Preis vierteljährlich 36 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 51 ft. Gießener Anzeiger. Erscheint wöchentlich dreimal. Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Kießen. Me. ISA.- Donnerstag den 12. November 1868, Broöpreife vom 12. bis 21. Movember 1868, nach eigener Erklärung der Bäcker: 4 Pfund gemischtes Brod 16 fr. 2 Pfund gemischtes Brod 8 fr. 4 Pfund Roggenbrot, 13‘/2 fr. 2 Pfund Roggenbrot 6^ kr Amtliche B e k M W Zs t m es ch Zr rs g e rr. Bekanntmachung, die gesetzlichen Forderungen an StudireMe aus dem Sommer-Semester 1868 betreffend. Die in diesem Sommer entstandenen gesetzlichen Forderungen an Studirende müssen bis zum 19. September d. mittelst frwifirirh-r „„ , und längstens bis zum 14. November d. I. geltend gemacht werden widrigenfalls dieselben den ihnen durch Art. 136 ter Statuten gJaSfefSSfloerS 8 8'^°^ Gießen, den 29. August 1868. Großherzogliches Universttäts - Gericht- ^»e,mcienen Vorzug verlieren- Haber körn- 183461 8313) Von den jetzt zu einer jeden Toilette Haarfarben auf Lager. Jmportirten 8338) G. W. Frank. gegen. Stecken Stecken 571/z 3775, gezogen. n O FeilgebotLzres. €? o ik e » W © 8335) Ein gut empfohlenes Mädchen, m aller Hausarbeit wie in der Küche gründ- Iicy erfahren, wird auf Weihnachten oder zum Deccmber zu miethen gesucht- Wo? lagt die Exped. d. Bltts. Mobilien - Versteigerung. 8350) Mit der Mobilien-Versteigerung des Hirsch Mayer Sohn dahier wird Montag und Dienstag, den 16. und 17. d. Mts., fortgefahren. Dein Meistgebot werden ausgesetzt: Montag Vormittags: Farbwaaren in Fässern, Krügen und Dutten, Wagenschmiere in Kistchen; Nachmittags: 70 bis 80 verschiedene kleinere und größere Fässer, 1 Faß mit Wichssyrup, Petroleum, Essig und Branntwein, Bürsten und Besen; Dienstags: Tabak, Cigarren, 4 Ctr. Seife, Lichter, Feuerzeuge, Zunder, öO Pfdg Besondere Bekanntmachungen. 5)t - Bestellung zweier Feldfchützen. 8357) Nachdem der Carl Hardt und Adolf Wenzel von hier zu Feldschützen für die Gemarkung Gießen ernannt und verpflichtet worden sind, so wird dieses hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht- Gießen, den 9- November 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen Vogt- 8361) Beim Beginne des Winters bringen wir unsere Cokes als billiges und "einliches Heizmaterial in empfehlende Erinnerung. Gießener Gaswerk. . 832o) Ein möblirtes, freundliches Man- sarden-Zimmer ist zu vermiethen. Wo ? sagt die Exped. dieses Blattes. Vermischte Anzeigen. 8362) Ich bitte meine geehrten Kunden, doch gefälligst die mir zur Reparatur übergebenen Schirme abholen zu taffen und sehe einem ferneren Vertrauen bestens ent- i n Hamburg; Bank- und Wechselgeschäft. 31 W 37 Asaaifigss-liiiMa empfiehlt in Original - Quart - Flaschen 1 Rthlr. Julius Wallach. 8344) Nachdem bei mißlungenem Güteversuch über das Vermögen des Wirthes Johannes Keßler dahier durch Verfügung von heute der förmliche Concurs erkannt ist, so werden die Beteiligten Gläubiger aufgefordert, ihre Forderungen im Termin den 25. November d. I., Morgens 9 Uhr, Contumacirzeit, unter Vorlage der deshal- bigen Beweisstücke beim Rechtsnachtheil der Ausschließung von der Masse gegen den bestellten Coutradictor Rechtsanwalt Embach dahier anzumelden und zu begründen. Kirchhain, am 8. October 1868. König!. Preuß. Amtsgericht. Israel. vdt. Bezzenü er g er. Versteigerungen. Holzversteigerung. 8359) Donnerstag den 19. November wird in den Domanialwaldabtheilun- gen Häuserborn und Buchenberg nachverzeichnetes Holz versteigert: V e rfteige r u n g. 8355) Donnerstag den 19. d. Mts-, Vormittags 11 Uhr, kommen die ber Schäferei Holzheim gehö- renden 165 Stück Hämmel partieenweise zur öffentlichen Versteigerung. Holzheim, am 10. November 1868. Der Vorstand. Kaffee, Zucker, circa 2 Ctr. Gewürze, eine größere Quantität Dutten, Packpapier, Bücher re- Marienschloß, am 6. November 1868. Großherzogliche Laiideszuchthauskasse- __________________Schü f e r. 8336) Montag den 23. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen in hiesiger Strafanstalt die abgängig gewordenen Gegenstände, als: eine Partie Teppiche (106 Stück), zwei Nachtpostenmäntel, drei Radkragen und eine Partie (139 Stück) alte Bücher, öffentlich an die Meistbietenden versteigert werden. Marienschloß, am 6. November 1868. Großherzogliche Landeszuchthauskasse. Schäfer- X t»ee* (S. J. ® I lur 8 TSsaler ® — kostet ein wirkliches Original- & Staats - Iioos (nicht von den ver- ® botenen Promessen), und werden solche ® _ gegen fi-anBcia-te Einsendung des ® 8 Betrages oder gegen Post- K A VOrscllllSSj selbst nach den eilt- U I fern testen Gegenden von mir ® v, versandt. ® 5 Es werden nur Gewinne 8 g l’ivibwrger K | StaatsdPniinien-Anleilie. g X 8334) Der Verkauf der PrSmieil- g 8 Obligationen ist von allen Regie- & 8 rangen des In- und Auslandes gestattet. ® 8 Die Haiapt-Gewinne betragen Francs sa g 60,000,50,000,45,000,40,000,35,000,8 132,000,30,000,25,000,20,000,18,000, ® ® 16,000, 15,000, 6000, 5000, 4000, J? K 3000, 2000, 1000, 350,000 ä 250, 125, ® 75, 50, 30, 20 Francs. ® 8 Die 1 erloosung geschieht unter Staats- 8 g Aufsicht. g Beginn der Ziehung am 15. JVove»H- ® 8 925 16 975 Buchen 1 Eichen — Nadelholz 12% 8337) Dienstag den 24. November, Vormittags 9 Uhr, sollen in hiesiger Strafanstalt die abgängig gewordenen Gegenstände, als: circa 8 Centn« Lumpen, Zusammenkunft Morgens 10 Uhr im Häuserborn an der Eisenbahnlinie- Stammholz und Stangenholz wird zuerst ausgeboten. Freitag den 20- November wird ferner in der Abtheilung Buchenberg versteigert : Stammholz Stangenholz Zahl Cubikf. Zahl Cubiks. Eichen 41 511 181 693 Nadelholz 234 4328 417 1185 Zusammenkunft Morgens .10 Uhr am Feld an der Eisenbahnlinie. Crcdit bis zum 30. Juni 1869. