Kr- ikr. tigr lau-- (St. für ber- sön- und inen Ea- >er'- und rend : ist. der der enen des -en! die ieine da- önig ii ach Zahl ther- lleur ge- cium iber- prä- Wie .M. Rechnet hö- rtigt । ist Lept. ijäh- erth- rrgen ütere und rscht essen nter- ndei üben t in .und u er ann, Zim< Ma- lhm: auf öchte mers schö- imer »ge- drei- LLu- chen; !aum -tack iigen den Aber inem raph sagte chön, chselt dem lionb ; der erbe. und inge- i deS n in ater- >estä- von dielt zu mag., den Be- ) L., und -ition sin b, pedi- n. mtor stisst- zwei auf-- Preis vierteljährlich 36 Er. mit Bringerlohn. Dnrck die Post bezogen vierteljährlich 51 kr Gießtmr Anzeiger. Erscheint wöchentlich dreimal . Dienstags, Donnerstag» und Samstags. — Expedition: Canzleiberq Lit. B. Nr. 1 Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Kielen. Rr. 119. Donnerstag den 8. October 1868. Amtliche Bekanntmachungen. Betreffend: Auswanderung nach Kanada. Das Großherzogliche Kreisamt an Gießen, am 5. Drtober 1868. Gießen die Großheyoglichin Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 20. Juli l. I. (Anzeige-Blatt Nr. 86) benachrichtigen wir Sie, daß die Canadische Regierung unterm 19. Juni l. I. eine Verordnung erlassen hat, nach welcher die Ausschiffung mittelloser Einwanderer in den Hafen von Quebeck fortan in der Regel überhaupt nicht mehr gestattetUein soll. Sie wollen Diejenigen Ihrer Gemeinde-Angehörigen, welche sich nach Canada begeben wollen, hiervon in Kenntniß setzen. Dr. Goldman n. I | 1 * Gießen, am 3. Oktober 1868. Betreffend: Die Voranschläge der Gemeinden des Kreises Gießen für 1869. Das Grohherrogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Allendorf a. d. Lahn, Allendorf a. d. Lda, Beuern, Burkhardsfelden, Daubringen, Dors-Gill, Ettingshausen, Garbenteich, Gießen, Heuchelheim, Holzheim, Klein-Linden, Lang-Göns, Lich, Lollar, Mainzlar, Münster, Rieder-Bessingen, Ruttershausen, Staufenberg, Treis a. d. Lda., Watzenborn und Wieseck. Wir erinnern Sie an Einsendung der Voranschläge binnen 8 Tagen bei 1 fl. 30 kr. Strafe. Dr. G o l d m a n n. Bekanntmachung. Zu Alsfeld, Lanbach, Nidda und Schotten im Großherzogthum Hessen (Provinz Oberhessen) werden am 15. October er. Telegraphen-Stationen mit beschränktem Tagesdienst eröffnet werden. Frankfurt a. M., den 1. October 1868. Bundes-Telegraphen-Direction. Schmidt. Bekanntmachung, die Vorträge des für die Provinz Oberhessen angestellten Wanderlehrers im Kreise Gießen betr. Außer den vom 4. bis 7. October in Großen-Buseck stattfindenden Vorträgen wird der Wanderlehrer Herr Leisewitz im Kreise Gießen an nachfolgenden Orten und Tagen Vorträge halten: Zu Lich (Rathhaus): Sonntag den 11. Oktober, Nachmittags 4 Uhr, Montag den 12. Oktober, Dienstag den 13. Oktober und Mittwoch den 14. Oktober, jedesmal Abends 6 Uhr, Zu Mainzlar (Rathhaus): Sonntag den 18. Oktober, Nachmittags 3 Uhr und Abends 6 Uhr, Dienstag den 20. Oktober und Mittwoch den 21. Oktober, jedesmal Abends 6 Uhr, Zu Allendorf a. d. Lda. (Rathhaus): Montag den 19. Oktober, Abends 6 Uhr, Zu Lang-Göns (Schulhaus): Sonntag den 23. Oktober, Nachmittags 3 Uhr, Montag den 26. Oktober, Dienstag den 27. Oktober und Mittwoch den 28. Oktober, jedesmal Abends 6 Uhr. Der Unterzeichnete bringt dies zur öffentlichen Kenntniß, und lädt zu recht zahlreichem Besuch der Vorlesungen ein. Gießen, den 4. October 1868. Der Director des landw. Bezirksvereins für den Kreis Gießen: Dr. G o l d m a n n. '6 Gießen, den 6. October 1868. Der Stadt-Rentmeister: Enders. Besondere Bekanntmachungen. 7234) Die nachverzeichneten am 1. d. Mts. fällig gewesenen städtischen Gelder: 1) die Schulgelder ans den städtischen Schulen und der Realschule pro III. Quartal 1868, 2) das III. Ziel Communal-Steuer, 3) Holzsteiggelder, 4) Heugrasgeider, können in den ersten 8 Tagen an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag ohne Kosten zur hiesigen Stadt-Kasse bezahlt werden. Sodann dient Denjenigen, welche auf die Aufforderung durch die Schelle mit dem Schulgeld des II. Quartals noch im Rückstände sind, zur weiteren Nachricht, daß dieselben in der oben angegebenen Zeit gleichfalls noch ohne Kosten bezahlen können. Bekanntmachung. Die Anzeigen von dem Wechsel der Wohnungen betreffend. Ein großer Theil der Hausbesitzer macht von dem Wechsel der Wohnungen keine Anzeige, so daß eine genügende Controle über die Fremden nicht möglich ist und bisweilen Wohnungen nicht gefunden werden können. Wir sehen uns daher veranlaßt, die bestehende Vorschrift, wie folgt, in Erinnerung zu bringen: „Jeder Hauseigenthümer und Aftervermiether in Gießen ist verpflichtet, von dem Einzuge und Abzüge Derjenigen, welchen sie Wohnungen vermiethet haben, der Polizeiverwaltungsbehörde binnen 8 Tagen nach dem Einziehen oder Verlassen der Wohnung die Anzeige zu machen. Diejenigen, welche Andere bei sich in Schlafstellen aufnehmcn, sind zur Anzeige binnen 24 Stunden verpflichtet." — Uebertretungen dieser Vorschrift werden nach Art. 85 des Polizeistrafgesetzes mit 30 kr. bis 1 fl. bestraft. Gießen, den 2. October 1868. Großherzogliche Polizei - Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. G< Nt sind stets zu haben bei 76 ft. — fr. Maurerarbeit, öffentlichen. L. C. Rübsamen. 1844 bei uns zur 1845 1846 1847 ä 20 1850 1852 bei 1854 1855 1857 1860 Arbeitsversteigerung zu 1863 1866 -fr. Feuereimern, veranschl. 12 Körner, Bezirksbauaufseher- Die 2) ■ 3) 4) 1) 3. October Wetzlar, den 5) s 6) 7) Gebr. Ebel. ein. in Hamburg, Bank- und Wechselgeschäft. 2) Julius Wallach. (7258) 54 50 Vern diesj Orte Fabi 17 37 2 195 60 © es 63 16 7 die A und: läge unser der i öffne lich i 1) ! Vieh y 2) 3) 4) 5) 6) 7) nicht Klass 72 erthe Stockhausen Leun Niedernbiel Obernbiel Altenberg Wetzlar 5823 6311 6958 4879 5770 2756 Mayer Mayer9 in Frankfurt a. M. es ® ® 8- « ® s Triebviertel-Verpachtung. 7256) Freitag den 9. October d- I-, Nachmittags 3 Uhr, sollen die der Großherzoglichen Landes- Universität zustehendeu 40 Triebviertel auf Feilgebotenes. 