t Helden ' Stelle eldet die der Ex, • lt habe, indessen -rlichsten nrnfestes ße Stö- brach in > Oeco- Hinter- schnelle Turan ere Ge- d-ßhalb "st gebe nach lausende md war >rge ge- : hatten 'as Fest Brand- >en nun Tiirner- te weg- ! Probe Deficit, t hatte, wn auf die Ej- auf die », daß chützen- e durch i zu er- weiter nisch, i angeln dem worden id wird iren. mittag» Kai- ’ wohl- rn und nachcn, Kent, Stadt nehmen eht auf t wich- Sie Le Be- inobeu- eheuer; > dieser uft fich i Hän- einem e, eine er ge- ienach- Fabrik Masse Tasche :the in ange- anhal- Zeiten - von 1000 nthum ta und ingent. ugend- ze der na ge- kinhalt nn ge- t, ein :t als 1 kürz- I-Offi- iickkeh- Mah- ig mit te fich Hilling ür die m die -betibei : einer So lnzahl e »eit Die- Folge titung । r »erst ge- ichkcit il be- fogra- Sitho- Preis vierteljährlich 36 kr, mit Bringerlvhn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 51 fr. Gießener Anzeiger. HM Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Kießen. 96. ■____________________Samstag den 15. August 1868. Brodpreife: 4 Pfund gemischtes Brod 18 kr. 4 Pfund Roggcnvrov 15 kr. Amtliche Bekanntmachungen. Bekanntmachung. Die Staatsstraße von Gießen nach Rodheim, Abtheilung 10 bis 19, ist wegen Umbaues auf etwa 6 Wochen unfahrbar. Es wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Fuhrwerke während dieser Zeit die Vicinalwege über Heuchelheim und Kinzenbach, oder über Krofdorf einzuschlagen haben. Gießen, den 12. August 1868. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. G o l d M a n n. Bekanntmachung, die Rinderpest betreffend. Der Gesundheitszustand des Viehes in den an Frankreich angrenzenden Gegenden und die Maßregeln, welche von der Großherzoglichen Regierung im Verein mit den Regierungen von Baiern, Württemberg und Baden in Gemäßheit der zu Mannheim im Jahre 1867 abgeschlossenen Ueberemkunft gegen die Rinderpest ergriffen morden sind, haben die Kaiserlich Französische Regierung bestimmt, die zur Verhütung des Einschleppens dieser Krankheit nach Frankreich angeordnete Grenzsperre vollständig aufzuheben. Demzufolge sind alle mit Rücksicht auf die Rinderpest in Frankreich eingeführt gewesenen Beschränkungen des Einbringens von fremdem Vieh an der ganzen französischen Grenze und in allen französischen Häfen außer Kraft gesetzt ivorden- In Auftrag Großherzoglichen Ministeriums des Innern bringen wir dies zur allgemeinen-Kenntniß. Gießen, den 12. August 1868. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. G o l d m a n n- Bekanntmachung, die Verbreitung künstlicher Dungmittel betreffend. Die Herren Bürgermeister, in deren Gemeinden der auf Koste» des landwirthschaftlichen Bezirksvereins im Herbst v. I. angeschaffte künstliche Guano Verwendung gefunden hat, werden gebeten, über die Resultate Erkundigungen einzuziehen und darüber umgehend dem Unterzeichneten möglichst ausführliche Mitiheilung machen zu wollen. Gießen, den 11. August 1868. Der Director des landw. Bezirks-Vereins für den Kreis Gießen. Dr. Goldman n. Gefundene G e g e n ft a n d e : Ein braunes Alpaka-Schirmchen, eine Cigarrenspitze im Etuis, ein halbgroßer und kleiner Schlüssel (zusammengebunden) und ein horncner Garnwickler. Die Eigenthümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. m . ... Gießen den 14. August 1868. Grotzherzogüche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Bekanntmachung. au einer Generalversammlung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins für den Kreis Gießen lade ich alle Mitglieder des Vereins und alle Freunde der Landwirthschaft auf Dienstag den 23. L Mts., Vormittags halb 10 Uhr, in den Zinßer'schen Garten zu Gießen ganz ergebenst ein. Außer einigen geschäftlichen Gegenständen werden folgende Fragen zur Berathung kommen: 1) Abänderung der Statuten des Bezirksvereins und eventuell Wahl des Vorstandes. 2) Verwendung der dem Bezirksverein zur Verfügung stehenden Mittel. 3) lieber die Verwendung von künstlichem Dünger und über die mit demselben gemachten Erfahrungen. 