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Dr. Dvaudt. § Gewinngelder und amtliche H ■ ■ Ziehungslisten sende meinen In- ® teressenten nach Entscheidung prompte K und verseil wiegen. V Durch meine von besonde- jg :: > bin Glück begünstigten S ® boose habe meinen Interessenten be- 8 reits allein in Deutschland f Jj die allerhöchsten Haupt- 8 K treffer von 300,000, »85,000,® §181,5«®, 158,500, 150,000, L fe 130,000 , mehrmals 185,000, 8 mehrmals 100,000 und erst vor ® V 4 Wochen schon wieder® 8 das grosse Loos von 187,000 ss auf Nr. 2823 ausbezahlt. ® 8 Schcidh. Prügelh. Stockh. Reish. Stecken Stecken Stecken Wellen 27 Eichenstämme mit 1893 Cubikfuß, 827 Fichtenstangen „ 1368 „ hierbei 3 schwere Eichenschmiedstöcke und 12 Eichenstämme von 16—23 Zoll Durchmesser. >LENK8 2 Centn« altes Eisen, 12 Lampen mit Glasglocken,. § 37 Wandlampen, i § « 6 Bureaulampen, 6 . 7 Hängelampen, i, 3 Stehlampen , ZZd 104 Hängclicht«, 19 Stehlich«, j g'fj- 15 Handlaternen, HcsT 1 gußeiserner Kessel, 4 gußeiserne Kroppen, 80 blecherne Eßkümpfchen, 6 blecherne Kannen, 96 kleinere Blechgefäße und _ 2 Oelkännchen, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. 8330) Ein Päärchen austral. Nymphen (Papageien) nebst Käfig zu verkaufen. — Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. 8370) Ein gutes Zugpferd ist zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Vermieiihungerr. 8348) Im Seipp'schen Hause nm Selterswege ist ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet zu vcrmiethen. 8372) Zwei möblirte Zimmer, sowie ein Zimmer ohne Möbel, sind zu vermiethen bei P. Herbert, Neuenweg. 8369) Ein Familienlogis ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei Louis Stein, ___in der Neustadt. 8360) Zwei getragene, aber noch sehr gute Winterrö'cke sind billig zu verkaufen bei Schneider Münch, __Katharincngasse. Oefcn und Herde zu Steinkohlen- und Holzürand, Aeuerungs- und Küchengeräthschaften, ‘»teilt: und Braunkohlen, in ganzen und getheilten Waggon-Ladungen und im Einzelnen (8329) empfiehlt____________I. G- D. Bapst. 8269) Der Lahr« „Hinkende Bote" ist erschienen und zu haben bei Wilhelm Klee. GZAeamtie $^c($acao unt> Lager der vorzüglichsten Chocoladen des Hauses Franz Stoilwerck in Köln unterhalten: in Giessen Louis Frohnhäuser und S* A» Busch Söhne; in Hungen A. Buch; in Iiich H. C. Btnq- maun. ______________________(8354) 8371) Ein gut «halten«. Rollwagen ist zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. dieses Blattes. Jede Bestellung auf S meine Original-Staats- § Loose kann man der Bequemlich- ® keit halber auch ohne Brief, ® einfach durch die jetzt übli- I eben Postkarten. machen.® La«. Sains. Colin ® 8365) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl. 8339) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen. Bei wem? sagt die Exped. oteses Blattes. 8341) Zwei geräumige Kell« sind zu vermiethen bei Fr. Schwa ab. 8328) _ Ein freundlich möblirtes Zimm« mit Cabinet ist zu vermiethen Walltbor- straße Lit. A. Nr. 227._____________' 8331) Im Clubgebäude ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. 8332) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei P. Herbert, Neuenweg. 8326) Eine freundliche Familienwohnung und ein Zimmer mit Cabinet sind zu vermiethen bei H. Sauer, Neuenweg Lit. B- Nr- 194. 8327) Ein schön möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei __Gärtner Schau m. 8120) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet, Wie ein kleineres möblirtes Zimmer, sind zu vermiethen bei I. Becker Wittwe, __Neuenweg. Butzbach, den 9. November 1868. U U l 41 4 V LI) 1 t l U) Großherzogliches Ortsgericht Butzbach, gewordenen Zwirnzvpfen und Chionons sind wieder in allen Küchel. .Naai-fm-lmn ans ftaaor sm ; r r, - t...;... o .... Die Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt zn Darmstadt übernimmt: in dem Friebel'schen Hause neben Herrn Kaufmann Schmall (8347) Dr. H öfner. Geldsorten. 1 44’/8-45‘/8 in 2 Auswanderer res bei der Exped. d. Bltts. 00 Krt CQ 00 CO 00 9 9 9 9 5 9 Der Kirchenrechner: Bellof. 58i/3-59Vz 49-51 50-52 54-56 37-39 28Vz-29V2 WeeiiseL Amsterd. k. S. 100 Augsb. k. 8. 993/4 Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 971/4 Cöln k. S. 105 Hamburg k. S. 88 Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 1191 /8 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 943/4 Wien k. 8. 1015/8 Disconto 3% G. Pr. Cass. Sch. Div. Cass.-A. Pr. Friedrdor. Pistolen . . „ doppelte Holl. fl. 10 St. Ducaten 20 Frankenst. Die Lebensversicherung. Ein Stück Volkswirthschaft. 8356) Ein 5 . kochen kann und alle Hausarbeiten versteht, sucht auf Weihnachten einen Dienst. Nähe- Actlen. I Frankf. Bank 1231/2 | Oester. Bank 827 „ Creditact. 224 | Darmst. Bankaot. 2521/2 Anlehensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 567/s Nassau fl. 25 b. Roth. 38 Gr. Hess. fl. 50 b. R. 160 Gr. Hess. fl. 25 b. R. 423/4 40/0 bayr. Präm. Anl. 1023/4 40/0 badische Loose 100 Badische fl. 35 Loose 541/4 Prioritäten. 50/0 östr. F. St. E. B. 2751/2 Ludwigsh.-Bexbach —• Maxbahn 1061/4 Bayer. Ostbahn 1267/y Hess. Ludwigsbahn 138 30/0 bstr. Stsb.-Prior. 533/g 30/0 östr. s. Lombard. 43% 3% Livorneser 311/4 Toscaner 473/8 Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse — 50/0 Elisabeth-Prior. 741/4 do. II. Emiss. 73% 8366) Ein junger Mensch, welcher sich dem Schreinergeschäft widmen will, kann tn die Lehre treten bei Adolf Hotz, Sandgasse. Engi. Souver. 11 54-58 Russ. Imper. 9 50-52 Doll, in Gold 2 27-28 Haasenstein & Vogler Zeitung s-Annoncen-Expedition in FRANKFURT AM MAIN. Filialo-eschäfte: in Basel, Berlin, Hamburg, Leipzig Jeit. Auszu leihen. 