Gießener Nr. 19 Donnerstag den 13. Februar 1868 Amtliche Bekanntmachungen Nr. 35. Drsgl-, betr- 82 ö) Die ferner: 45 Hafer, sollen 857) Frische Sendungen in neuem Blu- cnkoh1 und Lattia in Häuptchen. hol= die die die die C. Schneider, im Darmstädter Haus Kleidungsstücke, vollständige Betten, Schafe, Hühner, Wolle, sowie eine bedeutende Quantität Haus- und Hofmobilien jeder beliebigen Art. Am ersten Tage kommen Vieh, Ackerge- ■6CU f Stroh, Frucht und Futterge- rathe und am zweiten Tage Haus- und Hof- mobiuen zur Versteigerung. Hausen, am 10. Februar 1868. Grobherzogliches Ortsgericht Hausen. Dern, Vorsteher. Wagen, Egge, Heu, Stroh, Dickwurzeln, Kartoffeln, Frucht, eine Fegemühle; V. Donnerstag den 20. Februar, Morgens 10 Uhr, auf der Gansenburg, für die Straße von Gießen gegen Grünberg. Die resp. Großherzoglichen Bürgermeister werden ersucht, diese Versteigerungen im Interesse ihrer Gemeinden besonders bekannt machen zu lassen. Gießen, den 7. Februar 1868. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. Desgl., betr. die Desgl., betr. die Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Besondere Bekanntmachungen. 837) Im Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts ist heute folgender Eintrag vollzogen worden: Die von den Vertretern der Firma • „Gießener Mineral - Wasser - Fabrik", dem August Lenz von Biedenkopf und Julius Bertram von Gießen, am 20. März und 24. Mai 1867 ertheilte Collectiv - Procura wurde zurückgenommen. Gießen, den 10. Februar 1868. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. _______________ M u h l. ländisches Rothkraut empfingen I. A. Busch Söhne. Preis vierteljährlich 36 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 51 kr. 393/4 1253 1030 6 842 231 571 Die Zahlung der Hundesteuer kann zu Folge einer Benachrichtigung der Großherzoglichen Districts-Einnehmerei Gie- ßen I im Monat Februar ohne Kosten ge,chehen. Gießen, den 5. Februar 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Erscheint wöchentlich dreimal : Dienstags, Donnerstag« und Samstags. — Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. ! Ausverkauf! 819) Wegen Aufgabe des Geschäfts Vollständiger Ausverkauf sämmtlicher Waaren bei Gebrüder Heß, Kreuz. Nr. 32. Nr. 33. Bundes. .... —. Desgl., betr. Republik daselbst. Nr. 46. Desgl-, betr. Vieekonsul daselbst-_________ Desgl-, betr- die Desgl-, betr. Montag den 17. d. Mts-, Vormittags 10 Uhr, auf dahiestgem Rathhause öffentlich versteigert werden. Gießen, den 11. Februar 1868. _________C- Fuhr, Hofgerichts-Advocat. Domäuen-Versteigerung. 834] Die auf Montag den 2. März 1868, Vormittags um 9 Uhr, in Folge Allerhöchsten Befehls nach den Formen des Domünen- veräußerungs- Gesetzes vom 2. Juni 1821 im Rathhause zu Gießen abgehalten werdende Versteigernng der dem Großherzog- lichen Cameralsiscus zustehenden, in diesem Blatte in Nr. 104 von 1867 näher beschriebene Oberförsterswohnung nebst Hofraum und darairstoßendem Gartengelände wird hiermit in Erinnerung gebracht. Gießen, den 10. Februar 1868. Großherzogliches Rentamt Gießen. L y n ck e r. H o l z v e r st e i g e r u n a. 851) Dienstag den 18. Februar, von Morgens 9 Uhr an, soll im Oppenröder Gemeindewalde, Distrie- ten Eichbusch, Nonnberg und Grünchen, nachverzeichnetes Holz meistbietend versteigert werden, als: 51 Fichten- und Kiefern-Stämme von 5h2 bis 10V2 Zoll Durchmesser und 20 bis 70 Fuß Länge, 1107 Cbkf. enthaltend, 2 Eichen-Stämme, 33 Cbkf. enthaltend, 238 Fichten-, Kiefern- und Eichen-Stanaen, 297 Cbkf. enthaltend, 14 Stecken Buchen-Scheid-, Prügel- und Stockholz, 29 Stecken Nadel-Prügel- und Stockholz, 1950 Wellen Buchen- und Nadel-Reisholz. Der Anfang ist am Ameisenkops an der Steinbacher Waldgrenze.^ Oppenrod, den II. Februar 1868. Grobherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. Verpachtung. 844) Von dem, demKaufunge'r Stifts- so nd s zugehörigen Gelände auf den Bleiche garten dahier soll 1 Stück Grabland, 125 Klafter groß, Montag den 17. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, auf dem hiesigen Rathhause öffentlich uer; pachtet werden. Gießen, den 11. Februar 1868. _______________________E- Fuhr. 838) Montag den 17. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, oll in dem Gießener Stadtwalde, Distrie- ten Hegstrauch, Katharinenhütte und ©tob zenmorgen, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: f5>/2 Stecken Eichen-Scheidholz, 23V« „ „ Prugelholz, „ „ Stockholz, Wellen _ „ Reisholz, „ Birken-Besen reifer, Stecken Nadel-Stockholz, Wellen „ Reisholz, Eichen-Stämme mit 6729 Cubiksuß, Nadel-Stangen „ 440 „ Zusammenkunft ist auf der Licher Straße am sog. Fichtenkopf. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Juli d. I. gestattet. Bemerkt wird, daß die Birten- Reiser in ganzer Länge aufgearbeitet sind und sich zu Besenreisern F e L l g e b o t e n e s. 835) Amerikanische Nähmaschinen kZ für alle häuslichen und gewerblichen Zwecke, i versehen mit den neuesten und praktischsten Vorrichtungen, werden unter vollständiger M/s Garantie und gegen erleichterte Zahlunqs- üedmgungen empfohlen Lei 2Llcxander Mayer. Fruchtversteigeruu g. 843) Die dem Kaufunger Stiftsfonds zugehörigen Früchte, als: 30 Malter Korn und Versteigerungen. Versteigerung von Straßenarbeiten. 