4) Bei welchem Grade der Reife des Getreides sollte mit der Erndte desselben begonnen werden? 5) Welche Mittel dürften sich empfehlen, -um dem in hiesiger Gegend allgemein üblichen Blättern der Runkelrüben, wodurch ein so bedeutender Ausfall an den Wurzeln selbst herbeigeführt wird, entgegen zu arbeiten? . - . . ,, = , r 6) Dürfte es bei dem Mangel an Arbeitskräften für die Landwirthschaft nicht angezeigt sein, dahin zu wirken, daß das Klopfen der Chausseesteme, welches so viele Hände in Anspruch nimmt, und welches ebenso gut im Winter geschehen könnte, wie es jetzt im Sommer geschieht, nur in den Wintermonaten vorgenommen werde - Sollten einzelne Mitglieder noch andere Gegenstände zur Berathung ausgesetzt wünschen, so wird gebeten, dies vor Beginn der Versammlung dem Unterzeichneten mitzutheistn. Bürgermeister werden gebeten, von dieser Einladung den in ihren Gemeinden wohnenden Mitgliedern des Vereins speciell Kenntniß zu geben. Bei der Wichtigkeit der Berathuugsgegenstände wird um recht zahlreichen Besuch der Versammlung gebeten. Msdrücklich wird bemerkt, daß auch Nichtmitglieder der Versammlung beiwohnen können. Gießen, den 11. August 1868. Der Direktor des landw. Bezirksvereins für den Kreis Gießen. Dr. Goldman n. Versteigerungen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 5635) Montag den 17. August d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, District Heingesboden, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 14 Stecken Eichen-Prügelholz, sog. Loh- pYiicicI# 1725 Wellen „ Reisholz, 40Vs Stecken Nadel-Prügel- u. Stockholz, 2951 Wellen „ Reisholz, 193 Fichten-Stämme mit 3944 Cubikf., 52 Eichen-Stangen „ 215 „ 150 Fichten- „ „ 726 „ Die Zusammenkunft ist auf der Grünber- ger Chaussee an der 5. Schneiße. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Decbr. d. I. gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien derjumliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 11. August 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______________Vogt.___________ 5651) Dienstag den 25. August, Nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesigem Rathhanse die Hofraithe, zum Nachlasse der Christine Stohr gehörig , als: Flur Nr. oKlftr. Vzos 10 Hofraithe in der Löwcngasse, gießt 173/4 kr. abgelöste Grundrente, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 10. August 1868. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. ________________Ebel. _________ Lerstkigerungs - Anzeige. 5679) Mittwoch den 19. d. Mts., Nachmittags um 2 Uhr, werden im Hause des Herrn v. Rabenau auf dem Seltersberge verschiedene Mobilien des Professor Merkel (darunter Bücher, Spiegel, Schränke, Tische, Stühle, verschiedenes Bettwerk, ein Divan, Küchengeräthe, Kleidungsstücke sc.), wegen Versetzung desselben, versteigert werden. Möbel - Versteigerung. 5687) Nächsten Montag den 17. und Dienstag den 18. d. Mts., jedesmal von Morgens 9 Uhr ab, werden sämmtliche dem Gastwirth Georg Fleischhauer zu Nauheim zugehörigen Mobiliar-Gegenstände, namentlich: 10 vollständige Betten und 1 Kinderbett, 4 Sopha, 10 Kommoden, die eine mit Aufsatz, 8 Kleiderschränke, 3 Brandkisten, 6 Wasch- und 6 Nachttische, 4 runde nuß- baumene und 2 Klappentische, 6 Dutzend Rohrstühle, 1 Buffet, 2 Anrichten, 18 Wirthstische und 10 Bänke, 1 Küchen- fchrank mit Glasaufsatz, 8 große Spiegel, 1 Wanduhr, 1 geschnittener Nuß' baum-Stamm, Weißzeug, Vorhänge und Rouleaux, 400 Flaschen Wein, Rum, Liqucure, sämmtliche Fässer mit Lager, Glas, Porzellan, Haus- und Küchcnge- räthe, Handwerksgeschirr für Metzger und 1 große und 1 kleine Waage, beide neu, in dessen Wohnhause, Parkstraße Nr. 303, abzugshalber öffentlich an den Meistbietenden versteigert. Nauheim, am 13. August 1868. Der Stadtschreiber: Schutt. 5706) Montag den 7. September und die folgenden Tage, jedesmal Nachmittags 2 Uhr, läßt Herr Georg Schmehl im Rufs. Hofe umzugshalber folgende Gegenstände gegen Baarzahlung versteigern: 12 vollständige Betten, 4 Sopbas, Com- moden, 1 großer Weitzzeugschrank, 1 Kleiderschrank, Tische, Stühle, 3 doppel- Tvanspoetfässer r IV- ssi- MOOGOOO»OGGOGOGOGOOOGGDW 897 Acker te empfiehlt kr. entsprechenden Rabatt und Ver- Bei Abnahme grösserer packung nach Wunsch des Bestellers. (5634) CO 1687 15) iretlett. 