Preis vierteljährlich 36 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 51 ft. Oießemr Anzeiger. Erscheint wöchentlich drel- mal: Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Expedition: Canzleiber« Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen. Nr. SS. Samstag den 21. März is«s. Einladung zum Abonnement, Mit dem 1. Avril beginnt ein neues ^jähriges Abonnement auf den GieHener Anzeiger. .. .. ,®urJ.?e„cÄint wöchentlich dreimal, Dienstags, Donnerstags und Samstags, und kostet in Gießen vierteljalnlieb 36 Äemee frei m's Hans geliefert. Für auswärtige Abonnenten, welche nur bei der Po,t oder den Landpoftboten abonnwen können, beträgt der jährige Abonncmcntsvreis -VI Kreu-er incl Poftauftchlasts. ® w k?cr ^Anzeiger" wird auch wie seither, außer den Anzeigen, eine gedrängte Uebersicht der wissens- wertheften Tagesbegebenhetten bringen, ferner seme besondere Aufmerksamkeit den localen, provinziellen und Lanoestnteressen widmen und in einem Feuilleton interessante und spannende Novellen, Miscellen und Aufsätze vou allgememem Interesse fetnen Lesern darbieten. Da nur durch eine starke Betheiligung am Abonnement dle Mogllchkett gegeben lft, dem Blatte die Ausdehnung zu geben, welche der manchmal vorliegende Stoff lwtvW macht, so verbtnden ww htermft die Bitte, ftch recht zahlreich beim Abonnement betheiligen zu wollen Die auswärtige» Abonnenten machen wir darauf aufmerksam, daß wir nur dann vollzahltge Slummeni des Blattes liefern könne», wenn ste schon jetzt bei der Post ihr Abonneinent erneuern, damit wir bei Beginn des Vierteljahres im Stande find, Kenntniß von der Anzahl der Abonnenten erhalten und danach die Anzahl der zu druckenden Exemplare bestimmen zu können. 6 . Ä Den Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch tut II. Quartal 1868 zu) enden und den Abonnementbetrag wie seither durch Quittung 1)1,11 "d'n- Jfflie Ewped* des Giessener Anzeigers. Amtliche Bekanntmachungen. Bekanntmachung. im fa1 ? redllTnö des Innern vom 13. März 1868 wird bei der Musterung rc. der Militärpflichtigen d^uiÄn'« tnh £Ersatzverfahren nach Maßgabe der demnächst erscheinenden Militär-Ersatz-Instruction für den Nord- welcb? die^s Atwn ?" ®ol9C $iecüotl Ordern wir alle im Jahr 1848 gebornen Dienstpflichtigen, sowie Diejenigen, überschritten, aber sich noch nicht zur Musterung gestellt haben, oder bei der vorjährigen Musterung zurückqeftellt ü an d lu na Ad i en pr Sh?* ^^S S'^U gesetzlichen Wohnort haben, oder in demselben als Dienstboten, Haus- und Wirthschaftsbeamte, und Sh? « h' Handwerksgesellen, Lehrbursche, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft, oder als Studenden, Gymnasiasten 2 5 Mä?bi7b«b'^'anstalten sich aufhalten, auf, sich Behufs ihrer Eintragung in die Ortsliste (Stammrolle) in der Zeit vom entbaltsortes u SsdSS.S s der Bürgermeisterei ihres gesetzlichen Wohnorts, beziehungsweise bei der Bürgermeisterei ihres «oognebui Sn LSnS„ b J?1' ?enn an die,em Orte nicht geboren sind, ihren Geburtsschein vorzulegen, widrigenfalls sie von der Berüalick deiämiUiIS auf Zurückstellung oder Befreiung vom Militärdienst nicht berücksichtigt werden würden, zu bien te '^lche zur Zeit abwesend sind, sind deren Eltern, Vormünder, Lehr-, Brod- und Fabrikherrn Gießen, den 17. März 1868, In Verhinderung des Kreisraths: ____________________________________________________ Kekuls, Kreisassessor. Gießen, am 19. März 1868. Zu Nr. K. G. 1467. Betreffend: Die Control-Versammlungen. Bekanntmachung. di" Mawnimgff L geMI-i°w-rd"-7 wird. ** * 3^4*8* amtlich n°chw-iM, auf V-Uaag-» Credi- Gießen, den 20. März 1868. Großherzogliches Kreisamt Gießen. In Verhinderung des Kreisraths: - Kekul6, Kreisassessor. D 88 Großherzogliche Kreiosmt Gießen an die Grostheyoglichen Bürgermeistereien des Kreises. fainnihinL??!9 bJe in dem Anzeiger Nr. 34 veröffentlichte Bekanntmachung des Landwehr-Bezirks-Commando's, die Control-Ver- Weikp n? MithrCv beauftragen wir Sie, den Ihnen heute von uns zugesandten Abdruck der Bekanntmachung alsbald in ortsüblicher ^el,e zu publlcrren und an dem Anschlagebrette anzuheften. In Verhinderung des Kreisraths: Kekule, Kreisasseffor. 3u Ur K. G 1442. Gießrn, am 18. Mar; 1868. " Betreffend: 'Den Termin für den Abschluß und die Einsendung der Gemeinderechnungen für 1867. Das Groß herzogliche K r e i o s m t Gießen an dir Grokdcnoatichen BürgermePereirn und Gemeinde-Eimiehmkr des Kreises. .um ÄCSSäÄS s SS KW WS.« ä. L. -- **» -»»*® den Anzeigen, Disciplinarstrafen und sonstige etwa erforderliche Zwangsmaßregeln zur Folge haben wurde. r^yTi ^ocryinDvVuny ocö uviciyi uiy y ♦ Kekuls, Kreisassefsor. ________________________________________________________________ Gießen, am 18. Mär; 1868. Betreffend: Die Revision der Hypothekenbücher in den Gemeinden des Landgerichtsbezirks Gießen, hier die Uebernahme von Bürgschaften Seitens der Gemeinden gegenüber den Sparkassen. Das Großherrogliche Kreisamt Gießen r 7 an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Garbenteich, Hausen, Lang-Göns, Lich, Lollar, Ober-Bessingen, Steinbach und Watzenborn. Wir erinnern Sie wiederholt an Erledigung der Verfügung vom 30. Januar 1868 binnen 8 Tagen bei 30 kr. Strafe. In Verhinderung des Kreisraths: Kekuls, Kreisaffeffor. 8 Stück Buchen-Stämme mit 60 Cubikf., II. 49 17/103,9 E. Hermes, Materialist. Wellen 11 16 4 I. II V n 1! u 12-/4 9 Fiur Nr. V1174 46 184 7 39 32 Kloben, Anbruch, Knüppel, II. Klasse, Stöcke, Reiser, II. Klasse; die 1-Pfund-Büchse . i/„- ir '2- ff tf 83-/2 60 6 71 4 2525 275 Anbruch, Knüppel, II. Klasse, Stöcke, Reiser, II. Klasse, lUKlstr. 7 Hofraithe in der Stockhausgasse, gibt I6-/4 kr., 137 Acker, auf die Mühlbach Schutz bezirk Wismar, Districk 72a, Lindenschied: 1810) Dienstag den 24. März, Morgens 10 Uhr, sollen im Hofe des Wirth L- Bramm in der Neustadt drei gute Wagen-Pferde, ein fettes Rind, eine Chaise nebst Pferdegeschirr und ein Wagen mit Geschirr an den Meistbietenden versteigert werden- Gießen, den 20. März 1868. In Austrag: Weidig, Ortsgerichtsmann. 1822) An den Markt - Tagen, den 24. und 25. d. Mts., kommen in meinem Garten Transport- und Lager-Fässer zur Ver- ieigerung. Wilhelm Gossi. Holzversteigerung. 1738) Montag, als den 23. d. Mts., Morgens 9 Uhr, sollen im Grüninger und Dorf-Giller Markwalde, District Hochhardt: 52 Stämme Eichen-Bauholz von 15 bis 60 Fuß Länge und 10 bis 29 Zoll Durchmesser, meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist zur bestimmten Stunde im District. Grüningen, den 17. März 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Grüningen. Lerdich. Holzversteigerung in der Königlichen Oberförsterei Krofdorf. 