Preis vierteljährlich 36 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 51 kr- Gießener Anzeiger. Erscheint wöchentlich dreimal : Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Kießen. Nr. Svmstag den 10. April 1868 Nächsten Dienstag den 14. April erscheint kein Anzeiger. Amtliche Bekanntmachungen. 1. Landwehr-Regiment. 1. Bat. (Gießen.) Gießen, den 9. April 1868. Bekanntmachung. Die Stelle eines Brückenwärters bei der Schiffbrücke zu Mainz, mit welcher ein Gehalt von 500 fl. verbunden ist, soll anderweit besetzt werden. Diejenigen versorgungsberechtigten Männer, welche sich darum bewerben wollen, haben ihre Gesuche, welche an das Großherzogliche Kriegsministerium zu richten und auf einen Stempelbogen zu schreiben sind, bis zum 16. April hier einzureichen. Bemerkt wird hierbei, daß sich die Bewerber einer vorherigen Prüfung zu unterziehen haben. Das Landwehr-Bezirks-Commando. Gandenberger, Obcrstlieutenant und Bezirks-Commandeur. Besondere Bekanntmachungen. Da es in neuerer Zeit mehrfach vorgekommen ist, daß sich hiesige Einwohner, welche in die Armenliste ausgenommen sind, von Privatärzten, welche mit dem klinischen Hospital in keiner amtlichen Verbindung stehen nnd dazu nicht beauftragt sind, ärztlich behandeln lassen und die dadurch entstehenden Medicamentenrechnungen der Klinikkasse zur Bezahlung vorgelegt werden, so wird hierdurch zur Kennt- nißnahme der hiesigen Herren Aerzte und Apotheker, sowie zur Nachachtung für die Stadtarmen bekannt gemacht, daß vertragsmäßig die ärztliche Behandlung und Verpflegung von erkrankten armen Einwohnern von Gießen, welche in die Armenliste ausgenommen wurden, nur von den Herren Aerzteu des klinischen Hospitals vorgenommen werden und daß allenfallsige Medicamentenrechnungen über Verordnungen von Privatärzten weder von der Kaffe des klinischen Hospitals, noch von der hiesigen städtischen Armenkaffe ausbezahlt werden. Gießen, am 3. April 1868. Die Armen-Commission der Stadt Gießen. I. A. d. D.: Felsing, Beigeordneter. (2404) Oesfentliche Ladung. 2434) Nachdem die Kinder des am 5. Februar d. I. verstorbenen Handelsmanns Simon Drucker von Ockershausen die Erklärung abgegeben haben, die Erbschaft ihres Vaters nur unter der Rechtswohlthat des Inventars antreten zu wollen, so werden etwaige Gläubiger desselben aufgefordert, im Termin den 20. April d. I., Morgens 9 Uhr, ihre Forderungen dahier anzumelden, widrigenfalls sie bei Feststellung des Inventars unberücksichtigt bleiben. Marburg, den 24. März 1868. Königliches Amtsgericht, Abth. II. Spangenberg. vdt. Rumpf. 2450) Mit dem 15. April l. I. tritt ein neuer Tarif für den Transport von Roh- producten im Lokal - Verkehr der Main- Weser-Bahn in Kraft, welcher auf den Güterexpeditionen unentgeltlich zu erhalten ist. Der Tarif vom 1. März 1867, Nachtrag zum Tarif vom 1. Februar 1866, wird hierdurch aufgehoben. Kassel, am 7. April 1868. Die Central-Direction der Main-Weser-Bahu. Versteigerungen. 2482) Nach erkanntem Concurse über das Vermögen des Johannes Wissig zu Lang-Göns sollen dessen sämmtliche Immobilien, bestehend aus einer Hofraithe, der Lochmühle (>/< Stunde von Lang - Göns) und 30 dazu gehörigen Aeckern und Wiesen Donnerstag den 16. April I. I., Morgens halb zehn Uhr, unter den ortsüblichen Bedingungen (3 unverzinslichen Martinizielen) auf dem Gemeindehause zu Lang - Göns zum dritten Male einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden und wird bei einigermaßen annehmbarem Gebote der Zuschlag alsbald ertheilt. Gießen, den 6. April 1868. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Becker, ________Stadtrichter. Stadtg er.-Ass essor. 