8352) In der Kirchenkasse zu Annerod liegen gegen genügende Sicherheit 260 fl. zu 5 pCt. zum Ausleihen bereit. 1858r Prioritätsloose 1431/; !860r Loose 77 1864r „ 1033/4 Geschäfls-Vkrleguug. ! 8359) Von heute an wohne ich in dem von mir erkauften, früher Lotfe'schen Hause am Asierweg, und empfehle ich mem Lager in LandeSproducten und Specereiwaaren hiermit bestens, unter Zusicherung prompter und reeller Bedienung. * *) In Giehcn an Herrn A. L. Balser, Buchbinder. -* Wij. C. Volp, Gemetndeemnchmer- ", Butzbach I. I. Seippel, Kaufmann. Gulden 5,250,000. „ 4,526,846. „ 3,582,565. 82,447,491- 2,627,035. , 2,269,517. der Anstalt in immer weiteren Kreisen Bahn, und jetzt besitzt die GothaerBank allein über 32,000 Versicherte, die von ihr 59Millionen Thaler beim Ableben zu gewärtigen haben und ihr aufgesparter, die Sicherheit der Anstalt gewahrMsten- rer Fond beträgt dermalen 15 Mill. Thlr., während derselbe bet obgedachten Anstalten, unter denen die Gothaer Bank inbegriffen ist- zusammen in circa 45 Mill, besteht. Nach der Gothaer Bank wurden zunächst die deutsche LebensversicherungSgesellschaft in Lübeck und die (alte) Leipziger LebensversicherungS- geseüschaft, sowie die Hannoversche Lebensversichcrungsanstalt ms Leben gerufen (Schluß.) Ebenso nützlich wie für den Beamten erweist sich die Lebensversicherung für den Landmann. Gar mancher Landwirth besitzt ein schönes Gut — aber er hat mehrere Kinder und ihm bleibt nur die Wahl, entweder sein Besitzthum dereinst zersplittert unter sie zu Vertheilen, oder dem einen derselben den ganzen Complex zu übergeben und ihm die Abfindung seiner Geschwister m,t einer Geldsumme aufzuerlegen. Erwählt er das Erstere, so weiß er, daß keines seiner Nachkommen, selbst beim regsten Fleiß, den Stand seiner Wirthschaft zu derjenigen Bluthe ern- porbringen kann, welchen er selbst erreicht hatte, als er das ganze Besitzthum tn seiner Hand vereinte; übergibt er dem Einen seine Landgüter, so wird er ent- weder diesen seinen Geschwistern gegenüber begünstigen, oder ihm eine Schulden, last aufbürden müssen, die, wenn sie nicht gänzlich Ruin nach sich zieht, doch lange Jahre hinaus die Erträgnisse der Wirthschaft aufzehrt und so eine nach allen Seiten hin empfehlenswerthe Bewirthschaftung des Grundbesitzthums, sobald Ke neue und gute, aber kostspielige Einrichtungen erfordert, unmöglich macht. Solchen Kalamitäten vermag er durch die Lebensversicherung wirksam vorzubeugen. Aus dem Gutsertrag wird er alljährlich die Versicherungsbeiträge erübrigen wn- nm und für seinen Todesfall überweist er den Landbesitz an den Bcwirthschaf- CVUlAt Alt tung Fähigsten seiner Söhne, während er seinen übrigen Kindern die Versicherungs- 25ittC (IH Lmme zufließen läßt, und auf diese Weise jedem seiner Nachkommen den verhalt- Durch die Inhumanität eines hiesigen Geschäftsmannes ist eine anständige nitzmSßigrn Theil am elterlichen Erbe übergibt, ohne daß der Eine ungerechter r Linderung ^"^ Wenn'NM hiernaich die Lebensversicherung vorzugsweise geeignet ist» "sti- zugehen weih, sucht eine Stelle al§ Ämber;hganf j,fe denn auch dre größte und bet weitem reichste deutsche I * 1 Mädchen. Zu erfragen bei der Exped. d. Bl. Art ist, gebührt das Verdienst, die Lebensversicherung zuerst in Deutschland beu 8333) In einen hiesigen Gasthof wird misch gemacht zu haben. Sie ward im Jahre 1827 gegründet u"d wmn ein Mädchen für die Küche zu baldigem Em- $ manche Anstrengungen kostete, um den Deutschen, der ia bekanntlich nur tritt gesucht. Von wem? sagt dre Exped.| J ncuen Einrichtungen anschließt, allmälig für die Antheünahme zu be- wu-, wagkgt.fr WM "ÄÄ C*erssiaiiia^ Lebensverffcherungs - Aktien - Gesellschaft in Stettin. Wei Ml u , 1 n v i 1 v < > &RÄ W,„- Ärt ,’»>! ium 8dg ‘trtttÄSÄ die elektrischen Klaviere, deren Spiel, fomte ba§ Sprühen der elektrischen flamme mr's Unglaubliche grenzt, wird man unwillkur ich von dem Wunsche beseelt, evenfaus hpHhfn Der Wern erfreut des ducenicyen uuci vic Knielmerte'i)on 45. Heller nicht minder- Liebhabern der Musik können rmr die- ."Sen S Srowben oder sich selbst eine Weihnachtsfreude machen will, wende sich direkt an I. H. Heller in Bern. 8342) Für ein Auswanderer - Geschäft welches für Bremen, Hamburg, Liverpool und Antwerpen coneesstonirt ist, wird tn Giehen ein thätiger Agent gesucht- , Wenn gewünscht, wird die gesetzliche Kaution geliefert- — Offerten unter B. und H. besorgt die Exped- d- Bltts-_______________________. 8363) Die Nr- 12 hat das Bild, „Friedrich den Großen" darstellend, gewonnen- Reinig, Polizeidiener. 8351) Ein Pferdeknecht, welcher gute Zeugnisse besitzt, kann auf Weihnachten tn Dienst treten. Bei wem? sagt die Exped- dieses Blattes- _________________ in der Neustadt. Chr- Faber, Spengler. Zur Nachricht. 8373) Montag den 16. d- Mts- schicke ich wieder Gegenstände zum Färben und Drucken an die Bloch'sche Hofschonfar- berei in D a r ui st a d t ab. I. Schlund, Schlotzgasse. 8368) Ein tüchtiger Schreinergeselle fiu- det dauernde Beschäftigung bei Schreiner Bergmann- i) SS'ÄJÄÄ w«, >» ----- *>*-«« W WWW* “ 1 fl. 34 fr. 1 fl- 4ö fr- & fl- 1 1 3) Leibrenten-Versicherungen. ^ DOm 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur Zurücknahme Ä «— b" w b'“' sich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden *)- Die Direction. Darmstadt. s Ueber die sranrölische Nevvluflon von 1789 beabsichtigt der Unterzeichnete während des laufenden Winters für Damen und Herren zwar Familienkarten für 2 Personen ä 5 fl, für 3 ä 6 fl-, für 4 a 7 fl-, sind m jdien UniversttätSbuchhandlmig zu haben- OTnlll.mber Beginn der Vorlesungen Freitag den ~0- Rovemvei- Gießen, den 12. November 1868._____ Börsennachrichten. 