Gießener Anzeiger Samstag den 23. Mai Nr. 61 Amtliche Bekanntmachungen Gießen, den 19. Mai 1868. EäcKrn, am 16. Mai 1868. Gießen, am 19. Mai 1868. Dätz Gießen, am 18. Mai 1868. Versteigerungen. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Ki eformer hat er »d das che ge- i neuen ch den verden. en dc« le ein- ne, die äugten. n Kör- streich!, üilitär- lltima- wrven; anthue, er Ver- stücke des Flur Nr. 18/ios Waldeck Aeuße. eng von kt der. die Le. ie Süd- »rotestirt ge Vor- Ba« die ncompe- r'« wird uf wird »verpest schließ. tinen. iai sind tschland Zu Nr. K. G. 1751. Betreffen»: Die Beitreibung der Ausstände der Sparkassen- Besondere Bekanntmachungen, öeffentli^c Aufford erung. 3675) Johann Michael Plank, Sohn des Johann Ernst Plank, zu Frankfurt a. M- am 3- Mai 1794 geboren und seit 43 Jahren unbekannt wo? abwe- ssud, wird hiermit aufgcfordcrt, binnen drei Monaten, von heute an gerechnet, sich zur Entgegennahme des ihm aus dem Nachlasse >"nes am 28. Juni 1814 dahier verstorbenen Großvaters zugefallenen, seither curatorisch verwalteten und gegenwärtig 600 fl- betra- btnden Vermögens zu melden, widrigenfalls angenommen wird, er sei mit Zurücklegung d-S 70. Lebensjahrs gestorben- Debatte, "rger'i. die Be. / Graf Auf. Zu Nr. K. S. C. 117. Betreffen»: Die Unterstützung der Volksschullehrer auS den Provinzialschulfonds. Die solche dahier bei Meldung der Nichtberücksichtigung geltend zu machen. Gießen, den 23. April 1868. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl. lUKlftr. 76 Acker zwischen dem Wetzlarer Pfad und der Lahn, 240 Acker in den Schwarzlachsgärten am Fluthgraben, 179 Acker auf dem Sandfeld, Preis vierteljährlich 36 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 51 kr. io» der rieregi' lgnieen 1 Com- imenter tillerie- leschützc t: ein Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Goldman n. an die Großherzoglicheu Bürgermeistereien Allendorf a. d. Lda., Ettingshausen, Mainzlar, Münster und Nieder- Bessingen. Wir erinnern Sie wiederholt an Einsendung der Kostenverzeichnisse vorn I. Quartal 1868 binnen 8 Tagen bei 1 fl. 30 kr. Strafe. In Verhinderung des Kreisraths: _________ Kekuls, Kreisaffessor. Gießen, den 16. Mai 1868. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. Betreffend: Die durch Beitreibung der Gemeindegelder im I. Quartal 1868 entstandenen Kosten. Das an die Grosiherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach einer Verfügung des Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 7. März d. I. sollen die Ausstände der Sparkassen ferner nicht mehr auf administrativem Wege beigelrieben werden. Indem wir Sie hiervon benachrichtigen, beauftragen wir Sie, die Anordnung durch öffentliche Bekanntmachung zur Kenntniß derjenigen Angehörigen Ihrer Gemeinden zu bringen, welche Darlehen von einer Sparkasse erhalten haben. Dr. Goldman 11. Der von dem Leihgefterner Weg nach der Jacobi'schen Besitzung führende Weg. 3681) Der vorbemerkte Weg ist in Bau genommen und kann vor der Hand nicht befahren werden. Gießen, den 22. Mai 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt- Brodpreise vom 2 8. Mai an 3682) 4 Pfund gemischtes Brod 22 kr. 4 Pfund Roggenbrod 19 kr. urf der on Sait Beile verübt, >U zum » Herz los uno »Meidet »Ich Bort. lordpol- 10 Thlr. s Zweck wirv in truction :n Gen* an beste von Samen; V das rt unter ist M ngerich- m Carl zweiter rbrandt. Bergen 2 Grad md zu* e-Jnsel —3lli zu dem h allen ter ver bieten, im 17. Bekanntmachung. Von dem Commando des Großherzoglichen I. Jäger-Bataillons sind wir benachrichtigt, daß nunmehr das Zielschieß... . 1 Bataillons auf dem neu hergestellten Schießplätze seinen Anfang nimmt und zwar mit der täglichen Dauer von Vormittags 6 bis 11 und Nachmittags von 2 bis 7 Uhr. Wir bringen dies mit der Empfehlung zur öffentlichen Kenntniß, zur Vermeidung von Unglücksfällen den Wald hinter den Kugelfängen nur auf gangbaren Wegen zu betreten. Erscheint wöchentlich dreimal : Dienstags, Donnerstage und Samstags. — Expedition: Cauzleibcrg Lit. Nr. 12 des Bundes-Gesetzblattes des Norddeutschen Bundes, ausgegeben zu Berlin am 16. Mai 1868, enthält: (Nr. 95.) Postvertrag zwischen dem Norddeutschen Bunde und Dänemark. Vom 7/9. April 1868. (Nr. 96.) Bekanntmachung, betr. die Beglaubigung des Kaiserlich Brasilianischen außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Ministers am König!. Preuß. Hofe in gleicher Eigenschaft bei dem Norddeutschen Bunde. (Nr. 97.) Die Ernennung eines Konsuls des Norddeutschen Bundes zu Aalborg. Nr. 13 des Bundes-Gesetzblattes, ausgegebeu am 18. Mai 1868, enthält: Nr. 98.) Freundschafts-, Handels- und Schifffahrts-Vertrag zwischen dem Norddeutschen Bunde und der Republik Liberia. Vom 31. Oetober 1867. Gießen, den 22. Mai 1868. Großherzogliches Kreisamt Gießen. In Verhinderung des Kreisraths: _____________________________________ Kekulö, Kreisassessor. Grösstmögliche Kreis - Schul - Commission Gießen a ii die Schulvorstände des Kreises. Ein von Großherzoglicher Ober-Studien-Direktion erlassenes Ansfchreiben, das Verfahren wegen Bewilligungen von Unterstützungen aus dem Provinzialschulfond au Volksschullehrer betreffend, werden wir Ihnen kurzer Hand zugehen lassen. Sie wollen die Lehrer entsprechend bedeuten und das erstanfzustellende Verzeichniß zu Ende November d. I. an uns einsenden. Dr. G o l d m a n n. Binnen derselben Frist haben sodann seine etwaigen Leibeserben, sowie alle diejenigen, welche Erbansprüche an jenes Vermögen bilden wollen, insbesondere folgende Seitenverwandte, deren Aufenthaltsort unbekannt ist, nämlich: 1) Friedrich Wilhelm Zins er, Sohn des Johann Melchior Zins er und der Justine Katharine, geborenen Plank, 2) Antoinette Amalie Schanternell, verehelicht an Weinhändler Wilhelm KarlGeorgKoch, Tochter des Gottlieb Schanternell, ®/91 42/32U.33 ------- öffentlich meistbietend versteigert werden. 3645) Dienstag den 26. Mai, sollen auf dahiffAemRathhause die Grund- ‘ ‘ ’ Christian Petri II., als: 1868 Grasversteigerung. 3649) Die diesjährigen Grasnutzungen von den Gräben und Böschungen nachbe- nanntcr Straßen sollen in den dabei bemerkten Terminen meistbietend versteigert werdens, und zwar: 1) Auf der Straße von Gießen gegen Reiskirchen bis Abth.-Nummer 6 und von Gießen gegen Lick> Montag den 25. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, vor dem Neuenweger Thor in der Nähe des Zörb'schen Hauses, Morgens 11 Vs Uhr jenseits Steinbach gegen Lieh. 2) Auf der Straße von Lich gegen Langsdorf Montag den 25. Mai, Anfang Nachmittags 3 Uhr, jenseits Lich in der Nähe der Wetterbrücke. 3) Auf der Straße von Lich gegen den Hessenbrücker Hammer Dienstag den 26. Mai, Ansang Morgens 8 Uhr, in der Nähe des Friedhofs von Lich. 4) Auf der Straße von Lich gegen Butzbach Mittwoch den 27. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, in der Nähe des Posthauses von Lich, Morgens 10‘/2 Uhr jenseits Eberstadt gegen Ober-Hörgern. 5) Auf der Straße von Gießen nach Grün- berg von Abth.-Nummer 6 bis Reiskirchen Mittwoch den 3. Juni, Anfang Morgens 8 Uhr, auf dem Trieb bei Abth.-Nummer 6. Sollte an einem dieser Tage starkes Regenwetter eintreten, so fällt die an diesem Tage abzuhaltende Versteigerung aus und wird dafür ein anderer Termin anberaumt. Die resp. Großherzoglichen Bürgermeister werden ersucht, diese Versteigerung im Interesse ihrer Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, am 15. Mai 1868. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. _____________Holzapfel.__________ 3674) Dienstag den 23. Juni, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause das Grundstück des Martin Hellmold: Flur Nr. CjJtlftr. 