7257) Braucrmalz bester Qualität ist fortwährend zu haben in der Malzfabrif von E- Pitthan, im Adler. 7267) Auf dem Hofgut zu Eberstadt sind mehrere Fässer aus der Hand zu verlaufen. Verwalter Dellinger. Versteigerungen. 7279) Dienstag den 13. d- Mts., Nachmittags 1 Uhr, sollen in dem Hause der C- Schaffstädt Wittwe: Bettwerl, Mobilien und sonstige Küchen- und Hausgeräthschaften gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 7. October 1868. In Auftrag: Weidig, Ortsgerichtsmann. Die Vergebung von Wegbauarbeit bei der Stadt Gießen. 7278) Montag den 12. October 1868, des Vormittags 9 Uhr, soll das Verebenen der Schneiße im Wald- district Hochwart und die Herstellung eines Canals in solcher, veranschlagt im Ganzen zu 375 fl., auf dem Rathhause dahier an den Wenigstnehmenden vergeben werden. Das Verebenen wird in 2 Loosen und der Canal besonders versteigert. Letzterer ist zu 36 fl. veranschlagt. Gießen, den 6. October 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt- Turunterricht. 7286) Mein Privat-Turnunterricht wird für diesen Winter etwas später beginnen, und werde ich das Nähere seiner Zeit ver- Weclisel auf Wew-York zum Tageskurse 8 ISfiSr Traubenmost, Prima-Qualität, trifft Freitag den 9. Oetober, Mittags, hier Doose kann man auch ohne ® Brief, einfach durch die|| jetzt üblichen Post-K.arteil) ® machen. ® laz. Sams. Cohn I 7268) Von jetzt an stehen meine neuen, sehr schönen Pariser Modellhüte und Coiffuren den geehrten Damen zur gefälligen Auswahl bereit. Wilhelmine Fuhr. fr-, angenommen. Viehsalz. l»/o Säcke ä 1 fl. Gg. Chr. Spruck, am Markt. Straßenbau-Verdingung im Kreise Wetzlar. 7272) Die zum Ausbau der 3520 Ruthen langen Strecke der Lahnstraße von Biskirchen bis Wetzlar innerhalb der Gemarfungen Bisfirchen, Stockhausen, Leun, Niedernbiel, Obernbiel, Altenberg und Wetzlar erforderlichen Leistungen, bestehend in: 1) Anfertigung des Planums nebst Banketten und Gräben ec., 2) Brechen und Anfahren der Steine zur Steinbahn, 3) Bearbeitung der Steinbahn-Materialien, 4) Anfertigung der Steinbahn, 5) Bau der Brücken und Durchlässe incl. Materialien-Lieferung, 6) Anlage der Baumpflanzungen und Sicherheits-Anlagen, sowie Beschaffung der nöthigen Nummerstcine, sollen am 31. October er., Vormittags 11 Uhr, im hiesigen Rathhaussaale öffentlich, im Wege der Submission, verdungen werden. Pläne, Kostenanschläge und Baubedingungen liegen auf dem hiesigen Landraths- Amte zur Einsicht offen; außerdem wird auf Verlangen auch der Kreis-Communal- Baumeister Peters nähere Auskunft crtheilen. Die gesammten oben aufgeführten Bauarbeiten werden ungetrennt für jede Gemarkung verdungen, es werden jedoch auch Gebote auf mehrere Gemarkungen oder alle Rettig-Bonbons, von Joh. PH. Wagner & Comp. in Mainz, für Hals- und Brustleiden, empfiehlt (7260) Carl Münch, am Kreuz. weitere 6 Jahre, von Martini, M8 bis dahin 1874, verpachtet werden. Die Zusammenkunft ist an der Ziegelhütte. Gießen, am 5. September 1868: Grobherzogliches Universitäts-Rentamt. I. E. d. R., St.: Schmitt, llniv.-Gerichts-Actuar. Die Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen. 7265) Montag den 12. Ootober 1868, Morgens 9 Uhr, werden auf dem Rathhausc dahier folgende Arbeiten an den Wenigstuehmenden verge- Einsicht offen. Gießen, den 5. October 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. § reits allein in Beutschland ® § die allerhöchsten Haupt- H s: «reifer von 300,000,835,000,® ® 18»,500, 158,500, 150,000, ® § 130,000 , mehrmals 185,000, I ® mehrmals 100,000 und erst vor @ ® 14 Tagen schon wieder das ® »wirkliche grosse Doos von I ® 181,000 auf Nr. 2823 ausbe- ® ® zahlt. ® Jede Bestellung auf g meine Original-Staats. ® zusammen 33,461 Rthlr. 1868. Der Königliche Landrath: gez. von Helldorff. Ben, als: Schreinerarbeit, veranschl. zu (Salinen-Mochsah. 7236) lo/o Säcke ä 4 fl. 55 fr., 2°/o „ ä 9 „40 „ Säcke werden, erstere ä 13 fr., letztere 7 Gemarkungen zusammen angenommen. Die Höhe der zu verdingenden Leistungen beträgt: der Gemarkung Biskirchen 964 Rthlr-, 5» ner Unterhaltungssteine aus den Basaltbrüchen zu liefern, veranschlagt zu . . 250 Brechen und Zurichten von Pflastersteinen, veranschl. zu 344 Sandfahren und Messen, veranschlagt zu ......36 Steinfahren, veranschlagt zu 258 Steinsetzen, „ „ 17 Wagnerarbeit, „ „ 24 Gießen, den 6. October 1868. Heuchelheim. 7273) Montag den 12. October, Vormittags um 9 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Heuchelheim nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden, als: die Lieferung von 12 Stück ~ zu 60 fl. Tlieerseife, wirksamstes Mittel gegen alle Hautunrei- nigkeiten, empfiehlt ä Stück 18 fr. Schlosserarbeit, Theeranstrich, Die Kostenübcrschläge liegen Pianirarbeit, „ „ 5 Cubikklftr- klein zerschlage- || Daus- unn vv ecuseiges^uaiu ™ ®® ®® ®@® ®® ® ®® ®® ®® ® ®® ®© i Bermifichte Anzeigen. 7284) Bauschutt kann gegen die übliche Vergütung auf meinem Bauplatz abgeladen und Zimmerspäne, in der Ste- phansmark lagernd, nach vorheriger Bestellung in meiner Wohnung, von mir bezogen werden. Funk, Stadtger.-Actuar. 7271) Eine Ladeneinrichtung für ein Soeceret-Geschäft wird zu kaufen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. Edictalladung. 7250) Nachdem die Wittwe des hiesigen Bierbrauers Wilhelm Loos kurz nach ihrer Jnsolvenzanzeige gestorben und die Nachlatzaufgabe ergeben, daß höchstwahrscheinlich eine nicht unbedeutende lleberschul- dung des Nachlasses, beziehungsweise des Vermögens ihrer beiden minderjährigen Kinder, vorliegt, und nachdem man sich überzeugt, daß unter den vorliegenden Verhältnissen der Abschluß eines Arrangements für sämmt- liche Interessenten nur zweckmäßig sein kann, so werden hiermit alle bekannten und unbekannten Gläubiger, welche Forderungen an den Nachlaß der Wittwe des Bierbrauers Loos, beziehungsweise an das Vermögen der minderjährigen'Kinder derselben bilden wollen, öffentlich aufgcfordert, sich im Termin Freitag den 6. November l. I., Vormittags 9 Uhr, vor unterzeichnetem Gerichte einzufinden, oder durch einen gehörig Bevollmächtigten vertreten zu lassen, indem in diesem Termine eine gütliche Uebereiukunft ernstlichst versucht, und, im Falle ein Arrangement zu Staude kommt, wobei die Minderheit durch die Majorität, je nach der Größe der Forderungen gebunden ist, von den Aus- bleibenden oder nicht gehörig Vertretenen angenommen werden soll, sie wären der Majorität beigetreten. Gießen, den 28. September 1868. