Preis vierteljährlich 36 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 51 fr. Gießener Anzeiger Erscheint wöchentlich Lre>- mal. Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Ervedition: Cauzlkibcrg Lit. B. Nr. 1. 1808, *ilngn>: R-chmsch-Mt-ri«!- her für 1SS8. G r o ß h e r)o g l i ch e Kreigamt Gießen Auflage ca. 3 4 Million WM Versteigerungen ■ L o ch m a n n. S. Flörsh'eim. 8528) Während der ganzen Saison beständig größte in fertigen Damen- und Kinderhüten zu billigen Preisen. in allen Größen empfiehlt (8534) _____ Wir fordern Sie auf, die von zusenden. ________ Aufforderung. 8556) Da Musketier Johann Franz Weil aus Lang-Göns, Kreis Gießen, ohne Entschuldigung bei der diesjährigen Hcrbst- Z'UrebeV Th. Lotz Wittwc. 8 Amerikanische Nähmaschinen, Grove- & Baker, Singet, sowie Wheeler L Wilson, smd stet» »orräthig and werden unter erleichterten Zahlungsbedingungen, Yetern Unterricht und Garantie abgegeben. Auch werden Arbeiten auf Nähmaschinen von nm übernommen und prompt und billig ausgesührt. E. Erchenberg. Oefcn und Herde zn Steinkohlen- nnd Holzbrand, ,, Rcucrmrgs- und Küchengcrathschasten, Stein- und Braunkohlen, in ganzen und getheilten Waggon-Ladungen und im Einzelnen (ö55ö) empfiehlt I- G. D. Bapst. 18509) Donnerstag den 19- November, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Eberhard Noll in der Sandgasse die dem minorennen Kinde desselben gehörigen Mobilien als: Kleider, Weißzeug, Haus- und Kuchenge- Iräthe, meistbietend versteigert werden. | Gießen, den 13. November 1868. Großherzogliches Ortsgericht Gießen- Ebel- die Großher,-glichen Aürgermeijiereim. den Wieseuvorftäudeu für das Jahr 1868 zu echaneudeu Recheuschastsderichte baldig an uus e,u. Dr. G 0 l d M a n n. I Controlvcrsammlung gefehlt hat, so wird Besondere Beranntmacynngen.i ^b hiermit öffentlich aufgefordert, sich Mokkantlirsio Aufferperlma binnen vier Wochen bei dem Landwehr- zDefskUtilchk LlUsstl.0lll.ilg. hezirks-Feldwebel zu Gießen anzumelden, 8578) Unter den Depositen des unter- andernfalls ihm nachtheilige Folgen nicht zeichneten Gerichts befinden sich abgcwendet werden können. 1) der Betrag von 7 fl. 45 kr. und resp. Gießen, den 10. November 1868. , J nach dem jetzigen Courswerthe 7 fl. Das Großherzogliche tzandwehrbezirks- 35 kr. von dem nicht bekannt, wann Commando Gießen. ses Gericht?solchem mfiÄAufschrift Die Besetzung der Stelle eines „Regierungssporteln von dm Gemein- n ßej i>er Stadt Gießen, den Albach Md Burkhardsfelden über- » bie bci ber Stadt Gießen deruna betr- der Friedr. Adler unterm nisse belzubrmgen haben. -7. D--,mb-i 1S27 -»C--II-» «-«-»> «ggjtyS, »SS«* Vogt. der Kosten hinterlegt hat. Eine längere Aufbewahrung beider Depositen ist nicht geboten; Friedr. Adler oder! Erben desselben, wie überhaupt Berechtigte ----.u- zu beiden Depositen sind nicht zu ermitteln dem unterzeichneten Post-Amte und werden darum alle DielMigen, welche 8594) Ber demunter^chnewn^o gÄSriiiSps k-m Großherzoglichen Fiscus überwiesen d. M^h'erher emzureichem Anzahl __■ ------------ der Submission zu tragen hat. 8561) Nachdmi gegen den hiesigen Wirth Gießen, den 17. November 1868. H einrich Rech das vorbereitende Gant-s Post-Amt- verfahren eröffnet und Max Pilger von,__ hier zum provisorischen Massecurator bestellt Freitag den 20. November, worden ist, können Ausstande des Ersteren ) Nachmittags 1 Uhr, nur an den Letzteren gültig bezahlt werden- b{(, am Montag begonnene Versteige- Gießen, dm 7. November 1868.P' nuc dahiesigem Rathaus fortgesetzt, Großherzogliches Stadtgericht Gießen.) lb0roerbTen Sonnenschirme, Stöcke, Par- Mu hl, ~j e det, fümericen, 1 Glasschrank, 1 Sopha, 1 Dreh- Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. 1 Mhrnaschine - 1 Ladeneinrichtung ----- ~ «r. und sonstige Hausgeräthschaftm ausgeboten. Dfffentlld)C Auffvioeiung. Gießen, den 18. November 1868. 8562) Dem Carl Lindenstruth von Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Gießen, seit längeren Jahren unbekannt __________________Ebel.---------------- wo ? abwesend, wird hiermit eröffnet, daß Dienstag den 22. December, seine Mutter am 1. August l- J. bnö et Nachmittags 2 Uhr, mit Hinterlassung eines gerichtlichen^esta. dahiesigem Rathhause die Hofrasthe ments, in welchem sie ihnnnt semenzwelN°u a ' » Brüdern Wilhelm und Louis Linden- °e-> mhujh vt>, struth zu gleichen Theilen als Erben em- Flur 9tr. ^Hofrasthe in der Wallthor- Testaments und die Ausschlagung der Erb- ---------L u ._—------------ schäft angenommen werde. 1----- ~ 40 ’*'■>'• ^Gießen, den 11. November 1868. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Oppermann, Stadtrichter. Stadtger- - Assessor. 8554) Beim Beginne des Winters bringen wir unsere Cokes als billiges und reinliches Heizmaterial in empfehlende Erinnerung- Gießener Gaswerk- 8558) Ein Haufen Dünger ist zu verkaufen- Bei wem? sagt die Exped- d. Bl- 8588) „ Der Kerlender des fahret Hinkenden Boten für 1868 ist erschienen und bei allen Buchhändlern und Buchbindern zu haben. Haupt - J^-t11tbcl.n(l!3C[ zx Schimpfs, in Friedberg- Zu haben in Gießen bei Wilhelm Klee. 8592) Meinen im Riegclpfad gelegenen Garten beabsichtige ich zu verkaufen oder zu verpachten. L- C. Burckhardt- Feilgsbotsrres. Theerscife, * wirksamstes Mittel gegen alle Hautunrer- nigkeiten, empfiehlt's Stück-18-ckr- (8577) 'Julius Wallach. Jeder Zahnschmerz, ohne Unterschied, wird durch mein in allen deutschen Staaten rühmlichst bekanntes Zahn-Mundwasser binnen einer Minute scher und schmerzlos vertrieben, was unzählige Danksagungen der höchsten Personen bekunden. E. Hückstädt m Berlin, Oranienstraße 57, am Marktplatz. »u haben in Flaschen a 18 und 36 kr. bei (8576) Carl Frech in Gießen. 85721 ’lm Gossi'schen Hause auf der Schoor ist ein Logis, bestehend m 6 Zimmern Küche, Keller, Holzstall re-, sowohl im ffinnien als auch getrennt, durch den unterzeichneten Generalbevollmächtigten des kterrn W- Gosst zu vcrnnethen und sofort zu buchen. Nähere Auskunft ertheilt Herr b.» Hofgerichtsadvokat. 