Preis vierteljährlich 36 fr. mit Bringeriobn. Durch die Post fcejogen vicrteljäbrlich 51 fr. Gießtmr Anzeiger. Erscheint wöchentlich vrel- mal. Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Expedition: Eanrleibera Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsölatt für den Kreis Kietzen. Nr. 113. Donnerstag den 24. September 1868. Einladung zum Abonnement. Mlt dem 1. October beginnt ein neues ^4jähriges Abonnement auf den Gießener Anzeiger. "scheint wöchentlich dreimal, Dienstags, Donnerstags und Samstags, und kostet in Gießen srnftf Ä lc’ tret ui’« Hans geliefert. — Für auswärtige Abonnenten, welche nur bei der Landpostboten abomnrcn können, beträgt der 'fahrige Abonnementsvrcis 31 Kreuzer inet. „, 8. Die auswärtigen Abonnenten machen wir darauf aufmerksam, daß nur dann DoW Abonnemen" ^rl^^ Blattes geliefert werden können, wenn sie schon jetzt bei der Poft ihr . Ä Jpe!1 Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestelluna erkolat tm IV1 Kartal 1868 zusenden und den Monnemeutbetrag wie «er durch QEung er- Mven layen. Die Expedition des Gießener Anzeigers. ' Amtlich e Bekanntmachungen. Betreffend: Die Einsendung der Handbuchsauszüge für 1868. Gießen, am 9. September 1868. Das e r o H e r; 0 g l i d) e Kreisaml Gießen We Bürgermeistmien Wnid-st -. d. «ahn, "illenoorf a. d. Lda., Annerod, Garbenteich, Großen - Linden , Hausen, Mainzlar und Watzenborn. Wiederholt erinnern wir Sie an Einsendung der Handbuchsauszüge binnen 8 Tagen bei 1 ff. 30 fr. Strafe. . Dr. G o l d m a n n. 5ES2 Oeffeutliche Aufforderung. A. B. 10 c. D. K. Schön, Bezirksbauaufseher. E. 6 20 27 ferung ... 228 Chaussirarbeiten 156 Dccklagefertigung 170 Pflasterarbeiten 47 Heinrich Rinn III. zu Heuchelheim, laut Meßbrief vii/519a., Gemarkung daselbst (fehlt int Grundbuch), haben das Zuschreibcn auf ihre Namen beantragt. Da dieselben ihr Eigenthum nicht urkundlich nachzuweisen vermögen, so fordert man diejenigen, welche Ansprüche an die bezeichneten Immobilien machen zu kön- Befondere Bekanntmachungen. 6876) Nachdem die Relicten des Großh. Rechnungsraths Martin dahier mit dessen gerichtsbekannten Gläubigern ein Arrangement, resp. einen Nachlaßvertrag unterm 26. Juni d. I. abgeschlossen haben, dieser jetzt allseitig ,genehmigt worden ist, so werden nunmehr noch etwaige unbekannte Gläubiger aufgefordert, innerhalb 14 Tagen ihre Ansprüche an den Nachlaß des Großh. Rechnungsraths Martin dahier sogewiß geltend zu machen und etwaige Einwendungen gegen den oben erwähnten Nachlaßvertrag vorzubringen, als sonst unter Aus- ' schluß hiermit das erwähnte Arrangement gerichtlich bestätigt und der fragliche Nachlaß in Gemäßheit der getroffenen Bestimmungen ohne Rücksicht auf etwa weiter bestehende Forderungen ertheilt werden wird. Gießen, dm 21. September 1868. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, v. Rotsmann, Stadtrichter. Stadtgerichts-Assessor. worüber Kostenanschlag, Plan und Berge bungsbedingungen hier offen liegen, soll Mittwoch den 30. d. Mts., Morgens 10 Uhr, dahier verdungen werden. Krofdorf, den 21. September 1868. Der Bürgermeister: C o l n o t. nen glauben, hiermit auf, solche um so gewisser binnen 6 Wochen dahier geltend zu machen, als sonst, den Anträgen entsprechend, Eintrag in das Mutationsverzeicbniß verfügt werden wird. Gießen, den 20. September 1868. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl. Berfteigerungen. Main - Wefer - Bahn. 6858) Die Versteigerung alter Materialien in dem Magazin zu Gießen ist in der Darmstädter Zeitung unter Nr. 260, Art. 2872 ausgeschrieben und liegen die Bedingungen auf dem Büreau der Material- Verwaltung zur Einsicht offen. Gießen, den 21. September 1868. Die Magazins-Commission. Daudt. Georg Häuser VIII. zu Watzenborn ! 129, dem Johannes Hirz I. zuge- schrteben, Johannes Philipp VII. zu Steinberg 1/130»., dem Georg Häuser VIll. zugeschrieben, Ludwig Hofmann II. Erben zu Allendorf a. d. Lahn VI,67, Gemarkung daselbst, der dasigen Gemeinde zuge- schrtebcn, 0 u s Regenschirme, m sehr großer Auswahl, bei H. Hochftätter Wlttwe, Schloßgasse. 6867) Die nachbenannten langjährigen Besitzer der ihren Namen beiaesetzten Immobilien, welchen die letzteren im Grundbuch nicht zugeschrieben sind, nämlich: Gemarkung Watzenborn und Steinberg (A. B. und C.) Johannes Hirz I. zu Steinberg 1/128, dem Georg Häuser IV. zuqe- schrieben, 50 fr. ’S" 6852) Ich empfehle mein Lager von: Kaffee, Zucker, Gewürzen, Reis, Gerste, Grütze, Grünkernen, Ru- deln, Sago und andren Suppensachen, Orlen, Seifen, Lichtern, Thee; Cigarren und Tabacken; gcgmlstänöc)"^" ^rten (Eefen, Herde, Kochgeschirre und Haushaltungs- Stein- nnd Braun-Kohlen (in allen Quantitäten, in ganzen und getheiltm Waggon-Ladungen und im Einzelnen in das Haus geliefert.) ______________________________ I- G- D. Bapst. Arbeitsversti'lftcrunft. 6855) Samstag den 26. d. Mts-, Nachmittags 1 Uhr, sollen auf hiesiger Bürgermeisterei nachverzeichnete Bauarbeiten öffentlich in Accord gegeben werden, als: Maurerarbeit an den Schulgebäuden, veranschlagt zu 14 fl. Dachdeckerarbeit daselbst, veranschlagt zu......71 „ Pslasterarbeit das., veranschl- zu 32 „ Maurerarbeit an der Schleußt am Mühlberg, veranschl. zu 12 „ Zimmerarbeit das., „ „ 25 „ Steinschlagen zur Unterhaltung der Wege, veranschlagt zu 56 „ Albach, den 21. September 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Albach. Wegebau - Verdingung. 6853) Die Neuanlage eines Vicinalwegcs von Odenhausen nach Ruttershausen, 156 Ruthen lang, veranschlagt zu Planirarbciten 596 Rthlr. 