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. A- v. Grolman, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. 7249) Nachdem bei mißlungenem Güteversuch über den Nachlaß des dahier verstorbenen Schuhmachers Johannes Ru- pertus durch Verfügung von heute der förmliche Coucurs erkannt ist, so werden die betheiligten Gläubiger aufgefordert, ihre Forderungen im Termin den 28. October d. I., Morgens 9 Uhr, Contumazirzeit, unter Vorlage der deshal- bigen Beweisstücke beim Rechtsnachtheil der Ausschließung von der Masse gegen den bestellten Contradictor Rechtsanwalt Manns dahier anzumelden und zu begründen. Kirchhain, am 16. September 1868. Königlich Preußisches Amtsgericht- Israel. vdt. Bezzenberger- 7252) Ein erfahrener Branntweinbrenner findet gegen guten Lohn dauernde Beschäf- tigung. Bei wem? sagt die Exped. d. Bl. An epileptischen Krämpfen (Fallsucht), Kopf-, Brust- und Magenkrampf Leidende werden sicher und dauernd hergestellt. Beweis mehrere Hundert Dank- sagungsschreibeit nuS allen Staaten Europas. Näheres unter genauer Angabe der Adresse durch Frau Ww. I. Plaumann, Nea»der-Str. Rr. 18, Berlin. (7253) WS L ®S® ®®@®S®®®® ®®®®®®.H®HM ® Freiburger ® | Staats-Pränrien-Anleihe. | ® 7243) Der Verkauf der Prämien- ® ® Obligationen ist von allen Regie- ® ® rungen des In- und Auslandes gestattet. §5 Die Haupt-Gewinne betragen Francs ® 60,000,50,000,45,000,40,000,35,000,® 132,000,30,000,25,000,20,000,18,000, ® ® 16,000, 15,000, 6000, 5000, 4000, | ® 3000, 2000, 1000 u. s. w. ® ® Beginn der Ziehung am 15. Octo- ® 8 ",er d. J. * ® Nur 3 Thaler ® g kostet ein wirkliches Original- ® Staats - Doos (nicht von den ver- N ® boten en Promessen), und werden solche ® ® gegen frankirte Einsendung des 8 I Betrages oder gegen Post- ® ® Vorschuss, selbst nach den ent- ® ferntesten Gegenden von mir I H versandt. @ ® Es werden nur Gewinne ® ®gezogen. ® A Gewinngelder und amtliche | ® Ziehungslisten sende meinen In- ® ® teressenten nach Entscheidung prompt® H und verschwiegen. g ® Unter meiner überall belieb- ® ® teil Glücks-Devise : ® 8 „Gottes Segen bei Cohn!“ 8 I Durch meine von besonde- § N rem Glück begünstigten | K Loose habe meinen Interessenten be- ® 7269) Ich warne hiermit Jeden, auf meinen Namen Etwas zu borgen, indem ich für Nichts hafte. I. Haggenmüller. 7259) Fein-Mechaniker gesucht von _________A. -Hausse, in Darmstadt- 7282) Ein junges Mädchen von aus- wärs, von braven Eltern, sucht eine Stelle als Ladenmädchen in hiesiger Stadt. Das Nähere durch das Stellesuch-Büreau von Carl Pietsch I. _________________(Dienstmänner-Jnstitut.) 7255) Für ein Auswanderer - Geschäft, welches für Bremen, Hamburg, Liverpool und Antwerpen concessionirt ist, wird in Gießen ein thätiger Agent gesucht. Wenn gewünscht, wird die gesetzliche Caution geliefert. — Offerten unter B. und H. besorgt die Exped. d. Bltts.__ 7283) Am 4. d. Mts. sind mir 2 weiße Ferkel, 11 Wochen alt, entlaufen. Derjenige, welchem dieselben zugelaufen sind, wolle es mir mittheilen. Wieseck, den 7- October 1868. _________________Philipp Keller._ 7242) Gründlicher Zitherunterricht wird ertheilt im Hause des Kirchendiener Knoll hinter der Stadtkirche. Joh. Lerch, Hautboist. Dachdeckerarbeit, „ Weißbinderarbeit, „ Schreinerarbeit, „ Pflasterarbeiten, „ Steinkohlen und Braunkohlen erster Qualität, in's Haus geliefert, bei Gg. Chr. Spruck, (7237) am Markt. 7277) Meinen ©arten am Wallthor und einen Garten am Sand verkaufe ich unter sehr günstigen Bedingungen. ______________H. Schmall, Lindenplatz. Wirthschafts-Realitäten sind zu verpachten. Näheres bei (7274) T h. R o l o f f, am Wallthor. 7263) Eine Bettlade von Kirschbanm- holz, ein guter Kochofcn, ein Frühftücks- herdchcn und ein Ofen für Holzbrand sind Seltersweg Lit- C- Nr. 101 zu verkaufen. 7275) Ein Haufen Kuhdünger ist billig zu verkaufen bei H. S ch m a ll. Bermiethurrgen. 7264) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet ist für einen soliden Herrn zu uer= miethen Seltersweg Lit. C. Nir. 101-______ 7238) Eine kleine Familienwohnung und ein möblirtes Zimmer mit Cabinet sind zu vermiethen und alsbald zu beziehen in Lit. D- Nr- 16 auf der Mäusburg-_______ 7270) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen Seltersweg Lit- C. Nr. 181.__ 7233) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen bei W- Brück, Flügelsgasse. 7262) In Lit. A- 31r. 61 ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen; auch kann auf Verlangen daselbst die Kost gegeben werden. 7261) In Lit. A. Nr- 33 in der Hintergaffe ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen-_____ 7245) Eine freundliche Familienwohnung und ein Zimmer mit Cabinet sind zu vermiethen bei H. Sauer, Neuenweg Lit- B. Nr. 194. 7248) Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer sind zu vermiethen. Wo? sagt die Exped- d. Bltts._______ 7230) Ein kleines Parterre-Zimmer ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen Canz- leiberg Lit. B- Nr. 67.______________________ 7231) Ein möblirtes, freundliches Man- sarden-Zimmer ist zu vermiethen. Wo ? sagt die Exped. dieses Blattes. 7239) Ein Logis von 4 Zimmern, 2 Cabineten, Küche, Keller und Holzstall ist zu vermiethen und am 1. November, auf Verlangen auch früher, zu beziehen bei ____________Chr. Reiber, am Kreuz. 7281) Ein freundliches Mansarden-Logis, bestehend aus 6 Piepen, in der Hauptstraße, ist an eine stille Familie zu vermiethen. Näheres durch C- Pietsch I. _______________ (Dienstmänner-Jnstitut-) 7240) Ein nut guten Zeugnissen versehenes Ladenmädchen findet sogleich Stelle bei ________Georg Schmehl, am Brand. 