,tis vierteljährlich 36 fr. it Bringerlohn. Durch die ck bezogen vierteljäbrlich 51 ft. Gießemr Anzeiger. Erscheint wöchentlich dreimal ; Dienstags, Donnerstags unb Samstags. — Expedition: Canzleibcrg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsölatt für den Areis Kießen. jkr. 1ZA. Samstag den 21. November ................. -------- AMtlichK B e k M nntmer ehNnge n. Treber Th- Lotz Wittwe- 8645) Ein gut erhaltenes Clavier (von Vierheller) wird wegen Mangels an Raum billig abgegeben. Näheres bei der Exped- d- Bltts- 8602) Aechte und frische Nürnberger Lebkuchen, aus der Fabrik meines Schwiegervaters, Herrn Jacob Goeß in Nürnberg, sind bei mir cingctroffen und gebe ich dieselben zu Fabrikpreisen ab. Adolph Noll, in Firma: Joh. Balthasar Noll, im Ritter. u s- .- ir n it se s i“ l- !N ’n ). m n, he >e- :er im >o- ct. dt v. ;e- 'It, !»- eit to- nt- >en )en ch- ; mb Dr. äg- am fsor ien- an mer icht egi- ahn ach- bem fein seit, euen ceiS- li. t in hren nrbe : der i in sprc- i die An- llach grei- acke ;eflü- wer- - daß das leister hof- wird. , wie >acken chöhl- herzu- i biebenen arren )ümet mach- >eilen, ) dem lernen hwer- Gefnndene G eg en ft ande : Ei? weißes Taschentuch, B. 6., ein Portemonnaie mit 2 fr. 1 hlr., ein mittelgroßer Schlüssel, Niepoth's Rechenbuch mit Rechenheftchen, eine Uhrkette und ein Tischlliesser. Die Eigenthumer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen ber uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später »Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. 8 u 0 " Gießen, den 20. November 1868, Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. ,L1 Nover. Auflage ca. 3 4 Million Gießen, Zahn weh! Mittel (8639) (8680) empfiehlt Carl Frech. ""ä uni uiqi uun o iugtu inner oem gevuuoen, wie ite IN oiejen Viarrern Iwon 'Mm eröffnet, daß Auswärtige über näher beschrieben sind, sollen zusammen Mgung und sittliches Verhalten Zeug- oder getrennt 1 bEtjubringen haben. Montag den 23. November, Mm, den 16. November 1868. Nachmittags 2 Uhr, ffkoßherzogliche Bürgermeisterei Gießen, auf dem Rathhause zu Gießen nochmals Vogt. Iöffentlich versteigert werden. Die Bedin- verschwindet augenblicklich durch das berühmte amerikanische Flur Nr. 4/8S Flur Nr. 17/6 17/7 17/25 17/24,J 17/24,5 nochmals werden. 2V193U-195 88/s8U-59,3 I U-59,5 I 25/z2S geeignet, und umfangreichen Wirthschafts- gebäuden, wie sie in diesen Blättern schon näher beschrieben sind, sollen zusammen lUKlftr. 88 Hofraithe am Mühlweg, 90 Wiese daselbst, 156 Acker daselbst, 30 Hofraithe daselbst, , 235 Grabgartcn daselbst, öffentlich meistbietend versteigert 22/aa 8642) Nachdem über das Vermögen der von hier abwesenden, angeblich gegen Ende des dorigen Monats nach Amerika ausgewanderten Wittwe des George Kiesscl- bach, Elisabeth, geb. Althainz, das vorbereitende Concursverfahren eingeleitet worden ist, hat sich deren Ueberschuldung ergeben. Es werden deßhalb sämmtliche (Gläubiger derselben hierdurch ausgefordert, in dem zur Abwendung des förmlichen Concurses auf den 2. December d. I., Morgens 9 Uhr, anberaumten Güteversuchs-Termin Behufs Abschlusses eines Vergleichs unter einander ihre Forderungen summarisch anzumelden. Zugleich haben die Gläubiger in diesem Termin einen etwaigen Massecurator zu wählen; bemerkt wird, daß Rechtsanwalt Embach von hier vorläufig zum Curator bestellt worden ist. Die nicht erscheinenden Chirographar- Glänbiger trifft der Rechtsnachtheil, daß sie hinsichtlich des Güteversuchs als dem Beschluß der Mehrheit der Erscheinenden beitretend begl. angesehen werden. Kirchhain, am 19. October 1868. Königliches Amtsgericht. Israel. vdt. Bezzenberger. Die Versteigerung von altem Gehölz. 8674) Montag den 23. November, Nachmittags 2 Uhr, soll eine Partie altes Bauholz, hinter der Stadtkirche lagernd, an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Gießen, den 20. November 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen Vogt. 42/163 Versteigerungen. 8620) Dienstag den 24. November, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhausc die Hofrai- thcn, zum Nachlasse der Christian Grube Wittwe gehörend, bestehend in zwei Wohnhäusern, als: 42/H6 44/213U-214 Versteigerung einer Brauerei mit Felsenkeller. 8631) Die zum Nachlasse des Wilhelm Loos in Gießen gehörigen Immobilien, ein Haus in der Stadt, Brauhaus, Gärten, der Felsenkeller nahe an den Bahnhöfen mit dazu gehörigem Gelände, zu Bauplätzen 32/ss 8619) Dienstag den 24. November, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die dem minorennen Kinde des Eberhard Noll gehörige Hofraithe in der Sandgasse nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 13. November 1868. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. Gießen, am 13. November 1868. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. M. Lejeune's Frostballenseife, ä Stück 12 fr., Gallen-Seife zur völligen Reinigung aller Stoffe von Schweiß und Schmutz durch einfache kalte Wäsche, ä Stück 9 fr., Glycerin - Seife bei rauher und aufgesprungener Haut, a Stück 12, 15 und 18 fr., Theer-Seife, Kummerfeld'sche Seife, Reis- mehl-, Krauter-, Bimstein-, Erdnußöl- und andere Seifen, Glycerin - Pomade befreit die Haut von den sogenannten Kleienflechten, ä Flacon 18 fr., Patent, engl. Wasch - Crhstall zum Waschen von Leinwand, Shirting, Mous- lin, Shawls, Merinos, gefärbtenBaum- wollenzeugen, Teppichen u. s. w., ä Stück 4 fr-, des Mhrer Hinkenden Dolen für 1869 ist erschienen und bei allen Buchhändlern und Buchbindern zu haben. Haupt - Agentur: Bindernagel 8> Schimpfs, in Friedberg. Zu haben in Gießen bei Wilhelm Klee. □ Wir. 243 Acker, stößt auf den Wismarer Weg, 288 Acker am Schlangenzahl, auf den Aulwcg, 562 Acker auf dem Schwarzacker, 529 Acker vor dem Weiher, 410 Acker zwischen dem Aul- und Leihgcsterner Weg, 778 Wiese am Hegstrauch, bei d.Rodenhauscn'schen Wiese, 156 Acker in den Rödern, 378 Acker das., auf den Graben, 340 Acker, links am Schwarzlachweg, 758 Acker über dem Schäferbrunnen, an der Steinkaute, 220 Wiese an der Steinkaute, an der Lahn, 677 Acker in der Lichtenau, nach der Hohl. den 19. November 1868. 1 mit welcher ein Gehalt von 300 fl. .die Verpflichtung verbunden ist, in 'Ben zu wohnen, wird hierdurch Be- ‘iln,g mit Frist von 8 Tagen unter dem 29/hs 29/143 4%9 8659) Der Kalender Feilgebote n es Ocfen und Herde zu Steinkohlen- und Holzbrand, Fcucrungs- und Küchengeräthschaftcn, Stein- und Braunkohlen, in ganzen und geti) eilten Waggon-Ladungen und im Einzelnen (8599) empfiehlt I. G. D. Bapst. Oeffentliche Aufforderung. Bl) Dem Carl Lindenstruth von Sen, seit längeren Jahren unbekannt ? abwesend, wird hiermit eröffnet, daß i Mutter am 1. August l. I. dahier Hinterlassung eines gerichtlichen Testats, in welchem sie ihn mit seinen zwei »ern Wilhelm und Louis Linden- tth zu gleichen Theilen als Erben einst habe, verstorben sei, und ihm auf- ien, sich binnen drei Monaten .heute an über die Anerkennung des ihnten Testaments und über Antretung ihm angefallenen Erbschaft dahier zu hen, widrigenfalls die Anerkennung des Menis und die Ausschlagung der Erb- it angenommen werde. mßen, den 11. November 1868. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Oppermann, ^Stadtrichter- Stadtger. - Assessor. ! Besetzung der Stelle eines lstwarts bei der Stadt Gießen. W) Für die bei der Stadt Gießen s gewordene Forstwartstelle der zweiten Teilung des Gießener großen Stadtwal- „Feytona.“ Einzige Niederlage bei Carl Frech. In Auftrag des Großherzoglichen Orts- gerichts-Vorstehers: ______Weidig, Ortsgerichtsmann. Arbeitsverfteigerung. 8675) Donnerstag den 26. d. Mts-, Mittags 12 Uhr, soll auf der hiesigen Bürgermeisterei die Chaussirung von ca. 140 laufenden Klaftern am Vicinalweg nach Daubringen in mehreren Abtheilungen an den Wenigstnehmenden vcraccordirt werden. Alt-Buseck, am 19. November 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Alt-Buseck. _________Wagenbach._____ 8650) Am 1. December er., Vormittags 11 Uhr, lasse ich meine in Aßlar an der Hauptstraße gelegenen Immobilien, bestehend in: einem 2l/ä stückigen Wohnhaus mit Hofraum, groß 19 Ruthen 90 Fuß, neu erbaut 1850, einem Stallgebäude mit Garten, groß 14 Ruthen 90 Fuß, einem Lagerhaus mit zwei Scheunen, Ställen und Hofraum, groß 32 Ruthen 50 Fuß, einem Hausgarten, groß 19 Ruthen 70 Fuß, reiwillig in der Wohnung des Gastwirths Jacob Lotz in Aßlar, unter günstigen Bedingungen, versteigern. Dieselben können im Ganzen oder auch getrennt gekauft werden und eignen sich für eine Bierbraurerei, große Oeconomie und Fabrikanlage. Wetzlar, den 19. November 1868. Meyer Rosenthal Wittwe. besondere Bekanntmachungen. Oeffenlliche Brkauutmachung. 