8565) Ein Familienlogis, sowie ein mö- blirtcs Zimmer mit Cabinct auf dem Kreuz, ist vom 1- Januar an zu vermicthen- Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. V e r m i et h u n g e u. 8591) Ein Zimmer ist zu vermiethen bci Carl Retter, kleine Löwengafse. ~ 8579) In Lit- C- Nr. 35, neue Anlage, ist der 4. Stock, bestehend aus 4 heizbaren Zimmern, mehreren Cabinets, verschließbarem Corridor, Küche, Keller, Trockenboden u. s. w-, zu vermiethen nnd alsbald zu beziehen.___________________________ 8573) Ein kleines Familienlogis ist zu vermicthen. Näheres bei der Exped. d- Bi- im. rungen, wie in Das 10 11 Das Reisedauer 20 November nach New-Fork. von December 1 Wegen Auskünften und Passagen beliebe man sich an Obigen zu wenden- 8569) Donnerstag den 19. November: 1864r *" Frucht und in per Malter: Waizen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund. 9 9 5 9 50-52 54-56 37-39 28-29 54-58 50-52 27-28 wie tini mit New-Orleans- Baltimore. r Bremen Liverpool Hanse Hamburg Hamburg Bremen Gc ihr Sc ver ihr der An in’i In Be Sßi wei des sich wel sie Gii 9 571,2-581/- 9 49-51 he sic er eh dv eil ih ge vo 3- sie -hi ge m< jetz gn lei ni< sei Ri toi for die um red Ta noi sich Telegraphischer Schiffs b ericht, mitgetheilt von Chr. Wallenfels, jun. Div. Cass.-A. Pr. Friedrdor. Pistolen . , „ doppelte Holl. fl. 10 St. Ducaten . . 20 Frankenst. 8a86) Nach den Analysen des berühmten Chemikers W. 'Kayen zählt die Cacao- Pflanze zu den nahrhaftesten Producten der Erde. Dieser Gelehrte sagt, daß eine gute Tasse Bouillon von Rindfleisch 28 Gramm Nährstoff enthalte, während sich in einer Tasse mit Milch zubcreiteter reiner Chocoladc 188 Gramm nährende Bestandtheile vorfändeu- Nach einem englischen Blatte hätte eine ärztliche Untersuchung der Chocoladen 70 verschiedener Fabriken von London und Paris eine Verfälschung der Waare in 39 derselben erwiesen, ein gewiß trauriges Resultat! Da auch in Deutschland eine unver- faschte Chocolade zur Seltenheit geworden ist, so verdient besonders hervorgehoben zu werden, daß sämmtliche Cacao- Präparate des Hauses Franz Stolltoerck in Köln als durchaus frei von jeder Beimischung garantirt sind und wegen dieser Eigenschaft von den Aerzten vielseitig empfohlen werden. In den hauptsächlichsten Geschäften Deutschlands sind diese Chocoladen vorräthig. 8514) Ein Küferbursche wird gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. Anleheiisloose. Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau fl. 25 b. Roth. 38 Gr. Hess. fl. 50 b. R. 163i/2 Gr. Hess. fl. 25 b. R. 423/4 4% bayr. Präm. Anl. 102 */2 4% badische Loose 100 Badische fl. 35 Loose 54 1858r Prioritätsloose 143V» 1860r Loose 77 kein rüd feit Do des so das Ju> geir Vai mer eine tooi »alt MUI unv alle Da lieb Ver Ga Kla erst! Bli zu lieb Ersi kein Her weg Reit mer wie dien zens zeig die 8582) Für ein gesittetes, braves Frauenzimmer, welches im K o ch e n und in Hausarbeiten bewandert sein muß, ist in einer Gastmirthschaft eine Stelle offen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1041,2 Tripoli Cella tolsatia eutonia Berlin Haasenstein & Vogler Zeitungs-Annoncen-Expedition in FRANKFURT AM MAIN. Filialgeschäfte: in Basel, Berlin, Hamburg, Leipzig, Wien. Engi. Souver. 11 Russ. Imper. 9 Doll, in Gold 2 Freiwillige städtische Feuerwehr. 8593) Auch bei Herrn C. Gail liegen Bilder offen. Samstag werden die Liften geschloffen. _____________________Der Hauptmann. Geschäfts Empfehlung. 8590) Einem geehrten hiesigen Publikum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich dahier als Schreiner etablirt habe. Mein eifrigstes Bestreben wird stets dahin gerichtet sein, mir durch geschmackvolle und dauerhafte Arbeit das Vertrauen meiner werthen Kunden zu erhalten zu suchen. Philipp Bauer, wohnhaft in der Mühlgasse Nr. 72. Abgehend Dampfer Rhein Prioritäten. 5% östr. F. St. E. B. 288 Ludwigsh.-Bexbaeh 168 Maxbahn 106'/j Bayer. Ostbahn 126% Hess. Ludwigsbahn 138 3% östr. Stsb.-Prior. 535/g 3% östr. s. Lombard. 437/g 3% Livorneser 31 Toseaner 46*/3 Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse 951/4 5% Elisabeth-Prior. 74% do. II. Emiss. 733/g Angekommen in New-Orleans Bremer Postdampfschiff Reto-Uork, Angekommen in Neto-Uorkr Hamburger Postdampfschiff Cimbria, Reisedauer 11 Tage — Stunden, „ „ Westphalia, Bremer „ Weser, GeschDs-Verlegung 8493)_ Von jetzt an wohne ich in dem von mir erkauften, früher Lotse'fchen Häuft am Asterweg, und empfehle ich mein Lager in Landesproducten und Specereiwaaren hiermit bestens, unter Zusicherung prompter und reeller Bedienung. ________________ Gduard Spier. Herr Professor M. Lazarus (Prof, der Aesthetik) in Berlin, beurtheilt den Kalender des Lahrcr Hinkenden Boten in einem Briefe an den Verleger tote folgt r Berlin, 25. September 1868. Geehrter Herr! Ob Ihnen wohl einer meiner Freunde meine langjährige Vorliebe für den Hinkenden verrathen hat? Seit 1860, da ich ihn in der Schweiz zuerst kennen lernte, befinden sich alle Jahrgänge in meiner Bibliothek- Dem Studium der Volksseele vorzugsweise hingegeben, haben die Volksbücher (und die regelmäßig wiederkehrenden insbesondere) für mich zwiefache Bedeutung: einmal sind sie ein leidlich genauer Höhenmesser der vorhandenen Cultur im Bolksgeiste; dann zeigt sich, in welcher Art und in welchem Grade die schöpferischen Geister für die weitere Erhebung der Volksseele thätig sind. In jener Beziehung erfreulich, ist der Hinkende Bote in dieser geradezu muftergiltig. In seinen naturwissenschaftlichen und socialen Belehrungen, wie in seinen Erzählungen, in den ernsten Sprüchen und Regeln, wie in den Späßen und Anekdoten, in allem maltet eine edle, klare und kräftige Gesinnung; die Augeit offen, das Herz wacker, heiter, frank und ungekünstelt, darum herzgewinnend in der Rede, das ist die Art des Hinkenden Boten, das ist die ächte und rechte Art von Seelenkost für dentschen Geist und deutsches Gemüth. Dem Verfasser des Boten einmal zu begegnen und ihm die Hand zu drücken, würde mich herzlich freuen; inzwischen bieten Sie ihm gefälligst meinen Gruß. Ihr mit aller Hochachtung ergebenster (8587) Prof. Dr. ME. Lazarus. Am 21. „ 24. „ 24. „ 25. „ 1. „ 1. 