7232) Ein Familienlogis, bestehend aus 4 Zimmern rc-, ist zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts- 7276) Weinfässer, ganz frisch entleerte, l‘/2 Ohm haltend, ver- fauft billigst H- Schmal!, Liudenplatz. 7241) Süßen Aepfelwein, pr. Schoppen 3 fr-, verzapft Georg Schmehl,- am Brand. 7251) Schweine zum Einlegen sind zu verkaufen. Bierbrauerei a. d. Hardt. Gänseschießen. 7288) Sonntag den 11. und Montag den 12. October, findet auf der Ter torischen Hardt ein großes Gänseschießen statt, wozu alle Freunde dieses Vergnügens hiermit höflichst eingeladen werden. In der Altersklasse X. XL VIII. IX. fl-skr- fl> ft- fr. fr. fr. £ fr. fr. ft. ft- 6 10 6 4 52 6 4 5 50 6 5 33 5 5 31 31 7287) 5 24 24 5 5 5 2 7 5 16 5 19 5 4 4 2 5 4 5 4 4 52 4 4 55 55 5 5 4 4 45 50 4 40 4 38 4 4: 4 21 21 19 4 21 4 3 3 3 3 57 3 57 5 I 57 57 3 38 3 38 3 38 3;38 3'38 Die Direktion. ertheilt auf 8 (1862). feit. kapital? für Rindvieh als Beitrag entrichtet werden. 38 47 4 2 55 20 36 47 niederste mittlere 4 2 4 2 4 2 4 5 2 5 4 2 4 2 4 4 2 4 36 16 19 4 2 9 30 7 2 5 2 4 2 4 2 9 30 3 2 30 49 43 45 3 2 3 1 23 3 19 2 23 4 44 48 28 45 27 2 3) 4) 5 2 5 2 5 2 5 2 5 38 39 33 35 38 36 33 36 28 50 15 38 12 28 4 33 2 7 416 159 4 2 4 4 2 4 2 4 2 4 2 4 2 2 4 2 4 2 4 2 3 1 49 52 45 7 38 10 36 3 49 2 45 17 38 10 36 38 47 8 2 5 2 4 2 4 2 38 41 36 2: 5 2: 5 55 20 57 19 55 57 49 28 45 27 2 41 36 V. 45 14 16 2 55 27 2 27 4 54 49 32 45 7 38 16 2 55 27 36 16 19 Zinßerscher Garten. Sonntag den 1 1. October: Mittel aus früheren Jahren höchste....... Niederschlag: an 9 Tage» 1844: Rente - ■ Dividende 1845: Rente. . Dividende 1846: Rente. . Dividende 1847: Rmte. . Dividende 1850: Rente. . Dividende 1852: Rente. . Dividende 1854: Rente. • Dividende 1855 : Rente. . Dividende 1857: Rente. . Dividende 1860: Rente. . Dividende 1863: Rente. . Dividende 1866: Rente. . Dividende Gießen. Seit Kurzem befindet sich der Rechenkünstler Herr I. Hörschgen dahier, der die merkwürdige Kunst versteht, mittelst einer einfachen Rechenoperation den Wochentag eines beliebigen Datums sowohl nach dem julianischen wie dem gregorianischen Kalender sofort zu bestimmen, und ebenso umgekehrt zu einem bestimmten Wochentag das genaue Datum anzugeben, gleichviel in welchem Jahr oder Jahrhundert der Vergangenheit bis zu Christi Geburt oder Zukunft dasselbe liegt, und zwar mit einer Sicherheit und Schnelligkeit, die in der That Bewunderung erregt, diese gewiß für manche Geschäftsleute, selbst für Historiker interessante Kunst, mit der er bereits einen großen Th eil Deutschlands unter vielem Beifall durchreist hat. Derselbe hat auch ein Merkchen (im Selbstverlag) heraus gegeben, wornach Jeder durch einige Hebung in den Stand gesetzt wird: 1. den Wochentag eines jeden Datums und umgekehrt das Datum eines jeden Wochentages, 2. das Datum des nächsten Sonntages nach dem Vollmond im Frühling, Anfang resp. Osterdaium von einem beliebigen Jahr seit Erschaffung der Welt (nach Rechnung Calvisius, 39 Jahrhundert vor Christi Geburt) bis über Tausende Jahre nach der gregorianischen Kalender-Zeitrechnung, sofort bestimmen zu können- Das Büchlein, welches die leichtfaßliche Methode des Herrn Hörschgen zur Berechnung der obigen Date enthält, verdient Jedermann angelegentlichst empfohlen zu werden. Sollte der freundliche Herr sich in einem öffentlichen Vortrage ÜB er seine Rechenmethode entschließen, so wäre ihm eine zahlreiche Betheiligung um der Methode selbst willen sehr zu wünschen. Anstalt, IV. vorstehend, anzunehmen; die Statuten neu zu bearbeiten und den Präsidenten des Ausschuffes zu beauftragen, der General-Versammlung der landwirth- schaftlichen Vereine des Großherzogthums im kommende» Monat von der beabsichtigten neuen Anstalt Kenntniß zu geben, die General-Versammlung, sowie die landwirthschaftlichen Vereine deS ganzen Landes zur Theilnahme an diesem gemeinnützigen Unternehmen aufzufordcrn, und, wenn eine entsprechende Betheiligung sich kund gegeben, die Direction davon zu benachrichtigen, nm das zur Ausführung der beantragten neuen Einrichtung Erforderliche zu thun. Die bestellte Commission durfte bis dahin fortbestehen. öffnet worden ist. Darmstadt, den 21. September 1868. *) In Gießen bei Herrn A. L. Balser. „ Lich „ „ Gemeindeeinnehmer Volp. „ Butzbach „ „ Z. I. Seipprl. 3 1 In der Jahresgescllschaft Die Gründung einer Bieh-Versichernngs-Anstalt für das Geoßhe'rzo gthum Hessen. (Schluß') III. Für die bisherigen Statuten werden nachstehende Veränderungen als erforderlich erkannt: 1) §. 9 ist der Schlußsatz: „Sämmtliche Mitglieder der Direction müssen ihren Wohnsitz im Kreise Darmstadt haben" zu streichen, weil es an geeigneten Persönlichkeiten in diesem Kreise fehlen kann, und die Verbindung von außerhalb dieses Kreises mit Darmstadt jetzt leicht ist. 2) Zu §. 20 ein Zusatz: „Jede Abtheilung der Versicherung: Pferde und Rindvieh gegen die gewöhnllchen Schäden, und Rindvieh gegen Seuchen, hat ihren besonderen Reservefonds, welcher, so lange die Abtheilung besteht, nicht zu Gunsten der anderen Abtheilung verwendet werden darf." 3) §. 28. Erhöhung des Versicherungswerthes für Rindvieh von 175 st. auf 225 st., weil die Viehpreise nachhaltig gestiegen sind. 4) §. 38. Der 2. und 3. Absatz dieses §., von der verstärkten Direction, sind zu streichen, weil es ungehörig erscheint, daß die Direction, wenn auch nur theilweise, in der Recursinstanz mitentscheide, und ist dagegen zu bestimmen: „Der Ausschuß wählt aus sich sechs Mitglieder für die Dauer seiner eigenen Wahlperiode, drei Jahre. Diese und ein von dem Vorstande des Ausschusses zu bestimmender Jurist berathen über den Fall und entscheiden, ohne daß noch eine weitere Berufung nöthig ist, nach Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Sv weit es zur Ergänzung der Zahl von sechs erforderlich ist, sind von den höher be- theiligten Versicherern nach Wahl des Ausschuß-Präsidenten, zuzuziehen. Im Falle einer Verhinderung tritt der Nächstbetheiligte an die Stelle des höher Bethciligten ein. Der Director der Anstalt trägt den Fall vor, aber er sowohl, sowie die etwa mit anwesenden Directions-Mitglieder, haben nur berathende Stimmen. Recurrent ist zu benachrichtigen, wann und wo über seinen RecurS entschieden wird, und steht es ihm frei, vor der Versammlung zu erscheinen und seine Angelegenheit persönlich zu vertreten." 