10. November 1868. Preuss. 41/2% Obi. 953/g j Frankf. 31/20/0 0bl- 80 Vg I Nass. 4r/2<>/o Obi. 943/4 IKurh. 40/0 Obi. 88 */s Hess. 40/0 Obi. b. Roths. 90 „ 31/2% üo. do. — Bayer. 5% Obi. 102 Vs „ 41/2% 1jährige 96V4 „ 41/2% Vkiähnge 961/2 Würtemb. 41/2% Öbl. 945/g Baden 4*/2% Obi. 0. E.L. 943/g Oestr. 50/0 b. R. — „ 5% National 535/8 U „ 50/0 Metall. Obi. — I „ M. steuerf. 52 Vs Amer. 6°/q 1882r Bds. 79 ! „ 6% 1885r 78 $roto«k wld «-»>-» bu,£6t,i,S"'l;?£ntM4 ®“lf" d»'« »«-»>'»: NchFsLmI» I. Henrich in Lang-Göns. Grund-Capital KK hW ii- S»d- «7 b.,«Mi Versicherungssummen - • • • ■ ..... Versichertes Capital Ende September 1868 . • ■ • • Im Monat October sind eingegangen 2603 Anträge auf Mäßige Prämiensätze. Schleunige Ausfertigung der Policen. Darlehen auf Policen. . Prompte Auszahlung bei Todesfällen. nach Amerika befördert wöchentlich vermittelst Dampf- M und Segelschiffen bei reeller und billigster Bedienung I. M. Schulhof, am Rathhaus. Durch langjährigen Aufenthalt in Amerika bin ich im Stande, jedem Auswanderer die beste Auskunft zu ertheilen. . und so ist nach und nach die Zahl der deutschen Lebensversicherrngsanstalten bis auf 35 gewachsen. Aus den veröffentlichten Rechenschaftsberichten der gedachten deutschen An- stalten ergibt sich, daß diesen am Jahresschlüsse 1867 zusammen etwa 352,000 Personen mit 3361/2 Mill. Thlr. versichert waren. Diese 336y2 Mill. Thlr. werden also nach Umfluß des Zeitraumes eines Menschenalters zur Zahlung gelangen. Wie viel Sorgen, wie viel Elend wird durch diese Summen vermieden, wie manche Zähre getrocknet werden! So ist renn die Lebensversicherung mit Recht Jedermann als ein nützliche« Institut zn fleißiger Benutzung anzucmvfehlcn. In ihr besteht das Mittel, von der künftigen Generation die Armuth fern zu halten. Jever benutze sie nach seinem Vermögen! Dem Aermeren wird eine niedrige Summe genügen, um den Seinigen aufzuhelfen und seinen Nachkommen zu bessern: Fortkommen den Weg zu bahnen; dem Begüterten wird sie in vielen Fällen eine willkommene Handhabe sein, dem GeschästSmanne, dem Beamten wie dem Gelehrten, dem Landmann wie dem Handwerker, wird sie Nutzen bringen und vor Allem die Sittlichkeit fördern, zur Sparsamkeit anregen, dem Versicherten aber das ebenso erhebende wie beruhigende Bewußtsein geben, nach besten Kräften für die Seinen gesorgt zu haben; weiß er ja, daß er den Verlust, den sie durch seinen Tod erleiden, ihnen minder bitter, minder drückend gemacht, zugleich aber sich in ihren Herzen ein unvergängliches Denkmal gcsctzt hat, wenn ihnen die Kunde wird, daß er, noch vereint mit ihnen, schon darauf bedacht war, auch nach seinem Hinscheiden noch jenseits des Grabes her als treuer Helfer ihnen zur Seite zu stehen. Sie werden, von solch aufopfernder Fürsorge gerührt, segnend des guten liebreichen Vaters gedenken, sie werden gemahnt werden, ihm nachzueifern in gleicher Aufopferung, in gleich treuer Anhänglichkeit, und nie vergessen, auch ihre Kinder wieder mit ebenso inniger Liebe zu bedenken. Wohl dem, der durch solch zärtliche Theilnahmc an dem Loose der Seinen fvrtwirkt von Generation zu Generation — sein Thun bringt Segen für alle Zeiten! Feuilleton. Die Verschwörer von 1799. Roman von dc Saint-Felix. (Fortsetzung.) Mit den letzten Worten zerknickte Herr Chatcauneuf den hübschen Spazicr- stock, welchen er in der Hand trug, und warf die Splitter mit geringschätziger Gleichgültigkeit zwischen den Beinen Bonaparte's hindurch in's Kaminfeuer, der seinen Rücken an demselben wärmte. Der General war sehr nachdenklich geworden; er gab sich in jenem Augenblick den ernsthaftesten Betrachtungen hin. Aber die Zeit drängte, Herr Cha- teauneuf brach vie Unterredung kurz ab. — General, sagte er, keinen Groll! Aber bedenken Sie wohl meine Worte: Freund oder Feind! Jetzt gehen Sie zu Ihren tapfern Freunden Lannes und Murat, welche, wie es scheint, die Opernmusik des Theaters Feydeau ebenso sehr lieben, wie den Kanonendonner auf dem Schlachtfeld. Leben Sie wohl... Falls Sie mich zu sprechen wünschen, wohne ich in der Straße des Faubourg Saint Honorä in dem ehemaligen Hause der Familie de Vitry, welches ich ohne die Hülfe Pitt's oder des Herzogs von Koburg für mein Geld gekauft habe. Verstanden? 27. Der gordische Knoten. Am folgenden Tage gegen acht Uhr Abends hielt in einer schönen sternhellen Nacht ein Reiter vor rem Thorwcge des ehemaligen Hauses der Familie de Vitry. Die Thorflügel wurden weit geöffnet, und der Reiter trabte in den Hof, wie ein alter Bewohner des Hauses. Aber der Hof war glänzend erhellt, und es war leicht zu erkennen, daß sich im Aussehen des Hauses und seiner Anbauten Vieles verändert hatte. Der Reiter war der Hauptmann Reymond, welcher aus der Schweiz zurückkehrte, wo er vor vierzehn Tagen im Hauptquartier des Generals Maffena angelangt war. Man kann sich die Ueberraschung des Hauptmanns denken. Er hatte das große Haus im Zustande völliger Verwahrlosung verlassen, und zwei Monate nachher fand er dasselbe in der höchsten Pracht. Vom Pferde springend, wandte er sich an den Mann, welcher ihm das Thor geöffnet hatte. — Wo ist der Pförtner Bcrnard? fragte der Hauptmann. — Der Herr Offizier werden sich irren, lautete die Antwort. Es ist mir Niemand dieses Namens bekannt. — Was? rief der Hauptmann aus. Befinde ich mich nicht im Hause der Familie de Vitry? — Sicherlich, antwortete der Mann. — Wo ist denn der Pförtner? fragte der Hauptmann. — Er steht vor Ihnen, Herr Hauptmann, sagte der Mann, welcher ihm aufgemacht hatte. Ich bin der Pförtner des Hauses und ich heiße Bontemps. Reymond fuhr sich mit der Hand über die Augen, um sich zu versichern, daß er nicht