17/69 178 Acker am Hamm öffentlich meistbietend versteigert werden- Gießen, den 6- Mai 1868. Großhcrzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. Arbeüsversteigerung bei der Stadt Gießen. 3651) Die bei der Stadt Gießen nöthi- gen Arbeiten, als: sollen Montag den 25. Mai 1868, 57 36 10 10 43 Schlosserarbeit, Glaserarbeit, Planirarbeit, Pflasterarbeit, 527 8 4 50 349 Gießen, den 19. Mai 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Vormittags 9 Uhr, int Rathhause öffentlich versteigert werden. Weißbinderarbeit, veranschl-zu 124 fl. 14 kr. Maurerarbeit, 3658) Mittwoch den 27. d. Mts., Mittags 12 Uhr, sollen auf dem Pfarrhofe zu Treis a. d. Lda. verauctionirt werden: Möbels aller Art, namentlich zwei große Schränke und ein Schreibsecretär- Auch wird noch eine in gutem Stande befindliche Chaise und ein Wagen verauctionirt werden. Feilgebotenes. 3612) Täglich frisch abgekochten west- phälifcheu Schinken, feinsten Gothaer Blascnschinken, Gothaer und Göttinger Cervelatwürste, Hamburger Rauchfleisch und Ochsenzungen, nordische Kräuter-Änchovis (kleine marinirte Seefischchen), pr. Pfund 20 kr-, empfehlen ______________I. A. Busch Söhne. Schwalheimer Brunnen, in frischer Füllung, empfiehlt (3624)____________Julius Wallach. 3662) Eine große Auswahl in rein Bielefelder, Hausmacher-, Cr«as- und sächsischem Leinen, sowie Hand-, Tischund Taschentücher bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung. Wilhelm Schmall. 2- Aecht kaukasischer ti Wanzentod! ■g g Sicherstes Mittel gegen die Wan- LZ zen; die ganze Brut wird für im- «s= nur vertilgt! a Flac. 18 kr. u. 36 kr. ~ | Einzige Niederlage in Gießen bei N - (3673)Carl Frech. 3621) 3 bis 4 Ctr. Heu, sowie das Heugras aus meinem Garten und von der Bleiche, ist zu verkaufen- I. Balser. Glace-Handschuhe. 3627) Neue Sendung in allen Farben und Größen, für Confirmanden passend, sowie auch Militär-Handschuhe, a Paar 30 kr., empfiehlt L. Kohlermann. 3618) Mein wohlassortirtes Hut-Lager bringe ich in empfehlende Erinnerung; Stroh- und Filzhüte werden gewaschen, gefärbt und faxonnirt, sowie schnell und pünktlich besorgt. Susanne Weiß, ____________vis-ä-vis Herrn Kaufm. Pisto r. 3670) Botanisirbüchse« empfiehlt __________________Wilh. Orbig. 3615) Aechte Basalt-, Mauer- und Pflaster-Steine sind auf Bestellung zu haben bei Gebrüder Mattern, _______________________in Vetzberg._________ Glas- und Porzellanplatten, zum Schutze gegen das Abgreifen der Oel- farbe, empfiehlt G- PH. Fillmann, (3653)_________________Marktstraße. 34=05) Schöne Gemüsepflanzen , im Freien gezogen, sowie Salatpslanzen zum Aussetzen, Dickwurzel- pftanzen, ächte Oberndorfer, sind zu haben bei Th. Rautenstrauch, ______an der Schoor. <3 O 00000-0000 OOO OO OO00-0000$. ^Englisch Patent-Reimguugs-f t Crystall t ? zum Waschen von ❖ » Leinwand^ Shirting, Mousseiin, t Shawls, Merinos, Z ö gefärbten BamnwollMgen, Teppichen, 4 t Bürsten u. 's. w., pr. Paquet 3>/r kr. o Alleinige Niederlage für Gießen und 1 Umgegend bei (3668) Ernst Hermes. $ tCtOOOOOOOOO^OOOO 000-0000000$ 3671) Eine große Auswahl von Vogelkäfigen bringt in empfehlende Erinnerung Wilh. Orbig, Neuenbäuen 85. 3613) Feinsten Emmenthaler, Limburger und Mecklenburger Käse empfehlen _______________I. Ä- Busch Söhne. 3677) Ein fast noch neuer Rcisekoffer steht zu verkaufen bei I. Rothenberger, Lindenplatz. I Ragnit in Ostpr., den 25. April 1867. g Sehr geehrter Herr Daubitz! 3676) Meine Frau, seit vielen Jahren 1 an einem furchtbaren Magenübel leidend, W gebrauchte auch den ihr angerathenen, vonK Ew- Wohlgeboren fabricirten, rühm- B lichst bekannten Liqueur „TllU-D bitz" *), von dem wir als gutwir-W kendes Mittel in den Zeitungen vielK gelesen. — Nach Gebrauch 1 Liqueurs ei Einstellung eines Ma-1 gendrückens fühlte meine Frau ugen-Z blickliche Linderung, nd bCrti Liqueur unausgesetzt fortgcbraucht, s war sie wie von Neuem 8 geboren. M Meine Frau ist ganz fest davon 8 D überzeugt, daß nur der »Daubitz" 8 «sie erhalten kann rc. Hochachtungsvoll ergebenst 9 Carl Schneller, Kaufmann. « M *) Zu haben in Gießen bei Julius D K Wallach, in Hungen bei Aron Buch W W und in Lich bei H. C. Bingmann. W 3614) Ein sich noch in gutem Zustande befindlicher Wende-Pflug ist zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 3680) Ein noch gut erhaltener Confirmanden-Rock ist zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts._____________________ 3641) Hauspäne verkauft W- Kohlermann, Küfer, __________________Neustadt D. 156. 3632) Kopfsalat bei _________________Gärtner Schau m. 3631) Feinstes Vorschuß-Mehl, pr. Pfund 9‘/2 fr., sowie Roggen Mehl, erste Sorte, empfiehlt H. I. Köhler, _____________________________Neustadt. 3610) Gute Schmiedegeräthschaften sind zu verkaufen bei Heinrich Gardinger, in Frankenbach bei Wetzlar. 3636) Sehr schönen Ceylon-Kaffee, Prima Melis, Perlen- Thee, Chocolade, feinste Stärke, Waschblau, feinsten Schweizer und Limburger Käse, Prima Kernseife, Arrac de Batavia, Rum de Ja- maica, ächten alten französischen Cognac, ächte abgelagerte geschnittene Barinas-Blätter, gewogen pr. i/i Pfd. 9 kr., sowie Cigarren in allen Qualitäten, empfiehlt Carl Lony. 3638) Gestickte weiße Blouson und Unterröcke, erstere von 2 fl. an bis zu den feinsten, bei Wilhelmine Fuhr. I Tapeten und Borden in sehr großer und geschmackvoller Auswahl werden zu Fabrikpreisen verkauft bei Carl Frech. 3664) Außer an den Markttagen lasse ich von jetzt an auch jeden Samstag in meiner Wohnung (Seltersweg) von Morgens 8 bis 12 Uhr zu herabgesetzten Preisen verkaufen. _______________Theodor Küchler. 1 Fertige Herren - Wäsche, als: Hemden jtn Leinen und Shirting, von 1 fl. 48 fr. an pr- Stück, Kragen, Manschetten, Chemisetts, sowie Halsbinden, Shlips, Cravatten für ältere Herren, Gcsundsheits-Jacken, Handschuhe, Hosenträger, Socken rc. rc. empfiehlt in reicher Auswahl und zu billigen Preisen H. Rübsamen, vormals H. Eiff, Mäusburg Lit. D. Nr. 9. Ausländische Weine, als; ächten Sherry, Madeira, Portwein, Malaga, Bordeaux, sowie alle Sorten feine Idqueure, bei Gebrüder Wenzel. Tabaks- und Cigarren-Handlung, (3667)______________________________ Kreuz Rr. 1. 3655) Fruchtmähemaschinen nach neuestem System werden bei mir angefertigt; die definitive Abnahme erfolgt erst nach der zur Zufriedenheit des Bestellers ausgeführten Probe. Maschinen-Fabrikant Georg Renzel in Gießen. i Ungarisches Fatzholz in allen Dimensionen, en g-ros et en dtiail, empfehle zu bat billigsten Preisen. Georg Duutll in Mainz. __________Lagerplatz: im Eisenbahnhof am Holzlhor. Borsdorfer Aepfelweirr 3608) Den Verkauf dieses von mir mit der größten Sorgfalt gepflegten Obstweins übergab ich den Herren I. A. Busch Söhne in Gießen. Derselbe ist von ausgezeichneter Güte und dem Traubenwein geringerer Qualität vorzuziehen. Der 93et- kaufspreis ist pr. Schoppen 4 kr., in Gebinden billiger. ____________________________A. Joutz zum Hessischen Hofe in Butzbach. 3666) Verschiedene Construetioneit von Wasch- und Ningmaschinen sind vorräthig bei Ceorg Venzel. 3635) Feinstes Blüthenmehl, sowie Vorschußmchl, empfiehlt Carl Lony. 3640) Nußbaumene und tannene Bettladen neuester Fa?on, ein zweithüriger tannener Schrank, ein uußbaumaies Nähtischchen, gut und dauerhaft gearbeitet, sind zu verkaufen bei Karl Zimmermann, Neuenbäuen B- 84. 3656) In unterzeichnetem Verlag ist erschienen : Schmid, Leop., Mittheilungen aus der neuesten Geschichte der Diözese Mainz, zur Ehrenrettung der Majorität bei der letzten ordentlichen Mainzer Bischofswahl und der ehemaligen Gießener kath.-theol. Facultät fainntt der durch sie Gebildeten, sowie des Ka- tholieism überhaupt. 12 kr. E- Heinemann. Bermiethungen. 