8648) Nachdem der Großherzogl. Schwur- jilichtshof der Provinz Oberhessen in seiner Amtlichen Sitzung vom 5. v. Mts. nach- tzendes Urtheil erlassen hat: In Anklage-Sachen gegen den Großh. Rechnungsrath Georg Friedrich Ludwig Keim, vorhinnigen Rechner der Großherzoglichen Crimiual- und Polizeikasfe der Provinz Oberhessen, seither zu Gießen, wegen Veruntreuung im Dienst, verurtheilt der Schwurgerichts- Hof den Angeklagten in contumaciam wegen des Verbrechens der fortgesetzten Veruntreuung im Dienste zur Dienstentsetzung und in eine Zuchthausstrafe von vier Jahren, sowie in die bis heute auf fünfzig drei Gulden zwanzig drei V2 Kreuzer liquidirten Kosten, verfügt zugleich die Sequestration des Vermögens des Angeklagten und verordnet weiter, daß dieses Urtheil durch einmalige Einrückung , hi die Darmstädter Zeitung, das Frankfurter Journal und den Gießener Anzeiger bekannt zu machen sei, rb dasselbe in Gemäßheit des Art. 402 : Sirasprozeß-Ordnung öffentlich bekannt nacht. Gießen, am 18. November 1868. n Oberstaatsanwalt am Großherzoglichen Hofgericht der Provinz Oberhessen. Wolff, Substitut. !647) Die Ausloosung der Haupt- und zänzungs-Geschworenen für das Schwurst vom ersten Quartal 1869 soll Donnerstags den 26. d. Mts-, Vormittags 11 Uhr, if ent lief) er Sitzung Großherzoglichen Hof- Ws in dem Hofgerichts-Gebäude vor- ommen werden. Retzen, am 17. November. 1868. -Präsident Großherzoglichen Hofgerichts der Provinz Oberhessen: Dr. Buff. vdt. Eckstein. gungen sind bei dem Unterzeichneten zu erfahren. Bei annehmbaren Geboten kann sofort der Zuschlag ertheilt werden. Gießen, den 11. November 1868. Der bestellte Masseverwalter: Th. Baist, Hofgerichts-Advocat. 8649) Montag den 30. November, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die dem Bäckermeister Jacob Vogt gehörenden Immobilien, wie solche nachstehend beschrieben sind, an den Meistbietenden versteigert werden, als: 8618) Mein Laaer in allen Sorten Petroleum-Lampen, für deren Güte ich garantice, sowie Lampenfüßs Brenner, Vasen, Milchglasfchirme, geschliffene Kugeln, Cylinder, Dochte, Sochtfcheeren, Cylinderwischer w bringe ich m empfehlende Erinnerung. Zugleich bemerke ich, daß Reparaturen und Umänderungen an Lampen prompt und pünktlichst besorgt werden.__________________________________________________________________________Will). Orbig, Reuenbäuen. 8681) Berliner Tisch-- Hänge-- Wand- und Küchenlampen werden unter Ga- rantie verknust bei fearl Frech. o Z § bjD ■ § fl iD M 3 « Is » 9 Ä 3 O "S CD 51 gs a st ” s ’S L Filiale für Frankreich: Underberg-Albrecht Boulev. Poissiomere 9 Pans. Düsseldorf. München. Paris. London. Cöln. Dublin. Oporto. Paris. 1852. 1854. 1855. 1862. 1865. 1865. 1865. 1867. Empfelilenswerth für jede Familie ! Ausgezeichnet auf der Reise, besonders zur See, auf der Jagd, in den Fabriken, Gewölben, Bergwerken. Koonekamp os Mag-Bitter, bekannt unter der Devise: „Occidit, qui non servat“, erfunden und einzig und allein destillirl von H. Untlerberg-Albrecht am Rathhause in RHEINBERG am Niederrhein, Sr. Majestät des Königs etc. etc. Hoflieferant Frei von allen drastisch wirkenden Substanzen ist der Boonekamp of Maag- Bitter als Präservativ gegen Cholera, Cholerine, Brechruhr und ähnliche böse Zufälle -zu empfehlen. Die von den hohen Medic-Behörden des In- und Auslandes geprüfte Composition bürgt für den günstigen Erfolg seines Genusses. Derselbe ist in ganzen und halben Flaschen, sowie Flacon ächt zu haben in Bochum bei den bekannten Herren Debitanten. 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(8665) I 8663) Zu den bevorstehenden Festtagen bringe ich hiermit mein Lager billiger Mouffeux, Düsseldorfer Punfch-Cffenzen, Arrac, Portwein, Madeira, Sherry in empfehlende Erinnerung. E. Pitthan. Zu Schleiermacher's lOOjäljriger Geburtstagsfeier. Schriften von ihm und über ihn. Schleiermacher's sämmtl. Werke groß 8°, Berlin, 836—63. Abth Zur Theologie. 1.-5., 7., 8., 11.-13. Bd. 12 Rthlr., weiß Papier 14 Rthlr. 10 Sgr. H. Abth. Predigten 1. —4., 7. —10. Bd. 10 Rthlr., weiß Papier 13 Rthlr. 15 Sgr. III. Abth. Zur Philosophie. 1—5., 7.—10. Bd. 10 Rthlr, weiß Papier 12 Rthlr. 5 Sgr. Aus Schleiermacher's Leben. In Briefen. 4 Bdc. 8 Rthlr. 5 Sgr., gebunden 9 Rthlr- 15 Sgr. Aus Schleiermacher's Monologen. Eine Neujahrsgabe. 6. Auflage. Berlin, 15 Sgr. M- A. geb. mit Goldschnitt 25 Sgr. Aus Schleiermacher's: Ueber die Religion. Reden. Leipzig, 868. 10 Sgr-, geb. 15 Sgr. Schenkel, Dr. D-, Friedrich Schleiermacher. Ein Lebens- und Characterbild, 868 3 Rthlr- Basemann, R- Friedrich Schleiermacher. Für das deutsche Volk dargestellt. 15 Sgr. Zu beziehen durch die unterzeichnete und andere Buchhandlungen. (8667) Ferber'sche Univ.