8d60) Das Georg Lanr- pus'sche Haus am Kreuz jammt den seither von den Herren Gebrüder Wenzel und Herrn Schirrnfabrikant Frank inneqehab- ten Läden und dtebengebäu- den ist zu vermiethen, eventuell zu verkaufen. Näheres bei Hofgerickts-Advocat Lauer. 8568) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethcn und kann auf Verlangen auch die Kost dazu abgegeben werden Löwcngassc Nr. 106. Generalagenten - Gesuch. 8568) Ein eoncessionirter Bremer Schiffsexpedient, welcher mit den Dampfschiffen des Norddeutschen Lloyd, sowie mit dreimastigen Packetsegel- schiffen Passagiere nach den verschiedenen Häfen der Vereinigten Staaten Nordamerikas befördert, sucht unter günstigen Bedingungen einen Generalagenten für's Grosiherzogthum Hessen. Offerten unter Beifügung von Referenzen nimmt die Exped. d. Bltts. unter Lit. C. K.. entgegen. 8574) Für ein Auswanderer - Geschäft welches für Bremen, Hamburg, Liverpool und Antwerpen concessionirt ist, wird in Gießen ein thätiger Agent gesucht. Wenn gewünscht, wird die gesetzliche Kaution geliefert. — Offerten unter B. und H. besorgt die Exped. d. Bltts. Lebens - Versicherung. 8570) Eine bereits gut einge- führte Lebens-Versicherungs-Gesellschaft stellt in Gießen einen Haupt- agenten an, und wollen hierauf reflectirende thätige und solide Herren ihre Adresse sub Lit. F. 50 poste restante Cassel senden. 8583) Auf ein Gut in der Nähe von Hombnrg v. b. H. wird eine tüchtige Hausmagd zum alsbaldigen Eintritt, oder auch auf Weihnachten, gesucht- Näheres bei der Exped. d. Bltts- Börseunachrtehteu. 17. November 1868. \ Prenss. 41/20/0 Obi. 953/§ Frankf. 31/3% Obi. 80 Nass. 4i/8o/0 Obi. 945/s Kurh. 4Ö/o' Obi. 871/3 Hess. 40/g Obi. b. Roths. 90% „ 31/2% do. do. 855/s Bayer. 5% Obi. 102*/g » di/gO/o 1jährige 96-?/8 » 4'/2% Vejährige 965/s Würtemb. 41/2% Öbl. 943/g Baden 41/2% Obi. c. E.L. 94 V» Oestr. 50/0 b. R. 60>/s „ 50/o National 53% „ 5% Metall. Obi. — e M. steuerf. 52f/3 Amer. 60/0 1882r Bds. 787/8 . 60/q 1885r 77?/g ' Actien. Frankf. Bank 1241/2 Oester. Bank 844 „ Creditaet. 227 Darmst. Bankact. 260 Wechsel. Aonsterd. k. S. 100t/g Augsb. k. 8. 993/4 Berlin k. 8. 104’/s Bremen k. 8. 97 Cöln k. 8. 104i/g Hamburg k. 8. 88>/9 Leipzig k. 8. 1047/g London k. 8. 1187/s Lyon k. 8. — Paris k. 8. 94*/2 Wien k. 8. 1011/4 Disconto 30/0 G. Cleldgorten. Pr. Cass. Sch. 1 443/4-45 4. Abonnements Concert im Saale des Herrn Ph. Leib, ausgeführt vom ganzen Musikcorps des Großh. Hess. II. Jnf.-Regiments. Die verehrten Abonnenten werden ersucht, ihre Karten mitzubringen. Anfang 7 Uhr. — Entree für Nichtabonnenten a 18 kr. Programme an der Kasse- _____________(Man bittet, nicht zu rauchen.)_________ f Aechte Federn werden gewaschen, gefärbt und gekräuselt. Wilhelmine Fuhr. 85651 Ein Mädchen, welches im Nähen und Bügeln, sowie in allen häuslichen Arbeiten erfahren ist, sucht eine Stelle- Näheres bei der Exped. d. Bltts. 8567) Ein gebildetes Frauenzimmer sucht in einer anständigen Familie eine Stelle als Stütze der Hausfrau und kann sogleich eintreten. Näheres im Verlag dieses Blattes. Vermischte Anzeigen. !!Im deutschen Hos!! 8589) Am Samftag Abend, den 21 d. Mts., präeis halb 9 Uhr, findet daselbst eine wichtige Berathung statt- Die Parlaments-Mitglieder werden ersucht, sich pünktlich einzufinden. Präsidium. 8584) In der Nähe des Wallthores wird ein Mitleser zum Frankfurter Journal gesucht- Näheres bei der Exped. d. Bltts. 8555) Alle Arten getragene Kleidungsstücke werden zu den höchsten Preisen angekauft von Meyer Rothenberger, Neuenweg SB. ,195. 8585) Zwei Pferdeknechte und ein Schweizer werden gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 8552) Ein freundlich möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen Wallthor- straße Lit- A. Nr. 227. 8559) Ein Familienwohnung ist zu vermiethen bei Ferdinand Krailing, Sandgasse. 8550) Eine freundliche Familienwohnung und ein Zimmer mit Cabinet sind zu vermiethen bei H. Sauer, Neuenweg Lit- B- Nr. 194. 8551) Ein schön möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei Gärtner Schaum. 8549) Ein möblirtes, freundliches Man- sarden-Zimmer ist zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. dieses Blattes. Fruchtmärkte. Nov. Waizen. Korn Auf dem Markt Gerste. Spelz. Hafer. Erbsen. Linsen. Wicken. Kartoffeln. Wciß- mehl. Roggen mehl. Auf Mc c « dem irft Mit.- preis 3JHÜ preis fl.Ikr. Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit-- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Aus dem Markt Mit.- preis verk. fl. kr. ! auf- gef- n auf- gcf- verk. fl. kr. -jnv fl. kr. verk. fl. kr. verk. fl. kr. auf: gcf. ** fl. kr. auf: gef- verk- fl. kr. verk. fl. kr. fl. kr. fl. kr- Gießen Alsfeld Grünberg Lauterb ach Mainz 13. 7. 7. 6. M. M- 17 1 1 1 11 11 12 11 40 38 57 M. z — Ni- 12' 1 1 1 9! 10 8'38 9 20 9 32 M. M. 9 1 1 1 7 7 7 30 6 5 1 1 1 1 1 g M. 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 §111 1 1 M. 37 1 1. 1 5 5 4 6 25 12 52 29 M. Illi 9 30 Willi 1 ÜJt. §11111 M. I i i i lP M- 10 1 1 2 10 — 2 4 —- — — — 8| 5 2 48 — Feuilleton. Unschuldig und doch nicht schuldlos. Criminalnovelle von Julie Düngern.