in Lich bei H. C. Bingmann. Holzversteigerung in den Domanial- Waldungen der Oberförsterei Eichelsdorf. 2844) Donnerstag den 30. April und Freitag den 1. Mai werden in den Distric- ten Webersrain und Hegwald nachstehende Holzsortimente versteigert: Pollutionen - Verhinderungs- Bandage, ärztlich empfohlen, nebst Gebrauchsanweb ung ä Stück 2 Thlr. Dankschreiben werden nicht veröffentlicht. (2802) F. A. Brandt, in Liegnitz. Arbeiiöversteigerung zu Leihgestern. 2842) Mittwoch den 29. April, Vormittags um 9 Uhr, ollen auf dem hiesigen Rathhause nach- tehende Bauarbeiten öffentlich in Akkord gegeben werden, als: Chaussirarbeit, veranschlagt zu 264 fl. Steinbrechen, Fahren und Aufsetzen derselben, veranschl. zu 396 „ Steinschlagen, „ „ 77 „ Leihgestern, den 24. April 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Leihgestern. 235 „ Eichen- „ 300 „ Radel- meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist zur Nervöses Zahnweh wird augenblicklich gestillt durch Dr. Gräfström’s schwedische Zahntropfen, ä Flacon 6 Sgr., ächt zu haben in bei Ernst Hermes. (2823) c n. 182V1 428 3‘/4 - unter letzterem befinden sich 1798 Stück Fichten-Stangen, vorzüglich zu Spalieren und für Wagner brauchbar. Die Zusammenkunft ist im Ort und wirdh- 44, . ~ . —------------- isKÄ86uW 8"*p . Ungarisches Fatzholz Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern, st" a“en Dimensionen, en gros et en d&aii, empfehle zu den billigsten Preisen. ------- Otto. | Georg l)auth in Mainz. Lagerplatz: im Eisenbahnhof am Holzthor. Holzversteigerung. 2789) Dienstag den 28. d. Mts., des Vormittags um 9 Uhr anfangend, kommen in dem Freiherrlich v. Rabenau'- schen Walddistrict Niederseilbach, Gemarkung und Oberförsterei Treis a. d. Lda-, zur Versteigerung: 21 Stecken Eicheu-Scheidholz, 18 „ „ Prügelholz, 69 „ „ Stockholz und 2475 Wellen „ Reisholz. Die Zusammenkunft ist in dem Holzschlag auf dem Fußpfad von Treis nach Alten- Buseck. Rabenau, am 17. April 1868. Der Rentmeister: _________________ W- Engel. 2846) Die erwarteten Modell- und, Phantasie-Hüte sind eingetroffen und 2835) Ein möblirtes Parterre-Zimmer empfehle ich solche zu den billigsten Preisen, mit Cabinet ist zu vermiethen bei M- Heß, Lindenplatz. I. Brauburger, Canzleiberg. A. Brennholz: Scheidh. Prügelh. Stockh. Reish. Steck 1 Stecken Eichen-Scheidholz, 141/4 „ Buchen-Prügelholz, 6 „ „ Stockholz, 1 „ Eichen- „ „ 13/* „ Radel- 6850 Wellen Buchen-Reisholz Buchen 419 I. El. 187V; „ 156II. El. — ------ ----- Nutzholz: Eichen 3 Stämme von 5i/2—27" Durchmesser und 20—45' Länge, mit 150 Cbks, Buchen 17 Stämme von 18 — 36" Durchmesser und 5—35' Länge, mit 1727 Cbks., Aspen 3 Stämmevon 101/z—^'^"Durchmesser und 15—35' Länge, mit 118 Cbkf., Eichen 4 Stangen mit 13 Cbkf. (Wagnerholz). Anfang der Versteigerung jedeSmal Morgens präcis 9 Uhr. Zusamincnkunft am ersten Tage im Di- strict Webcrsrain und am zweiten Tage im District Hegwald. Bei den ausgezeichnet schönen Buchenstämmen befinden sich mehrere sehr starke Hackklötze für Metzger. Das Holz sitzt großenthcils in der Nähe des chaussirten Langder Vicinalwegs. Eichelsdorf, den 22. April 1868. Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. Heyer. Weißbinderarbeit, „ Planirarbeit, „ „ Chaussirarbeit, „ Steinbrechen, Fahren u. Aufsetzen derselben, veranschl. zu Steinklopfen, „ „ 125 " _ " Watzenborn, den 24. April 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Watzenborn. Körner, Bezirksbauaufseher. Holzversteigerung. 2795) Dienstag den 28. d. Mts., von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde, District Streitwald: 7 Stämme Nadel-Bauholz mit 189 Cubikfuß, 174 Eichen-Stangen mit 321 Cubikfuß, 464 Buchen- „ „ 215 „ 953 Fichten- „ „ 788 2807) Montag den 27. d. Mts., 2830) Um falichen Gerüchten und Jrrthümern zu begegnen, erkläre ich hiermit f „ . von Morgens 9 Uhr an, daß zu meinen iammtlichen Nähmaschinen alle Apparate gratis gegeben werden' 'E bem Beuerner Gemetndewalde fol- daß außer denselben keine Nähmaschine existirt, zu welcher mehr Apparate gehören- Gehölz versteigert werden als: außerdem bemerke ich noch, daß für Gießen und Umgegend die Niederlage ächt ameri- 55i/2 Stecken Buchen-Scherdholz, kamscher Nähmaschinen nur bei mir allein sich befindet, daß alle Sorten Maschinen " reparirt, alle neuen Maschinen zu Fabrikpreisen verkauft und die bei mir gekauften 2860) Sehr guten Aepfelwcin, pr. Maas 2847) Eine kleine Wohnung ist zu ver- 12 fr-, empfiehlt Th. Lony, miethen bei Georg Becker, im Promenadehaus. | Marktstraße Lit- D- Nr. 29. 2868) Ein guter Confirmanden - Rock 2803) Schwedische Zündhölzchen, ohne ist zu verkaufen bei Phosphorund Schwefel, vollständig gefahr- Vix, am Neuenwegerthor. ios, dei Emil Pistor. A Cie. te Amsterd am, a Pfd. 84, 88, 36, 48, 56 kr. und fl fl. 1O kr., empfiehlt «J. Sjprttck. (2794) Alleiniges Depöt für Giessen. Wiedervei-käufern Rabatt. 2843) Mittwoch den 29. April, Mittags um 12 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhausc nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Akkord gegeben werden, als: Maurerarbeit, veranschl. zu '' * äimmerarbeit, „ ichreinerarbeit, „ „ blochte holl. Möbelpolitur, um alle Mö- Gießen bel billig und mit geringer Mühe glän- -------- zend polirt herzustellen, ä Flacon 14 kr.; 2848) -Fitr )olrr-und Schärfepulvcr für alle schnei- ’ deuden Instrumente, namentlich Rastr- . Cravatten und Handschuhe sind wieder Messer, ä Schachtel 18 kr.; stn reichhaltiger Auswahl vorräthig bei (2839) empfiehlt Carl Frech. H- Rübsarnen, Dtäusburg. Körner, Bezirksbauaufseher. Feilgebotenes. Mottenpulver, zweckdienliches Mittel gegen Motten für Pelzwerk, Kleider u. s. w., » Büchse 18 fr. ; Dr. Romershausen's Augenefsenz, namentlich Denjenigen zu empfehlen, welche an Gesichtsschwäche leiden, und durch angestrengtes ©tubtreu und angreifende Arbeit den Augen geschadet haben, a Flasche 1 fl. 45 fr.; Gummi-Lack, um alles Lederwerk zu lacki- ren, a Flacon 12 fr.; Weißen flüssigen Leim, das Beste, um Porzellan, Glas, Marmor, Kork u. s. w. dauerhaft zu leimen, ä Flacon 18 kr.; Praktischen Zahnkitt, das Beste zum Ausfüllen hohler Zähne, k Etuis 18, 27 und 36 fr.; 2805) Ein freundlich möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei __________Franz Tippel, Lindengasse. 