28 Sgr. 8 pf. Steinmaterial-Lie- Jeder Zahnschmerz, ohne Unterschied, wird durch mein in allen deutschen Staaten rühmlichst bekanntes Zahn-Mundwasser binnen einer Minute icher und schmerzlos vertrieben, was unzählige Danksagungen der höchsten Personen bekunden. E. Hückftädt in Berlin, Oranienstraße 57, am Marktplatz. Zu haben in Flaschen ä 18 und 36 kr. bei (6851)_________Carl Frech in Gießen. 6865) Ligroine-Lampen und Ligroine- Oel empfiehlt___________Carl Frech. 6826) In meiner Gerberei sind stets Lohkuchcn (sog. Lohkäse) zu haben. Carl Schreiber, Kaplansgasse. Feilgebotenes. 6878) Octav-Postpapier in starker Qualität, azurblau und weiß, pr. Stück 5 kr., Pr: Ries 1 fl. 12 fr., sowie Bricfcouverts Mit Freimarken, bei A. Balser. 6843) Mein auf's Beste assortirtes Lager in Strick- und Häkel-Wolle, Papier, Schreibmaterialien, Seife, Stearinlichtern, Parfümerien, Eaxi de Cologne u- s. w. bringe ich in empfehlende Erinne- rung. E. Eich enb erg, am Lindenplatz. 6880) Winter-Gemüsepflanzen, sowie Wrnter-Salatpftanzen, bei Christian Georg, Handelsgärtner. 6833) Ein gebrauchtes Scheuerthor, aber noch gut erhalten, ist zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. 6857) Braucrmalz bester Qualität ist fortwährend zu haben in der Malzfabrik von E- Pitthan, im Adler- 6832) Aepfcl- und Kartoffelmühlen empfehlen zur gefälligen Abnahme Flick ck Kröll. 6844) Weißes, graues und blaues Uniformstuch, sowie Garnituren für die Herren Offiziere und Einjährigen, sind bei mir zu haben; auch können einzelne Kragen abgegeben werden. Ferner bringe ich mein Civil-Kleidcr-Magazin und schöne Wrnter-Klciderstoffe in empfehlende Erinnerung. Bestellte Kleider werden schnell und reell angefertigt. ____________ I- Loth, Brandgasse. 6867) Sicb-Drahtgewebe und Drahtgeflechte, sowie alle Arten hölzerne Kü- chengeräthc, empfiehlt _________M. Weißbäcker, Löwengasse. 6879) Harlemer Blumenzwiebeln in allen Sorten bei Christian Georg, Handclsgärtner. Anzeigen Wechsel auf Sew-Tork Pr- Court. 3 „arischer Bartwichse :c., in empfehlende Erinnerung. miethen bei für die zweite Claffe: für die dritte Claffe: «tn fviledüschen Klämpsen sucht 8tell7zur Stütze der Hausfrau M Hera7stellt Beweis mehrere Hundert Dank- dresi^Blaite^----------------- *F®$*S5SS*«6k% Wohnungsvcrändcrung. Surrfi ffrmt N8w. Plaumanu, ß^ryoi Sn»« Vipittp nn wobne ich Hel Her 22. September 1868. :jn erfahrener Branntweinbrenner liefert. co co 9 9 9 9 5 9 bekommen- d. Bltts- Pr. Gass. Sch. Div. Cass.-A. Pr. Friedrdor. Pistolen . • „ doppelte Hoil. fl. 10 St. Ducaten . • Adresse durch Frau Ww. I. Plaumanu Rcander-Stm Nr. 18, Berlin. (0847) 6830) Eine freundliche Familienwohnung und ein Zimmer mit Cabinet sind zu ver- 6838) Ein Logis von 4 bis 5 Zimmern, Küche re. ist zu ° vermiethen. Zu erfragen bei der Exped. d- Bltrs. ----------- 6871) Mädchen, welche das Kleidermachen erlernen wollen, können Unterricht ertheilt 6778) Von heute an wohne ich bei Hera Georg Leib, Herrenklerdermacher '»de Wallthorstraße Lit. A- Nr- 196. Gießen, den 15. September löb»- Wittwe Währum, Hebamme 6881) Ein Logis ist zu vermiethen bei Heinrich Goß. 58-59 47-49 48-50 54-56 36-38 29 Vr 30,1 54-59 ° zum Tageskurse 6884) Auf dem Wege vom Zintzer - scheu Garten bis auf den Neuenweg ist eme schwarze seidene Schleife und ein schwarzer seidener Gürtel verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, besagte Gegenstände gegen eine Belohnung bet der Exped. d. Bltts. abzugeben.____________ ...— Vermiethungen 6823) Eine kleine Wohnung ist zu ver- miethen bei Fromm, Schloßgasse. 6877) Ein möblirtes Zimnier ist zu vermiethen bei Louis Petri, Neuenweg. Herrn August Heß- Gasfabrikant, Herrn Heinrich Homberger, Fabrikant, 6859) Ein Portemonnaie mit Inhalt ist gefunden worden und kann solches gegen Entrichtung der Jnseratgebühren wieder tn Empfang genommen werden bei Meyer Rothenberger- Amsterd. k. S. lOtU/g Augsb. k. S. 100 Berlin k. S. 105 Bremen k. S. 973/$ Cöln k. S. 1043/j Hamburg k. S. 88Vn Leipzig k. S. 105 London k. S. 1195/s Lyon k. S. — Paris k. S. 95 Wien k. S. 1027/s Disconto 3<>/o G. 6875) Eine Anzahl Bürger rathswahl vorzuschlagen: Für die erste Claffe: mehrere gut möblirte Zimmer, sofort be riebbar bei E. Eichender g, 5iet)bai ö um Lindenplatz. 6863) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen bei Seltersweg. Prioritäten. 50/g östr. F. St. E. B. 256 Ludwigsh.-Bexbach 156V4 Maxbahn — Bayer. Ostbahn 127VS Hess. Ludwigsbahn 133>,z 5°/o östr. Stsb.-Prior. 52)/2 30/0 östr. s. Lombard. 44 30/0 Livorneser 29 Vs Toscaner 45Hz Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse — 50/g Elisabeth-Prior. 74t/< do. II. Emiss. 727/s 6849) Für ein Auswanderer - Geschäft, tu, >••»» v........ roeIrf.e§ Bremen, Hamburg, Liverpool Von wem? sagt die Exped. Antwerpen concessionirt ist, wird tn ____________________________ Gießen ein thätiger Agent gesucht- Wenn | gewünscht, wird die gesetzliche Caution ge-. 6820) Ein kleines Parterre-Zimmer ist ru vermiethen und sogleich zu beziehen Canz- leiberg Lit- B- Nr- 67- ___ 20 Frankenst. Engi. Souver. 11 - Russ. Imper. 9 48 3 Doll, in Gold 2 J7-28 6860) Für ein reinliches Mädchen ist eme Schlafstelle abzugeben Flugelsgasse Lit- A- Nr. 90. ____ 6868). Im zweiten Stock des Hochstab ter'schen Hauses am Brand ist em moblm tes Zimmer zu vermiethen. Kirchweihfest zu Lich. 6854) Sonntag den 27. September findet gutbesetzte Tanz- musik durch die Militär-Musik von Darmstadt in meinem Gartenlocale statt: Abends Ball in meinem Hause- Montag den 28. September: geschloßener Ball daselbst, wozu ich freundlichst einlade. Carl Christian Illbach, 1 zum Einhorn. 6753) Unterzeichneter beabsichtigt, Donnerstag den 24. September, Nachmittags 2 Uhr, Gasthofe zum Einhorn dahier verschiedene Mobilien, runter auch Bettwerk u. s. w., ver,lergern zu lassen. I. MuUer. Preuss. 