*) (Fortsetzung.) Httr Waller blieb in stummem Aerger über sich selbst und die ganze Mensch, heit zurück. Er hatte in Krankheitsfällen schon zu oft die Kenntnisse und den sichern Blick des Arztes erprobt, um ihn missen zu können; noch mehr aber war er ihm als Freund und Berather nothwendig, er, der außer seiner Kaufmannsehre und den materiellen Genüssen nichts auf der Welt liebte und achtete, hatte durch ein sonderbares Geheimniß der Natur, gleich bei der ersten Bekanntschaft, eine unwiderstehliche Sympathie für den Mann gefühlt, dessen feine Gefühleweise ihm steiS ein unbekanntes Lanv blieb, welchen er aber, mit dunklem Instinkte, gerade wegen derselben so überaus hoch in seiner Achtung stellte. Wenn wir vorhin sagten, daß Herr Waller Niemand liebte, so war dies in so weit ein Jrrthum, als er für seine Tochter Flora doch eine Art von Zuneigung empfand, sie war das einzige Wesen, welches noch nie ein rauhes oder heftiges Wort von ihm gehört hatte, denn ohne positiv böse zu sein, war der Kaufmann eine rohe, genußsüchtige Natur, und in heftigen Momenten von einer so leivenschaftlichen, maßlosen Aufregung, daß er dann der Schrecken seiner Umgebung war. Im jetzigen Augenblicke jedoch war seine Wuth bald vorüber, nach einigem Besinnen ging er, als sei nichts vorgefallen, in vas Zimmer seiner Uran, die er blaß und leidend auf vem Sopha liegend fand. Ganz wider Erwarten war sie diesmal nicht so geneigt wie sonst, sein Benehmen rasch wieder zu vergessen, sie gab auf seine Frage nach ihrem Befinden nur in leisem Tone die Antwort, daß sie der Ruhe bedürftig sei, und ihr kaltes Lebewohl, als er seinen Entschluß kund gab, wieder in die Stadt zurückzugehen, deutete auf ein ernstliches Zürnen. Das sonderbare, halb gutmüthige, halb feige Wesen in diesem Manne konnte sich bei diesem Benehmen nicht zufrieden geben, schon auf der Treppe kehrte er wieder um, und die Thüre nochmals öffnend, sagte er: „Ueber all' dem Hin- und Her- reden vergaß ich ganz, Dir zu sagen, daß ich beschlossen habe, Flora dieser Tage aus dem Institut zu holen. Das Mädchen wird jetzt doch zu groß, um noch als Schulkind behandelt zu werd.n." Nach diesen Worten entfernte er sich rasch, ohne auf die Antwort seiner Frau zu warten. Ein Freudenschein hatte sich bei dieser Verkündigung des davon eilenden Gatten über das eben noch düstere Antlitz des armen Weibes gelegt; sie sollte ihr geliebtes Kind wieder haben, durste wieder in dies reine Auge schauen, den Schlag dieses Herzens an dem ihren fühlen. Plötzlich war alles Weh und Leid vergessen, sie sprang elastisch von dem Sopha auf, öffnete das Fenster, ordnete ihr Zimmer und ergriff die Schlüssel, um das ver Tochter gleich zum Empfang derselben Herrichten zu lassen. Mit fieberhafter Eile betrieb sie alle nöthigen Anordnungen, schnitt im Garten einen hübschen Strauß, den sie in einer Vase in's Zimmer setzte, um die Ankommende ihres Namens würdig zu empfangen. In der Nacht aber, wo sie ruhelos auf ihrenr Lager war, kamen alle schwarzen Befürchtungen und Schrecken mit entsetzlicher Gewalt auf's Neue über die Arme. Werden diese Sccnen nie ein Ende nehmen und sollte Flora ruhig zusehen, wenn man ihrer Mutter übel begegnete? Zu welchen Scenen konnte des Kindes Anwesenheit den so leicht erregbaren Gatten reizen! Vergebens erinnerte sich Die arme Frau an die vielen Freundlichkeiten, ja sogar an die Zärtlichkeit, welche Herr Waller stets für Flora gezeigt hatte; sie glaubte, nun würde er sie in ihrem Kinde strafen und peinigen wollen, das sei genug, um das Bischen Güte, was in seinem Herzen für die Tochter keimte, zu ersticken. — Mit Entsetzen bemerkte Die unglücklich? Frau bei dieser Prüfung ihrer Lage, wie tief der Widerwille gegen ihren Gatten sich schon in ihrem erbitterten Herzen eingenistel hatte. Frau Waller war viel zu gewissenhaft mit sich selbst, um nicht mit tiefer Pein wahrzunehmen, wie dieser geistige — Ekel wollen wir es nennen — erst nach und nach in ihrem Herzen entstanden war, seit sie einen Mann kennen gelernt, welcher gerade das Gegenstück ihres Mannes war. So roh, rücksichtslos und heftig Herr Waller, trotz einer gewissen angeborenen Gutmüthig- feit sein konnte, so aufopfernd, männlich und sich selbst beherrschend war Doktor DolluS. WelcheISeligkeit mußte es für eine Frau sein, mit einem solchen Gatten des Lebens Mühen und Freuden zu theilen! Was hatte sie vom Dasein gehabt, so lange sie denken konnte? Ja, sie war ein frisches, fröhliches Kind gewesen, das hatte sie wenigstens genossen, dann aber, in den Jahren, wo das Kind zur Jungfrau heranblühte, hatte sich die Sorge mit ihren schwarzen bleiernen Flügeln auf vas elterliche Hacs gelegt, sie hatte düstere Falten auf der Stirn des Vaters, Thräncn in den Augen der Mutter erblickt, hatte Tag für Tag den gemeinen Kampf um das Dasein mitanschauen unv mitdulden müssen; da erschien einem blendenden Meteore gleich ein junger Mann in dem Städtchen, wo sie wohnte; er lernte sie zufällig kennen unv dem leichtblütigen, genußsüchtigen Ca- valier erschien als ein artiger Zeitvertreib, was dem jungen Geschöpf Bestim- mung des Daseins war. Sie liebte den Mann mit der größten Innigkeit eines unverdorbenen Herzens, das Schicksal trennte sie und zerstörte mit einem Schlage alle Lebenshoffnungen, — ihr Mann erschien auf der Bühne ihres häuslichen Daseins, er bewarb sich um sie, deren Herz noch mit allen Fasern an dem beliebten hing, sic mußte Waller's Bewerbungen Gehör geben, mußte die ganze Vergangenheit als einen Traum betrachten! Sie hatte es gethan, war ihrem Gatten ein treues geduldiges Weib gewesen, hatte Vieles ohne Murren und Klage erduldet und ihr Herz war allmälig in lethargische Ruhe eingewiegt, da erscheint zum zweiten Male in ihrem Leben ein bedeutender Mann vor ihren Blicken, ein Anderer als vie Dutzenv Menschen, welche sie gewohnt ist um sich zu sehen, und doch auch wieder ein Anderer, wie der Erste, Einzige, der Geliebte ihrer Jugend war. So sorglos, leichtlebig, ritterlich und unbesonnen der Erste war, so rücksichtsvoll, männlich, gevankenreich und bevacht ist dieser; es ist kein Funke von Aehnlichkeit in Beider Charakter. Wie kommt es, daß vas Herz der Unglücklichen, Geprüften bei seinem Nahen in eben so unruhigen bewegten Schlägen klopft, wie vor sechszehn Jahren, wenn sie den Tritt des flotten Reiterosfiziers auf der