träume. Alles um ihn her war wie durch einen Zauberschlag ver- ändert. Der Pförtner war jung und trug ein modernes Kostüm, das freilich keine Livröe war, aber doch in gewisser Weise den Dienstboten verrieth. Mar- morvasen standen in schönster Ordnung auf den Stufen der Veranda. Die Fenster des Hauses waren wie bei einem Feste erhellt. Selbst der Stall, dessen Thür man vor dem Offizier geöffnet hatte, enthielt vier prächtige Pferde. Plötzlich stieß der Hauptmann einen Schrei aus, schwang sich wieder auf's Pferd und rief dem Pförtn-r zu: — Mir wird alles klar. Oeffne mir das Thor! Hölle und Teufel! man hat dies Haus während meiner Abwesenheit verkauft! Der Pförtner verbeugte sich. Statt jedoch das auf die Straße führende Thor zu öffnen, trat er zu dem Reiter heran und fragte ihn leise: — Wäre der Herr vielleicht der Hauptmann Reymond? — Freilich, antwortete der Offizier. — Dann, mein Herr, werden Sie hier erwartet. Ich habe den Befehl, Ihr Pferd in den Stall zu führen. Ich habe Befehl, die Leute zu rufen, um den Herrn in den Salon zu geleiten, wo er Madame finden wird. — Welche Madame, fragte Reymond. — Die neue Eigenthümerin des Hauses, antwortete der Pförtner. — Ich sehe, mein Freund, versetzte der Hauptmann, daß man Euch Eure Lektion eingetrichtert hat. Ihr sollt mir nichts sagen. Man will, daß ich hinein- gehen und mit eigenen Augen die schreckliche Wirklichkeit anstarren soll. Man setzt mich einer Demüthigung aus. Wohlan ! Ich werde größeren Muth zeigen, als man denkt; ich will eintreten und bräche es mir das Herz. Nehmt mein Pferd; es ist sehr müde; ich kann es Euch daher anvertrauen. Es wird vor Ermattung gefügig sein. Versorgt es gut! Und jetzt ruft mir Jemand, der mich in's Haus führen kann. Wenn es Zeit sein wird, den Traum zu zerstören, werde ich ihn beenden. Wer weiß, wo ich erwache . . . Ein Diener war herbeigekommen. Er ging dem Offizier voran, welcher ihm langsam in den großen, kothbespritzten Reiterstiefeln folgte. Man schritt über die Vorhalle des Erdgeschosses. Diese Halle war in eiu Treibhaus voll Blumen verwandelt und durch einen riesigen krystallenen Kronleuchter erhellt. Reymond betrat seit seiner Abreise von Frankreich, seit dem Jahre 1792, zum ersten Male das Hauptgebäude des Hauses. Hätte er nicht zu träumen geglaubt, so würde seine Aufregung zu mächtig gewesen sein, als daß er hätte weiter gehen können. Man stieg die große Treppe hinan, deren schweres, seit Kurzem neu vergoldetes Geländer glitzernd funkelte. Man kam durch ein Vorzimmer, dessen Diele aus einem Marmorgetäfel bestand. Endlich öffnete sich die Thür eines Salons und ein Diener meldete ihn mit lauter Stimme: — Herr Hauptmann Reymond! Der Offizier blieb auf der Thürschwelle stehen. Seine Augen waren ge- blendet. Vor ihm strahlte ein großer Salon, der mit rothem Damast ausge- schlagen und von Golbleisten umrahmt war. Auf dem Kamingesims brannten sonnenhelle Kandelabers vor einer prachtvollen Pendule. Das Mobiliar war höchst luxuriös, aber Niemand war in dem Zimmer . . . Plötzlich sah Reymond, welcher hier- und dorthin seine verwirrten Blicke gleiten ließ, eine Frau auf ihn zukommen. Er erkannte sie nicht. Diese Frau war jedoch von strahlender Schönheit und ihr Name war Coraly. Sobald sie aber gesprochen und die Hand des Hauptmanns ergriffen hatte, fuhr dieser schaudernd zusammen und schrie mit veränderter Stimme: — Unglücklicher, der ich bin! O, Sie sind es! Ich träume nicht? Coraly führte ihn lächelnd und schöner als je zuvor an der Hand zu einem Sessel. Rcymonv ließ sich in vie Kissen des Armstuhles sinken, betäubt, vernichtet, wie ein Schiffbrüchiger, der vergebens mit dem Sturme gerungen hat. Ein langes Schweigen folgte dieser lebhaften Erschütterung. Allmälig kehrte der Hauptmann zu etwas minder fieberhaften Gedanken zurück, und warf hier- und dorthin einen beobachtenden und forschenden Blick. Coraly, welche ihm gegenllbersaß, schlug die Augen zu Boden, als fühle sie sich durch ihre Pracht vor dem Erben des Hauses der Familie de Vitry verwirrt. Jndeß unterbrach sie zuerst das Schweigen und sagte mit melodievoller Stimme: — Ich erwartete Sie, Hauptmann, allein nicht ohne lebhafte Angst. In Tours fand ich niemals den Muth, Ihnen von einem Kaufe zu reden, den ich gemacht hatte . . . Dies Haus konnte in unwürdigere Hände fallen, Herr Hauptmann, fügte sie rasch hinzu. Der Offizier antwortete nicht. Er ließ seine Augen im Zimmer umhergleiten, als suche er sich an vergangene Märchen zu erinnern. Ach, seine Kindheit und seine mit Blumen bekränzte Jugend zogen an ihm vorüber! Coraly verstand ihn; sie senkte das Haupt und seufzte. Reymond bemerkte diese edle Empfindung; er wußte ihr für dieselbe Dank und sagte endlich zu ihr: — Glauben Sie mir, Fräulein, daß sich kein Motiv interesfirter Art in meine Trauer mischt. Sie sind die Eigenthümerin des Hauses meiner Väter geworden . . . Gott hat es so gewollt. Aber es tauchen liebe und schmerzliche Erinnerungen in mir auf, welche ich nicht zu bannen vermag. Dort — auf jener Seite — war das Zimmer meiner Mutter. Diese Thür führte in ihr Betgemach ... O, mein Fräulein, es ist das Bild meiner Mutter, das mir beim Eintritt hier cntgegenkam . . . Theure und heilige Erscheinung . . . — Hauptmann, sagte Coraly, ich verstehe dies mit tiefster Seele. Seien Sie indeß überzeugt, das Schlafgemach Ihrer Frau Mutter ist nicht das meine geworden; ich habe mein Zimmer in einem Nebengebäude. Der Offizier lächelte mit einem schwer zu beschreibenden Ausdrucke und drückte Coraly die Hand. Mittlerweile schlug die Pendule halb zehn Uhr. Es war Zeit für den Hauptmann Reymond, sich zu entscheiden. Wo sollte er sein Quartier auf- schlagen ? Durfte er die