2410) Mittwoch den 22. April, Nachmittags 1 Uhr, werden in dem Hause des Schuhmachers PH. Pfaff in der Kaplansgasse dahier verschiedene Möbel, als: 1 Sopha, 3 Commo- den, 2 vollständige Betten, 1 Bohnenschneidmaschine 2c. :c. meistbietend gegen gleich baarc Zahlung versteigert- 2481) Dienstag den 21. und Mittwoch den 22. April, jedesmal von Morgens 9 Uhr an, lasse ich in dem Hofe des Herrn Bramm in der Neustadt eine große Partie sehr verschiedene Kurzwaaren, sowie auch eine Partie gewebte und gestrickte baumwollene Strümpfe, wollene nnd baumwollene Garnreste, ferner wollene gestrickte Frauen- und Kinderstrümpfe in kleinen Quantitäten versteigern. Aus der Hand werden diese Gegenstände auch am 16., 17. und 18. April im Löwen auf dem Neuenweg, jedesmal Nachmittags von 2 bis 6 Uhr, verkauft. Theodor Küchler. 2405) Donnerstag den 16. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause die dem I- Sauerbier gehörenden Grundstücke auf dessen Ansuchen an den Meistbietenden versteigert werden, als: Flur Nr. lDKlftr. 16/2h 263 Acker auf der Hohleiche, 16/2i2 529 Acker daselbst, l°/z,4 153 Acker daselbst, i6'2)5 186 Acker daselb't. Sollten keine Steiglicbhaber erscheinen, so sollen die Grundstücke auf 4 Jahre verpachtet werden. Gießen, den 8. April 1868. In Auftrag: Weidig, Ortsgerichtsmann. Arbeitsversteigerung. 2439) Samstag den 18. April, Vormittags 11 Uhr, wird im Geschäftszimmer des Unterzeichneten Brechen, Anfuhr und Aufsetzen von 33 Cubikklaftcr Steinen vom Stcin- bruch im Buchenberg für den Gicßen-Stein- berger Vicinalweg, sowie die Anfertigung von 214 Längeklafter Chaussee daselbst an die Wenigstnehmenden versteigert. Gießen, am 7. April 1868. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Dr. ®raubt 2430) Dienstag den 21. April, Nachmittags 2 Uhr, soll die Hofraithe des Johann Joseph Langsdorf aufdahiestgcmRathhause,als: Flur Nr. sHKlftr. 21 ) Hofraithe mit Scheuer . und Hofraum in der u-48 11 \ Neustadt, gibt */2 kr., nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 2. April 1868. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. 2459) Montag den 20. und Dienstag den 21. April, Nachmittags von 2 Uhr an, sollen in der Wohnung der Schreiner Mar- guth Wittwe hinter der Kirche verschiedene Hausmobilien, als: Sophas, Stühle, Tische, Commoden, Schränke, Bettstellen, Schreibpulte, Spiegel, Bettwerk und sonstiges Haus- geräthe, sowie eine Partie keingemachtes Holz, gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 8. April 1868. In Auftrag: Weidig, ältester Ortsgerichtsmann. Main - Weser - Bahn. 2458) Die int Jahre 1867 aufgefundenen Gegenstände sollen Freitag den 17. April l. I., Vormittags 9 Uhr, im Wartcsaal III. Classe dahier gegen gleich baare Zahlung an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Gießen, den 8. April 1868. Der Großherzogliche Bahnhofs-Jnspector der Station Gießen: ___________Nahm.___________ Holzversteigerung in der Königl. Oberförsterei Königsberg. 2470) Donnerstag den 16. April I. I., Vormittags 10 Uhr, werden in den Königlichen Staatsforsten „Groß-Schnittenbcrg und Lehnchen" : 45 Eichcn-Stämme von 6 bis 23Vr Zoll mittl. Durchmesser, mit 2769 Cubikf., 1 Eichen-Stange mit 5 Cubikfuß, 171/2 Stecken Eichen-Scheidholz, 251/2 „ „ Prügelholz, 1225 Wellen „ Reisig, 451/2 Stecken „ Stockholz, 8 Bohnen-Stangcu mit 15 Cubikfuß, 69 Stecken Buchen-Scheidholz, 521/2 „ „ Prügelholz, 2550 Wellen „ Reisig, 81 Stecken „ Stockholz, unter den im Versteigerungstermin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich dem Meistgebote ausgesetzt werden. Steigliebhaber, welche das Holz vor der Versteigerung einzusehen wünschen, wollen sich deshalb an den Königlichen Förster Meister zu Königsberg wenden. Die Versteigerung beginnt int Holzschlage „Groß-Schnittenberg" bei Nr. 1 des Eichen- Stammholzes. Zahlungsfrist bis 30. September l. I. Heuchelheim, den 6. April 1868. Der Königliche Oberförster: Neuenhagen. 