-Buchhandlung in Gießen. Feinen holländischen Tabak, der Firma Henricus Oldenkott H. Zoon § Co. te Amsterdam empfiehlt Half-Canaster ä 24 kr. T. Zoort ä 28 „ H. „ ä 36 „ Bei Abnahme grösserer Posten nach Wunsch des Bestellers. <*. C. Spruch, alleiniges Depot für Giessen. Canaster Nr. 1 ä — fl. 42 kr., Varinas „ 1 ä —■ „ 56 „ Varinas „ O ä 1 „ 10 „ entsprechender Rabatt und Verpackung (8624) 8638) Puppengeftelle, Porzellan- und Wachsköpfe, Porzellan- und Papiermache - Arme, Schuhs und Strümpfe in allen Größen, empfiehlt I. H. Fuhr. J C. Richter in Gelnhausen empfiehlt sein Herren-Kleider-Fabrik-Lager: Arbeits-Hosen von 1 fl. — kr. an, Gediegene Arbeit. 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H. Fichte. Wohlfeile Ausgabe. Verlag der H. Laupp'schen Bnch- __Handlung in Tübingen. S* 8600) Beim Beginne des Winters bringen wir unsere Cokes als billiges und reinliches Heizmaterial in empfehlende Erinnerung. Gießener Gaswerk. 8683) Circa 12 bis 14 Wagen Mist sind zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. F. W. Bockius’schen Kräuter-Brust-Syrup. 8641) Ein sich stets am besten bewährendes, dabei angenehmes Hausmittel gegen veralteten Husten, Heiserkeit, rheumatische und chronische Catarrhe, Lungen-Entzündungen, Entzündungen der Luftröhren und des Kehlkopfes, überhaupt gegen alle Hals- und Bruft-Affcctionen. Dieser Kräuter-Syrup in Flaschen zu 1 fl. 10 kr., 35 und 24 kr. ist zu haben ! in Gießen bei Ernst Hermes. Vermiethnngsn. 8685) Ein schönes möblirtes Zimmer mit Cabinet ist sogleich zu vermiethen bei G. Schmeyl, am Brand. 8686) Zwei ineinandergehende, gut aus- möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei _________A. 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Friedrich Kohlermsnn^ Photograph, Asterweg Lit. A. Ikr. 104, I (8632) I 8676) Das Georg Lam- Zur ftesftltiften Nntir pus'sche Haus am Kreuz sammt 8627) Sowohl denflnigm Gicht-, Haden seither von den Herren Ge- morrhoidal- und Bleichsucht-Kranken, brnder Menrol und, Komi > fw tn Behandlung habe, als auch Den- vruo,r Wenzel UNo Herrn zenrgen, die meine Hülfe in Anspruch zu Schlrmsabrikant Frank inneaehab- nehmen beabsichtigen, hiermit zur Nachten Läden und Nebengebäu- üLgcsiLtli?" <$obur° nad) ®erIin l>r. Müller, Ä jetzt Berlin, Mauerstr. 63, 1 Tr. vlliytitv Kurprospecte: gratis und franco. Minderbemittelte finden Berückstch- ---------- tigung. 8623) Das Anfertigen von Kleidern rc., sowohl in als auch außer meiner Wohnung, bringe ich bei den geehrten Damen in empfehlende Erinnerung. Johanna Magen, wohnhaft bei Herrn Weißbindermeister Ehr. Petri II!., am Reichensand. 8644) Ein hiesiges Frauenzimmer empfiehlt sich einem geehrten Publikum in allen vorkommenden Näharbeiten außer dem Hause, sowohl mit, als auch ohne Nähmaschine. Näheres bei der Exped. dieses Blattes. 8666) Ein Familienlogis ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Heinrich Plank, in der Neustadt. 8613) Ein Zimmer ist zu vermiethen bei Carl Retter, _______________________kleine Löwengasse. 8604) Ein Familienlogis, sowie ein mö- blirtes Zimmer mit Cabinet auf dem Kreuz, ist vom 1. Januar au zu vermiethen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. 8606) In Lit. C. Nr. 35, neue Anlage, ist der 4. Stock, bestehend aus 4 heizbaren Simmern, mehreren Cabinets, verschließbarem Korridor, Küche, Keller, Trockenboden u. s. re., zu vermiethen und alsbald Zu beziehen. 8596) Eine freundliche Familienwohnung Und ein Zimmer mit Cabinet sind zu ver- u.netheu bei H. 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Rothenberger, Lindenplatz, in Giessen. i Deutscher Phönix, llrt1id)rriiiujti-®rl'clini| Arheiterbildungs - Verein. 8637) Sonntag den 22. November, Abends 7 Uhr: Musikalisch-deklamatorische Abendunterhaltung auf der R e chffchen Terrasse. Karten für Mitglieder sind bei den Herren P. Weitzel, Andernach und im Veretnslocal zu haben, bei welchen auch Karten für Nichtmitglieder ä 9 fr. (Familien- billets 15 fr.) abgegeben werden. Der Vorstand. SchlestscheFeuerverstcherungagksellschaft ist Breslau. lArrmdcavital fl. 5,250,000. Versichertes Capital ultimo 1867 . fl. 626,776,120. 