5) §§. 40, 42 und 54. Das Versicherungsjahr, beziehungsweise die Versicherungshalbjahre, sind für die Folge auf 1. Mai und 1. November zu stellen, — weil die Zeit dem Sommer und Winterstand des Viehes mehr entsprechen soll, als die bisherige Zeiteintheilung. 6) §. 44. Zusatz 3 von 1848. Die Prämie, die BeitragSrückvergüiung ist auf 10—50 pCt. deS Beitrages zu bestimmen nach einem von dem Ausschüsse festzusetzenden Tarife. 7) §. 58. In Rechtsstreitigkeiten, bei welchem die Anstalt als Beklagte erscheint, dürfte nicht mehr daS Gr. Hofgericht, sondern das Gr. Stadtgericht Darmstadt deren Gerichtsstand in erster Instanz sein. IV. Wegen Uebergangs von der Starkenburger Viehversicherungs-Anstalt zur „Hessischen Viehversicherungs-Anstalt" ist zu bestimmen: 1) Die neue Einrichtung tritt mit dem 1. April 1869 in's Leben und schließt das 1. Versicherungshalbjahr am 31. October 1869. 2) Wer von den Rindviehverficherern im Monat März 1869 nicht erklärt, daß er nur m der Erstes großes Concert, ausgeführt vom ganzen Musik. Corps (42 Mann) des Großh. Hess. II. Infanterie - Regiments, unter Leitung des Musikmeisters Herrn Reifert. Anfang 4 Uhr. Entree ä Person 12 kr. Renten- und Levensversilherungs-Anstalt zu Darmstadt. 7266) Die Rentenoersicherten dieser Anstalt werden hierdurch benachrichtigt, daß die Auszahlung der Jahresrenten für das Jahr 1868 in den Monaten November und December d. I. stattfindet und die nachstehend bemerkten, auf eine volle Einlage kommenden Beträge entweder bei unserer Hauptkasse dahier, ober auswärts bei unseren betreffenden Herren Bevollmächtigten *) erhoben werden können. 7 2 10 2 23 4 4 2 in er; 3 36 1147 An den Einnahmen des Verwaltungsfonds sind nach Bestreitung sämmtlicher Verwaltungskosten im vorigen Jahre 21499 fl. 33 fr. erübrigt worden, woraus die diesjährige Dividende erwachsen ist. Hiervon sind die Antheile der jüngeren, zum Baarbezug der Dividenden noch nicht berechtigten Altersklassen, sowie die Antheile der Theil- Einlagen in den älteren Klassen dem Reiiteneapital zinstragend beigeschrieben worden. Mit dieser Bekanntmachung verbinden wir zugleich die Einladung zu der der Bildung begriffenen XIII. Jahresgesellschast, welche seit dem 1. Januar 1867 Anmerk. d. Red. Die Starkenburger Viehversicherungs-Anstalt bericht aus Gegenseltig- ..... Sie versichert Pferde bis zu 400 fl. und Rindvieh bis zu 175 fl. Pr. Stück. Die Entschädigung beträgt drei Viertheil des Viehversicherungswerthes und wird portofrei binnen 8 Tagen ausbezahlt. Außer dem Betrage, der semesterweise in 2 Raten durch die Gemeinde-Einnehmer erhoben wird, haben die Versicherer keinerlei Gebühren zu zahlen. Große und gute Viehhalter beziehen, wenn sie keine Entschädigung beanspruchen, eine semesterwesse Rückvergütung ihres Vertrages bis zu 50 pCt. desselben. Die Organisation und Verwaltung ist einfach und möglichst wohlfeil eingerichtet. Nach einer vorliegenden statistischen Uebersicht mußten in einem Stalle, worin während 30 Semestern durchschnittlich 788 fl. für Pferde und während 43 Semestern durchschnittlich 629 fl. für Rindvieh versichert waren, abzüglich von 2 kleinen Entschädigungen für Pferde und von 3 Entschädigungen für Rindvieh und abzüglich der bezogenen Beitragsrückvergütungen pr. Semester durchschnittlich 1,8 pCt. des Versicherungskapitals für Pferde und 0,52 pCt. deS VerficherungS- Geschiifts - Eröffnung. 7244) Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, baß ich an hiesigem Orte ein Hutgeschäft eröffnet habe und halte mein wohlaffortirtes Lager eigenen Fabrikats in Filz- und Seidenhüten, sowie allen Filzwaarcn, bestens empfohlen. Gießen. Louis Schild, Hutmacher. NB. Jede vokommeude Reparatur wird schnell und billigst besorgt. . 7285) Von mehreren Seiten aufgefordert, habe ich mich entschlossen, in diesem Winter den früher von mir schon längere Jahre hindurch hier ertheilien Tanzunterricht wieder aufzunehmeu, und es läßt mich die Anerkennung, welche mir von meinen Schülern in Bezug auf ihre Leistungen im Tanzen stets zu Theil wurde, auch jetzt wieder auf zahlreiche Betheiligung hoffen, weßhalb ich über meine Lehrmethode Näheres hier anzuführen wohl nicht nöthig habe. Der Unterricht beginnt Montag den 26. October und wird derselbe in einem in der Mitte der Stadt gelegenen freundlichen Locale ertheilt. Anmeldungen nehme ich täglich in meiner Wohnung (Turnhalle) entgegen und bitte ich, solche thunlichst bis zum 20. d. M. zu bewerkstelligen. Sehr erwünscht wäre es mir, wenn sich Gesellschaften von 16 bis 24 Personen bildeten, um die Annehmlichkeit zu haben, den Unterricht unter Freunden und Bekannten zu erhalten. Im Uebrigen ist bei jüngeren Schülern der Unterricht nach den Schulen getrennt. Zu näherer Auskunft bin ich jederzeit gerne bereit. L- C. Rübsamen. Frachtbriefe für die Main-Weser- und Cöln-Mindener- Eiftnbahn, sowie sämmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei Wilhelm Klee, Mäusburq. einen oder anderen Abtheilung allein die Versicherung fortsetzen wolle, wird als gegen aUe Verluste fortverstchernd angesehen und behandelt. 3) Das Vermögen der Starkenburger ViehversicherungS-Anstalt vom 31. März 1869 geht nach Verhältniß der VersicherungS-Caßstalien derjenigen Mitglieder dieser Anstalt von jenem Tage, welche ihre Versicherung fortsetzen, mit in die „Hessische ViehversicherungS-Anstalt" eintreten, in diese Anstalt über. Dieses Vermögen wird, wie bisher, den älteren Mitgliedern vorzugsweise dadurch zu gut kommen, daß ihnen bei hohen Ausschlägen eine Beitragsermäßigung zu Last des Reservefonds zu Theil wird, wodurch eine billige Ausgleichung den neuen Mitgliedern gegenübererzielt wird. V. Die Statuten sind neu zu bearbeiten und als „Statuten der Hessischen Viehverfiche- rungs-Anstalt" auszugeben. ___________ Abänderungen der Statuten können, nach §. 