2449) Montag den 20. April 1868, des Vormittags 10 Uhr, soll die Pflasterung eines Trottoirs in dem Hofe der Zeughaus-Cascrne auf dem Soumissionswege in Accord gegeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen auf dem Büreau der unterzeichneten Verwaltung zu Einsicht offen. Gießen, den 10. April 1868. Großherzogliche Garnison-Verwaltung. Zimmer, Quartiermeister. Maurerarbeit, veranschl. zu 1705 fl. 50 kr. 39 uni> 1604 2550 388 2035 1061 468 1077 278 228 48 35 12 48 31 30 Steinhauerarbeit, Zimmerarbeit, Dachdeckerarbeit, Schreinerarbeit, Schlosserarbeit, Glaserarbeit, Weißbinderarbeit, Spenglerarbeit, Pflasterarbcit, in unserem Geschäftslokale anberaumt, welchem die Jnterefsenten beiwohnen können. Später einlaufende Offerten finden keine Berücksichtigung. Gießen, den 9. April 1868. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. Vergebung von Bauarbeiten. 2485) Folgende zur Erbauung eines zweiten Pfarrhauses zu Gießen erforderlichen Arbeiten sollen auf dem Submissionswege vergeben werden: Pläne, Voranschläge tonnen vom 16. L Mts. an in schäftslokal eingesehen und die Offerten von da an bis zum 18. l. Mts., Vormsttags 10 Uhr, eingereicht werden. Dieselben müssen wohl versiegelt und mit der Aufschrift: „Submission für das zweite Pfarrhaus zu Gießen" unter Bezeichnung ber betreffenden Arbeit versehen sein. Zur Eröffnung der Submission ist der Termin auf Samstag den 18. l. Mts., Vormittag? 10 Uhr, Bedingungen unserem Ge- Seltersweg Lit. C. Nr. 185. 2418) eignet setzte bei H o l z v e r st e i g e r il n g. 56-/2 r s Kaltflüssiges Baumwachs E. Hermes, Materialist. 2473) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen- Näheres Bet der Exped- d. Bl- 1543/4 583/4 285 153 39-/4 215 Feil gebotenes. 2398) Glace- und Sommer-Handschuhe von vorzüglicher Qualität, Weiß- waaren, seidene Shäwlchen, Corsettcn und Crinolinen empfiehlt C- Wenzel- *) Zu haben in Gießen bei Julius Wallach; in Hungen bei Aron Buch; in Lich bei H. C. Bingmann. H 0 lzverfteigerung. 2463) Montag den 20- April c. kommen im Hohensolmser Bürgerwalde, District „Zipfen^/g," folgende Holzsörtimente von Morgens 9 Uhr an zur Versteigerung: an 300 Cubikfuß Eichen-Bauholz, desgl. Prügelholz, desgl. Stockholz, desgl- Reiserholz, 2440) Wegen meines Wegzugs von hier lasse ich Mittwoch den 15. April d. I-, verschiedenes Haus- und Küchcngeräthe, worunter 1 Partie Zinn und Kupfer, 1 großer Küchenschrank, Bettwerk, 1 Kleiderschrank, 1 Partie Fichtenstangen, lerchene Pfähle und Bohnenstangen, Buchen-Spalt- und kleingemachtes Holz, 1 Haufen Holzasche, mehrere Fässer und Waschbütten, 2 Hobelbänke, 1 Kammrad, 1 Schnitzbank, 1 Partie eichene Bohlen, 1 Heblade, 1 Winde, 1 Schleifstein, Heu, Grummet und Stroh, 1 guter Hofhund mit Hütte und a. m., öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigern. öffentlich verkauft werden. Der Anfang ist jedesmal Vormittags 9 Uhr. Hungen, den 3. April 1868. Fürstliches Rentamt- D e m m e. tes Schcidholz, desgl- Prügelholz, desgl. Stockholz, desgl. Reiserholz, 4 21'/2 4 27 Dainen-Winltl und Manttllen in Wolle und Seihe, neueste und geschmackvollste Faeou, empfehle ich in großer Auswahl zu billigen und festen Preisen. Moritz Heichelheim, in bekannter Güte, die 1-Pfund-Büchse . - 2436) Vorräthig in jeder Buchhandlung ist das berühmte Buch des Dr. Werner: Wegweiser zur Hilfe für alle Kranke. Dasselbe ist binnen 3 Jahren in mehr als 30000 Exemplaren verbreitet und ebensoviel Kranke, welche zum großen Theil für unheilbar gehalten wurden, verdanken ihm ihre Genesung. Soeben neu gedruckt, ist es für 21 fr. in allen Buchhandlungen zu bekommen. Zeugniß: Mein ganzes Leben war eine ununterbrochene Kette schwerer körperlicher Leiden, die meine Rathgeber bald mit diesem, bald mit jenem Namen benannten, mir aber dennoch nicht halfen. Ich war und blieb krank — bis ich, durch das i’r. Werner'sche Schrift- chen belehrt, den Weg zur Hilfe fand. Jetzt bin ich gesund und werde es, Dark diesem trefflichen Buche 1 hoffentlich auch bleiben. Ich empfehle es deshalb allen Leidenden aus vollster Ueber- zeugung. L. Wohlhaus in Hannover. Arlmrerlüldungs-Verein. 2483) Den 3- Osterfeiertag, Nachmittags 3 Uhr, bei günstiger Witterung: Ausflug nach Heuchelheim. Versammlung auf der Lahnbrücke. Der Vorstand. 