13 kr. Prämien-Einnahme im Jahre 1867 . „ 1,660,729. — „ Versicherung von Haus-Mobilien, Waaren, Fabrikgcräthschaftcn, Felderzeug- nisien in Scheunen nnd Schobern, Vieh und landwirthschaftlichcn Gegenständen jeder Art gegen Feuerschaden, Transportversicherung, Spiegel- glasvcrsicherung gegen feste billige Prämien. Antragsformulare und Versicherungsbedingungen, sowie jede gewünscht werdende Auskunft, werden jederzeit von der General-Agentur I. Gg. Schröder in Darmstadt, sowie den Herren Jean Boeck in Gießen, Phil. Garde in Friedberg, M. Fröhlich II. in Ulrichstein, Heinr. Dietz in Kestrich bei Alsfeld, bereitwilligst ertheilt. (8643) Vermischte Anzeigen. Sonntag den 22. November: 8692) von dem Blech-Sertett des II. Infanterie-Regiments. Entree ä Person 6 kr. vom Streich-Serlett des II. Infanterie - Regiments im Biersaate von Chr. Lony. Anfang 4 Uhr. — Entree ä Person 6 kr. 8693) Morgen, Sonntag den 22. November, von halb 4 Uhr an, aus dem Rech berg) und Montag den 23. November, von Abends 8 Uhr an, im Cafe liulilmaim: 8636) In der neu errichteten Kuujt-Farberei-, -Wascherei uud -Druckerei von Jacob Küchel in Homburg v. d H. werden alle seidenen, wollenen, halb- und baumwollenen Zeuge und Kleider, Hcrren- Kleider (unzertrennt), Shawls, Teppiche, Plüsche, Bänder, L-chleier, Federn u. s. w., Zeug- und Glace-Handschuhe auf's Schönste gefärbt und mit den neuesten und modernsten Mustern bedruckt, auf's Beste und Schnellste chemisch gewaschen und mit den neuesten und besten Maschinen wieder wie neu appretirt. Die Aechtheit der Farben, sowie eine rasche und billige Bedienung wird garantirt. Die Haupt-Niederlage, wo Muster zur gefälligen Ansicht offen liegen und Bestellungen rasch und prompt besorgt werden, befindet sich bei Fräul. Susanne Weiß (Hutlager), Seltersweg, bei Herrn Kaufmann Worms. Empfehlung. 8687) Auf bevorstehende Weihnachten empfehle ich mich einem geehrten Publikum im Anfertigen aller Arten Galanteriearbeiten, sowie feiner Einbände, unter Zusicherung reeller Bedienung. I. C. (Star, Buchbinder und Galanteriearbeiter, Sonnenstraße. Pariser Handschuh - Wascherei. 8689) Einem verehrlichen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich nach der neuesten chemischen Methode eine Glace- und Militär - Handschuh - Wascherei dahier errichtet habe. Dieselbe zeichnet sich vor allen anderen bis jetzt bekannten Methoden dadurch aus, daß der gewaschene Handschuh nicht nur seine ursprüngliche Couleur und Weichheit wieder erhält, sondern auch nicht im Geringsten an seiner Weite verliert und vollständig geruchlos ist. Muster liegen zur gefälligen Ansicht offen. Bestellungen werden prompt ausgeführt. Georg Petri, am Neuenweg. Geschafts Empfehlung 8590) Einem geehrten hiesigen Publikum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich dahier als Schreiner etablirt habe. Mein eifrigstes Bestreben wird stets dahin gerichtet sein, mir durch geschmackvolle und dauerhafte Arbeit das Vertrauen meiner werthen Kunden zu erhalten zu suchen. Philipp Bauer, wohnhaft in der Mühlgasse Nr. 72. Geschäfts-Verlegung. 8613) Von jetzt an wohne ich in dem von mir erkauften, früher Lotse'schen Hause am Asterweg, und empfehle ich mein Lager in Landesproducten und Specereiwaaren hiermit bestens, unter Zusicherung prompter und reeller Bedienung. Eduard Spier. 8688) Mein Privatturnunterricht für Knaben und Mädchen beginnt im Laufe der nächsten Woche. Anmeldungen nehme ich täglich entgegen, und bitte, dieselben recht bald abzugeben, damit ich die Eintheilung der Stunden treffen kann. Das Honorar beträgt für dieses Halbjahr nur 2/3 gegen sonst. L. C. Rübsamen. 8653) Bei hiesigem Gesellschafts-Verein ist die Stelle des dritten Gesellschafts-Dieners zu besetzen. Derselbe wird in der Regel nur Nachmittags als Marqueur an den Billards beschäftigt, hat aber auch sonstige Dienstleistungen, wie namentlich Gänge, Austragen von Karten und bergt, zu besorgen, bei Festen aufzuwarten und bei Vertretung anderer Gesellschafts-Diener auszuhelfen. Bewerber wollen sich innerhalb acht Tagen anmelden. 8660) In einen hiesigen Gasthof wird ein Mädchen zu sofortigem Eintritt in die Küche gesucht- Näheres bei der Exped. dieses Blattes. 8610) In der Nähe des Wallthores wird ein Mitleser zum Frankfurter Journal gejucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Geübte Schuhmacher finden für sich und ihre Gesellen dauernde und lohnende Beschäftigung in der Schuhfabrik von Dreschfeld & Wallerstein, (8626) in Offenbach a. M. im Promenadehaus. Theodor Lony. 8555) Alle Arten getragene Kleidungs- "tiiefe werden zu den höchsten Preisen angekauft von Meyer Rothenberger, Neuenweg B- 195. 8514) Ein Küferbursche wird gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 8646) Ich hafte nicht für etwaige Schulden meiner Tochter Katharine- Weichenwärter Kehm. 8622) Ein junger Mensch, welcher sich dem Schreinergeschäft widmen will, kann in die Lehre treten bei Adolf Hoß, Sandgasse. 8609) Auf ein Gut in der Nähe von Homburg v- d. H. wird eine tüchtige Hausmagd zum alsbaldigen Eintritt, oder auch auf Weihnachten, gesucht- Näheres bei der Exped. d. Bltts. Für Geschlechtsleidende! 