2809) Ein schönes unmöblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei ____________Carl Plank, Lederhändler. 2810) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet tft zu vermiethen bei H. Sauer, Neuenweg. 2792) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei ______________ A. Noll, im Stern. 2793) Im Hause des Herrn Ferdinand Wtnd ecker auf dem Kreuz ist ein möblir- tes Zimmer zu vermiethen. __________ 2788) Ein hübsch und freundlich möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Friedr. Decker. ^§Pen: _ r Igratis im Stande gehalten weröen." Durch bedeutenden Vörra^th der verschwdensten Buchen-Prugelholz, Systeme tft jebem Geschäft, sowie jeder Haushaltung geboten, die für sich passendste (jidjett: „ Riaschtne zu kaufen. I. Th. Haubach, Nähmaschinenfabrik. BTT F Nicht rn überfthkn! Buchen-Reisholz, Rinhsleherne Herrenfchuften - Stiefel zu fl. 4. — kr ; L . ’’ «naben- , , 3. 30 Buchen-Bau- und Werkholz, sowie alle Sorten Herren-, Damen- und Kinder-Schuhe und Ksiftrn- ", ", " -Stiefel zu den billigsten Preisen bei K. Grünebaum, Schuhfabrikant in der Sonnenstraße. 2791) Möblirtc Zimmer mit Cabinet, auf Verlangen mit einem Flügel, sind zu vermiethen bei M. Heß, Lindenplatz. 2838) Ein möblirtes Zimmer ist zu uet- mtethen bei P. Herbert, Neuenweg. 2788) Ein freundliches, möblirtes Zimmer, mit oder ohne Cabinet, ist zu vermiethen. Näheres ist bei der Exped. d. Bltts. zu erfragen. 2787) Mehrere gut rnöblirte Zimmer mit Cabineten sind zu vermiethen Bei _______ Wittwe Martin. 2820) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei Polizeidiener Vogel, _______________Hintergasse Lit- A. Nr. 33. 2837) Bei Frau Advocat Wießell ist em möblirtes Zimmer zu vermiethen. 2870) Ein Laden, sowie ein möblirtes Brauner nebst Cabinet, ist auf dem Kreuz mrmiethcn. Bei wem? sagt die Exped. Vermischte Anzeigen. A k a d e m ische r Gesangverein. 2819). Den verehrlichen Mitgliedern des akademtschen Gesangvereins biene hiermit Mr Nachricht, daß die Musikproben Montag den 20. April, Abends 7 Uhr, in der kleinen Aula wieder ihren Anfang nehmen. Anmeldungen zur Aufnahme in den Verein bittet man gefälligst in den nächsten 3 Wochen bei Herrn Musikdirector Wickler persönlich abgeben zu wollen. _______________ Der Vorstand. 2816) Ich bringe hiermit meine Handschuh-Wascherei in empfehlende Erinnerung und mache besonders die Herren Militärs darauf aufmerksam, daß ich das Paar Militärhandschuhe für 4 fr. wasche. Karoliue Hartmann, Hintergasse A. 35. a.uf’8 Feinste ge- ***-”*-*•? rteßen, roth, gelb, braun, grün, weiß blau rc., von 16 bis 36 fr. das Pfund, sowie Pinsel und Firnisse, billigst bei (2817) _________Ernst Hermes, Materialist. 2852) Täglich frisch abgefochter Schinken bei Adolph Weidig, ________________________am Kreuz.______ 2833) Sellerie- und Lauchpflanzen bei _________________Gärtner Schaum. 2857) Ein Fäßchen Sauerkraut, sowie Kartoffeln, sind zu verkaufen in der ___________________Loos'schen Brauerei. 2804) Ein gebrauchtes kleines Sopha ist billig zu verkaufen. Näheres bei der Exped. b. Bltts. 2851) Die diesjährige Gras - Erndte int Kempff'schen Garten am Wallthor ist zu vergeben. — Näheres bei Poststallmeister K empff. Stunde im District selbst am Wege nachiL a t , Climbach. K von VflllflC ui Darmstadt vorräthia Großen-Buseck, am 20. April 1868. L„; ö xgy » ö Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Buseck. m ~ j------------------------—------------— Wagner 2812)^Verschiedene Construcitonen von Wasch- und Mngmaschinen jind vorräthig bei Georg JüTeiizel. Privat - Mädchenschule von Frl. Mathilde Schneider. 2800) Der Unterricht im neuen Schuljahr beginnt Montag den 27. April. Neu eintretende Schülerinnen wolle man, womöglich am 24., 25. oder 26. d. Mts., an- melden.___________________________________________________________________________ Sommer - Abonnement des Gießener Conrert-Vereins. 2867) Unsere Concerte werden in üblicher Weise in etwa 14 Tagen wieder beginnen. Das Orchester wird wie im vorigen Halbjahre aus Mitgliedern der hiesigen Militärmusik und den sonstigen hiesigen, sowie verschiedenen auswärtigen Musikern combinirt. Bedeutende Solisten von auswärts haben ihre Mitwirkung zugesagt. Die Liste zur Einzeichnung der ordentlichen Mitglieder ist bereits in Umlau: gesetzt. Der Abonnementspreis beträgt für 1 Karte 2 fl. 42 fr., für 2 Karten 3 fl., für 3 Karten 3 fl. 30 fr., für 4 Karten 4 fl. Neu eintretende Mitglieder wollen sich bei dem Vereinsdiener oder direct bei der Unterzeichneten zeitig anmelden. Zur Einzeichnung der außerordentlichen Mitglieder (Studirende, Handlungs- beflflsene re.) liegt eine Liste in der Ricker'schen Buchhandlung offen, und betragt der Abonnemenspreis für diese 2 fl. Gießen, den 24. April 1868. Die Concertdirecttou. Knabenlehranslalt von Br. Landmann. 2811) Das neue Schuljahr beginnt Montag den 27. April. Neu aufzunehmende Schüler können zu jeder Zeit angemeldet werden. Gail'sche Feuemehr. General - Versammlung Samstag den 25. April, Abends 8 Uhr, im Saale des Promenadehaufes. Tagesordnung: 1) Rechmmgsablage und 2) Vorstandswahl. Der Hauptmann. 