278 Schichten desgl. „ Mittwoch den 15. d- Mts- ebendaselbst: 117 Eichen-Stämme — 4759 Cubikfuß, 10 gemischte Stämme — 225 Cubikfuß, 165 Nadelholz-Stämme und Stangen — 2546 Cubikfuß, und Donnerstag den 16. d. Mts. in dem Fürstlichen Walddistrict Thiergarten bei Hungen: 48 Stämme Eichen-Nutzholz — 1127 Cbkf., 9 „ gemischtes „ = 200 „ 17-/2 Stecken Eichen-, Buchen- und gemachtes Scheidholz, Klafter Eichen-Nutzholz, „ „ Scheidholz, „ Buchen- „ , „ Eichen-Stockholz, 28-/4 „ „ Reiser. Das Eichen-Nutz- und Scheidholz Tanz-Musik Gerhard Schneider, in Wieseck. Verkauf gebrauchter Wagen, als: Caleschen mit Glas-Verdeck, sowie mit Landau-Verdeck, ein- und zwei- spännige Coupes, gebrauchte Geschirre bei B. Roth, gr. Eschenheimergasse 44 (2433) in Frankfurt a. M. 2416) Dienstag den 14. d. Mts. sollen in dem Fürstl. Walddistrict Herrn- garten bei Villingcn: "" Stecken Eichen-, Buchen und gemisch- 2420) Mein auf das Reichhaltigste assortirte Schnhwaaren - Lager bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung. Daniel Moog, Schloßgasse. | Setters- und Sodn-Wasser n Vi und Vz Flaschen zu Fabrikpreisen, sowie pr. Glas 2 fr., bei Carl Wenzel, -seltersweg. sich für Böttcher und schreiner- Hohensolms, den 8. April 1868. Königliches Bürgermeister - Amt. Trips. . 30 fr., ■ 18 „ - 12 „ l Ungarisches Faflholz in allen Dimensionen, en gros et en detail, empfehle zu den billigsten Preisen. Georg Dauth in Mainz. Lagerplatz: im Eisenbahnhof am Holzthor. t! 2- „ lh' empfiehlt S2471) Allen Denienigen, welche f unfern verstorbenen unvergeßlichen I Sohn und Bruder ) Carl Hörster zu seiner letzten Ruhestätte begleitet M haben, sagen wir hiermit unseren /*' innigsten Dank. M Die trauernden Hinterbliebenen. 2432) Flachsbrcchmaschinen in vorzüglicher Art verfertigt der Unterzeichnete pr. Stück 12 fl. franco Bahnhof Gießen. Bestellungen bittet derselbe mündlich oder durch portofreie Briefe bei ihm machen zu wollen. Heinrich Stehr, in Windhausen (Kreis Alsfeld.) SMW.Auf der Welt-Ausstellung zu Paris ßziwo die Erzeugnisse aller Länder mit einander | concurrirten, wurde dem Fabrikanten Franz Stoll-f roerdt in Köln für ausgezeichnete Qualität. und ' Preiswürdigkeit seiner Dampf-Chocoladen Seitens der Kaiserlichen Jury die Medaille zuerkannt- Bon den beliebtesten Sorten dieser vorzüglichen Chocoladen unterhalten bte Unterzeichneten Lager zu Fabrikpreisen. Gießen: Louis Frohnhäuser und I. A. Busch Söhne; Hungen: A. Buch; Lich: H. C. Bingmann. (2411) =«üt!&Swst'-st «KärLätärLO Ä I Glücks - Off'erle. | 2 2391) Das Spiel der Freiburger A I Staats-Främien-Obligatio- -si neu ist von der Grossherzog- ß' | lieh Hessischen Regierung | gestattet. A- | „Gottes Segen bei Cohn!“ | 4s rosse Kapitalien- f Verloosung » Ä von über S Millionen. I Beginn der Ziehung am 16. April g> § «1. J. & H Wi#r Ä 'B'lilr. oder 1 Tlilr. I kostet ein vom Staate garantir- 8- y tes wirkliches Original-Staats- Loos (nicht von den verbotenen Pro- & äj. messen) aus meinem Debit und worden K. solche gegen frankirte Einsendung N des Betrages oder gegen Post- Vorschuss selbst nach den ent- » ferntesten Gegenden von mir S* ‘g versandt. X | Es werden nur Gewinne | O gezogen. ■> Die Haupt - Gewinne betragen 1 225,000 — 125,000 — 100,000 —A I 50,000 - 30,000 - 20,000 - 2 »& Ä 15,000, 2 ä 12,000, 2 ä 10,000, 2 aA $ 8000, 3 a 6000, 3 ä 5000, 4 ä 4000, X 2 10 k 3000, 79 a 2000, 4 a 1590, 4 ä & *1206, 105 ä 1000, 105 ä 500, 6 aA 300, 111 ä 200, 7906 ä 100 U. s. w. A Gewinngelder u. amtliche 8- -A Ziehungslisten sende nach Ent- H Scheidung prompt u. verschwle- H gen. 8- Meinen Interessenten habe allein H in Deutschland die aller- g S höchsten Haupttreffer von 300,000, K- « 225,000, 187,500, 152,500, 150,000, «130,000, 125,000, 103,000, 100,000, A 2 und jüngst am 11. September | schon wieder das grosse )s> Loos von 50,000 Thaler ausbe- A H zahlt. Laz. Sams. Cohn » in Hamburg, X Bank- und Wechselgeschäft. MMWWWWMWWWMMWWWMWMMMl« Aerztliches Gutachten. 