Treppe hörte und dieser mit fröhlichem Lächeln in's Zim- mer trat? War sie denn wirklich eine so leichtsinnige, pflichtvergessene Gattin, wie es so Manche gab, der das Drama ihres Lebens nicht zur ewigen Warnung diente, sondern die noch in ihren älteren Tagen die ganze Neigung ihres Herzens einem jüngeren Manne zuwandtr, welcher kein anderes Interesse für sie zeigte, als das eines theilnehmenven Freundes! Und doch, wir erfinderisch ist die Liebe! Tausend Momente tauchten in ihrer Erinnerung auf, wo seine Freundschaft sich so theilnehmend, so innig bewiesen hatte, wo der Ton seiner Stimme so rührend sanft geklungen, daß die Unglückliche, deren Leben so verarmt an Liebe war, seit ihr Kinv das Haus verlassen, diese Zeichen für erwachende Nei- gung gedeutet hatte! Brennende Scham färbte ihre Wangen, als sie darüber nachvachte, sie barg ihr Gesicht in vie heißen Hände und ein Meer von bitteren und süßen Gedanken überfluthete ihre Seele! „Ich will und muß dieser frevelhaften Zuneigung einen Damm entgegen- setzen, sonst unterliege ich," war ihr letzter Gedanke und fester Vorsatz, als sie gegen Morgen in unruhigen fieberhaften Schlummer fiel. „Ich will dem Doktor meine Vergangenheit anvertrauen, die Verachtung, welche er dann gegen mich empfinden wird, sei der beste Schutz gegen meine eigene Schwäche." Dieß war wiever Frau Waller's erster Gedanke, als sie aus kurzem Schlummer erwachte und die Morgensonne in gebrochenen Streifen durch die geschlossenen Jalousien fiel. Von dem einen Wunsche nur bewegt, daß der Doktor nur recht bald kommen möge, damit die Angst von Jheer Seele genommen werde, spähete sie unausgesetzt auf der Landstraße, deren Richtung nach B. führte, und wie heftig klopfte ihr Herz, als sie den Wagen des Doktors endlich herannahen sah. Indem sie der alten vertrauten Dienerin, welche sie schon als Kind gewartet, den Auftrag gab, sie gleich zu benachrichtigen, wenn sie den Wagen ihres Gatten sehen würde, befahl sie zugleich, sie sonst auf keinerlei Weise durch häusliche Angelegenheiten in der Unterredung mit vem Doktor zu stören. — Der Zauber in des Arztes Stimme und ganzem Wesen wirkte beruhigend auf die gespannten Nerven ver armen Frau, als er bei ihr eintrat; die milde und freundliche Art, womit er die Freundin begrüßte und sie, ohne auf die Seene des vorigen Tags anzuspielen, doch im Allgemeinen tröstete und erhob, zeigte ihr, wie einseitig ihre Neigung sein würde und wie außer freundschaftlichem Interesse sie keine Erwiederung ihrer Leidenschaft zu befürchten oder — zu hoffen habe. Freilich war sie zu bescheiven, zu unerfahren, trotz ihrer Jahre, um ahnen zu können, mit welch' eiserner Kraft der feste Wille dieses Mannes sich zu beherrschen verstand. Denn auch er halte nicht ohne Gefahr für seine Ruhe die Schmerzen und Bekümmernisse dieser duldenden Frauenseele mit ange- sehen; die Ritterlichkeit, die sein ganzes Wesen Durchdrang, hatte ihn oft getrie- ben, ihr in warmen Worten zu sagen, wie er mit ihr leide, mit ihr fühle. Der heiße Strahl ihres Auges, der in solchen Momenten hervorbrach, hatte ihn aber dann stets gewarnt und zu ruhiger Theilnahme beredet; nicht daß er übel von ihr gedacht oder sie als leicht zu erobernde Beute betrachtet hätte, er kannte und ehrte ihren Charakter, aber er war auch zu sehr Menschenkenner, um nicht zu wissen, wie tief ein gütiges Wort, ein mitfühlender Blick ein armes duldendes Frauenherz rühren und überwältigen kann! So zart die beinahe anbetende Neigung war, welche er der Frau widmete, so heftig haßte er den Mann, welcher ein solches Weib so roh behandeln konnte. Dollus war kein Heuchler, aber er mußte, wie so Mancher in Ver Welt, seine Liebe und seinen Haß unter ruhiger Theilnahme und Passivität verbergen. Seine Begriffe von den Pflichten eines Arztes waren so groß, daß die Empfindungen des Mannes darin untergehen mußten, und wenn er auch oft nach häuslichen Seenen im Waller'schen Hause bei sich dachte, welch' ein Glück es für die arme Frau sein würde, von dem rohen Kumpan erlöst zu werden, so hätte er voch denselben mit Aufopferung seines eigenen Lebens vom Tode errettet, nur um seiner Pflicht zu genügen! — Sonderbarer Weise — denn fast immer sind solche Antipathien gegenseitig — hatte Herr Waller große Zuneigung für den Doktor gefaßt, und selbst nach der Seene des gestrigen Tages, deren Schuld er nur seiner Frau zuschrieb, war dieselbe nicht verringert worden. Er war ein roher, despotischer und nur den materiellen Genüssen lebender Mensch und paßte zu diesem feinfühlenden, eveldenkenden Arzte in keinerlei Weise, aber er fühlte eine Art hochachtungsvoller Neigung zu demselben, welche er noch für keinen Menschen in der Welt gefühlt hatte. Der Doktor und Flora waren die zwei einzigen Wesen, an welche er mit sanfteren und besseren Gedanken dachte. — Nach den ersten Begrüßungen und den Fragen des Doktors nach Fran Waller's Gesundheit, bat ihn diese, am Fenster neben ihr Platz zu nehmen, da sie ihm eine Mittheilung zu machen habe. Befremdet sah der junge Mann auf seine Freundin, welche, wie um den Eingang verlegen, besangen vor sich blickte, dann ein neben sich stehendes Kästchen ergriff unv dasselbe nebst einem kleinen Schlüssel dem Doktor reichte. „Die Mittheilung, lieber Doktor," Hub sie endlich entschlossen an, „ist besser eine Bitte zu nennen und als solche möcht' ich sie betrachtet wissen. Ich hatte heute Nacht Sterbensgedanken; daß ich schon lange Sterbenswünsche habe, wissen Sie bereits." — Der Doktor unterbrach sie: „Glaubt meine Freundin sich wohl stark genug, nach der gestrigen Aufregung ruhig über so traurige Dinge reden zu können? Sie find Gottlob gesund und wohl, und ist dieses — er Deutete auf das Kästchen — ein Vermächtniß, so hat es wohl noch Zeit.' „Ich bin bald zu Ende, Doktor, und Sie brauchen nichts für mich zu fürchten," entgegnete Frau Waller, „es ist aber ein stiller Vorwurf auf meinem Gewissen, den