277 21) 24) 818 Ed- Lind, Kirchenplatz. ziehen bei 1307 371 13) 14) a 24 ä 28 ä 36 16) 17) 18) 2) 3) 4) 5) 6) 7) 8) 9) 10) 11) 12) 683 1667 587 940 1929 in Benehmen setzen. Gießen, im August 1868. 500 1324 950 384 491 611 242 Correete, elegante und billigste Klassiker Ausgabe. Prospeete gratis. 5676) Beim Ober - Steuer - Controleur Elfferding zu Wetzlar stehen zwei gut gerittene und brauchbare Pferde, wovon das eine auch als Zug- und Wagenpferd zu gebrauchen ist, wegen Stellungsverän- 5623) Ein noch sehr gut erhaltenes Cla- vier ist wegen Wegzugs zu verkaufen. Bei jwem? sagt die Exped. d. Bltts. im Heegstrauch, daselbst (dieselbe wird, wenn sich Liebhaber dazu finden, in 3 Theilen verkauft), daselbst, am Erdkauter Weg. 22) 844 23) 1595’/8 am Krofdorfer Weg, am Wismarer Weg, auf der kleinen Weide, hinter der Pulvermühle, am Haasenköppelsweg, auf der Warthe, im Sel- tersfcld, an der Schiffend. Chaussee, die Gänsweide, am Haasenköppelsweg, am halben Zehnten, im Altenfeld, stößt auf das Bruch (derselbe wird, wenn sich Liebhaber dazu finden, von je 200 Klftr. verkauft), bei Prof. Jhering'sHofraithe, am Schwalbach'schcn Acker am Krofdorfer Weg, an der Weilburger Grenze, Baumstück mit 60 in bester Kraft stehenden Aepselbäu- men, an der Weilburger Grenze, am Atzelbuschwcg, am Schäferbrunnen, über der Steinkautc, Georg Dwuth in Mainz. Lagerplatz: im Eisenbahnhof am Holztdor. 5682) Durch den nicht unbedeutenden Abschlag des Kupfers bin ich in den Stand gesetzt, sämmtliche Waschkessel in jeder Größe unter dem seitherigen Preise zu verkaufen. A u g u st S ch l e s s i n g e r. Vie Ohm ff. - 45 fr; ‘/s Ohm ft. 1 12 kr-; 1 36 „ Vi „ „26 „ 3 — „ 1 Vz „ „4 — „ Wilhelm Go » n Posten Amsterdam chmiedeisen, Malzdarren von Schmiedeisen und Draht, Senkböden, Sortiermaschinen, Pressionen (Luftdruckbierpumpen) ; ferner alle Arten von Pumpen fertig auf gestellt. Flick & Kröll. 5689) Malztreber sind wieder zu haben in der Brauerei von Georg Heß & Co. 5668) Wir empfehlen: Centcsimal- und Decimal-Waagen, Geschäfts- und Haushaltungs-Waagen, jeder Art; für Geschäfte besonders: Decimal-Waagen, ganz von Eisen, sowie Copierpressen. Flick & Kröll. 5680) Eine neue Uniform ist wohlfeil abzugeben. Bei wem? sagt die Expedition dieses Blattes. Inkarnat Kleefarnen empfiehlt die Samenhandlung von Carl Deines, (5620) am Markt neben dem Rathhans. 5703) Zugelaufen ein junger, schwarzer Hund. Der Eigen- thümer kann denselben gegen Entrichtung der Fütterungskosten, und der Jnseratge- bühren in Empfang nehmen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 5646) Altes Zeitungspapier kauft I. Rothenberger, Lindenplatz. 5637) Die Stelle eines dritten Scrtben- ten ist wieder zu besetzen bei F. Barth, Hofger.-Advocat. Ausverkauf. 5699) Wegen Aufgabe meines Geschäfts empfehle ich meine noch vorräthigen Maaren zu sehr billig gestellten Preisen. ________________________M. Heß. Zur hohen Beachtung für Bruchleidende. Arb eiter - H osen, ä 1 fl., 1 fl. 12 kr., 1 fl. 24 kr., 1 fl. 36 kr., 1 fl. 45 kr., in allen Größen und Sorten, empfiehlt die Herrenkleiderfabrik von (5660) C. Richter in Gelnhausen. 5693) Zu beziehen durch kl. Rudolph, Musikhandlung in Giessen: Musik für kleines Orchester, Opernstücke und Ouvertüren. Verlag von Jos. Aibl in München. Inhaltsverzeichnisse zur Auswahl gratis. Gefällige feste Bestellungen durch obige Firma zu vermitteln. 5681) Ein woherhaltener Flügel ist Auswanderung halber wohlfeil abzugeben. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Keine grauen Haare mehr. 5644) Das Pfeifer'sche Haarfärbe- tvasser giebt binnen 14 Tagen den ergrauten Haaren ihre ursprüngliche Farbe wieder, verhindert das Ausfallen der Haare und reinigt die Kopfhaut von den sogenannten Schuppen, ä Vt Flasche 1 fl. 10 kr., 1/2 Flasche 42 kr., bei R. Zanck. 