2451) Den von dem Apotheker Herrn R. F. Daubitz in Berlin angefertigten Liqueur, welcher unter dem Namen Daubitz-Liqueur*) in den Handel gekommen, habe ich Gelegenheit gehabt, einer Prüfung zu unterwerfen, und darnach die Ueberzeugung gewonnen, daß das gedachte Fabrikat in keiner Weise der Gesundheit nachtheilige Ingredienzien enthält, von angenehmem Geruch und Geschmack ist, als ein wirklich magenstärkendes und belebendes, die Verdauung förderndes Getränk, besonders älteren Personen, täglich mäßig genossen, dringend empfohlen werden kann. — Los lau, den 19. October 1867. Dr. Stark, Königs Stabsarzt a. D-, Medico- Chirurg und Geburtshelfer. 2394) Ein Kutscher wird zum sofortigen Eintritt gesucht. Zu erfragen bei der Erpedition dieses Blattes.___________________ 2461) In ein Fabrikgeschäft wird ein Lehrling auf das Comptoir gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl- 2457) 40 bis 50 Centner Heu sind zu verkaufen bei Philipp Zimmermann Wittwe. 2447) Vorzüglicher Geisenheimer Wein bei _______________C. Pipp- 2456) Eine einspännige Calesche steht zu verkaufen bei Schmiedmeister Unverzagt. 2446) Ganz vorzüglicher Apfelwein bei C- Pipp- 2412) Ein schönes unmöblirtes Zimnter ist zu vermiethen bei __________Carl Plank, Lederhändlcr- 2415) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- net ist zu vermiethen bei A- Noll, im Stern. Vermischte Anzeigen. 2442) Der Unterricht in meiner Knabenschule beginnt wieder den 4. Mai- Anmeldungen neu aufzunehmender Schüler können täglich bei mir cntgegengenommen werden- ______________________C. Rahn. 2487) Den 2. Osterfeiertag gut be- 2417) Wir suchen noch 6 bis 7 gewandte Spulerinnen. Dieselben verdienen pr. Woche im Accord 4'/2 fl. und können bei dieser Arbeit auch schwächere Leute Beschäftigung erhalten. Gail'sche Wollenspinnerei. 2393) Mehrere junge Männer finden dauernde Beschäftigung bei ________F. Habenicht, Lampenfabrik. 2413) Den zweiten Oster eiertag: Kacker-Ball im Leib'schen Saale, wozu höflichst einladet der Vorstand. 2472) Ein Uniformsrock, Hut und Degen ist zu verkaufeu bei Georg Vogt, Seltersweg. Nervöses Zahnweh wird augenblicklich gestillt durch Dr. Gräl'striim's schwedische Zahntropfen, a Flacou 6 Sgr-, ächt zu haben in Gießen bei Ernst Hermes. (2423) 2448) Ein sehr gutes Glas Lagerbier in der Wirthschaft von________C. Pipp. 2443) Lattig-Salat bei ___________C- Rahn. 2445) Ein großer Haufen Dünger ist umsonst zu haben. Georg Lüdeking. 2462) Ein Herd mit Schiff, sowie ein Steinkohlenofcn, beide noch wenig gebraucht, sind zu verkaufen bei F. C. B. Koch. Zur hohen Beachtung für Bruchleidende. 2437) iDcr berühmte Bruch-Balsam, dessen hoher Werth selbst in Paris anerkannt, und welcher von vielen medicinischen Autoritäten erprobt wurde, welcher auch in vielen tausend Fällen glückliche Euren hervorbrachte , kann jederzeit direct brieflich vom Unterzeichneten, die Schachtel ä 3 Fl. 30 9Er- S- W., bezogen werden. Für einen nicht so alten Schaden ist eine Schachtel hinreichend. I. I. Kr- Eisenhut in Gais, bei St. Gallen (Schweiz). 2407) Eine frischmelkende Ziege, sowie mehrere Lämmer zur Zucht, sind zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d- Bl. 2408) Ein noch ungespieltes Pianino von Schmechten (Berlin) ist zum Fabrikpreise zu verkaufen. Näheres bet der Exped- d. Mts- Vermiethungen. 2402) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Louis Petri II-, _______________________Neuenweg- 2421) Ein Familieulogis, sowie ein möblirtes Zimmer mit Cabinet, ist zu vermiethen Neuenweg Lit- B- Nr- 134-_______________ 2428) Ein Logis mit Geschäftslocal ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei _________________Wilh- Schmall- 2460) Ein kleines möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei S- Gebhard, Sonnenstraße B- 59- 2389) Im Russischen Hof ist ein großes Familienlogis zu vermiethen- 2390) Mehrere gut möblirte Zimmer sind zu vermiethen. Näheres bei der Exped- d- Bl- 2395) In der früher Sauerbier'schen, jetzt Wcimar'schen Mühle ist ein ganz neu hergerichtetes mit allen Bequemlichkeiten versehenes Familienlogis zu vermiethen und sogleich beziehbar. Nähere Auskunft ertheilt Daniel Moog, Schloßgasse. 