1776) Dienstag den 31. März er., um 9 Uhr Vormittags, kommen zu Krofdorf in der Äbel'schen Brauerei zur öffentlichen Versteigerung: „ Prügelholz, Kiefern- „ Buchen-Stockholz, Eichen- u. Kiefern-Stockh., Buchen-Reisholz, Eichen- „ Versteigerung von Eichenrinde aus der Obecförsterei Krofdorf. (Kreis Wetzlar.) 1777) Am Freitag, den 17. April er., Vormittags 11 Uhr, soll im Schützengmten zu Wetzlar folgende Eichenrinde zur Selbstgewinnung öffentlich meistbietend versteigert werden: 1) im Hasengarten bei Salzböden — % Stunden vom Bahnhof Frohnhausen — a. tm District 84, Schlag 29: 16 Mrg. pp. 70 Ctr. Spiegelrinde von 17jähr. Eichenschlagholz — Westhang; ziemlich gute Qualität, und b. im District 85, Schlag 28: 11 Mrg. pp. 30 Ctr. Spiegelrinde von 16jähr. Eichenschlagholz, welches bereis 1867 geläutert ist — Westhang; ziemlich gute Qualität. 2) District 90, Schlag 9, tat Stoppelberg bei Wetzlqr: 30 Mrg. pp. 200 Ctr- Spiegelrinde von gereinigtem 20jähr. Eichenschlagholz— Osthang; gute Qualität — 1 Stunde vom Bahnhof Wetzlar. Den Käufern, welche im Termin zu erscheinen verhindert sind, steht es frei, ihre pro Ctr- abzugebenden Offerten mit der Aufschrift: „Gebote für Eichenrinde im Hasengarten resp. int Stoppelberg" versiegelt portofrei einzusenden. Diese Offerten werden im Termin vor dem Zuschläge auf das höchste mündlich abgegebene Gebot eröffnet werden; doch kann durch dieselben der Kauf nur dann realisirt werden, wenn das höchste mündlich abgegebene Gebot überschritten ist. Krofdorf, den 17. März 1868. Der Königliche Oberförster: v. Meibom. Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lick. 1779) Künftigen Montag, den 23. d. Mts-, Morgens 8 Uhr, soll im District „Meilbach", auf der Licher Straße am Hattcnröder Wald zusammenkommend, versteigert werden: 202 Stecken Buchen- und Eichen-Stamm- Prügelholz, 66 Stecken Buchen- u. Eichen-Stockholz, 20000 Wellen „ „ „ Stainm- Reisholz, 5275 Wellen Weichholz, auch zu Zumach- und Erbsenreisig tauglich, 101 Eichen-Baustämme von 711 Cubikfuß, 100 starke Eichen- und Buchen-Wagner- Stangen. 825 starke Fichten-Stangen bis zu 5 Zoll Durchmesser. Lich, am 16. März 1868. Fürstliche Oberförsterei Lich. Eigenbrodt- Besondere Bekanntmachung. 1774) Forderungen jeder Art an Johannes Kämmerer III. von Bettenhausen sind bis zum 8. April d. I. vor unterzeichneter Gerichtsstelle anzumelden. Hungen, den 12. März 1868. Großherzogliches Landgericht Hungen. Dr. Irle, Pilger, Landrichter. Landger.-Assessor. 5 133/4 2850 1 werden, als: Stecken Buchen-Scheidholz, . 30 kr., • 18 „ ■ 12 „ Versteigerungen. 1741) Dienstag den 24. März, Nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesigem Rathhause die zum Nachlasse der Matthäus Demuth Wittwe gehörenden Immobilien, als: Durchmesser und 20 — 60 Fuß Länge, 325 Cubikfuß enthaltend, Eichen-Stangen von 5 Zoll Durchmesser und 20 Fuß Länge, 16 Cubikfuß enthaltend, 712 Fichten-Stangen von 1—5 Zoll Durchmesser und 15 — 30 Fuß Länge, 251 Cubikfuß enthaltend. Der Anfang und die Zusainmenkunft ist Morgens 9 Uhr im District Wamberg. Bersrod, den 19. März 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Bersrod B ö ch e r- „ Kiefern- „ Buchen-Stamm von 21 Zoll Durchmesser und 15 Fuß Länge, 52 Cubikfuß enthaltend, Eichen-Stämme von 6—11 Zoll Durchmesser und 20—45 Fuß Länge, 175 Cubikfuß enthaltend, Nadel-Stämme von S'/z —10 Zoll 3 Stück Eichen-Stämme mit 420 Cubikf., 2Vt Klftr. „ Nutzholz, II. Klasse, Kloben, 39 Vz Klftr. 3V» „ 63/4 „ 143/4 „ 56 und den Weg/ öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 18. Mäxz 1868. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. District 55, ober den schwarzen Gründen: 61 Klftr. Buchen-Reifer, I. Klassel District 3, Homberg: Stück Fichten-Stämme mit 283 Cubikf., „ „ Stangen, I., II. u. III.Kl., Klftr. „ Stöcke, „ „ Reiser, I. s ^chs?; ff ff ff 1 1760) Strohhüte in großer Auswahl, diesjähriger Fa?on, für Herren, Damen und Kinder, sowohl in den feinsten, als auch in den ordinärsten Sorten, empfehle ich zu den billigsten Preisen (auch werden solche auf Verlangen auf- geputzt) ; Knaben - Kappen von 30 kr. an Ferner bringe ich meine Stroh hut- Wascherei mit dem Bemerken in empfeh lende Erinnerung, daß alle Arten Siron hüte bei mir gewaschen, gefärbt und nach neuester Fa?on zu den billigsten Preist» umgearbeitet werden; auch alle Arten ^getragene Filzhüte können gewaschen, gefarm und nach neuester Fa?on umgearbeitet werden. Susanne Weiß, bei Herrn Lederhändler Plank, gegenüber ‘ dem Herrn Kaufmann Pi stör. Versteigerung von altem Beltstroh. 1758) Donnerstag den 26. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, wird das alte Bettstroh in der Zeughaus- Caserne partieenweise an den Meistbieten- den versteigert. Gießen, den 12. März 1868. ___________Nischwitz, Quartiermeister. 1775) Dienstag den 7. April, Nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesigem Rathhause die Hofraithe des Philipp Weller, als: Flur Nr. oKlftr. Vioes 18 Hofraithe in der Wetzstein- gaffe, nochmals, unter günstigen Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 18. März 1868. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. u V 4- tr empfiehlt -Schutzbezirk Krofdorf, District 2, Forst: 72 Stück Eichen-Stämme mit 1055 Cubikf-, 2 Klftr. „ Kloben, -’A" ' So1, ®*; | Kapsln;'siges Bauunvachs in bekannter Güte, 1750) 100 Pfund Bienenhonig, sowie 11 Stöcke mit Bienen, verkauft __________Philipp Erb I-, in Wieseck. 1828) Gut gewasserter Stockfisch, sowie gesalzener Laberdan, stets vorrüthig bei_____________I. A- Busch Söhne. 1740) Prima Holländer, Schweizer und Limburger Käse empfiehlt G. C. Spruck. Feilgebotenes. 1813) Gebleichtes Baumwolltnch ist wieder in großer Auswahl vorräthig bei __H. M- Jughardt. 1829) Frische Bratbückinge sind angekommen bei I. A- Busch Söhne. 1762) Grabkreuze und Grabgeländer von Gußeisen, vergoldet und lackirt, empfehlen in schöner Auswahl Flick & Kröll. 1778) Saat-Wicken, Saat- Erbsen, sowie Kleesaamen, das Pfund von 15 kr. an bis zu den feinsten Qualitäten, das Pfund zu 21 kr., neben anderen zur Saat erforderlichen Getraide- sorten, empfehle ich zu den billigsten Preisen unter reellster Bedienung. '__A. Katz. 1820) Auserlesene gute Kartoffeln, pr. 200 Psd. 4 fl., bei Gg. JugHardt, Marktplatz. Nervöses Zahnweh wird augenblitklich gestillt durch Dr. tiräfström’s schwedische Zahntropfen, a Flacon 6 Sgr., ächt zu haben » Gießen bei Ernst Hermes. (1755s 1730) Klee- und Grassamen einpfiehl! __Emil Pisto r. 1796) Eine Pinscher-Hündin nebst jungen ist zu verkaufen Wallthorstraße Lit. A. Nr. 77.__. 