829) Die zur Unterhaltung der « V ^ent Baubezirk Gießen für das Jahr 1868 erforderlichen Arbeiten, bestehend m dem Brechen, der Beifuhr und dem Zerschlagen der Steine, sowie der Anlieferung ^Emelsteinen, sollen an nachbenann- k»Ls^a9cn Orten an die Wenigstfor- dernden versteigert werden, und zwar: I- Donnerstag den 13. Februar, Morgens 9’/, Uhr, Lich im Gasthaus zum Engel, für die Straßen von Steinbach über Lick aeaen ühfr "E Hessenbrücker Hammer u6er Lich bis zum Klosterwald • IL Freitag den 14. Februar, Morgens 9>/2 Uhr ru- ’n ^em Hause' des Wirth Butzbach'; fUt Straße von Lich gegen Ul' Montag beit 17. Februar, Morgens 9'/2 Uhr ÖL' bcnlm®?toau§ Sur Krone, für bte Straße von Gießen gegen Marburg. IV. Dienstag den 18. Februar, „Morgens 9V2 Uhr, ^?,nS'®‘’n5 in dem Gemeindehause, für die Straße von Klein-Linden gegen Butzbach ; syrische Sendungen m neuem Blu- 840) Junge Rattenpinscher sind zu mentohl und Lattig in Hauptchen, hol- verkaufen. Zu erfragen bei eignen. Die Großh. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 10. Februar 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Nr. 36. scheu Bundes. Nr. 37. Nr. 38. Nr. 39. Nr. 40. Nr. 41. Nr. 42. Nr. 43. konsul daselbst. Nr. 44. Nr. 45. Vieh- rind Mobilien-Versteigerung- 839) Künftigen Freitag, den 14. und Mon- . tag den 17. Februar d. I., ledesmal Atorgens 9 Uhr anfangend, werden zu Hausen in der Wohnung des verstorbenen Konrad Atzbach I. nachfolgende Gegenstände versteigert: zwei Mastochsen, eine Kuh, ein Rind, drei Schweine, Pflug, . $27) Um mit meinen vorjährigen Damen - Kleider- sloffen vor Beginn der Daison zu räumen, verkaufe ich solche zu bedeutend herabgesetzten Preisen. S. Hirsch Sohn. §> P xti y yy) yy yy1 ^y1 yy yy* yy) y « WWLS88 ESäfefcfE* b"r' - **-*"• 18 «'* ÄST.“,' Ä’SffM » W wui'ir*’ “**' - •**•* be8 ** ***** bd * ***» - «* d„ o- d. G.ld, «B B.ilchaft,, M TU fö: K WLM L W Wk ML» SBaf' T' h'e V dB Königs VniVichiW-sZnVnV/V;; Vcii/'/V LnuS/V/i/« (®h?nbhr- T ^e-bdeutschül Bunde«. D sS -, be r. die Beg aubigung des Kaiserl. Oestreichischeu Gesandten am Königl- Preuß. Hofe' Grafen Wimvffen' 1er 5“ £em Norddeutschen Bunde. Beglaubigung des Kaiserl. Französischen Botschafters am Königh Preust HofeBenedttr&Ä «m^ür^eutfc6en Bunde. - *w NM* w* «... WS « SSL SSL LSÄMMLMNLKM WÄtt« M Sr-guntm »«mm. d.s MM* Bunds «„ b.» »*««„ » B°«m, i„ e*M* » Schw.d« - Die Vertheilung der Zinsen aus der L o n y'schen Stiftung. 825) Diejenigen, welche bei der Ver- therlung der Zinsen berücksichtigt werden wollen, haben sich binnen 14 Tagen au: unserem Bureau zu melden. Gießen, den 4. Februar 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen ____Vogt-___________ 836) Die Holzoersteigerung im Annerö- der Gemeindewalde vom 3. und 4. Februar d- I- ist genehmigt. Annerod, den 10. Februar 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Groß. 955) Darmstädter Haus. im 831) Ein gesittetes, braves Mädchen, y « ... / ? x. x. ii»iS n 11 p 81 18641- 9 5 9 Holl. fi. 10 8t. Duoaten 20 Franken»!. 447,-45 Vi 571/2-537, 49-51 50-52 54-56 37-39 30-31 54-58 50-52 27-28 846) Nr. 149 hat die Uhr gewonnen- Schmidt, Polizeidiener. 820) Im „Russischen Hof" sind La- gerräume zu vermiethen. 859) Frische Schellfische treffen morgen wieder ein bei I- A- Busch Sohne- Engi. Souver. 11 Huss. Imper. 9 Doll, in Gold 2 858) Eingemachte Bohnen, Gurken,! &n Familienlogis ist zu vermiethen Sauerkraut, sowie Bohnen in^ Buchfen, sogleich zu beziehen bei bei I. A- Busch Sohne. ^r. Fürst, in der Neuftadt. 847) 3*/ä Viertel Acker, im Neustadter MohniMgs-VerättderUNg Feld am Wege nach der Textor'schen Hardt Hierdurch mache ich die ergebenste gelegen, welcher sich zu emer^Lchmfteingrudel b . meitK seitherige Wohnung eignet, ist zu verkaufen. Das Nähere ist ^nassen habe und von jetzt an in dem bei Flurschütz Krücker zu erfahren. Nekenbauie des Herrn M. Heß, am Eck 850) Ein Haufen MEtfft^zu verkaufender Hintergasse, ^°hne-^ Schuhmacher. Pr. Cass. Sch. 1 Div. Cass.-A» Pr. Friedrdor. 9 Pistolen . . 9 „ doppelte 9 Prioritäten. 5% östr. F. St. E. B. 253 V2 Ludwigsh.-Bexbach 1577/y Maxbahn 107 !/* Bayer. Ustbahn 119^ Hess. Ludwigsbahn 131 Vs 30/y östr. Stsb.-Prior. 523;$ 30/0 östr. s. Lombard. 42*/4 30/y Livorneser 27 V2 Toscaner 40 y2 Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse — 5% Elisabeth-Prior. 75V2 do. II. Emiss. 73 Anleliensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 54 Nassau fl. 25 b. Roth. 38 Gr. Hess. fl. 50 b. R. 144>/4 Gr. Hess. fl. 25 b. R. 42 . 4O/o bayr. Präm. Anl. 99% 4% badische Loose 991/4 Badische fl. 35 Loose 51 1858r Prioritätsloose 131% 1860r Loose 71 Börsennachrichteu. 11. Februar 1868. Preus». 472% Obi. 957b Frankf. 31 /-2°/o 061. 82 Hz Nass. 47,% Obi. 943/4 Kurh. 4% Obi. 893/t Hess. 4O/o Obi. b. Roths. 901/8 „ 372% do- do. 833/4 Bayer. 5% Obi. 1017a „ 47,O/o 1jährige 94 „ 472o/o 7 liährige 937$ Würtemb. 47,% Odl. 947g Baden 47,0/0 Obi. c. E.L. 937b Oestr. 5% b. R. 627, „ 5% National 553/s „ 5O/o Metall. Obi. — „ M. steuerf. 50 7* Amer. 6°/o 1881r Bds. 767, ! „ 60/q 1882r 7574 Aetien. Frankf. Bank 126 Oester. Bank 614 ; „ Creditact. 189 7, Darmst. Bankact. 2181/, Vermiethungen öU1 -------- ---------- Fritz Möhl, Metzger, hält eine fehr gute Belohnung von Jager ____________? ——----^—- Linker bei Herrn Baron v. Rabenau 824) Im „Russischen Hof" sind meh-^rixdelhauseii. - rere möblirte Zimmer zu vermiethen. F^Ms) In eine stille Haushaltung wird 817) Ein freundliches, möblirtes Zimm^ ^n mit Cabinet in einer Gartenwohnung ff z ) , gegen guten Lohn in Dieifft ÄtfÄK’Äffl Vermischte Aazeig««. welche sich noch in sehr gutem Zustande be- «rm g Februar, Nachmittags, ist finden, sind zu verkaufen- Zu erfragen m Wege von Gießen nach dem Schiffendem hiesigen Gymnasium- berg ein Armband verloren worden- Der 860) 5 bis 6 Wagen Mist sind äußerst redliche Mnder wird ersucht, dasselbe an die hiUir, nbruaeben Näheres bei der Exped- Redact-d-Bltts- over. an oie Gtogy. -pver Mu üRtlitn. jcageres ap zeiverwaltung dahier gegen eine gute Be- /__________________ _________ _______ lohnung abzugeben.