Pnis vierteljährlich 36 ft. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich Oitßmer Anzeiger. Erscheint wöchentlich dreimal : Dienstags, Donnerstag« und Samstags. — Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Hießen. A2. Samstag den 14. März 1868. Amtliche Bekanrrtwachrrngen. Die Generalversammlung der landw. Vereine des Großherzoglhums Hessen pi Darmstadt betreffend. Nack, Beicklust der Generalversammlung der drei landwirthschastlichen Vereine des Großherzogthums zu Gießen vom 7. August 1863 wirb die nächste ©eneratoen sammlung^n dZem Ihre in Darmstadt st°^ und werden zu dieser alle Mitglieder der Verein- aus Donnerstag, Freitag und Sonnabend den 24-' 25' Mit diestr^GennÄ^ Verein für Starkenburg eine Ausstellung von Vieh (Rindvieh, Pferden und Schweinen) aus der Provinz, und ein?allgemein?Ausstellung von landw. Maschinen und G-räthen, von Erzeugnissen der Bodencultur und von 6anbel§: bem^an|tn unb die näheren Bestimmungen über Ort und Zeit bleiben weitere Bekanntmachungen vorbehalten. Hinsichtlich de?landw"Mstelluä wir aus nachstehende Anzeige des Präsidiums des landw. Vereins für Starkenburg und das von diesem demnächst zu veröffentlichende ausführlich^ Programm^ 1868. Großherzogliche Centralstelle für di- Landwirthschaft und di- landw. Vereine. v- B e ch t o l o. gramer. Die Ausstellung von Vieh, landm. Produkten und Maschinen und Geräthen zu Darmstadt betreffend. m " . . nut m.fn„„tmnrf>una vom 17 November a. p. (Zeitschrift Nr. 48 d. I. 1867) bringe ich hierdurch zur Kenntniß des landw. Publikums, daß die > .^d-zugn-hmend au w * s?attftndenden Generalversammlung zu veranstaltende landwirthschaftliche Ausstellung in den Tagen vom 24. bis 27. September gelegentlich ber^nbfltni t 3tfre m zur Ausstellung von Vieh (Pferden, Rindvieh und Schweinen) all- Landwirthe der ’,n“,nÄWmÄÄE"»"b Tl'S ““ Ww“' «Darmftab?»r WefeSS wertÄ Ehrenpreise bewilligt. Für die Abtheilung der landw. Producte smd mehrere Auszeichnungen, bestehend -n silbernen und bron- cenen Medaillen und ehrenvollen Erwähnungen, bestimmt worden. Das Vroaramm für die Ausstellung wird im Monat April ausgegeben werden. , , Darmstadst den 2U Februar 1868. Der Präsident des landw. Vereins fu^btt Provinz Starkenburg. Besondere Bekanntmachung statt- 135 40/272 2'V 233 30/s3U-54 31/129 33/194 39 2076 Wellen 416 */108a '/109 V10S» 115 859 332 203 Flur Nr. V108 Eichen- „ Buchen-Prügelholz, Eichen- „ Buchcn-Stockholz, Eichen- „ Buchen-Reisholz, Eichen- „ 137 10 38 1 37 V« 1031 8 meistbietenb versteigert werben. Die Zusammenkunft ist zur bestiminten Stunbe im District selbst. Großen-Buseck, am 9. März 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Buseck. Wagner. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wirb Zahlungsfrist bis 1. August b. I. gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien ber umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 10. März 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 3%2 □.Rifit. . , 9 Hofraithe in der Neustadt, 641 Acker, Laggärten am Krof- 148 / borfer Weg, 121-, */a2. Kl., 150 Wiese, jetzt Garten, am Mühlweg, 1. Klasse, 68 Grabstück auf bem Sanb, 1. Klasse. Flur Nr. 6/138 1533) Montag beit 16. März l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll im Leihgesterner Gemeinbcivalbe nachverzeichnetes Holz, als: □■Rlftr. 26 Hofraithe auf bem Reichen- sanb, 26 Hofraithe baselbst, 45 Grabgarten bas., gibt 13 fr-, 46 Grabgarten bas., gibt 13 fr., strict Schlieberg: 8 Stämme Eichen-Bauholz von 15 bis 49 Fuß Länge unb 6 bis 22 Zoll Durchmesser, zusammen 488 Cubikfuß, Stecken Buchen-Scheibholz, Aibeiisversteigerung bei der Stad! Gießen. 1593) Mittwoch ben 18. März 1868, Vormittags 9 Uhr, sollen auf bem Rathhause bahier nachstehenbe Arbeiten air ben Wenigstsorbernden vergeben werben: öffentlich meistbietenb versteigert werben. Gießen, ben 5. Februar 1868. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. ben, als: Flur Nr. '/49 2/72U-73 17/g □Klstr. 340 Acker an ber Weilburger Grenze, ’/23., V24. Klasse, 290 Acker zwischen bem Aul- unb Leihgesterner Weg, V23-, '/24. Klasse, 378 Acker am Atzelbusch, V-3., >/24. Klasse, 266 Acker rechts am Erdkauter Weg, V23., '/-4. Klasse, 166 Acker am Erdkauter Weg, V23., V-4. Klasse, 130 Acker am Nahrungsberg, 3. Klasse. 86 „ 16; 178 „ 47 20 „ 30 8 „ 24 21 „ 24 veranschl. zu..... Gießen, den 13. März 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Maurerarbeit, „ Weißbinderarbeit, „ , Schreinerarbeit, „ , Schlosserarbeit, „ , Spenglerarbeir, „ , Dachdeckerarbeit, „ , Fuhren unb Planirarbeit, 1530) Montag ben 16. März, Nachmittags 2 Uhr, ■ollen auf bahiestgem Rathhause bte ben Erben des Johannes Friebel zustehenden Immobilien, auf bereit freiwilliges Ansuchen, in Erb- unb Eigenthum versteigert wer- finben. Gießen, am 7. März 1868. Für ben Vorstanb: Schuster. 1549) Die General - Versammlung ber Mathilben-Stiftung ber Provinz Oberhessen wirb ben Statuten gemäß Samstag beit 14. l. Mts., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Regierungsgebäude dahier 49'/- „ 5 „ 3450 Wellen 50 „ Prugelholz, .. Stockholz, -v Wellen „ Reisholz, 2'/2 Stecken Eichen-Scheidholz, 31*/2 „ „ Prügelholz, „ „ Stockholz, Wellen „ Reisholz, Stecken Nadel-Prügelholz, Stockholz, Reisholz, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distriet Oberhag, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 26 Stecken Bnchen-Scheidholz, 94 Eichen-Stangen. 