1763) Dunggyps, Gtein- und Braunkohlen empfehlen______Flick & Kröll. _ 1743) Einige Centner Dickwurzcln hat zu verkaufen C. Braubach, Windhof. District 4, Jungferannenwald: 98'/2 Klftr- Buchen-Kloben, 1 „ „ Stöcke, 88 „ „ Reiser, H. Klasse. Krofdorf, den 17. März 1868. Der Königliche Oberförster: ____________________v. Meibo m._________ 1811) Dienstag den 24. März, Nachmittags l Uhr, 'ollen auf dahiesigem Rathhause folgende Gegenstände, als: eine Schreib-Commode, eine Bettstelle, ein Nähtisch, ein Kinderwäaelchen, Bettwerk, eine goldene Cylinderuhr, zwei silberne Uhren, mehrere silberne Eßlöffel und sonstige Gegenstände gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 20. März 1868. In Auftrag: _______Weidig, Ortsgerichtsmann. Holzversteigerung in dem Bersröder Gemeindewalde. 1812) Montag den 23. d. Mts. sollen in den Districten Wamberg, Spitz und Luh nachverzeichnete Holzsortimente versteigert A r b e i t s v e r st e i g e r u u g. 1780) Die Wegbauarbeiten der Gemeinde Muschenheim sollen für das laufende Jahr- Freitag den 3- k- Mts., Morgens 10 Uhr, in dem Rathhause daselbst, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an die Wenigstnehmenden öffentlich in Accord gegeben werden, als: Voranschlag 60,4 Cub.-Klftr. Steine zu brechen 302 fl. Chanssirarbeit....... 420 „ 10 Cub.-Klftr. Steine anzufahren 68 „ dieselben aufzusetzen.....15 „ „ kleinzuschlagen • . • 204 „ Handarbeiten.......40 „ Villingen, den 13. Mstrz 1868. Pfarrer, Gemeindebaumeister. Arbeitsversteigerung zu Heuchelheim. 1737) Montag den 23. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, soll im Gemeindehause dahier das Pflastern der Gossen in der neu angelegten Straße, sowie das Umpflastern der Gossen in der Marktgasse, an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Heuchelheim, den 17. März 1868. GroßherzoglicheBürgermeistereiHcuchelheim Amerikanische 1766) (1749) v franco Giessen M. Ergebenste Anzeige M 17Q-H ffln •hnchnecBrfeS Publikum der Stc 1787) Ein Vorrath von Ruffensteinen und Ztegelbacksteinen sind zu verkaufen in der Winter'schen Ziegelhütte. 1721) Mein in der Marktstraße gelegenes elterliches Wohnhaus, Lit- D- Nr- 211, ist im Ganzen zu vermiethen; auch bin ich Willens, wenn sich Liebhaber dazu finden, dasselbe aus freier Hand zn verkanfen. Fritz Möhl, Metzger. 1720) Ein freundliches, möblirtes Zimmer mit Cabinet in einer Gartenwohnung ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Nahe- res bei der Exped- d- Bltts- Bleich süchtigen u. Blutarmen kann das gediegene Schriftchen: Dr. Fremont's sichere und bewährte Heilmethode gegen Bleichsucht und Blut- armuth, Preis 21 fr., bestens empfohlen werden. Dasselbe ist durch jede Buchhandlung zu beziehen. Zeugniß: Ich litt seit langen Jahren an Bleichsucht und Blritarmuth, gegen welche liebel ich bald Dieses, bald Jenes, Alles aber nutzlos gebrauchte. Nachdem ich von einer meiner Freundinnen auf das Dr. Fremont'fche Schriftchen aufmerksam gemacht morden Iwar, entschloß ich mich, die in dem- | selben enthaltenen Rathschläge zu be- | folgen, und bekenne jetzt mit Freuden, 8 daß mir diese verschafften, was ich | lange Zeit vergeblich suchte, nämlich I Gesundheit und Wohlbefinden, ^d) | empfehle deshalb dieses Buch allen leidenden Damen aus vollster lieber; I zeugung. Adeline v. Brause. (1769) 1805) Prima Emmenthalcr Schweizer - Käse, wieder frisch augekomnien, empfiehlt C. W. Dietz, am Markt. 1809) Meinen geehrten Kunden hiermit zur Nachricht, daß ich kommenden Dienstag und Mittwoch mit meinen hinlänglich bekannten Artikeln im Gasthause zum Einhorn anzutreffeu bin mit dem Bemerken, daß ich bei günstiger Witterung auch am Ji11v woch mit meinem Waaren-Lager den Jahrmarkt beziehen werde. S. Wolf, aus Hungen. 1807) Eine Partie guter Dünger ist zu ,erkaufen Lit. B. Nr. 114 am Neuenweg. 1791) Unterzeichneter empfiehlt _ sich mit einnr Partie gefertigter Grabsteine und Grabeinfassungen, sowie aud) im Anfertigen derselben in allen Steingattungen, bei billiger und reeller Bediennng. Seine Wohnung befindet sich bei Herrn Fuhrmann Louis Vogt, Neustadt, und seine Werkstatt hinter der Decker'schen Fabrik, Neuenweger Thor- Adam Kalbflei sch, Steinhaner- Feinen holländischen Tabak der Firma Kmim Oldenkott H. Zoon 1793) Ein hochgeehrtes Publikum der Stadt Gießen und Umgegend sehe ich hierdurch davon in Kenntniß, daß meine Große Biedenkopf. Hausverkaus! Bi-d-nkvpf. 1772) Der Unterzeichnete beabsichtigt, Umzugs wegen, sein bei Biedenkopf belesenes Wohnhaus mit Gartenwirthschaft und Anlagen, das sogenannte Frauenthal, unter annehmbaren Bedingungen, aus freier Hand zn verkaufen und ladet Kaufllebhaber £ermit”im»nw™ welches inmitten eines schönen Gartens, von ungefähr einem beffffchen Morgen Negfi eignet sich sowohl zum Wirthschaftsbetrieb, a s auch zu ge werblichen Aulaaen. Dasselbe liegt unmittelbar an der Lime der Vrolectirten CiM - balm vmr Altenhunden nach Marburg, nach deren Anssührnng das ohnehin lebhast Städtchen Biedenkopf an Frequenz gewinnen wirb. f Biedenkopf, Mitte Marz 1868.Gottltev HvffmauN. Garantie. — Zaklungserleicliteriingen. — Prospecte gratis. Für Giessen und^Umgegend wird ein Agent oder en-gros-K.äufer zum Verkauf dieser Maschinen gesucht. ( ) N ä Ij m a s d)i n e n in Derfdjiebenen Systemen, als: Singer & Eo., Gro- uer & Baker, Howe, Wheeler & Wilson mit Glasfuß unb sämmtlichen Apparaten, früher fl- 105 letzt fl. 90. Hanbmaschinen mit Kettenstich, Doppelkettenstich unb Doppelsteppstich nebst Trittvorrichtungen, unter dreijähriger Garantie, erleichterten Zahlungsbedingungen, freier Instandhaltung und freiem Unterricht- Reparaturen werden billigst besorgt- 5- Th. Haubach. (Auszug aus einem Briefe.) fierrn F. W. Korkins in Otterberg. Mainz, den 5. October 1867. 1767).......... Ich unb meine Frau sind Ihnen ebenfalls sehr dankbar für Ihren „weißen Kriintcr-Brnst-Syrup", denn unser lieber Sohn von l'/z Jahr hatte schon mindestens achtmal den Grupp- Wen, das heißt: furchtbaren Husten nut Heiserkeit und festgesetzter Verfchlennuug, und Ihr „Kräuter.Brust-Syrup" war jederzeit sein Retter. Joseph Loew, Kaufmann. In Flaschen zu 24 fr., 35 fr. unb fl. 1. 10 fr. ist diel er von vielen Aerzten empfohlene „Kräuter-Brust-Syrnp" allein zu haben in Gießen bei Ernst Hermes, „ Butzbach bei A. Gimbel, „ Friedberg bei Jean Huber, „ Lich bei F. L. Förster, Grimberg bei Geom. Retter Wtw. von Grover < Halter, von 100 fl. an, Wheeler & Wilson, von 55 fl. an, Howe, Singfer und vielen anderen, Handmascliinen, von 20 fl. an, Moritz Weiler, Zeil 69 in Frankfurt a M. Orientalische Menagerie meiner Durchreise nur furze Zeit über den Jahr- hier eingetroffen ist, welche während markt zur Schau ausgestellt i,t. . , . . ... Hauptfütterung |*'"dS52™5?y>r8en8491?l8 Abends 9 Uhr. ?