5677) Ein gut gehaltener Glasschrank und Sopha, beides von Nußbaum, steht zu verkaufen. Das Nähere bei der Exped. dieses Blattes. 5644) 5 — 6 Fuder gutes Haferstroh sind zu verkaufen bei Andreas Möhl, Kaplansgasse. 5626) Ein noch gut erhaltener Flügel steht wegen Wegzugs zum Verkauf. Wo? sagt die Exped. b. Bltts. o r. iseres eßen msere st ein ) eig- kann erben. 7bö§ ! sind ,u be: u ner: re. Hause mder: agoge en. chaber en. :roe, l. >tsäch- >et ge- ng bei ach ibrik). iß der Vittwe einge: ierück- chc ich ii obi- ■etfer. ei mir sofort aph. Zigen- chtung ! eratge: > ? sagt ser, trtbeiv >cat- Moguntia, An die Mitglieder der Schützengesellschaft zu Gietzen. 5633) Nächsten Montag, -en 17. August, wird der Verstcherungs-Gesellschaft in Mainz 5670) Die Gesellschaft versichert gegen Feuerschaden: Maaren, Mobilien, Schützenverein tN Butzbach NN kleines CinlageschießeN Fabrikuteusilien, Ackcrgeräth, Vieh, Getreide und Futtervorräthe zu testen, abhalten, wozu alle Gießener Schutzen freundlichst eiNgeladkN sind, tu, di- : Da« Schi-ß-n beginnt Mittags um 12 Uh,. Es wird auf 3 Stän- Der Vorstand. DL" Am 1. September 1868 Für Auswanderer nach Amerika Am August: weg. amerikan. Extra- Bremen, Am 1. October: Hamburg, Bremen, November: Hamburg. Teutonia 1. M Bavaria New-Uork den geschossen: 1) Feldscheibe (freihändig), 2) Standscheibe (freihändig), 3) Standscheibe (aufgelegt) und kostet die Einlage auf jede Scheibe 1 fl. 45 fr., wofür der Schütze 12 Schuß erhält. Indem wir dies hiermit zur Kenntniß unserer Mitglieder bringen, glauben wir zugleich den Wunsch aussprechen zu müssen, daß die Betheiligung an diesem Schießen eine recht zahlreiche werden möge. Anmeldungen sind bei unserem I Schützenmeister zu machen. Gießen, 10. August 1868. 14. 1. 11. Kirchweihfest zu Großen-Linden. 5636) Dasselbe findet Sonntag den 16. und Montag Freiwillige städtische Feuerwehr. 5697) Die für heute Abend angesagte Hauptübung fällt Das Commando: 18. 19. 22. 25. 26. 29. 89ste Ziehung der österr. Staats - l^oose vom Jahre 1864. Höchster Treffer fl. 200,000, niedrigster fl. 155 östr. Währ. Einlage % Tlilr. = fl. 3. 30 süddeutsch. Sieben Betheiligungen kosten nur Thlr. 18. — x fl. *51 süddeutsch. Mit k. k. Stempel versehene Betheiligungen empfehlen VOELCKER & C° Bankgeschäft in Wien, Kolowratring Nr. 4. NB. Nachnahmen können nicht erhoben werden. (5649) Die landwirthschaftliche Lehranstalt in Friedberg, Oberhessen, beginnt ihren Wintercursus 18*/69 am 2. November d. I. Der Unterricht erstreckt sich über alle Zweige der Laudwirthschaft und ihre naturwissenschaftlichen Grundlagen und wird von Dr. Henkelmann, Stabs - Veterinärarzt Dr. 3 immer, Dr. Uloth und einigen Hülfslehrern ertheilt. Außerdem ist in Gemeinschaft mit tüchtigen Lehrkräften ein Cursus znr Vorbereitung für das Einjährig-Freiwilligen-Examen eröffnet, un dem sich sowohl Zöglinge, als Nichtzöglinge betheiligen können. Unterrichts-Honorar mit Wohnung im Hause des Directors 45 Thlr. pro Semester. Nähere Auskunft ertheilt bereitwilligst (5661) Friedberg, im Juli 1868. Br. Henkelman«. Hamburg, Bremen, Antwerpen via Liverpool, Havre, Hamburg, 1. September: Dampfer Baltimore von Bremen, Berlin „ „ Zur Aufnahme von Versicherungen empfehlen sich die Agenten: Wilh. Balser in Gießen, Soh. Kämmerer in Lich, eometer Henrich in Lang-Göns, Kaufmann Moll in Mendorf a. d. L. nach New-Orleans: Am 1. October: Dampfer Saxonia von Hamburg, Bremen „ Bremen, „ Germania „ Amerika „ Eircassian „ Palmyra „ Cella „ Allemania „ Borussia „ Smidt „ Weser nach Baltimore: „ 1. Decernber: „ Teutonia „ Hamburg. Wegen Auskünften, Frachten und Passage beliebe man sich zu wenden an den allcinigconcesstonirten Agenten im Kreise Gießen für säinnitiiche Linien Chr. Wallenfels, junior. Wechsel auf alle größeren Plätze Nord-Amerikas zum Tagescourse. Abgehend nach New-Nork: Dampfer Tarisa von Antwerpen via Liverpool, Ilffiöc-Miiijlfiiiudilit uifranlifurt M am 23., 26. und 27. August 1868. 