3628) Ein kleines Stübchen ist zu ver- miethen bei B- Walter, Schuhmacher. 3678) Ein schönes, neu möblirtes Zimmer ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden bei Philipp Uhl, ____________________ Seltersberg. 3654) Ein schönes unmöblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Carl Plank, Lederhändler. 3672) Ein vollständiges Familienlogis, bestehend aus 4 Zimmern nebst Zugehör, ift zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei A. K- Worms, Seltersweg. 3647) Das von Herrn C- Pietsch (Dienstmann - Institut) seither bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und am 11. August zu beziehen._________F. Fürst. 3622) Das seither von Fran Domainen- rath Melchior bewohnte Logis ist durch deren Wegzug von hier anderweit zu vermiethen. Louis Noll, zur Pulvermühle. 3620) Auf dem Neuenweg Lit- B. Nr. 195 sind zwei gut möblirte Zimmer zu ver- miethen. _________________________________ 3609) In meinem Hause stehen zum 1. September zwei Wohnungen (im mittleren und obersten Stock) nebst Stallung und Garten zu vermiethen- __Geheimer Justizrath Jhering- 3626) Der dritte Stock meines Hauses ist zu vermiethen und kann den 1. August, auf Verlangen auch früher, bezogen werden. ___________Karl Bierau, Neustadt- 3468) Kirchenplatz Lit- A- Nr. 23 ist im 3. Stock ein möblirtesZimmer zu vermiethen. Vermischte Anzeigen. Turnverein. 3642) Dienstag den 26. I. M-, Abend? 9 Uhr, in der Turnhalle: Generalversammlung. Tages - Ordnung: Stiftungsfest. Bezirksturnen. Kreisturnen. __________________Der Vorstand. 3617) Glace-Handschuhe werden gewaschen und gefärbt bei _______________Susanne Weiß. 3652) In ein hiesiges Geschäft kann ein junger Mann mit den nöthigen Vorkenntnissen in die Lehre treten. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. ___________ 3669) Einen Lehrling sucht ____________Louis Frohnhäuser. 3650) Ein Junge, der das Schuhmachergeschäft erlernen will, kann in die Lehre treten bei Emil Becker, Neustadt. 3644) Ein Junge, der das Schuhmachergeschäft erlernen will, kann unter sehr güisi stigcn Bedingungen in die Lehre treten bei _________Carl ©elfter l., Schuhmacher 3630) Ein tüchtiger Zapfjunge wird gesucht auf den Loos'schen Felsenkeller. Geschäfts - Verlegung. 3637) Die Samenhandlung habe ich am ZZ Mai ans meinem früheren Locale, Wallthorstraße, in das Haus des Herrn Ferber neben dem Rathhause verlegt, was ich meinen geehrten Kunden anzuzeigen mir erlaube. Carl Deines. I Photographische Portraits re Del-, Pastell-, Aquarell-, Miniaturgemälde, Stiche rc. ic., wenn auch noch 12,oder sonst beschädigt, werden aus's Vollkommenste wie neu hergestellt (re- rouchirt) und m beliebiger Größe und Anzahl vervielfältigt durch H. Perger, Photograph und Maler in Gießen. Gesangverein ,,H armem e." 0oOÄ.Montag den25. Mai, Abends 8Uhr: Versammlung im Locale des Herrn Wirth Bramm. Der Vorstand. 3643) In einem Eisen- und Colonial- waaren - Geschäfte ist eine Lehrliugsstcllc offen; Kost und Wohnung im Hause. Wo? sagt die Exped. d. Blrts. _________ 3579) Ein Junge kann in die Lehre treten bei H. Brauburger, Lackirer. . 9,n Frauen und Jungfrauen in Gießen. h.. Äg *'*" ** •"*"»» i „M°.1, d,,sM- w M d.- ÄUt'rat"in fiir »«ntaPMe im Gr°Her,ogihum Hessen ^.„Zusammenwirken mit dem genannten Vereine die Militärverwaltung in der Pflege verwundeter und kranker Soldaten durch solchen Personen, deren Ernährer unter die Fahnen gerufen sind und welche in Folge dessen Mangel , ^n, wahrend der Abwesenheit ihrer Ernährer eine Beihülfe für ihr Fortkommen zuzuwcnden; ° * 9?1,Sil^et>Cn6ititen nb-t?'9cn Vorbereitungen für die freiwillige Hülfsthätigkeit in einem künftigen Kriegsfall zu treffen, namentlich durch u ««ft« U UW ÄKS E- leuchtet ein, wie Wichtig in diesen beiden Beziehungen eine geordnete Vereinsthätigkeit ist, indem einestheils in Krieqsreiten für die Notbwendiakeit raschen und umsichtigen Einschreitens durch einen solchen Verein die Vorbereitungen getroffen, die Wege gebahnt, die erforderlichen Ubta auderntheils die Krankenpflege auch tn gewöhnlichen Zeiten erfahrungsgemäß vielfach nicht den Bedürfnissen entflicht, und selbst für bemittelte Kranke um niese« schw/?/s?m? ^u-er, last unutöglich wird, Krankenpfleger oder Krankenpflegerinnen zu finden, welche den Willen und die Befähigung haben, dieses schwere Amt zum Wohl der Kranken zu versehen. Wenn auch in letzterer Beziehung durch die Diakonissinnen und barmherriaen Schwestern viel unendlick vie Gute- gesttf et worden ist, so reicht dies doch nicht aus; auch sind nicht alle Männer und Frauen, welche die 9feig^g Z dieKranken! zu edernrn und als Leoensberuf oder vorübergehend (während der durch Seuchen oder den Krieg geschaffenen Nothzuständc) ausruüben üi der Laae stck von ihren Familien und Haus ichen Beziehungen ganz zu trennen und in eine der bestehenden Genossens^ften für die 8 ' W der hohen Wichtigkeit, welche den Bestrebungen des Vereins beizumessen ist, halten cö die unterzeichneten Frauen für ihre Pflicht einer ihnen ruaekom- m“ff°rticru"8 entsprechend zur Bildung eines Localvereins im Anschluß an den in Darmstadt gegründeten Verein einzuladen. Bei der stets bewährten Be- Ä * w ’ 'n "6 s--u»°"ch- und «f rin« «!(„*«»« Erfolg dl-s,, 91118 bcn ®tatufcn tcs Bereins, welche bei sämmtlichen Unterzeichneten eingesehen werden können, heben wir insbesondere folgende Bestimmungen hervor: Die Mitglieder des Vereins sind entweder active oder inactive. » i8e8 $fr Krankenpflege vollständig ausgebildete, durch das Central - Comit^ des Vereins mit einem Diplom 17) versehene ?nd Krstgsfällen vnpflichttt ^" ^pflege den Bestimmungen der Statuten gemäß entweder als Lebensberuf ausübt, oder sich zur zeitweisen Aushülfc in Roth. ÄMKtÄiWÄS** ‘”“rt "•M 3*ni""" *** - ■***« ,8r 3"“ “ •* »'-»'« l. MM»> °«ch Der Austritt aus dem Verein muß dem betreffenden Comitö oder einem Mitgliede desselben oder einem Geschäftsführer (§. 6 u. 9) schriftlich anaereiat werben. Der gezeichnete Beitrag wird alsdann nur noch für das Rechnungsjahr, innerhalb dessen der Austritt erfolgt, erhoben. . 0 J 0 §» 10. b‘,c °''"gbhenben Geldbeiträge entweder selbstständig für Vereinszwecke verwenden, oder, falls sie hierzu nicht in der Lage sein sollten, solche an das Central-Comitä zur Verwendung für Vereinszwecke (vergl. §. 11) einsenden. §. 13. ftrauen und Jungfrauen, welche als active Mitglieder dem Vereine beitreten wollen, indem sie sich der Krankenpflege widmen zur Verfügung des Verein«, sei es: a. als Berufs Pflegerinnen, ' ' sei es: b. in zeitweiser Aushülfe bei Roth, und Kriegsfällen — können, sobald sie von dem Central-Comitä zu solchem Berufe geeignet befunden sind, auf Vereinskosten in der Krankenpflege ausgebildet werden. iesel en üben die Krankenpflege nach den von dem Central-Comits deßhalb getroffenen Anordnungen ebensowohl bei Unvermögenden als bei Vermögenden aus. Im Uebrigen sollen die Verhältnisse der Krailkenpflegerinnen nach folgenden Bestimmungen geordnet werden. cm Maaßgabe der dem Verein zur Verfügung stehenden, durch Voranschlag nachgewieftnen oder im Laufe des Verwaltungsjahres auf außerordentlichen “ r ^^achten Mitteln wird das Central-Comitä Sorge tragen zunächst dafür, daß durch genügende Ausbildung tüchtige Krankenpflegerinnen in möglichst großer Anzahl zur Verwendung bei eintretenden Fallen des Bedürfnisses gewonnen werden, demnach den Aufwand für solche Ausbildung regeln und weiter p.nnnrJ . ■ ,C? ! ®C.rU Ä9Crinne"Lö.l8baJb’ in Thätigkeit einzutrcten wünschen, ein den Leistungen entsprechendes, von Jahr zu Jahr festzustellendes Honorar bewilligen, tote auch den tn Roth- und Kriegsfällen ausbelfenden Pflegerinnen eine entsprechende Schadloshaltung zu