8628) Lebenspillen (auch Elixir) gegen geschwächte Mannbarkeit- 2 Thaler- 12 Dosis 1 Thaler. Geschlechtskrankheiten, Pollutionen, Bleichsucht, weißen Fluß heilt rasch und sicher Dr. A. Lohrengel in Leipzig. 6862) Nr- 68 hat die gehäkelte Decke und Nr. 111 die gestickten Schuhe gewounen- 8611) Zwei Pferdeknechte und ein Schweizer werden gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 8608) Für ein gesittetes, braves Frauenzimmer, welches im Kochen und in Hausarbeiten bewandert sein muß, ist in einer Gastwirthschaft eine Stelle offen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 8605) Ein gebildetes Frauenzimmer ucht in einer anständigen Familie eine Stelle als Stütze der Hausfrau und kann sogleich eintreten. Näheres im Verlag die- es Blattes. 8652) Sonntag den 22. November: Preuss. 4'/2% Obi. 95% Frankf. 3%% Obi. 80 Nass. 41/2% Obi. 94% Kurh. 4O/o Obi. 871/2 Hess. 40/a Obi. b. Roths. 90% „ 3*/2% do- do. 85% Bayer. 5% Obi. 102% n 41/2% 1jährige 96% „ 41/2% ‘/aiährige 96% Würtemb. 4%% Obi. 94% Baden 4%% Obi. c. E.L. 94% Oestr. 5% b. R. 60% „ 5% National 53% „ 50/0 Metall. Obi. — „ M. steuerf. 52% Amer. 6% 1882r Bds. 78% „ 60/q 1885r 77% Actlen. Frankf. Bank 124% Oester. Bank 844 „ Creditact. 227 Bannst. Bankact. 260 Haasenstein ct Vogler Zeitungs-Annoncen-Expedition in FRANKFURT AM MAIN. Filialgeschäfte: in Basel, Berlin, Hamburg, Leipzig, Wien. 8654) Die glänzenden langjährigen Erfolge der Stollwerk'fchen Vruft-Bon- bons, welche nach Vorschrift des Professors der Mcdiein Dr. Karkeß gefertigt sind, haben diesem Hausmittel, ungeachtet aller Anfechtungen von Feinden der sichern und raschen Selbsthülfe, einen Weltruf erworben. Bis heute steht dieses Fabrikat noch vollkommen unerreicht da und verdient allen Brustleidenden auf das Gewissenhafteste empfohlen zu werden. „Originell ist Alles in diesem Kalender (Lahrer hinkender Bote), der Styl erinnert an den unsterblichen Hebel, ja dieser Schriftsteller ist hier oft sogar übertroffen. Der Kalender bringt einen umfangreichen, ganz vortrefflichen Text und eine erstaunliche Menge der feinsten Holzschnitte." (Frauendorfer Blätter.) (8658) -frischbäcker zu Hießen. Sonntag den 22. November. Jacob Vogt in der Wallthorstraße. August Noll auf der Mäusburg. Christian Noll Witwe in der Neustadt. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde zu Hießen. Gottesdienst. Am 22. November. Gcdächtnißfeier der Verstorbencn. (Der Gottesdienst findet in der Friedhofs- capelle statt). Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel- (Am 1. Advent wird das h. Abendmahl gefeiert). Kopulirte. Den 15. November- Leonhard Bickel aus Zotzenbach, Kr- Lindenfels, Schuhmacher dahier, des Bürgers und Schuhmachers zu Zotzenbach, Michael Bickel, ehelicher Sohn; und Eleonore Müller, des Bürgers zu Ullendorf an der Lumda und Nagelschmieds Johann Jost Müller, eheliche Tochter. Denselben- Balthasar -.Moritz Karl Eduard Plank, Bürger und Metzgermeister dahier, des Bürgers und Metzgermeisters Christian Wilhelm Plank, ehelicher Sohn; und Marie Amalie Plank, des Bürgers und Rothgerbermeisters Balthasar Plank, eheliche Tochter. Den 17-November. Christian Hermes, Bürger zu Altenkirchen, Regierungsbezirk Coblcnz, und Drechsler zu Limburg, des Bürgers zu Altenkirchen und Metzgermeisters Johann Jakob Hermes, ehelicher Sohn; und Katharine Ronstadt, des verstorbenen Bürgers und Schieferdeckers zu Lauterbach Friedrich Ronstadt, eheliche Tochter. G etaufte. D en 13. November. Dem Bürger und Kaufmann, Heinrich Weidig HL, eine Tochter, Karoline, geboren den 16. October. Den 15. November. Dem Bürger zu Minden und Zugführer auf der Cöln- GießenerBahu dahier, Karl August HLpfner, eine Tochter, Katharine Wilhelmine, geboren den 27. September. Denselben. Karl, ein unehelicher Sohn von hier, geboren den 25. October. D en 17. November. Dem Feldwebel im Großh. 2- Infanterieregimente und Bürger zu Darmstadt, Karl Wolff, eine Tochter, Philippme, geboren den 25. October. Beerdigte. Den 14. November- Reinhard August Thilemaun Koch, pensionirter Großherzoglicher Landrichter zu Vöhl, alt 69 I. 7 M- 17 T-, gestorben den 12. November. Denselben. Anna Maria Gaul aus Lohrheim bei Dietz, alt 11 I. 6 M-, gestorben den 13- November. Denselben. ElisabcthaRoos aus Brum- mcrshauscn bei Weilburg, alt 58 I., gestorben den 14. November. Denl5-November-Johannes Schmidt ans Hemmertshausen < Kr. Biedenkopf, alt 21 I., gestorben den 14. November. D en 17- November. Karl Heinrich, ein unehelicher Sohn von auswärts, alt 26 T-, gestorben den 16. November. Den 18- November. Heinrich Schaum, Bürger zu Großeu-Linden und Arbeiter auf der Alain-Weser-Bahn dahier, alt 40 I. 6 M., gestorbeir den 17. November. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besogrt Pfarrer Landmann. Berichtigung. In den kirchlichen Anzeigen von voriger Woche wurde irrthümlich gedruckt unter der Rubrik „Getaufte" am 12. November, dem Bürger und Kaufmann, Adolph Weidig, eine Tochter, Anna Karoline Julie Johannette, geboren den 15. October; es muß jedoch heißen: Am 12. November. Dem Bürger und Kaufmann, August Weidig, eine Tochter, Anna Karoline Julie Johannette, geboren den 15. October. Katholische Gemeinde. Kopulirte. Den 15. November. Ignaz Zur- Nieden, Bürger und Schuhmacher dahier, des verstorbenen Großh. Bad. Försters, Joseph Zur-Rieden, zu Schönau, ehelicher Sohn; und Johanna Margaretha Keller, des verstorbenen Bürgers und Handelsmannes, Georg Keller, zu Hanau, ledige Tochter. Denselben. Peter Dützer, Bürger zu Betzdorf und Heizer bei der Cöln-Gießener Eisenbahn dahier, des verstorbenen Bürgers und Fabrikarbeiters, Johann Dützer, zu Betzdorf, ehelicher Sohn; und Katharina Elisabeth Aschhoff, des verstorbenen Bürgers und Schneiders, Johann Heinrich Aschhoff, eheliche Tochter. Getauft. Den 1. November. Dem Bürger zu Hoppengarten und Bremser bei der Cöln- Gießener Eisenbahn, Wilhelm Rö rig, eine Tochter, Bernhard ine, geb. den 18. Nov. Beerdigt. Den 16. November. Friederike De- haie, geborne Litzius, des verstorbentn Gr. Hofger.-Advokaten, Leonhard Dehaie dahier, hinterlassene Ehefrau, alt 71 I. 10 M. 2 T-, gestorben den 13. November. BörseiiBachrichten. 19. November 1868. Prioritäten. 5% östr. F. St. E. B. 288 Ludwigsh.-Bexbach 168 Maxbahn 106% Bayer. Ostbahn 126% Hess. Ludwigsbahn 138 3% östr. Stsb.-Prior. 53% 3% östr. s. Lombard. 43% 3% Livorneser 31 Toscaner 46% Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse 95% 5% Elisabeth-Prior. 74% >. II. Emiss. 73% Anleiiensloose. urh. 40 Thlr. Loose — «assau fl. 25 b. Roth. 38 Gr. Hess. fl. 50 b. R. 163% Gr. Hess. fl. 25 b. R. 42% 40/0 bayr. Präm. Anl. 102% 40/0 badische Loose 100 Badische fl. 35 Loose 54 Wechsel. Amsterd. k. 8. 100% Augsb. k. S. 99% Berlin k. 8. 104% Bremen k. S. 97 Cöln k. 8. 104% Hamburg k. 8. 88% Leipzig k. 8. 104% London k. 8. 118% Lyon k. 8. — Paris k. 8. 94% Wien k. 8. 101% Disconto 3% G. Geidsorten. Pr. Gass. Sch. 1 44%-45 Div. Cass.-A. — Pr. Friedrdor. 9 57%-58% Pistolen . . 9 49-51 „ doppelte 9 50-52 Holl. fl. 10 St. 9 54-56 Ducaten . . 5 37-39 20 Frankenst. 9 28-29 Engi. Souver. 11 1858r Prioritätsloose 143% !860r Loose 77 1864r „ 104% Russ. Imper. 9 Doll, in Gold 2 54-58 50-52 27-28 Landwirthschaftliches. Während des Monats October war der oberhcssische Wanderlehrer, Herr Leisewitz, in dem Kreise Gießen thätig und hielt Vorträge auf folgenden Stationen: 1. In Großen-Buseck am 4., 5., 6. und 7. October. Die Vorträge daselbst waren recht zahlreich besucht, namentlich der erste (Sonntag den 4. October), bei welchem mindestens 260 Zuhörer zugegen waren und viele noch, wegen Mangel an Raum, draußen stehen mußten. Eine recht schöne Obst-Ausstellung, durch den Freih. v. Rabenauischen Gärtner veranstaltet, wurde vorher besichtigt. Herr Leisewitz sprach in diesenl-Vorträgen über die Be- deukung res landwirthschaftlichen Gewerbes in volkswirthschaftlicher Hinsicht, __ über seine Stellung unter den verschiedenen Gewerbsklaffen und seine Aufgabe im Allgemeinen und Besondern. — Ferner über die Quellen, aus denen die Landwirthschaft wirthschaftliche Werthe hervorzubringen im Stande sei und über die Mittel, deren sic sich dabei zu bedienen habe und hob hervor, daß der Land- Wirth die Naturgesetze und die mit denselben im Einklänge stehenden Erfahrungen gehörig beobachten müsse. — Dann über den Aufschwung des landwirthschastlichcn Gewerbes in der Neuzeit, hervorgerufen namentlich durch die Forschungen und Lehren des Herrn v. Liebig — daß die Anwendung dieser Lehren sichere Führung und zuverlässige Vorschriften für den Betrieb der Landwirthschaft gäben und sich in folgenden Punkten zusammenfassen ließen: a. Der Landwirth hat den Ackerbau so zu betreiben, daß der Boden den Pflanzen stets die zur Aufnahme geeignete Nahrung aus den vorhandenen Vorräthcn nach Ersoreerniß darbiete. b. Es müsse dem Boden für die von den Pflanzen entnommene Nahrung ein Ersatz in der Weise zu Theil werden, daß ein Mangel daran in keiner Beziehung eintreten könne. c. Der Pflanzenbau sei so einzurichten, daß die dem Boden von Natur ver- liehene, sowie zugesührte Pflanzennahrung in vorteilhaftester Weise ausgenützt werde. Danach seien auch die Einrichtungen bei der Viehzucht zu regeln. 