59 der Statuten, nur durch die General- Versammlung, und wenn zwei Dritttheile der erschienenen Mitglieder dafür gestimmt haben, beantragt werden. Dieselben unterliegen außerdem der Bestätigung der Gr. Staatsregierung. Die Direktion schlägt vor: 1) Die Starkenburger ViehversicherungS-Anstalt als „Hessische Viehversicherungs-Anstalt" auf das Großherzogthum auszudehnen; 2) die nach II. und III. vorstehend erforderlichen neuen Bestimmungen und Abänderungen bisheriger Bestimmungen, und die Bestimmungen für de» Uebergang zu der neuen erweiterten P. König, Hautboist, Lindenplatz, uu| kuh vw/dvpuv. „w. wohnenb bei Hm. Rothenberger- heres bei der Exped. d. Bltts- 7247) Violin-und Clavier-Untcrricht 7242) Ein im Schreib- und Rechnnngs- ■' ‘ wesen erfahrener Mann sucht Beschäftigung auf einer Schreibstube oder Comptoir. Nä- 0,0- R. 11,82 „ 10,73 „ 22,0 „ 1,45 Par. Zoll. „ im Mittel früherer Jahre: an 12 Tagen . . . 1,74 „ „ Zahl der Sonnnertage, wo das Thermometer auf 20 und mehr Grade stieg: 66. Die feit 1851 bis daher beobachtete höchste Zahl belief sich auf 56 (im Jahre 1859); die niederste Temperatur in Gießen, September 1868: . • • • + IV. fLifr? VII. VI. flM i. ii. m. fTE Politische Rt re n - s ch a u Darurstadt, 5. Oct. Herr Kirchenrath und und Decan Dr. C. Decher in Pfungstadt hat in einem bei IonghauS dahier erschienenen Werke: „Zur' Verständigung in dem Streit der Religion mit der Zeitbildung" den Versuch einer Reform der heutigen Stavtskirche an Haupt und Gliedern gemacht. Dr. Decher, dessen Standpunkt (wie er selbst sagt) der baare, klare und ganz entschiedene Rationalismus ist, verwirft alle Dogmen, selbst das Dogma von Gott, und setzt alle Religion in die Sittlichkeit; nicht die Lehre, sondern das Leben ist ihm die Hauptsache. Dr. Decher sieht nicht in dem Unglauben, sondern in dem Aberglauben die Gefahr für die heutigen officiellen Bekenntnisse, er verwirft die Bibel als einziges Symbol, mit ihm die Wunder übernatürlicher Offenbarung. Er sagt wörtlich: „Was insbesondere die Wunderberichte der christlichen Religionsurkunden betrifft, so ist, abgesehen von vielem Andern, erwiesen, daß diese, namentlich die von der Auferstehung Jesu, sich theilweise widersprechen, daß mithin unmöglich alle wahr sein können. Ist hiermit dargethan, daß die Einen falsch sind, so ist zugleich targethan, daß die andern es auch sein können." Frankfurt, 6. October. Von unferm Berliner Eodrespondenten wird uns über die Varziner Expedition des Finanzministers mitgetheilt, daß der Erfolg derselben nicht eben sehr ergiebig gewesen sei. „Richt etwa — meint der Korrespondent — daß er den Gesundheitszustand des Grafen Bismarck schlechter gefunden hätte als er erwartete, im Ge- gemheil, derselbe soll sich so weit erholt haben, daß er mit Herrn von der Hcydt sehr eingehend über »alles Mögliche spreche» konnte; nur in der einen Angelegenheit, welche dem Finanzminister so sehr am Herzen lag, wollte kein recht eingehendes Gespräch in Gang kommen. Hr. v. d. Heydt hat nämlich die von ihm vor Jahren schon einmal in einem Briefe an den Kriegsminister v. Roon ausgeführte Idee, weitgehende Ersparnisse in der Armee einzuführen, von Neuem aufgenommen. Dießmal mußte er sich, wegen der durch Gründung des Norddeutschen Bundes veränderten Reffortverhältnisse, natürlich anjcen Grafen Bismarck wenden, und da er von einer persönlichen Zusammenkunft besseren Erfolg erhoffte als von einem Briefwechsel, so entschloß er sich kurz und fuhr nach Pommern. Aber, wie gesagt, es war vieß ein Thema, über welches Graf Bismarck nicht gern zu sprechen schien, derselbe wies auf das eisernes Militärbudget hin und meinte, es sei genug, wenn man dafür sorge, daß dasselbe nicht überschritten werde. An weitere Ersparnisse sei nicht zu denken. Wien, 4. Oct. Privatnachrichten aus Con- stantinopel melden, daß daselbst eine Verschwörung der jungtürkischen Partei entdeckt worden fei, welche den Sturz des Sultans und die Erhebung des präsumtiven Nachfolgers desselben, Murad Effendi, auf den Thron bezweckte. Zahlreiche Verhaftungen, auch von Griechen haben stattgefunven. Auch Mustapha Fäzyl Pascha soll compromittirt fein. Prag, 4. Oct. Heute wiederholten sich die Exceffe ces tschechischen Pöbels in solchem Grade, daß die Cavallerie einschreiten mußte. Abends wurden die Fenster Des deutschen Theaters von Pöbel- haufen mit Steinen beworfen. Brünn, 3. Oct. Dem Erzbischof von Olmütz wurde wegen verweigerter Herausgabe der Ehegerichtsakten neuerdings ein Pönale von 5000 fl. auferlegt. Heute ist der Termin zur Zahlung des ersten Pönales von 2000 fl. Falls der Erzbischof Den Termin nicht einhält, wird zur Pfändung geschritten. Lemberg, 2. Oct. Der hiesige Gemeinderath beabsichtigte gestern Abend, dem bisherigen Statt- Halter, Grafen Goluchowski, einen Fackelzug mit Musik zu bringen. In der um 6 Uhr Abends abgehaltenen Sitzung willfahrte der Gemeinderath dem ausdrücklichen Wunsche des Grafen Goluchowski, daß dieß unterbleibe. Der Gemeinderath gab jedoch seinen Beschluß der den Fackelzug mit Ungeduld erwartenden Menge nicht gehörig bekannt. Ein Theiil der Menge zog in Folge dessen ohne Fackeln vor die Wohnung des Grafen Goluchowski und brachte Dort Vivats aus. In Folge Arretirung eines exce- direnden Burschen durch einen Civilwachmanu zog die Gassenjugend gegen Vie Polizeidirection, wo sie mehrere Fenster mit Steinen einschlug, ein Gleiches geschah später auch bei dem israelitische» Bethause und einigen jüdischen Häusern. Das Einschreiten der Polizeiwache hinderte weiteren Unfug. Paris, 4. Oct. In ihrem, von der „France" veröffentlichten Protest, sagt die Königin Isabella: „Nach reiflicher Prüfung und ernster Berathung