Theil werden lassen; welche zur Zufriedenheit des Central-Comitos Dienste geleistet haben, wenn sie durch Krankheit ihrem Berufe entzogen werden, ge- nugende^Untnstutzung zuwenden, damit wie thunlich, ihnen auf die Dauer der Krankheit eine gesicherte Existenz gewährt sei. 3) für diejenigen, welche nach längerer Dienstleistung dessen vom Central-Comitä würdig befunden werden, auf eine entsprechende Altersversorgung Bedacht genommen werden, wofür dann trn eintretendcn Falle jedesmal eine, für laufende Bedürfnisse des Vereins nicht mehr anzugreifende Summe sicher zu stellen ist. f Bmifspflegennnen ist es unbenommen, jederzeit aus dem Berufe zu treten, in welchem Falle die zugesagte Vergütung auch nur für die Dauer der wirklich geleisteten Dienste m Anspruch genommen werden kann. « « 6entra(/So"1itü im Einverständniß mit den Geschäftsführern zu, durch Kündigung das mit einer Pflegerin eingegangene Verhältniß zu desselben ein^ Dienst nicht mehr^gdeistet ^würde^^ ^°nDrar tnin!?e^nS no$ ein Vierteljahr, von der Kündigung an gerechnet, gezahlt werden, wenn auch innerhalb h Diejenigen 5^e9erinnen, welche auf Vereinskosten ausgebildet worden sind, ohne die Ausübung der Krankenpflege zu ihrem Lebensberufe zu machen, n tem Ccerein in Ces Kriegs oder gemeiner Roth, wie auch bei etwa sonst zeitweilig hervortretenden besonders dringendem Bedürfnisse zur Ber- ugung stellen. In diesem Fall wird der Verein für ihre Schadloshaltung Sorge tragen." , 1T. '?.er ^estalverein zu Darmstadt hat bis jetzt die Ausbildung von fünf Damen in der Krankenpflege vermittelt, von welchen zwei in dem Krankenhaus Bethanien er in un eine tritte in dem städtischen Hospital zu Darmstadt ihre Ausbildung bereits vollendet haben, während zwei andere Damen zu Darmstadt und nz gegenwärtig die Krankenpflege erlernen; derselbe wirb voraussichtlich in nächster Zeit noch eine größere Anzahl von active» Mitgliedern aufnehmen können. h . n*ere Bitte geht nun zunächst dahin, daß recht viele Frauen und Jungfrauen hiesiger Stadt ihren Beitritt zum Verein als inactive Mitglieder erklären llch zur Zahlung emes jährlichen Beitrags von 36 kr. verpflichten möchten. Von der größeren oder geringen Zahl der Beitritts-Erklärungen hängt es ab, o von dem hiesigen Zweigverein selbstständig die Ausbildung von Krankenpflegerinnen bewirkt werden kann, oder ob cs zweckmäßiger erscheint, die eingehenden eitrage an das Eentral-Comito in Darmstadt zu senden. Wir werden in der Kürze Einzeichnungslisten circuliren lassen, und alsdann eine Generalversammlung auer inactiven Mitglieder veranlassen, in welcher der Verein definitiv constituirt, über Annahme der Statuten Beschluß gefaßt, und der Vorstand gewählt wird. re.j wissen wir, daß die Wohlthätigkeit vielfach in Anspruch genommen und daß manche Familie durch die schwere Noth der Zeit gedrückt wird, also daß der Elfer, zum Wohl der Mitmenschen mitzuwirken, zu erkalten droht. Dennoch wagen wir unsere Bitte; gilt es doch der Sorge für die unglücklichsten unserer Bruder und Schwestern, für die Kranken, welchen durch sorgsame Pflege oft mehr geholfen wird, als durch Geldunterstützungen. Der jährliche Beitrag ist gering, der Segen, welcher damit in geordneter Vereinsthätigkeit gestiftet werden kann, ist groß, und er wird auch dem von uns gespendeten Scherflein nicht fehlen. Gießen, den 11. Mai 1868. Frau I. Gail. Frau Provinzialdirector Goldman». Frau Homderger. Frau Pfarrer Landman». Frau HofgerichtSrath von Lepel. Frau Bürgermeister Vogt. Frau Geh. Medicinalrath Wernher. - ___ Frau Professor Wilbrand. *) Für Darmstadt ist der ordentliche Jahresbeitrag vom Central-Comite auf 36 kr. festgestellt worden. Mi I ■ % ■ -Eröffnung. 3679) Einem geehrten Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mit heutigem Tage meine Gartenwirthschaft nebft dem neu- erbauteu Saale, unter Mitwirkung des gesummten Musik-Corps des hiesigen Jäger-Bataillons, eröffne. Anfang präcis 6 Uhr. Lagerbier pr. Schoppen 4 kr. Chr. Lony. . 3659) • Die Bade- und Schwimm-Anstalt von L. C. Rübsamen ist eröffnet. Die Einrichtungen in der Schwimm-Anstalt sind aus den früheren Jahren bekannt. Die Unterrichtsstunden und die Badezeit für die Schuljugend sind an den Wochentagen auf Bormittags von 10 bis 12 und Nachmittags von 4 bis Abends 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen dagegen nur von Bormittags 7 bis 12 Uhr festgesetzt. Die näheren Bedingungen sind in der Abonnenten-Liste angegeben. Zu recht zahlreicher Benutzung ladet ganz ergebenst ein L. C. Rübsamen. 1K3T Am 2. Juni 1868 81ste Ziehung der österr. Staats - Loose vom Jahre 1964. Höchster Treffer fl. 250,000, niedrigster fl. 155 östr. Währ. Einlage S Tlilr. — fl. 3. 30 süddeutsch pr. Loos. Sieben Loose kosten nur Tlilr. 18 — fl. 81 südd. Mit k. k. Stempel versehene Loose empfehlen VOELCKER & O Bankgeschäft in Wien, Kolowratring Nr. 4. NB. Nachnahmen können nicht erhoben werden. (3646) ■■BBnOMHnHMHHBBHHHBBHnHHHHHMHMMI W. KatKttEKflBBHSlSGaE Preußische Hagel-Verstcherungs - Actiengel ellschatt. Grundkapital 1 Million Thlr.; davon emittirt 750,000 Thlr. 3606) Dieselbe versichert Bodenerzeugnisse gegen Hagelschaden- Die Prämien sind fest und billig, Nachschüsse werden also niemals erhoben. Die Schäden werden wie in früheren Jahren coulant und unter Zuziehung von Landesdeputirten regulirt und binnen Monatsfrist nach Feststellung voll und baar bezahlt. Versicherungen auf mehrere Jahre genießen einen angemesfenen Prämienrabatt, welcher sofort von der Jahresprämie in Abzug gebracht wird. Gleichzeitig find wir auch von unserer Gesellschaft ermächtigt, allen öffentlichen oder geheimen Concurrenz-Verdächtigungen gegenüber zu erklären- Das die Preußische Hagel-Versicherungs-Actien-GeseUschast im verfloßenen Geschäftsjahre bei einer Prämicn-Etnnahme von Thlr. 291,345 an Entschädigungen Thlr. 412,180 prompt und zur Zufriedenheit der Herren Berfichcrten befahlt und trotz der Ungunst des Geschäfts in 31 Fällen aus Liberalität Entschädigung gewährt hat, wo keine Verpflichtung vorlag. Ohnerachtet dieser Verluste ist das Grundkapital von den Herren Actionären sofort wieder ergänzt worden, ohne die Actien-Wechfel zu berühren, so daß nur eine Einbuße von Thlr. 46,530 constatirt und die danach vorhandenen Fonds theils in baar, theils in täglich bereiten und statutenmäßig sicher gestellten Mitteln vorhanden sind, wovon sich die Revisions-Commission übcrzcngt hat und wie solches der Königlichen Staatsregierung vorschriftsmäßig nachgewiesen ist und solches jederzeit auf deren Verlangen geschehen muß. Danach tritt die Gesellschaft mit dem bisherigen Garantiekapital abzüglich der gedachten 46,530 Thaler in die diesjährige Campagne ein. Die Unterzeichneten sind zu jeder Auskunft und zur persönlichen Aufnahme von Versicherungen stets bereit und empfehlen dem landwirthschaftlichen Publikum obige Gesellschaft ganz ergebenst. In Gießen: die Hauptagentur des Herrn Theodor Wortmann. In Butzbach: Herr N. Spiegelberger. In Lich: „ Joh. Kämmerer. Wirthschafls - Anzeige. 4629) Ich habe am heutigen Tage die Wirthschast auf dem Loos'schen Felsenkeller übernommen. Indem ich dieses hierdurch anzeige und um gefälligen Zuspruch bitte, gebe ich zugleich das Versprechen ab, daß ich meine Gäste stets mit guten Getränken und Speisen bedienen werde. Gießen, den 21. Mai 1868. Carl Peppler. Zinß er scher Garten. 3639) Sonntag den 24 M ai 1 868: Großes Militär - Concert, ausgeführt vom ganzen Musikrorps unserer Jäger. Anfang 41/2 Uhr. — Entree für Herren 9 kr., für Damen 6 kr. Staufenberg. 