Ä'! ^Erster Platz 18 fr. Zweiter Platz 9 fr. Militärs ohne En gros. detaii. | Preis - Ermäßigung. äh-Maschinen En-toiit-cas und Sonnenschirme in sehr großer Auswahl und zu äußerst billigen Preisen empfiehlt i (1728) H. Hochffatter Wittwe- 1731) Den Herren Gebr. Wenzel habe ich den Verkauf meines gebrannten Java - Kaffee für G^A^A^agen wozu ich die besten Java-Sorten verwende, ist nach einer Methode gebrannt, daß Aroma und Wohlgeschmack zur vollsten Entwickelung fommen, wodurch mit einer geringeren Anzahl Bohnen ent besserer Kaffee erffett wird Prlis 15 Sgr- xr^Pfund. A. Zuntz ,el- Wittwe, Bonn. Wir empfehlen obigen feinen reinschmeckenden Kaffee in Vi- und Vz-Pfnnd - Verpackung^^._______________________________Gebr, Wenzel.---- Vermischte Anzeigen. Vserde-Markt ffi Frankfurt a. M. am SO. unb 31. März unb 1. April 1868 1768) Prämierung (am 30. März), sowie Verloosnng von Pferden, Reit- und -palrrrena finden auch bei bevorstehendem Markte wieder statt- Die feineren Pferde we^ber? 'inben voll ständig für 400 Pferde hergerichteten neuen prachtvollen Stallungen ausgestellt- . r, f q P ^Anfragen unb Bestellungen sowohl auf Stallungen, als auf Loose K 1 Rtblr kl fl- 45 fr.) pr. Stück beliebe man franco an das Secretartat unterzeichneten Vereins, Kleine Hochstraße Nr- 10, zu richten, wo auch Ueberneh- mer einer größeren Anzahl Loose die näheren Bedingungen erfahren können. Den Aufträgen für Loose ist der Betrag sofort beiznfugen- Der Vorsitzende des landwirthfchaftlichen Vereins: Dr. I. G. Haag. Loose hierzu sind vorräthig bei Julius Wallach, in Gießen- VermiethungeN. 1816) Ein Zimmer mit Cabinet, Par' terre, an der Hauptstraße gelegen und fül ein Geschäft oder Comptoir sich eignend, ist zu vermiethen- Zu erfragen bei der Exped- d- Bltts-_____________________________________ 1817) Einige möblirte Zimmer, an der Hauptstraße, sind zu vermiethen- Näheres bei der Exped- d- Bltts- 1722) Eine möblirte Stube mit Cabinet, Sommerseite, ist zu vermiethen- Näheres bei der Exped- d- Bltts-___________ 1724) Im Russischen Hos ist ein großes Familienlogis zu vermiethen- 1725) Der dritte Stock meines Hauses an der „Neuen Anlage" ist zu vermiethen und eventuell schon Ostern zu beziehen- Prof. Dr. Lange. Sonnenschirme bei I» Köhler, Seltersweg. 1727) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen. Zu erfragen bei der Expedition b. Bltts.___ 1732) Mehrere gut möblirte Zimmer, Anfangs f. Mts- beziehbar, sinb zu ver- miethen bei_____________E- Eich enberg. 1733) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet, owie ein kleineres möblirtes, sind zu vermiethen bei ____ , H. Rübsamen, Mausburg. 1804) Eine Scheuer, welche als Lager raum benutzt werden kann, ist zu vermiethen bei________ Conditor (Sattler- 1748) Zwei Mansarden-Zimmer sind zu vermiethen bei____________Wittwe Busch- ~ 1786) Ein Zimmer für einen oder auch zwei Herren ist zu vermiethen; auf Verlangen kann auch die Kost dazu gegeben werden. Näheres bei der Exped. d- Bltts 1734) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei A- Dickore, Büchsenmacher, _________________Reichensand.________ 1746) Mehrere gut möblirte Zimmer sind zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl. 1726) Ein Laden mit Logis ist iu vermiethen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. te Amsterdam, a Pfund S8, »«, 56 kr. und i fl. 80 kr., empfiehlt Cr, 6Äf»*UCÄ. (1739) Alleiniges Depot für Giessen, Wiederverkäufern Rabatt. 1723) Eine große Farbmühlemit Schwungrad steht billig zu verkaufen. Das Nähere bei der Exped- d- Bltts. ________________ 1792) Eine Canape ist zu verkaufen bei Frau Hechler, wohnhaft bei HerrnLeder- händler Plank in der Wettergasse. 1834) Mehrere Malter rothe und weiße Kartoffeln verkauft_______I- Balser. 1815) Ein Haus mit großen Böden und Keller, Scheuer, Stallung und Hofraum, an der Hauptstraße gelegen, ist M verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Blttts- 1744) Am langen Steg ist ein Garten zu verpachten._____________ & Klinket. 1765) Ein Stück Grabland auf dem Sand, den Gärth's Erben gehörig, ist alsbald zu verkaufen. Näheres bei Thorschreiber Roloss- 1818) Ein kleines Stübchen ist zu ver miethen bei B. Walther, Schuhmacher 1799) Ein Holzlagerplatz, an meinem Hause gelegen, wird vermiethet. ___________ Georg Nenzel. 1797) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei _______ Georg Herbert. 1784) Ein kleines möblirtes Zimmer, sowie ein Zimmer ohne Möbel, sind zu vermiethen bei Musikus Kluge, wohnhaft bei Herrn Dachdecker R u ck st u h l, Neuenweg- 1794) Betten und Möbel aller Art bei Heine mann Hermann. 1795) Leere Packfisten in verschiedenen Größen werden einzeln oder auch zusammen billig abgegeben bei ___________Gebrüder Heß, Kreuz. 1770) Ein noch recht gutes Kinder- bettchen ist zu verkaufen- Bei wem? ist bei der Exped- d- Bltts. zu erfragen. 1783) Ein noch gut gehaltener zweithü- riger tannener Schranf, die eine Hälfte zu Kleidern, die andere zu Weißzeug eingerichtet, ist zu verkaufen im Marguth'schen Hause. 1788) Eine große Quantität Buxbanm wird sehr billig abgegeben bei Lehrer Otto zu Großen-Linden.__ 1764) Bettladen von Nußbaum-, Eichen- unb Tannenholz, sowie ein zweithüriger tannener Schranf unb bgL m-, bauert)aft unb geschmackvoll gearbeitet, sind zu verlausen bei Schreinermeister Zimmermann, ___________Neuenbäuen Lit. B. Nr. 84. 1814) Bei Ludwig Kämmerer auf dem Seltersweg sind 8 bis 10 Wagen Kuhmist zu verkaufen.___ '1785) Eine große' Partie Bux, pr. Korb 16 fr., ist zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.______________________ 1789) Rothe unb gelbe Frühfartoffeln sind zu verkaufen bei T. Stückrath, in der Wolkengape. 1782) Eine große Partie Buxbanm ist I zu verkaufen bei Earl Ebel. (1773) Exped. d. Bltts. an (1830) 1835) Sonntag den 2 2. März: Zinsser’scher Garten 1831) (Hierzu eine Beilage.) nröblirt, mit Bediennnq. kannten Hosemannffchen Zeichnungen Adressen nimmt gef. die ftd?rHchstcht°ei°"'" @0 un§ a 1826) Alle Diejenigen, welche Forderungen an mich haben, werden gebeten, binnen 8 Tagen ihre specificirten Rechnungen an Herrn GuidoPilger abgeben zu wollen. Gießen, den 19. März 1868. Gutheim, steael. med. tO8‘e Ziehung der österr. Kredit - loose. Höchster Treffer fl. 200,000, niedrigster fl. 165 östr. Währ. Einlage 3 Tlili*. — fl. 5, LS siiddeutscli pr. Loos. Sieben Loose kosten nur Tlilr. 80 = fl LS siidd. Mit k. k. Stempel versehene Loose empfehlen Emil Gail in Gießen, G. Rahn in Kirch - Göns, G. Raas in Michelstadt- nach Amerika erhalten mit allen von Bre- jb ,..X u»en abgehenden Dampf- und Segel- H schiffen beste und billigste Beförde ung durch Christian Wallenfels jun, auf der Rech scheu Terrasse. Anfang halb 4 Uhr. Entree ä Person 6 fr. 1825) Nr- 118 hat die Hosenträger gewonnen. Schmidt, Polizeidiener. 