41/2% Obi. — Frankf. 3t/20/o Obi- 80°,4 Nass. 4V2°/o Obi. 95 Kurh. 4°/o Obi. 873/4 Hess. 4O/o Obi. b. Roths. 901/2 3V2"/s do. do. 851/4 Bayer. 5% Obi. 101 „ 41/2% 1jährige SM/j „ 41/2% Vtlährige 96'2 Würtemb. 41/2% Obi. 94’/2 Baden 41/2% Obi. c. E.L. 94 Oestr. 50,-0 b. R. — 50/0 National ” 50/0 Metall. Obi. 46 , M. steuerf. 49’/8 ■ Amer. 6IJ/o 1882r Bds. 75 1/2 „ 60/q 1885r 745/e Actlen. । Frankf. Bank 124 | Oester. Bank 730 Herrn Ferdinand Gail' FAA"/' Wilhelm SchmaÜ, Kausmami.__________- 6862) Ein Frauenzimmer gesetzten W-rs -Z. sz-z ... r?- J..L Sint' AirciTrn 11 üul* 6886) Ein großer dunkelgrüner seidener Regenschirm mit einer großen Perlmutter- platte oben auf dem Stiel i|t etwa fett bret Wochen abhanden gekommen. Der redliche Finder, oder berjentge, der Auskunft über denselben geben kann, erhält eine lehr gme Belohnung. Näheres bei der Exped. d. Bi- 6887) Ein Portemonnaie mit einigem @elb ist gefunben worben unb kann solches aeaen die Jnseratgebühren in Empfang ge- nommen werden Lit. D. Nr. 14 Mäusburg. 6870) Ein Mädchen, welches im Nähen aeübt ist, findet dauernde Beschäftigung bet 0CU 1' ' W. Frank. eeldsorten.^ ?on 18 an, soK a l7e G r ö ß e n in Bouguots und Mumeukorbcheu, sind wieder vorräthig- “ 00 6840)1 Eine möblirte Stube ~ ist z« vermiethen. ...... —- ™ H. Rudolph. 6821) Ein möblirtes, freundliches Man-) sardett-Zimmer ist zu vermtetheu. Wo ? sagt die Exped. dieses Blattes. ___________ 6822) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- N ^Lst B Nr 134 Näh2 ---------------- ^Hssolg-nd- Herren als Candidaien zur bevorsteheuden Ge.ne.nde, AnlelienslooBe. Kurh. 40 Thlr. Loose 541/4 Nassau fl. 25 b. Roth. 351/2 Gr. Hess. fl. 50 b. R. 158 Gr. Hess. fl. 25 b. R. 401/2 4°/e bayr. Präm. Anl. IO21/2 40/0 badische Loose 1003/s Badische fl. 35 Loose 52 1858r Prioritätsloose — 1860r Loose 72s/8 1864r „ 951/2 Gießen, den 24. September 1868. Für Auswunderer. _ qinn Bremen nach Rew-Aork wird am 31. Oktober d. I. IhexpedstlSr Xrddeiftscher Flagge fahrende und für * Passagiere auf's Beste eingerichtete Bremer Dampfschiff Capt. H- dmschm. Die ermäßigten Passagepreise betragen: ^aler 1 für Erste Eazure - - - - - - I „ Zweite Caiute (Stearage) • „ w I-»rm di-HÄt- «» fü? «»»*, «I« Gießen, im September 1868. Haupt-Agent- 6824) Im B rühl'schen Hause am Canz- leiberg ist ein möblirtes Zimmer zu ver- mietheu-______ 6882) Im Hause des Herrn Conditor Lind ist für einen einzelnen Herrn em freundliches möblirtes Zimmer zu vermtetheu- 6883) Ein Logis von 4 Zimmern, 2 Cabineten, Küche, Keller und Holzstall ist zu vermiethen und am 1. November,. auf Verlangen auch früher, zu beztehe.t bet Ehr. Reiber, am Kreuz- 6872) Ein gut möblirtes Zimmer ist zu vermiethen- Näheres bei der Exped- d- Bl- 6866) Ein Familienlogis, bestehend aus 4 Zimmern re-, ist zu vermtetheu- Nahe- res bei der Exped- d- Bltts- 6828) Canzleiberg Lit- B- Nr. 68 ist,im ersten Stock ein sehr schon möblirtes, großes Zimmer zu vermiethen- -------------- 6841) Zwei, auf Verlangen auch drei ineinandergehende, gut möblirte Parterre- Zimmer werden an einen oder auch zwei Herren vermiedet un^konnen^or bezogen werden- S- Katzenstem^ 6856) Für eine ländliche Besitzung (Bergwerk) wird zur Verwaltung und Aufsicht ein solider gut empfohlener Mann dauernd zu engagiren gesucht- — Hierauf Refleeti- renbe wollen ihre Abresse unter Chiffre II. H. 36 poste restante Berlin eichenden-______ 6885) Auf dein Wege von der Völck- ner'schen Fabrik bis auf den preußische Bahnhof ist ein Portemonnaie nut 4 2IV2 kr- Inhalt verloren worden- Der rev- liche Finder wird dringend gebeten, basselbe gegen eine Belohnung bei der Exped- b- Bltts abzugeben-. cyl, wiro um gricBuu,«. 0.......... v- । n Creditact, 2081/s Offerten unter B. unb H. besorg. I , parmst. Bankact. 238 Geschäfts-Eröffnung. «*' ""JÄ und S>>crm»u-nren-Handt..ng 6831) Kleine Kartoffeln kauft C- Vetzberger, Rathhaus. Zur gefälligen Beachtung. 6861) Kommenben Samstag, ben 26. b. Mts-, ist mein Geschäft geschlosff" - '________I. M. Schulhof- 6829) Die Haupt-Agentur einer alten, beuische.i, beftrenonunirten Lebensver)lche- runqs-Gesellschaft soll einem thailgen tn gutem Ansehen stehenben Manne mit aus- gebreiteten Bekanntschaften, unter günstigen Conbitionen übertragen werben. Bewerber, welche in ber Lebensversicherungs-Branche schon mit Erfolg gearbeitet haben, eryalten ; ben Vorzug. Offerten mit Referenzen be- ■ gleitet, werben unter G. A. J. 1868 poste . restante Frankfurt a. M. erbeten. 6837) Zwei möblirte Zimmer finb 511 oer: miethen M- A- Nr. 179 vor dem Wallthor. 6835) Fn Lit. B- Nr. 7 am Kirchenplatz ist eine möblirte Stube mit Cabinet zu vermiethen unb sofort zu beziehen.___ 6836) Zwei möblirte Zimmer sinb zu uermiethen bei Frau Abvoeat Frank. 6834) Ein auch zwei Zimmer sind sn ber Nähe ber Caserue zu vermiethen, auch kann auf Verlangen Kost bam gegeben werden. Näheres bei der Exped. b- Bltts. 6845) Dreine^neu hergerMeten beiden Läden nebst zugehörigen .Raumlichkelten stehen zu vermiethen- Loiiis Labroisse. 6864) Ein Familienlogis ist zu vermiethen und sogleich beziehbar Schloßgaffe Lit- A- Nr- 258-_________ . ..