3616) A m zweiten P fi n g st f e i e r t a g e: Großes Militär-Concert, ausgeführt vom ganzen Musikeorps der Marburger Jäger. Anfang 31/2 Uhr. Entree ä Person 9 kr. Zu recht zahlreichem Besuch ladet ganz ergebenst ein Heinrich Fink. 3607) Am zweiten Pfingstfeiertage findet gut besetzte Heinrich Reh, in Oppenrod. statt bei Bad Gleisweiler bei Landau in der Rheinpfalz. 3663) Gestützt auf 25jährige Erfahrung, erzielt der Unterzeichnete die günstigsten Cnrersolge gegen chronische Krankheiten durch rationelle Anwendung der Kalt- waffercur, Dampf- und Kiefernadelbäder, des Electrogalvanismus, der Molkenrur. — Bad Gleisweiler, der reizendste Landaufenthalt am Haardtgebirge, ist auch stets von Nichtkranken besucht. — Prospecte und Näheres durch Di*, med. 1,. Schneider. Geschäfts - Eröffnung. 3657) Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich unterm Heutigen dahier als Posamentier etablirt habe, und empfehle ich mich mit allen in diesem Fach vorkommenden Arbeiten unter Zusicherung prompter und reeller Bedienung. Zugleich halte ich mein auf das Reichhaltigste assortirtes Lager in Kurzwaaren, wollenen und baumwollenen Strickgarnen, Glace- und Sommerhanoschnhen, Corscttcn und Crinolinen, Herren- und Damcnbinden u. s. w. bestens empfohlen. Hochachtungsvoll L. Kattrein, vls-k-vis dem Clubgebäude. Rrrar ! 3619) Wir gratuliren unferm lieben Christian Sch ..... in den Neuen- bäuen zu feinem morgen stattfindenden Ge- hurtstage und wünschen, daß er noch viele Jahre im Kreise feiner Familie sowohl, wie auch bei uns, gesund und froh verse- ben möge.________________________________ 3611) Am verflossenen Jahrmarkt hat ein armes Mädchen bei den Schuhständen einen ledernen Geldbeutel mit 5 Thalern verloren. Der redliche Finder wird dringend ersucht, denselben nebst Inhalt gegen eine Belohnung an die Exped. d. Bltts- ab- geben zu wollen.___________________________ 3623) In ein Kurzwaaren-Geschäft wird ein Lehrling, mit guten Schulkenntnissen versehen, alsbald zu engagiren gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.__ 3633) Gesucht wird für ein Mädchen, welches sowohl in häuslichen, wie in feineren Näharbeiten, geübt ist, eine Stelle bei einer soliden Herr- schqst. Näheres bei der Exped. d. 'Bltts. 3634) In ein hiesiges Specereigeschäft wird ein Lehrling gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts._______________ 3625) Ein Zimmermädchen und ein Küchenmädchen, welche sofort eintreten können, werden gesucht. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. tfrifcfjöäcfter zu «gießen. Sonntag den 24. Mai. Louis Keil in den Neuenbäuen. Emil Noll in der Löwengasse. Daniel Rühl am Rathhaus Kirchliche Anzeigen. Evangelische Hemeinde zu Hießen. Gottesdienst Am 24. Mai. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel. Kopulirtc. Den 16. 9)1 ai. Friedrich Karl Ernst Soldan, Großh. Seminarlehrer in Friedberg, des verstorbenen Großh. Seminarlehrers und Schulinspectors daselbst, Dr. Karl Soldan, ehelicher Sohn; und KarolineFranziska Anna Edtmeyer aus Wien, des verstorbenen dasigen Bürgers und Kaufmanns, Franz Edtmeyer, eheliche Tochter. Den 21. 9)1 ai. Karl Theodor Heinrich Lehrmund, Bürger und Schlosser dahier, des verstorbenen Bürgers und Schlossers, Johann Heinrich Lehrmund, ehelicher Sohn; und Juliane Margarethe Weber, des verstorbenen Bürgers und Schuhmachermeisters zu Butzbach, Konrad Weber, eheliche Tochter. Getaufte. Den 17. Mai. Dem Bürger und Leinenweber, Christian Hohmeyer, ein Sohn, Max Emil Christian, geboren den 25. April. Denselben. Dem Oberfeldwebel im Großh. I. Jägerbataillon dahier, Heinrich Vonhof, eine Tochter, Mathilde Henriette Johannette Barbara Elisabeth, geboren den 22. April. Denselben. Dem Bürger zu Kinzen- bach^und Gärtner dahier, Kaspar Mandler, ein Sohn, Theodor Johann Georg, geboren den 26. April. Den 19. M ai. Dem Bürger und Kaufmann, Richard Scheel, ein Sohn, Wilhelm Martin Richard, geboren den 5. April. Den 20. Mai. Dem Bürger und Ka- minfegermeister, Karl Neuling, ein Sohn, Karl, geboren den 6. Mai. Beerdigte. Den 17. Mai. Karl Rudolf Eduard Emil Ferdinand Wilhelm Hennemann, des Großh. Postseeretärs dahier, Johann Heinrich Karl Hennemann, ehelicher Sohn, alt 10 M. 16 T-, gestorben den 15. Mai. Den 18. Mai. Heinrich Göbel IV. auS Laubach, alt 59 I., gestorben den 16. Mai. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann. Katholische Gemeinde. Kopnlirte. Den 11. Mai. Der Bürger zu Gernsheim im Kreise Bensheim und Büchsenmacher bei dem Großh. I. Jägerbataillon dahier, Andreas Wagner, Sohn des Bürgers und Büchsenmachers, Adam Wagner zu Gernsheim; und Marie Christine Wittmann, Tochter des Bürgers und Maurers, Jakob Wittmann zu Bessungen bei Darmstadt. Den 19. M a i. Der Hautboist im Großh. I. Jägerbataillon dahier, Johann Joseph Aloys Kimmerl, Sohn des verstorbenen Bürgers zu Kastel bei Mainz und Conduc- teurs bei der Taunus-Eisenbahn, Karl Kimmerl; und Elisabethe Schanz aus Ober- Ramstadt im Kreise Darmstadt. Beerdigte. Den 13. Mai. Marianne Hinkler, ge- borne Rohner, Ebesrau des Bürgers und Taglöhners, Nikolaus Hinkler, alt 68 I., gestorben den 10. Mai. Den 19. Mai. Aloys Boos, Gardejäger im Großh. I. Jägerbataillon dahier, gebürtig aus Gau-Bickelheim int Kreise Oppenheim, alt 22 I. 8 M- 24 T., gestorben den 17. Mai. Börsennachrichten. 20. Mai 1868. Preuss. 4%<% Obi. 95% Frankf. 3%% Obi. 82 Nass. 4*/2°/o Obi. 94% Kurh. 4% Obi. 88% Mess. 4% Obi. b. Roths. 90 „ 31/2% do. do. 84% Bayer. 5% Obi. 101% „ 41/2% 1jährige 94% „ 41/2% Vzjährige 94% Würtemb. 4%% Öbl. 93% Baden 4%% Obi. e. E.L. 93% Oestr. 5% b. R. 61% „ 5% National 52% „ 5% Metall. Obi. — „ M. steuert. 49% Amer. 6% 1882r Bds. 76% „ 6°/(, 1885r 75% Actien, Frankf. Bank 123% Oester. Bank 716 „ Creditact. 19 t % Darmst. Bankact. 223 Prioritäten. 50/0 östr. F. St. E. B. 260 Ludwigsh.-Bexbach 150% Maxbahn 106 Bayer. Ostbahn 125% Hess. Ludwigsbahn 130% 3% östr. Stsb.-Prior. 52 3% östr. s. Lombard. 43% 3% Livorneser 28% Toscaner 41% Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse 97% 5% Elisabeth-Prior. 73% do. II. Emiss. 72 Anlehensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 56 Nassau fl. 25 b. Roth. 35% Gr. Hess. fl. 50 b. R. 145% Gr. Hess. fl. 25 b. R. 39 4% bayr. Präm. Anl. 100% 4% badische Loose 97% Badische fl. 35 Loose 51% 1858r Prioritätsloose — !860r Loose 69% 1864r „ 86% Wechsel. Amsterd. k. S. 100% Augsb. k. S. 100 Berlin k. 8. 104% Bremen k. 8. 97% Cöln k. 8. 105 Hamburg k. 8. 88% Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 119% Lyon k. 8. — Paris k. 8. 94% Wien k. 8. 101% Disconto 3% G. Gehlsorten. Pr. Gass. Sch. 1 44%-45% Div. Cass.-A. — Pr. Friedrdor. 9 57-58 Pistolen . . 9 49-51 „ doppelte 9 50-52 Holl. fl. 10 St. 9 54-56 Ducaten . . 5 38-40 20 Frankenst. 9 29-30 Engi. Souver. 11 55-59 Russ. Imper. 