64 Buchen- „ 92 Nadel- „ „ »m „ Die Zusammenkunft ist auf der Sicher Chaussee an der 6. Schneiße. 11'/. .. 725 Wellen „ 215 Eichen - Stämme mit 4966 Cubikfuß, 8 Buchen- 44 Nadel- Gießen, den 10. März 1868. In Auftrag: Weidig, Ortsgerichtsmann. 1531) Montag ben 16. März, Nachmittags 2 Uhr, _ , sollen auf bahiestgem Rathhausc bie ben Erben bes Heinrich Noll III., W- S-, ge- hörenbe Grundstücke auf freiwilliges Ansuchen in Erb- und Eigenthum versteigert werden, als: Steinhauerarbeit, veranschl. zu 38 fl. 52 fr. 182 „ 26 „ Holzverfteigeiung in der Fürstlichen Obeiförsterei Lich. 1539) Künftigen Montag, den 16. d. Mts-, Morgens halb 9 Uhr, sollen int District „Kühunter" und „Graudorn", bei'm Albacher Hof auf der Gießener Straße zusammenkommend, versteigert werden: 14 Stecken Aspen- u. Tannen-Brennholz, 28575 Wellen Buchen- und Eichen-Stamm- Reisholz und 320 Stück Birken- und Fichten-Wagner- Stangen. Lich, am 9. März 1868. Fürstliche Oberförsterei Lich. EigenbrodtF Holz Versteigerung. 1524) Dienstag den 17. b. Mts., von Morgens 9 Uhr an, sollen in bem hiesigen Gcmeinbewalde, Di- Bersteigerung von allem Bettstroh. 1561) Donnerstag beit 26. b- Mts-, Vormittags 9 Uhr, wirb bas alte Bettstroh in ber Zeughaus- Caferne partieenweise an ben Meistbieten- ben versteigert- Gießen, ben 12. März 1868. Rischwitz, Quartiermeister. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 1528) Montag ben 16. März b. I., V e r st e i g er u rr g e n. 1554) Dienstag ben 31. März, Nachmittags 2 Uhr, soll auf bahiestgem Rathhause bie Hofraithe bes Georg Heinrich Braun, als: Gießen, ben 10. März 1868. In Auftrag: Weibig, Ortsgerichtsmann. Versteigerung von Obstbäumchen bei der Gemeinde Steinbach. 1537) Montag ben 16. März 1868, bes Nachmittags 1 Uhr, sollen auf hiesiger Bürgermeisterei circa 300 Stück vereitelte Acpfel - unb Birn- Stämmchen an ben Meistbietenbeu versteigert werben. Die Herren Bürgermeister werben um Bekanntmachung biefer Versteigerung ersucht. Steinbach, am 10. März 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Steinbach. Horn. 9 Stecken Buchen-, Eichen- unb Erlen- Scheidholz, 30 Stecken Buchen-, Eichen- unb Erlen- Prügelholz, 29 Stecken Buchen-, Eichen- unb Erlen- Stockholz, 850 Wellen Buchen-, Eichen- unb Erlen - .Reisholz, 7 Eichen-Stämme von 7'/2 bis ll'/2 Zoll Durchmesser unb 15 bis 25 Fuß Länge, 15 Erlen-Stämme von 5' 2 bis 10>/2 Zoll Durchmesser unb 10 bis 25 Fuß Länge, versteigert werben. Leihgestern, am 10. März 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Leihgestern. Heß. Holzversteigerung. 1560) In bem Alten-Busecker Gemeinde- walbe, Districten EllerSberg unb Seewalb, ollen nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werben: Montag ben 16. b. Mts. int District Ellersberg: 202 Stecken Buchen-Scheibholz, 22 „ „ Prügelholz, 84 „ „ Stockholz, 4500 Wellen „ Reisholz, 10 Stämme Eichen-Bau- unb Werkholz mit 137 Cubikfuß, 3 Stämme Buchen - Werkholz mit 105 Cubikfuß; Mittwoch ben 18. b. Mts. im District Seewalb: 85 Stecken Buchen-Scheibholz, 2 „ Eichen- „ 30'/4 „ Buchen-Prügelholz, 7'/2 „ Nadel- 34% „ Buchen-Stockholz, 3'A „ Nadel- „ 1415 Wellen Buchen-Reisholz, 1225 „ Nadel- „ 11 Stämme Eichen-Bau- und Werkholz mit 88 Cubikfuß, 13 Stämme Buchen-Werkholz mit 133 Cubikfuß, 1038 Wagenbach. ____Nadel-Stangen. Der Anfang ist jedesmal Morgens um 9 Uhr, und bie Zusammenkunft mit ersten Tage bei'm Eingänge nach Norden unb am zweiten Tage am Eingänge vom Qtt au->, ■in beiben Districten. Alten-Buseck, am 11. Marz 1868. , . Großherzogliche Burgermetsteret Alten-Buseck. Jagdverpachtung. 1538) Dienstag ben 17. März, Nachmittags 1 Uhr, soll bie ber Gemeinbe Hattenrod zustehende Jagd auf weitere 6 Jahre nochmals verpachtet werden. Hattenrod, den 7. März 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Hattenrod. Mengel- Holzversteigerung im Gräflichen En gras En detail, fertig aufgestellt. Flick & Krüll. Eichen- die I-Pfund-Büchse • (1559) Carl Frech in Gießen. zu Ostern beziehbar. Dr. Stein. 50 , 12 . 40 , verkauft 30 fr., 18 „ WermieLh u n gen. 1581) Zwei Zimmer sind zusammen oder- getrennt zu vermiethen und sogleich oder Reisholz- 217 18 9 40 40 21 13 4050 1225 2550 30 25 30 50 60 30 1589) Grabkreuze und Grabgelander von Gußeisen, vergoldet und lackirt, empfehlen in schöner Auswahl Flick & Kröll. 1591) Für Brauereien empfehlen: Kühlschiffe von Schmiedeisen, Malzdarren von Schmiedeisen und Draht, Senkböden, Sortiermaschinen, Pressionen (Luftdruckbierpumpen) ; ferner alle Arten von Puntpen 1588) Goldfische zu haben bei Carl Deines. 1568) Schöne Schießerstangen, Fischbügel, gelbe SetzlingSweiden, große und kleine Bindweiden, 400 Stück Küfer-Reifstangen verkauft L. Hartmann, in der Schanz. H o l z v e r st e i g e r u n g. 1563) Dienstag den 17. und Mittwoch den 18. Mürz l. I., jedesmal Morgens 9 Uhr anfangend, sollen in dem Mainzlarer Gemeindewalde, Districten Scharenberg, Eichwald u. Hunds- rück, nachfolgendeHolzsortimente meistbietend versteigert werden, als: Vermischte Anzeigen. 1529) Die Selterspförter Schäferei-Gesellschaft beabsichtigt einen Schafhirten zu miethen. Diejenigen, welche sich zu dieser Stelle melden wollen, haben sich zu gleicher Zeit des Anmeldens mit Zeugnissen über ihre Qualification, sowie über ihre Fami- licnverhältnisse und Aufführung, von ihrer Ortsbehörde zu versehen und bei dem Unterzeichneten das Nähere zu erfragen. Gießen, den 10. März 1868. C. Weidig, als Salzmeister. 