--------------- Z Geschäfts-Empfehlung. iculex...z. »m-nfrMMibe Erinnerung. , ... ChristianFrech, Hellgehulse, Marktplatz Lit- B. Nir- 14. Es Di Di Au Ur Vc D, B, Si Ai Al Ur Ur D D S Ut S Ar D D S Ui R Me Ntch ter rup fig wir teai Mi scho Wc er zuu stör ger ligr biti näf kne toel zu« ger ma per Ah feil ha Vic bei iA Ml Cr ni B Ri sck M G d< so > für unter wozu inde anz- arten- en, n. nein aud- sowie Un- en Altes frau oder mushalt^ die rung- bet Herr« ;cr in der 68. -Lamme. L >>- >V8 5/s en. 447/e'^3 8 58-59 47-49 48-50 54-56 36-38 291/8-30'« 54-59 48-50 27-28 . Feuilleton. Gedichte von H. A. 9. Im Mai. Es füllt ein lustiges Klingen Die ganze weite Welt, Die Menschen, die Vöglein springen Auf Berg und Thal und Feld. Und Wolken ziehen am Himmel, Von scheidender Sonne belacht, Die Stern' in buntem Gewimmel Beginnen das Lied der Nacht. Sie singen das Lied der Lieder Aus eignem Herz heraus, Allnächtlich allsam wieder Und singen es niemals aus. 10. Unter der Linde auf der Haide Da lagen wir beisammen beide; Das Gras und die Blumen geknickt wohl sind, Sie waren so schön wie du, mein Kind! Und es sang, ach es sang vor'm Wald im Thal So wunderlieb die Nachtigall. Auf dem Grabe unter der Weide, Da lieg ich nun zu deiner Seite; Das Gras und die Blumen erblüht da sind, So schön, wie du einst warst, mein Kind! Und es singt, ach es singt vor'm Wald im Thals Roch immer still die Nachtigall. i 11. Tisch lied. Wer aus schweren Wettern sich, Oder krummen Wegen, Aus des Glückes Sonnenstichs Rasch verblühtem Segen Fein gerettet, laden wir Frei zu unserm Tische, Daß bei Sang und Klang er hier Herz und Leib erfrische. Drum das erste Glas gebracht, Recht mit wildem Sturme, Daß es Muth und Frohsinn macht Jedem armen Wurme: Jener Kraft, die immer schafft, Ruh'n nicht mag und rasten, Die aus Druck und Last sich rafft Stets zu neuen Lasten. Froh und reich ist der Gewinn, War's ein heißes Streiten, Darum soll ein frischer Sinn Rechten Kampf nie meiden. Was nun Jedem weiterhin Kopf und Herz ^durchwebe, Faß' er in ein Sprüchlein nur, Daß es lustig lebe! Die Verschwörer von 1799. Roman von de Saint-Felix. (Fortsetzung.) — Das ist ein Unglück! dachte der Bürger Chateauneuf. Der verwünschte Mensch will mir gar nicht gefallen und seine Anwesenheit an diesem Orte hat nichts Gutes zu bedeuten. Aber der Muscadin besaß ein vortreffliches Mittel, sich den Anschein größter Fassung und Kaltblütigkeit zu geben; er brauchte nur plötzlich, ganz ex abrupto, seine freche Unverschämtheit zur Schau zu tragen. Das Mittel ist häufig von glücklichem Erfolg unv wird nicht ganz selten angewandt; indessen sind wir weit entfernt, es unserem geehrten Leser zu empfehlen. Der Mann im grauen Rocke war etwa dreißig Schritte von Herrn Cha- leauneuf entfernt, und dieser gab sich den Anschein, ihn gar nicht zu bemerken. Mit seinem Lorgnon vor dem Auge schien er völlig in die Betrachtung der Landschaft vertieft. Der Fremde näherte sich ihm bis auf sechs Schritte, ohne ein Wort zu reden; dann blieb er stehen und begann sich zu räuspern, als wolle er hierdurch ein Gespräch anknüpfen. — Sacrebleu! rref der Muscadin, sich Höchst überrascht stellend. Wer, zum Kukuk, hustet da? • — Bürger, antwortete der Fremde, es thut mir leid, Euer Entzücken zu stören. Ich wollte Euch bitten - . . — Man pflegt nur Gott und die Heiligen mit Bitten zu belästigen, Bürger, gab Herr Chateauneuf trocken zurück. Gott bin ich nicht. Was die Heiligen betrifft, so wißt Ihr oder sollt Ihr wissen, baß es deren seit dem republikanischen Kalender keine mehr giebt. — Zürnet mir nicht, Bürger, sagte ber Mann im grauen Rocke, ohne näher heranzutreten. Wollt Ihr mir einen Gefallen thun ? — Laßt hören, versetzte Chateauneuf, sein Lorgnon wieder in's Auge kneifend. — Ihr scheint diese Insel zu kennen. Wißt Ihr, wo ein Haus liegt, welches die Fischerbütte oder vie alte Mühle heißt? — Vorab, Bürger, antwortete der Muscadin, betrete ich die Insel heute zum ersten Mal; und da die alte Mühle und die Fischerhütte Euch dort links gerade vor der Nase liegen, erlaubt mir, ungenirt meine Landschaft zu betrachten. — Ah! sagte der Fremde, anscheinend ohne die unverschämte Art, mit der man ihm antwortete, zu bemerken. Also dort hält sich der Emissair Bonaparte's versteckt, den ich verhaften soll unv den die Regierung erschießen lassen will . . . Ah, ah! Dank, Bürger. Der Stich war gut berechnet, und jeder andere als Chateauneuf hätte seine Aufregung durch ein nervöses Zittern verrathen. — Was brummt Ihr da, Bürger? begnügte er sich, zu bemerken. Ihr habt Lust, Jemanden erschießen zu lassen? Ihr? . . . Rur zu! Unv Herr Chateauneuf setzte gelassen seine Lanoschaftsbctrachtungen durch Vic Lorgnette fort. Der Mann im grauen Rocke fühlte sich offenbar fast abgetrumpft. Jndeß PoLitifebe — Ist Euch der Hauptmann Reymond bekannt, Bürger? fragte er. — Gewiß! antwortete der Muscadin. Wie geht es dem lieben Hauptmann? . — Augenblicklich gut, aber sehr schlecht für Vie Zukunft. Ja, er scheint mir fast verloren „ — Aha, sagte Herr Chateauneuf, deshalb wohl haben sich alle Spürhunde der Polizei aufgemacht, ihn zu suchen! , _ — Ihr versteht mich also nicht, Bürger? Gestern tm Hasanen legtet Ihr doch viel Verstand an den Tag. „L — Vielleicht weil ich Euch durchschaut habe, Burger? fragte Chateauneuf. — Allerdings, ganz wie ich Euch durchschaut habe, mein Fräulein. Das letzte Wort zischte in vie Ohren des Herrn Chateauneuf und machte ihn leicht erbeben. Augenscheinlich hatte der Mann im grauen Rocke einen entschiedenen Vvrtheil über seinen Gegner erlangt. Das bedurfte einer eclatanten Rache. Der Muscadin schwor sich zu, daß ihm diese nicht entgehen solle, und wenn er den frechen Polizeiagenten auf der Stelle tödten müsse, seine Lorgnette einsteckend, trat er dicht vor den Menschen hin, der sich eine so persönliche Bemerkung erlaubt hatte. Die Arme über die Brust verschränkend, die Reitpeitsche nach der Schulter gekehrt, mit funkelndem Auge und vernichtend ironischem Lächeln sagte er: , . , — Hört einmal ! wißt Ihr, wie man sich eines Hundes entledigt, der uns verfolgt, um uns zu beißen? __ Erstlich bin ich kein