9 50-52 Doll, in Gold 2 27%-28% (Hierzu eine Beilage.) L 31 ei ui si Di W! tu S ha fiii ve g«i Ha Utl| M< beg geg blei bei Du Ast zieo gin mit fit 1 Hoff nun« dort Zeit Alle eiten den er u und schat auff< anst halt! elyse passi mäli fielt sich 1 Bera G meii des ( Verm die 9i bahn ihr fi calbej Di jettet der vr sei jel Nothw Au Stistu rath 1 die Ri berg 1 Im Krank! schätzU! selben PH. S Aeiülge zu Ar. 61 des Aie^ener Anzeigers. verlieren, und lege (Fortsetzung folgt.) Da das Landwehrbezirkscommando auf dar Local im Wachthause am Wallthor nicht mehr reflectirt, so sei dasselbe durch Herstellung einer Küche als Privatwohnung tauglich zu machen und der Ver- miethung öffentlich auszusctzen. Der Großh. Polizeiverwaltung, welche eine Mit- betheiliguug der Stavt beim Begießen der Straßen des Seltersbergs befürwortet hatte, soll erwiedert wer- den, daß, da von den Bewohnern de« Seltersbergs die Angelegenheit selbst in Verhandlung genommen |ei, so liege für den Gemeinderath keine Veranlassung vor, auf den Vorschlag Großh. Polizeiamtr einzugehen. Auf Vorlage de« Hofgerichtserkenntnisse- vom 14. t. M. in der Rechtssache der Stadt gegen H. Becker beschließt der Gemeinderat-, die der Stadt zuerkannten 150 fl. zu acceptiren. Wegen Antrctretung des der Stadt durch dieses Erkenntniß aufgegebenen Beweises will der städtische Anwalt in der nächsten Sitzung weiter berichten resp. Anträge stellen. Die übrigen Beschlüsse betreffen persönliche An- gelegenheiten. mir gute Nachrichten, daß schon in einigen Tagen werden." Mn. Darmstadt, 16. Mai. Auf Grund glaub- würdiger Mittheilungen können wir alle Angaben, welche bis jetzt über definitive Entschließungen oder rich- tiger Vereinbarungen bezüglich der „Mainzer Frage" in der Presse gemacht worden sind, wenigstens in so weit sic sich auf Verlegung hessischer Truppen nach Mainz bezogen, als unrichtig oder mindestens verfrüht bezeichnen. Daß die Angelegenheit noch in der Schwebe ist, geht schon daraus hervor, daß bald den Offizieren dieses, bald denen jenes Regiments die Andeutung gemacht wird, sie möchten sich auf eine Verlegung in die genannte Festung gefaßt machen, und daß dieß stets alsbald widerrufen wird. Jedenfalls ist es Thatsache, daß die von dem Kriegsministerium ressortirenden Organe, welchen diese Angelegenheit competirt, noch keinerlei Auftrag für Vornahme der erforderlichen Arbeiten erhalten haben. Darmstadt, 10. Mai. Das gestern erschienene Regierungsblatt Nr. 24 enthält: I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, Schenkungen Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs an verschiedene Wohlthätig- keits-Anstalten betreffend. „Unter dieser Bedingung gewiß," erwiederte sie. „Ich erwarte Perry Myers morgen Abend, er wird die Nacht bei mir m- bringen; vielleicht bringt er ........- 4 meine Wünsche sich erfüllen Gießen, den 22. Mai. (Sitzung des Gemeinderaths vom 19. Mai.) Auf Vorschlag der Großh. Bürgermeisters wurde beschlossen, durch Vermittelung des Großh. Kreisamt- die Bitte an die Regierung gelangen zu lassen, daß in der Eisen- vayn- insbesondere der Bahnhofsangelegenheit von hr mne Entscheidung getroffen werde, ehe die Lo- ^'behorden gehört worden seien. A"ge der Vertheilung der Communalsteuer- zettel soll bei Vorlage des Budgets pro 1869 wie- w öorötlegt werden, eine Aenberung der Stcuerzettcl L,heD°C^ m’t RiWchl auf die 6 Erhebungstermine nothwendig. 0 bOr* „Gesuch des Vorstandes der Balser'schen ® !,tun8 M erwiedert werden, daß der Gemeinde- die eh» ihrem Gesuche entsprechen könne, bis e Richtung, welche die Eisenbahn auf dem SelterS- °crg nehme, definitiv entschieden sei. Krankt Heichelh-'M, dessen Austritt durch ich^^e't "lotivirt ist, ein neues Mitglied der Ein- tlSn "nennen ist, wurde für den- ““ «'« S, Dreiling III. gewählt. „3|1 das der Schlüssel zu Deinen Geheimnissen?" „Richtig gerathen," antwortete er, „und hätte große Lust, Dir denselben zu geben sammt der «Schatulle, zu der er gehört, denn Beide würden nirgends sicherer als bei Dir aufgehoben sein." a v s"E I)ir ubcr, daß ich mich gerne mit Geheimnissen befasse?" w“rbe?icl °arum geben," fuhr er fort, „wenn Sie im Besitze dieser Geheimnisse wäre, auf sie beruhen alle meine Hoffnungen, cs sind die hinterlassenen Papiere meines seligen Vaters, Deliah, und wenn wir uns morgen im Walde sehen, will ich Dir Manches aus denselben mittheilen; — Du wirst doch kommen?" WMWMWZ ^WK-SS «B-S genau 6cn Sc-n-gen vorgelegt hätten, obgleich Beide dasselbe ^-u kannten sie hatten es ihm stets überlassen, ihnen die Mittheilunaen iu d-e er für gut befunden hatte. Sie hörten ihm auch dieses Mal lckwL nür Pttrtz un^dw^' ff" ($rkbmffel. Tages, den Inhalt seines Gespläch« 27 und die Hoffnungen mrttherlte, welche er auf den Erfola seines Brie- und Alles was <^)eiiad^s n f f pr »t«« . . • . J W^uttcr gesetzt hatte, Xh, h, »5 * "Mutter ihm erwiedern konnte, waren die wenigen Worte- ÄX.“* M63»n To»/'^ welcher gelitten hat," erwiederte er in melancholischem ^ur, „em Anrecht darauf hat, daß seine Wünsche in Erfüllung gehen, so glaube A letzt doch wohl ein Wenig anfangen darf zu hoffen, denn ich bin lange genug stiefmütterlich in der Welt behandelt worden." sm , ,r llmubcn Sie, daß Sie jemals sehr einig und harmonisch mit Ihrer Ä£ “ '7,7"»" M*« ml- °-»!*.>.» in f.Ä*. sie leben, wie sie will," erwiederte John, ich werde ibr keine Vor, ulÄÜna^?? .^""wkgen mag sie nur mit solchen Leuten umgchen, die ihren Ulsprung bis auf die Pilgrimme von New-Plymouth zurücksühren können- ick erlange weiter Nichts von ihr, als das Recht, to»/i^/XVcn 2« $aben, n(whc& dann und wann in ihrer Nähe geduldet zu werben." „Gebe der Himmel, daß Sie diesen Wunsch erreichen." sur mich verlange ich die Erfüllung desselben, weil es für mich ein ^as"mlr1eb'7d'w«t?ül ^laube,k ba6 gedenke, jemals Ettvas, lieb und werth ist, in jenen giftigen Contrakt zu bringen, — o nein es *au^£n' — 'N 'Heer Nähe und unter ihrem Dache ist es wie unter dem Upas-Baum, ihr Blick und ihr Odem sind töttlich." »llnd welche Plane haben Sie für Vie Zukunft?" ~ '"ügUch auf dem Lande zu leben, um so wenig als möglich mit dem Stattleben in Berührung zu kommen, und damit werde ich ihr nur einen Ge- SfernSta weniger sie mich zu sehen braucht, je weiter ich von ihr entfernt oln, bejlo lieber wirb es ihr fein." Unter solchen und ähnlichen Gesprächen war der Abend weiter vorgerückt und die spate Stunde mahnte John an's Nachhausegehen. Er sah nach d?r Uh! und bemerkte, daß es beinahe zehn Uhr geworden war. Deliah gewahrte einen fraote" ' *-r att remcr U&rfctte befestigt war und auf denselben deutend, (Fortsetzung) V'?.° b"stehe mich also wohl; ich will ein Mal Etwas riskiren zu Ble.be h>» und erwarte mich, in einer Stunde bin ich wieder hier »no icge zweihundert Dollar in Deine Hände, ich denke, das ist sowohl ein Zeichm eines guten Willens, als auch ein Beweis des Vertrauens. Dieß Geld ist Dein, und hier meine Hand zum Unterpfand?, wenn Du mir die Nachricht bringst, er e. falt oder habe das Genick gebrochen, so sind an demselben Tage noch dre" andere Dollar Dein. Du brauchst mir gar nicht zu antworten; ich toI£en' toa6 ?U| ^un Wie Du es thun willst; D'r die Summe zu holen, welche ich Dir schenken Will, die Zu' kunft muß es lehren, ob ich Dir noch mehr Geschenke machen werde. In einer Stunde bin ich wieder hier." Und rasch, ohne eine weitere Antwort abzuwarten, eilte Harri aus dem m DaS^Gerausch seiner Schritte auf der Treppe hatte wahrscheinlich Anita - Aufmerksamkeit erregt, vielleicht mochte sie auch ein Wenig gelauscht flüfterte fi!niiblmn)U?anb an ber Treppe und Harri's Hand ergreifend, pU|ii-riv fiv lyin iu ♦ „Ne vuol ella venire esta notte, Signore!“ „Un altro tempo, bellissima aniica.