2396) Mehrere gut möblirte Zimmer mit Cabincten sind zu vermietheu bei Wittwe Martin. 2414) In dem Hause des Aug. Noll im Stern ist in dem von Hch. Frech bewohnten Stock ein möblirtes Zimmer, nach der Straße gehend, zu vermiethen. 2474) Militär-Handschuhe in ver- K ^schiedenen Sorten und großer Aus-^f ^wahl empfehle ich zu billigen Preisen. A § Julius Landauer, g 2399) Fertige Herrenhemden, Kragen, Manschetten, Brust-Einsätze, Herrcn- und Damenstrümpfe, Halsbinden, Hosenträger, Unterhosen und Unterjacken in reicher Auswahl bei Carl Wenzel. 2403) Mehrere Kochöfen, sowie einige Sparherde, sind zu verkaufen bei Christian Lony, __in der Mühlgasse.___ 2406) I^uflbanm Fonrnire sind einige Päcke billig abzugeben bei _______I. Rothenberger, Lindenplatz. 2478) Jede Woche frische Sen- düngen gebrannten Java-Kaffee. 2400) Es werden noch junge kräftige Leute als Dienstmänner zu engagiren gesucht. Nur Solche wollen sich melden, die mit guten Zeugnissen versehen sind. Die Direktion dos Dtenstmann- Jnstttuts in Gießen. 2401) Ein großes Familienlogis, möglichst mit einer großen Parterre-Stube, wird zu miethen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts.____________________________ Z Strohhüte werden zum Waschen, Färben und Faxonniren angenommen und sehr schnell und pünktlich besorgt. Wilhelmine Fuhr. 2429) Lehrlings - Gesuch. Ein braver, gesitteter Junge kann bei mir in die Lehre treten. Anlagen zum Freihandzeichnen wären sehr erwünscht. _______________Jul. Bach, Graveur. 2409) Gine Lehrlings-Stelle ist auf einem hiesigen Comptoir sofort oder innerhalb 3 Monaten zu besetzen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. unter Nr. 2145. 2452) Den 2. Osterfeiertag: Tanzmusik bei Th. Lony, Promenadehaus. 2453) Heute Abend um 8 Uhr: Besprechung wegen Feier des Geburtstages aller 30-Jährigen im_______________Promenadehaus. 2454) Ein Lohnschreibcr wird gegen bogenweise Remunerirung zu engagiren gesucht. Bewerber wollen sich unter Vorlage ihrer Zeugnisse möglichst bald melden. Gladenbach, am 25. März 1868. Königliches Amtsgericht Gladenbach. __Heß.__ 2484) 400 fl. liegen zum Ausleihen bereit. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2455) Ein in allen Bau-Branchen routi- nirter Ingenieur sucht einen bemittelten Associö zur Uebernahme von Arbeiten auf einer neuen Bahnlinie. Näheres bei der Exped. d. Bltts.____________________________ 2444) Zwei Lehrlinge sucht unter günstigen Bedingungen I. Th. Haubach, __________________ Nähmaschinenfabrik. Z Die öffentliche Prüfung an meiner Knabenschule soll Donnerstag am 16. April von Morgens 9 bis 12 und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr abgehalten werden, wozu ich die geehrten Eltern und Freunde der Schüler ergebenst einlade. C. Rahn. Zinst er scher Garten. 2466) Den dritten Osterfeiertag: Großes Militär-Concert, ausgeführt vom Musik-Corps des 8. Rhein. Jager-Bataillons, unter Leitung seines Musikmeisters, Herrn Merstedt. Anfang 4y2 Uhr. — Entree für Herren 12 fr., für Damen 9 fr. Programme an der Casse._________________________ Militär - Vortnldungs - Anstalt M Cassel. Garde - du - Corps - Platz JVr. 3. 2427) Vorbereitung zum Offizier-, Fähnrich - und Freiwilligen-'Examen. Gute Pension. Erfolge nachweisbar sehr günstig. Eleven aus allen Thcilen Deutschlands. Die vornehmsten Familien haben ihre Söhne mit Vertrauen der Anstalt überwiesen. Täglich 6 Unterrichts- und 2 beaufsichtigte Arbeitsstunden in kleinen Abtheilungen von 4 bis 6 Schülern. An der Anstalt sind 8 tüchtige Lehrer, darunter 2 Offiziere, fesi angestellt. Honorar pr. Jahr 500, pr. halbes Jahr 250 Thlr. Knaben vom 14. Jahre an finden Aufnahme. Von Hartung, Königs. Lieutenant a. D. und Dirigent. i Auswanderer nach Amerifa befördern mit allen von Bremen abgehenden Dampf- und Segel-Schiffen _____________Gebrüder Scheel. Anlehn der israel. Religions-Gemeinde Gießen. 