__________,__ 856) Große englische Bückinge zum a n n a8 aa ä» Rohessen, pr. Stück 3 fr-, und holländische 11 V , Bückinae -um Backen sind wieder emge- 854) Den geehrten Damen empiehle ich troffen bei I- A- Busch Söhne, mich in allen Putzarbeiten; auch werden _______________ _____ Hüte zum Waschen, Farben und Fa?onm- ZXZ angenommen und schnell und pünktlich Zw-i gnir groß-E gmg 1 x I»r Rardricdt. 853) Samstag den 15. d- Mts- schicke ich wieder Gegenstände zum Färben und Heute Abend von 7 — S Uhr: Dritter Vortrag zum Besten der O ft preuße tt*. Dr. Ulmann: „Napoleon II., König von Rom und Herzog von Reichstadt. Einlaßkarten a 30 kr. bei den Herren Ricker und Ferber, sowie Abends an der Kasse. __________________________________________—-------------------------- ^A.etwerden zum Waschen und Färben, a 24 kr, angenommen und erhalten solche die neueste Fa?on. M. Heff, Lindenplatz (8o2) Wechsel. Amsterd. k. 8. 1003/$ Augsb. k. S. 9974' Berlin k. S. 105 Bremen k. 8. 973/4 Cöln k. 8. 105 Hamburg k. 8. 88*/4 Leipzig' k. 8. BS-’/b London k. S. 105 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 95 Wien k. 8. 101 7b Disconto 3O/o G. Geldaorten. 8 832) .... „ . z Pferde, 7- und 9jäl)rtg, o und ein Bictoria-Wugen o x sie tu n zu verkaufen im ß Pr,nz-nCarljU ®i*>. 1MKL8UMM «KV ZiZXZXZXZX-X,-XOZXZAZXZXZXZ I. Schlund, Schloßgasse. I Auswanderer befördert billigst Christian Wallenfels, Lui». Lebensversicherungsbank f. D. in Gotha. 823) Die Geschäftsergebnisse dieser Anstalt im 3"^" ^^7 warm sehr günstiger W Durch einen reichen Zugang an neuen Versicherungen (2379 Pers, mit 5,052700 -J^r.), welcher nächst dem Jahre 1865 größer war als tn trgenb einem anderen ^ahre, ist die Zahl der Versicherten auf 31000 Pers., die Versicherungssumme auf ^6,400000 Thlr-, der Bankfonds auf 14,600000 Thlr. SefttC‘Reit'einer Jahreseinnahme von 2,600000 Thlr. waren nur 1,140000 Thlr. für 650 gestorbene Versicherte zu vergüten, welcher Betrag wesentlich hinter der recksnungs- mätzigen Erwartung zurücksteht und den Versicherten eine abermalige hohe Dividende in Aussicht stellt. „ ' , In diesem und den nächsten Jahren werden über Zwei und eine halbe Million Thnler vorhandene reine Ueberschüsse an die Versicherten vertheilt, was, für das Jahr 1868 eine Dividende von 36 Proz. und für 1869 eine solche von 39 Proz. ergibt. Versicherungen werden vermittelt durch: , . , ' Hofger.-Advocat Z. Krauskopf m Gießen, Gutspächter Dr. Groß in Lich, OSkar Ehrhardt in Marburg. -------------7—:-----r— , lt n;„t 821) -zwei möblirte Zimmer sind zu ver- 828) Durch einen Gelegenheitskaus bm 6ci Wern Hard Bruck, ich in den Stand gesetzt: Flügelsgasse. Cigarren-, Näh- und Hakel-Etuis,!— ------———-—7—— Necessaires, Brieftaschen und Notiz- 848) Ein kleines FamiKenlogis, den bischer bester Qualität und neuester 1. März beziehbar, ist zu vermiethen. Das Fa?on Nähere bei der Exped. d. Bltts. weit unter dem Fabrikpreise abgeben zu g^g, ^in freundliches, möblirtes Zimmer können, und bitte um genngteu Zuspruch. 6an$I'ei£)ei.g Zit. B. Nr. 67 billig zu E. Eichenverg^,^^iethen.__ Vetter und Base. Eine Familiengeschichte. (Fortsetzung.) u . „Das ist wohl derselbe Herr, Cousine, welcher Ihnen vor anderthalb Stunden hier Fensterparave ritt?" fragte der Buchhalter. Ida erröthete und gab sich den Anschein, als ob sie davon nichts wisse; aber sie ward sichtlich geschmeichelt von dieser Hulvigung. „Wie lange ist ver Herr v. Damiani schon hier?" fragte Ver Buchhalter, unv erfuhr nun, daß ein junger Herr aus der Stavt den Fremden im Herbst aus irgend einem sashio- nablen Bave mitgebracht habe; daß Damiani für gewöhnlich in Paris lebe unv auch vorthin zurückzukedren gevenke, sobalv er etwas mehr von Deutschland gesehen haben werVe. „Sie sollten ihn kennen lernen, Vetter ." sagte Iva unter Anverm im Tone eines überschwenglichen Entzückens. „Wie fein und gebildet, wie gewandt und liebenswürdig er ist! Er singt reizend unv mit einem unübertrefflichen Pathos. Er hat Geist unv Witz und schon ver wunderhuvsche fremdartige Accent, womit er Deutsch und Französisch ravebrecht, ist charmant. Ach, er ist allzu lieb, allzu einnehmend." „Wirklich?" versetzte ver Buchhalter ironisch; „nehmen Sie Ihr Herzchen in Acht, Cousine; solche fremde Herren von Stande sind jungen Erbinnen sehr $ s h Ida erglühte wie eine Päonie, und wandte sich ab, um mit einem Papagei ru tändeln. Der Buchhalter aber schien gedankenvoll, und trat an ein Aquarium. Denken Sie sich, Herr Rudolph, Vetter Robert ist nicht festzuhalten! Er reist mit dem Nachtzuge ab!" rief Henriette herüber, um ihn wenigstens nicht Un*) MjrNich ?^Kann er sich so leicht wieder losreißen?" fragte der Buchhalter ironisch. „Du willst nicht bleiben, Vetter?" Du wirst am besten zu beurtheilen wissen, ob ich bleiben kann oder scher- den muß!" erwiederte dieser mit einer versteckten Bezüglichkeit, worin sich der Schmerz des Scheidens deutlich genug verrieih. So wie Vie Sachen stehen, lieber Vetter, kann ich nur Demen Entschluß billigen, noch heute abzureisen und Deine Angelegenheiten in ver Heimatl möglichst rasch zu ordnen. Der Mann soll nichts Höheres kennen, als die P stich • Das ist auch meine Ansicht unv mein Grrmvjatz!" sagte der Buchhalter. „Was können einige Wochen mehr oder weniger nach solch langer Trennung ms Gewicht fallen, wenn es das Wohl over Wehe einer ganzen Zukunft gilt." „Einer Zukunft?" rief Henriette erblassend. „Steht denn wirklich so viel auf dem Spiele?" „Glauben Sie, der Vetter vermöchte sich sonst aus dem Zauberkretse Ihrer Nähe loszureißen, wenn weniger für ihn riskirt wäre?" fragte der Buchhalter lächelnd. , „Ah, Sie können auch galant sein, Herr Rudolph?" rief Henriette, ihre leichte Verlegenheit hinwegzuscherzen; „ein neuer Vorzug, den ich hier an Ihnen entdecke!" Und nun nahm die Unterhaltung den Charakter