Hund, antwortete der Graurock, und ferner suche ich Euch nicht zu beißen. , , — Ader Ihr geht mir überall nach . . - vielleicht seid Hhr mir schon von Paris aus gefolgt? - Der Fremde verbeugte sich, als wolle er sagen: — Ihr habt ganz recht! — Also die Regierung läßt mir nachspüren, mir! fuhr Herr Chateauneuf fort. Und wenn ich einen meiner Freunde aufsuchen will, schickt Vie Regierung ihre Polizeiagenten hinter mir Drein, um vcren Weg zu erhellen unv ihre Spürhunde sicher auf vie Beute zu hetzen, welche sie packen sollen! Bei dieser Schand- tuat soll ich der Lockvogel, die Wachtel sein, welche durch ihren Schlag die übrigen Wachteln herbeilvckt, und Ihr, Ihr seid die Jäger! O, tu Regierung des Grasen Barras erniedrigt sich zu so unwürdigem Spiele und will mich dazu verwcnven! . . . Gut, sehr gut! Er hat ein Recht auf meine volle Dankbarkeit. Was Euch betrifft, dessen Name mir fremd, aber dessen Profession nur bekannt ist, so habt Ihr, wie der Kaiser Titus, Euren Tag verloren. Verstanden ? ,. . — Etwas mehr Ruhe, mein Fräulein, wenn ich bitten darf . • • antwor- Agent von Barras tete der Agent. , . . r — Schweigt! rief der Muscadin, unv merkt Euch wohl: unter dieser Verkleivung bin ich der Bürger Chateauneuf für alle Welt, für den Teufel selbst und für Euch. Wenn Ihr mich anders titulirt, so werde ich Euch stumm machen. Der Mann tm grauen Rocke verneigte sich. Er hatte bemerkt, daß der Bürger Chateauneuf, welcher ein trefflicher Schutze war, ausgezeichnete Pistolen bei sich trug. . — Mein Herr, sagte er, es sollte mir überaus leiv thun, Euch zu mißfallen. Meine Mission ist, über Euch zu wachen und Euch je nach den Umstän- den Schutz und Hülfe zu leihen. — Ich danke, versetzte Chateauneuf. Aber Hhr habt noch eine andere Mission. , — Das leugne ich nicht. Ich erfülle dieselbe mit gleichem Elfer und habe schon recht glückliche Resultate erzielt ... — Wuklich? fragte der Muscadin. Ihr denkt also den Hauptmann sehr bald zu verhaften? — Lieber Himmel, Bürger Chateauneuf, haltet Hhr mich denn für einen jener Dummköpfe, welche Ihr auf der Wasserdiligence eine Spazierfahrt nach Nantes machen laßt? Ich stehe nicht im Solde gewisser Mitglieder des Direktoriums. Ich diene dem Haupte, der Seele der Regierung. — Das heißt, Ihr dient Barras, antwortete Chateauneuf. Ihr seid ein und nicht von Gohier oder Mouline; denn gegenwärtig giebt Polizei-Etablissements außer dem des Polizeiministeriums. es ein Dutzend von Polizei-Etablissements außer dem des ^ouzeiminguiiuino. Ihr dient Barras, ber ein großer Mann, aber dabei eifersüchtig, rachgierig, ehrgeizig ic. rc. ist; ber über meine Extravaganzen wüthet, nebenher aber für seine Macht zittert unv einen töpfern unv liebenswürdigen Offizier in seiner Hand haben möchte, den er in doppelter Hinsicht fürchtet: einmal als Agenten Bonaparte's und zweitens als einen Mann, welcher die Kunst, mir zu gefallen, versteht. Ihr seht, daß ich offenherzig rede. Woblan, dient Eurem Herrn, so lange es Euch gefällt; ich diene nur meiner Laune, die meine einzige Gebieterin ist, und ich erkläre Euch ferner, daß Ihr mir nicht länger folgen sollt, da ich des Schutzes von Niemand bedarf. Ick erkläre Euch ferner, daß Hhr den Hauptmann Rcymonb nicht verhaften werdet, so lange das Herz in der Brust mir noch schlägt. Das ist klar und bestimmt. Jetzt tbut, was Ihr wollt, jd) bin auf Alles gefaßt uno werde Euch scharf anf's Korn nehmen. (Fortsetzung folgt.) M u ii f d) a u Darmstadt, 17. Sept. Die kürzlich von den „Hess. Volksbl." gebrachte Mittheilung, dn Hauptmann des 2. Infanterie-Regiment« habe in seiner Compagnie die neue Strafart eingeführt, vie Tornister der betreffenben Soldaten mit 10 bis 25 Pfund Blei zu belasten, wird jetzt von Angehörigen dieses Regiments entschieden in Abrede gestellt. Berlin, 19. Sept. Unter Florenz, 14. d. schreibt die „Kreuzzeitung" : „In dem heutigen Ministerralhe werden vielleicht für lanze hinaus die Geschicke Italiens und seiner Monarchie entschieven; denn es handelt sich um Erhaltung der für Italien so noihwenbigen Neutralität, oder um die Allianz mit Frankreich bei dem hier fast unvermeidlich gehaltenen Kriege mit Preußen. Die Minister, welche bei dieser Berathung maßgebende Stimmen haben, stehen leider ziemlich alle mehr auf Seite Frankreichs, als auf ver der Neutralität, welche aufrecht zu erhallen sie sich nicht die Macht zutrauen, zumal wenn Spanien mit Frankreich in Bünvnlß treten würde. Der König neigt gleichfalls zu einer Allianz mit Frankreich hin; denn in einer Besiegung Napoleons erblickt er sicher auch den Untergang der Napoleonischen Dynastie und somit auch die wahrscheinliche Verbannung seiner Tochter Clotilve, welche er Italien zu Liebe an den kaiserlichen Vetter hingab. , 20. Sept. Die Elbfahrt des Königs begann 'Nachmittags 4 Uhr bei Regenwettcr. Bei Blankenese lief die „Hammonia" auf den Sand, so daß ver König und die Gäste statt um 7y2 Uhr erst um 9y4 Uhr auf einem kleinen Elbdampfer nach Altona zurückkehren konnten. Hamburg, 20. Sept. Nach der Rückkunft des Königs von Preußen von der Elbfahrt gab der Senat ein Staatsviner. Der Bürgermeister Sieve- ling brachte vas Hoch auf den König als auf den Schirmherrn des einigen Deutschlands ans. Der König habe ein großes 'Einigungswerk vollbracht und habe dem einigen Deuschlanv auch im Auslanke und ■ in überseeischen Ländern Anerkennung verschafft. Der König dankte und hob hervor, daß die Unterstützung, welche die Vollbringung des Einheitswerkes bei anderen deutschen Staaten, auch bei Hamburg, gefunden, den Erfolg herbeigeführt habe. Er schloß mit einem Hoch für den Gastgeber, die Stakt Hamburg. Abends war das Elbufcr und die