2865) Die I. Bloch'sche Hofschönfärberei in Darmstadt empfiehlt sich im Karben von Serben-, Wollen- und gemischten Kleider - Stoffen von Mäntel-, ShawlS-, Band- rc., der Möbel- und Borhangstoffe aller Art; ferner im Waschen C'l'iUeibeU^0^C11' 58ant>' Cac,iemip, Crepe de Chine und Long- Molre antique und Moire franpaise wird bei Kleiderstoffen wieder brillant hergerichtet. Druckwaaren werden in allen modernen Mustern und Farben ausgefuhrt. Die Farben werden in jeder Branche auf's Schönste und Solideste dargestellt und garantirt die Firma für gute und billige Ausführung. Agentur bei 3- Schlund, Schloßgasse, in Gießen. Geschäfts - Empfehlung. 2813) Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mich dahier als Schreiner etablirt habe. Zudem ich mich in allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten bestens empfehle, werde ich durch dauerhafte und geschmackvolle Arbeit das mir geschenkte Zutrauen zu erwerben und zu erhalten suchen. _________________Joseph Schraner, Seltersweg C. 77. Die Vaterländischen Feuer- und Hagcl-Verllcherungs- Geselltchasten in Elberfeld. 2831) Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß dem Herrn Kreisboten Nicolaus in Steinbach, eine Agentur übertragen worden ist. Darmstadt, im April 1868. Die General-Agentur für das Großherzogthum Hessen. , C. F. Kemmler. „ Mit Bezugnahme auf obige Bekanntmachung empfehle ich mich zur Vermittlung UDJt ^sbcherungen. Versicherungsbedingungen, sowie Antragebogen, sind bei mir un- entgeldlich zu haben. Steinbach, im April 1868. ____________________Nicolaus, Kreisbote. M i Auswanderer mx Amerika erhalten mit allen von Bre- abgehenden Dampf- und Segel- 3*052*1 schiffen beste und billigste Beförderung durch __Christian Wallenfels jun. Schlesische Fkurrnrrlichkrungtigesellschäst in Breslau. Grllndcavital fl. 5,250,000. Versichertes Capital ultimo 1867 . . fl. 626,776,120. 13 fr. Pramien-Einnahme im Jahre 1867 . . „ 1,660,729. — , Versicherung von Haus-Mobilien, Waaren, Fabrikgeräthschaften, Felderzeug- ninen ul Scheunen und Schobern, Vieh und landwirthschaftltchen Gegenstände« leder Art gegen Feuerschaden, Transportversicherung, Spiegel» glasversichcruug gegen feste billige Prämien. « Antragsformulare und Versicherungsbedingungen, sowie jede gewünscht werdende Auskunft, werden jederzeit von der General-Agentur I. Gg. Schröder in < ra ®I1?1?te ben Herren Jean Boeck in Gießen, Phil. Garde in Fried, berg, M. Fröhlich II. in Ulrichstein, Heinr. Dietz in Kestrich bei AKfeld- bereitwilligst erthellt. (2829) 2861) Sonntag den 26. April: Kaltwasserheilanstalt NASSAU. 2508) Römische und Kieferbäder. Heilgymnastik, Pneumat. Apparate, Molkenkuren. Pension mcl. Cur l'/z bis 2-/g Thlr. täglich. - Station bei EmS. — J»r. Runge. C r ft e s Großes Garten-Concert a la Strauss im Schützen-Garten M Wetzlar. ausgeführt vom verstärkten Mustk-Corps des Rhein. Jäger-Bataillons Nr. 8. Anfang halb 4 Uhr Nachmittags. — Entrse ä Perlon 9 fr. Hierzu ladet ganz ergebenst ein: H. Kuhn. ~ Bei ungünstigem Wetter findet das Coneert im L>aale Statt. 2825) Zwei Lehrlinge sucht unter günstigen Bedingungen I. Th. Haubach, Nähmaschinenfabrik. Rath und Hülfe für Diejenigen, welche an l^esichtsschwache leiden und namentlich durch angestrengtes Studiren und angreifende Arbeit den Augen geschadet haben. Seit meinen Jugendjahren hatte auch ich die leidige Gewohnheit, die Stille der Nacht wissenschaftlichen Arbeiten zu widmen. Sowohl hierdurch, als durch viele angrei- ende optische und feine mathematische Ausführungen mar meine Sehkraft so sehr geschwächt, daß ich um so mehr den völligen Verlust derselben befürchten mußte, als sich eine fortwährende entzündliche Disposition eingestellt hatte, welche mehrjährigen Ver- ordnungen der geschicktesten Aerzte nicht weichen wollte. Unter diesen betrübenden Umstanden gelang es mir, ein Mittel zu finden, welches ich nun schon seit 40 Jahren mit dem ausgezeichnetsten Erfolge gebrauche. Es ist nicht allein jene fortdauernde Entzündung vollständig beseitigt, sondern auch meinen Augen die volle Schärfe und Kraft wiedergegeben, so daß ich jetzt, wo ich das 75ste Lebensjahr antrete, ohne Brille die feinste Schrift lese und mich, wie in meiner Jugend, noch der vollkommensten Sehkraft SSE', Dieselbe günstige Erfahrung habe ich auch bei Andern gemacht, unter welchen )ch. Mehrere befinden, welche früher, selbst mit den schärfsten Brillen bewaffnet, ihren Geschäften kaum noch vorzusteheu vermochten. Sie haben bei beharrlichem Gebrauche dieses Mittels die Brille hinweggeworfen und die frühere natürliche Schärfe ihres Gesichts wieder erlangt. Dieses Waschmittel ist eine wohlriechende Essenz, deren Bestand- theile die Fenchelpflanze ist. Dieselbe enthält weder Drastica noch Narcotica, noch metallische oder sonstige schädliche Bestandtheile. Die Bereitung der Essenz erfordert indessen eine verwickelte chemische Behandlung, und ich bemerke daher, daß ich dieselbe eit längerer Zeit in vorzüglicher Güte von dem hiesigen Chemiker, Herrn Apotheker Geiß, beziehe; derselbe liefert die Flasche für einen Thaler, und ist gern erbotlg, dic- elbe nebst Gebrauchs-Anweisung auch auswärts zu versenden. Ich rathe daher dm Leidenden, die Essenz von hier zu beziehen, iudeni eine solche Flasche auf lange Zeit zum Gebrauche zureicht, da nur etwas Weniges, mit Flußwasser gemischt, eine milch- artige Flüssigkeit bildet, womit Morgens und Abends, wie auch nach angreifenden Arbeiten, die Umgebung des Auges befeuchtet wird. Die Wirkung ist höchst wohlthätig und erquickend, und erhält und befördert zugleich die Frische der Hautfarbe. Es wird mich freuen, wenn vorzüglich Denen dadurch geholfen wird, welche bei dem rastlosen Streben nach dem Lichte der Wahrheit oft das eigene Licht ihrer Augen zefährden und einbüßen müssen. Vielleicht kann auch durch dm Gebrauch dieses Mittels ms leider in der jungen Welt so sehr zur Mode gekommene entstellende Brillentragen