jenes leichten, tändelnden, scherzhaften Geplauders an, mit welchem wir so häufig die tiefer gehenden Bewegungen unsers Gemüths zu rnaskiren unternehmen, weil wir sic vor Andern nicht an die Erscheinung treten lassen wollen. Unterdessen hatte Frau Balver mit ihrem Gatten im Frühstückszirnmer eine andere Unterredung. Gewöhnt, ihren Willen souverän und absolut gültig zu sehen, verlangte sie vom Comrnerzienrath, der neue Buchhalter solle auf der Fabrik wohnen und sich seine Kost im Gasthofe nehmen, Pauline aber fürder vom Familientische ferngehalten werden. „Du verlangst Unsinniges," hatte Herr Balder geantwortet. „Rudolph bleibt hier, wohnt hier, speist mit uns, und ist mir immer nahe, so^ daß ich ihn zu jeder Stunde der Nacht rufen und mit ihm arbeiten kann. 00 lange er hier speist aber auch meine Nichte Pauline an unferm Tische. Das sind nun abgemachte Geschichten, Albertine, von denen ich mir kein Jota abbrechen lasse, 7 denn ich habe meine Verfügungen deßhalb schon gegeben." Und ohne mich zuvor zu fragen? ohne meine Zustimmung, da ich doch in meinem Hauswesen nothwendig Herrin bleiben muß? Und Du glaubst, ich werde darauf eingehen?" . „Unnützer Streit, Albertine! es bleibt bei meiner Verfügung!" "Mit nichten; ich bin die Hausfrau!" „Unv aus meiner Kaffe fließen die Mittel zu Deinem Hauswesen, das ich meines Erachtens doch wahrhaftig theucr genug bezahle, um Deinen Gasten gegenüber ebenfalls auch einige von mir gebetene bei Tische zu sehen „Das ist wieder Dein boshafter Hohn, Gottfried! das thust Du mir zu leid, um mich zu kränken, und zu demüthigen, weil Du weißst, daß dieser Rudolph mich gestern empfindlich beleidigt hat!" Sei nicht lächerlich, Albertine! ich habe Dir meine Gründe bereits ange- geben',' und ich bleibe unerschütterlich. Ukbrigens ist cs seltsam, daß Du mich eines boshaften Hohns beschuldigst, Dn, die mir nie etwas zu Gefallen thun kann, die in schrankenloser Selbstsucht nie auf meine Wünsche und Bitten hort !' Der Streit war auf dem Punkte, in eine jener gehässigen lauten Zwistigkeiten auszubrechen, die in solchen Ehen häufig sind. Aber der Commerzienrath stand gelassen auf, sah seine Gattin fest an und sagte: „Laß uns abbredjcn, Albertine! Unfriede zerstört, und ich habe meine Ruhe nöthiger als je. Stelltest Du Dich nicht geflissentlich blind und taub, so müßtest Du sehen, daß un ere Verhältnisse auf einem Wundepunkte stehen, von welchem Wohl und Weh Vieler, am gen dem der 14. Berlin, 11. Februar. Die „Kreuzztg." consta. tirt heute, daß die conservative Partei inskünftig die Schläge ihres Herrn und Meisters, des Grafen Bismarck geduldig hinnehmcn und daß „das, was in den Aeußerungen" de« Grafen Bismarck „von actuel- ler Bedeutung liege" auf conservativer Seite „ernst und gewissenhaft ausgefaßt und beherzigt werden solle." Berlin. Zwei alte Freunde haben sich heftig und öffentlich gezankt. Das ist das Wichtigste, was vorige Woche vorgekommen ist; denn die Freunde sind Bismarck und die conservative Partei im Abgeordnetenhaus. Gereizt waren sie schon länger, die Feudalen waren schon länger dem Grafen mit Kopfschütteln und schweren Herzens gefolgt, aber ausbrach der Zank über jährliche 500,000 Thaler, die Bis- marck den Hannoveranern zur selbsteigenen Bestreitung ihrer Provinzialbebürsnisse zuweisen wollte. Der König hatte dies Geld den Hannoveranern zugesichert, wie schon früher den Kurhessen ihr theuer erkaufter Staatsschatz gelassen worden war, damit sie gemeinsame Bedürfnisse der Provinz, Armen-, Kranken- und Darmstadt, io. Februar. Das 1. Bataillon des dritten Jnfanterie-Regiments bezieht heute Can- tonnement« in Eberstadt, um den auf morgen ein« berufenen Recruten Platz zu machen. Berlin. Der Pariser Correspondent der „Daily News" erklärt, aus guter Quelle die Mittheilung zu haben, daß diplomatische Depeschen jüngst von Paris nach Berlin gegangen seien, um Garantien zu verlangen, daß das deutsche Zollparlament sich nicht mit politischen Angelegenheiten befassen werde. Der Correspondent steht in diesem Schritte den Grund für das Gerücht, daß die Beziehungen zwischen Preußen und Frankreich nicht mehr so günstig seien, als noch vor wenig Tagen. Berlin, 9. Februar. Der Berliner Unions- Jrren-Anstalten, Chausseen rc., davon bestreiten. Es schien billig, den Unterthanen etwas zu lassen, nachdem man den Fürsten ein paar Tage zuvor mit voller Hand gegeben, und Bismarck betrachtete die Summe zugleich als bert Anfang der Selbstverwal- lung der Provinzen. Wenn aber die Provinzen Ausgaben selber bestreiten sollen, so müssen sie etwas in der Tasche finden, wenn sie hineingreifen. Die Conservativen waren anderer Meinung. Sie sprachen und stimmten fast ohne Ausnahme gegen die Bewilligung für Hannover, indem sie dieselbe für ein Privilegium ausgaben, obwohl ste sonst die Privilegien lieben. Man wurde warm, Bismarck hielt endlich den störenden Freunden einen Spiegel vor, was sie wären ohne ihn, und dieser Spiegel war kein Schmeichler. Wenn mich die Conservativen im Stiche lassen, sagte er, dann muß ich mit anderen Parteien gehen und aus ihnen meine Collegen wählen. Zuletzt setzte er zwar die Bewilligung durch, aber nur mit wenigen Stimmen; auch von allen andern Parteien stimmten Biele dagegen, alle Parteien waren gesprengt. Der König selbst ist äußerst erzürnt über die Conservativen und hielt nicht hinter dem Berge. Die Sache macht das größte Aufsehen, zumal da andern Tages Bismarck Urlaub nahm und aufs Land ging. Es liegt noch etwas Unausgesprochenes in der Sache und es fragt sich, ob sich die Conservativen biegen oder — brechen. Berlin. Am 24. Januar übergab der lang, jährige Repräsentant des Königs von Preußen in Washington, Baron Gerolt, dem Präsidenten Johnson sein neues