2469) Bei der am 1. l. Mts. stattgehabten Ausloosung sind die Obligationen Nr. 3S und IO zur Rückzahlung auf den 1. Juli d. I. bestimmt worden. Mit diesem Tage hört die Verzinsung auf. Gießen, den 7. April 1868. Der Vorstand der israelitischen Religions-Gemeinde Gießen. Loos scher Felsenkeller. 2465) Den 3. Osterfeiertag, von 9y2 Uhr an, bei günstiger Witterung: Großes Militär-Lancert, ausgeführt vom ganzen Musik-Corps des hiesigen Jäger-Bataillons, unter Leitung seines Capellmeisters Herrn Scheühaas. Entrse ä Person 6 fr. MM MW tr Am 15. April 1868 20ste Ziehung der österr. Staats - Coose voui Jniire 18G4L Höchster Treffer fl. 220,000, niedrigster fl. 150 östr. Währ. Einlage 8 Tlilr. = 11. 3. 30 süddeutsch pr. Epos. Sieben Eoose kosten nur Thlr. 18 — 11. 81 siidd. Mit k. k. Stempel versehene Loose empfehlen VOELCKER & O (2392) Bankgeschäft in Wien, Kolowratring Nr. 4. ist dieselbe während der drei Osterfeiertage geöffnet. (2480) L. Tertor. " auf der Hardt Bei günstiger Witterung 2477) Den dritten Osterfeiertag: Streich-Sertett auf der Rechschen Terrasse. Anfang Morgens 10 Uhr. Anfang Nachmittags 4 Uhr. 2479) Künftigen Mittwoch den 15. April findet die öffentliche Prüfung der Schüler meiner Lehr-Anstalt in dem Schullocal in der Schulstraße statt, und zwar: Morgens von 10 bis 12 Uhr die Unterklasse, Nachmittags von 2 bis 5 Uhr die Oberklasse. Die verehrlichen Eltern, sowie Freunde meiner Lehr-Anstalt, lade ich hierzu ganz ergebenst ein- eitete ui Da ei gl wurd le, ein 1 aisen ger ie ansoch gen war irenborg m solche in liegt t an etl nahm, sich bct< die wei 1er Mar illich un 'eiben u ine, der , jene nsch mi De, dem en Thei In s icm Sch dergelaff 1 Bries 1*7 zog Thüre gle sosoi „©int „Nein H einem 1 „Ist | „Nein Wie f später. - ’ient, n -n Töchi nmer ab en, al« m 7 bi »sieht, 1 'ige Toc Mühen hen müs h. bewa chttreue Üer die |i ihre g . Müssige l« jeder Thätigl nur in (ie Dai Sewöhi wahren ” anfän Aeitage zu Ar. 44 des Kreiener Anzeigers. Feuilleton. Dss Testament -es Großonkels. Drittes Kapitel. (Fortsetzung) Mad. Gratman schien vom Glücke begünstigt werden zu sollen, denn Vee« enborg war am selbigen Morgen von Washington zurückgekehrt, wodurch die stegraphische Depesche, die sie ihm hatte schicken wollen, überflüssig geworden iar. Er hatte wie alle die ersten Advokaten New-AorkS, sein Bureau in Wall- r«t, und wir sehen ihn mit dem Glockenschlage halb zehn Uhr durch das lange ^zimmer langsam auf sein Sanctum zugehen, die zu beiden Seiten tief sich neigenden jüngeren Gehülfen kaum eines Blickes würdigend. Beerenborg war bereits hoch in den Fünfzigern und gehörte noch jener- ten Schule an, deren Repräsentanten jetzt täglich immer mehr verschwinden, ein Aeußeres gehörte einer vergangenen Zeit an, er verschmähte die neue lode, wer ihm auf der Straße begegnet wäre, ohne ihn zu kennen, hätte ihn er für einen Bauer gehalten, als für jenen großen Advokaten und Rath, zu m nie Bewohner der entferntesten Theile des Landes kamen, um sich in verstellen Fällen Raths zu erholen, oder auch, wenn es darauf ankam, irgend ie große nichtswürdige Spitzbüberei auszuführcn. Er war nicht im Entfernten ein wissenschaftlich gebildeter Jurist zu nennen, er war aber mit allen umm- und Schleichwegen, allen Kniffen und Pfiffen der Gesetze und der Ge- htigkeit bekannt; er scheute kein Mittel, einen Prozeß zu gewinnen, jeder ■uge war ihm gerecht, und jeder Eid, der zu Gunsten einer von ihm vertre- len Sache geschworen wurde, hatte für ihn Gültigkeit. Menschliche Rücksichten (litten für ihn bei der Verfolgung eines Prozesses nicht, für ihn galt es blos i Prozeß zu gewinnen und sich bezahlt zu machen; und ob er der Wittwe i letzten Bissen Brod vom Munde reißen, ob er unmündige Waisen an den ttelstab und in's Armenhaus bringen mochte, das Alles galt ihm gleich, er leitete um seinen Lohn, und wer ihn bezahlte, der hatte ihn. Da er gewöhnlich in solchen Fällen, z. B. bei Erbschaften, um Rath ge- gt wurde, wo