vermindert werden, da dieses in den meisten Fällen die Augen mehr verdirbt als verbessert. Brillen können nur einer fehlerhaften Organisation des Anges zur Hülfe kommen, aber nie gesunde oder geschwächte Augen stärken und verbessern. (2871) Aken, a. d. Elbe. Dr. Homer shausett. I Danksagung. H, K .6) Wir sagen hiermit allen M 1/welche unsere unvergeß- M « liche.Ntuttcr, Schwiegermutter und M D Großmutter M [( fibethft Uiber ffl I) |!l, tyrer letzten Ruhestätte begleitet M k Haben, unfern innigsten Dank. ® trauernden Hinterbliebenen. M 2858) Die Stelle eines Wiegers, ver- Mndcn mst gutem Gehalte, ist in unserem Geschäft offen. Nur Solche wollen sich mel- öen, welche eine schöne Handschrift schreiben und gute Zeugnisse besitzen. Gießen, im April 1868. __Franz Peppler & Comp. Wohnungs-Veränderung. Ä^on jetzt an wohne ich in meinem (früher Werw atz'scheu) Hause in «ei naryarmmgasse Lit. C- Nr. 202. Sebastian Bach, - ____________Schuhmachermeister. ®n hraves Mädchen, welches kochm kann und alle Hausarbeit versteht «egen guten Lohn auf Johanni ge- sucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.U W. Spindler'« Färberei in Berlin. 2836) Nächste Absendung: Montag den 27- April.______________Kath. Münch. 2790) Ein gesitteter Junge kann als Hausbursche eintreten bei H- Hochstätter- Unterrichts-Anzeitje. 2814) Neben meinem seitherigen Hrivat- unterrichte in der französischen und englischen Sprache, der für das Sommerhalbjahr wieder begonnen hat, ertheile ich auch Unterricht in allen den Lehrgegenständen, die bei dem Examen der Einjährigen ge- fordert werden.__________Lehrer M a y e r. 2850) Am verflossenen Jahrmärkte hat sich ein weißes beschnittenes Mutter-Ferkel, 3/e Jahre alt, auf dem Rücken ein schwar- Zes Null und blau gezeichnet, verlaufen. Derjenige, welcher dasselbe in Verwahrung genommen hat, wird dringend ersucht, solches gegen eine gute Belohnung an Jo Hs. Schmidt III. in Niederweidbach, Amts Gladenbach, abzuliefern. 2855) Ein junger Mann, der Schulen r A rt und gute Zeugnisse aufzuweisen hat, sieht sich durch Verhältnisse genöthigt, feine btgljertge (Stellung aufgeben zu müssen und sucht daher eine Stelle als Gehülfe oder Schreiber auf einem Büreau oder Comptoir, einerlei wo. Näheres unter J. K. 1830, poste restante Darmstadt. 2796) Ein Gymnasiast oder Realschüler kann bei einer Beamtenfamilie für das kommende Semester Kost und Logis erhalten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2797) Zwei Schneidergesellen können gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung erhalten bei Ang. Rabenau, in Beuern- 2845) Ein zuverlässiges Mädchen wird bei gutem Lohn in Dienst gesucht. Näheres bei der Exped- d- Bltts. Französischer Unterricht. 2815) Der Unterzeichnete beab sichtigt mit Beginn des Sommerhalbjahrs einen neuen Cursus in der französischen Sprache zu errichten. Anmeldungen hierzu können jeden Tag von 11—12 Uhr gemacht werden bei Emile Riquiez, Weidengasse Lit. B. Nr. 98. 2834) Ein Kartoffelsack mit einigen Kartoffeln ist gefunden worden von Carl Faber II. 2806) Ein junger Mann wünscht Stelle als Scribent, oder auch bogcmveises Abschreiben im Hause zu übernehmen. Näheres bei der Exped- d- Bltts. Pfarr - Conferenz der beiden Decanaie Gießen und Großen- Linden am 29. April, Vormittags um 10 Uhr. Koch. Landmann. 2869) Englischer Unterricht, die Stunde zu 20 fr., wird ertheilt. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 2856) Ein gesitteter Junge, der das Sattlergeschäft zu erlernen wünscht, kann in die Lehre treten bei W. Ferber, Lindenplatz. 2826) In ein Fabrikgeschäft wird ein Lehrling auf das Comptoir gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. 2824) Der Unterricht in meiner Knabenschule beginnt wieder den 4. Mai. Anmeldungen neu aufzunehmender Schüler können täglich bei mir entgegengenommen werden. C. Rahn. ckrischkäcker zu Zießeu. Den 26. April. WilhelmLöber in der Wallthorstraße. Georg Busch am Kreuz- Heinrich Noll in der Neustadt. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Hemeinde zu Hießen. Gottesdienst. Den 26. April. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel- (Sonntag den 3- Mai wird das heilige Abendmahl gefeiert.) Getaufte. Den 20. April. Dem Bürger zu Treis a- d- Lumda und Schäfer dahier, Georg Lemp, ein Sohn, Friedrich, geboren den 18. April. Den 23. April. Dem Bürger und Lackirer auf dem Cöln-Gießener Bahnhof, Karl Schmall, eine Tochter, Marie, geboren den 20. April. Beerdigte. Den 22. April. Elisabetha Löber, ge- borne Conradi, Wittwe des verstorbenen Bürgers und Lohndieners, Ludwig Löber, alt 84 I. 2 M. 17 T-, gestorben den 20. April. Den 23. April. Christian Ludwig Philipp Hörring, Bürger und Schuhmachermeister, alt 63 I. 10 M- 6 T., gestorben den 21. April. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann. Katholische Gemeinde. Kopulirte. Den 19. April. Der Bürger und Heizer auf der Main-Weser-Bahn, Moritz Flett, ehelicher Sohn des Bürgers und Schuhmachers, Adolph Flett; und Anna Gertrude Wolff, des Bürgers zu Köln und Gasmeisters dahier, Heinrich Joseph Wolff, eheliche Tochter. Getaufte. Den 13. April. Dein Feldwebel im Großherzogl.Jägerbataillon dahier, Johann Georg Schweitzer, ein Sohn, Theodor, geboren den 13. Januar. Den 14. April. Dem Bürger zu Köln und Bremser bei der Köln-Gießener Eisenbahn, Joseph Hasberg, ein Sohn, Anton Friedrich Wilhelm, geboren den 14. März. Wegen des Gottesdienstes in Laubach fällt am Sonntage die Frühmesse aus- Rady, Pfarrer. Schwurgericht der Provinz Oderhesseu. M. Quartal 1868. U r t h e i le : Den 20. April wurden wegen ausgezeichneten Diebstahls, beziehungsweise Begünstigung dieses Verbrechens verurtheilt: 1) Georg Herzberger aus Echzell in eine Zuchthausstrafe von 5 Jahren, 2) Philipp Conrad Herzberger von