5566) Die vollständig für 400 Pferde hergerichteten, mit schönsten Musterplatzen umgebenen neuen prachtvollen Stallungen sind zur Aufstellung der feineren Pferde bestimmt. m ,r fllfrttttttritttrt am 25. August nebst Vcrtheilung von Ehren-Preisen an ^lUUlllllllly die Besitzer der besten zu Markt gebrachten Pferde u. Fohlen, am 27. Äugust öffentlich vor Notar und Zeugen von 61 der schönsten Reit- und Wagen-Pserde, 8 vollständige vier-, zwei- und einspännige Equipagen, Schlitten nebst completten Geschirren, sowte sonstigen Reit- und Fahr-Requisiten im Wertste von ca. sl. v0,000, wenn 40,000 Loose vergriffen sind. r . , ,, . . Anfragen und Bestellungen auf Stallungen, sowie auf Loose, letztere a Thlr. 1 (st. 1. 45) pr. Stück, beließe inan franco an den Secretair des unterzeichneten Vereins, Herrn C. Kavpel, zu richten, wo auch Uebernehrner einer größeren Anzahl von Loosen die näheren Beoingungen erfahren können. Den Aufträgen für Loose ist der Betrag franco mit deutlicher Angabe der genauen Adresse beizusügen. Falls die Zusendung franco und recommandirt gewunfcpt wird, sind die erforderlichen Marken einzusenden. .... t Auswärtige Theilnehmer, welche ihre Loose durch das Secretariat direct beziehen, werden, falls ihnen ein größerer Gewinn zufällt, davon — soweit thunuch — mittelst Telegramm in Kenntniß gesetzt. ™ Der Vorsitzende des Landwirthschaftlichen Vereins: Dr. Georg Haag. Loose hierzu, ä 1 fl. 45 fr., sind zu haben bei I. Wallach, am Markt. bett 17. August statt, wozu freundlichst einladen: Joh. Dorn. Philipp Schaum. Georg Schmelz. Zugleich benachrichtige ich ein geehrtes Publikum, daß ich jede Stunde ein elegantes Fuhrwerk vom Russischen Hofe aus nach und von Großen-Linden werde abgehen lassen. Auch habe ich einen ganzen Waggon voll Bonamefer Damen zur Tanzbelustigung eingeladen, welche bei günstiger Witterung eintreffen werden. Georg Schmelz, zum fröhlichen Mann. Wohnungs - Veränderung. 5640) Hierdurch mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich meine seitherige Wohnung verlassen habe und von jetzt an bei Herrn M- Weißbäcker in der Löwengasse wohne. F. Weinhardt, Schreinermeister. 5688) Sonntag den 16. und Montag den 17. August: Kirchweihfest in Heuchelheim, wozu ergebenst einladet Joh. PH. Krailing II. Landwirthschastliche Ausstellung und Verloosung in Darmstadt am 24 bis 27. September d. I. 5686) Ich habe den Verkauf der landwirthschaftlichen Loose zu der am 27. September dahier stattfindenden Verloosung von Pferden, Zuchtvieh, Maschrnen und sonstige» Gegenständen dem Herrn Julius Wallach in Gießen für die ganze Provinz Oberhessen übertragen, und bitte deshalb Diejenigen, welche den Wiederverkauf dieser Loose übernehmen wollen, sich an Herrn Julius Wallach zu wenden. Darmstadt, den 1. August 1868. Ferdinand Sander. . Vorstehende Loose sind a 36 fr. sowohl bei dem Unterzeichneten, rote 6et dem Herrn I M. Schulhof, i „ S. Rcutltnger und in Gießen Chr. Lang Wittwe j ■ zu haben. Gießen, den 10- August 1868- Julius Wallach. Kirchweihfest zu Heuchelheim. 5657) Sonntag den 16. und Montag den 17. August: Tanzmusik bei I- Neidet. Kirchweihfest ni Wieleck. 3683) Sonntag den 16. und Montag den 17. August findet die hiesige Kirchweihe statt, wozu er- gebenst einladet Gerhard Schneider, Wirth. Geschäfts - Empfehlung. 5648) Einern geehrten Publikum zur Nachricht, daß ich an hiesigem Platze ein mechanisches Geschäft errichtet habe. — Durch gediegene Arbeit werde ich stets das mir geschenkt werdende Zutrauen zu erhalten suchen und halte mich in vorkommenden FäMn bestens empfohlen. W. Hosch, Mechanikus, im Nehmey e'r'schen Hause, Neuenbäuen. 5655) Sonntag den 16. und Montag den 17. August findet das Kirchweihfest zu Wieseck statt, wozu ich mit dem Anfügen ergebenst einlade, daß ich auch diesmal für frische Getränke und gute Küche besorgt sein werde. Georg Lenz. Geschäfts-Eröffnung. 5662) Einern geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich am hiesigen Platz ein Portefeuille Geschäft, verbunden mit einer Cigarren-, Papier- und Schreibmaterialien-Handlung, errichtet habe. Prompte Bedienung versprechend, bitte ich um geneigten Zuspruch. NB. Stickereien werden sauber garnirt und Reparaturen dn Portefeuillewaaren billigst ausgeführt. ' , , _ _ „ Gießen, am 30. Juli 1868.