2. In Lieh am 11. Octobcr Nachmittags 3 Uhr und am 12., 13. und 14. October, jedesmal Abends 7 Uhr. Die Stadt selbst soll sich, wie man hört, an diesen Vorträgen sehr schwach bethciligt haben. Die meisten Zuhörer seien aus der Umgegend gewesen. Themata, worüber Herr Leisewitz hier sprach, waren: Die historische Entwicklung der Landwirthschaft. Der Unterschied zwischen den Betriebsverhältnissen aus früheren Zeiten und der seit den letzt.n Jahrzehnten erlangten Entwicklungsstufe. Ferner: daß die Naturkräfte vermöge der erweiterten Erkenntniß nunmehr auch in größerem Umfange den Interessen des Landwirths dienstbar zu machen seien, — wobei das Verdienst des Herrn v. Liebig hervorgehoben wurde, der dem landwirthschaftlichen Gewerbe die lange vermißten festen Grundlagen gegeben habe. — Auf diese sich stützend habe der Landwirth gegenwärtig so zu wirthschaften, daß er die unentgeltlich wirkenden Naturkräfte nach Möglichkeit beim Pflanzenwuchs nutzbar mache, die der Wirthschaft selbst entspringenden Quellen von Pflanzennahrung hinreichend verwerthe und nicht versäume, aus den Hülfsquellen zu schöpfen, welche, wenn auch außerhalb der Grenzen des Privatbesitzes liegend, doch das Material liefern müßten, vermittelst dessen erst ein festes Fundament für die Wirthschaft gewonnen werden könne. Die Durchführung dieser Grundsätze müsse die Norm geben für alle Einrichtungen beim Ackerbau sowohl, als auch bei ter Viehzucht. 3. In Mainzlar am 18. October Nachmittags 3 Uhr und am 20. und 21. October jedesmal Abends 6 Uhr. Der Besuch der Vorträge war zahlreich. Aus umliegenden Orten bethei- ligten sich Lollar und Daubringen am stärksten dabei. Der Wanderlehrer sprach hier über die Bedeutung der Arbeit beim landwirthschaftlichen Gewerbe in wirth- schaftlicher und socialer Hinsicht und hob hervor, daß früher die Summe der Arbeit maßgebend für den Erfolg gewesen, gegenwärtig aber der Werth derselben, d. h- die dabei mitwirkende Intelligenz des Arbeiters entscheidend sei. — Ferner darüber, daß die erweiterte Erkenntniß bei dem Wirthschaftsbetriebe dem Landwirth a. bessere Anleitung zur richtigen Behandlung des Bodens gäbe, b. ihn zur Befolgung richtiger Grundsätze bei der Düngung führe — und c. daß sie die Bedeutung der Viehzucht in das rechte Licht stelle und zu deren Betriebe die entsprechenden Vorschriften ertheile. 4. Am 19. Oetober hielt Herr Leisewitz unter reger Betheiligung ter Landwirthe einen Vortrag zu Allendorf an der Lumda und zwar über folgende Punkte: Die Landwirthschaft habe noch nie auf so feste Grundlage sich stützen, noch nie zuvor solche Stufe der Entwicklung erreichen können, als es ge- genwärtig der Fall sei. Dies verdanke sie der erweiterten Erkenntniß der Naturgesetze. — Beim Ackerbau gelte als oberstes Gesetz: „Der Boden muß völligen Ersatz haben für das ihm durch den Pflanzenbau entzogene Material, wenn er auf die Dauer mit Erfolg betrieben werden soll. Dies führt zur Anwendung von Hülfsdüngemittel; zur zweckmäßigen Behandlung und Verwendung des in der Wirthschaft zu gewinnenden Düngers und zur rationellen Bearbeitung des Bodens. — Das Ergebniß der Wirthschaft sei aber auch davon abhängig, daß der Landwirth den Zcitbedürfnissen Rechnung trage und diejenigen WirihschastS- zweigc besonders culnvire, welche am einträchtlichstcn sind, — daß er ferner die Vortheile, welche in den auf gewerblichen Gebieten gemachten Fortschritten liegen, aurzunützen suche, — somit von arbeitersparenden Maschinen und vervollkomm- rieten Ackergeräthen Gebrauch mache und endlich nicht zu der Abgeschlossenheit feine Zuflucht nehme, sondern im Verkehr mit Standesgenossen, im Genossenscha-ts- wesen und in der Betheiligung am Bereinsleben Anregung und Unterhaltung suche. 5. Am 25. Oetober Nachmittags 3 Uhr und am 26., 27. und 28. Oktober jedesmal Abends 6 Uhr hielt Herr Leisewitz Vorträge zu Lang-Göns, worüber ich jedoch, da ich nicht zugegen war, und auch bis jetzt noch keine Erkundigung einzuziehen vermochte, nicht referiren kann. Ich hoff-, daß Herr Leisewitz durch seine schönen Vorträge Anregung zu landwirthschaftlichen Kränzchen gegeben hat. — Für die Orte Staufenberg, Lollar, Mainzlar, Daubringen und Ruttershausen soll Sonntag ten 22. November ein solches Kränzchen eonstitnirt werden. Dasselbe wird seine Versammlungen abwechselnd alle 14 Tage in einem ter vorerwähnten 5 Orte abhalten. Staufenberg. Gompf, Lehrer. (Hierzu eine Beilage.)