habe ich es für zweckmäßig erachtet, in den Staate eines erhabenen Verbündeten die nöthige Sicherheit zu suchen, um in dieser schwierigen Sachlage so zu handeln, wie es mir in meiner Eigenschaft als Königin obliegt, eingedenk der Verpflichtung, meinem Sohne meine Rechte unverkürzt zu überliefern, welche durch das Gesetz beschützt, von der Ration anerkannt und beschworen, sowie durch 35 Jahre voll von Aufopferung, Wechselfällen und zärtlicher Zuneigung befestigt sind." — Die „France", der „Eten- darv", die „Patrie" und der „Gaulois" bezweifeln die Aechtheit der von der „Presse" veröffentlichten spanischen Ministerliste. Madrid, 4. Oct. Der Caballero di Rodas wird morgen mit den nun vereinigten Truppen von Serrano und Novaliches erwartet und denselben ein glänzender Empfang bereitet. — Morgen wird das provisorische Ministerium gebildet, wahrscheinlich bestehend aus Serrano, Prim, Rivera und Segasta. Prim trifft morgen ein. — Eheste hat sich nicht eingeschifft, sondern den Behörden von Vittoria gestellt mit der Erklärung, seine Rolle als Diener der Königin sei zu Ende. — Espartero hat Serrano zu dem errungenen Siege per Telegraph beglückwünscht und seinen Dank für das ihm gemachte Anerbieten ausgesprochen, doch schweigt er über seine Hierher- funft. — Die Regierung erwartet die Protestation der Exkönigin Isabella, um dieselbe drucken und überall anschlagen zu lassen. — Die „Gazeta" veröffentlicht die Demission von Madoz, des bisherigen Präsidenten der Junta; Aguirre ersetzt ihn. Madrid, 5. Oct. Die „Gaceta" veröffentlicht eine Erklärung Serrano's, nach welcher derselbe den Auftrag der Junta acceptirt, eine provisorische Regierung zu bilden. Er werde die Nation bis zum Zusammentritt der constitnirenden Cortes regieren, welche den Volkswillen formuliren werden. Serrano erklärt, er werde Männer wählen, welche mit den Principien Der Revolution einverstanden seien, und erwähnt der Einigkeit und Disciplin der Armee und deren Patriotismus und Verbrüderung mit dem Volke. — Der „Etendard" sagt, daß der Graf v. Monie- molin an der spanischen Gränze erschienen sei, wo er auf das Eintreffen einiger Anhänger gerechnet habe, welche indeß ausgeblichen wären. Es sei unrichtig, daß Graf Montemolin nach Madrid gegangen sei. — Die „Gazette De France" theilt mit, Daß Graf Montemolin im rechten Augenblicke dorthin gehen werde. Kopenhagen, 5. Oct. Die dänische Thronrede sagt über Nordschleswig: Die Verhandlungen über den Art. 5 des Vertrages sind resultatlos geblieben. Unsere Ansicht über die durch die Gerech- tigfeit und das Interesse des Landes geforderte Lösung hat sich nicht geändert. Wir halten es für unsere erste Pflicht, nicht zu einem Arrangement mit« zuhelfen, das den Volkswünschen nicht entspricht, und uns in eine schwierige Lage zu einer Macht versetzen würde, mit welcher wir eine aufrichtige Freundschaft zu unterhalten wünschen. Wir sind überzeugt, daß Preußen diese,Erwägungen billigt, und wir glauben, daß die Lösung Der Die Theilung Schleswigs be- treffenden Frage gelingen wird. Warschau, 4. Oct. Der Kaiser wird heute Nachmittag 4 Uhr von hier abreisen und morgen früh 6j/2 Uhr in Zarskoe-Selo eintreffen. Am Dienstag toiro in Petersburg große Paraoe statlfinden. B3na»aiia;wawnn ■ i i r~^rs ——— Vermischtes. Gießen. Ein Circular des General-Postamtes in Berlin schärst allen Postbeamten des Norddeutschen Bundes die höchste Sorgfalt und Achtsamkeit ein, um zu verhüten, daß Briefe ohne Werthangabe und ohne Recommandation verloren gehen. Das verdient sicher öffentliche Anerkennung, denn die Postanstalten haben für solche Briefe, wenn sie verloren gehen, keinen Ersatz zu leisten; das Verlorengehen schädigt aber das öffentliche Vertrauen; welches das Publikum gerade den Postanstalten schenkt und schenken muß, und von diesem hohen Gesichtspunkte faßt das General-Postamt die Sache auf. Ein Brief ohne Werthangabe und ohne Recommandation kann, wenn er nicht in die Hände des Adressaten kommt, viel größere Verlegenheiten und Verluste herbeisühren, als mancher andere mit größerer oder geringerer Werthangabe. Auch diesen Gesichtspunkt hebt das sehr anerkennenswcrthe Circular des General-Post- amteS hervor. Witten in Westphalen, 28. Sept. Gestern Abend bei Sonnenuntergang wurden wir durch eine prachtvolle „Fata Morgana" (Luftspiegelung) überrascht, wie sie sich aus der Meerenge von Messina häufiger zeigen. Wir befanden uns gerade in der Nähe des Helenenthurms, als das herrliche Schauspiel sich über eine halbe Stunde lang vor unseren erstaunten Blicken entfaltete. Der ganze westliche Horizont bot in wunderbar prachtvoller Beleuchtung das Bild eines breiten, ruhig dahin fließenden Stromes, besäet mit waldigen großen und kleinen Inseln, Dampf- und Segelschiffen, während man im entfernten Hintergründe die undeutliche» Umriffe einer großen Stadt zu erblicken glaubte. Frankfurt a. M. wird demnächst ein zweites Theater erhalten, zu welchem Herr Theaterdirector Keller aus Posen schon seit längerer Zeit die Concession besitzt. Derselbe hat ein sehr geeignetes Terrain auf dem Mozartplatze zwischen dem Eschenheimer und Bockenheimer Thore käuflich an sich gebracht und die Bauverträge bereits vollständig abgeschlossen. Das neue Institut wird den Namen Thalia-Theater erhalten und für 1200 Personen eingerichtet sein. Zur Aufführung sollen vorzugsweise Lustspiele, Vaudevilles, Operetten kommen, ähnlich wie im Hamburger gleichnamigen Theater. Es soll im Winter wie im Sommer gespielt werden, und eine mit dem Ctabliffement verbundene Gartenanlage im Sommer dem Publikum Gelegenheit geben, die Zwischenacte im Freien zu verbringen. Die ganze Einrichtung und Ausstattung des Theaters soll eine elegante und einer Großstadt würdige werden und die Eröffnung schon am 1. August 1869 erfolgen. Heidelberg, 30. Sept. Dieser Tage meldete sich ein fahnenpflichtigcr Recrnt aus Eppelheim, welcher in das päpstliche Heer in Rom eingetreten war, freiwillig beim Amt. Derselbe war in Rom