ich Ihnen mittheilen muß, um wieder ruhig und ohne Scheu Ihnen in's Auge blicken zu können. Sie stellen mich zu hoch, lieber Freunv, und das kann, das darf ich nicht dulden, Denn ich verdiene es nicht. Lächeln Sie nicht ungläubig, lieber Doktor, es ist so. Die Frau, welche Sie in mir zu sehen glauben, bin ich nicht; ein Versprechen bindet zum Theil meine Zunge, ich kann Ihnen also weder Namen noch Details nennen, nur so viel genüge Ihnen, zu wissen, daß die Behandlung meines Mannes keine ganz ungerechte ist. Ich bin vielleicht zu entschuldigen, Denn ich war sehr jung, als ich fehlte, Achtung aber »erbiene ich keine und ich will sie nicht," setzte sie heftig hinzu, ich war eine undankbare Tochter und ich habe meinen Eltern Kummer bereitet, das muß ich büßen." Der Doktor schaltete ein : „Ich glaube, daß Ihre erregbare Natur hierin übertreibt, theure Frau, aber gesetzt, es wäre so, warum sagen Sie das mir, bin ich Ihr Richter? ich bin nur Ihr Freund und der bleibe ich für’« ganze Leben, Sie mögen gethan haben, was Sie wollen. — (Fortsetzung folgt.) Vermischtes. , Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr- Ehr- Pietsch) in Gießen- Redaction wesen, daß Lord Stanley, indem er sich in fried- I lichem Sinne aussprach, nicht so leichthin Aussichten eröffnet hätte, die weit entfernt seien, die öffentliche Meinung zu beruhigen, wenn sie zur Wirklichkeit würden, wie z. SB. die Einheit Deutschlands unter preußischer Führung; aber diese Sprache andere nichts an der Lage Europa's. — Baron Rothjchilv ist beute Morgen gestorben. Paris, 16. Nov. Eine Note des „Moniteur" sagt: „Der „Gaulois" hat seine Leser von Com- plotten und Conspirationen unterhalten, die angeb- | ltch neuerdings durch die Negierungen entdeckt^seien. Diese Nachricht ist vollständig erfunden. Das Jour- nal, das sie veröffentlicht hat, wird zur gerichtlichen Verantwortung gezogen werden." —- Der „Zemp«" wird wegen Fortsetzung der Subscriptton ffur Bau- din gerichtlich verfolgt. Die „Patrie" sagt, jede neue Veröffentlichung derart werde belangt werden. Warschau, 10. Nov. Die Umwandlung der kleinern Städte Polens zu Dörfern wird jetzt ernstlich betrieben. Zweihundert und neunzig Städtchen des sog. Congreßpolen sind diesem Loose verfallen- Die Regierung erzielt dadurch eine namhafte Ersparmß, da sie nun ebenso viel Bürgermeister, Secretäre und Rendanten weniger zu besolden hat und in den Dörfern die Gemeinden die Kosten der Administration zu tragen haben. Die Lasten der Einwohner in den betreffenden Orten werden dagegen durch diese Maßregel bedeutend gesteigert und Hunderte von Beamten brodlos gemacht. Diese Unglücklichen, von denen keiner einen andern Erwerbszweig hat, vermehren die Zahl derjenigen, welche in dengrvßcren Städten den von Petersburg gesendeten russischen Beamten ha- ben weichen müffen und nun dem äußersten Elende preisgegeben sind. , Madrid, 14. Nov. Ein Rundschreiben des Generals Prim erwiedert auf die Forderung nach Verstärkung der Garnisonen, welche fast alle Genc- ralcapitäne der Provinzen gestellt haben, abschläglich und sagt, die Regierung rechne auf die verständige Mehrheit der Nation, und daß die verlangten Ver- | stärkungen eine Vergrößerung der Armee bedingen würden über das Maß deffen hinaus, was die Nation ertragen kann. Das Rundschreiben kündigt an, daß in Neucastilien ein ansehnlicher Truppenkorper stationirt werden soll, welcher vermittelst der zahl- reichen Verbindungen im Stande sein wird, überall Hülfe zu leisten, wo es nöthig sein sollte. ' Madrid, 15. Nov. Die heute stattgefundene große Volksversammlung, welche von 15,000 Men- i schen besucht war, verlies trotz der Abwesenheit der Polizeibeamten in vollster Ordnung. Als besonders wichtig sind die Erklärungen demokra- tischer Redner zu betrachten. Marlos sagte wort- lich; „Gestern wurde das Manifest des Central- comitö's telegraphisch in die Provinzen versandt und überall jubelnd ausgenommen. Wißt Ihr, welche I Antwort die gewerbreicbe Stadt Barcelona ertheilter I Sie unterzeichnet 50 Millionen Anleihe, ein mathematischer Beweis für den vortrefflichen Eindruck des Manifestes." Die Versammlung durchzog die Hauptstraßen der Stadt bis zum Palais des Präsidiums I der provisorischen Regierung, deren Mitglieder unter stürmischem Beifalle sprachen. Die Börse begrüßte das Manisest mit einer Hausse. strafqerichte Darmstadt, — den Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Seligenstadt, Earl Köllisch — und den Land- aerichts-Affeffor bei dem Landgericht- Vilbel, Wilhelm Walther zu Landgerichts-Assessoren bei dem Landgerichte Darmstadt ' — den Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Groß- Umstadt Otto 2ost, zum Stadtgerichts-Assessor bei dem Stadtgerichte Darmstadt, den Bezirksstrafgerichts-Secretär bei dem Bezirksitrafgerichte Darmstadt, Michael Bauer, — und ben Gerichts-Accessisten, Hermann 9tilitt aus Darmstadt, zu Landgerichts-Assessoren bei dem Landgerichte Groß-Umstadt, — den Bezirksstrafgerichts-Secretär bei dem Bezirksstrafgericht (Siegen, Carl Lanqermann, zum Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Vilbel, — den Staatsanwalts-Substituten bei dem Bezirksstrafgericht Ortenberg, Wilhelm Stammler, zum Bezirksstrafgerichts-Secretär bei dem Bezirksstrafgerichte Gießen — den Gerichts-Accesflsten, Heinrich Raab aus TraiS- Hvrloff, zum Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Seligenstadt. — den BczirkSstrafgerichtS-Substitutcn bei dem Bezirksstrafgerichte Michelstadt, August Baur, zum Substituten des .