1558) Vorräthig in jeder Buchhandlung ist das berühmte Buch des Dr. Werner: Wegweiser zur Hilfe für alle Kranke. Jeder Zahnschmerz, ohne Unterschied, wird durch mein in allen deutschen Staaten rühmlichst bekanntes Zahn-Mundwaffer binnen einer Minute sicher und schmerzlos vertrieben, was unzählige Danksagungen der höchsten Personen bekunden. E. Hückftädt in Berlin, Oranienstraße 57, am Marktplatz. Zu haben in Flaschen ä 18 und 36 fr. bei Die Zusammenfunft ist jedesmal am Eingänge des Waldes am Wege nach Treis. Mainzlar, am 11. März 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Mainzlar. Vogel. 1600) Mein Lager in weißen Blousen, gestickten Streisen und Einsätzen, Plisse- Streifen, Kragen mit und ohne Manschetten, gestickten Taschentüchern, Leinenbatist-Tüchern mit und ohne Stickereien, Morgenhäubchen, ist stets gut assor- tirt und empfehle ich solches bestens. Glatte Mulls und Jaconets, weiße und farbige leinene Taschentücher ru billigen Preisen. I. C H. Retter. ii Vz= ii Vi- empfiehlt 1597) Prima Schweizer-Käse, Limburger und Reufchatcller Käse, sowie Mecklenburger Handkäse, bei I- A. Busch Söhne. Pfer^e-MarEt zu Frankfurt a. M am 30., 31. März und 1. April 1868. Loose ä fl. 1. 45 fr. sind vorräthig bei _________________Julins W all ach. -Stock- n : 80 Zur hohcu Beachtung für Bruchleidende. 1157) Der berühmte Bruch-Balsam, dessen hoher Werth selbst in Paris anerkannt, und welcher von vielen medicinischen Autoritäten erprobt wurde, welcher auch in vielen tausend Fällen glückliche Euren hervorbrachte, kann jederzeit direct brieflich vom Unterzeichneten, die Schachtel ä 3 Fl. 30 Xr. S- W., bezogen werden. Für einen nicht so alten Schaden ist eine Schachtel hinreichend. I. I. Kr. Eisenhut in Gais, bei St. Gallen (Schweiz). Weichsel-, Reineklanden- (beste Sorte), Mirabellen-, dicke blaue Eierzwetschen-, dicke blaue Pflaumen-, gewöhnliche Zwetfchen- und Aepfel- nnd Birn-Bäumchen (Tafelobst), dicke rothe Stachelbeeren, rothe Johannistrauben, Bux, zu Zierbäumchen geeignet, L. Hartmann, in der Schanz. Feilgebotenes. 1519) Portland - Cement in frischer Maare, Dung-Ghps, Steinkohlen und Braunkohlen empfiehlt I. G. D. Bapst. Stecke 400 83 versteigert werden. Dasselbe ist binnen 3 Jahren in mehr i als 30UU0 Exemplaren verbreitet und | ebensoviel Kranke, welche zum großen: Theil für unheilbar gehalten wurden, f verdanken ihm ihre Genesung. Soeben f neu gedruckt, ist es für 21 fr. in allen f Buchhandlungen zu bekommen. | Zeugniß: Mein ganzes Leben war eine ununterbrochene Kette schwerer körperlicher Leiden, die meine Rathgeber bald mit diesem, bald mit jenem Namen | benannten, mir aber dennoch nicht halfen. Ich war und blieb krank — bis ich, durch das l>r. Werner'sche Schrift- chen belehrt, den Weg zur Hilfe fand. Jetzt bin ich gesund und werde es, Dank diesem trefflichen Buche! hoffentlich auch bleiben. Ich empfehle es des- D halb allen Leidenden aus vollster lieber- | Zeugung. L. Wohlhaus in Hannover. ... 12 E. Hermes, Materialist. „ Buchen-Prügelholz, „ Eichen- „ „ Nadel- „ Buchen-Stockholz, „ Eichen- „ „ Nadel- „ Wellen Buchen-Reisholz, n Eichen- „ „ Naoel- „ Revier Ruppertsburg. 1585) Freitag den 20. März d. I., Vormittag? um 9 Uhr, bei Holznummer 1 beginnend, werden im Districte Altengericht: Buchrn-Sch-Id», -Aliprügel,, Daubitz Liqueur zur Erzielung und Erhaltung körperlichen Wohlbefindens, fabricirt von Apotheker R. F. Daubitz, Berlin, Charlottenstraße 19, prämiirt durch die Jury der Pariser Welt - AussteUulig im Jahre 18(57, ist zu haben in Gießen bei Julius Wallach, in Ullendorf a. d- Lda. bei H. W. Moll, in Hungen bei Aron Buch und in Lich bei H. C. Bingmann. (5555) 1532) ioo Stück Eichen-Stämme von 15 bis 56 Fuß Länge und 10 bis 22 Zoll Dicke = 4330 Cubik- fuß enthaltend, sollen Montag den 23. l. Mts., ~ von Vormittags 11 Uhr an, zu Schmidthof bei Kirchhain meistbietend verkauft werden. 1378) Ein gut erhaltenes, halb verdecktes einspänniges C h a i s ch e n ist preiswürdig zu verkaufen bei Sattler Ferber. Laubach, am 11. März 1868. Gräflich Laubach'sche Revierverwaltung. 1586) Den Herren Gebr. Wenzel habe ich den Verkauf meines gebrannten Java - Kaffee für Gießen übertragen. Dieser Kaffee, wozu ich die besten Java-Sorten verwende, ist nach einer Methode gebrannt, daß Aroma und Wohlgeschmack zur vollsten Entwickelung kommen, wodurch mit einer geringeren Anzahl Bohnen ein besserer Kaffee erzielt wird. Preis 15 Sgr. Pr. Pfund.__A. Zuntz fei. Wittwe, Bonn. Wir empfehlen obigen feinen reinschmeckenden Kaffee in Vi- und Vr-Pfund - Ver- packung. Gebr. Wenzel. 1566) Sehr schöne veredelte hochstämmige Obstbäumchen, als: 70 Stück Sauerkirsch-, Amorellen- und äh-Maschinen von («rarer $ St alter, von 100 fl. an, Wheeler & Wilson, von 55 fl. an, Biowe, Singer und vielen anderen, llandenascliinen. von 20 fl. an, franco Giessen Moritz Weiler, Zeil 69 in Frankfurt a M. Garantie. — Zaliliingserleicliterungen. 1— Prospekte gratis. KS3* Für Giessen und Umgegend wird ein Agent oder en-gros-Käufer zum Verkauf dieser Maschinen gesucht. (1525) r. Dienstag den 17. März I. I.: 122 Eichen-Stämme von 5 bis 19 Zoll Durchmesser und 60 Fuß Länge, 2399 Cubikfuß enthaltend, 1494 Fichten-Stämme mit 4647 Cubikfuß, 518 Nadel - Stämme von 5 bis 10 Zoll Durchmesser und bis zu 60 Fuß Länge, 2786 Cubikfuß enthaltend; 11. Mittwoch den 18. März I. I.: 104 Stecken Buchen-Scheidholz, 7 „ Eichen- t Nervöses Zahnweh wird augenblicklich gestillt durch Ur. tiräfströin’s schwedische Zahntropfen, ä Flacon 6 Sgr., ächt zu haben in Gießen bei Ernst Hermes. (1545) 1534) Mehrere Körbe voll Buxbaum sind zu haben bei Ch r. Burckhardt, am Asterweg. 