Beglaubigungsschreiben als Gesandter des Norddeutschen Bundes. Auf die bei dieser Gelegenheit gehaltene Anrede des Gesandten gab Präsident Johnson folgende Antwort: Baron Gerolt! Eine denkwürdige Thatsache in Preußens Geschichte verdient bei dieser Gelegenheit Beachtung. Es hieß, daß, nachdem Preußen im Jahre 1807 Frieden erlangt hatte, mit Verminderung seines Territoriums und Verlust seines politischen Einflusses, der König einen Lehrer des Volkes, Fichte, aufge- sordert habe, ihm zu rathen, durch welche Mittel die preußische Regierung ihre frühere Machtstellung wie- der erlangen könne. Nach langer Ueberlegung erwiderte jener, daß der Tempel deutscher Unabhängigkeit jetzt von Grund aus wieder aufgebaut werden müsse, daß der alte Stamm der Freiheit verwittert und von dem Orkan, der jüngst über ihren Häuptern getost habe, hinweggeschleudert worden sei, daß ein neues Wachsthum eintreten müsse, einer tieferen Wurzel entkeimend, beseelt von einem neuen Strome. Das Mittel, das er zu diesem Zwecke anführte, war die Errichtung einer Schule für höhere Bildung in Berlin, frei von den Mangeln der alten Universitäten, von der aus, als dem geistigen Herzen des gesamm- ten Volkes, ein Strom von Leben und Energie sich durch ganz Deutschland ergießen könnte. Der Rath wurde angenommen und seither stets praktisch befolgt. Sie, Herr Baron, werden besser, als ich, die Wahrheit in Bezug auf das eben erwähnte Ereigniß erkennen. Sicherlich aber ist es nicht blos die neue Aufrichtung des Königreichs Preußen auf festeren Grundlagen, als bevor, was uns heute zusammen- führt, sondern auch ein großer Fortschritt zur Eini- gung des deutschen Volkes. Bei uns ist es immer ein Grundsatz gewesen, daß Intelligenz und stricte Beobachtung des constitutionellen Gesetzes für eine freie Regierung wesentlich sind, und in Deutschland hat es sich gezeigt, daß dort allgemeine Bildung ein Element der nationalen Einigung und Kräftigung ist. Ich könnte Ihnen den Bcwillkowmnungsgruß in Ihrer neuen und erhöhten Stellung eines Gesandten der Norddeutschen Union nicht versagen, ohne den Gefühlen des gejammten amerikanischen Volkes Ge- Walt anzuthun. Sie waren, wenn auch nicht der einzige, so doch der hervorragendste fremde Repräsentant Hierselbst, dessen Wünsche, Rathschläge und Arbeiten während unseres Bürgerkrieges beständig und ohne Furcht der Sache der rechtmäßigen Regierung und der unzerstörbaren Einigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika zum Heile dargebracht wurden. Versichern Sie Ihrem König und dem Volke Deutschlands, daß sie stets auf die schätzens- werthe und sympathische Freundschaft der Regierung und des Volkes der Vereinigten Staaten zählen können. Und Sie selbst, Herr Baron, bleiben Sie versichert, daß die Hochschätzung, welche wir immer für Sie gehegt, nicht abnehmen wird. Wenn solch ein Unglück sich ereignen sollte, würden wir versucht werden, an der Möglichkeit des Vertrauens zwischen Staatsmännern und aufgeklärten Nationen zu verzweifeln." 5 München, 7. Februar. Die vom Kriegsmi- nisterium S. M. dem König vorgelegten Muster neuer, gegen die früheren weit leichterer Infanterie- Helme^ sie wiegen um ein volles Pfund weniger als die bisherigen, nämlich nur 28 Loth — im wesentlichen die Form des bisherigen Helms beibehal- tend, haben die königliche Genehmigung erhalten. Dieselben werden nunmehr nach Maßgabe der ver- füg baren Mittel allmählig zur Anschaffung gelangen. Preußischen Geschäftsträger Niederstätter und Staatssecretär Henry Clay unterzeichnet worden, Austausch der Ratificationen aber erfolgte am März 1829. Es ist dieser Vertrag, dem die Zollvereinsstaaten nicht beigetreten sind, jetzt von Jahr zu Jahr kündbar. Gesandte hat den Auftrag erhalten, in Verhandlungen mit dem Bundeskanzleramte zu treten, um einen Handels- und Schifffahrtsvertrag zwischen dem Nord- deutschen Bunde und der Nordamerikanischen Union zu verabreden. Gegenwärtig besteht ein solcher Vertrug nur zwischen Preußen und der Union, aber auch dieser vatirt bis ins Jahr 1828 zurück: er ist 1. Mai 1828 in Washington von dem damali- mcht nur unser eigenes, abhängt. Die nächsten Monate, Wochen oder Tage schon können eine Entscheidung bringen, vor welcher ich zittere. Willst Du mir durch häuslichen Hader vollends die Festigkeit und Ruhe des Gemüths rauben, deren ich so dringend bedarf, so thue es auf Deine Gefahr. Aber wenn dann die Waage sinkt, dann erinnere Dich an das gehäufte Maß Deiner Verschuldung, und beweine Deine Kinder, die Du durch Deinen Uebermuth arm gemacht hast!" Damit verließ er das Zimmer, und nach einigen Minuten auch das Haus mit dem neuen Buchhalter. Frau Balver sah ihm in wortlosem Erstaunen nach. Liejen Ton hatte er noch nie angeschlagen; — diese Ruhe war ein Mitteloing von Resignation und Verzweiflung; diese Sprache klang ihr wie ein Traum. Une vage, ahnungsvolle Angst zog in ihre Seele ein, und erfüllte sie mit Grauen. sic war ein Weib, herrschgewohnt und eigensinnig; sie wollte gegenüber von dem Neffen Recht behalten und ihre häusliche Autorität wahren. Daher fuchte sie ihre Töchter noch einmal auf, um sich bei diesen und Robert über den anmaßenden Wetterseloer Neffen zu beklagen. Zu ihrem Erstaunen aber fand jte auch diese drei auf der Seite des Buchhalters. ,/Jch gebe zu, daß Rudolph gestern Abend sich einen ziemlich derben Scherz erlaubt hatsagte der vermeintliche Vetter Robert; „allein Sie müssen ihn wenigstens einigermaßen entschuldigen: Rudolph war gereizt durch die Zurück- fftzung und Geringschätzung, mit welcher er empfangen wurde, durch die kalte ^ovenkammer, die man ihm angewiesen hatte, welcher doch durch den lieben Wim zu einem solchen Vertrauensposten im Hause berufen worden war. Be- tn