^ber-StaatSanwalts bei dem Hofgericht der Provinz Starkenburg — den Gerichts-Acccsststen, Ludwig Pur gold au« Darmstadt, zum Staatsanwalts-Substitute» bei dem Bezirksstrafgerichte Michelstadt, — den Gerichts-Accesflsten, Ludwig Jö ckel aus Ortenberg, zum Staatsanwalts-Substituten bei dem Bezirksstrafgericht Ortenberg — und den Regierungs-Accesststen, Theodor Zimmermann aus Darmstadt, zum Bezirktstrafge- richts-Secretär bei dem Bezirksstrafgericht Darmstadt zu ernennen- — am 23. October den ersten evangelischen Pfarrer zu j Worms, Eduard Keim, zum Dekan des evangelischen Dekanats Worms für die Zeit bis zu Ende des Jahres 1873 — und den ersten evangelischen Pfarrer zu Offenbach, Carl B o rill ard, zum Dekan des evangelischen Dekanats Offenbach für die Zeit bis zu Ende des Jahre« 1873 zu ernennen; — am am 24. Oct. den von dem Herrn Grafen von Schlitz, genannt von Görtz, auf die evangelische Schulstelle zu Queck, im Kreise Lauterbach, präsentirten Schulamts-Aspiranten, Carl Althaus au« Frau-Rombach, im Kreise Lauterbach, für diese Stelle zu bestätigen- — am 28. Oct. den Stationö-Controleur, Zoll- Jnspector'Ernst Carl Heusing zu Thiensen, zum Rendanten bei dem Hauptzollamte Worm« und der damit verbundenen I Ortseinnel/merei der inneren indirecten Abgaben, — am 30. I Oct. den Ministerial-Secretär erster Classe bei Großherzoglichem Ministerium des Größherzoglichen Hauses und des Aeußern, Leaationsrath 0r. Carl Neidhardt, zum vortragenden Rathe bei diesem Ministerium mit dem Titel und Rang eine« Geheimen Legationsraths - und den Ministerial-Secretär zweiter Classe bei gedachtem Ministerium, Carl v. Werner, zum Ministerial-Secretär erster Classe zu ernennen. IV. Charakterertheilungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: anz 24. Oct. dem Stadtgerichts-Assessor bei dem Stadtgerichte Darmstadt und Richter bei dem Bezirksstrafgerichte daselbst, Carl ». a c rff — und dem Stadtgerichts-Assessor bei dem Stadtgerichte Gießen und Richter bei dem Bezirksstrafgerichte daselbst, Friedrich Freiherrn v. Rots mann, den Charakter als Ju- stirrath zu verleihen. . IV. Dienstentlassungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht : am 20. October den Hoskutscher Eß wein aus Groß-Rohrherm die Ent- lassuna ans dem Dienste zu erteilen; — am 28. Oct. den evangelischen Pfarrer zu Bingenheim Mobiu« von den Functionen des evangelischen Dekanats Nidda auf fein Nachsuchen, mit Rücksicht auf seine geschwächte Gesundheit — und den Kreisveterinärarzt des KrSisveterinäramles Schotten, Dr. Winckler, von Ucbernahme dieser Dienststelle zu entheben. VI. Versetzungen in den Ruhestand. Se. Komg- I siche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 47 Oct. den Lehrer an dem Gymnasium zu Gießen, Professor Dr Sold an, wegen geschwächter Gesundheit, unter Anerken- mmq seiner vieljährigen ersprießlichen Dienstleistung, S— an demselben Tage den Salzmagazinsverwaiter und Ortseinnehmer Keller zu Bensheim auf fein Nachsuchen und mit Rücklicht auf feine geschwächte Gesundheit, — am 24. Oct. den Regl- I strator bei der vokhinigen Direction der Main Weser-Eisenbahn zu Gießen, Adolph Freiherrn v. Toussaint aus sein Nachsuchen - an demselben Tage den Revisionscoiitrolenr bei, dem Hauptzollamte Mainz, Friedrich August Seippel, aus stm Nachsuchen und mit Rücksicht auf feine geschwächte Gesundheit, unter Anerkennung feiner mehr als fünfzigjährigen treuen Dienste — und am 28. Oct. den Kreisbaumelster des KretS- I biiuamts Alzey, Nhumbler, in den Ruhehand zu »ersetzen. firtnitoöer, 11. Nov. Der Kaufmann Jungk hatte in ber Nacht zum 5. August in dem Bahnhöfe beim Abfahren bei Kronprinzen das Wort „Mahlzeit" flcrufen unb mürbe deßhalb zu 5 Thaler Strafe vemrthellt. Dlestm Mandat der hiesigen Polizeidirection entgegen hatte das Polijeigerlcht iN der Berufungsinstanz auf Antrag de« Pvllzeianwal« Jreubre« (buna erkannt. Gegen diese Freisprechung hat wiederum die Kronanwaltschaft Berufung erhoben in Folg« dessen d.e Anklage vor ber Strafkammer zur Verhandlung kam. Nach Wiederaufnahme deö Verfahrens erfolgte auch hier drei-' Darmstadt, 17. Nov. Die erste Kammer der Stände wirb gleichfalls am Montag den 25. d-, Vormittags 10 Uhr, behufs Schlusses des 19. Landtages rufammentreten. Berlin, 15. Nov. Die Großfürstin Helene von Rußland ist gestern Nachmittag hier kingettoffen und von Sr. Majestät dem Könige auf dem Anhalt schen Bahnhofe empfangen werden. Die Kaiserin von Rußland wird Dienstag erwartet und deßhalb die Jagd im Letzlinger Forst abgekürzt worden. — Der bis- herigc Botschafter in Paris, Hr. v. d. Goltz, wird am Mittwoch oder Donnerstag hier erwartet, um dann hier sich einerCur zu unterwerfen. Der luxem- burgische Geschäftsträger am hiesigen Hofe hat Ber- lin verlassen, um seinen Sitz in der Luxemburger Kammer einzunehmen, nach dem Schluffe derselben wird er jedoch nach Berlin zurückkehren. — Es wird allgemein angenommen, daß die Angelegenheit der schleswig-holsteinischen Abgeordneten Kruger und Ahl- mann denselben Verlauf nehmen wird, tote un vergangenen Jahre, so daß eine fortgesetzte Verwetge- rung des Eides als Aufgeben des Mandates betrachtet werden würde. ; Königsberg, 12. Nov. Als Material zur 1 Beurtheilung der Cartellconventionsfrage möge Nachstehendes empfohlen fein: Vor Kurzem wurde nut» getheilt, daß ein junger Mann, der nach Poleni ge- gangen war, um seinem Vater in der Wirthschaft zu helfen, dort verhaftet worden ist. Jetzt berichtet man Näheres wie folgt: Der junge Mann lernte ein Mädchen kennen, verlobte sich mit ihr, und der Hochzeitstag wurde bestimmt. Da trat der spatere Denunciant, der Schreiber Jasch Hinz, gegen den jungen Mann mit einer Bewerbung um dessen Braut auf und drohte jenem, als er abgewiesen wurde, er wolle sich an ihm rächen und ihm nach Sibirien ver- helfen. Und das Unglaubliche geschah. Mit List wurde der junge Mann in das Büreau der Nactelmk gelockt, und dort, nachdem Jasch Hinz dem Nacielnik etwas ins Ohr geraunt, auf dessen Befehl verhaftet. Noch ist der Mann in Ketten und Banden tn Plotzk. Das Landrathsamt in Neidenburg hat trotz viel- | facher sorgfältiger Bemühungen seine Auslieferung noch nicht erlangen könnens . I Kanan, i7- Nov. Dem Vernehmen nach wird hicr EtwaS geschehen, um die hundertste Wiederkehr des Geburtstages von Schleiermacher