Gastfreundschaft, welche man ihm bot, annehmen? Er erkundigte sich nach Bernard, dem alten Pförtner. Coraly schwieg und blickte den Offizier traurig an. Der alte Diener war gestorben. Reymond zollte seinem Andenken eine Thräne. Marguerite, die Frau Ber- nardS — so erfuhr Reymond — hatte zu einigen ihrer Verwandten, welche noch in der Bretagne lebten, zurückkehren wollen, und war dahin abgereist. — So soll ich also weder ihn noch sie Wiedersehen! seufzte der Hauptmann Reymond. Keinen meiner Treuen! Coraly fühlte sich gleichfalls gerührt, als die Flügelthür des Salons weit aufgerissen ward. Ein Diener wollte den Besuch anmelden; aber der eintrctende Mann ergriff ihn am Arm und sprach in gebieterischem Tone: — Es bedarf keiner Anmeldung! Diescr mit einem grünen Frack und seidenen Strümpfen bekleidete Mann, dieser elegante Herr war der General Bonaparte. (Schluß folgt.) Berlin, 8. Nov. Der Antrag von v. Guerard und Genossen lautet: Das Haus der Abgeordneten wolle beschließen, dem nachfolgenden Gesententwurfe die verfassungsmäßige Zustimmung zu er,heilen: Gesetz, betreffend die Abänderung des Ar!ikels^84 Absatz 1 der Verfassungs-Urkunde vom 31. Ja- reitS verlassen und eine unbekannte Privatwohnung > bezogen hat. Florenz, 3. Nov. Zur Mentana-Feier meldet ein Telegramm des Bureaus f. Ndd. Folgendes: Heuie, am Jahrestage der Schlacht von Mentana, fand ein feierlicher Aufzug von ungefähr 200 Mann, denen zwei schwarze Fahnen vorangetragen wurden, nach dem Kirchhofe St. Miniato statt, wo zum Ge- dächtniß der bei Mentana Gefallenen eine religiöse Feier abgchaltcn wurde. Dann setzte sich der Zug schweigend und in völliger Ordnung durch die Hauptstraßen von Florenz in Bewegung und ging nach einer kurzen Ansprache, die einer der römischen Emigranten hielt, auf der Piozza della Signoria ruhig auseinander. ■— Der König ist von Turin hier angekommen. Palermo, 9. Nov. Der Polizeichef hat ein reaktionäres Comitö entdeckt. Proklamationen mit . der Erklärung: „Es lebe die Scbstständigkeit Si- | ciliens" wurden mit Beschlag belegt und mehrfache i Verhaftungen vorgenommen. j Madrid, 4. Nov. Noch sind die Cortes Con- ! stituycntes nicht zusammcngctreten; das Votum der Nation liegt noch im Dunkel der Zukunft, — und schon geht das Gerücht, daß der König von Portugal in der Prätendentcnangelcgenheit sein letztes Wort gesprochen habe. Bisher behauptete man nur, er habe vorläusig abgelehnt, und gab sich in den Kreisen seiner Parteigänger der Hoffnung hin, er werde sich noch in der zwölften Stunde besinnen; jetzt aber scheint die Sache der iberischen Union in der That nur noch auf sehr schwachen Füßen zu stc- hcn. „Ich werde," so soll Dom Fernando gesagt haben, „die edle spanische Nation, die mich mit dem Anträge ihrer Krone beehrt, nicht durch ein brüskes Ablchncn beleidigen; ich wcrde mir ein paar Tage Bedenkzeit ausbittcn; aber mein Entschluß ist darum fester und unerschütterlicher als je." — Der Erlaß des General Prim, welcher den spanischen Soldaten jede Theilnahme an der politischen Bewegung des Landes' untersagt, wird von der Regierungepreffe eben so beifällig ausgenommen, als er von den unabhängigen Blättern bespöttelt oder als illiberal bc- kämpft wird. „Wir erkennen an," schreibt der „TempS", „daß diese Lehre zu allen Zeiten und in allen Ländern die Grundlage des Codex der stehen- den Armeen gebildet hat; aber es muß einigermaßen sonderbar erscheinen, wenn sie unmittelbar nach einer Revolution angerufen wird, welche sich nur vollziehen konnte, weil die spanische Armee eben etwas Anderes war, als ein passives Werkzeug, und daß sie von einem der Führer geltend gemacht wird, welcher am meisten dazu beigetragen hat, die Armee auf diese Bahn der politischen Beschlußfassung zu leiten." amtSAccessisten Fritzmann aus Marienborn zum Lehrer an dem Gymnasium zu Bensheim — und an demselben Tage den Feldwebel im 2. Jnfanterie-Regimentc, Müller aus Non- ncnroth. zum Rentamtsdicner bei dem Nentamte Nidda zu ernennen. VIII. Concurrenz für die evangelische Schulstelle zu Feldkrücken mit einem Gehalte vvn 300 fi. nebst einer Vergütung von 12 fl. für Heizung des Schullocal«. IX. Gestorben sind: am 17. Sept, der Kreisarzt Dr. S chenzer zu Hirschhorn; — am 28. Sept, der Geheimerath und General-Staatsprocurator am Appellation«- und Eaffa- tionsgericht, Dr. Seitz zu Darmstadt: — am 29. Sept, der pensionirte Kreisvetcrinärarzt Britsch^ zu Groß-Umstadt; — am 2. Oct. der Districtseinnehmcr Scriba zu Groß-Um- jlntt; — am 5. Oct. der pensionirte Schullehrer Spanier zu Ober-Lais; — am 6. Oct. der HofgerichtSrath Dörr zu Gießen; — am 11. Oct. der evangelische Pfarrer Kirchenrath Langsdorf zu Kirch-Göns; — am 19. Oct. der zweite Brückengelderheber an der Schiffbrücke zu Mainz, Da mb- mann zu Castel. Stuttgart, 3. Nov. Aus Rottenburg wird dem „Beobachter" geschrieben: „In den letzten Tagen wurde ein interessantes Erkenntniß des CriminalsenatS in Tübingen in hiesiger Stadt und Umgegend besprochen, und zwar deßhalb, weil das Laien-Element mit seinem einfachen Verstände sich Vermischtes. Darmstadt, 31. Oct. Das heute erschienene Regierungsblatt Nr. 57 enthält: I. Gesetz vom 17. d. M., den Verkehr mit Petroleum und anderen leicht entzündlichen Mineralölen betreffend. II. Verordnung, den Verkehr mit Petroleum und anderen leicht entzündlichen Mineralölen betr. III. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des ] Großhcrzoglichcn Hauses und des Aeußcrn, den zwischen dem deutschen Zoll- und Handelsverein und Spanien abgeschlossenen Handels - und Schifffahrt-vertrag betr. , VI. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der ^n- . nei-n die Bestätigung von Stiftungen und Vermächtnissen betr. | V. Bekanntmachung Großh. Oberforst - und Domänen-Di- j rection, den Holzpreistarif pro 1869/71 in den Großh. Doma- j nialwaldungen betr. , m VI, Verzeichn iß rechtskräftig gewordener, in Gemaphett der Art 30 des Straßgesetzbuchs im Regierungsblatt bekannt zu machender Straferkenntnisse der Gerichte der Provinz Rheinhessen. VII . Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben j allergnädigst geruht: am 7. Oct. den Lehrer an der Realschule zu Friedberg, Hector Olff. zum Lehrer an dem Gymnasium zu Worms, — am 10. Oct. den seitherigen zweiten Landgerichtsdiener bei dem Landgerichte Fürth, Contu. zum ersten Landgerichtsdiener am Landgerichte daselbst, — den Landgerichtsdiener bei dem Landgerichte Wald-Michelbach, Freisens, zum zweiten Landgerichtsdiener bei dem Landgerichte Fürth, den GenSd'arm zu Fuß zweiter Klasse,-Wench-l aus Messel, zum Landgerichtsdiener bei dem Landgerichte Wald- Michelbach, — den Trompeter erster Klaffe im Gr. Artilleriecorps Neunviel au« Ulphe, zum zweiten Landgerichtsdiener bei dem Landgerichte Michelstadt, — den Gensd'arm zu Fup zweiter Klaffe, Rees in Birkenau, zum zweiten Landgerichtsdiener am Landgericht Grünbcrg, — am 14. Oct. den «schul- lehrer an der zweiten evangelischen Mädchenschule zu Alsfeld, Heiß unter Belassung in seiner Eigenschaft al« VolkSschul- l-hrer, zum Lehrer an der Realschule zu Alzey zu ernennen — und dem Schullehrer an der zweiten katholischen Schule zu Bieber, Hindelang, die dritte katholische Schulstelle zu Dieburg zu übertragen;"— an demselben Tage den Pfarramt«- caudidaten Langrock aus Gedern zum Lehrer an der Realschule zu Alsfeld, — am 17. Oct. dem evangelischen Pfarrer zu Brauerschwend, Simmermacher, die evangelische Pfarr- stelle zu Dietzenbach zu übertragen; — den praktischen Arzt Dr. Briegleb aus Stockhausen zum Kreisarzt des KreiS- medicinalamts Schlitz, — am 21. Oct, den Gymnasiallehr- nuar 1850. , Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen rc. verordnen, unter Zustimmung der beiden Häuser des Landtages, was folgt: Art. 1. Der erste Absatz des Artikels 84 der Verfassungs-Urkunde vom 31. Januar 1850 ist aufgehoben. Art. 2. An dessen Stelle tritt folgend- Bestimmung: Kein Mitglied des Landtages darf zu irgend einer Zeit wegen seiner Abstimmung oder wegen der in Ausübung seines Berufes gcthanen Aeußerungen gerichtlich oder diSciplinarisch verfolgt oder sonst außerhalb der Versammlung desjenigen Hauses, zu welchem cs als Mitglied gehört, zur Verantwortung gezogen werden." Für die Stellung der Commissionen ist der alte Cartel von allen Fractionen erneuert. Heute Abend treten Mitglieder derselben, für die National-Libera- len die Abgeordneten Twesten und Techow, zur Fest- stellung der Listen für die Commissionswahlen zusammen, die nächsten Montag stattfinden werden. Wien, 5. Nov. Officiöse Stimmen diesseits und jenseits der Leitha fahren fort, die auswärtigen Verhältnisse als sehr bedrohlich darzustellen. Der Krieg zwischen Frankreich und Preußen soll „spätesten" im März 1869 ausbrechen. Napoleon III. werde an Wilhelm I. eine Sommation ergehen lassen, welche die Aufhebung der Militärverträge mit den süddeutschen Staaten, die Räumung von Mainz und von Norvschleswig fordern werde. Die Pesthcr Of- ficiösen beschäftigen sich hauptsächlich mit den Gefahren, welche von russischer Seite drohen sollen, und bringen täglich Alarmnachrichten aus Rumänien, welches sie als Vorhut Rußlands bezeichnen, als einen Keil, den dieses in das Königreich Ungarn eintrei- b-n wolle, um cs zu zersprengen. Es ist sehr wahrscheinlich, daß nach der definitiven Annahme des Wehr- gcsetzes und nach der Aufstellung dcx CadreS der ungarischen Landwehr (Honved) die osficiösen Alarm- lrompetcn in Ruhestand versetzt werden. Prag, 7. Nov. Der Polizeidirector berief heute sämmtlichc Vorsteher der czechischen Vereine, um dieselben abzumahnen, an einer etwaigen Demonstra- tion auf dem Weißen Berge Theil zu nehmen. Er wies auf die militärischen Vorsichtsmaßregeln gegen die Demonstrationen hin; letztere würden zu bedauerlichen Folgen fuhren. Die Vereinsvertreter erwie- verten, von beabsichtigten Demonstrationen sei ihnen nichts bekannt. — Soeben haben Husaren-Eskadro- ncn und Gensd'armerie den Weißen Berg besetzt. Paris, 8. Nov. Der Prozeß der Kundgebung auf dem Kirchhofe Montmartre fängt an, eine gewisse Aufregung zu erregen. Wie der Eindruck, welchen die letzten Verfolgungen hervorgerufen ha- ben, ist, geht sehr deutlich MS einem Artikel der „Opinivne Nationale" hervor. „Es ist — so meint das genannte Blatt — nicht zu bestreiten, daß der Präsident der Republik am 2. Decbr. 1851 einen Staatsstreich gemacht, d. h. die bestehende Verfassung verletzte und deßhalb das Recht und die Geietzlich- keit auf Seiten seiner Gegner waren, daß Bautin insbesondere sich für das hat tödten lassen, was ihm als die Sache ces Rechtes erschien, und das immer ehrbar ist, einerlei, welche Meinung man über den politischen Werth eines Staatsstreiches haben mag. Dieß reicht nicht hin, damit Vie Untersuchung ohne Erfolg bleibt; denn man kann unmöglich von den Gerichten verlangen, daß sic die Apotheose der Gewalt machen und die Gesetzlichkeit bestrafen; dieß ist eine Hypothese, welche auch nur «inen Augenblick lang zuzulaffen uns die Achtung den Richtern gegenüber verbietet. Die Gewalt muß sich mit dem Erfolge begnügen. Sie mag die Nützlichkeit, die Nothwendigkeit anrufen; wenn man aber eben den moralischen Sinn der Ereignisse verdrehen, wenn man sich durch ein Urthcil des Rechtes, welches einem mcht angehört, bemächtigen und bei den Gcg- nern Vas brandmarken will, was das öffentliche Gewissen immer geachtet hat, so wird dieß ein