r, r"ertIcr'. t’flß es ihn, einen solch nahen Verwandten des Hansis, krän- f toen", 'h.m fcie Domestiken zumutheten, er solle sich schlechthin nur zu etne Festlichkeit im Hause sei, von welcher er sich förmlich aus- ftnnr, CIt Frachten mußte. Erwägen Sie ferner, daß er mich, der Ihrem fIL “ u . breit näher verwandt ist, in fürstlich möblirten Zimmern a°"Endste aufgenommen sah, und daß er sich, da er in persön- verdienst und Kenntnissen mir sicher überlegen ist, hierdurch auf verletzende reZl ” °n r~Cn r «nferer äußern Lebensstellung erinnert sehen mußte. » gen tote ferner, daß ihm außer Paulinen keine befreundete liebe Hand den Sw werden sicher sein Betragen von gestern und heute min- 1 'chludlg und sogar einigermaßen gerechtfertigt finden!" ®'c ^ommerzienräthin biß sich auf die Lippen und schüttelte den Kopf, denn iu, Überzeugen. Henriette aber meinte: „Vergessen wir es leidige Geschichte, liebe Mama! Unsere Schuld war keine absichtliche, feit» Cin 2rrthum, weil wir in dem neuen Vetter aus Wcttersild nur einen Holfenen, ungeleckten jungen Menschen erwarteten. Papa hat uns nie gesagt, daß Rudolph sim besonderer Schützling ist, und ein durch Reisen und Lektüre gebildeter Mensch, auf welchen auch Vetter Robert sehr große Stucke halt „Du, Robert? kennst Du ihn denn?" fragte die Commerzienräthin. „Den Rudolph ans Wetterfelv?" fragte dieser und fuhr, als die Commer- zienrathm bejahte, mit freundlichem Lächeln fort: „Gewiß kenne ich ihn und sehr genau, beste Tante! Ich nehme den herzlichsten Antheil an ihm, denn ich bin überzeugt von seiner aufrichtigen Dankbarkeit gegen Onkel Gottfried, der tbn erziehen und reifen ließ, und von feinem redlichsten, beeifertsten Bestreben, diese Dankbarkeit dem Oheim durch die treuesten Dienste an den Tag zu legen Fürwahr, beste Taute, was Sie ihm thuu, das betrachte ich als mir erwiesen, unb ich lege daher jetzt förmlich und inständig eine recht freundliche Fürbitte tur ihn ein, worin ich auch Paulinen einschließe, weil ich weiß, daß Rudolphs Eltern und ganze Familie seit alten Zeiten mit der Familie Paulinens eng be- freundet waren und das arme Kind wirklich einer liebevollen, freundlichen Be- tyanblung sehr bedarf. Eine Doppelwaise, ohne Heimath, ohne Vermögen, in X „Un6 Unerfahrenheit schon allen Einflüssen einer unbarmherzigen SSelt MojgejleDt - verdient ein solches Geschöpf nicht etwas Wohlwollen und herzliche Theilnahme?" „O gewiß, und ste kann stch auch sicher über einen Mangel daran in un- |erem Hause nicht beklagen," ertviecerte die Commerzienräthin. Aber Du bc- 0rCtnL?O1d)' lie6er , daß Paulinens Erziehung sie noch nicht salonfähig gemacht hat und daß sie noch sehr linkisch ist ... .» ; 9 „Und daß sie eigentlich gerade aus dieser Scheu und Befangenheit sich lieber mit den Domestiken befreundete, als an uns anschloß," ergänzte Henriette. Mama wollte ihr deßhalb Unterricht ertheilen lassen oder sie in einer Erziehungsanstalt unterbrtngen, aber ste wollte nicht . . . ." ä „Sie hat keinen Drang nach Bildung," sagte Ida. .scheut stch vielmehr vor der fremden, freudlosen Umgebung in einer solchen Erziehungsanstalt," wandte Vetter Robert ein; „der Uebergang aus dem einfachen, traulichen Baterhause mit feiner treuherzigen, schlichten Weise wäre natürlich wie ein Mehlthau auf dieses junge Gemüth gefallen, und darum schreckte Pauline wohl davor zurück. Bedenken wir doch, daß der Mensch etwas Liebe und Wohlwollen bedarf, um gut zu bleiben! Unv Paulinens Schicksal, welches mir noch von meinem Vater besonders aus die Seele gebunden worven ist, geht mir in der Thai so nahe wie dem Vetter, und Sie, beste Tante, und ihr , meine holden, theuren Cousinen! könnt mir in meiner Abwesenheit keine größere Liebe erweisen, als wenn Ihr dem Vetter und Paulinen mit Nachsicht, Duldung und Wohlwollen begegnet. Diese Hoffnung wird mir den Abschied wesentlich erleichtern, und die Freude des Wiedersehens bedeutend erhöhen!" (Fortsetzung folgt.) Auch für die übrigen Waffengattungen wird die leichtere Form des Helmkastens des neuen Jnfante- riehelmS in Anwendung kommen. Eine wesentliche Verschiedenheit und Erleichterung des letzteren gegen den bisherigen ist, daß an Stelle des Schuppenbandes au« Metall ein Sturmband von Leder tritt, ver Schirm bekommt die Messingeinfassung wie bei der Eavalcrie. Die Raupe, kleiner als bisher, bleibt. (A. Allg. Z.) München, lieber die Ereignisse in Bulgarien wird der „A. A. Z." unter dem 1. Februar von dort geschrieben: Wir leben bereits in Mitte großer Aufregung und stündlich^ sich steigernder Unsicherheit. Der General Bibikoff, welcher mit einigen Offizieren fast ganz Bulgarien topographisch auf- nahm, hat unter der Hand das Loosungsworl aus- getheilt und auch die nöthigen Gelder hinterlegt Bei Silistria soll selbst ein großes Depot neuer guter Waffen mit dem Stempel „Tula" aufgegriffen worden sein durch die Hülfe einiger polnischen Freiwilligen, die jetzt haufenweise sich unter das Com- mando Tschaikowski'- stellen. Fuad Pascha hat wegen des Benehmens Bibikoffs Beschwerde in Petersburg führen lassen. Indessen rüstet sich die Pforte, so gut sie kann, für Vie Eventualitäten, die gar nicht ausbleiben können. Alt-Serbien wird durch eine Reihe neuer Fortt und Lager bei Novi-Basar befestigt. Alle Redifs sind einberufen und die französische Regierung hat versprochen, bis April 75,000 Chassepot-Gewehre nach Bulgarien zu senKn. — Mithat Pascha hat um den Balkan einen Cordon ge- zogen und alle Uebergänge über die Donau und den Timok (serbisch-bulgarischer Grenzfluß) stark besetzen lassen, da er Kunde erhielt, daß sich 3000 Bulgaren aus den Donaufürstenthümcrn auf diesen Wegen nach Bulgarien einschleichen wollen. Indessen dürfte es ihm schwerlich gelingen den