zu feiern, wenn auch diese Feier selbstverständlich nur in der bescheidensten Form veranstaltet werden kann, vielleicht nur als Vorfeier am 20. d. M. Wien, 14. Nov. Ein neuer spanischer Ge- sandter wird in Wien — und voraussichtlich auch ] anderswo — vorderhand nicht erwartet; die pro- visorische Regierung in Madrid zieht es vor, und vielleicht ist sie durch die Haltung der Macht- darauf hingewiesen worden, erst dann fonnltche Gesandte zu beglaubigen, wenn die neue Ordnung der Dinge endgültig aufgerichtet dasteht. BtS dahin wird sie die diplomatischen Beziehungen ihrer- seits durch irgend ein Mitglied der bisherigen Ge- sandtschafttn in derselben Weise unterhalten, jwie es ihr gegenüber durch die Repräsentanten der vorigen Kabinette geschieht. - Das R-ichskriegsnumstermm ist abermals mit einem Erlaß hervorgetreten, der dießmal „im Interesse der möglichst vollkommenen Ausnützung der für die Ausbildung der Ltmentnsan- jene und der Jägertruppen verfügbaren sehr beschränkten Präsenzzeit" den Garuisonstnensi und speciell die Stellung von Ehren- und Wachtposten, sowie die Beiordnung von Ordonnanzen, auf das äußerst- Maß begränzt; Ehrenposten u. a. werden fortan lediglich noch für den Kaiser und die Mitglieder des kaiserlichen Hauses, und je einer für den Reichskriegsminister, den commandirenden General oder den Militär-Eommandanten, sowie für die politischen sprechung. * * (SQ3ober kommt ber SluäbrucE „bie Hacke ein ft eil en?) Der Ursprung von Sprüchwöriern unb geflu- aeiten Worten geht leicht verloren unb jene RebcnSarten werden von Generation zu Generation weiter getragen, ohne baß man sich baiüber Rechenschaft zu geben pflegt. Heber bas vorliegende Sprüchwvrt wurde uns von, Herrn Wilbmeister Habich auf bent Einsiebel folgenbe Aufklärung, die «»ch hoffentlich die Zusiimmung gelehrter Sprachforscher finben wirb. In ber Zeit al« bie Landstraßen noch nicht so gut waren, wie heut zu Tage, sagt Herr Habich, pflegten bte Fuhrleute Hacken mitniführen, bie dazu bienten, bie vom Regenwetter auSgehohl- ten unb zerstörten Fahrgelesse aufzuräumen unb wieder: herzu- stelleu, unb fehlte bie Hacke noch in ben ersten Jahrzehnten bie- fe« Jahrhunderts bei keinem Fuhrwerk. Unter den verschiedenen Gattungen von Fuhrwerken waren die zweirädrigen Karren früher häufiger als gegenwärtig, und pflegten die Eigenthumek sicher Karren, wem? sie voL einem Wirthshause Ha t Dn die Hacke unter da« Vordertheil des Karrens zu stellen, damit bet Schwerpunkt desselben nach hinten verlegt unb dem Pferd eine Erleichterung verschafft wurde, ^" det moder -n Zeit erleidet durch dos Einstellen der Hacke mir noch der Schwe punkt des Fuhrmanns bisweilen eine Veränderung. LandeSchefs gegeben. Bern, 13. Nov. Neuestem Vernehmen nach werden Ende DecemberS 110,000 Stück Hinterlader, System Milbank-Amsler, außerdem 15,000 Stuck Peabody-Gewehre aus Amerika, dem eidgenössischen Militärdepartement zur Verfügung gestellt sein. — Wie sich aus einem bezüglichen Kreisschreiben der Tessiner Negierung ergibt, belaufen sich vom 1. 1867 bis 1. Oct. 1868 die Totalausgaben des St. Gotthard-Hospizes auf Fr. 9059 15 und die Total- einnabmen auf Fr. 8933 30, was ein Deficit von Fr 125 85 ergibt. Verpflegt wurden wahrend dieses Zeitraums 8574 Arme ^darunter 47 Kranke und Halberfrorene. Gewiß ein segenvo ~ Menfcben- Anstalt, welches der Unterstützung aller Menschen '"P-riS? L N-«. ssftmchl Rede Stanley's und sagt: es wäre zu wünschen ge- Darmstadt, 14. Nvv. Das heute erschienene Regierungsblatt Nr. 59 enthält: ■ . j I Gesetz, das Civildieuer-Wittweu-Jnstitut betreffend. li. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des In- nern bie Hauptergebnisse ber Rechnung der Staats-Berflche- rnnqS-Anstalt für Stellvertretung im Militärdienste von dem MusterungS- und Ziehungsjahre 1866 betreffend. II Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 10. Oct. den Be-irksqerichtsrath bei dem Bezirksgerichte Mainz, Dr. Anion L-onhard Brun, zum Obergerichtsrath bei dem Dberäeridjte bet Provinz Rheinhessen zu ernennen - unb den Bezirsge- richtsrath bei dem Bezirksgerichte Alzey, Franz >roftph Clement in gleicher Eigenschaft an das Bezirksgericht Mainz zu versetzen;-am 21. Oct. dem Schulamts-Aspiranten, Ludwig Christian Reichmann ans Bergheim >m Kreise Nidda, | bie fünfte evangelische Schulstelle zu Beffungen im Kreise , Darmstadt, — dem Schulamts-Aspiranten, -Wilhelm Bollen- , hach aus Volrheim, im Kreise Alzey, die evangeli^e Schul- j i stelle zu Badenheim, im Kreise Alzey, — dem Schulamts- Aspiranten, Jakob Setzer au« Pfeddersheim rm Kresse Worms, die evangelische Schulstelle zu Tiefenthal, irrt reif Ai-ey, — und dem evangelischen Pfarramts - Candidat, Rudolph Ebel aus Winnerod, im Kresse Grimberg, die erste evangelische Knaben-Schulstelle zu Dutzbach, 'm Kresse I iu übctitcicicn *. — ein bcmfelbcn ben SubstitMen des Staatsprocurators bei dem Bezirksgerichte Alzey, Georg Rödler, zum Richter bei diesem Bezirk«, gerichte mit dem Amtstitel Landaerichts-Affessor bei dem Landgerichte Darmstadt, Wilhelm von Gro 1 man, unter Belassung bei diesem Gerichte als I Landgerichts-Assessor, zum Bezirksstrafrichter he, dem Bezirks- nis vierte it Briugerl ist bezöget Ein Die i Gunster Gies Sesond« Deffenl 8648) No jirichtshof Milchen Mendes l' In Ant Rechnui L u d w i ner der Polizeiki her zu C Dienst, Hof den gen des Veruntri setzung t vier Jal fünfzig d zer liqui die Seqi Angckla; dieses Ur , in die T furter Z zeiger be tb dassell : Straspr. nacht. Nießen, c rObersta Hofgeris !647) zänzungs icht vom Dann hfentliche id)t§ in vmmen u Reffen, c iPräside der Deffen 101) Di Sen, feit ! abwesei - Mutte Hinterla 6, in n ibern W >th zu £ 6t habe, iben, sii heute c ihnten T ,ihm an den, mit Ments i it angenc ließen, d Großhey Mu Stadtr - Best lßwarte »7) Fi ; geword 'liilung d ' mit nn die Ve ;6en zu Mg mit iierkm erc ^higung sbeizubri Weit, di ^roffherzi