innere Stadt illuminirt. Die Volksmenge bewegte sich in den Straßen. Hamburg, 21. Sept. Beim Besuch der Börse sagte der König zum Präsidenten der Handelskammer : „Was Sie brauchen, das brauchen wir Alle, den Frieden, und daß dieser nicht gestört wird, habe ich die sicherste Hoffnung. Die von mir in Kiel gesprochenen Worte sollten dieser Friedcnszuversicht den kräftigsten Ausdruck geben. Unerklärlich bleibt mir, wie eilte entgegengesetzte Auffassung nur einen Augenblick eintreten konnte. Stuttgart, 18. Sept. Der „Staatsanzeiger" meldet: Am nächsten Montag wird in München der Zusammentritt einer Commission erfolgen, welche über die Bildung eines gemeinschaftlichen Organs zur einheitlichen Leitung des süddeutschen Festungswesens, unter Anschluß desselben an das allgemeine deutsche Vertheidigungssystem, beratben soll. Karlsruhe, 21. Sept. Prinz Wilhelm von Baden hat das Commando der badischen Division niedergelegt. Als sein Nachfolger wird Kriegsminister General-Lieutenant v. Beyer genannt. Friedrichshafen, 18. Sept. Der Kaiser und die Kaiserin von Rußland sind, von Jugenheim kommend, um 7 Uhr hier eingetroffen und werden Hierselbst einen achttägigen Aufenthalt nehmen. Der Minister v. Barnbühler hatte sich zur Begrüßung der Herrschaften im Bahnhof zn Stuttgart eingefunden. Prag, 17. Sept. In der Instruction des böhmischen Episkopats bezüglich des neuen Gesetzes an den Klerus werden die in Civilehe lebenden Katholiken „öffentliche Sünder" genannt; denselben sei feine Absolution zu ertheilen, für sie feine Messe zu lesen, auch dürfen sie nicht als Tauf- oder Firmpathen zu- gelaffen werden. Paris, 21. Sept. Die „Opinion nationale" tbeilt mit, es seien gestern wichtige Depeschen von Madrid an die spanische Gesandtschaft angekommen und von derselben dem Marquis v. Moustier mitge- theilt worden. Dasselbe Blatt erwähnt ein Gerücht, nach welchem die Königin zu Gunsten ihres Sohnes abgedankt und die Regentschaft Espartero angeboten habe. — Der „Etendart" sagt, die politische Welt betrachte die Situation in Spanien sehr ernsthaft. — Die „Patrie" kündigt die gestern erfolgte Abreise des Grafen Girgenti nach Spanien an, um das Commando seines Regiments zu übernehmen. Paris, 21. Sept. Der „Gaulois" schreibt über die spanischen Ereignisse: „Die Bewegung macht reißende Fortschritte. Das erste Signal wurde von den Dampffregatten „Villa de Madrid" und „Zaragoza" gegeben. |5ünf andere große Seeschiffe und alle minder bedeutenden Schiffe, welche sich in Cadix befanden, traten der Bewegung bei. Man begreift die Wichtigkeit der Erhebung dieser Kriegsschiffe. Mit ihnen beherrscht die Revolution die Küsten und kann die Bewegung überallhin verbreiten. Andererseits ist die moralische Wirkung des Pronunciamen- tos der Marine, eines aristokratischen und sehr angegebenen Corps, welches niemals an den politischen Uwsturzbewegungen Theil genommen hatte, ein außerordentlicher. Man versichert, daß auch Carthagena sich erhoben habe. Gerona hat gestern die revolutionäre Fahne aufgepflanzt und der Obrist Baldrich, welchen der General Prim zum Obercommandanten dieses Theils von Catalonien ernannt hat, muß sich gegenwärtig auf seinem Posten befinden. Man weiß, eines wie ausgezeichneten Rufes sich dieser Offizier erfreut, ter im letzten Jahr den Feldzug 2 Monate lang gegen 30,000 Mann unterhielt. Gestern Abend weilte der Hof, in großer Verlegenheit, noch in St. Sebastian. Die Königin hatte eben, als sie nach Madrid zurückkehren wollte, die Nachricht von dem Aufstand erhaltens, worauf sie sofort die Abfahrt wieder abbeftellte, ohne Zweifel aus Furcht, sich den Rückzug abgeschnitten zu sehen. Ein Corps von 14,000 Manu operirt zwischen Valladolid und Guadalajara und verhindert tie Rückkehr der Königin nach Madrid. Man sprach von einer Abdankung zu Gunsten des Prinzen von Asturien; aber das wäre den Ansprüchen der Revolution gegenüber ein ungenügendes Zugeständniß. Das Programm ter Re- volution enthält drei Hauptpunkte: 1) Aufhören der bourbonischen Dynastie; 2) provisorische Regie- rung; 3) Einberufung einer Constituante, welche in souveräner Weise über tie künftigen Geschicke Spaniens entscheiden soll. Dieß ist das Programm der coalifirten Progressisten und Unionisten. Madrid, 19. Sept. Gestern hat sich Contre- | Admiral Topete im Hafen von Cadix mit der ganzen Flotte empört. Die nach Den kanarischen Inseln verbannten Generale sind nach einem Pronunciamento an die Garnison von Cadix gelandet. Marschall Herzog Torre, Expräsident des Senats, hat sich an die Spitze der Jnsurgenteit gestellt. Man versichert, daß die Jnsurrectiou gegen die Dynastie gerichtet sei und constituirende Cortes und provisorische Regierung verlange. Die Telegraphenlinien in Andalusien sind zerstört. Gleichzeitig haben sich mehrere Städte erhoben. Es herrscht eine große Panik am Hofe. Die Truppen haben Madrid verlassen. Marschall Concha ist zum Commandanten der Streitkräfte in Andalusien ernannt. Der höchste Kriegs- und Marine-Gerichtshof hat einen Haftbefehl gegen den Excivilgou- verneur von Barcelona erlassen. Der Gouverneur ter Gendarmerie und die Polizei sind Tag und Nacht mobil. Madrid, 20. Sept. Das Ministerium hat seine Demission gegeben. General Concha wurde zum Präsidenten des Ministerrathes ernannt und wird in Madrid erwartet. Die Insurgenten haben sich der Stadt Sevilla und ganz Andalusiens bemächtigt. Zwischen der Regierung und den Insurgenten sind Unterhandlungen eingeleitet. Es geht das Gerücht, die Königin habe ihre Abdankung an- geboten. Nähere Nachrichten fehlen. Die Telegra- phenleitungen sind unterbrochen. Es herrscht große Aufregung. Vermischtes. Gießen. In einem süddeutschen