1584) Eine neue Chaise, Wagen, Pferdegeschirr und eine Partie Heu ist zu ver- kaufen._______________H. M. Iughardt. 1590) Dunggyps, Stein- und Brgun- kohlen empfehlen Flick & Kröll. 1567) 15—16 Centner gutes Heu, Kohl- Gemüse, pr. 25 Stück 16 kr., Sellerieköpfe mit Blättern, pr. 25 Stück 30 kr., verkauft L. Hartmann, in der Schanz. ,J^^I^"^?brechmaschincn in vorzüg- ncher 2lrt verfertigt der Unterzeichnete pr. ©tuet 12 fl. franco Bahnhof Gießen. Bestellungen Bittet derselbe mündlich oder durch portofreie Briefe.bei ihm machen zu wollen. Heinrich Stehr, in Windhausen (Kreis Alsfeld.) i Kaltflüssiges Baumwachs in bekannter Güte, 1522) Eine möblirte Stube mit Cabinet, Sommerseite, ist zu vermiethen. Näheres bei der. Exped- d- Bltts- 1535) Der dritte Stock meines Hauses an der „Neuen Anlage" ist zu vermiethen und eventuell schon Ostern zu beziehen. Prof. Dr. Lange. 1521) Ein kleines Logis ist zu vermiethen Flügelsgasse Lit. A- Nr. 90. 1603) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei Schuhmacher Hanitsch, Kirchenplatz. 1582) Ein freundliches Zimmer ist zu vermiethen bei Fr. Bieler, am Kreuz. 1583) Ein gut möblirtes Zimmer ist auf nächstes Semester zu vermiethen. __________________L- Becker, Asterweg. 1517 Ein freundliches, möblirtes Zimmer mit Cabinet in einer Gartenwohnung ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Näheres bei der Exped- d- Bltts- 1598) Frischen Kabliau empfingen I- A- Busch Söhne- 1550) Waschbütten, Züber, Badc- büttchen, Eimer, Brenken, sowie alle sonstige Küferwaaren in großer Auswahl, empfiehlt H. Sch mall, Lindenplatz- 1547) Weiße Frühkartoffeln bei Philipp Hellwig, auf dem Neueuweg- 1596) Frischer Blumenkohl, „ Salat in Häupichen und Teltower Rübchen ____________bei I- A- Busch Söhne- 1592) Wir empfehlen: Centesimal- und Dccimal-Waagen, Geschäfts- und Haus- Haltungs-Waagen, jeder Art; für Geschäftebesonders: Decimal-Waagen, ganz von Eisen, sowie Copierpressen.- Flick & Kröll. 1602) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist in der Nähe der Aula zu vermiethen. Bei wem ? sagt Ausg. d. Bltts. 1605) Möblirte Zimmer mit Cabinet, auf Verlangen mit einem Flügel, sind zu vermiethen. M-Heß, A. 64. 1607) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei Christian Noll Wittwe, Neustadt. 1606) Ein möblirtes Stübchen ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei __■_________________PY- Flett. 1518) Mein in der Marktstraße gelegenes elterliches Wohnhaus, Lit. D. Nr. 211, ist im Ganzen zu vermiethen; auch bin ich Willens, wenn sich Liebhaber dazu finden, dasselbe aus freier Hand zu verkaufen. Fritz Möhl, Metzger. 1595) Bettladen von Nußbaum-, Eichen- und Tannenholz, sowie ein zmeithüriger tannener Schrank und dgl. m-, dauerhaft und geschmackvoll gearbeitet, sind zu verkaufen bei Schreinermeister Zimmermann, Neuenbäuen Lit. B- Nr. 84. 1564) Ein dreilöcheriger Sparheerd und drei Fenster nebst Futter sind billig abzugeben. Wo ? sagt die Exped. d. Bltts. 1594) Bei S- Goldenberg am Wall- thor sind 12 bis 15 Wagen guter Kuhmist zu verkaufen. ________________________ 1565) Ein runder, gut gehaltener Nuß- baumtisch ist wegen Mangels an Raum billig abzugeben. Näheres bei der Exped. d. Bltts.__ 1599) Ein Stück Grabland auf dem Sand, den Gärth's Erben gehörig, ist alsbald zu verkaufen. Näheres bei Thorschreiber Roloff. 1571) Eine möblirte Stube mit Cabinet ist zu vermiethen bei Polizeidiener Vogel- 1570) Ein Laden an gangbarer Straße ist mit Logis zu vermiethen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. 1544) Eine möblirte Stube mit Cabinet ist zu vermiethen bei Mitprediger Balser. 1526) Im Russischen Hof ist ein großes Familienlogis zn vermiethen. 1579) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen. Zu erfragen bei der Expedition d. Bltts. 1573) Stroh hüte in großer Auswahl, diesjähriger Fa?on, für Herren, Damen und Kinder, sowohl in dm feinsten, als auch in den ordinärsten Sorten, empfehle ich zu dm billigsten Preisen (auch werden solche auf Verlangen anf- geputzt) ; Knaben - Kappen von 30 kr. an. Ferner bringe ich meine Strohhut- Wascherei mit dem Bemerken in empfehlende Erinnerung, daß alle Arten Strohhüte bei mir gewaschen, gefärbt und nach neuester Fa?on zu den billigsten Preisen umgearbeitet werden; auch alle Arten getragene Filzhüte können gewaschen, gefärbt und nach neuester Fa?on nmgearbeitet werden. Susanne Weitz, bei Herrn Lederhändler Plank, gegenüber dem Herrn Kaufmann Pistor. WWWWWWLWWWWWNWWWWW I „1577) _ Weiße leinene Taschen- tücher, sowie En-tout-cas, em- 0 8 pfehle ich in großer Auswahl zu sehr g g billigen Preisen. , 8 Julius Landauer, w .STATWWSWWWöWNUjMMKMöSiMMRM g Handelsverein. General-Versammlung Montag den 16. März, Abends 8 Uhr, im Lindenhof. Tages-Ordnung: 1) Berichterstattung, 2) Errichtung einer Handelskammer zu Gießen, 3) Bahnhofs-Anlage, * 4) Eisenbahn-Angelegenheiten. Der Vorstand. äa s Auswanderer mx l^^^^vnach Amerika erhalten mit allen von Bre-^^^^v men abgehenden Dampf- und Seael- schiffen beste und billigste Beförderung durch Christian Wallenfels jun. Bauerffcher Gesangverein. 