___________ Rudolph Zanck, am Kreuz. Heuchelheimer Mühle. 5696) Sonntag den 16. August l. Z. gut besetzte Tanz-Musik. Anfang 3 Uhr Nachmittags. i fkbensverllcherungs - Aclien - Gesellschaft in Stettin S Wohnungs-Veränderung. | we Th a- can che I gar Bc statt- Der Vorstand. Wechsel. n 44%-45% 1 5rischbücLer zu gießen. (Hierzu eine Beilage.! Seh*1*- i.j 9 9 9 9 5 9 P' mi P< mit; W 5% National 54% 5<>/o Metall. Obi. 48% M. steuert. 53% jf Pr. Gass. Sch. Div. Cass.-A. Pr. Friedrdor. Pistolen . . „ doppel te Holl. fl. 10 St. Ducaten . . 20 Frankenm. Biivgee - Club 5685) Der in der Festkarte auf den 5. September angezcigte Ball findet Samstag den 22. August im Zinßer'fchcn Saale 5675) Es ist ein Sonnenschirm, weiß gefüttert, irgendwo stehen geblieben. Man bittet, denselben gegen eine kleine Belohnung an die Exped. d- Bltts. abzugeben. 5678) Die Fertigung von 25 bis 30 Tausend Feldbrand-Steine ist gegen guten Lohn zu vergeben. Näheres bei der Exped. d. Bl. Die Pfarr- Conferenz der Dekanate Gießen und Großen-Linden wird nicht am Mittwoch den 19. August, sondern schon am Dienstag den 18. August, Vormittags um 10 Uhr, gehalten werden. Koch. Landmann. 51 den liche vinz Giei ist d leitu Verl und briej emg Unti liche terze weg, 472 ten gehe gern desse erlas nun, Sta, Gru Ord Vers Vorl Si mal Frar zeige <ß 5572) Das <8 bcfindct sich von A. Wallenfels Gießen, den 5671) Die Besitzer von Büchern aus der Bibliothek des Gesellschafts-Vereines werden wiederholt und dringend ersucht, dieselben binnen 8 Tagen zurückzuliefern. Gießen, den 13. August 1868. Dr. Z i m m ermann, Bibliothekar. bei den Wirthen Jakob Kröck und Jakob Krailing Wittwe. Bureau des Dieustmänner-Jnstituts Z> heute an im Hause des Herrn 8> hinter der Kirche. 8. August 1868. g Die Direction. Engi. Souver. 11 Russ. Imper. 9 Doll, in Gold 2 Wrund-Eapital.............. Reserven Ende 1867 ............. L>eit Eröffnung des Geschäfts bis Ende 1867 bezahlte Versicherungssummen........... Versichertes Capital Ende Juni 1868 ....... Jahres-Einnahme............. Im Monat Juli sind eingegangen 2579 Anträge auf Mäßige Prämiensätze. Schleunige Ausfertigung der Policen. Darlehen auf Policen. Prompte Auszahlung bei Todesfällen. Prospecte und Antragsformulare gratis durch die Haupt-Agentur: Wilh. Balser in Gießen, und durch die Agenten: PH. Zimmer in Lich, Rechner Schmidt in Londorf, I. Henrich in Lang-Göns. Kirchliche Anzeige». Evangelische Gemeinde zu Kietzen. Gottesdienst. Am 16. August. Morgens:, Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel. Beerdigte Den 7. August. Karl Räuber, pensio- nirter KreisamtSdiener, alt 63 I. 2 M. 13 T-, gestorben den 5- August. Denselben. Georg August Strauch, Bürger und Zimmermeister, alt 35 1.10 M- 16 T-, gestorben den 6- August. Denselben. Auguste Wallenfels, des Bürgers und Kaufmanns, Moritz Wallenfels, eheliche Tochter, alt 2 I. 1 M. 10 T-, gestorben den 6. August. Den 8- August. Henriette Auguste Wilhelmine Möhl, des verstorbenen Bürgers und Drechslers, Emil Möhl, eheliche Tochter, alt 3 I. 9M. 12 T-, gestorben den 6. August. Den 9- August. Marie Johannette Karoline Balser, geborne Diehl, Wittwe des verstorbenen Großh. Finanzaccessisten, Heinrich Balser, alt 58 I. 5 M. 4 T-, ge- gestorben zu Heppenheim den 7- August. Den 10. Au gust- Bertha Barbara Susanne Katharine Rebscher, des Bürgers zu König und Landpostboten dahier, Michael Rebscher, eheliche Tochter, alt 5 M. 19 T-, gestorben den 8. August. Den 11. August. Karl Fromm von Schotten, alt 19 I., gestorben den 9. Aug. Den 12. August. Elisabeth Bersch, geborne Langsdorf, Wittwe des verstorbenen Bürgers und Kaufmanns, Karl Bersch, alt 68 I- 1 M. 28 T-, gestorben den 10. Aug. Den 13. August. Wilhelm Karl Johann Jakob Volk, des Bürgers zu Ullendorf und Güterarbeiters auf der Cöln- Gießener-Eisenbahn dahier, Johann Volk XIII., ehelicher Sohn, alt 9 M. 1 T., gest. den 12. August. Denselben. Ein todtgeborncr Sohn des Bürgers zu Friedberg und Heizers auf der Main - Weser - Bahn dahier, Samuel Bender, geboren den 12. August. Denselben. Georg Karl Hermann Zülch, des Bürgers und Bäckers, Friedrich Zülch, ehelicher Sohn, alt 8M. 5 T., gest. den 12. August. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann. Gulden 5,250,000. „ 4,526,846. „ 3,582,565. „ 80,643,635. „ 2,549,892. „ 2,344,757. Amer. 6% 1882r Bds. 753/a „ 6% 1885r 73% Aclien. Frankl. Bank 124% Oester. Bank 766 „ Creditact. 221% Darmst. Bankaot. 244 Angekommen in Baltimore: Telegraphische Schiffs berichte, mitgetheilt von Ehr. Wallenfels jun. Angekommcn in New-Uork: Das Bremer Postdampfschiff Union, Reisedauer 11 Tage — Stunden. „ Hamburger „ Cimbria, „ 10 „ 3 „ Prioritäten. 5% östr. F. St. E. B. 258 Ludwigsh.-Bexbach 158% Maxbahn 108 Bayer. Ostbahn 127% Hess. Ludwigsbahn 134% 30/0 östr. Stsb.-Prior. 53% 3% östr. s. Lombard. 43% 3% Livorneser 31 Toscaner 46% Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse — 5% Elisabeth-Prior. 74% do. II. Emiss. 74 Anlehensloose. Kurh. :0 Thlr. Loose 55 Nassau fl. 25 b. Roth. 36% Gr. Hess. fl. 50 b. R. 1557 6 Gr. Hess. fl. 25 b. R. 40%' 4% bayr. Präm. Anl. 103% 4% badische Loose 100% Badische fl. 35 Loose 53 1858r Priori tatsloose 142 I860r Loose 76 1864r „ 101% 5579) Agentur Gesuch für England. Ein junger routinirter Kaufmann, Agent für England, wünscht noch ein leistungsfähiges Haus mit couranten Artikeln in England zu vertreten. Gute Referenzen können gegeben werden. Sofortige Franco-Offerten unter Nr. 55 $3 befördert die Erped. d. Bltts. 5620) Sonntag den 16. und Montag den 17. August: 5672) Ein fremder Mann mit Einem Arm hat am 12. August zwei Patcntscheine in einem Laden liegen gelassen, und zwar einen preußischen und einen hessendarmstädtischen. Derselbe bittet, besagte Scheine bei der Exped. d. Bltts. gefälligst abgeben zu wollen. 5643) Weißbindergesellen und Handlanger finden gegen hohen Lohn dauernde Beschäftigung bei Heinrich Demuth Wittwe. 5645) Ein gesitteter kräftiger Bursche findet gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung bei Jean Leierzapf. 5638) Eine tüchtige Köchin wird gegen guten Lohn zu miethen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. ($on einem Gießer Bürger.) (Wörtlich abgidruckt.) Wir haben in ten letzten Wochen allerlei Abhandlungen in diesem Blatt gelesen, sehr ausführliche und gelehrte, und auch ganz verständliche, daß der Bahnhof in die Stephansmark kommen muß. Darüber ist ja aber alle Welt einig. Wozu das noch? Darum handelt cs sich ja nicht, sondern daß es geschieht! Warum regen wir uns nicht? Warum: „Weil's doch Nichts hilft!" So? Das wär' ja die allergrößte Feigheit von unserer Seit', daß wir sclbst zugestehen: wir können Nichts durchdrücken, wir müssen uns fügen, wir sind zu dumm, wir ver- sehen von solch' hohe Dinge nichts — es wär' aber auch die allergrößte ®{. ringschätzung gcge uns selber, denn damit sagen wir ja: wir gelten ja nichts, wir sind nur die „schlähchte" Bürger von Gießen; was die schwatzen, kaS ist für die Spatzen! Da frag' ich aber doch, für wen wirt denn eig-ntlich der neue Bahnhof angelegt? Für uns oder für die Frankfurter Millionär? Solle wir dann die Affe von denen spielen? Sind wir denn nichts, ein Null? Js es kann nichts unser Geld, was wir zur Mehrbezahlung für den Grund und Boden bei- steuern müsse und von dem wir kein Heller mehr zu sehe bekomme, oder ist er tene ihrs? Solle wir denn die neue hohe Einkommensteuer bezahlen, ohne daß uns auch die nöihige und richtige Verkehrswege und Erleichterungen und möglichst billig und nah die Möglichkeit an die Hand gegeben wird, unsere Waare und Sendungen an den Mann zu bringen (wie's dann doch in andern Staate geschieht)? Jetzt kost jedes Colli 6 fr. an die Eisenbahn auf den weit und hoch gelegene Seltersberger Bahnhof zu fahren, in die StephanSmark wird's nicht mehr als die Hälfte, ein Groschen, kosten. Können wir Gießer Bürger uns das nicht selbst ausrechnen? Warum regen wir uns denn nicht? Da wird geredt von „geeignete Persönlichkeiten", die eine