Uebergang der Bulgaren zu verwehren, da sie die Oertlichkeit besser kennen als seine Rizams. Wir stehen am Anfänge großer Ereignisse, auch wenn die russische Prutharmee nicht zu uns kommt — wie es überall heißt." Karlsruhe, 8. Februar. Die erste Kammer hat in ihrer heutigen Sitzung die Gesetzentwürse 1) über das Verfahren gegen ungehorsame Wehrpflichtige und deren Bestrafung (einstimmig), 2) über das Preßgesetz (einstimmig) und 3) über die Verantwortlichkeit der Minister (mit allen gegen zwei Stimmen) nach den Commissionsanträgen in der Fassung der zweiten Kammer angenommen. Paris, 9. Februar. Die „Patrie" sagt: Die Zusammenziehung bewaffneter Banden in Serbien dauere fort. Berichte von dorther melden, daß ge- Heime russische Agenten die Hand im Spiele haben. Die rumänische Regierung tementire offieiell die £ et n Existenz bewaffneter Banden, welche die Türkei be- drohten, auf dem Boden der Donau-Fürstenthümer. Die Journale in den Departements publieiren ein Circular des Kriegsministers vom 4. v., das die Präfecten auffordert, unverzüglich in den Communen mit Recrutirung der zur mobilen Nationalgarde ein- berufcnen Mannschaften vorzugehen. Die Recruti- rung wird innerhalb des 16. bis 23. Februar statt- finden. Das Circular macht darauf aufmerksam, daß es sich nur um Einrollirung der Mannschaften in die Listen handle, ohne daß gegenwärtig eine Einberufung stattfände. Vermischtes. Gießen, 10. Febr. Prof. Heyer hat einen Ruf an die in Hannoverisch-Münden zu gründende Forstlehranstalt erhalten und angenommen. Wiesbaden, 8. Februar. Der „Rheinische Courier" meldet: Die Verhandlungen mit der Homburger Kurhausgesellschafl wurden abgebrochen, weil Blanc, indem er die Vorschläge der Regierung ablehnte, die Gewährung einer Spieldauer von acht Jahren gegen eine Zahlung von 800,000 Thlrn. für den Kurfonds verlangte. Berlin. In Berlin hat, so meldet man der „N. Fr. Pr.", eine Strike der Cigarrenarbeiter begonnen , wie wir solchen in Deutschland noch nicht erlebt haben. Der Anlaß ist derselbe, wie bei dem vor drei Jahren im märkischen Städtchen Burg stattgehabten Strike: eine ehrenverletzende, von einer gesetzwidrigen Coalition von Fabrikanten entworfene Fabriksorvnung, die in einem sogenannten „Spitz- bubenparagraph" Visitationen und Chicanen an- ordnet. Thatsache ist, daß in den hiesigen Cigarren- fabriken viel gestohlen wird. Zu den in Zuchthäusern betriebenen Gewerben gehört auch die Anfertigung von Cigarren. Die zur Arbeit angelernten Sträflinge treten nach ihrer Entlassung in die Fa- briken und bilden vielleicht kein stärkendes moralisches Element. Aber zunächst ist es schweres Unrecht, wenn um weniger Unredlicher willen die Neunund- neunzig Proeent Redlicher leiden sollen, alsdann macht man den Menschen mit Gewalt zum Spitzbuben, wenn man ihn wie einen Spitzbuben behandelt, ihm das Ehrgefühl dnrch herabwürdigende Visitationen raubt. Die Weigerung der Cigarrenarbeiter, die ehrverletzende Fabriksordnung zu unterschreiben, findet deßhalb, ähnlich wie es bei dem Strike in Burg geschah, die fast ausnahmslose Zu- stimmung der öffentlichen Meinung. Der Schulze'sche wie der Laffalle'sche Arbeiterverein stellen sich auf Die Seite Der Feiernden, und selbst unbeteiligte Kreise halten nicht zurück mit ihrer Entrüstung darüber, daß Die Fabrikanten gerade jetzt, wo die drohende Ta- dwiethschaftli baksteuer ein festes Zusammenhalten fordere, einen Streit mit ihren Arbeitern vom Zaune brechen. Die Regierung reibt sich natürlich die Hände vor Freude. Wie vor drei Jahren aus dem Streite in Burg, wird sie jetzt aus dem Berliner Streite Vortheil ziehen und einen Vorwand ver Einmischung gewinnen. Bei dieser Gelegenheit zeigt sich wieder klar, die Be- Deutung der Selbsthülfe. Auf Staatshülfe gegründete Genossenschaften müßten sich natürlich den Fabriksbeamten, die noch viel strengere Fabrikordnungen einführen würden, wiverstanDSloS beugen; jetzt aber greift gerade Die fast einzige hier Der Lassalle'schen Lehre anhängende Arbeiterklasse zur Selbsthülfe nach Den Lehren Schulze's. Die Cigarrenarbeiter werden, natürlich in der Eile ohne feste Statuten, die Fa- brikation auf eigene Rechnung unternehmen und auf gemeinsame Kosten unv gemeinsame Gefahr Handlungen eröffnen, Venen ein großer Zuspruch gewiß ist. Die Praxis ist doch die einzige Lehrmeisterin. In phrasenreichen Reden geht es prächtig mit der Staats- hülfe. Nun die Noth da ist, ruft Niemand, nach Staatshülfe, sondern die Lassalianer folgen so gut wie die Anhänger Schulze's dem Wahlspruche: „Selbst ist der Mannl" Und unter diesen Zeichen werden sie siegen. Warschau, 6. Februar. Es wird, wie man dem „Dr. Irl." schreibt hier viel gesprochen von großartigen Veruntreuungen, Die bei Der Verwaltung Der Warschau-Wiener Eisenbahn entdeckt worden sind. Diese Veruntreuungen bestehen hauptsächlich darin, daß viele Stationsbeamte unter sich eine Ueberein- kunft geschloffen hatten, bei Uebersendung von Fracht- gütern,) nur einen Bruchtheil der im Frachtbriefe allerdings wahrheitsgetreu angegebenen Sendung, in Die Bücher der Verwaltung einzutragen, so Daß diese die Fracht nur zu diesem Bruchtheile erhielt, wäh- renv den bei Weitem größern Theil die Beamten unter sich theiften. Nachvem Die Sache durch einen Zufall bekannt wurde, suchte die Direction Anfangs Die Affaire zu vertuschen, Dieselbe Drang aber in Die Oeffentlichkeit, unD die Direction sah sich gezwungen, eine Untersuchung anzustellen. Bis jetzt hat Die letztere Die veruntreuten Summen auf nahe an 200,000 S.