1587) Samstag den 21. März, Abends 7 Uhr, feiert der Bauer'sche Gesangverein sein Stift ungsfe ft im Saale des Promenadehauses. Karten hierzu ä 9 fr. sind für Freunde des Vereins durch die Mitglieder zu beziehen, sowie bis zum Samstag Abend im Promenadehaus zu haben. Der Vorstand. Oberbeffische Grsenbahrren 1541) Ist cs nicht auffallend, daß alle Artikel gegen den Oberhessischen Vertrag anonym und alle für denselben von bekannten und das Licht nicht scheuenden Personen verfochten werden. Sollte hinter dieser Anonymität nicht der Neid gewisser Lente zu suchen sein, die durch ihre plump geschmiedeten Pläne und Ränke die Sache aus Eifersucht über einen etwaigen Gewinn oder aus Concurrenzrücksichten scheitern machen möchten. Z Auswanderer nach Amerika befördern mit allen von Bremen abgehenden Dampf- und Segel-Schiffen Gebrüder Scheel. Aachener und Münchener Feuer-Versicherungs- GefeUfchast. 1542) Nachdem die Herren Franz Peppler & Co. zu Gießen die Agentur obiger Gesellschaft niedergelegt haben, so ist solche dem Kaufmann Herrn Louis Wittich zu Gießen übertragen worden. Ich bringe dieses mit der Aufforderung zur öffentlichen Kenntniß, sich in allen Beziehungen zur obige» Gesellschaft nunmehr an den Herrn Louis Wittich wenden zu wollen. Darmstadt, den 3. März 1868. Der General-Agent: Heyer, Hofgerichts - Advokat- Bezugnehmend auf ObigeS empfehle ich mich zur Vermittlung von Versicherungen und bin zu jeder sonstigen Auskunft gern bereit. Gießen, den 3. März 1868. Louis Wittich, Agent. (Concert des akademischen Musikdirektors W. Mickler Dienstag den 17. März 1868 in der Stadtkirche: Oratorium nach Worten des alten Testaments für Solostimmen, Chor und grosses Orchester, componirt von Feliac Mendelssohn - Slartholdy, unter gütiger Mitwirkung der Frau Bertram - Meier, Opernsängerin aus Mainz, Fräulein M. Schneider, der Herren A. Ruff und H. Behr, Theaterdirector aus Mainz, sowie des akademischen Gesangvereins. Das Orchester ist durch Hinzuziehung auswärtiger Künstler nahmhaft verstärkt. Anfang 4>/2 Uhr. Ende 5 Uhr. Die Kirche ist geheizt und wird um 3'/2 Uhr geöffnet. Eintrittskarten: für einen nummerirten Platz im Schiff der Kirche und auf der Orgel.............kl. 1. 30 kr., für einen nichtnummerirten Platz im Schiff der Kirche, auf der Orgel und der ersten Emporbühne . . . „1. — „ für die zweite Emporbühne..........„ — 30 „ sowie zur Hauptprobe (am Tage des Concerts, Vormittags um 9 Uhr) ä..............„ — 30 „ und Text des Oratoriums a..........„ — 3„ sind in den Buchhandlungen der Herren J. Ricker und W. Ferber zu haben. (1536) Vorläufige Anzeige. 1610) Dieser Tage treffe ich mit meiner großen Menagerie hier ein und mache ein vcrehrliches Publikum ganz besonders auf prachtvolle Exemplare, als: 1 Klapperschlange, 1 bengalischer Tiger, 1 Silber-Lowe, 1 Leoparde, 1 großer Eisbär rc- ec. aufmerksam. Das weitere besagen die Zettel. PH. Egenolf, Menageriebesitzcr- Auswanderer nach Amerika befördert wöchentlich vermittelst Dampf- und Segelschiffen bei reeller und billigster^ Bedienung I. M. Schulhof, am Rathhaus. Durch langjährigen Aufenthalt in Amerika bin ich im Stande, edem Auswanderer die beste Auskunft zu ertheilen. CO iO 1O PubliciM! Wir empfehlen unser Institut dem inserirenden Publikum zur Uebertraauna von Insertions-Aufträgen jeden Umsanges und führen nachstehend die hierdurch erwachsenden Vortheile zur gefälligen Berücksichtigung an Durch die uns von sämmtlichen Zeitungs-Expeditionen günstigst gestellten Conditione» sind wir in den Stand gesetzt, die uns überwiesenen Aufträge unter folgenden billigen Bedingungen auszuführen • 1. Wir berechnen nur die Original-Preise. ?. Porto oder Spesen werden mcht belastet. 3. Bei größeren und wiederholten Aufträgen entsprechender Rabatt. — Speeial-Contrakte mit besonders günstigen Bedingungen bei Uebertragung des gesummten Insertions- wesens. 4. Belege werden in allen Fällen für jedes Inserat von uns geliefert. 5. Eine einmalige Abschrift des Inserats genügt auch bei Aufgabe für mehrere Zeitungen. 6. Ungesäumte Realisation am Tage der Auftragertheilung. 7. Ueber- setzungen in alle Sprachen werden kostenfrei ausgeführt. 8. Kosten-Anschläge werden bereitwilligst auf Wunsch vorerst aufgestellt. 9. Correspondenz franco gegen franco. Unser neuester und correctester Insertions-Kalender, Verzeichniß sämmtlicher Zeitungen und Zeitschriften mit genauer Angabe der Auflagen und sonstigen für die Inserenten wichtigen Notizen, steht gratis zu Diensten. Sachse & Co. Zeitungs-Annoncen-Expedition ILeipzlg. Filialhaudlungen vorläufig in r Bern und Stuttgart. BS1 Annahme von Inseraten für die: Allgemeinen Anzeigen der .Gar- tenlanbc«, Auflage 230,000 Exemplare. 1527) 30 bis 40 Arbeiter, sowohl Mädchen wie Männer, können bei uns noch dauernde Beschäftigung erhalten. Gail'sche Wollenspinnerei. 1608) Ein Tabakspinner, welcher in einem Tabaksgeschäft' längere Jahre gearbeitet hat, wird gegen guten Lohn gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. Arbeiiertnldungs-Verem. 1548) Montag den 16. März, Abends 8 Uhr: Monatliche Hauptversammlung im Locale des Herrn K. Heil. Tagesordnung: Bericht des Vorstandes- Besprechung über eine zu bildende Arbeiter- Herberge- Der Vorstand. 1580) Unterzeichnete empfiehlt sich im Waschen von seidenen und wollenen Kleidern, Cachcmir- und Glacee-Handschuhen, sowie im Kräuseln und Waschen von Federn. Frau Kesting, wohnhaft im F erb er'schcn Hause am Markt. 