Blatte finden wir folgende» „HeirathSantrag": Ein Mann von 36 Jahren, körperlich wohlgeformt, geistig wohlgebildet, heiteren Humors, lebenslustig, im Besttze einer jährlichen Rente von 25.000 Gulden aus Grundbesitz, wünscht, nachdem er zehn Jahre lang alle Länder der Welt bereist hat, ein eigenes Hauswesen zu gründen und sich deßhalb mit einer Gattin zu versehen. Dieselbe muß körperlich wohlgeformt und abgerundet sein, ein ovales Gesicht besitzen, welches durch Stirn, Nase, Lippen und Kinn in drei gleiche Theile getheilt ist, die Nase darf nicht wagerecht im Gesicht liegen, sondern muß wo möglich mit der Stirne eine Linie bilden und darf nicht nach Innen, sondern muß nach Außen gebogen sein. Falsche Zähn- oder Haare werden nicht angenommen. Ist sie noch sehr jung, so werden keine Ansprüche auf vollendete Bildung gemacht. Hat sie 20 Passirt, so muß sie einer feinen Gesellschaft mit Geist und Gewandtheit präsidiren und mit jeder Dame der Stadt in jeder Beziehung concurriren können. Vermögen darf sie gar keines besitzen. Museums- oder andere Bälle darf sie gar nicht besucht haben. Theater und Concerte müssen ihr ein Gräuel sein. Sie muß richtig Deutsch und Französisch sprechen, das Letztere ohne deutschen Accent. Als künftige Hausfrau erhält sie für ihre Person 5000 fl. Nadelgeld, die nöthige Dienerschaft, eine eigene Equipage, ein Reitpferd und eigene Wohnzimmer im Hause. Jedes Jahr eine größere Reise mit Gefolge und Winteraufenthalt in den Hauptstädten Süddeutschlands. Der Zukünftige ist auf diesen gewöhnlichen oder ungewöhnlichen Weg angewiesen, weil er sich zur Hervorbringung jener Fadheiten nicht entschließen kann, womit Damenbekanntschaften gewöhnlich angeknüpft werden müssen. Darmstadt, 13. Sept. Bezüglich der Handhabung des Gesetzes vom 25. Juli l. I. über die ortsbürgerliche Niederlassung und Verehelichung stellt ein Ausschreiben des Ministeriums des Innern folgende Normen auf: Die Kreisämter haben fortan keine sogenannten Heirathsscheine (Zeugnisse, daß der Ehe, soviel die bürgerlichen Verhältnisse und die Kriegsdienstpflicht betrifft, kein Hinderniß int Wege stehe) mehr zu ertheilen und kommt damit auch die Erstattung von Heiraths- berichten Seitens der Bürgermeistereien in Wegfall. Dagegen haben nunmehr die Geistlichen, beziehungsweise die Rabbiner, in Starkenburg und Oberheffen darüber zu verlässigen, ob der vorzunehmenden Trauung bezüglich der Militärverhältniffe und des Alters des zu Trauenden kein Hinderniß entgegensteht; es ist insbesondere auch jetzt noch erforderlich, daß ein gerichtliches Zeugniß dem Geistlichen darüber producirt werde, daß der beabsichtigten Verehelichung kein civilrechtliches Hinderniß im Wege stehe, daß die Frage der Großjährigkeit geprüft und der minderjährige Bräutigam zur Erwirkung der Dispensation an das Kreisamt verwiesen werde. Bei Beurtheilung der Frage, ob die Militärpflicht der Trauung eutgegenstehe, haben sich die Geistlichen nach folgenden Bestimmungen zu bemessen: Im militärpflichtigen Alter stehende Leute, welche sich verheirathen wollen, bevor sie ihrer Militärpflicht im stehenden Heere genügt haben, sind, ehe die Trauung erfolgt, auf die Bestimmungen der Militärersatz-Jnstruction aufmerksam zu machen, wonach die erfolgte Verheirathung eines Militärpflichtigen niemals eine Berücksichtigung der Gesuche um Zurückstellung oder Befreiung vom Militärdienste begründen kann. Die in ihre Heimath beurlaubten Recruten, d. h. die von den Ersatzbehörden definitiv für das stehende Heer ausgehobenen Militärpflichtigen dürfen ohne Consens des Landwehrbezirks-Commandeurs nicht getraut werden; und die im activen Dienst stehenden Mi- litärpersonen dürfen sich nicht ohne Genehmigung ihres vorgesetzten CommandeurS verheirathen. Dagegen sind die Mannschaften des Beurlaubtenstandes (bet Reserve und Landwehr) während ihrer Beurlaubung rücksichtlich ihrer Verheirathung Beschränkungen nicht unterworfen. Die zur Disposition der Ersatzbehörden entlassenen Mannschaften sind bezüglich ihrer Verheirathung wie die im activen Dienst stehenden Militärpersonen, beziehungsweise wie die Recruten, zu behandeln. Darmstadt. Der Ingenieur Sir John Bruson Überreichte dem Gemeinderath der Residenz einen interessanten Vortrag Über die Möglichkeit, die Stadt Darmstadt mit Wasser ans dem Rheine zu versehen. Darmstadt, 18. Sept. Das heute erschienene Regierungsblatt Nr. 50 enthält: I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Groß- herzoglichen Hauses und des Aeufern, den zwischen Hessen und Preußen wegen des Baues der oberhessische» Eisenbahnen abgeschlossenen Staatsvertrag betreffend. II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Großherzoglichen Hauses und des Aeußern, den zwischen Hessen und Preußen wegen (Srbaitung einer Eisenbahn von Offenbach nach Hanau abgeschlossenen Staatsvertrag betr. III. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums de« Großherzoglichen Hauses und des Aeußern und des Großherzoglichen Ministeriums der Justiz, den Schutz der Waarenbe- zeichimngen betr. IV. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Einführung der im Großherzogthum in Bezug auf das Schulwesen bestehenden Bestimmungen in den zufolge de« Friedensvertrags mit dem Königreich Preußen vom 3. 'September 1866 mit dem Großherzogthum vereinigten Gebiets- theilen betr. V. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die Einziehung der früher Herzoglich Anhalt-Bernbur- gischen Staatskassen- und Eisenbahnkaffenscheine betr, VI. Bekanntmachung Großherzoglichen Kriegsminister iumS, dahin lautend: Zufolge Allerhöchster Entschließung Sr. Kv- nigl. Hoh. des GroßherzogS ist die Großherzogliche Kriegsschule bis auf Weiteres geschloffen. VII. Bekanntmachung Großherzogl. Commission für Post- Augelegenheiten, die Postverbindung zwischen Michelstadt und Hirschhorn belr. VIII. Bekanntmachung Großherzogl. Commission für Post- Angelegenheiten, di« Postverbindung zwischen Bensheim und Reichelsheim betr. IX. Bekanntmachung Großherzogl. Commission für Post- Angelegenheiten, die Errichtung einer Personcn-Annahmestelle in Hörgenau betr. X. Bekanntmachung Großherzogl. Commission für Post- Angelegenheiten, die Errichtung einer Personen-Annahmestelle auf der Straße zwischen Nieder-Wöllstadt und Assenheim betr. XI Uebersicht der für das Jahr 1868 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Reli- gionsgemeiuden im Kreise Dieburg. XII. Bekanntmachling Großherzoglichen Kreisamts WormS, die Erhebung der Umlage für die israelitische Religionsgemeinde zu WormS für 1868 betr. XIII. Ermächtigung zur Annahme fremder Orden. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 25. Slug, dem Kreisrath, Regierungs- rath Pfanuebecker zu WormS, die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen deS ihm von Sr. Maj. dem Könige von Preußen verliehenen Kronenordens 3. Klaffe — und am 31. Slug, dem Jacob Abresch zu Worms die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen dcS ihm von Sr. Maj. dem Könige von SBürtemberg verliehenen Ritterkreuzes des Friedrichs-Ordens zu ertheilen. XIV. Bekanntmachung, die Vertheilung der Preismedaillen in dem philologischen Seminar zu Gießen betr. Folgenden ordentlichen Mitgliedern des philologischen Seminars auf der Landes-Universität zu Gießen sind für ihre Leistungen während des Wintersemesters 1867/68 und des Sommersemesters 1868 Preise zuerkannnt und ertheilt worden, nämlich: der erste Preis dem Sind. phil. Georg Windhaus aus Darmstadt; der zweite Preis dem Stad. phil. Friedrich Curkchmann au« Gießen; der dritte Preis dem Sind. phil. Engelbert H euß- lein aus Groß-Steinheim. /Schluß folgt.) Frankfurt. Wie man von Berlin meldet, soll das dortige statistische Bureau und das damit verbundene meteorologische Institut zu einer Centralanstalt für ganz Preußen erweitert und demgemäß alle anderen derartigen Anstalten damit verschmolzen werden; außer dem hiesigen statistischen Amte die statistischen Bureaus in Hannover und Kiel, sowie die statistische Commission in Kassel. Die Beamten der bisherigen Anstalten sollen ihre Verwendung in dem neuen Centralbureau finden. München. Das von Emanuel Geibel dem König von Preußen gewidmete, in Lübeck überreichte, Gedicht schließt mit den Worten: Und fei’« als letzter Wunsch gesprochen, Daß noch dereinst Dein Äug' es sieht, Wie über's Reich ununterbrochen Vom Fels zum Meer Dein Adler zieht! Der „Nürnb. Corr." bemerkt.hierzu sehr boshaft: „Würde der zuletzt ausgesprochene Wunsch in Erfüllung gehen, und es dann eine baierische Cabinetskaffe nicht mehr geben, aus der unftrs Wissens Herr Geibel noch Pension bezieht, bann hat er sich jedenfalls Anspruch darauf erworben, daß sie ihm bann der König von Preußen zahlt. In Metz ist am Donnerstag eine Werkstatt, wo Chaffepot- Patronen angefertigt werden, in die Luft geflogen. Es befanden sich in derselben 71 Frauen und 32 Militärs; 15 blieben auf der Stelle todt, 59 wurden schwer verwundet und die übrigen alle verletzt. Die Ursachen der Erplosiou sind noch nicht amtlich sestgestellt. Die Erplosion erfolgte Nachmittags 2 Uhr. Es waren, laut der „France", 109 Arbeiter in der Bretterbaracke-, wovon in der elften Abtheililng des Holzbaues 71 Frauen, in der zweiten 14 Frauen beschäftigt waren, zudem noch 14 Chasseurs, 10 Feuerwerker. 3 Artillerie-Souschefs und 1 Ober-Feuerwerker. Eine Arbeiterin soll eine Schecre (nach den Einen im Zorn, »ach den Andern während der Ueberreichung an eine andere Arbeiterin) auf eine Patrone geworfen (oder mit der Spitze der Scheere in eine solche gestochen) und so die Erplosion veranlaßt haben. Sofort erfolgte ein furchtbares Krachen und die Bretter der Baracke flogen wie Schwefelhölzchen umher. Das Feuer, das sich sofort der fertigen Patronen bemächtigte, griff wie ein Blitz um sich und richtete die gräßlichsten Verheerungen unter den Menschen an. Als die PompierS und Behörden herbeieilten, war Alles vorbei, der Hof des Arsenals glich einem Schlachtfelde, bedeckt mit 16 Leichen, welche zur Unkenntlichkeit verbrannt waren, sowie mit 59 Verwundeten, welche auf dem Boden lagen, verbrannt, zerrissen, entsetzenerregend. Die Mehrzahl der verwundeten Frauen ist verheirathet. Von einer Feuersbrunst konnte kaum die Rede fein, das Feuer warf jählings Alles umher und war bald erloschen. Dieß war ein großes Glück, denn es wurden aus den Trümmern noch gefüllte Pulver- und Patronenräffer hervorgezogen und gerettet, welche, wenn sie Feuer gefangen hätten, noch ärgeres Unheil anrichten konnten. Der Verwundeten, welche theils im Hospital Bon-Secours, theils im Militärspital liegen, sind, den neuesten Nachrichten zufolge, im Ganzen 82, von denen viele rettungslos sind. Der Minister des Innern schickte so-ort 10,000 Fr. nach Metz für die Familien. Der Kaiser meldete sogleich auf erhaltene Anzeige telegraphisch zurück, er sei mit der Kaiserin bereit, für die Familien, die ihm als hülfsbedüfftig bezeichnet mürben?'ju sorgen. Nach einer Depesche bet „Agence Havas" fingen 150 Kilos Pulver Feuer. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietfck) in Gießen. Preis mit B Post 1 vierl Posi Poft das Hebei zahl Abi die Gi 9 n 9 Versau Weise E Spaziers D zu Guns G Beson 6951) tenbcrs Hessen, n phen- St dienfte et Franks 6905) Rechnung gerichtsbe ment, re 26. Juni jetzt allsei den nunm biger auf Ansprüche Rechnung