1771) Glacee-Handschuhe werden ge- ' i Sus anne Weiß. *■’ „die So steht uns also in ion- '.. 77- el,n genußreicher Abend bevor. Wir wünschen dafür dem braven Komiker em recht gefülltes Haus, damit er sieht, daß m Gießen die Kunst geschätzt wird und sein Stieben, uns zu erheitern und angenehm zu unterhalten, kein vergebenes und nutzlo- ses mar. Mehrere Theaterfreunde. (Eingesandt.) 1833) Alle Theaterfreunde machen wir auf die am Montag, den 23.. d. M. statt- Nudende Beneftz-Vorstellung für Herrn A. Achterberg aufmerksam. Derselbe hat sich in der kurzen Zeit seines Hierseins uns nur als tüchtiger Schauspieler gezeigt und uns manche frohe Stunde durch seinen unverwüstlichen Humor, durch seine stets frohe Laune berei- tet. Es fommt ein sehr hübsches Lustspiel 1,011 Benedix, und 1 Posse von Kalisch Aufführung, die wir mit Recht der Theilnahme des Publikums empfehlen kön- nen, da wir dieselben schon in Frankfurt zu teilen Gelegenheit hatten. Zum Schluß be- reltet uns Herr Achterberg aber noch einen Extra - Genug. , Derselbe arraugirt lebende Bilder humoristischen Genres nach den be- VOELCKER a?onniren angenommen und sehr schnell und pünktlich besorgt. ___________ Wilh elmine Fuhr. Geldverleihunqen. 1806) 570, 270 und 480 fl. Vormundschaftsgelder sind in drei Posten gegen genügendes Unterpfand mit 5 pCt. Zinsen auszuleihen. Näheres zu erfragen bei ________ in Gießen. Z Auswanderer 'W. »ach Amerika befördern mit al!m A. ' von Bremen abgehenden Damofi und Segel - Schiffen _____________Gebrü-er Scheel 1686) Von einer bedeutenden, auf solider Basis beruhenden Lebensversicherungs-Gesellschast werden cautionsfähige Vertreter unter sehr vortheilhaften Bedingungen gesucht. Franco- Adressen nebst Angabe der Referenzen sub JF.H. 8 befördert das allgemeine Annoncen- Bureau von Jacob Türkheim in Hamburg. ISeachteEaswertSi X 1435) Unterzeichneter besitzt ein vortreffliches Mittel gegen nächtliches Bettnässen, sowie gegen Schwächczustände der Harnblase und Geschlechtsorgane. Specialarzt »r. Kirchhoffcr, in Kappel bei St. Gallen (Schweiz.) Jeder Zahnschmerz, ohne Unterschied, wird durch mein in allen deutschen Staaten rühmlichst bekanntes Zahu-Mundwaficv binnen einer Minute sicher und schmerzlos vertrieben, was unzählige Danksagungen der höchsten Personen bekunden. E. Hückstädt in Berlin, Oranienstraße 57, am Marktplatz. Zu haben in Flaschen ä 18 und 36 kr. bei (1559) Carl Frech in Gießen. 1824) Consum-Berei« Die an Mitglieder zu entrichtenden Rückzahlungen müssen bis Ende dieses Monats in Empfang genommen worden sein, als sonst dieselben nach Beschluß der Gene- ral-Versammmlung dem Arbeiter-Bildungs- verein übergeben werden. Der V 0 r st a n d. Arbeitntrildunsts-Veretn. 1801) Montag den 23. März, Abends 8 Uhr: Monatliche Hanptversaminlung im Locale des Herrn K. Heil, unter Hinweis auf §. 25 der Statuten. Tagesordnung : Bericht des Vorstandes.— Arbeiterherberge. — Ballangelegenheit. __________Der Vorst and. Aeilage zu Ar. 35 des Kießener Anzeigers Berlin k. S. 105 und j druck kriegerischer Besorgnisse hinterlassen, oder doch mindestens nichts dazu beigetragen, derartige Besorg-- i es 9 9 5 9 5% National 55% 5O/o Metall. Obi. — M. steuerf. 51% Katholische Hemeinde. Kopulirte „ doppelte Holl. fl. 10 St. Ducaten . . 20 Frankenst. Dresden, 17. März. Das „Dresdener Journ." niffe zu entfernen. Eine solche Aeußerung ist (meint die „D. Allg. Ztg.") allerdings überraschend und wenig geeignet, die Friedenshoffnungen, in welche sich bereits unsere politische und Geschäftswelt einzuwiegen schien, sonderlich zu ermuntern. erwähnt einer Aeußerung des sächsischen KriegSmiin-» st-rs in der gestrigen Sitzung der zweite» Kammer,' der rückhaltlos und anscheinend sogar mit absichtlicher ' Betonung die Befürchtung nahe bevorstehender „ernster Verwicklungen" aussprach. Eine solche von solcher Stelle aus öffentlich und ofsiciell gethane Aeußerung, die ein verdoppeltes Gewicht dadurch erhält, daß sie unmittelbar nach dem Besuche des Prinzen Napoleon in Dresden erfolgt, es also den Anschein gewinnt, als habe dieser Besuch und die Haltung des französischen Prinzen dabei vorwiegend den Ein- Frischbücker zu ^ießeit Den 22. März. Christian Jughardt in der Wallthorstraße. Louis Kämmerer auf dem Seltersweg. Heinrich Plank in der Neustadt. setzungen dieser Verpflichtung soll die Kooperation mit den französischen Truppen bezeichnet und würde damit das Verbleiben dieser Truppen im Kirchenstaat in bestimmte Aussicht genommen sein. Eine scheinbare Sensationsnachricht, die Nachricht von einem Schutz, und Trutzbiindniß zwischen Ru- mänien, Serbien und Griechenland, soll guten Grund haben, obschon man ganz Zuverlässiges noch nicht weiß. Die Bedeutung eines solchen Bündnisses, wenn seine Existenz sich bestätigen würde, liegt auf der Hand, denn cs könnte nicht zweifelhaft sein, gegen wen es zu „schützen", und wem zu „trutzen" es berechnet wäre. Münster, 13. März. Der „W. M." schreibt: „Die Unterhaltungskosten für 45 päpstliche Zuaven ä 500 Francs per Jahr sind in diesen Tagen an den päpstlichen Kriegsminister übeesandt worden. Diese Unterhaltungskosten sind zum größten Theil von Mitgliedern des westphälischen Adels, der Rest von Mitgliedern des rheinischen Adels, von einigen Herren aus Westphalen und aus dem Königreich Sachsen aufgebracht worden. Auch für bas Jahr 1869 ist der Unterhalt derselben Anzahl Zua- ven von denselben Herren sichergestellt." Den Io. März. Der hiesige Bü und Maurer, Johann Wagner; und M Orth, geborne Schwan, ein Wittwe. Getauft. Gunsten Preußens gemacht: er habe eine Einladung des Herzogs von Augustenburg zu einer Bbendgesell- schäft nicht angenommen, „wegen Ermüdung von der Reise." Berlin, 16. März. Der heutige „StaatSan- zeigcr" publicirt folgende Gesetze: 1) wegen der Schließung der Spielbanken; 2) wegen der Erhe- bung der Aversionalbeiträge in den vom Zollverein ausgeschlossenen GebietStheilen; 3) wegen der Verwendung der Jagdscheingebühren und der Gültigkeit der Jagdscheine im ganzen Staatsgebiete. Berlin, 18. März. Die „Provinzial-Correspon- denz" sagt: Der Reichstag wird in zwei Perioden zerfallen, deren eine vor und die andere nach Ostern fällt. Dazwischen finden die Zollparlamentssitzungen statt. Hoffentlich — meint das halbamtliche Organ — werde die einigende Kraft der Reichstagssession auf die süddeutschen ZollparlamentSabgeordneten eine wohl- thuenve Wirkung äußern. Wiesbaden, 15. März. Das schöne Wetter führte den herzogl. Gewächshäusern zu Biebrich heute eine Menge Besucher zu. Mindestens 1000 