1574) Glacee-Handschuhe werden gewaschen bei Susanne Weiß. 1604) Strohhütc werden zum Waschen und Färben zu 24 kr. angenommen. _____________M. Heß. „ 1569) Ein angehender Commis mit französischen Sprachkenntnissen sucht Stelle in einem hiesigen Fabrikgeschäfte. — Offerten unter Nr. 1569 vermittelt die Expedition d. BlttS. 1575) Von einer'bedeutenden, auf solider Basis beruhenden Lebensversicherungs-Gesellschaft werden cautionsfühige Vertreter unter sehr vortheilhaften Bedingungen gesucht. Franco- Adressen nebst Angabe der Referenzen sub E.II. 8 befördert das allgemeine Annonccn- Bureau von Jacob Türkheim in Hamburg. 1572) Ein braves Laufmädchen wird zum ofortigen Eintritt gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. A Strohhüte werden zum Waschen, Färben und Fa?ountren angenommen und sehr schnell und pünktlich besorgt. Wilh elmine Fuhr. 1576) Nr. 74 und 134 haben die Bügeleisen gewonnen. Vogel, Polizeidiener. 1523) Ein gebildetes Frauenzimmer mit allen erforderlichen Kenntnissen, welches chon größerem Haushalte vorgcstanden, ücht eine passende Stelle. Näheres bei Frau Schneider, Neustadt Nr. 94 in Gießen. 1562) Die Besitzer von Büchern aus der Bibliothek des Gesellschafts-Vereins dahier werden ersucht, dieselben binnen acht Tagen zurückzuliefern. Gießen, den 9. März 1868. Dr. Zimmermann, ________________________Bibliothekar.______ g®®®®®@@®®®®@®@®@@5®®S®®Ö I Neueste Prämien-Anleihe « ® der Stadt Mailand, ® genehmigt durch Decret der Koiligl. ® | Ätalienishen Regierung vom S ® 11. März 1866. ® 1520) Der Verkauf der Prämien- ® Obligationen ist von allen Regie- ® 3 rungen des In- und Auslandes gestattet. I ® Die Haupt-Gewinne betragen 15mal ® ® Francs 100,000, 76mal Francs 50,000, ® ® 24mal Francs 30,000, 134mal Francs ® 1000, 134mal Francs 500, 11956mal® ©Francs 100, 50, 20 etc. etc. U Beginn der Ziehung am Hi. März ® ® d. J. ® I iViir ‘8 Thaler 8 kostet ein wirkliches Original- ® ® Staats - I.OOS, (nicht von den ver-© 'S botenen Promessen) und werden solche ® ® Zogen frankirte Einsendung des § ®Betrages oder gegen Post-® A Vorschuss, selbst nach den ent- I y l'erntesten Hegenden von mir § ® versandt. ® | Es werden nur Gewinne ® ggezogen. I ® Gewinngelder und amtliche ® © Ziehungslisten sende nach Ent- ® g Scheidung prompt u. verseh wie- I ® gen. ® ® Unter meiner überall belieb- ® g ten Glücks-Devise: y „Gottes Segen bei Cohn!“ Ä ® habe allein meinen Interessenten in § ® Deutschland die allerhoeh- ® © Sten Haupttreffer von 300,000, ® § 835,000, 18«,500, 135,500. § ® 150,000, 130,000, 185,000, © 103,000, 100,000 und jüngst © | «in 11. September schon H ® wieder das grosse Eoos von ® S 50,000 Thaler ausbezahlt. ® 3 Uaz. Sams. Colm ® ® in Hamburg, ® Bank- und Wechselgeschäft. ® 1475), 10 bis 15 Stecken Hain-Buchenholz werden baldigst zu kaufen gesucht und das Nähere zu erfragen bei I. Roth en - berg er, Lindenplatz.______________________ 1506) Gesucht: auf den 25. d. Mts. ein braves ordentliches Mädchen für die Küche. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.____________________________ 1509) Ein Wohnhaus mit Hofraum oder sonst sich zum Geschäftsbetrieb eignenden Räumlichkeiten, ziemlich in der Mitte der Stadt gelegen, wird zu kaufen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1505) Ein junger Mann, der die Buchhaltung gründlich versteht, sucht für seine freie Zeit Beschäftigung. Wer? sagt die Exped. b. Bltts. 1445) Ein Garten mit einigen Obstbäumen und einem Hänschen wird zu pachten gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Theater in Gießen. (Im Cafe Leib.) 1609) Sonntag den 15. März. Zum zweiten Male: Gute Nscht Müschen, oder: Maria Theresia und ihr Hof. Historisches Lustspiel in 5 Akten von Arthur Müller. Montag den 16. März: Die Anna Liese. Lustspiel in 5 Akten von Her sch. W. Kern, Direktor. tfrifcfjOdcfier zu gießen. Den 15. März. CarlLöber am Lindenplatz. Friedrich Zülch auf dem Seltersweg. Georg Balser Wittwe in der Neustadt. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde zu Hießen. G o t t c s d i e n st. Am 15. März. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel. Passions-Gottesdienst in der Hospital- kirche. Mittwoch den 18. März, Nachmittags 4 Uhr: Pfarrer Landmann. G e t a u f t e. Den 8. März. Dem Bürger und Kaufmann, Heinrich Weidig I., eine Tochter, Christiane Johanne Auguste, geboren den 10. Januar. Denselben. Dem Bürger zu Wetzlar und Heizer auf der Cöln-Gießener-Eisenbahn, Georg Möbus, ein Sohn, August Ludwig, geboren den 8. Februar. Denselben. Dem Bürger und Bäckermeister, Wilhelm Löber HL, eine Tochter, Henriette Wilhelmine Marie Antonie, geboren den 29. Januar. Denselben. Dem Bürger zu König, Kreis Neustadt, und Landpostboten dahier, Michael Rebscher, eine Tochter, Bertha Barbara Susanne Katharine, geboren den 18. Februar. Den 12. März. Dem Bürger zu Vöhl in Preußen und Kaufmann dahier, Friedrich Karl Benjamin Koch, eine Tochter, Anna Louise Friederike, geboren den 12. Februar. Beerdigte Den 7. März. Karl Emil Jakob Daniel Schmidt, des Bürgers zu Wilsbach und Ockonomen dahier, Peter Schmidt, ehelicher Sohn, alt 2 M. 15 T-, gestorben den 5. März. Denselben. Johann Georg Balser, Bürger und Bäcker dahier, alt 57 I. 8 M. 2 T., gestorben den 5. März. Den 9. März. Johann Barth aus Sickershausen, Kreis Biedenkopf, alt 22 I., gestorben den 7. März. Denselben. Johanne Sophie Eberhar- dine Hast, geborne Görtz, Wittwe des verstorbenen Bürgers und Kaufmanns, Johann Ludwig Hast, alt 78 I. 3 M. 8 T., gestorben den 6. März. Den 10. März. Heinrich, ein unehelicher Sohn von auswärts, alt 11 T., gestorben den 9. Mürz. Den 11. März. Margarethe Bieber, geborne Löber, Wittwe des verstorbenen Bürgers und Schmiedmeisters, Christian Bieber, alt 75 I. 20 T., gestorben den 9. März. Den 13. März. Georgette Wilhelmine Adelheid Ort, geborne Schaffner, Wittwe des verstorbenen Bürgers und Schreiner- meisters, Peter Ort, alt 62 I. 8 M. 22 T., gestorben den 10. März. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann. Frachtbriefe für die Main-Weser- und Cöln-Mindener- Eisenbahn, sowie fa amtliche zollamtliche« Formulare, sind zu hoben bei Wilhelm Klee, Mäuöburq. Börsennachrichten. 12. März 1868. Preuss. 4%% Obi. 95% Frankf. 3%% Obi. 80 % Nass. 4%<% Obi. 94% Kurh. 40/0 Obi. 89% Hess. 4<% Obi. b. Roths. 90% „ 3%% do. do. — Bayer. 5% Obi. 101% » 4%% 1jährige 93% „ 4%% jiährige 93% Würtemb. 4%% Obi. 93% Baden 4%% Obi. c. E,L. 93% Oestr. 5% b. R. 63% „ 5% National 55% „ 5% Metall. Obi. 48% „ M. steuert'. 51 % Amer. 6% 1882r Bdsj 75% „ 6% 1885r 74% Actien. Frankf. Bank 126% Oester. Bank 725 „ Creditact. 192% Darmst. Bankact. 222 Prioritiiten. 5% östr. F. St. E. B. 259% Ludwigsh.-Bexbach 156% Maxbahn 106% Bayer. Ostbahn 120% Hess. Ludwigsbahn 132% 3% östr. Stsb.-Prior. 53% 3% östr. s. Lombard. 43 3% Livorneser 27% Toscaner 41 Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse — 5% Elisabeth-Prior. 74% do. II. Emiss. — Anleliensloose. Kurh. tO Thlr. Loose 55% Nassau fl. 25 b. Roth. 35% Gr. Hess. fl. 50 b. R. 143% Gr. Hess. fl. 25 b. R. 38% 4% bayr. Präm. Anl. 99 4% badische Loose 98% Badische fl. 35 Loose 51 1858r Priorit'ätsloose 134% 1860r Loose 72% 1864r „ 86% Wechsel. Amsterd. k. 8. 100% Augsb. k. 8. 99% Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 98 Cöln k. 8. 105 Hamburg k. 8. 88% Leipzig k. 8. 105 London k. S. 119% Lyon k. 8. — Paris k. 8. 95 % Wien k. 8. 102 % Disconto 3% G. flxeldsorteni. Pr. Gass. Sch. 1 44%-45% Diy. Cass.-A. — Pr. Friedrdor. 9 57 %-58% Pistolen . . 9 49-51 „ doppelte 9 50-52 Holl. fl. 10 St. 9 54-56 Ducaten . . 5 37-39 20 Frankens!. 9 31-32 Engi. Souver. 11 54-58 Russ. Imper. 9 50-52 Doll, in Gold 2 27%-28% Feuilleton. Vetter und Base. Eine Familiengeschichte. (Fortsetzung) Robert batte, ohne irgendwie zu verletzen, eine gewisse Entschiedenheit und Energie in seinem ganzen Gebühren, welche genug bekundete, daß ihm an dem Urtheil der blinden Menge wenig genug gelegen war, und daß er allfällig auch sich selber genügen konnte. Mit dem sogenannten bureau d’esprit hatte es aber eine eigene Bewandniß. Man glaube ja nicht, daß in diesem geselligen Kreise ein gelehrter, ausschließlicher Dünkel, eine Schaustellung von höchster Bildung und angemessensten ästhetischen Ansprüchen herrschten. Im Gegentheil, es waren nur einige wenige tüchtige Männer, welche sich mit Nutzen in der Welt umge- sehen, und vom Leben etwas mehr gelernt hatten, als ein gieriges Haschen nach dessen sinnlichen Genüssen; Männer, welche, wenn sie am Tage in ihren Schulen, Fabriken, Laboratorien und Comptoirs ihr Tagewerk redlich gethan hatten, am Abend und in den sonstigen Mußestunden auch den höheren Interessen der Menschheit und der Civilisation Theilnahme schenkten. Es waren keine gelehrten Damen, keine schriftstellernden Blaustrümpfe, sondern einfache, liebe wackere Hausfrauen, welche für ihre Mußestunden eine andere Unterhaltung suchten, als Stadtkiatsch und Moden, — Frauen, denen ein ernstes Gespräch über Fragen der Zeit und humane oder patriotische Bestrebungen lieber war, als das Scherbengericht über eine Nachbarin, und denen ein gute» Buch mehr Genuß und Freude bereitete, als ein neues Seidenkleid, eine neue Garnitur Möbeln, eine Juwelenparure oder ein silbernes Theeservice. Es war mit Einem Worte ein Kreis von Männern und Frauen, welche von der Ueberzeugung beseelt waren, daß der echte Lebensgenuß weder in dem Besuchrausche der Feste und üppiger Gelage, noch im raffinirtesten häuslichen Comfort und Luxus, noch im Zurschau- tragen übertriebenster Toiletten und in der künstlichen Steigerung aller Ansprüche, noch endlich gar im Ueberstrahlen Anderer bestehe; sondern daß gerade eine gewisse Gleichgültigkeit gegen diese Aeußerlichkeiten und ein freiwilliges Verzichten darauf nothwendig sei, um den Genuß des Schönen und Erhabenen in der Natur und den verschiedenen Künsten zu einem vollständigen zu machen. Ein einfacher Thce oder ein häusliches Mahl, dessen Grenzen ohne alle Abrede niemals überschritten wurden, vereinigte die befreundeten Familien heute in diesem, morgen in einem andern Hause; man las mit einander die besten Erscheinungen der Tagesliteratur, oder die hervorragendsten Erzeugnisse der besten Geister aller Zeiten, und besprach sich über dieselben im zwanglosesten Austausch. Man erörterte politische, sociale und volkswirthschastliche Zeitfragen, und besteuerte sich nach Maßgabe der eigenen Mittel, um gemeinnützige, patriotische oder humane Zwecke zu fördern. Jeder fühlte, daß diese Art von Geselligkeit, welche die Frauen höher hob, das sicherste Mittel sei, sie jenem eitlen, frivolen Treiben, jenem zügellosen Luxus und jener unersättlichen Gier nach äußerlicher Geltendmachung und nach materiellen Genüssen ferne zu halten, welche