Bürgerversammlung zusammen rufen könnten — haben wir denn in Gießen das nöthig, daß wir uns an „geeignete Persönlichkeiten" zu wenden haben? Jeder richtige Bürger kann das, und er muß sein. Die früheren Leut', die unfern Geldbeutel für viel weiter liegende Sache, wie die deutsche Flott, der Nationalverein und Schleswig-Holstein und derartige politische Dinge in Anspruch genommen haben, die schweigen jetzt. Warum? Man möcht fast auf ganz sonderbare Gedanken kommen. Hier handelt es sich um Etwas, was unsere Kinder und Kindeskinder angeht, und hier will Niemand das Wort nehmen? Das ist sehr auffallend! Wir haben viel langweiliges Geschwätz gehört über Sachen, die uns dann koch am End wenig angingen und nun? Wo sind denn die gescheidten Herrn, die sonst immer das große Wort führten? Es ist ja, als verkröchen sie sich. Thun ste's vielleicht deswegen, weil das vielleicht Unannehmlichkeiten mit gewissen Personen zur Folge haben konnte, die ihnen schaden können? Das wären schöne Volksführer! Und warum thun's denn unsere Abgeordneten nicht? Ist denn nicht Einer da, der mit uns gleiche Interessen hat und sich will vernehmen lasten? Was ich da geschrieben habe und beantrage, ist, was unser Einer in Freundeskreis mit lautem Unwillen besprochen hat, und sind wir auch entschlossen, es in die Hand zu nehmen, und auf unsere Faust eine Bürgerversammlung zu diesem hochwichtigen Zwecke zu veranlassen, wenn die „geeignete Persönlichkeiten" eS, aus Gott weiß was für Gründen, nicht für gut halten sollten. Dem Verfasser der Berechnung in Nr. 94 des Gießener Anzeigers, Brod- preise betr., zur Nachricht, daß 1) die hiesigen Bäcker ebensowenig, wie alle übrigen Geschäftsleute, als: Metzger, Maurer, Zimmerleute, Bierbrauer, Handelsleute re. eine Verpflichtung, sich ihren Verdienst vorrechnen lassen zu müssen, anerkennen; 2) daß sie aber dennoch bereit sind, dem Publicum durch eine Gegenberech- nung die beruhigende Ueberzeugung von der traurigen Nothwendigkeit der allerdings leider noch hohen Brodpreise zu liefern, wenn der Verfertiger der im Anzeiger erschienenen Berechnung mit seinem Namen an das Tageslicht tritt. Einstweilen wollen die hiesigen Bäcker nur auf den von dem Berechner der Brodpreise ganz übersehenen Umstand aufmerksam machen, daß der seitherige Wassermangel die Mehlpreise um 1 bis 2 fl. per Malter vertheuert hat und daß mit dem Aufhören dieses Uebels auch billigeres Brod geliefert werden wird, trotzdem der Ansatz in der erschienenen Berechnung für Backlohn incl. Verdienst, Heizung re. mit 1 fl. 30 fr. per Malter nach dem heutigen Stand des Lohns der Arbeiter und der Familienbedürsnissc als total unrichtig sich darstellen dürfte. Möchte doch Jeder vor seiner Thüre kehren und versichert sein, daß die Bäcker gar nicht im Stande sind, die Brodpreise in ver Höhe zu halten, sobald Frucht und Mehl billig und in Ueberfluß vorhanden sind. Sämmtliche Bäcker. Berichtigung. Der Eintrag unter den Beerdigten vom 4. August muß vervollständigt also lauten: Katharine Elise Margarethe Vogt, geborne _ .. « Deibel, des verstorbenen Bürgers und Metz- Sonntag den 16. August. Wilhelm germeisters. Friedlich Bernhard Balthasar vOher ui der Wallthorstraße. Georg Busch Karl Vogt, hinterlassene Wittwe, alt 39 I am -ireuz. Heinrich Noll in der Neustadt. 10 M. 28 T-, gestorben den 3. August. Böfsennachrichten. 13. August 1868. Preuss. 4%% Obi. 96 Frankf. 3%% Obi. 80% Nass. 4%% Obi. 95 Kurh. 4% Obi. 88% Hess. 40/o Öbl. b. Roths. 89% „ 31/2% do. do. — Bayer. 5% Obi. 102% „ 4%o/o 1 jährige 96% » 4%% Vzjährige 96% Würtemb. 4%°/o Öbl. 95% Baden 4%<% Obi. c. E.L. 94% Oestr. 5% b. R. — 58%-59% 46-48 । 47-49 54-56 37-39 29%-30% 54-59 47-49 27-28 5627) Maurergesellen nnd Taglöhner können dauernde Beschäftigung erhalten bei Ang. Näuheimer. 5705) Ein kräftiger Hausbursche wird gesucht von W- Zur buch. Amsterd. k. S. 100% Augsb. k. 8. 99% Berlin k. 8. 105% Bremen k. S. 97% Cöln k. 8. 104% Hamburg k. S. 88 Leipzig k. 8. 104% London k. 8. 119% Lyon k. 8. — Paris k. 8. 95% Wien k. 8. 104% Disconto 3% G. Geldeorten.