da in eine Correctionshausstrafe von sechs Monaten. Den 21. April wurde Conrad Linker aus Wiera, Königlich Preußischen Justizamts Ziegenhain, wegen ausgezeichneten Diebstahls, in eine geschärfteCorrectionshausstrafe von 1 Jahr und 3 Monaten verurtheilt. Den 22- April wurde Karl Erb aus Echzell, wegen versuchter Nothzucht und Verletzung der Schamhaftigkeit, in eine Correctionshausstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten verurtheilt. Den 23. April wurde Balthasar Bierau aus Lollar, wegen Versuchs der Tödtung, in eine Correctionshausstrafe von 2 Jahren und 3 Monaten verfällt, dabei jedoch verordnet, daß 3 Monate unverschuldet erlittene Untersuchungshaft an der Strafe in Abzug zu bringen seien. Anklagen: (II. Woche.) Montag den 27. April, Morgens 8 Uhr, gegen Georg Scharmann von Babenhausen, wegen ausgezeichneten Diebstahls; Verth.: Großh. Hofger.-Advocat Krauskopf. Dienstag den 28. April, Morgens 8 Uhr, gegen Hans Georg Brosius von Mornshausen bei Gladenbach, wegen Brandstiftung; Verth.: Großh. Hofger.-Advocat Thorwart. Mittwoch den 29. April, Morgens 8 Uhr, gegen Christiane Geiß von Ulrichstein, wegen Kindesmords; Verth.: Großh. Hofger.-Advocat Hirschhorn. Börsennachrichten. 23. April 1868. Prioritäten. 5O/o östr.F.St. E. B. 2581/2 Ludwigsh.-Bexbach — Maxbahn 105% Bayer. Ostbahn 1211/2 Hess. Ludwigsbahn 1321/s 3O/o östr. Stsb.-Prior. 513/g 3% östr. s. Lombard. 42% 304 Livorneser 28% Toscaner — Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse 97 504 Elisabeth-Prior. 72% do. II. Emiss. 71 Wechsel. Amsterd. k. 8. 100% Augsb. k. 8. 99% Berlin k. 8. 104% Bremen k. 8. 98 Cöln k. 8. 105 Hamburg k. 8. 88% Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 119% Lyon k. 8. — Paris k. 8. 94% Wien k. 8. 101% Disconto 3O/o G. Preuss. 4%<% Obi. 95% Frankf. 31/2% Obi. 813/a Nass. 4%<% Obi. 94% Kurh. 4O/o Obi. 89 >/4 Hess. 4% Obi. b. Roths. 89% „ 31/2% do. do. 84 Bayer. 5% Obi. 101s/g „ 4%<% 1jährige 93% n 4%% Vzjährige 93% Würtemb. 41/2% Obi. 931/4 Baden 41/2% Obi. c. E.L. 93% Oestr. 5% b. R. 62% „ 5% National 52% „ 5% Metall. Obi. — „ M. steuert. 497/s Amer. 6% 1882r Bds. 75% „ 6% 1885r 74S/4 Geldsorten. Pr. Gass. Seh. 1 44%-45 Div. Cass.-A. — Pr. Friedrdor. 9 57-58 Pistolen . . 9 49-51 „ doppelte 9 50-52 Holl. fl. 10 St. 9 54-56 Ducaten . . 5 37-39 20 Frankens!. 9 30-31 Engi. Souver. 11 55-59 Russ. Iinper. 9 50-52 Doll, in Gold 2 28-29 Anlehensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 55 Nassau fl. 25 b. Roth. 35% Gr. Hess. fl. 50 b. R. 144% Gr. Hess. fl. 25 b. R. 38% 4% bayr. Präm. Anl. 99 4% badische Loose 96% Badische fl. 35 Loose 50% 1858r Prioritätsloose 131% 1860r Loose 70% 1864r „ 85% Aetien. Frankf. Bank 125 Oester. Bank 707 „ Creditact. 189 Darmst. Bankaet. — Berichtigung eines Druckfehlers. In dem der vorigen Nummer d. Bltts. als Ertrabeilage angefügten Rechenschaftsbericht ist auf Seite 5 ein Druckfehler untergelaufen. Die für die Abgebrannten in Heuchelheim gelieferten 27 Malter Frucht, 6 Fuder 32 Gebund Stroh, 45 Pfund Heu und 95 fl. Geld wurden nicht von der Gemeinde Allendorf a. d. Lumda, sondern von der Gemeinde Allendorf a. d. Lahn gespendet. Larrdwirthschaftliches. Neber die Bereitung eines guten Düngers aus Knochen. Ist man im Besitz von Knochen, oder kann man dieselben in größerer Menge erhalten, so hat man nicht nöthig, dieselben in eine Knochenmühle zu bringen, um sie da in Mehl umwandeln zu lassen, sondern man kann sie auf eine einfachere Art und billiger selbst dazu umwandeln. Hierzu nehme man ein dichtes hölzernes Gefäß, bringe die Knochen, selbst größere Stücke, hinein uud übergieße dieselben mit soviel Salzsäure, daß die Knochen damit bedeckt sind, und lasse sie unter öfterem Umrühren mit einem Holzstabe mehrere Tage stehen. Sind die Knochen alle aufgelöst, so kann man, wenn man die Lösung concentrirter haben wird, so lange Knochen nachschütten, als noch Lösung erfolgt. Hört die Auflösung auf, so schöpft man den oben schwimmenden Leim, welchen man zu verschiedenen Zwecken verwenden kann, und den größten Theil der Kosten der Salzsäure deckt, ab, nehme die im Fall noch nicht gelösten Knochen heraus, und vermische die Flüssigkeit mit soviel Erde, bis man einen zum Aus- streuen passenden Dünger erhält. Auch kann dieser Dünger, mit Wasser ver- dünnt, flüssig angewendet werden. Ein auf diese Weise bereiteter Knochendünger ist leicht assimilirbar und zu jeder Jahreszeit und bei jeder Pflanzung anwendbar. Kartoffelfütterung. So sehr es auch zu rechtfertigen ist, die zur Verfütterung kommenden Kartoffeln vorher zu kochen, so sehr grenzt cs doch an das Thörichte, das Kochen der Futterkartoffeln für einen oder gar mehrere Tage, bevor sie zur Verfütterung kommen sollen, vorzunehmen. Gekochte Kartoffeln, die man kalt werden läßt, bilden bekanntlich eine Art Kleister, daß dieser schwer verdaulich ist, ergibt sich aus dem folgenden Versuche. Zwei Kühe von gleichem Gewicht und mittlerer Milchergiebigkeit, wurden 9 Wochen lang, täglich mit gleich großen Mengen Heu, Häcksel, Kartoffel» und Kleien gefüttert. In den ersten 3 Wochen, wo die Kartoffeln in frisch gekochtem Zustande gegeben wurden, gaben die Kühe 189 Maas Milch und die Kühe wogen zusammen 993 Pfund; in den zweiten 3 Wochen, wo die Kühe nur Kartoffeln bekamen, die Tags vorher gekocht worden waren, gaben die Kühe 171 Maas Milch und wogen am Ende 975 Pfv.; in den dritten 3 Wochen, wo Die Kartoffeln wieder in frisch gekochtem Zustande gegeben wurden, betrug die gewonnene Milchmenge 187 Maas und das Gewicht der Kühe am Ende 989 Pfv. lieber den Transport der Fette in Rindsblasen. Die zweckmäßigste und vortheilhafteste Versendung des Schmalzes und der Butter besteht darin, daß man die Butter oder da« Schmalz in Rindsblasen bringt, dieselben gut zubindet