der Fluch unserer Zeit sind, und durch die Verderbniß der Mütter auch den Ruin der künftigen Generationen vorbereiten. Und so hatte die anfangs nur sehr kleine Zahl der Mitglieder des bureau d’esprit gar bald die Genugthuung zu sehen, daß ihr Kreis sich erweiterte, weil auch von anderer Seite her das Zweckmäßige und innerlich Gesunde und Vernünftige ihres Gebührens erkannt wurde. Zu den wirklich überzeugten Neubekehrten dieses Kreises gehörte insbesondere Henriette. Seit ihrer Verheirathung war sie wie umgewandelt, und in der ersten Zeit nicht fähig, selber den richtigen Standpunkt und die wahre goldene Mittelstraße zu finden, ließ sie sich angelegen sein, Paulinen in Allem nachzu- ahmen. Allerdings war das Väschen vom Lande in diesem Kreise auch die bedeutendste Frau; obschon nur in einer einfachen Landschule gebildet, besaß sie eine gute und gründliche Erziehung, welche sie bei ihrem lebhaften Geist, glück- lichen Verstand und raschen Fassungsvermögen in den Stand setzte, alles schnell zu ergreifen, zu begreifen und innig festzuhalten, was sie interessirte und ihr de« Ergreifens werth erschien. Dazu war ihr Gemüth so schlicht und gesund, so weich und stark zugleich, so gerade und ehrlich, daß sie alles von sich abwies, was ihr nicht geeignet erschien zur inneren Fortbildung und Selbstvervvllkomm- nung, oder was ihren feinen Sinn für Recht, Sittlichkeit und Schicklichkeit verletzte. Ihre Einbildungskraft war nicht verdorben durch Romanlekiüre, ihr sittliches Urtheil nicht verkümmert durch die laxe Moral französischer Dramen; ihr Pflichtgefühl nicht beeinträchtigt durch falsche einseitige Begriffe von den vermeintlichen höheren Rechten der Frauen. Still und anspruchslos, milde und ordnend waltete sie in ihrem häuslichen Kreise, und that sich etwas darauf zu gut, nur Kleider und Putz zu tragen, die sie selber verfertigt, und sich kindlich zu freuen, wenn ihrem Gatten oder ihren Gästen Speisen mundeten, die sie selber bereitet hatte. Und da sie nie eine Minute müßig war und ihre Zeit mit umsichtiger Gewissenhaftigkeit nützte und cintheilte, so wußte sie auch die Aufgabe zu lösen, ihren Pflichten als Hausfrau vollständig zu genügen und doch mit Eifer und Erfolg an ihrer geistigen Vervollkommnung zu arbeiten uuD die versäumte Schulbilv nachzuholen. Und wer dieses reizende junge Frauchen so einfach und bescheiden, wirthlich und traulich in seinem Heimwesen walten sah, das reiche Haar schlicht gescheitelt und nur mit einer Schleise von Seidenband aufgesteckt, die zierliche feine mittelgroße Gestalt von einem einfachen, kornblumenblauen Wollkleid umfangen, Seelenfrieden auf der Stirne, die schönen großen sprechenden Augen und den vollen kußlicheu Mund von einem Lächeln verklärt, der mußte sich gestehen, daß er sich kein Bild von vollendeterer Anmuth denken konnte, und dem hätte wohl kein Fremder geglaubt, wenn er sie diesem als die Besitzerin einer halben Million bezeichnet hätte. Robert war wirklich glücklich und je länger desto mehr zufrieden mit seiner W - hl. Sein einfacher ernster Sinn, welcher doch wiederum einer glücklichen Beimischung von gesundem Humor nicht entbehrte, fand in Paulinen eine-gleichgestimmte Seele. Seine bescheidenen Ansprüche an die gewöhnlichen'^nnlichen Lebensgenüsse, sein Geizen mit der Zeit wie mit dem Gelde, das er mter sür höhere geistige und Kunstgenüsse wie Gemälde, Bücher, Reisen, Musik re., als für Möbeln und Toilette verausgabte, sein Sinn für ein häusliches und Familienleben fanden bei dieser Frau, die sich in Allem so innig und vertrauen < seinen Wünschen und Ansichten anschmicgte. eine Befriedigung, welche er an der Seite einer unter anderen Verhältnissen aufgewachsenen Frau wohl nie gefunden haben würde. Und Rudolph, welcher mit Spannung dieses Treiben und diese holde Häuslichkeit des Vetters verfolgte, unterließ es nicht, dieselbe iiachzuahmcn und auch Henrietten als Musterbild eines traulichen Ehestandes zur Nacheiferung zu empfehlen, was diese sich auch ohne Neid oder Aerger gefallen ließ. Die Zeiter iguisse waren an den Bewohnern von Stocksheim nicht vorübergegangen, ohne einige erschütternde Katastrophen über einzelne Fabrikherrn, Ban- qiiierS und andere seither beneidete Spitzen der fair ” gen. Es waren meist solche, die in ihrer LebenStzz,^ entfaltet und ihren Frauen ein unbeschränktes üppigc43 ' n Welt zu verhau- Coln k. „ 0 „ Hamburg k.',*CnCCn LuxUS Leipzig k. 8. . %t hatten. London k. 8. 1warnend jen würde, Diese Beispiele gingen Henrietten nicht verloren, so». ___________ das Schickial vor, welches ihren Eltern und Geschwisterü^ wenn nicht Roberts rasches und energisches Eingreisen den Sch.ag abgewandt hätte. Sie war rahrr dem Vetter zu großem, ausrichtigem Danke verbunden, und bethätigte diesen besonders dadurch, daß sie ihn und seine Handlungsweise zu einem stillen Vorbilde nahm. Henriette halte sich durch ihre L.ebe zu Rudolph, durch das Nachdenken über des Vaters drohenden Ruin und durch ihre Heirath ganz von den Ansichten und Einflüssen ihrer Mutter emancipirt und diese Lossagung war eine um so innigere, als die Eommerzienräthin, getäuscht in ihren Hoffnungen und Plänen hinsichtlich der Zukunft Henriettens und im Herzen noch dem Neffen Rudolph grollend wegen der Täuschung, die er sich in t ihr erlaubt hatte, nur selten in der Wohnung ihrer Tochter erschien oder mit dieser verkehrte. (Schluß folgt.) (Hierzu eine Beilage.)