-Rbl. herausgestellt. Eingeweihte Personen versichern jedoch, daß im weitern Verfolg der Untersuchung die Ziffer sich noch viel größer erweisen wird. Diese Wirtschaft dauerte schon drei Jahre, seitdem die früheren Directoren und Oberbeamten, unter Dem VorwanDe, Daß sie mit Dem AufstauDe sympathisirt hätten, entfernt unD, mit Außerachtlassung Der Bestimmungen Der Statuten neue ringe- setzt worden sinv. Diejenigen Beamten, deren Theil- nähme an den Veruntreuungen bereits nachgewiesen ist, sind spurlos verschwunden. ch e s. Der Lehrer als Pomolog. Wie erfreulich ist es, Dörfer zu sehen, wo fast jedes geeignete Plätzchen mit Obstbäumen bepflanzt ist, wie viel Lob verdienen die Leute, Die auf Schonung, Erweiterung und Pflege der Pflanzungen be- dacht sind. Leider giebt es noch viele Gemeinden, die in Der Obstbaumzucht nur das Andante lieben, Die lieber und öfter Den Bäumen die Axt an Die Wurzel legen, als für neue Pflanzungen Sorge tragen. Nicht immer liegt Der GrunD in einer für Den Obstbau unDankbaren Lage des Orts, — häufiger fehlt es an Interesse und Verständniß. Wie ist nun Das Interesse für Obstbaumzucht zu wecken? Jede Gemeinde hat ihren Lehrer, Der auf Der Seminar- schule mit Den nöthigen Kenntnissen unD praktischen Ausführungen in Der Obstbaumzucht bekannt gemacht worDen ist. Freilich sinD Dessen Schultern, trotz seiner schlechten pecuniären Lage, schwer bebürDet Durch berufliche Arbeiten, Dennoch werden Die meisten Lehrer sich Der Obstbaumzucht gern annehmen. Sie haben überdies Die wilDen Knaben, Die ohne Gewissensbisse ein Edelreis abbrechen und als Treibgerte benutzen oDer AnDerer Früchte wegstibitzen unv ven Baum obendrein schänden, in Der Faust, sie können am besten im naturgeschichtlichen Unterricht das Interesse für Pflege und Schonung Der Obstbäume wecken unD mit Hülfe einer Baumschule Die nöthigen HanDgriffe unD Vortheile behufs Veredelung lehren. Trägheck in Der Baumzucht ist eine Versündigung an der Gegenwart und Zukunft. Frisch an's Werk, ihr nachlässigen Landgemeinden, der Frühling hebt schon an leise an« zuklopsen. Begrüßt Euren Lehrer ob Dieser Sache, karget nicht mit Den Mitteln zur Errichtung von Baumschulen u. s. w. und bald wird eS Euch Freude machen, zu sehen, wie Eure zerstörungslustigen Jungen pflanzen, gießen, veredleu, beschneiven u. s. w. Die Baumzucht wird Eurem Ort ein Schmuck und bald auch eine reiche Quelle DeS Erwerbs sein. S. Redaction,.Dt Stallmist und Kalimist. Folgender Brief des Herrn Lau r aus Meidbach verdient es wohl, in Den weitesten landwirthschaftli- chen Kreisen bekannt zu werben. Er schreibt, seit ca 10 Jahren hatte ich Die Einrichtung getroffen, Daß nach jevesmaligem Abmisten meines Stalles Der Dünger auf Der Düngerstätte mit Gyps überstreut wurde. Sorgfältig angestellte Versuche ließen keinen Zweifel in mir aufkommen, daß dieses Verfahren vortheilhast sei. Um so leichter konnte ich mich dazu entschließen, vor drei Jahren ein theures Material, das schwefelsaure Kali zum Ueberjireuen des Mistes in Anwendung zu bringen. Ich glaubte um so weniger die allerdings erheblichen Kosten scheuen zu dürfen, weil ich von vorn herein entschloffen^war, von diesem Miste weniger auf eine gegebene Fläche zu verwenden, als mit purem Miste. Da übrigens Thatsachen am besten sprechen, so unterließ ich es nicht, im Herbste 1866 einen Dünger in folgender Weise zu präpariren, Ich ließ den Mist, wie er aus Dem Stalle kam in zwei gleiche Hälften iheilen; Die eine Hälfte bekam pro FuDer */2 Ctr. Staßfurter Kalisalz zugesetzt, Die andere blieb in Dem ursprünglichen ZustanDe. Im October wurDe Der Dünger auf ein FelD gebracht, welches für Kartoffeln bestimmt war. Der Acker befand sich in völlig gleicher Beschaffenheit; Die eine Hälfte Desselben bekam von Dem nicht mit Kalisalz behandelten Miste 10 Fuder, die andere Hälfte aber von dem mit Kalisalz überstreuten Miste nur 6 Fuder. Im Frühjahre 1867 wurde Vas Felv ganz gleichmäßig vorbereitet und am 17. April mit blauen Peruvianerkartoffeln besetzt. Zeigte schon die erste Entwicklung einen merklichen Unterschied, so war derselbe noch auffallender bei Der Erndte. Es übertraf nämlich Der Ertrag des mit Kalisalz behandelten Düngers denjenigen von purem Miste um 32 Procent. ck und Verlag der Brühl'schm Druckerei (Fr. Chr. Pie Einfluß des Saatgutes auf den Erndte-Ertrag. Aus Den „Mittheilungen des Vereins für Land- und Forstwirtschaft im Herzogthume Braunschweig" entnehmen wir hierüber Folgendes: Mit Bezugnahme aus Die in unseren Blättern mitgetheilten, Den günstigen Einfluß veS vollkommenen Saatkorns auf Den Ernvte-Ertrag betreffenden Artikel, geben wir nach- stehenDe Resultate, Die Herr Peter Hahn, Gutsbesitzer zu HatzDors von AnwenDung von fortirtem Saat- weizen nach Nr. 44, 1867 Des „LanDw- Jntcllig-- Bl." gehabt hat: Im Herbst 1866 bewendete ich zur Besamung eines in völlig gleichen Verhältnissen sich befinDeuDen Landes ein Saatgut, das ich von einem andern Acker geerntet hatte, jedoch in Der Art, Daß er »Order mit Hülfe einer GetreiDesortirmaschine seiner Stärke nach in Drei Sorten getheilt war. Von Der ersten wog Der Scheffel 91, von der zweiten 82 unD von Der Dritten nur 73 Pfd. Auf Dem betref- fenDen Felde, das in 3 gleichen Abteilungen abge- steckt war, kam je 1 Scheffel zur Aussaat und zwar an demselben Tage, 14. October, und unter völlig gleicher Behandlung. Ich habe nun Den betreffenden Weizen Dreschen lassen unv hinsichtlich des Ertrages Resultate gefunden, die mich in hohem Maße überraschten und vie ich der Oeffentlichkeit nicht vorent- haften darf. Der Ertrag von der ersten Qualität Saatweizen übertraf nämlich den Ertrag von der zweiten Qualität um 137 und Den Ertrag von Der Dritten Qualität sogar um 169 Pfv. Da Die Kosten Der Sortirung sehr gering sind, so kann ich meinen Collegen nur auf'« Beste anrathen, als Saatweizen, überhaupt als Saatgut immer nur die beste, auserlesenste Qualität in Anwendung zu bringen. in Gießen.