und in Kisten mit Holzasche oder, was noch besser ist, mit Holzkohlenpulver verpackt. Zu diesem Zwecke legt man in eine Kiste zuerst eine halbe Fuß hohe Schichte Asche oder Holzkohlenpulver, drückt nun die mit Fett gefüllten Blasen in die Aschenschichte ein, bringt wieder von demselben Material darüber uud fährt so fort, bis die Kiste Voll ist. Auf diese Art lassen sich die Fette auf die weiteste Entfernung versenden, ohne daß s;e im Geringsten etwas an Werth verlieren. Akazien als Nutz-, Werk- und Brennholz. Es zeichnet sich das Akazienholz durch eine besondere Dauerhaftigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Regen und Feuchtigkeit, sowie durch eine große Zähigkeit aus, und eignet sich dcßhalb zu verschiedenen Zwecken sehr gut, insbesondere aber für Weinbergspfähle und Baumstangen. Rach mehreren mit Akazienholz angestcllten Versuchen und dabei gemachten Erfahrungen hat sich ergeben, daß die untern Theile von 1J/2—2 Zoll dicken Akazienstangen schon 15 Jahre als Weinbergspfähle benutzt worden sind, ohne bis jetzt noch abgefault zu sein; selbst einjährige Triebe von Akazien, die als Blumenstäbe benutzt wurden, hielten 3—4 Jahre lang, ehe sie abfaulten. Auch läßt es sich vor- theilhaft verwerthen als Geschirrholz rc. Die Akazie vereinigt als Niederwald zu kurzem Umtriebe noch viele Vorzüge. Keine Holzart geht ihr in Schncll- wüchstgkeit vor; ihre Verjüngung ist durch Stock und Wurzelausschlag sehr leicht und sicher; sie verlangt keinen kräftigen Boden, sondern kommt im magersten Sande angepflanzt fort, verlangt aber dagegen eine vor Wind geschützte Lage. Vortheile beim Flachsbau. Man hat über allen Zweifel festgestellt, daß durch das Dörren des Lcin- saamens die Flachsernte bedeutend vermehrt wird. Nach derartigen angestellten Versuchen ergab sich, daß man auf einem Morgen (circa 180 Quadratruthen), der mit ungedörrtem Leinsaamen bestellt war, 5872 Pfund Flachs, während man auf derselben Fläche, die aber mit gedörrtem Leinsaamen bestellt war, 108 Pfv. Flachs erndtete. Die geeignetste Temperatur zum Dörren liegt zwi- schen 20—30° C. Windrehe bei Pferden. Gelegentlich eines Kränzchens der in Worms studirenden Landwirthe wurde hinsichtlich der Ursachen der sogenannten Windrehe bei Pferden die allenthalben, besonders in der Uebergangszeit vom Sommer zum Herbste ihre Opfer fordert, eines Umstandes gedacht, der in vielen Fällen genannte gefährliche Krankheit verursacht. Wer Gelegenheit hatte, die verschiedenartigsten Gegenden in land- wirthschaftlicher Beziehung zu bereisen und seine Aufmerksamkeit weniger den durch entsprechende Einrichtungen ausgestatteten großen Gütern, vielmehr den kleinen sogenannien Bauerngütern zuzuweisen, dem ist es bekannt, wie noch in tausenden und abertausenden von Wirthschaften die Pserde mit dem Rindvieh in denselben Ställen untergebracht sind, und zwar in Ställen, deren Temperatur oft so hoch ist, daß man Ohnmachtsansälle zu bekommen in Gefahr ist, wenn man dieselben betritt. Es muß einleuchtend sein, daß die in solchen Ställen stehenden Pferde in einem so hohen Grade verweichlicht werden, daß schon bei kaum erheblichem Witterungswechsel, namentlich beim Eintritt von Sturm und Regen, Anfälle von Windrehe unvermeidlich sind und andere gefährliche Krankheiten erfolgen müssen. Wir geben daher Allen, die ihr Pferd oder ihre Pferde bis jetzt in den Kuhställen placirt haben, den freundlichen Rath, diesen Uebel- stand im Interesse der Gesundheit der Pferde, recht bald zu beseitigen. (Hierzu eine Beilage.) Anlage zu Ar. 49 des Hießener Anzeigers. Feuilleton. seinem Antlitz zu erblicken. (Fortsetzung folgt.) Sie so reden hört, wer sollte da nicht sie, „wohlan, so beichten Sie schnell, Wahrheit, denn in Zukunft werden Sie ist dar nicht Deine Meinung auch, mein haben, der Dir seine Geheimniffe ver- Herr Myers, was es ist, und wenn es man's Heiterkeit nur noch zu vergrößern schienen, denn jedesmal, wenn er sich vergriff, rief sie aus: „Prächtig, Herr Myers, Sie machen eigene Variationen. oder machte sie ähnliche Bemerkungen. Endlich war das Stück zu Ende, worauf Perry sofort das Instrument schloß und sich mit folgenden Worten an Evelinens Mutter wendete: „Sie sehen, Madame, daß ich Recht hatte, als ich Ihnen sagte, ich ser nicht aufgelegt zum Spielen." , , „Uno was ist Ihnen denn?" fragte sie, „Sie sind so verstimmt und ein« sylbig;" und sich an Evelinen wendend, fügte sie hinzu: „ist er den ganzen Abend auch so mit Dir gewesen? Wenn das jetzt schon anfängt, was soll man da wohl von der Zukunft denken?" . . ... ... Eveline erröthete leicht und über Perry's Antlitz zog es wie ein plötzlicher schweige? Lassen Sie uns also hören, in unserer Macht ist, werden wir Sie zu trösten suchen." „Sie sind zu gütig, Madame, aber" — und er zögerte. „Sprechen Sie sich aus, Herr Myers, haben Sie Kummer in Herzensaw Sonnenblick. „Ach, Mavame," sagte er, „wer schnell allen Trübsinn verscheuchen!" „Also doch Trübsinn," erwiederte was es ist, und sagen Sie uns ja die Ihrer Frau doch Alles beichten müssen; Kind, oder möchtest Du einen Mann Verholen?" „Sie sind zu gütig, Madame, Sie wissen, daß mein Repertoire nicht zu groß ist, ich spiele nur einige Lieblingsmelodien, und Weber'S letzter Gedanke gehört zu diesen." „So wiederholen Sie uns diese Lieblingsmelodie noch ein Mal, wir werden ganz Ohr sein, nicht wahr, Eveline?" Perry Myers, von Beiden aufgefordert, konnte nicht mehr abschlagcn, und während Mutter und Tochter in derselben Weise, wie wir sie im Beginn unseier Erzählung geschildert haben, ihren Platz im Divan nahmen, setzte sich der junge Mann wieder an das Instrument, dessen volle und schwellende Tone bald lauter, bald leiser durch den Saal klangen. Kaum hatte er sich erhoben, um den Flügel zu verlassen, als auch schon