es sich um eine Kleinigkeit, etwa um einen Formfehler haute, ein rechtskräftiges Testament, das etwa zu Gunsien von Wittwen und difen gemacht war, zu Gunsten irgend eines entfernten Verwandten, der diele anfocht, umzustoßen, und ihm dieses auch schon in unzähligen Fällen gegen war, so waren auch die Flüche, welche bei der Nennung des Namens trenborg von den um ihr Letztes Beraubten ausgestoßen wurden, zahllos. Ob :n solchen Menschen Gewissensbisse quälen? Er trank starke Getränke; doch in liegt noch fein Beweis; doch daß er auf Reisen, wo er also gezwungen t an etwas Anderes als an feine Geschäfte zu denken, starke Opiumpillen zu nahm, scheint den Beweis zu liefern, daß es für ihn Augenblicke gab, wo sich betäuben mußte, um die Schatten der von ihm in Jammer und Elend die weite Welt Hinausgestoßenen aus seinem geistigen Gesicht zu verbannen. ier Marotte müssen wir noch erwähnen, die dieser Mann hatte; — er kaufte (üich unendliche Länderstrecken im fernen Westen, und schickte Ansiedler dahin, elben urbar zu machen, doch nach einem von ihm vorgeschriebenen schottischen me, der aber so durch und durch verfehlt war, daß, anstatt Geld einzubrin- , jene Ansiedlungen unermeßliche Summen verschlangen. Dieß war der nsch mit dem Mad. Gratman sich verbunden, der einzige Mensch auf Der de, dem sie Vertrauen bis zu einem gewissen Grade schenkte, und- der um en Theil ihrer Geheimnisse wußte. Jn^ seinem Allerheiligsten angekommen fand er eine Menge Briefe auf um Schreibtische liegen, die er, nachdem er sich in einen weiten Armstuhl dergelassen, langsam und mit Aufmerksamkeit zu lesen begann. Als er an 1 Brief seines Geschäftscollegen Ranzius kam und die ersten Zeilen gelesen te, zog er die Klingel; sofort trat ein schon bejahrterer Gehülfe ein, der an $büre stehen blieb, doch sein Gebieter ließ ihn nicht lange warten, sondern fltc sofort: ,,©int) Leute im Vorzimmer, die mich selbst sehen müssen?" „Sieht, Ew. Ehren, es ist fein Klient draußen, dessen Angelegenheit Sie einem Jüngeren übertragen hätten." „3(1, Smithson im Arbeitszimmer?" „^Rein, Ew. Ehren, er ist in der Court vf Common Pleas." _____ (Fortsetzung folgt.) Die Tochter im Baterhause. Von Lehrer Ewald. Wie sich die Mutter ihre Töchter gewöhnt, ihre Töchter erzieht, so hat sie pater. — Die Mutter, der Der Sohn in's Gesicht schlägt, hat diesen Schlag /Cn fast täglich im badischen Armeecorps. Ach Die im Militärgesetze vorgesehene Landwehr« jetzt in's Leben gerufen. Herr v. Beyer Hal« bei weitern größerer Ansprüche an Die Die« gen unD Leistungsfähigkeit des badischeni las früher, dennoch verstanden, sich bei dies« zu machen. Paris, 6. April. Das „Journal M spricht von Der Wahrscheinlichkeit, daß M sammlungSgesetz von dem Senate M migt werden möge, legt aber dieser Sache große Bedeutung bei, wie z. B. die „France." dieß wirklich, fragt das „Journal de P« so großes Unglück? Was kann uns de« liegen, daß ein solches Gesetz durchfällt. Maupat, ein ehemaliger Polizeipräfect, unD De la Rue, ein ehemaliger Gensd'arnm mögen das Versammlungsrecht auch nichts ringsten lieben, allein sie lieben es vielte’ noch etwas mehr, als Der ehrenwerthe Her.!’ (Berichterstatter im gesetzgebenden Körper) Deputirten der Majorität, welche uns mit tr sammlungsrechte beschenkt haben, Das 21 - in einem bedeckten und 19 in einem unbeDic cale sich zu versammeln verwehrt, es sei" Die Gefahr hin, sich jede Minute einer i Handlung schuldig zu machen. Wenn o« Das Gesetz über Die öffentlichen Versammln«« tagt und Den gesetzgebenden Körper in Die v setzt, abermals diesen Gegenstand in Berat nehmen, so wird er Dem gesunden MensäM einen großen Dienst erzeigen, denn bevor * rate Gesetze verlangt, muß man wenigstens; tige Gesetze verlangen. Hr. v. Maupat und' de la Rue hätten also, wenn man ihnen) Dem gesetzgebenden Körper votirte Gesetz nicht großes Unrecht, sich Zwang anzuthun. sagt es nicht zu, wenn gleich aus ganz Gründen. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.