“ . Anita carä sola tutti gli notti, il fratello Tomasio uscera! No vuol venire, Signore I“ Das Testament des Großonkels. Achtes Kapitel. , g11 fsoucki, amiea!" sagte Harri, indem er ihr einige Geldstücke gab und sich dann losmachend aus der Thür eilte. Kehren wir jetzt zu John und Perry zurück, welche, wie Tomasio richtig Harri mitgetheilt hatte, in Einem der kleinen Kellersalons bei Keese saßen, wo sie ungestört ein Mittagsmahl eingenommen. ß ' 1 E" war mittlerweile die Dämmerung eingetrcten und John hatte mehrere Male schon den Heimweg antreten wollen, und den Freund aufgeforkert ihn zu begleiten. Dieser hatte jedoch Geschäfte für den folgenden Tag vorgeschützt, dagegen ihm sein Versprechen gegeben, ihm am morgenden Tage zu besuchen. „Richte es so ein," hatte John zu ihm gesucht, daß Du die Nacht oben blctben tann(l, die Abende sind dort himmlisch schön, wir bringen den Abend bei Deliah zu, und am andern Morgen bringe ich Dich zur Wewhawken Ferry, Du nimmst dann die Cars der achten Avenue und kannst schon um 7 Uhr beim Worhause fein. Und jetzt nimm diesen Brief," hatte er hinzugefüqt, ihn einen rwmlich dicken Brief überreichend, „er enthält eine Abschrift des bewußten Dri- ginaU und das erste Blatt, ich verlange in diesem Briefe eine Unterredung, um mit ihr über die Herausgabe des Ganzen zu verhandeln, und wie gesagt, wenn sie einwilligt, woran ich nicht zweifle, so bin ich meines Erfolges gewiß." Perry nahm den Brief in Empfang und machte dem Freunde die besten Hoffnungen, worauf sich Beide trennten, der Erstere den Weg nach seiner Woh- nung einschlagend, der Letztere den Broadway hinunter nach Barclaystr-, um dort dieß Ferryboot nach Hobokcn zu nehmen. Es war Abends sieben Uhr, zur Zeit wo nächst den frühen Morgenstunden die Ferryboote am vollsten sind: denn Alle diejenigen, welche des Morgens von drüben in die Stadt an ihre Geschäfte eilen, kehren des Abends um diese Stunde von dort zurück. John nahm weder .^Owwbus, noch schlug er den Weg auf der großen Landstraße ein, sondern er wandte sich den elysaischen Feldern zu. Es war ein wunderschöner Abend und Spaziergänger beider Geschlechter erfrischten sich hier in der Küble der ,chmz,n Buchen »ach T-,e° »Nh,ns '$« iS »-H-, -nch A n,« aufaDenb, daß ihm zwei Manner in der Ferne folgten, die er, wenn er ihrer «nJWia geworden, für ein Paar von ihrer Arbeit Heimkehrente Handwerker qe- bEen haben wurde, die droben auf dem Berge wohnten. Er durchschritt die vaÄ!?7 Gefilde und gelangte am Ende derselben wieder auf die Landstraße, SmhncrC cunb kolgte dem Wege zuerst in der Ebene, dann all- malig sich den Berg hinaufziehend, bis endlich die Höhe erreicht ist und die er- stta Hauser des Dorfes dem Wanderer gerade vor Augen liegen John hielt sich Nirgends auf, sondern ging jetzt rasch vorwärts, bta er !as Hau- mit der ^»^nreben und Schlinggewächsen erreicht hatte. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. durch Letzte Bei Der na msse Angl sam der । könn Prei mit S Post 36! genoi befas Gi (5 3' 20. n fuhr, bei Die 3- 3: rangt Gi Gros von 300 fl. XVIII. Gestorben sind: am 9. April der pen- sionirte Oberförster Kuhn in Beffungeu; — am 15. April der evangelische Schullehrer Lehr zu Unter- Ostern ; — am 17. April der Kreisarzt des Kreis- medicinalamt» Schlitz, Medicinalrath Dr. Braun iu Schlitz; — am 18. April der Kanzleidiener bei i per Civildiener-Wittwenkasse-Commission und Diener bei der Civildiener-Wittwenkasse, Nahrgang zu Darmstadt; — am 9. April der pensionirte Mini. sterial-Canzlciviener und CoüegienhauS - Beschließer Döring zu Darmstadt. Mainz, 14. Mai. Nach neueren Dispositionen | werden Vie hessischen Truppen Ende l. M. die hiesige Garnison beziehen. Fast gleichzeitig wird die Straf- compagnie von Babenhausen hierher verlegt; auch die Sträflinge und Baugefangenen des 11. Armee, corps werden in der hiesigen Festung internirt werden und an den bevorstehenden Umbauarbeiten e.niger Wälle ic. sofort Verwendung finden. Berlin, 19. Mai. Ais eine erfreuliche Reform auf dem Wege kulturstaatlicher Entwickelung ist die durch Circular des Ministers des Innern verfügte I definitive Aushebung der körperlichen Züchtigung in den Weiberanstalten zu begrüßen. Hoffentlich wird auch der männlichen Hälfte dieser Verbrecherwelt künftig dieselbe Rückenfreiheit zu Theil werden, und auch aus der Zuchthauspraxis ein Strafmittel ver- schwinden, das mit dem humanen Geiste unseres I Jahrhunderts in so schroffem Contraste steht. Die I Gesetzgebung in Oesterreich, wo selbst die Ketten ge- fallen sind, ist in dieser Hinsicht um einen Schritt deutsche Krieg von 1866" enthält einen Anhang: Preußen in Waffen." Es ist eine gut geschriebene Geschichte des preußischen Wehrspftems seit Friedrich Wilhelm I. Wir entnehmen ihm die interessante Thatsache, daß unter den 669,076 Mann, die Preußen im Jahre 1866 stellte, sich nur 40,000 Berusssoldaten befanden (9000 Linien • Offiziere, 30,000 Unteroffiziere und Spielleute, 1000 Capi- 3708) soll c jährb nialn Treis v erste sbt iu Ti en r Ver 3720 werd meist nehm ( s Gi (! Gra II Bekanntmachung Großherzoglichen Kriegsmini- I steririms, die Revaccination der Militärpersonen be- | fr‘lIID Bekanntmachung ver Großherzoglichen Corn. Mission für Post-Angelegenheiten, die Corresponvenz nach Norwegen betreffend. , , IV. Bekanntmachung derselben Behörde, laut wcl- cher die in Flonheim und Wendelsheim er- richteten Postexpeditionen am 1. v. M. in Wirksamkeit getreten sind. V—VII. Uebersichten der für das Jahr 1868 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Commu- nalbedürfniffe in den Gemeinden des Kreise Schot- ten, Lauterbach und Oppenheim. VIII. Uebersicht der für das Jahr 1868 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse in den israelitischen Religionsgemeinven des Kreises Hep. p e ii h e i m. , IX, Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Worms, die Erhebung einer Umlage von den zu dem FriedhofSverbande zu Dalsheim gehörigen gierung könne einem Beschlüsse nicht folgen, der eine Ungerechtigkeit gegen die StaatSgläub.gex involvtren würde, und ein gouverneinentales Blatt sagt heute, der Ausschuß proklamire nichts mehr und nichts^we- Niger, als c>en unverhüllten, brutalen Staatsbanke- rott. ES fragt sich nun, ob da» Plenum des Hause«, welches demnächst über die Anträge des Fmanzau«- schusses zu entscheiden hat, eben so weit gehen wird. — Die ultramontane Partei setzt den Kampf gegen die neuen Gesetze fort. Das officiöse Organ ve» Erzbischofs von Wien veröffentlicht in seiner heutigen Nummer eine förmliche Kriegserklärung des Bischof« von Linz gegen das Ehe- und Schulgesetz, sowie gegen alle Gesetze, welche noch mit Mißachtung der ConcordatS von dem ReichSrath beschlossen werden sollten. Se. Eminenz sagt geradezu, Cafe man »eit. liehen Gesetzen, welche dem Dogma der katholische» Kirche widersprechen, nicht gehorchen dürfe. Dem Hause HabSburg-Lothringen stellt der oberosterrelchl- I sche Bischof den Sturz durch das Haus Hohenzollern in Aussicht. „Wahr ist, sagt er, daß cer Katho- licismus in den Ländern des protestantischen Preußen, königs viel gerechter behandelt wird, als in dem Reiche Sr. k. k. apostolischen Majestät, des Mo- narchen über ein Reich, welches auch mi Rothbuche des Herrn v. Beust ein katholisches genannt wird. Preußen spricht sich unverhüllt für dre weltliche Macht des Papstes aus. Preußen will aber auch noch viel größer werden, als es ist, es will alle deutschen Lau- der unter die Krone der Hohenzollern bringen. Jeder österreichische Staatsmann, der die katholische Kircye mißachtet, arbeitet also dem Preußenthum aus da« Wirksamste in die Hände." — Der nut den deut, schm Zollvereinsstaalen abgeschloffene Zoll - und Han- delsvertrag wurde nach nochmaliger Befürwortung des Handelsministers genehmigt. Wien. Der „Karlsr. Ztg." wird gemeldet. „Noch vor dem Schluß des Monats wird ver Prinz Napoleon auf dem Weg nach Konstantinopel hier erwartet. Er geht von hier nach Ungarn (Pesth) und möglicher Weife auch nach Galizien (Kratau und Lemberg), um schließlich Serbien und Rumänien (Bukarest) za berühren. Die Wahl der Reiseroute gestattet es kaum, die Vermuthung abzuweism, daß die Reise wesentlich politische Zwecke voraus. Berlin, 20. Mai. Der Staatsgerichtshof sprach in dem Hochverrathsprozeß gegen tue 22 Hannove- teiner Freese von der Anklage frei, verurtheilte jedoch sämmtliche andere Angeschulvigten wegen vorbereiten, der Handlungen zum Hochverrath. Gegen Howalv wurde auf 1 Jahr 3 Monate, gegen Vie übrigen Beklagten auf je 1 Jahr Gefängniß erkannt. Berlin, 21. Mai. Das Zollparlament hat in seiner gestrigen Sitzung