Madame Gratman ihm zurief: . .. . t „Halt, lieber Herr Myers, so leichten Kaufes kommen Sie nicht davon Der letzte Gedanke ist allerdings sehr schön, aber so melancholisch, daß man ganz traurig davon gestimmt wird, — Sie müssen uns veßhalb jetzt jedenfalls etwas Lustiges spielen, das uns aufheitert; vorwärts, lieber Myers, ich bin heute Abend so recht fröhlich gestimmt und möchte mich nicht verstimmen, spielen Sie uns den Carneval von Venedig!" „Entschuldigen Sie mich, Madame, ich kann heute Abend wirklich nicht mehr, ich bin nicht aufgelegt zum Spielen —" , . _ ' . „Nicht aufgelegt zum Spielen, Herr Myers, das ist em Wort, welches den Damen gegenüber im Lexicon der Herren gestrichen sein muß; jetzt müssen Sre den Carneval spielen, um jeden Preis, geh' Eveline, gieb ihm die Noten Eveline sprang auf, um dem Wunsche ihrer Mutter zu willfahren, doch schon war Perry ihr zuvorgckommen, und sie stellte sich neben ihn, um die Blatter umzuschlagcn, wobei sie ihm zuflüsterte: . „ „Thue doch, was die Mutter wünscht, sie ist heute in der besten Laune. Perry begann, machte jedoch Fehler über Fehler, die jedoch Madame Grat- Gelegenheiten ?z/ Glücklicher Weise für Perry wurde das Gespräch durch das laute Geräusch eines in diesem Augenblicke vorfahrenven Wagens unterbrochen, gleich darauf wurve die Klingel der Hausthür stark angezogen, alle Drei horchten auf,, man hörte die Hausthüre öffnen, einige undeutliche Stimmen draußen, dann öffnete ich Vie Thüre des Saales, Mavame Gratman erhob sich rasch unv mit Den Worten: „Guten Abend, liebe Mutter!" eilte ihr Sohn Harri auf sie zu und drückte sie in seine Arme. m ,, Eveline weinte Thränen der Freude, denn sie sah den Wunsch ihrer Mutter erfüllt, den geliebten Bruder nach so langer Abwesenheit wieder daheim zu er- blicken. Perry begrüßte in ihm den Jugendfreund unv Verwandten, und nachdem Harri ihnen kurz mitgethcilt, daß er eben von Boston komme, wohin er mit der City of Glasgow von Liverpool gereist sei, nahm er balv Abschied, wohl einsehend, daß tn Den ersten Augenblicken des Wiedersehens nach zweijähriger Trennung zwischen Mutier und Sohn ein Dritter zu viel sei. Das Haus kam jetzt in Bewegung, Madame Gratman gab ihrem Diener die Weisung, ihrem Sohne ein Abendessen zu bereiten, unv sich an ihre Tochter wendenv, fügte sie hinzu: Siehe selbst nach, liebe Eveline, daß nichts fehle, und, bereite den Thee, wir wollen nachher Harri bei einer Taffe Thee Gesellschaft leisten." Kaum hatte Eveline das Zimmer verlassen, so wandte sie sich an ihren Sohn mit Den Worten: „Ich habe sie hinausgeschickt, um ungestört mit Dir zu sein, und um Dir gleich zu Anfang zu sagen, nie in ihrer Gegenwart über ihn zu sprechen, in seine Lebensweise Drüben wissen, so kannst Du uns Das rm Laufe Des Gesprächs gleichsam absichtslos erzählen. Im klebrigen aber sei auf DeinerHut, Denn Perry Myers verräth uns. John ist angekommen UND Perry hat ihn sofort ausgesucht, ohne mir etwas Davon zu sagen." „So ist also Der Dampfer von Liverpool bereits angekommen. fragte ^""„Heute Morgen," antwortete Madame Gratman. , „Ich wußte, daß er mit Diesem Dampfer reisen wurde,' fuhr Harris fort, „Veßhalb nahm ich Passage für Boston, um nicht mit ihm auf demselben schiffe ru sein. Also er ist hier, und was hast Du Näheres über ihn erfahren? Madame Gratman theilte ihrem Sohne dann ausführlich mit, was wir bereits wissen, unD schloß ihre Reoe mit Den Worten: „Ich habe nur Deine Rückkehr abwartcn wollen, um mit Eveline nach Saratoga zu reisen. Morgen früh werDcn wir Alles zu einem mehrwochentlichen Aufenthalte Dort ordnen unv am Nachmittag abreisen. Du wirst natürlich hier bleiben und uns von Zeit zu Zeit Nachrichten bringen, welchen Fortgang die Angelegenheiten hier nehmen. Du wirst natürlich keinen Schritt thun, ohne Veerenborg davon in Kenntniß zu setzen." „Ich werde Alles thun, was Du wünschest, liebe Mutter, doch laß uns morgen mehr darüber reden, ich bin zu ermüdet von der Re.se und bedarf noth- ,%o laß uns hinunter gehen," sagte Mavame Gratman, worauf sich Beide in das Eßzimmer begaben, und eine Stunde später war jedes Licht im Hause erloschen und Alles schien in tiefster Ruhe zu stiegen. Doch stehe Da, plötzlich wurde ein Lichtschimmer an Der Thür Des ErDgeschvsses unter Der großen Haupt- treppe sichtbar, Dieselbe öffnete sich, Harri's Gestalt wurDe s'^bar, und sich - >t Den Worten zu Dem alten grauköpfigen Diener wenDenv: „Du hast mich a , wohl verstanden, und läßt morgen in aller Frühe durch Annie meiner „ sagen, ich sei bereits hinunter in Die StaDt auf mein Comptoir gegangen, ließ er Da5 Haus, unv wir sehen ihn ganz Denselben Weg nehmen, D g StunDen vorher sein BruDer genommen hatte. au8 Wenn auch Durchgängig unter Den Mitgl^crn aller der Famillen, denen die große menschliche Gesellschaft zusammengesetzt,ß, «ne mefr{ “ J der sichtbare Familienähnlichkeit herrscht, so Kommen doch auch »uwerlen ^lspme vor daß hie und da einzelne Zweige am stamm hervorspneßen, die so wenig mit' demselben verwandt zu sein scheinen, wie der Schlehenvorn mit dem Mispelbaum, UND Doch sieht man Diesen gar ost aus dem höchsten Stamme des letzteren wachsen ein Holz unv ein Saft, und die Blätter sind Andere. So war es mit Harri Gratman; auch nicht ein einziger Zug seiner Familie war tn Das Testament des Großonkels. Fünftes Kapitel. (Fortsetzung) Hat er Ihnen nicht über seine Rückkehr geschrieben?" "Allerdings, und er würde sicher mit diesem Dampfer gekommen sein, wenn der Andere nicht an Bord gewesen wäre. Deßhalb darf ich ihn sicher mit dem nächsten Dampfer erwarten, obgleich es mir auffallend ist, daß mir die heutige sßoft keine Briefe gebracht hat." „ Vielleicht hat er nur in Geschäften an den Buchhalter geschrieben. ".Wenn er überhaupt geschrieben hätte, so wäre Janson