Menschen haben die Blumenausstellung, die in ihrem vollen Glanze dasteht, besucht. Frankfurt. Wie man der „Krh. Ztg." aus Wien schreibt, ist dort die Existenz eines Ueberein- kommenS — eines nicht blos mit Zustimmung Frankreichs zu Stande gebrachten, sondern von ihm »ermittelten Uebereinkommens — stgnalisirt, durch welches Spanien dem Papst für gewisse, und zwar nicht lokale, sondern europäische Eventualitäten ein Corps von 20,000 Mann zuzuführen und zur Verfügung zu stellen sich verpflichten soll. Als eine der Voraus- eheliche Tochter, alt 9 M. 3 T-, gestorben den 12. März. Denselben. Ein unehelicher Sohn, Georg, von hier, alt 8 I., gestorben den 13. März- Den 15. März. Wilhelm August Karl Ludwig Martin Jakobi, Bürger, Schreinermeister und Wirth, alt 51 I. 1 M- 24 T., gestorben den 14. März. Den 16. März. Christian Weidenbrü- cher aus Hahn bei Eckenhagen, alt 42 I., gestorben den 13. März. Denselben. Marie Karoline Theodore Hast, des verstorbenen Bürgers und Kaufmanns dahier, Johann Ludwig Hast, eheliche Tochter, alt 63 I. 9 M- 1 T., gestorben den 14. März. Den 17. März. Johannes Borgener aus Huckclsheim, alt 53 Jl, gestorben den 16. März. D enselb en. Ein unehelicher Sohn, Philipp, von auswärts, alt 23 T-, gestorben oen 14. März. Den 18. März- Eberhard Lotz, Ortsbürger in Wieseck und Kutscher bei Gebr. Windecker dahier, alt 37 I. 2 M. 2 T-, gestorben den 16. März- Denselben. Karl Ernst August Christian Orbig, des hiesigen Bürgers und Schneidermeisters, Emil Orbig, ehelicher Sohn, alt 6 M- 9 T-, gestorben den 17. März. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer I)r- Seel- Wien, 18. März. Die „N. fr. Pr." meldet: Es verlautet, der Reichskriegsminister habe sich mit dem ungarischen Minister der Lanvesvertheidigung über die Auslegung de« Artikels 12 ve« Heeres- gcfetzes geeinigt. Hiernach würden alle in den Ländern der ungarischen Krone rckrutirten Truppen successive nach Ungarn verlegt. All« in Ungarn stationirten Truppen würden dem ungarischen Gene- ralcommando zu Ofen unterstehen. Befehle zu größeren Truppenconcentrirungen gehen vom Könige aus. Avancement und Rang verbleiben gemeinsam. Die künftige Landwehr Ungarn's wird „Honved" benannt. Wie«. Der Gesandtee der Vereinigten Staaten in Wien hat mit der letzt n Post aus Washington Weisungen erhalten, die ez als kaum zweifelhaft erscheinen lassen sollen, daß der Präsident Johnson entschlossen wäre, einer seine Amtsenthebungen au«- sprechenden Entscheidung, nicht den Platz zu räumen. Wien. Einem offenen Briefe Kossuth'« gegen Klapka, worin Letzterem vorgeworfen wird, sich Männern angeschloffen zu haben, welche der Ausrottungspolitik dienten, und die 20 Jahre gegen Ungarn mit Schaffst und Strick offen und geheim gewüthet hätten, antwortet Klapka mit Namensunterschrift Folgendes : „Niemand kann der ungarischen Regierung dies vorwerfen, Niemand wird den Muth haben, bei unfern Ministern eine solche Feigheit voraulzu- setzen, daß dieselben sich nunmehr zu Werkzeugen der unerbittlichsten Baterlandrfeinde hergeben würden. Er, Klapka, habe niemals bezweifelt, daß e« für die Ungarn keine andere Wahl gebe, al« den Anschluß an eine zu bildende Donaustaaten-Consöderation oder die Versöhnung mit Oesterreich auf Grundlage der 1848er Gesetze. Einen dritten Ausgang erblicke er nicht. Mit erfolgter Königskrönung erblickt er den Beginn einer besseren Aera. Auf der gewonnenen BasiS müffe der Bau ehrlich und offen wcitrrgeführt werden, ohne Hintergedanken in Wien oder Pesth." Den 25. Februar. Dem Bürger vVv<..«.,vi .-.v.,.., uu« »uiuvuiiu u» Cöln und Güterexpedienten bei der Cö verstorbenen Burgers und Nagelschmieds, Gießener Eisenbahn dahier, Bernhard R Friedrich Ignaz Weiß zu Mainz, eheliche ninger, ein Sohn, Alexander Ludwig, Tochter. baren den 3. Februar. Den 19. März. Dem Bürger und Drechsler dahier, Heinrich Balthaser Burger, einehTochter, Marie Babette Katharine Johanne Dorothea Luise, geboren den 11. Februar. Beerdigte Den 14. März. Anna Julie Friederike Katharine Wilhelmine Petri, des Bürgers nnd Weißbindermeisters, Ludwig Petri II., Engi. Souver. 11 Russ. Imper. 9 Doll, in Gold 2 Den 15. März. Dem Bürger ____ Bäcker, Daniel Rühl, eine Tochter, Helene Karoline, geboren den 19. Januar. Denselben. Dem Bürger und Kaufmann, Christian Julius Nattmann, eine Tochter, Wilhelmine Karoline Auguste Elisabeth Christine, geboren den Ist. Februar. Den 4 8. März- Dem Ortsbürger in Staufenberg und Bahnarüeiter dahier, Lorenz Reh, ein Sohn, Philipp, geboren den 6. März. 8 Gießen, 19. März. Prinz Napoleon kam gestern Abend mit dem 8 Uhr-Zuge hier an und nahm sein Absteigequartier im Gasthofe „zum Rap- pem." Derselbe setzte seine Reise heute Morgen weiter fort. Gießen (Handelsverein, Generalversammlung 16. März.) Nachdem von Seiten des Präsidiums über die seitherige Thätigkeil des Vorstandes, sowie von Seiten des Vereinsrechners über die Zahl der Vereinsmitglieder, die jetzt 73 beträgt, Bericht erstattet, die eingegangenen Correspondcnzen zur Kennt- niß der Versammlung gebracht waren und in Betreff der auf der Tagesordnung stehenden Frage „Bahnhof-Anlage" die Versammlung sich dahin ausgesprochen hatte, daß man diese Frage vorerst durch die Presse bearbeiten und darauf hinzuwirken suchen solle, daß sich auch das größere Publikum für diese, für die Stadt so wichtige Angelegenheit intercssiren möge, schreitet man zur Berathung des Hauptgegenstandes für diesen Abend, nämlich zu der dem Vereine vom Kreisamt vorgelegten Frage: „ob es wünschenswerth und zweckmäßig erscheine, daß in Gießen eine Handelskammer errichtet werde." — Die Discussivn hier- über ist eine sehr erschöpfende und ausgedehnte und l^fert das Resultat, daß sich der Verein einstimmig für Bejahung obiger Frage aussprach und hierdurch den vom Vorstand vorgclegien Entwurf der beßfall- sigen Antwort an das Krcisamt ebenfalls mit Stimmeneinheit annahm. Darmstadt, 17. März. Die Kammer der Abgeordneten lehnte in heutiger Sitzung den Antrag der Finanzcommission auf Zuziehung der Actienge- sellscbaften zur Einkommensteuer ab. Darmstadt, 20. März. In der gestrigen Sitzung der 2. Kammer wurde nach dreitägiger Berathung das von der Regierung vorgelegte Einkommensteuergesetz mit mehreren Modificationen — nach welchen u. A. das Gesetz mit dem 1. Jan. 1869 erlischt, da von da ab ein noch zu vereinbarendes auch die Einkommen unter 800 fl. besteuerndes Gesetz wirksam sein solle — angenommen. Berlin. Die Maß. und Gewicht-Ordnung, die dem norddeutschen Reichstage vorzulegen ist, hat die Berathungen des preußischen Staatsmi- nistcrium« bereits passirt, so daß dieselbe sofort bei Eröffnung des Reichstages wird zur Vorlage gelangen können. Berlin. Nach der „Allg. Ztg." macht sich in hiesigen politischen Kreisen die Ansicht geltend, daß das Tuilleriencabinet nur darum für den Augenblick friedliche Saiten aufziehen, weil die Bedingungen für den günstigen Ausgang einer großen Action fehlen, und weil die vorsichtige Haltung Preußens ihm das Tragen jener friedlichen Maske erleichtere. Als eine Bürgschaft für die friedlichen Gesinnungen Frankreichs betrachte man daselbst die Rundreise des Prinzen Napoleons nicht entfernt. In Gotha habe Prinz Napoleon indeß eine ganz kleine Demonstration zu Kirchliche Anzeigen. -Svangeüsche Gemeinde zu Hießen. Gottesdienst. Am 22. März. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Pfarrer Landmann. Getaufte. Den 23. Februar. Der Bürger zu Gaulsheim im Kreise Bingen und Wirth dahier, Franz Beith, des Bürgers und Ackermannes, Franz Beith zu Gaulsheim, ehelicher Sohn; und Ettsabetha Weiß, des Prioritäten. I Wechsel. 5% östr. F. St. E. B. 262 lAmsterd. k. S. 100% Ludwigsh.-Bexbach 156% lAugsb. k. S. 99% Maxbahn 107 Berlin k. S. 105 Amer. 6% 1882r Bds. 75% „ 6% 1885r 74% Actlen. Frankf. Bank 125% Oester. Bank 729 „ Creditact. 195 Darmst. Bankact. 229% Bayer. Ostbahn 120% Hess. Ludwigsbahn 132% 3% östr. Stsb.-Prior. 52% 3% östr. s. Lombard. 42% 3% Livorneser 28 Toscaner 41 % Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse — 5% Elisabeth-Prior. 72% do. II. Emiss. 71% Anlehensloose. Kurh. 10 Thlr. Loose 54% Nassau fl. 25 b. Roth. 34% Gr. Hess. fl. 50 b. R. 144% Gr. Hess. fl. 25 b. R. 39 4% bayr. Präm. Anl. 98% 4% badische Loose 98% Badische fl. 35 Loose 51 1858r Prioritätsloose 136 1860r Loose 72% 1864r„ 86% Bremen k. S. 98 Cöln k. 8. 105 Hamburg k. 8. 88% Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 119% Lyon k. 8. — Paris k. 8. 95% Wien k. 8. 102% Diseonto 3% G. Geldsorten. Pr. Cass. Sch. 1 44%-45 Div. Cass.-A. — Pr. Friedrdor. 9 57%-58% Pistolen . . 9 49-51 50-52 54-56 37-39 30-31 54-58 50-52 | 27%-28 % I Börseiinachrichten. 19. März 1868. Preuss. 4%o/q Obi. 95% Frankf. 3%% Obi. 81% Nass. 4%<% Obi. 94% Kurh. 4% Obi. 88% Hess. 40/0 Obi. b. Roths. 89% » 3 %% do. do. — Bayer. 5% Obi. 101% » 4%% 1jährige 93% » 4%% %iährige 93% Würtemb. 4%% Öbl. 93% Baden 4%% Obi. c. E.L. 93% Oestr. 5% b. R. 64% Nachrichten r das correspondirende rc. Publikum bei Versendungen innerhalb des Norddeutschen Postbezirks. (Schluß.) Gewöhnliche Packete und Seil düngen mit declarirtem Werthe. Der Begleitbrief zu Packeten darf nicht über 1 Loth schwer sein und nn entweder aus einem förmlich verschlossenen Briefe, der weder mit Geld, noch it sonstigen Gegenständen von angegebenem Werthe beschwert sein darf, oder rs einer bloßen Adresse bestehen, welche jedoch mindestens aus einem Viertel- -gen Papier gefertigt sein muß. Der Begleitbrief oder die Begleit-Adresse muß mit einem Abdrucke desselben etschafts versehen sein, welches zur Versiegelung des Packeis benutzt ist. Auf dem Begleitbriefe muß die äußere Beschaffenheit der dazu gehörigen Sendung (z. B. ob es eine Kiste bloß, eine Kiste in Leinen, ein Packet in Papier, ein Faß, ein Kober re. ist), ferner die Signatur und wenn der Werth der Sendung declarirt wird, auch der Betrag der Werthsdeclaration genau bezeichnet sein. Zu einem Begleitbriefe können mehrere Packete, nicht aber zugleich Packete ail und Packete ohne Werthsdeclaration gehören. Signatur. Die Signatur muß entweder aus der vollständigen Adresse, der aus mehreren großen, lesbaren Buchstaben oder Zeichen, darf aber niemals ms Nummern allein bestehen und muß den Bestimmungsort übereinstimmend mit >em Begleitbriefe enthalten. Die Signatur ist bei Wild, bei Geflügel in Netzen, bei Fleischwaaren, oelche leicht Fett absetzen, und bei Bärme- oder Hefe-Sendungen in Beuteln ms einem hinlänglich großen und gut befestigten Stücke Holz oder Leber anzu- >ringcn. Die Signatur von Packeten mit Geld oder anderen Gegenständen, ,eren Werth declarirt wird, muß auch den Betrag der Werths-Declaration enthalten. Ein Aufkleben der Signatur mittelst eines Stückes Papier u. f. w. auf Sendungen mit declarirtem Werthe ist unzulässig. Falls bei Senvungen ohne declarirten Werth die Signatur nicht auf die Sendung selbst, sondern auf ein Stück Papier geschrieben wird, darf letzteres der Sendung nicht aufgesiegelt, sondern muß mit Klebcstoff der ganzen Fläche nach aufgeklebt werden. Wenn von der Declaration des Werths Gebrauch gemacht wird, so darf der declarirte Betrag den gemeinen Werth der Sendung nicht übersteigen. Bei der Versendung von courshabenden Papieren und Docummten ist der Courswerth, bei der Versendung von hypothekarischen Papieren, Wechseln re. der zur Erlangung einer rechtsgültigen neuen Ausfertigung des Documents rc. erforver- liche Betrag anzugeben. Verpackung. Verschluß. Bei Gegenständen von geringerem Werthe, welche nicht unter Druck leiden und nicht Feth oder Feuchtigkeit absetzen, ferner "bei Acten- und Schriften-Senvungen genügt im Allgemeinen bei einem Gewichte biz zu ungefähr sechs Pfund und bei kurzer Transportstrecke eine Emballage von starkem Packpapier mit Verschnürung. Schwerere, oder auf größere Entfernungen zu versendende Gegenstände müssen mindestens in mehrfachen Umschlägen von starkem Packpapier verpackt sein. Senvungen von bedeutenderem Werthe, insbesondere solche, welche durch Nässe, Reibung oder Druck leicht Schaden leiden, müssen in Wachsleinwand, Pappe, (Pappdeckel) oder in Kisten u. s. w., welche : nach Umständen zu emballiren sind, verpackt sein. Mit Flüssigkeiten angefüllte kleinere Gefäße (Flaschen re.) sind noch besonders in starken Kisten, Kübeln, Körben zu verwahren. Fässer mit Flüssigkeiten müssen stark bereift und die Reifen gehörig befestigt sein. Packete, die nicht vernäht sind, Schachteln ' und Kober müssen stets verschnürt fein. Bei vernähten Packeten und bei vernagelten Kisten ist eine Verschnürung auch dann anzuwenden, wenn sie zur Verstärkung der Haltbarkeit ober zur leichteren Handhabung der Sendung nöthig erscheint. Der Verschluß einer jeden Post-Sendung muß darauf berechnet fein, daß ohne Beschädigung oder Eröffnung derselben Cem Inhalte nicht beizukommen ist. . Der Verschluß eines jeden Packeis muß in Befestigung der Schluffe durch Siegellack mit Abdruck eine« ordentlichen Petschafts bestehen. Wird eine Verschnürung angebracht, so muß dieselbe so beschaffen und festgestegelt sein, daß sie ohne Verletzung des Siegelverschlusses nicht abgestreift oder geöffnet werden kann. Briefe mit declarirtem Werthe (Geld, Silber, Papiergeld, Werih- papicren rc. müssen mit einem haltbaren Kreuz - Couvert versehen und mit sun gleichen Siegeln gut verschlossen sein. Geldstücke, welche in