thörich- tcS Unternehmen sein, welches den entgegengesetzten Zweck erreichen muß, den man verfolgk. Paris, 8. Nov. Die Königin Isabella hat gestern mit ihrer Familie eine Spazierfahrt durch Vas Bouloguer Gehölz gemacht uuv heute m der Kirche St.'Germain l'Auxerroy die Messe gehört. — Herr Marfori war zuerst im Hotel du Louvre abgcsttc- gcn, welches dem Pavillon de Rohan gegenüber liegt; er wurve aber dort dermaßen von Neugierigen (beiderlei Geschlechts) belästigt, daß er das Hotel bc- bte Grünte desselben nicht eiklären kann. Die Sache verhält sich folgkndermaßen: Ein Geschwisterpaar aus einem benachbarten Orte, ein Mädchen von 17 Jahren und ihr Bruder von 23 Jahren, waren in Untersuchung wegen Blutschande. Erstere hatte nun nach anfänglichem Leugnen ein vollständiges Bekenntniß abgelegt, während der Bursche hartnäckig leugnete. Nun hat der Criminalsenat das Mädchen zu einer Arbeits- hau«strafe von anderthalb Jahren verurlheilt, den Bruder aber freigesprochen. Die Laien fragen nun : mit wem hat nun das Mädchen die Blutschande verübt, wegen deren es verurlheilt ist, wenn der Criminalsenat ihren Bruder nicht al« Thäter bestrafen kann? Stuttgart. Die Schrift des Prinzen von Salm über Merico und den Kaiser Maximilian wird in der Kürze in einem Stuttgarter Verlage erscheinen. Obschon dem Verfasser nicht alle Actenstücke zu Gebote standen, welche der Exkaiser ihm zur Verfügung gestellt wissen wollle, so soll die Schrift doch manches Neue und über einzelne noch dunkel gebliebene Vorgänge nicht unwichtige Aufschlüsse enthalte». Unter Anderem wird darin erzählt, wie Maximilian noch hätte gerettet werden können, wenn nicht der österreichische Gesandte in Mexico, Baron Lago, der um Mithülfe angegangen worden war, dieselbe verweigert hätte. Es soll nämlich Mar schon zwei Offiziere des Juarez durch die Zusicherung einer Belohnung von je 100,000 Dollars dazu bewogen gehabt haben, ihm' zur Flucht -u verhelfen. Nur verlangten sie zuvor noch, daß der österreichische Gesandte, Baron Lago, unterschriftlich sich verpflichte, die Auszahlung der 200,000 Dollar« zu bewirken. Dieses schriftlich auszustellen, habe Baron Lago sich geweigert, und die beiden Offiziere hätten nachher selbst dem Präfidenten Juarez die Anzeige gemacht, daß ein Complot zur Flucht des Kaisers bestehe, Rußland. (Jüdisches Theater.) Nachdem das erste jüdische Theater, welches in Warschau erbaut worden, wegen der mißlungenen Ausführung des Baues abgebrochen worden, hat man' nun auf dem Muranowskischen Platze ein anderes errichten lassen, welches ungefähr 800 Personen fassen kann. Er werden in demselben Vorstellungen in rein-deutscher Sprache gegeben werden, zu welchen die hauptsächlichsten Episoden de« alten Testaments die Sujets hcrgeben sollen. Die Truppe wird aus 30 jüdischen Männern bestehen, von denen die jünger» auch die Frauenrollen übernehmen werden. Das 20 Mitglieder zählende Orchester wird von den Gebrüdern Schulz dirigtrt. Mit Ausnahme der Feiertage und großen Feste soll jede» Tag gespielt werden. "Türker. Der gegenwärtige Sultan besitzt 900 Frauen — alle Meiber des Harems, Odalisken :c. mitgerechnct. Eigent- liehe Gemahlinnen hat Se. Majestät nur drei von ausnehmen- ! per Schönheit: Dournc! (die neue Perle), Hairani Dil (vor- \ treffliches Herz), Eda Dil (die Eleganz des Herzens). Die i Zahl der Eunuchen, Kammerherrn, Pagen, Garde», Kutscher, Pfeifenstopfer -c. beträgt 2300. Täglich werden im Serail I 590 Tische gedeckt, an denen zweimal im Tage circa 6000 I Personen Speisen servirt werden. I Mcwyor?, 9. Oct. Die „Newyorker Handelszeckung" schreibt: Professor Robert V. Schlagintweit aus Gießen wird binnen Kurzem hier eintreffen, um eine Reihe von Vorlesungen über feine Reisen in Indien vor dem Lowell-Institute in Boston zu halten, und später auch vor da« amerikanische und deutsche Publikum Newyorks und anderer Städte der Union zu treten. Da« Wort »Hagestolz" ist ein ächte« deutsches Wort. Starb bei unfern germanischen Vorfahren ein Vater, so erbte | der älteste Sohn den Hag, d. 6. den Hof oder da« Landgut, während die anderen Kinder mit Wenigem abgefunden wurden. Weil aber doch die Familien gern zusammenblieben, so bauten sich die Brüder des Erben um den Hag ihre« Vaters kleine Wohnungen, die man Stolzen nannte, so daß ihre Besitzer die Hage-Stolzen hießen. Wegen ihres geringen Erbtheils mußte» sie sehr oft lebig bleiben, nnd so übertrug man den Namen „Hagestolze" auf Junggeselle». Drei Biertrinker wetten über ihre Leistungsfähigkeit im ! Trinken und lassen sich drei gleich große Fäßchen Bier bringen, um die Welte zum Austrag zu bringen. A trinkt aus einer Stange gleich zwei Schoppen), B aus einem Horn, welche« drei, C au« einem solchen, welches vier Schoppen faßt. A läßt einen Schoppen, B zwei, C drei Übrig. Wie viel faßte ein jedes der Fäßchen, wenn die Leistungsfähigkeit der Trinker zwischen 12 und 24 Schoppen schwankt? (Feldwebel brauchen nicht in Rechnung gezogen zu werden, da die Herren sich selbst zapfen.) * Verglichen. Assessor: „Ohm, was wollt Ihr denn schon wieder? Der Prozeß, den Ihr 15 Jahre miteinander geführt habt, tst ja gestern durch mich verglichen wor- ben." — Bauer: „Ja. wissen Sie. Herr Assessor, ohne so einen Prozeß ist es zu langweilig. Wir sind einmal daran gewöhnt, jeden Amtstag an« Gericht zu gehen. Wir haben un« deßhalb zu Hause miteinander vergliche», tag ,ier am Gericht abgeschlossene Vergleich nicht« gelten und der Prozeß wieder weiter gehen soll." Sebactinn, Druck und Verlag der Brühl'sSm Druckerei (Fr- Chr. Pietsch) in Gießen. Pre mit Pos N ist we zu Sl Z ei S zu bb $ k l n a a b b fi d fi K G dc B V ifi TO sc bi V zü Li er ai n C u gi li fl bi n It d b C ri