sicherlich hier ge- Mesen' denn er hat den gemessensten Befehl, mir jeden Brief Harns, derfelbe möge enthalten, was er wolle, zu bringen." B Dann ist es auch möglich," erwiederte Veerenborg, „daß er mit dem Dampfer nach Boston gegangen ist und von dort aus Herkommen wird." jedenfalls dürfen wir ihn in einigen Tagen erwarten," fetzte Madame Gratman hinzu, „denn sein Interesse wird ihn schon hertreiben; ich glaube, er haßt seinen Bruder noch mehr wie ich." 9 „Und was gedenken S>e in Bezug auf Perry Myers zu thun?" „So lange er uns von Nutzen fein kann, werde ich ihn dulden, denn wir haben vor ihm den Bortheil voraus, daß wir um sein Geheimmß wissen, er aber nicht um das unsere. Aus diesem Grunde wird er sich Bloßen geben, die uns sehr nützlich fein können. Sobald jedoch der Zweck erreicht ist, den wir verfolgen, wird ihm diese Thüre auf immer verschlossen fein. „Und Eveline?" fragte Veerenborg. , Meine Kinder, unv vorzüglich Eveline, haben nie einen anderen Willen qekannt, als den meinigen. Da ich mir heute Abend, um mit Ihnen allein zu sein, jeden Besuch verbeten habe, wovon Eveline natürlich ihren Galan ansge- nommen haben wird, werven wir das Taubenpaar jetzt wahrscheinlich zusammen allein im Salon finden, wollen Sie mich begleiten, Herr Veerenborg i „Mit Vergnügen," erwiederte Der Avvokat, „Doch nicht um mit einzutreten, et möchte Versucht schöpfen, ich fahre lieber Direct nach Hause." Sie nahm Den ihr gebotenen Arm, unD sich fest auf Veerenborg lehnend, saute sie, indem sie mit ihm die Stufen hinabstieg: „ Wie schade, mein Herr Rath, daß wir uns nicht tn jüngeren Tagen kennen gelernt haben, wir hätten sicherlich Der Welt Manches zu schaffen gemacht." Ich glaube, wir können BeiDe mit Der Carriere zufrieden sein, Die hinter uns liegt, — doch horchen Sie, man musicirt —" unD BeiDe blieben still hören Sie nicht Diese melancholischen letzten GeDanken von Weber " „Sehr ahnungsvoll unD vorbeDeutenv," erwieDerte sie, „Denn Herr Myers Wird "auch bald seine letzten Gedanken in diesem Hause _ gedacht haben — den Triumph sollen Sie mit erleben, lieber Rath, wenn ich ihm den Abschied gebe. „Ich werde nicht ermangeln dabei zu sein, werthe Freundin, auf baldiges fröhliches Wiedersehen." Der Avvokat eilte zu seinem Wagen und Madame Gratman trat geräuschlos in den Salon, so daß sie genügend Muße hatte, ohne von Den Liebenden gehört zu werden, Perry und Eveline zu beobachten. Petry saß am Flügel und spielte die bekannte Weber sche Weise, Eveline saß neben ihm, das Haupt an seine Schultern lehnend. Ein höhnisches Lächeln zog wie ein Flugschatten über das Antlitz der Mutter, sie ließ ruhig die Melodie zu Ende, und als der letzte Ton verhallt war und Eveline das Haupt ^erhov und plötzlich ihre Mutter gewahr wurde, und mit dem Ausruf „Mama auf sie zueilte, trat sie freundlich näher mit den Worten: „Gewiß, mein liebes Kind, ich bin cs, und Ihr müßt mir #eifieiv?' daß ich jenen Tönen nicht widerstehen konnte und deßhalb meinen Abend nicht besser als mit Euch beschließen zu können glaubte." Perry hatte sich erhoben und Evelinens Mutier begrüßt. „Ich mache Ihnen mein Compliment, Herr Myers," fuhr diese fort, „sic wissen, ich schmeichle nicht, doch Sie spielen diese Melodie meisterhaft, — wurve es nicht unbescheiven von mir sein, Sie zu bitten, dieselbe noch einmal zu tote« Politische Rundschau Darmstadt, 16. April. Das heute erschie. neue Regierungsblatt Nr. 19 enthält: I. Bekanntmachung, die Einberufung des deutschen ZvllparlamentS betreffend. II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministe- riums des Innern, die öffentliche Anerkennung einer edlen That. Am 5. September v. I. fiel die Ehe- stau des Michael Müller zu Mainz von einem Stege in der Nähe des Fischthors vasetbst in den Rhein und würde ertrunken sein, wenn nicht der zufällig anwesende Fischer Jacob Kissel III. aus Gernsheim, im Kreise Bensheim, ohne die Kleider abzule- gen, rasch nachgesprungen wäre, und die bereits Untergesunkene aus dem Wasser gezogen und glücklich an das Ufer gebracht hätte. Als Anerkennung für riefe menschenfreundliche, mit Lebensgefahr ausge- führte That haben Seine Königliche Hoheit der Großherzog dem Jacob Kissel III., neben der an denselben erfolgten Verleihung einer Geldprämie, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für Rettung von Menschenleben" Allergnävigst zu verleihen geruht. III. Bekanntmachung, die Wahl der Geschworenen in der Provinz Rheinhessen für 1869 betreffend. IV. Bekanntmachung, die Postverbindung zwischen Sinsheim und Jaxtfelv über Wimpfen betreffend. V. Verzeichniß rechtskräftig gewordener, in Ge- mäßheit des Art. 30 des «Strafgesetzbuchs im Regie- rungsblatt bekannt zu machenden Straferkenntnisse der Gerichte der Provinz Ob er Hessen. VI. Namensveränderung. Seine König- liche Hoheit der Großherzog haben allergnävigst ge- ruht: am 2. April dem Hermann Levy von Mainz zu gestatten, daß derselbe statt seines bishe- rigen Vornamens Hermann in Zukunft die Vorna- men Hermann Adalbert führe. VII. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 30. März den Director des Oberappellationsund Cassationsgerichts, Geheimerath Hermann Fe- lix Ludwig Benner zum Präsidenten vieses Ge- richtshofs zu ernennen; am 31. März dem cvange- lischen Pfarrer zu Wetterfeld im Decanate Laubach, Ludwig Wahl, die evangelische Pfarrstelle zu Bischofsheim im Decanate Groß-Gerau, — dem Schullehrer an der evangelischen Schule zu Stangenrod im Kreise Grünberg, Heinrich Sauer, die fünfte evangelische Schulstelle zu Lich im Kreise Gießen—und dem SchulamtS-Aspiranten Johan- nes Balvner aus Badenheim im Kreise Alzey die katholische Schulstelle zu Neu-Bamberg im Kreise Alzey zu übertragen; — am 4. April vem Kreis- rath des Kreises Offenbach, Julius Rink Freiherrn von