die Petroleumsteuer mit 190 neuen 99 Stimmen abgelehnt. Dieselbe sollte be- tulanten). „ m München, 17. Mai. Dre Eröffnung der Bren- nerbahn führte zu dem nahegelegenen Wunsche, auch den Verkehr von Nordwesten gegen Sübosten auf diesen Weg zu leiten. Wir haben nun eine Lum, welche dem Transit nach vem Süden Vie größten Vorthelle bietet, indem sie viel kürzer ist, als die bisher von dem englisch-ostiudischen Handel benützte. Zur Zeit gehen die Güter, welche von England nach Ostindien bestimmt sind, über Havre und Mar- seille, wo sie dann verladen und nach Alexandria zu Schiff transportirt werden. Auf der von Norden nach Süden und sich von Hamburg oder Bremen bis nach Brundisi und Otranto ausvehnenvei! Linie gelangen die Güter um mehr als 24 Stunden früher nach Alexandria, als auf dem bisher benützten Weg. Es sollte uns darum wundern, wenn nicht Vie betheilig- teii Regierungen alle Minen sprengen ließen, den I englisch-ostindischen Verkehr auf ihre Bahnen zu leiten. München. Die Flügeladjutanten des Königs von Baiern scheinen nicht umsonst Flügel zu Haden. Voriges Jahr verschwand ver Eine auf Flügeln der Liebe mit einer Schauspielerin, und kürzlich der Zweite mit einer schönen Gräfin. In Regensburg wurde das Pärlein, noch ehe es über den gefährlichen Strudel gefahren war, eingeholt und zuruck- gebracht. _ m , Dresden, 19. Mai. Erste Kammer. Nach siebenstünviger Debatte wurde die Aufhebung der Todesstrafe mit 22 gegen 15 Stimmen abgelehnt. Alle drei geistlichen Mitglieder dec Kammer sprachen für die Beibehaltung, der Kronprinz vagegem Die Aufhebung der Strafe durch körperliche Züchtigung wurde einstimmig genehmigt. . Wien, 16. Mai. Wir stehen am Ansang einer Ministerkrisis. Der Finanzausschuß des Abgeordnetenhauses hat in seiner gestrigen Abendsitzung mit 20 gegen 2 Stimmen das Brestel'sche VermögenS- steuerprojeet abgelehnt und dann mit 14 gegen 8 Stimmen sich für den Antrag erklärt, daß den Staatsgläubigern ein Abzug von 25 pCt. zu machen sei. Die Majorität hat nun zwar dm Antrag der extremen Fraction, welche einen Abzug von 30 pCt. wollte (zu dieser gehören die polnischen Avgeordnc- ten), verworfen, aber andererseits die Erwartung getäuscht, daß es bei ven vom Subcomits vorgeschlagenen Abzüge von 20 pCt. bleiben werde. Der Ministeipräsivent Fürst Auersperg erklärte, die Re- Israeliten betreffend. , , X. Uebersicht der für das Jahr 1868 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der ifraclitt- schxn Religionsgemeinven des Kreises Offenbach. XI Uebersicht der für das Jahr 1868 genehmigten Umlagen zur Bestreitung ver Bedürfnisse cer israelitischen Religionsgemeinven des Kreises Bingen. XII. Abwesenheitserklärung. XIII. Ertheilung von Exfindungspa- tenten. Seine Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnäcigst geruht: am 18. April dem Georg Conrad Hisgen in Offenbach auf dessen Nachsuchen ein Erfinvungspatent auf den durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterten Druckapparat zur Selbstanfertigung von lithographischen und autogra- »w™ “ÄSti I .7» 500,000 R,»„. »g-b--. nimg und Beschreibung näher erläuterte Construction eines mechanischen Photographie-Albums zu ertheilen. I XIV. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnäcigst geruht: am 11. April dem Pfarramts-Canvidaten Noack aus Darmstadt die erste evangelische Schulstelle zu Auerbach — dem Schullehrer an der evang. Schule zu Höckersdvrf, Heidenxeich, die evang. Scyul- stelle zu RebgeShain — und dem Schulamts-Aspi- ranten Heß aus Seckmauern die dritte katholische Schulstelle zu Fürth zu übertragen; — an demselben Tage den praktischen Veterinärarzt L>r. Gun- geriet von Hof Albach zum Kreisveterinärarzt des Kreisveterinäramtes Erbach zu ernennen; — am 25. April dem Schullehrer an der evangel. Schule za Schöllenbach, Christian Schrauth, die zweite evangel. Schulstelle zu Wimpien a. B. zu übertragen. XV. Charakterertheilungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 11. April vem Lehrer an ver ersten evangelischen Schule zu Auerbach, Noack, ven Charakter als „Mitprediger," — am 18. April dem Buchbinder Vogelsberger in Darmstadt den Cha- ratter als Hofbuchbinder, — am 25. April dem Lehrer am Gymnasium zu Darmstadt, vr. Bender, ven Charakter als „Hofrath," — dem Forstwarten der Gemeindeforstwartei Heiligenkreuz in Vem Ge- meinvewalv der Stadt Darmstadt, Johann Baptist Pet sch _ unv dem Forstwarten der Gemeindesorst- wartei städtische Tanne in dem Gemeindewalde der Stadt Darmstadt, Johannes Hei deck, den Cha- ratter als „Förster" zu verleihen. XVI. Versetzungen in den Ruhestanv. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 7. Februar den Hofkapellmeister Ludwig Schlösser, in Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, — am 25. April den Schul- lehrer an der evangelischen Schule zu Bannerod, Peter Deuchert — und an demselben Tage den Kreisbauaufseher, Johannes A mend t zu Groß-Gerau, in ven Ruhestand zu versetzen. XVII. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die erste evangelische Pfarrstelle zu Offenbach mit einem Gehalte von 1829 fl. 24 fr.; dem Herrn Fürsten zu Jsenburg-Bixstein steht das Präsentations- recht zu dieser Stelle zu; — die evangelische Schul- stelle zu Münster mit einem jährlichen Gehalte von 302 fl. 51 fr., nebst vier Stecken Holz zur Heizung des Schullocals; — die zweite evangelische Schul- stelle zu Gräfenhausen mit einem jährlichen Gehalte verfolge. Paris, 18. Mai. Die Moniteurberichte au« Japan vom 26. März cvnstatiren die Genuglhuung, welche für die Ermordung französischer Matrosen gegeben wurde, indem man elf der Mörder am 16. März in Gegenwart des Capitäns der Fregatte „Be- nuö" hinrichtete. Der Letztere bat hieraus, von der Hiii. richtung der neun übrigen Betheiligten abzuftehen. Die Entschädigung für die Familien der Opfer ist auf 150,000 Piaster festgesetzt. Paris, 18. Mai. Wie das „Pays meldet, wurde der Kaiser am vergangenen Samstag durch einen leichten Anfall rheumatischer Schmerzen geno- thigt, das Bett zu hüten, gegen Ende Ve« Tage» war sein Zustand aber schon wieder besser. Varis, 19. Mai. Der „Avenir national" will aus sicherer Quelle erfahren haben, daß Bencdetli dem Kaiser abgerathen habe, den Besuch m Beilini ju machen, zu welchem er von vem König von Preußen i im vergangenen Jahre eingeladen worden sei. Be- ncbetti fürchte einen nicht hinreichend freundlichen (agreable) Empfang von Selten der Berliner Be- völkerung. - Die „France" sagt, Benedetti hab einige Wochen Urlaub zum Besuch von Karlsbad erhalten. — Dasselbe Blatt sagt ferner tn Bezug auf die Erklärungen Bismarck's, der Appell an den veut- schen Patriotismus fei ein Mittel, in Deutschland eine Aufregung der nationalen Empfindlichkeiten wach zu halten. Die Ercign.sse rechtfertigen Vicß jedoch nicht. Keine Macht suche Deutschlanv Furcht ein- zuflößen. Es sei vielmehr an Deutschlanv, km' Beunruhigung hervorzurufen unv Beweise von Maß' gung zu geben. — Die „Patrie" berichtet, daß neuen Marinegeschütze, deren Mündungen 16, 1i 24 und 27 Zentimeter Weite besitzen, und vE Stahlgeschosse von 75 bis 216 Kilogramme Schwer- schleudern, zur Ausrüstung des Uebungsgeschwaver verwandt werden sollen, welches unter dem V,ceao> miral Jurien de la Graviore sich im Golf von San- Juan (Spanien) befindet. __________ _ Telegraphischer Schiffs-Bericht, mitgetheilt von Chr. Wallenfels, jun. Das Hamburger Postdampfschiff Cimbria, Capua Hebisch, von der Linie der ^amburg-fÄmertfaniW Packetfahrt-Aktien-Gesellschaft, welches am 29^ Ap von Hamburg via Southampton abging, ist nJ* einer außerordentlich schnellen glücklichen Reife 10 Tagen 10 Stunden wohlbehalten in New? I angekommen. __