Briefen versandt werben, müssen in Papier ober vergleichen eingeschlagen und innerhalb des Briefes so befestigt sein, daß eine Veränderung ihrer Lage während de« Transports nicht stattsinden kann. Schwerere Geldsendungen sind in Packete, Beutel, Kisten oder Fässer fest zu verpacken. Sendungen bis zum Gewichte von 3 Pfund, sofern der Werth bei Papiergeld nicht 3000 Thlr. oder 5000 Fl. und bei baarem Gelee nicht 300 Thlr. oder 500 Fl. übersteigt, dürfen in Packeten von starkem, mehrfach umgeschlägenen und gut verschnürten Papier eingeliefert werden. Bei r: ' schwerem Gewichte und bei größeren Summen muß die äußere Verpackung in haltbarem Leinen, in Wachsleinwand oder Leder bestehen, gut umschnürt und vernäht, so wie die Naht hinlänglich oft versiegelt sein. Geldbeutel und Säcke, welche nicht in Fässern u. s. w. versandt werden, können in Cent Falle aus einfacher starker Leinwand bestehen, wenn das Geld darin gehörig eingerollt, oder zu Päckchen vereinigt enthalten ist. Andernfalls müssen die Beutel aus wenigstens doppelter Leinwand hergestellt fein. Die Naht darf nicht auswendig und der Kropf, nicht zu kurz sein. Da, wo ver Knoten geschnürt ist, und außer- dem über beiden Schnur-Enden muß das Siegel deutlich aufgedrückt fein. Die Schnur, welche den Kropf umgiebt, muß durch den Kropf selbst hindurch gezogen werben. Dergleichen Sendungen sollen nicht über 50 Pfund schwer sein. Geld- fässer müssen gut gereift, die Schlußreifen angenagelt und an beiden Böden dergestalt verschnürt und versiegelt fein, daß ein Oeffnen des Fasses ohne Ver- letzung der Umschnürung oder des Siegels nicht möglich ist. Bei Packeten mit baarem Gelbe in größeren Beträgen muß der Inhalt gerollt sein. Gelber in Fässern oder Kisten müssen in Beuteln oder Packeten verpackt sein. Zur Versenbung mit der Post dürfen nicht aufgegeben werden: Gegenstände, deren Beförderung mit Gefahr verbunden ist, namentlich alle durch Reibung, Luftzudrang oder Druck und sonst leicht entzündliche Sachen, sowie ätzende Flüssigkeiten. Dahin gehören z. B. Schießpulver, Feuer- werks-Gegenstände, Reib- oder Streichzünder, Schießbaumwolle, Phosphor, Knall- tlber, Pyropapier, Sprengöl oder Nitroglycerin, Aether oder Naphtha, Photogen, Petroleum, Mineralsäuren u. s. w. Eben so bleiben gefettete Wolle, Kienruß- chwärze u. s. w- von der Versendung mit der Post ausgeschlossen. Packet-Porto. Das Packet-Porto wird nach der Entfernung und nach dem Gewichte der Sendung erhoben. Das Gewichtsporto beträgt pr. Zollpfund: bis 5 Meilen 2 Pf-, über 5 bis 10 „ 4 „ u 10 u 15 „ 6 „ u 15 11 20 „ 8 „ if 20 » 25 „ 10 „ 25 11 30 „ 1 Gr., n 30 „ 40 „ ,1 „ 2 „ u 40 „ 50 „ 1 11 4 „ u 50 „ 60 „ 1 ti 6 „ u 60 „ 70 „ 1 „ 8 „ fl 70 n so „ 1 „ 10 „ 80 11 90 „ 2 „ 90 „ 100 „ 2 „ 2 „ ff 100 „ 120 „ 2 „ 4 „ ff 120 ,, 140 „ 2 „ 6 „ u 140 „ 160 „ 2 „ 8 „ 160 2 „ 10 „ Ueberschießende Gewichttheile unter einem Pfunde werden für ein volles Pfund gerechnet. Als Minimalsätze für ein Packet werden bis 5 Meilen 2 Gr., über 5 bis 15 „ 3 „ „ 15 „ 25 „ 4 „ „ 25 „ 50 „ 5 ,, und über 50 Meilen auf alle Entfernungen 6 Gr. erhoben. Wenn mehrere Packete zu derselben Begleit-Adresse gehören, wird für jedes einzelne Packet die Taxe selbstständig berechnet. Porto und Assecuranz-Gebühr für Sendungen mit d eela- rirtem Werthe. Für Sendungen mit declarirtem Werthe wird erhoben: a) Porto, und zwar: 1) für Briefe ohne Unterschied der Schwere derselben: bis 5 Meilen 11/2 Gr., über 5 bis 15 „ 2 „ „ 15 „ 25 „ 3 „ „ 25 „ 50 „ 4 „ „ 50 „ 5 „ 2) für Packete und die dazu gehörige Begleit-Adresse: der sich ergebende Betrag a« Gewichtporto; und b) Assecuranz-Gebühr. Dieselbe beträgt: über 50 bis bei größeren Summen bis 50 Thlr. 100 Thlr. pr. 100 Thlr. bis 15 Meilen 1/2 Gr. 1 Gr. 1 Gr. über 15 bis 50 „ 1 „ 2 „ 2 „ „ 50 „ 2 „ 3 „ 3 „ Uebersteigt die declarirte Summe den Betrag von 1000 Thlr., so wird für den Mehrbetrag die Hälfte der obigen Assecuranz-Gebührsätze erhoben. Wenn mehrere Packete mit declarirtem Werthe zu einer Begleit-Adressegge, hören, wird für jedes Packet die Assecuranz-Gebühr selbstständig berechnet. In den Gebieten mit anderer als derjenigen Währung, welche den vorstehenden Tarifsätzen zum Grunde liegt, sind die aus obigem Tarif sich ergebenden Porto-Beträge in die landesübliche Münzwährung möglichst genau einzurechnen. Stellen sich hierbei Bruchtheile heraus, so erfolgt die Erhebung mit dem nächst höheren darstellbaren Betrage. Durch Expressen zu bestellende Sendungen müssen einen Vermerk tragen, welcher unzweideutig das Verlangen Cer Expreßbestellung aus- drückt, z. B.: „durch Expressen zu bestellen", „pr. express“, „pr. express jube. stellen", „pr. express zu befördern", „durch besondernBoten zu bestellen", „sofort zu bestellen". Recommandirte derartige Sendungen werden dem Expreß - Boten stet« mit- gegeben, dagegen Packete ohne declarirten Werth nur bi« 5 Pfd., Sendungen mit declarirtem. Werthe und Geldbeträge zu Expreß-Post-Anweisungen nach Orten im Ortsbestell-Bezirke bis 50 Thlr. (87y2 Fl.), im Landbestell-Bezirke bis 5 Thlr. (83/4 Fl.) Die Expreß-Bestellgebühr beträgt: für jeden gewöhnlichen oder recommänderten Brief 2*/2 Gr. (9 Kr.) ; nach Orten im Land-Bestellbezirke pr. Meile 6 Gr. (21 Kr.), für jede halbe Meile 3 Gr. (11 Kr.), für jede Viertel - Meile iy2 Gr. (6 Kr.), im Ganzen jedoch nicht unter 3 Gr. (11 Kr.); für jeden Bries mit declarirtem Werth, für jede« Packet, wenn diese Sendungen selbst pr. Expressen bestellt werden, ferner für jede Post-Anweisung, mit welcher der Bote das Geld zugleich überbringt, da« Doppelte der obigen Sätze. Anmerkung. Die Entfernungen find nach geographischen (Deutschen) Meilen, zu 15 auf einen Aequator-Grad, bestimmt. Das Postgebiet ist in quadratische Tar-Felder von 2 Meilen Seitenlange eingetheilt. Der directe Abstand des Diagonal-Kreuzpunkts des einen Quadrats von dem des andern Quadrats bildet die EntfernungSstnfe, welche für die Taxirung der Sendungen von den Post-Anstalten des einen nach denen des andern Quadrats maaßgebend ist. Die vorstehenden Bestimmungen und Taxen finden auch Anwendung auf die Briese und sonstigen Postsendungen nach und aus Baden, Baiern, LuxeNN bürg, Oesterreich, Württemberg mit folgenden Ausnahmen: 1) Portopflichtige (unfranfirte) Dienstbriefe unterliegen der Taxe für gewöhnliche unfranfirte Briefe. 2) Die Staatsposten in Luxemburg unterhalten keinen Austausch von Päckereien und von declarirten Werthbriesen ; auch werden Postvorschuß-Sendungen durch die Luxemburgischen Staatsposten nicht vermittelt. 3) Post-Anweisungen und Postvorschüffe sind nach Oesterreich einstweilen nicht zulässig. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.