ausgerissen, wie so viele seiner Kameraden, weil er sich in seinen Erwartungen getäuscht sah und cs nicht dort aushalten konnte, hatte ganz Italien, die Schwei; und Baden durchreist, um nur wieder in die Heimath zu gelangen, trotz der Aussicht auf Strafe und nachträgliche Einstellung ins Heer. Die Erzählungen dieser gewesenen Römlinge über dit römischen Zustände unter der geistlichen Herrschaft sind eine gute Medicin gegen die ultramontan erregten Casinomänner. Wien. Ein jüngst erschienenes Büchlein: „Der Frühling von Meran" von Heinrich Noe erzählt bei Gelegenheit eines Streifzuges in das Thal von Ulten eine Liebesgeschichte, deren Held vor nahezu 30 Jahren Niemand anderes war als der Neugestalter Deutschlands, Graf v. Bismarck-Schönhausen. Nach Aussage vieler Zeitgenossen in Ulten ist der Sachverhalt kurz folgender: Zu Anfang der vierziger Jahre hatte der damalige Besitzer des „MitterbadeS", Holzner, ein- Tochter Josepha, di- schönste und sittsamste Jungfrau des Ortes. Mehrere Jahre hindurch fand sich unter den Badegästen auch ein norddeutscher Edelmann ein, der seine Wohnung in Obermais nahm und dem Mitterbade regelmäßige Besuche abstattete. Er nannte sich Otto v. Bismark-Schönhausen und war bei seinen kaum dreißig Jahren ein schöner, ritterlicher Man«. Allmäh- lig entspann sich zwischen ihm und Josepha ein herzliches Ver- hältniß und ein sehr lebhafter, durch den (heute noch lebenden) „BadhieSl" vermittelter Briefwechsel. Endlich kam es zu einem förmlichen Heirathantrage; der märkische „Junker" warb, allen Staiidesvorurtheilen znm Trotz, um die Hand Josepha'S. Aber Holzner lehnte den Schwiegersohn ab, weil derselbe nicht katholisch war. Das ist der einfache Hergang der Liebesgeschichte, an welcher auch nicht der geringste Umstand ist, der nicht den dabei betheiligt gewesenen Leuten zur Ehre gereichte. Josepha wurde bald darnach von Alvis Schmid, einem Beamten der laiidcSfürstliche» Stiftung in Salzburg, heimgeführt; jetzt ist sie schon seit vielen Jahren heimgegangen dorthin, wo es keine Glaubensunterschiede gibt. Rußland. Pastor Maurach in Oberpahlen in Livland bittet in der „Kurl. Gouv.-Ztg", ihm die alten abgestempelteu Briefmarken einzusenden. Die Chinesen, dieses eigenartige, sonderbare Volk, haben nämlich eine besondere Leidenschaft dafür gefaßt, Schirme, ja ganze Zimmer mit solchen Briefmarken zu bekleben und kaufen dieselben zu Tausenden und Millionen. Die rheinische Mission, die ihre Vertreter in China hat, sammelt nun die Marken, verkauft sie zu 1 Thaler das Taufend und läßt für das daraus gelöste Geld die Kinder erziehen, weiche die Chinesen ausgesetzt oder verkauft haben. Amerika. Aus der Mormonenstadt wird der „Auswan- derer-Ztg." geschrieben: Frau Melhua-Scheller, so wird dem „Newyorker Demokrat" aus Salt Lake City, 20. Juli geschrie ben, setzt ihr Gastspiel im hiesigen Theater fort. Sie ist ein großer Liebling des Publikums geworden. Das „Aschenbrödel" wurde hier zwei Wochen lang mit großartiger Ausstattung gegeben. Sie würden staunen, hier in der Wüste, 1000 Meilen vom Missouri entfernt, in einem Theater, welches mit den schönsten dieses Contiuents rivalistrt, solche Pracht entfaltet zu sehen. Das Ballet war ungemein stark, mit längeren Kleidern als üblich ist; die Chöre waren ausgezeichnet und die scenischen Effecte großartig. Am 24. kommt zur Feier des Einzuges der Pioniere „der Muttersegen" zur Aufführung. Nachmittags eine „Cinderella Matinee". Jeder Sitz in dem ungeheuren Hause ist bereits verkauft. Präsident Young findet sich regelmäßig im Theater ein und freut sich über das „Aschenbrödel" wie ein Kind. Einige seiner Töchter tanzen im Ballett. A. Daly'S „Unter dem Gaslicht" rief hier große Aufregung hervor. Biele Mormonen haben noch keine Eisenbahn gesehen, und als der Zug über die Bühne raste, erhob sich das Publikum und brach in furchtbaren Jubel aus. Der Eisenbahnzug war natürlicher Größe, 6 Wagen stark, das Nollen der Wagen auf den Schienen und die Fenerkunken aus dem Schornstein sprühend, täuschend nachgeahmt. **.x. Zur Geschichte der Wurst. Schon bei den alten Griechen und Römern ist die Wurst eine beliebte Speise gewesen. Aus der griechischen Benennung der Wurst (alias), welches Wort an allium (Knoblauch) erinnert, scheint hervorvorgehen, daß die Alten Knoblauchwürste fabrizirt haben. Auch bei den Römern erzählt Martial und Seneca vom botularius oder Wursthändler. Die Blutwurst scheint zuerst zur Zeit des morgenländischen Kaisers Leo IV (886 — 911) das Licht der Welt erblickt zu haben. Genannter Kaiser erließ nämlich gegen dieses harmlose Fabrikat folgenden wahrhaft blutwurstigen Erlaß: „Wir haben in Erfahrung gebracht, daß di- Menschen geradezu so toll geworden sind, theils des Gewinnes, theils der Leckerei wegen, Blut in eßbare Speise zu verwandeln! Es ist uns zu Ohren gekommen, daß man Blut in Eingeweide, wie in Röcke, einpackt, und so als ein gewöhnliches Gericht dem Magen zuschickt. Wir können nicht länger ansstehen und zugeben, daß die Ehre unseres Staates durch eine so frevelhafte Erfindung blos aus Schlemmerei freßlustiger Menschen geschändet werde. Wer Blut zur Speise umschafft, er mag nun dergleichen kaufen oder verkaufen, der werde hart gegeißelt und zum Zeichen der Ehrlosigkeit bis auf die Haut geschoren. Auch die Obrigkeit der Städte sind wir nicht gesonnen, frei ausgehen zu lassen; denn hätten sie ihr Amt mit mehr Wachsamkeit geführt, so wäre «ine solche Unthat nie begangen worden. Sie sollen (jetzt kommt die'Moral) ihre Nachlässigkeit mit 10 Pfund Goldes büßen." Da noch heute die Blutwurst nicht ausgestorben ist, scheint doch dieses furchtbare Edict den allerunterthänigsten Unterthanen sehr — „Wurst" gewesen zu sein! Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Preis mit SB: Post k Tage Zu Zu Zu Zu welch Mar köm sind, Die 73! Vern Lang bitter Lochi 30 d 73 wird mit 1 selbei freie gen einscl ®i (5 73- ände 1868 Ster der erhöl abge Anlc Bim unter verzi mein Mal gesetz die r schla. Gi